Herstellung von Sportgeräten
expopartner GmbH
Steinmühlenweg 4, 65439 Flörsheim am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Fischer seit 9.7.2021 | Prokura |
Gerald Ambrozus seit 8.7.2005 | Geschäftsführer |
Andreas Weber seit 9.4.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
expopartner GmbHFlörsheim am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023expopartner GmbHFlörsheim am MainA. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der expopartner GmbH (Amtsgericht Wiesbaden, HRB 5131) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Gesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen im Sinne von § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 Abs. 2 und Abs. 3 HGB) bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren), bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen drei und 14 Jahren) angesetzt. Die Herstellungskosten der Sachanlagen werden in Höhe der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst). Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen 250,00 € und 800,00 € werden im Erwerbsjahr aktiviert und vollständig abgeschrieben. Diese Sofortabschreibung wird im Anlagespiegel als Zugang und Abgang ausgewiesen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten unter 250,00 € werden sofort aufwandswirksam berücksichtigt und nicht aktiviert. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Folgebewertung zum Stichtag richtet sich nach der Durchschnittskostenmethode. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einbezogen. Geleistete Anzahlungen auf Vorratsvermögen werden mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die vor dem Stichtag angefallen sind und die für einen bestimmten Leistungszeitraum nach dem Stichtag als Aufwand anfallen. Diese Ausgaben sind mit dem Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Es beträgt unverändert 154 T€ und ist vollständig eingezahlt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Alle übrigen Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. B. Angaben zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. II. Vorräte Für die nach der Durchschnittskostenmethode bewerteten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ergab sich im Vergleich zu einer Bewertung zu Börsen- oder Marktwerten kein wesentlicher Unterschiedsbetrag. III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
IV. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten sind Versicherungen, Lizenzen etc. V. Eigenkapital Die Gewinnrücklagen von 142,0 T€ sind unverändert. Im Bilanzgewinn ist der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von 2.462,4 T€ enthalten. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.220,8 T€ zusammen mit dem Gewinnvortrag auf die neue Rechnung vorzutragen. VI. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für gewährte Kundenboni in Höhe von 380,2 T€, ausstehende Rechnungen für Montage- und sonstige Dienstleistungen von 397,2 T€, Personalkosten (Urlaub, Tantiemen, Sonstige) von 264,9 T€ sowie Abschluss- und Prüfungskosten von 31,0 T€, enthalten. VII. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten unterliegen einer Restlaufzeit von einem Jahr mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Hier bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr, aber nicht mehr als fünf Jahre, in Höhe von 562,5 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Form von Bürgschaften in Höhe von 447,0 T€ besichert. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen nicht. VIII. Latente Steuern Für Bewertungsunterschiede zwischen der Handels- und der Steuerbilanz in Bezug auf die IT-Ausstattung wurden zum Geschäftsjahresende passive latente Steuern in Höhe von 4,7 T€ gebildet. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Sonstige betriebliche Erträge, sonstige betriebliche Aufwendungen Im Geschäftsjahr wurden keine periodenfremden Erträge oder Aufwendungen erfasst. Ebenso wurden keine Erträge oder Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung erfasst. II. Personalaufwand Der Personalaufwand beinhaltet 89,2 T€ Aufwendungen für Altersversorgung. III. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge / Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinserträge oder Zinsaufwendungen aus der Veränderung von langfristigen Rückstellungen sind nicht angefallen. IV. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind -22,8 T€ enthalten, die auf die Veränderung der latenten Steuern entfallen. D. Sonstige Angaben I. Anzahl der Mitarbeiter
II. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind: Andreas Weber, Frankfurt, Geschäftsführer Administration und Realisation Gerald Ambrozus, Mainz, Geschäftsführer Kreation. Für die Angaben nach §285 Nr. 9, lit. a) HGB wird die Befreiungsvorschrift §286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Darlehen gewährt. Gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene bestehen keine Pensionsverpflichtungen. III. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft ist in keinen Konzern eingebunden. Der Jahresabschluss der expopartner GmbH, Flörsheim, wird folglich in keinen Konzernabschluss einbezogen. IV. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. V. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. VI. Außerbilanzielle Geschäfte Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen insbesondere aus Miet- und Leasingvereinbarungen und betragen zum Bilanzstichtag insgesamt 1.613,0 T€. Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen oder aus Altersversorgung. VII. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es sind keine Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen im abgelaufenen Geschäftsjahr zustande gekommen. VIII. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Es sind keine Ereignisse nach dem Abschlussstichtag bekannt.
