Camtek Germany Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Dr. Piel seit 1.2.2023 | Geschäftsführer |
Michael Dr. Pekeler seit 4.11.2022 | Geschäftsführer |
Stefan Bauer seit 6.5.2020 | Prokura |
Christoph Quitmann seit 6.5.2020 | Prokura |
Wolfgang Walter Heckmann seit 9.5.2014 | Prokura |
Burkhard Armin Dr. Prause seit 8.5.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 2.06% | |
K**** S******** | 2.06% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Bruker Energy & Supercon Technologies, Inc. | 52.49% |
RI Research Instruments Manager GbR | 43.40% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RI Research Instruments GmbHBergisch GladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023Übersicht und generelle Marktentwicklung Der Geschäftsgegenstand der RI Research Instruments GmbH ist die Entwicklung, die Herstellung und der Verkauf von elektromagnetischen und -mechanischen Komponenten und Systemen für Teilchenbeschleunigungsanlagen und anderen Anwendungen in der Wissenschaft, der Energietechnik, der Medizin und der Industrie weltweit. Die Erzeugnisse sind zu einem großen Teil kunden- bzw. anwendungsspezifische Einzelstücke, die im Rahmen jeweils eingerichteter Projekte geplant, konstruiert und gefertigt werden. Darüber hinaus werden Kleinserien gefertigt. Die Projekte verfügen in der Mehrzahl über einen relativ hohen Engineering-Anteil für Entwicklung, Berechnungen, Konstruktion, Projektmanagement und Qualitätssicherung/-prüfung. Die Herstellungsprozesse stellen eine Kombination von modernster Elektrotechnik und Präzisionsmaschinenbau dar. Verwendung finden u. a. Elektronenstrahlschweißen, Hochtemperatur-Vakuumlöten, chemische Oberflächenbehandlung, Reinraum-Integration, HF-, Kryo- und Ultrahochvakuumtechnik, Supraleitungs- und Präzisionsmontagetechnik, Hochleistungs-Pulstechnik sowie EUV Metrologietechnik. Zum Kundenkreis gehören weltweit die auf dem Gebiet der Grundlagen- und der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung arbeitenden Einrichtungen, die beschleuniger-, energie-, nuklear- oder medizintechnische Anlagen sowie Experimentiereinrichtungen für breitgefächerte Fragestellungen aufbauen oder betreiben. Weiterhin gehören zum Kundenkreis technologisch orientierte Industrieunternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen. Im Vordergrund stehen Unternehmen der Halbleitertechnik, es finden sich aber auch Unternehmen der Medizin-, Pharma-, Energie-, Elektro- und Anlagentechnik. Anfang 2023 ist die RI Research Instruments GmbH eine Minderheitsbeteiligung an der Gauss Fusion GmbH eingegangen. Die Gauss Fusion GmbH ist ein Start-up, das 2022 von der Bruker EAS GmbH gegründet wurde und deren Geschäftsgegenstand die Entwicklung und der Bau von Fusionskraftwerken ist. Geschäftsverlauf und LageDer Auftragseingang von 76,1 M€ für das Geschäftsjahr 2023 lag aufgrund von hohen Aufträgen für den Maschinenbau für die Halbleiterindustrie über den Erwartungen von 70 M€. 