Windeck Verwaltung UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Schmitz seit 19.4.2024 | Prokura |
Patrick Asendorf seit 19.4.2024 | Geschäftsführer |
Markus Knops seit 11.7.2016 | Prokura |
Thomas Heinrich Johannes Eicker seit 11.7.2016 | Geschäftsführer |
Bernd Michels seit 17.12.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WS Quack + Fischer GmbHViersenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der WS Quack + Fischer GmbH1. Unternehmen und Entwicklung der Branche Die WS Quack + Fischer GmbH ist Hersteller qualitativ hochwertigen Faltschachteln mit universellen Einsatzmöglichkeiten. Die Produkte gelangen über den deutschen Einzelhandel, vorwiegend den Lebensmitteleinzelhandel, zum Konsumenten. Von der praktischen Verpackung bis hin zur aufwändigen Individuallösung berät, plant, konstruiert und produziert WS Quack + Fischer in enger Abstimmung mit dem Kunden Verpackungen für vielseitige Anwendungszwecke. Dabei stehen Kundenorientierung, Reaktionsschnelligkeit und stetige Anpassung an veränderte Marktverhältnisse im Vordergrund. In der Faltschachtelindustrie in Deutschland stehen neben vielen mittelständisch geprägten Unternehmen zunehmend europäisch und weltweit agierende Konzerngesellschaften im Wettbewerb. Es ist davon auszugehen, dass die Konzentration durch Unternehmensübernahmen anhält und Unternehmen mit nicht ausreichender Ertragskraft durch Marktbereinigung aus dem Wettbewerb ausscheiden. Die Struktur unseres Absatzmarktes ist weiterhin gekennzeichnet durch zunehmende Konzentrationsprozesse, die ihre Ursache in weiterhin geringen Margen im Konsumgüterbereich haben. Die Konjunktur der deutschen Wirtschaft war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen der globalen Krisen, insbesondere der Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen sowie Energie- und Materialpreiserhöhungen und den Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus. Betrug der Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandproduktes im Vorjahr bereits lediglich 1,9 %, war im Jahr 2023 ein Rückgang von 0,3 % zu verzeichnen. Der Umsatz in den für uns maßgeblichen Segmenten des deutschen Lebensmitteleinzelhandels stieg nominal um 5,9 % (Vorjahr 5,5 %) und ging preisbereinigt um 3,9 % zurück. Bezogen auf unseren Abnehmerkreis haben wir keine Anhaltspunkte, dass wir im Jahr 2024 mengenmäßig von erheblichen Absatzschwankungen betroffen sein werden und erwarten eine stabile Nachfrage auf Basis des Vorjahres. Die Branchenkonjunktur der Faltschachtelindustrie entwickelte sich im Jahr 2023 nach der positiven Entwicklung der Vorjahre und dem leichten Rückgang im Jahr 2022 erneut verhalten. Nach den Angaben des Fachverbandes der Faltschachtelindustrie reduzierte sich bei den Mitgliedern des Verbandes die Produktionsmenge um 6,2 %. Die Branche hat sich weiterhin mit hoher Wettbewerbsintensität und damit verbundenen mit einem immensen Preisdruck am Markt auseinanderzusetzen. 2. Umsatz und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtsjahr um 9,2 %. Der Auftragseingang blieb weiterhin auf hohem Niveau und der Auftragsbestand stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich an. Insgesamt blieben unser Abnehmerkreis und die Absatzgebiete gegenüber dem Vorjahr unverändert. Unsere intensive Vertriebstätigkeit sowie die Erschließung neuer Kunden lassen für das Jahr 2024 einen mengenmäßigen Absatz auf Basis des Berichtsjahres erwarten. 