INOSOFT AG
Im Rudert 15, 35043 Marburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Schwalm seit 14.4.2011 | Vorstandsmitglied |
Thomas Winzer seit 12.8.2002 | Vorstandsmitglied |
Karin Batz seit 12.8.2002 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INOSOFT AGMarburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die INOSOFT AG ist eine mittelständische Aktiengesellschaft, die auf die Entwicklung individueller Softwarelösungen und der zugehörigen IT-Beratung spezialisiert ist. Im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit stehen die hohe Kompetenz und die langjährige Erfahrung der Mitarbeiter. Sitz des Unternehmens ist Marburg. Von dort betreut die INOSOFT AG vornehmlich Industriekunden. Namhafte, international tätige Unternehmen der Pharmabranche zählen zum Kundenstamm. Forschung und Entwicklung Der Aufwand für Forschung und Entwicklung belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf rund T€ 108 und hat das Unternehmen für kommende, neue Anforderungen bereit gemacht. Zusätzlich können Mitarbeiter auf Antrag eine sogenannte Innovationszeit beantragen, die in der Regel 10 % der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit beträgt. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden in Deutschland im Jahr 2023 wesentlich von den Folgen der globalen Krisen belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) als zentraler gesamtwirtschaftliche Indikator ging nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % zurück. Dabei dämpften insbesondere die hohen Preisniveaus, ungünstige Finanzierungsbedingungen und eine geringe Nachfrage im In- und Ausland die Konjunktur. Die zuvor eingetretene Erholung der Wirtschaft nach den tiefen Einbrüchen in den Corona-Jahren konnte damit nicht fortgesetzt werden. Branchensituation Der weiterhin hohe Bedarf an IT-Dienstleistungen, insbesondere im Bereich der Digitalisierung sowie Cloud- und KI-Lösungen, führt zu einer grundsätzlich positiven Situation in der IT-Branche. Demgegenüber stehen aber nach wie vor Bestrebungen zur Kostenreduktion und Effizienzsteigerung auf Kundenseite sowie der spürbare Mangel an hochqualifizierten Fachkräften. Die breite Aufstellung der INOSOFT AG mit den Geschäftsbereichen IT-Consulting und Softwareentwicklung ermöglicht dem Unternehmen eine umfassende Marktadressierung. Das bewährte Spektrum innovativer Lösungen, die umfassende Lösungskompetenz der Mitarbeiter, sowie die breite Kundenbasis im Pharma-, Versicherungs- und Energieversorgungs-Umfeld führen unseres Erachtens zu einer stabilen Marktposition und einer sehr guten Ausgangslage für die weitere Geschäftsentwicklung. Geschäftsverlauf Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Lage und der aktuellen Branchensituation konnte die INOSOFT AG ihre gefestigte Marktposition weiterhin halten. Die Anpassung der Tagessätze gestaltet sich nach wie vor schwierig, bedingt durch Kostendruck und Sparmaßnahmen auf Kundenseite. Wie in den Vorjahren haben sich die fachliche Kompetenz und eine hohe Kundenzufriedenheit positiv auf die Nachfrage ausgewirkt. Trotz leicht gesunkenen Krankenstands sowie geringerer Elternzeiten ist die Auslastung hoch, so dass nicht alle Aufträge angenommen werden konnten. Wie in 2022 haben weder die Corona-Pandemie, noch der Krieg in der Ukraine in 2023 zu einem Umsatzrückgang geführt. Die Umsatzerlöse verringerten sich von T€ 10.342 in 2022 auf T€ 9.518 in 2023, was vornehmlich als normale Schwankung im Projektgeschäft zu interpretieren ist. Der Jahresüberschuss 2023 beläuft sich auf € 1.751.661,67 nach € 2.743.872,76 im Vorjahr. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrages weist die INOSOFT AG einen Bilanzgewinn in Höhe von T€ 8.055 (Vorjahr T€ 7.804) aus. Die Langfristigkeit der umgesetzten Lösungen, die erheblichen Projektpotenziale verschiedener Kunden sowie innovative neue Lösungskomponenten sichern aus heutiger Sicht die Nachhaltigkeit eines organischen Unternehmenswachstums. Die Auftragslage kann weiterhin als sehr gut bezeichnet werden. Der Vorstand bewertet den Geschäftsverlauf 2023 als günstig. III. Lage des Unternehmens Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich im Jahr 2023 auf T€ 9.729 (Vorjahr T€ 9.552). Sie ist damit um T€ 177 angestiegen. Das Vermögen setzt sich zu 2,57 % (Vorjahr: 2,20 %) aus langfristigem Vermögen und zu 97,43 % (Vorjahr: 97,80 %) aus kurzfristigem Vermögen zusammen. Das kurzfristige Vermögen ist von einem Anstieg der flüssigen Mittel geprägt, der auch vornehmlich den Zuwachs der Bilanzsumme begründet. Der Eigenkapitalanteil des Unternehmens ist aufgrund der positives Geschäftsentwicklung von T€ 7.936 auf T€ 8.190 gestiegen. Im Zusammenspiel mit der gestiegenen Bilanzsumme ergibt sich eine leichte Erhöhung der Eigenkapitalquote auf 84,18 % nach 83,07 % im Vorjahr. Sie bewegt sich damit weiterhin auf einem äußerst hohen Niveau. Die Steuerrückstellungen sind mit T€ 284 (Vorjahr: T€ 284) unverändert gegenüber dem Vorjahr. Die sonstigen Rückstellungen haben sich von T€ 651 auf T€ 569 verringert, während die Verbindlichkeiten von T€ 681 auf T€ 685 angestiegen sind. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist als geordnet zu beurteilen. Finanzlage Die Finanzlage der INOSOFT AG ist als überaus solide zu bezeichnen. Die Konten des Unternehmens bewegen sich durchgängig im hohen Guthabenbereich. Anfallende finanzielle Verpflichtungen wurden unverzüglich durch schnelle Zahlung erfüllt. Die Laufzeit der Debitoren-Forderungen entsprach den in der Regel vereinbarten Zahlungszielen von 30 bis 90 Tagen. Forderungsausfälle waren - wie in den Jahren zuvor - nicht zu verzeichnen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 1.776 erzielt werden (Vorjahr T€ 2.770). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt T€ -96 (Vorjahr: T€ -92), während sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit auf T€ -1.498 (Vorjahr: T€ -1.507) beläuft. Der Finanzmittelfonds konnte damit von T€ 6.784 auf T€ 6.966 gesteigert werden. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen wie in den Vorjahren nicht. Die Finanzierung erfolgt vollständig aus den laufenden Mittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit. Die Investitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr betreffen in der Hauptsache die technische Ausstattung des Unternehmens und der Mitarbeiter. Es handelt sich hierbei in der Regel um Ersatzbeschaffungen. Sie belaufen sich auf T€ 137. Ertragslage Der im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Umsatz ist auf normale Schwankungen im Projektgeschäft zurückzuführen. Bei gleichbleibend hohem Auftragsbestand sowie annähernder Vollauslastung wird die Ertragslage als sehr gut beurteilt. Die Umsätze im Bereich Development konnten deutlich gesteigert werden. Im Bereich Consulting ist dagegen ein Rückgang zu verzeichnen. Darüber sind die Umsätze in Drittländern, vornehmlich den USA, in Vorjahresvergleich deutlich zurückgegangen. Der Materialaufwand (T€ 79), der im Wesentlichen aus bezogenen Leistungen besteht, ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ 16) zwar deutlich angestiegen, er weist jedoch weiterhin nur einen unbedeutenden Anteil in Höhe von 0,83 % (Vorjahr 0,16 %) an den Umsatzerlösen auf. Infolgedessen lag das Rohergebnis im Geschäftsjahr bei T€ 9.586 und damit unter dem Niveau des Vorjahres mit T€ 10.486. Der Personalaufwand hat sich deutlich von T€ 6.045 auf T€ 6.530 erhöht, was vornehmlich auf eine Erhöhung der Gehälter zurückzuführen ist. Die Abschreibungen sind von T€ 112 auf T€ 98 gesunken, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 496 auf T€ 548 angestiegen sind. Die Steuern vom Aufwand und vom Ertrag belaufen sich auf T€ 693 nach T€ 1.085 im Vorjahr. Die Steuerquote beträgt 28,28 %. Die Gesellschaft weist einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.752 aus (Vorjahr: T€ 2.744). IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft nutzt zur Steuerung der Geschäftstätigkeit die wesentlichen Steuerungsgrößen Rohergebnis und Cashflow. Zusätzlich werden weitere Steuerungsgrößen wie die Eigenkapitalquote und das EBIT herangezogen. Die Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:
Zur Entwicklung der Leistungsindikatoren verweisen wir auf die Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der Vorstand ist mit der Entwicklung der Kennzahlen im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr zufrieden. Der erneut sehr gute Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit und die hohe Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft sind dabei besonders hervorzuheben. V. Sonstiges Mitarbeiter Zum 31. Dezember 2023 waren bei der INOSOFT AG insgesamt 67 Mitarbeiter angestellt. Hierbei handelt es sich ausschließlich - neben zwei Auszubildenden - um Mitarbeiter mit unbefristeten Anstellungsverträgen. Auf der Basis gezielter Qualifizierungsmaßnahmen konnte das Qualifikationsniveau entsprechend den Unternehmensanforderungen nicht nur weiter ausgebaut werden, sondern auch auf neue Themen und Technologien ausgeweitet werden. In interne Fortbildungen wurden T€ 88 investiert. Die Fluktuationsrate ist vernachlässigbar, auf Grund des demografischen Wandels gestaltet sich die Rekrutierung neuer Mitarbeiter anspruchsvoll, gleichwohl erfolgt die Einstellung neuer Mitarbeiter ausschließlich über Initiativbewerbungen. Das Unternehmen ist seit dem Jahr 2002 im Besitz des Audits berufundfamilie und bietet zahlreiche Maßnahmen an, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Das Unternehmen wurde bereits drei Mal Finalist des Bundeswettbewerbs "Der familienfreundliche Betrieb". Ein aktives Gesundheitsmanagement gehört zu den strategischen Säulen im Bereich Personal. Die Mitarbeiter erhalten eine Gewinnbeteiligung und haben die Möglichkeit, sich über Aktienkauf am Unternehmen zu beteiligen. Die Gehälter werden jährlich angepasst. Umweltschutz Bedingt durch die häufige Auswärtstätigkeit der Mitarbeiter wird ein Fuhrpark vorgehalten. Es wird hierbei Wert auf sparsame PKW gelegt und überdies werden Fahrgemeinschaften gebildet. Wenn möglich, reisen die Mitarbeiter per Bahn. Das gemietete Bürogebäude ist mit einem Kleinblockheizkraftwerk, ergänzt durch einen Wärmetauscher, versehen, welches die Umweltschutzmaßnahmen der INOSOFT durch die Produktion von Wärme und Strom unterstützt. Eine Regenwasserzisterne liefert Brauchwasser für Toiletten und Gartenbewässerung. Neu angeschaffte PC und Server sind energiesparend und haben einen Energieausweis, virtuelle Server sind ein wichtiger Bestandteil der INOSOFT-Infrastruktur. Vorgänge von besonderer Bedeutung Im Jahr 2023 wurde insgesamt 1 Monat Elternzeit in Anspruch genommen. Die krankheitsbedingten Fehlzeiten beliefen sich - trotz extrem vieler HomeOffice Tätigkeiten - auf 532 Tage. Die im Rahmen der Corona-Pandemie eingeführten Maßnahmen wie Luftreiniger und Luftwäscher in den Büros sowie freiwillige Schnelltests werden fortgeführt. VI. Chancen und Risiken Das bisherige Wachstum der INOSOFT AG, die erheblichen Marktpotenziale sowie das aktuelle Markt- und Wettbewerbsumfeld stellen neben den Chancen auch entsprechend zu bewertende und zu berücksichtigende Risiken dar. Durch die Realisierung eines Risikomanagement sollen mögliche Risiken wie Markt-, Finanz-, Personal- und Wettbewerbsrisiken sowie wirtschaftliche und rechtliche Risiken frühzeitig erkannt und minimiert werden. Die INOSOFT AG arbeitet zu diesem Zweck mit Kennzahlen aus dem Bereich des Rechnungswesens. Auftragseingangs- und Auftragsbestandsbewertung, wöchentliche Liquiditätsplanung über einen längeren Zeitraum ergänzen die Kennzahlen sinnvoll. Frühwarnindikatoren werden aus dem Zielsystem der Balanced Scorecard gewonnen, weitere relevante Beobachtungsbereiche wurden identifiziert und werden durch geeignete Frühwarnerkennungsindikatoren in regelmäßigen Abständen bewertet. Die Einflüsse durch die schwer einzuschätzende gesamtwirtschaftliche Entwicklung auf die branchenspezifische konjunkturelle Entwicklung sind kaum prognostizierbar. Besonders hervorzuheben sind auch hier wieder der Krieg in der Ukraine, mögliche Preisentwicklungen im Energiesektor sowie Produktions- und Lieferengpässe. Mögliche Umsatz- und Ergebnisrisiken können trotz breiter Marktpositionierung und umfassender Controllingmechanismen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Die Anstrengungen und das Invest unter dem Gesichtspunkt "Digitalisierung" und "Industrie 4.0" sowie "Virtual-/Augmented-Reality" und der damit einhergehende Aufbau von Kompetenz und Know-How haben weiter Erfolge gezeigt. Hohe Kompetenz und Erfahrung sowie sichtbare Projekte haben zur Gewinnung neuer Kunden und Aufträge geführt. Die Zusammenarbeit mit Microsoft und das ausgeprägte Know-How der Mitarbeiter haben in den Vorjahren bereits zu diversen Microsoft Gold und Silber Zertifizierungen geführt. Ergänzt wird dies weiterhin durch die Zertifizierung als Apple Consultant Network. Das dabei aufgebaute Wissen bietet zukünftig Chancen bei der Akquise von Neukunden. Die unsichere gesamtwirtschaftliche Entwicklung stellt weiterhin ein gewisses Umsatzrisiko dar. Eine Zurückhaltung hinsichtlich von großen Investitionen und Projekten kann auf Kundenseite weiterhin beobachtet werden. Neben Restrukturierungsmaßnahmen ist dies im Wesentlichen auf die ungewisse Preis- und Kostenentwicklung sowie die Probleme bei Produktions- und Lieferketten zurück zu führen. Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft bestehen dennoch nicht und sind nicht erkennbar. VII. Prognosebericht Unter den aktuellen gesamtwirtschaftlichen Voraussetzungen rechnet die INOSOFT AG für das Geschäftsjahr 2024 mit einer anhaltend hohen Nachfrage und Auslastung. Ein Umsatzrückgang aufgrund aktueller Krisen und Herausforderungen ist nicht zu erwarten, normale Schwankungen im Rahmen des Projektgeschäfts sind dennoch möglich. Aufgrund der Auftragslage und Beschäftigungssituation ist von einer konstanten Umsatzsentwicklung gegenüber 2023 auszugehen. Hinsichtlich des Jahresüberschusses, des EBIT und des Rohergebnisses rechnet der Vorstand mit einer leichten Steigerung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Von einer Vollauslastung, wie in den Vorjahren, geht das Unternehmen aus. Die Anzahl der Mitarbeiter wird erweitert. Ausbildungsplätze werden weiterhin zur Verfügung gestellt. Gleichwohl ist die Qualität der Bewerbungen sowohl für qualifizierte Mitarbeiter als auch Auszubildende sehr schwankend. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Stellen im Rahmen des "Dualen Studiums" an. Insgesamt sieht sich die INOSOFT AG in jeder Beziehung gut und solide aufgestellt, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern.
Marburg, den 4. Juli 2024 gez. Thomas Winzer gez. Karin Batz gez. Markus Schwalm BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Erläuterungen zum Jahresabschluss 1. Allgemeine Erläuterungen Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des HGB aufgestellt. Die ergänzenden Vorschriften nach dem Aktiengesetz haben wir beachtet. Wir sind nach § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und haben die entsprechenden Vorschriften für Gesellschaften dieser Größenordnung beachtet. Sitz der INOSOFT AG ist Marburg. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 2282 im Register des Amtsgericht Marburg eingetragen. 2. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgt generell nach der linearen Methode. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung, bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten gem. § 255 HGB Abs. 1 bis Euro 800,00 werden sofort abgeschrieben; ihr Abgang wird im Jahr der Anschaffung unterstellt. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Dort ist auch die Abschreibung des laufenden Geschäftsjahres in einer der Gliederung des Anlagevermögens entsprechenden Aufgliederung angegeben. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden ausgehend vom Nennwert unter Beachtung eines eventuellen Ausfallrisikos bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten oder Nominalbeträgen unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken angesetzt. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten werden mit den Nennbeträgen bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Das Grundkapital beträgt Euro 50.000,00 und ist voll eingezahlt. Das Grundkapital besteht aus 50.000 Stückaktien. Die Gesellschaft selbst hält 782 eigene Anteile in Höhe von Euro 782,00, die für weitere Mitarbeiterbeteiligungen bereitgehalten werden. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennwert von Euro 782,00 und den Anschaffungskosten von Euro 116.758,26 wurde mit der Kapitalrücklage verrechnet. Der Nennbetrag von Euro 782,00 wurde vom gezeichneten Kapital offen abgezogen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von Euro 685.373,22 (Vorjahr Euro 681.236,30). Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls oder zum ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet; Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsbezogen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden stets zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Rohergebnis sind sonstige Erträge in Form eines staatlichen Zuschusses in Höhe von TEuro 61 enthalten. II. Nicht aus der Bilanz ersichtliche Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverträgen bestehen jährliche finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEuro 180. III. Angaben zu den Unternehmensorganen
Auf die Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats wird unter Berufung auf die Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Zum Stichtag besteht eine Forderung gegenüber dem Vorstand Thomas Winzer in Form eines Verrechnungskontos in Höhe von Euro 50.860,82. IV. Sonstige Angaben Wir beschäftigten im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 67 Mitarbeiter. Weiterhin wurde durchschnittlich ein Auszubildender beschäftigt. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn von Euro 8.055.330,46 in Höhe von Euro 1.500.000,00 auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor. V. Anlagenspiegel
Marburg, den 4. Juli 2024 gez. Thomas Winzer gez. Karin Batz gez. Markus Schwalm Bericht des AufsichtsratsBericht des Aufsichtsrates über die Prüfung des Jahresabschlusses 2023 der INOSOFT AG Vom 15.08.2024 In Marburg Am Krappen 29 der INOSOFT AG mit Sitz in Marburg Beginn der Sitzung 16:30 Uhr Anwesende Mitglieder des Aufsichtsrates: Moritz Lingelbach Sabine Schneider Jan Schneider Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung vom 15.08.2024 den Jahresabschluss geprüft und diskutiert. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde durch die Hessische Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, mit Prüfbericht zum 04.07.2024 geprüft. Nach dem Bestätigungsvermerk und der Schlussbemerkung hat die Hessische Treuhand GmbH am 04.07.2024 den Jahresabschluss der INOSOFT AG, sowie den beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023, geprüft und erneut mit einem eingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Wie auch in den vorangegangenen Jahren hat nach Ansicht des Aufsichtsrates die Einschränkung des Bestätigungsvermerks keine Auswirkung auf die korrekte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Es ergeben sich aus Sicht des Aufsichtsrates demnach keine Konsequenzen für die Adressaten des Jahresabschlusses. Nach Beurteilung der Hessischen Treuhand GmbH entspricht der Jahresabschluss der INOSOFT AG, mit der notwendigen Einschränkung des Bestätigungsvermerkes, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung einen den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Innerhalb der Sitzung des Aufsichtsrates ergaben sich keine weiteren Fragen an den Vorstand. Einwände gegen den Jahresabschluss sind nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Dementsprechend folgt der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstandes, erneut eine Ausschüttung in Höhe von 1.500.000,00 € vorzunehmen. Der Aufsichtsrat hält weiterhin die Erhöhung der Vorstandsgehälter um 20%, rückwirkend zum 01.01.2024, insbesondere unter Berücksichtigung der kontinuierlichen Gehaltsanpassungen der Mitarbeiter, für angemessen. Der Aufsichtsrat versichert, dass er die Geschäftsführung aufgrund deren Berichte und gemeinsamer Gespräche überwacht hat. Er hat darüber hinaus im Rahmen des persönlichen Kontaktes und Austauschs stets versucht, sich über die Entwicklung des Unternehmens sowie bedeutende Geschäftsvorfälle zu informieren. Die Versammlung endet um 17:30 Uhr.
Marburg, den 15.08.2024 gez. Moritz Lingelbach, Aufsichtsratsvorsitzender gez. Sabine Schneider gez. Jan Schneider sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die INOSOFT AG Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der INOSOFT AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INOSOFT AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriftenund vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Die sonstige Rückstellung für Gewinnbeteiligungen der Mitarbeiter in Höhe von Euro 325.030,00 ist nicht hinreichend nachgewiesen. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Rückstellungen, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gießen, 4. Juli 2024 HESSISCHE TREUHAND GMBH - gez. Bernd Rettemeier, Wirtschaftsprüfer Der vorstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluß zum 31. Dezember 2023 der INOSOFT AG und nicht auf den verkürzt offengelegten Jahresabschluss. |
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