Stammdaten

Register
Amtsgericht Hildesheim HRB 3450
Eingetragen
15.12.2005
Branche
Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenEinzelhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Vertrieb von Konsumwaren, deren Vertrieb keiner staatlichen Genehmigung oder sonstigen öffentlich rechtlichen Erlaubnis bedarf, insbesondere von Elektroartikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Erich Hennings
seit 28.8.2024
Prokura
Hauke Stamer
seit 28.8.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hildesheim
12.500 €
50.00%
Hildesheim
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Onni-Tec GmbH

Diekholzen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand der seit 2003 bestehenden Onni-Tec GmbH mit Sitz in Diekholzen bei Hildesheim ist der Vertrieb von Konsumwaren, deren Vertrieb keiner staatlichen Genehmigung oder sonstigen öffentlich-rechtlichen Erlaubnis bedarf, insbesondere von Elektroartikeln. Als international ausgerichtetes Handelsunternehmen bietet die Onni-Tec GmbH ein breites Portfolio an Akku- und Ladetechnik, sowie Zubehör für mobile Geräte an. Das Sortiment umfasst Handels- und Eigenmarken, die über Einzel-, Groß- und Onlinehändler vertrieben werden. Mit der Coronapandemie wurden Ende 2020 auch Corona Schutzartikel in das Sortiment aufgenommen und das Tätigkeits- und Geschäftsfeld der Onni-Tec GmbH dementsprechend ausgeweitet.

1.2 Ziele und Strategien

Das Ziel der Onni-Tec GmbH ist es, mit seinen Kunden und Partnern langfristig, partnerschaftlich und erfolgreich zusammenzuarbeiten. Gemeinsam mit unseren Kunden erarbeiten wir Lösungen zur Produkt- und Marktentwicklung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

1.3 Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Gesellschaft betreibt als Handelsunternehmen keine Forschung und Entwicklung.

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland und Europa

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in Deutschland im Jahr 2022 um 1,9 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.1

Nach einem Einbruch des Wirtschaftswachstums im Corona-Krisenjahr 2020 hat sich die Wirtschaft im Jahr 2021 sehr schnell erholt. Im Jahr 2022 hat sich das Wachstum leicht verlangsamt. Die Verkaufspreise im Großhandel sind stark gestiegen und waren im Jahresdurchschnitt 2022 um 18,8 % höher als 20212.

Insbesondere die Preissteigerungen im Großhandel mit Mineralölerzeugnissen (+50,1 %), mit chemischen Erzeugnissen (+37,7 %), mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (+32,9 %) sowie mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (+32,6 %) sowie mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug (+21,7%) hatten im Jahr 2022 einen entscheidenden Einfluss auf die Veränderung gegenüber dem Vorjahr.

Die Kursentwicklung des USD verlief im Geschäftsjahr 2022, wie im Jahr zuvor, sehr volatil zwischen 1,1342 USD/€ im Februar im Hoch und 0,9826 USD/€ im Oktober im Tief.3 Die hohe Spreizung und schnelle Veränderungen machen die Kalkulation der deckungsbeitragspositiven Verkaufspreise sehr schwierig.

2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Der Gesamtmarkt für Digitalkameras ist weiterhin rückläufig. Die abgesetzte Menge inklusive Action-Cams und Camcorder betrug in Deutschland in 2022 laut Branchenverband 1,05 Millionen Stück (-20%), der zugehörige Umsatz 647 Mio € (-4%). Auf dem Zubehörmarkt wurde eine höhere Nachfrage und ein Umsatzplus von 20% verzeichnet.4 Die Anzahl der in Deutschland verkauften Smartphones belief sich im Jahr 2022 auf 21,6 Millionen Stück. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Absatz um rund 0,6 Millionen Geräte gesunken5. Weiterhin werden überwiegend interne Akkus verbaut, die von Konsumenten nur schwer getauscht werden können. Der Markt an Corona-Schutzausrüstung hat sich im Jahr 2022 aufgrund der gelockerten Corona-Maßnahmen reduziert und war von einem Überangebot an verfügbarer Ware und reduzierten Preisen geprägt.

2.3 Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr

Durch den Ausbruch des Ukraine Kriegs Ende Februar 2022 sind der Konsum und die Investitionen in Deutschland zurückgegangen. Dies hatte im Industriezellenbereich negative Auswirkungen auf die durchschnittliche Marge.

