Bellagio Gastronomie GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Klinsmann seit 20.1.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Germania Beteiligungsgesellschaft mbHBerlinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Konzerngeschäftsbericht 2016
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| • |
Geflogene Passagierkilometer |
| • |
Beförderte Passagiere |
| • |
Umsatzerlöse |
| • |
Rohertrag |
| • |
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag |
Ertragslage
Die Germania Gruppe erwirtschaftete in 2016 einen Konzernumsatz von TEUR 370.563 und weist im Ergebnis einen Konzernjahresfehlbetrag von TEUR 32.212 aus.
Der erwirtschaftete Fehlbetrag ist dabei im Wesentlichen auf den zuvor beschriebenen Sondereffekt einer teilweisen Verlagerung des touristischen Fluggeschäftes zurückzuführen. Die Auswirkungen zeigen sich ebenfalls in den Leistungskennzahlen der beförderten Passagiere mit 2,6 Mio. sowie den geflogenen Passagierkilometern, die mit 46,2 Mio. km unter den für das Geschäftsjahr erwarteten Zahlen liegen.
Der Charterumsatz (d.h. Voll- und Teilcharter inklusive Barboxerlöse) betrug in 2016 TEUR 247.488 und stellt mit 66,8 % einen wesentlichen Anteil am Konzernumsatz dar.
Ergänzend trägt der Bereich Linienflug mit einem Umsatz von TEUR 103.073 und einem Anteil von 27,8 % zum Gesamtumsatz bei.
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
| 2016 | |
| TEUR | |
| Erträge aus der Währungsumrechnung | 4.374 |
| Periodenfremde Erträge | 1.881 |
| Entschädigungen | 1.356 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 609 |
| Investitionszuschüsse | 436 |
| Übrige | 1.236 |
| 9.892 |
Der Materialaufwand beinhaltet Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 271.682.
Wesentliche Bestandteile des Materialaufwandes sind dabei folgende Positionen:
| 2016 | |
| TEUR | |
| Abfertigungskosten, Start- und Landegebühren, sonstige Flughafengebühren | 87.318 |
| Treibstoff | 77.477 |
| Flugsicherungs- und Überfluggebühren | 33.160 |
| Technikaufwendungen (inkl. Maintenance) | 28.898 |
| Flugzeugmieten | 21.069 |
| Übrige | 23.759 |
| 271.682 |
Der Personalaufwand beträgt im Konzern TEUR 50.910. Die Arbeitnehmerstruktur stellt sich dabei wie folgt dar:
| 2016 | |
| Fliegendes Personal | 652 |
| Allgemeine Verwaltung | 291 |
| Technik | 142 |
| Hotel | 43 |
| 1.128 |
In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen wurden im Geschäftsjahr 2016 insbesondere die Abschreibungen des Geschäfts- oder Firmenwertes sowie der im Eigentum befindlichen Flugzeuge ausgewiesen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
| 2016 | |
| TEUR | |
| Reisekosten | 10.277 |
| Aufwendungen aus Währungsumrechnung | 9.019 |
| Vertriebsaufwendungen (inkl. Verkaufsprovisionen) | 8.652 |
| Hedgeaufwand | 7.806 |
| Übrige | 33.337 |
| 69.092 |
Das Betriebsergebnis des Geschäftsjahres (EBIT) 2016 beträgt TEUR -29.029.
Das Finanzergebnis weist im Saldo (assoziierte Beteiligungen, Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen) einen Betrag in Höhe von TEUR -6.954 aus.
Vermögenslage
Die Vermögenslage des Konzerns wird im Besonderen durch den Bestand an Flugzeugen und den Krediten geprägt, mit denen diese Vermögensgegenstände finanziert wurden und zum Teil immer noch besichert und finanziert werden.
Der Bestand an Flugzeugen stellt sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:
| • ein Airbus A321-211 | (Baujahr 2014) |
| • ein Airbus A321-211 | (Baujahr 2013) |
| • ein Airbus A319-100 | (Baujahr 2012) |
| • zwei Airbus A319-100 | (Baujahr 2011) |
| • zwei Boeing 737-700 | (Baujahr 2007, 2008) |
| • sieben Boeing 737-700 | (Baujahr 1998) |
Die Vorräte beinhalten im Wesentlichen Flugzeugersatzteile in Höhe von TEUR 12.097.
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 14.552 sind zum Stichtag Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 5.707 enthalten.
Das bilanzielle Eigenkapital der Germania Gruppe beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 42.461, was einer Eigenkapitalquote von 14,1 % entspricht. Die nicht beherrschenden Anteile belaufen sich dabei auf TEUR 12.498.
Die sonstigen Rückstellungen betragen zum Stichtag TEUR 18.010 und sind zu einem wesentlichen Bestandteil auf gebildete Abgrenzungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von insgesamt TEUR 12.261 zurückzuführen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stellen Bankkredite für die Finanzierung des Erwerbs der Flugzeuge dar. Diese Bankkredite werden in USD geführt. In 2016 wurden Kredite in Höhe von TEUR 16.404 getilgt. Ferner wurden im Berichtszeitraum Finanzierungen mit einem Gesamtvolumen von TEUR 35.077 in Anspruch genommen. Zum Jahresende waren wegen der Änderung des Umrechnungskurses EUR/USD Kursanpassungen von TEUR 1.945 notwendig, die zu einer Erhöhung der Bankverbindlichkeiten geführt haben.
Entsprechend der Fortentwicklung des Geschäftsmodells der Gruppe erfolgte im Geschäftsjahr 2016 eine Stärkung des Einzelplatzverkaufs. Insofern haben sich die erhaltenen Anzahlungen, die insbesondere aus dem Einzelplatzverkauf entstehen, zum Stichtag auf einen Betrag von TEUR 26.837 erhöht.
Die passiven latenten Steuern ergeben sich vollständig aus den Bewertungsunterschieden zwischen Konzern- und Steuerbilanz im Rahmen der Erstkonsolidierung und der damit durchgeführten Aufdeckung von stillen Reserven bei den Flugzeugen.
Der Germania Konzern verfügte im Jahr 2016 stets über eine ausreichende Liquidität und kam seinen Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt und fristgerecht nach. Der positive Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit beträgt dabei TEUR 3.751.
Die Kredite für Flugzeugfinanzierungen wurden planmäßig getilgt, insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2016 Tilgungen und Zinsen in diesem Zusammenhang in Höhe von TEUR 21.909 geleistet. Der positive Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf TEUR 13.168.
Die Liquiditätslage ist positiv. Es bestehen durch Beleihung und Veräußerung von Flugzeugen weitere Refinanzierungsmöglichkeiten. Der Germania Konzern hat Investitionen in Höhe von TEUR 17.563 im Bereich des Anlagevermögens getätigt. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR 17.465.
Insgesamt betragen die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag TEUR 11.519. Die Entwicklung der Finanzmittel ergibt sich als Anlage aus der Kapitalflussrechnung. Von den liquiden Mitteln sind TEUR 2.775 verpfändet.
Gesamtaussage zur Darstellung der wirtschaftlichen Lage
Das Jahr 2016 war durch den erzielten Umsatz, den in diesem Zusammenhang entstandenen Aufwendungen und dem im Ergebnis erwirtschafteten Konzernjahresfehlbetrag ein durchwachsenes Geschäftsjahr. Die Entwicklung der Gruppe lag dabei aufgrund der externen Sondereinflüsse unter den Erwartungen der Geschäftsführung.
Geschäftsbereiche
Leasing
Der Geschäftsbereich Leasing erstreckte sich in 2016 auf die Vermietung von Flugzeugen in Deutschland und der Finanzierung von Neuanschaffungen. Mit der Bereitstellung der Fluggeräte innerhalb der Gruppe stellt der Geschäftsbereich ein wesentliches Standbein des Konzerns dar.
