AI MXY Hotel Operations GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Rosenschild seit 3.12.2024 | Geschäftsführer |
Erik Florvaag seit 3.5.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
The Chocolate On The Pillow Group GmbH (vormals: GHOTEL Group GmbH)Köln (vormals: Bonn)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022AKTIVA
PASSIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
Konzern - Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021 und 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022A. Grundlagen des Konzernabschlusses 1. Allgemeine Grundlagen Die The Chocolate on the Pillow Group GmbH (im Folgenden die Gesellschaft) mit Sitz in Köln ist unter der HRB 148813 in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln eingetragen (vormals GHOTEL Group GmbH, Bonn). Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, werden einige Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sowie Davon-Vermerke im Anhang gemacht. 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind alle Tochterunternehmen, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung sind, im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konsolidierungskreis umfasst gemäß § 294 Abs. 1 HGB die The Chocolate on the Pillow Group GmbH, Köln, als Mutterunternehmen, sowie 10 Tochterunternehmen.
Konsolidierungskreis zu 31. Dezember 2022: 3. Konsolidierungsgrundsätze Dem Konzernabschluss liegen die auf das Mutterunternehmen geltende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angepassten Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zugrunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen deckt sich der Stichtag des Jahresabschlusses mit dem Stichtag des Jahresabschlusses der The Chocolate on the Pillow Group GmbH zum 31. Dezember 2022. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital des Tochterunternehmens wird dabei mit dem Betrag angesetzt, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Die Verrechnung erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen ein Tochterunternehmen geworden ist. Verbleibt nach der Verrechnung ein aktiver Unterschiedsbetrag, so wird dieser als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt und über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Folgekonsolidierung erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis. Die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften werden untereinander aufgerechnet. Währungs- und sonstige Aufrechnungsdifferenzen werden je nach Entstehungsursache anderen Bilanzpositionen zugeordnet bzw. ergebniswirksam verrechnet. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen einschließlich der Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen eliminiert. Zwischenergebnisse im Anlage- und Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen werden eliminiert. Soweit sich aus den Vorschriften zur Vollkonsolidierung (§§ 300 bis 307 HGB) Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ergeben, die sich in späteren Zeiträumen voraussichtlich ausgleichen, werden aktive und passive latente Steuern angesetzt und soweit zulässig saldiert. Die Ermittlung der latenten Steuern auf Konsolidierungsbuchungen wird auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse der The Chocolate on the Pillow Group GmbH sowie der inländischen Tochterunternehmen werden grundsätzlich nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde unter Zugrundelegung des Grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Bezüglich bestandsgefährdender Risiken, denen der Konzern ausgesetzt ist, verweisen wir auf Kapitel "3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung" und dort dem Unterabschnitt "Weitere Risiken" des zusammengefassten Lageberichts. Die immateriellen Vermögensgegenstände (Software) wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Der Firmenwert wird planmäßig nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben, welche sich an Produktlebens- und Renovierungszyklen der Hotels orientiert. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (Software) erfolgen über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren (Trivial-Software) nach der linearen Methode pro rata temporis. Geleistete Anzahlungen werden zu ihrem Nennbetrag angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode pro rata temporis errechnet. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00) werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die in den Vorjahren angewendete GWG-Poolabschreibung wird bis zum planmäßigen Auslaufen nach 5 Jahren weiterhin angewendet. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen sind um erforderliche Wertberichtigungen vermindert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben des Berichtsjahres angesetzt, die als Aufwand für nachfolgende Geschäftsjahre abzugrenzen sind. Hinsichtlich der ausgewiesenen latenten Steuern beachtet die Gesellschaft § 274 HGB. Die Ermittlung der latenten Steuern basiert dabei auf einem Vergleich der handelsrechtlichen Wertansätze mit den steuerlichen Wertansätzen am Abschlussstichtag. Das Eigenkapital ist im abgelaufenen Geschäftsjahr negativ, so dass auf der Aktivseite der Bilanz ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von EUR 31.795.369,03 (2021: EUR 32.899.984,95) ausgewiesen wird. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Der Berechnung der Rückstellung für Rückbauverpflichtung liegt eine ratierliche Ansammlung der zu erwartenden Ausgaben von Beginn der Mietverträge über die Laufzeit hinweg zugrunde. Dabei wurden die auf Erfahrungswerten basierenden, erwarteten Rückbaukosten pro Zimmer unter Berücksichtigung der bis zum voraussichtlichen Rückbauzeitpunkt zu erwartenden Kostensteigerungen zugrunde gelegt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter der passiven Rechnungsabgrenzung werden Einnahmen angesetzt, die nachfolgenden Geschäftsjahren zuzurechnen sind. Die von der Bundesagentur für Arbeit erhaltenen Zahlungen aufgrund von Kurzarbeit stellen Zuschüsse aus öffentlicher Hand dar. Bei dem erstatteten Kurzarbeitergeld handelt es sich um einen durchlaufenden Posten, der vom Saldierungsverbot nach § 246 Abs. 2 Satz 1 HGB nicht tangiert ist. Dies hat eine direkte Kürzung der Personalaufwendungen zur Folge. Die erstatteten Sozialversicherungsbeiträge werden als Aufwandszuschüsse erfolgswirksam erfasst und mindern die Personalaufwendungen. B. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung I. Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Gliederung sowie die Entwicklung des Anlagevermögens sind dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. 2. Umlaufvermögen Die zum Bilanzstichtag 2022 ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von insgesamt EUR 3.374.880,65 sind innerhalb eines Jahres fällig (2021: EUR 1.118.264,06). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt EUR 4.960.560,64 (2021: EUR 2.866.816,48) resultieren im Wesentlichen aus Forderungen von Corona Überbrückungshilfen in Höhe von EUR 3.185.012,75 (2021: EUR 0), aus debitorischen Kreditoren in Höhe von EUR 234.088,95 (2021: EUR 1.045.679,86) und Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von EUR 1.158.322,96 (2021: EUR 568.249,23). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Die flüssigen Mittel stellen vollumfänglich den Bestand an Zahlungsmitteln dar und entsprechen damit dem Finanzmittelfonds nach DRS 21. Darin enthalten sind FF&E-Reserven in Höhe von EUR 2.528.103,44 (2021: EUR 2.196.538,04), welche nicht zur freien Verfügung stehen. Wesentliche zahlungsunwirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge sowie Geschäftsvorfälle haben sich nicht ereignet. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und ist vollständig einbezahlt. Der Betrag blieb zum Vorjahr unverändert. Die Kapitalrücklage beträgt EUR 10.525.000,00 (2021: EUR 10.525.000,00). Der Bilanzverlust betrug EUR 42.345.369,03 (2021: EUR 43.449.984,95) und setzt sich aus dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 43.449.984,95 (2021: EUR 28.119.301,32) sowie dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.104.615,92 (2021: Jahresfehlbetrag EUR 15.330.683,63) zusammen. Der Konzern weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 31.795.369,03 (2021: EUR 32.899.984,95) auf der Aktivseite aus. 4. Rückstellungen Zum Bilanzstichtag bestehen Rückstellungen in Höhe von EUR 5.593.358,69 (2021: EUR 2.484.775,58). Die Rückstellungen bestehen aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 3.450,53 (2021: EUR 184.819,90), Personalrückstellungen in Höhe von EUR 756.580,54 (2021: EUR 587.619,29), Rückstellungen für Steuern in Höhe von EUR 913.321,21 (2021: EUR 315.112,19), Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen in Höhe von EUR 235.818,98 (2021: EUR 246.400,00), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von EUR 113.350,00 (2021: EUR 113.850,00) und sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 3.570.837,43 (2021: EUR 1.036.974,20). Von den sonstigen Rückstellungen bezogen sich im Vorjahr EUR 750.000,00 auf eine Earn-out-Klausel, die im Zuge der Akquisition vereinbart wurde. Diese wurde im laufenden Geschäftsjahr 2022 vollständig beglichen. 5. Verbindlichkeiten Insgesamt werden Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 90.251.316,80 (2021: EUR 91.603.141,42) ausgewiesen, wovon EUR 17.584.034,15 (2021: EUR 11.846.443,08) kurzfristig, mit einer Laufzeit von unter einem Jahr sind. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von EUR 28.869.223,33 (2021: EUR 31.739.323,61), wovon EUR 27.590.000,00 (2021: EUR 31.370.490,25) durch Haftungsübernahmeerklärungen gesichert sind. Des Weiteren setzen sich die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von EUR 806.756,30 (2021: EUR 888.736,17), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt EUR 5.702.423,22 (2021: EUR 6.279.151,21) aus noch nicht beglichenen Rechnungen aus laufendem Geschäft, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 26.215.466,67 (2021: EUR 24.871.466,67), sowie sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 28.657.447,28 (2021: EUR 27.824.463,76) zusammen. In den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten ist im Wesentlichen ein Vendor Loan Agreement in Höhe von EUR 14.279.869,85 (2021: EUR 13.431.000,00) sowie ein Darlehen einer Schwestergesellschaft in Höhe von EUR 10.952.681,16 (2021: EUR 10.599.444,39). Verbindlichkeitenspiegel