74,2 M€ an Auftragseingängen ist auf 45 Aufträgen mit einem Wert von jeweils mehr als 100 T€ zurückzuführen. Vor allem Aufträge von dem Maschinenbau für die Halbleiterindustrie und wissenschaftlichen Instituten haben zu dem Auftragseingang geführt. Zum Ende 2023 liegt der Auftragsbestand mit 190,4 M€ 4% über dem Niveau des Vorjahres und setzt sich aus 67 Projekten mit einem jeweiligen Auftragsbestand über 100 T€ und verschiedenen kleineren Aufträgen zusammen. Ca. 75% des Auftragsbestandes werden durch 20 Projekte dargestellt. Steuerungsrelevante finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, die zur Steuerung des Unternehmens verwendet werden, sind die Umsatzerlöse, Bruttomarge der Aufträge, der Jahresüberschuss, sowie das operative Ergebnis nach HGB. Auftragsbestand und Auftragseingänge werden ebenfalls als finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Unfallkennzahlen sowie die Beurteilung des Managementsystems für Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz. Im Bereich der Unfallkennzahlen lag die Gesellschaft mit der TRIR (Total recordable injury rate = Gesamtzahl meldepflichtiger Unfälle je 200.000 Arbeitsstunden) von 1,1 im Geschäftsjahr unter dem Vorjahreswert von 1,5. Die LWIR (Lost work incident rate = Gesamtzahl Unfälle mit Arbeitsausfall je 200.000 Arbeitsstunden) lag im Geschäftsjahr bei 1,9 und damit ebenfalls unter dem Vorjahreswert von 2,8. Umsatzentwicklung und ErtragslageDer Umsatz für 2023 in Höhe von 67,4 M€ entspricht den Erwartungen. Ungefähr 75% des Umsatzes wurden durch 14 Projekte realisiert. Umsatzaufteilung nach Regionen in M€
Die Abrechnung eines Großauftrages im wissenschaftlichen Bereich sowie die gestiegene Fertigung von Komponenten für den Maschinenbau für die Halbleiterindustrie hat zu der Steigerung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr geführt. Das EBT, EBIT und EBITDA ist gegenüber 2022 absolut und auch im Verhältnis zum Umsatz gestiegen. Dazu beigetragen haben auch Fortschritte des sich weiterhin im Aufbau befindlichen Liefergeschäfts von Hightech Komponenten für die Halbleiterindustrie.
Aufgrund des weiterhin hohen Auftragsbestandes von mehr als 2 Jahresumsätzen sowie weiterer großer und profitabler Projekte in Akquisition befindet sich die RI Research Instruments GmbH weiterhin in einer wirtschaftlich stabilen Lage. VermögenslageDie Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 37,7 % (Vj: 36,1 %). Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr erneut gestiegen. Auf der Aktivseite ist dies vor Allem den großen Investitionen in Gebäude und Anlagenvermögen geschuldet, welche notwendig wurden, um dem Wachstum der letzten Jahre und dem Auftragsbestand Rechnung zu tragen. Diese hohen Investitionen führen aber auch zu einer leichten Erhöhung der Verbindlichkeiten. Die weiteren Veränderungen sind eine Folge aus dem Erwerb von technischen Anlagen zur Erweiterung der Fertigungskapazität, hoher Anarbeitung für laufende Aufträge sowie gestiegener Forderungen aus Auftragsabrechnungen zum Jahresende. Auf der Passivseite sind neben dem Jahresüberschuss hauptsächlich Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Cashpool) ursächlich für den Anstieg. FinanzlageDie Finanzlage ist solide. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen mit wenigen Ausnahmen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Der Konzern hat über die Bruker Finance B.V. einen Cashpool eingerichtet, an dem die Konzernunternehmen teilnehmen und über den sich auch die RI Research Instruments GmbH zu marktüblichen Konditionen finanzieren kann. Zudem wurden im Rahmen der Neubauvorhaben Finanzierungsverträge mit lokalen Banken abgeschlossen. Des Weiteren erhält die Gesellschaft kongruent zum Projektverlauf Anzahlungen ihrer Kunden. Die Investitionen in neue Gebäude und deren Ausstattung spiegeln sich im Cash Flow wieder.
Personal Im Berichtsjahr wurden im Durchschnitt 360 (Vj. 302) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inklusive Geschäftsführung beschäftigt, davon 222 (Vj 142) in der Produktion, 103 (Vj 128 vor Umorganisation zwischen Fertigung und Engineering) in der Projektleitung, dem Engineering und dem Vertrieb sowie 35 (Vj 32) in der Verwaltung. Eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten beziehen sich überwiegend auf Entwicklungen im Zusammenhang mit Kundenaufträgen und werden mit der Abwicklung des Auftrages erbracht. Der Aufwand für auftragsübergeordnete Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten betrug im Geschäftsjahr 370 T€, welcher nahezu ausschließlich aus der Inanspruchnahme interner Ressourcen und Materialkosten herrührt. Voraussichtliche Chancen und Risiken Die Gesellschaft ist in das einheitliche Risikomanagementsystem der Bruker Corporation eingebunden. Die Risikogrundsätze werden von der Geschäftsführung festgelegt. Die Einhaltung und Umsetzung dieser Grundsätze wird im Wesentlichen durch die Umsetzung der Sarbanes-Oxley Section 404 Anforderungen überwacht und unterstützt. Zusätzlich existiert ein internes monatliches Berichts- und Kontrollwesen. Es werden Gegenmaßnahmen veranlasst und umgesetzt, wenn die sich entwickelnden Risiken die Risikotoleranz überschreiten und nicht mehr im Einklang mit den Risikogrundsätzen stehen. In absteigender Bedeutung betrachten wir die folgenden Risiken: Ukraine Konflikt Gestörte Lieferketten, steigender Zinsen, hohe Inflation, steigende Energiekosten sowie zunehmender Rezessionsängste haben sich 2023 stark abgemildert, In 2023 haben wir die folgenden Auswirkungen auf die Geschäftslage der Gesellschaft beobachtet: Die RI Research Instruments GmbH ist zwar international tätig, unterhält aber nach wie vor keine direkten Geschäftsbeziehungen zu Russland oder der Ukraine. Insofern hat der Ukrainekrieg keine direkten Auswirkungen. Die Energiekosten sind mittlerweile in allen Projekten berücksichtigt und fast wieder auf Vorkriegsniveau. Das Zinsniveau ist mittlerweile stabil, aber führt in seiner Höhe zur Belastung des Ergebnisses, da wegen der hohen Investitionen ein signifikanter Finanzierungsbedarf über Banken und den Cashpool notwendig ist. Die Inflation hat sich abgemildert und ist in den Projekten und Angeboten berücksichtigt. Markt: Der internationale Markt der Forschungsausrüstungen für die grundlagen- und anwendungsorientierte Wissenschaft ist aufgrund langer Vorlauf- und Projektlaufzeiten weitgehend konjunkturunabhängig und zeigt vom Volumen her mittel- und langfristig eine für die Gesellschaft stabile Marktgröße. Sehr große Forschungsprojekte mit einem Volumen von teilweise mehr als einer Milliarde EUR (z.B. FAIR, ITER, LCLS, ESS, IBS, LHC, EIC) führen i.d.R. zu entsprechenden Großaufträgen (um oder größer 10 M€) bei der RI Research Instruments GmbH. Durch die zusätzliche Akquisition weiterer kleinerer und mittelgroßer nationaler und internationaler Aufträge aus Forschung und tendenziell zunehmend der Industrie können wir in Summe eine homogene Auslastung unserer Ressourcen sicherstellen. Mit einer gesicherten Marktstellung und dem frühzeitigen Wissen um künftige Projekte jeder Größenordnung aus Forschung und Industrie bestehen gute Chancen, unser Marktvolumen und unseren Marktanteil nachhaltig zu stabilisieren bzw. weiter auszubauen. Projektrisiken: Als Unternehmen des Projektgeschäftes ist die RI Research Instruments GmbH durchgängig projektorientiert aufgestellt. Dem Risiko, dass Projekte nicht wie geplant verlaufen, wird durch entsprechende Risikomanagementmethoden begegnet. Basierend auf einer projekt-orientierten Unternehmensplanung reflektieren die Controlling-Instrumente auf einen erfolgreichen Verlauf der einzelnen Projekte. Vom betriebswirtschaftlichen Standpunkt gesehen sind dies die Erzielung einer positiven Marge, die permanente Liquiditätsdeckung und eine ausreichende Finanzierung mit Aval-Linien über die Projektlaufzeit. Herauszuheben ist die regelmäßige Ermittlung der "Cost to Complete" der Projekte, wodurch Abweichungen zur Planung möglichst frühzeitig zutage treten und geeignete Maßnahmen ergriffen werden können. Finanzielle Risiken: Das Projektgeschäft bedingt einen Finanzierungsbedarf über die Länge der Projektlaufzeiten von zum Teil mehr als einem Jahr. Entsprechend werden die Projektzahlungsströme mit den Kunden vereinbart. Mit der Einbindung in die Konzernstruktur der Bruker Corporation., Billerica, USA, 40 Manning Road, Billerica, MA 01821, USA, befindet sich die Gesellschaft in einem leistungsstarken und gesicherten finanziellen Umfeld. Die Kapital- und Liquiditätsausstattung gewährleistet, dass die Finanzierung notwendiger Investitionen und Ressourcen gedeckt wird. Zudem wurden für das Neubauvorhaben Finanzierungsverträge mit lokalen Banken abgeschlossen. Durch die Einbindung der Gesellschaft in die Finanzierungsstrukturen des Bruker-Konzerns mittels Cash-Pool ist auch weiterhin eine Deckung des Finanzbedarfs gewährleistet. Fremdwährungsrisiken: Fremdwährungsrisiken entstehen durch Verträge mit Kunden oder Lieferanten, die in einer anderen Währung als dem Euro abgeschlossen werden. Wechselkursschwankungen solcher Fremdwährungen gegenüber dem Euro können unsere Ertragslage beeinträchtigen. Über Fremdwährungsgeschäfte wird im Einzelfall entschieden. Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken schließt die Gesellschaft für wesentliche Fremdwährungsprojekte Sicherungsgeschäfte ab. Neben bestehenden Fremdwährungsforderung (USD) werden auch geplante Umsätze der folgenden Geschäftsjahre, welche in USD fakturiert werden, abgesichert. Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine ungesicherten Fremdwährungsforderungen (Vorjahr 414 T€) und keine ungesicherten Fremdwährungsverbindlichkeiten (Vorjahr 154 T€). Fremdwährungssicherungsgeschäfte bestehen am Abschlussstichtag nicht. Ausfallrisiken: Lange Projektlaufzeiten können eine Änderung der Bonität zwischen Auftragsannahme und Projektfertigstellung zur Folge haben. Im Bereich der Forschungsausrüstung für die grundlagen- und anwendungsorientierte Wissenschaft sind die weltweiten Kunden der RI Research Instruments GmbH renommierte, meist öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen guter Bonität, die sich wegen der öffentlichen Finanzierung auch bei langen Projektlaufzeiten nicht ändert. In diesem Kundensegment fanden Forderungsausfälle bisher nicht statt und werden auch nicht erwartet. Gleiches trifft auf den Großteil unserer industriellen Kunden zu wenn auch in besonderen Einzelfällen eine Forderung wegen Insolvenz abgeschrieben werden musste. Durch konsequentes Kundenmanagement wird Forderungsausfällen vorgebeugt und zukünftig nicht erwartet. Zudem nimmt das Ausfallrisiko über die Projektlaufzeit durch vertraglich vereinbarte An- und Zwischenzahlungen ab. Beschaffungsrisiken: Die Beschaffung von Materialen, Dienstleistungen (Engineering, verlängerte Werkbank, etc.), Komponenten und Systemen im Rahmen unserer Projektaufträge und Investitionen erfolgt im nationalen und ggf. internationalen Wettbewerb nach von uns festgelegten Regeln unter Einhaltung der jeweiligen vertraglichen (Technik, Lieferzeit, Preis, Qualität) Bedingungen. In der Regel liegt auch bei Sonderfällen genügend Wettbewerb vor, so dass potentielle Risiken aus der Beschaffung klein sind und kontrolliert werden können. Niob und Kupfer sind wichtige und hochwertige Vormaterialien, die sowohl Preisschwankungen am Rohstoffmarkt und / oder Wechselkursänderungen unterliegen, die unsere Marge negativ beeinflussen können. Diese Preisschwankungen wirken sich dennoch kaum aus, da in der Regel wesentliche Rohstoffe wie Niob von Kunden beigestellt werden und andernfalls Vormaterialien ausschließlich projektbezogen beschafft werden. Andere Rohstoffe machen nur einen sehr geringen Anteil der Gesamtkosten aus. Personalrisiken: Unser Personal besteht in allen Bereichen (Vertrieb, Engineering, Projektleitung, Fertigung, Finanzen, Leitung) aus sehr gut ausgebildeten, i.d.R. langfristig bei uns beschäftigten Mitarbeiter/innen. Bei unseren langfristigen Projekten ist hier Kontinuität ein essenzieller Erfolgsfaktor. Die lange Betriebszugehörigkeit von Mitarbeiter/innen zeigt, dass es mit der Personalpolitik gelingt, Schlüsselpersonen langfristig im Unternehmen zu halten. Entgegen der allgemeinen Lage schaffen wir es gut, neue Mitarbeiter mit entsprechender Qualifikation zu finden. Dem starken Personalwachstum tragen wir Rechnung, indem wir interne und externe Weiterbildung nutzen, um die neuen Mitarbeiter an das benötigte Leitungsniveau heranzuführen. Auslastungsspitzen in unserem Projektgeschäft werden bei uns durch zeitlich begrenzte Arbeitsverträge und auch durch Arbeitnehmerüberlassung realisiert. Insgesamt schaffen wir es mit diesem Ansatz eine zu jeder Zeit ausreichende, kompetente und effiziente Personalstruktur für alle Projekte zu gewährleisten. Insgesamt sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken. Ausblick Für das Jahr 2024 erwarten wir erneut ein stabiles Wachstum und eine Erhöhung des Umsatzes mit einer zu 2023 vergleichbaren Profitabilität. Wir gehen davon aus das in den nächsten Jahren sich das wissenschaftliche Geschäft nicht signifikant entwickelt, aber unsere Dienstleistungen für die Halbleiterindustrie und Medizintechnik dies überkompensieren können. Mit langfristigen und gesunden Aufträgen im Bestand, Kunden mit staatlicher Finanzierung und einer hohen eigenen Wertschöpfung können die Rahmenbedingungen für die RI Research Instruments GmbH trotz der widrigen Umstände als gut eingeschätzt werden. Auftragsbestand und Fertigstellungsgrad lassen für 2024 einen Umsatz in Höhe von ca. 90 M€ sowie ein EBIT von ca. 12 M€ zu. Für den Auftragseingang wird eine Größenordnung von 80 bis 90 M€ erwartet.
