Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 12153
Eingetragen
18.6.2007
Branche
Eisengießereien a. n. g.Herstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenGraugießereien
Gegenstand
der Betrieb einer Eisengießerei, insbesondere die Produktion und der Vertrieb von Gußteilen für die Automobilzulieferindustrie.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Alucast Auto Parts Private LimitedIND
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Alucast Auto Parts Private Limited
India
1.350.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

EGM Automotive GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2007 bis zum 31.03.2008

Bilanz zum 31. März 2008

AKTIVA

Eröffnungsbilanz
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes 1.055.394,28 0,00
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.874.466,75 0,00
1. Software 10.398,00 0,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 1.864.068,75 0,00
II. Sachanlagen 1.352.211,81 0,00
1. technische Anlagen und Maschinen 1.054.409,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.802,81 0,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.000,00 0,00
C. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.461.765,10 0,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.097.893,30 0,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 838.967,34 0,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.364.904,46 0,00
4. geleistete Anzahlungen 160.000,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.352.827,90 0,00
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.460.454,79 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 892.373,11 0,00
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 467.210,79 25.000,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 44.847,51 0,00
13.608.724,14 25.000,00

PASSIVA

Eröffnungs bilanz
A. Eigenkapital 1.023.521,40 25.000,00
I. Gezeichnetes Kapital 1.350.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 0,00 0,00
III. Jahresfehlbetrag -326.478,60 0,00
B. Rückstellungen 1.651.867,11 0,00
1. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
2. sonstige Rückstellungen 1.651.867,11 0,00
C. Verbindlichkeiten 10.933.335,63 0,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.500.000,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.575.146,02 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.530.000,00 0,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 328.189,61 0,00
13.608.724,14 25.000,00

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2007 bis 31. März 2008

1. Umsatzerlöse 24.890.947,29
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.203.871,80
3. andere aktivierte Eigenleistungen 1.055.394,28
4. sonstige betriebliche Erträge 72.628,65
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -12.650.888,30
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.108.259,28 -17.759.147,58
6. Rohergebnis 10.463.694,44
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.263.221,61
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.229.069,93 -6.492.291,54
- davon für Altersversorgung € 5.084,61 (Vj. T€ 0)
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -542.645,77
9. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.468.958,27
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 347,91
- davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00 (Vj. T€ 0)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -286.625,37
- davon an verbundene Unternehmen € 67.467,00 (Vj. T€ 0)
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -326.478,60
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -0,00
14. sonstige Steuern -0,00
15. Jahresfehlbetrag -326.478,60

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr 01.07.2007 bis zum 31.03.2008

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB erstellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen des HGB wurde weitestgehend Gebrauch gemacht.

Da die Gesellschaft am 5. Juni 2007 als Vorratsgesellschaft mit Wirkung zum 01.07.2007 gegründet wurde, bezieht sich der Vorjahresvergleich ausschließlich auf die Eröffnungsbilanz zum 01.07. 2007.

Das erste Geschäftsjahr 2007/2008 ist ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01.07.2007 bis zum 31.03.2008.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr (Eröffnungsbilanz) im Wesentlichen beibehalten.

Die Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes wurden im Gründungsrumpfgeschäftsjahr vom 1.7.2007 bis 31.03.2008 gem. § 269 HGB aktiviert und werden gem. § 282 HGB ab 2008/2009 mit 25 % p.a. abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die Abschreibungen werden sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode vorgenommen. Bei Anwendung der degressiven Methode wird auf die lineare Abschreibung übergegangen, wenn sich danach ein höherer jährlicher Abschreibungsbetrag ergibt. Geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr jeweils voll abgeschrieben und sind in der Entwicklung des Anlagevermögens jeweils als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips (vereinbarter Verkaufspreis) bewertet und enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten und Abschreibungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert.

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls oder unter Anwendung des Imparitätsprinzips mit dem höheren Stichtagskurs am Abschlussstichtag bewertet.

Der Wertansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem am Bilanzstichtag tatsächlich bestehenden Haftungsvolumen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1. Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007/2008 ist auf Seite 6 dargestellt.

3.2. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes

Im Rumpfgeschäftsjahr vom 1.7.2007 bis 31.03.2008 wurde eine Bilanzierungshilfe in Anspruch genommen. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes wurden gem. § 269 HGB aktiviert und werden gem. § 282 HGB ab 2008/2009 mit 25 % p.a. abgeschrieben

3.3. Geschäfts- und Firmenwert

Der Geschäfts- und Firmenwert resultiert aus der Übernahme des operativen Geschäftes der ehemaligen Eisengießerei Monforts GmbH & Co. KG i.L. im Rahmen eines Asset Deals. Die Abschreibung erfolgt gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB linear über 7 Jahre p.r.t. aufgrund der Unternehmensplanung der Geschäftsleitung (§ 285 Nr. 13 HGB).

3.4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 1.350.000,00.

3.5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Gewährleistung, Nachbesserungen, Instandhaltung, ausstehende Stromrechnungen, Urlaub- und sonstige Personalrückstellungen, Prozessrisiken, Jahresabschlusskosten und für ausstehende Zinsabrechnungen.

3.6. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen enthalten mit € 0,00 Steuerabgrenzungen nach § 274 HGB.

3.7. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit Gesamtbetrag
bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahren von mehr als 5 Jahren 31.03.2008
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 4.500.000,00 0,00 4.500.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.575.146,02 0,00 0,00 4.575.146,02
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.530.000,00 0,00 0,00 1.530.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 328.189,61 0,00 0,00 328.189,61
6.433.335,63 4.500.000,00 0,00 10.933.335,63

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert durch die Sicherungsübereignung des Anlagevermögens sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, soweit diese nicht an die Factoringgesellschaft übertragen wurden, sowie durch Garantien der Gesellschafter

Der Gesellschafter, der auch verbundenes Unternehmen ist, hat bzgl. seiner Forderung gegen die Gesellschaft i.H.v. EUR 1.530.000,00 einen Rangrücktritt erklärt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von EUR 120.041,78 sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von EUR 202.191,34.

3.8. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

a) Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB liegen nicht vor.

Für die branchenüblichen Gewährleistungsaufwendungen wurden die erwarteten Kosten als Rückstellung gebucht.

b) sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verbindlichkeiten aus Mietverhältnissen p.a. 543.106
Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen p.a. 118.600
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
Bestellobligo 190.000
851.706

Weiterhin bestehen branchenübliche langfristige Stromlieferungsverträge.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1. andere aktivierte Eigenleistungen

Die anderen aktivierten Eigenleistungen betreffen die Ertragsbuchung der aktivierten Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes.

5. Sonstige Angaben

5.1. Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)

Angestellte 35
gewerbliche Arbeitnehmer 173
+

5.2. Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Sanjay Bichu

Die nach § 285 Nr. 9a HGB verlangten Angaben werden nach § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

 

Mönchengladbach, den 28.04.2008

EGM Automotive GmbH

gez. Sanjay Bichu, Geschäftsführer

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens in 2007/2008

historische Anschaffungs- / Herstellungskosten
01.07.2007 Zugänge Abgänge 31.03.2008
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes 0,00 1.055.394,28 0,00 1.055.394,28
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 0,00 14.465,00 0,00 14.465,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 2.087.757,00 0,00 2.087.757,00
0,00 2.102.222,00 0,00 2.102.222,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.275.740,67 0,00 1.275.740,67
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 351.361,66 0,00 351.361,66
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 40.000,00 0,00 40.000,00
0,00 1.667.102,33 0,00 1.667.102,33
0,00 3.769.324,33 0,00 3.769.324,33
0,00 4.824.718,61 0,00 4.824.718,61
kumulierte Abschreibungen
01.07.2007 Abschreibungen Abgänge 31.03.2008
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes 0,00 0,00 0,00 0,00
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 0,00 4.067,00 0,00 4.067,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 223.688,25 0,00 223.688,25
0,00 227.755,25 0,00 227.755,25
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 221.331,67 0,00 221.331,67
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 93.558,85 24.727,56 0,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 314.890,52 0,00 221.331,67
0,00 542.645,77 0,00 542.645,77
0,00 542.645,77 0,00 542.645,77
Nettowerte
31.03.2008 01.07.2007
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes 1.055.394,28 0,00
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 10.398,00 0,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 1.864.068,75 0,00
1.874.466,75 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.054.409,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.802,81 0,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.000,00 0,00
1.352.211,81 0,00
3.226.678,56 0,00
4.282.072,84 0,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007/2008

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1. Organisatorische und rechtliche Strukturen

Die neu gegründete EGM Automotive GmbH, Mönchengladbach, hat mit Wirkung zum 02. Juli 2007 das Geschäft der Eisengießerei Monforts GmbH & Co. KG i. L. in Form eines "Asset Deal" vom damaligen Insolvenzverwalter übernommen.

Die EGM Automotive GmbH ist eine 100%-tige Tochtergesellschaft der "Alucast Auto Parts Pvt Limited", Karnatka, Indien.

Aufgrund der Konsolidierung des Jahresergebnisses mit der Muttergesellschaft wurde das 1. Geschäftsjahr, als Rumpfgeschäftsjahr, zum 31. März 2008 beendet.

1.2. Produkte

Das Produktspektrum der EGM Automotive GmbH umfasst schwerpunktmäßig folgende Produktkategorien:

• Nockenwellen

• Auspuffkrümmer

• Turbolader Gehäuse

• Integrale Gehäuse für die Automobilindustrie und / oder deren Zulieferer, wobei EGM unter Einbeziehung der Kundenanforderungen weitestgehend nur für kleine und mittlere Kundenserien fertigt.

Dabei unterstützt EGM seine Kunden in der Entwicklung, Fertigung von Prototypen und Vorserien von komplexen Gusskomponenten und stützt sich dabei auf seine breit angelegte Erfahrung und Kompetenz beim Einsatz hochwertiger Materialien sowie seinem spezifisches Know How auf den Gebieten der Metallurgie und Physik.

In den ersten 9 Monaten hat das Unternehmen über 1,1 Millionen Komponenten gefertigt. Dies entspricht einem produzierten Legierungsvolumen von 3.756 Metrik Tonnen.

Unter dem weiteren Ausbau der Kompetenz im Bereich des Hohlguss-Verfahrens bei der Herstellung von Nockenwellen als auch auf andere Produktsegmente, verspricht sich die Geschäftsleitung von EGM zukünftig weiteres Wachstumspotential in einem wachsenden Marktsegment, zumal hier das sehr kosteneffektive und Energie sparende Kokillen Gießverfahren zum Einsatz kommt.

1.3. Märkte

Der von EGM belieferte Automotive Markt besteht aus den zwei Teilbereichen Personenkraftwagen und kommerzielle Fahrzeuge, mit den OEM's und deren Lieferanten als Zielkunden. Im Segment der Investitionsgüter liegt der Schwerpunkt im Bereich der Bau- und Landwirtschaftsmaschinen Industrie bzw. im Bereich des Sonderfahrzeugbaus.

Der Focus von EGM liegt dabei in der Belieferung von OEM's in den beiden Produktkategorien "Turbolader & Auspuffkrümmer" und "Nockenwellen" mit einem größeren Anteil bei den Personenkraftwagen und einem kleineren Anteil bei den kommerziellen Fahrzeugen.

Hierbei liegt dann die Ausrichtung von EGM auf die Herstellerbereiche von kleineren Serien und höherwertigen Komponenten und damit insbesondere auf Fahrzeugmodelle von Automobilherstellern, die im Premium und Luxus Segment angesiedelt sind, die in relativen kleineren Stückzahlen hergestellt werden; wie z. B. Porsche, für den EGM die Nockenwelle produziert.

Die weiter wachsenden Anforderungen an die Automobilindustrie in Bezug auf Fahrzeuge mit niedrigem Verbrauch, reduziertem CO2 Ausstoß, hohen Sicherheitsstandards, Langlebigkeit und Qualität sind essentiell geworden. Dies bedeutet wiederum für die Entwickler im Automobilbereich, zukünftig noch enger mit den Zulieferern und Teilelieferanten zusammen zu arbeiten, um neue Produkte schneller auf den Markt zu bringen. Dies gilt insbesondere für den Motorenbau und damit einhergehend die Produktkategorie "Turbolader", die noch über enormes Potential verfügt, die gestellten Anforderungen zu erfüllen. Daher wird dieses Marktsegment zukünftig mit signifikanten Wachstumsraten weiter wachsen und bietet somit auch für EGM ein bedeutendes Potential an diesem Wachstum mit seinen Produkten teilzuhaben, da man ja bereits heute ein wichtiger Partner der OEM's auf diesem Gebiet ist.

1.4. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung basiert im Wesentlichen auf langfristigen Vereinbarungen und Lieferverträgen, die sich an der Lebensdauer der Serien der Automobilhersteller und damit der OEM's und deren Zulieferer orientiert. Von daher sind nahezu 90% des Umsatzes für 2009, sowie 80% bzw. 70% des geplanten Absatzes der Jahre 2010 und 2011 durch derartige Serien der Automobilhersteller für die EGM eine feste Absatz- und Umsatzgröße in den nächsten Jahren.

