Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 290051
Eingetragen
12.3.1970
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungBeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Betrieb einer Spedition mit allen damit zusammenhängenden Geschäften wie Lagerung, Umschlag usw., der Handel mit Bau- und Brennstoffen aller Art. In Verbindung mit dieser Tätigkeit ist die Gesellschaft berechtigt, Grundstücke zu erwerben sowie Fahrzeuge aller Art, insbesondere auch Rheinschiffe zu erwerben, zu chartern und betreiben.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Nicolas Jäger
seit 25.10.2024
Prokura
Michael Herwig Muser
seit 10.2.2022
Prokura
Alexander Scheffel
seit 31.10.2018
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (8)

NameAnteil
25.83%
B****** K*******
16.67%
16.67%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kleyling GmbH
Germany
300.000 DM
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kleyling Spedition GmbH

Breisach am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht 2014

I. Grundlagen

1. Geschäftsmodell

Die Kleyling Spedition GmbH ist eine internationale Spedition mit Sitz in Breisach am Rhein. Die Kernaktivitäten des Unternehmens liegen in der Durchführung und Organisation von internationalen Teil- und Komplettladungen. Ein Schwerpunkt stellen dabei die Transporte von und nach Frankreich dar. Weitere Aktivitäten liegen in den Bereichen Stückgutsystemverkehre, multimodale Transporte (Bahn, Binnenschiff, LKW) sowie kundenindividuellen Speziallösungen und Kontraktlogistik. Seit Juli 2014 werden auch logistische Kommissioniertätigkeiten bis auf Stückebene angeboten.

Zu den umsatzstärksten Kunden gehören internationale Konzerne ebenso wie mittelständische Unternehmen im Bereich Papier/Kartonage, Stahl, Maschinenbau, Automobilzulieferung, Kosmetik sowie Weingüter und Winzergenossenschaften.

2. Entwicklung

In einem stagnierenden Markt ist die Kundenbindung durch gute Leistung, Aufmerksamkeit und proaktives Handeln von besonderer Bedeutung. Nur durch diese Faktoren lassen sich Unterschiede in einem preisumkämpften Markt gestalten. Die Disponenten sind der wichtigste Faktor bei diesem Unterfangen. Durch Gespräche und Eigenkontrollen wurden die Disponenten wieder verstärkt auf die Verbesserung der Rohertragsquote gelenkt. Unterstützt wurden diese auch mit Kundenanalysen sowie Analysen von Geschäftsbereichen. Ab Mitte 2014 konnte eine deutliche Verbesserung des Rohertrags festgestellt werden.

Im Transportsektor ist es bedeutsam, einen Mehrwert ergänzend zum eigentlichen Transport zu leisten. Daher bauen wir den Logistiksektor auf. Dort ist es noch möglich, eine höhere Wertschöpfungstiefe zu erreichen. Wir erwarten damit eine bessere Kundenbindung, Ertragsstärke sowie Umsatzrendite.

Den Ausbau der bestehenden Logistikinfrastruktur durch die Investition in ein modernes Logistikcenter in Breisach wurde im Mai 2014 fertiggestellt. Seit Juli 2014 wurden bereits die ersten Kommissionierungen in der Logistikhalle getätigt.

Der Stückgutmarkt hat sich für uns als nicht rentabel herausgestellt, so dass wir zur Jahresmitte 2014 einer unserer beiden Stückgutkooperationen gekündigt haben. Wir erwarten dadurch sinkende Kosten im Nahverkehrsbereich, die aber erst ab März 2015 zum Tragen kommen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Konjunktur ist wieder leicht im Aufwind. Nach einem nur leichten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland in 2012 von +0,6% und +0,2% in 2013 hat die Konjunktur in 2014 wieder etwas zulegen können mit 1,6% (Quelle: www.destatis.de).

