Reparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.
CEMEX Logistik GmbH
Siedlerweg 5, 15378 Rüdersdorf bei Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Niclas Ruben Stern seit 19.3.2024 | Prokura |
Ganna Gardner seit 19.4.2021 | Prokura |
Justus Friedrich Geiseler seit 25.10.2019 | Prokura |
Christian Kronisch seit 27.12.2018 | Geschäftsführer |
Ulrike Günter seit 30.3.2015 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
CEMEX Deutschland AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CEMEX Logistik GmbHRüdersdorf b. BerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023CEMEX Logistik GmbH, Rüdersdorf bei BerlinInhaltsverzeichnis 1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft 1.2. Unternehmensstrategie 1.3. Steuerungssysteme 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2. Geschäftsverlauf 2.3. Lage 2.3.1. Ertragslage 2.3.2. Finanzlage 2.3.3. Vermögenslage 2.3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren 2.3.5. Fazit 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Erfassung von Risiken 3.2 Risikomanagementsystem 3.3. Risiken der zukünftigen Entwicklung 3.3.2 Wirtschaftliche Situation in Deutschland 2023/2024 3.3.3. Witterungsrisiko 3.3.4 Wettbewerbsrisiko 3.3.5. Personalrisiken 3.4 Überblick über Chancen der zukünftigen Entwicklung und Prognosebericht 1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Verwaltung und Hauptstandort der CEMEX Logistik GmbH befinden sich am Firmensitz auf dem Gelände der CEMEX Zement GmbH in Rüdersdorf bei Berlin. Die Aktivitäten der CEMEX Logistik GmbH umfassen vorwiegend den Transport von staubförmigen Gütern sowie Schüttgütern für die CEMEX-Gruppe in Deutschland. Die Transporte staubförmiger Güter werden insbesondere für die Zementwerke in Rüdersdorf und Eisenhüttenstadt realisiert. Die Transporte der Schüttgüter erfolgen größtenteils für die CEMEX Kies & Splitt GmbH. Daneben erfolgen Lieferungen für Unternehmen außerhalb des CEMEX-Konzerns im Silo-Bereich, insbesondere für Unternehmen der Kalkindustrie und der chemischen Industrie sowie im Rahmen der Kraftwerksentsorgung mit Flugaschen. Darüber hinaus werden am Hauptstandort Rüdersdorf auch eine Kfz-Werkstatt und der Handel mit Mineralölprodukten betrieben. 1.2. Unternehmensstrategie Im Zentrum unserer Unternehmensstrategie stehen die bedingungslose Kundenausrichtung sowie die konsequente Ausschöpfung von Verbundvorteilen. Das bestmögliche Leistungspaket für unsere Kunden und wettbewerbsfähige Kosten sind der Leitfaden für unser unternehmerisches Handeln zur nachhaltigen Steigerung von Ertragskraft und Unternehmenswert sowie zur Sicherung der Arbeitsplätze. Kooperation, Loyalität und situativ angemessener Führungsstil sind die Werte, an denen wir uns orientieren. Unsere Strategien haben wir im Jahr 2023 nachhaltig weiterverfolgt. 1.3. Steuerungssysteme Die bedeutsamsten finanziellen Leistungskennzahlen, die zur Unternehmenssteuerung dienen, sind das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung und die Umsatzerlöse. Die Umsatzerlöse werden gestützt durch die Mengen- und Preisentwicklung. Die wesentliche interne Kennzahl für die CEMEX Logistik GmbH ist der Operating Cashflow (OCF) des Geschäftsbereiches Transport, der monatlich berichtet wird. Der Operating Cashflow wird wie folgt definiert: Summe der operativen Ergebnisse der Geschäftsbereiche (Erlöse abzgl. variable und fixe Kosten, Verwaltungs- und Vertriebskosten, Frachtkosten) abzüglich der Kosten der Zentrale und einer konzerninternen Umlage. Diese Kennzahl entspricht nicht dem Jahresüberschuss, sondern dient der Darstellung der Wirtschaftlichkeit der operativen Aktivitäten. Eine Steuerung nach nicht-finanziellen Leistungsindikatoren erfolgt nicht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das deutsche BIP fiel 2023 um 0,3 % zum Vorjahr. Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal (nicht preisbereinigt) 3,3 % über dem Vorjahresniveau Die Bauindustrie erwartet für 2024 einen weiteren Rückgang um 3,5 %. Die Zahl der jahresdurchschnittlich Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wird bei etwa 918.000 stagnieren. Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 % und erreichte einen neuen Höchststand von 113,8 Milliarden Euro. Dabei fiel der Wohnungsbau mit 26,6 Milliarden Euro Jahresumsatz am stärksten ins Gewicht, der gewerbliche Hochbau folgte mit 26,0 Milliarden Euro. Mit 260.100 genehmigten Wohnungen wurde die Anzahl der genehmigten Wohnungen von 2022 im Jahr 2023 um 26,6 % unterschritten. Der reale Auftragseingang ging im Gesamtjahr 2023 um 21,3 % zurück. Im Jahr 2023 waren weiterhin die steigenden Zinsen, die stark ansteigende Verteuerung der Baumaterialien resultierend aus stark erhöhten Energiekosten und Inflationsraten, die wesentlichen Einflussfaktoren der rückläufigen Bauentwicklung. Diese negativen Auswirkungen auf die Investitionsbereitschaft der Privatbauherren sowie der Immobilienbranche begründet sich aus den Unsicherheiten zur Entwicklung der Wirtschaft. CEMEX befindet sich in ihren Absatzgebieten weiterhin im starken Wettbewerb zu anderen Unternehmensgruppen im Bereich Zement und zu mittelständisch geprägten Unternehmen in den Bereichen Mineralische Rohstoffe und Transportbeton. Im Bereich Zement nimmt CEMEX in den nördlichen und östlichen Landesteilen sowie in Bayern eine stärkere Position ein als in den anderen Landesteilen. Die Wettbewerbssituation hat sich im Wesentlichen zum Vorjahr nicht geändert. 2.2. Geschäftsverlauf Die Umsätze sind entgegen unserer Erwartung von Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von EUR 30,9 Mio. wieder um 17% auf EUR 25,6 Mio. im Jahr 2023 gesunken. Dabei sanken die Umsatzerlöse mit Konzernunternehmen um EUR 4,0 Mio. auf EUR 22,8 Mio. Die Umsatzerlöse mit externen Kunden sanken mit EUR 2,8 Mio. ca. EUR 1,2 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres (EUR 4,1 Mio.). Hauptursache für die Reduzierung der Umsatzerlöse mit Konzernkunden sind die verringerten der Transportmenge per Bahn. Das per Bahn transportierte Volumen sank im Geschäftsjahr 2023 weiter von ca. 425 kt 2022 auf ca. 300 kt. Die größten Reduzierungen gab es dabei in den Relationen Rüdersdorf - Regensburg und Rüdersdorf - Deggendorf, wo das Lager für gesackten Zement Anfang 2023 aufgelöst wurde Der Operating Cashflow des Geschäftsbereiches Transport ist weiter auf EUR -0,067 Mio. gesunken und liegt damit fast EUR 0,4 Mio. unter unseren Erwartungen von EUR 0,32 Mio. und unter dem Vorjahr von EUR 0,45 Mio. Hauptgründe zur Vorjahresverschlechterung waren die stark rückläufige Transportmengen vor allem im Bahnverkehr, bei leicht erhöhten variablen Kosten im LKW Verkehr. Dies betrifft insbesondere die 2022 noch durch Hedging der Treibstoffkosten erreichte geringere Treibstoffkostenniveau. Der Fuhrpark per 31. Dezember 2023 betrug am Standort in Rüdersdorf 38 Fahrzeuge. Von diesen insgesamt 38 Fahrzeugen befanden sich 7 Fahrzeuge im Eigentum der CEMEX Logistik GmbH, 31 Fahrzeuge wurden geleast. 2.3. Lage 2.3.1. Ertragslage Als Ergebnis weist die CEMEX Logistik GmbH für das Geschäftsjahr 2023 einen Verlust vor Ergebnisabführung von TEUR 320,1 (Verlust i. Vj. TEUR 447,4) aus, der aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von der CEMEX Deutschland AG ausgeglichen wurde. Die Umsatzerlöse sanken um EUR 5,3 Mio. auf EUR 25,6 Mio., die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um EUR 0,7 Mio. auf EUR 0,1 Mio. verringert. Der Materialaufwand reduzierte sich um EUR 6,6 Mio. auf EUR 17,2 Mio. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen -Fremdfrachten- sind dabei um 28% von EUR 18,5 Mio. auf EUR 13,3 Mio. gesunken, während sich die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 27% von EUR 5,3 Mio. auf EUR 3,9 Mio. verringert haben. Das Rohergebnis liegt mit EUR 8,5 Mio. leicht über dem Vorjahr (EUR 8,0 Mio.). Der Personalaufwand EUR 5,6 Mio. blieb auf dem Vorjahresniveau (EUR 5,6 Mio.) bei einer nur leicht reduzierten durchschnittlichen Anzahl der Mittarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr (EUR 2,7 Mio.) auf EUR 3,1 Mio. leicht gestiegen, was im Wesentlichen auf höhere Mietkosten und Dienstleistungen zurückzuführen ist. Das Zinsergebnis ist mit rd. TEUR +49,1 verbessert zum Vorjahr. Im Berichtsjahr wurde durch die Gesellschaft ein negativer OCF von TEUR -67 erreicht. 