LCMM GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rouven Michael Angermann seit 11.3.2026 | Geschäftsführer |
Herbert Wirkes seit 17.5.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Marie Holding S.à r.l. | 52.08% |
| 22.75% | |
| 21.80% | |
| 3.37% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MOSER Trachten GmbHRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023LageberichtA Wirtschaftsbericht Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 nur noch geringfügig durch die Corona Pandemie geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahresdurchschnitt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15. Januar 2024). Im gesamten Einzelhandelsumsatz im engeren Sinne konnte im Jahre 2023 ein nominales Umsatzplus von 2,3 % erzielt werden, während der Absatz real um 3,3% gesunken ist. Der Wirtschaftsbereich Textileinzelhandel konnte mit 3,7 % ein überproportionales nominales Umsatzwachstum verzeichnen (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 31. Januar 2024). Absatz Unsere Produkte erstrecken sich überwiegend von den Anfangspreisligen bis in den gehobenen Bereich. Unser Sortiment besteht aus Dirndln, Lederhosen, Blusen, Hemden, Schuhen, Schmuck und sonstigen Accessoires. Produktion/Beschaffung In unserem Unternehmen legen wir größten Wert auf Qualität und Individualität. Neben unserem großen Handelssortiment stellen wir zusätzlich eigene Trachtenkollektionen her, um uns auf dem Markt von den Mitbewerbern abzuheben und unsere eigenen kreativen Ideen mit einzubringen. Personal- und Sozialbereich Wir haben im Jahresdurchschnitt rund 277 Mitarbeiter beschäftigt. Aufgrund des ausgezeichneten Betriebsklimas haben sich im Berichtsjahr keine wesentlichen Veränderungen beim Stammpersonal ergeben. Aus unserer Sicht ist durch die vielseitigen, anspruchsvollen und verantwortungsvollen Aufgaben eine gute Motivation unserer Mitarbeiter gegeben, was Voraussetzung für eine qualitativ hochwertige Serviceleistung ist. Investitionen Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden Neuinvestitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 176 T€ getätigt. Hier werden vor allem im Bereich Ladeneinrichtungen / Büroeinrichtungen, EDV Software, Fuhrpark Neu- bzw. Ersatzinvestitionen vorgenommen. Ansonsten ist unsere Betriebsstruktur weniger anlagenintensiv, sodass sich die jährlichen Investitionen stets im überschaubaren Rahmen bewegen. Die Investitionen wurden zu 100 % aus Eigenmitteln finanziert. Finanzierungsmaßnahmen Unser Unternehmen ist zu 18,8% eigenfinanziert. Wichtige Ereignisse während des abgelaufenen Geschäftsjahres Aufgrund eines Brandes in einer Filiale im März 2023 ist ein erheblicher Schaden entstanden. Die Schadenshöhe, welche sowohl auf untergegangene Warenvorräte und Ladeneinrichtung als auch auf den erlittenen Ertragsausfall entfällt, wurde bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses noch nicht abschließend ermittelt. Wir schätzen diesen in einer Bandbreite von 850 T€ bis 900 T€ ein. Aufgrund von bestehenden Versicherungsverträgen rechnen wir in der genannten Bandbreite mit einem Entschädigungsanspruch. Mangels bisheriger Schadenseinreichung bei der Versicherung und einer entsprechenden Anerkennung durch die Versicherung haben wir insoweit auf eine Aktivierung verzichtet. B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage I. Ertragslage Unser Rohergebnis ist um 3.286 T€ auf 25.982 T€ zurückgegangen. Der Rückgang ist primär dadurch bedingt, dass sich im Vorjahr nach dem Ende der massiven Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie die Einkaufspreise wieder normalisiert haben und in diesem Zuge die Abwertungen auf den Warenbestand zurückgenommen werden konnten mit entsprechendem Einfluss auf das Rohergebnis. Die Personalaufwendungen haben sich insbesondere durch den Wegfall von Kurzarbeit um 2.554 T€ auf 7.653 T€ erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 1.545 T€ auf 9.476 T€ verringert. Ursächlich hierfür waren insbesondere Forderungsausfälle im Vorjahr in Höhe von 800 T€ sowie um 828 T€ geringere Managementvergütungen an die Muttergesellschaft. Das Jahresergebnis hat sich insgesamt um 3.020 T€ auf 5.951 T€ vermindert. II. Finanzlage Die Geschäftsentwicklung war stabil und somit waren keine finanziellen Engpässe zu verzeichnen, so dass die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen konnte. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 9.568 T€ gegenüber 13.308 T€ im Vorjahr. Es bestehen Bankenlinien in Höhe von 600 T€. Davon bestehen Aval-Konten in Höhe von 454 T€ für Mietbürgschaften. III. Vermögenslage Die Bilanzsumme verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.535 T€ auf 25.525. T€. Im Sachanlagevermögen wurde vor allem in Ladeneinrichtungen und -ausstattungen, Fuhrpark investiert. Den Abschreibungen von 554 T€ standen Investitionen von 176 T€ gegenüber. Die zur Wertschöpfung eingesetzten Betriebsmittel stehen vollständig im Eigentum der Gesellschaft. Liquide Mittel wurden in Höhe von 996 T€ umgeschichtet in Wertpapiere des Anlagevermögens. Die Vorräte an Waren und Rohstoffen (ohne die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte) erhöhten sich um 4.867 T€ auf 11.103 T€. Das Eigenkapital erhöhte sich um 951 T€ auf 4.798 T€. Zum Ende des Geschäftsjahrs 2022/2023 belief sich die Eigenkapitalquote auf 18,8%. Die Rückstellungen haben sich um 1.866 T€ auf 9.952 T€ erhöht. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf dem Jahresüberschuss sowie auf dem Rohergebnis. V. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Im Geschäftsjahr 2022/2023 haben sich die Umsätze weiter normalisiert und das Vor-Corona-Niveau übertroffen. Insgesamt können wir auf einen positiven Geschäftsverlauf zurückblicken. C. Prognose- und Chancenbericht Unsere Prognose betreffend die Entwicklung des Rohergebnisses und des Jahresüberschusses für das Geschäftsjahr 2022/2023 ist eingetreten. Im Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir ein leicht höheres Rohergebnis. Der Jahresüberschuss wird voraussichtlich deutlich höher ausfallen als im Berichtsjahr. Ziel ist es, unsere führende Marktposition durch moderate Expansion und ständige Optimierung sämtlicher Prozesse in allen Bereichen zu festigen und auszubauen. Um unsere Marktposition als führender Trachtenfilialist beizubehalten und diesen auszubauen, sind weitere Filialeröffnungen und ein weiterhin stetiger Ausbau des Onlineshops geplant. Der Online-Handel soll hierbei jedoch in erster Linie effizienter gestaltet werden und im Hinblick auf Marketing optimiert werden. Chancen für unser Unternehmen sehen wir insbesondere in der Tatsache, dass wir als großer kommerzieller Anbieter mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisaufwarten können, was zu einer überdurchschnittlichen Nachfrage führen kann. Der Anteil an selbst produzierte Ware steigt weiterhin an, was sich nach unseren Erwartungen positiv auf die Rendite auswirken wird. D. Risikobericht Da der Trend und damit die steigende Nachfrage nach Trachtenmoden schon seit vielen Jahren anhält, sehen wir die Gefahr, dass dieser Trends irgendwann rückläufig sein könnte. Außerdem sehen wir das Risiko, dass zunehmende Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit und insbesondere der Einfluss des Ukraine-Krieges auf die Inflation die Kaufkraft unserer Kunden schmälert verbunden mit entsprechenden Ergebniseinbußen für unser Unternehmen. Die staatlich gewährten Überbrückungshilfen zur Bewältigung der Corona-Pandemie wurden zwischenzeitlich durch eine eingereichte Schlussabrechnung endgültig beantragt. Insoweit besteht ein Risiko, dass die zuständige Bewilligungsstelle von den eingereichten Anträgen abweicht. Konkrete Anhaltspunkte für eine mögliche Abweichung liegen jedoch aktuell nicht vor. Unser Unternehmen ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt, da ausschließlich in Euro fakturiert wird. Dank der guten Liquiditätslage sehen wir uns keinen Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Auftrag der stark gestiegenen Rohstoffpreise auf den Weltmärkten besteht das Risiko, den Kunden Preisanstiege nicht in voller Höhe weiterbelasten zu können verbunden mit entsprechenden Ergebniseinbußen
Regensburg, den 19. Dezember 2024 gez. Herbert Wirkes BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear und zeitanteilig entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Das Sachanlagevermögen wurde zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von Euro 250,01 bis Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, um Lagerrisiken (insbesondere verminderte Verwertbarkeit und sinkende Verkaufspreise) angemessen zu berücksichtigen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihren Nominalwerten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen Rechnung getragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres als Anlage zum Anhang dargestellt. Wertpapiere des Anlagevermögens Die Wertpapiere des Anlagevermögens weisen zum Bilanzstichtag einen Buchwert von 996 T€ und einen beizulegenden Zeitwert von 964 T€ auf. Eine Abschreibungen auf den Zeitwert wurde nicht vorgenommen, da die Wertpapiere dazu bestimmt waren, bis zur Fälligkeit gehalten zu werden und die Kursschwankung vorliegend keine dauerhafte Wertminderung darstellt. Sonstige Ausleihungen Die sonstigen Ausleihungen bestehen gegen den Geschäftsführer. Für das Darlehen ist ein Zinssatz in Höhe von 1,25 % p.a. vereinbart. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Ansprüche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 811 (Vj. 710 T€). Im Gesamtbetrag sind Forderungen gegen den Geschäftsführer in Höhe von 10 T€ (Vj. 373 T€) enthalten. Die Forderungen gegen den Geschäftsführer setzen sich aus dem Verrechnungskonto in Höhe von 10 T€ (Vj. 250 T€) zusammen. Der Zugang belief sich hierbei auf 9 T€, die Rückführung auf 0 T€ und die Umgliederungen in das Finanzanlagevermögen auf 372 T€. Für das Verrechnungskonto wird ein variabler Zinssatz in Abhängigkeit der Zinsen im Tagesgeldbereich berechnet. Das Verrechnungskonto ist jederzeit kündbar. Forderungen in Höhe von 135 T€ (Vj. 2.506 T€) betreffen zum Bilanzstichtag noch nicht ausbezahlte Corona-Überbrückungshilfen des Bundes. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 43 T€ (Vj. 10 T€) enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich in Höhe von 791 T€ (Vj. 525 T€) sowie Rückstellungen für ergebnisabhängige Vergütungen an das Mutterunternehmen in Höhe von 2.829 T€ (Vj. 3.656 T€). Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1 und 2 HGB ist dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind teilweise durch die Sicherungsübereignung von Waren besichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Im Gesamtbetrag sind Verbindlichkeiten gegen den Gesellschafter in Höhe von 6.020 T€ (Vj. 11.946 T€) enthalten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Periodenfremde Erträge Periodenfremde Erträge sind enthalten in Höhe von 29 T€ (Vj. 103 T€). V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zur Sicherung der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen des Gesellschafters wurden Bankguthaben in Höhe von 26 T€ verpfändet. Auf Basis einer fortlaufenden Bewertung der Risikosituation der bestehenden Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse wird derzeit davon ausgegangen, dass die dem Haftungsverhältnis zugrundeliegenden Verpflichtungen vom Hauptschuldner erfüllt werden können. Die Gesellschaft schätzt daher das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten als nicht wahrscheinlich ein. Bürgschaften bestehen in Höhe von 333 T€ (Vj. 500 T€) und betreffen ein nahestehendes Unternehmen der Muttergesellschaft. Die Gesellschaft geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur in Zusammenhang mit ihrer eigenen Geschäftstätigkeit ein. Auf Basis einer fortlaufenden Bewertung der Risikosituation der bestehenden Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse wird derzeit davon ausgegangen, dass die dem Haftungsverhältnis zu Grunde liegenden Verpflichtungen vom Hauptschuldner erfüllt werden können. Die Gesellschaft schätzt daher das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft als nicht wahrscheinlich ein. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Um sich die ausgewählten Filialstandorte zu sichern, wurden Mietverträge mit unterschiedlich langen Laufzeiten und ggf. Verlängerungsoptionen abgeschlossen. Der Vorteil langfristiger Mietverträge liegt insbesondere in der Planungssicherheit. Risiken aus der Vertragsbindung bestehen, falls Standorte die Erwartungen nicht erfüllen. Teil der aktuellen Marketingstrategie ist ein Sponsoringvertrag mit dem SSV Jahn Regensburg. Aufgrund der Medienpräsenz wird die sehr gute Marketingreichweite als Vorteil gesehen. Risiken werden hingegen keine gesehen. Aus abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen (Laufzeit teilweise bis zum Jahr 2030) sowie aus dem Sponsoringvertrag mit dem SSV Jahn Regensburg resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einer Fälligkeit innerhalb eines Jahres in Höhe von derzeit 3.482 T€. Mutterunternehmen Das Mutterunternehmen im Sinne von § 285 Nr. 14 HGB ist die MMCL GmbH, Regensburg. Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022/2023 war Herr Herbert Wirkes, Regensburg. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Arbeitnehmer Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer:
Regensburg, den 19. Dezember 2024 Herbert Wirkes, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 30.06.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDie Moser Trachten GmbH hat von den Offenlegungserleichterungen der §§ 325 ff HGB Gebrauch gemacht. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. An die MOSER Trachten GmbH, Regensburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MOSER Trachten GmbH, Regensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 30.6.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.7.2022 bis zum 30.6.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MOSER Trachten GmbH, Regensburg, für das Geschäftsjahr vom 1.7.2022 bis zum 30.6.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.6.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.7.2022 bis zum 30.6.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts - Bewertung der Waren Bei den Warenbeständen handelt es sich um Artikel, welche modischen Trends unterliegen und bei denen die Wiederbeschaffungskosten im Zeitablauf erheblich sinken. Es wurden daher erhebliche Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Hierbei wurde mit geschätzten Werten gearbeitet. Nach unserer Auffassung sind die geschätzten Werte vertretbar und liegen innerhalb einer Bandbreite zu akzeptierender Wertansätze. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, den 19. Dezember 2024 wibatax
audit Partnerschaft mbB
Markus Baier, Wirtschaftsprüfer |
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