Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 224248
Eingetragen
26.9.2022
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareEinzelhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Handel und Erwerb von Computerhard- und software nebst aller damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Dennis Möller
seit 26.9.2022
Geschäftsführer
Benjamin Lüke
seit 26.9.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

CSL Holding GmbH
Germany
50.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CSL Computer GmbH

Langenhagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Unser Anspruch und dauerhaftes Ziel ist es, Computer und PC-Hardware zum angemessenen Preis- /Leistungsverhältnis anzubieten.

Die Firma CSL Computer GmbH bietet seinen Kunden innovative PC-Komplettsysteme und nach individuellen Kundenwünschen konfigurierte Systemlösungen an und führt auch qualitativ hochwertige Hardwarekomponenten. Um die hohen Qualitätsansprüche zu erfüllen, steht die Firma im direkten Kontakt mit ausgewählten, namhaften Herstellern und Lieferanten. Die gut geschulten und regelmäßig weitergebildeten Mitarbeiter produzieren täglich individualisierte PC-Komplettsysteme.

Die CSL Computer GmbH befindet sich in einem schwierigen Marktumfeld. Nach einem starken Wachstum in den Jahren 2020 und 2021 (ausgelöst durch die COVID-19-Pandemie) waren in den Kalenderjahren 2022 und 2023 Rückgänge der Verkaufszahlen (sowohl national als auch international) zu beobachten. Führende Marktforschungsinstitute gehen von rd. 13,9% Rückgang im PC-/Notebook-Markt (weltweit) aus. Die CSL Computer GmbH konnte sich diesem Marktumfeld nicht vollständig entziehen, hat aber entgegen dem Markttrend ihren Umsatz leicht gesteigert. Es wird davon ausgegangen, dass sich das Wachstum in den kommenden Jahren wieder verstärken wird, da die Digitalisierung für weite Teile der Gesellschaft (sowohl im Unternehmens- als auch im privaten Bereich) weitere Investitionen erforderlichen machen wird (z.B. Remote Working, digitales Lernen, Device as a Service). Der Bereich B2B (Business-PCs etc.) dürfte daher auch in den Folgejahren weiterhin wachsen. Ob der Bereich B2C allerdings weiterhin nur im Hochpreissegment (Gaming-PCs etc.) weiter wachsen wird, bleibt abzuwarten. Durch die gestiegene Inflation (z.B. aufgrund des anhaltenen Konfliktes in der Ukraine sowie potentiellen Konflikten im Mittleren Osten und den damit einhergehenden Preiserhöhungen im Energiesektor) ist es wahrscheinlich, dass die privaten Verbraucher ihre Konsumausgaben leicht vermindern werden.

Dies würde ein nachlassendes Interesse an Standardgeräten bedeuten, so dass auch weiterhin lediglich innovative Formfaktoren wie 2-in-1-Geräte und dünne bzw. leichte Notebooks oder HighEnd-Gaming-PCs ein Wachstum erzielen dürften. Diese Segmente sind allerdings auf Kunden ausgerichtet, bei denen PCs weiterhin eine hohe Priorität haben, so dass hier eine marktweite Kannibalisierung stattfinden könnte. Es wird damit gerechnet, dass der Markt für PC-Zubehör (z.B. Drucker, Scanner, Webcams, Streamingzubehör etc.) in dieser Zielgruppe weiterhin wachsen wird.

Für das Jahr 2024 dürfte mit einem leicht positiven Wachstum des Weltmarktes zu rechnen sein, nachdem im letzten Quartal 2023 erstmals nach 8 Quartalen wieder ein positives Wachstum (0,3%) verzeichnet werden konnte. Im ersten Quartal 2024 zog das positive Wachstum des PC-Marktes weiter an (1,5%).

Die zu erwartende Absatzentwicklung dürfte weiterhin stark bezüglich des jeweiligen Gerätetypus (Desktop-PCs, Notebooks, Tablets) und Preissegments variieren.

Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen wurde und wird durch CSL mit einem massiven Einsatz von Werbemitteln versucht, den Umsatz zu erhöhen, um auch bei geringeren Margen bestehen zu können. Gleichzeitig werden auch neue Märkte getestet (z. B. die Expansion ins EU-Ausland). Diese Bemühungen sollen in den folgenden Jahren fortgesetzt werden.

Das Ergebnis nach Steuern 2023 war mit rd. 100 T€ positiv, nach 1.056 T€ Gewinn im Vorjahr. Im Ergebnis sind periodenfremde Aufwendungen für Urheberrechtsabgaben / Vertriebskosten in Höhe von 245 T€ enthalten. Das operative Ergebnis im Kalenderjahr 2023 war daher, trotz des herausfordernen Marktumfeldes, positiv. Das Kalenderjahr 2024 wird voraussichtlich ebenfalls mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. In den kommenden Jahren wird weiterhin mit positiven Ergebnissen gerechnet.

In den kommenden Jahren wird mit einer weiteren Stabilisierung für den Desktop-PC-Markt gerechnet. Die Geschäftsführung erkennt als Grund hierfür eine positive Entwicklung im oberen Preissegment, mehreren Bildschirmen oder faltbaren Displays. Auch im Bereich Gaming-PCs ist mit einer technologischen Weiterentwicklung (z.B. Raytracing, Streaming, Metaverse, Virtual Reality) zu rechnen, die neue (und regelmäßige) Hardwareanschaffungen notwendig machen wird.

Um das langfristige Überleben von CSL am Markt sicherzustellen, erfolgt die oben erwähnte verstärkte Fokussierung auf die Erhöhung der Absatzzahlen. Der Stückdeckungsbeitrag kann aufgrund des intensiveren Preiswettbewerbs und durch die Nutzung neuer Vertriebskanäle weiter sinken. Eine stärkere Ergänzung des Angebots um Notebooks / Tablets ist bereits erfolgt und wird auch zukünftig regelmäßig geprüft.

2. Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen keine größeren Investitionen getätigt. Die vorgenommen Anschaffungen betrafen hauptsächlich Investitionen in die Produktionsräume sowie die Büro- und Geschäftsausstattung.

Das Unternehmen besitzt nur geringes Anlagevermögen. Die Sachanlagenintensität liegt bei rd. 1,9% (Vorjahr rd. 1,7%). Für ungewisse Verbindlichkeiten aufgrund laufender Rechtsentwicklung wurden wie in den Vorjahren entsprechende Rückstellungen gebildet, sofern notwendig. Rechtstreitigkeiten sind für vergangene Zeiträume beigelegt, eine abschließende Klärung ist im Kalenderjahr 2023 erfolgt.

Finanzlage

Das Unternehmen hat im Berichtsjahr Fremdmittel von verschiedenen Kreditinstituten aufgenommen. Das weitere Fremdkapital wird in der Bilanz insbesondere durch Lieferantenverbindlichkeiten dargestellt. Die Eigenkapitalquote hat sich von 3,3% auf 4,3% erhöht. Darin nicht enthalten sind die Fremddarlehen der Muttergesellschaft. Dementsprechend ist der Fremdkapitalanteil gesunken.

Größere Investitionen sind nicht geplant.

Die Liquiditätskennzahlen sind positiv, ausreichend Liquidität war und ist stets vorhanden.

Ertragslage

In 2023 sank, im Vergleich zum gesamten Vorjahr, das Rohergebnis um rd. 8,3%. Die Personalkosten sanken um rd. 15,1%. Die Aufwendungen für die angemieteten Räumlichkeiten am neuen Standort Langenhagen stiegen um 3,8%.

Das Jahresergebnis sank um rund rd. 956 T€.

3. Risikobericht

Der Umsatz wird auf einer breiten Basis erzielt. Das Unternehmen ist von einzelnen Auftraggebern nicht abhängig. So erzielen die 30 größten Kunden lediglich einen Umsatzanteil von zusammen weniger als 2,0%.

Die Ausfallwahrscheinlichkeit der Forderungen ist weiterhin sehr gering, jedoch könnte der Ausfall von größeren Geschäftspartnern zu Liquiditätsengpässen führen. Die Geschäftsführung stuft die Ausfallwahrscheinlichkeit dieser Geschäftspartner jedoch als sehr gering ein.

Bei der Beschaffung der Hardwarekomponenten ist die Gesellschaft auf Lieferanten angewiesen. Aus dieser Abhängigkeit können naturgemäß Risiken im Bereich Qualität, Verzögerungen oder Preiserhöhungen entstehen.

Durch ein zeitnahes Einkaufsmanagement wird Sorge getragen, dass sich der Vorratsbestand an den Marktnotwendigkeiten orientiert und keine größeren Lagerbestände als notwendig aufgebaut werden müssen. Der Lagerbestand in Bezug auf die Umsätzgröße hat sich erhöht.