2.3.2. Finanzlage Durch das Cash-Pooling-Verfahren mit den Unternehmen der CEMEX Deutschland-Gruppe optimiert die CEMEX Logistik GmbH den Finanzmitteleinsatz. Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Berichtsjahres gesichert. Zum 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft eine Finanzforderung vor Ergebnisverrechnung gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von EUR 4,5 Mio. (i. Vj. EUR 5,8 Mio.) aus. Das Nettofinanzvermögen sank von EUR 5,5 Mio. im Vorjahr auf EUR 4,1 Mio. zum 31. Dezember 2023. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der niedrigeren Bilanzsumme auf 41,9% (i. Vj. 38,6%) gestiegen. Die Gesellschaft hat ca. EUR 0,7 Mio. (i. Vj. EUR 0,8 Mio.) an langfristigen Verbindlichkeiten. Von den Verbindlichkeiten insgesamt betreffen 26,0% (i. Vj. 21,8%) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. 2.3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der CEMEX Logistik GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,7 Mio. auf EUR 8,6 Mio. verringert. Die Veränderung auf der Aktivseite resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung das Anlagevermögens um EUR 0,4 Mio., während sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um EUR 1,1 Mio. vermindert haben. Die Verminderung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betrifft dabei mit EUR 1,8 Mio. im Wesentlichen die Forderungen gegen Gesellschafter, weiterhin ist ein Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um EUR 0,8 Mio. zu verzeichnen. Die Zunahme des Anlagevermögens ist mit EUR 0,4 Mio. insbesondere auf die Zugänge der technischen Anlagen und Maschinen zurückzuführen. Die Veränderung auf der Passivseite ist im Wesentlichen durch die Minderung der Verbindlichkeiten um EUR 0,7 Mio. gekennzeichnet. Die Minderung betrifft dabei mit EUR 0,4 Mio. insbesondere die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit EUR 0,3 Mio. sonstige Verbindlichkeiten. Auf der anderen Seite blieben die Rückstellungen auf dem Vorjahresniveau. 2.3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die deutsche CEMEX-Gruppe verwendet als finanzielle Leistungsindikatoren das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung und die Umsatzerlöse. Im Geschäftsjahr 2023 wurden von der CEMEX Logistik GmbH Umsatzerlöse von EUR 25,6 Mio. (i. Vj. EUR 30,9 Mio.) erzielt. Die stark verminderten Umsatzerlöse durch wesentlich geringere Transportmengen und leicht gestiegenen Durchschnittserlöse konnten die leicht erhöhten variablen und fixen Kosten nicht kompensieren. Wir rechnen für 2024 insgesamt mit einem wieder leicht verbesserten positiven Ergebnis durch geringere Einkaufskosten bei ähnlicher Umsatzgröße auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. 2.3.5. Fazit Das Ergebnis vor Gewinnabführung des Geschäftsjahres 2023 ist mit rd. EUR - 0,32 Mio. nicht befriedigend. Die wesentliche Reduzierung des Umsatzvolumens konnte nicht durch die Einsparungen in den Materialaufwendungen -Fremdfrachten- sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Fixkosten kompensiert werden, was zu einem negativen Ergebnis führte. Die Reduzierung der Bilanzsumme resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus der Minderung der Finanzforderungen gegen verbundene Unternehmen und auf der Passivseite aus geringeren Verbindlichkeiten für Lieferungen und Leistungen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Erfassung von Risiken Die Erfassung von Risiken ist ein integraler Bestandteil unserer Unternehmensführung. So wurden und werden potenzielle Risiken, wie z.B. konjunkturelle Entwicklungen, Marktrisiken oder außergewöhnliche Preissteigerungen für Energie, regelmäßig in Abstimmungen zwischen den verantwortlichen Fachabteilungen und dem regionalen Management vorgenommen und analysiert. 