Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 8836
Eingetragen
6.5.2002
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Beförderung von Personen, insbesondere von Behinderten. Zur Erreichung des Gesellschaftszwecks ist die Gesellschaft befugt, gleichartige oder ähnliche Unternehmen zu erwerben, sich an solchen zu beteiligen und deren Geschäftsführung und Vertretung zu übernehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Torben Schmickler
seit 11.12.2025
Prokura
Gerd Dieter Kemmerling
seit 11.12.2025
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Wolfgang Eulenbach
seit 17.4.2025
Prokura
Ingo Henke
seit 17.4.2025
Geschäftsführer
Stefan Bekker
seit 17.4.2025
Geschäftsführer
Edgar Johannes Koch
seit 11.1.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Wolfgang HoeverEngler Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Engler Transfer GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

BILANZ zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

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Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.958,00 2,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.591.804,00 2.619.844,00
Summe Anlagevermögen 2.600.762,00 2.619.846,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.547.100,35 5.414.245,23
2. sonstige Vermögensgegenstände 701.699,22 6.248.799,57 951.604,24
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.263.952,33 9.471.249,02
Summe Umlaufvermögen 17.512.751,90 15.837.098,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.419,59 18.593,60
20.160.933,49 18.475.538,09

PASSIVA

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Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 64.094,96 64.094,96
III. Gewinnvortrag 7.798.228,82 7.798.228,82
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
Summe Eigenkapital 7.887.888,37 7.887.888,37
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 21.181,00 21.683,00
2. sonstige Rückstellungen 4.058.700,00 4.079.881,00 3.460.100,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 919.348,55 951.605,90
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 919.348,55 (Euro 951.605,90)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.534.487,92 5.505.317,72
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 6.534.487,92 (Euro 5.505.317,72)
3. sonstige Verbindlichkeiten 739.327,65 648.943,10
- davon aus Steuern Euro 192.815,29 (Euro 273.232,25)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 158.264,34 (Euro 158.307,35)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 739.327,65 (Euro 648.943,10) 8.193.164,12
20.160.933,49 18.475.538,09

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2024 bis 31.12.2024

Engler Transfer GmbH

Bonn

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Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 76.624.039,07 70.664.067,60
2. sonstige betriebliche Erträge 2.584.764,19 2.736.370,72
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 34.580.438,80 32.535.572,68
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 9.250.567,64 11.556.833,14
- davon für Altersversorgung Euro 67.689,34 (Euro 72.188,48)
43.831.006,44 44.092.405,82
4. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.412.177,61 2.258.648,20
5. sonstige betriebliche Aufwendungen 23.245.125,10 21.781.885,11
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 132.608,29 22.148,17
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.890,00 19.182,00
- davon Aufwendungen aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2, S. 2 HGB Euro 12.890,00 (Euro 19.182,00)
8. Ergebnis nach Steuern 9.840.212,40 5.270.465,36
9. sonstige Steuern 86.009,00 4.569,00
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 9.754.203,40 5.265.896,36
11. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

I. Allgemeine Angaben

Die Engler Transfer GmbH hat ihren Sitz in Bonn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter HRB 8836 eingetragen.

Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Koch Holding GmbH, Bonn, (AG Bonn, HRB 26368) einbezogen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung. Aktivierungs- und Passivierungswahlrechte wurden nicht in Anspruch genommen.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 2 bis 13 Jahren pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Jahr voll abgeschrieben.

Rückdeckungsversicherungen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen sind mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die liquiden Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem international üblichen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) bewertet.

Grundlegende Annahmen der Berechnung sind der Zinssatz von 1,90 %, die Lohn- und Gehaltsdynamik von 0,00 %, die Rentendynamik von 0,00 %, die Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0,00 % sowie die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck, Köln 2018G.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage IV) dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

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Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.547.100,35 0,00 5.414.245,23 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 701.699,22 0,00 951.604,24 0,00
Summe 6.248.799,57 0,00 6.365.849,47 0,00

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Versicherungsentschädigungen und Steuererstattungen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen, in Höhe von T€ 586 enthalten.

Eigenkapital

Die Darstellung des Eigenkapitals ergibt sich aus der Bilanz. Das Stammkapital lautet noch auf DM (50.000,00 DM = € 25.564,59).

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Das Deckungsvermögen ist mit dem Aktivwert der Versicherung angesetzt. Der passive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung beträgt € 21.181,00 und ermittelt sich wie folgt:

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Aktivwert der Versicherung 210.114,00 €
Pensionsverpflichtungen 231.295,00 €
Unterschiedsbetrag 21.181,00 €

Es wurden folgende Aufwendungen und Erträge verrechnet:

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Aufwand aus der Zeitbewertung des Deckungsvermögens 8.624,00 €
Aufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung 4.266,00 €
Unterschiedsbetrag 12.890,00 €

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein negativer Unterschiedsbetrag in Höhe von € -1.647,00 (Vj.: € 2.054,00). Eine Ausschüttungssperre ergibt sich daher nicht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

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Strittige Sozialversicherungsbeiträge 2018 bis 2024 3.900.000,00 €
Beratungs- und Anwaltskosten 31.000,00 €
Urlaubsverpflichtungen 65.100,00 €
Jahresabschluss, Prüfung, Offenlegung 50.000,00 €
übrige 12.600,00 €
Summe 4.058.700,00 €

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

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Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 919.348,55 919.348,55 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.534.487,92 6.534.487,92 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 739.327,65 739.327,65 0,00
Summe 8.193.164,12 8.193.164,12 0,00
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Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 951.605,90 951.605,90 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.505.317,72 5.505.317,72 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 648.943,10 648.943,10 0,00
Summe 7.105.866,72 7.105.866,72 0,00

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von € 6.534.487,92 (Vj. € 5.505.317,72) ausgewiesen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, betragen T€ 19.669 und betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Leasingverträgen. Die finanziellen Verpflichtungen haben mit T€ 6.400 eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und mit T€ 13.269 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Aufgrund des ab 2022 wirksamen Ergebnisabführungsvertrages mit der Koch Holding GmbH entfallen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

IV. Sonstige Angaben

Belegschaft

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 2.054 festangestellte Mitarbeiter und 2.262 Aushilfen beschäftigt.

Geschäftsführung

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Name, Vorname Tätigkeit/ausgeübter Beruf
Koch, Edgar Kaufmann
Henke, Ingo (seit 01.03.2025) Kaufmann
Bekker, Stefan (seit 01.03.2025) Kaufmann

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar in Höhe von € 12.000,00 entfällt ausschließlich auf Abschlussprüferleistungen.

Hinsichtlich der Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Bonn, den 28.03.2025

Engler Transfer GmbH

Edgar Koch, Geschäftsführer

Ingo Henke, Geschäftsführer

Stefan Bekker, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL Engler Transfer GmbH Bonn zum 31. Dezember 2024

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.005,56 9.952,54 11.958,10
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.005,56 9.952,54 11.958,10
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.193.969,43 2.447.667,07 1.160.690,22 11.480.946,28
Summe Sachanlagen 10.193.969,43 2.447.667,07 1.160.690,22 11.480.946,28
Summe Anlagevermögen 10.195.974,99 2.457.619,61 1.160.690,22 11.492.904,38
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kumulierte Abschreibung 01.01.2024 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2024
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.003,56 996,54 3.000,10
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.003,56 996,54 3.000,10
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.574.125,43 2.411.181,07 1.096.164,22 8.889.142,28
Summe Sachanlagen 7.574.125,43 2.411.181,07 1.096.164,22 8.889.142,28
Summe Anlagevermögen 7.576.128,99 2.412.177,61 1.096.164,22 8.892.142,38
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Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024 Buchwert Vorjahr 31.12.2023
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.958,00 2,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 8.958,00 2,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.591.804,00 2.619.844,00
Summe Sachanlagen 2.591.804,00 2.619.844,00
Summe Anlagevermögen 2.600.762,00 2.619.846,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unsere Aufgabe ist die werktägliche Beförderung von Menschen mit einer Behinderung von den jeweiligen Wohnadressen zu den verschiedenen Einrichtungen der Behindertenhilfe. Konkret bedienen wir die integrativen Kindertagesstätten, den Bereich der Förderschulen sowie die Werkstätten für Menschen mit einer Behinderung.

Die zuständigen Sachkostenträger sind die öffentlichen Kommunen und Verbände als Leistungsträger der Behindertenhilfe.

Hauptsitz der Gesellschaft ist Bonn.

2. Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung ist in unserem Tätigkeitsfeld ohne Relevanz, da es sich ausschließlich um Dienstleistungen handelt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wir bewegen uns als Engler Transfer in einem stabilen Marktumfeld.

Wir bieten unsere Beförderungsleistungen nur und ausschließlich den öffentlichen Trägern der Behindertenhilfe an, die entsprechend öffentlich finanziert sind. Von daher ist unser Fahrdienstgeschäft als krisensicher und konjunkturunabhängig zu bewerten.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Wir können wieder auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken.

Die Gesellschaft ist überregional tätig, und zwar in den Regionen Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Die Umsatzerlöse sind vor allem durch Wachstum in den bestehenden Regionen sowie durch Vereinbarung höherer Vergütungen im Vergleich zum Vorjahr von 70.664 T€ um 8,4 % auf 76.624 T€ angestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich insbesondere durch niedrigere Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen von 2.736,4 T€ um 5,5 % auf 2.584,8 T€ reduziert.

Die Personalkosten haben sich trotz deutlicher Gehaltssteigerungen sowie einer Rückstellungszuführung von 600,0 T€ für strittige Sozialversicherungsbeiträge für das Jahr 2024 von 44.092,4 T€ um 0,6 % auf 43.831,0 T€ reduziert, denn im Vorjahr waren die Personalkosten durch einen Einmaleffekt aufgrund der Rückstellungszuführung von 2.700,0 T€ für strittige Sozialversicherungsbeiträge für die Jahre 2018 bis 2022 belastet. Der um den Sondereffekt der Rückstellungsbildung und -zuführung bereinigte Personalaufwand ist von T€ 40.792,4 auf T€ 43.231,00 gestiegen.

Die Fahrzeugkosten haben sich analog zum Umsatzwachstum von 19.246,1 T€ um 6,3 % auf 20.460,7 T€ erhöht. Die Abschreibungen sind von 2.258,7 T€ um 6,8 % auf 2.412,2 T€ gestiegen.

a) Ertragslage

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Ergebnisquellen 2024 2023 Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 9.634,5 5.262,9 4.371,6 83,1
Finanzergebnis 119,7 3,0 116,7 3.890,0
Steuerergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0
Jahresergebnis 9.754,2 5.265,9 4.488,3 85,2

Das Betriebsergebnis hat sich aufgrund der vorgenannten Effekte von 5.262,9 T€ um 4.371,6 T€ auf 9.634,5 T€ erhöht.

Das Finanzergebnis hat sich von 3,0 T€ um 116,7 T€ auf 119,7 T€ erhöht.

Im Jahr 2024 ist kein Steueraufwand angefallen, da ab dem Jahr 2022 das Ergebnis an die Muttergesellschaft abgeführt und dort versteuert wird.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur ist im Wesentlichen unverändert auf hohem Niveau. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Politik, aufgrund derer wir die erwirtschafteten und an das Mutterunternehmen abgeführten Ergebnisse im Konzern belassen.

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der Ergebnisabführung an die Koch Holding GmbH und der gestiegenen Bilanzsumme von 42,7 % um 3,6 Prozentpunkte auf 39,1 % vermindert. Unter Berücksichtigung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft hat sich die wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 72,5 % auf 71,5 % reduziert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 4,6 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Die Investitionen betreffen im Wesentlichen die Übernahme der Fahrzeuge nach Ablauf der Leasingverträge. Neue Fahrzeuge werden grundsätzlich geleast.

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr gut entwickelt.

c) Vermögenslage

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Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Aktiva
Anlagevermögen 2.601 2.620 -19 -0,7
kurzfristige Vermögenswerte 6.296 6.384 -88 -1,4
liquide Mittel 11.264 9.471 1.793 18,9
Passiva
Eigenkapital 7.888 7.888 0 0
Rückstellungen 4.080 3.481 599 17,2
kurzfristige Verbindlichkeiten 8.193 7.106 1.087 15,3
Bilanzsumme 20.161 18.475 1.686 9,1

Die Vermögenslage hat sich gegenüber dem Vorjahr sehr gut entwickelt. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir für stabil.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und cash flow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den cash flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.

Die Kennzahlen entwickelten sich wie folgt:

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2024 2023 2022
Umsatz pro Mitarbeiter 17.753 16.881 14.630
Umsatzrendite 12,7% 7,4% 5,4%
Cash Flow 12.764 10.682 5.062

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Durch die verbesserten Umsatzkonditionen ist der Umsatz pro Mitarbeiter gestiegen. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter hat sich um 130 erhöht.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Die im Vorjahr gesteckten Umsatz- und Ertragsziele wurden übertroffen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält in Bingen eine Zweigniederlassung ohne eigene Geschäftstätigkeit.

IV. Prognosebericht

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Die Umsatzerlöse 2024 betragen 76.624,0 T€, der Jahresüberschuss 2024 vor Gewinnabführung beträgt 9.754,2 T€.

In unserer Planung gehen wir für das Jahr 2025 von einer geringeren Umsatzsteigerung aus und erwarten ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiterhin als positiv.

