WS Quack + Fischer GmbH

Mackenstein 38, 41751 Viersen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 10360
Eingetragen
26.10.1999
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von Böttcherwaren
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Kartonagen und Verpackungen aller Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck zu übernehmen, sich an solchen Unternehmen zu beteiligen, deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung zu übernehmen, Zweigniederlassungen zu errichten sowie Handelsgeschäfte aller Art vorzunehmen, die der Erreichung des Gesellschaftszwecks unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marc Schmitz
seit 19.4.2024
Prokura
Patrick Asendorf
seit 19.4.2024
Geschäftsführer
Markus Knops
seit 11.7.2016
Prokura
Geschäftsführer
Bernd Michels
seit 17.12.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Korschenbroich
1.800.000 €
60.00%
Mönchengladbach
753.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WS Quack + Fischer GmbH

Viersen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der WS Quack + Fischer GmbH

1. Unternehmen und Entwicklung der Branche

Die WS Quack + Fischer GmbH ist Hersteller qualitativ hochwertigen Faltschachteln mit universellen Einsatzmöglichkeiten. Die Produkte gelangen über den deutschen Einzelhandel, vorwiegend den Lebensmitteleinzelhandel, zum Konsumenten. Von der praktischen Verpackung bis hin zur aufwändigen Individuallösung berät, plant, konstruiert und produziert WS Quack + Fischer in enger Abstimmung mit dem Kunden Verpackungen für vielseitige Anwendungszwecke. Dabei stehen Kundenorientierung, Reaktionsschnelligkeit und stetige Anpassung an veränderte Marktverhältnisse im Vordergrund.

In der Faltschachtelindustrie in Deutschland stehen neben vielen mittelständisch geprägten Unternehmen zunehmend europäisch und weltweit agierende Konzerngesellschaften im Wettbewerb. Es ist davon auszugehen, dass die Konzentration durch Unternehmensübernahmen anhält und Unternehmen mit nicht ausreichender Ertragskraft durch Marktbereinigung aus dem Wettbewerb ausscheiden.

Die Struktur unseres Absatzmarktes ist weiterhin gekennzeichnet durch zunehmende Konzentrationsprozesse, die ihre Ursache in weiterhin geringen Margen im Konsumgüterbereich haben. Die Konjunktur der deutschen Wirtschaft war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen der globalen Krisen, insbesondere der Kriege in der Ukraine und im Gazastreifen sowie Energie- und Materialpreiserhöhungen und den Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus. Betrug der Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandproduktes im Vorjahr bereits lediglich 1,9 %, war im Jahr 2023 ein Rückgang von 0,3 % zu verzeichnen. Der Umsatz in den für uns maßgeblichen Segmenten des deutschen Lebensmitteleinzelhandels stieg nominal um 5,9 % (Vorjahr 5,5 %) und ging preisbereinigt um 3,9 % zurück. Bezogen auf unseren Abnehmerkreis haben wir keine Anhaltspunkte, dass wir im Jahr 2024 mengenmäßig von erheblichen Absatzschwankungen betroffen sein werden und erwarten eine stabile Nachfrage auf Basis des Vorjahres.

Die Branchenkonjunktur der Faltschachtelindustrie entwickelte sich im Jahr 2023 nach der positiven Entwicklung der Vorjahre und dem leichten Rückgang im Jahr 2022 erneut verhalten. Nach den Angaben des Fachverbandes der Faltschachtelindustrie reduzierte sich bei den Mitgliedern des Verbandes die Produktionsmenge um 6,2 %. Die Branche hat sich weiterhin mit hoher Wettbewerbsintensität und damit verbundenen mit einem immensen Preisdruck am Markt auseinanderzusetzen.

