Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
progress packaging GmbHLiquidiert
Junkersstraße 10, 93055 Regensburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Werner Fink seit 8.4.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (12)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% | |
| 11.00% | |
L*** W**** | 10.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
progress packaging GmbHRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022progress packaging GmbH, Regensburg1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die progress packaging GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Verpackungen aller Art aus Voll- und Wellpappe zum Gegenstand hat. Dabei stehen überwiegend intelligente Postversandverpackungen mit Selbstklebeverschluss und Aufreißfaden welche zum Teil auf deutscher Ebene, zum Teil auf europäischer Ebene patentiert sind, im Sortiment. Die progress packaging GmbH bedient mit seinen Produkten in erster Linie den Papier- und Verpackungshandel in Deutschland und Europa. Dabei werden sowohl regionale als auch strategische Handels- und Industriekunden akquiriert. Durch intensive Handelsbeziehungen in die Schweiz, die Benelux-Staaten, Österreich, Tschechien und Skandinavien ist die progress packaging GmbH nicht nur national, sondern auch grenzüberschreitend tätig. 1.2 Forschung und Entwicklung Trotz der schwierigen finanziellen Lage haben wir, wie in den Vorjahren, weiterhin in Forschung und Entwicklung investiert, innovative Verpackungslösungen entwickelt und unsere Wettbewerbsfähigkeit gestärkt. Insbesondere die Markteinführung der ProgressFILL Maschine Fillmat 1000M-J wird sich künftig in der Wertschöpfung im Geschäftsbereich Füllstoffe auszahlen. Für das Berichtsjahr 2022 haben wir insbesondere folgende Projekte umgesetzt: • Einführung Scanner-Technologie in der Logistik • Neue Produktentwicklungen in Verpackungslösungen • Maschinenentwicklung ProgressFILL Fillmat 1000M-J • Upgrade ERP-System 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland stagnierte im zweiten Halbjahr 2022. Steigende Preise ließen die Nachfrage stocken. Insgesamt konnte das BIP, nach Informationen des Statistischen Bundesamts, zwar gegenüber 2021 preis- und kalenderbereinigt noch um 1,9 Prozent zulegen. Dennoch blieb die zunehmende Verschlechterung des Konsumklimas nicht ohne Folgen für die Verpackungs-Branche. Die Wellpappenindustrie zeichnet die gesamtwirtschaftliche Entwicklung oft wie ein Seismograf nach, denn sie stellt die nach wie vor wichtigste Transportverpackung für die abpackenden Industrien zur Verfügung. Insoweit traf die angespannte Lage auch die Wellpappenindustrie spürbar. Obwohl zum Jahresende 2021 noch ein Plus für das Jahr 2022 prognostiziert worden war, sank der Absatz 2022 im Vergleich zum Vorjahr. Laut Verband der Wellpappen-Industrie e.V. (VDW) fiel der arbeitstägliche Wellpappenabsatz im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021 um 6,9%, der mengenmäßige Absatz ging um 7,9% zurück. Auf Basis der in 2023 weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftliche Lage erwartete der VDW nochmals harte Einschnitte für die Branche. Erstmals seit 2020 reduzierte sich in 2023 die Beschäftigtenzahl um rund 3,6%. Insgesamt stagnierte die deutsche Wirtschaft auch in 2023 merklich. Laut Statistischem Bundesamt ging das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3% zurück. Hohe Energiekosten, gestiegene Zinssätze und schwächere Nachfrage prägten das Jahr. Unter dem Einfluss immer weiter steigender Verbraucherpreise fiel der private Konsum um 0,8%. Die Inflation sank zwar von 6,9 auf 5,9%, blieb aber hoch, besonders bei den Nahrungsmitteln. Die Energiepreise gingen erfreulicherweise zum Jahresende zurück, verteuerten sich jedoch im Jahres-Gesamtdurchschnitt trotzdem um 5,3%. Der arbeitstägliche Wellpappenabsatz fiel im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 nochmals um 8,1%. Dies ist der stärkste Absatzrückgang in der Branche seit mindesten 40 Jahren. Der Umsatzrückgang der Wellpappenindustrie wurde wesentlich durch ihre Hauptabnehmer beeinflusst. So sank etwa im Lebensmitteleinzelhandel der reale Umsatz um 3,9%. Zugleich kletterten die Preise für Nahrungsmittel um 12,4%. Die von der Inflation ausgehende Konsumzurückhaltung führte auch im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln zu einem Rückgang des realen Umsatzes um 3,1 Prozent sowie im Internet- und Versandhandel um 3,9 Prozent Das schwierige wirtschaftliche Umfeld prägte 2023 auch die Auftragsentwicklung der Wellpappenindustrie. Kennzeichnend war ein niedriger, relativ stagnierender Auftragseingang. Insgesamt zeigte sich die Auftragslage 2023 zwar stabiler als in den beiden vorangehenden Jahren. Sie bewegte sich allerdings auf einem deutlich niedrigeren Level als vor der Pandemie. So lag der arbeitstägliche Auftragseingang 2023 mit einem Jahresdurchschnitt von 29,72 Millionen m 2 6,8% unterhalb des Vor-Pandemiejahres 2019. Mit Blick nach vorne sieht der VDW keine rapide Besserung für die deutsche Wirtschaft. Während die Prognose der deutschen Bundesregierung für das Gesamtjahr von einem leichten Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,3% ausging, sahen andere Wirtschaftsinstitute Deutschland im Jahr 2024 zwischen Stagnation und Rezession. Im ersten Quartal 2024 stieg das BIP gegenüber dem vierten Quartal 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2%. Damit setzte sich der Negativtrend aus dem letzten Quartal 2023, in dem noch ein 0,5-prozentiges Absinken des BIP verzeichnet wurde, nicht fort. Für Lichtblicke könnte eine Normalisierung der Inflationsraten sorgen. Auch stieg zu Jahresbeginn die Produktion energieintensiver Industriezweige wieder an, nachdem sie seit Anfang 2022 fast durchgehend rückläufig gewesen war. Der VDW geht für 2024 von einer leichten und schrittweisen Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage aus und hat für die Wellpappenindustrie ein Wachstum von 1,4 Prozent prognostiziert. Prospektiv betrachtet bleibt Wellpappe die wichtigste Transportverpackung des Landes. Die deutsche Industrie zählt nach wie vor auf das flexible, recyclingfähige Material. Die Branche verfolgt das kontinuierliche Streben, Wellpappenverpackungen immer ressourcenschonender zu gestalten, dies wird unter anderem daran deutlich, dass das durchschnittliche Flächengewicht des Wellpappen-Materials 2023 erneut reduziert werden konnte. Darüber hinaus wurde vom VDW in 2023 erstmals die Recyclingquote von Wellpappe ermittelt: Das Ergebnis von 95,3% bestätigt, dass Wellpappe für einen vorbildlichen Stoffkreislauf steht. Zuversichtlich für die Branche stimmt auch das Votum des Europäischen Parlamentes zur Verpackungsverordnung vom April 2024. Sollten im Herbst auch das neu zusammengesetzte Parlament sowie der Rat der im Trilog-Verfahren erzielten Einigung zustimmen, könnte Wellpappe auch in Zukunft ihr volles Potenzial ausschöpfen und zu einer erfolgreichen Kreislaufwirtschaft beitragen. Damit wäre insbesondere den übergeordneten Nachhaltigkeitszielen der Europäischen Union gedient, die die Wellpappen-Industrie ausdrücklich unterstützt. 3. Geschäftsverlauf Die oben geschilderte gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung spiegelt sich auch im Geschäftsverlauf der progress packaging GmbH wider. Das Geschäftsjahr 2022 war für unser Unternehmen von erheblichen Herausforderungen geprägt. Wir mussten uns mit schwierigen Marktbedingungen, steigenden Kosten und unerwarteten Ereignissen auseinandersetzen, die das Jahresergebnis sowie die finanzielle Stabilität unseres Unternehmens erheblich beeinträchtigt haben. Absatzmenge und Umsatzerlöse blieben hinter den Erwartungen zurück, einhergehend mit deutlichen Bestandserhöhungen sowie massiven Steigerungen im Personalaufwand, in den sonstigen betrieblichen Kosten und im Kapitaldienst. Die Entwicklung der Geschäftslage in 2022 war insgesamt nicht zufriedenstellend. 4. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens a. Ertragslage Die Gesamtleistung stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 148 von TEUR 13.892 auf TEUR 14.040. Dabei sind die Umsatzerlöse um TEUR 615 auf TEUR 13.277 (Vj. TEUR 13.892) gesunken. Der Umsatzrückgang resultierte vorwiegend aus den Folgen der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen. Infolgedessen erhielten wir weniger Aufträge. Dagegen haben sich die Bestände an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um TEUR 763 erhöht. Nach Abzug der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren sowie für bezogene Leistungen ergibt sich ein um TEUR 497 von TEUR 6.228 auf TEUR 5.731 verminderter betrieblicher Rohertrag. Der betriebliche Rohertrag ist bezogen auf die Gesamtleistung mit 41% (Vj. 45%) gesunken. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung ergibt sich nach Abzug des Personalaufwandes in Höhe von TEUR 2.901 (Vj. TEUR 2.168), Berücksichtigung der weiteren Betriebsaufwendungen und Erträge in Höhe von TEUR 3.671 (Vj. TEUR 3.084) und der Abschreibungen in Höhe von TEUR 322 (Vj. TEUR 177) ergibt sich ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von TEUR -400 (Vj. TEUR 748). Die Erhöhung der Personalkosten resultiert aus dem Zubau einer mittleren Managementebene. Nach Berücksichtigung der Zinsaufwendungen und der Steuern wird ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 535 (Vj. Jahresüberschuss TEUR 460) ausgewiesen. Insgesamt zeigt sich eine Verschlechterung der Ertragslage. Während die Gesamtleistung leicht verbessert wurde, führte dies aufgrund gestiegener Aufwendungen nicht zu einer ausreichenden Ergebnisverbesserung, was auf die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Kostenreduktion hinweist. Das Unternehmen muss sich dringend auf die Stabilisierung und Steigerung seiner Erträge konzentrieren, um in Zukunft wieder profitabel zu werden. b. Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 6.215 bzw. rd. 83 % erhöht. Im Wesentlichen ist diese Entwicklung aktivisch zum einen auf den Bestand an Anlagevermögen von TEUR 3.263 (Vj. TEUR 2.541) und zum anderen auf den stichtagsbezogenen erhöhten Bestand an flüssigen Mitteln von TEUR 5.168 (Vj. TEUR 194) zurückzuführen. Im Bestand des Anlagevermögens ist der geplante Neubau in der Leibnizstrasse in Regensburg ausgewiesen. Die Kosten für Grundstück und angezahlte Planungskosten belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.521. Das Anlagevermögen beträgt ca. 24 % (Vj. 34%) der Bilanzsumme. Die im Geschäftsjahr 2022 getätigten Investitionen erfolgten im Wesentlichen bei Software, in das geplante Bauvorhaben in Regensburg, technische Anlagen und Maschinen zur Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung. Auf der Passivseite verringerte sich im Berichtsjahr das Eigenkapital infolge des Jahresfehlbetrags von TEUR 535 auf TEUR 2.876 (Vj. TEUR 3.411) zum Bilanzstichtag. Die Eigenkapitalquote beträgt ca. 21 % (Vj. 45 %). Die Rückstellungen sind zum 31. Dezember 2022 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 113 auf TEUR 245 (Vj.TEUR 132) gestiegen. Der Anstieg resultiert aus der Zuführung zur Rückstellung für Abschluss und Prüfung, für Gewährleistungen, für Personalkosten und für Prozesskosten. Die Verbindlichkeiten betragen ca. 77% (Vj. 53%) der Bilanzsumme. Davon stehen TEUR 8.125 gegenüber Kreditinstituten, die im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.714 um TEUR 6.411 gestiegen sind. Der Anstieg resultiert aus dem abgerufenen Baudarlehen, wovon zum Bilanzstichtag TEUR 5.160 auf dem separaten Liquiditätskonto gutgeschrieben sind. Im Vergleich zur Bilanzsumme betragen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ca. 59%. Zudem haben sich im Berichtsjahr aufgrund von abgeschlossenen Mietkauf- und Leasinggeschäften die sonstigen Verbindlichkeiten auf TEUR 478 (Vj. TEUR 133) erhöht. Im Rahmen des Finanzmanagements wird vorrangig darauf geachtet, sämtlichen Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr nachkommen zu können, was auch zum Großteil möglich war. Die kurzfristige Liquiditätsversorgung des Unternehmens war zum Berichtsjahr aufgrund der Kontokorrentlinien und weiteren liquiditätszuführenden Maßnahmen sichergestellt. In den flüssigen Mittel zum 31. Dezember 2022 von TEUR 5.168 enthalten ist ein Geldmarktkonto in Höhe von TEUR 5.160 (Vj. TEUR 0), das ausschließlich für den geplanten Neubau in der Leibnizstrasse in Regensburg reserviert ist und nicht als freie Liquidität verwendet werden kann. Zum 31. Dezember 2022 bestehen insofern freie liquide Mittel in Höhe von TEUR 8. Die progress packaging GmbH verfügt derzeit über eine noch ausreichende Finanzausstattung, wird aber zum Fortbestand des Unternehmens verstärkt auf Finanzierungsbeiträge der Gesellschafter sowie externe Finanzierungen angewiesen sein. Unter der Prämisse, dass die erwähnten Finanzierungsbeiträge erfolgen, ist die Liquiditätslage des Unternehmens als noch ausreichend zu bewerten. Diese Analyse zeigt, dass die progress packaging GmbH trotz einer Erhöhung der Bilanzsumme und gesteigerter flüssiger Mittel finanzielle Herausforderungen hat, insbesondere aufgrund des geplanten Neubaus und der damit eingeschränkten freien Liquidität. Die Abhängigkeit von externen Finanzierungen und Gesellschafterbeiträgen ist dabei von entscheidender Bedeutung für die zukünftige Liquidität und den Fortbestand des Unternehmens. c. Finanzielle Leistungsindikatoren Die progress packaging GmbH zieht für Ihre interne Unternehmenssteuerung die nachfolgenden Kennzahlen heran. Die für die Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren stellen wir im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Umsatzrendite ist eine zentrale Kennzahl zur Bewertung der Geschäftstätigkeit, des wirtschaftlichen Erfolgs und das weitere Wachstumspotenzial der progress packaging GmbH. Die Umsatzrendite erreichte im Geschäftsjahr 2022 einen Wert von -4,0 % und lag damit unter dem Planwert von 1,8 %. Der EBITDA zeigt die Leistungsfähigkeit der progress packaging GmbH und somit die Fähigkeit unseres Unternehmens, Cashflow aus dem operativen Geschäft zu generieren. Der EBITDA erreichte im Geschäftsjahr einen Wert von TEUR -84 und lag damit unter dem Planwert von TEUR 629. Die negative Umsatzrendite von -4,0 % und der negative EBITDA-Wert von TEUR -84 im Jahr 2022 reflektiert die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den Anpassungsbedarf in der Geschäftstätigkeit. Durch eine strategische Fokussierung auf Kosteneffizienz, Innovation und Nachhaltigkeit sowie die Erschließung neuer Marktpotenziale kann das Unternehmen jedoch seine wirtschaftliche Situation stabilisieren und mittelfristig verbessern. Die prognostizierte leichte Erholung der gesamtwirtschaftlichen Lage und das erwartete Wachstum in der Wellpappenindustrie um 1,4% könnten in den kommenden Jahren zu einer Verbesserung des Cashflows beitragen. Jedoch zeigt das aktuelle Geschäftsjahr, dass die progress packaging GmbH dringend Maßnahmen ergreifen muss, um ihre finanzielle Lage zu stabilisieren. Dazu könnten Kostenreduzierungsstrategien, Effizienzsteigerungen und gezielte Marketingmaßnahmen gehören, um die Nachfrage nach den innovativen Verpackungslösungen des Unternehmens zu steigern. Insgesamt deuten die finanziellen Leistungsindikatoren darauf hin, dass das Unternehmen momentan eine angespannte Situation bewältigen muss. Kurzfristig sind strenge finanzielle Kontrollen und eine Anpassung der Geschäftsstrategien erforderlich, um die Liquidität zu sichern und eine Basis für zukünftiges Wachstum und eine verbesserte Ertragslage zu schaffen. 5. Prognose-, Chancen und Risikobericht 5.1 Prognosebericht Prognosen u.a. des Bundesverbands Paket und Expresslogistik e.V. (BIEK) zeigen, dass unser Markt für Voll- und Wellpappenverpackungen in den kommenden Jahren expandieren wird, insbesondere in unseren Kern-Absatzregionen mit steigenden Online-Shoppingquoten, wachsendem Konsumbewusstsein und starker Nachfrage von Seiten der Industrie zu individuellen Verpackungslösungen. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 und 2024 basiert auf einer internen Top-Down sowie einer Bottom-Up-Analyse. Dabei wird ausgehend von einer Gesamtumsatzplanung eine Planung erstellt. Diese Planung wird ebenfalls unter zusätzlicher Berücksichtigung der erwarteten der konjunkturellen gesamtwirtschaftlichen Lage und insbesondere aufgrund unseres Geschäftsmodells den erwarteten Material- und Personalaufwendungen zu einer Gesamtprognose verdichtet. Die Unternehmensleitung sieht noch keine Anzeichen für eine Verbesserung der Absatz- und Ertragslage 2023 auf Basis der letzten analysierten Entwicklungen, im Gegenteil: Der Auftragsbestand lag deutlich unter dem Vorjahresniveau, auch die Produktion war im zweistelligen Minus. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2023 eine Reduzierung von Umsatz im Bereich von 25-30% und einen Anstieg des Jahresfehlbetrags von ca. 300 % im Vergleich zu 2022. Insofern wird von einem erwirtschafteten Umsatz von ca. TEUR 9.600 bzw. einem Jahresfehlbetrag von ca. TEUR 2.130 ausgegangen. Die Unternehmensleitung sieht im Jahr 2024 noch keine Anzeichen für eine Verbesserung der Absatz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2024 auf Basis der letzten analysierten Entwicklungen. Vor diesem hintergrund wird für das Geschäftsjahr 2024 eine weitere Reduzierung des Umsatzes und infolgedessen ein Anstieg des Jahresfehlbetrags um ca. 30% im Vergleich zu 2023 erwartet. Insofern wird von einem erwirtschafteten Umsatz von ca. TEUR 7.500 bis TEUR 7.600 bzw. einem Jahresfehlbetrag von ca. TEUR 2.700 bis TEUR 2.800 ausgegangen. Für 2025 liegt der Planumsatz bei rund TEUR 10.200 bis 10.400, der geplante Jahresfehlbetrag beträgt ca. TEUR 340 bis TEUR 370. Zur Überwindung der Krise und dem Fortbestand der progress packaging GmbH verweisen wir im Detail auf den nachfolgenden Abschnitt "5.2 Risikobericht" und dort auf den Unterabschnitt "Unternehmensfortführung". 5.2 Risikobericht Im Rahmen unseres unternehmerischen Handels sind wir diversen Risiken ausgesetzt. Dabei versuchen wir, Risiken nur dann einzugehen, wenn ihnen die Chance auf eine angemessene Wertsteigerung gegenübersteht und sie mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation beherrschbar sind. Risiken für die progress packaging GmbH bestehen in der weiterhin volatilen Markt- und Preissituation sowie in der anhaltenden Unsicherheit der globalen Wirtschaft. Wir haben verschiedene Maßnahmen ergriffen, um diese Risiken zu minimieren, einschließlich der Diversifizierung unserer Lieferanten und der Einführung strengerer Kostenkontrollen. Die Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind noch nicht relevant. Eine hieraus resultierende Bedrohung für das Unternehmen ist zum gegebenen Zeitpunkt nicht abzuleiten. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Unternehmensfortführung Die gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung spiegelt sich auch im Geschäftsverlauf der progress packaging GmbH wider. Im Berichtsjahr blieben die Absatzmenge und die Umsatzerlöse hinter den Erwartungen zurück, einhergehend mit deutlichen Bestandserhöhungen sowie massiven Steigerungen im Aufwandsbereich, insbesondere im Personalaufwand, in den sonstigen betrieblichen Kosten und im Kapitaldienst. Im Geschäftsjahr 2023 entwickelte sich der negative Geschäftsverlauf fort. Die Umsatzentwicklung blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Die Kostenstruktur konnte nur bedingt an den negativen Geschäftsverlauf angepasst werden. Dies führte in der Folge zu erheblichem ungeplantem Liquiditätsbedarf, da die Zahlungseingänge aus den Verkäufen und die vorhandene Liquidität nicht ausreichten. Der nur durch eine Kombination von Gesellschaftermitteln, Darlehen und weitere Mietkauf- und Leasinggeschäfte überbrückt werden konnte. Die zur Liquiditätssicherung und Stabilisierung der Geschäftstätigkeit vereinbarten Unterstützungsmaßnahmen haben derzeit unter anderem folgenden Umfang: • Abschluss von Lieferantendarlehen, • Darlehensaufnahme Bankdarlehen, • Ratenzahlungsvereinbarungen mit Lieferanten, • Überbrückungsdarlehen von Gesellschaftern, • Überbrückungsdarlehen externe Dritte, • Reduzierung Betriebs- und Personalkosten, • Abbau von Verbindlichkeiten durch Verzichtsvereinbarungen mit Lieferanten, • Gesellschaftereinstieg mit Mehrheitsbeteiligung in Höhe von 80%; das Closing erfolgte im Herbst 2024, • Kapitalzufuhr durch Gesellschafterdarlehen des neuen Mehrheitsgesellschafter in Höhe des auf Grundlage unserer Planungen erforderlichen Finanzbedarfs, zugesagt bis Ende 2026; für die Gesellschafterdarlehen bestehen Rangrücktrittsvereinbarungen. Den geplanten Stabilisierungsmaßnahmen liegt eine Planung bis zum Ende des Jahres 2026 zugrunde. Zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit bestehen des Weiteren Betriebsmittellinien und Kreditvereinbarungen mit Hausbanken zu Kontokorrentlinien, die auf Basis der Planung zum Erstellungszeitpunkt in ausreichender Höhe gewährt sind. Überdies liegen der Planung insbesondere auch folgende Prämissen zugrunde: • Brückenfinanzierung durch Gesellschafter und externe Dritte in 2024, • Einzahlung der zugesagten Gesellschafterdarlehen sowie Rückführung von Lieferantendarlehen bis Ende 2024, • Verlängerung der Zahlungsziele mit wesentlichen Lieferanten, • Valide Kostenplanung des Personal- und sonst. betrieblichen Aufwands, • Rückabwicklung des Kaufvertrags bezüglich des Grundstücks in der Leibnizstrasse, sowie der dazugehörigen Darlehensverbindlichkeiten, was per August 2024 erfolgt ist. Wir gehen zudem in der Planung davon aus, dass sich die Umsatzentwicklung schrittweise wieder dem Basisjahr 2021 annähern wird. Die bisherige Umsatzentwicklung und die abgesetzten Mengen sowie die bisher aufgelaufenen Kosten bis Ende des Jahres 2024 stehen nicht im Widerspruch zu dieser Planung. Die Liquiditätsplanung unterstellt, dass die Mittel aus den Stabilisierungsmaßnahmen und Einzahlungen der Gesellschafter zusammen mit der Bankenfinanzierung sowie den weiterhin in Anspruch genommenen branchenüblichen Lieferantenkredite zum Ausgleich von Liquiditätsschwankungen die Finanzierung der progress packaging GmbH in den nächsten zwölf Monaten und darüber hinaus zumindest auch bis Ende 2026 sicherstellen wird. Die Geschäftsführung hat darüber hinaus einen Maßnahmenkatalog, der sich auf Umsatzwachstum, Kostensenkungsprogramme, Personalmaßnahmen und Effizienzsteigerungen in den Leistungs- und Produktionsprozessen bezieht, entwickelt, der nach Ansicht der Geschäftsführung geeignet ist, um durch die Kombination dieser Maßnahmen den Fortbestand der progress packaging GmbH zu sichern, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, Marktanteile zu gewinnen und langfristig erfolgreich zu sein. Risiken wegen eintretender Finanzierungslücken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, können sich ergeben, wenn sich die angenommenen Rahmenbedingungen, die der Planung zur Überwindung der Auswirkungen Unternehmenskrise zugrunde gelegt wurden, wesentlich ändern. Änderungen der Rahmenbedingungen können sich beispielsweise durch stark von den Planannahmen abweichende Parameter, wie Auftragseingänge und Zahlungsmittelzuflüsse, ergeben. Die Schließung dann entstehender Finanzierungslücken könnte je nach dem Umfang der Planabweichungen weitere externe Liquiditätszuführungen in Form von Eigen- und Fremdkapital erforderlich machen, was aus heutiger Sicht nicht erforderlich erscheint. Vor diesem Hintergrund besteht eine wesentliche Unsicherheit in Bezug auf die Fortführung der Unternehmenstätigkeit. 5.3 Chancenbericht Die Wellpappenbranche bietet ab 2025 attraktive Wachstumschancen für die progress packaging GmbH. Unterstützt durch ökologische Trends, technologische Fortschritte und regulatorische Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel gesetzliche Vorgaben zur Reduzierung von Plastikverpackungen, fördern künftig die Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungslösungen. Die Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung liegen bei der progress packaging GmbH spezifisch in den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung, innovative Technologien und kundenorientierte Lösungen. Durch diese Fokussierung kann die progress packaging GmbH ihre Marktposition stärken und langfristigen Erfolg sichern. Im August 2024 hat eine neue Gesellschafterin 80% der Gesellschaftsanteile der progress packaging GmbH erworben und ist somit Mehrheitsgesellschafterin geworden. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 07.10.2024. Der Einstieg der neuen Mehrheitsgesellschafterin bringt tiefgreifende Veränderung in der strategischen Ausrichtung der progress packaging GmbH mit sich. Dies beinhaltet umfassende Restrukturierungsmaßnahmen in den organisatorischen Strukturen und Geschäftsprozessen ebenso wie gezielte Investitionen in Digitalisierung, Erweiterung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios und Erschließung neuer Absatzmärkte. Die neue Gesellschafterin stellt damit eine bedeutende Weichenstellung für die Zukunft der progress packaging GmbH dar. Mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen und der strategischen Neuausrichtung sieht das Unternehmen optimistisch in die Zukunft. Trotz dieser immensen Herausforderungen sind wir zuversichtlich, dass unsere umfassenden Maßnahmen zur Stabilisierung und Neuausrichtung der progress packaging GmbH Früchte tragen werden. Wir erwarten eine schrittweise Verbesserung unserer finanziellen Situation und sehen langfristige Wachstumschancen.
Regensburg, den 3. Dezember 2024 progress packaging GmbH Werner Fink Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022Progress packaging GmbHAllgemeine Angaben Die progress packaging GmbH hat ihren Sitz in Regensburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Regensburg (HRB Nr. 14177). Der Jahresabschluss der progress packaging GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft nimmt als mittelgroße Kapitalgesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Durch einen negativen Geschäftsverlauf ist eine potenzielle Bestandsgefährdung begründet. Hinsichtlich der Darstellung der diesbezüglichen Risiken verweisen wir namentlich auf die Ausführungen im Abschnitt "5.2 Risikobericht" des Lageberichts unter dem Punkt "Unternehmensfortführung". Auf Grundlage unserer Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation und der von uns ergriffenen Maßnahmen sehen wir die Unternehmensfortführung - trotz der bestehenden grundsätzlichen Risiken - als voraussichtlich gesichert an. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 waren in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten bilanziert. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern betragen drei bis 10 Jahre. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen basieren auf den wirtschaftlichen Nutzungsdauern und werden innerhalb der zugelassenen Zeiträume linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen drei bis 16 Jahre. Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter wurde gemäß § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet und linear auf fünf Jahre abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Sofern die Börsen- bzw. Marktwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Im Berichtsjahr waren keine erforderlich. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Liquide Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Im Berichtsjahr lagen keine Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr vor. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert. Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt mit der vertraglichen Leistungserbringung. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden überwiegend übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand wie folgt statt. Anlagevermögen Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wurden im Berichtsjahr erstmalig entsprechend ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis noch unter entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten. Die sich daraus ergebenden passiv latenten Steuern wurden im Berichtsjahr erstmalig passiviert. EDV-Ausstattung wurde im Vorjahr im Wesentlichen noch bei den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Im Berichtsjahr erfolgt der Ausweis bei den Sachanlagen. Zudem erfolgte im Berichtsjahr erstmalig der Ausweis von geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgenstände. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten. Maschinen werden seit dem Berichtsjahr entsprechend ausgewiesen und sind im Vorjahr als Anzahlungen auf technische Anlagen bilanziert. Umlaufvermögen Im Berichtsjahr wurden unter den Vorräten erstmals Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unfertige Erzeugnisse ausgewiesen. Bestandsveränderungen wurden im Berichtsjahr dem Gesamtkostenverfahren entsprechend gebucht. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis dieser Positionen unter Waren. Mietkaufverpflichtungen werden im Berichtsjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Im Geschäftsjahr betrugen die Forschungs- und Entwicklungskosten TEUR 3. Davon entfallen auf die im Berichtsjahr aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens TEUR 3. Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 25. Zudem sind folgende Angaben zum Anlagevermögen zum 31. Dezember 2021 zu machen. Zum 31. Dezember 2021 erfolgt noch der Ausweis von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 42 unter den entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten. Eine sich daraus ergebenden passiv latenten Steuern wurde erst im Berichtsjahr gebildet. Zudem sind unter den entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten nicht aktivierungsfähige Vermögensgegenstände von TEUR 81 aktiviert. Unter den Sachanlagen auszuweisende EDV-Ausstattung in Höhe von TEUR 32 ist bei den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 116 wurden unter entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten bilanziert. Unter den Sachanlagen in Höhe von TEUR 53 auszuweisende Maschinen sind als Anzahlungen auf technische Anlagen in Höhe von TEUR 216 ausgewiesen. Vorratsvermögen Es sind folgende Angaben zum Vorratsvermögen zum 31. Dezember 2021 zu machen. Unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und unfertigen Erzeugnisse in Höhe von TEUR 3.655,6 auszuweisende Bestände sind vollumfänglich unter den fertigen Erzeugnissen und Waren ausgewiesen. Daher ist im Vorjahr keine Bestandsveränderung ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Bilanzstichtag ist aus nachfolgender Übersicht ersichtlich.
Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steuerrückforderungen in Höhe von TEUR 323 (Vj. TEUR 159). Stammkapital Das eingetragene Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 30. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bezogen sich zum 31. Dezember 2022 im Wesentlichen auf Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 75 (Vj. TEUR 8), Personalkosten TEUR 42 (Vj. TEUR -), Gewährleistungen TEUR 34 (Vj. TEUR -) sowie sonstige Rückstellungen TEUR 49 (Vj. TEUR 39). Die Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten umfasst die internen und externen Kosten zur Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses. Berücksichtigt wurden Personal- und Sachaufwendungen, die im nachfolgenden Geschäftsjahr für das abgeschlossene Geschäftsjahr angefallen sind. Die Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub oder Mehrarbeitsstunden wurde auf Grundlage einer personenbezogenen Auswertung unter Bestimmung des Gesamtaufwands des Arbeitgebers zur Erfüllung seiner Verpflichtung aus dem Arbeitsverhältnis bewertet. Für die produzierenden Produkte können Gewährleistungsverpflichtungen entstehen, für diese aus Vorsichtsgründen eine pauschale Rückstellung in Höhe eines Prozentsatzes des Jahresumsatzes gebildet wurde. Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert sind Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte o.ä. Rechte gesichert sind, betragen TEUR 7.811 Die Besicherung der Verbindlichkeiten erfolgt durch Sicherungsübereignung von Maschinen, Abtretung von Forderungen, Eigentumsvorbehalt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Es sind folgende Angaben zu den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 31. Dezember 2021 zu machen. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten auszuweisende Mietkaufverpflichtungen in Höhe von TEUR 63 sind als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt TEUR 331 (Vj. TEUR 368) und resultiert aus einer Darlehensverbindlichkeit in Höhe von TEUR 331 (Vj. TEUR 368). Latente Steuern Die gebildeten passiv latenten Steuern betreffen technische Anlagen, selbst erstellte aktivierte immaterielle Vermögensgegenstände sowie einen Investitionsabzugsbetrag. Der Bewertung liegt ein Steuersatz von 31 % zugrunde. Angaben zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR -), periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 42 (Vj. TEUR -), der sonstigen Erlöse betr. u. regelmäßig in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR -) und Erträge aus der Verrechnung sonstiger Sachbezüge Kfz in Höhe von TEUR 45 (Vj. TEUR 19) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 21 (Vj. TEUR -) enthalten. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 57 (Vj. 49). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind. Zum Abschlussstichtag bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Regensburg:
Die Mietverträge in Regensburg sind mit Wirkung ab 2021 bzw. ab 2022 über eine Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen. Die derzeitige monatliche Nettokaltmiete beträgt TEUR 38. Anfang 2024 wurde ein Mietvertrag über eine monatliche Nettokaltmiete von TEUR 22 abgeschlossen. Angaben über die Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres bis heute wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Werner Fink, Deuerling, Unternehmer Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Geschäftsführerbezüge erfolgt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB nicht. Außerbilanzielle Geschäfte Die Nutzung der benötigten technischen Anlagen und Maschinen und Fuhrpark wird zum Teil durch Leasingverträge sichergestellt. Deren Laufzeit sind unterschiedlich und betragen höchstens noch sieben Jahre. Aus den abgeschlossenen Leasingverträgen resultiert eine finanzielle Belastung von TEUR 270 p.a. Die Leasinggeschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote. Nachtragsbericht Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind die Rückabwicklung des Kaufvertrags des Grundstücks in der Leibnizstraße. Die Rückabwicklung beinhaltet nicht nur den Rückkauf des Grundstücks durch die Stadt Regensburg, sondern auch die Rückabwicklung der bereitgestellten Darlehensverbindlichkeiten. Im August 2024 hat ein neuer Gesellschafter 80% der Gesellschaftsanteile der progress packaging GmbH erworben und ist somit Mehrheitsgesellschafter geworden. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 7. Oktober 2024. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 534.988,42 mit dem bestehenden Gewinnvortrag von EUR 1.805.545,64 zu verrechnen und den sich daraus ergebenden Bilanzgewinn von EUR 1.270.557,22 auf neue Rechnung vorzutragen.
Regensburg, den 3. Dezember 2024 progress packaging GmbH Werner Fink, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
gez. Werner Fink, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 03.12.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die progress packaging GmbH, Regensburg Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der progress packaging GmbH, Regensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der progress packaging GmbH, Regensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalte in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen dieser Sachverhalte unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalte insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieser Sachverhalte, steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von TEUR 4.137 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil die Gesellschaft die gesetzlich vorgeschriebene körperliche Bestandsaufnahme nicht durchgeführt hat, wir an der Inventur nicht beobachtend teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis dem Grunde und der Höhe der Vorräte nach, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss des am 31. Dezember 2022 endenden Geschäftsjahres 2022 ist aufgrund der möglichen Auswirkung dieses Sachverhalts auf die Vergleichbarkeit der im Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2021 ausgewiesenen Beträge mit den Beträgen des Vorjahres ebenfalls modifiziert. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Außerdem ist das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von TEUR 3.656 im Jahresabschluss der Gesellschaft für das am 31. Dezember 2021 endende Geschäftsjahr nicht hinreichend nachgewiesen, weil die Gesellschaft die gesetzlich vorgeschriebene körperliche Bestandsaufnahme nicht durchgeführt hat, wir an der Inventur nicht beobachtend teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis dem Grunde und der Höhe der Vorräte nach, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss des am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahres 2022 ist aufgrund der möglichen Auswirkung dieses Sachverhalts auf die Vergleichbarkeit der im Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2021 ausgewiesenen Beträge mit den Beträgen des Vorjahres ebenfalls modifiziert. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Zudem sind im Jahresabschluss der Gesellschaft für das am 31. Dezember 2021 endende Geschäftsjahr falsche Darstellungen enthalten, die im Jahresabschluss der Gesellschaft für das am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr in laufender Rechnung korrigiert wurden. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 erfolgt der Ausweis von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 42 unter den entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten. Eine sich daraus ergebende passiv latente Steuer ist nicht gebildet. Zudem sind unter den entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten nicht aktivierungsfähige Vermögensgegenstände von TEUR 81 aktiviert. Unter den Sachanlagen auszuweisende EDV-Ausstattung in Höhe von TEUR 32 ist bei den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 116 wurden unter entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten bilanziert. Unter den Sachanlagen in Höhe von TEUR 53 auszuweisende Maschinen sind als Anzahlungen auf technische Anlagen in Höhe von TEUR 216 ausgewiesen. Unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und unfertigen Erzeugnisse in Höhe von TEUR 3.655,6 auszuweisende Bestände sind vollumfänglich unter den fertigen Erzeugnissen und Waren ausgewiesen. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten auszuweisende Mietkaufverpflichtungen in Höhe von TEUR 63 sind als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Unser Prüfungsurteil zum Abschluss des Berichtszeitraums vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 ist aufgrund der möglichen Auswirkung dieser Sachverhalte auf die Vergleichbarkeit der Angaben des Berichtszeitraums vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 mit den Vergleichsangaben ebenfalls modifiziert. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf Angabe in Abschnitt "Allgemeine Angaben" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "5.2 Risikobericht" (dort insbesondere unter dem Punkt "Unternehmensfortführung") des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Absatzmenge und die Umsatzerlöse im Berichtsjahr und im Geschäftsjahr 2023 hinter den Erwarten zurückblieb sowie sich infolge von erheblichen Aufwandserhöhungen für die Geschäftsjahre 2022 und 2023 ein negativer Geschäftsverlauf ergeben hat. Dies führte in der Folge zu erheblichem ungeplantem Liquiditätsbedarf, da die Zahlungseingänge aus den Verkäufen und die vorhandene Liquidität nicht ausreichten. Der nur durch eine Kombination von Gesellschaftermitteln, Darlehen und weitere Mietkauf- und Leasinggeschäfte überbrückt werden konnte. Den geplanten Stabilisierungsmaßnahmen liegt eine Planung bis zum Ende des Jahres 2026 zugrunde. Die Planung unterstellt, dass die Mittel aus den Stabilisierungsmaßnahmen und Einzahlungen der Gesellschafter zusammen mit der Bankenfinanzierung sowie den weiterhin in Anspruch genommenen branchenüblichen Lieferantenkredite zum Ausgleich von Liquiditätsschwankungen die Finanzierung der progress packaging GmbH in den nächsten zwölf Monaten und darüber hinaus zumindest auch bis Ende 2026 sicherstellen wird. Risiken wegen eintretender Finanzierungslücken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, können sich ergeben, wenn sich die angenommenen Rahmenbedingungen, die der Planung zur Überwindung der Auswirkungen Unternehmenskrise zugrunde gelegt wurden, wesentlich ändern. Änderungen der Rahmenbedingungen können sich beispielsweise durch stark von den Planannahmen abweichende Parameter, wie Auftragseingänge und Zahlungsmittelzuflüsse, ergeben. Die Schließung dann entstehender Finanzierungslücken könnte je nach dem Umfang der Planabweichungen weitere externe Liquiditätszuführungen in Form von Eigen- und Fremdkapital erforderlich machen. Wie im Anhang und Lagebericht dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, den 3. Dezember 2024 CM Treuhandgesellschaft Regensburg mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Mehltretter Wirtschaftsprüfer Cramer, Wirtschaftsprüfer |
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