Die Gesellschaft verfügt über ein starkes Portfolio an Lieferantenvereinbarungen mit namhaften Herstellern der Automotive Branche und von daher ist das Risiko des Vertragsverlustes als gering einzustufen, zumal EGM ein integraler Bestandteil des internationalisierten Supply Chain der Automotive Hersteller ist und auch als solcher die Normen der ISO Zertifizierung der Automotive Industrie erfüllt.

Traditionell ist EGM keine vertriebsorientierte Unternehmung. Die meisten Vereinbarungen und Verträge sind mehr oder weniger Folgeaufträge, die sich aus der Positionierung von EGM als sogenannter "Premium Guss Lieferant" ergibt und der gewohnten und professionellen Zusammenarbeit in der Produktentwicklung mit und für den Kunden.

Daher ist die wesentliche Aufgabe des Vertriebs von EGM das Projektmanagement mit den Kunden in den Stufen der Entwicklung, der Prototypen und des Serienanlauf, aber auch die Etablierung neuer Kundenkontakte.

Dies bestätigt sich in der Tatsache, dass nach der Übernahme des Geschäftsbetriebes vom Insolvenzverwalter innerhalb der ersten 7 Monate neue Kundenprojekte für zukünftige Serien in einem Wert von EUR 21,0 Mio. Jahresumsatz mit den Kunden vereinbart werden konnten. Dies wird aber erst ab dem Jahr 2009 umsatzwirksam.

1.5. Produktion

EGM hat die Produktionsphilosophie, den Produktionsprozess mit Standardanwendungen so zu organisieren, dass man mit minimierten Umstellzeiten operiert, um so Rüstzeiten und Kosten zu sparen. Dies ist gerade im Hinblick auf kurze Reaktionszeiten, die Kundenseitig durch Veränderungen im Abrufverhalten auftreten, absolut notwendig und essentiell im heutigen Automotive Geschäftsfeld. Dazu bedarf es einer flachen Organisationsstruktur und der konsequenten Umsetzung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Betrieb, um diese Anforderungen, auch im Hinblick auf eine steigende Komplexität der Produkte, effizient zu erfüllen.

Die gegenwärtige Auslastung beträgt im Durchschnitt ca. 62,5 % der installierten Kapazität mit einer netto Prozesszeit, die leicht darunter liegt. Eine weitere Verbesserung der Produktionsplanung und der Kontrollsysteme wird unter den jetzigen Gegebenheiten zu einer weiteren Kapazitätsoptimierung von ca. 20% beitragen, was unter der jetzigen Auslastung einem Nutzungsgrad von nahezu 50% entspricht.

Dies bedeutet, dass für die Erhöhung des Absatzvolumens gem. Unternehmensplanung und darüber hinaus für weiteres Wachstumspotential ausreichende Kapazitäten im Gießbereich vorhanden sind, ohne in Investitionen der Kapazitätserweiterung grundlegend investieren zu müssen.

Trotzdem sind Investitionen im Bereich der Modernisierung und der Automatisierung der Produktion und des Produktionsprozesses notwendig, um den wachsenden Anforderungen, insbesondere im Bereich der Kernmacherei, flexibel und kosteneffizient gerecht zu werden, welche wiederum eng mit den neuen Projekten und Aufträgen verbunden sind.

Aufgrund des derzeitigen Beschäftigungsniveaus ist das Unternehmen EGM gezwungen, im Geschäftsjahr 2008/2009 weitestgehend mit Kurzarbeit zu operieren, um eine Entlassung von 50 bis 60 Mitarbeitern zu vermeiden, die bei verbesserter Auftragslage im Geschäftsjahr 2009/2010 benötigt werden, um die Auslastung dann arbeitsseitig zu bewältigen.

1.6. Beschaffung

EGM bezieht schwerpunktmäßig Rohmaterialien in Form von unterschiedlichen Eisen und Nickel Rohstoffen sowie Verbrauchsmaterialien und Stoffe, welche für den Gießprozess von Gussprodukten benötigt werden. Dabei stützt sich EGM auf eine gute Geschäftsverbindung mit den sehr spezifischen und ausgewählten Lieferanten.

Diese sogenannten "A" Lieferanten repräsentieren 88% des Beschaffungswertes, wovon wiederum 50% durch zwei Lieferanten abgebildet werden und EGM mit dem Rohstoff Nickel beliefern. Dieser durchaus gegebenen Lieferantenabhängigkeit hat man seitens EGM langfristige Rahmenverträge mit diesen Lieferanten entgegengesetzt und mit einer Preis-Bandbreite versehen, um Preisrisiken innerhalb der Bandbreiten zu minimieren. Daneben wird die Entwicklung auf dem "Spot Market" sehr aufmerksam verfolgt und fallweise sich auch kurzfristig auf diesem Sektor versorgt.

1.7. Investitionen

Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden erste Investitionen als Bestandteil eines gesamten Investitions- und Modernisierungsplanes umgesetzt. Diesen gilt es in den nächsten zwei Jahren konsequent fort zusetzten, um die geplanten Kundenprojekte und damit verbundenen Umsatz- und Absatzziele in den nächsten Jahren seitens der Produktion auch zu erreichen. Der gesamte Investitionsbedarf beträgt EUR 2,2 Mio., die in den Jahren 2008 und 2009 mit je EUR 1,1 Mio. investiert werden müssen.

1.8. Forschung und Entwicklung

Im Bereich Forschung und Entwicklung sind es im Wesentlichen die Themenstellungen, die sich aus den Produktentwicklungen der Kunden von EGM ergeben und man befasst sich weitestgehend mit Legierungen und Materialzusammensetzungen der Gussprodukte, um die damit verbundenen, kundenseitigen Anforderungen zu erreichen.

1.9. Personal

Das hoch qualifizierte Personal von EGM ist eines seiner Stärken und wurde auch zur Fortsetzung des Geschäftsbetriebes im Rahmen des Paragraphen 613 a BGB vom Insolvenzverwalter übernommen. Damit wurde sichergestellt, dass das Know How der Mitarbeiter dem Unternehmen erhalten bleibt und auch die Mitarbeiter demonstrieren ihre Treue zum Unternehmen EGM, denn trotz der Schwierigkeiten des Unternehmens in der Vergangenheit, haben 80% der Mitarbeiter eine Firmenzugehörigkeit von mehr als 5 Jahren. Um auch zukünftig qualifizierten Nachwuchs im gewerblichen Bereich zu haben, bildet das Unternehmen in diesem Bereich aus und wird dies auch in den kommenden Jahren mit durchschnittlich 7 bis 9 Ausbildungsplätzen konsequent fortsetzen um auch auf diesem Weg eine altersbedingte Fluktuation auszugleichen.

1.10. Arbeitssicherheits- und Umweltschutz

Die Anforderungen auf dem Gebiet des Arbeitssicherheitsschutzes werden durch einen Beauftragten der Firma IBG (die zur ehemaligen Maschinenfabrik Monforts gehört), namentlich z.Zt. der Herr Zander, wahrgenommen, geprüft und dann durch Anweisungen der Geschäftsführung im Betrieb umgesetzt.

Auf dem Gebiet des Umweltschutzes ist es schwerpunktmäßig der Emissionsschutz und seine Vorgaben, die es gilt für EGM zu erfüllen. Hier findet eine enge Zusammenarbeit mit dem Fachbereich des IFG, Düsseldorf, statt, um hier die gesetzlichen Richtlinien und Vorgaben zu erfüllen bzw. darauf hin auch geeignete Maßnahmen einzuleiten und umzusetzen. Zum heutigen Zeitpunkt sind hier keine Auflagen existent oder nicht umgesetzt.

2. Ertragslage

Die Ertragslage der EGM Automotive GmbH wird sich im ersten vollständigen Geschäftsjahr 2008/2009 im Vergleich zu den ersten 9 Monaten nicht wesentlich verbessern, auch wenn sich der geplante EBITDA auf TEUR 602 gegenüber TEUR 503 in den ersten 9 Monaten verbessert. Auslastungsbedingt wird sich die Ertragslage erst im darauffolgenden Geschäftsjahr 2009/2010 nachhaltig verbessern können.

Unter Einbeziehung von Abschreibungen und Zinsaufwendungen ist ein Verlust in Höhe von TEUR 971 für das Geschäftsjahr 2008/2009 geplant. Im darauffolgenden Geschäftsjahr 2009/2010 ist erstmals ein EBITDA in Höhe von TEUR 2.021 und nach Abschreibungen und Zinsen ein Gewinn von TEUR 113 geplant und resultiert aus einer Umsatzsteigerung von EUR 10,1 Mio. gegenüber dem Jahr 2008/2009.

