Maks Solartechnik GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas, geb. Graus Klug seit 22.1.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Reuss-Seifert GmbHSprockhövelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Bilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 20161. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Reuss-Seifert GmbH hat ihren Sitz in Sprockhövel und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Wuppertal unter HRB 27080 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 238 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen und Schutzklauseln wurden zum Teil in Anspruch genommen. Im Jahresabschluss zum 31.12.2016 wendet die Gesellschaft erstmals die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten handelsrechtlichen Vorschriften an. Mit Kaufvertrag vom 20.11.2015 (Urkunde Nr. 3715 W/2015 des Notars Robert Walz, München) hat die AURELIUS Zeta Invest DS GmbH, Grünwald, Vermögensgegenstände und Schulden mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2016, 0.00 Uhr, von der REUSS-SEIFERT - alt - 1 erworben. Mit Gesellschafterbeschluss vom 03.12.2015 und Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts München (HRB 211582) vom 11.12.2015 wurde die AURELIUS Zeta Invest DS GmbH, Grünwald, in Reuss-Seifert GmbH, Grünwald, umfirmiert. Mit Gesellschafterbeschluss vom 03.02.2016 und Eintragung in das Handelsregister Essen (HRB 27080) vom 08.03.2016 erfolgte die Sitzverlegung von Grünwald nach Sprockhövel. Vor dem 01.01.2016 war die Gesellschaft nicht operativ tätig. Insofern ist eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten nur eingeschränkt möglich. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um lineare planmäßige Abschreibungen vermindert. Das erworbene Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen sind in die Herstellkosten gemäß § 255 Abs. 3 S. 2 HGB nicht einbezogen worden. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Der Wertansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Fremdkapitalzinsen sind in die Bewertung gemäß § 255 Abs. 3 S. 2 HGB nicht einbezogen worden. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Flüssige Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird ausgeübt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins abgezinst. Sämtliche Rückstellungen mit einer ursprünglichen Laufzeit oder Restlaufzeit von genau einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Finanzanlagen Die Gesellschaft hält zum 31.12.2016 unmittelbare Beteiligungen an den folgenden Gesellschaften:
1 Angaben basieren auf ungeprüften
Jahresabschlüssen der Tochtergesellschaften.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Zum Ende des Geschäftsjahres waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.863 im Rahmen von Factoring veräußert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Stromsteuererstattungen (TEUR 304), Umsatzsteuerforderungen (TEUR 210) und debitorische Kreditoren (TEUR 94). Aktive Rechnungsabgrenzung In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten sind für das Geschäftsjahr 2017 bereits getätigte Versicherungsbeiträge. Aktive Latente Steuern Für steuerliche Verlustvorträge sind erstmals aktive latente Steuern von TEUR 1.276 gebildet worden; passive latente Steuern bestehen nicht. Für die Ermittlung der latenten Steuern sind ein Körperschaftsteuersatz von 15,0 %, ein Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf die Körperschaftsteuer und ein Gewerbesteuersatz von 16,1 % zu Grunde gelegt worden. Eigenkapital In Höhe der aktiven latenten Steuern (TEUR 1.276) liegt eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB vor. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für den Sozialplan im Zusammenhang mit der Produktionsverlagerung nach Polen (TEUR 3.526), Urlaubsansprüche und Freizeitausgleich (TEUR 140), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 157) und Sondervergütungen (TEUR 103). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Darlehen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden unter Zugrundelegung der durch das BilRUG geänderten Umsatzerlösdefinition ausgewiesen.
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 57 beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösungen von Rückstellungen (TEUR 27) sowie sonstige betriebliche Erträge aus Währungsumrechnung (TEUR 12). Personalaufwand Im Rahmen der Produktionsverlagerung nach Polen wurde ein Sozialplan abgeschlossen, für den eine Rückstellung für Abfindungen i. H. v. TEUR 3.526 gebildet wurde. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 9.870) sind im Wesentlichen Aufwendungen für Ausgangsfrachten (TEUR 1.902), Leiharbeitnehmer (TEUR 1.407), Mietaufwendungen (TEUR 1.356), Reparaturen und Instandhaltung (TEUR 1.153) sowie für Beratungsleistungen fremder Dritter (TEUR 945) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich Erträge aus der Aktivierung latenter Steuern. 5. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es liegen keine Haftungsverhältnisse vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Gesellschaft ist, neben der neu gegründeten polnischen Gesellschaft, Mieter des neuen Verwaltungs-/Produktionsgebäudes in Polen. Ferner hat die Gesellschaft eine zukünftige finanzielle Verpflichtung von TEUR 5 aus einer noch zu tätigenden Zahlung in das Eigenkapital der neu gegründeten polnischen Gesellschaft. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2016 wurde die Gesellschaft durch folgende Geschäftsführer vertreten: Herr Fritz Seemann, Dipl.-Ing., Flensburg (bis 05.08.2016) Herr Rüdiger Gniesmer, Kaufmann, Bochum (seit 08.03.2016) Herr Ulrich Knüppel-Gertberg, Dipl.-Ing., Birenbach (seit 09.03.2016). Herr Rüdiger Gniesmer und Herr Ulrich Knüppel-Gertberg sind einzelvertretungsberechtigt. Die Geschäftsführer sind berechtigt, mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angaben der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HBG verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die Alleingesellschafterin ist die Aurelius Zeta Invest Holding GmbH. Die Aurelius SE & Co. KGaA, Grünwald, als oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft erstellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Konzernunternehmen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Geschäfte mit nahe stehenden Personen (§285 Nr. 21 HGB) Es besteht ein Beratervertrag mit der Aurelius Zeta Invest Holding GmbH, Grünwald, über Beratungsleistungen, welcher auf unbestimmte Zeit mit monatlicher Kündigungsfrist abgeschlossen ist. Die Vergütung beträgt monatlich TEUR 18. Die Reuss-Seifert GmbH und Ihre Schwestergesellschaft Hammerl GmbH beziehen wechselseitige Warenlieferungen. Daraus resultieren zum Stichtag Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 180. Nachtragsbericht Zum Zeitpunkt der Erstellung des Anhangs lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben. Es sind derzeit keine negativen Entwicklungen oder Risiken bekannt, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet wären, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Reuss-Seifert GmbH nachhaltig und wesentlich zu beeinträchtigen. Bestehenden Risiken wird durch bilanzielle Vorsorge ausreichend Rechnung getragen.
Sprockhövel, den 18.07.2017 Rüdiger Gniesmer Ulrich Knüppel-Gertberg Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2016
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Grundlagen der Reuss-Seifert GmbH Die Reuss-Seifert GmbH ist ein international tätiges Unternehmen der Bauzulieferindustrie. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Abstandhalter aus Kunststoff, Stahl und Beton; Bewehrungssysteme, Abdichtungssysteme; Befestigungssysteme und Schalungssysteme. Die Reuss-Seifert GmbH hat ihren Unternehmenssitz in Sprockhövel und besitzt Tochterunternehmen in Polen und Tschechien. Die Kunden sind Geschäftskunden und überwiegend in Deutschland sowie dem europäischen Ausland ansässig. Mit Kaufvertrag vom 20.11.2015 (Urkunde Nr. 3715 W/2015 des Notars Robert Walz, München) hat die AURELIUS Zeta Invest DS GmbH, Grünwald, Vermögensgegenstände und Schulden mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2016, 0.00 Uhr, von der REUSS-SEIFERT - alt - [1]erworben. Mit Gesellschafterbeschluss vom 03.12.2015 und Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts München (HRB 211582) vom 11.12.2015 wurde die AURELIUS Zeta Invest DS GmbH, Grünwald, in Reuss-Seifert GmbH, Grünwald, umfirmiert. Mit Gesellschafterbeschluss vom 03.02.2016 und Eintragung in das Handelsregister Essen (HRB 27080) vom 08.03.2016 erfolgte die Sitzverlegung von Grünwald nach Sprockhövel. Da die Gesellschaft im Vorjahr operativ nicht tätig war, wird nachfolgend auf einen Vorjahresvergleich verzichtet. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung In Deutschland konnte im Jahr 2016 ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum erreicht werden. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) erhöhte sich im Jahresdurchschnitt um 1,9 % zum Vorjahr. Damit liegt die BIP-Veränderung auf Vorjahresniveau (1,7 %). Ausschlaggebend für die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft waren die privaten Konsumausgaben (+ 2,0 %) sowie insbesondere die staatlichen Konsumausgaben (+ 4,2 %). Der deutsche Außenbeitrag verzeichnete einen leichten negativen Effekt auf das BIP (- 0,1 %), da der Import (+ 3,4 %) gegenüber dem Export (+ 2,5 %) stärker zulegte. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich auch im europäischen Ausland. Dabei ist allerdings eine Heterogenität zwischen ost- und westeuropäischen Ländern zu verzeichnen. 2.2. Branchenentwicklung Das Baugewerbe hat einen Anteil an der Wirtschaftsstruktur in Deutschland von 4,8 %. Die preisbereinigten Bauinvestitionen stiegen vor allem durch höhere Investitionen für Wohnbauten im Jahr 2016 um 3,1 %. Die Verwendung des BIP im Bereich Bauten hatte im Jahr 2016 einen Anteil von 9,9 %. Die Umsätze der Bauindustrie haben sich dadurch in Deutschland in 2016 positiv entwickelt und sind im Vergleich zum Vorjahr von Mio. EUR 100.988 auf Mio. EUR 107.325 gestiegen. 2.3. Geschäftsentwicklung 2.3.1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Mit dem Kauf der Reuss-Seifert wurde in eine ungewisse zukünftige Entwicklung geblickt. Die Umsatzerlöse haben sich in etwa auf dem Niveau, welches zum Kaufzeitpunkt erwartet wurde, eingependelt und betrugen in 2016 TEUR 38.721. Davon wurden 58 % im Inland und 42 % im Ausland erzielt. Der überwiegende Teil sind eigengefertigte Produkte. Handelswaren haben demgegenüber eine nachrangige Bedeutung. 2.3.2. Restrukturierungsmaßnahmen Die sich derzeit noch überwiegend in Deutschland befindliche Produktion soll planmäßig in 2017 und 2018 zur Gänze nach Polen verlagert werden, um dort von einer neu gegründeten Tochtergesellschaft erbracht zu werden. Die Produktions- und Verwaltungsgebäude in Polen sind fertiggestellt und die Produktion läuft mit den ersten Maschinen bereits an. Hierzu gab es Verhandlungen mit den entsprechenden Sozialpartnern, die mit einem Interessenausgleich und Sozialplan im November 2016 abgeschlossen wurden. Für die Verpflichtungen aus dem Sozialplan wurde eine entsprechende Rückstellung in Höhe von TEUR 3.526 passiviert. Die eigentliche physische Verlagerung wird in den Jahren 2017 und 2018 stattfinden, so dass zum Ende des Geschäftsjahrs 2018 alleine die administrativen Funktionen (inkl. Vertrieb) am Standort Sprockhövel verbleiben. 2.3.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Das Sachanlagevermögen (TEUR 1.324) besteht im Wesentlichen aus den im Rahmen des Asset Deals erworbenen Vermögensgegenständen (Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung). Die Sachanlagen, insbesondere die technischen Anlagen und Maschinen, hatten zum Zeitpunkt des Kaufs einen Instandhaltungsrückstand. Daher wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen vorgenommen sowie Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen getätigt. Die Vorräte betreffen im Wesentlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (TEUR 1.402) sowie fertige Erzeugnisse (TEUR 1.970). Die Bestände zum Stichtag berücksichtigen bereits Reserven im Hinblick auf eventuelle Beschaffungs- und Produktionsrisiken im Zusammenhang mit der Standortverlagerung nach Polen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für den Sozialplan im Zusammenhang mit der Produktionsverlagerung nach Polen (TEUR 3.526), Urlaubsansprüche und Freizeitausgleich (TEUR 140), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 157) und Sondervergütungen (TEUR 103). Finanzlage Die Gesellschaft ist durch das Eigenkapital (TEUR 1.291) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (TEUR 1.223) eigenfinanziert. Das Eigenkapital enthält eine Kapitalrücklage i. H. v. TEUR 3.987. Darin enthalten ist eine im Geschäftsjahr getätigte Kapitalerhöhung durch Fremdkapitalumwandlung i. H. v. TEUR 1.500 sowie weitere Kapitaleinzahlungen des Gesellschafters i. H. v. TEUR 1.337. Dem stehen Verlustvorträge (TEUR - 94) und der Jahresfehlbetrag (TEUR - 2.627) gegenüber. Die Gesellschaft hat zum 31.12.2016 Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.541. Die Geschäfte werden im Wesentlichen in Euro getätigt, Fremdwährungsgeschäfte sind von geringerer Bedeutung. Es liegen keine Hinweise auf absehbare Liquiditätsengpässe vor. Alle finanziellen Verpflichtungen können fristenkongruent erfüllt werden. Investitionen in das Sachanlagevermögen wurden im Jahre 2016 in Höhe von TEUR 592 getätigt. Es handelte sich hierbei sowohl um Ersatz- als auch um Erweiterungsinvestitionen. Ertragslage Die Umsatzerlöse beliefen sich in 2016 auf TEUR 38.721, lagen damit auf dem Niveau der Planungen und verteilten sich mit 58 % auf das Inland und mit 42 % auf das Ausland. Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 50,8 %. Die Personalkostenintensität (Personalaufwand/Gesamtleistung) beläuft sich auf 33,3 %. Durch die Verlagerung der Produktionsstandorte nach Polen erwarten wir für die zukünftigen Geschäftsjahre eine Entlastung der Material- und Personalkosten und somit eine Senkung der Materialeinsatzquote bzw. der Personalkostenintensität. Die Ertragslage des Geschäftsjahres 2016 ist wesentlich durch die Verlagerung der Produktion nach Polen und dem damit zusammenhängenden Sozialplan beeinflusst. Das Ergebnis nach Steuern (Geschäftsergebnis) beläuft sich für das Geschäftsjahr 2016 auf TEUR - 2.627. Darin sind TEUR 3.526 Aufwendungen für Sozialplanabfindungen enthalten, die in den Personalaufwendungen ausgewiesen sind. 2.3.4. Beschaffung und Preisentwicklung Unsere Produkte basieren im Wesentlichen auf Kunststoff, Stahl und Beton. Die Einkaufspreise für Rohmaterialien im Bereich Kunststoff sind im Jahr 2016 stabil geblieben. Für 2017 werden keine erheblichen Änderungen erwartet. Der Stahlpreis war durch langfristige Verträge in 2016 einkaufsseitig auf einem konstanten Niveau. In 2017 sind Marktschwankungen nicht auszuschließen. Beschaffungsengpässe lagen im Berichtsjahr 2016 nicht vor. Die Energiepreise haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. 3. Risikobericht Die Reuss-Seifert GmbH ist im Rahmen ihrer nationalen und internationalen Ausrichtung unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um Risiken jeder Art möglichst frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und ihnen - wenn notwendig - entgegen zu steuern, nutzt Reuss-Seifert sowohl ein internes Kontrollsystem als auch ein Risikomanagementsystem. Darüber hinaus ist durch einen Prozess der Risikokommunikation der Geschäftsführung mit den Mitarbeitern sichergestellt, dass die Geschäftsführung zeitnah alle relevanten Informationen über wesentliche strategische und operative Risiken erhält. Das frühzeitige Erkennen und Beurteilen von Chancen und Risiken ist Bestandteil des Planungs-, Controlling- und Berichterstattungsprozesses. Deshalb werden die entsprechenden Chancen und Risiken regelmäßig überprüft und in elektronischer Form hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit, Häufigkeit und Risikoausmaß (in Relation zum Eigenkapital) anhand eines Status klassifiziert. Absatzrisiken Änderungen des Kundenverhaltens hinsichtlich Marktakzeptanz unserer Produkte können zu Umsatzrückgängen führen. Dies erfordert die ständige Anpassung des Vertriebskonzeptes sowie eine Weiterentwicklung unseres Produktsortimentes. Mittels gezielter Analysen durch die Geschäftsführung in Bezug auf Qualität, Preisgestaltung, Angebot und Lieferzeiten werden Trends im Kundenverhalten frühzeitig erkannt und den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden angepasst. Beschaffungsrisiken In nahezu allen Beschaffungsbereichen versucht die Reuss-Seifert GmbH durch ein breit aufgestelltes Einkaufsnetzwerk die Beschaffungs- und Versorgungsrisiken zu minimieren. Jedoch kann insbesondere im Bereich des mengenmäßig limitierten Marktes für Kunststoffrecyclingprodukte, als auch im Bereich stark nachgefragter Kunststoffneuprodukte, das Risiko eines Versorgungsengpasses nicht in Gänze ausgeschlossen werden. Investitionsrisiken Der Schwerpunkt der in 2016 getätigten Investitionen lag auf Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen. Für die zukünftigen Jahre bis zum vollständigen Abschluss der Standortverlagerung nach Polen sind derzeit keine größeren Investitionen in Sachanlagen geplant. Restrukturierungsrisiko Durch die Restrukturierung wurde ein komplexes Standortverlagerungsprojekt angestoßen, bei dem es nicht vollständig auszuschließen ist, dass es zu Abweichungen von den geplanten Werten kommt. Durch das von der Geschäftsführung implementierte interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem sollte es möglich sein, zukünftige Risiken im Zusammenhang mit der Standortverlagerung möglichst frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Gesamtrisiko Nach eingehender Prüfung sind die vorher beschriebenen Risiken für die Reuss Seifert GmbH beherrschbar, so dass insgesamt auch für die Zukunft keine bestandsgefährdenden Risiken feststellbar sind. Risiken, die zum heutigen Zeitpunkt als noch nicht signifikant eingestuft werden, sind in Beobachtung des Managements. Durch das Risikomanagementsystem können zukünftig gegebenenfalls signifikant werdende Risiken erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. 4. Chancen- und Prognosebericht Für das Jahr 2017 wird eine weitere positive Entwicklung der Baukonjunktur in Deutschland prognostiziert. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie rechnet für das Bauhauptgewerbe (Wohnungs- und Wirtschaftsbau sowie öffentlicher Bau) auch für 2017 mit steigenden Veränderungsraten (+ 5,0 %) gegenüber dem Vorjahr. Die Prognose von anerkannten Wirtschaftsinstituten liegt für die Veränderung der Bauinvestitionen in 2017 zwischen + 2,1 und + 3,4 Prozentpunkten. Die derzeitige Entwicklung in Europa gibt, zumindest in einigen Regionen, auch zukünftig die Möglichkeit zur weiteren Absatzsteigerung. Neben der Fortführung unserer üblichen Geschäftstätigkeit wird der Hauptfokus in 2017 auf der beginnenden Standortverlagerung nach Polen liegen. Darin sehen wir weitere Chancen die Leistungsfähigkeit der Reuss-Seifer GmbH nachhaltig zu stärken. Die durchgeführten Anpassungsmaßnahmen und die ständige Optimierung unserer Unternehmensprozesse und nicht zuletzt die Zugehörigkeit zur Aurelius-Gruppe mit der Möglichkeit, weitere Märkte auf internationaler Ebene zu erschließen und Spezialisten Knowhow, welches vergleichbaren Unternehmen nicht zur Verfügung steht, einzusetzen, sehen wir die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens als gegeben. Die Geschäftsjahre 2017 und 2018 werden erfolgsmäßig wesentlich durch die Standort-/ Produktionsverlagerungen nach Polen beeinflusst sein. Für 2017 erwarten wir auf dieser Basis leicht unter dem Vorjahr liegende Umsatzerlöse bei steigenden, nicht rückstellungsfähigen, Verlagerungskosten. Insgesamt wird sich gemäß unseren derzeitigen Planungen und Hochrechnungen ein Jahresergebnis 2017 in Höhe von voraussichtlich Mio. EUR - 5,4 ergeben. Für die Folgejahre gehen wir, nach Abschluss der Standort-/ Produktionsverlagerungen, von einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse und verbesserten, ab 2019 positiven, Jahresergebnissen aus. Die Gesellschafterin der Reuss-Seifert GmbH wird, wie auch bereits in 2016, zukünftig notwendige Kapitalstärkungsmaßnahmen vornehmen, sodass die Finanzierung sichergestellt ist.
Sprockhövel, den 18.07.2017 Rüdiger Gniesmer Ulrich Knüppel-Gertberg Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Reuss-Seifert GmbH, Sprockhövel, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Reuss-Seifert GmbH, Sprockhövel, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 20. Juli 2017 Warth
& Klein Grant Thornton AG
Heinemann Wirtschaftsprüfer Sindelar Wirtschaftsprüfer |
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