Unser stärkster Markt ist Frankreich. Die dortige Konjunktur hat sich in 2014 wieder

auf 0,2% abgeschwächt. Damit ist bereits im 3. Jahr in Folge das Bruttoinlandsprodukt deutlich unter 1% geblieben - (Quelle: www.lnsee.fr).

Das Nachfrageverhalten in der Transportbranche ist direkt abhängig von der allgemeinen Konjunktur der produzierenden und handelnden Wirtschaft. Bei Konjunkturschwankungen muss sich die Speditionsbranche schnell auf wachsende

und schrumpfende Transportmengen einstellen können. Verträge über Mindestmengenkontingente lassen sich mit Kunden nicht vereinbaren.

2. Geschäftsverlauf

In 2014 mussten wir einen Umsatzrückgang von 0,1% hinnehmen. Unsere größten französischen Kunden haben weiter an der Preisschraube gedreht und haben gute Erfolge mit Ausschreibungen, aber auch mit Umstrukturierungen in den eigenen Häusern erzielt. Dies führte auf unserer Seite zu niedrigeren Transportmargen und zum Teil auch zu Verlust von Geschäften.

Durch die Gewinnung von Neugeschäft im Transport- wie auch im Logistikbereich konnte der Umsatzrückgang abgefedert werden.

Trotz leicht gesunkenem Umsatz konnten wir unser Rohergebnis über das gesamte Jahr verbessern (+3,5%). Eine gezielte Überprüfung aller schwachen Geschäfte hat zu einer Optimierung der Geschäfte und der Frachteinkäufe geführt. Unser Speditionsaufwand (=Frachteinkäufe) in 2014 hat sich gegenüber des Vorjahres von 70,7% auf 69,2% verbessert, wobei zu beachten ist, dass wir im Schnitt in der zweiten Jahreshälfte mit 66,9% deutlich besser Transportleistungen einkaufen konnten.

3. Lage

a. Ertragslage

Die Ertragslage (Wertschöpfung) hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Der Umsatz ist um 0,1% zum Vorjahr gesunken. Es ist uns aber gelungen Transportdienstleistungen günstiger einzukaufen (1,4% niedrigere Aufwendungen), so dass sich der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um 3% verbesserte. Die Personalkosten konnten um 3,2% und die Sachkosten 2,5% gesenkt werden. Diese Entwicklung führte zu einer Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 25% gegenüber dem Vorjahr.

b. Finanzlage

Die Finanzlage ist nach wie vor gut. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag um 16% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die liquiden Mittel sind um 54% zurückgegangen. Dieser Rückgang spiegelt zu einem großen Teil die Investitionen in den Bau der Logistikhalle wider, denn es werden ca. 40% der Baukosten mit eigenen Mitteln finanziert. Ein weiterer Grund ist der Verlustausgleich des Geschäftsjahres 2013.

Es ist weiterhin gewährleistet, dass die Kleyling Spedition GmbH jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.

Unsere Verbindlichkeiten haben sich deutlich erhöht. Dies resultiert aus den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die aus zwei Darlehen für die Finanzierung der Baukosten für die Logistikhalle bestehen.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten wir um ca. 19% senken.

c. Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote hat sich im Geschäftsjahr auf 15% verringert. Die

Eigenkapitalrentabilität war im laufenden Geschäftsjahr negativ.

Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Fertigstellung der Neuen Logistikhalle deutlich erhöht.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzerlöse reduzierten sich um 0,1% und der Rohertrag hat sich um 3% verbessert. Die Rohertragsquote hat sich um 0,9%-Punkte verbessert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte um TEUR 218 verbessert werden.

III. Nachtragsbericht

Es gibt von keinen nennenswerten Vorgängen nach Ende des Geschäftsjahres zu berichten.

IV. Prognosebericht

Für das Jahr 2015 zeigt uns unser Berichtswesen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Im Verhältnis zum gleichen Zeitraum im Vorjahr haben zwar an Umsatz verloren (-10%), konnten aber den Rohertrag je Sendung deutlich steigern (+15%), bei fast gleichbleibenden Personal- und Sachkosten. Im Mai und Juli 2015 haben wir jeweils zwei große Kunden gewonnen, mit denen wir den Umsatz wieder beleben können.

