Ahlberg Finance GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabian Günter Hans Ahlberg seit 8.2.2024 | Geschäftsführer |
Nadine Lichy seit 8.2.2024 | Prokura |
Rocco Zigan seit 3.7.2019 | Prokura |
Mario Ahlberg seit 21.12.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Fabian Günter Hans AhlbergAhlberg Finance GmbH | 60.00% |
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ahlberg Metalltechnik GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang zum 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Ahlberg Metalltechnik GmbH, mit Sitz in Berlin, wird beim Amtsgericht Charlottenburg Berlin, unter HRB 95304 B geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Die Ahlberg Metalltechnik GmbH (AM) hält 100 % der Anteile der Ahlberg Engineering GmbH (AE). 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden AKTIVA Anlagevermögen Die Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen. Die Abschreibungszeiträume basieren auf der jeweils steuerlich anerkannten Nutzungsdauer. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die unterjährig erworben wurden, werden zeitanteilig abgeschrieben. Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, bei denen die Gesellschaft GRW- Mittel vereinnahmt hat, erfolgte eine entsprechende Kürzung der Anschaffungskosten. Für Vermögensgegenstände, die nach dem 31. Dezember 2022 erworben wurden und Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 aufweisen, wird ein Sammelposten gebildet. Dieser wird linear über fünf Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft abgegrenzte Zahlungen, die erst in den Folgejahren Aufwand darstellen. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden grundsätzlich durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert. PASSIVA Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wird entsprechend der Nutzungsdauern des korrespondieren Anlagevermögens aufgelöst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Einlagen der stillen Gesellschafter sind zum Nominalwert der geleisteten Einlagen passiviert. 3. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 wird gesondert im Anlagenspiegel dargestellt. Unter den Finanzanlagen wird die Beteiligung an der Ahlberg Engineering GmbH, mit Sitz in Berlin, zu 100% ausgewiesen. Deren Bilanz weist ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 100 und eine Kapitalrücklage von TEUR 246 sowie einen Jahresüberschuss von TEUR 86 aus. Umlaufvermögen Der Posten Vorräte enthält ausschließlich die Bestände gemäß Inventur per 31. Dezember 2023. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 25. Das Stammkapital ist in voller Höhe eingezahlt. Darüber hinaus besteht eine Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 100. Zusätzlich bestehen nachrangige stille Beteiligungen in Höhe von TEUR 1.280. Rückstellungen Die Rückstellungen betreffen Ertragsteuern (TEUR 30), Personalaufwendungen (TEUR 14), Jahresabschlusskosten (TEUR 32), Rückstellungen für die BG und Miete Ladungsträger (TEUR 15) sowie Aufbewahrungskosten (TEUR 8). Verbindlichkeiten
In den kurzfristigen Verbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 77 und Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 34 enthalten. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu fünf Jahren beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber privaten stillen Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.650. 4. Angabe zur GuV Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 12. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 39 enthalten. 5. Sonstige Angaben Zum 31. Dezember 2023 bestehen Haftungsverhältnisse gegenüber verbundenen Unternehmen in Form von Bürgschaften für die Finanzierung von Anlagevermögen. Es wurde eine Mithaftung für Verbindlichkeiten der Ahlberg Immobilien GmbH in Höhe von TEUR 4.259 übernommen. Zudem bestehen Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 6.412 über 12 Jahre bis 2035. Geschäftsführende Gesellschafter sind die Herren Mario Ahlberg, Diplom-Ingenieur, Berlin und Fabian Ahlberg, M.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen, Berlin. Die Angabe der Bezüge der Organe unterbleibt in Ausübung des Wahlrechts nach § 286 (4) HGB. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 94 , davon 3 leitende Angestellte, 31 kaufmännische Angestellte, 49 gewerbliche Angestellte und 11 Aushilfen. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 78.534,45 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.851.500,58 in vollem Umfang auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 29.04.2024 Ahlberg Metalltechnik GmbH, Berlin - Geschäftsführung - Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Geschäftstätigkeit Geschäftstätigkeit. Die Ahlberg Metalltechnik GmbH (AM), ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen aus dem Bereich der weltweiten Automobil- und Industriezulieferindustrie, ist Systemanbieter und Serienfertiger von Stanz-, Biege-, Dreh- und Frästeilen sowie von Schweiß- und Montagebaugruppen und bietet die zugehörigen Ingenieursdienstleistungen an. Die Ahlberg Metalltechnik GmbH hält 100 % der Anteile der Tochtergesellschaft Ahlberg Engineering GmbH (AE). Dort sind die Ingenieursdienstleistungen der Unternehmensgruppe von Entwicklung und Simulation, Konstruktion und Automation, Einzelteil- und Prototypenfertigung sowie Werkzeug-, Vorrichtungs- und Sondermaschinenbau gebündelt. Leistungsindikatoren. Bei der Ahlberg Metalltechnik GmbH existiert ein praxisnahes Kennzahlensystem. Anhand der regelmäßig erhobenen Indikatoren aus den verschiedenen Bereichen des Unternehmens wie Vertrieb, Produktion und Rechnungswesen lassen sich Risiken leichter abschätzen und daraus entstehende Probleme frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten. Die Unternehmenssteuerung nehmen wir anhand der Kennzahlen EBIT (Earnings before interest and taxes), Umsatzerlöse, Auftragsbestand und liquide Mittel vor. Fabian Ahlberg, Sohn des Inhabers Mario Ahlberg, seit Ende 2021 als operativer Leiter bei AM beschäftigt, wurde im Januar 2024 zum weiteren Geschäftsführer berufen. Zur Sicherung von Wachstum und Kontinuität sowie von Vertrauen bei Kunden, Mitarbeitern und stillen Beteiligten wird Fabian Ahlberg die Mehrheit an der Ahlberg Metalltechnik GmbH in den nächsten Jahren übernehmen. 2. Wirtschaftsbericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Angesichts anhaltender Inflation sowie hoher Energiepreise und erschwerter Finanzierungsbedingungen blieb das weltweite Wachstum, besonders in Europa, im Berichtsjahr 2023 gering. Laut OECD verringerte sich das globale Wirtschaftswachstum auf 3,1 % und im Euroraum auf 0,5 % (OECD-Wirtschaftsausblick, Zwischenbericht Februar 2024). In Deutschland ging das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt sogar um 0,3 % zurück (Statistisches Bundesamt, 15. Januar 2024). Wie die Gesamtwirtschaft bleibt auch das Geschäftsumfeld für die Automobilindustrie von uneinheitlicher Dynamik und fortlaufender Unsicherheit geprägt. Im Zuge von abgearbeiteten Auftragsbeständen verzeichnete der PKW-Weltmarkt zweistellige Zuwachsraten, darunter weltweit 11,0 %, Europa 13,7 %, USA 12,4 % und China 11,0 % im Vergleich zu 2022 und lag mit einem Absatz von 71,1 Millionen PKWs wieder auf dem Vorkrisenniveau von 2019. Dabei legte der deutsche Markt mit einem Plus von 7,3 % unterdurchschnittlich zu (VDA, 18. Januar 2024). Unser wichtigster Kunde, die Mercedes-Benz Group AG, konnte im Berichtsjahr ihren Umsatz um 1,5 % erhöhen. Insgesamt wurden 2,49 Mio. Fahrzeuge, 2,04 Mio. Pkws und 0,45 Mio. Vans, abgesetzt (Mercedes-Benz Group AG: Geschäftsbericht 2023). Die gesamte Automobilindustrie steht weiterhin vor großen Herausforderungen. Neben den wirtschaftlichen Folgen steht die Branche in der größten Transformation ihrer Geschichte. Der Fokus liegt insbesondere auf der Elektromobilität inklusive Batterietechnik. Im vergangenen Jahr wurden weltweit 21,5 Millionen elektrifizierte Pkws (10 Mio. batteriebetriebene Pkws und 11,5 Mio. Plug-in- Hybride-Pkws) neu zugelassen, was bereits einen Marktanteil von 10 % entspricht. In Deutschland waren es nur 0,7 Millionen elektrifizierte Pkws (524 000 batteriebetriebene Pkws, +11,4 % und 176 000 Plug-in-Hybride-Pkws, -51,5 % im Vergleich zum Vorjahr). Diese Entwicklung resultiert insbesondere aus der geänderten Fördergrundlage für elektrifizierte Pkws (VDA, 30. Januar 2024). Der Maschinenbau zehrte 2023 ebenfalls von seinen Auftragsbeständen aus den Vorjahren. Trotz vielfältigem Investitionsbedarf blieb die Nachfrage zurückhaltend und führte letztendlich zu einer Stagnation der weltweiten Produktion. In Deutschland ging die Produktion um 1 % und der Auftragseingang um 13 % zurück (VDMA, Jahrespressekonferenz 12.12.2023). Auch das Baugewerbe geriet nach vielen Jahren des Wachstums ins Stocken. In Deutschland führten Inflation und steigende Kosten zu einem Umsatzminus von 5 % (ZDB, 23. Februar 2024). Geschäftsentwicklung. Die Transformation in der Automobilindustrie, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der coronabezogene Sondereffekt des Auftragsabbaus im Vorjahr führte im Berichtsjahr zu vergleichsweise geringeren Lieferabrufen. Vor diesem Hintergrund sank der Umsatz um knapp 14% auf 15,3 Mio. € im Vergleich zu 17,8 Mio. € im Jahr 2022 und 15,7 Mio. € im Jahr 2021. Der EBIT blieb stabil beim Vorjahresniveau von 0,5 Mio. €. Die Mitarbeiterzahl belief sich zum Jahresende auf 104 Mitarbeiter. Branchen. Mit einem Jahresumsatz von 11,7 Mio. € (2022: 12,9 Mio. €) sowie einem Anteil von 77 % am Gesamtumsatz war die Automobilbranche auch im Jahr 2023 die wichtigste Abnehmer-Branche von AM gewesen. Die restlichen 23 % entfallen auf Kunden sonstiger Industrien, vor allem aus der Bauindustrie mit jetzt 0,9 Mio. € (2022: 1,4 Mio. €) und dem Maschinenbau mit 0,7 Mio. € (2021: 0,9 Mio. €). Regionen. Mit einem Umsatz von 6,8 Mio. € in Europa (ohne Deutschland), entspricht einem Umsatzanteil von 44 %, und 0,8 Mio. € in Asien, entspricht einem Umsatzanteil von 5 %, werden inzwischen knapp 50 % der Erlöse im Ausland (vorrangig europäisches Ausland und Asien) erzielt. Geschäftsfelder. Der Umsatz fiel bei den Erlösen mit Serienteilen auf 13,4 Mio. € (2022: 15,4 Mio. €), davon Stanzteile 9,8 Mio. € (2022: 11,5 Mio. €) und Zerspanungsteile 3,6 Mio. € (2022: 4,0 Mio. €), sowie mit Werkzeugen und Vorrichtungen auf 0,7 Mio. € (2022: 1,0 Mio. €). Stabil blieb der Umsatz mit Prototypen und Entwicklungsleistungen mit 0,2 Mio. € (2022: 0,15 Mio. €). Auftragslage. Der Auftragsbestand von 13,9 Mio. € blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil. Erfreulich nachdrücklich nehmen die Anfragen von Bestands- und potenziellen Neukunden stetig zu. Ertragslage. Die verbesserte Materialpreissituation minderte im Berichtsjahr den Materialaufwand um 23,4 % auf 8,1 Mio. € (2022: 10,4 Mio. €). Trotz deutlichem Umsatzrückgang sank daher das Rohergebnis bei einer Reduzierung der Materialaufwandsquote von 58,6 % auf 52,8 % nur um 2,4 % von 7,5 Mio. € auf 7,3 Mio. €. Alle anderen Kosten beliefen sich annähernd auf dem Niveau des Vorjahres: Personalkosten 4,1 Mio. € (2022: 4,0 Mio. €), sonstige betriebliche Aufwendungen 1,9 Mio. € (2022: 2,0 Mio. €), Abschreibungen 0,9 Mio. € (2022: 1,0 Mio. €) und Finanzierungskosten 0,2 Mio. € (2022: auch 0,2 Mio. €). Somit erwirtschaftete AM ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 0,29 Mio. € nach 0,33 Mio. € fast wie im Vorjahr. Investitionen. AM investierte im Berichtsjahr insgesamt 0,7 Mio. € gegenüber 0,3 Mio. € im Vorjahr. Damit wurden sowohl durch neue Dreh- und Messmaschinen die Fertigungs- und Messkapazitäten ausgebaut als auch durch die Erweiterung der bestehenden Photovoltaik-Anlage die Abhängigkeit vom Strommarkt sowie unsere CO 2 -Emission gemindert. Finanzlage. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag mit 1,1 Mio. € über dem Vorjahreswert von 0,9 Mio. € und setzt sich im Wesentlichen aus dem Periodenergebnis und den Ausschüttungen an Stille Beteiligte von insgesamt 0,2 Mio. € sowie den Abschreibungen von 0,9 Mio. €, den Zinsaufwendungen von 0,2 Mio. €, der Abnahme der Vorräte von 0,4 Mio. €, der Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 0,1 Mio. € und der Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 0,5 Mio. € zusammen. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit betrug nahe 0,8 Mio. € gegenüber 0,3 Mio. € im Vorjahr. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit von 0,3 Mio. € resultierte aus dem Mittelabfluss von 0,9 Mio. € durch Zins- und Tilgungszahlungen sowie Ausschüttungen und aus dem Mittelzufluss von 0,5 Mio. € durch Investitionsdarlehen und der höheren Nutzung der Kontokorrentlinien von 0,1 Mio. €. Vermögenslage. Die Bilanzsumme ging von 11,1 Mio. € auf 10,7 Mio. € zurück. Das langfristige Vermögen belief sich auf 4,5 Mio. € (2022: 4,6 Mio. €). Das kurzfristige Vermögen nahm deutlich insbesondere durch den Abbau der Vorräte auf 6,2 Mio. € (2022: 6,5 Mio. €) ab. Das Eigenkapital sank leicht auf 3,34 Mio. € (2022: 3,46 Mio. €) durch geringere Einlagen nachrangiger Stiller Beteiligungen von 0,20 Mio. € bei einem Periodenzufluss von 0,08 Mio. €. Das Fremdkapital nahm von 7,7 Mio. € auf 7,4 Mio. € durch die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,3 Mio. € bei gleicher Höhe von Bankenverbindlichkeiten ab. Die Kreditlinien zur Sicherstellung ausreichender finanziellen Flexibilität liegen weiter bei 2,0 Mio. €. Insgesamt wird die wirtschaftliche Lage des Unternehmens trotz der aktuellen Herausforderungen als gut und stabil beurteilt. So konnten im Berichtszeitraum allen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen werden. 3. Chancen- und Risikobericht Das Unternehmen ist Risiken und Chancen der Volkswirtschaft sowie der Branchen und Kunden ausgesetzt, welche die unternehmerische Entwicklung negativ oder positiv beeinflussen können. Ausdrücklich ergeben sich Unsicherheiten hinsichtlich der Entwicklung der weiteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dem Strukturwandel der Automobilindustrie. Risiken. Geopolitische Spannungen und strukturelle Umbrüche werden weiterhin einen wesentlichen Einfluss auf die Konjunktur in Deutschland, Europa und der Welt haben. Die Energiepreise und Zinsen sind weiterhin sehr hoch. Insofern bestehen weiterhin Risiken in Nachfragerückgängen, verminderten Abrufen aus Rahmenvereinbarungen und gedämpfter Investitionstätigkeit. Die Automobilindustrie speziell bei der Elektromobilität ist noch von vielen Unsicherheiten geprägt. So wurde ein mehrjähriger Serienauftrag für Batterieabdeckungs-Baugruppen um 80 % reduziert. Trotz vorgenannter Unsicherheiten gehen wir davon aus, dass die Wirtschaft sich im Laufe des Jahres 2024 stabilisieren wird. Um den Risiken zu begegnen, arbeiten wir schwerpunktmäßig an den Ausbau des Industriebereichs, weiterer Kunden mit einer halben Millionen Umsatz und erweiterter Zusammenarbeit mit unseren Top-10-Kunden. Im wichtigen Bereich der Informationstechnologie schützen Sicherheitstechnologien gegen Risiken durch unberechtigte Datenzugriffe oder Datenmissbrauch von innen wie von außen. Server- und Speichersysteme sind für Notfall- und Krisensituationen durch das in diesem Bereich eingerichtete Notfallmanagementsystem kurzfristig wiederherstellbar eingerichtet. Durch Nutzung der verfügbaren Technologien und eine konsequente Aktualisierung derselben wird auch in diesem Bereich dem