Zum 31. Dezember 2016 befanden sich folgende Flugzeuge im Eigentum der Germania:
| • |
drei Airbus A319 im Charter- und Linienverkehr, |
| • |
zwei Airbus A321 im Charter- und Linienverkehr, |
| • |
neun Boeing B737-700 im Charter- und Linienverkehr. |
Die operative Entwicklung des Geschäftsbereiches erfolgte planmäßig, da die Bereitstellung dieser Flugzeuge im Rahmen von langfristigen Mietverträgen gruppenintern erfolgte. Alle entsprechenden Verträge wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr vertragsgemäß abgewickelt. Die Ergebnisentwicklung wurde neben dem eigentlichen operativen Geschäft im Wesentlichen von einer Aufwertung des Dollars gegenüber dem Euro beeinflusst. Infolgedessen ergaben sich Kursverluste aus einer notwendigen Abwertung der USD-Darlehen im Zusammenhang mit der Flugzeugfinanzierung. Hieraus ergab sich insgesamt ein Kursverlust in Höhe von TEUR 5.079 in 2016.
Mittelfristig soll die gesamte Flugzeugflotte im Rahmen einer Flottenerneuerung durch Flugzeuge des Typs A320neo des europäischen Flugzeugherstellers Airbus ersetzt werden. Durch die Erneuerung der Flotte sollen zum einen die Treibstoffkosten durch einen erheblich geringeren Verbrauch reduziert werden. Darüber hinaus ist es das Ziel, durch den Aufbau einer einheitlichen Airbus-Flotte die zukünftigen Wartungskosten für die Gesellschaft zu reduzieren. Schließlich wird dem Kunden durch das neue Fluggerät mehr Komfort und Zuverlässigkeit gewährt, um so die Kundenzufriedenheit weiter steigern zu können.
Passage
Die Passagierbeförderung stellt den bedeutendsten Teil des Germania Konzerns dar.
Der Fokus des Geschäftsbereiches Passage lag dabei, entsprechend der strategischen Ausrichtung als Nischen- und Ergänzungscarrier, auf dem Flugbetrieb für touristischen sowie ethnischen Kurz- und Mittelstrecken.
Im Geschäftsjahr 2016 stand der Geschäftsbereich vor der Herausforderung, auf die politischen Ereignisse im östlichen Mittelmeerraum sowie die wirtschaftliche Stabilität in den betreffenden Ländern und dem damit verbundenen veränderten touristischen Verkehr zu reagieren. In den betroffenen Regionen erfolgte aufgrund dieser Unsicherheiten ein deutlicher Rückgang des touristischen Verkehrs, insbesondere in der hochfrequenten Sommerreisezeit zu den Hauptzieldestinationen der Germania.
Soweit die Strecken nicht ersatzlos gestrichen werden mussten, erfolgte eine Verlagerung der Kapazitäten der Germania sowie vieler anderer Fluggesellschaften auf andere touristische Zielgebiete im Mittelmeerraum. Durch diese Verlagerung konnte einerseits die Auslastung der Gesellschaft auf einem relativ hohen Niveau gehalten werden, andererseits führte jedoch der erhöhte Wettbewerb zu einem erheblichen Preisverfall in diesen Märkten. Durch diese Entwicklung wurde das Ergebnis der Gruppe im Geschäftsjahr 2016 negativ beeinflusst.
Daneben haben die fortschreitenden Veränderungen in der deutschen sowie europäischen Luftfahrtbranche auch im vergangenen Geschäftsjahr 2016 zu einer herausfordernden Wettbewerbssituation im Marktumfeld des Flugverkehrs geführt. In diesem Umfeld konnte die Germania ihre Position als Nischen- und Ergänzungscarrier behaupten bzw. in einzelnen Bereichen sogar ausbauen. Mit der Eröffnung einer neuen Basis am Flughafen Nürnberg sowie mit der Stationierung von weiteren Flugzeugen an verschiedenen bereits bestehenden Standorten wurde die Chance genutzt, die Präsenz und Verfügbarkeit in Deutschland weiter zu stärken.
Die Erweiterung des Flugangebotes sowie die Verbesserung der flächenmäßigen Verfügbarkeit zählen dabei zu einem Maßnahmenkatalog des Geschäftsbereiches, der im Rahmen der weiteren Umsetzung des strategischen Konzeptes des Konzerns verfolgt wird.
Die Vertriebsstrategie ist dabei klar ertragsorientiert ausgerichtet. Die weitere Optimierung der Preisgestaltung auf der Grundlage aktueller Marktentwicklungen, die kontinuierliche Verbesserung des Services sowie die Erweiterung des Produktangebotes stehen im Zentrum dieser Aktivitäten.
Vor dem Hintergrund dieser Vertriebsstrategie erfolgte der Abschluss eines Interlining-Agreements mit der spanischen Air Europa Urleas Adreas, S.A.U. Durch diese Kooperation konnte die Germania ihr Flugangebot um zahlreiche Verbindungen erweitern und so weitere Zuwächse im Einzelplatzgeschäft generieren.
Um den aktuellen Anforderungen der Kunden im Bereich des Einzelplatzbereiches gerecht zu werden, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr das gesamte Set-Up des Kreditkartenzahlprozesses neu strukturiert. Hierdurch konnte die Gesellschaft im Bereich des Liquiditätsmanagements eine Verbesserung der Arbeitsabläufe erzielen sowie eine Verkürzung der Auszahlungszeitpunkte erreichen.
Neben dem fortlaufenden Bestreben, die Erlös- und Kostenstrukturen weiter zu optimieren, wird in der Gegenwart und näheren Zukunft das Hauptaugenmerk auf einer verbesserten Markt- und Geschäftsbereich Durchdringung liegen. Dazu gehört eine verbesserte Vertriebsbasis sowohl im In- als auch Ausland. In Ausführung dessen hat der Geschäftsbereich seinen Außendienst weiter gestärkt und insbesondere in den Zielgebieten neue Verkaufsplattformen und Vertriebskanäle erschlossen.
Technik
Die Geschäftstätigkeit im Bereich Technik umfasst technische Dienstleistungen im Rahmen der Wartung, Instandhaltung und Reparatur ziviler Luftfahrzeuge. Das Leistungsspektrum erstreckt sich dabei in die Maintenance-, Service- und Planungsbereiche und umfasst die sogenannte Line und Base Maintenance. Die Gesellschaft führt als lizensierter Instandhaltungsbetrieb an den Baureihen Boeing 737-600/-700/-800/-900 und Airbus A318/A319/A320/A321 Wartungen durch. Die Line Maintenance beinhaltet die Inspektionen und Instandsetzungen geringeren Umfangs an Flugzeugen, während die Base Maintenance umfangreichere Inspektionen und Überholungen der Flugzeuge und Ihrer Systeme, die mit längeren Liegezeiten verbunden sein können, umfasst. Darüber hinaus bietet die GTB Dienstleistungen im Bereich der Reparatur von Flugzeugkomponenten an.
Für den Geschäftsbereich war das abgelaufene Geschäftsjahr geprägt von internen Umstrukturierungen und Prozessverbesserungen mit dem Ziel einer Qualitätssteigerung sowie schnelleren Abarbeitung der vorhandenen Aufträge. Dies konnte in vielen Bereichen erreicht werden, ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Die Auftragslage war positiv und die Auslastung konnte ganzjährig auf einem gleichbleibend hohen Niveau gewährleistet werden.
Für das laufende Geschäftsjahr 2017 ist die Ersatzteilversorgung ausgeschrieben. Aufgrund der bereits vorliegenden Angebote, kann bereits jetzt attestiert werden, dass der Wechsel des Dienstleisters für den Bereich der Ersatzteilversorgung zu Kosteneinsparungen sowie einer besseren Verfügbarkeit und Qualität der jeweiligen Ersatzteile führen wird.
Neben den beschriebenen Verbesserungen der internen Abläufe, liegt ein weiterer Fokus auf der Gewinnung neuer Kunden.
Hotellerie
In dem Geschäftsbereich der Hotellerie sind derzeit das "Usedom Palace Hotel" sowie das "Hotel Waldhaus Prieros" zusammengefasst. Mit dem Angebot der Hotellerie innerhalb des Konzerns wird das Produktportfolio um die Sparte des Gastgewerbes erweitert. Im Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Geschäftsbereichen können dabei Synergien genutzt werden.
Das operative Ergebnis dieses Geschäftsbereiches entsprach in 2016 den Erwartungen und ist als zufriedenstellend zu betrachten.
Zukünftig soll der Geschäftsbereich stärker in die Vertriebsstrukturen der Gruppe eingebunden werden, um das Potential der Hotels weiter zu steigern. Derzeit werden verschiedene Möglichkeiten bewertet, die in einer Erstellung von geschäftsbereichs übergreifenden Produktpaketen münden soll.
Finanz
In diesem Geschäftsbereich verfolgt die Germania drei Zielrichtungen. Zunächst soll das gruppenweite Liquiditätsmanagement durch die Vergabe von konzerninternen Darlehen unterstützt und gesteuert werden. Als zweites wird eine Lösung entwickelt, die die Abwicklung von Kreditkarten Zahldienstleistungen ermöglicht. Dies erfolgt vor dem Hintergrund einer fehlenden adäquaten Lösung am Markt. Als drittes soll die Flottenfinanzierung begleitet werden.
Der Aufbau eines Finanzdienstleistungsunternehmens erfolgt dabei mit Hinblick auf eine Erweiterung der Wertschöpfungskette, wovon neben den einzelnen Geschäftsbereichen auch Drittkunden profitieren sollen.
Services
Der Bereich Services befindet sich derzeit im Aufbau. Beabsichtigt ist die Zentralisierung von Unternehmensfunktionen, die von allen Unternehmen der Gruppe gleichartig in Anspruch genommen werden. Dazu zählen klassischerweise die Leistungsbereiche Human Resources, Legal, IT und Finance. Mit einer klaren Trennung der einzelnen Geschäftsbereiche durch diese Bündelung von Leistungen soll eine Entlastung der operativen Einheiten erreicht werden. Darüber hinaus sollen Verantwortlichkeiten eindeutig definiert und Überschneidungen bei der Leistungserbringung eliminiert werden. Dabei wird eine Steigerung des Automatisierungsgrades verfolgt, um so Effizienzen bei der Leistungserbringung zu heben. Gleichzeitig soll die Fähigkeit der modularen Integration neuer Geschäftsbereiche und Gruppenentitäten etabliert werden.
Ziel des Geschäftsbereiches ist es dabei, den anderen Geschäftsbereichen ein bedarfsgerechtes Angebot von Supportleistungen in einem gewünschten Umfang und Qualität anzubieten.
Chancen- und Risikobericht
Über die unterschiedlichen Ausrichtungen und Tätigkeiten der einzelnen Geschäftsbereiche der Germania Gruppe ist der Konzern verschiedenen gesamtwirtschaftlichen, branchenspezifischen, finanzwirtschaftlichen und unternehmensspezifischen Chancen und Risiken ausgesetzt. Der Konzern als Holdinggesellschaft unterliegt dabei den allgemeinen Chancen und Risiken aus der Geschäftsentwicklung der jeweiligen Konzerngesellschaften. Die Chance dabei besteht darin, dass durch eine konsequente Kostenkontrolle und der Ausrichtung aller Segmente auf eine einheitliche Konzernstrategie die Jahresergebnisse deutlich verbessert werden können. Für die einzelnen Geschäftsbereiche erfolgt daher eine differenzierte Betrachtung der jeweiligen Chancen und Risiken. Die aktive Steuerung dieser Chancen und Risiken ist dabei in den Geschäftsprozessen der jeweiligen Geschäftsbereiche integriert. Daher erfolgt im weiteren eine Zuordnung der Chancen und Risiken zu den entsprechenden Bereichen innerhalb des Konzerns.
Chancenbericht
Innerhalb des Geschäftsbereiches Leasing ergeben sich insbesondere Chancen aus der weltweit bestehenden Vermarktungsfähigkeit und der unverändert bestehenden Nachfrage nach Flugzeugen. Der Grad der Verschuldung für die sich im Bestand befindlichen Flugzeuge ist beim Ansatz der Verkehrswerte verhältnismäßig gering. Für den Geschäftsbereich ergibt sich daher durch die genannten Vermarktungsoptionen die Chance, kurzfristig auf Marktentwicklungen reagieren zu können und die Flugzeuge gegebenenfalls zu veräußern oder zur Finanzierung neuer Flugzeuge zu nutzen.
Im Rahmen der Flottenerneuerung durch die Flugzeuge des Typs A320neo des europäischen Flugzeugherstellers Airbus erfolgt eine Flottenverjüngung, wodurch zum einen Kostenersparnisse durch eine höhere Treibstoffeffizienz realisiert und eine geringere Wartungsanfälligkeit erzielt werden können. Zum anderen kann durch die Modernisierung der Flotte die Kundenzufriedenheit gesteigert werden.
Aus dem Geschäftsbereich Passage ergaben sich im Berichtsjahr sowie im Verlauf des ersten Quartals 2017 die folgenden Chancen und Risiken: Das operative Geschäft des Bereiches ist weiter diversifiziert worden. So ist das dreigliedrige Geschäftsmodell von Vollcharter, Teilcharter und touristischen sowie ethnischen Linienstrecken insbesondere an dezentralen Flughäfen, wie z.B. in Bremen, Münster-Osnabrück, Erfurt, Dresden, Friedrichshafen und Rostock-Laage, weiterentwickelt und auf ein breiteres Fundament gestellt worden. Diese strategische Erweiterung in die Fläche bietet dem Geschäftsbereich die Chance einer besseren Verfügbarkeit der angebotenen Leistungen, um so ein weiteres Kunden- und Umsatzerlöswachstum zu erreichen. Diese Entwicklung wird dabei durch einen eigenen Außendienst im Vertrieb und eine bessere Anbindung der Agenturen unterstützt.
Neben der stringenten Ausrichtung auf das erfolgreiche Kerngeschäft sollen insbesondere eigenkonsolidierte Strecken von dezentralen Standorten und zu Nischendestinationen zu einer guten Auslastung und einem auskömmlichen Ergebnisbetrag (Yield) führen. Die touristischen und ethnischen Linienverbindungen, die sich als stärkendes Element für das ganzjährige Geschäft auszeichnen, bieten bei weiterhin positiver Entwicklung unabhängig von der tatsächlichen Fuelpreisentwicklung zukünftig die Chance auf stabile Ergebnisbeiträge. Daher bietet sich hier für den Geschäftsbereich die Chance, sich durch den gezielten Ausbau dieser Nischendestinationen Marktanteile zu sichern und dem Wettbewerb auf den touristischen Zielgebieten ein Stück weit zu entziehen.
Weitere Chancen ergeben sich aus den geschlossenen Kooperationen mit der spanischen Air Europa Urleas Adreas, S.A.U., sowie mit der Condor Flugdienst GmbH. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit kann die Gesellschaft ihr Flugangebot um zahlreiche Verbindungen erweitern und so weitere Zuwächse im Einzelplatzgeschäft und in den Umsatzerlösen zu generieren.
Im Rahmen des geplanten Wechsels des "Inventory Providers" und dem Aufbau eines modernen Revenue Accounting Systems werden zukünftig bei der Germania die Strukturen geschaffen, um den fortschreitenden Marktanforderungen im Bereich der Linienstrecken gerecht zu werden. Hieraus ergibt sich für den Geschäftsbereich die Chance sich auf verändernde Tourismusströme frühzeitig einstellen zu können und so durch kurzfristige Anpassung von Ticketpreisen oder Flugrouten entsprechend reagieren zu können.
Der Geschäftsbereich Technik sieht weitere Chancen darin, dass er sich durch verbesserte Arbeitsabläufe, Rationalisierungspotentiale erschließt und sich durch die Gewinnung neuer Kunden insgesamt breiter aufstellt. Hier ergibt sich aus der Fokussierung auf Base- und Line Maintenance an verschiedenen Stationen die Möglichkeit diese für Kooperationspartner ebenfalls anzubieten.
Mit der Weiterentwicklung des Geschäftsbereichs Finanz sowie dem Aufbau des Bereiches Services ergeben sich für den Konzern diverse Chancen durch die Erweiterung der Wertschöpfungskette. Darüber hinaus können durch die Umsetzung der genannten Vorhaben sowohl Umsatzsteigerungen als auch Kostensenkungen erzielt werden.
Risikobericht
Allgemein liegen in der Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen und spezifischen Branchenumfelds diverse Risiken, die sich in unterschiedlichen Ausprägungen in den einzelnen Geschäftsbereichen des Konzerns niederschlagen. So sind die jeweiligen Geschäftsbereiche möglichen Fuelpreisschwankungen, Fremdwährungsrisiken, Liquiditätsrisiken, politischen Unruhen in Zielgebieten und Adressenausfallrisiken ausgesetzt.
Markt- und Branchenrisiko
Neben dem in 2017 fortbestehenden harten Wettbewerb, der sich insbesondere in den Wintermonaten in Form von veritablen Überkapazitäten und starkem Preisdruck widerspiegelt, stellt insbesondere eine mögliche Abschwächung des Wirtschaftswachstums im Euroraum ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Trotz einer bislang starken Entwicklung des Binnenkonsums könnte insbesondere ein Einbruch des Wachstums im übrigen europäischen Ausland zu einer Schwächung des Geschäftsverlaufs der Germania führen.
Ein wesentliches Risiko für den Bereich Passage stellt die Abhängigkeit von den volatilen Treibstoffpreisen dar. Aufgrund der Preisentwicklung im ersten Quartal 2017 wird derzeit kein aktives Hedging verfolgt. Die bislang bestehenden Sicherungsbeziehungen sind im Geschäftsjahr 2016 ausgelaufen. Gemeinsam mit einem renommierten Partner wurden die bereits in Vorjahren entwickelten Strategien zur Absicherung der Risiken aus der Veränderung der Märkte weiter verfeinert und umgesetzt, um den Germania Konzern mit Hilfe individueller Absicherungsgeschäfte gegen unerwünschte Entwicklungen abzuschirmen. Es wurde dabei angestrebt, die wesentlichen kurz- und mittelfristigen Risiken abzusichern. Die Geschäftsführung hatte dazu eine konservative Absicherungsstrategie verfolgt.
Für 2017 wird die Hedgingstrategie kontinuierlich überprüft und anhand der beschriebenen Sicherungsinstrumente an die aktuelle Marktsituation angepasst.
Liquiditätsrisiko
Die Gruppe unterliegt einem allgemeinen Liquiditätsrisiko, welches als gering eingeschätzt wird. Die Geschäftsführung geht davon aus, bei Bedarf notwendige Liquidität über weitere Finanzierungen, aufgrund des geringen Finanzierungsgrades der Flugzeuge, erhalten zu können.
Darüber hinaus sollen durch eine Umstrukturierung im Bereich des Forderungsmanagements die Kundenforderungen in 2017 im Vergleich zum Geschäftsjahr reduziert und so die Liquidität der Gruppe gestärkt werden.
Die Liquidität des Germania Konzerns ist für das Geschäftsjahr 2017 auf der Basis der Planzahlen positiv.
Währungsrisiko
Hinsichtlich der Fremdwährungsrisiken wurden für den Germania Konzern im Berichtsjahr keine Sicherungsgeschäfte abgeschlossen. Dies erfolgte vor dem Hintergrund, dass zwischen den einzelnen Geschäftsbereichen soweit möglich eine aggregierte Nettoposition pro Währung gebildet wurde. Diese Möglichkeit des "natural hedging" soll auch zukünftig genutzt werden, um so das Währungsrisiko zu begrenzen.
Politisches Risiko
Politische Unruhen in den Zielgebieten des Geschäftsbereiches Passage, wie zum Beispiel in Nordafrika und im Mittleren Osten, stellen auch weiterhin ein Risiko dar. Aufgrund der diesbezüglichen Erfahrungen im Berichtsjahr handelt es sich dabei jedoch eher um vorübergehende und zeitlich eng eingrenzbare Störungen der Geschäftsgrundlage, auf die durch geänderte Flugplanung soweit möglich reagiert wird.
Adressausfallrisiko
Schließlich droht der Germania entsprechend den Marktrisiken aller anderen Marktteilnehmer und -kunden ein Adressenausfall, der in dem Berichtsjahr mit unter 1 % des Geschäftsumsatzes relativ gering ausfiel. Dennoch sind hierzu in letzter Zeit verstärkte Maßnahmen (z.B. Aufbau eines effizienten Mahnwesens und Sicherstellung rechtzeitiger Geltendmachung) durchgeführt worden, die die vorgenannte Quote zukünftig weiter reduzieren sollte.
Investitionsrisiko
Aus den oben beschriebenen Herausforderungen im Zuge der Entwicklung neuer Geschäftsbereiche und dem damit verbundenen Investitionsaufwand ergibt sich für den Konzern dahingehend ein Risiko, dass für die eingesetzten finanziellen Mittel keine entsprechenden Rückflüsse über einen Ergebnisbeitrag zum Konzernergebnis erfolgt. Diesem Risiko wird dadurch entgegengewirkt, dass vor jeder Investitionsentscheidung eine "ROI-Ermittlung" stattfinden muss. Gleichzeitig dient die Ermittlung als Vergleichsmaßstab für die Erreichung der gesetzten Investitionsziele.
Gesamtbewertung Chancen und Risiken
Die Risikopolitik der Gruppe zielt darauf ab, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und nur Risiken einzugehen, wenn ihnen im Gegenzug die Chance auf eine entsprechende Wertsteigerung gegenübersteht. Im Rahmen einer grundlegenden Risikobegrenzung geht die Germania nur die Risiken ein, die mit anerkannten Methoden und Maßnahmen für die Gesellschaft überschaubar sind.
In unserem Grundverständnis der Risikobetrachtung wird das Risikomanagement dort ausgeübt, wo das Entstehen einer Risikogefahr
| • |
präventiv verhindert oder am frühesten erkannt, |
| • |
bewertet bzw. |
| • |
durch Gegensteuern am besten beherrschbar gemacht werden kann. |
Hierzu werden in regelmäßigen Abständen Risikoinventuren und -beurteilungen durchgeführt.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Budget-, Investitions- und Finanzplanungen der Germania grundsätzlich einem konservativeren Ansatz folgen. Alle zu Grunde liegenden Annahmen beinhalten regelmäßig Sicherheitsaufschläge, um den möglichen Eintritt der beschriebenen Risiken zu berücksichtigen.
Die Gegenüberstellung der vorgenannten Chancen und Risiken für das Geschäftsjahr 2017 ergibt aufgrund der oben bezeichneten etablierten Absicherungsmechanismen im Hinblick auf die Risiken in einer Gesamtbetrachtung eine deutlich positive Einschätzung und Perspektive der Germania.
Prognosebericht
Gesamtwirtschaftliche Lage
Für die Weltwirtschaft wird auch für 2017 ein moderates Wachstum erwartet. Die Annahmen bezüglich der prognostizierten Entwicklung stehen jedoch unter dem Vorbehalt über mögliche Ausweitungen eines weltweit steigenden Protektionismus, den Unsicherheiten über die konkrete Ausgestaltung des britischen EU-Austritts sowie mögliche Veränderungen in der US-amerikanischen Wirtschafts- und Außenpolitik.