Um Logistikkunden an uns zu binden, ist ein modernes Logistikcenter und effiziente Informationstechnologie zur Steuerung und Bewirtschaftung der Infrastruktur errichtet worden. Im Vordergrund stehen zukünftig Mehrwertdienstleistungen, welche dem Kunden mehr Nutzen und Flexibilität ermöglichen.

Insgesamt besitzt unsere Spedition mit den neuen Investitionen, dem kombinierten Verkehr über den eigenen Gleisanschluss und dem Rheinhafen Breisach eine ausgezeichnete Infrastruktur, um zukünftige Anforderungen von Kunden erfüllen zu können.

Durch die Wechselkurskorrektur des Schweizer Franken und des Euros im Januar 2015 haben sich die Verkehre von und in die Schweiz verändert. Es werden heute verstärkt Waren in die Schweiz exportiert, aber weniger aus der Schweiz importiert. Der daraus zur Verfügung stehende Fuhrpark führt zu einem Preisverfall für Transporte aus dem Dreiländereck D, CH, F heraus, da Ladungen aus dem Gebiet heraus insgesamt weniger und daher stark umworben werden. Insgesamt rechnen wir in 2015 mit einem Umsatzrückgang von ca. 12% und einer Ergebnisverbesserung von ca. 52%, was zu einem wesentlich kleineren Fehlbetrag führen wird.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a. Branchenspezifische Risiken

Die Risiken der Transport- und Logistikbranche liegen in der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung. Aufgrund der Unsicherheiten innerhalb der Euro-Länder agiert die Industrie vorsichtig. Die Nachfrage nach Transportleistungen seitens der verladenden Wirtschaft ist leicht steigend, dennoch lassen sich kaum Preise erhöhen. Der Transportmarkt steht weiterhin unter Druck.

b. Ertragsorientierte Risiken

Die Umsätze im Kernmarkt Frankreich sind rückläufig und stehen in direktem Zusammenhang mit der konjunkturellen Entwicklung in Frankreich. Ein verstärkter Trend zu Ausschreibungen und Preisnachlässen führt zu geringeren Margen. Zusätzlich ist ein Trend zu kleineren Sendungsgrößen erkennbar. Dies führt zu einem Mehraufwand je Sendung. Hier kann mit Effizienzsteigerung dem Margenverlust entgegengewirkt werden.

Die Einführung des Mindestlohnes hat zu erheblichen Mehraufwendungen seit Jahresbeginn 2015 geführt. Einige Partner hatten aufgrund des Mindestlohnes höhere Kosten, die diese an uns weitergegeben haben. Auch eigene administrative Aufgaben haben in 2015 zu höheren Aufwendungen geführt.

c. Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Liquidität und Kapitalausstattung des Unternehmens sind nach wie vor

ausreichend, finanzielle Engpässe sind keine zu erwarten.

2. Chancenbericht

Durch das Ausrichten der Spedition auf zusätzliche Geschäftsfelder sehen wir die Chance, im harten Wettbewerb zu bestehen und gewinnbringend zu agieren. Ein Schwerpunkt liegt auch in 2015 in der Stärkung, Motivation und Unterstützung unserer Mitarbeiter, insbesondere die der Disponenten, damit Kleyling wieder als Lösungsfinder und qualitativ hochwertiger Dienstleister wahrgenommen wird.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Umsetzung der logistischen Ausrichtung auf Kontraktlogistikgeschäfte mit Value Added Services, die das Leistungsportfolio abrunden und die Ertragskraft steigern können.

Der konsequente Abbau des verlustbringenden Sammelguteingangsgeschäftes wird weiter vorangetrieben. Ziel ist es, in 2016 auf ein recht kleines Verteilergebiet für Sammelguteingangssendungen zu schrumpfen ohne den Zugang zu einem guten und effektiven Stückgutverteilersystem zu verlieren.

