Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 119049
Vorher
AB 88/06 Vermögensverwaltungs GmbH
Eingetragen
7.12.2006
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit BekleidungEinzelhandel mit Spielwaren
Gegenstand
Handel mit Babyprodukten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Kremer
seit 8.12.2011
Prokura
Gunnar Dahl
seit 18.7.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ERGO Baby Carrier Inc.Eigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ERGO Baby Carrier Inc.
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ERGObaby Europe GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Anlagenverzeichnis

Anlage 1 Bilanz zum 31. Dezember 2021

Anlage 2 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021

Anlage 3 Anhang für das Geschäftsjahr 2021

Anlage 4 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ergobaby Europe GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ergobaby Europe GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ergobaby Europe GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 30. Juni 2023

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

von Oertzen, Wirtschaftsprüfer

Robinson, Wirtschaftsprüfer

Anlage 1

BILANZ zum 31. Dezember 2021

Ergobaby Europe GmbH, Hamburg

AKTIVA

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7,00 60,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 300.355,00 166.966,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundene Unternehmen 20.000,00 20.000,00
320.362,00 187.026,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 3.975.392,60 3.082.062,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.826.892,79 1.592.492,21
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 230.465,81 122.483,25
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.818.120,98 1.129.588,35
- davon mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr 45.318,05 EUR (Vorjahr: 45.318,05 EUR)
- davon aus Steuern 1.718.910,22 EUR (Vorjahr: 610.369,92 EUR)
4.875.479,58 2.844.563,81
III. Kassenbestand. Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.979.224,97 4.919.656,53
15.150.459,15 10.846.282,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 100.820,22 74.658,61
15.251.279,37 11.107.967,01

PASSIVA

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 955.575,89 955.575,89
III. Gewinnvortrag 8.430.574,52 6.388.665,23
IV. Jahresüberschuss 3.379.828,44 2.041.909,29
12.790.978,85 9.411.150,41
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 193.047,10
2. Sonstige Rückstellungen 861.106,08 397.826,23
861.106,08 590.873,33
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 254.903,98 91.862,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 542.475,73 471.699,84
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 687.652,20 538.023,38
4. Sonstige Verbindlichkeiten 111.607,97 0,00
1.596.639,88 1.101.585,22
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.554,57 4.358,05
15.251.279,38 11.107.967,01

Anlage 2

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

Ergobaby Europe GmbH, Hamburg

2021
EUR
2020
EUR
1. Umsatzerlöse 24.007.447,69 20.774.238,85
2. Sonstige betriebliche Erträge 761.993,42 444.152,85
- davon Fremdwährungserträge: 716.919,05 EUR (Vorjahr: 115.184,41 EUR)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren - 9.589.905,63 - 7.833.011,83
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 2.786.765,90 - 2.075.034,41
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 442.747,04 398.030,35
- davon für Altersvorsorge: 26.033,55 EUR (Vorjahr: 20.642,24 EUR)
- 3.229.512,04 - 2.473.064,76
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 111.252,02 102.980,37
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 7.666.635,04 - 7.549.634,63
- davon Fremdwährungsverluste: 394.687,84 EUR (Vorjahr: 198.000,04 EUR)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 28,53
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.318,29 121.361,18
- davon an verbundene Unternehmen: 0,00 EUR (Vorjahr: 115.927,22 EUR)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 778.5448,19 - 1.093.564,33
10. Ergebnis nach Steuern 3.382.269,00 2.044.803,13
11. Sonstige Steuern 2.440,57 2.893,84
12. Jahresüberschuss 3.379.828,44 2.041.909,29

Anlage 3

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

der Firma Ergobaby Europe GmbH, Hamburg

I. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die Firma Ergobaby Europe GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und wird beim Amtsgericht Hamburg im Handelsregister unter HR B 119049 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen und Schutzklauseln gem. § 286 HGB wurden (teilweise) in Anspruch genommen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgten nach der linearen oder degressiven Methode. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die folgenden wirtschaftlichen Nutzungsdauern:

Nutzungsdauern
in Jahren
EDV-Software 3
Mietereinbauten 7
EDV-Ausstattung 2 - 3
Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 - 13

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis 250,00 EUR wurde das Bewertungswahlrecht gemäß § 6 Absatz 2a Satz 4 EStG in Anspruch genommen. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 EUR und 1.000,00 EUR wurden gemäß § 6 Absatz 2a EStG als Sammelposten ausgewiesen und gemeinsam über fünf Jahre mit 20 % pro Jahr linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen nach § 253 Absatz 2 Satz 3 HGB ausgewiesen.

Die Bewertung der Fertigerzeugnisse und Waren erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden gebildet, um spezifische Forderungsausfallrisiken abzudecken. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie entstehenden Zinsverlusten, Bearbeitungskosten und Skonti wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Geldkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 HGB gebildet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen Risiken und iungewissen Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung wurden mit dem Briefkurs am Entstehungsstichtag bzw. dem höheren Briefkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Anschaffungskosten und der kumulativen Abschreibungen für das Anlagevermögen im Geschäftsjahr 2021 sind als Anlage zum Anhang im Anlagegitter dargestellt.

2. Eigenkapital

Das Eigenkapital der Ergobaby Europe GmbH setzt sich am 31. Dezember 2021 wie folgt zusammen:

EUR
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00
II. Kapitalrücklage 955.575,89
III. Gewinnvortrag 8.430.574,52
IV. Jahresüberschuss 3.379.828,44
12.790.978,85

Der Jahresüberschuss in Höhe von 3.379.828,44 EUR soll zum 1. Januar 2022 auf neue Rechnung vorgetragen werden. Der Gewinnvortrag zum 1. Januar 2022 beträgt somit 11.810.402,96 EUR.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

EUR
Personal 384.309,66
Rechts-, Beratungs- und Jahresabschlusskosten 41.400,00
Rechtsstreitigkeiten 247.000,00
Sonstige Rückstellungen 188.396,42
861.106,08

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen 615.102,83 EUR (Vorjahr: 498.770,64 EUR) gegenüber dem Gesellschafter.

5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2021 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe 135 TEUR und aus Mietverträgen für Gebäude in Höhe von 123 TEUR.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:

2021
Mio. EUR
2020
Mio. EUR
Babytragen 23,1 18,5
Kinderwagen 0,1 0,5
Weitere Produkte 0,8 1,8
Summe 24,0 20,8

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Der durchschnittliche Personalbestand (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) ergibt sich aus der nachfolgenden Zusammenstellung:

2021 2020
im Jahresdurchschnitt zum Jahresende im Jahresdurchschnitt zum Jahresende
Angestellte 35 37 35 36

2. Gesellschaftsorgane

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Gunnar Dahl (Diplom-Wirtschaftssinologe). Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe gemäß § 285 Nr. 9a HGB über die Gesamtbezüge der Geschäftsführungsorgane unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB.

3. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen Anteilsbesitz)

Ergobaby France SARL, Paris, Frankreich

Zum 31. Dezember 2021 beträgt das Stammkapital der Ergobaby France SARL 20.000,00 EUR. Die Anteile an der Ergobaby France SARL werden zu 100 % von der Ergobaby Europe GmbH, Hamburg, gehalten. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 296.537,00 EUR. Der Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2021 beträgt 42.982,00 EUR (Vorjahr: 39.906,00 EUR).

Am 19. November 2021 hat die Ergobaby Europe GmbH als Alleingesellschafterin der Ergobaby France SARL unter den Bedingungen von Artikel 1844-5, Absatz 3 des französischen BGB ("Code civil") beschlossen, die Ergobaby France SARL dem Auflösungs- und Verschmelzungsvorgang unter in Inanspruchnahme der Sonderregelung für Verschmelzungen gemäß Artikel 210 A des französischen Steuergesetzbuches zu unterwerfen. Steuerlich findet die Verschmelzung zum 31. Dezember 2021 und handelsrechtlich zum 1. Januar 2022 statt.