Auch im Jahr 2022 war die Coronapandemie weltweit noch präsent und es gab weiterhin eine hohe Nachfrage nach Schutzartikeln. Allerdings wurden einige Coronamaßnahmen gelockert oder fielen teilweise komplett weg. So war ab April 2022 nach 2 Jahren der Einkauf im Einzelhandel ohne Maske wieder möglich, die Maskenpflicht galt nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Die Lockerung der Corona-Maßnahmen führte für unsere Gesellschaft in 2022 zu Umsatzeinbußen von rund 2 Mio € gegenüber dem Vorjahr.

3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Entsprechend der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist der Anteil des Anlagevermögens am bilanzierten Gesamtvermögen vergleichsweise gering. Insbesondere aufgrund der Veräußerung der Anteile an einem Beteiligungsunternehmen ist der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen von 3,7 % zum Vorjahresstichtag auf 1,3 % zum 31. Dezember 2022 weiter gesunken.

Das Vorratsvermögen der Gesellschaft ist gegenüber dem Vergleichsstichtag von T€ 5.504 auf T€ 4.182 gesunken. Damit beträgt der Anteil des Vorratsvermögens am Gesamtvermögen zum Bilanzstichtag 45,0 % (Vergleichsstichtag: 65,1 %).

Während Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände nahezu unverändert sind, sind die flüssigen Mittel auf T€ 2.879 (Vergleichsstichtag: T€ 401) gestiegen und umfassen zum Bilanzstichtag damit 31,0 % des Gesamtvermögens der Gesellschaft.

Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2022 T€ 7.354 (Vorjahresstichtag: T€ 7.057). Der Anstieg resultiert aus der Nichtausschüttung des Vorjahresergebnisses sowie dem Jahresüberschuss 2022.

Unverändert gegenüber dem Vorjahr bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Zahlungsfähigkeit ist jederzeit sichergestellt. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahresstichtag von 83,5 % auf 79,1 % gesunken.

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vergleichsjahr geringfügig vermindert (2022: T€ 19.857; 2021: T€ 20.046). Da sich die Materialaufwendungen überproportional um 2,8 % auf T€ 16.558 verringert haben, ist das Rohergebnis von T€ 3.109 auf T€ 3.557 gestiegen.

Bei geringfügig gestiegenen Personalaufwendungen (T€ 1.344; 2021: T€ 1.311) und verkaufsprovisionsbedingt gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 509; 2021: T€ 615) haben vor allem die auf Forderungen gegen ein ehemaliges Beteiligungsunternehmen vorzunehmenden Wertberichtigungen (T€ 1.037) zu einem deutlich geringeren EBIT von T€ 659 (2021: T€ 1.173) geführt.

Nach betriebsprüfungsbedingt erhöhten Steueraufwendungen (T€ 362; 2021: T€ 345) ergibt sich ein verminderter Jahresüberschuss von T€ 297 (Vorjahr: T€ 839).

Das Forderungsmanagement unterliegt einer laufenden Überwachung durch die Geschäftsführung. Bankguthaben werden hauptsächlich bei inländischen Kreditinstituten angelegt.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Unternehmenssteuerung werden als finanzielle Leistungsindikatoren insbesondere das Rohergebnis, das EBIT sowie das Jahresergebnis herangezogen, die sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt haben:

(jeweils
in T€)
2022 2021
Rohergebnis 3.557 3.109
EBIT 659 1.173
Jahresergebnis 297 839

5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

5.1 Risiken

Die größte Gefahr stellen die globalen Auswirkungen der Ukraine-Krise und des Konflikts im Nahen Osten dar. Diese können einerseits zu einer rezessionsbedingt verringerten Nachfrage und zu volatilen Frachtpreisen, aber auch zu knappen Kapazitäten führen.

Ferner kann, wie im Vorjahr, die Entwicklung des USD zu höheren Beschaffungspreisen führen. Der Einkauf der Gesellschaft erfolgt überwiegend auf USD-Basis.

Auf den Markt drängende asiatische Anbieter, die die Waren unter Umgehung jeglicher Marktüberwachung und Ausnutzung von Zollfreigrenzen direkt an die Konsumenten und Industriekunden in Europa versenden, können zu einer Nachfrageverschiebung führen.

5.2 Chancen

Aufgrund der flexiblen Unternehmensstruktur und flachen Hierarchie kann sich die Organisation gut den sich verändernden externen Faktoren anpassen. Durch die gute weltweite Vernetzung können wir auch in einem schwierigem Marktumfeld Ware beschaffen und so unsere Kunden bedienen. Die Partnerschaft mit langjährigen Kunden und die Weiterentwicklung des Produktportfolios werden weiter intensiviert.

In den drei Jahren Corona-Pandemie haben wir ein neues Kundennetzwerk im Bereich Apotheken und Pflegebereich aufgebaut. Hier besteht zukünftig die Chance, andere Produkte zu vermarkten, die nicht im direkten Zusammenhang mit der Coronapandemie stehen.

5.3 Voraussichtliche Entwicklung

Die Coronapandemie gilt in Deutschland seit April 2023 als offiziell beendet. Corona-Maßnahmen sind nicht mehr vorgeschrieben. Dies wird sich auf die Umsatzerlöse und das Ergebnis 2023 erheblich negativ auswirken, so dass wir von Umsatzerlösen in Höhe von rund T€ 7.000 und einem Jahresüberschuss auf dem Niveau des Berichtsjahres ausgehen. Für 2024 gehen wir von vergleichbaren Werten aus.

 

Diekholzen, den 21. Mai 2024

Onni-Tec GmbH

Geschäftsführung

Jan Hennings

1 Vgl. Pressemitteilung vom Statistischen Bundesamt vom 13. Januar 2023

2 Vgl. Pressemitteilung vom Statistischen Bundesamt vom 16. Januar 2023

3 Vgl. Euro-Referenzkurse der Europäischen Zentralbank (Monatsdurchschnitte)

4 https://www.photoscala.de/2023/03/06/fotomarkt-2022-hochwertige-kameras-entpuppen-sich-als-wachstumsmotor

5 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/77637/umfrage/absatzmenge-fuer-smartphones-in-deutschland-seit-2008/

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 121.075,00 311.963,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.365,00 6.265,00
II. Sachanlagen 46.710,00 47.948,00
1. technische Anlagen und Maschinen 3.530,00 4.611,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.180,00 43.337,00
III. Finanzanlagen 69.000,00 257.750,00
1. Beteiligungen 0,00 23.750,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 165.000,00
3. Sonstige Finanzanlagen 69.000,00 69.000,00
B. Umlaufvermögen 9.172.577,91 8.126.936,80
I. Vorräte 4.181.812,13 5.504.079,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.111.661,83 2.221.957,63
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.065.330,85
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.111.661,83 1.156.626,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.879.103,95 400.899,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.775,00 10.244,35
Aktiva 9.301.427,91 8.449.144,15

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 7.354.199,50 7.057.029,17
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 7.032.029,17 6.193.126,29
III. Jahresüberschuss 297.170,33 838.902,88
B. Rückstellungen 675.889,81 742.939,13
C. Verbindlichkeiten 1.271.338,60 649.175,85
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 86.572,00 86.832,59
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 86.572,00 86.832,59
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.184.766,60 562.343,26
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.184.766,60 562.343,26
Passiva 9.301.427,91 8.449.144,15

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 3.557.334,71 3.108.713,16
2. Personalaufwand 1.343.844,65 1.311.275,48
a) Löhne und Gehälter 1.235.789,01 1.194.792,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 108.055,64 116.483,28
davon für Altersversorgung 12.144,00 12.144,00
3. Abschreibungen 1.045.029,33 9.765,23
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 8.167,31 9.765,23
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.036.862,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 509.036,19 614.800,78
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 10.380,69 30.251,18
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10.726,27
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.403,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 121,00 1.232,05
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 362.037,32 344.866,01
9. Ergebnis nach Steuern 297.266,22 838.902,88
10. sonstige Steuern 95,89
11. Jahresüberschuss 297.170,33 838.902,88

Anhang

Jahresabschluss zum 31.12.2022

Onni-Tec GmbH, Diekholzen, Amtsgericht Hildesheim HRB 3450

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Onni-Tec GmbH, Diekholzen, zum 31. Dezember 2022 wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzende Vorschriften des GmbH-Gesetzes wurden dabei beachtet.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände beträgt zwischen 3 und 5 Jahren. Die Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens beträgt beispielsweise für Betriebs- und Geschäftsausstattung 8 Jahre.

Selbstständig nutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs stets vollständig abgeschrieben. Aus Vereinfachungsgründen werden diese Vermögensgegenstände als Zugang und Abgang im Anlagengitter erfasst.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen bilanziert.

2. Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und unter Abzug einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko bewertet.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt der Ansatz zum Nominalwert, ebenso wie bei den Kassen- und Bankguthaben,

3. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Vorjahre und das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Gewerbesteuer- und Körperschaftsteuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

4. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss 2022 konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind analog zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die zum Vergleichsstichtag ausgewiesenen Forderungen gegen ein ehemaliges Beteiligungsunternehmen setzten sich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 990.) und sonstigen Forderungen (TEUR 75) zusammen.

