Stammdaten

Register
Amtsgericht Gießen HRB 6621
Eingetragen
13.6.2007
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von nichtelektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Artikeln und Geräten des Gartenbedarfs, der Dekoration sowie von Werbeartikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ute Pfeil
seit 5.9.2013
Prokura
Rolf Ernst Papenheim
seit 13.6.2007
Geschäftsführer
Holger Göbel
seit 13.6.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Waterman GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Waterman GmbH
Germany
3.250.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heissner GmbH

Lauterbach (Hessen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2022 bis zum 31.10.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Heissner GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heissner GmbH, Lauterbach,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heissner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2022 bis zum 31. Oktober 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss . und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 29. April 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hummel, Wirtschaftsprüfer

Hinderer, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Oktober 2023

Aktiva

31.10.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.623,00 2
6.623,00 2
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 493.215,50 105
2. Technische Anlagen und Maschinen 378.408,00 251
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.119,00 282
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 275
1.155.742,50 913
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 80.000,00 80
2. Beteiligungen 16.956,42 17
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.876.875,00 1.761
4. Sonstige Ausleihungen 504.639,53 505
2.478.470,95 2.363
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 59.488,65 74
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 102.004,15 145
3. Geleistete Anzahlungen 615,00 0
162.107,80 219
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 269.926,59 347
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.033.143,72 1.186
3. Sonstige Vermögensgegenstände 944.110,31 1.188
2.247.180,62 2.721
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 384.893,10 295
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.399,63 28
6.475.417,60 6.541

Passiva

31.10.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.250.000,00 3.250
II. Bilanzverlust -3.102.337,33 -2.930
147.662,67 320
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.133.536,98 1.150
2. Steuerrückstellungen 77.062,49 77
3. Sonstige Rückstellungen 2.271.674,35 3.849
3.482.273,82 5.076
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 330.659,98 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 187.067,45 375
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.206.721,40 605
4. Sonstige Verbindlichkeiten 121.032,28 163
2.845.481,11 1.143
D. Passive Rechnungsabgrenzung 0,00 2
6.475.417,60 6.541

Gewinn- und Verlustrechnung für 2022/2023

2021/2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 14.474.689,54 18.449
2. Sonstige betriebliche Erträge 382.935,93 204
14.857.625,47 18.653
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.576.007,82 12.789
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4. Personalaufwand 73.091,32 34
a) Löhne und Gehälter 1.422.734,86 1.364
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 352.170,29 353
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 127.137,06 108
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.248.401,64 3.807
14.799.542,99 18.455
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.660,31 1
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 181.999,00 95
-175.338,69 -94
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.712,41 36
10. Ergebnis nach Steuern -120.968,62 68
11. Sonstige Steuern 51.836,24 23
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -172.804,86 45
13. Verlustvortrag 2.929.532,47 2.977
14. Bilanzverlust -3.102.337,33 -2.932

Anhang für 2022/2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht.

Registerinformation

Die Firma der Gesellschaft lautet Heissner GmbH mit Sitz in Lauterbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gießen unter der Nummer HRB 6621 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer im Wesentlichen linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,81 % (Vj. 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 3,00 %) angesetzt, die Fluktuation wurde wie im Vorjahr nicht berücksichtigt.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Dabei handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen, die mit dem Aktivwert zum Bilanzstichtag bewertet wurden.

Auf Grund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz. (BilMoG) ergab sich zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag von EUR 87.354,00, der gemäß Artikel 67 Absatz 1 Satz 1 EGHGB bis spätestens 31. Dezember 2024 zu mindestens 1/15 je Geschäftsjahr der Pensionsrückstellung zuzuführen ist. Im Geschäftsjahr wurde ein Teilbetrag von EUR 5.824,00 zugeführt. Die nicht in der Bilanz berücksichtigten Rückstellungen für Pensionen betragen zum Bilanzstichtag EUR 5.818,00.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sind nicht zu bilden.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Anlagenklassen unterliegen dabei denn nachfolgend dargestellten Nutzungsdauern

Rechte an Marken 7 - 15 Jahre
Lizenzen 3 - 7 Jahre
Kundenstamm 15 Jahre
EDV-Software 3 - 5 Jahre
Bauten auf fremden Grundstücken 10 Jahre
Außenanlagen 15 Jahre
Technische Anlagen 4 - 10 Jahre
Maschinen 3 - 14 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 20 Jahre

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
in %
LiGaLo GmbH, Lauterbach (Hessen) EUR 100,00 2) 923 1) 347 1)

1) Jahresabschluss zum 31. Oktober 2022.
2) Unmittelbare Beteiligung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.033 (Vj. TEUR 670) sowie Darlehensforderungen in Höhe von TEU 0 (Vj. TEUR 515).

Rückstellungen für Pensionen

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt EUR 1.418.983,00. Nach Saldierung mit Rückdeckungsversicherungen gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB ergibt sich für den Posten Pensionsrückstellung ein Betrag von EUR 1.133.536,98. Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert des saldierten Vermögens betragen EUR 285.446,02.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 19 und unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Kundenkonditionen und ausstehende Gutschriften, Urlaubsansprüche, Boni und Tantieme sowie für Jahresabschluss- und Rechtsanwaltskosten gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel (in TEUR) im Einzelnen dargestellt.

31.10.2023
Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr Über 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesichert mit gesamt
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24 112 195 331 331
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 187 0 0 0 187
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.207 0 0 0 2.207
4. Sonstige Verbindlichkeiten 121 0 0 0 121
- davon aus Steuern 144 0 0 0 144
31.10.2022
Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr Über 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesamt
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 375 0 0 375
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 605 0 0 605
4. Sonstige Verbindlichkeiten 163 0 0 163
- davon aus Steuern 15 0 0 15

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 331 betreffen ein Darlehen der Volksbank Lauterbach-Schlitz eG über einen Auszahlungsbetrag von 350.000,00 EUR. Das Darlehen dient der Finanzierung der Leichtbauhalle und hat eine Laufzeit von 10 Jahren. Als Sicherheit dient die Patronatserklärung des Gesellschafters CF Group Deutschland GmbH vom 10. Februar 2023.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.936 (Vj. TEUR 605) und betreffen ein Darlehen. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 271 (Vj. TEUR 605).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 13 enthalten. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 7 (Vj. TEUR 15).

Personalaufwand

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 92 (Vj. TEUR 90).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 12 (Vj. TEUR 4).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Es sind Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 8) gegenüber verbundenen Unternehmen, Zinsaufwendungen für Factoring in Höhe von TEUR 129 (Vj. TEUR 56), Zinsen aus der Diskontierung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 26 (Vj. TEUR 26) und Zinsen für ein Bankdarlehen in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 0) enthalten.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet im Rahmen eines Konsortialkreditvertrages zusammen mit anderen Gesellschaften der Chemoform Gruppe in Höhe von TEUR 85.313. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt.

Außerbilanzielle Geschäfte

Factoring

Zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die Deutsche Factoring Bank GmbH & Co. KG, Bremen, verkauft. Zum Stichtag 31. Oktober 2023 war ein Forderungsbestand von TEUR 1.533 (Vj. TEUR 2.249) verkauft.

Der Factoring Vertrag wurde zum 31. Oktober 2023 fristgerecht gekündigt. D. h. nach diesem Stichtag findet kein Forderungsverkauf mehr statt.

Sale-and-lease-back

Zwischen der Heissner GmbH und der Abade Immobilienleasing GmbH & Co. Projekt Lauterbach KG, Eschborn, wurde am 31. August 2007 ein Immobilien-Leasingvertrag über das Betriebsgrundstück Schlitzer Straße 20-24, 36341 Lauterbach, samt dem darauf befindlichen Verkaufs- und Betriebsgebäude sowie Dienstwohnung mit Gesamtinvestitionskosten in Höhe von EUR 4.230.000,00 abgeschlossen. Aus dem Immobilien-Leasingvertrag müssen Mietzahlungen in Höhe von TEUR 249 p.a. geleistet werden.

Des Weiteren ist ein Mieterdarlehen mit jährlichen Zahlungen in Höhe von TEUR 116 vereinbart, welches die Heissner GmbH bei Übernahme der Immobilie mit dem Kaufpreis verrechnen kann. Zum Ende der Vertragslaufzeit am 31. August 2027 besteht eine Kaufoption.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen und außerbilanziellen Geschäften bestehen in Höhe von TEUR 1.254 (Vj. TEUR 1.376) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

2022/23 2021/22
TEUR TEUR
Zahlungsverpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen 14 15
Zahlungsverpflichtungen aus Grundstücksmietverträgen 1.168 1.243
Zahlungsverpflichtungen aus Sonstigen-Leasingverträgen (Betriebs- und Geschäftsausstattungen) 72 118

Die Miet-, Kfz- und Sonstigen-Leasingverträge enden zwischen dem Geschäftsjahr 2022/23 und dem Geschäftsjahr 2026/27.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen wurden nicht durchgeführt.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung obliegt Herrn Rolf E. Papenheim, Lauterbach. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 HGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 38 Angestellte (davon durchschnittlich 5 Auszubildende) beschäftigt (Vj. 38 Angestellte, davon durchschnittlich 3 Auszubildende).

2022/23 2021/22
Angestellte 33 35
Auszubildende 5 3
38 38

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust von EUR 3.102.337,33 auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Heissner GmbH wird in den Konzernabschluss der Chemoform AG, Wendlingen am Neckar, einbezogen, die einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen erstellt. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind.

Für die Darstellung der Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt "Zukünftige Entwicklung, Chancen und Risiken".

 

Lauterbach, 26. April 2024

Die Geschäftsführung

Rolf E. Papenheim

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

Zum Unternehmen

Die Heissner GmbH gehört heute zu den Anbietern von Produkten auf dem Gebiet der Teich und Teichpflege sowie Schwimmbadzubehör in Deutschland und Europa. Ein umfangreiches Distributionsnetz in Europa im bestehenden Konzernverbund mit einer Reihe von Schwesterunternehmen sowie ein umfangreiche Produktsortiment mit eigenen Produktionsstätten bilden die wesentliche Basis des Erfolgs.

Marktentwicklung

Die Entwicklung des Gartenmarktes ist im Nachgang zur Corona-Krise, die durch sehr stark gewachsene Nachfrage im Bereich Garten geprägt war seit 2022 deutlich schwieriger geworden. Die Corona-Krise mit ihren Auswirkungen, die bis ins abgelaufene Geschäftsjahr reichten, hatten eine gestiegene Nachfrage nach Produkten im Bereich Teich und Schwimmbad ausgelöst. Im Jahr 2022-23 verzeichnete Deutschland das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, mit einer Durchschnittstemperatur von 10,6 Grad Celsius. Leider war das Frühjahr 2023 sehr spät und insbesondere die Saison-Monate Mai-August im Vergleich zu den Vorjahren sehr regenreich.

Die volkswirtschaftliche Situation in Deutschland im Jahr 2023 war durch eine Kontraktion der Wirtschaftsleistung um 0,3 % gekennzeichnet. Hohe Inflation und eine Verschärfung der Finanzierungsbedingungen beeinträchtigten den Konsum und die Investitionen. Der Außenhandel entwickelte sich weniger günstig als erwartet, was zu einer Verschlechterung der Handelsaussichten führte. Trotz dieser Herausforderungen wird ein Anstieg des BIP-Wachstums auf 0,2 % im Jahr 2024 und 1,0 % erst im Jahr 2025 erwartet.

Der bisher stark wachsende Onlinehandel, der in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewann, erfuhr laut Branchenberichten in 2023 erstmals einen Rückgang. Fast alle traditionellen Marktteilnehmer sind direkt oder indirekt im Onlinehandel aktiv.

Geschäftsentwicklung

Die Corona-Krise wirkte mit ihren positiven Auswirkungen auf die Nachfrage nach Teich- und Poolartikeln bis zum Ende des 1. Halbjahres 2022 nach. Die nach und nach einsetzenden Auswirkungen der Ukrainekrise wiederum sind in ganz Europa spürbar.

Als Folge reduzierten praktisch alle Abnehmer ihre Bestellungen, da die Absätze insbesondere im Preiseinstiegsbereich ab dem 2. Halbjahr in beträchtlichen Umfang zurück gingen.

Von großer Bedeutung im abgelaufenen Geschäftsjahr war der extreme Anstieg der Beschaffungspreise, von April bis Oktober stiegen die Rohstoff-, und Energiepreise massiv. Die durch die Inflation im Energiesektor befeuerte Inflation und die einhergehenden deutlichen Zinssteigerungen waren insbesondere bei investiven Artikel durch nachlassende Nachfrage spürbar.

Faktoren für den Erfolg bildeten weiterhin die eigene Produktion von Schwimmbad-Pflege und realisierte Gruppen-Synergien im Bereich Vertrieb und Produktion innerhalb der CF Group als Unternehmensgruppe.

Weitere Prozessoptimierungen und Kapazitätserweiterungen auch im Jahre 2023 im Bereich der Logistik führten darüber hinaus in diesem Jahr zu einer Optimierung des Logistik-Outputs am Standort Lauterbach.

Die gestiegene Nachfrage nach Teich, Pools und Poolzubehör in den Jahren 2020-2021 flaute bedingt durch die Energiekrise und die Inflation im Kernmarkt Deutschland wie auch in den Haupt Exportmärkten deutlich ab. Insgesamt wurden im Berichtszeitraum Umsätze in Höhe von 14,7 Mio. EUR erzielt. Dies entspricht einer Reduzierung von 20 % gegenüber dem Vorjahreswert von 18,4 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2021/22. Der Exportanteil der Umsätze liegt bei 31,6 % (Vorjahr 33,6 %). 68,4 % der Umsätze werden mit deutschen Kunden erzielt, wobei diese teilweise auch das europäische Ausland beliefern. Die Minderung des Umsatzes ist insbesondere durch die geringeren Absätze in der zweiten Jahreshälfte im Sortiment Pools erfolgt. Die Fakturierung erfolgt im Wesentlichen in Euro.

Produktmix-bedingt, aber auch kostenbedingt gelang es den relativen Rohertrag zum Vorjahr von 31 % auf 33 % auszubauen. Mit 4,8 Mio. EUR lag der Rohertrag absolut um 800 TEUR unter dem Vorjahreswert in Höhe von 5,6 Mio. EUR, der durch die geringeren Absätze erzielt wurde.

Die reine Wareneinsatzquote bezogen auf die Gesamtleistung stieg im Umkehrschluss auf 67 % an.

Die Personalkosten lagen bei 1,77 Mio. EUR, d. h. 58 TEUR über dem Niveau des Vorjahres.

Die Personalkostenquote stieg somit von 9,2 % im Vorjahr auf nunmehr 12,0 % im Berichtsjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten durch verschiedene Maßnahmen und die Senkung der variablen Kosten um 558 TEUR auf 3,25 Mio. EUR reduziert werden.

Ergebnislage

Das Finanzergebnis lag saldiert mit ./. 175 TEUR um 81 TEUR über dem Niveau des Vorjahres.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag bewegen sich mit 4 TEUR um 32 TEUR unter dem Vorjahreswert.

Das EBITDA wird mit 185 TEUR ausgewiesen. Der Vorjahreswert lag bei 308 TEUR. Der Jahresfehlbetrag liegt mit 173 TEUR um 219 TEUR unter dem Niveau des Vorjahres.

Insgesamt konnten die Prognosen des Vorjahres insbesondere aufgrund der der noch extrem hohen Bestände im Handel und der daraus resultierenden Minderung der Absatzmengen nicht erreicht werden. Die Energiekrise und die stark gestiegene Inflation und die daraus resultierenden Kaufzurückhaltung hat zusätzlich die Absatzmengen insbesondere bei den investiven Artikeln im Bereich Pool- und Teichbau im Berichtsjahr gemindert.

Finanzierung/Liquidität

Trotz der Geschäftsentwicklung lagen zum Bilanzstichtag 31. Oktober 2023 analog zum Vorjahr keine kurzfristigen Bankverbindlichkeiten vor. Zum Stichtag lag eine Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten aus langfristigen Darlehen von 331 TEUR vor. Aus diesem Darlehen sind TEUR 24 innerhalb eines Jahres zurück zu zahlen.

Der Cash Bestand lag mit 385 TEUR um 90 TEUR über dem Vorjahr. Trotz gestiegener Rohstoffpreise und einer nachlassenden Nachfrage konnten die Bestände zum Stichtag um 26 % auf 162 TEUR gesenkt werden.

Die Finanzierung der Heissner GmbH erfolgt im Konzernverbund (Intercompany-Finanzierung über die Muttergesellschaft CF Group Deutschland GmbH). Wir sehen die Finanzierung der Gesellschaft auch zukünftig als gesichert an.

Die Bilanzsumme reduzierte sich aufgrund des geringeren Umlaufvermögens von 6.541 TEUR per 31.Oktober 2022 auf nunmehr 6.475 TEUR per 31.Oktober 2023.

Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 31. Oktober 2023 beträgt 2,3 % nach 4,9 % im Vorjahr.

Investitionen

Die Investitionen (ohne Finanzanlagen) im Geschäftsjahr 2022/2023 lagen mit 382 TEUR über dem Niveau des Vorjahres. Der Schwerpunkt der Investitionen lag im Geschäftsjahr im Bereich Logistik, um eine Optimierung der Prozesse zu gewährleisten.

Produktstrategie

Die Heissner GmbH bietet ein komplettes Produktprogramm rund um die Themen Teichtechnik, Teichbau, und die dazugehörige Wasserpflege. Darüber hinaus bietet die Heissner GmbH ein komplettes Produktsortiment im Bereich Pools, Poolzubehör und - pflege an. Ziel ist die Vermarktung hochwertiger, ressourcenschonender und anwendungsfreundlicher Produkte, um den Bedürfnissen unserer Kunden und der Umwelt gerecht zu werden.

In diesem Jahr wurde der Fokus der Produktinnovation auf Solar-Produkte gelegt.

Weiteres Ziel bleibt die Erhöhung der Lieferflexibilität durch die konzerneigene Schwimmbecken- und Filterproduktion für den Bereich der Bau- und Heimwerkermärkte sowie im Onlinesegment.

Mitarbeiter

Zum 31. Oktober 2023 waren bei der Heissner GmbH 38 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 37).

Entwicklung der Beteiligungen

Zum 31. Oktober 2023 haben sich keine Veränderungen ergeben.

Zukünftige Entwicklung, Chancen und Risiken

Für die Jahre 2024 und 2025 gehen wir, ohne Berücksichtigung von weiteren Krisen - Effekten, weiterhin von einem jährlichen preisbereinigten Marktwachstum zwischen 3 % und 4 % aus. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir mit einem leichten Umsatz- und Absatzwachstum.

Sofern die Ukraine, und Gaza-Krise auch im Jahr 2023/2024 anhält, kann hieraus mit weiteren Preissteigerungen durch Energie und Transport gerechnet werden. Diese Effekte können auch für Investitionen im eigenen Heim und Garten Konsequenzen haben. Weiterhin gehen wir davon aus, dass die Nachfrage im Online Vertrieb in diesem Jahr wieder ansteigen wird und neue Kunden gewonnen werden können. Eine stabile Wettersituation in den Sommermonaten würde sich zusätzlich auf die Nachfrage nach Pool- und Wasserpflegeprodukten auswirken.

Die Geschäftsführung ist optimistisch, in den Jahren 2024 und 2025 das Ertragsiveau bei gutem Wetterverlauf leicht steigern zu können. Durch frühzeitig getätigte Einkäufe können für einen Teil des Bedarfs weitere Preissteigerungen vermieden werden. Aufgrund der anhaltend hohen Preise bei bestimmten Rohstoffen und auch der LKW Maut in Deutschland, wurden vermehrt durch Lieferanten und Frachtführer Preissteigerungen für das Jahr 2024 angekündigt. Im Fokus stehen auch im Geschäftsjahr 2023/2024 weitere Schritte in Bezug auf die Digitalisierung und die Optimierung von Geschäftsprozessen.

Die Auswirkungen der globalen Krisen, beginnend mit der Corona-Krise über die Ukraine- und die damit verbundene Energie-Krise, sind aus heutiger Sicht nur schwer abzuschätzen. Inwieweit diese Krisen die Nachfrage nach Teich- und Schwimmbadartikeln im eigenen Zuhause auch weiterhin beeinflussen wird, ist aus heutiger Sicht offen. Dies hängt auch von den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Verlauf der Inflationsrate) ab.

Insgesamt sehen wir, dass sich Chancen und Risiken zumindest ausgleichen. Ein bestehender hoher Lagerbestand im Konzernverbund sichert die Lieferqualität und gewährleistet Preissicherheit.

Darüber hinaus ist die Geschäftsführung optimistisch, in den Jahren 2024 und 2025 das Ertragsniveau (EBITDA und Jahresergebnis) zu halten und bei guten Wetterverhältnissen leicht verbessern zu können.

Chancen:

Die in den letzten Jahren durchgeführten Infrastrukturmaßnahmen und Prozessverbesserungen führten zu einer deutlichen Erhöhung der Produktivität in der Logistik. Weitere Infrastrukturmaßnahmen mit dem Bau einer neuen Lagerhalle sind im Geschäftsjahr 2022/2023 umgesetzt worden. Dies ist Voraussetzung, um die geplanten Umsatzsteigerungen realisieren zu können. Durch die vorhandenen Mehrflächen im Bereich Logistik kann während der Saison auf Nachfrageschwankungen flexibler und schneller reagiert werden. Neue Kundengruppen insbesondere im Massenmarkt aber auch zunehmend im Onlinegeschäft können dadurch angesprochen werden.

Weiterhin ist die Errichtung einer Photovoltaik Anlage auf dem Dach der Lagerhallen umgesetzt worden, die eine deutliche Unabhängigkeit von der Entwicklung der Strompreise gewährleisten wird. Es ist davon auszugehen, hierüber eine Deckung von 65 % der Strombedarfe zu erreichen.

Risiken:

Auf Grund des Produktsortiments ist die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft vom Wetterverlauf und der Konsumneigung in Europa abhängig. Immer kurzfristigere Lieferanforderungen und Verschiebung des Bestandsrisikos seitens unserer Kunden führen zu einer früheren Beschaffung bei gleichzeitigem Druck der Abnehmerseite auf Preise und Konditionen.

Die zunehmende Abwanderung von Kunden des stationären Handels in den Online-Handel bedingt für uns als Lieferanten die Notwendigkeit der Reduzierung von Lieferzeiten und eine automatisierte Auftragsabwicklung, um Kundenaufträge zeitnah und effizient abwickeln zu können.

Die schlechte Wettersituation in den Sommermonaten (insbesondere Juli-August) des Vorjahres und Lieferverzögerungen für Ware aus Asien führten bei einem Teil unserer Kunden zu höheren Lagerbeständen, die erst abgebaut werden müssen, bevor neue Bestellungen getätigt werden.

Auf dem Baumarktsektor geht der Trend zunehmend zu Eigenmarken, was zu einer schnelleren Austauschbarkeit von Lieferanten führen kann. Die in den letzten Jahren stark erweiterte Produktpalette sowie die Präsenz in verschiedenen Vertriebskanälen stärken die Marktposition des Unternehmens.

Wieder zunehmende Corona-Infektionszahlen durch neuen Virusvarianten bergen die Gefahr des Mitarbeiterausfalls bei Lieferanten, aber auch in den eigenen Betriebsstätten, und das Risiko, Lieferungen nicht rechtzeitig zu bekommen bzw. nicht rechtzeitig ausliefern zu können.

Unternehmen, die Chemikalien (Biozide) im Portfolio führen, sind zunehmend mit höheren Auflagen und Anforderungen in Bezug auf die Lagerhaltung von Gefahrstoffen konfrontiert. Um die potentiellen Risiken aus den vorgenannten Auflagen einhalten zu können, sind unter Umständen auch weiterhin zusätzliche Investitionen erforderlich.

Aufgrund der hohen Zuwächse im Baumarktbereich während der Corona-Krise haben die Baumarktkonzerne ihren Anteil am Gesamtumsatz der Heissner ausgeweitet. Dies bedingt eine gewisse Abhängigkeit von den Baumarkt-Konzernen, jedoch ist die breite Vertriebsbasis der Firma Heissner über viele europäische Länder hinweg stark risikomindernd. Das zunehmend wachsende Online-Geschäft vermindert ebenso die Abhängigkeit, da die Produkte im Bedarfsfall auch über eigene Online-Kanäle vermarktet werden können.

Nach heutigem Wissensstand ist die Heissner weiterhin nur indirekt von den Vorkommnissen in der Ukraine betroffen. Die Umsätze mit Chemoform Russland und Chemoform Ukraine betrugen im Geschäftsjahr 2022/2023 weniger als 0,5 % des Gesamtumsatzes. Gegenüber der russischen Vertriebsgesellschaft bestehen keine Forderungen.

Die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft mit wiederum eingetretenen Lieferverzögerungen aufgrund der anhaltenden Konflikte sind weiterhin problematisch. Die Auswirkung ist abhängig von der Dauer des Ukraine- und Gaza-Krieges, der Dauer der Sanktionen und ob weitere Länder tangiert werden. Es muss jedoch weiter mit steigenden Rohstoff- und Energiekosten gerechnet werden. Inwieweit die Konjunktur in Europa durch den Krieg betroffen ist, ist ebenfalls von der Länge des Konflikts abhängig.

Der derzeit schwache Euro erhöht die Preise für Importware aus China und führt zu erhöhten Einstandspreisen. Die Frage ist hier, ob die erhöhten Einstandspreise vollständig an unsere Kunden weitergegeben werden können.

Auf der Gegenseite kann die zunehmende Unsicherheit und die steigende Inflation in Europa dazu führen, dass die Reisetätigkeit wieder verlangsamt wird und Investitionen in den eigenen Garten vorgenommen werden.

Generell:

Die aktuelle Entwicklung der Umsätze und Margen wird durch das Controlling zeitnah erfasst und analysiert. Basierend auf den Auskünften eines externen Dienstleisters bzw. eines internen Forderungsmanagements wird die Zahlungsfähigkeit unserer Kunden laufend überwacht. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren keine wesentlichen Zahlungsausfälle zu beklagen. Ein internes Risikomanagement überwacht und bewertet auf kontinuierlicher Basis die verschiedenen Risikokategorien und lenkt zeitnah korrigierende Maßnahmen ein.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen - mit Ausnahme der üblichen Markt-, Währungs-, und Finanzierungsrisiken - nicht. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir weiter eine gute Ertragslage. Die ersten Monate bis zur Berichtserstellung zeigen eine deutlich verbesserte Umsatzsituation. Trotz der nunmehr relativ stabilen Preissteigerung zeigten sich die Großkunden bis Ende 2023 zurückhaltender und teilweise noch abwartend. Dieser Trend wurde in den ersten Monaten 2024 jedoch gebrochen und wir gehen davon aus, dass sich die Situation weiter normalisiert.

Weiterhin sind wir überzeugt, dass weitere Synergie-Effekte in der Gruppe realisiert werden können. Dazu gehört die Zusammenlegung der Aktivitäten im Baumarktbereich mit der Muttergesellschaft, der CF Group Deutschland GmbH.

 

Lauterbach, den 26. April 2024

Die Geschäftsführung

Rolf E. Papenheim

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