3. Produktion Die Produktionsmenge stieg ebenfalls leicht an und sorgte für eine weiterhin gute Auslastung. Bei einer Normalisierung der Kartonlieferzeiten bleiben kurzfristige Druckeinteilungen unserer Kunden, geringer werdende Losgrößen bei ansteigender Variantenvielfalt die Herausforderung bei der Fertigungsplanung. Weiterhin lag auch im Jahr 2023 ein besonderes Augenmerk auf den Hygienemaßnahmen in der Produktion zur Vermeidung von Beeinträchtigungen durch Erkrankungen bei den Beschäftigten des Unternehmens. 4. Beschaffung Wesentlicher Kostenfaktor und damit im Fokus unseres Beschaffungswesens steht der Bezug von Karton. Nach erheblichen Anstiegen der Kartonpreise im Verlauf des 2. Halbjahres 2021 bis zum Ende des Jahr 2022 setzte eine Beruhigung der Kartonpreise in 2023 ein und war leicht rückläufig. Im ersten Quartal 2024 haben sich die Kartonpreise nicht weiter erhöht und sind in einzelnen Segmenten sogar weiterhin marginal rückläufig. Der Wareneinsatz verminderte sich infolge der gesunkenen Beschaffungspreise im Geschäftsjahr 2023 absolut wie auch im Verhältnis zum Umsatz. 5. Investitionen Die Investitionen im Jahr 2023 betrafen den Ankauf von Wohnraum für die anfängliche Unterbringung neuer Mitarbeiter, Ergänzungen der Betriebs- und Geschäftsausstattung, der Transportmittel und der betriebsinternen Logistik. Ein großer Schritt in eine unabhängigere Stromproduktion und ein klares Nachhaltigkeitssignal war die Investition in die Verdopplung unserer aktuellen Photovoltaik-Anlage. Im Jahr 2024 sind der Ersatz einer Klebemaschine, die weitere Verbesserung der betriebsinternen Prozesse durch einen Palettier-Roboter, sowie die Investition in Erweiterungsflächen vorgesehen. Damit steht dem Unternehmen eine nach dem aktuellen Stand der Technik erstellte Produktionsstätte zur Verfügung, die einen optimalen Betriebsablauf bei sparsam eingesetzten Ressourcen ermöglichen. 6. Personal Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 120 Arbeitnehmer beschäftigt. Damit erhöhte sich sowohl im kaufmännischen, wie auch im gewerblichen Bereich die Beschäftigtenzahl im Jahresdurchschnitt. Zur Sicherung des Nachwuchses an Fachkräften wurden 6 gewerbliche Auszubildende und 2 kaufmännischer Auszubildender beschäftigt. Die vorhandenen Arbeitszeitkonten werden weiterhin zu Einsparungen bei den Überstundenzuschlägen durch Verrechnungen von Mehrarbeit mit Minderarbeit und zu einer gleichmäßigeren, saisongerechten Ausnutzung der Produktionskapazität genutzt. Die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat ist weiterhin sachlich und kooperativ. Entgegen der tariflichen 35-Stunden-Woche gilt im Rahmen einer Betriebsvereinbarung eine Arbeitszeit von 36 Stunden. Die Arbeitszeitverlängerung von 1 Stunde erfolgt ohne Lohnausgleich. Die Vereinbarung ist bis zum 30.04.2024 geschlossen und verlängert sich automatisch. 7. Umwelt und Qualitätssicherung Die Herstellung unserer Erzeugnisse führt zu keinen besonderen Umweltrisiken. Die unter dem Aspekt der Recyclingfähigkeit betriebene Trennung von Produktionsabfällen erfolgt kontinuierlich. Durch permanente Qualitätssicherungsverfahren konnten Beanstandungen praktisch vermieden werden. Die bestehende Hygienezertifizierung nach HACCP auf Basis des BRC/IoP Standards sowie die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 werden regelmäßig erneuert. Dies erfolgte in 2022 im September für das Qualitätsmanagementsystem mit Gültigkeit bis Ende November 2025. und in 2023 im September für die Hygienezertifizierung. Ergänzend ist das Unternehmen nach den FSC und PEFC Standards