Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 95428
Eingetragen
17.12.2012
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Erbringung von Serviceleistungen aller Art, insbesondere Verwaltungs- und Supportleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Baumgartner
seit 8.8.2025
Prokura
Johannes Vogel
seit 29.4.2025
Prokura
Tobias Liebscher
seit 9.1.2025
Geschäftsführer
Ralf Dillmann
seit 10.5.2023
Geschäftsführer
Judith Kederer
seit 2.11.2018
Prokura
Petra Miss
seit 22.5.2018
Prokura
Sabine Sylvia Lange
seit 16.6.2017
Prokura
Andreas Flach
seit 2.6.2016
Prokura
Volkmar Funke
seit 9.1.2013
Prokura
Anke Riesner
seit 9.1.2013
Prokura
Michael Kronfellner
seit 9.1.2013
Prokura
Manfred Heinz
seit 9.1.2013
Prokura
Petra Schuster
seit 9.1.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
BearingPoint Holding B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
BearingPoint Holding B.V.
Netherlands
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

BearingPoint Service GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.993,00 9.040,00
II. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 3.500,00 0,00
10.493,00 9.040,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.495.252,97 7.864.657,45
(davon gegen Gesellschafter T€ 0; Vorjahr: T€ 759)
2. Sonstige Vermögensgegenstände 166.847,70 0,00
7.662.100,67 7.864.657,45
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.564.126,81 944.386,48
9.226.227,48 8.809.043,93
C. Rechnungsabrenzungsposten 0,00 7.586,70
9.236.720,48 8.825.670,63

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 200.000,00
III. Gewinnvortrag 307.484,95 307.484,95
IV. Jahresüberschuss 239.325,05 0,00
771.810,00 532.484,95
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.552.636,00 5.740.273,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.597.214,62 1.578.108,09
7.149.850,62 7.318.381,09
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.438,71 31.084,22
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 784.750,17 191.246,54
(davon gegenüber Gesellschafter T€ 671; Vorjahr: T€ 0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 519.870,98 752.473,83
(davon aus Steuern: T€ 508; Vorjahr: T€ 737)
1.315.059,86 974.804,59
9.236.720,48 8.825.670,63

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019

2019 2018
1. Umsatzerlöse 17.016.664,55 16.033.149,70
2. Sonstige betriebliche Erträge 92.564,83 108.533,56
17.109.229,38 16.141.683,26
3. Aufwendungen für bezogene Leistungen -540.331,60 -900.868,08
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.772.387,55 -10.654.302,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.406.202,62 -2.258.707,69
(davon für Altersversorgung T€ 660; Vorjahr: T€ 582)
-13.178.590,17 -12.913.009,96
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -2.047,00 -2.198,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.321.480,43 -1.477.507,44
7. Betriebliches Ergebnis 2.066.780,18 848.099,78
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 171.362,20 168.001,39
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 171; Vorjahr: T€ 168)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.327.754,00 -1.774.875,00
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen T€ 1.328; Vorjahr: T€ 1.775)
10. Finanzergebnis -1.156.391,80 -1.606.873,61
11. Ergebnis nach Steuern und vor Verlustübernahme/Gewinnabführung 910.388,38 -758.773,83
12. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 758.773,83
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 671.063,33 0,00
14. Jahresüberschuss 239.325,05 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss der BearingPoint Service GmbH (Handelsregister HRB 95428 des Amtsgerichts Frankfurt am Main; im folgenden Gesellschaft oder BE Service), wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Übereinstimmung mit § 267 Abs. 2 HGB und unter Berücksichtigung der rechtsformspezifischen Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Von den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungen wurde Gebrauch gemacht.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Es besteht ein ertragsteuerliches Organschaftsverhältnis (Organschaft) zur Alleingesellschafterin, der BearingPoint Germany GmbH, Frankfurt am Main.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode anhand der erwarteten Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände ermittelt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die durchschnittliche Nutzungsdauer pro Anlageklasse gliedert sich wie folgt:

Anlageposition Nutzungsdauer
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1-15 Jahre

Die sonstigen Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen worden.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beinhalten zum Bilanzstichtag ausschließlich Verpflichtungen aus dem früheren Versorgungsmodell nach Verrechnung mit dem Deckungsvermögen. Die Berechnung der Rückstellungen erfolgt nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Für die Abzinsung wird pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer angenommenen restlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß §253 Abs. 2 Satz 2 HGB verwendet. Erwartete Rentensteigerungen werden ebenso wie die erwartete Fluktuation bei der Bewertung berücksichtigt. Auswirkungen aus Änderungen von Zinssätzen werden im Finanzergebnis erfasst.

Die Gesellschaft hat die zur ausschließlichen Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) zum am Bilanzstichtag beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Das Deckungsvermögen zur Finanzierung der Verpflichtungen aus dem früheren Versorgungsmodell besteht ausschließlich aus Wertpapieren.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Jubiläums- und Altersteilzeitrückstellungen werden unter Beachtung versicherungsmathematischer Methoden zum Barwert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB unter Zugrundelegung eines pauschalen Abzinsungszinssatzes der Deutschen Bundesbank angesetzt. In die Berechnung werden Gehaltssteigerungen einbezogen. Die Rückstellung für Arbeitnehmerjubiläen wird auf Basis des gesamten Mitarbeiterbestands unter Berücksichtigung der erwarteten langfristigen Fluktuationsrate gebildet.

Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

Aktiva

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Darlehensforderungen in Höhe von T€ 5.000 (Vorjahr: T€ 5.000), Forderungen aus dem Leistungsverkehr T€ 2.324 (Vorjahr: T€ 1.038), aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der BearingPoint GmbH T€ 0 (Vorjahr: T€ 759) und Zinsforderungen in Höhe von T€ 171 (Vorjahr: T€ 168) enthalten.

Passiva

Bei der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde ein Diskontierungssatz in Höhe von 2,71 % (Vorjahr: 3,2 %) zugrunde gelegt. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden mit 3,0 % (Vorjahr: 3,0 %) bzw. 1,5 % (Vorjahr: 1,5 %) berücksichtigt. Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag der arbeitgeberfinanzierten Pensionsrückstellungen (T€ 5.450; Vorjahr: T€ 5.621) ergibt sich aus der Verrechnung des Erfüllungsbetrags der arbeitgeberfinanzierten Pensionsverpflichtungen (T€ 14.540; Vorjahr: T€ 12.769) und des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens (T€ 9.090; Vorjahr: T€ 7.148). Die unmittelbaren Versorgungszusagen aus einem aufgeschobenen Vergütungsplan betragen T€ 103 (Vorjahr: T€ 120). Der Zeitwert wurde aufgrund eines Aktuar-Gutachtens ermittelt. Der Zeitwert des Deckungsvermögens von T€ 9.090 überschreitet die Anschaffungskosten von T€ 8.343 um T€ 747 (Vorjahr: T€ 315). Dem Mehrbetrag stehen am Bilanzstichtag freie Rücklagen und der Bilanzgewinn in Höhe von zusammen T€ 507 gegenüber.

Bei einer Bewertung mit einem siebenjährigen Zinsermittlungszeitraum wären die arbeitgeberfinanzierten Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2019 um T€ 2.358 (Vorjahr T€ 2.558) und die Rückstellungen für den aufgeschobenen Vergütungsplan um T€ 2 (Vorjahr T€ 3) höher dotiert worden.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (T€ 680; Vorjahr: T€ 588) sowie Urlaubs- und Überstundenguthaben (T€ 567; Vorjahr: T€ 574).

Die Bewertung der Jubiläums- und Altersteilzeitrückstellungen (T€ 266; Vorjahr: T€ 284) sowie der Rückstellung Partner Early Retirement (T€ 0 Vorjahr: T€ 22) erfolgte mit einem Diskontierungssatz in Höhe von 2,0 % (Vorjahr: 2,3 %) gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB. Gehaltssteigerungen wurden mit 3,0 % (Vorjahr: 3,0 %) berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 114 den Liefer- und Leistungsverkehr (Vorjahr T€ 191). Zudem ist eine Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung an die BearingPoint GmbH von T€ 671 (Vorjahr T€ 0) enthalten.

IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Bei den unter dem Umsatz ausgewiesen Erträgen handelt es sich um erbrachte Dienstleistungen innerhalb des Konzerns.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden im Wesentlichen Erträge aus Rückvergütungen ausgewiesen.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten Honorare an Konzerngesellschaften für bezogene Dienstleistungen.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Reisekosten, Kosten von externen Personaldienstleistern sowie Fahrtkosterstattungen.

Die Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten im Wesentlichen Darlehenszinsen von verbundenen Unternehmen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten die Zinsanteile aus Zuführungen zu den Rückstellungen für Pensionen, Altersteilzeit und Jubiläen in Höhe von T€ 1.328 (Vorjahr: T€ 1.775). Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von arbeitgeberfinanzierten Pensionsrückstellungen von T€ 1.312 enthalten im GJ 2019 einen Ertrag aus dem Deckungsvermögen von T€ 431.

V. Sonstige Angaben

Außerbilanzielle Geschäfte

Die BE Service hat die Altersversorgungsverpflichtungen für Mitarbeiter nach dem neuen beitragsorientierten Modell ausgelagert. Das neue beitragsorientierte Modell wirkt sich nicht in der Bilanz aus. Im Geschäftsjahr 2019 wurden Arbeitgeberbeiträge in Höhe von T€ 43 (Vorjahr: T€ 42) geleistet.

Dies trägt auch zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt bestimmte Risiken beim Versicherungsunternehmen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31. Dezember 2019, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind.

Anzahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) stellt sich wie folgt dar:

2019 2018
Verwaltungspersonal: 150 159

Konzernabschluss

Die BearingPoint Service GmbH ist ein Tochterunternehmen der BearingPoint Germany GmbH, Frankfurt am Main, die das Mutterunternehmen für den kleinsten Konsolidierungskreis darstellt, jedoch aufgrund § 291 HGB keinen Konzernabschluss erstellt. Die BearingPoint Service GmbH ist eine indirekte 100%-ige Tochtergesellschaft der BearingPoint Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, die den größten Konsolidierungskreis darstellt. Die Gesellschaft wird in den nach IFRS erstellten Konzernabschluss und Konzernlagebericht der BearingPoint Holding B.V. einbezogen, der einschließlich des Bestätigungsvermerks bei der Kamer von Koophandel Niederlande und in deutscher Sprache im Bundesanzeiger (www.bundesanzeiger.de) offengelegt wird.

Organe

Die Geschäftsführung der BearingPoint Service GmbH setzt sich wie folgt zusammen:

Dipl. Wirtsch. Inf. Christoph Göttlicher, Linden/Deutschland, Partner

Dipl.-Kfm. Matthias Höhne, Großhansdorf/Deutschland, Partner

Die ehemaligen und aktiven Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft.

Es wurden keine Vorschüsse oder Kredite an Organmitglieder gewährt.

Es wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten der Organmitglieder eingegangen.

Ergebnisabführung

Das Ergebnis der Gesellschaft nach Steuern und vor Ergebnisabführung beträgt € 910.388,38. Im Hinblick auf die Abführungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB wird hiervon ein Betrag von € 239.325,05 nicht abgeführt. Es verbleibt eine Betrag von € 671.063,33, der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die BearingPoint Germany GmbH abzuführen ist.

 

Frankfurt am Main, den 19. Mai 2020

BearingPoint Service GmbH, Frankfurt am Main

Die Geschäftsführung

Christoph Göttlicher

Matthias Höhne

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2019 Zugänge Abgänge 31.12.2019
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.194,41 0,00 0,00 41.194,41
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 3.500,00 0,00 3.500,00
41.194,41 3.500,00 0,00 44.694,41
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2019 Zugänge Abgänge 31.12.2019
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.154,41 2.047,00 0,00 34.201,41
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
32.154,41 2.047,00 0,00 34.201,41
Buchwert
31.12.2019 31.12.2018
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.993,00 9.040,00
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 3.500,00 0,00
10.493,00 9.040,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019

A. Grundlagen des Unternehmens

BearingPoint ist eine unabhängige, partnergeführte Unternehmensberatung, die Management- und Technologiekompetenz vereint. Zu den Kunden zählen namhafte, weltweit agierende Unternehmen, Finanzinstitutionen und Organisationen der öffentlichen Hand.

BearingPoint bietet Management- und Technologieberatung, die Strategien mit neuen technischen Möglichkeiten verknüpft.

Vor dem Hintergrund der Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entwickelt BearingPoint individuelle Lösungen für ihre Kunden. Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen Wirtschaft, Finanzen und öffentliche Verwaltung erwarten von der Zusammenarbeit mit BearingPoint messbare Ergebnisse. Dazu bietet die Gesellschaft ihren Kunden Kompetenzen im Management und operationale Erfahrungen in der Kundenbranche sowie die Fähigkeit, das strategische Know-how an die kundenindividuellen Fragestellungen anzupassen. Diese Kompetenz hat zu Beziehungen mit weltweit agierenden Unternehmen und Organisationen geführt.

Rund 180 Partner tragen als Gesellschafter der BearingPoint Holding B.V. die persönliche Verantwortung für das Geschäft. Die BearingPoint Holding B.V. beschäftigt über Tochtergesellschaften rund 4.600 Mitarbeiter an über 40 Standorten in über 20 Ländern und betreut dabei über 1.000 Kunden.

An der Spitze des deutschen Teilkonzerns steht die BearingPoint Germany GmbH. Diese war im Berichtsjahr das Mutterunternehmen der BearingPoint GmbH und der BearingPoint Service GmbH.

Die BearingPoint Service GmbH (im Folgenden auch BE Service GmbH) erbringt Serviceleistungen an die BearingPoint GmbH und weitere Gesellschaften des BearingPoint Konzerns. Diese umfassen insbesondere Verwaltungs- und Supportdienstleistungen in verschiedenen Bereichen.

Unternehmenssteuerung

BearingPoint ist in Organisation und Management konsequent auf den Markt ausgerichtet. Das Unternehmen bildet international die Dimensionen Region, Land, Industrie und Service Line ab. Dadurch gelingt es, die wichtigsten Themen der Kunden zu adressieren.

Mindestens monatlich finden Meetings auf verschiedenen Leitungsebenen statt, welche sicherstellen, dass die strategische Ausrichtung der Gesellschaft regelmäßig überprüft wird.

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt anhand von Kennzahlen und Budgets. Wesentliche Zielgrößen sind dabei Umsatz, Auslastung, Deckungsbeiträge, Betriebsergebnis sowie das Ergebnis vor Steuern. Zur Steuerung verwendet die Gesellschaft verschiedene Tools. Diese sind den Aufgabenbereichen entsprechend angepasst.

Auf der oberen Ebene wird ein eigenentwickeltes Business Intelligence Tool (BI-Tool) verwendet. Mit diesem werden wesentliche Kennzahlen grafisch und tabellarisch zur Verfügung gestellt. Dieses Tool wurde so konzipiert, dass alle wesentlichen Daten und deren Veränderungen schnellstmöglich erkannt werden können. Die relevanten Kennzahlen sind über verschiedene Selektionskriterien und diverse Perioden miteinander vergleichbar. Es wird als interne Applikation für die Führungskräfte als Tablet- und PC-Lösung zur Verfügung gestellt.

Kostensteuerung

Neben dem BI-Tool stehen diverse weitere Reports zu Verfügung, welche regelmäßig aktualisiert werden. Auf Monatsebene werden alle Steuerungsdaten durch Abweichungsanalysen überprüft und wenn notwendig, Maßnahmen zur Zielerreichung eingeleitet. Dazu werden monatlich Abstimmungen mit dem verantwortlichen Management durchgeführt. Neben den klassischen Soll-Ist-Abweichungen werden auch Trends analysiert. Dieses geschieht im Wesentlichen auf Regionalebene.

B. Wirtschaftsbericht

B.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2019 legte der Consulting-Branchenumsatz um 5,7 % auf 35,7 Milliarden € (2018: 33,8 Mrd. Euro) zu. Das prognostizierte Ziel von 7 % konnte nicht erreicht werden.

Es wurden in 2019 neue Höchststände bei den Beschäftigten erreicht. Jedoch der weiter zunehmende Fachkräftemangel und die Mitarbeiterfluktuation bleiben die Hauptherausforderungen. In diesem Zusammenhang wird ein klar definiertes Unternehmensziel einer Unternehmensberatung in der Mitarbeitergewinnung und -bindung ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Die nachlassende weltweite Nachfrage nach Investitionsgütern, schwelende Handelskonflikte zwischen den USA und China, eine kriselnde Automobilbranche und das Brexit-Chaos wirkten sich im abgelaufenen Jahr negativ auf die deutsche Wirtschaft aus. Das Bruttoinlandsprodukt legte um 0,5 % zu.

Neben dem Auslandsumsatz haben auch die zunehmende Volatilität des Geschäfts und der Wettbewerb innerhalb der Branche zugenommen. Über sämtliche Umsatzklassen ist der Anteil des Neukundenumsatzes im Jahr 2019 gestiegen.

Vielfalt in der Unternehmensberatung ist einer der wichtigsten Faktoren für nachhaltigen Projekt- und Unternehmenserfolg. Die Erfahrung hat gezeigt, dass gemischte Teams mit Menschen verschiedener Geschlechter und Nationen sowie mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen besser und erfolgreicher zusammenarbeiten.

Noch vor nicht allzu langer Zeit galt die Branche eher als Männerdomäne. Consulting-Firmen achten jedoch zunehmend darauf, nicht nur die weibliche Einsteigerquote, die aktuell bei 49 % liegt, sondern auch die Anzahl der Beraterinnen, die bleiben und in der Firma aufsteigen, zu erhöhen.

Waren die Konjunkturprognosen führender Wirtschaftsinstitute für das Jahr 2020 noch verhalten optimistisch (Wachstum von 5,8%), so gehen mittlerweile nicht wenige Ökonomen mit Prognosen an die Öffentlichkeit, die der Bundesrepublik im Jahr 2020 - bedingt durch die Folgen des Coronavirus auf das Wirtschaftswachstum - eine Rezession vorhersagen.

B.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsmodell der Gesellschaft basiert auf der Erbringung von internen Verwaltungsdienstleistungen für andere BearingPoint-Gesellschaften. Das bedeutet, dass die Gesamtheit der Aufwendungen der Gesellschaft für die Erbringung dieser Dienstleistungen an die anderen BearingPoint Gesellschaften in Gänze in Rechnung gestellt und als Umsatz ausgewiesen wird. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 konnten aufgrund des Wachstums des BearingPoint-Konzerns die erbrachten Services weiter gesteigert werden, was sich in der Umsatzsteigerung ausdrückt.

B.3 Vergleich des tatsächlichen mit dem im Vorjahr prognostizierten Geschäftsverlaufs

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatzanstieg von 6,1 % verzeichnet und damit über dem prognostizierten Wachstum abgeschlossen. Es wurden mehr interne Dienstleistungen für andere BearingPoint-Gesellschaften erbracht bzw. von diesen eingefordert.

B.4 Personalbereich

Der Zweck der Gesellschaft ist die Bündelung und Erbringung interner Dienstleistungen für die anderen BearingPoint-Gesellschaften. Dementsprechend werden den Mitarbeitern bedarfsgerechte Weiterbildungs- und Fördermaßnahmen angeboten. Unter anderem haben die Mitarbeiter der

Gesellschaft die Möglichkeit, im Rahmen ihrer persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung an den umfangreichen Schulungsangeboten der BearingPoint-Gruppe teilzunehmen. Darüber hinaus werden bei Bedarf individuelle Weiterbildungsangebote zur Verfügung gestellt. Auch in 2019 haben die Mitarbeiter von diesen Angeboten Gebrauch gemacht. In 2019 wurde ferner eine neue Learning Software eingeführt: Talent Soft.

Unseren Mitarbeitern stehen darüber seit Mitte 2019 eine Reihe von eLearnings zur Verfügung - das Angebot soll weiter ausgebaut werden.

Unsere zweitägige Veranstaltung "New Member Days" im Rahmen der Integration bietet unseren neuen Mitarbeitern Gelegenheit, ihr Netzwerk zu knüpfen und es werden die nötigen Grundkenntnisse für den Start einer erfolgreichen Karriere bei BearingPoint vermittelt. Wesentlicher Bestandteil sind unter anderem auch unsere Werte sowie unsere Kultur.

Ein wichtiger Schwerpunkt waren auch in 2019 unsere Aktivitäten in den Bereichen Diversity Management und CSR. Im Rahmen von Diversity existieren inzwischen drei Mitarbeiternetzwerke: Women@BearingPoint, Proud@BearingPoint (unser LGBT Netzwerk) sowie seit Ende 2019 "All Inclusive". Das neu gegründete Netzwerk bietet Mitarbeitern mit physischen und/oder psychischen Einschränkungen die Möglichkeit zum Austausch. Ende 2019 fand im Rahmen des 10-jährigen Firmenjubiläums die CSR Initiative "10 Days of Caring" statt. In diesem Rahmen konnten sich Mitarbeiter an verschiedensten Aktionen beteiligen und sozial engagieren.

Die Mitarbeiterzahl zum Bilanzstichtag beträgt 145 (Vorjahr: 159).

B.5 Lage

B.5.1 Vermögens- und Kapitalstruktur der BearingPoint Service GmbH

Die Bilanzsumme der BearingPoint Service GmbH ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um Mio. € 0,4 auf Mio. € 9,2 gegenüber dem Vorjahr gestiegen (Vorjahr: Mio. € 8,8).

Das Anlagevermögen befindet sich unwesentlich verändert auf dem Niveau des Vorjahres.

Auf der Aktivseite hat sich das Umlaufvermögen um Mio. € 0,4 auf Mio. € 9,2 (Vorjahr: Mio. € 8,8) erhöht, aufgrund gestiegener liquider Mittel.

Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen um Mio. € 0,2 auf Mio. € 7,1 (Vorjahr: Mio. € 7,3) reduziert. Im Wesentlichen führten die Einzahlungen in das Deckungsvermögen und Mitarbeitertransfers zu einer anderen Gesellschaft zu dem Rückgang der Pensionsverpflichtungen um Mio. € 0,2. Die sonstigen Rückstellungen befinden sich auf Vorjahresniveau. Die Verbindlichkeiten sind um Mio. € 0,3 auf nun Mio. € 1,3 gestiegen (Vorjahr: Mio. € 1,0).

Das Vermögen der Gesellschaft besteht zu 99,9 % (Vorjahr: 99,9 %) aus kurzfristig gebundenem Vermögen.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 8,4 % (Vorjahr: 6,0 %).

Der Anteil des langfristigen Fremdkapitals am Gesamtkapital beträgt 63,0 % (Vorjahr: 68,3 %). Das langfristige Fremdkapital enthält die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, für Altersteilzeit und für Arbeitnehmerjubiläen.

Das Anlagevermögen wird vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Darüber hinaus steht langfristiges Kapital in Höhe von Mio. € 5,8 (Vorjahr: Mio. € 6,0) zur Deckung des kurz- und mittelfristig gebundenen Vermögens zur Verfügung.

Der Anteil des mittel- und kurzfristigen Fremdkapitals am Gesamtkapital beträgt 28,7 % (Vorjahr: 25,7 %).

B.5.2 Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2019 wurde aufgrund der Zinsaufwendungen für Pensionsverpflichtungen ein negativer Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ -310 erzielt.

Im Geschäftsjahr 2019 wurden Zahlungen in Höhe von T€ 1.510 für die Finanzierung der Pensionsverpflichtungen aus einem früheren Versorgungsplan getätigt.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war aufgrund eines Mittelzuflusses aus erhaltenen Zinsen positiv. Im Anlagevermögen ist in sonstige Ausleihungen investiert worden (T€ 3,5).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit enthält vor allem Ergebnisabführungszahlungen.

Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr 2019 eine Erhöhung der liquiden Mittel um T€ 620.

B.5.3 Ertragslage

2019 2018 Veränderungen
T€ T€ T€
Betriebliches Ergebnis 2.067 848 1.219
Finanzergebnis -1.156 -1.607 450
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 910 -759 1.669

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft war erfolgreich. Es wurde ein Umsatz von Mio. € 17,0 (Vorjahr: Mio. € 16,0) erreicht. Bei diesem Umsatz handelt es sich um Dienstleistungen im Bereich Business Support und Verwaltung, die für die BearingPoint GmbH und andere Konzerngesellschaften erbracht wurden. Die Kostenseite der Gesellschaft ist durch ihren Charakter als Servicegesellschaft geprägt. Der Personalaufwand betrug Mio. € 13,2 (Vorjahr: Mio. € 12,9). Der sonstige betriebliche Aufwand in Höhe von Mio. € 1,3 (Vorjahr: Mio. € 1,5) war im Wesentlichen durch personalbezogene Positionen geprägt.

Das Finanzergebnis enthält im Wesentlichen den Zinsaufwand für Pensionsverpflichtungen.

Trotz des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wird das Jahresergebnis nach Steuern in Höhe von Mio. € 0,9 (Vorjahr Mio. € -0,8) aufgrund einer Ausschüttungssperre nicht in voller Höhe abgeführt, sondern Mio. € 0,2 auf neue Rechnung vorgetragen.

C. Prognose-, Chancen und Risikobericht

Prognose

Ausgehend vom positiven Geschäftsverlauf des Jahres 2019 sind grundsätzlich die Rahmenbedingungen für eine positive Entwicklung der Gesellschaft für das Jahr 2020 gegeben.

Der Erfolg der Gesellschaft im Jahr 2020 hängt wesentlich von zwei Faktoren ab:

Die im ersten Quartal in Deutschland eingesetzte Coronavirus-Krise kann sich negativ auf die Geschäftsentwicklung der Auftraggeber der Gesellschaft auswirken.

Die bereits in 2019 eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung werden in 2020 fortgesetzt.

Auch unter Berücksichtigung dieser wesentlichen Faktoren ist die Gesellschaft wirtschaftlich gut aufgestellt und plant mit leicht rückläufigen Umsatzerlösen und einem positiven Ergebnis.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone und der Weltwirtschaft ist bedingt durch die Coronavirus-Krise ungewiss; es wird von einer rückläufigen und negativen Entwicklung wesentlicher Wirtschaftsindikatoren und einer Rezession ausgegangen. Dieses Risiko würde zunächst auf die Auftraggeber der Gesellschaft durchschlagen. Es ist in diesem Fall jedoch zu erwarten, dass im zweiten Schritt auch das Geschäft der Gesellschaft selbst negativ beeinflusst wird. Der Umfang der negativen Auswirkungen auf die Auftraggeber der Gesellschaft und damit auf die Gesellschaft sind zum heutigen Zeitpunkt nicht absehbar.

Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket für Unternehmen gegen die Folgen des Coronavirus aufgesetzt, um die Risiken und Schäden zu verringern. Bereits in der Finanzkrise 2008/2009 hat sich gezeigt, dass diese Instrumente eine positive Wirkung in der Krise und der Zeit danach gezeigt haben. Die Auftraggeber der Gesellschaft sowie die Gesellschaft gehen davon aus, dass diese Instrumente je nach Ausmaß und Wirkung der Krise zur Nutzung zur Verfügung stehen. Es werden wie in der Finanzkrise 2008/2009 vergleichbare positive Effekte durch die Nutzung des Maßnahmenpaketes und enthaltenen passenden Instrumenten für die Gesellschaft zur Abfederung der Krise erwartet.

Auch wenn im ersten Quartal 2020 noch positive Signale für eine solide Entwicklung der Gesellschaft verzeichnet werden, wird für das verbleibende Jahr 2020 mit einem deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland und Europa sowie weltweit ausgegangen. Trotz des soliden Starts in den ersten Monaten wird in Anbetracht der genannten Risiken grundsätzlich gegenüber 2019 eine rückläufige Entwicklung für das Jahr 2020 erwartet.

Aus Sicht der Gesellschaft ergeben sich nachfolgende Chancen:

Wachstumschancen der Gesellschaft bestehen nur, wenn die Auftraggeber der Gesellschaft ihr Geschäft ausbauen, die Gesellschaft das Dienstleistungsportfolios erweitert oder neben den bisherigen Kunden weitere Dienstleistungsempfänger im Konzernverbund gefunden werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, externe Leistungsabnehmer gewinnen zu können.

Die Risiken werden wie folgt klassifiziert:

Die Auswirkungen der Coronavirus-Krise sind derzeit für die Gesellschaft nicht absehbar; das Risiko einer negativeren Geschäftsentwicklung ist wahrscheinlich.

Die Gesellschaft tritt als Dienstleister für die BearingPoint GmbH und weitere Konzerngesellschaften auf. Ein Risiko besteht darin, dass Bestandskunden den Dienstleistungsvertrag kündigen und einzelne Leistungen an andere konzerninterne oder externe Auftragnehmer vergeben könnten.

Mit der Gewinnung von Neukunden wird der Druck auf die Gesellschaft größer, reduzierte Stückkosten aufgrund von Synergien und einer verbesserten Auslastung an die Leistungsabnehmer weiter zu geben, um marktgerechte Preise anbieten zu können.

Die hohe Qualifikation der Mitarbeiter kann im Falle einer überdurchschnittlichen Fluktuation zu Know-how-Verlusten.

Die Gesellschaft ist trotz Krise und unter möglicher Nutzung des Maßnahmenpaketes der Bundesregierung gut aufgestellt. Dennoch gilt es, mögliche Szenarien und deren Eintrittswahrscheinlichkeiten laufend zu evaluieren, um erforderlichenfalls frühzeitig entsprechende Gegensteuerungsmaßnahmen einleiten zu können. Entsprechende bewährte Instrumentarien sind bereits bei den Auftraggebern der Gesellschaft sowie der Gesellschaft etabliert.

D. Risikoberichterstattung

Das Risikomanagementsystem der BearingPoint Service GmbH besteht im Wesentlichen aus der zielgerichteten Implementierung von Kontrollprozessen in das Business Modell. Diese findet auf Basis einer unternehmensbezogenen Risikoanalyse, sowie der präventiven Gestaltung von Maßnahmen im Risk & Quality Management (RQM) der BearingPoint-Gruppe statt.

BearingPoint hat für ihre Gesellschaften im deutschsprachigen Raum einheitliche Managementprozesse implementiert. Das Beratungsgeschäft wird zentral nach Geschäftsbereichen mit einheitlichen Prozessen geführt.

Für alle Geschäftsbereiche bestehen einheitliche Mitarbeiterdispositions-, RQM- und Auftragseingangsmeldesysteme, die mit den Standards und den Prozessen der BearingPoint-Gruppe harmonisiert sind. In 2019 wurde ein Tool zur Unterstützung des Risiko Management Assessments implementiert und zusätzlich ein Business Continuity Management System implementiert. Das gruppenweit gültige RQM-System sichert in allen Projekten ein einheitliches Vorgehen und Verständnis. ISO 9001 (Quality Management) sowie ISO 27001 (Information Security Management) sichern die Einhaltung allgemein anerkannter Unternehmensstandards.

Die Unternehmensprozesse und -kontrollen werden durch interne und externe Funktions- & Kontrolltests jährlich einem Assessment unterzogen und sind erfolgreich auf die operationale Effektivität getestet worden.

Zusätzlich wurde eine Compliance Abteilung mit einer eigenen Service-Struktur implementiert und ist verantwortlich u.a. für die Einhaltung internationaler Standards für Ethik, Korruptionsbekämpfung, Geldwäsche, die Einhaltung der europäischen Datenschutzverordnung sowie Informationssicherheit. Ferner wird eine Notfallnummer für ein anonymes Hinweisgebersystem unterhalten.

Die Auswirkungen der Corona/Covid-19-Krise können immens sein und können derzeit noch nicht vollumfänglich abgeschätzt werden.

Dieser Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der BearingPoint Service GmbH sowie wirtschaftliche und geopolitische Entwicklungen beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen.

 

Frankfurt am Main, den 19. Mai 2020

BearingPoint Service GmbH, Frankfurt am Main

Die Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BearingPoint Service GmbH, Frankfurt am Main

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der BearingPoint Service GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BearingPoint Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 8. Juni 2020

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Rosien, Wirtschaftsprüfer

gez. Patzelt, Wirtschaftsprüferin

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