KLAUS Wohnbau GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gilg Karl seit 20.8.2002 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klaus Geschäftsführungs-GmbHAugsburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021Konzernlagebericht1. Geschäftsmodell Die KLAUS-Gruppe ist in der dritten Generation als regional tätiges Bauunternehmen in allen Bereichen rund um den Bau tätig. Dabei übernimmt die KLAUS GmbH & Co. KG als Holding zentrale Aufgaben der Gruppe in den Bereichen Rechnungswesen, Finanzen, Controlling, Versicherungen sowie Grundstücksverwaltung und Rohstoffsicherung. Daneben verwaltet die Holding eigene Grundstücke und Solaranlagen. Die wesentlichen Tochterunternehmen sind mit Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträgen mit der Holding verbunden. Die KLAUS Wohnbau GmbH erstellt und verkauft seit vielen Jahren als Bauträger Immobilien im Großraum Augsburg - München. Die Firmen KLAUS Hoch- und Tiefbau GmbH, Eckle GmbH und Holl GmbH sind als Bauunternehmen mit eigener Rohstoffbasis, Kies- und Schotterwerk sowie einer Mischanlagen-Beteiligung im Straßen- und Tiefbau tätig. Die KLAUS Hoch- und Tiefbau GmbH ist daneben auch im Hochbau sowie im Sanierungsbereich tätig und betreibt ein Betonfertigteilwerk. Die recycling plus GmbH ist in den Bereichen Entsorgung und Recycling von Bodenaushub aktiv. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe weist im abgelaufenen Jahr mit 0,4% nur noch ein leichtes Plus zum Vorjahr aus. Aufgrund des guten Auftragsbestandes ist der baugewerbliche Umsatz um 5,9% gestiegen. Damit befand sich die Baukonjunktur weiter auf einem stabilen, hohen Niveau. Die Zahl fertiggestellter Neubauwohnungen hat sich im Jahr 2020 bundesweit nochmals um 5,0% erhöht. Insbesondere im Großraum München hält die Nachfrage am Wohnungsmarkt an, da nach wie vor ein Bedarf an Wohnraum vorhanden ist und viele Anleger angesichts niedriger Zinsen eine Wohnung als Kapitalanlage anderen Finanzprodukten vorziehen. Allerdings wird es für Bauträger zunehmend schwieriger, genehmigte oder genehmigungsfähige Baugrundstücke zu erwerben, da immer mehr Kapitalanleger, Wohnungsbaugenossenschaften und auch öffentliche Wohnbaugesellschaften am Markt als Mitbewerber auftreten und das Angebot schon durch die Kapazität der Bauverwaltungen begrenzt ist.
*) Info: 2020 Hauptverband der Deutschen Bauindustrie / Stat. Bundesamt 2. Geschäftsverlauf Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr konnten wir in allen operativen Bereichen die geplanten Betriebsergebnisse übertreffen. BAUTRÄGERBEREICH Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr befanden sich unsere Projekte ANTON und KULT.QUARTIER in Augsburg im Bau. Die Vertriebsstände (incl. Reservierungen) der laufenden Projekte stellen sich am Bilanzstichtag wie folgt dar:
Bei unserem neuen Grundstück in München Milbertshofen sind wir mittlerweile Eigentümer. Die Planungen können beginnen. Für unser Projekt in Augsburg 'Stadtjägerstraße' liegt der Aufstellungsbeschluss vor. BAUBEREICH Der Baubereich verlief im abgelaufenen Jahr nochmals besser als geplant. Angesichts der guten Auslastung konnten überwiegend marktgerechte Preise erzielt werden. Dementsprechend haben wir in allen Baufirmen sehr gute Ergebnisse erwirtschaftet. Von der guten Baukonjunktur profitieren konnten auch unsere stationären Werke (Betonfertigteilwerk, Kies- und Schotterwerk). Hier kamen uns vor allem die in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen zugute. Auf den bereits erworbenen Grundstücken in Dillingen wird die neue Betriebsstätte der Firma Holl aufgeplant. HOLDING Neben den innerbetrieblichen Umlagen und Pachten erzielt die Holding Einnahmen aus der Vermietung und Verpachtung von Immobilien und Rohstoffgrundstücken, aus dem Betrieb von Photovoltaikanlagen sowie aus dem Verkauf von Ausgleichsflächen (Ökokonten). 3. Lage 3.1 Ertragslage Mehrjahresvergleich
Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 11,1% erhöht während die Betriebsleistung um 3% abgenommen hat. Der im Vorjahr prognostizierte Umsatz von 139 Mio. € konnte leicht übertroffen werden. Der Konzerngewinn konnte gegenüber dem Vorjahr um 21,6% gesteigert werden und beläuft sich auf nunmehr 11,8 Mio. €. Das Betriebsergebnis vor Steuer liegt mit 20,9 Mio. € deutlich über der Vorjahresprognose von 10,3 Mio. €. 3.2. Finanzlage Die Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wie folgt entwickelt: Gesamtübersicht
Die langfristigen Darlehen haben sich im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wie folgt entwickelt:
Im Bereich der laufenden Betriebsmittelkonten bewegen wir uns am Bilanzstichtag per Saldo bei 22,4 Mio. € Guthaben. Die gesamten Inanspruchnahmen aus Bauträger-Objektfinanzierungen haben sich im abgelaufenen Jahr (saldiert mit Guthaben) von 25,3 Mio. € auf 29,7 Mio. € erhöht. 3.3. Vermögenslage Entwicklung der Vermögenslage
Das Eigenkapital hat sich nominell um 6,4 Mio. € bzw. 8,9% erhöht. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der ebenfalls gestiegenen Bilanzsumme relativ konstant zum Vorjahr und beläuft sich auf 45,4%. Die Anlagendeckung hat sich trotz Anstieg des Anlagevermögens leicht erhöht. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Entwicklung der Gesamtleistung, dem Betriebsergebnis und der Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung Kennzahlen wie die Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite beläuft sich auf 8,3% und ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,7%-Punkte gestiegen. Der operative Cashflow beläuft sich auf 12,1 Mio. € nach 8,0 Mio. € im Vorjahr. Bei Umsatzrendite und operativem Cashflow wird im kommenden Wirtschaftsjahr von einer leichten Steigerung ausgegangen. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein, die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Geschäftsjahr durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. III. Prognosebericht Für die kommenden Geschäftsjahre gehen wir vor allem wegen der weiterhin unvorhersehbaren Corona-Situation von rückläufigen konjunkturellen Rahmenbedingungen gegenüber dem abgelaufenen Wirtschaftsjahr aus. Dies wird verstärkt durch die unberechenbare politische Situation im Lande. Im Baubereich gehen wir deshalb von geringeren Ergebnissen wie im abgelaufenen Wirtschaftsjahr aus. Im Bauträgerbereich erwarten wir für das WJ 21/22 ein Handelsbilanzergebnis über Vorjahresniveau. Diese Prognose ist unseren guten Projekten geschuldet. Insgesamt gehen wir für das laufende Geschäftsjahr 2021/2022 von einem Umsatz von ca. 177 Mio. € und einem Betriebsergebnis vor Steuer von ca. 18,0 Mio. € aus. IV. Chancen- und Risikobericht Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung BRANCHENRISIKEN UND CHANCEN Im Straßen- und Tiefbaubereich ist die Auftragssituation aktuell noch als gut zu bezeichnen. Im Hochbau sehen wir, neben der Neubautätigkeit weiterhin einen hohen Bedarf an Sanierungs- und Modernisierungsaufwand, der zu einer nachhaltigen Bautätigkeit in diesen Bereichen führt. Chancen sehen wir in der weiterhin stabilen Nachfrage am Wohnungsmarkt. Die anhaltende Niedrigzinsphase bietet weiteres Potenzial für die Immobilie als Investitionsobjekt. Im Bauträgerbereich gehen wir aufgrund der Wohnungsnachfrage im Großraum Augsburg-München von einer weiter anhaltenden Bautätigkeit aus. Allerdings wird es für Bauträger zunehmend schwieriger, genehmigte oder genehmigungsfähige Baugrundstücke zu erwerben, da immer mehr Kapitalanleger, Wohnungsbaugenossenschaften und auch öffentliche Wohnbaugesellschaften am Markt als Mitbewerber auftreten. Außerdem gibt es Verzögerungen und Mehrkosten in der Baurechtschaffung aufgrund politischer Vorgaben (z. B. Sozialquote) und schleppender Abwicklung in den Bauverwaltungen der Kommunen. Dies wird durch die Corona-Krise weiter verschärft. Die zum Teil drastisch gestiegenen Materialpreise versuchen wir so gut wie möglich an unsere Kunden weiterzugeben, um die Risiken zu minimieren. BETRIEBLICHE RISIKEN Im Rohstoffbereich (Kies- und Schotterwerke) haben wir an allen Standorten noch mittel- bis langfristige Vorräte, so dass in diesen Bereichen nicht mit Behinderungen zu rechnen ist. Risiken aus Unregelmäßigkeiten oder gesetzwidrigem Handeln sind aktuell nicht bekannt. Um derartigen Risiken vorzubeugen, haben sich die Führungskräfte in der KLAUS-Gruppe zu gesetzmäßigem Handeln verpflichtet. Außerdem besteht für alle Mitarbeiter der KLAUS-Gruppe ein Werteprogramm. RISIKEN IM FINANZ- UND VERMÖGENSBEREICH Das Liquiditätsrisiko ist angesichts unserer finanziellen Ausstattung derzeit als gering einzustufen. Unsere Darlehen sind überwiegend mit festen Laufzeiten und Zinsen gesichert und werden planmäßig getilgt. Für Bürgschaften stehen uns ausreichend freie Linien zur Verfügung. Größere Investitionen werden in der Regel rechtzeitig entsprechend finanziert. Im Bauträgerbereich sind alle begonnenen Bauvorhaben durch Objektfinanzierungen gesichert. Unsere Unternehmen ist weiterhin als "notenbankfähig" durch die Deutsche Bundesbank eingestuft, wodurch Refinanzierungen unserer Kredite bei der Notenbank ermöglicht werden. Fremdwährungsrisiken bestehen nicht. Zinsrisiken im Darlehensbereich sind vernachlässigbar. Angesichts unserer Vorsorgemaßnahmen und der insgesamt moderaten Fremdverschuldung sehen wir im Finanzbereich keine größeren Risiken auf uns zukommen. Eigenkapitalrisiken sind aufgrund der guten Kapitalausstattung ebenfalls nicht zu erwarten. VERSICHERBARE RISIKEN Für Schadenfälle besteht ein umfangreiches Versicherungspaket, das wir in Verbindung mit unserem Maklerbüro entwickelt haben und aus heutiger Sicht alle denkbaren größeren Risiken abdeckt. IT-RISIKEN Durch den ausschließlichen Einsatz handelsüblicher Programme ohne Individualprogrammierungen ist das Risiko von Problemen im IT-Bereich erheblich reduziert. Wir erwarten in diesem Bereich keine nennenswerten Probleme. PERSONALRISIKEN Alle Geschäftsführer sind erfolgreich tätig, so dass wir von einer weiteren kontinuierlichen Geschäftsentwicklung ausgehen. Außerdem besteht ein guter Unterbau mit qualifizierten Führungskräften bzw. Prokuristen. PANDEMIE-RISIKEN Die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie sind angesichts der weiterhin unbekannten Entwicklung schwer absehbar. Eine Einschätzung ist nicht möglich. SONSTIGE RISIKEN Sonstige Risiken, die den Bestand der Firma gefährden könnten, sind uns zurzeit nicht bekannt. Insgesamt sehen wir uns vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und trotz der schwer einschätzbaren Auswirkungen der Corona-Krise für die Bewältigung künftiger Risiken gut gerüstet.
Augsburg, den 30.07.2021 KLAUS Geschäftsführungs-GmbH Jörg Klaus, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernkapitalflussrechnungGemäß § 297 HGB aufzustellende Kapitalflussrechnung in Anlehnung an DRS 21 für den Konzernabschluss der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH zum 31. März 2021.
Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangAllgemeine Hinweise Die KLAUS Geschäftsführungs-GmbH KONZERN hat ihren Sitz in Augsburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter HRB 8631 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Soweit notwendig und sinnvoll, wurden die Gliederung und Bezeichnung einzelner Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 265 Abs. 6 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB abgeändert. Der Konzernabschluss wurde auf den Abschlussstichtag der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend dem Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die KLAUS Geschäftsführungs-GmbH sowie sieben (Vorjahr sieben) inländische und ein (Vorjahr ein) ausländisches Tochterunternehmen. Neben den vorstehend vollkonsolidierten Tochterunternehmen wurde eine (Vorjahr eine) inländische Gesellschaft quotal im Konzernabschluss berücksichtigt. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte weiterhin nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem anteiligen Eigenkapital der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbs bzw. der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Die ab dem Jahr 2010 neu konsolidierten Gesellschaften wurden im Rahmen der Neubewertungsmethode in den Konzernabschluss einbezogen. Folgende Gesellschaften wurden ensprechend einbezogen:
Im Rahmen eines mehrstufigen Konzerns werden die Anteile der mit * gekennzeichneten Tochterunternehmen mittelbar über die Beteiligung KLAUS GmbH & Co. KG gehalten. Die recycling plus GmbH ist Tochtergesellschaft der Eckle GmbH, die UKB Kft Tochtergesellschaft der KLAUS International GmbH. Quoten-Konsolidierung Die im folgenden ausgewiesenen Unternehmen werden in Rahmen der Quotenkonsolidierung gemäß § 310 HGB anteilsmäßig in den Konzern einbezogen. Als Erstkonsolidierungszeitpunkt wurde der jeweilige Erwerbszeitpunkt gewählt. Vorjahresveränderungen der jeweiligen Gewinn- bzw. Verlustvorträge wurden mithin im Konsolidierungsausgleichsposten verrechnet. Es wurde eine Tochtergesellschaft im Rahmen der Quotenkonsolidierung berücksichtigt. Die Vorschriften der §§ 297 bis 301, §§ 303 bis 306, 308, 309 HGB wurden entsprechend angewendet.
Sonstige Konsolidierungsbereiche Zwischenergebnisse, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften sind eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Die Vorschriften des Handelsgesetzbuches wurden beachtet. Für die Erstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Im Bauträgerbereich erfolgt die Bilanzierung auf Basis der Teilgewinnrealisierung bei Langfristfertigung. Erhaltene Anzahlungen werden insoweit mit den Forderungen aus Langfristfertigung saldiert. Die Jahresabschlüsse der ausländischen Tochterunternehmen wurden wegen Geringfügigkeit nicht an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angepasst. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung von Anteilen an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Der aufgrund der erstmaligen Quotenkonsolidierung zum 1. April 2014 der Brenz-Asphaltmischwerk GmbH, Langenau, entstandene Geschäfts- oder Firmenwert i.H.v. T€ 2.368 wird über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Bestandsdauer des Unternehmens ist die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes als angemessen zu betrachten. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerordentliche Abschreibungen angesetzt. Den Abschreibungen liegt auch bei den ausländischen Gesellschaften die jeweilige betriebliche Nutzungsdauer der Gegenstände zugrunde. Für geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von mehr als 250 € bis 1.000 € wurde entsprechend der steuerlichen Vorschriften ein Sammelposten gebildet und über fünf Jahre planmäßig abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Ausleihungen des Anlagevermögens werden mit dem Nominalwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Die Ermittlung der Herstellungskosten für Vorräte aus konzerninternen Lieferungen erfolgte aus Anlass der Zwischengewinneliminierung durch retrograde, pauschale Abschläge auf die Konzernverrechnungspreise. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen fanden erkennbare Einzelrisiken durch Absetzung Berücksichtigung. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine entsprechende Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel wurden mit ihren Nominalbeträgen angesetzt. Die flüssigen Mittel beinhalten die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Pensionsrückstellungen berücksichtigen alle Verpflichtungen des Konzerns. Die Bemessung der sonstigen Rückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Markzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Risiken zwischen den einzelnen verbundenen Unternehmen wurden eliminiert. Verbindlichkeiten gingen mit dem Erfüllungsbetrag in den Abschluss ein. Latente Steuern werden nach der bilanzorientierten Methode ermittelt und auf temporäre Differenzen angesetzt. Der verwendete Steuersatz beinhaltet die Körperschaftsteuer sowie Gewerbesteuer und beträgt 30 %. Währungsumrechnung Im Konzernabschluss wird das Eigenkapital der Einzelabschlüsse zu historischen Kursen umgerechnet, der Jahresüberschuss zum durchschnittlichen Kurs des abgelaufenen Geschäftsjahres. Der Ansatz aller anderen Vermögensgegenstände und -schulden erfolgt zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages. Währungsdifferenzen aus der Anwendung unterschiedlicher Kurse für die Umrechnung der Bilanzposten wie auch der Gewinn- und Verlustrechnung werden erfolgsneutral behandelt, um eine angemessene Darstellung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage zu gewährleisten. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im folgenden Konzernanlagespiegel dargestellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Aktive und passive latente Steuern Die aktiven und passiven latenten Steuern berücksichtigen die Zwischenergebniseliminierung im Anlage- und Umlaufvermögen, insbesondere bei den Grundstücken und Vorräten, sowie in den sonstigen Rückstellungen. Die Bilanzwerte berücksichtigen die Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer mit pauschal 30 %. Die aktiven latenten Steuern haben sich um € 54.259,64 erhöht und betragen nun im Geschäftsjahr € 808.546,43. Die passive latenten Steuern erhöhten sich um € 3.760.329,37 und betragen somit € 8.956.361,91. Der Anstieg ist insbesondere durch die unterschiedlichen Wertansätze aus der Teilgewinnrealisierung von Langfristfertigungen im Wohnträgerbereich begründet. Eigenkapital Das Konzerneigenkapital der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH berücksichtigt auch die Anteile fremder Gesellschafter. Insbesondere wurde hierbei das Eigenkapital des Kommanditisten als wirtschaftliches Eigenkapital in der Konzernbilanz ausgewiesen, um dem besonderen Charakter dieser Einlagen Rechnung zu tragen. Dieser Posten beinhaltet auch den Anteil am erwirtschafteten Jahresüberschuss der KLAUS GmbH & Co. KG. Sämtliche Konsolidierungseffekte sind im Konsolidierungsausgleichsposten zusammengefasst worden. Währungsdifferenzen Die Währungsdifferenz im Eigenkapital beträgt zum 31. März 2021 € 94.733,11 (VJ € 94.733,11). Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellungen berücksichtigen alle Verpflichtungen des Konzerns. Die Pensionsrückstellungen sind in den Fällen, in denen Pensionszusagen gegeben wurden, nach der versicherungsmathematischen "Projected-Unit-Credit Methode" gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
biometrische Annahme: Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Wertansatz gem. § 253 Abs. 2 HGB und dem Wertansatz gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 9.877. Er wurde auf Basis folgender Zinssätze ermittelt: Rechnungszinssatz (10 Jahres-Durchschnitt) 2,19% und Rechnungszinssatz (7 Jahre-Durchschnitt) 1,51%. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechend durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abzuzinsen. Es wird von dem in Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB aufgeführten Wahlrecht Gebrauch gemacht, die vor Geltung des BilMoG gültigen Wertansätze beizubehalten, da der gem. BilMoG aufzulösende Betrag spätestens bis zum 31.12.2024 wieder zugeführt werden müsste. Der Betrag der insoweit bestehenden Überdeckung beläuft sich auf T€ 76. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die Ertragsteuer der KLAUS GmbH & Co. KG, der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH und weiter die Ertragsteuerbelastungen derjenigen Tochtergesellschaften, die nicht im jeweiligen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag erfasst sind, sowie die quotal in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften. Sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rekultivierungsverpflichtungen, Urlaubsansprüche, Gewährleistungen und Sonstiges. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten
* = siehe hierzu die nachfolgende Aufstellung der Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse Im Rahmen des KLAUS-Konzerns haftet dieser für Verbindlichkeiten wie folgt: - Grundschulden für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i.H.v. T€ 146.002. Die entsprechenden Verbindlichkeiten valutieren zum 31.03.2021 mit T€ 47.417. - Abtretung von Mieten und Kaufpreisen, Grundpfandrechte an Grundstücken sowie Sicherungsübereignung von Sachanlagen gegenüber Kreditinstituten zur Sicherung von Darlehen. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Erlöse Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2020/2021 verteilen sich auf die einzelnen Länder wie folgt:
Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen T€ 44 (VJ T€ 43). Außerplanmäßige Abschreibungen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Substanzverzehr in Höhe von 40 € vorgenommen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 10 (VJ T€ 8) enthalten. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen resultieren aus diversen Miet- bzw. Leasingverträgen, die der Konzern abgeschlossen hat. Die Zahlungsverpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
Mitarbeiter Durchschnittszahlen der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne 35 Auszubildende und 5 geringfügig Beschäftige):
Die Mitarbeiterzahlen berücksichtigen einen Angestellten sowie zwei gewerbliche Arbeitnehmer des nach § 310 HGB nur anteilsmäßig einbezogenen Unternehmens. Geschäftsführung Geschäftsführer der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH, Augsburg ist Herr Jörg Klaus (Dipl.- Ingenieur, FH). Honorar der Abschlussprüfer Gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB wird nachfolgend das Honorar des Konzernabschlussprüfers von T€ 65 aufgeschlüsselt:
Offenlegung Zwischen der KLAUS GmbH & Co. KG und den folgenden mit * gekennzeichneten Gesellschaften besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag bzw. unterstehen diese der einheitlichen Leitung und räumen der KLAUS GmbH & Co. KG ein Weisungsrecht ein. Ebenso wird der gesamte Gewinn bzw. Verlust an die KLAUS GmbH & Co. KG abgeführt. Die Vorschriften des Aktiengesetzes finden entsprechend Anwendung. Die vorbezeichneten Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge wurden mit Ablauf des 31. März 2011 aufgehoben (KLAUS International GmbH zum 31. März 2014) und durch neue Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge ersetzt, welche inhaltlich an die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz geänderten Rechtslage (§ 268 Abs. 8 HGB) anknüpft. Es liegen somit die Voraussetzung der §§ 264 i.V.m. 264b HGB vor, so dass eine Offenlegung des jeweiligen Jahresabschlusses bzw. Lageberichtes nicht erforderlich ist, da sie in dem vorliegenden Konzernabschluss einbezogen sind. Im Verhältnis zwischen der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH und der KLAUS GmbH & Co. KG wurde ebenfalls von den Vorschriften der §§ 264 i.V.m. 264b HGB gebraucht gemacht: - KLAUS GmbH & Co. KG - Eckle GmbH Bauunternehmen * - Holl GmbH * - KLAUS Hoch- und Tiefbau GmbH * - KLAUS Wohnbau GmbH * - KLAUS International GmbH * - recycling plus GmbH ** ** Zwischen der Firma Eckle GmbH und der recycling plus GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, so dass sich die Einstandspflicht der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH auch auf die recycling plus GmbH erstreckt. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt T€ 12.900. Ergebnisse nach Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Unterlassen von Angaben Von der Schutzklausel des § 314 Abs. 2 i.V.m. § 286 HGB bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der gesetzlichen Vertreter im Anhang gem. § 314 Nr. 6 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Augsburg, 30. Juli 2021 KLAUS Geschäftsführungs-GmbH Jörg Klaus, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Billigung: Der Konzernabschluss wurde am 03.08.2021 gebilligt. BestätigungsvermerkAn die KLAUS Geschäftsführungs-GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der KLAUS Geschäftsführungs-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2020 bis zum 31. März 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 30. Juli 2021 O
& PGmbH & Co. KG
Wolfgang Leeb, Wirtschaftsprüfer Andreas Richlich, Wirtschatsprüfer |
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