3.2 Risikomanagementsystem Das Risikomanagementsystem der CEMEX Deutschland AG und ihrer Tochtergesellschaften ist durch internationale (u.a. Sarbanes Oxley) und nationale Anforderungen geprägt und ist regelmäßig Gegenstand interner und externer Überprüfungen. Im Rahmen der Risikoidentifizierung, -analyse und -bewertung des Geschäftsjahres 2023 fanden wie in den Vorjahren geeignete Frühwarnindikatoren Verwendung, die auch zur Überwachung der strategischen Risiken eingesetzt wurden. Bestandsgefährdungen ergaben sich nicht. Für unterjährig festgestellte Prozessschwächen und Risiken wurden in Abstimmung mit den Prozessverantwortlichen Maßnahmen zur Risikobegrenzung und/oder -beseitigung eingeleitet bzw. implementiert. 3.3. Risiken der zukünftigen Entwicklung Die folgenden Risiken, bei denen aufgrund vielfältiger Entwicklungsszenarien keine zuverlässige Quantifizierung durchgeführt werden kann, werden in Rangfolge ihrer Bedeutsamkeit aufgeführt, wobei das bedeutsamste Risiko zuerst dargestellt wird. 3.3.1 Abhängigkeit von konzerninternen Aufträgen Die Geschäftsentwicklung der CEMEX Logistik GmbH ist insbesondere von der geschäftlichen Situation bei der CEMEX Zement GmbH sowie der CEMEX Kies & Splitt GmbH und der CEMEX Deutschland AG abhängig. Die Entwicklung dieser Unternehmen ist wiederum von verschiedenen externen Faktoren abhängig, wobei die konjunkturelle Entwicklung der Bauwirtschaft in den Bereichen Wohnbau, Nichtwohnbau und Tiefbau hier einen großen Einfluss hat. 3.3.2 Wirtschaftliche Situation in Deutschland 2023/2024 Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch zum Jahresende, rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, verstärkt durch den starken Anstieg der Zinsen, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Die daraus folgenden Auswirkungen auf internationale Wirtschaftsbeziehungen und deren Einfluss auf die jeweilige Binnenwirtschaften der beteiligten Nationen haben im Geschäftsjahr 2022 und auch 2023 bereits zu stark erhöhten Einkaufspreisen für Energie (Strom, Gas, Treib- und Heizstoffe) sowie folgend für eingekaufte Transportleistungen und Rohstoffbezüge geführt. Die vorliegenden Wirtschaftsprognosen für die Folgejahren sind schwer zu bewerten. Allgemein wird aber eine Entlastung der angespannten Versorgungslage, der Einkaufspreisentwicklung aber auch der Zinssteigerungen erwartet. Die Planung der CEMEX Deutschland und deren Geschäftsfelder für das Jahr 2024 ist auf Basis einer bereits prognostizierten leichten Erholung von Kostensteigerungsraten entstanden. Die sehr hohe Inflationsquote im Jahr 2023 wird nach Prognose für 2024 nur zu einer leichten Erhöhung der variablen Kosten führen. Nach stark steigendem Lohn- und Gehaltskosten im Jahr 2023 sind in den Prognosen für 2024 moderate Steigerungsraten berücksichtigt. Eine Prognose der weiteren Entwicklung der Inflation ist schwierig, die Entwicklung der letzten Monate zeigen jedoch eine fallende Tendenz. Je nach Institution und Quelle werden zwischen 2,7 % und 3,0 % für 2024 prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies mehr als eine Halbierung der Teuerungsrate. Auf Basis der Planungen aus Ende 2023 für 2024, sieht CEMEX daher nur leichte Auswirkungen im Bereich Transportkosten, die mittel- oder unmittelbar an den Endkunden weitergegeben werden müssten. Diese notwendigen Kostensteigerungen auch im Bereich der Rohstoffeinkäufe und fixen Kosten und deren notwendigen Preisanpassungen beim Endkunden lassen sich aber aus heutiger Sicht für die unterschiedlichen Geschäftsfelder schwer prognostizieren. Fortdauernde, kontinuierliche Analysen der Entwicklung und ihre Auswirkung auf die Kostensituationen und geplanten Preisanpassungen sind im ständigen Prozess verankert. 3.3.3. Witterungsrisiko Die Witterung ist für die Jahresbetrachtung ein entscheidender Risikofaktor. Ausfalltage in der Bauindustrie durch ungünstige Witterungsbedingungen (z.B. während des Winters) sind fast unmöglich zu kompensieren. Deswegen kann das Wetter Mengenentwicklung, Umsatzerlöse und Jahresergebnis signifikant beeinflussen. 3.3.4 Wettbewerbsrisiko Ein Wettbewerbsrisiko liegt weiterhin im bekannten Umfang vor. Weitere Expansionen von Wettbewerbern in den Absatzgebieten waren im Wesentlichen nicht zu verzeichnen. 3.3.5. Personalrisiken Die Personalsituation in den operativen Bereichen der Gesellschaft ist weiterhin gekennzeichnet durch, eine für die Branche aber nicht unübliche, hohe Altersstruktur. Insbesondere in den Altersgruppen unterhalb von 40 Jahren sind die Anteile eher gering. Gleichzeitig ist die Zahl der Schulabgänger infolge der demographischen Entwicklung rückläufig, bei einem Arbeitsmarkt, der durch eine geringe Arbeitslosenquote gekennzeichnet ist. Erschwerend kommt hinzu, dass der Beruf des Berufskraftfahrers seit Jahren in der allgemeinen Einschätzung als eher unattraktiv gilt. Bereits jetzt steht die Gesellschaft vor dem Problem, ausreichend gute Bewerber für bestimmte Arbeitsplätze zu finden. Dazu gehören auch Mechatroniker für die LKW-Werkstatt, Gabelstaplerfahrer oder Disponenten. Auch wenn Anfang 2024 fünf offene Kraftfahrerstellen wieder besetzt werden konnten, wird sich die Situation in dieser Berufsgruppe in den kommenden Jahren weiter verschärfen. Um dem entgegenzuwirken wird die Gesellschaft weiter ausbilden. Darüber hinaus haben wir zahlreiche Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Bindung unserer Mitarbeiter und Auszubildenden während und nach der Ausbildung ins Leben gerufen, z.B. Weiterbildungsbudget für ausgelernte Auszubildende, geschäftsfeldübergreifende Praktika etc. 3.4 Überblick über Chancen der zukünftigen Entwicklung und Prognosebericht Insgesamt prognostizieren wir für 2024 für die CEMEX Logistik einen moderaten Anstieg des operativen Ergebnisses. Eine belastbare Prognose für 2024 ist in Anbetracht der Situation rund um die wirtschaftliche und politische Lage und deren Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft (Thema Energie und Inflationsentwicklung, Zinsentwicklung, Baustoffnachfrage) schwer abzugeben. Die momentan vorliegenden Prognosen, einer Abschwächung der Bautätigkeiten bedingt durch Zinsentwicklung und allgemeiner Vorsicht der Verbraucher, wird die Lage im Markt nicht erleichtern. Wichtig ist dabei über gesteigerte Durchschnittserlöse die zu erwartende Preissteigerung im Energie- und Transportbereich abzufangen. Der Inflationsbedingte Rückgang der Gesamtwirtschaft und im Besonderen der Bauwirtschaft ist schwer zu prognostizieren. Die bisherigen Steigerungen, insbesondere für die Strassenverkehrsnutzung, konnten größtenteils weitergegeben werden. Nach einer überdurchschnittlichen Steigerung der Tarifentgelte 2023, dürften die Steigerungen 2024 wieder moderater ausfallen. Nachdem Mitte 2023 zunächst 14 Zugmaschinen ausgetauscht werden konnten, wurden Anfang 2024 16 weitere Zugmaschinen nach Ende des ursprünglichen Leasingzeitraums übernommen. Ein Austausch dieser Maschinen wird frühestens 2025 erfolgen. Die CEMEX Logistik GmbH verfügt weiterhin über ein mit LNG betriebenes Fahrzeug. Die Umsatzerwartung hängt unmittelbar mit der Absatzentwicklung der Geschäftsbereiche Zement und mineralische Rohstoffe sowie Transportbeton zusammen. Eine über der Prognose liegende Absatzentwicklung der Geschäftsbereiche würde sich entsprechend auch positiv auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken. Trotz eines budgetierten leichten Rückgangs der Transportvolumina wird auf Grund der aktuellen Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 ein deutlicher Anstieg der Durchschnittserlöse prognostiziert. Die verminderten Transportmengen in Verbindung mit einer erwarten Steigerung der Durchschnittserlöse lassen einen Gesamtumsatz auf dem Niveau von 2022 erwarten. Eingeleitete Maßnahmen, z.B. Personalanpassungen zur Reduzierung der Kosten, zeigen bereits erste Wirkungen. Die Kostensituation im Fixkostenbereich wird sich in 2024 leicht reduzieren. Insgesamt erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr 2024 eine moderate positive Ergebnisverbesserung. Es wird mit einem leicht positiven Ergebnis gerechnet. (Ergebnis vor Gewinnabführung).
Rüdersdorf bei Berlin, 25. Juni 2024 Christian Kronisch BilanzAktiva
Angaben unter der BilanzCEMEX Logistik GmbH, Rüdersdorf bei BerlinEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023CEMEX Logistik GmbH, Rüdersdorf bei Berlin(1) Allgemeine Angaben Die CEMEX Logistik GmbH hat ihren Sitz in Rüdersdorf bei Berlin. Sie ist unter der Nummer HRB 10692 FF im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt (Oder) eingetragen. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde zur Wahrung der Gesellschaftsinteressen Gebrauch gemacht. Mit der alleinigen Gesellschafterin, der CEMEX Deutschland AG, Rüdersdorf bei Berlin, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Zugänge werden pro rata temporis abgeschriebene. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Soweit die Gründe, die zu einer außerplanmäßigen Abschreibung geführt haben, nicht mehr bestehen, erfolgt eine Wertaufholung. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Methoden (Projected-Unit-Credit-Methode) auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Hierbei wurde von einem erwarteten Gehaltstrend von 3,90 % (i. Vj. 2,50 %) und einem Rententrend von 2,20 % (i. Vj. 2,20 %) ausgegangen. Darüber hinaus wurde ein Aufschlag - gestaffelt in Abhängigkeit vom Zeitpunkt der letzten Rentenanpassung - auf die Leistungen berücksichtigt, um den sogenannten Rentenanpassungsstau (bereits bekannte VPI-Steigerungen zwischen der letzten Rentenanpassung und dem Bilanzstichtag) abzubilden. Die pauschalen Aufschläge liegen zwischen 6 % und 11 %. Der auf den Inventurstichtag 1. Oktober 2023 der Berechnung der Pensionsverpflichtungen zugrunde gelegte Rechnungszins wurde gemäß RückAbzinsV unter Berücksichtigung von § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB in Höhe von 1,83 % (i. Vj. 1,78 %) angesetzt. Der angesetzte Zinssatz entspricht grundsätzlich dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Zinssatz betrug zum 31. Dezember 2023 auch 1,82 % (i. Vj. 1,78 %). Für die Ermittlung des Unterschiedsbetrags gemäß § 253 Abs. 6 HGB wurde ein Zinssatz von 1,75 % (i. Vj. 1,44 %) angesetzt. Der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Zinssatz betrug zum 31. Dezember 2023 1,74 % (i. Vj. 1,44 %). Der Unterschiedsbetrag auf Basis des Zinssatzes von 1,75 % beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 16 (i. Vj. TEUR 72). Bei dem Unterschiedsbetrag handelt es sich grundsätzlich um ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 253 Abs. 6 HGB. Diese Beträge führen aber nicht zu einer Abführungssperre im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages zur CEMEX Deutschland AG. Aus der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften ergab sich bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zum 1. Januar 2010 ein Zuführungsbetrag in Höhe von TEUR 608. Dieser Umstellungsbetrag wird entsprechend Art. 67 Abs. 1 EGHGB über 15 Jahre verteilt. Der auf das Berichtsjahr entfallende Anteil in Höhe von TEUR 41 wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt. Die nicht gebildete Rückstellung beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 40 (i. Vj. TEUR 81). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird auf die Abzinsung verzichtet. Für Risiken im Personalbereich, wie beispielsweise für Jubiläumszuwendungen, werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet. Die Verpflichtungen aus nicht genommenem Urlaub werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB mit dem am Abschluss-Stichtag anzusetzenden Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Im Geschäftsjahr sind Währungsverluste in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 11) und Währungsgewinne in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1) angefallen. (3) Anlagevermögen Die Entwicklung der Bruttowerte des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen sind im Einzelnen in dem als Anlage zum Anhang wiedergegebenen Anlagenspiegel dargestellt.
(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen die Gesellschafterin CEMEX Deutschland AG betreffen im Wesentlichen das Konzernverrechnungskonto TEUR 4.453 (i. Vj. TEUR 5.802), die Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft. TEUR 497 (i. Vj. TEUR 833) sowie mit TEUR 320 Forderungen gegen Gesellschafter aus der Verlustübernahme (i. Vj. TEUR 447). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 757 (i. Vj. TEUR 0) resultieren aus am Jahresende weiterbelasteten Dienstleistungen an die Cemex Zement GmbH. Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. (5) Gewinnrücklagen Bei den Gewinnrücklagen handelt es sich unverändert um andere Gewinnrücklagen. Sie betreffen den gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB eingestellten Betrag aus der im Rahmen der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Vorschriften zum 1. Januar 2010 erfolgten Abzinsung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen. (6) Rückstellungen Sonstige Rückstellungen bestehen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich. (7) Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin CEMEX Deutschland AG enthalten (i. Vj. TEUR 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 698 (i. Vj. TEUR 748) Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der CEMEX Zement GmbH, Rüdersdorf bei Berlin. Sie haben in Höhe von TEUR 50 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (i. Vj. TEUR 50); in Höhe von TEUR 202 (i. Vj. TEUR 202) eine Restlaufzeit über ein Jahr und in Höhe von TEUR 446 (i. Vj. TEUR 496) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert. (8) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge von TEUR 60 (i. Vj. TEUR 87). Diese betreffen mit TEUR 50 (i. Vj. TEUR 20) Einkommen aus Vorjahr, mit TEUR 8 (i. Vj. TEUR 8) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und mit TEUR 3 (i. Vj. TEUR 0) Erträge aus der Auflösung der Pauschalwertberichtigung. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten weiterhin Erträge aus Hedging-Verträgen, die die Gesellschafterin CEMEX Deutschland AG, Rüdersdorf bei Berlin, mit CEMEX in Mexiko Hedging-Verträge abgeschlossen hat. Die vereinnahmten Erträge werden von der CEMEX Deutschland AG an ihre Tochtergesellschaftern weitergereicht, unter anderem an die CEMEX Logistik GmbH. Der auf die CEMEX Logistik für das Berichtsjahr entfallende Anteil betrug TEUR 12 (i. Vj. TEUR 712). (9) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 29 (i. Vj. TEUR 57) die Aufzinsung von Rückstellungen, davon Zinsaufwand Pensionsrückstellungen TEUR 29 (i. Vj. TEUR 57). (10) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen für 2024 bestehen TEUR 55, von den Verpflichtungen für 2025 bis 2028 TEUR 0 gegenüber verbundenen Unternehmen. (11) Geschäftsführung
Der Geschäftsführer steht im Beschäftigungsverhältnis mit der CEMEX Deutschland AG und erhält keine Bezüge von der CEMEX Logistik GmbH. Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich auf TEUR 11 (i. Vj. TEUR 4). Gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung bestehen Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 221 (i. Vj. TEUR 208). (12) Mitarbeiter
(13) Angaben zum Konzernabschluss Die Konzernobergesellschaft CEMEX, S.A.B. de C.V., San Pedro Garza García/Mexiko, stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, der auf der Web-Site der CEMEX, S.A.B. de C.V. (www. CEMEX. com) erhältlich ist. Die CEMEX España, S.A., Madrid/Spanien, stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der CEMEX España, S.A., einbezogen. Der Konzernabschluss der CEMEX España, S.A., wird unter CEMEX Central Europe GmbH in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. (14) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.
Rüdersdorf bei Berlin, den 22. Juli 2024 CEMEX Logistik GmbH Geschäftsführung Christian Kronisch Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CEMEX Logistik GmbH, Rüdersdorf bei BerlinPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CEMEX Logistik GmbH, Rüdersdorf bei Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CEMEX Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 22. Juli 2024 KPMG
AG
Kis, Wirtschaftsprüfer Huperz, Wirtschaftsprüfer |
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