rz-Mainz GmbHLiquidiert

55116 Mainz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 8287
Eingetragen
7.7.2003
Branche
Verlegen von ZeitschriftenVerlegen von ZeitungenVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Gegenstand
Erstellung redaktioneller Inhalte für Printmedien und elektronische Medien jeder Art, der Vertrieb von Privatanzeigen und elektronischer Werbung jeder Art sowie der Vertrieb von Medien-Abonnements.

Historie

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Management

NameRolle
Manfred Wyrwoll
seit 23.1.2014
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

rz-Mainz GmbH

Mainz

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
Sachanlagen 53.317,00 84.960,00
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.617.037,55 2.178.670,74
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 52.333,93
  1.617.037,55 2.231.004,67
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.025,02 2.700,00
  1.671.379,57 2.318.664,67

Passiva

   
31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 27.000,00 27.000,00
II. Gewinnvortrag 11.730,21 118.305,13
III. Jahresüberschuss 46.901,62 103.425,08
  85.631,83 248.730,21
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.451.263,68 1.772.060,14
C. VERBINDLICHKEITEN 134.484,06 297.874,32
  1.671.379,57 2.318.664,67

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

rz-Mainz GmbH, Mainz

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 1 HGB auf.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt in Anwendung der Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschafterversammlung vom 04. September 2013 hat beschlossen, den aktiven Geschäftsbetrieb mit Ablauf des 31. Dezember 2013 einzustellen, nachdem mit der Beendigung des Vertrages zur Erbringung von Dienst- und Werkleistungen auf dem Gebiet der regionalen und lokalen Berichterstattung durch die Mittelrhein-Verlag GmbH die Geschäftsgrundlage entfallen ist. Die daraus resultierenden, bilanziellen Konsequenzen wurden im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 gezogen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 der rz-Mainz GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die sich aus der Kündigung der vertraglichen Grundlagen des Geschäftsbetriebes durch die Mittelrhein-Verlag GmbH ergebenden Konsequenzen wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Die im Anlagevermögen befindlichen Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und gegebenenfalls außerplanmäßiger Abschreibungen.

Anschaffungen ab dem 01. Januar 2010 werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Die Schätzung der betrieblichen Nutzungsdauer der Anlagegegenstände richtet sich nach den steuerlichen Afa-Tabellen und nach den betriebsindividuellen Erfahrungsschätzen, wobei unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen Vorschriften die jeweils höchstzulässige Abschreibung zum Ansatz gelangt.

Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft die Regelung des § 6 Abs. 2a EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 150,00 € im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150,00 € und 1.000,00 € werden in einem Sammelposten je Anschaffungsjahr aktiviert und über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Bei beweglichen Anlagegütern, die im Laufe eines Jahres angeschafft oder hergestellt werden, wird nur der Teil der Jahresabschreibung angesetzt, der auf den Zeitraum zwischen der Anschaffung und Herstellung des Wirtschaftsgutes und dem Ende des Wirtschaftsjahres entfällt (pro rata temporis).

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, sofern der Ansatz eines niedrigeren Wertes geboten erscheint.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Risiken sowie dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken ausreichend und angemessen Rechnung getragen. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist diesem Anhang als Anlage beigefügt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen in Höhe von EUR 713.885,94 (Vorjahr EUR 1.673.904,76) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 3.600,68 (Vorjahr EUR 150.992,53) und Anteile an Guthaben bei Kreditinstituten aus Concentrating-Verfahren in Höhe von EUR 823.719,87 (Vorjahr EUR 270.719,62).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben ausschließlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrundegelegt:

  31.12.2013
Zinssatz (gemäß Vereinfachungsregel § 253 Abs. 2 S. 2 HGB) 4,89 %
Fluktuation 2,00 %
Anwartschaftsdynamik 0,00 %
Rentendynamik 0,50 %
Zugrunde gelegte Sterbetafeln Heubeck 2005 G

4. Verbindlichkeiten

Die Sonstigen Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen betrafen im Vorjahr ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen.

E. Sonstige Angaben

Geschäftsführer:

Marco Herzmann, Salz bis 1. Juli 2013

Renate Brog, Koblenz ab 02. Mai 2013 bis 31. Dezember 2013

Manfred Wyrwoll, Waldesch ab 31. Dezember 2013

 

Mainz, den 28. März 2014

Manfred Wyrwoll

Tag der Feststellung: 27. Juni 2014

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