2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse stiegen im Berichtsjahr um 9,2 %. Der Auftragseingang blieb weiterhin auf hohem Niveau und der Auftragsbestand stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich an. Insgesamt blieben unser Abnehmerkreis und die Absatzgebiete gegenüber dem Vorjahr unverändert. Unsere intensive Vertriebstätigkeit sowie die Erschließung neuer Kunden lassen für das Jahr 2024 einen mengenmäßigen Absatz auf Basis des Berichtsjahres erwarten.

3. Produktion

Die Produktionsmenge stieg ebenfalls leicht an und sorgte für eine weiterhin gute Auslastung. Bei einer Normalisierung der Kartonlieferzeiten bleiben kurzfristige Druckeinteilungen unserer Kunden, geringer werdende Losgrößen bei ansteigender Variantenvielfalt die Herausforderung bei der Fertigungsplanung. Weiterhin lag auch im Jahr 2023 ein besonderes Augenmerk auf den Hygienemaßnahmen in der Produktion zur Vermeidung von Beeinträchtigungen durch Erkrankungen bei den Beschäftigten des Unternehmens.

4. Beschaffung

Wesentlicher Kostenfaktor und damit im Fokus unseres Beschaffungswesens steht der Bezug von Karton. Nach erheblichen Anstiegen der Kartonpreise im Verlauf des 2. Halbjahres 2021 bis zum Ende des Jahr 2022 setzte eine Beruhigung der Kartonpreise in 2023 ein und war leicht rückläufig. Im ersten Quartal 2024 haben sich die Kartonpreise nicht weiter erhöht und sind in einzelnen Segmenten sogar weiterhin marginal rückläufig. Der Wareneinsatz verminderte sich infolge der gesunkenen Beschaffungspreise im Geschäftsjahr 2023 absolut wie auch im Verhältnis zum Umsatz.

5. Investitionen

Die Investitionen im Jahr 2023 betrafen den Ankauf von Wohnraum für die anfängliche Unterbringung neuer Mitarbeiter, Ergänzungen der Betriebs- und Geschäftsausstattung, der Transportmittel und der betriebsinternen Logistik. Ein großer Schritt in eine unabhängigere Stromproduktion und ein klares Nachhaltigkeitssignal war die Investition in die Verdopplung unserer aktuellen Photovoltaik-Anlage. Im Jahr 2024 sind der Ersatz einer Klebemaschine, die weitere Verbesserung der betriebsinternen Prozesse durch einen Palettier-Roboter, sowie die Investition in Erweiterungsflächen vorgesehen.

Damit steht dem Unternehmen eine nach dem aktuellen Stand der Technik erstellte Produktionsstätte zur Verfügung, die einen optimalen Betriebsablauf bei sparsam eingesetzten Ressourcen ermöglichen.

6. Personal

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 120 Arbeitnehmer beschäftigt. Damit erhöhte sich sowohl im kaufmännischen, wie auch im gewerblichen Bereich die Beschäftigtenzahl im Jahresdurchschnitt. Zur Sicherung des Nachwuchses an Fachkräften wurden 6 gewerbliche Auszubildende und 2 kaufmännischer Auszubildender beschäftigt.

Die vorhandenen Arbeitszeitkonten werden weiterhin zu Einsparungen bei den Überstundenzuschlägen durch Verrechnungen von Mehrarbeit mit Minderarbeit und zu einer gleichmäßigeren, saisongerechten Ausnutzung der Produktionskapazität genutzt.

Die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat ist weiterhin sachlich und kooperativ.

Entgegen der tariflichen 35-Stunden-Woche gilt im Rahmen einer Betriebsvereinbarung eine Arbeitszeit von 36 Stunden. Die Arbeitszeitverlängerung von 1 Stunde erfolgt ohne Lohnausgleich. Die Vereinbarung ist bis zum 30.04.2024 geschlossen und verlängert sich automatisch.