Ein Währungsrisiko besteht auf der Einkaufseite in Teilbereichen der Komponenten.

Die Gesellschaft hat unterschiedliche nationale Gesetze zu beachten. Daraus können sich für Rechtsgeschäfte - etwa bei der Gestaltung von Verträgen - Risiken ergeben, die die Gesellschaft durch Rechtsberater bewältigt. Das Unternehmen ist in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein wesentlicher negativer Effekt auf die mittelfristige Ertragslage zu erwarten wäre.

Die Risiken in der Materialbeschaffung werden als ausgewogen betrachtet. Zu Steigerungen kommt es in der Regel insbesondere bei Neuinnovationen.

Grundsätzliche Ertragsrisiken werden in dem unverändert schwierigen Marktumfeld gesehen. Risiken im Hinblick auf unsere Umsatzerwartungen bestehen naturgemäß durch den allgemeinen Konjunkturverlauf. Diese externen Risiken können jedoch nicht beeinflusst werden.

Diese externen Risiken werden durch regelmäßige Analysen der Nachfrageentwicklung in den Sortimenten vermindert.

4. Prognosebericht

Auch künftig wird die CSL Computer GmbH ihren Tätigkeitsschwerpunkt in die Herstellung und Vermarktung von PC-Komplettlösungen für einen breiten Markt legen, um so das in diesem Markt bestehende Know-how optimal zu nutzen. So sollen das bestehende Geschäft konsolidiert und gefestigt und künftige Wachstumschancen gesucht werden.

Die ersten Monate des Folgejahres verliefen, unter Berücksichtigung des Marktumfeldes, zufriedendstellend.

Nach heutigem Kenntnisstand wird an den vorgenannten Planungen und Prognosen festgehalten und es sind keine wesentlichen Abweichungen zu erwarten.

Die bestehende breite Kundenpalette soll durch entsprechende Verkaufs- und Marketingsmaßnahmen weiter ausgebaut werden.

Das Unternehmen hat seinen Sitz im Kalenderjahr 2022 von Hannover nach Langenhagen verlegt und wird auch in Zukunft am Standort Region Hannover festhalten.

5. Nachtragsbericht

Wesentliche Änderungen, die sich auf das Rechnungswesen oder die Lage des Unternehmens beziehen, haben sich mit dem Zeitpunkt der Berichtserstellung nicht ergeben.

 

Langenhagen, 22. April 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 601.722,35 643.708,35
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.946,00 8.858,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.946,00 8.858,00
II. Sachanlagen 548.438,00 606.512,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 548.438,00 606.512,00
III. Finanzanlagen 28.338,35 28.338,35
1. Beteiligungen 28.338,35 28.338,35
B. Umlaufvermögen 27.877.211,75 34.176.369,64
I. Vorräte 21.132.229,11 24.047.355,82
1. fertige Erzeugnisse und Waren 19.974.035,55 23.033.156,68
2. geleistete Anzahlungen 1.158.193,56 1.014.199,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.170.854,69 7.210.423,33
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.102.148,42 7.110.148,09
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.068.706,27 100.275,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.574.127,95 2.918.590,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.949,55 55.075,64
Aktiva 28.512.883,65 34.875.153,63

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.235.258,34 1.134.960,93
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 28.338,35 28.338,35
III. Bilanzgewinn 1.156.919,99 1.056.622,58
B. Rückstellungen 1.842.711,30 5.876.430,47
1. Steuerrückstellungen 608.783,11 608.783,11
2. sonstige Rückstellungen 1.233.928,19 5.267.647,36
C. Verbindlichkeiten 25.434.914,01 27.863.762,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.664.450,92 12.880.170,87
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.908.954,14 818.033,92
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.786.450,11 4.518.185,96
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.685.909,91 7.444.900,45
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 125.121,23 120.894,03
6. sonstige Verbindlichkeiten 1.264.027,70 2.081.577,00
davon aus Steuern 485.222,87 1.135.741,88
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 21.406,23 22.771,90
Passiva 28.512.883,65 34.875.153,63

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 68.378.608,92 67.912.601,06
2. sonstige betriebliche Erträge 1.606.172,20 1.420.496,94
3. Materialaufwand 52.362.413,67 50.447.869,05
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 52.362.413,67 50.447.869,05
4. Personalaufwand 5.166.121,73 6.089.162,98
a) Löhne und Gehälter 4.308.416,88 5.117.200,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 857.704,85 971.962,63
davon für Altersversorgung 7.048,20 7.072,18
5. Abschreibungen 99.214,96 88.706,25
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 99.214,96 88.706,25
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.629.511,09 10.821.205,89
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.810,46 1.235,55
davon Erträge aus Abzinsung 778,00 962,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 516.518,42 282.327,69
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 112.514,30 548.439,11
10. Ergebnis nach Steuern 100.297,41 1.056.622,58
11. Jahresüberschuss 100.297,41 1.056.622,58
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.056.622,58 0,00
13. Bilanzgewinn 1.156.919,99 1.056.622,58

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: CSL Computer GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Langenhagen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hannover
Register-Nr.: 224248

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105.841,22 29.741,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 105.841,22 29.741,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.246.633,62 27.487,96 0,00
Summe Sachanlagen 1.246.633,62 27.487,96 0,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 28.338,35 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 28.338,35 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.380.813,19 57.228,96 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 135.582,22
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 135.582,22
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.274.121,58
Summe Sachanlagen 0,00 1.274.121,58
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 28.338,35
Summe Finanzanlagen 0,00 28.338,35
Summe Anlagevermögen 0,00 1.438.042,15
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 96.983,22 13.653,00 0,00 0,00 110.636,22
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 96.983,22 13.653,00 0,00 0,00 110.636,22
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 640.121,62 85.561,96 0,00 0,00 725.683,58
Summe Sachanlagen 640.121,62 85.561,96 0,00 0,00 725.683,58
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 737.104,84 99.214,96 0,00 0,00 836.319,80
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 24.946,00 8.858,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 24.946,00 8.858,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 548.438,00 606.512,00
Summe Sachanlagen 0,00 548.438,00 606.512,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 28.338,35 28.338,35
Summe Finanzanlagen 0,00 28.338,35 28.338,35
Summe Anlagevermögen 0,00 601.722,35 643.708,35

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Rückstellung für zu leistende Urheberrechtsabgaben (Zentralstelle für private Überspielungsrechte) in Höhe von rd. 350.000,00 EUR.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEuro bis 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 8.664,5 8.664,5 0,0 0,0
erhaltene Anzahlungen 2.909,0 2.909,0 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 6.786,5 6.786,5 0,0 0,0
gegenüber beteiligten Unternehmen 125,1 125,1 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 5.685,9 5.685,9 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.264,0 1.264,0 0,0 0,0
Summe 25.435,0 25.435,0 0,0 0,0

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Die Gesellschaft haftet am Bilanzstichtag aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bis zu einer Höchstgrenze von 15,0 Mio. Euro. Diese valutieren am Bilanzstichtag mit rd. 8,5 Mio. Euro und wurden ausschließlich von der CSL Computer GmbH in Anspruch genommen.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da bislang ausschließlich die CSL Computer GmbH entsprechende Verbindlichkeiten aufgenommen hat.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 11.356.330,56 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Miet- und Pachtverträge für unbewegliches Anlagevermögen: 11.356.330,56 Euro

Bei dem Betrag handelt es sich um die Mietaufwendungen bezogen auf die Restlaufzeit.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
Euro
Onlineverkauf von PC-Systemen / Notebooks etc. 68.299.163,10
Provisionsumsätze 79.445,82
Geographisch bestimmter Markt Umsatz
Euro
Deutschland 55.914.730,25
Europäische Union 11.054.039,83
restliche Welt 1.409.838,84

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind keine nennenswerten periodenfremde Erträge enthalten.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 244.682,44 Euro enthalten.

Die Aufwendungen wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Im Einzelnen ergaben sich folgende Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:

Bei den Periodenfremden Aufwendungen handelt es sich um Vertriebskosten der Vorjahre im Rahmen der Geschäftsbeziehung mit der Webedia GmbH sowie um Urheberrechtsabgaben für Vorjahre im EU-Land Österreich.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 159,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 161,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 85,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 76,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Benjamin Lüke ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Weitere Geschäftsführer: Dennis Möller ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 15.000,00 Euro und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers Euro
a) Abschlussprüfungsleistungen 15.000,00
b) andere Bestätigungsleistungen 0,00
c) Steuerberatungsleistung 0,00
d) sonstige Leistungen 0,00

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt 100.297,41 Euro. Der Jahresüberschuss 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Langenhagen, 22. April 2024

Benjamin Lüke, Geschäftsführer

Dennis Möller, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CSL Computer GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CSL Computer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CSL Computer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 31. Juli 2024

fitas audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sebastian Brandt, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

2 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.