Plastro Mayer GmbH
Mühltalstraße 11, 72818 Trochtelfingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Schwab seit 18.2.2026 | Prokura |
Isabel Grupp seit 16.2.2016 | Prokura |
Johannes Grupp seit 12.12.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Plastro Mayer GmbHTrochtelfingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023für Zwecke der OffenlegungAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023für Zwecke der Offenlegung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023für Zwecke der OffenlegungA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen und zum Jahresabschluss Die Plastro Mayer GmbH hat ihren Sitz in Trochtelfingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 370054 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt der Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 242 ff. sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Vorjahr wurden Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von EUR 9.412,61 im Rohergebnis ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte der Ausweis unter den sonstigen betrieblichen Erträgen mit EUR 29.642,12. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewendeten Methoden. I. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibung bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich (§ 253 Abs. 3 S. 5 HGB). II. Vorräte Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten. Das Bestands- und Vertriebsrisiko sowie die verminderte Verwertbarkeit von Beständen wurden durch Vornahme von Bewertungsabschlägen ausreichend berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von rund 1 % auf die Netto- Forderungen ausreichend Rechnung getragen. IV. Wertpapiere des Umlaufvermögens Die sonstigen Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. V. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet und voll eingezahlt. VI. Rückstellungen Pensionsrückstellungen sind gutachterlich nach BilMoG auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Bestimmung des Erfüllungsbetrages wurde die Bewertung nach der PUC-Methode und einem Rechnungszins von 1,82 % (Vj. 1,78 %) unter der Annahme keiner zukünftigen Gehaltssteigerung berechnet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und notwendigen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen von über einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. VII. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. VIII. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag liegen zu versteuernde Differenzen vor, die aus den Ansatz- und Bewertungsunterschieden bei den Pensionsrückstellungen resultieren. Die sich daraus rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde entsprechend dem Wahlrecht nach § 274 HGB nicht aktiviert. IX. Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Laufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). D. Angaben zu Posten der Bilanz I. Angaben zur Aktivseite 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungsspiegel
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens werden mit ihrem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Fremdwährungspositionen der Aktiv- und Passivseite wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Es bestehen Forderungen gegenüber der Johannes Grupp GmbH & Co. KG, Trochtelfingen, in Höhe von EUR 63.156,36 (Vj. EUR 12.988,84). Alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der Johannes Grupp GmbH & Co. KG ist Herr Johannes Grupp. Es bestehen Forderungen gegenüber dem Gesellschafter (§ 42 Abs. 3 GmbHG) und Geschäftsführer in Höhe von EUR 23.974,03 (Vj. EUR 23.715,55). Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. 3. Aktive latente Steuern Zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz besteht bei den Pensionsrückstellungen eine Differenz. Der steuerliche Barwert zum 31. Dezember 2023 (EUR 2.564,874,00) ist um EUR 1.075.067,00 geringer als der handelsrechtliche Barwert zum 31. Dezember 2023. Diese aktive Latenz führt bei einem Steuersatz von rd. 30 % zu aktiven latenten Steuern von rund EUR 325.000,00. Vom Aktvierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird nicht Gebrauch gemacht. E. Angaben zur Passivseite I. Eigenkapital / Ergebnisverwendung Der Gewinnvortrag beträgt EUR 6.640.548,88 (Vj. EUR 5.696.792,76). Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 1.601.786,55 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. II. Sonderposten für Investitionszuschüsse Staatliche Investitionszuschüsse für Investitionen im Bereich des Anlagevermögens werden entsprechend der Nutzungsdauer des Anlagevermögens aufgelöst. Der Posten hat sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:
III. Rückstellungen 1. Pensionsrückstellungen Die gebildete Pensionsrückstellung ist gutachterlich nach BilMoG auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Bestimmung des Erfüllungsbetrags wurde die Bewertung nach der PUC-Methode (projected unit credit method) und einem Rechnungszins von 1,82 % (Vj. 1,78 %) unter der Annahme keiner künftigen Gehaltssteigerung berechnet. Die Pensionsrückstellung beträgt EUR 3.639.941,00 (Vj. EUR 3.781.251,00). Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 27.669,00 (Vj. EUR 129.378,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB für Ausschüttungen gesperrt. IV. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen waren zum Bilanzstichtag im Wesentlichen durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus Steuern mit EUR 330.073,51 (Vj. EUR 444.471,33), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit mit EUR 3.930,18 (Vj. EUR 10.013,00) und übrige sonstige Verbindlichkeiten mit EUR 338.083,87 (Vj. EUR 361.881,72). F. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. G. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von EUR 722.712,00 (bis ein Jahr). Dies betrifft die Mietverträge mit dem Gesellschafter-Geschäftsführer Herrn Johannes Grupp. H. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Periodenfremde Erträge Im Rohergebnis sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 190.630,33 (Vj. EUR 87.222,23) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens. 2. Erträge und Aufwendungen aus der Auf- bzw. Abzinsung Aufwendungen und Erträge aus der Auf- bzw. Abzinsung von Pensionsverpflichtungen über EUR 65.063,00 (Vj. EUR 70.058,00) werden im Finanzergebnis ausgewiesen. 3. Ergebnisse aus der Währungsumrechnung Der Gewinn- und Verlustverrechnungsposten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,01 (Vj. EUR 0,00). 4. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 83.517,76 (i. V. EUR 131.677,89) enthalten. I. sonstige Angaben 1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Der Krieg in der Ukraine dauert weiterhin an und hat nach wie vor erhebliche Auswirkungen auf die geopolitischen und ökonomischen Rahmenbedingungen. Die Sanktionen gegen Russland und die daraus resultierenden Lieferkettenprobleme beeinflussen die globale Wirtschaft negativ. Insbesondere die Energiekrise, bedingt durch reduzierte Gaslieferungen aus Russland, hat zu erheblichen Preissteigerungen und Unsicherheiten geführt. Die Inflation bleibt hoch, was zu einer anhaltenden Unsicherheit im Markt führt. Die Zentralbanken haben auf diese Situation mit weiteren Zinserhöhungen reagiert, was die Finanzierungskosten für Unternehmen erhöht und Investitionen hemmt. Dies beeinflusst auch die Konsumnachfrage und somit das gesamte Geschäftsumfeld. Obwohl die Pandemiephase weitgehend kontrolliert scheint, haben die Nachwirkungen wie veränderte Arbeitsmodelle und anhaltend sehr hohe Krankenstände weiterhin Einfluss auf die Geschäftstätigkeit. Home-Office und hybride Arbeitsmodelle haben sich etabliert und stellen die Personalplanung und -führung vor neue Herausforderungen. Die Bürokratie und die damit verbundenen Kosten belasten weiterhin die Unternehmen. Neue regulatorische Anforderungen, insbesondere im Bereich des Datenschutzes, der Nachhaltigkeit und der Lieferkettengesetze, erfordern zusätzliche Ressourcen und verursachen hohe Kosten. Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist durch politische Entscheidungen und externe Einflüsse weiterhin unter Druck. Unternehmen sehen sich mit steigenden Energiekosten, komplexen Steuerregelungen und einer unsicheren politischen Lage konfrontiert. Dies führt zu Verzögerungen und Unsicherheiten bei unternehmerischen Entscheidungen. Die Auftragslage der Plastro Mayer GmbH ist für die gesamte Situation am Markt in Ordnung. Allerdings sind Personalengpässe und hohe Krankenstände weiterhin eine große Herausforderung. Die Effizienz und Produktivität des Unternehmens sind durch diese Faktoren beeinträchtigt. 2. Angaben über Arbeitnehmer Die Plastro Mayer GmbH beschäftigt im Durchschnitt folgende Arbeitnehmer:
3. Honorar des Abschlussprüfers Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers unterbleiben gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB. 4. Organe der Gesellschaft Zum Geschäftsführer war während des gesamten Geschäftsjahres bestellt:
Von den Schutzklauseln des § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 und Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 5. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den im Jahresabschluss der Plastro Mayer GmbH ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.242.335,43 auf neue Rechnung vorzutragen.
Trochtelfingen, den 27. Juni 2024 Plastro Mayer GmbH Johannes Grupp, Geschäftsführer Angabe gemäß § 328 HGB: Der Jahresabschluss der Plastro Mayer GmbH, Trochtelfingen, für das Geschäftsjahr 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 10. September 2024 festgestellt worden. Entwicklung des Anlagevermögens der Plastro Mayer GmbH, Trochtelfingen, im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Plastro Mayer GmbH besteht seit 1957. Eine moderne und weitestgehend automatisierte Fertigung gliedert sich in vier Bereiche:
Außerdem gehören zum Portfolio der Gesellschaft: Serviceleistungen, wie beispielsweise das kunststoffgerechte Konstruieren in der eigenen Konstruktionsabteilung, Laserschweißen, Lohnbearbeitungen und 3D-Druck. Forschung und Entwicklung Aus branchenspezifischen Gründen ist über Forschung und Entwicklung nichts zu berichten. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert für das Jahr 2023 ein globales Wirtschaftswachstum von 2,9 % (Vj. 3,4 %). Diese Verlangsamung ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter die anhaltende Bekämpfung der Inflation durch erhöhte Leitzinsen, der Krieg in der Ukraine und die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie. Trotz dieser Herausforderungen hat sich die globale Wirtschaft als überraschend widerstandsfähig erwiesen, unterstützt durch robuste Arbeitsmärkte und eine schnelle Anpassung an Energiekrisen in Europa. Die weltweite Inflation wird von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,8 % im Jahr 2023 sinken, bevor sie 2024 weiter auf 5,2 % zurückgeht. Besonders in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wird ein deutlicher Wachstumsrückgang erwartet, von 2,7 % im Jahr 2022 auf 1,2 % im Jahr 2023. Die Schwellen- und Entwicklungsländer hingegen zeigen Anzeichen einer leichten Erholung mit einem Wachstum von 4 % im Jahr 2023. Ein bedeutender Unsicherheitsfaktor bleibt die geopolitische Lage, insbesondere der Krieg in der Ukraine, der weiterhin Energie- und Nahrungsmittelmärkte destabilisieren könnte. Hinzu kommen die Risiken, die durch hohe Verschuldung und strukturelle Probleme in vielen Volkswirtschaften bestehen. Die wirtschaftlichen Aussichten bleiben unsicher, obwohl einige positive Entwicklungen wie die Wiedereröffnung Chinas und eine Lockerung der globalen Lieferkettenengpässe zu verzeichnen sind. Trotz dieser Unsicherheiten gibt es Anzeichen für eine grundlegende Stabilisierung, da die Finanzmärkte sich verbessert haben und die Inflation in vielen Regionen rückläufig ist. Die Wachstumsprognosen bleiben jedoch risikobehaftet und könnten durch neue wirtschaftliche oder politische Schocks beeinträchtigt werden. Diese Analyse basiert auf den aktuellen Berichten des Internationalen Währungsfonds und spiegelt die wichtigsten globalen wirtschaftlichen Trends und Herausforderungen wider. Moderate Erholung nach einem herausfordernden Jahr Die Herbstprognose 2023 der EU zeigt, dass das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr an Dynamik verloren hat. Ursachen sind hohe Lebenshaltungskosten, schwache externe Nachfrage und eine straffere Geldpolitik. Das reale BIP in der EU wird für 2023 auf 0,6 % geschätzt, was 0,2 Prozentpunkte unter der Sommerprognose liegt. Die Inflation hat sich von ihrem Höchststand im Jahr 2022 deutlich abgeschwächt und wird voraussichtlich weiter zurückgehen. Die Energiepreise, die im letzten Jahr stark gesunken sind, bleiben ein Haupttreiber für die rückläufige Inflation. Gleichzeitig zeigen verschiedene Maßnahmen, dass der Preisdruck in vielen Konsumbereichen nachlässt. Für das Jahr 2024 wird eine weitere Verbesserung des Wirtschaftswachstums auf 1,3 % in der EU und 1,2 % im Euroraum erwartet, unterstützt durch eine allmähliche Erholung des Konsums und eine robuste Arbeitsmarktsituation. Der Arbeitsmarkt in der EU zeigt sich trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen widerstandsfähig. Die Beschäftigungswachstumsrate wird 2023 voraussichtlich bei 1,0 % liegen, bevor sie 2024 und 2025 auf 0,4 % zurückgeht. Die Arbeitslosenquote soll stabil bei etwa 6,0 % bleiben. Insgesamt wird erwartet, dass sich die wirtschaftliche Aktivität im kommenden Jahr allmählich erholt, während die Inflation weiter nachlässt und die restriktive Geldpolitik ihre Wirkung entfaltet. Trotz dieser positiven Aussichten bleiben geopolitische Risiken und wirtschaftliche Unsicherheiten bestehen, die die wirtschaftliche Erholung beeinträchtigen könnten. Quelle: Europäische Kommission, Vertretung in Deutschland Herbstprognose 2023) Die Umsätze der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Deutschland haben sich in den letzten Jahren wie folgt entwickelt (Quelle: Branchenstatistik der GKV 2024):
Die Inlandsumsätze betragen im Jahr 2023 EUR 42,3 Mrd. (Vj. EUR 46,2 Mrd.) und die Auslandsumsätze EUR 30,2 Mrd. (Vj. EUR 32,7 Mrd.). Die Inlandsumsätze und die Umsätze im Ausland sind fallend. Bei den in der Branche beschäftigten Mitarbeitern war eine Senkung um ca. 7.300 Personen (-2,2 %) zu verzeichnen. Derzeit sind 319.264 (Vj. 326.600) Mitarbeiter in der Kunststoff verarbeitenden Industrie beschäftigt. Geschäftsverlauf Bei der Plastro Mayer GmbH war im Geschäftsjahr 2023 ein Rückgang der Umsatzerlöse, um TEUR 3.657 auf EUR 29,8 Mio. zu verzeichnen. Bei den Inlandserlösen beträgt die Veränderung TEUR 3.847 (-13 %). Die Inlandserlöse betragen im Jahr 2023 EUR 25,8 Mio. Die Auslandsumsätze steigen im Jahr 2023 um TEUR 134 (3,2 %). Die Auslandsumsätze betragen im Jahr 2023 EUR 4,3 Mio. Lage Die Lage des Unternehmens bezeichnen wir als gut. Ertragslage Die Plastro Mayer GmbH mietet die gesamten Immobilien für Zwecke der Produktion und Verwaltungen von der Johannes Grupp GmbH & Co. KG, Trochtelfingen. Alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der Plastro Mayer GmbH, Trochtelfingen, und der Johannes Grupp GmbH & Co. KG, Trochtelfingen, ist Herr Johannes Grupp. Die Mietaufwendungen bei der Plastro Mayer GmbH, Trochtelfingen, betragen jährlich TEUR 710 (Vj. TEUR 710). Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 1.602 (Vj. TEUR 944). Das Betriebsergebnis (EBIT) des Unternehmens beträgt TEUR 2.145 (Vj. TEUR 1.448). Das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt TEUR 2.946 (Vj. TEUR 1.974). Vermögenslage Das Eigenkapital beträgt TEUR 8.498 (Vj. TEUR 6.896). Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 57,70 % (Vj. 49,87 %) der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote ist um 7,83 Prozentpunkte gestiegen bedingt durch die Thesaurierung des Jahresüberschusses 2023 in Höhe von TEUR 1.602. Das wirtschaftliche Eigenkapital hat sich um TEUR 1.460 von TEUR 10.654 auf TEUR 12.114 erhöht. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sind folgende Positionen in das wirtschaftliche Eigenkapital einzubeziehen:
Die Quote des wirtschaftlichen Eigenkapitals bezogen auf die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023: 82,2 % (31. Dezember 2022: 77,0 %). Finanzlage Aus der laufenden Geschäftstätigkeit der Plastro Mayer GmbH resultiert ein Mittelzufluss in Höhe von TEUR 2.438 (Vj. Mittelzufluss TEUR 2.366). Das Finanzergebnis hat sich um TEUR 77 auf TEUR 50 (Vj. TEUR -27) verbessert. Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen die Abzinsung der Pensionsrückstellungen gegenüber dem Gesellschafter-Geschäftsführer, Herrn Johannes Grupp. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 sind liquide Mittel (Bankguthaben, Barkasse) in Höhe von TEUR 3.511 (Vj. TEUR 1.508) vorhanden. Daneben können Wertpapiere in Höhe von TEUR 2.250 (Vj. TEUR 3.588) jederzeit liquidiert werden, das ergibt eine Gesamtsumme von TEUR 5.761. Investitionen Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 betragen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände TEUR 1 (Vj. TEUR 31), bei den technischen Anlagen und Maschinen TEUR 1.712 (Vj. TEUR 259) sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 193 (Vj. TEUR 234). Die Abschreibungen betragen TEUR 801 (Vj. TEUR 526). Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 248 (Vj. 249) Mitarbeiter beschäftigt. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung diverse quantitative und qualitative Kennzahlen heran. Er erfolgt ein laufender Abgleich mit unseren Planungen und Budgets. Gesamtaussage Insgesamt sehen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 als positiv an. Die Liquiditätssituation ist gut. III. Prognosebericht Unsere Prognose aus dem Jahr 2022 über einen leichten Rückgang des Ergebnisses aus operativer Geschäftstätigkeit für 2023 hat sich bedingt bestätigt. Wir hatten im Jahr 2022 die Rückstellung der Inflationsausgleichprämie, welche im Jahr 2022 voll zum Tragen kam. Dies macht sich nun im Jahr 2023 bemerkbar. Aufgrund der aktuellen konjunkturellen Lage, der anhaltenden Unsicherheiten sowie der nationalen und internationalen politischen Geschehnisse rechnen wir für das Jahr 2024 mit einem Rückgang des Ergebnisses aus operativer Geschäftstätigkeit im Vergleich zu 2023, jedoch nach wie vor mit einem positiven Ergebnis. Der Umsatz wurde für 2024 mit ca. EUR 28 Mio. geplant, was leicht unter dem Vorjahresniveau von EUR 30 Mio. liegt. Wir haben rechtzeitig Maßnahmen ergriffen, um unsere Aufbau- und Ablauforganisation zu optimieren und versuchen so, eine Verschlechterung unserer Vermögens- und Finanzlage zu vermeiden. Diese Maßnahmen umfassen Kostenkontrolle, Effizienzsteigerungen und eine verstärkte Fokussierung auf unsere Kernkompetenzen. Wir sind zuversichtlich, dass wir durch diese strategischen Anpassungen unsere finanzielle Stabilität trotz der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen aufrechterhalten können. IV. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Die anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere der andauernde Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland, beeinflussen weiterhin die globalen Märkte und sorgen für erhebliche wirtschaftliche Unsicherheiten. Der Fachkräftemangel und steigende Krankenstände stellen nach wie vor große Herausforderungen dar, die unsere tägliche Geschäftstätigkeit erschweren. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen konnten wir durch verstärkte Neukundengewinnung und Diversifizierung in neue Branchen die Abhängigkeit von wenigen Großkunden weiter reduzieren und eine solide Auftragslage beibehalten. Wir setzen weiterhin auf Flexibilität und strategisches Risikomanagement, um den negativen Auswirkungen entgegenzuwirken und die Geschäftsentwicklung stabil zu halten. Die politische Situation ist ein Risiko. Erschwerte bürokratische Hürden und Regelungen machen das Arbeiten nicht einfach und scheinen ein Risiko für den Wirtschaftsstandort Deutschland darzustellen. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine zweifelhaften Forderungen enthalten. Daher war auch keine Vorsorge in Form von Wertberichtigungen zu treffen. Durch umfangreiche Bonitätsprüfungen der Kunden versucht die Plastro Mayer GmbH mögliche Ausfallrisiken zu reduzieren. Ein Liquiditätsrisiko besteht aufgrund des hohen Bestands an flüssigen Mitteln (31. Dezember 2023: TEUR 3.511) und jederzeit liquidierbare Wertpapiere (TEUR 2.250) nicht. Die Währungsrisiken sind unbedeutend, da derzeit im Liefer- und Leistungsbereich weder Forderungen noch Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen. Sofern sich die wirtschaftliche Währungssituation in 2024 nicht verändert ist hier mit keinem Risiko zu rechnen. Chancenbericht Die Plastro Mayer GmbH sieht Wachstumschancen durch die fortgesetzte Diversifizierung unseres Kundenportfolios und den Eintritt in neue, vielversprechende Branchen. Die Investitionen in innovative Technologien und nachhaltige Produktionsprozesse stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit und eröffnen neue Marktpotenziale. Durch den Ausbau unseres Netzwerks und die verstärkte Kundenakquise können wir unsere Marktposition weiter festigen und zukunftssicher gestalten. Gesamtaussage Plastro Mayer GmbH konnte trotz herausfordernder geopolitischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen eine einigermaßen stabile Geschäftsentwicklung verzeichnen. Durch strategische Diversifizierung, innovative Investitionen und ein Netzwerkaufbau haben wir unsere Marktposition gefestigt und zukunftssicher gestaltet. Der Fachkräftemangel und steigende Krankenstände bleiben Herausforderungen, doch unsere kontinuierlichen Bemühungen in der Mitarbeiterbindung und -gewinnung tragen Früchte. Auch das Employer Branding wird immer mehr gefestigt. Insgesamt blicken wir optimistisch auf die kommenden Jahre und sehen zahlreiche Chancen für weiteres Wachstum und Erfolg. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die finanzielle Stabilität von Plastro Mayer bleibt trotz der aktuellen Herausforderungen gesichert. Ein wesentlicher Teil unserer Finanzmittel wird strategisch in die Diversifizierung unseres Kundenportfolios und den Ausbau innovativer Technologien investiert, um unsere Marktposition zu stärken und langfristige Wachstumschancen zu nutzen. Gleichzeitig achten wir darauf, die Liquidität durch ein sorgfältiges Kostenmanagement und Risikomanagement aufrechtzuerhalten. Unvorhersehbare wirtschaftliche Schwankungen und steigende Betriebskosten stellen Risiken dar, denen wir durch proaktive Maßnahmen und eine vorsichtige Finanzplanung entgegenwirken, um die finanzielle Gesundheit des Unternehmens zu sichern.
Trochtelfingen, den 27. Juni 2024 Plastro Mayer GmbH, Trochtelfingen Johannes Grupp, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"An die Plastro Mayer GmbH, Trochtelfingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Plastro Mayer GmbH, Trochtelfingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Plastro Mayer GmbH, Trochtelfingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Reutlingen, 27. Juni 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Matthias Spingler, Wirtschaftsprüfer Matthias Reiber, Wirtschaftsprüfer |
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