Ahlberg Metalltechnik GmbH

Igo-Etrich-Straße 7, 12487 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 95304
Vorher
Ahlberg Metallwaren GmbHJohannes Banholzer Metallwarenfabrikation GmbH
Eingetragen
21.12.2004
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Die industrielle Herstellung von Stanz- und Biege- sowie Drehund Frästeilen, die Entwicklung und Konstruktion von Maschinen und Baugruppen, der Werkzeug-, Vorrichtungs- und Sondermaschinenbau, vorwiegend für die Automobilindustrie, sowie die Erbringung von hiermit verbundenen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Nadine Lichy
seit 8.2.2024
Prokura
Rocco Zigan
seit 3.7.2019
Prokura
Mario Ahlberg
seit 21.12.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Fabian Günter Hans AhlbergAhlberg Finance GmbH
60.00%
40.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
15.000 €
60.00%
Berlin
10.000 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ahlberg Metalltechnik GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.855,50 18.181,50
11.855,50 18.181,50
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.652.705,00 2.982.458,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 331.891,50 370.558,50
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 243.266,00 0,00
3.227.862,50 3.353.016,50
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.271.731,36 1.271.731,36
1.271.731,36 1.271.731,36
4.511.449,36 4.642.929,36
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 780.827,56 1.094.386,53
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.447.779,36 1.498.392,56
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.364.852,03 1.396.827,16
4. Geleistete Anzahlungen 2.477,59 1.542,58
3.595.936,54 3.991.148,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.039.423,56 2.249.269,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 324.918,88 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 122.500,43 73.009,29
2.486.842,87 2.322.279,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.239,75 10.009,33
6.089.019,16 6.323.437,43
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 50.176,34 76.657,29
10.650.644,86 11.043.024,08

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Einlagen stiller Gesellschafter mit EK-Charakter 1.280.000,00 1.480.000,00
III. Gewinnvortrag 1.851.500,58 1.720.034,36
IV. Jahresüberschuss 78.534,45 131.466,22
V. Einstellung in die Kapitalrücklage nach den Vorschriften über die vereinfachte Kapitalherabsetzung und im Fall der vereinfachten Einziehung 100.000,00 100.000,00
3.335.035,03 3.456.500,58
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 30.239,00 60.809,84
2. Sonstige Rückstellungen 68.692,00 44.114,79
98.931,00 104.924,63
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.594.756,69 3.597.086,02
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.586.311,58 1.885.869,47
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 77.493,81 233.627,65
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.957.291,75 1.764.190,73
7.215.853,83 7.480.773,87
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 825,00 825,00
10.650.644,86 11.043.024,08

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.314.960,42 17.771.132,91
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 44.612,00
3. Gesamtleistung 15.314.960,42 17.815.744,91
4. Sonstige betriebliche Erträge
a) Andere sonstige betriebliche Erträge 86.504,61 106.360,73
86.504,61 106.360,73
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -8.080.213,54 -10.415.820,43
-8.080.213,54 -10.415.820,43
6. Rohergebnis 7.321.251,49 7.506.285,21
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.376.481,59 -3.276.484,72
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützuna -726.642,17 -712.694,60
-4.103.123,76 -3.989.179,32
8. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -879.333,06 -989.220,50
-879.333,06 -989.220,50
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Andere sonstige betriebliche Aufwendungen -1.860.859,85 -2.043.383,36
-1.860.859,85 -2.043.383,36
10. Betriebsergebnis 477.934,82 484.502,03
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.624,00 0,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -191.539,33 -152.530,12
13. Finanzergebnis -186.915,33 -152.530,12
14. Ausschüttung an stille Gesellschafter -155.458,33 -117.323,91
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -56.178,71 -77.832,43
16. Ergebnis nach Steuern 79.382,45 136.815,57
17. Sonstige Steuern -848,00 -5.349,35
18. Jahresüberschuss 78.534,45 131.466,22

Anhang zum 31. Dezember 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Ahlberg Metalltechnik GmbH, mit Sitz in Berlin, wird beim Amtsgericht Charlottenburg Berlin, unter HRB 95304 B geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Die Ahlberg Metalltechnik GmbH (AM) hält 100 % der Anteile der Ahlberg Engineering GmbH (AE).

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

AKTIVA

Anlagevermögen

Die Immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen.

Die Abschreibungszeiträume basieren auf der jeweils steuerlich anerkannten Nutzungsdauer. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die unterjährig erworben wurden, werden zeitanteilig abgeschrieben.

Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, bei denen die Gesellschaft GRW- Mittel vereinnahmt hat, erfolgte eine entsprechende Kürzung der Anschaffungskosten.

Für Vermögensgegenstände, die nach dem 31. Dezember 2022 erworben wurden und Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 aufweisen, wird ein Sammelposten gebildet. Dieser wird linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

Der Rechnungsabgrenzungsposten betrifft abgegrenzte Zahlungen, die erst in den Folgejahren Aufwand darstellen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Erkennbare Einzelrisiken werden grundsätzlich durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert.

PASSIVA

Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wird entsprechend der Nutzungsdauern des korrespondieren Anlagevermögens aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Einlagen der stillen Gesellschafter sind zum Nominalwert der geleisteten Einlagen passiviert.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 wird gesondert im Anlagenspiegel dargestellt.

Unter den Finanzanlagen wird die Beteiligung an der Ahlberg Engineering GmbH, mit Sitz in Berlin, zu 100% ausgewiesen. Deren Bilanz weist ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 100 und eine Kapitalrücklage von TEUR 246 sowie einen Jahresüberschuss von TEUR 86 aus.

Umlaufvermögen

Der Posten Vorräte enthält ausschließlich die Bestände gemäß Inventur per 31. Dezember 2023.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt TEUR 25. Das Stammkapital ist in voller Höhe eingezahlt. Darüber hinaus besteht eine Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 100.

Zusätzlich bestehen nachrangige stille Beteiligungen in Höhe von TEUR 1.280.

Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen Ertragsteuern (TEUR 30), Personalaufwendungen (TEUR 14), Jahresabschlusskosten (TEUR 32), Rückstellungen für die BG und Miete Ladungsträger (TEUR 15) sowie Aufbewahrungskosten (TEUR 8).

Verbindlichkeiten

in Höhe von TEUR 4.653 haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr;

in Höhe von TEUR 2.565 haben eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren.

In den kurzfristigen Verbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 77 und Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 34 enthalten.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu fünf Jahren beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber privaten stillen Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.650.

4. Angabe zur GuV

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 12.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 39 enthalten.

5. Sonstige Angaben

Zum 31. Dezember 2023 bestehen Haftungsverhältnisse gegenüber verbundenen Unternehmen in Form von Bürgschaften für die Finanzierung von Anlagevermögen.

Es wurde eine Mithaftung für Verbindlichkeiten der Ahlberg Immobilien GmbH in Höhe von TEUR 4.259 übernommen.

Zudem bestehen Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 6.412 über 12 Jahre bis 2035.

Geschäftsführende Gesellschafter sind die Herren Mario Ahlberg, Diplom-Ingenieur, Berlin und Fabian Ahlberg, M.Sc. Wirtschaftsingenieurwesen, Berlin.

Die Angabe der Bezüge der Organe unterbleibt in Ausübung des Wahlrechts nach § 286 (4) HGB.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 94 , davon 3 leitende Angestellte, 31 kaufmännische Angestellte, 49 gewerbliche Angestellte und 11 Aushilfen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 78.534,45 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.851.500,58 in vollem Umfang auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 29.04.2024

Ahlberg Metalltechnik GmbH, Berlin

- Geschäftsführung -

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 407.494,51 0,00 0,00 0,00 407.494,51
Geschäfts- oder Firmenwert 243.942,00 0,00 0,00 0,00 243.942,00
651.436,51 0,00 0,00 0,00 651.436,51
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.587,54 0,00 0,00 0,00 29.587,54
Technische Anlagen und Maschinen 10.719.034,16 430.395,28 0,00 0,00 11.149.429,44
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.873.168,06 74.191,78 0,00 0,00 1.947.359,84
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 243.266,00 0,00 243.266,00
12.621.789,76 504.587,06 243.266,00 0,00 13.369.642,82
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 1.271.731,36 0,00 0,00 0,00 1.271.731,36
1.271.731,36 0,00 0,00 0,00 1.271.731,36
14.544.957,63 504.587,06 243.266,00 0,00 15.292.810,69
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 389.313,01 6.326,00 0,00 395.639,01
Geschäfts- oder Firmenwert 243.942,00 0,00 0,00 243.942,00
633.255,01 6.326,00 0,00 639.581,01
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 29.587,54 0,00 0,00 29.587,54
Technische Anlagen und Maschinen 7.736.576,16 760.148,28 0,00 8.496.724,44
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.502.609,56 112.858,78 0,00 1.615.468,34
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
9.268.773,26 873.007,06 0,00 10.141.780,32
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
9.902.028,27 879.333,06 0,00 10.781.361,33
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.855,50 18.181,50
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
11.855,50 18.181,50
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
Technische Anlagen und Maschinen 2.652.705,00 2.982.458,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 331.891,50 370.558,50
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 243.266,00 0,00
3.227.862,50 3.353.016,50
FINANZANLAGEN
Beteiligungen 1.271.731,36 1.271.731,36
1.271.731,36 1.271.731,36
4.511.449,36 4.642.929,36

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Geschäftstätigkeit

Geschäftstätigkeit. Die Ahlberg Metalltechnik GmbH (AM), ein inhabergeführtes, mittelständisches Unternehmen aus dem Bereich der weltweiten Automobil- und Industriezulieferindustrie, ist Systemanbieter und Serienfertiger von Stanz-, Biege-, Dreh- und Frästeilen sowie von Schweiß- und Montagebaugruppen und bietet die zugehörigen Ingenieursdienstleistungen an.

Die Ahlberg Metalltechnik GmbH hält 100 % der Anteile der Tochtergesellschaft Ahlberg Engineering GmbH (AE). Dort sind die Ingenieursdienstleistungen der Unternehmensgruppe von Entwicklung und Simulation, Konstruktion und Automation, Einzelteil- und Prototypenfertigung sowie Werkzeug-, Vorrichtungs- und Sondermaschinenbau gebündelt.

Leistungsindikatoren. Bei der Ahlberg Metalltechnik GmbH existiert ein praxisnahes Kennzahlensystem. Anhand der regelmäßig erhobenen Indikatoren aus den verschiedenen Bereichen des Unternehmens wie Vertrieb, Produktion und Rechnungswesen lassen sich Risiken leichter abschätzen und daraus entstehende Probleme frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen einleiten. Die Unternehmenssteuerung nehmen wir anhand der Kennzahlen EBIT (Earnings before interest and taxes), Umsatzerlöse, Auftragsbestand und liquide Mittel vor.

Fabian Ahlberg, Sohn des Inhabers Mario Ahlberg, seit Ende 2021 als operativer Leiter bei AM beschäftigt, wurde im Januar 2024 zum weiteren Geschäftsführer berufen. Zur Sicherung von Wachstum und Kontinuität sowie von Vertrauen bei Kunden, Mitarbeitern und stillen Beteiligten wird Fabian Ahlberg die Mehrheit an der Ahlberg Metalltechnik GmbH in den nächsten Jahren übernehmen.

2. Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Angesichts anhaltender Inflation sowie hoher Energiepreise und erschwerter Finanzierungsbedingungen blieb das weltweite Wachstum, besonders in Europa, im Berichtsjahr 2023 gering. Laut OECD verringerte sich das globale Wirtschaftswachstum auf 3,1 % und im Euroraum auf 0,5 % (OECD-Wirtschaftsausblick, Zwischenbericht Februar 2024). In Deutschland ging das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt sogar um 0,3 % zurück (Statistisches Bundesamt, 15. Januar 2024).

Wie die Gesamtwirtschaft bleibt auch das Geschäftsumfeld für die Automobilindustrie von uneinheitlicher Dynamik und fortlaufender Unsicherheit geprägt. Im Zuge von abgearbeiteten Auftragsbeständen verzeichnete der PKW-Weltmarkt zweistellige Zuwachsraten, darunter weltweit 11,0 %, Europa 13,7 %, USA 12,4 % und China 11,0 % im Vergleich zu 2022 und lag mit einem Absatz von 71,1 Millionen PKWs wieder auf dem Vorkrisenniveau von 2019. Dabei legte der deutsche Markt mit einem Plus von 7,3 % unterdurchschnittlich zu (VDA, 18. Januar 2024).

Unser wichtigster Kunde, die Mercedes-Benz Group AG, konnte im Berichtsjahr ihren Umsatz um 1,5 % erhöhen. Insgesamt wurden 2,49 Mio. Fahrzeuge, 2,04 Mio. Pkws und 0,45 Mio. Vans, abgesetzt (Mercedes-Benz Group AG: Geschäftsbericht 2023).

Die gesamte Automobilindustrie steht weiterhin vor großen Herausforderungen. Neben den wirtschaftlichen Folgen steht die Branche in der größten Transformation ihrer Geschichte. Der Fokus liegt insbesondere auf der Elektromobilität inklusive Batterietechnik. Im vergangenen Jahr wurden weltweit 21,5 Millionen elektrifizierte Pkws (10 Mio. batteriebetriebene Pkws und 11,5 Mio. Plug-in- Hybride-Pkws) neu zugelassen, was bereits einen Marktanteil von 10 % entspricht. In Deutschland waren es nur 0,7 Millionen elektrifizierte Pkws (524 000 batteriebetriebene Pkws, +11,4 % und 176 000 Plug-in-Hybride-Pkws, -51,5 % im Vergleich zum Vorjahr). Diese Entwicklung resultiert insbesondere aus der geänderten Fördergrundlage für elektrifizierte Pkws (VDA, 30. Januar 2024).

Der Maschinenbau zehrte 2023 ebenfalls von seinen Auftragsbeständen aus den Vorjahren. Trotz vielfältigem Investitionsbedarf blieb die Nachfrage zurückhaltend und führte letztendlich zu einer Stagnation der weltweiten Produktion. In Deutschland ging die Produktion um 1 % und der Auftragseingang um 13 % zurück (VDMA, Jahrespressekonferenz 12.12.2023).

Auch das Baugewerbe geriet nach vielen Jahren des Wachstums ins Stocken. In Deutschland führten Inflation und steigende Kosten zu einem Umsatzminus von 5 % (ZDB, 23. Februar 2024).

Geschäftsentwicklung. Die Transformation in der Automobilindustrie, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der coronabezogene Sondereffekt des Auftragsabbaus im Vorjahr führte im Berichtsjahr zu vergleichsweise geringeren Lieferabrufen. Vor diesem Hintergrund sank der Umsatz um knapp 14% auf 15,3 Mio. € im Vergleich zu 17,8 Mio. € im Jahr 2022 und 15,7 Mio. € im Jahr 2021. Der EBIT blieb stabil beim Vorjahresniveau von 0,5 Mio. €. Die Mitarbeiterzahl belief sich zum Jahresende auf 104 Mitarbeiter.

Branchen. Mit einem Jahresumsatz von 11,7 Mio. € (2022: 12,9 Mio. €) sowie einem Anteil von 77 % am Gesamtumsatz war die Automobilbranche auch im Jahr 2023 die wichtigste Abnehmer-Branche von AM gewesen. Die restlichen 23 % entfallen auf Kunden sonstiger Industrien, vor allem aus der Bauindustrie mit jetzt 0,9 Mio. € (2022: 1,4 Mio. €) und dem Maschinenbau mit 0,7 Mio. € (2021: 0,9 Mio. €).

Regionen. Mit einem Umsatz von 6,8 Mio. € in Europa (ohne Deutschland), entspricht einem Umsatzanteil von 44 %, und 0,8 Mio. € in Asien, entspricht einem Umsatzanteil von 5 %, werden inzwischen knapp 50 % der Erlöse im Ausland (vorrangig europäisches Ausland und Asien) erzielt.

Geschäftsfelder. Der Umsatz fiel bei den Erlösen mit Serienteilen auf 13,4 Mio. € (2022: 15,4 Mio. €), davon Stanzteile 9,8 Mio. € (2022: 11,5 Mio. €) und Zerspanungsteile 3,6 Mio. € (2022: 4,0 Mio. €), sowie mit Werkzeugen und Vorrichtungen auf 0,7 Mio. € (2022: 1,0 Mio. €). Stabil blieb der Umsatz mit Prototypen und Entwicklungsleistungen mit 0,2 Mio. € (2022: 0,15 Mio. €).

Auftragslage. Der Auftragsbestand von 13,9 Mio. € blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil. Erfreulich nachdrücklich nehmen die Anfragen von Bestands- und potenziellen Neukunden stetig zu.

Ertragslage. Die verbesserte Materialpreissituation minderte im Berichtsjahr den Materialaufwand um 23,4 % auf 8,1 Mio. € (2022: 10,4 Mio. €). Trotz deutlichem Umsatzrückgang sank daher das Rohergebnis bei einer Reduzierung der Materialaufwandsquote von 58,6 % auf 52,8 % nur um 2,4 % von 7,5 Mio. € auf 7,3 Mio. €. Alle anderen Kosten beliefen sich annähernd auf dem Niveau des Vorjahres: Personalkosten 4,1 Mio. € (2022: 4,0 Mio. €), sonstige betriebliche Aufwendungen 1,9 Mio. € (2022: 2,0 Mio. €), Abschreibungen 0,9 Mio. € (2022: 1,0 Mio. €) und Finanzierungskosten 0,2 Mio. € (2022: auch 0,2 Mio. €). Somit erwirtschaftete AM ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 0,29 Mio. € nach 0,33 Mio. € fast wie im Vorjahr.

Investitionen. AM investierte im Berichtsjahr insgesamt 0,7 Mio. € gegenüber 0,3 Mio. € im Vorjahr. Damit wurden sowohl durch neue Dreh- und Messmaschinen die Fertigungs- und Messkapazitäten ausgebaut als auch durch die Erweiterung der bestehenden Photovoltaik-Anlage die Abhängigkeit vom Strommarkt sowie unsere CO 2 -Emission gemindert.

Finanzlage. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag mit 1,1 Mio. € über dem Vorjahreswert von 0,9 Mio. € und setzt sich im Wesentlichen aus dem Periodenergebnis und den Ausschüttungen an Stille Beteiligte von insgesamt 0,2 Mio. € sowie den Abschreibungen von 0,9 Mio. €, den Zinsaufwendungen von 0,2 Mio. €, der Abnahme der Vorräte von 0,4 Mio. €, der Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 0,1 Mio. € und der Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 0,5 Mio. € zusammen. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit betrug nahe 0,8 Mio. € gegenüber 0,3 Mio. € im Vorjahr. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit von 0,3 Mio. € resultierte aus dem Mittelabfluss von 0,9 Mio. € durch Zins- und Tilgungszahlungen sowie Ausschüttungen und aus dem Mittelzufluss von 0,5 Mio. € durch Investitionsdarlehen und der höheren Nutzung der Kontokorrentlinien von 0,1 Mio. €.

Vermögenslage. Die Bilanzsumme ging von 11,1 Mio. € auf 10,7 Mio. € zurück. Das langfristige Vermögen belief sich auf 4,5 Mio. € (2022: 4,6 Mio. €). Das kurzfristige Vermögen nahm deutlich insbesondere durch den Abbau der Vorräte auf 6,2 Mio. € (2022: 6,5 Mio. €) ab.

Das Eigenkapital sank leicht auf 3,34 Mio. € (2022: 3,46 Mio. €) durch geringere Einlagen nachrangiger Stiller Beteiligungen von 0,20 Mio. € bei einem Periodenzufluss von 0,08 Mio. €.

Das Fremdkapital nahm von 7,7 Mio. € auf 7,4 Mio. € durch die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,3 Mio. € bei gleicher Höhe von Bankenverbindlichkeiten ab. Die Kreditlinien zur Sicherstellung ausreichender finanziellen Flexibilität liegen weiter bei 2,0 Mio. €.

Insgesamt wird die wirtschaftliche Lage des Unternehmens trotz der aktuellen Herausforderungen als gut und stabil beurteilt. So konnten im Berichtszeitraum allen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachgekommen werden.

3. Chancen- und Risikobericht

Das Unternehmen ist Risiken und Chancen der Volkswirtschaft sowie der Branchen und Kunden ausgesetzt, welche die unternehmerische Entwicklung negativ oder positiv beeinflussen können. Ausdrücklich ergeben sich Unsicherheiten hinsichtlich der Entwicklung der weiteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dem Strukturwandel der Automobilindustrie.

Risiken. Geopolitische Spannungen und strukturelle Umbrüche werden weiterhin einen wesentlichen Einfluss auf die Konjunktur in Deutschland, Europa und der Welt haben. Die Energiepreise und Zinsen sind weiterhin sehr hoch. Insofern bestehen weiterhin Risiken in Nachfragerückgängen, verminderten Abrufen aus Rahmenvereinbarungen und gedämpfter Investitionstätigkeit.

Die Automobilindustrie speziell bei der Elektromobilität ist noch von vielen Unsicherheiten geprägt. So wurde ein mehrjähriger Serienauftrag für Batterieabdeckungs-Baugruppen um 80 % reduziert.

Trotz vorgenannter Unsicherheiten gehen wir davon aus, dass die Wirtschaft sich im Laufe des Jahres 2024 stabilisieren wird. Um den Risiken zu begegnen, arbeiten wir schwerpunktmäßig an den Ausbau des Industriebereichs, weiterer Kunden mit einer halben Millionen Umsatz und erweiterter Zusammenarbeit mit unseren Top-10-Kunden.

Im wichtigen Bereich der Informationstechnologie schützen Sicherheitstechnologien gegen Risiken durch unberechtigte Datenzugriffe oder Datenmissbrauch von innen wie von außen. Server- und Speichersysteme sind für Notfall- und Krisensituationen durch das in diesem Bereich eingerichtete Notfallmanagementsystem kurzfristig wiederherstellbar eingerichtet. Durch Nutzung der verfügbaren Technologien und eine konsequente Aktualisierung derselben wird auch in diesem Bereich dem Risiko angemessen begegnet.

Unvorhersehbare Ereignisse, technische Störungen sowie Unfälle und menschliche Fehler können den Betrieb zusätzlich beeinträchtigen. Diese potenziellen Risiken werden mit technischen Standards und optimierten Prozessen begrenzt. So werden die Unternehmensabläufe regelmäßig durch externe Auditoren überprüft. AM ist nach ISO IATF 16949:2016 und ISO 9001:2015 zertifiziert.

Zusammenfassend werden die Risiken nicht als bestandsgefährdend beurteilt. Wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden nicht erwartet.

Chancen. Das Unternehmen verfügt über einen festen Kundenstamm und einen sehr hohen und stabilen Bestand an fest terminierten Aufträgen. Die Erweiterung der Zusammenarbeit unserer Hauptkunden und die Generierung neuer Aufträge und Kunden aus dem Industriebereich wird im Vordergrund der Vertriebsaktivitäten des Unternehmens stehen.

Der Transformationsprozess in der Automobilwirtschaft bedeutet auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Dynamiken zu reagieren. Als etablierter Systemanbieter wollen wir unsere Kunden, insbesondere die Top-10-Kunden, bei diesem Wandel begleiten. Der aktuelle Zuschlag für einen mehrjährigen Serienauftrag für 2025 bis 2031 mit unserem Hauptkunden Mercedes-Benz mit einem durchschnittlich jährlichen Umsatz von 6 Mio. € zuzüglich eines Anlaufumsatzes mit Werkzeugen im Umfang von 1,0 Mio. € für 2024 bestätigt unsere Markteinschätzung und unser Vorgehen. Damit werden Rückgänge bei anderen Teilen mehr als kompensiert.

Auch bestehen Chancen in der aktuell komplizierten wirtschaftlichen Situation. Diese wird zu einer Konsolidierung im Zulieferermarkt führen. Es ist zu beobachten, dass einige Marktteilnehmer verschwinden oder zur Übernahme angeboten werden. Dies kann auch für AM neue Chancen eröffnen, um Neukunden zu gewinnen oder bestehendes Geschäft fortzuführen.

Die von der Ahlberg Immobilien GmbH (AI) gemieteten Produktions-, Kommissionier- und Verwaltungsflächen bieten genügend Kapazitäten zur Fertigung höherer Stückzahlen und zur schnellen und optimierten Abwicklung von Kundenaufträgen.

Darüber hinaus ziehen wir große Zuversicht daraus, dass hinter dem Unternehmen viele engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen, die gezeigt haben, dass sie sich äußerst flexibel und sehr verantwortungsvoll für das Unternehmen einsetzen.

4. Prognosebericht

Zusammengefasst: Die wirtschaftliche Dynamik schwächt sich weltweit ab. Derzeit erwartet die OECD den Rückgang der Weltwirtschaft auf 2,7 % im Jahr 2024 und eine Besserung mit 3,0 % erst in 2025. Wobei die Prognosen für den Euroraum (inklusive Deutschland) nur von einem positiven Wachstum von 0,9 % ausgehen (OECD-Wirtschaftsausblick, Zwischenbericht September 2023).

Unsere Unternehmensgruppe ist branchen-, kunden-, leistungs-, standort- und mitarbeiterbezogen sehr gut aufgestellt, so dass die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens trotz schwierigen wirtschaftlichen Umfelds gesichert ist.

Angesichts des stabilen und hohen Auftragseingangs rechnen wir mit einem leichten Umsatzwachstum auf knapp 16,5 Mio. € im neuen Geschäftsjahr 2024 und einem prognostiziertem EBIT von knapp 0,7 Mio. €. Für 2025 erwarten wir dann eine deutliche Steigerung von Umsatz, Ergebnis, liquiden Mitteln und Auftragsbestand.

 

Berlin, 29. April 2024

Ahlberg Metalltechnik GmbH

Mario Ahlberg, Geschäftsführender Gesellschafter

Fabian Ahlberg, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Ahlberg Metalltechnik GmbH 2023, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ahlberg Metalltechnik GmbH 2023, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ahlberg Metalltechnik GmbH 2023, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 15. Juni 2024

dhpg Audit GmbH
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Volkmer, Wirtschaftsprüferin

Müller, Wirtschaftsprüfer

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