Stammdaten

Register
Amtsgericht Bielefeld HRB 7381
Eingetragen
13.12.1918
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Erzeugnissen der Metall verarbeitenden Industrie. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die geeignet erscheinen, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Frank Kuckelsberg
seit 24.4.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Berg & Co. GmbH

Bielefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Berg & Co. GmbH [BERG] entwickelt und produziert seit über 100 Jahren überwiegend mechanische Produkte. Das Funktionsprinzip der Produkte beruht auf mechanischen bzw. physikalischen Gesetzmäßigkeiten der technischen Mechanik. Grundsätzlich wird elektrische Energie in mechanische Energie bzw. Spannenergie umgewandelt. Es kommen Hebelgesetze und selbsthemmende Konstruktionen zum Einsatz.

BERG ist Produzent von hauptsächlich kraftbetätigten Spannzeugen zum Spannen von Werkstücken und Werkzeugen an spanenden und umformenden Werkzeugmaschinen und Pressen. Kunden sind grundsätzlich alle Erstausrüster in der Welt, d.h. Hersteller von Werkzeugmaschinen und Automobilpressen, aber auch Sondermaschinenbauer. Sowohl im Bereich der Spindel als auch in der Montage- / Anlagentechnik etablieren sich aktuell neue Geschäftszweige für BERG.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die Konstruktion und Produktion von Spannzeugen für die Ausrüstung von Werkzeug- und Sondermaschinen. Eine Stärke des Unternehmens ist die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden zur Erzielung neue und maßgeschneiderte Ideen und Lösungen. Auch die Abdeckung einer großen Stückzahl-Breite von Einzelstücken bis hin zur Großserie in Entwicklung und Produktion gehört zu den Kompetenzen von BERG.

Der Markterfolg der Produkte von BERG beruht auf der konsequenten Auslegung auf umfassende Funktionalität, hohe Qualität, Anmutung und lange Lebensdauer. Der Anteil von Modellen mit dauerhaft hohen Umsätzen nimmt industrieweit beständig ab. Daher setzt BERG auf eine leistungsstarke Entwicklung, um rückläufigen Bestandsumsatz kontinuierlich durch adaptierte und neue Kundenentwicklungen zu ersetzen. Neben Individuallösungen werden dabei zunehmend auch Bereiche der Automatisierungstechnik erschlossen. Themen wie Frühausfallerkennung, vorausschauende Wartung zur Steigerung der Produktivität einer Anlage, Diagnosesysteme, Elektromobilität, Internet der Dinge usw. gewinnen an Bedeutung. Weitere Prozessinformationen können für die Kunden durch den Einsatz geeigneter Sensorik und Software gewonnen werden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Firma BERG ist in das Berichtsjahr mit einem überdurchschnittlichen Auftragsbestand gestartet. Auf dieser Basis konnte die gesamte Periode hindurch ein gutes Umsatzniveau gehalten werden. Der Auftragseingang lag jedoch durchgehend ca. 15% unter den Vorjahreswerten, so dass der AB am Ende des Jahres um ein Drittel geschrumpft ist. Vor allem das Ausbleiben von Folgeaufträgen in Vorjahreshöhe aus Asien dämpfte das Wachstum. Auch regulatorische Unsicherheiten auf dem heimischen Markt schüren die Unsicherheit in der Investitionsgüterindustrie, insbesondere im Bereich der Werkzeugmaschinen. Nach der lebhaften Belebung der Märkte in den Nachcorona-Jahren, müssen die Erwartungen nun erheblich reduziert werden. Durch die aktuellen Krisen der Welt (Ukraine-Krieg, Israel-Krieg, China-Abklingen, Inflation usw.) erwarten wir eine weitere Eintrübung der Stimmung am Markt.

2. Geschäftsverlauf

Aus Umsatz-Sicht war 2023 für BERG nach 2022 ein weiteres Rekordjahr. Mit einem Viertel des Umsatzes maßgeblich dazu beigetragen hat ein Sonderprojekt für die Automobilindustrie, das zum Ende dieser Periode ausgelaufen ist. Der langjährige Wachstumstrend des Unternehmens ist aber dennoch wieder intakt. Dadurch erhöhte sich der Materialaufwand nochmals leicht. Bezogen auf die gewachsene Gesamtleistung blieb der Materialanteil an der Leistung aber konstant.

Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtszeitraum nochmals. Der Personalanteil an der Gesamtleistung blieb entsprechend ebenfalls konstant. Auch der Wert der Bestände blieb nahezu konstant und hat somit kaum zu den Gesamterlösen beigetragen.

Es wurde schließlich ein EBITDA von ca. 7,4 M€ erzielt. Das EBIT lag bei 6,3 M€. Beide Werte haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht.

Mit diesem Ergebnis ist Berg in der Lage, die langjährigen Zahlungsverpflichtungen (Annuitäten) zu bedienen.

3. Lage

Trotz der in die Zurückhaltung kippenden Investitionsgüterindustrie kann die Lage des Unternehmens weiterhin als kommerziell stabil bezeichnet werden. Bislang ist der Bedarf an hochwertigen Spannsystemen der Firma BERG nicht in dem Maße rückläufig, dass die Kapazitäten kurzfristig nach unten korrigiert werden müssen. Auslaufende Personalverträge werden aber fortan erstmal nicht ersetzt, Neu- Einstellungen werden vermieden (außer Azubis). Auch werden Neuinvestitionen in den Maschinen- und Anlagenpark bis auf weiteres geschoben.

a) Die Ertragslage wird aktuell wesentlich geprägt durch das Standard- und Ersatzteil-Geschäft mit bewährten Spannsystemen. Die hohen Bestellvolumen einzelner Kunden führen zu partiellen Abhängigkeiten.

Darüber hinaus liefert auch der Kundenservice an unseren Bestands-Produkten im Markt einen nennenswerten Ergebnisbeitrag. Je nach Einsatzbereich und Geometrie sind unsere hochwertigen Spannsysteme bis über ein Jahrzehnt im Einsatz.

Der Materialeinsatz und ein Großteil der Personalaufwendungen sind vom Umsatz variabel abhängig, während ein Teil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen relativ fix sind und diese umsatzunabhängig das Gesamtergebnis belasten.

Die Hauptanteile des insgesamt stark rückläufigen Auftragseingangs lagen im Bereich der Hydraulik- und Mechanikprodukte. Das Geschäft mit Elektromobilitäts-Produkten und zusätzlichen Komponenten für Spindeln und Tische wurde weiterentwickelt.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist weiterhin stabil. Kreditor-Posten werden nach Möglichkeit mit Skonto beglichen und Forderungen größtenteils innerhalb der gesetzten Zahlungsziele vereinnahmt. Das Zahlungsverhalten unserer Kunden ist insgesamt erfreulich.

Die Eigenkapitalquote beträgt 64,1 % (Vorjahr 57,3 %) und weist somit weiterhin eine solide Höhe auf. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

c) Kapitalstruktur

Die Strategie des Eigentümers Grautoff GmbH ist unverändert. Auch zukünftig werden durch konsequente Thesaurierungs- und nachhaltige Investitionspolitik ein solider Anlagenbestand und eine hohe Eigenkapitalquote angestrebt. Durch den Ergebnisabführungsvertrag zwischen den Firmen BERG und Grautoff wird sichergestellt, dass die durch die Transaktion in der Dachgesellschaft entstandene Verbindlichkeit getilgt werden kann. Die aus Sicherheitsgründen eingeräumten Kreditlinien unserer Banken werden nicht in Anspruch genommen.

d) Investitionen

Die Ersatzinvestitionen lagen in üblicher Höhe. Größere Neuinvestitionen wurden nicht getätigt. Gezielt wurde Flächenkapazität durch Anmietung im benachbarten Immobilienpark erschlossen, um den erforderlichen Raum für die wachsenden Segmente bereitzustellen.

Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu 100% und die Vorräte zu 83,4% ab.

Die Liquiditätslage war im Geschäftsjahr 2023 rückläufig. Die Renditesituation am Geldmarkt hat sich im Berichtsjahr verbessert, so dass Barvolumina erstmals auch wieder längerfristig angelegt werden konnten, ohne dabei die kurzfristige Verfügbarkeit ausreichender Barmittel zu gefährden.

c) Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft befindet sich annähernd auf dem Niveau des Vorjahrs. Die Kennzahlen der Vermögens- und Finanzstruktur sowie die absoluten Zahlen zeigen ein stabiles Bild.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere Unternehmenssteuerung ziehen wir grundsätzlich die monatliche Ertragsrechnung mit Soll/Ist-Vergleichen zu den im Rahmen der jährlichen Unternehmensplanung aufgestellten Daten heran, ausgehend von den Umsatzplanungen und den unterjährigen Entwicklungen.

Die Umsatzrentabilität berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Der Cashflow im engeren Sinne beträgt 7,3 M€ (Vorjahr 7,1 M€).

Trotz aller Risiken kann unsere wirtschaftliche Lage weiterhin insgesamt als solide bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Die Auswirkungen des rückläufigen Auftragseingangs werden uns durch das Jahr 2024 begleiten. Je nach Ausmaß werden wir dem mit Kapazitätsanpassungen und Rückverlagerungen von Vergabeumfängen begegnen. Dieser Prozess wurde bereits Ende 2023 eingeleitet.

Ohne eine spürbare Belebung bei den Neuaufträgen ist eine Fortsetzung des aktuellen Umsatzniveaus im Jahr 2024 nicht machbar.

Bedingt durch das rückläufige Marktvolumen erwarten wir einen wachsenden Preisdruck bei den verbleibenden Vergabeverfahren. Gleichzeitig ist die Kostenposition des Unternehmens weiterhin hoch aufgrund der gestiegenen Material- und Energiekosten. Hinzu kommen die durch die jüngsten Tariferhöhungen gestiegenen Lohnkosten. Eine weitere Tariferhöhung um 3,3 % ist für Mai 2025 terminiert.

In dieser sich schließenden Schere aus steigenden Kosten und sinkenden Marktpreisen sehen wir ein Kernrisiko für die Margenentwicklung des neuen Geschäftsjahres.

Zur Sicherstellung der betrieblichen Rentabilität wird es erforderlich sein, durch interne Optimierungsprozesse / OEE-Maßnahmen den erheblichen marktseitigen Kostendruck abzufedern.

Eine der Stärken von BERG ist die kontinuierliche Entwicklung innovativer Lösungen zur maßgeschneiderten Bedienung von Kundenwünschen. Hier sehen wir einen zentralen Erfolgsfaktor, um auch in der aktuellen Marktlage stabile Umsätze mit hinreichender Rendite zu erwirtschaften.

Weiterhin steht die Unterstützung unserer Hauptkunden durch technische Beratung und daraus häufig entstehenden Neuentwicklungen von Produkten im Vordergrund.

Nach wie vor liegt der Schwerpunkt unserer Vertriebstätigkeit neben Deutschland in den Ländern Spanien, Italien, Schweiz, China, Südkorea und den USA.

Auch das Servicegeschäft mit US-amerikanischen Autoherstellern möchten wir stärker in den Fokus unserer Vertriebsaktivitäten stellen.

Trotz der zuletzt erfreulichen Entwicklung der unternehmerischen Kennzahlen beurteilen wir die gesamtwirtschaftlichen Aussichten als ausgesprochen kritisch, für das laufende Jahr 2024 gehen wir von einem erheblichen Rückgang bei allen Hauptkennzahlen aus.