Flörsheim am Main, den 31. Juli 2024 expopartner GmbH Andreas Weber, Geschäftsführer Gerald Ambrozus, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 2. August 2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023EXPOPARTNER GMBHFLÖRSHEIM AM MAININHALTSVERZEICHNIS I. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Zweigniederlassungsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens Die expopartner GmbH widmet sich innerhalb des Kongress- und Veranstaltungsmarktes einem Thema: wirksame Live-Kommunikation in der Healthcare- und Life-Science-Branche - physisch, virtuell und hybrid. Verteilt auf die Standorte Rhein-Main und Berlin waren zu Beginn des Jahres 2023 bei der expopartner GmbH ca. 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig, die die Markenauftritte der global agierenden pharmazeutischen Kunden konzipierten, gestalteten und umsetzten. Etwa 300 Projekte wurden so vornehmlich in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz realisiert. Bei den Projektformaten handelte es sich hauptsächlich um Marketingmaßnahmen im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen der medizinischen Fachgesellschaften für Health Care Professionals (HCP), hier u.a. Messeauftritte innerhalb der kongressbegleitenden Industrieausstellungen sowie Tagungen und Business Events. Im Mittelpunkt der Tätigkeiten im Jahr 2023 standen die Re-Organisation der Prozesslandschaft und damit einhergehend die Implementierung von Standard-Prozessen und Abläufen sowie deren Dokumentation. Dies alles unter den Gesichtspunkten der Qualitäts- und Effizienz-Steigerung. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche der expopartner GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Kreation, Realisation und Administration. Die dazugehörigen Leistungen splitten sich in Honorar- und Dienstleistungen: Honorarleistungen:
Dienstleistungen:
Rechtliche Struktur Haupt- bzw. Geschäftssitz der expopartner GmbH ist der Standort Flörsheim am Main. Eine Betriebsstätte befindet sich in Berlin. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 1 um 0,3 % niedriger aus als 2022. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Lt. Pressemitteilung Destatis vom 15. Januar 2024 - 019/24 konnten die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit einem Plus von 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Vergleich zu 2022, so die Deutschland-Studie des Kongress- und Veranstaltungsmarktes 2 , nahm sowohl die Anzahl der reinen Präsenzveranstaltungen als auch die der hybriden Veranstaltungen zu. 2023 fanden mit 2,15 Mio. Veranstaltungen rund 25 % mehr Veranstaltungen onsite (Präsenzveranstaltungen plus hybride Veranstaltungen) statt als im Vorjahr. Zugleich stieg die Anzahl der Teilnehmer:innen onsite im Vergleich zu 2022 mit einem Zuwachs von 68,5 %. Das Branchenangebot ist in zwei wesentliche Kategorien aufzuteilen: Einerseits in beruflich motivierte Veranstaltungen und andererseits in nicht beruflich motivierte Veranstaltungen. Zu den beruflich motivierten Veranstaltungen zählen die Veranstaltungsarten "Kongresse, Tagungen und Seminare" sowie "Ausstellungen und Präsentationen". Dabei war in 2023 die Veranstaltungsart "Kongresse, Tagungen und Seminare" die mit Abstand wichtigste Veranstaltungsart in den deutschen Veranstaltungsstätten mit einem Marktanteil von fast 58 %. Alle übrigen Kategorien von nicht beruflich motivierten Veranstaltungen lassen sich unter dem Oberbegriff "Events" zusammenfassen und hatten im Jahr 2023 einen Marktanteil von etwa 34 %. Dazu gehören unter anderem Kultur- und Sportveranstaltungen sowie Social Events. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Marktanteil im beruflich motivierten Veranstaltungsbereich um etwa 2,6 % verringert zugunsten des Eventbereichs. Besonders der Kultur- und Sportveranstaltungsbereich hat sich um 3,9 % Marktanteil verbessert.
