Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRA 58186
Vorher
Auto-Rasch GmbH & Co.
Eingetragen
12.12.2001
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Prokura
Wilhelm Brugglehner
seit 18.9.2014
Kommanditist
Kommanditist
Kommanditist

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

3 von 4 angezeigt

Name
Rolle
Ort
Wilhelm Brugglehner
Kommanditist
Bettina Luise Margot Kyvrikosseos
Kommanditist
Christian Udo Albert Herbst
Kommanditist

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto-Rasch GmbH & Co. KG

Fürstenfeldbruck

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke Geschäftsjahr 2023

der Auto - Rasch GmbH & Co. KG

A. Überblick über den Geschäftsverlauf

I. Beschreibung der Geschäftstätigkeit

Die Auto-Rasch GmbH & Co. KG, gegründet 1978 ist als Vertriebspartner der Volkswagen AG mit Standort Fürstenfeldbruck tätig. Mit der Volkswagen AG besteht seit 1978 ein Vertriebsvertrag für die Sparten Volkswagen PKW und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Im Service und Ersatzteilbereich gelten weiterhin die Serviceverträge für die Marken Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Seat und Audi.

Die Autohaus Rasch GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, auch in Zukunft die Kunden zu begeistern und deren vielfältige Bedürfnisse zu erfüllen. Mehrfach wurden wir von unseren Marken Volkswagen für unsere hervorragende Serviceorientierung ausgezeichnet. Die Zeitschrift Auto Bild hat uns im Jahr 2019 und 2020 die Auszeichnung "Beste Autohändler Deutschlands" verliehen. Auch gehört zu unseren Aufgaben, aus dem ansprechenden Produktportfolio der Vertragspartner passgenaue Mobilitätslösungen für unsere Kunden zu finden. Der vorwiegende Absatzmarkt für das Unternehmen ist die Stadt Fürstenfeldbruck sowie der Landkreis Fürstenfeldbruck.

II. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Das Autojahr 2023 schloss mit insgesamt 2,84 Millionen neu zugelassenen PKW ab und überschritt somit das Jahr 2022 um 7,3 Prozent. VW erzielte einen Marktanteil von 18,25 % und konnte dabei seine Vorrangstellung als größter Automobilhersteller halten.

Der Nutzfahrzeugbereich erlebte die größte Aufwärtsbewegung seit langen. Der LKW-Sektor erzielte ein Plus von 14,5 %. Der größte Anteil entfiel weiterhin auf die Kleintransporter bis 3,5 Tonnen.

Gebrauchtwagen waren 2023 gefragt. 6,0 Millionen Halterwechsel (+ 6,9 %) sorgten bei den PKW für ein deutlich höheres Ergebnis. Junge Gebrauchtwagen und Fahrzeuge in einem Alter bis zu 3 Jahren wurden nachgefragt. Durchschnittlich waren die PKW dabei 10,5 Jahre alt im Bundesbestand.

VW erreichte schon zum neunten Mal in Folge einen marktführenden Anteil im Bundesgebiet von derzeit 20,9 Prozent.

Der Handel erwirtschaftete nach Schätzung Kfz.-Innung eine deutlich unter dem Vorjahr erzielte Umsatzrendite von ca. 2,2%. Dieses Ergebnis wird seit Jahren vom Automobilhandel als Minimum gefordert, um notwendige Investitionen tätigen zu können.

Das Aushängeschild Service entwickelt sich weiterhin stabil. Die Werkstattauslastung in Deutschland blieb 2023 leicht über Vorjahr. Erneut war eine leichte Verschiebung weg von Markenwerkstätten zu freien Werkstätten festzustellen, was dem fortlaufend älter werdenden Fzg.-Bestand (10,5 Jahre) zuzuschreiben ist. Die Reparatur-Umsätze blieben pro Fzg. bei € 195,--.

Abzuwarten ist die Entwicklung der Internetportale für Werkstatt-Leistungen. Ebenso ist eine wachsende Konkurrenz durch den Internet- und Herstellervertrieb festzustellen.

Beim Autokauf über das Internet ist das Nachlassverhalten auf steigendem Niveau.

(Quelle Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) über Dataforce und KBA)

Im Jahr 2023 zeigte der Automobilmarkt einen leicht erhöhten Markt. Trotz einiger Anzeichen einer leichten Erholung des Automobilmarktes in der zweiten Jahreshälfte ging der VDA von rund 2,8 Mio Pkw-Neuzulassungen im Gesamtjahr 2023 aus, was einer Erholung von 7,0 % im Vorjahresvergleich entspricht. Insgesamt wurden 2,84 Mio Pkw Neuwagen zugelassen. Diese Entwicklungen hatten und haben auch einen Einfluss auf unser Unternehmen.

III. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr

Der Gebrauchtwagenbereich "Weltauto" erfüllte alle Auflagen des Herstellers. Im Rahmen des Audits wurden wieder alle Punkte zu 100% erfüllt.

Das Geschäftsjahr 2023 verlief leicht über dem Vorjahr. Es konnte der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr aufgrund höherer Verkaufspreise um knapp 3% gesteigert werden. Die Stückzahl der verkauften wie ausgelieferten Neu- und Gebrauchtfahrzeuge liegt unter dem Vorjahr .

Die Erlöse in der Werkstatt sind zum Vorjahr leicht erhöht. Dies ist vor allem der Erhöhung produktiver Kräfte im Unternehmen und höheren Werkstattpreisen zu verdanken. Die Erlöse in der Teileversorgung konnten, dank der beständigen Nachfrage über die Theke und den Sonderabnehmern Nora sowie erhöhter Ersatzteilpreise, deutlich ausgebaut werden. Die Umsätze in der Euromobil Vermietung liegen nochmals über dem Vorjahresniveau. Auch hier ist die Liefersituation im Handel zu verspüren.

Die Gesellschaft arbeitet mit langjährigen Mitarbeitern. Die Fluktuation liegt unter den Werten der Branche, so dass ein ganz erheblicher Teil des Firmenerfolgs auf die Kompetenz, Kenntnisse und Fähigkeiten der Mitarbeiter entfällt. Wie in den Vorjahren konnten wir wieder permanent Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durchführen. Im Berichtsjahr 2023 hatten wir im Durchschnitt 120 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit beschäftigt. Um in der Zukunft weiterhin qualifiziertes Personal zur Verfügung zu haben werden wir weiterhin eine hohe Ausbildungsquote beibehalten. Im Berichtsjahr waren 25 Auszubildende in unserem Betrieb tätig.

Die Geschäftsführung spricht an dieser Stelle allen Betriebsangehörigen Dank und Anerkennung für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete Arbeit aus.

IV. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf dem Jahresergbnis.

Das Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 777 auf TEUR 494 reduziert und liegt damit außerhalb des prognostizierten Bereiches. Ausschlaggebend dafür waren außerplanmäßige Abschreibungen und erhöhte Rückstellungsbewertungen sowie deutlich höhere Zinsaufwendungen.

B. Darstellung der Lage der Gesellschaft

I. Darstellung der Ertragslage

Im Jahr 2023 konnten 393 VW PKW und 236 VW NFZ vermarktet werden. Somit wurden im Vergleich zum Vorjahr ca. 10% weniger Neufahrzeuge verkauft.

Der Absatz von Gebrauchtwagen stieg leicht von 645 Stück im Vorjahr auf 651 Stück im Jahr 2023. Die Fahrzeuge mit dem Qualitätsmerkmal "Weltauto" waren gefragt. Es handelt sich hierbei um junge Fahrzeuge bis 2 Jahren. Jedoch ist nach wie vor ein zu hoher gleichartiger Fahrzeugbestand im Bundesgebiet zu beachten, was zu einem Preisverfall und Renditeverlust führt! Durch ein Erreichen des Stückzahlenbonus konnten hier die Verluste gemindert werden. Die eigenen Ankäufe, vor allem die Händlergeschäfte bzw. Autobörsen erweisen sich als Gewinnbringer.

Der Mietauto Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 41TEUR auf 418 TEUR (VJ: 377 TEUR) gestiegen. Rückläufig waren die Mieten im letztjährigen Unfallersatzgeschäft, dafür konnten Langzeitmieten bedingt durch lange Lieferverzögerungen stark ausgebaut werden, jedoch läßt das Geschäft spürbar nach, Lieferverzögerungen durch den Hersteller werden stark abgebaut. Deswegen wurde der Fahrzeugbestand von 73 auf 58 Autos abgebaut. Nach Beendigung der Langzeitmieten wird der Bestand nochmals auf ca. 50 Fahrzeuge verringert.

Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr liegt um rund 3,3% über dem des Vorjahres. Der Rohertrag hat sich von TEUR 8.630 um TEUR 398 (rd. 5%) auf TEUR 9.028 verbessert.

Es wurde ein Jahresergebnis von TEUR 494 (VJ: 777 TEUR) erzielt.

Zur Analyse der Ertragslage der Gesellschaft wurden die folgenden Rentabilitätskennzahlen und Aufwandsstrukturkennzahlen ermittelt:

2019 2020 2021 2022 2023
Eigenkapitalrentabilität
Ergebnis nach Ertragssteuern
32,3% 27,6% 26,1% 43,3% 23,4%
Eigenkapital
Gesamtkapitalrentabilität
Ergebnis vor Ertragssteuern und Zinsaufwand
5,0% 4,4% 5,3% 9,9% 7,3%
Gesamtkapital
Materialintensität
Materialaufwand
77,5% 76,8% 74,3% 75,1% 74,7%
Gesamtleistung
Personalintensität
Personalaufwand
11,6% 13,1% 14,5% 12,9% 12,5%
Gesamtleistung

II. Darstellung der Vermögenslage

Die Neuwagenvorräte sind um rd. 20% auf TEUR 2.698 gesunken. Beim Gebrauchtwagenbestand ist ein Rückgangum rd. 30% auf TEUR 1.343 erfolgt.

Das Eigenkapital betrug zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 2188 (17,1% Eigenkapitalquote).

Zur Analyse der Vermögenslage der Gesellschaft wurden die folgenden Vermögens- und Kapitalstrukturkennzahlen ermittelt:

2019 2020 2021 2022 2023
Sachanlagenintensität
Sachanlagen
(Nettobuchwerte)
21,7% 23,6% 30,0% 27,1% 30,9%
Gesamtkapital
Eigenkapitalquote
Eigenkapital
8,5% 11,3% 15,6% 17,0% 17,1%
Gesamtkapital

III. Darstellung der Finanzlage

Auto - Rasch verfügt durch die Händlerfinanzierung für Lager- und Vorführwägen sowie Neuwagenfactoring der Volkswagen Bank GmbH über flexible Finanzinstrumente, welche die Liquidität sichern.

Die Auto Rasch GmbH u. Co KG hat jahrzehntelange Beziehungen zu typischen Mittelstandsbanken wie der Sparkasse Fürstenfeldbruck und der Volksbank Fürstenfeldbruck sowie der Volkswagen Bank.

Damit ist die Gesellschaft zum Jahreswechsel in der Lage, ohne eine vollständige Ausschöpfung des Kontokorrentrahmens operieren zu können. Weiterhin ist die Gesellschaft durch Optimierung der verschiedenen Planungsinstrumente jederzeit in der Lage, sich einen Überblick über die gegenwärtige sowie zukünftige Liquidität zu verschaffen.

Folgende Übersicht zeigt eine Gegenüberstellung des vereinfachten Cash Flow der Gesellschaft zum Vorjahr:

2023
TEUR
2022
TEUR
Periodenergebnis 494 777
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 752 671
Abnahme langfristiger Rückstellungen -8 -3
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/ Erträge 15 -3
Cashflow 1.237 1.442

Zur Analyse der Finanzlage wurden unter Berücksichtigung der Fristigkeit von Forderungen und Vermögensgegenständen die folgenden Deckungsgrade im Verhältnis zu den Verpflichtungen innerhalb eines Jahres ermittelt:

2019 2020 2021 2022 2023
Liquidität 1. Grades
Liquide Mittel
0,3% 17,7% 16,3% 5,5% 7,0%
kurzfristige Verbindlichkeiten
Liquidität 2. Grades
Liquide Mittel
+ kurzfristige Forderungen
40,8% 51,4% 49,2% 40,4% 54,2%
kurzfristige Verbindlichkeiten
Liquidität 3. Grades
Liquide Mittel + kurzfristige
Forderungen + Vorräte
100,8% 104,8% 103,0% 110,0% 105,8%
kurzfristige Verbindlichkeiten

IV. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung

Die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2024 lassen auf ein schwächeres Geschäftsjahr schließen. Die Europäische Geldmarktkrise hinterlässt bei den Privatkunden derzeit weiterhin eine Kaufzurückhaltung. Das Jahresziel 2024 durch die Marke Volkswagen PKW wurde leicht von 436 auf 439 Fahrzeuge angehoben.

Im Gebrauchtwagensektor ist die Umstellung im Weltautobereich auf eine Bonus / Malus-Regelung verabschiedet worden. Zudem müssen nach JEZ die Modelle Touareg, Passat und Arteon abgenommen werden. Die Vereinbarung für 2024 konnte gegenüber dem Vorjahr auf 149 Fahrzeuge gehalten werden. Je nach Nachfrage kann sie mit einer Sondervereinbarung mit Volkswagen leicht erhöht werden, was aber zu einer Bonusabsenkung und gleichzeitigen Jahreszielerhöhung im darauffolgenden Jahr führt. Sonderzinssätze von 0,0%, 0,9%, 1,9%, oder günstige Leasingaktionen lassen den Endverbraucher aufhorchen.

Im Neuwagenbereich wurden außerdem viele Außendarstellungsmaßnahmen geplant wie z.B. Autoausstellung Fürstenfeldbruck + Gilching, Teilnahme bei Sonderveranstaltungen wie Hochzeitstage, Gewerbetag und eigener Tag der offenen Türe; die zu einer angestrebten Nachfrage führen sollten. Geplant ist für das Jahr 2024 die Markteinführung des neuen VW ID 7, VW Passat, VW Tiguan, VW T-Cross.

Unsere Bonusabsprachen sind an die Auslieferungshöhe geknüpft. Für uns ist somit eine Planung der Boni nicht mehr zu bewerkstelligen, der Händlerverband ist mit dem Hersteller in Gesprächen diese Situation gegenüber dem Handel zu verändern.

Auch die Zulieferer stehen weiter vor Problemen, zwei Drittel glauben vor 2030 nicht an eine Erholung. Jeder zehnte Zulieferer gehe sogar davon aus, dass es bis weit ins Jahr 2030 Belastungen geben werde. Die Umstellungsprozesse von Verbrenner zuElektroantrieben und deren Teilen stellt außerdem die Zulieferindustrie vor sehr großen Herausforderungen.

Auch 2024 wird der Volkswagen Economy Service erfolgreich mit angeboten. Dieser Service soll für Fahrzeuge ab einer Laufzeit von über vier Jahren dem Kunden angeboten werden. Zielgerichtete und günstige Angebote können nun unterbreitet werden und erzielt bei diesen Kunden eine hohe Loyalität. Leider zieht sich der Hersteller immer mehr aus dem Segment zurück.

Zusätzlich im Angebot ist der ertragsstarke Volkswagen Nutzfahrzeug Service Plus im Autohaus Rasch. Mittlerweile werden am Samstag im Service nochmals verlängerte Öffnungszeiten angeboten. Unterstützend ist die ständige Präsenz einiger ausgesuchter Sonderfahrzeuge der Marke VW NFZ, die dabei weiterhin von Volkswagen gestellt werden.

Im Raum München wird seit längerem nicht mehr die gewünschte Servicekapazität angeboten. Dies führt zu einer Wanderung im Service auf die Außenbezirke um München herum, die nach wie vor Bestand hat. Weiterhin ist der über die letzten Jahre starke Zuwachs von Volkswagen Konzern Marken sowie eine ungebrochene permanente Zunahme der Einwohnerzahl im Landkreis Fürstenfeldbruck zu beachten. Die Kaufkraft im Landkreis ist nach wie vor eine der höchsten im Bundesgebiet. Somit ist eine Zunahme über alle Bereiche im Vertrieb und Service gegeben.

Eine für uns nicht kalkulierbare Komponente stellen jedoch die unterjährigen - meist negativen - Veränderungen der Bonusregelungen des Herstellers dar.

Auf dieser Grundlage rechnen wir für 2024 mit einem Jahresergebnis, das leicht unter dem des Vorjahres liegt.

C. Risiken und Chancen der voraussichtlichen Entwicklung

Besondere Risiken der künftigen Unternehmensentwicklung sind die wiederaufkommenden Corona-Wellen, die zu hohen Krankenständen führen, stark gestiegene Energiekosten, Zinsbelastungen, Facharbeitermangel, Lieferkettenunterbrechung und seine verbundenen wirtschaftlichen Folgen. Dieses Ausmaß ist weiterhin nicht überschaubar und prognostizierbar. Die Kriegsereignisse in Ukraine-Russland, Kampfhandlungen Israel-Libanon-Palestina-Iran; sowie der Aussenkonflikt China-Taiwan bzw. China-Asiatische Meeranwohner führen zu einer Verunsicherung der europäischen Verbraucher.

Die Entwicklung für 2024 wurde bereits Mitte Dezember 2023 mit der Bekanntmachung des sofortigen Auslaufs der Elektroauto Förderung vorprogrammiert. Seitdem entwickelt sich der Verkauf von BEV sehr zurückhaltend. Verbrennermodelle werden derzeit nachgefragt, was aber zu einer Zielverfehlung der Autoindustrie im CO 2 Verbrauch führen wird und mit einer Strafsteuer in der EU belegt wird. Um dieses zu verhindern werden immer wieder die Verbrenner preislich angehoben, was wiederum für die Verbrenner zu einer Kaufzurückhaltung führen wird. Mit Aktionsprämien werden Auftragseingänge generiert, die aber sehr kurzfristig ausgerufen und unter größten Aufwand erreicht werden, um das ausgerufene Quartalsziel zu retten. 2024 ist es weltweit zu einer Kaufzurückhaltung, vor allem in China und Europa gekommen, die Rufe nach Mitarbeiterentlassungen in der Autoindustrie sind lautstark zu vernehmen. Somit steht z.B. Volkswagen nach dem Dieselskandal 2015 wieder an erster Stelle mit negativer Presse. Die höheren Lohnstückkosten, Steuerbelastungen, Bürokratieaufwendungen und die viel zu hohen Energiekosten stellen die Autoindustrie vor riesigen Herausforderungen. Außerdem entfallen gefragte Modelle ohne Nachfolger, verfehlte Modellpolitik, zu lange Modellzyklen oder es bleiben Lieferschwierigkeiten wegen Zulieferprobleme. Dazu gesellen sich neue Anbieter aus Fern und Ost. Vor allem die staatlich geförderten chinesischen Automobile drängen verstärkt in den Europäischen Markt. Seit Juli 2024 müssen Neuwagen mit etlichen Autoassistenzsystemen serienmäßig ausgestattet werden. (z.B. Tempolimitwarner, Unfallschreiber, Alkowarner usw.) Dies führte zu einer erneuten Verteuerung der Autos. Auch stellen immer mehr Autozulieferer ihre Betriebe wegen fehlender Nachfrage oder Kosten ein. Bei der Ersatzteilversorgung gibt es auch immer wieder große Lieferzeiten.

Das 2019 neu gewählte EU Parlament beschloss als eine der ersten Maßnahmen eine weiterhin starke Senkung der CO 2 Emissionen. Dies führt zu einer erneuten deutlichen Senkung der Abgaswerte von Neuwagen, somit werden die Hersteller verstärkt neue Abgasreinigungsmöglichkeiten in Fahrzeuge verbauen und gleichzeitig die Preise erneut nach oben korrigieren. (Euro7) Der Weg ist damit gekennzeichnet, für kurze Zeit Hybridfahrzeuge als Übergangstechnologie, verstärkt mit großen Prämien unterstützt Batterie- oder Wasserstofffahrzeuge in den Markt zu bringen. Somit benötigen wir deutlich mehr Ladekapazität als geplant. Im Juli 2021 wurden die Eckdaten der Beendigung des Verbrennermotores im Jahre 2035 in Europa beschlossen. Unsere Hersteller Audi und VW wollen bereits deutlich früher den Verbrenner Verkauf einstellen. Die Motorenentwicklung wird ab 2026 eingefroren und nur noch geringfügig den Anforderungen angepasst. In dieser Zeit wird es deutlich schwieriger Verbrenner ob neu- oder gebraucht vermarkten zu können, da keiner den Markt mit den Restwerten dafür voraussagen kann. Auch mit dem Auslauf einiger Fahrzeugtypen ohne Nachfolgemodelle wird es schwer werden den Markt weiterhin bedienen zu können.

2024 wird durch den Hersteller weiterhin gezielt Restwertunterstützung über alle Modellreihen gebildet. Während es in den Vorjahren eine prozentuale Absicherung gab, können seit 2020 fast alle VW PKW / VW NFZ komplett abgesichert werden. Dabei ist eine Fahrzeugrücknahme durch den Hersteller bei VW PKW mit einer Restmarge für den Händler von 1,5 bis 2,5% vereinbart. VW NFZ bietet 2020 weiterhin eine Absicherung mit DAT Ausgleich an. Jedoch erstmals mit einer Händlerbeteiligung von bis zu 2,5 %. Die Service - Nachfrage sollte ungebrochen beständig liegen im Jahr 2024, wenn es auch bereits einige Elektrofahrzeuge im Fahrzeugbestand gibt.

2024 ist die Gebrauchtwagenauswahl wie vor 2020 wieder auf Normalniveau. Steigende Preisentwicklungen sind vorüber, die Preise geben weiterhin nach. Jahreswagen oder Leasingrückläufer müssen mittlerweile mit Abschläge verkauft werden. Vor allem Elektrofahrzeuge haben einen enormen Restwertverlust. Inzahlungnahmen die vor fast zwei Jahren kalkuliert wurden erreichen nicht mehr annähernd die versprochenen Preise. Auch steigen derzeit wieder die Standtage. Sorgen macht den Betrieben auch die drastischen Verteuerungen der Energiekosten und der Inflationskosten die zu stark erhöhten Löhnen (Tarifforderungen und Mindestlohn) und Einkaufsfinanzierungs-Zinsen (von 2,5% auf über 6% derzeit) führen. Mit Auslauf des Energiebonus werden sicherlich Lohnfragen auf die Betriebe zukommen.

D. Sonstige Angaben

I. Risikomanagementziele und Finanzinstrumente

Das Risikomanagementsystem ist ein fester Bestandteil des Qualitätsmanagements in unserem Unternehmen. Es beinhaltet die Analyse und Bewertung der Risiken, Bestimmung und Dokumentation der Maßnahmen zur Risikoabwehr und entsprechende Überwachung der Maßnahme und der Risiken.

Liquiditätsrisiken

Eine auf einem festen Planungszeitraum ausgerichtete Liquiditätsvorschau sowie vorhandene Kreditlinien stellen die Liquiditätsversorgung jederzeit sicher.

Ausfallrisiken

Ein signifikantes Ausfallrisiko besteht nicht. Um das Ausfallrisiko bei den Forderungen zu minimieren, wird ein aktives Forderungsmanagement betrieben, welches monatlich die Überprüfung aller Forderungen beinhaltet. Außerdem wird das Risiko durch Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand abgedeckt.

Preisänderungsrisiken

Preisänderungsrisiken auf der Einkaufsseite werden durch frühzeitige Verhandlungen mit der Volkswagen AG minimiert. Dem zunehmenden Rabattdruck unserer Kunden begegnen wir mit optimaler Kundenbetreuung im Service- und Dienstleistungsbereich.

Zins- Kursänderungsrisiken

Durch die erstmalige Erhöhung der Leitzinsen der EZB am 14.09.2022 wurde die Niedrigzinsphase beendet. Bis zum Dezember 2023 stieg der Leitzins auf 4,5%.

Aufgrund des Anstiegs der Zinsen und den damit verbundenen höheren benötigten liquiden Mittel, steigt auch das Risiko für das Unternehmen.

Im Rahmen von Veränderungen interner Prozesse, z.B. durch Standtageabbau, Verkürzung der Standtage I (Gebrauchtwagen), geringere Bevorratung, schnellere Fahrzeugauslieferung an Kunden und verstärktes Forderungsmanagement versuchen wir dem Zinsanstieg entgegenzuwirken.

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.003,00 13.224,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.326,00 22.652,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 301.462,00 354.405,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.616.236,00 2.854.750,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.690,43 0,00
Summe Sachanlagen 3.940.714,43 3.231.807,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 8.000,00 8.000,00
Summe Finanzanlagen 33.200,00 33.200,00
Summe Anlagevermögen 3.986.917,43 3.278.231,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.296.047,74 5.504.261,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 45.351,93 2.950,90
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.570,00 3.332,00
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.935.796,26 2.756.932,28
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 585.360,18 435.198,67
Summe Umlaufvermögen 8.817.204,18 8.696.392,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.871,17 10.902,82
D. Bilanzsumme Aktiva 12.810.992,78 11.985.526,13

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile 2.187.644,43 2.039.069,22
Summe Eigenkapital 2.187.644,43 2.039.069,22
B. Rückstellungen 2.157.113,50 1.885.658,43
C. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 8.335.756,54 (Vj: 7.904.007,06)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.432.174,89 6.171.031,30
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 6.301.696,58 (Vj: 6.014.239,88)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 58.750,00 77.187,65
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 58.750,00 (Vj: 77.187,65)
Summe Verbindlichkeiten 8.466.234,85 8.060.798,48
D. Bilanzsumme Passiva 12.810.992,78 11.985.526,13

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 9.028.164,80 8.630.540,22
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -3.689.977,85 -3.708.045,67
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -737.440,01 -737.386,36
- davon für Altersversorgung: -2.109,09 (Vj: -4.949,08)
Summe Personalaufwand -4.427.417,86 -4.445.432,03
3. Abschreibungen
- davon außerplanmäßige Abschreibungen: 90.000,00 (Vj: 0,00)
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -811.621,96 -695.416,91
Summe Abschreibungen -811.621,96 -695.416,91
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.860.521,32 -2.386.751,38
- davon aus der Währungsumrechnung: 39.363,83 (Vj: 36.815,50)
5. Ordentliches Betriebsergebnis 928.603,66 1.102.939,90
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.200,18 8.054,75
7. Aufwendungen aus Verlustübernahme -5.542,06 -1.176,26
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -317.841,96 -164.751,12
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: 2.994,00 (Vj: 6.091,00)
9. Finanzergebnis -316.183,84 -157.872,63
10. Ergebnis vor Steuern 612.419,82 945.067,27
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -99.568,60 -145.686,60
12. Ergebnis nach Steuern 512.851,22 799.380,67
13. Sonstige Steuern -19.282,90 -22.745,93
14. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 493.568,32 776.634,74
15. Verlustzuweisung / Gewinnverteilung an Gesellschafter -493.568,32 -776.634,74
16. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

Anhang für Offenlegungszwecke zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

der Auto-Rasch GmbH & Co. KG

Amtsgericht München HRA 58186

A. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Auto-Rasch GmbH & Co. KG, Fürstenfeldbruck, wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Sofern bei den Anlagegegenständen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Finanzanlagen wurden mit ihren Anschaffungskosten beziehungsweise dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Soweit zum Bilanzstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert vorlag, wurde dieser angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Auf den um die Umsatzsteuer verminderten Forderungsbestand wird unverändert zum Vorjahr eine Pauschalwertberichtigung von 1% vorgenommen.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung unter Verwendung der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätze.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 umgerechnet.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Bilanzerläuterungen

Kapitalanteile

Das Festkapital der Gesellschaft beträgt EUR 306.775,13.

Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem Teilwertverfahren ermittelt. Dabei sind folgende grundlegenden Annahmen in die Berechnung eingeflossen:

Zinssatz 1,82 %

Rententrend 1,80 %

zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafel 2018G von Prof Dr. Heubeck

Der Unterschiedsbetrag aus der Berechnung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahres-Durchschnittssatz anstatt mit dem 7-Jahres-Durchschnittssatz (§ 253 Abs. 6 HGB) beträgt EUR 1.600,00.

Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreswerte in Klammer)
Stand 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit > 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.432.174,89 6.301.696,58 130.478,31 22.922,31
(6.171.031,30) (6.014.239,88) (156.791,42) (69.178,57)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 514.653,84 514.653,84 0,00 0,00
(640.103,28) (640.103,28) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 58.750,00 58.750,00 0,00 0,00
(77.187,65) (77.187,65) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.460.656,12 1.460.656,12 0,00 0,00
(1.172.476,25) (1.172.476,25) (0,00) (0,00)
8.466.234,85 8.335.756,54 130.478,31 22.922,31
(8.060.798,48) (7.904.007,06) (156.791,42) (69.178,57)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 151.905,79 (im Vorjahr EUR 232.255,84) durch Grundschulden Dritter gesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus langfristigen Miet- und Pachtverträgen ergeben sich jährliche finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 461.300,00.

Aus den Leasingrückläufern ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 14.283.472,47 (im Vorjahr EUR 11.494.025,57).

Aus den Rückläufern für Finanzierung ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 7.985.027,08 (im Vorjahr EUR 8.239.317,14).

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außerplanmäßige Abschreibungen auf Anlagevermögen gem. § 255 III S. 5 HGB wurden in Höhe von EUR 90.000,00 vorgenommen.

Weitere pflichtgemäße Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 285 HGB waren nicht zu verzeichnen.

E. Sonstige Pflichtangaben

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 94 (im Vorjahr 95) angestellte Mitarbeiter.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen beteiligt:

Jahr Anteil am Eigenkapital Eigenkapital
EUR
Jahresergebnis
EUR
Autoforum Fürstenfeldbruck GmbH, Fürstenfeldbruck 2023 100,00% 34.465,86 -5-542,06

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Amper Car - Autoleasing GmbH. Das gezeichnete Kapital dieser Gesellschaft beträgt EUR 77.000,00.

Die persönlich haftende Gesellschafterin wird vertreten durch folgende Geschäftsführer:

Herrn August Rasch, Kaufmann, Fürstenfeldbruck

Herrn Wilhelm Brugglehner, Groß- und Außenhandelskaufmann, Fürstenfeldbruck

 

Fürstenfeldbruck, den 31. Oktober 2024

Die Geschäftsführung der persönlich haftenden Gesellschafterin

August Rasch

Wilhelm Brugglehner

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 74.321,28 7.900,00 0,00 82.221,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 114.164,07 0,00 0,00 114.164,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 728.336,90 0,00 0,00 728.336,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.580.928,08 3.589.265,48 2.686.687,18 4.483.506,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 5.690,43 0,00 5.690,43
Summe Sachanlagen 4.423.429,05 3.594.955,91 2.686.687,18 5.331.697,78
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
2. Beteiligungen 8.000,00 0,00 0,00 8.000,00
Summe Finanzanlagen 33.200,00 0,00 0,00 33.200,00
Summe Anlagevermögen 4.530.950,33 3.602.855,91 2.686.687,18 5.447.119,06

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
EUR
außerplanmäßige Abschreibungen
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61.097,28 0,00 8.121,00 0,00 69.218,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 91.512,07 0,00 5.326,00 0,00 96.838,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 373.931,90 0,00 52.943,00 0,00 426.874,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 726.178,08 90.000,00 745.231,96 604.139,66 867.270,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.191.622,05 90.000,00 803.500,96 604.139,66 1.390.983,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.252.719,33 90.000,00 811.621,96 604.139,66 1.460.201,63

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 13.003,00 13.224,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.326,00 22.652,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 301.462,00 354.405,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.616.236,00 2.854.750,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.690,43 0,00
Summe Sachanlagen 3.940.714,43 3.231.807,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Beteiligungen 8.000,00 8.000,00
Summe Finanzanlagen 33.200,00 33.200,00
Summe Anlagevermögen 3.986.917,43 3.278.231,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

An die Auto-Rasch GmbH & Co. KG, Fürstenfeldbruck

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto-Rasch GmbH & Co. KG, Fürstenfeldbruck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto-Rasch GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erster Halbsatz HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 31. Oktober 2024

TREUHAND UNION GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schmid, Wirtschaftsprüfer

Mayerhanser-Marx, Wirtschaftsprüfer

Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12. Dezember 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

8 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.