JLAH Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reiner Stemmer seit 21.6.2024 | Geschäftsführer |
Kai Nowak seit 21.6.2024 | Prokura |
Marco Antonio Candido seit 18.4.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Initium GmbH | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MAAS Profilzentrum GmbHIlshofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023MAAS Profilzentrum GmbH, IlshofenI. Grundlagen des Unternehmens Die MAAS Profilzentrum GmbH produziert und vertreibt hochwertige Metallprofile für Dach, Fassade und Decke. Die Fertigung erfolgt am Produktionsstandort Ilshofen. In den klassischen Geschäftsfeldern bestehen langjährige Kundenbeziehungen, da ein sehr gutes Qualitäts- und Prozessmanagement hohe Qualitätsstandards garantiert. Alle Profile unterlaufen in der Entwicklungsphase strengen Belastungs- und Tragfähigkeitsprüfungen von externen Instituten und sind im Einsatz für den deutschen Markt durch das DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) für die Verwendung zugelassen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Branchen-Erhebungen des IFBS (Internationaler Verband für den Metallleichtbau), in dem ein großer Teil der in Deutschland ansässigen Produzenten für Dach- und Fassadenbauteile zusammengeschlossen sind, ergaben für den Berichtszeitraum (September 2022 bis August 2023) ein Mengen-Rückgang von - 6,3 %, wobei die letzten Monate im Trend steigend waren. Zudem hat sich der Stahlpreis um ca. 20 % zum VJ-Zeitraum reduziert, weshalb der Außenumsatz stark gesunken ist. 2. Investitionen Die gesamten Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2022/2023 T€ 1.972 und waren damit im Vergleich zu den Vorjahren außergewöhnlich hoch. Die Investitionen entfallen im Wesentlichen auf maschinelle Anlagen für die Fertigung die zum Ende des Geschäftsjahres noch nicht in Betrieb genommen worden sind. Darüber hinaus wurde in die Informationstechnologie bzw. Software investiert. 3. Personal Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag im Geschäftsjahr 2022/2023 bei 87 Vollzeitäquivalenten (FTE) (ohne Auszubildende). Während es im Vorjahr noch 96 FTE waren. Um den Bedarf an qualifizierten gut ausgebildeten Fachkräften zu decken, hat die Ausbildung junger Mitarbeiter einen hohen Stellenwert. Aktuell bildet die Gesellschaft neun Auszubildende in den unterschiedlichsten Lehrberufen aus. Hierdurch erhofft sich die MAAS Profilzentrum GmbH den Entwicklungen am Arbeitsmarkt in der Region längerfristig entgegenzuwirken und auch künftig über hinreichend qualifiziertes Personal zu verfügen. 4. Geschäftsverlauf und Lage Im Ergebnis hat die Gesellschaft im laufenden Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 95 erwirtschaftet, nachdem die MAAS Profilzentrum GmbH im Vorjahr noch einen Jahrüberschuss in Höhe von TEUR 1.824 erzielt hatte. Vor allem die sich eintrübende Wirtschaft im Baugewerbe hat zu einem deutlichen Rückgang der Nachfrage und in der Folge zu einem geringeren Absatz geführt. a) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr prozentual gesehen um mehr als 25 % gesunken. Dieser deutliche Rückgang, konnte bei einer nahezu konstanten Materialaufwandsquote, nur teilweise durch niedrigere Personalkosten und Ausgangsfrachten kompensiert werden. Das Rohergebnis hat in der Folge von T€ 13.487 auf T€ 9.584 abgenommen. Damit hat die Gesellschaft in einem äußerst schwierigen Marktumfeld, ein entsprechend der ursprünglichen Planung prognostiziertes positives Ergebnis nicht erwirtschaften können. Die Personalaufwendungen haben im Geschäftsjahr 2022/2023 von T€ 6.097 auf T€ 4.815 abgenommen. Der deutliche Rückgang ist vor allem auf im Vorjahr noch berücksichtigte ergebnisabhängige Vergütungen zurückzuführen. Gegenläufig hierzu haben sich allgemeine unterjährige Lohn- und Gehaltserhöhungen auf die Personalkosten ausgewirkt. Mitarbeiterabgänge aufgrund von Fluktuation wurden nicht ersetzt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres haben mit 10 Prozent bezogen auf die Gesamtleistung (Vj. 8 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr leicht zugenommen, was auf in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltene Fixkosten zurückzuführen ist, die nicht in gleichem Maße wie die Umsatzerlöse abgebaut werden konnten. Absolut gesehen haben die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 141 (entspricht einer Abnahme um rund 3 Prozentpunkte) auf T€ 4.275 abgenommen und enthalten im Wesentlichen Vertriebskosten, Raumkosten, Fahrzeugkosten, Leasingkosten, Rechts- und Beratungskosten, sowie Verwaltungskosten. Die Abnahme ist unterschiedliche Effekte zurückzuführen. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) in Höhe von rund T€ 50 (Vorjahr T€ 2.734) erzielt. Die wirtschaftliche Lage der MAAS Profilzentrum GmbH hat sich damit gegenüber dem Vorjahr deutlich eingetrübt. Die Geschäftsführung stuft den im Geschäftsjahr 2022/2023 erwirtschafteten Jahresfehlbetrag als nicht zufriedenstellend ein, nachdem die Gesellschaft vier Jahre in Folge eine positive Umsatzrendite erzielen konnte. b) Finanzlage Die Finanzlage ist trotz der deutlich schwächeren Ertragslage im Geschäftsjahr 2022/2023 stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, dass Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist beglichen werden. Die Finanzierung erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr über das Eigenkapital (T€ 4.942), Lieferantenverbindlichkeiten (T€ 1.621) sowie durch Bankverbindlichkeiten (T€ 2.705). Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Stichtag T€ 684. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022/2023 einen vereinfacht dargestellten positiven operativen Cash-Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) in Höhe von T€ 348 erzielt, nachdem sie im Vorjahr noch einen operativen Cash Flow in Höhe von T€ 2.064 generiert hatte. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag T€ 11.943 gegenüber T€ 12.281 per 31. August 2022. Das Anlagevermögen hat sich aufgrund der im Geschäftsjahr 2022/2023 getätigten Investitionen deutlich erhöht (+ T€ 1.521). Ferner hat die MAAS Profilzentrum GmbH an die Muttergesellschaft, die Initium GmbH, ein Darlehen welches zum Stichtag 31.08.2023 mit T€ 1.208 valutiert, ausgereicht. Auf der anderen Seite hat die Gesellschaft das Working Capital in Form von Vorratsbeständen durch den Abbau dieser (./. T€ 2.949) deutlich reduzieren können. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben leicht von T€ 2.157 auf T€ 2.007 abgenommen, was überwiegend auf das niedrigere Umsatzniveau zurückzuführen ist. Aufgrund des erwirtschafteten Jahresfehlbetrags ist das Eigenkapital leicht von T€ 5.037 auf T€ 4.942 gesunken. Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote bezogen auf die Bilanzsumme von 41 Prozent (Vorjahr 41 Prozent). Geprägt wird die Passivseite mit einer Bilanzsumme in Höhe von T€ 11.943 neben dem Eigenkapital (T€ 4.942) im Wesentlichen von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 2.705), sonstigen Rückstellungen (T€ 933) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.621). 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, der Rohertrag sowie das Jahresergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen (EBIT). Im Geschäftsjahr 2022/2023 hat die Gesellschaft einen Rohertrag in Höhe von T€ 9.993 und EBIT in Höhe von T€ 49 erzielt. Entsprechend der Planung für das Jahr 2022/2023 ist die Gesellschaft ursprünglich, von einer sinkenden Gesamtleistung bei einer gleichzeitig leicht steigenden Materialaufwandsquote ausgegangen, was so auch eingetreten ist. Allerdings ist die Gesamtleistung bzw. die Ausstoßmenge doch deutlich stärker zurückgegangen als ursprünglich geplant. Unter diesen Rahmenbedingungen hat die Gesellschaft es dann schlussendlich nicht mehr geschafft ein positives Jahresergebnis einzufahren. Aufgrund nicht abbaufähiger Fixkosten lag auch das EBIT deutlich unter dem Vorjahr und der ursprünglichen Planung. 6. Gesamtaussage Mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2022/2023 ist die Geschäftsführung nur bedingt zufrieden. In einem äußerst schwierigen Marktumfeld ist es der Gesellschaft dennoch gelungen ihre Marktanteile gegenüber den Wettbewerbern zu halten. Die Geschäftsführung sieht den Fortbestand des Unternehmens in keiner Form in Gefahr. III. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023/2024 ist aufgrund der weltpolitischen Verwerfungen und der dadurch negativen wirtschaftlichen Einflüsse/Entwicklung kein gewissenhafter Prognosebericht möglich. Stand heute wird die deutsche Wirtschaft in eine Rezession verfallen. Die unterschiedlichsten Interessensverbände streben mittlerweile nach Einflussnahme der politischen Entscheidungsträger, um Bau- und Sanierungsmaßnahmen zu fördern. Stand jetzt sind noch keine Entscheidungen und Erfolge zu vermelden. Unter dem Druck des geringeren Absatzes sinken die Verkaufspreise. Hierzu gegenläufig steigen die Kosten weiterhin an. Aus diesem Grund muss es weiterhin das Ziel der Geschäftsleitung der MAAS Profilzentrum GmbH sein, das Unternehmen sowohl liquiditäts- als auch ertragsmäßig weiterhin optimal zu steuern. Hierzu ist es erforderlich, permanent sämtliche Kostenblöcke auf ihr Einsparpotenzial hin zu durchleuchten. Eine Maßnahme zur Leistungsverbesserung und Kostensenkung ist die permanente Überprüfung der Rentabilität. Weiterhin steht die Steigerung der Produktivität durch die Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen im Fokus. Wir rechnen für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einer gegenüber 2022/2023 weiter sinkenden Gesamtleistung bei einer leicht rückläufigen Wareneinsatzquote aufgrund sinkender Rohstoffpreise. Die Personalkosten werden auch in 2023/2024 aufgrund von Lohnerhöhungen zum Inflationsausgleich steigen. Diese Entwicklung soll soweit wie möglich durch Effizienz-Steigerungen in der Produktion ausgeglichen werden. Die große Herausforderung bleibt es, das Unternehmen an die steigende Dynamik und insbesondere Volatilität und auch den Kostendruck der Märkte anzupassen. Das EBIT sowie das Jahresergebnis werden aufgrund des leichten Umsatzrückgangs und gleichzeitig rückläufigen Kosten auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022/2023 liegen. Die Gesellschaft geht davon aus im Geschäftsjahr 2023/2024 ein ausgeglichenes Jahresergebnis zu erwirtschaften. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Grundlage für das Risikomanagement im Unternehmen ist die klare Festlegung von Zielen und die Überprüfung durch ein kontinuierliches Berichtswesen. Bei Abweichungen können damit rechtzeitig Maßnahmen zur Gegensteuerung eingeleitet werden. 1.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken Die Unternehmensentwicklung und Stabilisierung des Geschäftsergebnisses wird überwiegend durch die allgemeine binnenkonjunkturelle Lage und die Entwicklung der Weltwirtschaft im Allgemeinen und durch die Entwicklung in der Baubranche im Besonderen bestimmt. Unternehmensrisiken sind in der weiteren konjunkturellen Entwicklung der Baubranche zu sehen. 1.2 Beschaffungsrisiken Zur Senkung des Risikos der Unterbrechung der Logistikkette und zur Optimierung der Warenversorgung verteilt die MAAS Profilzentrum GmbH den Bedarf an Rohmaterial auf eine gesunde und teilweise internationale Lieferantenstruktur. 1.3 Finanzielle Risiken Das Ausfallrisiko innerhalb der Vermögensgegenstände besteht primär in der Gefahr des Ausfalls der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Wir gehen davon aus, dass dieses Risiko durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle ausreichend abgedeckt ist. Um dem Risiko des Ausfalls von Kundenforderungen entgegenzusteuern, werden die offenen Posten regelmäßig überprüft und die Maßnahmen in einem Gremium, zusammengesetzt aus Mitarbeitern des Vertriebs und der Debitorenbuchhaltung abgestimmt. Zusätzlich arbeitet die Gesellschaft hier eng mit einer Warenkreditversicherung zusammen. 1.4 IT-Risiken Die Steuerung des Unternehmens ist maßgeblich von einer leistungsfähigen Informationstechnologie (IT) abhängig. Die ständige Aufrechterhaltung und Optimierung der IT-Systeme erfolgt durch hochqualifizierte interne und externe Experten. Unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust wird durch Einsatz entsprechender aktueller Virensoftware, Firewalls, adäquater Zugangs- und Zugriffskonzepte und vorhandener Backup-Systeme vorgebeugt. Für unerwartete IT-Systemausfälle existieren entsprechende Notfallpläne. 1.5 Qualitätsrisiken Bei der Produktion und Entwicklung unserer Produkte können Qualitätsrisiken auftreten. Wir begegnen diesem Risiko mit umfassenden Verfahrensanweisungen zur Prozesssicherheit sowie durch ständige Verbesserung unseres Qualitätsmanagementsystems. Zur Begrenzung des Haftungsrisikos etwaiger Schäden haben wir entsprechende Versicherungen abgeschlossen. 1.6 Personalrisiken Der Fachkräftemangel geht auch an unserem Unternehmen nicht spurlos vorüber. Insbesondere im Bereich der Facharbeiter wird es zusehends schwieriger, geeignetes Personal zu finden. Wir begegnen diesem Risiko über eine Erhöhung der Ausbildungsquote und Intensivierung des Personalmarketings. 1.7 Gesamtbeurteilung der Risikosituation Die Beurteilung der Gesamtrisikosituation hat ergeben, dass im Geschäftsjahr 2022/2023 keine für die MAAS Profilzentrum GmbH bestandsgefährdenden Risiken existierten. Auch für die Zukunft sind aus heutiger Sicht keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage nachhaltig beeinträchtigen könnten. 2. Chancen Durch den konsequenten Ausbau und der Erweiterung des bestehenden Kundennetzes versucht die Gesellschaft den Kunden möglichst deren "handwerkliches Projekt" gesamtheitlich beliefern zu können. 3. Gesamtaussage Die Geschäftsleitung beurteilt die Entwicklung des Unternehmens aufgrund des erwirtschafteten Jahresüberschusses als sehr positiv und erwartet für 2022/2023 trotz der allgemein schwierigen Rahmenbedingungen ein positives Jahresergebnis erzielen zu können. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Ilshofen, 29. Dezember 2023 gez. Wolfgang Maas, Geschäftsführer gez. Marco Candido, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023MAAS Profilzentrum GmbH, IlshofenA. Allgemeine AngabenDie Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung mit § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die MAAS Profilzentrum GmbH hat ihren Sitz in Ilshofen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 764500 eingetragen. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben: • andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 10 Jahre Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter EUR 800,00 werden unabhängig von ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen oder zu niedrigeren Zeitwerten. Für Verwertungsrisiken wurden Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen. Fertige Erzeugnisse werden grundsätzlich mit den angefallenen direkt zurechenbaren Kosten zuzüglich der aktivierungspflichtigen Gemeinkosten bewertet. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind für Auszahlungen des Geschäftsjahres gebildet, die für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag zu Aufwendungen führen. Gezeichnetes Kapital Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Steuerrückstellungen Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst. Sonstige Rückstellungen Bei der Bewertung von sonstigen Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Form eines Anlagespiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen enthalten solche gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 1.149 (Vorjahr: T€ 0). Unter den Forderungen gegen Gesellschafter wird ein an das Mutterunternehmen ausgereichtes Darlehen ausgewiesen. Ein bestehender Factoring-Rahmenvertrag ermöglicht es, Forderungen bis zu einem Gesamtbetrag von T€ 4.500 zu verkaufen. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von T€ 2.054 verkauft. Die Gesellschaft haftet nur für den Bestand, nicht für die Bonität der Kunden. Dem Liquiditätsvorteil stehen Finanzierungskosten gegenüber. 3. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 1.000.000,00. 4. Sonstige Rückstellungen
In den personalbezogenen Rückstellungen werden im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub, Gleitzeit, Jubiläen und Bonuszahlungen ausgewiesen. 5. Verbindlichkeiten
Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 2.705 bestehen Sicherungsübereignungsverträge für das Warenlager sowie Maschinen. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. 6. Latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen des Anlagevermögens. Die latenten Steuern werden auf der Basis eines Gewerbesteuersatzes von 12,25 % sowie eines Körperschaftsteuersatzes inklusive Solidaritätszuschlag von 15,8 % ermittelt. Die latenten Steuersalden haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 194 (Vorjahr: T€ 314) enthalten im Wesentlichen Auflösungen von Rückstellungen T€ 51 (Vorjahr: T€ 140), Schadensersatzzahlungen T€ 35 (Vorjahr: T€ 47) sowie den zu versteuernden Anteil an Firmenfahrzeugen T€ 89 (Vorjahr T€ 83). 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 4.275 (Vorjahr: T€ 4.416) enthalten im Wesentlichen Raumkosten T€ 912 (Vorjahr: T€ 791), KfZ-Kosten T€ 775 (Vorjahr: T€ 857), Kosten der Warenabgabe T€ 1.597 (Vorjahr: T€ 1.483) sowie Instandhaltungskosten T€ 227 (Vorjahr: T€ 224). E. Ergänzende Erläuterungen zum Jahresabschluss1. Außerbilanzielle Geschäfte Mietverträge Die Gesellschaft hat als Mieterin Verträge über die Nutzung von Verwaltungsräumlichkeiten sowie Lager- und Verkaufsflächen abgeschlossen. Zweck der Geschäfte ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung. Die Vorteile liegen in der größeren finanziellen Flexibilität in Folge geringerer Kapitalbindung. Aus den Verträgen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen:
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den genannten außerbilanziellen Geschäften bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:
3. Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Form von Bürgschaften in Höhe von insgesamt T€ 6.000. Die Bürgschaft wurde für eine verbundenes Unternehmen abgegeben. Darüber hinaus besteht als Sicherheit für Darlehensverbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens ein Sicherungsübereignungsvertrag über das Warenlager zugunsten des Darlehensgebers. Die Darlehensverbindlichkeiten valtutieren zum 31. August 2023 mit T€ 1.667. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit, aus der im Anhang angegeben Bürgschaft bzw. dem Sicherungsübereignungsvertrag in Anspruch genommen zu werden, aufgrund der Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. 4. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten stellt sich wie folgt dar.
5. Organe Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren:- Herr Wolfgang Maas (Dipl.-Ingenieur), - Herr Marco Candido (Dipl.-Betriebswirt (FH)) Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 95.288,21 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ilshofen, den 29. Dezember 2023 Die Geschäftsführung gez. Wolfgang Maas, Geschäftsführer gez. Marco Candido, Geschäftsführer Anlagespiegel:
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDa für Zwecke der Offenlegung von größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch gemacht wurde, wird darauf hingewiesen, dass sich der Bestätigungsvermerk der Abschlussprüfer auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MAAS Profilzentrum GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MAAS Profilzentrum GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MAAS Profilzentrum GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 11. März 2024 HWS GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Martin Helmich, Wirtschaftsprüfer Sascha Reitz, Wirtschaftsprüfer |
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