Mit einem erwarteten Wachstum von 1,6 % in 2017 für Europa wird mit einer weiteren Entspannung der Schuldenkrise sowie einer Stabilisierung der Arbeitsmärkte gerechnet.
Die Entwicklung des Rohölpreises ist aufgrund der bislang prognostizierten Konjunkturaussichten und der gezeigten Volatilität kaum einschätzbar. Angesichts der unklaren Entwicklung wichtiger Abnahmemärkte, unter anderem China sowie der asiatische Raum im Allgemeinen, kann ein Verharren auf dem derzeitigen Niveau in Betracht kommen. Diese Annahme basiert im Wesentlichen darauf, dass die beschlossene Förderbegrenzung der erdölproduzierenden Länder nicht dauerhaft eingehalten wird und die konjunkturelle Entwicklung moderat bleibt.
Branchenentwicklung
Für das Jahr 2017 rechnet die IATA mit einem erneuten Wachstum der Passagierkilometer um 5,1 %, welches somit geringer ausfallen wird als das Wachstum des Vorjahres (2016: 5,9 %). Im Gegensatz hierzu wird für den europäischen Raum, basierend auf IATA-Zahlen, für 2017 mit einem höheren Wachstum von 4,0 % als im vergangenen Jahr (2016: 3,8 %) ausgegangen.
Im Hinblick auf die Wettbewerbssituation sind die Märkte weiterhin von erheblichen Überkapazitäten und einem damit verbundenen hohen Preisdruck gekennzeichnet. Dessen ungeachtet ist nach wie vor der Eintritt neuer Marktteilnehmer beziehungsweise ein aggressiver Ausbau von Flugprogrammen bestehender Markteilnehmer zu verzeichnen.
Der Flugzeug-Leasingbranche in ihrer Gesamtheit wird von den führenden Flugzeugherstellern Boeing und Airbus mittel- bis langfristig ein positives Entwicklungspotential unterstellt. Die Erwartung aller Marktteilnehmer ist, dass sich der Markt auch in der Zukunft stärker in Richtung von den Airlines geleaster Flugzeuge entwickelt. So rechnet Boeing damit, dass sich der Anteil der geleasten Flugzeuge der weltweit aktiven Fluggesellschaften von 2012 von 37,7 % bis zum Jahr 2020 auf 50 % erhöht.
Ausblick Germania Konzern
Im Rahmen der langfristigen Geschäftsentwicklung des Germania Konzerns steht die Umsetzung der beschriebenen Konzernstrategie im Vordergrund, um langfristig die Unabhängigkeit des Konzerns zu sichern und den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern.
In allen Geschäftsbereichen werden daher im Rahmen von kontinuierlichen Verbesserungsprozessen Maßnahmen zur Effizienzsteigerungen und Umsatzstärkung ergriffen.
Der Geschäftsbereich Passage soll mit einem weiteren Aufbau der Bereiche Teilcharter und Einzelplatz in die Lage versetzt werden, wesentlich flexibler auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren zu können. Daneben soll insbesondere mit einem Flugangebot aus dezentralen Flughäfen ein umfängliches touristisches und ethnisches Flugprogramm angeboten werden, um die entsprechende Position als erfolgreicher Nischen- und Ergänzungscarrier weiter auszubauen bzw. frühzeitig zu sichern.
Im Hinblick auf das Reporting und die Kontrolle von Streckenergebnissen sind moderne Systeme implementiert worden, die zukünftig eine engere Führung und Nachbetrachtung der Ergebnisse der Geschäftstätigkeit und des Flugbetriebs erlauben und sicherstellen.
Durch Verbesserungen in der IT Systemlandschaft wird das Ziel einer effizienteren Gestaltung von Datenflüssen und Prozessen verfolgt, um schneller auf Markteinflüsse reagieren und Management Entscheidungen umsetzen zu können.
Neben dem fortlaufenden Bestreben, die Erlös- und Kostenstrukturen weiter zu optimieren, wird in der Gegenwart und näheren Zukunft das Hauptaugenmerk weiterhin auf einer verbesserten Durchdringung der Markt- und Geschäftsbereiche liegen. Dazu gehört eine verbesserte Vertriebsbasis sowohl im In- als auch Ausland.
Innerhalb des Geschäftsbereiches Leasing erfolgt die Vorbereitung der zukünftigen Flottenerneuerung. In diesem Zusammenhang werden Konzepte zur Aus- und Einflottung erarbeitet. Ebenso werden in Vorbereitung auf die anstehenden Abschlags- und Kaufpreiszahlungen entsprechende Finanzierungsmaßnahmen erarbeitet und umgesetzt.
Der Konzern sieht in der Planung für das Geschäftsjahr 2017 einen deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse bei einem leicht positiven Jahresüberschuss vor. Basis dieser Planung sind insbesondere ein deutlicher Anstieg der Passagierzahlen im Bereich der Passage sowie weitere Ergebnisverbesserungsbestrebungen, bei mit Kunden und Lieferanten abgeschlossenen Verträgen und die Annahmen über die Entwicklung des Fuelpreises sowie des Wechselkurses USD/EUR. Im Hinblick auf die Wintersaison 2017/2018 wurden dabei die abgeschlossenen und mit hoher Wahrscheinlichkeit abzuschließenden Geschäfte sowie Bedarfsmeldungen der Kunden zu Grunde gelegt.
Die Liquidität der Gruppe ist für das Geschäftsjahr 2017 auf der Basis der Planzahlen positiv. Durch eine Umstrukturierung im Bereich des Forderungsmanagements werden sich die Kundenforderungen auch in 2017 im Vergleich zu Vorjahren reduzieren. Durch den Aufbau der Liquidität im Sommer 2017 sowie die Prolongation von Darlehen stehen dem Germania Konzern ausreichend Finanzmittel zur Verfügung, um die Liquidität mittelfristig zu sichern. Zukünftig erfolgt im Zuge einer Erweiterung der Wertschöpfungskette in den Bereichen Finanzen sowie mit der Bildung eines weiteren Geschäftsbereiches "Reiseveranstaltung" eine Vergrößerung der Produktpalette. Mit dieser Ergänzung des Produktportfolios sollen zum einen Produkte mit hohen Margenaussichten in der Gruppe etabliert und zum anderen die Tätigkeitsfelder für eine bessere Risikostreuung erweitert werden. Darüber hinaus erfolgt eine Effizienzsteigerung durch langfristig moderne Systemlandschaften mit einem hohen Digitalisierungsgrad.
Insgesamt ist die Geschäftsführung der Germania daher zuversichtlich, dass sich der Konzern als selbstständiger und finanziell solide aufgestellte Unternehmensgruppe auch in Zukunft am Markt behaupten wird.
Berlin, der 22. Mai 2017
Johannes Klinsmann
Geschäftsführer
Aktiva
| 31.12.2016 | ||
| EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen | 1.074.681,19 | |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 13.588.803,00 | |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 352.276,83 | 15.015.761,02 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.247.586,09 | |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 183.769.054,14 | |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.662.614,39 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 12.858.252,52 | 203.537.507,14 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 1.051.156,48 | |
| 2. Übrige Beteiligungen | 941.265,00 | |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 30.000,00 | 2.022.421,48 |
| 220.575.689,64 | ||
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 1.240.652,94 | |
| 2. Ersatzteilbestand Flugzeuge | 12.096.921,37 | |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 1.514.447,65 | 14.852.021,96 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 14.551.532,45 | |
| 2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 6.215.592,70 | |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 30.603.565,94 | 51.370.691,09 |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 11.519.438,18 | |
| 77.742.151,23 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 2.889.322,10 | |
| 301.207.162,97 | ||
|
Passiva |
||
| 31.12.2016 | ||
| EUR | ||
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 25.000,00 | |
| II. Konzerngewinnvortrag | 61.972.100,01 | |
| III. Konzernverlust | -32.033.512,34 | |
| IV. Nicht beherrschende Anteile | 12.497.823,81 | |
| 42.461.411,48 | ||
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 181.116,89 | |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 18.009.909,08 | |
| 18.191.025,97 | ||
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 141.265.768,10 | |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 26.836.951,80 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 19.879.036,63 | |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 25.014.191,62 | |
| 212.995.948,15 | ||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 3.504.012,34 | |
| E. Passive latente Steuern | 24.054.765,03 | |
| 301.207.162,97 | ||
| 2016 | ||
| EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 370.563.445,18 | |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 9.892.060,17 | |
| 3. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 92.970.980,53 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 178.710.855,39 | 271.681.835,92 |
| 4. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 43.730.094,58 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 7.179.744,92 | 50.909.839,50 |
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 17.801.091,91 | |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 69.091.776,02 | |
| 7. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 30.720,62 | |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 125.009,32 | |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 7.109.831,44 | |
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -3.962.195,01 | |
| - davon Ertrag aus latenten Steuern -EUR 3.862.920,42 | ||
| 11. Ergebnis nach Steuern | -32.020.944,49 | |
| 12. Sonstige Steuern | 191.136,15 | |
| 13. Konzernjahresfehlbetrag | -32.212.080,64 | |
| 14. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Verlust | -178.568,30 | |
| 15. Konzernverlust | -32.033.512,34 | |
| Eigenkapital des Mutterunternehmens | Nicht beherrschende Anteile | Konzerneigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital | Summe | Summe | ||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand am 01.01.2016 | 25 | 61.972 | 61.997 | 12.676 | 74.673 |
| Konzern-Jahresfehlbetrag | 0 | -32.033 | -32.033 | -179 | -32.212 |
| Stand am 31.12.2016 | 25 | 29.939 | 29.964 | 12.497 | 42.461 |
| 2016 | |
| TEUR | |
| Periodenergebnis | -32.212 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 17.801 |
| Zunahme der Rückstellungen | 11.454 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen | 5.200 |
| Sonstige Beteiligungserträge von assoziierten Unternehmen | -31 |
| Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -882 |
| Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -607 |
| Zinsergebnis | 6.985 |
| Ertragssteuerertrag | -3.962 |
| Ertragssteuerzahlung | 5 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 3.751 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -581 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -16.952 |
| Erhaltene Zinsen | 67 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -17.465 |
| Einzahlung aus der Aufnahme von Krediten | 35.077 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Krediten | -16.404 |
| Gezahlte Zinsen | -5.505 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 13.168 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -546 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 12.065 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 11.519 |
Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss
Die Germania Beteiligungsgesellschaft mbH (kurz: Germania) hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister Abteilung B beim Amtsgericht Charlottenburg (Reg.Nr. HRB 145949 B).
Die Erstellung des Konzernabschlusses der Germania erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetz (BilRUG) und des GmbHG.
Die Form und Darstellung der Gliederung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
In Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas wird gemäß § 265 Abs. 5 HGB die Position "Ersatzteilbestand Flugzeuge" unter dem Vorratsvermögen ausgewiesen.
Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke im Wesentlichen im Anhang aufgeführt.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss der Germania Beteiligungsgesellschaft mbH sind alle Unternehmen einbezogen, bei denen die Germania direkt oder indirekt einen beherrschenden Einfluss ausüben kann. Die Unternehmen werden beginnend mit dem Zeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen, ab dem die Germania die Möglichkeit der Beherrschung erlangt. Zudem erfolgte im Rahmen der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016 die Erstkonsolidierung von Tochterunternehmen mit Wirkung zum 1. Januar 2016, sofern das Beherrschungsverhältnis nicht erst im laufenden Geschäftsjahr 2016 begründet wurde. Neben der Germania als Mutterunternehmen wurden zum Stichtag die nachfolgenden Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen:
| Germania Beteiligungsgesellschaft mbH | Anteil am Kapital Unmittelbar |
| % | |
| Germania Fluggesellschaft mbH, Berlin (GMI) | 100,00 |
| S. A.T. Fluggesellschaft mbH, Schönefeld (S.A.T.) | 100,00 |
| Germania Technik Brandenburg GmbH, Schönefeld (GTB) | 100,00 |
| Germania Finanz AG, Berlin 1) | 15,00 |
| Germania Grundbesitz GmbH , Berlin | 100,00 |
| Bulgarian Eagle EOOD, Sofia, Bulgarien | 100,00 |
| Germania Flugdienste GmbH, Berlin | 100,00 |
1) Stimmbindungserklärung der 85% der Anteile haltenden Mitgesellschafterin zugunsten der Germania Beteiligungsgesellschaft mbH begründet Mutter-Tochter-Verhältnis gem. § 290 Abs. 2 Nr. 2 HGB.
Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertunesmethoden
In der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Ein sich aus der Erstkonsolidierung ergebender Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Laufzeit von zehn Jahren abgeschrieben. Diese Laufzeit entspricht nach Einschätzung der Geschäftsführung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Branche sowie der Absatz- und Beschaffungsmärkte.
Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um die planmäßigen linearen Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer der Anlagegüter ergibt sich aus der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Anlagevermögens.
Abnutzbare geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150 bis EUR 1.000 werden in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.
Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung notwendiger Wertberichtigungen bilanziert. Die Bilanzierung der Beteiligung an der Mangentum AG, Baar, Schweiz, als assoziiertes Unternehmen erfolgt unter Anwendung der Equity-Methode nach § 312 HGB.
Vorräte werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Zum Bilanzstichtag werden Wertberichtigungen nach dem Niederstwertprinzip vorgenommen. Neben der Bewertung zu Anschaffungskosten erfolgt für Vorräte, die repariert bzw. generalüberholt wurden, eine marktübliche Bewertung unter Verwendung eines pauschalen Abschlages ausgehend von den jeweiligen Anschaffungskosten. Sofern die Gründe für einen niedrigeren Wertansatz weggefallen sind, werden Zuschreibungen vorgenommen.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie sonstige Vermögensgegenstände werden in der Bilanz mit dem Nennwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen werden im notwendigen Umfang Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit kleiner als einem Jahr, soweit diese nicht durch Devisentermingeschäfte abgesichert sind, werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.
Das übrige Umlaufvermögen wird grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit Wertberichtigungen im Umlaufvermögen notwendig waren, wurden diese vorgenommen.
Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben bzw. Einnahmen gebildet, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.
Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
Die Umrechnung der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von einem Jahr oder weniger erfolgt zum Bilanzstichtag mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs. Für Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Bewertung unter Beachtung des Realisations- und Anschaffungskostenprinzips.
Die Währungsumrechnung der in der jeweiligen Fremdwährung aufgestellten Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen der ausländischen Tochtergesellschaften wurden entsprechend § 308a HGB nach der modifizierten Stichtagskursmethode umgerechnet. Die Posten der Bilanz, mit Ausnahme des Eigenkapitals (Umrechnung zum historischen Kurs in Euro), werden zum Devisenkassamittelkurs des Stichtages in Euro umgerechnet.
Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Jahresdurchschnittskurs in Euro umgerechnet.
Latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus temporären Ansatz- und Bewertungsunterschieden bei der GMI und S.A.T. Passive latente Steuern werden mit aktiven latenten Steuern verrechnet sofern aktive latente Steuern auf Konzernebene vorliegen. Die latenten Steuern werden nach den Vorschriften § 274 sowie § 306 HGB angesetzt, die Bewertung erfolgt mit einem durchschnittlichen Steuersatz von 26 %.
Bilanzierungsmethoden für die Konsolidierung
Erstkonsolidierung
Für das Geschäftsjahr 2016 ist der Konzern erstmalig verpflichtet einen Konzernabschluss aufzustellen. Der Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist der 1. Januar 2016 und erfolgt unter Anwendung der Neubewertungsmethode. Bei der Bewertung zu Zeitwerten wurden stille Reserven in den Flugzeugen aufgedeckt. Gegenläufig wurden passive latente Steuern gebildet. Darüber hinaus ergibt sich im Rahmen der Erstkonsolidierung der Germania Fluggesellschaft mbH ein aktiver Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem neubewerteten Eigenkapital, welcher in Höhe von TEUR 15.099 als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst wird.
Kapitalkonsolidierung
Die Gesellschaft wendet bei der Kapitalkonsolidierung die Vorschriften des § 301 HGB an. Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den Tochterunternehmen mit dem jeweiligen Anteil am neubewerteten Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung verrechnet. Sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebene passive Unterschiedsbeträge wurden mit dem Konzerngewinnvortrag verrechnet. Für die nicht dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile wird ein Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 HGB in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital gesondert ausgewiesen.
Schuldenkonsolidierung
Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen gegen Verbindlichkeiten zwischen den vollkonsolidierten Unternehmen gemäß § 303 HGB eliminiert.
Konsolidierung der Erträge und Aufwendungen
Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gemäß § 305 HGB wurden die konzerninternen Umsatzerlöse mit den auf sie entfallenden Materialaufwendungen verrechnet. Somit weist die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nur Außenumsätze auf. Weiterhin wurden sonstige betriebliche Erträge, die aus der Kostenverrechnung zwischen den Konzernunternehmen resultieren, mit den korrespondierenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. dem Materialaufwand konsolidiert. Die sich ergebenden Zinserträge aus der gruppeninternen Darlehensgewährung wurden mit den entsprechenden Zinsaufwendungen verrechnet.
Einheitliche Bewertung
Die in den Konzernabschluss nach § 300 Abs. 2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen wurden nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens anwendbaren Bewertungsmethoden einheitlich bewertet.
Latente Steuern
Aus der Erstkonsolidierung zum 1. Januar 2016 ergeben sich aus der Neubewertung von Vermögensgegenständen und Schulden sowie Konsolidierungsvorgängen zum Jahresende passive latente Steuern aus temporären Differenzen in Höhe von TEUR 24.055. Zum 1. Januar 2016 betrugen die passiven latenten Steuern TEUR 27.918, die Veränderung im Geschäftsjahr 2016 beträgt TEUR 3.863. Die steuerlichen Bewertungsunterschiede ergeben sich aus der Bewertung der Flugzeuge zu Zeitwerten sowie aus Konsolidierungsvorgängen.
Die Bandbreite der jeweils geltenden und der Bewertung der latenten Steuern zu Grunde gelegten Steuersätze liegt zwischen 24,2 % und 31,2 %.
Erläuterungen zur Konzernbilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Konzernanlagenspiegel (Anlage zum Anhang).
Die Finanzanlagen enthalten Anteile an der Gambia Bird Airlines Limited, Kanifing, Gambia (verbundenes Unternehmen in Liquidation, Beteiligungsquote: 80%). Diese Anteile sind zu 100 % wertberichtigt. Auf eine Konsolidierung wird gem. § 296 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet.
Der Bestand der Anteile an Beteiligungsunternehmen als assoziierte Unternehmen stellt sich am 31. Dezember 2016 folgendermaßen dar:
| Eigenkapital | Anteil am Gesellschaftskapital | Anschaffungskosten | Buchwert | Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für welches ein Jahresabschluss vorliegt | ||
| TEUR | TEUR | % | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Mangentum AG, Baar, Schweiz | 2.627 | 92 | 40,0 | 92 | 1.051 | 89 |
Der Wertansatz der Beteiligung ist entsprechend des § 312 Abs. 4 HGB um die Wertentwicklung des anteiligen Eigenkapitals fortgeschrieben worden. Die Beteiligung bestand bereits im Vorjahr.
Umlaufvermögen
Unter den Vorräten werden mit TEUR 12.097 im Wesentlichen Flugzeugersatzteile ausgewiesen.
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren in voller Höhe aus von Seiten der Germania Beteiligungsgesellschaft mbH gewährten Darlehen und sind innerhalb eines Jahres fällig.
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden TEUR 4.991 ausgewiesen, die nicht innerhalb eines Jahres fällig sind, sowie des Weiteren TEUR 963, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen (Steuererstattungsansprüche).
Von den Bankguthaben sind TEUR 2.775 verpfändet.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2016 TEUR 25. Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
| 31.12.2016 | |
| TEUR | |
| Ausstehende Rechnungen | 7.878 |
| Instandhaltung Flugzeuge (ausstehende Rechnungen) | 4.383 |
| Personalkosten | 1.663 |
| Abgabeverpflichtung CO2-Emissionen | 847 |
| Prüfung-, Rechts- und Prozesskosten | 768 |
| Entschädigungen / Lost & Found | 673 |
| Übrige | 1.798 |
| 18.010 |
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
| Bilanzposten in TEUR | Stand am | Restlaufzeiten | ||
| 31.12.2016 | < 1 Jahr | 1-5 Jahre | > 5 Jahre | |
| TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Kreditinstitute | 141.266 | 24.816 | 92.770 | 23.680 |
| Erhaltene Anzahlungen | 26.837 | 26.805 | 32 | 0 |
| Lieferungen und Leistungen | 19.879 | 19.879 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 25.014 | 12.870 | 12.144 | 0 |
| Summe Verbindlichkeiten | 212.996 | 84.370 | 104.946 | 23.680 |
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind des Weiteren Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.124, Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 111 sowie Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.501 enthalten.
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in voller Höhe Sicherheiten in Form von Registerpfandrechten und Sicherungsabtretungen.
In den sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Betrag von TEUR 6.645 durch Pfandrechte, Sicherungsübereignung, Eigentumsvorbehalt, Sicherheitsabtretung o. Ä. gesichert.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen Leasingverträge für Flugzeuge und sonstige Mietverträge sowie Darlehensverträge, aus denen sich insgesamt Verpflichtungen von rd. TEUR 70.058 ergeben. Die finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen können ggf. in Abstimmung mit den Leasinggebern bei der Veräußerung von Flugzeugen angepasst werden und sind zum Großteil in USD zu leisten. Des Weiteren wurde im Geschäftsjahr 2016 ein Kaufvertrag hinsichtlich 25 Flugzeugen des Typs Airbus 320neo zu einem Listenpreis von 2,6 Milliarden USD abgeschlossen.
Sicherungsgeschäft Fuel
Die Germania hatte zur Preisabsicherung des Treibstoffbedarfs in 2016 Sicherungsgeschäfte in Form von Futures und Optionen abgeschlossen, die vollständig im Geschäftsjahr beendet wurden. Zum Bilanzstichtag lagen keine Sicherungsgeschäfte vor.
Erläuterungen zur Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
| 2016 | ||
| TEUR | % | |
| Charter inkl. Barbox | 247.488 | 66,8 |
| Linienflüge | 103.073 | 27,8 |
| Sonstige (inkl. Hotel) | 20.002 | 5,4 |
| 370.563 | 100,0 |
Sonstige betriebliche Erträge
| 2016 | |
| TEUR | |
| Erträge aus Währungsumrechnung | 4.374 |
| Periodenfremde Erträge | 1.881 |
| Entschädigungen | 1.356 |
| Auflösung Rückstellungen | 609 |
| Investitionszuschüsse | 436 |
| Übrige (inkl. Hotel) | 1.236 |
| 9.892 |
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 2.490 für Vorjahre enthalten.
Materialaufwand
| 2016 | |
| TEUR | |
| Abfertigungskosten, Start- und Landegebühren, sonstige Flughafengebühren | 87.318 |
| Treibstoff | 77.477 |
| Flugsicherungs- und Überfluggebühren | 33.160 |
| Technikaufwendungen (inkl. Maintenance) | 28.898 |
| Flugzeugmieten | 21.069 |
| Catering und Barbox | 10.354 |
| Übrige (inkl. Hotel) | 13.406 |
| 271.682 |
Abschreibungen
Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind im Konzernanlagenspiegel aufgegliedert.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
| 2016 | |
| TEUR | |
| Reisekosten | 10.277 |
| Aufwendungen aus Währungsumrechnung | 9.019 |
| Vertriebsaufwendungen (inkl. Verkaufsprovisionen) | 8.652 |
| Hedgeaufwand | 7.806 |
| Passagierentschädigungen | 5.009 |
| Prüfungs-, Rechts- und Beratungskosten | 3.941 |
| Flugzeugversicherungen (inkl. Versicherungssteuer) | 3.249 |
| Werbung und Verkaufsförderung | 3.071 |
| Sonstige Personalkosten | 2.483 |
| Übrige (inkl. Hotel) | 15.585 |
| 69.092 |
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 4.757 für Vorjahre enthalten, die mit TEUR 3.244 im Wesentlichen Wertberichtigungen von Forderungen betreffen.
Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung
Die Konzernkapitalflussrechnung wurde nach der indirekten Methode erstellt. Dabei wurde zwischen laufender Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der Finanzmittelfonds der Konzernkapitalflussrechnung enthält kurzfristig fällige Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände.
Innerhalb des Finanzmittelfonds sind liquide Mittel in Höhe von TEUR 2.775 verpfändet.
Sonstige Angaben
Personal und Geschäftsführung
Die Germania hat in 2016 durchschnittlich 1.128 Mitarbeiter beschäftigt.
Auf das fliegende Personal entfallen 652, auf den Bereich Technik 142 und auf die allgemeine Verwaltung 291 Mitarbeiter. Im Hotel wurden 43 Mitarbeiter beschäftigt.
In 2016 war Geschäftsführer:
| • |
Herr Johannes Klinsmann, Jurist. |
Der Beruf der Geschäftsführer ist mit ihrer Organstellung identisch.
Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Angaben zum Abschlussprüferhonorar
Das von dem Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 berechnete Gesamthonorar setzt sich mit TEUR 273 in voller Höhe aus Abschlussprüfungsleistungen zusammen.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis der Germania Beteiligungsgesellschaft mbH als Mutterunternehmen vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.
Nachträgliche Ereignisse
Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die Einfluss auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft haben, ergeben bzw. sind nicht bekannt.
Berlin, den 22. Mai 2017
Germania Beteiligungsgesellschaft mbH
Johannes Klinsmann
Geschäftsführer
| Anschaffungs- oder Herstellungskosten in
EUR |
|||||
| Vortrag zum 01.01.2016 | Zugänge | Abgänge | Umbuchung | Stand am 31.12.2016 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen | 3.361.677,43 | 387.675,44 | 0,00 | 143.313,75 | 3.892.666,62 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 15.098.665,55 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 15.098.665,55 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 302.565,27 | 193.025,31 | 0,00 | -143.313,75 | 352.276,83 |
| Immat. Vermögensgegenstände | 18.762.908,25 | 580.700,75 | 0,00 | 0,00 | 19.343.609,00 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.939.319,45 | 2.458.770,15 | 0,00 | 0,00 | 5.398.089,60 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 391.196.873,43 | 1.998.789,08 | 0,00 | 0,00 | 393.195.662,51 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 6.468.871,56 | 875.705,81 | 36.022,20 | 0,00 | 7.308.555,17 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 1.240.011,02 | 11.618.241,50 | 0,00 | 0,00 | 12.858.252,52 |
| Sachanlagen | 401.845.075,46 | 16.951.506,54 | 36.022,20 | 0,00 | 418.760.559,80 |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 30.957,94 | 0,00 | 14.436,53 | 0,00 | 16.521,41 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 1.020.435,86 | 30.720,62 | 0,00 | 0,00 | 1.051.156,48 |
| 3. Übrige Beteiligungen | 941.265,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 941.265,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 30.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 30.000,00 |
| Finanzanlagen | 2.022.658,80 | 30.720,62 | 14.436,53 | 0,00 | 2.038.942,89 |
| Summe Anlagevermögen | 422.630.642,51 | 17.562.927,91 | 50.458,73 | 0,00 | 440.143.111,69 |
| Abschreibungen in
EUR |
||||
| Vortrag zum 01.01.2016 | Zugänge | Abgänge | Stand am 31.12.2016 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen | 2.424.401,40 | 382.648,82 | 0,00 | 2.817.985,43 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0,00 | 1.509.862,55 | 0,00 | 1.509.862,55 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Immat. Vermögensgegenstände | 2.424.401,40 | 1.903.446,58 | 0,00 | 4.327.847,98 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.076.881,61 | 73.621,90 | 0,00 | 1.150.503,51 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 194.463.851,19 | 14.962.757,18 | 0,00 | 209.426.608,37 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.819.998,28 | 861.266,25 | 35.323,75 | 4.645.940,78 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Sachanlagen | 199.360.731,08 | 15.897.645,33 | 35.323,75 | 215.223.052,66 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 30.957,94 | 0,00 | 14.436,53 | 16.521,41 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Übrige Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Finanzanlagen | 30.957,94 | 0,00 | 14.436,53 | 16.521,41 |
| Summe Anlagevermögen | 201.816.090,42 | 17.801.091,91 | 49.760,28 | 219.567.422,05 |
|
Restbuchwerte in
EUR |
|
| Stand am 31.12.2016 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen | 1.074.681,19 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 13.588.803,00 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 352.276,83 |
| Immat. Vermögensgegenstände | 15.015.761,02 |
| II. Sachanlagen | |
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 4.247.586,09 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 183.769.054,14 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.662.614,39 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 12.858.252,52 |
| Sachanlagen | 203.537.507,14 |
| III. Finanzanlagen | |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 |
| 2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 1.051.156,48 |
| 3. Übrige Beteiligungen | 941.265,00 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 30.000,00 |
| Finanzanlagen | 2.022.421,48 |
| Summe Anlagevermögen | 220.575.689,64 |
Wir haben den von der Germania Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin, aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 - bestehend aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht der Germania Beteiligungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf das durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelte Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartung möglicher Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen Internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 24. Mai 2017
Nörenberg
• Schröder
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Michels
Wirtschaftsprüfer
Röhrmann
Wirtschaftsprüfer
E. Impressum / Kontakt
| Herausgeber | Kontakt |
| Germania Beteiligungsgesellschaft mbH, | Johannes Klinsmann |
| Kurfürstendamm 66 | Managing Director |
| 10707 Berlin, Germany | Phone: +49 30 585815858 |
| Registereintragung: | Nils Walde |
| Amtsgericht Berlin HRB 145949 B | Manager Group Accounting |
| Phone: +49 30 585815858 | |
| Franziska Kinzinger | |
| Senior Manager Finance | |
| Phone: +49 30 585815858 | |
| Externe Berater | |
| Wirtschaftsprüfer | Rechtliche Beratung |
| Nörenberg • Schröder GmbH | Hogan Lovells International LLP |
| Wirtschaftsprüfungsgesellschaft | Atlantic House |
| Valentinskamp 70 | Holborn Viaduct |
| 20355 Hamburg | London EC1A 2FG |
| Vereinigtes Königreich |
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
99 nahegelegene Organisationen
Vermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.
Vermittlungstätigkeiten für die Personenbeförderung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung von Luftfahrzeugen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Unternehmensberatung
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Konzertveranstalter
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Pensionen
Errichtung von Fertigteilbauten
Vermittlung von Krediten
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Unternehmensberatung
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Messe-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Erbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Zahnarztpraxen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Außerunterrichtliche Betreuung für Schulkinder (ohne Jugendarbeit)
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Außerunterrichtliche Betreuung für Schulkinder (ohne Jugendarbeit)
Beteiligungsgesellschaften
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Bauträger für Wohngebäude
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen