Grautoff GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Georg Wilhelm Dr.-Ing. Grautoff seit 25.11.2021 | Geschäftsführer |
Frank Kuckelsberg seit 24.4.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dr.-Ing. Georg Wilhelm GrautoffGrautoff GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Berg & Co. GmbHBielefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Berg & Co. GmbH [BERG] entwickelt und produziert seit über 100 Jahren überwiegend mechanische Produkte. Das Funktionsprinzip der Produkte beruht auf mechanischen bzw. physikalischen Gesetzmäßigkeiten der technischen Mechanik. Grundsätzlich wird elektrische Energie in mechanische Energie bzw. Spannenergie umgewandelt. Es kommen Hebelgesetze und selbsthemmende Konstruktionen zum Einsatz. BERG ist Produzent von hauptsächlich kraftbetätigten Spannzeugen zum Spannen von Werkstücken und Werkzeugen an spanenden und umformenden Werkzeugmaschinen und Pressen. Kunden sind grundsätzlich alle Erstausrüster in der Welt, d.h. Hersteller von Werkzeugmaschinen und Automobilpressen, aber auch Sondermaschinenbauer. Sowohl im Bereich der Spindel als auch in der Montage- / Anlagentechnik etablieren sich aktuell neue Geschäftszweige für BERG. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Konstruktion und Produktion von Spannzeugen für die Ausrüstung von Werkzeug- und Sondermaschinen. Eine Stärke des Unternehmens ist die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden zur Erzielung neue und maßgeschneiderte Ideen und Lösungen. Auch die Abdeckung einer großen Stückzahl-Breite von Einzelstücken bis hin zur Großserie in Entwicklung und Produktion gehört zu den Kompetenzen von BERG. Der Markterfolg der Produkte von BERG beruht auf der konsequenten Auslegung auf umfassende Funktionalität, hohe Qualität, Anmutung und lange Lebensdauer. Der Anteil von Modellen mit dauerhaft hohen Umsätzen nimmt industrieweit beständig ab. Daher setzt BERG auf eine leistungsstarke Entwicklung, um rückläufigen Bestandsumsatz kontinuierlich durch adaptierte und neue Kundenentwicklungen zu ersetzen. Neben Individuallösungen werden dabei zunehmend auch Bereiche der Automatisierungstechnik erschlossen. Themen wie Frühausfallerkennung, vorausschauende Wartung zur Steigerung der Produktivität einer Anlage, Diagnosesysteme, Elektromobilität, Internet der Dinge usw. gewinnen an Bedeutung. Weitere Prozessinformationen können für die Kunden durch den Einsatz geeigneter Sensorik und Software gewonnen werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Firma BERG ist in das Berichtsjahr mit einem überdurchschnittlichen Auftragsbestand gestartet. Auf dieser Basis konnte die gesamte Periode hindurch ein gutes Umsatzniveau gehalten werden. Der Auftragseingang lag jedoch durchgehend ca. 15% unter den Vorjahreswerten, so dass der AB am Ende des Jahres um ein Drittel geschrumpft ist. Vor allem das Ausbleiben von Folgeaufträgen in Vorjahreshöhe aus Asien dämpfte das Wachstum. Auch regulatorische Unsicherheiten auf dem heimischen Markt schüren die Unsicherheit in der Investitionsgüterindustrie, insbesondere im Bereich der Werkzeugmaschinen. Nach der lebhaften Belebung der Märkte in den Nachcorona-Jahren, müssen die Erwartungen nun erheblich reduziert werden. Durch die aktuellen Krisen der Welt (Ukraine-Krieg, Israel-Krieg, China-Abklingen, Inflation usw.) erwarten wir eine weitere Eintrübung der Stimmung am Markt. 2. Geschäftsverlauf Aus Umsatz-Sicht war 2023 für BERG nach 2022 ein weiteres Rekordjahr. Mit einem Viertel des Umsatzes maßgeblich dazu beigetragen hat ein Sonderprojekt für die Automobilindustrie, das zum Ende dieser Periode ausgelaufen ist. Der langjährige Wachstumstrend des Unternehmens ist aber dennoch wieder intakt. Dadurch erhöhte sich der Materialaufwand nochmals leicht. Bezogen auf die gewachsene Gesamtleistung blieb der Materialanteil an der Leistung aber konstant. Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtszeitraum nochmals. Der Personalanteil an der Gesamtleistung blieb entsprechend ebenfalls konstant. Auch der Wert der Bestände blieb nahezu konstant und hat somit kaum zu den Gesamterlösen beigetragen. Es wurde schließlich ein EBITDA von ca. 7,4 M€ erzielt. Das EBIT lag bei 6,3 M€. Beide Werte haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Mit diesem Ergebnis ist Berg in der Lage, die langjährigen Zahlungsverpflichtungen (Annuitäten) zu bedienen. 3. Lage Trotz der in die Zurückhaltung kippenden Investitionsgüterindustrie kann die Lage des Unternehmens weiterhin als kommerziell stabil bezeichnet werden. Bislang ist der Bedarf an hochwertigen Spannsystemen der Firma BERG nicht in dem Maße rückläufig, dass die Kapazitäten kurzfristig nach unten korrigiert werden müssen. Auslaufende Personalverträge werden aber fortan erstmal nicht ersetzt, Neu- Einstellungen werden vermieden (außer Azubis). Auch werden Neuinvestitionen in den Maschinen- und Anlagenpark bis auf weiteres geschoben. a) Die Ertragslage wird aktuell wesentlich geprägt durch das Standard- und Ersatzteil-Geschäft mit bewährten Spannsystemen. Die hohen Bestellvolumen einzelner Kunden führen zu partiellen Abhängigkeiten. Darüber hinaus liefert auch der Kundenservice an unseren Bestands-Produkten im Markt einen nennenswerten Ergebnisbeitrag. Je nach Einsatzbereich und Geometrie sind unsere hochwertigen Spannsysteme bis über ein Jahrzehnt im Einsatz. Der Materialeinsatz und ein Großteil der Personalaufwendungen sind vom Umsatz variabel abhängig, während ein Teil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen relativ fix sind und diese umsatzunabhängig das Gesamtergebnis belasten. Die Hauptanteile des insgesamt stark rückläufigen Auftragseingangs lagen im Bereich der Hydraulik- und Mechanikprodukte. Das Geschäft mit Elektromobilitäts-Produkten und zusätzlichen Komponenten für Spindeln und Tische wurde weiterentwickelt. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin stabil. Kreditor-Posten werden nach Möglichkeit mit Skonto beglichen und Forderungen größtenteils innerhalb der gesetzten Zahlungsziele vereinnahmt. Das Zahlungsverhalten unserer Kunden ist insgesamt erfreulich. Die Eigenkapitalquote beträgt 64,1 % (Vorjahr 57,3 %) und weist somit weiterhin eine solide Höhe auf. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. c) Kapitalstruktur Die Strategie des Eigentümers Grautoff GmbH ist unverändert. Auch zukünftig werden durch konsequente Thesaurierungs- und nachhaltige Investitionspolitik ein solider Anlagenbestand und eine hohe Eigenkapitalquote angestrebt. Durch den Ergebnisabführungsvertrag zwischen den Firmen BERG und Grautoff wird sichergestellt, dass die durch die Transaktion in der Dachgesellschaft entstandene Verbindlichkeit getilgt werden kann. Die aus Sicherheitsgründen eingeräumten Kreditlinien unserer Banken werden nicht in Anspruch genommen. d) Investitionen Die Ersatzinvestitionen lagen in üblicher Höhe. Größere Neuinvestitionen wurden nicht getätigt. Gezielt wurde Flächenkapazität durch Anmietung im benachbarten Immobilienpark erschlossen, um den erforderlichen Raum für die wachsenden Segmente bereitzustellen. Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu 100% und die Vorräte zu 83,4% ab. Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr 2023 rückläufig. Die Renditesituation am Geldmarkt hat sich im Berichtsjahr verbessert, so dass Barvolumina erstmals auch wieder längerfristig angelegt werden konnten, ohne dabei die kurzfristige Verfügbarkeit ausreichender Barmittel zu gefährden. c) Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft befindet sich annähernd auf dem Niveau des Vorjahrs. Die Kennzahlen der Vermögens- und Finanzstruktur sowie die absoluten Zahlen zeigen ein stabiles Bild. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere Unternehmenssteuerung ziehen wir grundsätzlich die monatliche Ertragsrechnung mit Soll/Ist-Vergleichen zu den im Rahmen der jährlichen Unternehmensplanung aufgestellten Daten heran, ausgehend von den Umsatzplanungen und den unterjährigen Entwicklungen. Die Umsatzrentabilität berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Der Cashflow im engeren Sinne beträgt 7,3 M€ (Vorjahr 7,1 M€). Trotz aller Risiken kann unsere wirtschaftliche Lage weiterhin insgesamt als solide bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die Auswirkungen des rückläufigen Auftragseingangs werden uns durch das Jahr 2024 begleiten. Je nach Ausmaß werden wir dem mit Kapazitätsanpassungen und Rückverlagerungen von Vergabeumfängen begegnen. Dieser Prozess wurde bereits Ende 2023 eingeleitet. Ohne eine spürbare Belebung bei den Neuaufträgen ist eine Fortsetzung des aktuellen Umsatzniveaus im Jahr 2024 nicht machbar. Bedingt durch das rückläufige Marktvolumen erwarten wir einen wachsenden Preisdruck bei den verbleibenden Vergabeverfahren. Gleichzeitig ist die Kostenposition des Unternehmens weiterhin hoch aufgrund der gestiegenen Material- und Energiekosten. Hinzu kommen die durch die jüngsten Tariferhöhungen gestiegenen Lohnkosten. Eine weitere Tariferhöhung um 3,3 % ist für Mai 2025 terminiert. In dieser sich schließenden Schere aus steigenden Kosten und sinkenden Marktpreisen sehen wir ein Kernrisiko für die Margenentwicklung des neuen Geschäftsjahres. Zur Sicherstellung der betrieblichen Rentabilität wird es erforderlich sein, durch interne Optimierungsprozesse / OEE-Maßnahmen den erheblichen marktseitigen Kostendruck abzufedern. Eine der Stärken von BERG ist die kontinuierliche Entwicklung innovativer Lösungen zur maßgeschneiderten Bedienung von Kundenwünschen. Hier sehen wir einen zentralen Erfolgsfaktor, um auch in der aktuellen Marktlage stabile Umsätze mit hinreichender Rendite zu erwirtschaften. Weiterhin steht die Unterstützung unserer Hauptkunden durch technische Beratung und daraus häufig entstehenden Neuentwicklungen von Produkten im Vordergrund. Nach wie vor liegt der Schwerpunkt unserer Vertriebstätigkeit neben Deutschland in den Ländern Spanien, Italien, Schweiz, China, Südkorea und den USA. Auch das Servicegeschäft mit US-amerikanischen Autoherstellern möchten wir stärker in den Fokus unserer Vertriebsaktivitäten stellen. Trotz der zuletzt erfreulichen Entwicklung der unternehmerischen Kennzahlen beurteilen wir die gesamtwirtschaftlichen Aussichten als ausgesprochen kritisch, für das laufende Jahr 2024 gehen wir von einem erheblichen Rückgang bei allen Hauptkennzahlen aus. Die budgetierte Umsatzerwartung für 2024 hat BERG gegenüber 2023 um ein Drittel reduziert. Durch den Rückgang der Asien-Umsätze und in geringerem Maße auch der übrigen Umsätze weltweit erscheint uns diese Annahme geboten. Flankiert von geeigneten OEE Aktionen ist damit dennoch sichergestellt, dass wir unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können. Für 2024 erwarten wir nahezu eine Halbierung des EBITs auf 3,7 M€. IV. Chancen- und Risikobericht Die Stimmungslage in den internationalen Nachrichten lässt es naheliegend erscheinen, dass durch neuerliche negative Berichte über kriegerische Konflikte und Umweltkatastrophen die Investitionsneigung der Marktteilnehmer weiter gedämpft wird. Auch die Entwicklung bei den Energiekosten könnte dadurch eine neue Dynamik erhalten. Eine bestandsgefährdende Lage für unser Unternehmen können wir von der aktuellen Situation aber nicht ableiten. 1. Risikobericht - branchenspezifische Risiken Wir verspüren eine weit verbreitete Zurückhaltung bei großen Investitionsprojekten, für die wir flankierende Ausrüstungen anbieten. Darunter leidet insbesondere das Neugeschäft bei Automobilpressen. Das alternative Ersatzgeschäft bietet zwar vernünftige Margen, ist aber vom Volumen her wesentlich kleiner. Ertragsorientierte Risiken Der Wettbewerb von Unternehmen, nicht mehr nur auf den außereuropäischen Märkten, verschärft sich auf Grund der erfolgten inländischen Steigerungen bei den Personal-, Material- und vor allem bei den Energiekosten. Auf den asiatischen Märkten besteht daher ein zusätzlicher Preisdruck. Da unsere Produkte auf Grund ihres hohen technischen Standards und ihrer Qualität für die von unseren Kunden produzierten Maschinen relevante Vorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Rahmen der Vorjahresentwicklungen bleiben. Wir versuchen unsere Marktposition weiterhin durch die kontinuierlichen Verbesserungsprozesse in der Entwicklung und Produktion zu stärken. Gerade in den Marktsegmenten Digitalisierung und Elektromobilität sehen wir Chancen. Finanzwirtschaftliche Risiken Auf Grund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind kurzfristige Liquiditätsrisiken nicht erkennbar. Notwendige Investitionen werden wir tätigen, wo wir dies als erforderlich erkennen. Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht, da alle Verträge in Eigenwährung abgeschlossen werden. 2. Chancenbericht Ergänzend zu unserer eigenen, hohen Fertigungstiefe verfügen wir auch auf der Beschaffungsseite über eine breite Palette geeigneter Lieferanten. Dieses gilt sowohl für die Beschaffung von Standard-Elementen als auch für produktspezifische Elemente (Zeichnungsteile). Ebenso können wir mit von uns qualifizierten Fremdunternehmen zusammenarbeiten, die für uns definierte Komponenten produzieren. Dies gibt es uns viel Gestaltungsspielraum, auch bei kurzfristigen Aufträgen mit größeren Mengen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch vereinbarte Standards und Audits sowohl intern als auch bei externen Lieferanten durch. Zunehmende Sorge bereitet die Inflation, von der inzwischen nahezu alle unserer Einstandskosten betroffen sind. Der hohe Personal-Anteil bei unseren variablen Kosten führt zu einer Teuerung, die sich kurzfristig nicht kompensieren lässt. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch zunehmende Konkurrenz von Anbietern in Niedriglohnländern, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Neuentwicklungen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld in den weltweit sich unterschiedlich entwickelnden Märkten, steigenden Kosten der Leistungserstellung im Bereich Personal und Material, sowie ein unter starkem Druck stehendes Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und unserer Fachkräfte, sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten und verzinste Guthaben bei Kreditinstituten; Wertpapiere werden nicht gehalten. Die Gesellschaft verfügt seit vielen Jahren über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die außergewöhnliche Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Lieferungen in Schwellenländer werden gegen Vorkasse getätigt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen, soweit vereinbart mit Skonto. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels Lieferantenkrediten oder mit Eigenmitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Ausfälle jeglicher Art durch eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein konsequentes Debitorenmanagement einschließlich einer Bonitätsprüfung bei neuen Geschäftsbeziehungen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Bielefeld, 19.04.2024 BERG
& CO. GmbH
gez. Georg Grautoff gez. Frank Kuckelsberg Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt. Gewinn- und Verlustrechnung 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Geschäftsanschrift: Bielefeldeingetragen unter HRB 7381 beim Amtsgericht BielefeldDer vorliegende Jahresabschluss wurde - unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze - nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. A. Allgemeine Angaben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Es wurden bilanziert: Auf der Aktivseite zum Nennwert
zu Anschaffungskosten
zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder den niedrigeren Tageswerten
Auf der Passivseite mit dem Rückzahlungsbetrag
mit dem Anwartschaftsbarwert
mit dem Teilwert gemäß § 6 a EStG
in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist
zum Nennwert
Die Altersversorgungsverpflichtungen werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Hierdurch ergibt sich im Jahr 2023 ein Unterschiedsbetrag zwischen dem Wertansatz auf Basis des 7-Jahres-Durchschnitts und des 10-Jahresdurchschnitts in Höhe von ./. TEUR 42,2. B. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betragen TEUR 1.117 ( Vorjahr TEUR 2.133). Fristengliederung Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Absicherung der Verbindlichkeiten Für die Verbindlichkeiten bestehen keine besonderen Sicherheiten, mit Ausnahme der üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Von den Aufwendungen entfallen TEUR 44 auf die Altersversorgung (Vorjahr TEUR 485). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Zahlungsverpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen betragen p.a. TEUR 122 (Vorjahr TEUR 71). Es bestehen keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Laufende Ertragsteuern fallen wegen des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages bei der Gesellschaft nicht an. D. Unternehmensorgane Geschäftsführer sind:
E. Sonstige Angaben Haftung für Verbindlichkeiten Dritter Zugunsten der Verbindlichkeiten der Grautoff GmbH, Bielefeld, wurde auf das Betriebsgrundstück eine Grundschuld in Höhe von 4,0 Mio. EUR eingetragen. Arbeitnehmer Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr folgende Mitarbeiter beschäftigt:
Geschäftsführerbezüge Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Nachtragsbericht Es sind uns keine Sachverhalte nach dem Bilanzstichtag bekannt geworden, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens haben. Ergebnisverwendung Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages wird das Jahresergebnis der Gesellschafterin zugerechnet.
Bielefeld, den 18. April 2024 Berg & Co. GmbH Geschäftsführung gez. Dr. Georg Grautoff gez. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Frank Kuckelsberg Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Berg & Co. GmbH, Bielefeld: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Berg & Co. GmbH, Bielefeld, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berg & Co. GmbH, Bielefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Gütersloh, am 24. April 2024 ETL
WRG GmbH
Kellermeier, Wirtschaftsprüfer Dr. Vaubel, Wirtschaftsprüfer Der bei der Offenlegung wiedergegebene Bestätigungsvermerk ist für den vollständigen Jahresabschluss erteilt worden und bezieht sich nicht auf die verkürzte offengelegte Fassung des Jahresabschlusses. Gesellschafter - Beschluss vom 29. November 2024 Als Gesellschafter der Berg & Co GmbH, 33689 Bielefeld, genehmigen wir hiermit die von der ETL WRG GmbH unter dem 24.04.2024 geprüfte Bilanz per 31.12.2023, abschließend mit einem Bilanzgewinn von 12.510.533,42 € sowie die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023 abschließend mit einem Jahresüberschuss von 0,00 €. Es erfolgt keine Ausschüttung. Das Jahresergebnis in Höhe von 6.191.844,64 wird gemäß Gewinnabführungsvertrag auf die Grautoff GmbH übertragen. |
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