Es bestehen unverändert zum Vorjahr keine Forderungen gegenüber den Gesellschaftern.

3. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 25.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Personalkosten (TEUR 190) und Gewährleistungen (TEUR 50).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern über TEUR 232 (Vorjahr: TEUR 61) enthalten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielte ihre Umsatzerlöse durch Lieferungen im Rahmen des Handelsgeschäfts. Von der Erleichterung nach § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 190 (Vorjahr: TEUR 80).

Personalaufwand

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 12) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter diesem Posten werden insbesondere Kosten der Warenabgabe in Höhe von TEUR 164 (Vorjahr: TEUR 279) sowie Raumkosten in Höhe von TEUR 128 (Vorjahr: TEUR 111) ausgewiesen. Darüber hinaus werden unter diesem Posten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 30) ausgewiesen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen in Höhe von TEUR 181 (Vorjahr: TEUR 345) auf das Geschäftsjahr sowie in Höhe von TEUR 181 auf Vorjahre aufgrund einer durch das Finanzamt durchgeführten Außenprüfung für die Jahre 2016 bis 2019.

Erläuterungen nach § 285 Nr. 31 HGB

Im Geschäftsjahr wurden Ausleihungen an ein ehemaliges Beteiligungsunternehmen (TEUR 165) sowie weitere Forderungen gegen dieses Beteiligungsunternehmen (TEUR 872), die in Höhe von TEUR 714. aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 158 resultieren, wertberichtigt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden 15 (Vorjahr: 19) Arbeitnehmer (inkl. Geschäftsführung) beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2022 waren 13 Vollzeit- (Vorjahr: 16) und 2 Teilzeitbeschäftigte (Vorjahr: 3) angestellt.

Geschäftsführung

Jan Hennings, Diekholzen (seit 1. Juli 2023)

Dirk Bastert, Hildesheim (bis 30. Juni 2023)

Geschäftsführung Onni Industrial GmbH

Hauke Stamer, Hildesheim (bis 30. Juni 2023)

Geschäftsführung Onni Industrial GmbH

Auf die Angabe der Geschäftsführungsvergütung wird nach § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 Buchstabea HGB verzichtet.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung wird den Gesellschaftern vorschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus unbefristetenMietverträgen bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 97). Darüber hinaus bestehen Leasingverträge, aus denen eine Gesamtverpflichtung in Höhe von 51 (jährlich: TEUR 25) resultiert.

Unterschrift der Geschäftsführung

Jan Hennings

 

Diekholzen, den 21. Mai 2024

Onni-Tec GmbH

Geschäftsführung

Jan Hennings

Anlagespiegel zum 31.12.2022

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge-
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.447,15 0,00 0,00 49.447,15
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 49.447,15 0,00 0,00 49.447,15
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 19.562,67 0,00 0,00 19.562,67
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 179.100,54 6.029,31 0,00 185.129,85
Summe Sachanlagen 198.663,21 6.029,31 0,00 204.692,52
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 23.750,00 0,00 23.750,00 0,00
2. Auslehiungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 165.000,00 0,00 165.000,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 138.000,00 0,00 0,00 138.000,00
Summe Finanzanlagen 326.750,00 0,00 188.750,00 138.000,00
574.860,36 6.029,31 188.750,00 392.139,67
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
01.01.2022
EUR
Zuführungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2022
EUR
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.182,15 900,00 0,00 44.082,15 5.365,00 6.265,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 43.182,15 900,00 0,00 44.082,15 5.365,00 6.265,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 14.951,67 1.081,00 0,00 16.032,67 3.530,00 4.611,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 135.763,54 6.186,31 0,00 141.949,85 43.180,00 43.337,00
Summe Sachanlagen 150.715,21 7.267,31 0,00 157.982,52 46.710,00 47.948,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 23.750,00
2. Auslehiungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 165.000,00
4. Sonstige Ausleihungen 69.000,00 0,00 0,00 69.000,00 69.000,00 69.000,00
Summe Finanzanlagen 69.000,00 0,00 0,00 69.000,00 69.000,00 257.750,00
262.897,36 8.167,31 0,00 271.064,67 121.075,00 311.963,00

Bericht des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. J. Hennings

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Onni-Tec GmbH, Diekholzen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Onni-Tec GmbH, Diekholzen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Onni-Tec GmbH, Diekholzen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 21. Mai 2024

ba audit gmbh
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Niederlassung Hannover

Andreas Wenzel, Wirtschaftsprüfer

Dr. Sören Peters, Wirtschaftsprüfer

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