Risiko angemessen begegnet. Unvorhersehbare Ereignisse, technische Störungen sowie Unfälle und menschliche Fehler können den Betrieb zusätzlich beeinträchtigen. Diese potenziellen Risiken werden mit technischen Standards und optimierten Prozessen begrenzt. So werden die Unternehmensabläufe regelmäßig durch externe Auditoren überprüft. AM ist nach ISO IATF 16949:2016 und ISO 9001:2015 zertifiziert. Zusammenfassend werden die Risiken nicht als bestandsgefährdend beurteilt. Wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden nicht erwartet. Chancen. Das Unternehmen verfügt über einen festen Kundenstamm und einen sehr hohen und stabilen Bestand an fest terminierten Aufträgen. Die Erweiterung der Zusammenarbeit unserer Hauptkunden und die Generierung neuer Aufträge und Kunden aus dem Industriebereich wird im Vordergrund der Vertriebsaktivitäten des Unternehmens stehen. Der Transformationsprozess in der Automobilwirtschaft bedeutet auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Dynamiken zu reagieren. Als etablierter Systemanbieter wollen wir unsere Kunden, insbesondere die Top-10-Kunden, bei diesem Wandel begleiten. Der aktuelle Zuschlag für einen mehrjährigen Serienauftrag für 2025 bis 2031 mit unserem Hauptkunden Mercedes-Benz mit einem durchschnittlich jährlichen Umsatz von 6 Mio. € zuzüglich eines Anlaufumsatzes mit Werkzeugen im Umfang von 1,0 Mio. € für 2024 bestätigt unsere Markteinschätzung und unser Vorgehen. Damit werden Rückgänge bei anderen Teilen mehr als kompensiert. Auch bestehen Chancen in der aktuell komplizierten wirtschaftlichen Situation. Diese wird zu einer Konsolidierung im Zulieferermarkt führen. Es ist zu beobachten, dass einige Marktteilnehmer verschwinden oder zur Übernahme angeboten werden. Dies kann auch für AM neue Chancen eröffnen, um Neukunden zu gewinnen oder bestehendes Geschäft fortzuführen. Die von der Ahlberg Immobilien GmbH (AI) gemieteten Produktions-, Kommissionier- und Verwaltungsflächen bieten genügend Kapazitäten zur Fertigung höherer Stückzahlen und zur schnellen und optimierten Abwicklung von Kundenaufträgen. Darüber hinaus ziehen wir große Zuversicht daraus, dass hinter dem Unternehmen viele engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen, die gezeigt haben, dass sie sich äußerst flexibel und sehr verantwortungsvoll für das Unternehmen einsetzen. 4. Prognosebericht Zusammengefasst: Die wirtschaftliche Dynamik schwächt sich weltweit ab. Derzeit erwartet die OECD den Rückgang der Weltwirtschaft auf 2,7 % im Jahr 2024 und eine Besserung mit 3,0 % erst in 2025. Wobei die Prognosen für den Euroraum (inklusive Deutschland) nur von einem positiven Wachstum von 0,9 % ausgehen (OECD-Wirtschaftsausblick, Zwischenbericht September 2023). Unsere Unternehmensgruppe ist branchen-, kunden-, leistungs-, standort- und mitarbeiterbezogen sehr gut aufgestellt, so dass die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens trotz schwierigen wirtschaftlichen Umfelds gesichert ist. Angesichts des stabilen und hohen Auftragseingangs rechnen wir mit einem leichten Umsatzwachstum auf knapp 16,5 Mio. € im neuen Geschäftsjahr 2024 und einem prognostiziertem EBIT von knapp 0,7 Mio. €. Für 2025 erwarten wir dann eine deutliche Steigerung von Umsatz, Ergebnis, liquiden Mitteln und Auftragsbestand.
Berlin, 29. April 2024 Ahlberg Metalltechnik GmbH Mario Ahlberg, Geschäftsführender Gesellschafter Fabian Ahlberg, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ahlberg Metalltechnik GmbH 2023, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ahlberg Metalltechnik GmbH 2023, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ahlberg Metalltechnik GmbH 2023, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 15. Juni 2024 dhpg
Audit GmbH
Volkmer, Wirtschaftsprüferin Müller, Wirtschaftsprüfer |
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