II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 71.938.878,45 (2021: EUR 29.718.576,89) stammen aus dem Hotelgeschäft. Von den Umsatzerlösen werden EUR 68.978.794,76 (2021: EUR 28.444.455,15) in Deutschland und EUR 2.960.083,69 (2021: EUR 1.274.121,74) in Österreich erzielt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf EUR 20.290.837,34 (2021: EUR 18.612.239,03) und setzen sich im Wesentlichen aus der Verrechnung von FF&E-Zuschüssen in Höhe von EUR 2.474.850,00 (2021: EUR 290.700,00) und aus COVID-Hilfen in Höhe von EUR 14.760.012,75 (2021: EUR 8.102.118,61) zusammen. Sie enthalten ferner Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2.758,06 (2021: EUR 0,00). 3. Materialaufwendungen Der Materialaufwand in Höhe von EUR 37.338.856,44 (2021: EUR 26.446.623,86) resultiert im Wesentlichen aus Mieten und Pachten in Höhe von EUR 18.749.475,38 (2021: EUR 13.493.102,61) sowie den dazugehörigen Mietnebenkosten in Höhe von EUR 1.184.490,43 (2021: EUR 1.373.970,71). Daneben sind insb. Reinigungskosten in Höhe von EUR 7.712.702,09 (2021: EUR 3.249.117,01), Energiekosten in Höhe von EUR 2.167.025,61 (2021: EUR 1.773.315,42) sowie Aufwendungen für Food & Beverage in Höhe von EUR 4.270.993,25 (2021: EUR 1.761.710,03) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 21.579.080,07 (2021: EUR 13.347.592,85) betrafen ausschließlich Aufwendungen, die aus dem Betrieb der Hotels und Apartmenthäuser entstanden sind. Die größten Positionen betrafen Beratungskosten in Höhe von EUR 4.229.130,00 (2021: EUR 2.306.368,21), Beiträge, Gebühren und Versicherungen in Höhe von EUR 1.716.977,41 (2021: EUR 1.325.873,02), Provisionsaufwendungen in Höhe von EUR 2.622.861,84 (2021: EUR 1.065.485,57), IT-Leistungen in Höhe von EUR 1.426.266,10 (2021: EUR 1.147.446,23), Reparatur-, Instandhaltungs- und Wartungsaufwendungen in Höhe von EUR 2.229.082,75 (2021: EUR 1.452.643,98), sowie Franchisegebühren in Höhe von EUR 3.329.125,36 (2021: EUR 1.270.853,71). Sie enthalten darüber hinaus Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 6.963,67 (2021: EUR 2.514,40). 5. Zinsaufwendungen und Zinserträge Insgesamt betrugen die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen EUR 3.762.184,00 (2021: EUR 3.797.711,24) und resultierten im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 1.344.000,00 (2021: EUR 1.344.000,00) sowie aus Zinsaufwendungen aus Bankdarlehen und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.156.233,13 (2021: EUR 2.195.138,98). Weiterhin enthalten sind EUR 19.218,98 (2021: EUR 1.174,00) aus der Abzinsung von Rückstellungen. Die Zinserträge umfassen einen Betrag von EUR 52,00 (2021: EUR 6.172,70). C. Sonstige Angaben 1. Erleichterung nach § 264 Abs. 3 HGB Für folgende Gesellschaften werden die Erleichterungen nach § 264 Abs.3 HGB für die Offenlegung in Anspruch genommen:
2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von kumuliert EUR 437.941.080,34, die überwiegend aus den Verpflichtungen für Gebäudemietzahlungen stammen. Die zugrundeliegenden Mietverträge haben Restlaufzeiten von bis zu 25 Jahren. Zum Bilanzstichtag bestanden zudem Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften im Zusammenhang mit Mietobjekten in Deutschland und Österreich in Höhe von EUR 4.780.932,10. 4. Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers Das Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers gestaltet sich gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 wie folgt:
5. Nachtragsbericht Im Zusammenhang mit den langfristigen Darlehensverbindlichkeiten kam es im Laufe des Geschäftsjahres 2023 zu einer Verletzung der Financial Covenants, da vertraglich vereinbarte Vorgaben nicht vollständig eingehalten wurden. Hieraus resultiert ein Recht zur außerordentlichen Kündigung für die finanzierende Bank. Die The Chocolate on the Pillow Group GmbH beantragte jedoch einen sogenannten Waiver, mit dem die Bank auf das Recht zur außerordentlichen Kündigung verzichtet. Dieser Waiver wurde am 10. August 2023 von der Bank ohne weitere Einschränkungen erteilt. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein weiterer Mietvertrag für ein im Bau befindliches Hotel in Baden-Baden unterzeichnet, welches im 4. Quartal 2023 eröffnet wird. Weiterhin wurden die in Geschäftsjahr 2022 beantragten Corona Überbrückungshilfen III Plus sowie IV im laufenden Geschäftsjahr 2023 bewilligt und ausbezahlt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. 6. Geschäftsführung Die Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Hotelkaufmann Jens Lehmann, Bad Arolsen, Geschäftsführer Bereich Operations, Sales & Marketing, IT, Facility Management Dipl. Kaufmann Erik Florvaag, Olpe, Geschäftsführer Bereich Corporate Development & Expansion, Strategie, Investor Relations, Asset Management Dipl. Kaufmann Tobias Väthjunker, München, Geschäftsführer Bereich Finanzen, Human Resources, Recht (bis 31.12.2022) Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführer macht die Gesellschaft der Schutzklausel gemäß § 286 IV HGB Gebrauch. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, den 16. August 2023 Erik Florvaag, Geschäftsführer Jens Lehmann, Geschäftsführer Konzernanlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2021 und 2022
Zusammengefasster Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Rahmenbedingungen und Geschäftsmodell der Gesellschaft und des Konzerns Rahmenbedingungen Gegenstand der Gesellschaft ist das Halten und die Verwaltung von Hotelbetriebsgesellschaften in jeder Rechtsform im In- und Ausland. Darüber hinaus ist Unternehmensgegenstand die Erbringung von zentralen Dienstleistungen für verbundene Unternehmen, wie insbesondere Marketing, IT, Controlling, Human Resources, Rechnungswesen etc. zur Wahrung gemeinsamer Interessen. Der Gegenstand der verbundenen Unternehmen innerhalb des Konzerns umfasst dabei die Vermietung und Verpachtung von Hotelzimmern, Apartments und Räumlichkeiten inklusive Nebenleistungen. Geschäftsmodell Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2020 den Unternehmensverbund mit den Obergesellschaften GHOTEL GmbH und GHOTEL Austria GmbH erworben. Mitte 2020 wurde die AI MXY Hotel Operations GmbH mit den Projektentwicklungen am Kölner Flughafen sowie Köln-Mülheim eingebracht. Zur Schaffung einer effizienten Verwaltung wurde im Zuge eines Carve-Outs mit wirtschaftlicher Rückwirkung zum 1.1.2020 die Verwaltungstätigkeit der GHOTEL GmbH in die heute als The Chocolate on the Pillow Group GmbH firmierende Gesellschaft überführt und die Beteiligungen der GHOTEL GmbH an die The Chocolate on the Pillow Group GmbH abgespalten. Im Ergebnis hält und verwaltet die Gesellschaft zum Bilanzstichtag zehn Beteiligungen, davon neun in Deutschland und eine in Österreich, mit nunmehr 21 Hotels. 2. Wirtschaftsbericht Im Geschäftsjahr 2022 hatte die Pandemie mit dem Coronavirus weiterhin einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Hotellerie. Insbesondere das erste Quartal 2022 war abermals von den Auswirkungen eines im Vergleich zu den Vorjahren etwas abgeschwächten Lockdowns und weitreichenden Reise- und Kontaktbeschränkungen geprägt. Im zwischenzeitlich dritten Jahr der Pandemie fand keine nachhaltige Erholung der Hotellerie statt. In Deutschland liegt im Jahr 2022 der Umsatz bei den Hotels im Vergleich zu 2019 weiterhin um real 9,4% niedriger. Größere Veranstaltungen, Messen und Kongresse fanden 2022 eingeschränkt statt und das damit einhergehende Geschäftsvolumen blieb dadurch aus. Die Anzahl der Übernachtungen im Jahr 2022 liegt ebenfalls mit -9,1% unter 2019, wobei eine deutliche Erholung im Vergleich zu 2021 zu verzeichnen ist. (Quelle: Dehoga-Zahlenspiegel IV/2022) Die im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten Gesamterlöse des Konzerns erhöhten sich um 43,9 Mio. € auf 92,2 Mio. € (Vorjahr: 48,3 Mio. €). Sie umfassen Umsatzerlöse aus Übernachtungen sowie Nebenleistungen von rd. 71,9 Mio. € (Vorjahr: 29,7 Mio. €) sowie rd. 14,8 Mio. € aus Hilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Der Konzernjahresüberschuss erhöhte sich, primär durch die Bewilligung von Corona-Hilfen, um 16,4 Mio. € auf 1,1 Mio. € (Vorjahr: Konzernjahresfehlbetrag 15,3 Mio. €). Im Geschäftsjahr 2022 wurden zwei weitere Hotels an den Standorten Köln und München erfolgreich eröffnet. Darüber hinaus konnte im Geschäftsjahr 2022 ein weiterer Mietvertrag für ein im Bau befindliches Hotel in Baden-Baden unterzeichnet werden, welches im 4. Quartal 2023 eröffnet werden wird. Ein in Bonn befindliches Apartmenthaus wurde aufgrund des auslaufenden Mietvertrages an den Vermieter zurückgegeben. Der Konzern hatte aufgrund der kleinen Betriebsgröße und fehlenden strategischen Relevanz keine Prolongation des Mietvertrages in Erwägung gezogen. Die Gesellschaft verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen leichten Rückgang ihrer Erlöse um 0,7 Mio. € auf 6,0 Mio. € (Vorjahr: 6,7 Mio. €). Die Erlöse resultieren im Wesentlichen aus der Leistungserbringung gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Jahresfehlbetrag erhöhte sich entsprechend um 0,6 Mio. € auf 2,9 Mio. € (Vorjahr: 2,3 Mio. €). Finanzielle Leistungsindikatoren des Konzerns und der Gesellschaft sind das Jahresergebnis sowie die Umsatzrendite. Ertragslage im Konzern Die operativen Erlöse des Konzerns betragen im Geschäftsjahr 2022 T€ 71.939 und erhöhten sich damit um T€ 42.220 (Vorjahr: T€ 29.719). Von diesen Umsatzerlösen wurden T€ 68.979 (Vorjahr: T€ 28.444) in Deutschland und T€ 2.960 (Vorjahr: T€ 1.274) in Österreich erzielt, T€ 55.831 (Vorjahr: T€ 22.506) entfallen auf Übernachtungen, T€ 12.684 (Vorjahr: T€ 5.001) auf Food & Beverage ("F&B") und Tagungen und T€ 3.424 (Vorjahr: T€ 2.212) auf sonstige Erlöse. Die durchschnittliche Zimmerauslastung lag im Jahr 2022 bei 55,30% (Vorjahr: 30%) mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis in Höhe von 84,90 € (Vorjahr: 71 €). Die sonstigen betrieblichen Erträge des Konzerns beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 20.291 und erhöhten sich damit um T€ 1.679 (Vorjahr: T€ 18.612). Sie setzen sich im Wesentlichen aus der Verrechnung von Zuschüssen für Furniture, Fixtures and Equipment ("FF&E Zuschüsse") in Höhe von T€ 2.475 (Vorjahr: T€ 291), aus COVID-Hilfen in Höhe von T€ 14.760 (Vorjahr: T€ 8.102) und aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 8 (Vorjahr: T€ 791) zusammen. Der Materialaufwand des Konzerns erhöhte sich um T€ 10.892 auf T€ 37.339 (Vorjahr: T€ 26.447). Er resultiert im Wesentlichen aus Mieten und Pachten in Höhe von T€ 18.749 (Vorjahr: T€ 13.493) sowie den dazugehörigen Mietnebenkosten in Höhe von T€ 1.184 (Vorjahr: T€ 1.374). Daneben sind insbesondere Reinigungskosten von T€ 7.713 (Vorjahr: T€ 3.249), Energiekosten von T€ 2.167 (Vorjahr: T€ 1.773) sowie Aufwendungen für Food & Beverage von T€ 4.271 (Vorjahr: T€ 1.762) enthalten. Der Konzern erzielte damit ein um T€ 33.007 höheres Rohergebnis 1 von T€ 54.891 (Vorjahr: T€ 21.884).
1 Umsatzerlöse zzgl. Sonstige betriebliche
Erträge abzgl. Materialaufwand
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Konzerns stiegen um T€ 8.231 auf T€ 21.579 (Vorjahr: T€ 13.348). Sie betrafen im Wesentlichen Aufwendungen, die aus dem Betrieb der Hotels und Apartmenthäuser entstanden sind. Die größten Positionen umfassen Beratungskosten in Höhe von T€ 4.229 (Vorjahr: T€ 2.306), Beiträge, Gebühren und Versicherungen in Höhe von T€ 1.717 (Vorjahr: T€ 1.326), Provisionsaufwendungen in Höhe von T€ 2.623 (Vorjahr: T€ 1.065), IT-Leistungen in Höhe von T€ 1.426 (Vorjahr: T€ 1.147), Reparatur und Wartungsaufwendungen in Höhe von T€ 2.229 (Vorjahr: T€ 1.453), sowie Franchisegebühren in Höhe von T€ 3.329 (Vorjahr: T€ 1.271). Die Personalaufwendungen des Konzerns erhöhten sich um T€ 7.864 auf T€ 22.587 (Vorjahr: T€ 14.723). Davon entfallen T€ 18.951 (Vorjahr: T€ 11.483) auf Löhne und Gehälter und T€ 3.636 (Vorjahr: T€ 3.241) auf soziale Abgaben. Aufgrund der im Zuge der Corona-Maßnahmen notwendigen temporären Hotelschließungen sowie der reduzierten Nachfrage hat die Gruppe zur Vermeidung von Mitarbeiterfreistellungen Kurzarbeit angeordnet. Dem Konzern wurde in diesem Zusammenhang Kurzarbeitergeld in Höhe von T€ 335 (Vorjahr: T€ 1.912) durch die Agentur für Arbeit erstattet. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen des Konzerns beliefen sich auf T€ 3.762 und reduzierten sich somit um T€ 36 (Vorjahr: T€ 3.798). Sie resultierten im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 1.344 (Vorjahr: T€ 1.344) und aus Zinsaufwendungen aus Bankdarlehen und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.156 (Vorjahr: T€ 2.195). Weiterhin enthalten sind T€ 19 (Vorjahr: T€ 1) aus der Abzinsung von Rückstellungen. Die Zinserträge wiesen im Geschäftsjahr einen Wert von T€ 0 (Vorjahr: T€ 6) aus. Die Abschreibungen des Konzerns betrugen T€ 5.593 (Vorjahr: T€ 5.273), dies führt insgesamt zu einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 1.369 (Vorjahr: T€ -15.251). Das Geschäftsjahr 2022 war weiterhin geprägt von den Einflüssen der Corona-Pandemie. Aufgrund der sich abzeichnenden endemischen Phase konnten jedoch signifikante Umsatzzuwächse im zweiten Halbjahr verzeichnet werden, sodass die erzielte Umsatzrendite des Konzerns (im Verhältnis zum Ergebnis vor Steuern) um 33,1%-Punkte auf 1,5% (Vorjahr: -31,6%) 2. gesteigert werden konnte.
2 Ergebnis vor Steuern/ (Umsatzerlöse +
sonstige betriebliche Erträge)
Der Jahresüberschuss des Konzerns beträgt demnach T€ 1.105 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag T€ 15.331). Ertragslage in der Gesellschaft Die Gesellschaft reduzierte im Geschäftsjahr 2022 ihre Umsatzerlöse um T€ 728 auf T€ 6.000 (Vorjahr: T€ 6.728). Diese betreffen im Wesentlichen Leistungen an verbundene Unternehmen. Die sonstigen betrieblichen Erträge der Gesellschaft erhöhten sich um T€ 10.113 auf T€ 10.657 (Vorjahr: T€ 544). Sie betrafen im Wesentlichen Erträge aus der Wertaufholung auf Beteiligungen in Höhe von T€ 8.950 (Vorjahr: T€ 0). Die Personalaufwendungen der Gesellschaft erhöhten sich um T€ 932 auf T€ 3.953 (Vorjahr: T€ 3.021), davon entfallen T€ 3.484 (Vorjahr: T€ 2.635) auf Löhne und Gehälter und T€ 469 (Vorjahr: T€ 387) auf soziale Abgaben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen der Gesellschaft erhöhten sich um T€ 2.111 auf T€ 5.357 (Vorjahr: T€ 3.246). Sie betrafen ausschließlich Aufwendungen, die für die administrative Verwaltung der Hotelgesellschaften entstanden sind. Die größten Positionen betrafen Beratungskosten in Höhe von T€ 3.652 (Vorjahr: T€ 1.941), IT-Leistungen in Höhe von T€ 639 (Vorjahr: T€ 402), sowie Werbung in Höhe von T€ 180 (Vorjahr: T€ 79), Mieten & Leasingkosten in Höhe von T€ 173 (Vorjahr: T€ 118) und Beiträge, Gebühren und Versicherungen in Höhe von T€ 85 (Vorjahr: T€ 170) und. Die Abschreibungen der Gesellschaft reduzierten sich um T€ 26 auf T€ 38 (Vorjahr: T€ 64). Dies führt insgesamt zu einem um T€ 6.857 erhöhten Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 4.523 (Vorjahr: T€ -2.334). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen der Gesellschaft beliefen sich auf T€ 3.851 (Vorjahr: T€ 3.724) und resultierten im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 1.344 (Vorjahr: T€ 1.344) und aus Zinsaufwendungen aus Bankdarlehen in Höhe von T€ 2.151 (Vorjahr: T€ 2.116). Die Zinserträge wiesen im Geschäftsjahr einen Wert von T€ 1.392 auf und erhöhten sich damit um T€ 783 (Vorjahr: T€ 609). Die erzielte Umsatzrendite der Gesellschaft ist geprägt durch positive Ergebnisbeiträge aus Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen, Erträgen aus Überbrückungshilfen, Zuschreibungen im Finanzanlagevermögen und Verlustübernahmen von verbundenen Unternehmen. Die Umsatzrendite im Verhältnis zum Ergebnis nach Steuern und Verlustübernahme betrug -17,5% (Vorjahr -32,1%). Die Umsatzrendite in 2022, wie auch im Vorjahr ist noch im staken Maße durch Effekte aus der Corona-Pandemie geprägt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft hauptsächlich Erträge aus dem Management der Tochtergesellschaften erzielt und keine eigenen operativen Erlöse erwirtschaftet. Die aus den Beherrschungsverträgen gegenüber den Tochterunternehmen resultierenden Aufwendungen aus der Verlustübernahme der Gesellschaft beliefen sich auf T€ 7.432 (Vorjahr 0 €). Diese betreffen im Wesentlichen die nachträgliche Übernahme von Verlusten aus dem Geschäftsjahr 2021 in Höhe von T€ 6.763 sowie die Verlustübernahme des aktuellen Geschäftsjahres 2022 in Höhe von T€ 622. Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft beträgt demnach T€ 2.918 (Vorjahr: T€ 2.336). Vermögens- und Finanzlage im Konzern Das Working Capital 3 des Konzerns beläuft sich auf T€ -2.296 (Vorjahr: T€ -4.735). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit des Konzerns beträgt T€ 9.752 (Vorjahr: T€ -10.313): Die positive Entwicklung ist neben der allgemein besseren Geschäftsentwicklung auf die Bewilligung weiterer Corona-Hilfen zurückzuführen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit des Konzerns beläuft sich auf T€ -3.921 (Vorjahr: T€ -275). Er ergibt sich im Wesentlichen durch Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 66) sowie aus Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen mit T€ 3.947 (Vorjahr: T€ 341). Zum Bilanzstichtag besteht ein Gesellschafterdarlehen zzgl. kumulierter Zinsen (endfällig mit Restlaufzeit > 5 Jahre) in Höhe von T€ 26.215 (Vorjahr: T€ 24.871) sowie ein ebenfalls endfälliges Darlehen (Restlaufzeit > 5 Jahre) zzgl. kumulierter Zinsen einer Schwestergesellschaft in Höhe von T€ 10.953 (Vorjahr: T€ 10.599). Daneben finanziert sich der Konzern im Wesentlichen über ein Bankdarlehen der Commerzbank mit T€ 10.715 (Vorjahr: T€ 13.323) (davon T€ 7.823 quartalsweise Rückzahlung bis 2025 und T€ 5.500 endfällig in 2025), ein Verkäuferdarlehen mit T€ 14.280 (Vorjahr: T€ 13.431) (endfällig in 2026) und ein KfW-Darlehen in Höhe von T€ 16.875 (Vorjahr: T€ 18.000) (quartalsweise Tilgung im Zeitraum Dezember 2022 bis September 2026). Des Weiteren besteht eine revolvierende Kreditfazilität in Höhe von T€ 1.751 (Vorjahr: T€ 2.000) wovon zum Stichtag T€ 751 (Vorjahr: T€ 907) nicht in Anspruch genommen wurden sowie vertraglich für FF&E reservierte liquide Mittel auf Bankkonten in Höhe von T€ 2.528 (Vorjahr: T€ 2.197). Die Auszahlungen für Tilgungen der Finanzkredite beliefen sich auf T€ 3.876 (Vorjahr: T€ 1.939), während keine Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten zu verzeichnen waren (Vorjahr: T€ 0). Die gezahlten Zinsen betragen T€ 1.261 (Vorjahr: T€ 1.349). Insgesamt ergibt für sich den Konzern damit ein negativer Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ 5.137(Vorjahr: positiv T€ 313). Daraus ergibt sich insgesamt eine Veränderung des Finanzmittelfonds in Höhe von T€ 695 (Vorjahr: T€ -10.275). Vermögens- und Finanzlage in der Gesellschaft Die Gesellschaft hat neben ihrer Holding- und Dienstleistungsfunktion auch eine Finanzierungsfunktion für den Konzern und ist somit für Sicherstellung einer ausreichenden Liquidität in den verbundenen Unternehmen. Folglich spiegelt sich vor allem die Finanzlage der Gesellschaft im Konzern wider. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch die Beteiligungen an den Hotelbetriebsgesellschaften sowie aus Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen geprägt. Zusammenfassend geht die Geschäftsführung der Gesellschaft davon aus, dass aufgrund der vorhandenen Finanzmittel die durch Corona bedingte schwache Marktlage und die Folgen des Ukrainekrieges mit inflationsbedingt erhöhten Kosten in vielen Bereichen erfolgreich überstanden werden können. Trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen wird die Geschäftsentwicklung im Vergleich zur Branchen- und Marktentwicklung insgesamt tendenziell positiv gesehen. Durch die zusätzlichen Hoteleröffnungen im Jahr 2022, der Eröffnung des Hotels in Baden-Baden in 2023 und der Neupositionierung des Konzerns als "The Chocolate on the Pillow Group", einhergehend mit dem im Kalenderjahr 2023 eingetretenen Ende der Corona-Pandemie, wird eine führende Positionierung im deutschen Hotelmarkt im Bereich der Multibrand Operator eingenommen. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Wie unter 1. Rahmenbedingungen dargestellt ist die The Chocolate on the Pillow Group GmbH die Muttergesellschaft der COTP-Gruppe. Durch ihre Holding-, Dienstleistungs- und Finanzierungsfunktion für den Konzern korrespondieren Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zwischen Gesellschaft und Konzern miteinander. Die für die Gruppe getroffenen Ausführungen gelten daher auch für die Gesellschaft. Allgemeine Marktrisiken Allgemeine Marktrisiken sind Umstände, auf deren Auftreten die Gesellschaft sowie deren Tochterunternehmen weder mittelbaren noch unmittelbaren Einfluss nehmen können. Hierunter fallen politische Ereignisse, Naturkatastrophen, Terroranschläge, Epidemien und Pandemien. Die Ausbreitung des Coronavirus und der Verlauf der Pandemie haben ein solches eintretendes Marktrisiko dargestellt und einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft sowie der Tochterunternehmen in den vergangenen drei Jahren gehabt. Die sich durch die Corona Pandemie veränderte Arbeitswelt, Einflüsse auf das in Deutschland für die Hotellerie sehr wichtige Kongress- und Messegeschäft und ein sich verändertes Reiseverhalten, haben kurz- bis mittelfristig weiterhin Einflüsse auf die wirtschaftliche Erholung und Entwicklung des Konzerns. Trotz der Lockerungen der pandemiebedingten Einschränkungen in Deutschland und Europa haben globale Reisebeschränkungen beispielsweise in China und den Vereinigten Staaten von Amerika bis zum Ende des 1. Halbjahres 2023 Auswirkungen auf den Hotelmarkt, insbesondere in A-Destinationen und kongress-/messeabhängigen Standorten, gehabt. Nachfragebedingt reduzierten sich beispielsweise saisonal verändernde Umsatzerlöse. Höhere Ausgaben beeinträchtigen zudem die operative Performance und die Liquidität. Aufgrund der mittlerweile eingetretenen endemischen Phase der Pandemie und einer sich signifikant erholenden, jedoch verändernden Nachfragesituation, sind die Prognosen deutlich positiver zu sehen als in den Jahren zuvor, allerdings sind die mittel- bis langfristigen Auswirkungen weiterhin mit gewissen Unsicherheiten behaftet. Weitere Marktrisiken bestehen im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen Kostensteigerungen, insbesondere im Bereich der Energie und der Lebensmittel. Angebotsbedingt höhere Ausgaben für Strom und Gas sowie im Wareneinsatz für Food & Beverage können sich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Direkte Auswirkungen aufgrund umfangreicher Sanktionen gegen Russland sind im Geschäftsjahr 2022 nicht eingetreten und werden gegenwärtig nicht erwartet. Auswirkung beider zuvor genannter Krisen ist eine negative gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die restriktive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank hat zuletzt zu einem Rückgang des Geschäftsklimas in Deutschland geführt und stellt ein Marktrisiko für die Nachfrage nach Hotelkapazitäten dar. Darüber hinaus belasten das veränderte Zinsumfeld und die hohe Inflation den Konzern in den Bereichen des weiteren Wachstums, da Neuprojektentwicklungen und Hotelinvestments deutlich rückläufig sind, und die Renovierung von Bestandshotels durch signifikant gestiegene Baukosten erschwert werden. Langfristig kann daher nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass sich die reduzierte Nachfrage nach Übernachtungen sowie Tagungs- und Konferenzräumlichkeiten und die gestiegenen Kosten in vielen Bereichen unvorteilhaft auf das weitere Wachstum bzw. die Entwicklung des bestehenden Hotelportfolios auswirken. Finanzierungs-, Liquiditäts- und Forderungsausfallrisiko Als Holdinggesellschaft übernimmt die The Chocolate on the Pillow Group GmbH die Liquiditätssteuerung in der Gruppe und stellt für die Tochterunternehmen die notwendigen Finanzierungen zur Verfügung. Die bestehenden Verbindlichkeiten der Gesellschaft sowie des Konzerns resultieren im Wesentlichen aus dem Erwerb der Gesellschaften Anfang 2020 sowie den KfW-Kreditmitteln aus November 2020. Die Finanzierungsstruktur ist grundsätzlich darauf ausgelegt, dass Zins- und Tilgungsleistungen durch die operative Performanz der Gesellschaft und insbesondere ihrer Tochterunternehmen gedeckt werden können und zusätzlich die weiterhin bestehende Unsicherheit im Hinblick auf die genannten Marktrisiken durch variable Mechanismen in gewissem Rahmen berücksichtigt werden. Zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien betragen T€ 1.751 wovon zum Stichtag T€ 751 (Vorjahr: T€ 907) nicht in Anspruch genommen wurden. Vorhandene Finanzmittel in Höhe von T€ 2.528 (Vorjahr: T€ 2.197) unterliegen Verfügungsbeschränkungen. Risiken bestehen darin, dass die Erholung von den Krisen wesentlich länger als geplant dauert und / oder die Ertragskraft materiell niedriger als vor 2020 liegt. Im Zusammenhang mit den langfristigen Darlehensverbindlichkeiten kam es im Laufe des Geschäftsjahres 2023 zu einer Verletzung der Financial Covenants, da vertraglich vereinbarte Vorgaben nicht vollständig eingehalten wurden. Hieraus resultiert ein Recht zur außerordentlichen Kündigung für die finanzierende Bank. Die The Chocolate on the Pillow Group GmbH beantragte jedoch einen sogenannten Waiver, mit dem die Bank auf das Recht zur außerordentlichen Kündigung verzichtet. Dieser Waiver wurde am 10. August 2023 von der Bank ohne weitere Einschränkungen erteilt. Zur Überwachung der Zielerreichung der Mehrjahresplanung werden regelmäßig Annahmen überprüft und bei Bedarf und Notwendigkeit die Mehrjahresplanung überarbeitet. Die Liquiditätssituation wird fortlaufend überwacht. Aufgrund des Geschäftsmodells der Gesellschaft und insbesondere ihrer Tochterunternehmen stellen Forderungsausfallrisiken nur in branchenüblichem Umfang auf nicht durch Vorauszahlungen gesicherte Forderungen relevante Risiken dar. Währungsrisiken bestehen nicht, da die Rechnungsstellung in Euro erfolgt. Weitere Risiken Für erkennbare Risiken sind ausreichend Rückstellungen gebildet und andere geeignete Gegenmaßnahmen initiiert worden. Zur Überwachung möglicher bestandsgefährdender Risiken sowie der gruppenweiten weiteren oben dargestellten Risiken bedient sich die Gesellschaft eines monatlichen Berichts- und Controlling-Systems. Dabei wird sowohl die Ertrags- also auch die Liquiditätssituation der einzelnen Tochterunternehmen als auch des Konzerns fortlaufend überwacht. Das Management hat im Jahr 2022 eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Ertragslage respektive Reduzierung von Kosten initiiert:
Das Management hat unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie, des Ukraine Krieges sowie der ergriffenen Maßnahmen eine integrierte Mehrjahresplanung für die Jahre 2023 bis 2028 aufgestellt. Dabei hat das Management unter Berücksichtigung der derzeit absehbaren weiteren Entwicklungen unterstellt, dass eine stetige Erholung bis 2023 folgt und das Jahr 2024 als sogenanntes "new normal" in Anlehnung an das Jahr 2019 verläuft. Des Weiteren wurden die im Jahr 2023 bewilligten und auch ausbezahlte Überbrückungshilfen III Plus und IV in Höhe von kumulativ rd. 3,4 Mio. € berücksichtigt. Unter Berücksichtigung des Vorgenannten sowie auf Basis der aktuellen Unternehmensplanung ist die Zahlungsfähigkeit sowohl der Gesellschaft als auch des Konzerns auf Basis der integrierten Mehrjahresplanung bis über das Jahr 2024 hinaus gesichert und ausreichend Liquidität vorhanden, um das Unternehmen sowie die Gruppe erfolgreich fortzuführen. Materielle negative Planabweichungen wie bspw. eine verlangsamte Erholung der Nachfrage und/oder negative Auswirkungen im Zusammenhang mit einer Rezession, dem weiter andauernden Krieg in der Ukraine und damit verbundenen Kostensteigerungen, können jedoch zu einem bestandsgefährdenden Risiko für den Konzern sowie die Gesellschaft führen. In diesem Fall wären weitere Maßnahmen zu initiieren. Chancenbericht Eine möglicherweise weiter andauernde Konsolidierung des Marktes eröffnet für die Gesellschaft und die verbundenen Unternehmen die Chance, die bereits erfolgreich praktizierte Akquisition bzw. Übernahme kleinerer Hotelgesellschaften und Einzelhotels in den folgenden Jahren fortzusetzen, neue Märkte zu erschließen, die Zusammenarbeit mit Franchise-Partnern zu vertiefen und das bestehende Produkt- und Markenportfolio weiter auszubauen. Mit dem Anfang 2020 eingetretenen branchennahen Gesellschafter eröffnen sich vielseitige Facetten die Expansion weiter zu gestalten. Insbesondere besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Gesellschafter auch Opportunitäten zu realisieren, bei denen neben der Übernahme oder dem Erwerb des Hotelbetriebs auch die Immobilie erworben werden kann. So konnte in Zusammenarbeit mit dem Gesellschafter jüngst durch einen Erwerb einer Immobilie aus dem Bestandsportfolio des Konzerns ein neuer langfristiger Pachtvertrag einhergehend mit einer Erweiterung und vollständigen Renovierung des Hotels abgeschlossen werden. 4. Prognosebericht Die durchschnittliche Zimmerauslastung im Geschäftsjahr 2022 blieb mit 55,3% leicht hinter der Prognose von 57,0 %zurück. Dies wurde jedoch durch eine um rund 6% auf 84,9 € gestiegene durchschnittliche Zimmerrate kompensiert. Somit konnte auch der für das Geschäftsjahr 2022 geplante Konzernumsatz in Höhe von 70 Mio. € moderat übertroffen werden. Mit Blick auf die ersten 7 Monate des Jahres 2023 liegt die durchschnittliche Zimmerauslastung unterhalb der Planung (rd. -11 %). Grund hierfür ist hauptsächlich das insgesamt schwache 1. Quartal in der Hotellerie in Deutschland und eine generell geringere Aktivität im Geschäftsreiseverkehr. Im Gegensatz dazu zeichnet sich bisher jedoch eine stark positive Entwicklung der durchschnittlichen Zimmerrate ab (+ rd. 10 €). Es ist zu erwarten, dass der positive Trend der Ratenentwicklung sich auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzt, und der Konzern die getroffene Planungsprognose erfüllt. Das Geschäftsjahr 2024 wird aufgrund einer Vielzahl großer Messen und der in Deutschland stattfindenden Fußball Europameisterschaft an einer Vielzahl von Standorten des Portfolios, unter dem Vorbehalt etwaiger exogener Schocks positiv gesehen. Basierend auf der Planung wird für das Geschäftsjahr 2023 mit einem Konzernumsatz von rund 98,5 Mio. € und einem geringen Jahresfehlbetrag gerechnet, der sich in der Größenordnung von ca. 0,5 Mio. € bewegen wird. Dabei wird eine durchschnittliche Auslastung von 66,60 % mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis in Höhe von 93 € erwartet. Entsprechend der Planung ist die Zahlungsfähigkeit auch ohne weitere Förderhilfen vorbehaltlich einer Bestandsgefährdung sichergestellt. Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2023 mit leicht reduzierten Erlösen in Höhe von rund 5,3 Mio. € sowie einem geringfügig höheren Jahresfehlbetrag im Vergleich zum Vorjahr.
Köln, den 16. August 2023 Erik Florvaag, Geschäftsführer Jens Lehmann, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die The Chocolate On the Pillow Group GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der The Chocolate On the Pillow Group GmbH, Köln und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungs-methoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der The Chocolate On the Pillow Group GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf Angabe "A.4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" im Konzernanhang sowie die Angaben in Abschnitt "3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung" und dort im Unterabschnitt "Weitere Risiken" des zusammengefassten Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass das Management unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie, des Ukraine Krieges sowie der ergriffenen Maßnahmen eine integrierte Mehrjahresplanung für die Jahre 2023 bis 2028 aufgestellt hat und dass unter Berücksichtigung des Vorgenannten sowie auf Basis der aktuellen Unternehmensplanung die Zahlungsfähigkeit sowohl der Gesellschaft als auch des Konzerns auf Basis der integrierten Mehrjahresplanung bis über das Jahr 2024 hinaus gesichert und ausreichend Liquidität vorhanden ist, um das Unter-nehmen sowie die Gruppe erfolgreich fortzuführen. Des Weiteren führen die gesetzlichen Vertreter aus, dass materielle negative Planabweichungen, wie bspw. eine verlangsamte Erholung der Nachfrage und/oder negative Auswirkungen im Zusammenhang mit einer Rezession, dem weiter andauernden Krieg in der Ukraine und damit verbundenen Kostensteigerungen, jedoch zu einem bestandsgefährdenden Risiko für den Konzern sowie die Gesellschaft führen können. In diesem Fall wären weitere Maßnahmen zu initiieren. Wie in Angabe "A..4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" im Konzernanhang und in Abschnitt "3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung" und dort im Unterabschnitt "Weitere Risiken" im zusammengefassten Lagebericht dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter da-für verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, so-fern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar-stellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im zusammengefassten Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 16. August 2023 Grant
Thornton AG
Stephan Mauermeier, Wirtschaftsprüfer Andreas Schuster, Wirtschaftsprüfer |
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