7. Umwelt und Qualitätssicherung

Die Herstellung unserer Erzeugnisse führt zu keinen besonderen Umweltrisiken. Die unter dem Aspekt der Recyclingfähigkeit betriebene Trennung von Produktionsabfällen erfolgt kontinuierlich. Durch permanente Qualitätssicherungsverfahren konnten Beanstandungen praktisch vermieden werden.

Die bestehende Hygienezertifizierung nach HACCP auf Basis des BRC/IoP Standards sowie die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 werden regelmäßig erneuert. Dies erfolgte in 2022 im September für das Qualitätsmanagementsystem mit Gültigkeit bis Ende November 2025. und in 2023 im September für die Hygienezertifizierung.

Ergänzend ist das Unternehmen nach den FSC und PEFC Standards zertifiziert, bei der die Verwendung von Kartonmaterial, welches aus einer Waldbewirtschaftung mit ökologischen und sozialen Mindeststandards stammt, sichergestellt wird.

Im Rahmen von Maßnahmen zur Energieeinsparung wird ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach Anlage 2 SpaEfV betrieben. Das System wird jährlich durch ein Audit überprüft.

Das neue Produktions- und Verwaltungsgebäude wurde nach dem KFW-Effizienzgebäude 55 Standard errichtet und die Haustechnik mit dem Leitgedanken größtmöglicher Energieeffizienz erstellt. Auf dem Dach des Gebäudes befindet sich eine Photovoltaikanlage als Beitrag zu Steigerung des Einsatzes erneuerbarer Energien.

8. Forschung und Entwicklung

Für unsere Kunden entwickeln und konstruieren wir in enger Abstimmung Verpackungen für vielseitige Anwendungszwecke. Darüber hinaus werden Entwicklungs- oder Forschungstätigkeiten nicht betrieben.

9. Ertragslage

Die Ertragslage blieb auch im Jahr 2023 auf einem zufriedenstellenden und stabilen Niveau. Das Rohergebnis (Gesamtleistung zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge abzüglich Materialaufwand) erhöhte sich um 4.282 T€. Die im Rohergebnis enthaltenen sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich um 440 T€. Der im Rohrergebnis enthaltene Materialaufwand verminderte sich dagegen prozentual zur Gesamtleistung auf das Niveau von 2021 mit 57,8 % (Vorjahr 68,3 %). Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 3.311 T€ und im Verhältnis zur Gesamtleistung von 13,7 % im Vorjahr auf 21,0 %. Die absolut um 170 T€ verminderten Abschreibungen auf Anlagevermögen verminderten sich wegen der ebenfalls erhöhten Gesamtleistung relativ zur Gesamtleistung von 2,9 % auf 2,6 %. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich die Reparatur- und Instandsetzungskosten, die Raum- und Energiekosten sowie die sonstigen Kosten, sodass sich per Saldo ein um T€ 583 erhöhter Aufwand ergeben hat. Bedingt durch planmäßige Tilgungen langfristiger Darlehen verminderte sich der Zinsaufwand. Aufgrund der Anhebung des Zinsniveau erhöhte sich das Finanzergebnis erstmals seit Jahren auch durch Zinserträge.

10. Vermögens- und Finanzlage

Die Erhöhung des Anlagevermögens um 264 T€ auf 17.992 T€ ist per Saldo überwiegend durch die Anlageinvestitionen inklusiver getätigter Anzahlungen auf Anlagen im Bau bei planmäßigen Abschreibungen in Höhe von T€ 1.204,7 bedingt. Die Kapitalbindung durch Vorräte verminderte sich um 1.787 T€ auf 5.031 T€. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um 823 T€ auf 3.737 T€. Die Guthaben bei Kreditinstituten einschließlich der Kassenbestände reduzierte sich um 133 T€ auf 2.782 T€ an. Durch planmäßige Tilgungen verminderten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Verlauf des Jahres 2023 von 13.104 T€ auf 11.880 T€. Die Lieferantenverbindlichkeiten reduzierten sich von 2.075 T€ auf 1.457 T€ während sich die sonstigen Verbindlichkeiten von 676 T€ auf 718 T€ erhöhten. Die Rückstellungen erhöhten sich um 212 T€ und betrugen damit zum Ende des Geschäftsjahres 2.419 T€. Das absolute Eigenkapital erhöhte sich um 772 T€ auf 12.386 T€ und die Eigenkapitalquote betrug 41,9 % (Vorjahr: 38,3 %).

Durch die langfristige Ausrichtung der bestehenden Tilgungsdarlehen, die ausreichend hohe Eigenkapitalquote, eine vorhandene Kreditlinie im Kurzfristbereich, stehen weiterhin ausreichend Mittel für den laufenden Geschäftsbetrieb zur Verfügung. Das Unternehmen hat daher keinen weiteren Bedarf an zusätzlichen Finanzierungen über Kreditinstitute.

11. Voraussichtliche Entwicklung - wesentliche Chancen und Risiken

Unsere Kunden sind vorwiegend Lieferanten des Einzelhandels. Für unser Unternehmen ist insbesondere die Entwicklung des deutschen Lebensmitteleinzelhandels maßgebend. Der Umsatz des Lebensmitteleinzelhandels reduzierte sich preisbereinigt im Jahr 2023 um 3,9 %. Während die Umsätze bundeweit auch im Januar 2024 noch um 1,4 % und im Februar 2024 um 2,7 %, zurück gingen, konnten wir bei unseren Abnehmern keinen Rückgang der Auftragseingänge feststellen. Grundsätzlich bleibt festzustellen, dass in Verbindung mit der kontinuierlich intensiven Vertriebstätigkeit im Neukundenbereich, unserer überdurchschnittlichen Kundenorientierung sowie dem hohen Qualitätsstandard, unsere Produkte am Markt weiter nachgefragt werden. Unsere Absatzmöglichkeiten im Food- und Non-Food-Bereich werden sich aufgrund der positiven Entwicklung unseres Abnehmerkreises weiterhin stabil entwickeln. Trotz aller Unsicherheiten in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gehen wir davon aus, auch zukünftig weiterhin zufriedenstellende Unternehmensergebnisse zu erzielen. Dabei ist es unumgänglich, auch weiterhin die Entwicklung der Preisstruktur bei Kartonmaterial, Betriebsstoffe und Energie in der Produktkalkulation zeitnah monatlich zu beobachten und zu berücksichtigen.

Zur Sicherung der Forderungen aus Lieferung und Leistungen ist eine Kreditversicherung abgeschlossen. Geschäfte mit Kunden, für die ein Versicherungsschutz nicht oder nur teilweise erhältlich ist, unterliegen der besonderen Beobachtung der Geschäftsleitung unter Abwägung von Risiko und Ertrag. Bezogen auf unser Absatzgebiet und der positiven Entwicklung unserer Kunden kann der Forderungsbestand bei den Kreditversicherern nahezu vollständig abgesichert werden.

Zur Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit werden weiterhin fortlaufend kurz- und mittelfristige Maßnahmen zur Erlangung von Kostenreduzierungen und Effizienzsteigerungen getroffen. Auch nach Fertigstellung des Neubaus wird weiterhin an einer Verschlankung und Verbesserung von Strukturen und Prozessen sowohl in der Produktion als auch in der Verwaltung gearbeitet. Die fortlaufende Optimierung unseres ERP-Systems soll uns bei diesen Bemühungen unterstützen.

Unser Risikomanagement ist quantitativ orientiert. Es beruht vornehmlich auf dem betrieblichen Rechnungswesen. Ziel ist die Gewährleistung und Steigerung der Stabilität des Unternehmens im Hinblick auf dessen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Als Instrumente dienen aktuelle, kurzfristige Erfolgsrechnungen sowie kurz- und mittelfristige Bilanz-, Erfolgs- und Liquiditätsplanungen. Die Planungen werden unter Berücksichtigung der Entwicklungen auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten laufend aktualisiert. Es kommen ausschließlich originäre, in der Bilanz abgebildete Finanzinstrumente zur Anwendung. Außerbilanzielle Finanzinstrumente werden lediglich im Zusammenhang mit dem Leasing von Produktionsmaschinen und Teilen des Fuhrparks verwendet.

12. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts liegen keine Hinweise auf Umstände vor, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder zu erheblichen Abweichungen von der Planung für das Jahr 2024 führen. Nach dem Bilanzstichtag sind über die oben gemachten Aussagen hinaus keine Ereignisse eingetreten, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Liquiditätslage der Gesellschaft haben.

 

Viersen, 31. März 2024

Gez. Thomas Eicker

gez. Patrick Asendorf

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 17.992.427,92 17.728.128,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 72.579,00 77.470,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.579,00 77.470,00
II. Sachanlagen 17.919.848,92 17.650.658,57
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.895.356,57 12.043.031,57
a. Bauten auf eigenen Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten 11.895.356,57 12.043.031,57
2. technische Anlagen und Maschinen 4.545.378,00 5.245.120,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.101,00 362.507,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.136.013,35 0,00
B. Umlaufvermögen 11.550.051,27 12.646.015,99
I. Vorräte 5.031.336,05 6.817.818,70
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 622.411,02 825.434,38
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.327.822,76 1.644.584,22
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.081.102,27 4.347.800,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.736.486,80 2.913.491,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.588.263,12 2.781.406,58
davon in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen verrechnete Pauschalwertberichtigungen 61.730,00 52.384,79
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.588.263,12 2.781.406,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.588.263,12 2.781.406,58
2. sonstige Vermögensgegenstände 148.223,68 132.084,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 148.223,68 132.084,42
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.782.228,42 2.914.706,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.766,50 29.764,19
Summe Aktiva 29.578.245,69 30.403.908,75

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.386.440,15 11.614.141,56
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 1.500.000,00 1.500.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
a. Schlusskapital des letzten Stichtags 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 1.500.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 1.500.000,00
davon aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres eingestellt 1.500.000,00
a. Zuführungen/Minderungen lfd. Jahr 1.500.000,00
III. Bilanzgewinn 9.386.440,15 10.114.141,56
B. Rückstellungen 2.418.720,69 2.207.076,38
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 72.954,00 76.728,00
2. Steuerrückstellungen 1.108.460,16 959.422,50
3. sonstige Rückstellungen 1.237.306,53 1.170.925,88
a. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten 1.237.306,53 1.170.925,88
C. Verbindlichkeiten 14.074.655,85 15.877.019,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.418.980,25 3.947.600,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 10.655.675,60 11.879.733,36
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.879.733,36 13.104.151,12
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.224.517,76 1.224.417,76
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 10.655.215,60 7.813.302,32
davon übrige 11.879.733,36 13.104.151,12
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 21.529,17 21.529,17
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 21.529,17 21.529,17
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.456.617,82 2.075.095,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.456.617,82 2.075.095,33
a. übrige Verbindlichkeiten 1.456.617,82 2.075.095,33
4. sonstige Verbindlichkeiten 716.775,50 676.243,79
davon aus Steuern 478.950,29 444.563,04
• Umsatzsteuerverbindlichkeiten 413.690,97 385.696,09
• Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern 65.259,32 58.866,95
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 16.887,48 10.741,81
a. gegenüber Mitarbeitern 104.374,06 84.302,32
b. übrige sonstige Verbindlichkeiten 116.563,67 136.636,62
D. Passive latente Steuern 698.429,00 705.671,40
Summe Passiva 29.578.245,69 30.403.908,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 3.871.482,44 3.282.694,24
a) Rohergebnis 19.629.511,69 15.338.956,06
b) Personalaufwand 9.720.204,55 6.440.360,62
Löhne und Gehälter 8.662.273,03 5.396.039,33
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.057.931,52 1.044.321,29
davon Aufwendungen für Altersversorgung 13.610,23
c) Abschreibungen 1.204.741,32 1.374.637,71
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.204.741,32 1.374.637,71
auf Sachanlagen 1.158.003,32 1.374.637,71
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 4.833.083,38 4.241.263,49
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -17.651,36 -101.768,73
a) Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 74.391,92 0,00
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 92.043,28 101.768,73
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.255.131,26 1.094.450,81
a) Bilanzierte latente Steuern -7.242,40 -26.428,60
4. Ergebnis nach Steuern 1.598.699,82 2.086.474,70
5. sonstige Steuern 26.401,23 28.001,62
Jahresüberschuss 1.572.298,59 2.058.473,08

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

der WS Quack + Fischer GmbH mit Sitz in Viersen
eingetragen beim Registergericht Mönchengladbach unter HRB 10360


Teil I

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

In der Bilanz wird in Ausübung des Wahlrechtes nach § 268 Abs. 1 HGB der Bilanzgewinn ausgewiesen.


Teil II

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der WS Quack + Fischer GmbH wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu den vorgenannten Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Im Einzelnen kommen folgende Grundsätze und Methoden zur Anwendung:

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und den steuerlichen Vorschriften entsprechend mit dem jeweils höchstzulässigen Wert linear vorgenommen.

Bei den Zugängen wird die Abschreibung pro rata temporis vorgenommen.

Für bewegliche, selbstständig nutzbare Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert zwischen 150 € und 1.000 € wurde bis zum 31.12.2017 in Anlehnung von § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet und dieser über 5 Jahre mit 20% linear abgeschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 2018 werden solche Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu 800 € entsprechend sofort abgeschrieben.

Für Bestände an Bandstahlwerkzeugen ist ein Festwert gebildet, der im Rahmen einer körperlichen Bestandaufnahme zum 31.12.2021 überprüft wurde. Der Festwert beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 286,4 (im Vorjahr T€ 286,04).

Der Anlagespiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) bzw. Herstellungskosten (fertige und unfertige Erzeugnisse) angesetzt. Soweit zum jeweiligen Bilanzstichtag die Wiederbeschaffungskosten die Anschaffungskosten unterschreiten, erfolgt die Bewertung zu den Wiederbeschaffungskosten. Soweit die Herstellungskosten zuzüglich der bis zur Veräußerung noch anfallenden Kosten durch die voraussichtlichen Veräußerungserlöse nicht gedeckt sind, werden entsprechende Bewertungsabschläge von den Herstellungskosten vorgenommen. Übersteigen die Herstellungskosten die Veräußerungserlöse, so wird der übersteigende Betrag unter den Rückstellungen für drohende Verluste ausgewiesen. Fremdkapitalzinsen werden in die Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen.

Für die geringen, seit mehreren Geschäftsjahren annähernd gleichbleibenden Bestände an Kleinmaterialien unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden Festwerte von insgesamt T€ 24,0 geführt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Konkret drohenden Forderungsausfällen wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus wird das allgemeine Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % auf die Netto-Forderungen berücksichtigt.

Die Pensionsverpflichtungen werden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Wert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 1,83 % (im Vorjahr 1,78 %) nach den Richtlinien des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes unter Anwendung der PUC-Methode angesetzt. Dabei kommen die Heubeck-Richttafeln 2018 G zur Anwendung. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31.12.2023 EUR 405,00 (im Vorjahr EUR 2.199,00).

Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigen. Die Rückstellungen werden in Höhe desjenigen Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Tageskurs am Entstehungstag angesetzt. Die Bewertung von Währungsposten zum Abschlussstichtag wird unter Berücksichtigung von Verlusten aus Kursänderungen vorgenommen.

Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden unter den Sonstigen Vermögensgegenständen bzw. unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Die Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB werden im Anhang unter Teil III angegeben.

Das Jahresergebnis ist in der Bilanz unter dem Posten "Bilanzgewinn" enthalten.


Teil III

Einzelangaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einem Anlagespiegel dargestellt; er ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dort unter den Zugängen bei den Abschreibungen gesondert vermerkt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Der Bilanzgewinn hat sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

Stand am 1. Januar 2023 10.114.141,56
Gewinnausschüttung 1.572.298,59
Jahresüberschuss 2023 1.500.000,00
hiervon Einstellung Gewinnrücklage -800.000,00
verbleibende Jahresüberschuss 2023 72.298,59
Stand am 31. Dezember 2023 9.386.440,15

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

Sonderzahlungen an Personal 771.794,08
Resturlaubsansprüche und Zeitkontenguthaben Personal 282.277,97
Berufsgenossenschaftsbeitrag 60.000,00
Ausstehende Rechnungen von Lieferanten 35.066,02
Aufwendungen für den Jahresabschluss 33.810,00
Übrige 54.358,46
1.237.306,53

Die Angaben zu den Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel wiedergegeben:

Gesamtbetrag
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber
2. Kreditinstituten 11.879.733,36 1.224.057,76 3.789.831,04 6.865.844,56
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (13.104.151,12) (1.224.417,76) (4.066.431,04) (7.813.302,32)
21.529,17 21.529,17
(21.529,17) (21.529,17)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.455.360,22 1.455.360,22
(2.075.095,33) (2.075.095,33)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 718.033,10 718.033,10
(676.243,79) (676.243,79)
14.074.655,85 3.418.980,25 3.789.831,04 6.865.844,56
(15.877.019,41) (3.947.600,62) (4.066.431,04) (7.813.302,32)

Vorjahreswerte in Klammern

Zu Verbindlichkeiten über insgesamt € 11.879.733,36 (im Vorjahr € 13.104.151,12) bestehen am Bilanzstichtag Sicherheiten der Gesellschaft (Pfandrechte und ähnliche Rechte).

Der Posten passive latente Steuern wurde im Jahr 2021 wegen abweichender Ansätze von Aktivposten in der Steuerbilanz zu Lasten des handelsrechtlichen Ergebnisses gebildet und beträgt zum 31.12.2023 € 698.429,00 (im Vorjahr € 705.671,40). Aktive latente Steuern sind darin nicht verrechnet. Die planmäßige Auflösung erfolgt für einen Teilbetrag von € 224.497,20 über einen Restzeitraum von 31 Jahren. Der Restbetrag von € 473.931,80 ist quasi-permanent und voraussichtlich erst beim Abgang des betroffenen Vermögensgegenstandes fällig. Der Berechnung liegen die aktuellen Steuersätze zugrunde.


Teil IV

Zusatzangaben

Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. waren:

Thomas Eicker, Korschenbroich

Hermann-Josef Schmitz, Mönchengladbach (bis 31.12.2023)

Patrick Asendorf, Düsseldorf (seit 01.01.2024)

Zum 31. Dezember 2023 bestehen wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing-, Miet- und Abnahmeverträgen, die bei Einhaltung der ordentlichen Vertragslaufzeiten wie folgt zu erfüllen sind:

Kalenderjahr
2024 530.858
2025 515.105
2026
und später 1.379.176

Zahl der während des Geschäftsjahres durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer:

Arbeitnehmer im kaufmännischen Bereich 22
Arbeitnehmer im gewerblichen Bereich 98
120

 

Viersen, den 31. März 2024

gez. Thomas Eicker

gez. Patrick Asendorf

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WS Quack + Fischer GmbH, Viersen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WS Quack + Fischer GmbH, Viersen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WS Quack + Fischer GmbH, Viersen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutender Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 30. April 2024

HEUER SUTOR + PARTNER
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbB

Heuer, Wirtschaftsprüfer

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