Die zunehmende Service- und Qualitätsorientierung unserer Kunden erfordert eine klare Ausrichtung des Qualitätsmanagement in Richtung Kontinuierlicher-Verbesserungs-Prozess (KVP).

3. Gesamtaussage

Wir sehen unser Unternehmen auf die Anforderungen der Transport- und Logistikkunden gut ausgerichtet und stellen mit den anstehenden Investitionen die Weichen für die weitere Ausrichtung des Familienunternehmens in die Zukunft.

Gute Zukunftschancen sehen wir durch unser qualifiziertes Personal und unserer mittelständischen Orientierung. Um die Anforderungen und Erwartungen unserer Kunden zu erkennen und zu erfüllen, ist eine gute zwischenmenschliche Beziehung wichtig, die sich in unserer Kundenorientierung widerspiegelt.

Risiken, die den Fortbestand der Firma gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Die im vorangegangen Wirtschaftsjahr aufgezeigten Umsatz- und

Ertragsschwierigkeiten werden im Jahr 2015 wohl nicht vollumfänglich überwunden werden können.

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als zufriedenstellend zu bezeichnen.

Vl. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den wesentlichen Bilanzpositionen zählen im Anlagevermögen der Erwerb von Grundstücken, die Betriebs- und Geschäftsausstattung und im Umlaufvermögen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die liquiden Mittel.

Auf der Passivseite sind dies das Eigenkapital, die Rückstellungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen wurden im Rahmen der Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind von untergeordneter Bedeutung. Zudem besteht zu einem Großteil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effektives Mahnwesen. Darüber hinaus informieren wir uns, in begründeten Ausnahmefällen, über die Bonität unserer Kunden.

Die liquiden Mittel werden im Rahmen von Tages- und Festgeldanlagen werthaltig verwaltet, Aktien- und Wechselkursrisiken bestehen keine.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt, kurzfristige Kreditlinien werden kaum beansprucht.

Bei den langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich im Wesentlichen um zwei Darlehen zur Finanzierung der neuen Logistikhalle.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

Bilanz zum 31. Dezember 2014

Aktiva

31.12.2013
Euro Euro Euro TEuro
A. ANLAGEVERMÖGEN        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   65.802,00   46
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.448.624,28     437
2. Technische Anlagen und Maschinen 1,02     0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 745.667,72     633
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.500,00     1.781
    5.198.793,02   2.851
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen   77.429,96   91
      5.342.024,98 2.988
B. UMLAUFVERMÖGEN        
I. Vorräte   10.325,20   9
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.771,33     8
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.504.673,19     2.538
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: Euro 5.021,89 (Vj TEuro 7)        
    2.508.444,52   2.546
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   695.548,66   1.497
      3.214.318,38 4.052
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN     12.630,28 19
      8.568.973,64 7.059

Passiva

       
        31.12.2013
    Euro Euro TEuro
A. EIGENKAPITAL        
I. Gezeichnetes Kapital   153.387,56   153
II. Gewinnvortrag   1.768.849,50   2.615
III. Jahresfehlbetrag   -649.896,36   -846
      1.272.340,70 1.922
B. RÜCKSTELLUNGEN     2.345.993,28 2.334
C. VERBINDLICHKEITEN     4.950.639,66 2.803
davon gegenüber Kreditinstituten: Euro 2.688.068,81 (Vj TEuro 224)        
davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: Euro 12.153,27 (Vj TEuro 11)        
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: Euro 2.316.576,64 (Vj TEuro 2.601)        
davon aus Steuern: Euro 113.661,38 (Vj TEuro 36)        
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: Euro 0,00 (Vj TEuro 39)        
      8.568.973,64 7.059

Gewinn- und Verlustrechnung für 2014

2013
Euro Euro Euro TEuro
1. Rohergebnis     5.463.120,58 5.279
2. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 2.780.417,69     2.924
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 753.327,05     727
davon für Altersversorgung: Euro 204.245,77 (Vj TEuro 190)        
    3.533.744,74   3.651
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   233.901,77   153
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   2.170.569,41   2.227
      5.938.215,92 6.031
      -475.095,34 -752
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   7.556,32   21
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   13.746,50   0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   159.677,47   127
davon aus der Aufzinsung: Euro 111.931,66 (Vj TEuro 120)        
      -165.867,65 -106
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit     -640.962,99 -858
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0,00   -23
10. Sonstige Steuern   8.933,37   11
      8.933,37 -12
11. Jahresfehlbetrag     -649.896,36 -846

Anhang 2014

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert unter Zugrundelegung der linearen Abschreibung.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen

Anlagegüter bis € 410,00 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben, wobei gleichzeitig ein Abgang fingiert wird.

2. In den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten bewertet. Vertretbare Gegenstände wurden durch Schätzung bestimmt, soweit sie im Bestand keinen wesentlichen Schwankungen unterliegen und geringfügig sind.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller Risiken bewertet. Das latente Risiko aus Liefer- und Leistungsforderungen ist durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gedeckt.

4. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen

Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die Berechnungen erfolgten nach dem PUC-Verfahren bzw. nach dem Barwertverfahren unter Anwendung der Richttafeln 2005G von Klaus Heubeck mit einem Zinsfuß von 4,58 % p.a. Dieser Wert wurde den von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Abzinsungssätzen bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung entnommen Die Formeln sind in dem Textband der erwähnten Richttafeln nachzulesen. Für die zu erwartenden Rentenanpassungen wird eine Rentensteigerung von 2 % p.a. angesetzt. Eventuelle Erfolgsauswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Von dem insgesamt ermittelten Rückstellungswert zum 31.12.2014 in Höhe von € 3.093.466,00 wurde der Zeitwert für verpfändete Rückdeckungsversicherungen in Höhe von € 1.099.028,92 nach § 246 Abs. 2 HGB in Abzug gebracht (Saldierung mit Deckungsvermögen).

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

5. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

B. Angaben zur Bilanz

6. Das Anlagevermögen zeigt in seiner Gesamtheit nachstehende Bewegungen:

Buchwert 1.1.2014 € 2.988.204,26
Zugang € 2.656.210,01
  € 5.644.414,27
Abgang (Buchwert) € 54.741,02
  € 5.589.673,25
Abschreibungen € 247.648,27
Buchwert 31.12.2014 € 5.342.024,98

7. Auf den Anlagespiegel wird verwiesen.

Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit

einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahre in Höhe von € 954.859,27 und mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von € 1.679.203,75.

8. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung der Photovoltaikanlage und durch Grundschulden am Grundstück in der Ihringer Landstr. 5 in Breisach sowie durch die Abtretung der Ansprüche aus der Einspeisevergütung besichert.

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

9. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in der Form des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt worden.

10. Die Abschreibungen auf die Anlagengegenstände betreffen ausschließlich planmäßige Abschreibungen.

11. Als wesentliche aperiodische Posten sind zu verzeichnen:

- Verluste aus Forderungsausfällen € -3.676,35
- Erstattungen aus Vorjahren € 26.105,41
- Nachberechnungen aus Vorjahren € -33.359,10
- Wertberichtigung zu Forderungen € -3.440,00
- Gewinne aus Anlagenabgängen € 1.233,69
- Verluste aus Anlagenabgängen € -21.145,28
- Auflösung von Rückstellungen € 1.668,00

12. Im Finanzergebnis beträgt der Zinsaufwand als Komponente der Pensionsrückstellungen in der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" € 144.250,59; der hiermit verrechnete Ertrag beim Deckungsvermögen beträgt € 37.675,93.

D. Sonstige Angaben

13. Leasingverpflichtungen für Fahrzeuge bestehen in Höhe von rd. € 121.000,00 p.a., die Restlaufzeit der Leasingverträge beträgt bis zu 45 Monate.

14. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Pacht- und Überlassungsverträgen für Immobilien. Der Jahresbetrag der Zahlungen beträgt € 304.068,00.

15. Als Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr bestellt:

 

Dipl.-Kffr. Kathrin Kleyling in 79235 Vogtsburg-Burkheim

Die Geschäftsführerin ist einzelvertretungsbefugt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

16. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer betrug 86. Davon waren 29 gewerbliche und 46 angestellte Arbeitnehmer, 11 Auszubildende.

17. Hinsichtlich der Nennung der Gesamtbezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2014 wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

18. Die Gesellschaft ist seit deren Eintragung am 19. Juni 2007 an der EMO TRANS Kleyling GmbH, Breisach, zu 50 % beteiligt. Das Jahresergebnis der Beteiligungsgesellschaft zum 31.12.2014 beträgt - € 48.862,08; das Eigenkapital beträgt + € 4.145,19.

19. Die Gesellschaft ist seit deren Eintragung am 7.8.2012 an der Logistics Evolution GmbH, Breisach, zu 50 % beteiligt. Die Gesellschaft hat eine Stammeinlage von € 25.000,00 übernommen Das Jahresergebnis der Beteiligungsgesellschaft zum 31.12.2014 beträgt -€ 15.300,87; das Eigenkapital beträgt +€ 18.789,89.

E. Beschluss über die Verwendung des Jahresergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag von € 649.896,36 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von € 1.768.849,50 zu verrechnen und als Bilanzgewinn von € 1.118.953,14 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Breisach, den 28. Mai 2015

Kleyling Spedition GmbH

gez. Kathrin Kleyling

Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2014

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2014 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2014
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 369.264,34 57.199,93 0,00 8.685,79 417.778,48
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 436.955,00 534.452,45 3.550.609,00 0,00 4.522.016,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.314,46 0,00 0,00 0,00 6.314,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.425.598,58 254.957,87 34.895,80 161.416,91 1.554.035,34
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.780.405,04 1.809.599,76 -3.585.504,80 0,00 4.500,00
  3.649.273,08 2.599.010,08 0,00 161.416,91 6.086.866,25
III. Finanzanlagen          
Beteiligungen 91.176,46 0,00 0,00 0,00 91.176,46
  4.109.713,88 2.656.210,01 0,00 170.102,70 6.595.821,19
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2014 Zugänge Abgänge 31.12.2014
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 322.894,84 36.162,93 7.081,29 351.976,48
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 73.392,17 0,00 73.392,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.313,44 0,00 0,00 6.313,44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 792.301,34 124.346,67 108.280,39 808.367,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  798.614,78 197.738,84 108.280,39 888.073,23
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 0,00 13.746,50 0,00 13.746,50
  1.121.509,62 247.648,27 115.361,68 1.253.796,21
Buchwerte
31.12.2014 31.12.2013
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 65.802,00 46.369,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.448.624,28 436.955,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1,02 1,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 745.667,72 633.297,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.500,00 1.780.405,04
  5.198.793,02 2.850.658,30
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 77.429,96 91.176,46
  5.342.024,98 2.988.204,26

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kleyling Spedition GmbH, Breisach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungs-legungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kleyling Spedition GmbH, Breisach. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Müllheim, 29. Mai 2015

Regio Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Lang, Wirtschaftsprüfer

gez. Farwick, Wirtschaftsprüfer

BESCHEINIGUNG

In dem zur Offenlegung bestimmten und verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen

Wir weisen darauf hin, dass sich unser Bestätigungsvermerk auf den geprüften Jahresabschluss und Lagebericht bezieht.

 

Müllheim, 1. September 2015

Regio Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Lang, Wirtschaftsprüfer

gez. Farwick, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.