3. Finanzlage

Die Erstfinanzierung des Unternehmens mit Eigen- und Fremdkapital wurde weitestgehend zur Kaufpreisfinanzierung des Asset Deal verwand. Das laufende Geschäft wird derzeit durch Zahlungsziele der Lieferanten finanziert und die Liquidität des Unternehmens ist sehr angespannt, da derzeit keine Kredite von Banken zur Finanzierung des Betriebsmittelbedarfs zur Verfügung stehen.

Um die Unternehmensfinanzierung nachhaltig zu verbessern, beantragt das Unternehmen derzeitig eine Landesbürgschaft in Höhe von EUR 3,0 Mio. die dann der finanzierenden Bank als Sicherheit für einen Kredit in gleicher Höhe dienen soll.

Gleichzeitig wird der Gesellschafter der EGM die Eigenkapitalausstattung mit insgesamt EUR 2,8 Mio. in den nächsten beiden Jahren verbessern, wovon EUR 1,5 Mio. in diesem Jahr und EUR 1,3 Mio. im nächsten Jahr vom Gesellschafter erbracht werden müssen. Diese Eigenkapitalmaßnahme ist Bestandteil des Gesamtfinanzierungsbedarfs (unter Beibehaltung des Factoring) in Höhe von EUR 5,8 Mio. für die nächsten beiden Geschäftsjahre und eine verbindliche Vorgabe für die zu beantragende Landesbürgschaft und den damit verbundenen Kreditmitteln in Höhe von EUR 3,0 Mio.

4. Vermögenslage

Das Vermögen der EGM Automotive GmbH ist durch die derzeitige Unternehmensfinanzierung vollständig als Sicherheit abgetreten. Das Anlagevermögen und die Vorräte sind als Sicherheit der finanzierenden EXIM Bank, Indien, abgetreten und die Kundenforderungen sind durch das praktizierte Factoring im Rahmen einer Globalzession an die Factoring Gesellschaft abgetreten.

Das eingetragene Eigenkapital wird durch den geplanten Verlust im Geschäftsjahr 2008/2009 nahezu aufgebraucht sein und dann nur noch durch die mit Rangrücktritt ausgestatteten Darlehen der Muttergesellschaft gebildet. Aus diesem Grund ist die zur weiteren Unternehmensfinanzierung vorgesehene Eigenkapitalerhöhung von insgesamt EUR 2,8 Mio. zwingend notwendig.

5. Nachtragsbericht

Es gibt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Auswirkungen auf die Ertrags- Finanz- oder Vermögenslage des Unternehmens haben.

6. Risikobericht

6.1. Markt

In der Marktbetrachtung der von EGM bedienten Segmente im Automotive Bereich sind derzeit keine Risiken, die sich auf die geplante und zukünftige Geschäftsentwicklung negativ auswirken könnten erkennbar.

6.2. Finanzlage

Wenn die vorgesehene Unternehmensfinanzierung nicht in dem geplanten Umfang zeitnah realisiert wird, ist der Fortbestand des Unternehmens durch eine dann eintretende Insolvenz gefährdet.

7. Prognosebericht

Das Unternehmen EGM Automotive GmbH ist zukunftsfähig. In den ersten 9 Monaten der Fortführung des Geschäftsbetriebes - nach der Insolvenz der Eisengießerei Monforts GmbH & Co. KG - hat sich gezeigt, dass auf der Kundenseite ein sehr großes Interesse an einer langfristigen Zusammenarbeit mit dem Unternehmen EGM besteht und man das Know How der Mitarbeiter bei der Entwicklung neuer Projekte schätzt. Um die damit verbundenen zukünftigen Anforderungen auch produktionsseitig zu erfüllen, bedarf es der Umsetzung des Investitionsplanes zur Modernisierung und Automatisierung. Diese Investitionen sind aber nur dann realisierbar, wenn das Gesamtkonzept der Unternehmensfinanzierung erfolgreich umgesetzt wird.

 

Mönchengladbach, den 23.04.2008

gez. Sanjay Bichu, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der EGM Automotive GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Juli 2007 bis zum 31. März 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort wird über die Liquiditätserfordernisse und den Eigenkapitalbedarf der Gesellschaft in den folgenden Geschäftsjahren 2008/2009 und 2009/2010 berichtet.

 

Hagen, den 28.04.2008

gez. Rudi Cramer, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Dietmar Cramer, Wirtschaftsprüfer

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