Thüga SmartService GmbH

Zum Kugelfang 2, 95119 Naila, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 4125
Vorher
LESIK Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbHThüga MeteringService GmbH
Eingetragen
8.12.2005
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Erbringung von Dienstleistungen sowie die Entwicklung und die Bereitstellung von Software- und IT-Lösungen im Bereich der Energieversorgung und der digitalen Infrastruktur sowie der Aufbau und der Betrieb von digitaler Infrastruktur

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Ikonomou
seit 16.5.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Christian Heller
seit 20.5.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Thüga Aktiengesellschaft
Germany
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Thüga SmartService GmbH

Naila

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsmodell und Unternehmensstrategie

Die Thüga SmartService GmbH (TSG) mit Sitz in Naila ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Thüga Aktiengesellschaft (Thüga). An den Standorten München und Freiburg werden Niederlassungen unterhalten. Gegenstand des Unternehmens sind Dienstleistungen sowie Software- und IT-Lösungen im Bereich Energie und der digitalen Infrastruktur sowie deren Aufbau und Betrieb.

Ein Kernbereich bilden Softwareprodukte, die aufgrund ihrer Funktionsbreite und Flexibilität wesentliche Kernprozesse der Energieversorgung abdecken. Zu diesen zählen die SAP-Plattformlösungen Core, Industry Solutions for Utilities (IS-U), Business Intelligence (BI) und Human Capital Management (HCM) sowie Lösungen in den Bereichen Metering, Energiedatenmanagement und Marktkommunikation. Neben diesen werden im Bereich Vermarktungs- und Serviceplattformen webbasierte Produkte für verschiedenste Endgeräte angeboten, die prozessual an die Plattformlösungen angebunden werden können. Ergänzend offeriert TSG Services rund um den IT-Betrieb und operative Dienstleistungen. Daneben bietet TSG Dienstleistungen im Umfeld der digitalen Infrastruktur für Energieversorgungsunternehmen als White-Label-Produkt und direkt gegenüber Endkunden im eigenen Netzgebiet in Hochfranken an. Kunden sind die Energieversorgungsunternehmen (EVU) inner- und außerhalb der Thüga-Gruppe, im Bereich der digitalen Infrastruktur zusätzlich Privat-, Gewerbe- und Industriekunden.

Durch die vertikale Integration der TSG in den Thüga Konzern wurde die TSG zur Anwendung des EnWG verpflichtet, eine getrennte Kontenführung umzusetzen. Auf Grundlage des § 6b EnWG sowie § 3 Nr. 38 EnWG fällt die TSG unter die Gruppe von Unternehmen, welche energiespezifische Dienstleistungen erbringen und zu einer Gruppe verbundener Elektrizitäts- oder Gasunternehmen gehören, wodurch sie zur Kontentrennung und der Aufstellung eines Tätigkeitsabschlusses für die Geschäftsbereiche verpflichtet ist. Energiespezifische Dienstleistungen i.S.d. § 6b Abs. 1 Satz 1 EnWG sind den "anderen Tätigkeiten" innerhalb des Elektrizitäts- oder Gassektors zuzuordnen.

Wirtschaftsbericht

Konjunkturelle Entwicklung in Deutschland

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit wiederum negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die im Jahr 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine deutlich gestiegen waren, stabilisierten sich im Vorjahresvergleich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt führten die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen zu einer Abschwächung der Konjunktur in Deutschland. [Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes DESTATIS Nr. 019/24 vom 15. Januar 2024]

Das Statistische Bundesamt hat am 15. Januar 2024 in seiner Pressemitteilung veröffentlicht, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nach ersten Berechnungen im Jahr 2023 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent.

Damit setzte sich die bis zu Beginn des Jahres 2022 dauernde Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 nicht weiter fort und rutschte im Jahr 2023 ins Minus. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 Prozent höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im weiterhin krisengeprägten Umfeld ins Stocken. [Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes DESTATIS Nr. 019/24 vom 15. Januar 2024]

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war insbesondere durch die technologische und funktionale Weiterentwicklung der neuen SAP S/4 Hana Core Plattform geprägt. Das Migrationsprojekt für die Umstellung von Bestands- und Neukunden auf diese Plattform konnte erfolgreich zum Jahresende umgesetzt werden.

Im Bereich der Abrechnungslösung IS-U erfolgte weiterhin die Bestandskundenbetreuung sowie die Unterstützung für die Transition auf die Thüga Abrechnungs-Plattform (TAP). Weiterhin wurde Verbandsarbeit in deutschen Verbänden zu energiewirtschaftlichen Themen geleistet sowie die Mitwirkung in Vorbereitung der Umsetzung von EU-Vorgaben. Die rechtlichen Anforderungen vor dem Hintergrund der Energiepreisbremse Strom, Gas und Wärme wurden systemisch ausgeprägt. Seitens der Bundesnetzagentur wurden umfangreiche prozessuale Änderungen im Marktmodell der Energiewirtschaft gefordert. Diese wurden in den Produkten Abrechnung SAP IS-U sowie der Marktkommunikation fristgerecht eingeführt.

Die Marktentwicklung der Gateway Administration (GWA) zeigt sich durchwachsen. Begründet ist dies durch die noch unklare Anrechenbarkeit der Kosten im Rahmen der Netzentgelte. Grundsätzlich wurden die Anpassungen des MsbG positiv wahrgenommen, so dass sich der Markt nun sortiert und sich die Stadtwerke mit der Erfüllung der Roll-Out-Quoten 2025 ff. intensiv beschäftigen. Gleichwohl sind andersgelagerte Themen bei den Kunden im Fokus, hierzu zählen Netzausbau, Wärmewende und IT-Migrationsprojekte. Mit CLS (gem. §14a EnWG) wird die Grundlage geschaffen zur Abbildung steuerbarer (dimmbarer) Ressourcen.

Der Ausbau der eigenen Breitbandversorgung in Oberfranken wurde in 2023 im Rahmen des zweiten und dritten Breitband-Förderprogramms in Bayern bei weiteren Kommunen fortgeführt. Ausschreibungen im Rahmen der Bayerischen Gigabit Förderung standen vor der Herausforderung zahlreicher Mitbewerber, die über starke finanzielle Rückendeckung in Form von Investoren verfügten. Infolgedessen gelang es TSG lediglich, kleinere Ausschreibungen zu gewinnen. Die weiterhin starke Auslastung der Baukapazitäten im geförderten Netzausbau war auch im Jahr 2023 ein beeinflussender Faktor. Die fehlenden Baukapazitäten konnten nicht vollständig aufgefangen werden, was dazu führte, dass der eigene Netzausbau nicht in dem Maße vorangetrieben werden konnte wie geplant. Durch die Zusammenarbeit mit der Thüga AG und dem neuen Standard-Leistungsverzeichnis konnten erneut Baudienstleister für die kommenden Jahre gebunden werden.

Der Ausbau von Glasfaser durch externe Unternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. TSG erkennt hierin die Möglichkeit, als Dienstleister durch die Erbringung von Services für Dritte die Geschäftsgrundlage weiter zu festigen. Gleichzeitig strebt das Unternehmen Kooperationen an und verfolgt die Öffnung des Netzwerks im Sinne von Open Access, um eine solide Grundlage zu schaffen.

Aus Sicht der Geschäftsführung haben sich durch den Ukraine Krieg keine wesentlichen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf ergeben.

Die geplante Gewinnabführung wurde sehr deutlich unterschritten. Die Abweichung ist wesentlich auf Einmaleffekte im Geschäftsjahr zurückzuführen.

Die Umsatzerlöse lagen geringfügig unter dem Planwert. Im Rahmen des S4 Hana Core Plattformprojektes war vermehrt der Einsatz von Fremddienstleistern erforderlich. Entgegen der Planung wurde der Erneuerungsaufwand für die Basisplattformsoftware SC7 im Aufwand verbucht und nicht aktiviert. Der geplante Materialaufwand lag somit leicht über dem Budgetwert. Der Personalaufwand lag hauptsächlich durch geringeren Aufwand für Pensionsrückstellungen leicht unter dem Planwert. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Einmalaufwand für den im Vorjahr aktivierten Erhaltungsaufwand für die Erneuerung der Basis Plattformsoftware SC7 aufgrund der Änderung der Bilanzierung ausgewiesen. Daneben sind Aufwendungen im Zusammenhang mit einer Kompensationszahlung enthalten. Der sonstige betriebliche Aufwand übersteigt stark den Planwert.

Bereich Personal und Entwicklung

Um in allen Produktbereichen die von den Kunden erwartete Qualität und Sicherheit in der Datenverarbeitung zu gewährleisten und um alle wachsenden Geschäftsfelder weiter auszubauen, hat TSG wie in den Vorjahren auch 2023 in Hard- und Software sowie in Personal und in die Prozessoptimierung investiert. Der Personalstand konnte im Vergleich zum Vorjahr auf 298 Mitarbeiter (VJ 278) gesteigert werden (in Vollzeitkräfte umgerechnete Mitarbeiterzahl zum Stichtag 31.12.). Die hohe Fluktuation des Vorjahres hat sich abgemildert, die offenen Stellen konnten durch intensive Recruitinganstrengungen ausgeglichen und sogar überkompensiert werden. Im Rahmen der Prozessoptimierung wurden die Digitalisierung von Personalprozessen fortgeführt Aus- und Fortbildungsmaßnahmen genießen bei TSG weiterhin einen besonders hohen Stellenwert. Hervorzuheben sind im Jahr 2023 insbesondere die von den Mitarbeitern genutzten Schulungsangebote in verschiedensten Führungsseminaren sowie unterschiedlichsten fachlichen Bereichen. Im Bereich der Führungskräftefortbildungen der Thüga AG bzw. externer Anbieter wurden die Schulungsangebote von 2 bzw. 13 Führungskräften genutzt. Daneben wurden Schulungen im Bereich Projektleitung / Projektmanagement von 2 Mitarbeitern wahrgenommen. Die Ausbildung von Kaufleuten für Digitalisierungsmanagement, Industriekaufleuten und Fachinformatikern wurde auch 2023 erfolgreich fortgeführt.

Ertragslage

Insgesamt gesehen war das Geschäftsjahr 2023 durch starke Konzentration auf Produktentwicklungen im Bereich der neuen SAP S/4 Hana Core Plattform sowie Metering gekennzeichnet. Der Umsatz konnte um 9.872 T€ auf 61.267 T€ deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Hauptgründe lagen in der Ausweitung des Projektumsatzes aus dem S4 HANA Migrationsprojekt sowie Ausweitung des Projektgeschäftes im Bereich Consulting Services aufgrund der Umsetzung gesetzlicher Anforderungen und vermehrter Kundenunterstützung im TAP Projekt. Daneben wurden die Preise in den Leistungsscheinen SAP Core sowie SAP IS-U angehoben, welches zusätzlich zu einer Umsatzausweitung führte. Im Bereich der Marktkommunikation wurde eine Zusatzvereinbarung für die gesetzlich geforderte Formatumstellung abgeschlossen. Das EBITDA verringerte sich um 633 T€ auf 2.163 T€ im Wesentlichen durch gestiegene Fremdleistungen sowie gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwänden.

Die TSG erzielte im Jahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 61.267 T€. Die Bestandsveränderungen und die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um 400 T€ insgesamt auf 1.096 T€. Die aktivierten Eigenleistungen sanken um 329 T€ auf 800 T€. Dies resultiert aus geringeren Aktivierungen von Entwicklungsleistungen im Zusammenhang mit der neuen S/4 Hana Core Plattform. Der Materialaufwand betrug 26.448 T€ und stieg infolge höherer Fremdleistungskosten gegenüber dem Vorjahr um 29,2 %. Der Anstieg ist wesentlich auf den Einsatz von Fremddienstleistern im Rahmen des S4 HANA Core Plattform-Projektes sowie der Unterstützung im Bereich Consulting Services zurückzuführen. Der Anstieg im Personalaufwand um 6,1 % auf 25.585 T€ resultiert i. W. aus der gestiegenen Mitarbeiteranzahl. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen lagen mit 2.746 T€ über dem Vorjahresniveau . Der Anstieg der Abschreibungen ist mit 994 T€ auf die zum Jahresende vorgenommene Wertberichtigung des selbstentwickelten Produktes CLS Submetering begründet . Der sonstige betriebliche Aufwand stieg um 2.785 T€ auf 8.894 T€. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf Einmaleffekte in Höhe von 889 T€ infolge des geänderten Bilanzierungsansatzes für die aktivierten Entwicklungskosten im Zusammenhang mit dem den Erneuerungen der SC7, Mietzahlungen für die zum 01.01.2023 veräußerte Liegenschaft an die Thüga AG in Höhe von 600 T€ sowie Aufwand im Zusammenhang mit Kompensationszahlungen von 675 T€ zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein negatives Ergebnis vor Ertragsteuerumlagen und Gewinnabführung in Höhe von 609 T€ (Vorjahr 892 T€) erwirtschaftet. Die Erträge aus Steuerumlage sind um 932 T€ auf 820 T€ gesunken. Dies ist wesentlich auf den geringeren Umfang der Aktivierungen von selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen zurückzuführen. Im Ergebnis ist eine Verlustübernahme für die Beteiligung Geospin GmbH in Höhe von 73 T€ enthalten. Die deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um 1.001 T€ ist auf die veränderte Unternehmensstrategie zurückzuführen.

Das Ergebnis nach der ertragswirksamen Steuerumlage in Höhe von 211 T€ (Vorjahr 860 T€) wird an die Thüga AG abgeführt.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 31.12.2022 um 2.107 T€ auf 44.270 T€. Das Anlagevermögen betrug 46,1 % (31.12.2022: 48,5 %) der Bilanzsumme und beinhaltet 6.500 T€ Finanzanlagen. Im Anlagevermögen sind immaterielle Vermögensgegenstände enthalten, die sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund der Aktivierungen der selbsterstellten Vermögensgegenstände S4 HANA Core um 1.256 T€ auf 9.209 T€ erhöht haben. In dieser Bilanzposition wurde eine Wertberichtigung auf den selbsterstellten immaterielle Vermögensgegenstand CLS Submetering in Höhe von 994 T€ vorgenommen. Aus dem Verkauf der Außenanlagen in Naila ergab sich ein Anlagenabgang von 953 T€. Insgesamt bleibt das Anlagevermögen mit 20.393 T€ auf dem Vorjahresniveau. Der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 2.591 T€ auf 21.864 T€ ist hauptsächlich auf die Faktura im Zusammenhang mit der Abnahme zum go-live des S4 Hana Core Projektes zum Jahresende zurückzuführen.

Das Eigenkapital erhöhte sich zum 31.12.2023 aufgrund einer Einlage des Gesellschafters in Höhe von 3.000 T€ auf 12.333 T€. Die Eigenkapitalquote lag bei 27,9 % (31.12.2022: 22,1 %).

Das mittel- und langfristige Fremdkapital in Höhe von 21.500 T€ setzt sich insbesondere aus Pensionsrückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten, der den Überschuss an Investitionszuschüssen enthält, die über die Vertragslaufzeit aufgelöst werden, zusammen.

Die Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Gewinnabführung und Verlustübernahme Geospin GmbH) sowie sonstiger Verbindlichkeiten (Lohnsteuer und Umsatzsteuer) zusammen. Der Rückgang dieser Position um 2.485 T€ auf 4.818 T€ ist hauptsächlich auf geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Hier wurden zwecks Erleichterung der Systemumstellung auf S4 Hana Core vermehrt Lieferantenrechnungen zum Stichtag bezahlt. In den Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen sind 95 T€ Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 - 5 Jahren enthalten. Sämtliche Positionen sind unverzinst und enthalten keine Fremdwährungen.

Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Finanzmittelbestand 7 T€ (31.12.2022 10 T€).

Die Entwicklung des Finanzmittelbestandes ergibt sich dabei im Rahmen einer Kapitalflussrechnung wie folgt:

Kapitalflussrechnung 2023

Gliederungsschema nach DRS 21 2023 2022
TEUR TEUR
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 211 860
+/-Abschreibungen/Zuschreibungen Anlagevermögen 2.746 1.992
+/-Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -146 2.225
+/- Abnahme/Zunahme Aktiva -3.117 -1.313
+/-Zunahme/Abnahme Passiva -2.469 467
+/-Verlust/Gewinn aus Anlagenabgängen 986 7
+/-Zinsaufwendungen/Zinserträge 26 365
+/-Ertragsteueraufwand/Ertragsteuerertrag -821 -1.681
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -2.584 2.922
+ Einzahlungen aus Anlagenabgängen 2.924 13.967
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -4.779 -13.145
+ Erhaltene Zinsen 0 10
Cashflow aus Investitionstätigkeit -1.855 832
+Einzahlungen in die Kapitalrücklage 3.000
+/- Einzahlungen aus Investitionszuschüssen 1.413 1.911
+/- Veränderungen aus der Konzernfinanzierung (Cashpool) 941 -5.019
- Gezahlte Zinsen -58 -58
+/- Ergebnisabführung des Vorjahres -860 -583
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 4.436 -3.749
Veränderungen des Finanzmittelfonds -3 5
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 10 5
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 7 10

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2023 (Mittelabfluss) beträgt -2.584 T€ (Vorjahr 2.922 T€ Mittelzufluss). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Mittelabfluss) hat in 2023 -1.855 T€ (Vorjahr 832 T€ Mittelzufluss) betragen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Mittelzufluss) beläuft sich im Jahr 2023 auf 4.436 T€ (Vorjahr -3.749 T€ Mittelabfluss).

Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung in Höhe von 3.936 T€ betreffen i. W. die Aktivierungen von Entwicklungsleistungen in die Produkte SAP S/4 Hana Core Plattform. Im Bereich des Sachanlagevermögens wurden Investitionen in Höhe von 844 T€ getätigt, die überwiegend den Netzausbau im Geschäftsbereich Breitband betreffen. Die Zahlungsfähigkeit der TSG war zu jeder Zeit gegeben und wurde durch die Möglichkeit der Aufnahme konzerninterner Mittel sichergestellt. Die Vermögens- und Finanzlage ist somit geordnet, die Ertragslage der Gesellschaft ist als gut zu bezeichnen.

Risiko- und Chancenbericht

In der Gesamtbeurteilung der Risikolage ist diese gegenüber dem Vorjahr unverändert und es bestehen keine den Bestand des Unternehmens gefährdenden Risiken. TSG ist in das Risikomanagementsystem (RMS) der Thüga AG eingebunden. Der Risikomanagementbericht der Thüga AG enthält die TOP 15 Risiken des Konzerns. TSG ist in 2023 mit 5 Risiken aufgeführt (Verlust von Kundendaten, Haftung aus TK-Dienstleistungen, Kompromittierung der CA, Nichteinhaltung von Datenschutzvorgaben und Betrugsschäden). Zweimal jährlich erfolgt eine komplette Risikoinventur über alle Unternehmenseinheiten (31.03. und 30.09.). Zum 30.06. und 31.12. erfolgt jeweils eine Überprüfung der TOP 15 Risiken des Konzerns. Die fristgerechte Steuerung des Risiko-Managementsystems erfolgt über den Bereich People & Procurement. Je Unternehmenseinheit und Risiko sind Risikoverantwortliche definiert, welche die jeweiligen Risiken nach Konzernvorgaben aktualisieren, ggf. neu bewerten und Maßnahmen zur Risikominimierung definieren und verantworten.

Technisch-Organisatorische Risiken

TSG ist im Rahmen ihrer Tätigkeit als IT-Dienstleister einzelnen Risiken ausgesetzt, die durch vertragliche Regelungen und interne Prozesse minimiert werden. Zur Sicherstellung des hohen Sicherheitsstandards wurde 2010 die Auditierung nach dem IDW-Prüfungsstandard PS 951 für die Software-Entwicklung, die IT-Sicherheit, den IT-Betrieb und die Archivierung der SAP und NON SAP-Systeme eingeführt und wird seitdem jährlich wiederholt. Die IT-Sicherheit und der IT-Betrieb für die SAP-Systeme sind an einen externen Dienstleister outgesourct und werden jährlich nach IDW Prüfungsstandard ISAE 3402 auditiert.

TSG bietet eine zentrale Dienstleistung zur Administration von SmartMeter Gateways (Kommunikationsmodul eines intelligenten Messsystems) an. Der Betrieb dieser Dienstleistung ist nach ISO 27001 zertifiziert und erfolgt nach den Vorgaben des BSI IT-Grundschutzes. Die Gültigkeit des Zertifikats wird einmal jährlich durch einem vom BSI zertifizierten Auditor vor Ort überprüft. Diese Audits stellen innerhalb des Zertifizierungszyklus von drei Jahren sicher, dass Schwachstellen in der Technik und Organisation zeitnah erkannt und beseitigt werden können.

Die verbleibenden bestehenden Risiken haben unterschiedliche Ursachen. Sie sind nachfolgend in ihrer Bedeutung aufsteigend dargestellt, ihnen wird wie folgt begegnet:

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und Finanzinstrumenten

TSG ist nicht am Finanzmarkt tätig. Überschüssige Finanzmittel werden regelmäßig an die Thüga AG übertragen und dort zu marktüblichen Konditionen verzinst. Bei Liquiditätsbedarf können ebenso kurzfristig Mittel von der Thüga AG abgerufen werden. Der kurz-, mittel- und langfristige Finanzmittelbedarf wird durch die Aufnahme von konzerninternen Mitteln sichergestellt. Risiken im Bereich der Finanzinstrumente liegen somit nicht vor.

Ausfallrisiken

Die Gefahr, dass der Vertragspartner bei einem Geschäft seinen Verpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen kann und dadurch beim bilanzierenden Unternehmen finanzielle Verluste verursacht werden, besteht grundsätzlich.

Der Kundenkreis der TSG teilt sich auf in EVU und Privat-/Gewerbe- und Industriekunden. Forderungsausfälle im Bereich der EVU sind nicht zu erwarten. Ausfallrisiken im Gewerbe- und Industriekundenbereich sind kaum zu erwarten, werden aber durch Schufa-Prüfungen vor Vertragsabschluss im Einzelfall geprüft. Zahlungsausfälle im Privatkundenbereich der Breitbandversorgung kommen vor. Dem Risiko wird durch ein systematisches Forderungsmanagement begegnet. Vertraglich wurden entsprechende Leistungsminderungsrechte nach geltender Rechtslage in die Verträge aufgenommen und im entsprechenden Anwendungsfall auch umgesetzt. Offene Forderungen im Bereich des Endkundengeschäfts werden im letzten Schritt an einen Inkassodienstleister übergeben.

Betriebsrisiken

In den Unternehmensbereichen der TSG werden Rechenzentren mit einem hohen Grad an technologischer Komplexität und Vernetzung betrieben. Ein Ausfall von Komponenten kann die Ertragskraft beeinträchtigen. Dem Risiko wird durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung, durch systematische und geprüfte Verfahren der Wartung und Qualitätssicherung sowie durch Auswahl und Schulung qualifizierten Personals begegnet. Durch den Einsatz von zwei redundanten Rechenzentren, der doppelten Standortvernetzung und der jährlichen Überprüfung der aufgesetzten Prozesse und Kontrollmechanismen wird das Risiko minimiert. Durch regelmäßige Zertifizierungen (PS 951, ISO 27001 auf Basis BSI IT-Grundschutz) wird dieser Anforderung zusätzlich Rechnung getragen. Der Systembetrieb für die SAP-Systeme ist an einen externen Dienstleister outgesourct und wird von diesem sichergestellt. Hier wird die Einhaltung des IDW Prüfungsstandards ISAE 3402 sichergestellt.

Dienstleistungsrisiken

TSG stellt ihren Kunden verschiedene Softwarelösungen auf Basis von non SAP sowie SAP-Plattformen zur Verfügung. Die Weiterentwicklung und Wartung dieser Lösungen wird sowohl durch eigenes als auch durch fremdes Fachpersonal vorgenommen. Zur Sicherstellung der Einhaltung der den Kunden zugesicherten Qualitätsstandards werden regelmäßig Schulungen für das eigene Personal durchgeführt. Bei den Fremddienstleistern wird die Einhaltung der internen Programmierrichtlinie sichergestellt. TSG übernimmt zum Teil operative Dienstleistungen für die Kunden. In diesem Bereich obliegt die endgültige Datenkontrolle immer den Auftraggebern.

Auch unter Berücksichtigung der Auswirkungen des Ukraine Kriegs und den deutlich gestiegenen Energiepreisen ist die Gesamtbeurteilung der Risikolage gegenüber dem Vorjahr unverändert und es bestehen keine den Bestand des Unternehmens gefährdenden Risiken.

Chancen aus SAP S/4 Hana Core Plattform

TSG hat auf Basis SAP S4 Hana Core eine Plattformlösung für die Thüga Gruppe entwickelt. Zum 01.01.2024 sind bereits die ersten 13 Kunden live gegangen. Hierunter sind drei Neukunden aus dem non-SAP Bereich. Die übrigen Bestandskunden des Produktes SAP R3 Core werden sukzessive auf diese Plattform umgestellt. Daneben ergibt sich ein größeres Potential für die Akquise von Neukunden auch aus dem non-SAP Bereich.

Prognosebericht

Die Geschäftsentwicklung wird wesentlich durch den Betrieb der neuen SAP S/4 Hana Core Plattform sowie dem Onboarding weiterer Bestandskunden und der Vorbereitung von Neukundenmigrationsprojekten geprägt sein. In der Gateway Administration wird der Rollout durch den Einbau der Smart Meter Gateways weiter voranschreiten. Im Bereich der Abrechnungslösung SAP IS-U wird die laufendende Systembetreuung und daneben die Unterstützung der Bestandskunden bei der Transition auf die TAP-Lösung weiter anhalten. Durch die Verzögerung bei der Bereitstellung der neuen TAP-Plattform wird auch Betrieb und Weiterentwicklung der bestehenden TSG Lösung voraussichtlich länger als ursprünglich geplant erfolgen.

Die geplante Gewinnabführung für 2024 liegt sehr deutlich über dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2023. Die Umsatzerlöse werden geringfügig steigen. Der Materialaufwand wird leicht unter dem Geschäftsjahresniveau liegen. Im Personalaufwand wird ein moderater Anstieg geplant. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen durch den Entfall der Einmaleffekte erheblich unter dem Niveau des Jahres 2023. Die Abschreibungen werden aufgrund der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände S4Hana Core Plattform deutlich steigen.

 

Naila, den 18. März 2024

Ralf Winter, Geschäftsführer

Dr. Alexander Haßdenteufel, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.489.020,14 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.254.437,40 1.846.201,40
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 466.032,57 6.106.723,27
9.209.490,11 7.952.924,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.372.355,00 2.630.944,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.276.703,00 2.571.838,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.145,95 801.292,24
4.683.203,95 6.004.074,24
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.400.000,00 1.400.000,00
2. Beteiligungen 100.250,00 100.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.999.695,93 4.999.695,93
6.499.945,93 6.499.695,93
20.392.639,99 20.456.694,84
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 38.982,12 91.366,99
2. Waren 752.821,14 849.242,72
791.803,26 940.609,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.443.838,86 3.875.787,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.889.888,20 14.725.725,12
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.122,15 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 523.181,39 671.981,11
21.864.030,60 19.273.493,23
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.639,37 9.850,33
22.662.473,23 20.223.953,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.215.130,39 1.482.782,26
44.270.243,61 42.163.430,37

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 10.503.332,07 7.503.332,07
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 88.708,00 88.708,00
IV. Gewinnvortrag 740.624,73 740.624,73
12.332.664,80 9.332.664,80
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 18.826.683,00 18.733.022,00
2. Sonstige Rückstellungen 5.075.432,41 4.979.601,12
23.902.115,41 23.712.623,12
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.581.880,12 4.183.552,31
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 198.583,59 1.076.375,07
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.037.371,77 2.043.002,75
(davon aus Steuern € 1.530.558,18; Vorjahr € 250.983,44)
4.817.835,48 7.302.930,13
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.217.627,92 1.815.212,32
44.270.243,61 42.163.430,37

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 61.267.377,94 51.394.833,51
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen -52.384,87 -34.806,23
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 800.115,19 1.129.326,66
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.148.326,57 731.295,34
63.163.434,83 53.220.649,28
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -803.531,73 -1.262.038,11
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -25.644.213,52 -19.206.231,18
-26.447.745,25 -20.468.269,29
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -22.254.471,36 -18.754.708,99
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.330.581,36 -5.367.855,38
davon für Altersversorgung € -49.926,23; Vorjahr € 1.698.657,63
-25.585.052,72 -24.122.564,37
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.746.251,23 -1.991.497,33
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.893.530,82 -6.108.861,57
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 10.394,15
davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 367.523,47 18.636,84
davon aus verbundenen Unternehmen € 367.141.88; Vorjahr € 18.636,84
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme -73.443,65 -1.073.833,22
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -393.977,83 -376.576,15
davon an verbundene Unternehmen € 151,82; Vorjahr € 948,48
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 334.744,06; Vorjahr € 315.065,27
13. Erträge aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 821.176,37 1.681.300,08
14. Ergebnis nach Steuern 212.133,17 789.378,42
15. Sonstige Steuern -814,90 70.549,58
16. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -211.318,27 -859.928,00
17. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Identifikation nach § 264 Abs. 1a HGB:

Firma: Thüga SmartService GmbH
Sitz: Naila
Registergericht: Amtsgericht Hof
Registernummer: HRB 4125

Allgemeine Vorbemerkungen

Über die Thüga Aktiengesellschaft, München, ist die Thüga SmartService GmbH, Naila, ein mit der Thüga Holding GmbH & Co. KGaA, München, verbundenes zu konsolidierendes Unternehmen im Sinne von §271 Abs. 2 HGB. Die Thüga Holding GmbH & Co. KGaA, München stellt dabei den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Die Thüga SmartService GmbH ist seit dem 01. Januar 2018 als vollkonsolidierte Gesellschaft in den IFRS-Konzernabschluss einbezogen. Der nach IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellte Konzernabschluss der Thüga Holding GmbH & Co. KGaA, München, sowie der Konzernlagebericht werden durch Einreichung beim Betreiber des Bundesanzeigers offengelegt.

Die Thüga SmartService nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses und eines Teilkonzernlageberichts gemäß § 291 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Thüga SmartService GmbH hält 100 % der Anteile an der Geospin GmbH, Freiburg im Breisgau, die zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital von 1.918 T€ sowie ein Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von 73 T€ ausweist. An der Beteiligung energy COLLECT GmbH & Co.KG, Freiburg im Breisgau, hat die Thüga SmartService GmbH im Januar 2021 als Kommanditistin ein Drittel der Kommanditeinlagen in Höhe von 100 T€ übernommen.

Im Geschäftsjahr wurde die thüga solutions GbR gegründet. Die Thüga SmartService GmbH hält als Gründungsmitglied 20 % der Anteile.

Die Thüga SmartService GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Die Thüga SmartService gilt nach § 3 Nr. 18 und Nr. 38 EnWG als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen und hat gemäß § 6b Abs. 3 EnWG für ihre Tätigkeiten im Bereich Elektrizitäts- und Gasverteilung getrennte Konten zu führen sowie je eine Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für diese Tätigkeiten aufzustellen. Darüber hinaus werden Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors wahrgenommen, für die gemäß § 6b Abs. 3 Satz 4 EnWG ebenfalls getrennte Konten geführt werden. Die zahlenmäßige Entwicklung der Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung ist in den Tätigkeitsabschlüssen dargestellt. Diese bestehen jeweils aus einer Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung mit Erläuterungen und einer gesonderten Übersicht zur Entwicklung des Anlagevermögens.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden/Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten- oder Herstellungskosten aktiviert und planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 7 Jahren abgeschrieben. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden entsprechend der Ansatz- und Bewertungskriterien mit ihren Herstellungskosten aktiviert und ab Erreichen der Betriebsbereitschaft bzw. der Fertigstellung gemäß ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer von 5-8 Jahren abgeschrieben. Die Herstellungskosten umfassen Eigen- und Fremdleistungskosten, Aufwendungen für freiwillige soziale Leistungen und Kosten für die betriebliche Altersversorgung sowie allgemeine herstellungsbezogene Verwaltungskosten. Bei den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen sind ausschließlich Kosten der Entwicklungsphase angefallen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der nach § 253 Abs. 3 HGB notwendigen Abschreibungen bewertet. Investitionszuschüsse werden im Jahr des Zugangs von den Anschaffungskosten abgesetzt. Bei den Anlagen im Bau werden die Investitionszuschüsse hinsichtlich des Zeitpunktes und der Höhe zu Beginn der jeweiligen Maßnahme festgelegt und im Laufe der Maßnahme nicht angepasst. Deshalb ist es möglich, dass zum Bilanzstichtag die Investitionszuschüsse in Einzelfällen die Höhe der Anschaffungskosten übersteigen. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB.

Bei Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2010 angeschafft worden sind und degressiv abgeschrieben werden, wird vom Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Die Abschreibung erfolgt nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Für die Abschreibung auf Zugänge werden für Gebäude 33 Jahre, Netzausbau Breitbandversorgung 20 Jahre, EDV-Geräte, Großrechner und sonstiges Inventar 3 bis 11 Jahre sowie Büroeinrichtung 13 Jahre als Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden bis 2009 voll und ab 2010 linear entsprechend der Nutzungsdauer nach gültigen Abschreibungsvorschriften abgeschrieben.

Die selbst geschaffenen Konzessionen, für die Plattformentwicklung auf Basis von SAP S4 Hana Core, sowie die hierauf geleisteten Anzahlungen werden zu Herstellkosten inklusive verrechenbarer Eigenleistungen aktiviert. Soweit sich im Zeitablauf herausstellt, dass die aktivierten Werte nicht dem niedrigeren beizulegenden Wert entsprechen, werden diese entsprechend abgewertet. Die voraussichtliche Nutzungsdauer wird mit 8 Jahren angesetzt.

Die Plattformentwicklung S4 Hana Core wurde zum Jahresende mit einem Betrag von 7.449 T€ aktiviert. Hiervon wurden 4.449 T€ aus den Anlagen in Bau umgebucht

Im Rahmen der regelmäßigen Überprüfung der angebotenen und in Entwicklung befindlichen Softwareprodukten hat sich herausgestellt, dass es sich bei der Entwicklung der Smart Energy Core Plattform nicht um ein eigenständiges veräußerbares Wirtschaftsgut handelt. Die bereits erfassten aktivierten Anlagen in Bau wurden in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen außerplanmäßig mit 889 T€ abgeschrieben.

Für das Produkt CLS Submetering ist nach Einschätzung des Fachbereiches mit Veröffentlichung des Positionspapiers der BNetzA zur Konkretisierung der Reichweite energiewirtschaftlich relevanter Mess- und Steuerungsvorgänge (Februar 2023), sowie deren ausdrückliche Einordnung der Submetering-Daten als nicht energiewirtschaftlich-relevante Daten (ERD) mit keiner ausreichenden Wirtschaftlichkeit zu rechnen. Daher wurde eine Wertberichtigung um 994 T€ auf 1 € vorgenommen.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen setzen sich zusammen aus Wertpapieren des Anlagevermögens, Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen. Diese wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Im Geschäftsjahr wurde die Gesellschaft Thüga Solutions GbR gegründet und eine Einlage in Höhe von 250 € geleistet.

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31.12.2023 (gemäß § 285 Nr. 11 und Nr. 11a HGB)

Anteil am Kapital
in %
Eigenkapital
in Tsd. €
Ergebnis
in Tsd. €
Geospin GmbH, Freiburg im Breisgau 100 33 1 *)
BETEILIGUNGEN
energy COLLECT GmbH & Co.KG, Freiburg im Breisgau 33,33 300 2 *) 32
thüga solutions GbR, München 20 1 3 *)

1 *) Ergebnisabführungsvertrag

2 *) Ergebnis aus 2022

3 *) Neugründung im Jahr 2023

Umlaufvermögen

Die unfertigen Leistungen und Waren sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/ oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die enthaltenen unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten ausgewiesen. Diese enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind notwendige Einzelwertberichtigungen gebildet; dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 16.890 T€ (Vj. 14.726 T€). Davon entfällt der überwiegende Teil auf Finanzforderungen aus dem Cashpooling mit der Thüga AG in Höhe von 12.988 T€ (Vj. 13.929 T€). Des Weiteren ergeben sich aus der Saldierung der Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung in Höhe von -211 T€ (Vj. -860 T€), der Forderung aus der Steuerumlage in Höhe von 821 T€ (Vj. 1.681 T€) sowie der Saldierung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen eine Gesamtforderung gegen die Gesellschafterin Thüga AG in Höhe von 1.046 T€ (Vj. 504 T€). Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die liquiden Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält vorausbezahlte Beträge, die Aufwendungen des nächsten Jahres betreffen.

Latente Steuern

Nach der formalen Betrachtungsweise ist im Rahmen einer ertragsteuerlichen Organschaft alleinige Steuerschuldnerin die Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie allein die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Thüga SmartService GmbH aus den Unterschieden in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, im Abschluss der Organträgerin erfasst. Für die tatsächlichen Steuern werden durch die Organträgerin Steuerumlagen erhoben.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Kapitalrücklage beträgt 10.503 T€ (Vj. 7.503 T€). Die Gesellschafterin Thüga AG hat im Geschäftsjahr eine Bareinlage von 3.000 T€ geleistet.

Rückstellungen

Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und sind zum Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Pensionsrückstellungen sind auf Basis der Projected Unit Credit-Methode (PUC) unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,83 % (Vj. 1,78 %) sowie erwarteten Einkommenssteigerungen von 2,75 % und Rentensteigerungen von 2,0 % bzw. 1,00 % ermittelt. Der Berechnung der Pensionsrückstellungen liegen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Erfüllungsbetrag bei Anwendung des Durchschnittszinssatzes der vergangenen zehn Jahre bzw. sieben Jahre ergibt sich wie folgt:

T€
Pensionsverpflichtung bei Abzinsung mit dem Durchschnittszinssatz 18.827
der vergangenen
- 10 Jahre zum 31.12.2023
(Stand Dezember 2023: 1,83 %)
- 7 Jahre zum 31.12.2023 19.140
(Stand Dezember 2023: 1,75 %)
Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB ./. 313

Der Unterschiedsbetrag führt gemäß § 253 Abs.6 S. 2 HGB grundsätzlich zu einer Ausschüttungssperre. Eine Abführungssperre aufgrund des vorliegenden Ergebnisabführungsvertrags ist hiermit allerdings nicht verbunden.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages werden die zu erwartenden Kostensteigerungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst, sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend ihrer Restlaufzeit mit den von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssätzen abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Rückstellungen für variable Vergütungen in Höhe von 2.431 T€ (Vj. 2.461 T€), für ausstehende Rechnungen 998 T€ (Vj. 1.595 T€), für sonstige personalbezogene Risiken 472 T€ (Vj. 0 €) sowie rückständigen Urlaub und Jubiläumsverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von 2.487 T€ (Vj: 4.020 T€) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Im Hinblick auf die Systemumstellung von SAP R/3 auf SAP S/4 HANA wurden die Verbindlichkeiten zum Stichtag durch vorzeitige Bezahlung reduziert. Eine Restlaufzeit von mehr als einem und bis zu fünf Jahren weisen Verbindlichkeiten in Höhe von 95 T€ (Vj. 164 T€) auf. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen nicht konsolidierten Unternehmen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und betragen 199 T€ (Vj. 1.076 T€). Sie enthalten im Wesentlichen die auszuzahlende Verlustübernahme an die Geospin GmbH.

Zum Bilanzstichtag übersteigen die erhaltenen Investitionszuschüsse für im Bau befindliche Projekte des Breitbandnetzausbaus die Höhe der Anschaffungskosten. Der übersteigende Betrag in Höhe von 352 T€ wird in den sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr ausgewiesen.

Die übrigen Verbindlichkeiten entfallen auf den laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr nicht besichert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält den Überschuss an Investitionszuschüssen, die über die Vertragslaufzeit aufgelöst werden und Einzahlungen für Umsätze für Folgejahre.

Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

In den Umsatzerlösen sind Umsätze mit anderen Ländern der Europäischen Union in Höhe von 21 T€ (Vj. 29 T€) enthalten.

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

2023
T€
2022
T€
Energie- und Netzdaten, Beratungsleistungen, IT-Dienstleistungen 48.935 39.846
Breitbandversorgung/Telekommunikation 12.204 11.454
Übrige 128 95
61.267 51.395

Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen und assoziierten Unternehmen

Zum 01.12.2022 wurden mit notariellem Kaufvertrag die Grundstücke und Gebäude am Standort Naila an die Thüga AG veräußert. Zum 30.06.2023 wurden die zugehörigen Außenanlagen entsprechend dem Kaufvertrag fertiggestellt und übertragen. Für die verkauften Vermögensgegenstände wurde ein langfristiger Mietvertrag mit der Thüga AG abgeschlossen.

In den Umsatzerlösen sind Erlöse mit verbundenen und assoziierten Unternehmen in Höhe von 15.631 T€ (Vj. 11.300 T€) enthalten.

Die Aufwendungen mit verbundenen und assoziierten Unternehmen belaufen sich auf 1.919 T€ (Vj. 1.191 T€).

Angaben nach § 6b Abs. 2 EnWG

Als wesentliche Geschäfte mit verbundenen Unternehmen sind nach § 6b Abs. 2 EnWG, IT- und Telekommunikationsdienstleistungen in Höhe von 2.766 T€ (Vj. 2.087) zu benennen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 249 T€ (Vj. 179 T€) und betreffen im Wesentlichen die Auflösung der Rückstellung aus dem Geschäftsjahr 2022.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1.144 T€ (Vj. 280 T€). Hiervon entfallen 889 T€ (Vj. T€ 0) auf die außerordentliche Abschreibung von immateriellen Vermögensgegenständen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der Ertragsteuerertrag von T€ 821 (Vj. T€ 1.681) entfällt auf die konzerninterne Steuerumlage der Thüga AG, die vertraglich als Teil der Ergebnisabführung vereinbart ist. Diese reduziert den abzuführenden Verlust.

Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn

Entsprechend dem abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrag vom 27. November 2009 ist unter der Position "Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn" die Ergebnisabführung in Höhe von 211 T€ (Vj. 860 T€) an die Thüga Aktiengesellschaft, München, ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte

Die übrigen finanziellen Verpflichtungen bewegen sich im Rahmen der üblichen Verpflichtungen aus Kauf- und Dienstleistungsverträgen sowie Leasing- und Mietverträgen bei 17.724 T€ (Vj. 13.893 T€) sowie dem Bestellobligo für Investitionen bei 426 T€ (Vj. 2.320 T€). In den Verpflichtungen aus Mietverträgen sind finanzielle Verpflichtungen gegenüber der Thüga AG in Höhe von 4.800 T€ enthalten. Der Mietvertrag wurde zum Zweck der betrieblichen Nutzung der Räumlichkeiten abgeschlossen. Risiken aus dem Mietvertrag sind aktuell nicht bekannt. Es ergeben sich keine Vorteile aus dem Vertragsverhältnis. Grundvermögen inklusive Gebäude wurden im Dezember 2022 zum Verkaufspreis von 14.150 T€ an die Thüga AG veräußert.

Abführungsgesperrte Beträge

Für die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände gem. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von 7.955 T€ bestehen keine abführungsgesperrten Beträge, da diesen Beträgen frei verfügbare Rücklagen sowie ein Gewinnvortrag in Höhe von insgesamt 11.333 T€ gegenüberstehen.

Geschäftsführung

Im Jahr 2023 waren als Geschäftsführer bestellt:

Ralf Winter, wohnhaft in Steibis, Geschäftsführer ab 10.10.2023 und Vorsitzender der Geschäftsführung ab 01.11.2023 - Ressort: People & Procurement, Accounting & Controlling, Sales & Marketing, Corporate Development, Consulting Services, Business Solutions, Service Integration, Fachkraft für Arbeitssicherheit

Dr. Alexander Haßdenteufel, wohnhaft in Naila, Geschäftsführer ab 01.11.2023 - Ressort: Fiber Solutions, Portal Solutions, Information Security & Privacy Management, Enterprise Architecture, Energy Solutions, IT

Emil Bruusgaard, wohnhaft in Gauting, Geschäftsführer bis 09.10.2023 - Ressort: Unternehmensführung und Strategie, Personal, Organisation und Einkauf, Rechnungswesen & Controlling, Vertrieb & Marketing, Produktmanagement & Innovationen, IT-Betrieb, Breitband, IT-Sicherheit, Datenschutz

Matthias Stoller, wohnhaft in Putzbrunn, Geschäftsführer bis 09.10.2023 - Ressort: Forschung & Entwicklung, Energiewirtschaft, Verbrauchsabrechnung & Gerätemanagement, Vermarktung & Service-Plattformen, ERP, IT-Sicherheit, Datenschutz

In Ausübung des Wahlrechtes nach § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag gab es keine wesentlichen Sachverhalte, die sich auf den Jahresabschluss zum 31.12.2023 auswirken.

Abschlussprüferhonorar

Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers unterbleiben, weil sie im Konzernabschluss der Thüga Holding GmbH & Co. KGaA, München, gemacht werden.

Arbeitnehmer

Während des Berichtsjahres waren im Durchschnitt 305 Angestellte (Vj. 288) und 8 (Vj. 6) Auszubildende beschäftigt.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 211 T€ (Vj. 860 T€), der entsprechend dem abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrag vom 27. November 2009 an die Thüga Aktiengesellschaft, München, abgeführt wird.

 

Naila, den 18. März 2024

Ralf Winter, Geschäftsführer

Dr. Alexander Haßdenteufel, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023
Zugänge
Kürzung/ Veränderung Investitionszuschüsse
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 3.438.562,34 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.236.946,16 128.003,02 0,00
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 6.106.723,27 368.993,22 0,00
15.343.669,43 3.935.558,58 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.926,70 197.733,76 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.054.815,65 145.724,78 -145.724,78
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.986.677,53 465.924,80 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 801.292,24 34.145,95 0,00
13.846.712,12 843.529,29 -145.724,78
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 29.190.381,55 4.779.087,87 -145.724,78
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.600.000,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 100.000,00 250,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.999.695,93 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 7.699.695,93 250,00 0,00
Summe Anlagevermögen 36.890.077,48 4.779.337,87 -145.724,78
Anschaffungskosten
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.120.247,21 0,00 8.558.809,55
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 50.236,43 9.314.712,75
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung -5.120.247,21 889.436,71 466.032,57
0,00 939.673,14 18.339.554,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 801.292,24 999.026,00 3.926,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 5.054.815,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 499.017,80 7.953.584,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -801.292,24 0,00 34.145,95
0,00 1.498.043,80 13.046.472,83
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 0,00 2.437.716,94 31.386.027,70
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 2.600.000,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 100.250,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 4.999.695,93
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 7.699.945,93
Summe Anlagevermögen 0,00 2.437.716,94 39.085.973,63
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 1.069.789,41 0,00 1.069.789,41
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.390.744,76 719.767,02 50.236,43 8.060.275,35
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 0,00 0,00 0,00 0,00
7.390.744,76 1.789.556,43 50.236,43 9.130.064,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.926,70 0,00 0,00 3.926,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.423.871,65 258.589,00 0,00 2.682.460,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.414.839,53 698.105,80 436.063,80 5.676.881,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.842.637,88 956.694,80 436.063,80 8.363.268,88
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 15.233.382,64 2.746.251,23 486.300,23 17.493.333,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.200.000,00 0,00 0,00 1.200.000,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.200.000,00 0,00 0,00 1.200.000,00
Summe Anlagevermögen 16.433.382,64 2.746.251,23 486.300,23 18.693.333,64
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.489.020,14 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.254.437,40 1.846.201,40
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 466.032,57 6.106.723,27
9.209.490,11 7.952.924,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.372.355,00 2.630.944,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.276.703,00 2.571.838,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.145,95 801.292,24
4.683.203,95 6.004.074,24
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 13.892.694,06 13.956.998,91
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.400.000,00 1.400.000,00
2. Beteiligungen 100.250,00 100.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.999.695,93 4.999.695,93
Summe Finanzanlagen 6.499.945,93 6.499.695,93
Summe Anlagevermögen 20.392.639,99 20.456.694,84

Tätigkeitsabschlüsse

ERLÄUTERUNGEN ZU DEN TÄTIGKEITSABSCHLÜSSEN FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Definition der Unternehmenstätigkeiten

Die Thüga SmartService GmbH (TSG) erbringt Dienstleistungen und erstellt Software- und IT-Lösungen im Bereich der Energiewirtschaft und der digitalen Infrastruktur. Den Kernbereich bilden Softwareprodukte, die aufgrund ihrer Funktionsbreite und Flexibilität wesentliche Prozesse der Energieversorgung abdecken. Ergänzend bietet TSG Services rund um den IT-Betrieb und operative Dienstleistungen an. Daneben bietet TSG Dienstleistungen im Umfeld der digitalen Infrastruktur für Energieversorgungsunternehmen und direkt gegenüber Endkunden im eigenen Netzgebiet in Hochfranken an.

Durch die vertikale Integration der TSG in den Thüga Konzern wurde die TSG zur Anwendung des EnWG identifiziert und verpflichtet, eine getrennte Kontenführung umzusetzen. Auf Grundlage des § 6b EnWG sowie § 3 Nr. 38 EnWG fällt die TSG unter die Gruppe von Unternehmen, welche energiespezifische Dienstleistungen erbringen und zu innerhalb einer Gruppe verbundener Elektrizitäts- und Gasunternehmen gehören, wodurch sie zur Kontentrennung und der Aufstellung eines Tätigkeitsabschlusses für die Geschäftsbereiche verpflichtet ist. Energiespezifische Dienstleistungen im Sinne des § 6b Abs. 1 Satz 1 EnWG sind den "anderen Tätigkeiten" innerhalb des Elektrizitäts- oder Gassektors zuzuordnen.

Die rechtliche Grundlage ergibt sich aus dem § 6b EnWG sowie § 3 Nr. 38 EnWG.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die für den Tätigkeitsabschluss gewählten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Jahresabschlusses.

Zuordnungsregeln

Die wesentlichen Aktiv- und Passivposten sowie Aufwendungen und Erträge werden auf Basis von Einzelkonten den Geschäftsbereichen direkt zugeordnet. In den Fällen, wo dies nicht möglich ist oder mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden wäre, erfolgt die Zurechnung grundsätzlich durch geeignete Umlageschlüssel, die eine sachgerechte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten ermöglichen.

Die Umlage erfolgt mit Hilfe eines 3-stufigen Schlüsselungsverfahrens (fortlaufend Schlüsselungsmethodik genannt):

- Prozessorientierter Schlüssel: Für die Schlüsselung nicht direkt zuordenbarer und produktübergreifender Geschäftsvorfälle auf Produktgruppen

- Produktschlüssel: Für die Schlüsselung von Geschäftsvorfällen in Produktengruppen, die nicht direkt einem Tätigkeitsbereich zuordenbar sind

- Schlüssel Geschäftsbereich Elektrizitätsverteilung und Geschäftsbereich Gasverteilung: Für die Schlüsselung von nicht den Geschäftsbereichen Elektrizitäts- und Gasverteilung direkt zuordenbare Geschäftsvorfällen in den Geschäftsbereichen sonstige Aktivitäten Strom/ sonstige Aktivitäten Gas.

Die Schlüssel werden ermittelt und in SAP hinterlegt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zuordnung des Anlagevermögens nach Geschäftsbereichen erfolgt gemäß der erläuterten Schlüsselungsmethodik.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden anhand der Schlüsselungsmethodik ermittelt.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sie wurden den Tätigkeiten direkt zugeordnet.

Für die sonstigen Vermögensgegenstände wird die Schlüsselungsmethodik angewendet.

Aufgrund des Konzepts der zentralen internen Finanzierung werden die Forderungen gegenüber anderen Geschäftsbereichen als Residualgröße für das Schließen der Bilanz herangezogen.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird als "zugeordnetes Eigenkapital" zusammengefasst und beinhaltet insgesamt die Positionen gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage. Die zusammengefasste Darstellung erscheint sachgerecht, da den einzelnen Tätigkeitsabschlüssen kein eigenes Kapital zurechenbar ist.

Rückstellungen

Die Zuordnung der Rückstellungen nach Geschäftsbereichen erfolgt gemäß der Schlüsselungsmethodik.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sie wurden den Tätigkeiten direkt zugeordnet.

Die Zuordnung der sonstigen Verbindlichkeiten nach Geschäftsbereichen erfolgt gemäß der Schlüsselungsmethodik. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern der Elektrizitätsverteilung in Höhe von 7 TEUR und der Gasverteilung in Höhe von 11 TEUR.

Aufgrund des Konzepts der zentralen internen Finanzierung werden die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Geschäftsbereichen als Residualgröße für das Schließen der Bilanz herangezogen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse sind über die jeweiligen Kostenstellen und Aufträge sachgerecht, anhand der Schlüsselungsmethodik auf die Tätigkeiten verteilt.

Bestandsveränderungen an unfertigen Erzeugnissen

Die ausgewiesenen Bestandsveränderungen sind über die jeweiligen Kostenstellen und Aufträge sachgerecht, anhand der Schlüsselungsmethodik auf die Tätigkeiten verteilt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind über die jeweiligen Kostenstellen und Aufträge sachgerecht, anhand der Schlüsselungsmethodik auf die Tätigkeiten verteilt.

Materialaufwand

Der ausgewiesene Materialaufwand sind über die jeweiligen Kostenstellen und Aufträge sachgerecht, anhand der Schlüsselungsmethodik auf die Tätigkeiten verteilt.

Personalaufwand

Der ausgewiesene Personalaufwand ist über die jeweiligen Kostenstellen und Aufträge sachgerecht, anhand der Schlüsselungsmethodik auf die Tätigkeiten verteilt.

Abschreibungen

Die Abschreibungen sind über die jeweiligen Kostenstellen und Aufträge sachgerecht, anhand der Schlüsselungsmethodik auf die Tätigkeiten verteilt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind über die jeweiligen Kostenstellen und Aufträge sachgerecht, anhand der Schlüsselungsmethodik auf die Tätigkeiten verteilt.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind über die jeweiligen Kostenstellen und Aufträge sachgerecht, anhand der Schlüsselungsmethodik auf die Tätigkeiten verteilt.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind über die jeweiligen Kostenstellen und Aufträge sachgerecht, anhand der Schlüsselungsmethodik auf die Tätigkeiten verteilt.

Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern sind über die jeweiligen Kostenstellen und Aufträge sachgerecht, anhand der Schlüsselungsmethodik auf die Tätigkeiten verteilt.

Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn

Die auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführten Gewinne sind über die jeweiligen Kostenstellen und Aufträge sachgerecht, anhand der Schlüsselungsmethodik auf die Tätigkeiten verteilt.

 

Naila, den 18. März 2024

Ralf Winter, Geschäftsführer

Dr. Alexander Haßdenteufel, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023 gemäß § 6b EnWG

Aktiva

Elektrizitätsverteilung 31.12.2023
Elektrizitätsverteilung 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.145,49 3.127,12
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 0,00 3.953,61
2.145,49 7.080,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.162,29 14.893,03
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 135,83 4.143,63
13.298,12 19.036,66
15.443,61 26.117,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 179,62 366,13
179,62 366,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 428.892,14 3.298,76
davon Forderungen vor Saldierung € 428.892,14; Vorjahr € 3.298,76
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.188,37 1.447,77
davon Forderungen vor Saldierung € 2.188,37; Vorjahr € 1.447,77
3. Forderungen gegen andere Unternehmensbereiche 0,00 105.707,61
davon Kapitalausgleichsposten € 0,00; Vorjahr € 105.707,61
davon Forderungen vor Saldierung € 0,00; Vorjahr € 179.079,98
431.080,51 110.454,14
431.260,13 110.820,27
446.703,74 136.937,66

Passiva

Elektrizitätsverteilung 31.12.2023
Elektrizitätsverteilung 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.602,43 3.602,43
II. Kapitalrücklage 24.524,54 24.524,54
28.126,97 28.126,97
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 69.694,49 86.205,72
2. Sonstige Rückstellungen 25.336,75 21.165,19
95.031,24 107.370,91
3. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
davon Verbindlichkeiten aus
Gewinnabführungsvertrag € 0,00; Vorjahr € 0,00
davon Verbindlichkeiten vor Saldierung € 73.372,37; Vorjahr € 73.372,37
2. Sonstige Verbindlichkeiten 6.864,34 1.439,78
davon Verbindlichkeiten vor Saldierung € 1.439,78; Vorjahr € 1.439,78
3. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Unternehmensbereichen 316.681,19 0,00
davon Kapitalausgleichsposten € 316.681,19; Vorjahr € 0,00
davon Verbindlichkeiten vor Saldierung € 316.681,19; Vorjahr € 0,00
323.545,53 1.439,78
446.703,74 136.937,66

Aktiva

Gasverteilung 31.12.2023
Gasverteilung 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.717,97 4.856,69
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 0,00 6.866,05
2.717,97 11.722,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.121,60 23.503,26
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 211,52 7.680,09
17.333,12 31.183,35
20.051,09 42.906,09
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 275,57 638,99
275,57 638,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 148.988,72 7.513,83
davon Forderungen vor Saldierung € 148.988,72; Vorjahr € 7.513,83
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.331,34 2.635,18
davon Forderungen vor Saldierung € 3.331,34; Vorjahr € 2.635,18
3. Forderungen gegenüber anderen Unternehmensbereichen 51.170,78 210.630,31
davon Kapitalausgleichsposten € 51.170,78; Vorjahr € 210.630,31
davon Forderungen vor Saldierung € 51.170,78; Vorjahr € 373.458,94
203.490,84 220.779,32
203.766,41 221.418,31
223.817,50 264.324,40

Passiva

Gasverteilung 31.12.2023
Gasverteilung 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 7.168,80 7.168,80
II. Kapitalrücklage 43.744,89 43.744,89
50.913,69 50.913,69
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 121.980,00 170.208,58
2. Sonstige Rückstellungen 40.221,39 40.533,54
162.201,39 210.742,12
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
davon Verbindlichkeiten aus
Gewinnabführungsvertrag € 0,00; Vorjahr € 0,00
davon Verbindlichkeiten vor Saldierung € 0,00; Vorjahr € 162.828,63
2. Sonstige Verbindlichkeiten 10.702,42 2.668,59
davon Verbindlichkeiten vor Saldierung € 10.702,42; Vorjahr € 2.668,59
10.702,42 2.668,59
223.817,50 264.324,40

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 gemäß § 6b EnWG

2023 Elektrizitätsverteilung
2022 Elektrizitätsverteilung
1. Umsatzerlöse 352.339,90 314.339,78
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen -601,38 167,05
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.195,15 1.713,36
354.933,67 316.220,19
4. Materialaufwand -88.589,95 -73.484,47
5. Personalaufwand -154.539,64 -130.153,66
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -5.701,13 -6.923,83
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -55.361,60 -29.072,02
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.196,59 -1.248,79
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -14.014,60 1.088,51
10. Ergebnis nach Steuern 35.530,16 76.425,93
11. Sonstige Steuern 3,99 -53,56
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -35.534,15 -76.372,37
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
2023 Gasverteilung
2022 Gasverteilung
1. Umsatzerlöse 613.054,89 649.562,71
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen -960,72 371,48
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.794,68 3.084,55
616.888,85 653.018,74
4. Materialaufwand -174.096,37 -168.560,56
5. Personalaufwand -247.550,64 -256.337,93
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -7.210,37 -10.974,74
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -71.963,17 -53.624,29
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.060,43 -2.483,71
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -33.015,24 1.890,36
10. Ergebnis nach Steuern 80.992,63 162.927,87
11. Sonstige Steuern 4,45 -99,24
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -80.997,08 -162.828,63
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens 2023 - andere Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung

Anschaffungskosten
01.01.2023
Zugänge
Anpassung Schlüssel
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 5.309,71 0,00
2. Engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 32.263,91 988,49 -1.143,53
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 3.953,61 0,00 2.245,98
36.217,52 6.298,20 1.102,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20,31 876,31 -2,90
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.156,44 1.976,19 914,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.143,63 135,83 -592,48
45.320,38 2.988,33 319,33
Summe Immaterielle VG und Sachanlagen 81.537,90 9.286,53 1.421,78
Summe Anlagevermögen 81.537,90 9.286,53 1.421,78
Anschaffungskosten
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.199,59 11.509,30 0,00
2. Engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 0,00 506,81 31.602,06
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung -6.199,59 0,00 0,00
0,00 12.016,11 31.602,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.551,15 4.427,46 17,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.192,29 39.855,05
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -3.551,15 0,00 135,83
0,00 8.619,75 40.008,29
Summe Immaterielle VG und Sachanlagen 0,00 20.635,86 71.610,35
Summe Anlagevermögen 0,00 20.635,86 71.610,35
kumlierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Anpassung Schlüssel
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 29.136,79 2.012,46 -1.185,86 506,81 29.456,58
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
29.136,79 2.012,46 -1.185,86 506,81 29.456,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 20,31 0,00 -2,90 0,00 17,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.263,41 3.690,60 363,87 3.625,11 26.692,77
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
26.283,72 3.690,60 360,97 3.625,11 26.710,18
Summe Immaterielle VG und Sachanlagen 55.420,51 5.703,06 -824,89 4.131,92 56.166,76
Summe Anlagevermögen 55.420,51 5.703,06 -824,89 4.131,92 56.166,76
Buchwerte Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2. Engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 2.145,48 3.127,12
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 0,00 3.953,61
2.145,48 7.080,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.162,28 14.893,03
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 135,83 4.143,63
13.298,11 19.036,66
Summe Immaterielle VG und Sachanlagen 15.443,59 26.117,39
Summe Anlagevermögen 15.443,59 26.117,39

Entwicklung des Anlagevermögens 2023 - andere Tätigkeiten Gasverteilung

Anschaffungskosten
01.01.2023
Zugänge
Anpassung Schlüssel
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 6.791,05 0,00
2. Engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 73.102,12 1.194,72 -12.966,91
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 6.866,05 0,00 1.095,77
79.968,17 7.985,77 -11.871,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37,64 1.364,60 -10,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.116,93 2.825,46 -11.198,36
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.680,10 211,52 -2.150,23
72.834,67 4.401,58 -13.359,13
Summe Immaterielle VG und Sachanlagen 152.802,84 12.387,35 -25.230,27
Summe Anlagevermögen 152.802,84 12.387,35 -25.230,27
Anschaffungskosten
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.961,82 14.752,87 0,00
2. Engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 0,00 612,54 60.717,39
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung -7.961,82 0,00 0,00
0,00 15.365,41 60.717,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.529,86 6.894,46 27,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 5.135,93 51.608,09
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -5.529,86 0,00 211,52
0,00 12.030,39 51.846,71
Summe Immaterielle VG und Sachanlagen 0,00 27.395,80 112.564,10
Summe Anlagevermögen 0,00 27.395,80 112.564,10
kumlierte Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Anpassung Schlüssel
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 68.245,43 2.487,80 -12.121,27 612,54 57.999,42
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
68.245,43 2.487,80 -12.121,27 612,54 57.999,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37,64 0,00 -10,54 0,00 27,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.613,68 4.723,84 -7.401,76 4.449,27 34.486,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
41.651,32 4.723,84 -7.412,30 4.449,27 34.513,59
Summe Immaterielle VG und Sachanlagen 109.896,75 7.211,64 -19.533,57 5.061,81 92.513,01
Summe Anlagevermögen 109.896,75 7.211,64 -19.533,57 5.061,81 92.513,01
Buchwerte Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2. Engeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte 2.717,97 4.856,69
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 0,00 6.866,05
2.717,97 11.722,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.121,60 23.503,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 211,52 7.680,10
17.333,12 31.183,35
Summe Immaterielle VG und Sachanlagen 20.051,09 42.906,09
Summe Anlagevermögen 20.051,09 42.906,09

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Thüga SmartService GmbH, Naila

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Thüga SmartService GmbH, Naila, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Thüga SmartService GmbH, Naila, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen der IDW Qualitätsmanagentstandards an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen:

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entsprechen.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

München, den 18. März 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Thiermann, Wirtschaftsprüfer

Friederike Rolshoven, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde am 9. April 2024 festgestellt.

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