Bergisch Gladbach, den 6. Dezember 2024 Geschäftsführer Dr. Michael Pekeler Dr. Christian Piel Dr. Burkhard Prause Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum Geschäftsjahr 2023
RI Research Instruments GmbH
1. Allgemeine AngabenDie RI Research Instruments GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) - unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG)aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Von dem Gliederungsschema des § 275 Abs. 3 HGB wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB hinsichtlich des Ausweises der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung abgewichen. Da die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung eine besondere Bedeutung haben, werden sie gesondert ausgewiesen. Diese Aufwendungen dienen im Wesentlichen der Entwicklung neuer Anwendungsbereiche und Produktgenerationen und werden demnach nicht dem Herstellungsbereich zugeordnet. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder in Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Abschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung ("Going Concern") aufgestellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Im Zuge einer im Geschäftsjahr durchgeführten Umstellung des ERP-Systems wurde eine umfassende Prüfung und teils Neuklassifizierung von Anlagegütern vorgenommen. Dabei wurden Anlagen mit historischen Anschaffungskosten von T€ 1.258 und zugehörigen kumulierten Abschreibungen von T€ 788 aus der Anlagenklasse "Werkzeuge" in die Anlagenklasse "Technische Anlagen" umgegliedert. Diese Maßnahme hat zu einer abweichenden Darstellung im Vergleich zum Vorjahr geführt. Die entsprechenden Vorjahresbeträge wurden in der Bilanz und im Anlagenspiegel nicht angepasst. Die vorgenommene Umgliederung hat keine wesentlichen Auswirkungen auf die Gesamtwerte der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Sie dient ausschließlich der Verbesserung der Genauigkeit und Transparenz der finanziellen Berichterstattung. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Nutzungsdauer für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens liegen zwischen 3 und 40 Jahren.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zum Nennwert bilanziert. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse werden auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Sowohl geleistete als auch erhaltene Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Einzelwertberichtigungen waren aufgrund der Altersstruktur der Forderungen nicht erforderlich. Die liquiden Mittel werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die davon-Vermerke zur Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung umfassen sowohl die realisierten als auch die unrealisierten Währungsdifferenzen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft-und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sowie auf steuerliche Zinsvorträge im Sinne des § 4h EStG i.V.m. § 8a KStG gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. 3. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist - einschließlich der Angabe der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen - im Anlagenspiegel dargestellt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen setzen sich wie folgt zusammen:
Sämtliche Forderungen haben unverändert zum Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Ansprüche mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 243 (Vorjahr T€ 0). Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr Forderungen aus dem Cashpooling T€ 16.078) und haben unverändert eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Mit Gesellschafterbeschluss vom 20./25.09.2023 wurde der Jahresüberschuss wie folgt verwendet: Ein Teilbetrag von € 1.713.962,24 wurde in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Ein weiterer Teilbetrag von € 3.999.245,21 wurde an die Gesellschafter ausgeschüttet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde analog § 158 Abs. 1 AktG ergänzt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (T€ 4.520 Vorjahr T€ 2.553), Personalverpflichtungen (T€ 1.563, Vorjahr T€ 909) und Gewährleistungen (T€ 256, Vorjahr T€ 150). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Darlehen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 3.897 (Vorjahr T€ 2.642) und über fünf Jahren in Höhe von T€ 717 (Vorjahr T€ 1.049). Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen unverändert zum Vorjahr Grundschulden in Höhe von T€ 10.000. Die entsprechenden Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 4.972. Zur Sicherung einer erhaltenen Anzahlung wurde eine Sicherungsübereignung von Fertigungsmaschinen vereinbart. Zum Stichtag 31.12.2023 unterliegen Güter in Höhe von € 1,2 Mio. dieser Sicherungsübereignung. Alle anderen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus dem Cashpooling (1.878 T€, Vorjahr Forderungssaldo T€ 16.078) und der noch nicht ausgezahlten Dividende in Höhe von 3.413 T€ und haben unverändert eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 4.114 Diese bestehen im Wesentlichen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2028. In allen Fällen handelt es sich um sogenannte "Operating-Lease" Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Gegenstände bei der Gesellschaft führen. Zweck des Abschlusses von Miet- und Leasingverträgen ist u. a. die Liquiditätsverschonung, die Bilanzneutralität und eine transparente Kalkulationsgrundlage. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen keine Haftungsverhältnisse. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse lassen sich wie folgt auf die Tätigkeitsbereiche aufteilen:
Nach geographischen Märkten lassen sich die Umsatzerlöse wie folgt aufteilen:
Der gesamte Material- und Personalaufwand gliedert sich wie folgt:
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen mit einem Ertrag von T€ 69 (Vorjahr T€ 252) auf Vorjahre. 5. Sonstige AngabenWährend des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 wurde die Geschäftsführung durch die folgenden Personen wahrgenommen:
Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer beträgt 360 Mitarbeiter (Vorjahr 302). Hiervon sind 222 (Vorjahr 142) in der Produktion, 103 (Vorjahr 128 vor Umorganisation zwischen Fertigung und Engineering) in der Projektleitung, dem Engineering und dem Vertrieb sowie 35 (Vorjahr 32) in der Verwaltung beschäftigt. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der Bruker Energy & Supercon Technologies, Inc., Billerica/USA, und wird in den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bruker Corporation, Billerica/USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist auf der Website der U.S. Security and Exchange Commission einsehbar. Abschlussprüferhonorar Für die erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers sind im Geschäftsjahr 2023 T€ 113 Honorare erfasst worden. Dieses entfällt vollständig auf Abschlussprüferleistungen. Angabe zu Geschäften mit nahestehenden Personen Es bestehen keine marktunüblichen Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen. 6. GewinnverwendungsvorschlagÜber die Gewinnverwendung wurde noch kein Beschluss gefasst. Die Geschäftsführung schlägt vor mindestens 50% an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag in die Gewinnrücklagen einzustellen. 7. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Bergisch Gladbach, den 6. Dezember 2024 Dr. Michael Pekeler Dr. Christian Piel Dr. Burkhard Prause Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RI Research Instruments GmbH, Bergisch Gladbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RI Research Instruments GmbH, Bergisch Gladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RI Research Instruments GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 6. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Harald Wimmer, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Dornhöfer, Wirtschaftsprüfer
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Unternehmensberatung
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Herstellung von Prüfmaschinen
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Vermittlungstätigkeiten für medizinische, zahnärztliche und andere Gesundheitstätigkeiten
Herstellung von Prüfmaschinen
Herstellung von Sportgeräten
Beteiligungsgesellschaften
Wirtschaftsförderung, -ordnung und -aufsicht
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Betrieb von Sportanlagen
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für Patente
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Beteiligungsgesellschaften
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Vermittlungstätigkeiten für medizinische, zahnärztliche und andere Gesundheitstätigkeiten
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen