Ziegler Präzisionstechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Maschinenspannzeugen und sonstigem Zubehör für Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Weigert seit 30.12.2008 | Geschäftsführer |
Otto Josef Gruber seit 30.12.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Avago Technologies General IP (Singapore) Pte. Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Avago Technologies Fiber GmbHRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2014 bis zum 31.10.2015BILANZ
ANHANGI. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss der Avago Technologies Fiber GmbH (im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt) wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH Gesetzes (GmbHG) in Euro aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 (3) HGB gegliedert. Die Gesellschaft gilt als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden Vereinfachungsvorschriften in Anspruch genommen. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a) Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Der erworbene Firmenwert wird aktiviert und über 15 Jahre linear abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommenen wurden. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen nach der linearen Abschreibungsmethode. Sachanlagen werden über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und als fiktiver Abgang ausgewiesen. Sofern der nach den oben beschriebenen Grundsätzen festgestellte Wert der Vermögensgegenstände den zum Bilanzstichtag beizulegenden Wert nicht nur vorübergehend unterschreitet, wird eine Wertberichtigung der Vermögensgegenstände vorgenommen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Stichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag bewertet. Latente Steuern resultieren aus Differenzen in den Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich umkehren werden. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf gewerbe- und körperschaftssteuerliche Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre von einer Nutzung der Verlustvorträge auszugehen ist. Da sich im Berichtsjahr analog zum Vorjahr jeweils ein Überhang an aktiven latenten Steuern ergab, wurde von dem Wahlrecht des § 274 Abs. I S. 2 HGB Gebrauch gemacht, wonach eine Aktivierung unterbleiben kann. b) Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für Pensionen wurden unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) und des von der Deutschen Bundesbank im Monat September 2015 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre berechnet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,00% p.a. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % p.a., Rentensteigerungen von jährlich 2,0% p.a. sowie die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Köln 2005) zugrunde gelegt. Um die Pensionsverpflichtungen abzusichern, wurde zwischen der Avago Technologies Fiber GmbH und einem externen Treuhänder ein Pensions-Treuhandvertrag abgeschlossen. Vertragsgemäß wurden von der Avago Technologies Fiber GmbH Vermögensgegenstände in das Eigentum des Treuhänders übertragen. Da alle Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllt sind, wurden die Vermögensgegenstände mit den Pensionsrückstellungen saldiert. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Wechselkurs am Bilanzstichtag umgerechnet, der vom Avago-Konzern verwendet wird und nur marginal vom entsprechenden Devisenkassamittelkurs abweicht. Kursverluste sowie Kurserträge werden berücksichtigt. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren bzw. höheren Wechselkurs am Bilanzstichtag bewertet. II. Erläuterungen zur Bilanz 1. Bilanz Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens wird im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 28.376 (Vorjahr: EUR 8.453) und Darlehensforderungen über EUR 1.714.541 (Vorjahr: EUR 3.946.881). Es bestehen keine Forderungen gegen unseren Gesellschafter (Vorjahr: EUR 0). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Pensionsrückstellungen wurde mit Planvermögen, das alle Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllt, saldiert. Es ergab sich ein Verpflichtungsüberhang von EUR 3.189.738 (vor Verrechnung mit Planvermögen von EUR 4.050.761). Die Anschaffungskosten des Planvermögens betrugen EUR 779.333, der Zeitwert beträgt EUR 861.023 und die Erträge im Berichtjahr EUR 22.465. Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen beträgt EUR 685.209. Die Zuschreibung des Planvermögens abzüglich hierauf zu bildender latenter Steuer ergibt einen ausschüttungsgesperrten Betrag von 57.510. Sonstige Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalaufwendungen (Urlaubsansprüche, Freizeitguthaben und andere) in Höhe von EUR 1.199.278 (Vorjahr: EUR 1.181.958). Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Im Berichtsjahr liegen keine Verbindlichkeiten gegenüber unserer Gesellschafterin vor (Vorjahr: EUR 34.746). III. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen in Höhe von EUR 179.497 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet und Leasingverträgen für das Mieten von Gebäude sowie von Büroausstattung. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Organe der Gesellschaft Die folgenden Personen waren Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2015: - Herr Otto Josef Gruber, Geschäftsführer - Herr Martin Weigert, Geschäftsführer Gemäß der Regelung in §286 (4) HGB macht die Gesellschaft keine Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2015. Anzahl der Arbeitnehmer Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2015 betrug 42 (Vorjahr: 41). Sonstige Informationen Zum 1. Februar 2016 erfolgte die Verschmelzung von Avago Technologies Limited mit der Broadcom Corporation, wodurch Broadcom Limited zum Obersten Mutterunternehmen wurde. Die AvT Fiber ist vollumfänglich abhängig von ihrem obersten Mutterunternehmen sowie von den verbundenen Konzerngesellschaften hinsichtlich der Geschäftstätigkeit sowie seitens der finanziellen Ausstattung. Going Concern der Gesellschaft ist abhängig von der wirtschaftlichen Lage des Mutterunternehmens sowie der verbundenen Unternehmen. Konzernabschluss, Mutterunternehmen Die Avago Technologies Fiber GmbH, Regensburg, wird in den Konzernabschluss der Avago Technologies International General IP Pte. Ltd., Singapur (kleinster Konsolidierungskreis) sowie in den Konzernabschluss der Avago Technologies Ltd., Singapur (oberstes Mutterunternehmen) einbezogen. Die beiden Konzernabschlüsse sind am jeweiligen Sitz des entsprechenden Mutterunternehmens erhältlich.
Regensburg, den 03. Mai 2016 gez. Die Geschäftsführung Martin Weigert, Otto Josef Gruber Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 16.06.2016 |
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