zertifiziert, bei der die Verwendung von Kartonmaterial, welches aus einer Waldbewirtschaftung mit ökologischen und sozialen Mindeststandards stammt, sichergestellt wird. Im Rahmen von Maßnahmen zur Energieeinsparung wird ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach Anlage 2 SpaEfV betrieben. Das System wird jährlich durch ein Audit überprüft. Das neue Produktions- und Verwaltungsgebäude wurde nach dem KFW-Effizienzgebäude 55 Standard errichtet und die Haustechnik mit dem Leitgedanken größtmöglicher Energieeffizienz erstellt. Auf dem Dach des Gebäudes befindet sich eine Photovoltaikanlage als Beitrag zu Steigerung des Einsatzes erneuerbarer Energien. 8. Forschung und Entwicklung Für unsere Kunden entwickeln und konstruieren wir in enger Abstimmung Verpackungen für vielseitige Anwendungszwecke. Darüber hinaus werden Entwicklungs- oder Forschungstätigkeiten nicht betrieben. 9. Ertragslage Die Ertragslage blieb auch im Jahr 2023 auf einem zufriedenstellenden und stabilen Niveau. Das Rohergebnis (Gesamtleistung zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge abzüglich Materialaufwand) erhöhte sich um 4.282 T€. Die im Rohergebnis enthaltenen sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich um 440 T€. Der im Rohrergebnis enthaltene Materialaufwand verminderte sich dagegen prozentual zur Gesamtleistung auf das Niveau von 2021 mit 57,8 % (Vorjahr 68,3 %). Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 3.311 T€ und im Verhältnis zur Gesamtleistung von 13,7 % im Vorjahr auf 21,0 %. Die absolut um 170 T€ verminderten Abschreibungen auf Anlagevermögen verminderten sich wegen der ebenfalls erhöhten Gesamtleistung relativ zur Gesamtleistung von 2,9 % auf 2,6 %. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich die Reparatur- und Instandsetzungskosten, die Raum- und Energiekosten sowie die sonstigen Kosten, sodass sich per Saldo ein um T€ 583 erhöhter Aufwand ergeben hat. Bedingt durch planmäßige Tilgungen langfristiger Darlehen verminderte sich der Zinsaufwand. Aufgrund der Anhebung des Zinsniveau erhöhte sich das Finanzergebnis erstmals seit Jahren auch durch Zinserträge. 10. Vermögens- und Finanzlage Die Erhöhung des Anlagevermögens um 264 T€ auf 17.992 T€ ist per Saldo überwiegend durch die Anlageinvestitionen inklusiver getätigter Anzahlungen auf Anlagen im Bau bei planmäßigen Abschreibungen in Höhe von T€ 1.204,7 bedingt. Die Kapitalbindung durch Vorräte verminderte sich um 1.787 T€ auf 5.031 T€. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um 823 T€ auf 3.737 T€. Die Guthaben bei Kreditinstituten einschließlich der Kassenbestände reduzierte sich um 133 T€ auf 2.782 T€ an. Durch planmäßige Tilgungen verminderten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Verlauf des Jahres 2023 von 13.104 T€ auf 11.880 T€. Die Lieferantenverbindlichkeiten reduzierten sich von 2.075 T€ auf 1.457 T€ während sich die sonstigen Verbindlichkeiten von 676 T€ auf 718 T€ erhöhten. Die Rückstellungen erhöhten sich um 212 T€ und betrugen damit zum Ende des Geschäftsjahres 2.419 T€. Das absolute Eigenkapital erhöhte sich um 772 T€ auf 12.386 T€ und die Eigenkapitalquote betrug 41,9 % (Vorjahr: 38,3 %). Durch die langfristige Ausrichtung der bestehenden Tilgungsdarlehen, die ausreichend hohe Eigenkapitalquote, eine vorhandene Kreditlinie im Kurzfristbereich, stehen weiterhin ausreichend Mittel für den laufenden Geschäftsbetrieb zur Verfügung. Das Unternehmen hat daher keinen weiteren Bedarf an zusätzlichen Finanzierungen über Kreditinstitute. 11. Voraussichtliche Entwicklung - wesentliche Chancen und Risiken Unsere Kunden sind vorwiegend Lieferanten des Einzelhandels. Für unser Unternehmen ist insbesondere die Entwicklung des deutschen Lebensmitteleinzelhandels maßgebend. Der Umsatz des Lebensmitteleinzelhandels reduzierte sich preisbereinigt im Jahr 2023 um 3,9 %. Während die Umsätze bundeweit auch im Januar 2024 noch um 1,4 % und im Februar 2024 um 2,7 %, zurück gingen, konnten wir bei unseren Abnehmern keinen Rückgang der Auftragseingänge feststellen. Grundsätzlich bleibt festzustellen, dass in Verbindung mit der kontinuierlich intensiven Vertriebstätigkeit im Neukundenbereich, unserer überdurchschnittlichen Kundenorientierung sowie dem hohen Qualitätsstandard, unsere Produkte am Markt weiter nachgefragt werden. Unsere Absatzmöglichkeiten im Food- und Non-Food-Bereich werden sich aufgrund der positiven Entwicklung unseres Abnehmerkreises weiterhin stabil entwickeln. Trotz aller Unsicherheiten in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gehen wir davon aus, auch zukünftig weiterhin zufriedenstellende Unternehmensergebnisse zu erzielen. Dabei ist es unumgänglich, auch weiterhin die Entwicklung der Preisstruktur bei Kartonmaterial, Betriebsstoffe und Energie in der Produktkalkulation zeitnah monatlich zu beobachten und zu berücksichtigen. Zur Sicherung der Forderungen aus Lieferung und Leistungen ist eine Kreditversicherung abgeschlossen. Geschäfte mit Kunden, für die ein Versicherungsschutz nicht oder nur teilweise erhältlich ist, unterliegen der besonderen Beobachtung der Geschäftsleitung unter Abwägung von Risiko und Ertrag. Bezogen auf unser Absatzgebiet und der positiven Entwicklung unserer Kunden kann der Forderungsbestand bei den Kreditversicherern nahezu vollständig abgesichert werden. Zur Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit werden weiterhin fortlaufend kurz- und mittelfristige Maßnahmen zur Erlangung von Kostenreduzierungen und Effizienzsteigerungen getroffen. Auch nach Fertigstellung des Neubaus wird weiterhin an einer Verschlankung und Verbesserung von Strukturen und Prozessen sowohl in der Produktion als auch in der Verwaltung gearbeitet. Die fortlaufende Optimierung unseres ERP-Systems soll uns bei diesen Bemühungen unterstützen. Unser Risikomanagement ist quantitativ orientiert. Es beruht vornehmlich auf dem betrieblichen Rechnungswesen. Ziel ist die Gewährleistung und Steigerung der Stabilität des Unternehmens im Hinblick auf dessen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Als Instrumente dienen aktuelle, kurzfristige Erfolgsrechnungen sowie kurz- und mittelfristige Bilanz-, Erfolgs- und Liquiditätsplanungen. Die Planungen werden unter Berücksichtigung der Entwicklungen auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten laufend aktualisiert. Es kommen ausschließlich originäre, in der Bilanz abgebildete Finanzinstrumente zur Anwendung. Außerbilanzielle Finanzinstrumente werden lediglich im Zusammenhang mit dem Leasing von Produktionsmaschinen und Teilen des Fuhrparks verwendet. 12. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts liegen keine Hinweise auf Umstände vor, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder zu erheblichen Abweichungen von der Planung für das Jahr 2024 führen. Nach dem Bilanzstichtag sind über die oben gemachten Aussagen hinaus keine Ereignisse eingetreten, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Liquiditätslage der Gesellschaft haben.
Viersen, 31. März 2024 Gez. Thomas Eicker gez. Patrick Asendorf Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023der WS Quack + Fischer GmbH mit Sitz in Viersen
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. In der Bilanz wird in Ausübung des Wahlrechtes nach § 268 Abs. 1 HGB der Bilanzgewinn ausgewiesen.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der WS Quack + Fischer GmbH wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu den vorgenannten Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen kommen folgende Grundsätze und Methoden zur Anwendung: Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und den steuerlichen Vorschriften entsprechend mit dem jeweils höchstzulässigen Wert linear vorgenommen. Bei den Zugängen wird die Abschreibung pro rata temporis vorgenommen. Für bewegliche, selbstständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert zwischen 150 € und 1.000 € wurde bis zum 31.12.2017 in Anlehnung von § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet und dieser über 5 Jahre mit 20% linear abgeschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 2018 werden solche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu 800 € entsprechend sofort abgeschrieben. Für Bestände an Bandstahlwerkzeugen ist ein Festwert gebildet, der im Rahmen einer körperlichen Bestandaufnahme zum 31.12.2021 überprüft wurde. Der Festwert beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 286,4 (im Vorjahr T€ 286,04). Der Anlagespiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) bzw. Herstellungskosten (fertige und unfertige Erzeugnisse) angesetzt. Soweit zum jeweiligen Bilanzstichtag die Wiederbeschaffungskosten die Anschaffungskosten unterschreiten, erfolgt die Bewertung zu den Wiederbeschaffungskosten. Soweit die Herstellungskosten zuzüglich der bis zur Veräußerung noch anfallenden Kosten durch die voraussichtlichen Veräußerungserlöse nicht gedeckt sind, werden entsprechende Bewertungsabschläge von den Herstellungskosten vorgenommen. Übersteigen die Herstellungskosten die Veräußerungserlöse, so wird der übersteigende Betrag unter den Rückstellungen für drohende Verluste ausgewiesen. Fremdkapitalzinsen werden in die Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen. Für die geringen, seit mehreren Geschäftsjahren annähernd gleichbleibenden Bestände an Kleinmaterialien unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden Festwerte von insgesamt T€ 24,0 geführt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Konkret drohenden Forderungsausfällen wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus wird das allgemeine Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % auf die Netto-Forderungen berücksichtigt. Die Pensionsverpflichtungen werden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Wert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 1,83 % (im Vorjahr 1,78 %) nach den Richtlinien des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes unter Anwendung der PUC-Methode angesetzt. Dabei kommen die Heubeck-Richttafeln 2018 G zur Anwendung. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31.12.2023 EUR 405,00 (im Vorjahr EUR 2.199,00). Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigen. Die Rückstellungen werden in Höhe desjenigen Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Tageskurs am Entstehungstag angesetzt. Die Bewertung von Währungsposten zum Abschlussstichtag wird unter Berücksichtigung von Verlusten aus Kursänderungen vorgenommen. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden unter den Sonstigen Vermögensgegenständen bzw. unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB werden im Anhang unter Teil III angegeben. Das Jahresergebnis ist in der Bilanz unter dem Posten "Bilanzgewinn" enthalten.
Einzelangaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einem Anlagespiegel dargestellt; er ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dort unter den Zugängen bei den Abschreibungen gesondert vermerkt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Der Bilanzgewinn hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Die Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel wiedergegeben:
Vorjahreswerte in Klammern Zu Verbindlichkeiten über insgesamt € 11.879.733,36 (im Vorjahr € 13.104.151,12) bestehen am Bilanzstichtag Sicherheiten der Gesellschaft (Pfandrechte und ähnliche Rechte). Der Posten passive latente Steuern wurde im Jahr 2021 wegen abweichender Ansätze von Aktivposten in der Steuerbilanz zu Lasten des handelsrechtlichen Ergebnisses gebildet und beträgt zum 31.12.2023 € 698.429,00 (im Vorjahr € 705.671,40). Aktive latente Steuern sind darin nicht verrechnet. Die planmäßige Auflösung erfolgt für einen Teilbetrag von € 224.497,20 über einen Restzeitraum von 31 Jahren. Der Restbetrag von € 473.931,80 ist quasi-permanent und voraussichtlich erst beim Abgang des betroffenen Vermögensgegenstandes fällig. Der Berechnung liegen die aktuellen Steuersätze zugrunde.
Zusatzangaben Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. waren: Thomas Eicker, Korschenbroich Hermann-Josef Schmitz, Mönchengladbach (bis 31.12.2023) Patrick Asendorf, Düsseldorf (seit 01.01.2024) Zum 31. Dezember 2023 bestehen wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing-, Miet- und Abnahmeverträgen, die bei Einhaltung der ordentlichen Vertragslaufzeiten wie folgt zu erfüllen sind:
Zahl der während des Geschäftsjahres durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer:
Viersen, den 31. März 2024 gez. Thomas Eicker gez. Patrick Asendorf Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WS Quack + Fischer GmbH, Viersen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WS Quack + Fischer GmbH, Viersen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WS Quack + Fischer GmbH, Viersen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutender Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 30. April 2024 HEUER
SUTOR + PARTNER
Heuer, Wirtschaftsprüfer |
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