V. Chancen- und Risikobericht

Unser aktuelles Geschäftsrisiko generiert sich wesentlich aus den Lieferengpässen bei der Fahrzeugbeschaffung. Daneben sind vor allem die wirtschaftlichen Auswirkungen und Unsicherheiten, die sich aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und den damit einhergehenden allgemeinen Teuerungsraten, wie z.B. für den Kraftstoff- und Fahrzeugeinkauf relevant. Den Lieferengpässen begegnen wir mit einer frühzeitigeren Bestellung neuer Fahrzeuge.

Die aktuelle politische Diskussion rund um eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht würde auch zu einer Wiedereinführung des Zivildienstes führen. Bei Realisierung dieses Vorhabens könnten Behindertentransporte auch wieder durch Organisationen mit Hilfe von Zivildienstleistenden durchgeführt werden. Eine Beeinträchtigung unserer zukünftigen Entwicklung sehen wir jedoch nicht. Zum einen ist die mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht sehr spekulativ und alles andere als gesellschaftlicher und politischer Konsens. Zum anderen wäre es bei einer möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht mehr als offen, ob die Fördereinrichtungen der Behindertenhilfe aus einer privatwirtschaftlich organisierten Beförderung ihrer Mitarbeiter mit Behinderung aussteigen würden und die Beförderungen in „Eigenregie“ durchführen möchten.

Neben unseren Preisanpassungen für gesetzliche Mindestlohnanhebungen und Kraftstoffeinkauf, ist es uns vor allem in Verbindung mit höheren Marktpreisen gelungen, unsere Liquiditätslage weiter zu verbessern und erfolgreich abzusichern.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten.

Die europäischen Richtlinien zur Inklusion könnten zu erhöhten Fahraufwendungen für die Beförderung behinderter Menschen führen, was die angespannten Kassenlagen der öffentlichen Träger überlasten könnte. Allerdings ist das Recht auf Teilhabe und Mobilität von Menschen mit Beeinträchtigungen in UN-Konventionen, europäischen Vorschriften und nationalen Regelungen verbrieft.

Im Dienstleistungsbereich der Behindertenbeförderung gibt es eine große Anzahl an geringfügigen Beschäftigten. Durch die Einführung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) zum 01.01.2015 ergeben sich in der Branche Unklarheiten über die Erfassung und Dokumentation der Arbeitszeiten. Im Rahmen einer sozialversicherungsrechtlichen Prüfung wurde unser Modell zur Erfassung von Arbeitszeiten beanstandet. Diese Beanstandung lassen wir derzeit vom Sozialgericht auf Zulässigkeit prüfen. Mit diesem Schritt streben wir eine grundsätzliche und rechtsverbindliche Klärung des Sachverhaltes sowie eine für das gesamte Geschäftsfeld verbindliche Rechtsregelung an. Für diesen Rechtsstreit haben wir eine Rückstellung von T€ 3.900 für die Jahre 2018 bis 2024 gebildet. Bei einem negativen Ausgang des Rechtsstreits erwarten wir eine zusätzliche jährliche Ergebnisbelastung von rd. T€ 600. Diese zusätzlichen Kosten können wir erst bei zukünftigen Ausschreibungen an unsere Kunden weitergeben, so dass eine zusätzliche Belastung nur für bestehende Aufträge entsteht.

Die Fahraufträge werden über Ausschreibungen vergeben, was den Wettbewerb verstärkt. Durch unsere jahrelange Erfahrung und Marktkenntnis haben wir eine hohe Expertise bezüglich der gestellten Anforderungen bei Ausschreibungen und betrachten dies als einen Wettbewerbsvorteil.

Mit unserer Spezialisierung auf die Beförderung von Menschen mit einer Behinderung in Kleintransportern sind wir in der Lage, unsere Marktposition zu stabilisieren und zu verbessern.

Es besteht kein Risiko des Forderungsausfalls, da öffentliche Auftraggeber rechtzeitig und regelmäßig zahlen.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, regelmäßige Kommunikation, Sicherheit, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Bonn, den 28.03.2025

Engler Transfer GmbH

Edgar Koch, Geschäftsführer

Ingo Henke, Geschäftsführer

Stefan Bekker, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Engler Transfer GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Engler Transfer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Engler Transfer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Sankt Augustin, 05.06.2025

HKF Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernhard Kurka, Wirtschaftsprüfer

Dr. Stephan Kurka, Wirtschaftsprüfer

Hinweis zur Feststellung des Jahresabschlusses gemäß § 328 HGB

Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde am 05.06.2025 festgestellt.

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