Die budgetierte Umsatzerwartung für 2024 hat BERG gegenüber 2023 um ein Drittel reduziert. Durch den Rückgang der Asien-Umsätze und in geringerem Maße auch der übrigen Umsätze weltweit erscheint uns diese Annahme geboten.

Flankiert von geeigneten OEE Aktionen ist damit dennoch sichergestellt, dass wir unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können.

Für 2024 erwarten wir nahezu eine Halbierung des EBITs auf 3,7 M€.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Stimmungslage in den internationalen Nachrichten lässt es naheliegend erscheinen, dass durch neuerliche negative Berichte über kriegerische Konflikte und Umweltkatastrophen die Investitionsneigung der Marktteilnehmer weiter gedämpft wird. Auch die Entwicklung bei den Energiekosten könnte dadurch eine neue Dynamik erhalten.

Eine bestandsgefährdende Lage für unser Unternehmen können wir von der aktuellen Situation aber nicht ableiten.

1. Risikobericht - branchenspezifische Risiken

Wir verspüren eine weit verbreitete Zurückhaltung bei großen Investitionsprojekten, für die wir flankierende Ausrüstungen anbieten. Darunter leidet insbesondere das Neugeschäft bei Automobilpressen.

Das alternative Ersatzgeschäft bietet zwar vernünftige Margen, ist aber vom Volumen her wesentlich kleiner.

Ertragsorientierte Risiken

Der Wettbewerb von Unternehmen, nicht mehr nur auf den außereuropäischen Märkten, verschärft sich auf Grund der erfolgten inländischen Steigerungen bei den Personal-, Material- und vor allem bei den Energiekosten. Auf den asiatischen Märkten besteht daher ein zusätzlicher Preisdruck.

Da unsere Produkte auf Grund ihres hohen technischen Standards und ihrer Qualität für die von unseren Kunden produzierten Maschinen relevante Vorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Rahmen der Vorjahresentwicklungen bleiben. Wir versuchen unsere Marktposition weiterhin durch die kontinuierlichen Verbesserungsprozesse in der Entwicklung und Produktion zu stärken. Gerade in den Marktsegmenten Digitalisierung und Elektromobilität sehen wir Chancen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Auf Grund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind kurzfristige Liquiditätsrisiken nicht erkennbar. Notwendige Investitionen werden wir tätigen, wo wir dies als erforderlich erkennen.

Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht, da alle Verträge in Eigenwährung abgeschlossen werden.

2. Chancenbericht

Ergänzend zu unserer eigenen, hohen Fertigungstiefe verfügen wir auch auf der Beschaffungsseite über eine breite Palette geeigneter Lieferanten. Dieses gilt sowohl für die Beschaffung von Standard-Elementen als auch für produktspezifische Elemente (Zeichnungsteile). Ebenso können wir mit von uns qualifizierten Fremdunternehmen zusammenarbeiten, die für uns definierte Komponenten produzieren. Dies gibt es uns viel Gestaltungsspielraum, auch bei kurzfristigen Aufträgen mit größeren Mengen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch vereinbarte Standards und Audits sowohl intern als auch bei externen Lieferanten durch.

Zunehmende Sorge bereitet die Inflation, von der inzwischen nahezu alle unserer Einstandskosten betroffen sind. Der hohe Personal-Anteil bei unseren variablen Kosten führt zu einer Teuerung, die sich kurzfristig nicht kompensieren lässt.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch zunehmende Konkurrenz von Anbietern in Niedriglohnländern, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Neuentwicklungen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld in den weltweit sich unterschiedlich entwickelnden Märkten, steigenden Kosten der Leistungserstellung im Bereich Personal und Material, sowie ein unter starkem Druck stehendes Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und unserer Fachkräfte, sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten und verzinste Guthaben bei Kreditinstituten; Wertpapiere werden nicht gehalten.

Die Gesellschaft verfügt seit vielen Jahren über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die außergewöhnliche Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Lieferungen in Schwellenländer werden gegen Vorkasse getätigt.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen, soweit vereinbart mit Skonto.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels Lieferantenkrediten oder mit Eigenmitteln.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Ausfälle jeglicher Art durch eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein konsequentes Debitorenmanagement einschließlich einer Bonitätsprüfung bei neuen Geschäftsbeziehungen.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Bielefeld, 19.04.2024

BERG & CO. GmbH
Spanntechnik

gez. Georg Grautoff

gez. Frank Kuckelsberg

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 69.116,00 79.404,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.014.270,52 4.136.354,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.255.105,00 1.804.731,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 765.872,00 783.174,00
4. Anlagen im Bau 39.467,41 35.095,55
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 10.630.961,00 10.039.899,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.663.182,92 3.098.817,71
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.856.399,97 6.193.005,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 113.463,71 45.850,61
23.407.838,53 26.216.331,60

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.500.000,00 1.500.000,00
III. Gewinnvortrag 12.510.533,42 12.510.533,42
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
B. Rückstellungen 5.778.346,00 4.891.242,00
C. Verbindlichkeiten 2.618.959,11 6.314.556,18
davon gegen verbundene Unternehmen 1.117.415,25 2.133.083,57
23.407.838,53 26.216.331,60

Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 22.882.057,04 21.854.632,66
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.128.986,52 9.548.300,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.857.408,88 2.176.119,71
davon für Altersversorgung EUR 44.538,33 (Vorjahr EUR 485.496,74) 11.986.395,40 11.724.419,71
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.112.453,75 1.063.546,28
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.472.448,72 2.955.147,16
5. Sonstige Steuern (betrieblich) 33.682,74 32.534,53
16.604.980,61 15.775.647,68
6.277.076,43 6.078.984,98
6. Zinsen und ähnliche Erträge 3.738,00 3.300,00
davon von verbundenen Unternehmen EUR 3.300,00 (Vorjahr Eur 3.300,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 88.969,79 61.553,21
-85.231,79 -58.253,21
8. Aufwendungen aus Gewinnabführung 6.191.844,64 6.020.731,77
9. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsanschrift: Bielefeld

eingetragen unter HRB 7381 beim Amtsgericht Bielefeld

Der vorliegende Jahresabschluss wurde - unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze - nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt.

A. Allgemeine Angaben

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es wurden bilanziert:

Auf der Aktivseite

zum Nennwert

die Forderungen unter Absetzung erforderlicher Wertberichtigungen

zu Anschaffungskosten

die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen unter Absetzung planmäßiger Abschreibungen, nach der linearen bzw. der geometrisch-degressiven Methode

zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder den niedrigeren Tageswerten

die Vorräte

Auf der Passivseite

mit dem Rückzahlungsbetrag

die Verbindlichkeiten

mit dem Anwartschaftsbarwert

Pensionsrückstellungen

mit dem Teilwert gemäß § 6 a EStG

die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen

in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist

die anderen Rückstellungen

zum Nennwert

das Eigenkapital.

Die Altersversorgungsverpflichtungen werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Hierdurch ergibt sich im Jahr 2023 ein Unterschiedsbetrag zwischen dem Wertansatz auf Basis des 7-Jahres-Durchschnitts und des 10-Jahresdurchschnitts in Höhe von ./. TEUR 42,2.

B. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betragen TEUR 1.117 ( Vorjahr TEUR 2.133).

Fristengliederung

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Ausweis Bilanz zum 31.12.2023 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Gesamt 2.618 2.151 467 97
(Vorjahr) (6.314) (5.766) (548) (197)
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.117 1.117 0 0
(Vorjahr) (2.133) (2.133) (0) (0)

Absicherung der Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten bestehen keine besonderen Sicherheiten, mit Ausnahme der üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

Von den Aufwendungen entfallen TEUR 44 auf die Altersversorgung (Vorjahr TEUR 485).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Zahlungsverpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen betragen p.a. TEUR 122 (Vorjahr TEUR 71).

Es bestehen keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Laufende Ertragsteuern fallen wegen des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages bei der Gesellschaft nicht an.

D. Unternehmensorgane

Geschäftsführer sind:

 

Dr. Georg Wilhelm Grautoff, Bielefeld.

 

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Frank Kuckelsberg, Bielefeld,

E. Sonstige Angaben

Haftung für Verbindlichkeiten Dritter

Zugunsten der Verbindlichkeiten der Grautoff GmbH, Bielefeld, wurde auf das Betriebsgrundstück eine Grundschuld in Höhe von 4,0 Mio. EUR eingetragen.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr folgende Mitarbeiter beschäftigt:

2023 Anzahl 2022 Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 103 89
Angestellte 51 55
154 144
Auszubildende 8 3
162 147

Geschäftsführerbezüge

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Nachtragsbericht

Es sind uns keine Sachverhalte nach dem Bilanzstichtag bekannt geworden, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens haben.

Ergebnisverwendung

Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages wird das Jahresergebnis der Gesellschafterin zugerechnet.

 

Bielefeld, den 18. April 2024

Berg & Co. GmbH

Geschäftsführung

gez. Dr. Georg Grautoff

gez. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Frank Kuckelsberg

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 601.177,61 23.441,08 0,00 0,00 624.618,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 8.777.829,64 0,00 25.099,25 0,00 8.802.928,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.489.805,27 82.603,22 0,00 33.077,18 7.539.331,31
0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.016.788,01 282.010,20 0,00 51.587,99 4.247.210,22
4. Anlagen im Bau 35.095,55 29.471,11 -25.099,25 0,00 39.467,41
20.319.518.47 394.084,53 0,00 84.665,17 0,00
20.920.696,08 417.525,61 0,00 84.665,17 624.618,69
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 laufendes Geschäftsjahr Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 521.773,61 33.729,08 0,00 555.502,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.641.475,12 147.183,25 0,00 4.788.658,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.685.074,27 632.229,22 33.077,18 6.284.226,31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.233.614,01 299.312,20 51.587,99 3.481.338,22
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
13.560.163,40 1.078.724,67 84.665,17 14.554.222,90
14.081.937,01 1.112.453,75 84.665,17 15.109.725,59
Buchwerte
31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 69.116,00 79.404,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.014.270,52 4.136.354,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.255.105,00 1.804.731,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 765.872,00 783.174,00
4. Anlagen im Bau 39.467,41 35.095,55
6.074.714,93 6.759.355,07
6.143.830,93 6.838.759,07

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Berg & Co. GmbH, Bielefeld:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Berg & Co. GmbH, Bielefeld, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Berg & Co. GmbH, Bielefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Gütersloh, am 24. April 2024

ETL WRG GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Kellermeier, Wirtschaftsprüfer

Dr. Vaubel, Wirtschaftsprüfer

Der bei der Offenlegung wiedergegebene Bestätigungsvermerk ist für den vollständigen Jahresabschluss erteilt worden und bezieht sich nicht auf die verkürzte offengelegte Fassung des Jahresabschlusses.

Gesellschafter - Beschluss vom 29. November 2024

Als Gesellschafter der Berg & Co GmbH, 33689 Bielefeld, genehmigen wir hiermit die von der ETL WRG GmbH unter dem 24.04.2024 geprüfte Bilanz per 31.12.2023, abschließend mit einem Bilanzgewinn von 12.510.533,42 € sowie die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023 abschließend mit einem Jahresüberschuss von 0,00 €.

Es erfolgt keine Ausschüttung. Das Jahresergebnis in Höhe von 6.191.844,64 wird gemäß Gewinnabführungsvertrag auf die Grautoff GmbH übertragen.

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