macle IT Solutions GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Fleskes seit 8.11.2021 | Prokura |
Erwin Koenen seit 3.4.2017 | Prokura |
Andreas De Matteis seit 1.6.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
macle-GmbHGochJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhalt 1. Grundlagen 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 3. Lage der Gesellschaft 4. Prognose, Chancen- und Risikobericht 1. Grundlagen Die Gesellschaft ist ein IT-Hardware Großhandelsunternehmen mit Kunden im In- und Ausland. Im Wesentlichen handelt die Gesellschaft mit Server, Storage, Netzwerktechnik, Kabel und Arbeitsplatzhardware führender Hersteller der Branche. Ein im Wettbewerb herausragendes Merkmal der Gesellschaft ist ein Full Life Cycle Distributionsmodell. Dieses Geschäftsmodell sichert dem Fachhandel eine ungewöhnlich hohe Warenverfügbarkeit für aktuelle Neuprodukte, für ältere Komponenten und Ersatzteile. Dieses Geschäftsmodell strukturiert sich in zwei strategische Geschäftseinheiten: • Neuhandel-Distribution vorrangig im Bereich Serversysteme, Serverlösungen und Komponenten • Neuhandel von Arbeitsplatzlösungen führender Hersteller • Handel von gebrauchten und wiederaufgearbeiteten Serversystemen, Disk-Storage-Systemen, Ersatzteilen und Upgrades. Mit diversen Dienstleistungsangeboten positioniert sich die Gesellschaft als Distributor mit zusätzlichen Mehrwerten wie Rollout Services, Hardwaremontage, Logistiklösungen, erweiterte Services und Garantiepakete, Datenlöschung, Wiedervermarktung von Altsystemen und der umweltgerechten Entsorgung von Althardware. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen In den Corona geprägten Jahren 2021 und 2022 verursachte die enorme Nachfrage an IT-Hardware speziell im Arbeitsplatz Hardware Segment für enorme Umsatzverschiebungen und positiven Entwicklungen die sich bis ins erste Quartal 2023 ausgewirkt haben. Erstaunlicherweise brach die Markt Nachfrage ab dem zweiten Quartal 2023 stark ein. Der Handel hatte sich auf eine so starke Veränderung nicht eingestellt. Viele Handelsunternehmen hatten volle Lagerbestände, teils noch bestellte Ware im Zulauf und gleichzeitig einen Umsatzeinbruch zu verzeichnen. Folgende Punkte führten ab dem zweiten Quartal 2023 zu diversen negativen Effekten die negativ auf den Umsatz und vor allem auf die Margenpotenziale auswirkten. 1. Starke Preissenkungen der Marktbegleiter wegen Lagerdruck 2. Geringe Nachfrage führt zu Preisnachlässen 3. Bisherige Wettbewerbsvorteile durch eine gute Lagerbevorratung entfielen. Die meisten Produkte waren sehr leicht für den Kunden verfügbar Diese generelle Marktsituation änderte sich nicht bis zum Jahresende 2023. In Anbetracht der Marktsituation ist positiv zu vermerken das die Gesellschaft trotzdem einen Jahresumsatz von 37 Mio. erzielte und sich im Wettbewerb erfolgreich durchsetzen konnte. Zwar lag, wie zu erwarten der Jahresumsatz deutlich unter dem Corona Rekordjahr 2022 (47,7 Mio) aber auch deutlich über dem Geschäftsjahr 2020 (28 Mio.) bevor der Corona Boom den IT Markt so massiv durcheinander wirbelte. Positiv entwickelte sich im Jahr 2023 das Geschäft im Bereich Kabelmanagement Lösungen. Hier konnten die Umsätze von 1,53 Mio. 2022 auf 2,49 Mio. 2023 gesteigert werden. Auch der Hardwareverkauf der Marke Fujitsu entwickelte sich in 2023 positiv und konnte den rückläufigen Markttrend etwas kompensieren. Hier steigerten die Gesellschaft die Umsätze von 1,6 Mio. auf 2,4 Mio. Euro. 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Der ITK (Informationstechnologie, Telekomunikation u. Unterhaltungselektronik) Hardware-Umsatz in Deutschland sank im Jahr 2023 um 6,1 % von 55 Mrd. auf 52,6 Mrd. Die macle GmbH übt Ihre Geschäftstätigkeiten zu ca. 75 % durch den Verkauf von Hardware führender Marken wie HPE, Lenovo, HP Inc., Dell und Fujitsu und aus. Speziell bei diesen Marken stand die Branche im Jahr 2023 unter großem Druck. Hohe Lagerbestände bei zahlreichen Händlern und eine sinkende Nachfrage führte zu doppelt negativen Effekten. Die globale PC Hardware Nachfrage war Quartal für Quartal im Jahr 2023 stark rückläufig. Veröffentlichungen von Marktforscher zeigen Umsatzrückgänge bei den führenden Herstellern Lenovo, HP In. Und DELL von bis zu 30 % in Q1 zum Vorjahr. Parallel dazu sank auch die Nachfrage an Serversystemen und Datacenter Hardware in 2023. Die sinkende Nachfrage bewirkt einen stärkeren Preisdruck auf Hardware aus. Aggressivere Preiskalkulationen führen zu sinkenden Verkaufspreisen und Handelsspannen. Warenbestände mussten teilweise unter den Bezugskosten verkauft werden. Es kam in der Branche wie auch in der Gesellschaft zu erhöhten Abschreibungen und Verlustgeschäften. 2.2 Geschäftsverlauf Das Rohergebnis der macle GmbH sank von 7,6 Mio. Euro im Jahr 2022 auf 5,1 Mio. Euro in 2023. Die Gesellschaft hat mit dem Jahresverlust 2023 in Höhe von 1.417,6 TEUR das Vorjahresergebnis nicht erreicht. 3. Lage der Gesellschaft 3.1 Ertragslage Das EBIT beträgt -1.355 TEUR und liegt unter dem Vorjahreswert von 899,9 TEUR. Die Eigenkapitalrentabilität hat sich von 63,2 % auf 53,6 % verändert. Die Rohergebnisquote hat sich im Berichtszeitraum von 16,0 % um 2,4 % auf 13,6 % verschlechtert. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Entwicklung in der Branche, und der macle GmbH Umstrukturierungen hinsichtlich des Warenangebotes ist das Geschäftsergebnis und der Geschäftsverlauf der macle GmbH als gut zu werten. 3.2 Finanzlage Die Finanzlage wird nachfolgend anhand einer indirekten Kapitalflussrechnung dargestellt:
3.3 Vermögenslage Die wichtigsten Posten der Bilanz gliedern sich wie folgt:
Das Vorratsvermögen liegt mit 4,994 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Um Lagerrisiken aufgrund der Marktsituation zu senken, wurden die Lagerbestände in 2023 abgebaut. Die Forderungen von EUR 3,104 Mio. gegenüber Kunden liegen gering unter dem Vorjahr. Die Verbindlichkeiten von EUR 1,957 Mio. gegenüber Lieferanten sind leicht gestiegen, liegen aber im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit. Die kontinuierlich positive Entwicklung des Eigenkapitals ist dem Umstand geschuldet, dass die Gewinnvorträge der Vorjahre und der Jahresüberschuss des aktuellen Wirtschaftsjahres auf neue Rechnung vorgetragen wurden. Die Eigenkapitalquote ist mit 53,6 % weiterhin äußerst stabil (Vorjahr 63,2%) und es gibt keine erkennbaren Risiken für die Finanzierung der Gesellschaft. Fremdkapital wird weiterhin nur in begrenztem Umfang in Anspruch genommen. 3.4 Leistungsindikatoren Als nicht finanzielle Indikatoren werden sowohl die Kundenzufriedenheit wie auch das Arbeitsumfeld der Mitarbeiter betrachtet und bewertet. Die unternehmerische Steuerung der macle GmbH erfolgt über die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Rohgewinn. Diese Zahlen werden täglich ermittelt und regelmäßig mit den Planzahlen verglichen. 4. Prognose, Chancen- und Risikobericht 4.1 Prognosebericht 4.1.1 Prognose der Folgejahre Zu dem Zeitpunkt dieser Berichterstellung (August 2024) blickt die Gesellschaft auf ein herausforderndes Geschäftsjahr zurück. Die IT Branche in dem Geschäftsfeld (Handel Datacenter und Arbeitsplatz Hardware der führenden Marken) ist immer noch negativ geprägt durch die Auswirkungen der Überdistribution durch die schwache Investitionsbereitschaft und Stimmungslage in Deutschland. Viele Unternehmen halten ihre Investitionen verstärkt zurück. Auch in der ersten Jahreshälfte 2024 ist die Nachfrage und Investitionsbereitschaft gering. Investitionen in neue IT werden immer noch von Unternehmen nach hinten geschoben. Die Situation der Überbestände trug sich bis in das Jahr 2024. Nun zu Mitte des Jahres haben sich die Überbestände zum größten Teil im Markt auf ein normal übliches Maß abgebaut. Diese Entwicklung ist positiv zu bewerten und führt auch zu neuen Aufträgen im Handelsgeschäft. Für die zweite Jahreshälfte 2024 und im Jahr 2025 rechnen die Hersteller mit steigenden Investitionen und positiven Geschäftsentwicklungen im Bereich Arbeitsplatzlösungen. Diese Prognose ist und bereits bei der macle GmbH in erkennbar. 1. Arbeitsplatzhardware die von Anwendern während der Corona Pandemie angeschafft wurde, fließt ab 2025 bei Firmen in die Erneuerungszyklen ein. 2. Microsoft wird im Oktober 2025 den Support für Arbeitsplatzlösungen basierend auf Windows 10 nicht mehr weiter supporten. Hersteller rechnen damit das weltweit Millionen Geräte ausgetauscht werden müssen. Es sind sogar Szenarien vorstellbar in denen die Hardware wieder knapp am Markt wird. Auch diese Prognose ist positiv zu bewerten weil bei knappen Beständen die Preise steigen. 3. Aufgeschobene Investitionen lassen sich nicht unbegrenzt verschieben. Zu alte Hardware im Einsatz führt zu Ausfällen, Sicherheitsrisiken und Komplikationen im Arbeitsbetrieb. Aus diesem Grund rechnen wir mit verstärktem Nachholbedarf an IT Hardware in 2025. KI-Hardware Technologien beeinflussen den aktuellen und verstärkt den zukünftigen Hardware Markt. Während in der ersten Phase KI Technologien hauptsächlich in der Cloud betrieben und vom Anwender im Internet abgerufen wurden, werden zukünftig immer mehr Unternehmen lokale KI-Anwendungen und Hardware Lösungen im lokalen eigenen Rechenzentren betreiben. Analysten rechnen mit einem jährlichen Hardwarewachstum von 16% bis 2031. Insgesamt schaut die Gesellschaft optimistisch in die Zukunft. Die bisherige Herausforderungen der Marktschwankungen scheint sich langsam zu normalisieren. Warenflüsse, Warenbestände und Preisentwicklungen beruhigen sich. Immer noch befinden sich die Preise bei Standard IT Produkten der großen Hersteller auf einem niedrigen Niveau. Wir rechnen nicht das sich die Preis- und Margensituation kurzfristig deutlich verbessern wird. Verlorene Gewinnpotenziale müssen daher durch den Ausbau von neuen profitableren Herstellern, Warengruppen und Serviceangebote entwickelt werden. Aus diesem Grund war die macle GmbH in den letzten Jahren nicht untätig, und hat durch diverse Maßnahmen Grundsteine für diese Weg gelegt: Dazu zählen unter anderem: • Zeichnung eines Distributionsvertrages für den DACH-Raum mit einem weltweit führenden IT Herstellers für IT Ersatzteile im November 2023 • Zeichnung eines Distributionsvertrages mit einem amerikanischen Hersteller für Thinclient und Zeroclient Lösungen in 2023 • Zeichnung eines Distributionsvertrages mit einem Tape Storage Herstellers Q2 2024 • Zeichnung eines Distributionsvertrags mit einem weltweit bekannten Tape und Archivierungsspezialisten Q3-2024 • Kontinuierlicher Ausbau der Hersteller Kooperationen und Qualifizierungen mit allen führenden gesetzten Herstellern • Ausbau der offiziellen Projektgeschäfte mit den IT-Herstellern • Erweiterung des Produktportfolios der Marke GRAFENTHAL mit IT Kabeln und neuen Service Angeboten • Erweiterung des macle Dienstleistungs- und der Serviceangebote mit Hardware as a Service und Rollout Lösungen • Sonderprovisionen und Sonder-Vergütungen für Endkunden im Bereich IT Rückkauf und ITAD Services • Ausbau der digitalisierten EDI-Schnittstellen mit Großkunden • Gewinnung eines Branchenerfahrenen Mitarbeiter als Head of Sales in Q1 2024 All diese Maßnahmen zielen darauf ab neue zusätzliche Geschäftsfelder zu erschließen, Bestandskunden mit Potenzial gezielt positiv zu entwickeln, und Margenträchtige Produkt- segmente zu fördern. Dazu zählen Service Angebote und kleinere Hersteller bei denen kein so Starker Wettbewerbsdruck besteht. Bereits in der zweiten Jahreshälfte entwickeln sich neue Produkteinführungen und eingeschlafene Großkunden beginnen wieder verstärkt bei der macle GmbH Waren zu bestellen. Die Maßnahmen befinden sich seit 2024 in der Umsetzung. Alle Strategien und die erwartete langsame Erholung der Nachfragesituation ab Q3 2024 wird zu einem positiven Geschäftsergebnis ab 2025 führen. Wir rechnen derzeit für 2025 mit einem Gewinn vor Steuer von >400 Tsd. Euro. Ab 2026 rechnet die Gesellschaft mit einem Gewinn vor Steuer in Höhe von > 1 Mio. Euro. 4.1.2 Verschlankung der Prozesse, reduzieren von Personalkosten und Ausbau der Vertriebsstruktur In 2024 konnte die Gesellschaft mit einem zum größten Teil bereinigten Lagerbestand starten. Die monatlichen Abschreibungen konnten auf ein übliches Niveau reduziert werden. Die Handelsspannen bewegen sich 2024 auf ähnlich niedrigem Niveau wie im Jahr 2023. Teils allerdings auch bedingt durch Volumen-Handelsgeschäfte im Einstelligen Margensegment. 4.1.3 Ausbau Remarketing und ITAD Services Das ITAD und Remarketing Geschäft der macle GmbH bietet für den kaufenden Kunden einen großen Mehrwert und ist für die gesamte Lieferkette ein profitables, umweltfreundliches und zeitgemäßes Geschäftsfeld. Im Jahr 2024 wird die Gesellschaft im Bereich Netzwerktechnik neue Geschäfte tätigen. 4.2 Bericht über die wesentlichen Risiken der Gesellschaft Unter Risiken verstehen wir drohende Ereignisse oder Entwicklungen mit wesentlicher negativer Wirkung auf die Möglichkeiten, die Unternehmensziele zu erreichen. Marktrisiken in Form eines nicht unerheblichen Wettbewerbsdrucks und damit verbundenen Preisverfalls haben sich 2024 entschärft. Diesem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit, durch ein hohes Maß an Lieferfähigkeit und Zusatzservices unserer hauseigenen Technik begegnen. Die Absatzrisiken sind gesunken. Die Gesellschaft beliefert eine sehr breite Kundenbasis von mehr als 3.000 Kunden pro Jahr. 20% dieser Kunden machen in etwa 80% des Umsatzes aus. Neue Kunden werden kontinuierlich akquiriert. Neue Herstellerkooperationen vereinfachen bei vielen Kunden den Einstieg in die Zusammenarbeit. Die Kundenstruktur wird somit noch breiter aufgestellt und der Umsatz verteilt sich in einem gesunden Verhältnis. Um das Risiko reklamationsbedingter Kundenabwanderung bestmöglich zu reduzieren, werden kontinuierlich Qualitätssicherungsmaßnahmen durchgeführt. Ausfallrisiken im Forderungsbereich sind allenfalls als gering zu bezeichnen. Kundenforderungen werden durch eine permanente Kreditlimitprüfung überwacht und durch eine Kreditversicherung abgesichert. Die Ausfallrisiken reduzieren sich für die Gesellschaft auf einen vertretbaren Selbstbehalt. Wesentliche Beschaffungsrisiken sind nicht ersichtlich. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von europäischen Lieferquellen zurückgreifen. Neue Lieferanten werden kontinuierlich hinzugefügt. Herstellerkooperationen werden ausgebaut. Besondere Risiken im Bereich des Vorratsvermögens sind 2024 aufgrund reduzierter Warenbestände nicht vorhanden. Die Warenbestände und Lagerwerte werden monatlich kontrolliert und im Jahr 2024 für kürzere Lagerreichweiten eingeplant und eingelagert, um Risiken zu senken. Eingeführte Analyse Tools verbessern Transparenz zum Marktgeschehen und Preisschwankungen. Der Gefahr, wichtige Personalressourcen durch Abwerbung zu verlieren, begegnet die Gesellschaft mit leistungsgerechten Gehaltsmodellen und einem guten Betriebsklima. Die Gesellschaft bildet kontinuierlich kaufmännische Mitarbeiter, sowie IT-Fachkräfte aus und sorgt somit durch Eigenengagement für Nachwuchs von Fachkräften. Fremdwährungsrisiken sind in einem nur geringen Maße vorhanden. Ein Währungsrisikomanagement wird nicht betrieben. 4.3 Bericht über die wesentlichen Chancen der Gesellschaft Unter Chancen verstehen wir Ereignisse oder Entwicklungen mit wesentlicher positiver Wirkung auf die Möglichkeiten, die Unternehmensziele zu übertreffen. Die Gesellschaft ist in Deutschland Exklusivdistributor der Marke GRAFENTHAL. Das Sortiment umfasst Server-Peripherie und auch Netzwerkzubehör. Die Marke GRAFENTHAL ermöglicht dem Fachhandel und auch der Gesellschaft eine bessere Margensituation und neue Alleinstellungsmerkmale. Noch intensivere Hersteller Kooperation mit den führenden Herstellern führt in 2024 zu neuen Geschäftschancen und finanziellen Unterstützungen. (Marketinggelder und Cash Back Zahlungen) Die Gesellschaft bietet als langjährig etablierter Spezial-Distributor mit großer Marktdurchdringung Herstellern viele Geschäftschancen. Distributionskooperationen mit neuen Herstellern, können in Zukunft das Geschäft der macle GmbH positiv beeinflussen. Daher rechnet die Gesellschaft mit weiteren neuen Allianzen mit neuen Herstellern in den folgenden Jahren. Das Geschäft mit Netzwerk Kabelmanagement entwickelt sich 2024 stabil und kontinuierlich. Verbesserte Warenverfügbarkeiten im Netzwerk Hardware Umfeld führt zu gesteigerten Umsätzen im Kabel Segment und zu neuen Kunden. Ab 2024 ist gemäß Pressemeldungen mit der Einführung des neuen PC Betriebssystems Microsoft Windows 12 zu rechnen. Dieses Betriebssystem setzt besondere Hardwareanforderungen voraus. Dadurch sollte der Verkauf von Notebooks und PC ́s ab dem Geschäftsjahr 2024 angekurbelt werden.
Goch, 27.08.2024 gez. Andreas De Matteis, Geschäftsführer Quellen: IDC: KI-Strategien beleben den PC-Markt im zweiten Quartal 2024 (stadt-bremerhaven.de) PC-Markt: 28 Prozent weniger PCs, schwere Zeiten für Apple und Macs - Notebookcheck.com News Digitalbranche wächst stabil in schwierigem Umfeld | Presseinformation | Bitkom e. V. KI-Computing-Hardware Marktgröße (mordorintelligence.com) Prognose bis 2030: Marktvolumen für Künstliche Intelligenz (produktion.de) Künstliche Intelligenz im Hardwaremarkt - Report & Produktionsstatistik (coherentmarketinsights.com) BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die macle GmbH hat ihren Sitz in Goch. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 4396 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der macle GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Das Unternehmen hat eine den gesetzlichen Vorschriften entsprechende Buchführung eingerichtet. Die Aufzeichnung der Geschäftsvorfälle erfolgte nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 3.1 Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Saldenvorträge zum 01.01.2023 entsprechen den Schlussbilanzwerten des Vorjahres. Die Bilanzkontinuität im Sinne des § 252 (1) Nr. 1 HGB ist mithin gewahrt. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Ferner wurden das Realisationsprinzip und das Imparitätsprinzip beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungspreis (vermindert um Vorsteuer) von 800,00 EUR sind voll abgeschrieben und als Abgang behandelt worden. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten, d.h. mit ihrem Nennwert bewertet. Ausfallrisiken wird durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs in Euro umgerechnet und eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. 4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte, sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Bilanzposten ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 4.2 Angaben zu Forderungen
4.3 Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen in Höhe von 11.828 Euro und debitorische Kreditoren in Höhe von 16.436,52 Euro enthalten. Alle Beträge haben Forderungscharakter. 4.4 Pensionsrückstellungen Zu dem nach § 246 Absatz 2 HGB ausgewiesenen Posten sind folgende Angaben zu machen: • Planvermögen Wertpapierdepot: beizulegender Wert in Höhe von 208.386,44 Euro (ursprüngliche Anschaffungskosten in Höhe von 130.104,31 Euro), • Planvermögen Rückdeckungsversicherung: beizulegender Wert in Höhe von 15.214,00 Euro, • Altersvorsorgeverpflichtungen: Erfüllungsbetrag in Höhe von 309.742,00 Euro, • Ertrag in Höhe von 1.108,00 Euro aus der Erhöhung der Rückdeckungsversicherung. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittssatzes gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB bestehet eine Ausschüttungssperre in Höhe von 3.099 €. 4.5 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: - Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Höhe von 2.192,00 Euro - Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 38.100,00 Euro - Rückstellungen für Miet- und Pachtnebenkosten in Höhe von 32.000,00 Euro - Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 12.000,00 Euro - Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 3.600,00 Euro 4.6 Angaben zu Verbindlichkeiten
4.7 Sonstige Verbindlichkeiten Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind kreditorische Debitoren in Höhe von 25.148,10 Euro enthalten, die nach dem Abschlussstichtag verrechnet werden. Weiterhin sind in dem Posten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 65.157,92 Euro enthalten. Sämtliche Beträge haben Verbindlichkeitscharakter. 4.8 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die Bürgschaft nach § 6 Abs. 3 ElektroG dient der Absicherung der Finanzierung der Rücknahme und Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten "umlagefinanzierender" Hersteller nach § 14 Abs. 5 S. 3 Nr. 2 ElektroG. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt. 5. Sonstige Pflichtangaben 5.1 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Andreas De Matteis, Kaufmann, geschäftsansässig in Goch 5.2 Angaben zu den Geschäftsführerbezügen Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde zulässigerweise Gebrauch gemacht. 5.3 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
5.4 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet. 5.5 Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro 1.417.657,78. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von Euro 5.225.775,28 der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden Euro 5.225.775,28 vorgetragen. 5.6 Anlagenspiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Goch, 05.09.2024 gez. Andreas De Matteis, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 07.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die macle-GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der macle-GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der macle-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 07.10.2024 gssr
GmbH
gez. Christian Reiss, Wirtschaftsprüfer |
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