Funds On Chain GmbH
Selbe AdresseFondsmanagement
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Xuting Huang seit 6.5.2024 | Geschäftsführer |
Xiaoli Yang seit 6.5.2024 | Geschäftsführer |
Jung Won Byun seit 17.1.2024 | Geschäftsführer |
Sze Man Wang seit 13.9.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
APEX ORNATE GLOBAL LIMITED | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kite Bird Germany GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023der Kite Bird Germany GmbHI. Grundlagen der Gesellschaft und Geschäftsmodell Die Kite Bird Germany GmbH ("Gesellschaft" oder "KBG") ist eine in Deutschland errichtete Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Der Gegenstand des Unternehmens umfasst im Wesentlichen den Erwerb sowie das Mieten von Geräten, Kommunikationsknotenpunkten (Points of Presence) und Internet-Rechenzentren (IDCs) sowie deren Wartung. Dies beinhaltet insbesondere das Mieten von Stellfläche für Internet-Rechenzentren und Netzwerkinfrastrukturen von örtlichen Vermietern bzw. Lieferanten sowie den Erwerb von Geräten wie Server und Netzwerk-Switches und den Erwerb von lokalen IT-Dienstleistungen für die Wartung und den Betrieb derselben. Die Anlagen werden ausschließlich zur Erbringung von Dienstleistungen für verbundene Unternehmen verwendet, andere externe Kunden werden nicht bedient. Die Umsatzerlöse werden auf der Grundlage des Verrechnungspreisvertrags mit den verbundenen Unternehmen berechnet. Die Kosten für Dienstleistungen bestehen hauptsächlich aus der Abschreibung der Ausstattung der Internet-Rechenzentren sowie Mietkosten und damit verbundenen Aufwendungen. Die Kite Bird Germany GmbH gehört als eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Apex Ornate Global Limited, mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln, zum Konzern der Tencent Holdings Limited, mit Sitz auf den Kaimaninseln, deren Gesellschaftsanteile an der Hongkonger Aktienbörse, The Stock Exchange of Hong Kong Limited (SEHK), notiert sind. Die KBG wird konzernintern finanziert und ist abhängig von der zur Verfügung gestellten Liquidität der verbundenen Unternehmen. KBG hat einen Kreditvertrag mit einem verbundenen Unternehmen, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Tencent Holdings Limited, woraus sie ausreichende Liquidität für die Fortführung der Unternehmenstätigkeit ziehen kann. Dieser Kreditvertrag hat eine Laufzeit bis zum 17. Mai 2025. Es wird davon ausgegangen, dass die Tencent Gruppe auch nach Ablauf dieses Kreditvertrags die benötigten finanziellen Mittel zur Verfügung stellen wird (z.B. durch Vertragsverlängerung), damit der Bestand der Gesellschaft mittel- und langfristig gesichert ist. Zudem hat ein weiteres verbundenes Unternehmen, ebenfalls eine 100-prozentige Tochter der Tencent Holdings Limited, am 15. August 2024 eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025 abgegeben, wonach es verpflichtet ist, die Gesellschaft finanziell so auszustatten, dass diese jederzeit in der Lage ist, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Nachwirkungen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sowie einer extremen Energiepreiserhöhung. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.1 Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %.2 Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein.3 Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen.4 Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels.5 2. Branchenentwicklung Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen wurden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Im wissenschaftlichen und technischen Umfeld kurbelten die rasanten Fortschritte bei Cloud-Computing-Technologien und die zunehmende Verbreitung von Geräten des Internets der Dinge (Internet of Things "IoT") die Nachfrage nach leistungsfähigen Rechenzentren an. Im ökologischen Umfeld lag der Schwerpunkt zunehmend auf grüner Energie und nachhaltigen Ansätzen beim Betrieb von Rechenzentren, wobei die Vorschriften auf eine Verringerung des CO 2 -Ausstoßes und eine höhere Energieeffizienz drängen. Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen in Deutschland sind im Jahresdurchschnitt 2023 um 2,2 % gegenüber dem Jahr 2022 gesunken. Das war der erste Rückgang dieser Preise im Jahresdurchschnitt seit 2016 (-0,5 % gegenüber 2015).6 Im Wirtschaftsabschnitt Information und Kommunikation gab es allerdings mit +2,2 % einen moderaten Preisanstieg gegenüber 2022 (2022 zu 2021: +1,6 %). Am stärksten stiegen die Preise gegenüber 2022 in den Bereichen Verlegen von Software mit +3,7 % (2022 zu 2021: +1,9 %) sowie für Datenverarbeitungs- und Hostingdienstleistungen mit +3,6 % (2022 zu 2021: -0,2 %). Auch Dienstleistungen der Informationstechnologie verteuerten sich 1 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html 2 Vgl. ebd. 3 Vgl. ebd. 4 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html 5 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html 6 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/03/PD24_111_61311.html gegenüber 2022 mit +2,4 % stärker als im Vorjahr (2022 zu 2021: +0,9 %). Insbesondere höhere Personalkosten durch Anpassung an die hohe Inflation des Jahres 2022 sowie Personalknappheit durch Fachkräftemangel in der IT-Branche waren hierfür neben steigenden Energiekosten die Hauptursachen.7 Im Hinblick auf die Wettbewerbssituation wurde der Wettbewerb sowohl durch lokale als auch internationale Anbieter von Rechenzentren verstärkt, der sich durch konkurrierende Preisstrategien und Marktkonsolidierung durch Fusionen und Übernahmen bemerkbar macht. 3. Wirtschaftliche Entwicklung (einschließlich Ergebnisse) und Lage Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft ist weiterhin konstant, da die Einkünfte aus der Erbringung von Dienstleistungen für die verbundenen Unternehmen mit einem Aufschlag auf die Dienstleistungskosten erzielt werden. Weder sind Änderungen der wesentlichen Aktivitäten oder des Geschäftsmodells der Gesellschaft absehbar, noch sind Umstrukturierungspläne, Übernahmen oder Verkäufe von Geschäftsbereichen zu erwarten. Wesentliche Auswirkungen auf das Jahresergebnis ergeben sich allerdings aus Währungsumrechnungseffekten, die nicht durch den Verrechnungspreis ausgeglichen werden. Die Geschäftsleitung definiert die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis ohne Währungsumrechnungskurseffekt als finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft. 4. Vermögenslage Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 und 2022 eine Bilanzsumme in Höhe von TEUR 50.135 bzw. TEUR 66.406 auf. Bei dem Anlagevermögen der Gesellschaft, das sich zum 31. Dezember 2023 bzw. 2022 auf TEUR 24.797 bzw. TEUR 35.449 belief, handelt es sich in erster Linie um Ausstattung der Internet-Rechenzentren. Die Verminderung des Anlagevermögens resultiert aus den laufenden planmäßigen Abschreibungen und den im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringeren Investitionen, da der Anlagenbestand bereits in den Vorjahren aufgebaut wurde und erst nach Ablauf der wirtschaftlichen Nutzungsdauer erneuert werden muss. Das Umlaufvermögen der Gesellschaft umfasst in erster Linie Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstige Vermögensgegenstände und Bankguthaben. Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich diese Positionen auf TEUR 17.619, TEUR 928 bzw. TEUR 2.758, während sie zum 31. Dezember 2022 auf EUR 5.500, TEUR 2.328 bzw. TEUR 17.632 lauteten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der Erbringung von konzerninternen Dienstleistungen zu vereinbarten Verrechnungspreisen. Im Vergleich zum Vorjahr sind diese Forderungen erheblich gestiegen. Dies liegt daran, dass im Jahr 2022 die KBG von den verbundenen Unternehmen vorfinanziert wurde, was sich auch in den Guthaben bei Kreditinstituten widerspiegelt. Zum 31. Dezember 2022 resultierten daraus Verbindlichkeiten gegenüber den verbundenen Unternehmen anstelle von Forderungen aufgrund der Verrechnungspreisberechnung. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um TEUR 1.400 verringert, da im Geschäftsjahr 2023 deutlich weniger Sachanlagen im Vergleich zum Vorjahr angeschafft wurden. Dadurch haben sich auch die Umsatzsteuerforderungen zum Jahresende vermindert. 7 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/03/PD24_111_61311.html Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 659 auf TEUR 403 reduziert, da der Bestand der ausstehenden Eingangsrechnungen zum Jahresende 2023 im Vergleich zu 2022 deutlich geringer war. Die Gesellschaft wies zum 31. Dezember 2023 und 2022 Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 49.250 bzw. TEUR 64.850 aus. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten der Gesellschaft betreffen im Wesentlichen sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die sich zum 31. Dezember 2023 bzw. 2022 auf TEUR 36.296 bzw. TEUR 37.861 belaufen. Die langfristigen Verbindlichkeiten der Gesellschaft betreffen ein Darlehen der Gesellschaft in Höhe von TEUR 12.219 und TEUR 26.719 zum 31. Dezember 2023 bzw. 2022. 5. Finanzlage Der deutliche Rückgang der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ist hauptsächlich auf die Rückzahlung der Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 14.071 zurückzuführen. Die Gesellschaft wies zum 31. Dezember 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.465 aus, während die Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 einen Fehlbetrag in Höhe von TEUR 3.184 verzeichnete. Dennoch ist die Geschäftsführung der Ansicht, dass bei der Erstellung dieses Abschlusses von der Annahme der Unternehmensfortführung auszugehen ist, da der Kreditvertrag mit einem der verbundenen Unternehmen, einer 100-prozentigen Tochter der Tencent Holdings Limited, voraussichtlich verlängert wird und der Gesellschaft eine schriftliche Patronatserklärung eines weiteren verbundenen Unternehmens vorliegt, die Gesellschaft weiterhin finanziell so auszustatten, dass sie bis Ende 2025 jederzeit in der Lage ist, ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen. 6. Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft werden auf der Grundlage des Verrechnungspreisabkommens mit verbundenen Unternehmen berechnet, das einen Aufschlag auf die Kosten der Dienstleistungen vorsieht. TEUR 20.282 bzw. TEUR 19.127 werden für das Jahr 2023 bzw. 2022 ausgewiesen. Die Ertragslage der Gesellschaft wird hauptsächlich durch die Herstellungskosten beeinflusst, die sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 18.694 und im Jahr 2022 auf TEUR 18.806 beliefen. Die Herstellungskosten sind im Wesentlichen aus den Abschreibungen auf technische Anlagen und Maschinen sowie Mietaufwendungen für die Internet-Rechenzentren gekennzeichnet. Für das Geschäftsjahr 2023 beliefen sich diese Aufwendungen auf TEUR 14.220 bzw. TEUR 2.284. Für das Geschäftsjahr 2022 lagen diese Aufwendungen bei TEUR 12.606 bzw. TEUR 3.113. Die Erhöhung der Abschreibungen ist darauf zurückzuführen, dass die Gesellschaft im zweiten Halbjahr 2022 eine große Anzahl von Sachanlagen erwarb, die im Jahr 2022 nicht für das gesamte Jahr abgeschrieben wurden. Die Gesellschaft hat 2023 und 2022 keine Mitarbeiter beschäftigt. Folglich hat die Gesellschaft keinen Personalaufwand. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.629 gestiegen. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen auf die Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung im Jahr 2023 in Höhe von TEUR 1.774 zurückzuführen, während diese im Jahr 2022 TEUR 148 betrugen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um TEUR 2.093 gegenüber dem Vorjahr. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus den Verlusten aus der Fremdwährungsumrechnung, die im Jahr 2023 TEUR 540 und im Jahr 2022 TEUR 2.770 betrugen. Als Jahresergebnis ohne Währungsumrechnungseffekte erwirtschaftet KBG im Geschäftsjahr 2023 TEUR 231 und im Vorjahr einen Verlust von TEUR 562. Der Verlust im Vorjahr ist auf die Anpassung von Vorjahreswerten zurückzuführen. Eine Korrektur der Anschaffungskosten des Sachanlagevermögens führte zu zusätzlichen Abschreibungen, für die keine Weiterbelastung im Rahmen der Verrechnungspreisberechnung erfolgte. Insgesamt war die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr deutlich positiver als im Vorjahr, sodass die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss das Geschäftsjahr beendete. In den vergangenen Jahren hatte die Gesellschaft stets einen Jahresfehlbetrag, da hohe Währungsverluste und Vorjahreswertanpassungen zu verzeichnen waren, die nicht durch den Verrechnungspreis ausgeglichen wurden. Die Geschäftsführer sind mit diesem Ergebnis zufrieden. Der Geschäftsführung sind keine Ereignisse bekannt geworden, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. III. Chancen und Risikobericht Die Geschäftsleitung der Gesellschaft sieht die Chancen unter anderem in der technischen Innovation, wobei das makroökonomische Umfeld weiterhin den Schwerpunkt auf Künstliche Intelligenz (KI) und neue Technologien legt, um Wettbewerbsvorsprung und Produktangebote zu verbessern. Diese Entwicklung geht mit einem erhöhten Bedarf an Rechenzentrumskapazität sowie Netzwerkinfrastruktur einher. Es besteht ein erhebliches Potenzial für die Marktexpansion, insbesondere für internationales Wachstum in Branchen wie Finanzdienstleistungen, Einzelhandel und Gesundheitswesen. Nachhaltiges Wachstum wird durch das Engagement für Produktinnovation und Benutzerfreundlichkeit unterstützt und steht im Einklang mit der langfristigen Konzernmission "Value for Users, Tech for Good". Darüber hinaus gewährleistet ein proaktiver Ansatz zur Einhaltung von Vorschriften und zur Anpassung an regulatorische Änderungen die Einhaltung internationaler Standards. Zu den mit den oben genannten Chancen verbundenen Risiken zählt der Wettbewerb auf dem Markt, bei dem schnelle Branchenveränderungen und neue Wettbewerber die Marktposition beeinträchtigen können (geringes Risiko). Die Einhaltung gesetzlicher Auflagen ist von entscheidender Bedeutung, da die Einhaltung verschiedener globaler Vorschriften zur Vermeidung rechtlicher und reputationsbezogener Risiken notwendig ist (mittleres Risiko). Ein weiteres wichtiges Thema ist die Informationssicherheit, da zuverlässige Cybersicherheitsmaßnahmen unerlässlich zum Schutz von Daten und zur Vermeidung von Verstößen sind (mittleres Risiko). Darüber hinaus hängt die Kontinuität des Geschäftsbetriebs von der Zuverlässigkeit der IT-Systeme und der Infrastruktur ab, um Betriebsstörungen zu vermeiden (mittleres Risiko). Des Weiteren unterliegt die Gesellschaft Wechselkursrisiken (wesentliches Risiko). Ungünstige Wechselkursentwicklungen in der Vergangenheit haben zu einer bilanziellen Überschuldung der Gesellschaft geführt. Bei einer weiterhin ungünstigen Entwicklung des Euro/US-Dollar Kurses bzw. des Euro/RMB Kurses kommt es zu weiteren Ergebnisbelastungen, da die aktuelle Cost-Plus-Vereinbarung keine konzerninterne Weiterbelastung von Währungseffekten vorsieht. Dies könnte zu einer Erhöhung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages führen. Wie sich der Euro zu den Währungen US-Dollar und RMB in Zukunft entwickeln wird und welche Beeinflussung des Jahresergebnisses sich hieraus ergibt, ist schwer abzuschätzen. Die Gesellschaft ist daher zur Sicherstellung ihrer Liquidität und zur Gewährleistung der Unternehmensfortführung auf die finanzielle Unterstützung durch die Konzerngruppe angewiesen (wesentliches Risiko). Die absolute Finanzierungssicherheit wird erst mit schriftlichem Abschluss der entsprechenden Vereinbarungen gegeben sein. Ein verbundes Unternehmen hat am 15. August 2024 eine Patronatserklärung bis Ende 2025 abgegeben, wonach sich das verbundene Unternehmen verpflichtet, die Gesellschaft finanziell so auszustatten, dass diese jederzeit in der Lage ist, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Ein bestandsgefährdendes Risiko wird daher aktuell nicht gesehen. IV. Prognosebericht Es sind weder Änderungen der Hauptaktivitäten oder des Geschäftsmodells der Gesellschaft absehbar, noch sind Umstrukturierungspläne, Übernahmen oder Verkäufe von Geschäftsbereichen geplant. Es ist daher nicht zu erwarten, dass sich die Ertragslage der Gesellschaft in den kommenden Jahren wesentlich verändern wird, da die Einkünfte aus der Erbringung von Dienstleistungen für die verbundenen Unternehmen mit einem Aufschlag auf die Dienstleistungskosten erzielt werden. Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 wird prognostiziert, dass die Umsatzerlöse sich geringfügig erhöhen werden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass KBG im Geschäftsjahr 2023 neue Sachanlagen erworben hat und in den Jahren 2024 sowie 2025 in weitere Sachanlagen investieren wird, was zu erhöhten Abschreibungskosten sowie Cost-Plus-Erträgen führt. Durch die Weitergabe der Kosten ist davon auszugehen, dass sich das Jahresergebnis ohne Währungsumrechnungseffekte in beiden Jahren entsprechend geringfügig verbessern wird und das Unternehmen künftig positive Jahresergebnisse erwirtschaften wird. Aufgrund der Unsicherheiten können die tatsächlichen Ergebnisse jedoch wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen, wenn sich die getroffenen Annahmen nicht realisieren lassen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Kite Bird Germany GmbH (die "Gesellschaft") wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 3 HGB erstellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Es wird unverändert von der Unternehmensfortführung ausgegangen (Going Concern). Die Gesellschaft hat einen Kreditvertrag mit einem verbundenen Unternehmen, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Tencent Holdings Limited, woraus sie ausreichende Liquidität für die Fortführung der Unternehmenstätigkeit ziehen kann. Dieser Kreditvertrag hat eine Laufzeit bis zum 17. Mai 2025. Es wird davon ausgegangen, dass die Tencent Holdings Limited auch nach Ablauf dieses Kreditvertrags die benötigten finanziellen Mittel zur Verfügung stellen wird (z.B. durch Vertragsverlängerung), damit der Bestand der Gesellschaft mittel- und langfristig gesichert ist. Zudem hat ein weiteres verbundenes Unternehmen, ebenfalls eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Tencent Holdings Limited, am 15. August 2024 eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025 abgegeben, wonach es verpflichtet ist, die Gesellschaft finanziell so auszustatten, dass diese jederzeit in der Lage ist, ihre Verpflichtungen zu erfüllen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Anpassung der Vorjahreswerte Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte im Vorjahr angepasst worden sind. Die Ursache liegt darin, dass bei der Erstellung des Jahresabschlusses 2022 nicht erstattungsfähige Vorsteuer in Höhe von TEUR 4.331 unter den sonstigen Vermögensgegenständen als Forderungen gegenüber dem Finanzamt ausgewiesen wurde. Diese ist allerdings nach § 255 Abs. 1 HGB als Anschaffungskosten des Sachanlagenvermögens zu bilanzieren und gemäß § 253 Abs. 3 HGB über die geplante Nutzungsdauer der Sachanlagen linear abzuschreiben. Entsprechend wurden die Vorjahreswerte korrigiert und entsprechende Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2022 berücksichtigt. Der Jahresfehlbetrag ist dadurch insgesamt um TEUR 1.174 angestiegen. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Es sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgten grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen für die technischen Anlagen und Maschinen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögengegenstände von 48 Monaten vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Zum Bilanzstichtag werden auf fremde Währung lautende kurzfristige Forderungen und Vermögensgegenstände sowie kurzfristige Verbindlichkeiten grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen davon-Vermerke aus der Währungsumrechnung enthalten sowohl unterjährig realisierte als auch unrealisierte Wechselkursgewinne und -verluste. C. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 17.619 (Vorjahr: TEUR 5.500) handelt es sich hauptsächlich um Forderungen aus dem Cost-Plus Verfahren. Der Wert der Forderungen gegenüber der Gesellschafterin beläuft sich auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus den Veranlagungen für Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer für die Vorjahre in der Summe von TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 469) sowie Umsatzsteuerforderungen in der Summe von TEUR 661 (Vorjahr: TEUR 1.844). Rückstellungen Im Posten Steuerrückstellungen sind Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 260 (Vorjahr: TEUR 241) und Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 222 (Vorjahr: TEUR 253) enthalten. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 403 TEUR (Vorjahr: TEUR 1.062). Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 37.031 (Vorjahr: TEUR 38.131). Davon sind TEUR 36.292 (Vorjahr: TEUR 37.861) gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr und bis zu 5 Jahren beträgt TEUR 12.219 (Vorjahr: TEUR 26.719). Davon sind TEUR 12.219 (Vorjahr: TEUR 26.719) gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin beläuft sich auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 3 HGB erstellt. Der Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB (Gesamtkostenverfahren) enthält ausschließlich Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 0) und keine Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren. Die Gesellschaft hat 2023 und 2022 keine Mitarbeiter beschäftigt. Folglich hat die Gesellschaft keinen Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für Vorperioden in Höhe von TEUR 689 (Vorjahr: TEUR 330) enthalten. E. Sonstige Angaben Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 5.370 EUR (Vorjahr: TEUR 7.965) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen überwiegend Mietaufwendungen für Rechenzentren (Internet Data Center "IDC"):
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 0. Darüber hinaus hatte die Gesellschaft im Wirtschaftsjahr zwei Geschäftsführer. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde während des Berichtsjahres bis heute durch folgende Personen wahrgenommen: • Hai Tao Pu, Legal Team - Transactions Compliance der Tencent Holdings Limited Gruppe (bis 6. November 2023), • Sze Man Wang, Tax Team - Deputy General Manager der Tencent Holdings Limited Gruppe, • Jung Won Byun, Legal Team - Head of Corporate Affairs and International Regulatory der Tencent Holdings Limited Gruppe (seit 6. November 2023). • Xiaoli Yang, Business Team - Cloud Procurement and Supply Management der Tencent Holdings Limited Gruppe (seit 11. April 2024) • Xuting Huang, Patent Team - Intellectual Property der Tencent Holdings Limited Gruppe (seit 11. April 2024) Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen der Geschäftsführung Für die Geschäftsführertätigkeiten wurden im Berichtsjahr keine Vergütungen geleistet. Konzernzugehörigkeit Die Kite Bird Germany GmbH gehört als eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Apex Ornate Global Limited, mit Sitz auf den Britischen Jungferninseln, zum Konzern der Tencent Holdings Limited, mit Sitz auf den Kaimaninseln, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss der Tencent Holdings Limited, mit Sitz auf den Kaimaninseln, ist auf der Internetseite der The Stock Exchange of Hong Kong Limited unter der Aktienkennnummer 0700.HK einzusehen sowie am Sitz der Tencent Holdings Limited erhältlich. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.464.827,34 auf neue Rechnung vorzutragen. AnlagenspiegelKite Bird Germany GmbH, Frankfurt am MainEntwicklung des Anlagevermögens 2023
sonstige Berichtsbestandteile
Frankfurt am Main, den 30.08.2024 gez. Sze Man Wang gez. Jung Won Byun gez. Xiaoli Yang gez. Xuting Huang Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kite Bird Germany GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kite Bird Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kite Bird Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 30. August 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ting Bracht, Wirtschaftsprüferin ppa. Xiu Hao Hugo Zeng, Wirtschaftsprüfer |
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