1 DESTATIS Statistisches Bundesamt
2 Meeting- & EventBarometer Deutschland
2023/2024 der Initiatoren DZT, EITW, EVVC und GCB
Zu den beiden Fokusthemen "Personal" und "Nachhaltigkeit" kommt das Thema "Konjunktur" hinzu, dass die Branche beschäftigt und herausfordert:
Key-Findings:
2. Geschäftsverlauf und Lage Als Agentur und Dienstleistungsspezialist für Brand- und Live-Kommunikation für die forschende Pharmaindustrie hat die expopartner GmbH mit der langjährigen Erfahrung und dem auf den Markt zugeschnittenen Portfolio weiterhin eine führende Rolle innerhalb der Branche unter Beweis gestellt. Getrübt wird die Stimmung noch immer durch die weltpolitische sowie die europäische Gesamtlage, hier insbesondere durch die weiterhin anhaltende Unsicherheit der Bevölkerung, die gestiegenen Kosten - auch für Löhne und Gehälter - sowie erhöhter Ausgaben für u.a. Bürokratie, Klimaschutz- und Integrationsmaßnahmen. Die Gesamtleistung (definiert als Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen) ist, anders als in 2022 prognostiziert, gegenüber dem Vorjahr um 8,8 % gesunken. Die Hintergründe sind mannigfaltig. Der post-pandemische Nachholbedarf an Live-Kommunikationsmaßnahmen spiegelte das Ergebnis in 2022 wieder. Der Anteil an Ausgaben im Marketing konnte seitens unserer Kunden nicht umfänglich für 2023 bestätigt werden. Insgesamt sieht sich die expopartner GmbH noch immer als ein führender Anbieter von Live-Kommunikationsmaßnahmen im Umfeld von Kongressen, Tagungen und Events für die forschende Pharmaindustrie in Deutschland. Deutschland wiederum gehört zu einem der weltweit führenden Tagungs- und Kongressstandorten. a) Ertragslage
Die expopartner GmbH erwirtschaftete eine um 8,8 % niedrigere Gesamtleistung als im Vorjahr. Bei der Umsatzverteilung auf die Bereiche Kongresse, Tagungen und Events ist im Vergleich zum Vorjahr keine wesentliche Veränderung festzustellen. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen damit zu begründen, dass 2022 für uns als ein "Ausnahmejahr" zu bezeichnen war - die dort erzielten sehr guten Umsätze waren auf die Nachholeffekte der pandemischen Zeit zurückzuführen. Das Zinsergebnis hat sich insebesondere durch erzielte Festgelderträge verbessert. b) Finanzlage Die Finanzlage wurde zum Abschluss des Geschäftsjahres als sehr gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr T€ 1.661. Mit diesen Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit konnten die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber jederzeit bedient werden. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T € 65 gestiegen. Dabei stehen den Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 0 und Sachanlagen in Höhe von T€ 339 Abschreibungen in Höhe von T€ 273 gegenüber. Der Barmittelbestand ist auf T€ 6.059 angewachsen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind hauptsächlich aufgrund des verminderten Umsatzes auf T€ 3.736 gesunken. Die Einzel- und Pauschal-wertberichtigungen konnten aufgrund des aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr 2023 sehr niedrig gehalten werden. Forderungsausfälle mussten, wie in den vergangenen Geschäftsjahren, keine verzeichnet werden. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 6.799. Die Eigenkapitalquote liegt bei 63,9 %. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr um T€ 392 auf T€ 942 reduziert. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um das in der Pandemie gewährte KfW-Darlehen, das weiterhin planmäßig getilgt wurde. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Wesentlichen auf Grund des geringeren Einkaufsvolumens im Berichtsjahr um T€ 165 auf T€ 207 vermindert. Die Differenz der sonstigen Verbindlichkeiten zum Vergleichszeitraum resultiert im Wesentlichen aus geschuldeter Umsatzsteuer. 3. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren EBIT 3 Das EBIT ist für die interne Steuerung des Unternehmens der bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator. Im Geschäftsjahr 2023 musste gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang des EBIT hingenommen werden, was im Wesentlichen auf das rückläufige Bruttoergebnis zurückzuführen war und nur teilweise durch eine entsprechende Reduktion des Materialaufwands ausgeglichen werden konnte. Die Verwaltungskosten stiegen insbesondere durch Programme zur stetigen Verbesserung der Prozesse und Maßnahmen zur Qualität und Nachhaltigkeit. Messbar nachhaltig: Ratings Unser Anspruch ist es, nicht einfach unhinterfragt Berichtspflichten zu erfüllen, sondern die Berichterstattung von morgen aktiv mitzugestalten. So wird auch unser Unternehmen regelmäßig durch unabhängige Institutionen entsprechend Ihren Umgang mit ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Chancen und Risiken bewertet. Weitere Informationen hierzu in unserem Nachhaltigkeitsbericht, der auf unserer Unternehmenswebiste unter www.expopartner.de/nachhaltigkeit einsehbar ist. Unser soziales Umfeld Wir verstehen uns als fester Teil der Gesellschaft und möchten auch hier positive Beiträge leisten. Entsprechend gehen wir in diesem heterogenen Themengebiet mit unserem Engagement gezielt über Themen hinaus, die uns als Unternehmen direkt betreffen - wie bspw. unser eigener CO 2 -Ausstoß oder Menschenrechtsthemen in der Lieferkette. Als Mitglied des UN Global Compact (UNGC) hat sich unser Unternehmen dazu verpflichtet, die 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) der "2030 Agenda for Sustainable Development" der Vereinten Nationen umzusetzen. Unsere Mitarbeitenden Das Engagement und die Leistung der Mitarbeitenden sind die wichtigsten Grundlagen für den Erfolg unseres Unternehmens. Die Mitarbeitenden der expopartner GmbH meistern herausfordernde Aufgaben und sie prägen die Unternehmenskultur mit ihrem Verantwortungsbewusstsein, ihrer Einsatzbereitschaft und Flexibilität sowie dem Willen, Besonderes zu leisten. Wir wollen sicherstellen, dass Menschen mit diesen Qualitäten auch künftig zu uns finden - und bleiben. Deshalb möchten wir die besten Talente für uns begeistern, fördern und langfristig an das Unternehmen binden. Dafür setzen wir auf eine verantwortungsvolle, nachhaltig angelegte Personalpolitik. Davon profitieren sowohl die Mitarbeitenden als auch das Unternehmen. Unsere Kunden Ein Großteil der Kunden unseres Unternehmens engagieren sich im vfa, dem Wirtschaftsverband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Die Pharmaindustrie gilt als eine der Schlüsselindustrien in Deutschland. Sie hilft durch ihre Produktivität und Innovationskraft, Wachstum und Wohlstand in Deutschland zu sichern. Davon profitiert auch unser Unternehmen. 4. Gesamtaussage expopartner, wie die gesamte Veranstaltungsbranche selbst, stehen weiterhin vor großen Herausforderungen. Themen wie Nachhaltigkeit und die damit einhergehende Bürokratie, Fachkräftemangel sowie sich veränderndernde Märkte stehen einem Wachstum entgegen. Die Fokussierung des Unternehmens auf die im europäischen Umfeld wirkende forschende Pharmaindustrie stellt noch immer einen Wettbewerbsvorteil dar, obwohl noch immer ein Klumpenrisiko besteht. Weiterhin ist die Marktpositionierung als auch die finanzielle Ausstattung eine gute Basis, den Platz im Markt zu behaupten und die weiterhin andauernden Veränderungen der Branche aktiv mit zu begleiten. IV. Prognosebericht Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland am Rande einer Stagnation. Die Regierung rechnet in ihrer Frühjahrsprojektion, wie schon in der Jahresprojektion im Februar, für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023, als ein Wachstum von 1,3 % prognostiziert wurde. Dennoch mehren sich laut BMWK (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz der Bundesrepublik Deutschland) seit Jahresbeginn die Anzeichen für einen konjunkturellen Wendepunkt für die deutsche Wirtschaft. Bundesminister Robert Habeck hebt hier insbesondere die schneller als erwartet nachlassenden Preise und die real steigenden Einkommen hervor. Auf der anderen Seite machen dem Bundesminister die strukturellen Probleme des Standorts Deutschland, wie etwa der Fachkräftemangel und unnötige Bürokratie, Sorgen. Diese führen zu sehr niedrigen Prognosen für das Produktivitäts- und Potentialwachstum. Aus der Deutschland-Studie des Kongress- und Veranstaltungsmarktes vom April 2024 geht Zuversicht bei Anbietern und Veranstaltern hervor. 89 % der Veranstalter gehen von einer sehr guten Veranstaltungslage in 2024 aus und 76 % der Anbieter schätzen die Buchungslage ebenfalls als sehr gut ein. Dabei sollen insbesondere Präsenzveranstaltungen auch in 2024 weiteres Wachstumspotential haben. Wie sich das Geschäft in Zukunft weiter entwickeln bleibt ob der volatilen europäischen Gesamtlage schwer vorhersehbar. Die Geschäftsführung geht allerdings davon aus, dass sich das Geschäftsmodell auch weiterhin trägt und sich langfristig die Nachfrage nach Leistungen der expopartner GmbH positiv entwickelt. Die Geschäftsführung erwartet daher, dass sich die Gesamtleistung sowie das Jahresergebnis der Gesellschaft konstant entwickeln werden. V. Chancen- und Risikobericht Wir definieren Risiken als Möglichkeiten einer negativen Abweichung der Unternehmensentwicklung und Chancen als positive Abweichung der Unternehmensentwicklung von den geplanten Größen. Das volatile Geschäft mit Kongressen, Tagungen und Events ist unvermeidlich mit Risiken verbunden, die sich trotz aller Sorgfalt nicht vollständig ausschließen lassen. Oberster Grundsatz der Risikopolitik der Gesellschaft ist es, vorhandene Chancen zu nutzen und Risiken bewusst nur dann einzugehen, wenn sich diese in einem angemessenen Rahmen bewegen und sich dadurch zusätzliche Ertragschancen ergeben. Typische Risiken einer Agentur für Live-Kommunikation sind neben der anhaltenden Problematik Facharbeiter:innen zu gewinnen, vor allem die Markt- und Umfeldrisiken auf der Absatzseite. Lt. der Invitario-Studie 2023 spart jedes 5. Unternehmen aus externen Faktoren wie Inflation, Energiepreise, Klimakrise und Lieferketten im Eventmarketing. Die Risikosituation hat sich im Vergleich zum Vorjahr somit leicht negativ verändert, wird aber weiterhin noch als mittel eingestuft. Organisatorisch ist die expopartner GmbH auf Risikosituation eingestellt. Ein engmaschiges, monatliches Unternehmenscontrolling unter Berücksichtigung von Plan- und Sollzahlen wird der Geschäftsleitung routinemäßig vorgelegt und trägt stark zur Planung zukünftiger Szenarien bei. Die expopartner GmbH steht mitten in den Vorbereitungen zur Zertifizierung nach ISO 20121 (Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement). Die eigens dafür eingestellten Mitarbeiter:innen begleiten den Zertifizierungsprozess und beraten zeitgleich Kunden in Bezug auf die Nachhaltigkeit von Projekten. Mit unserem Unternehmensschwerpunkt in der Live-Kommunikation bewegen wir uns in einem ressourcenintensiven Umfeld, in dem wirtschaftliche Interessen mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit in Einklang gebracht werden müssen. Nicht nur bei der Realisierung von Kundenprojekten, auch intern stehen die unterschiedlichsten Handlungsfelder wie u.a. Unternehmensführung, Ressourcen- und Umweltschutz, Mitarbeitergewinnung und -zufriedenheit, etc. auf dem Prüfstand.
Flörsheim am Main, den 31. Juli 2024 expopartner GmbH Andreas Weber, Geschäftsführer Gerald Ambrozus, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die expopartner GmbH, Flörsheim am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der expopartner GmbH, Flörsheim am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der expopartner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz am Rhein, den 31. Juli 2024 Lampe
& Kollegen AG
Dr. Schorndorfer, Wirtschaftsprüfer Dr. Knobling, Wirtschaftsprüfer |
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