4. Konzernzugehörigkeit

a)

COMPASS DIVERSFIED HOLDINGS stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf und ist gelistet in den USA (ISIN: US20451Q1040) und kann auf der Intemetseite https://ir.compassdiversified.com/ eingesehen werden.

b)

Die Ergobaby Europe GmbH ist eine 100%ige Tochter der The ERGO Baby Carrier, Inc. mit Sitz in Los Angeles, USA.

c)

Die Ergobaby Europe GmbH ist gemäß § 293 Abs. 1 von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.

5. Ergebnisverwendung

Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 2021 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 2.041.909,29 EUR aus. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

IV. Nachtragsbericht

Wie oben beschrieben wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2022 die Ergobaby France SARL auf die Ergobaby Europe GmbH verschmolzen.

 

Hamburg, den 30. Juni 2023

Ergobaby Europe GmbH

Gunnar Dahl, Geschäftsführer

Anlagegitter 2021

Anschaffungs-/ Herstellungs kosten 1.1.2021
EUR
Zugang
EUR
Abgang/ Umbuchung
EUR
Anschaffungs-/ Herstellungs kosten 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 180.049,10 0,00 10,00 180.039,10
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 428.375,64 251.979,02 3.888,58 676.466,08
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.425,00 98.412,50 102.837,50 0,00
432.800,64 350.391,52 106.726,08 676.466,08
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 20.000,00 0,00 0,00 20.000,00
632.849,74 350.391,52 106.736,08 876.505,18
Kumulierte Abschreibung 1.1.2021
EUR
Kumulierte Abschreibung des Abgangs 31.12.2021
EUR
Abschreibung des Geschäftsjahrs 2021
EUR
Kumulierte Abschreibung 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 179.989,10 10,00 53,00 180.032,10
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 265.834,64 922,58 111.199,02 376.111,08
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
265.834,64 922,58 111.199,02 376.111,08
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
445.823,74 932,58 111.252,02 556.143,18
Stand 31.12.2021
EUR
Stand 31.12.2020
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7,00 60,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 300.355,00 162.541,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.425,00
300.355,00 166.966,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 20.000,00 20.000,00
320.362,00 187.026,00

Anlage 4

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

der Ergobaby Europe GmbH, Hamburg

I. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat sich im Kalenderjahr 2021 von der Corona-Krise erholt, ihre Auswirkungen prägen jedoch weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hat der private Konsum im Zuge sinkender Neuinfektionen und rascher Impffortschritte ab dem Frühjahr 2021 deutlich angezogen. Allerdings führten seit Beginn 2021 zunehmende Liefer- und Kapazitätsengpässe zu Störungen in den globalen Wertschöpfungsketten. Aufgrund des Anstiegs der weltweiten Nachfrage und der angebotsseitigen Lieferengpässe sind die Erzeuger- und Verbraucherpreise stark angestiegen.

Laut IWF (Internationale Währungsfonds) ist globale Wirtschaftsleistung im Kalenderjahr 2021 um 6,1 % gestiegen. 1 In den USA wuchs die Wirtschaft im Berichtsjahr um 5,7 % und erreichte bereits im zweiten Quartal 2021 das Niveau vor Ausbruch der Corona-Krise. Der deutliche Anstieg der privaten Konsumausgaben trug maßgeblich zum Wachstum bei. 2

Auch in unseren Kernmärkten hat sich die Wirtschaft von den Folgen der Coronavirus-Pandemie erholt. In Deutschland ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % gewachsen. 3 Das Wachstum hat sich allerdings zum Jahresende 2021 aufgrund der Liefer- und Materialengpässe sowie des erneut angestiegenen Infektionsgeschehens deutlich abgeschwächt. Steigende Erzeugerpreise, Lieferengpässe und ein Anstieg der privaten Nachfrage haben in vielen Regionen der Welt im zweiten Halbjahr 2021 zu einem kräftigen Auftrieb der Inflation geführt. 4

1 Vgl. https://de.statista.com/infografik/23188/iwf-prognose-zur-veraenderung-des-realen-bip/, 27. Juni 2023

2 Vgl. US-Wirtschaft verzeichnet 2021 stärkstes Wachstum seit 1984 (handelsblatt.com), 27. Juni 2023

3 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/01/PD22_020_811.html, 27. Juni 2023

4 Vgl. Inflationsrate weltweit bis 2028 Statista, 27. Juni 2023

Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen haben erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Ergobaby Europe GmbH. Es bleibt abzuwarten, inwiefern die Veränderungen sich nachhaltig auf die Unternehmensstrategie auswirken. Die Geschäftsleitung ist unverändert an der langfristigen Entwicklung des Unternehmens interessiert und orientiert sich an einer verantwortungsvollen Unternehmenspolitik gegenüber Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten.

2. Unternehmensstruktur

Die Ergobaby Europe GmbH ist eine 100%-ige Tochter der The ERGO Baby Carrier, Inc., Los Angeles, USA. Die Ergobaby Europe GmbH übernimmt im Wesentlichen Vertriebs-, Verwaltungs- und Marketingaufgaben für die Region EMEA. Die Beschaffung erfolgt über die The Ergo Baby Carrier, Inc.Des Weiteren unterstützt unser Team bei der Forschung und Entwicklung.

Die Ergobaby France SARL, Paris, Frankreich ist eine 100%-ige Tochter der Ergobaby Europe GmbH. Am 19. November 2021 hat die Ergobaby Europe GmbH als Alleingesellschafterin der Ergobaby France SARL unter den Bedingungen von Artikel 1844-5, Absatz 3 des französischen BGB ("Code civil") beschlossen, die Ergobaby France SARL dem Auflösungs- und Verschmelzungsvorgang unter in Inanspruchnahme der Sonderregelung für Verschmelzungen gemäß Artikel 210 A des französischen Steuergesetzbuches zu unterwerfen. Steuerlich findet die Verschmelzung zum 31. Dezember 2021 und handelsrechtlich zum 1. Januar 2022 statt.

3. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Rohertragsentwicklung

Der Umsatz ist im Geschäftsjahr 2021 von 20.774 TEUR auf 24.007 TEUR gestiegen. Dies bedeutet eine Umsatzerhöhung gegenüber dem Vorjahr von 3.233 TEUR bzw. um 15,6 %. Dieser Umsatzanstieg ist im Wesentlichen auf den um 4.655 TEUR gestiegenen Umsatz mit Babytragen zurückzuführen. Darüber hinaus waren im abgelaufenen Geschäftsjahr die Umsatzerlöse aus dem Kinderwagengeschäft (./. 404 TEUR) und der Umsatz mit Produkten anderer Kategorien (./. 951 TEUR) rückläufig.

Aufgrund eines sehr starken vierten Quartals entsprach die Geschäftsentwicklung des Jahres 2021 vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen grundsätzlich unseren im Laufe des Geschäftsjahres angepassten Erwartungen.

Der Materialaufwand beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 9.590 TEUR (Vorjahr: 7.833 TEUR). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine Erhöhung um 1.757 TEUR bzw. 22,4%. Im Verhältnis zur Gesamtleistung beträgt der Materialaufwand 38,7 % (Vorjahr: 36,9 %). Damit liegt die Materialeinsatzquote um 1,8% Prozentpunkte über derjenigen des Vorjahres. Der erhöhte Materialeinsatz ist im Wesentlichen auf die stark gestiegenen Beschaffungskosten gestiegen.

Der Rohertrag unserer Gesellschaft beläuft sich im Geschäftsjahr 2021 auf 14.418 TEUR. Im Geschäftsjahr 2020 betrug der Rohertrag 12.941 TEUR. Die Rohertragsquote hat sich im Vorjahresvergleich von 62,3 % auf 60,1 % verschlechtert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge werden mit 762 TEUR (Vorjahr: 444 TEUR) ausgewiesen.

Kostenentwicklung

Der Personalaufwand des abgelaufenen Geschäftsjahres beläuft sich auf 3.230 TEUR und ist damit 756 TEUR bzw. 30,6 % höher als im vergangenen Geschäftsjahr. Die Erhöhung resultiert aus Gehaltserhöhungen und einmaligen Bonuszahlungen.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erhöht sich von 103 TEUR im Geschäftsjahr 2020 um 8 TEUR auf 111 TEUR im Geschäftsjahr 2021.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 7.550 TEUR um 1,5 % bzw. 117 TEUR auf 7.667 TEUR im Geschäftsjahr 2021 gestiegen.

4. Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der The ERGO BABY Inc. konzentriert sich auf die kontinuierliche Verbesserung der Produkte. Dabei sollen durch Produktinnovationen die Marktposition unseres Unternehmens gefestigt und stetig ausgebaut werden. Die Ergobaby Europe GmbH stellt im Rahmen der Forschung und Entwicklung sicher, dass ergonomischen und medizinischen Anforderungen entsprochen wird und darüber hinaus die Erfordernisse der von uns betreuten Kunden entsprechend berücksichtigt werden.

Durch permanente Investitionen in die Verbesserung der Qualität der Produkte und die Optimierung der Produktionsprozesse gewährleistet die Geschäftsleitung, dass wettbewerbsfähige Produkte angeboten werden.

Die Geschäftsleitung ist bestrebt, die Unternehmung nachhaltig und langfristig am Markt zu positionieren. Vor diesem Hintergrund investiert die Geschäftsleitung permanent in die Forschung und Entwicklung.

5. Ertragslage

Für Ergobaby Europe GmbH sind die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren neben dem Umsatz (vgl. Abschnitt 3. oben) auch die Eigenkapital-, Gesamtkapital- und Umsatzrendite.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt die Eigenkapitalrendite 26,42 % (Vorjahr: 21,7 %). Die Gesamtkapitalrendite des Geschäftsjahres 2021 beläuft sich auf 22,16 % (Vorjahr: 18,4 %). Die Umsatzrentabilität beträgt 14,08 % (Vorjahr: 9,8 %).

Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Geschäftsjahr 4.161 TEUR (Vorjahr: 3.138 TEUR). Dies ist im Wesentlichen auf den um 3.233 TEUR höheren Umsatz zurückzuführen. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 3.382 TEUR und ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.337 TEUR höher. Im Ergebnis nach Steuern sind Steuererstattungen und Auflösungen von Steuerrückstellungen in Höhe von insgesamt 552 TEUR enthalten. Die Steuererstattungen beziehen sich auf zu hohe Steuerzahlungen im Geschäftsjahr 2019.

Die nachhaltigen Entscheidungen zur Geschäftsentwicklung begründen die Ergebnisentwicklung. Entscheidungen werden nicht zur kurzfristigen Ergebnismaximierung getroffen, sondern zur langfristigen Entwicklung der Unternehmung.

6. Finanzierung

Die Ergobaby Europe GmbH war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Unser Unternehmen finanziert die laufende Geschäftstätigkeit sowie alle Investitionen ausschließlich durch die solide Eigenkapitalausstattung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde der Bestand an liquiden Mitteln von 4.920 TEUR auf 5.979 TEUR erhöht.

7. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Ergobaby Europe GmbH ist ausgezeichnet. Für das abgelaufene Geschäftsjahr wird eine Eigenkapitalquote von 83,9 % (Vorjahr: 84,7 %) ausgewiesen.

II. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die Geburtenzahlen sind europaweit in den vergangenen Jahren leicht rückläufig. Dieser Trend wird sich auch in den kommenden Jahren verzögert weiter fortsetzen. Auch in Deutschland gehen die Geburtenzahlen seit einigen Jahren leicht zurück. Im Jahr 2021 hat die Zahl der Geburten in Deutschland mit 796.000 den höchsten Wert seit dem Jahr 1997 erreicht. Dabei ist die Zahl der Geburten im 4. Quartal 2021 wesentlicher höher als in den anderen Quartalen 2021. Allerdings stehen diesen sehr hohen Geburtenzahlen im Kalenderjahr 2021 besonders niedrige im ersten Quartal 2022 gegenüber. Der Geburtenanstieg im Kalenderjahr 2021 ist höchstwahrscheinlich auf die Lockdownphasen der Coronapandemie zurückzuführen. Wir erwarten, dass auch in Deutschland langfristig die Geburtenzahlen weiter rückläufig sein werden.

Unser Ziel ist es, durch neue und innovative Produkte immer neue Standards zu setzen und somit im Premiumbereich qualitativ hochwertige Produkte, mit herausragendem Design, optimalem Komfort und maximaler Flexibilität anzubieten.

Im Geschäftsjahr 2022 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 24.455 TEUR erwirtschaftet und liegen somit 1,9 % über dem Umsatz für das Geschäftsjahr 2021.

Den Umsatzerlösen stehen massive Kostensteigerungen in allen Bereichen entgegen. Die Eigenkapitalrendite für das Geschäftsjahr 2022 wird voraussichtlich bei 5,9 %, die Gesamtkapitalrendite bei 4,9 % und die Umsatzrendite bei 3,3 % liegen. Für das Geschäftsjahr 2023 wird erwartet, dass der Umsatz 1,0 % bis 2,0 % höher sein wird als im Geschäftsjahr 2022. Aufgrund der weiterhin sehr hohen Kosten insbesondere in den Bereichen Personal, Vertrieb und Distribution werden die Eigenkapital-, Gesamtkapital- und Umsatzrendite vergleichbar mit dem Geschäftsjahr 2022 sein.

Allerdings kann es aufgrund von Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen insbesondere aufgrund der russischen Invasion dazukommen, dass der prognostizierte Umsatz für das Geschäftsjahr 2023 ebenso wie die vorgenannten Renditewerte nicht erreicht werden.

Nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen und der Verbesserung der Lieferkettenprobleme seit dem vierten Quartal 2021 wurde für das Jahr 2022 eine breite wirtschaftliche Erholung prognostiziert. Seit dem 24. Februar wird die Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2022 jedoch vor allem durch die russische Invasion in der Ukraine dominiert. In der Folge kam es zu gestiegenen Energie- und Rohstoffpreisen, einer erhöhten Inflation, wieder verschärften Lieferkettenstörungen und damit zu einer massiven wirtschaftlichen und politischen Verunsicherung. 5

5 Vgl. https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2022/05/04-im-fokus-ukraine-krieg-folgen-fuer-deutschland.html. 29. Juni 2022

Diese wirtschaftlichen Risiken werden für das Jahr 2023 bestehen bleiben. Die globale Wirtschaftsentwicklung wird auch weiterhin durch die Folgen des russischen Angriffskriegs beeinflusst. Insbesondere die hohen Energie- und Rohstoffpreise sowie die anhaltend erhöhten Inflation werden die Unternehmen vor allem in Europa belasten. Prognosen zu Folge, wird globale Bruttoinlandsprodukt nur noch leicht steigen wird. Einige Länder in Europa könnten im Jahr 2023 in eine Rezession rutschen.

2. Chancen- und Risikobericht

Die Lieferketten haben sich in den vergangenen Monaten wieder normalisiert und stabilisiert. Die in den Jahren 2021 und 2022 stark gestiegenen Beschaffungskosten aufgrund der Lieferkettenstörungen haben sich wieder normalisiert und stabilisiert. Die Geschäftsleitung sieht in den Lieferketten insoweit kein erhöhtes Risiko mehr. Aus diesem Grund werden die während der Lieferkettenstörungen aufgebauten Lagerbestände seit Beginn des Kalenderjahres 2023 sukzessive abgebaut. Diese wird zu einer Reduzierung der Kosten in diesem Bereich führen.

Infolge der gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise und der Ende 2021 hohen Inflation (Mai 2023: 6,1 %) erwartet die Geschäftsleitung weiterhin sowohl steigende Material- und Personalkosten als auch höhere sonstige betriebliche Aufwendungen. Die Kostenquoten sind seit dem Geschäftsjahr 2022 stärker gestiegen als in den vorangegangenen Geschäftsjahren und werden auch in 2023 weiter ansteigen.

Ein weiteres Risiko kann sich aus der Veränderung des Verhaltens unserer Wettbewerber bzw. dem Eintritt neuer Konkurrenten ergeben. Dies kann zu einem intensiveren Wettbewerb und damit zu Überkapazitäten auf dem Markt oder auch einem erhöhten Preisdruck führen.

Durch die internationale Ausrichtung ist das Geschäft der Ergobaby Europe GmbH den Einflüssen größerer Veränderungen der wirtschaftlichen, politischen und sozialen Bedingungen und daraus resultierenden Vorschriften der Länder ausgesetzt, in denen unser Unternehmen tätig ist. Die damit verbundenen Chancen und Risiken können sich sowohl positiv als auch negativ auf das Geschäft unseres Unternehmens auswirken und die Erfolgsaussichten erheblich beeinflussen.

Zur frühzeitigen Erkennung von Risiken, die aus der Unternehmenstätigkeit resultieren, setzen wir in unserer Gesellschaft ein aussagekräftiges Informationssystem ein, dass es ermöglicht, Umsatz-, Kosten- und Ertragsentwicklungen zeitnah zur Steuerung der Unternehmenstätigkeit auszuwerten.

Chancen und weiteres Umsatzpotential sieht die Geschäftsleitung sowohl in den neuen und innovativen Produkten, die in den vergangenen Monaten und Jahren sowohl im Bereich der Babytragen als auch im Kinderwagensegment entwickelt wurden, als auch in den lizensierten Produkten und Produktkooperationen.

Die langjährigen und vertrauensvollen Kundenbeziehungen stellen eine weitere Chance für die Ergobaby Europe GmbH dar. Die Kunden stehen erheblichen Herausforderungen gegenüber. Die Ergobaby Europe GmbH begleitet die Kunden bei der Bewältigung ihrer Aufgaben und erarbeitet gemeinsam mit den Kunden Wettbewerbsvorteile, die eine langfristige Zusammenarbeit begründen.

Weitere Chancen und Risiken können sich aus Abweichungen von unseren Einschätzungen hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung der Märkte ergeben. Sollte sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zukünftig anders darstellen als von uns erwartet, kann dies sowohl positiven als auch negativen Einfluss auf unsere Umsatz- und Ergebniserwartung haben.

Der größte Teil der von uns vereinnahmten Fremdwährung ist USD. Die von uns vereinnahmten USD werden auch für die Bezahlung der Eingangsrechnungen (Warenbezug, etc.) verwendet. Daher reduziert sich das Fremdwährungsrisiko. Im Gegensatz zu Geschäftsjahr 2020 war der Saldo aus Fremdwährungserträgen abzüglich der Fremdwährungsaufwendungen des abgelaufenen Geschäftsjahres positiv (.+. 322 TEUR, Vorjahr:./. 83 TEUR).

Risiken, die den Fortbestand unserer Gesellschaft nachhaltig gefährden oder die Entwicklung wesentlich beeinträchtigen könnten, sind derzeit nicht ersichtlich.

 

Hamburg, den 30. Juni 2023

Ergobaby Europe GmbH

Gunnar Dahl, Geschäftsführer

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