Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH
Zeppelinstraße 1, 85748 Garching bei München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ada Gualandi seit 24.3.2025 | Prokura |
Thomas Hübner seit 2.4.2020 | Geschäftsführer |
Nelli Schieke seit 25.9.2019 | Prokura |
Marco Mahling seit 26.10.2017 | Prokura |
Claudia Endl seit 4.3.2015 | Prokura |
Ralph Dr. Möller-Bösling seit 4.3.2015 | Prokura |
Dirk Eike von der Crone seit 4.3.2015 | Prokura |
Maria Ehrenberg seit 16.6.2014 | Prokura |
Thomas Zehentleitner seit 16.5.2011 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Geschäftsbericht 2016LageberichtGeschäftsentwicklungGeschäftsmodellDie SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH (SLPM) ist Dienstleister für alle Facetten der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland. Als Tochter der Swiss Life Deutschland erste Vermögensverwaltung GmbH besteht ein Hauptgeschäftsfeld in der Erfüllung der mit der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland, geschlossenen Funktionsausgliederungs- und Dienstleistungsverträge. Hierüber betreut und verwaltet die SLPM nahezu vollumfänglich das bAV-Geschäft von Swiss Life in Deutschland, sei es in Form von Direktversicherungen bzw. Pensionskassenverträgen, Rückdeckungsversicherungen, Pensionsfonds- und Unterstützungskassenlösungen oder auch CTA-Konstruktionen. Die SLPM erbringt als unabhängiger Berater und Gutachter auch Dienstleistungen für Kunden von Swiss Life, aber auch für Firmen, die mitunter in keinem anderen Kontakt mit der Marke Swiss Life stehen. Die Haupttätigkeitsgebiete liegen hier bei der Betreuung von externen betrieblichen Versorgungseinrichtungen, der Erstellung von versicherungsmathematischen Gutachten, aber auch in der unabhängigen Rentenberatung. Die Kundenkontakte sind in der Regel langfristig eingerichtet und damit kurz- bis mittelfristig von den allgemeinen konjunkturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen unabhängig. UmsatzverlaufWie in den Vorjahren konnten auch in 2016 die geplanten Kennzahlen im Wesentlichen erreicht werden. Aufgrund der durch die Zinsschmelze gestiegenen Kosten für die Versorgungsverpflichtungen kam es zu einem Kostenanstieg. Dennoch konnte der geplante Gewinn durch ein sehr erfreuliches Ergebnis der externen Honorareinnahmen (Fee Business) erreicht werden. Der Anstieg der externen Honorareinnahmen ist in einer Zunahme der Beratungsaufträge und neuen Mandaten zur Erstellung von versicherungsmathematischen Gutachten begründet. Im Geschäftsjahr 2016 belief sich der Umsatz der SLPM auf 11.588.291 € (VJ 11.071.847 €). Der Umsatz setzt sich zusammen aus Einnahmen aus dem Funktionsausgliederungsvertrag 6.229.718 € (VJ 6.621.644 €), Dienstleistungen im Auftrag von Swiss Life 2.602.408 € (VJ 1.861.856 €) und Einnahmen aus Beratungsdienstleistungen von Kunden 2.748.236 € (VJ 2.588.346 €). Die Umsatzentwicklung ist mit Blick auf das Marktumfeld der betrieblichen Altersversorgung als erfreulich zu werten. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageVermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme beläuft sich zum 31. Dezember 2016 auf 8.174.593 € und ist damit um 29,3 % höher als im Vorjahr (VJ: 6.321.685 €). Anlagevermögen:Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um die linearen Abschreibungen verringert. Umlaufvermögen:Im Umlaufvermögen ist gegenüber dem letzten Bilanzstichtag ein Anstieg um 31,5 % auf 8.067.603 € zu verzeichnen. Diese Erhöhung resultiert aus höheren Forderungen aus Lieferung und Leistung und einem höheren Bankbestand. Eigenkapital:Das Stammkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Im Jahr 2016 ist keine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2015 geflossen. Auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Swiss Life Deutschland erste Vermögensverwaltung GmbH, wird der Jahresüberschuss in Höhe von 2.180.678 € abgeführt. Das Eigenkapital in Höhe von 2.121.063 € hat sich nicht verändert. Fremdkapital:Das Fremdkapital ist gegenüber dem letzten Bilanzstichtag um 1.852.908 € auf 6.053.529 € gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf einen Zugang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen, welche unter anderem den Ergebnisabführungsvertrag beinhaltet. ErtragslageDie Umsatzerlöse der SLPM sind im Geschäftsjahr um 4,7 % auf 11.588.291 € gestiegen. Wichtigster Auftraggeber war die Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland, die über den Funktionsausgliederungsvertrag zu einem Umsatz von 6.229.718 € (VJ 6.621.644 €) führte und die zur Haupteinnahmequelle darstellt. Von der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland, wurden darüber hinaus versicherungs-mathematische Gutachten sowie andere Dienstleistungen in Auftrag gegeben, die Umsatzerlöse in Höhe von 1.304.448 € (VJ 1.266.456 €) einbrachten. Die Erträge aus Beratungsdienstleistungen an andere Kunden betrugen 2.748.236 € (VJ 2.588.346 €). Im Bereich der sonstigen betrieblichen Erträge gab es einen Rückgang in Höhe von 37.970 €. Den Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen stehen als wesentliche Aufwendungen die Personalaufwendungen in Höhe von 6.727.326 € (VJ 7.283.998 €) sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 2.609.264 € (VJ 2.498.131 €) gegenüber. Der Rückgang der Personalwendungen resultiert im Wesentlichen aus der Änderung des Zinssatzes zur Berechnung der Pensionsrückstellungen. Am 31.12.2016 hatte die Gesellschaft 2 Geschäftsführer und 81 Mitarbeiter. Die Vergütungsstruktur orientiert sich für die Mitarbeiter am Tarifvertrag der privaten Versicherungswirtschaft. Bei den Sozialleistungen werden die Regelungen der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland, zugrunde gelegt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten wie in den Vorjahren auch Miete und IT-Kosten. Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Ergebnis von 2.180.678 € erwirtschaftet, welches auf Basis des Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin abgeführt wurde, sodass sich ein Jahresüberschuss von 0 € ergibt. Der starke Anstieg ist im Wesentlichen auf die Steigerung der Umsatzerlöse, den Rückgang der Personalaufwendungen und dem Ergebnisabführungsvertrag zurückzuführen. Chancen und Risiken, PrognoseberichtTrotz der derzeit schwierigen gesamtwirtschaftlichen und verbesserungswürdigen rechtlichen Rahmenbedingungen für die verschiedenen Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung in Deutschland ist die Geschäftsführung weiterhin vom Zukunftspotenzial des Geschäftsmodells der SLPM überzeugt Risiken und ChancenBetriebliche Altersvorsorge als wichtiges Standbein der Altersvorsorge in DeutschlandDie betriebliche Altersversorgung wird für die Altersvorsorge insgesamt weiterhin unverzichtbar bleiben. Hoher Ausbaubedarf ist insbesondere bei klein- und mittelständischen Unternehmen gegeben, hier haben nur rund 30 % der Belegschaft überhaupt eine betriebliche Versorgung. Gleichzeitig stellen wir fest, dass immer mehr Arbeitgeber einen Zuschuss zur Entgeltumwandlung ihrer Arbeitnehmer leisten und so die betriebliche Vorsorge fördern. Die Belegschaftsversorgung und -beratung wird also weiter Schwerpunkt in den nächsten Jahren sein. Daher erwartet die Geschäftsführung auch künftig für die SLPM eine positive Entwicklung, insbesondere bei den im Rahmen des mit der Swiss Life AG bestehenden Funktionsausgliederungsvertrags betreuten Firmen. Generationenwechsel und Finanzmarktkrise sorgen für zunehmendes BeratungsgeschäftDer stattfindende Generationenwechsel im Gesellschafter-Geschäftsführerbereich erfordert für die Nachfolgeregelungen stärker denn je unterstützende Beratung in diesem komplexen Themengebiet. Die bestehenden Versorgungszusagen liegen auf historisch hohem Niveau und sind mit entsprechenden betriebsfremden Risiken für die jeweilige Gesellschaft verbunden. Aber auch andere Fragen der Bilanzsteuerung werden immer drängender; insbesondere vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise und dem zunehmenden Risikobewusstsein der Innenfinanzierung einer betrieblichen Altersversorgung. Die sich auch 2016 fortsetzende Reduktion der Überschussbeteiligung der deutschen Lebensversicherer geht mit größer werdenden Deckungslücken in den durch Rückdeckungsversicherungen finanzierten Leistungszusagen der Gesellschaften einher. Für diese Lücken gilt es im Beratungsgespräch eine möglichst geeignete Lösung zu finden. Neuerungen im DienstleistungskatalogMit Blick auf die in der betrieblichen Altersversorgung beständig sich wandelnden gesetzlichen Rahmenbedingungen ist es für Unternehmen unabdingbar, bestehende Pensionszusagen und Versorgungsordnungen regelmäßig auf notwendigen Anpassungsbedarf überprüfen und ggf. überarbeiten zu lassen. Für diesen Bedarf hat die SLPM neue Dienstleistungsprodukte entwickelt, die neben einem einmaligen Erstcheck auch eine automatische jährliche Überprüfung beinhalten können. Die Überprüfungen sind dabei vom Kunden in qualitativ unterschiedlichen Ausprägungen (Überprüfung auf Aktualität, z.B. Gesetzesänderungen, arbeits- bzw. steuerrechtliche Überprüfung mit und ohne Finanzierungsüberprüfung) wählbar. Diese neuen Produkte sollen insbesondere auch als Folgegeschäft im Nachgang zu den im letzten Jahr eingeführten "Türöffner"-Produkten "Quick Check" und "Bilanzierungsfahrplan" eingesetzt werden. Risiken für die SLPMGrundsätzlich bestehen für die SLPM die wesentlichen Risiken in der Kundenbindung, im Vertriebserfolg und in der Nachfrage bzw. Aktualität der angebotenen Produkte. Durch die sehr breite Aufstellung der Geschäftsbereiche der SLPM und der laufenden Überprüfung und Anpassung des Dienstleistungskatalogs begegnet die SLPM diesen Risiken. Die Alleingesellschafterin Swiss Life ist durch den Funktionsausgliederungsvertrag Hauptauftraggeber. Die von der SLPM angebotenen Dienstleistungen ergänzen die bAV-Versicherungsprodukte von Swiss Life. Damit ist der Vertrieb von Swiss Life auch Hauptvertriebspartner der SLPM. Zusammen mit diesem starken Partner und einer Vielzahl von weiteren von diesem Geschäftsmodell unabhängigen Kunden und Geschäftspartnern und der Breite der Produktpalette sieht sich die SLPM vor diesen Risiken gut aufgestellt. PrognoseberichtNach einem Umsatzwachstum von 4,7 % im Geschäftsjahr 2016 wird auch für das Jahr 2017 eine Steigerung des Umsatzes in vergleichbarem Umfang wie in 2016 erwartet. Die vorgenommenen Produktmaßnahmen im Dienstleistungsbereich sowie der zunehmende Bearbeitungsbedarf im Versichertenbestand der Swiss Life werden dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Aufgrund des zunehmenden Beratungsbedarfs ist in den nächsten Jahren ein weiterer Anstieg der externen Honorareinnahmen zu erwarten. Bei tendenziell moderat ansteigenden Personal- und Sachkosten ist weiter von einer Gewinnsteigerung auszugehen. Bilanz zum 31.12.2016Aktivseite
Aus rechentechnischen Gründen können in den Zahlenwerken Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (Euro, Prozent) auftreten. Gewinn und Verlustrechnung Für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2016
Aus rechentechnischen Gründen können in den Zahlenwerken Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (Euro, Prozent) auftreten. AnhangDie SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH hat ihren Sitz in München und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 98052) eingetragen. RechnungslegungsvorschriftenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem international üblichen Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) in Verbindung mit § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB auf Basis der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Neben gegenwärtigen werden auch künftige Entwicklungen, Trends und die Fluktuation berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgte mit dem von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsVO) veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatz der letzten zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB. Für die Bewertung zum 31. Dezember 2016 wurde ein zum Zeitpunkt der Berechnung der Pensionsrückstellungen prognostizierter Wert herangezogen. Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 19.02.2016 hat sich der Betrachtungszeitraum für die Berechnung des Durchschnittszinssatzes von sieben auf zehn Jahre verlängert. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung mit dem 10-Jahresdurchschnitt und dem 7-Jahresdurchschnittszins beträgt 694.352 €. Dieser Betrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre. Es werden nachstehende versicherungsmathematische Parameter für die Ermittlung der Verpflichtungen verwendet.
Die berücksichtigte Fluktuation entspricht dem allgemein beobachtbaren altersabhängigen Durchschnitt der Branche und beeinflusst den Erfüllungsbetrag nur geringfügig. Für einen Teilbestand mit beitragsorientierter Leistungszusage wird der Wert der Pensionsverpflichtung (gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) mit dem Wert des dafür reservierten Deckungsvermögens gleichgesetzt. Für Verpflichtungen des Arbeitgebers aufgrund des Altersteilzeitabkommens für das private Versicherungsgewerbe (bzw. aufgrund individueller Vereinbarungen) wurden Rückstellungen gebildet. Die Höhe des Erfüllungsrückstands ergab sich aus den bis zum 31. Dezember 2016 ausstehenden Gehaltszahlungen, die in der Freistellungsphase fällig werden und die durch den in Altersteilzeit befindlichen Arbeitnehmer bereits vorgeleistet worden sind. Die in der Altersteilzeit zu leistenden Aufstockungsbeträge haben Abfindungscharakter (Stellungnahme des IDW vom 19.06.2013 - IDW RS HFA 3) und werden daher in Höhe aller noch ausstehenden Aufstockungszahlungen rückgestellt. Die für die Rückstellungsberechnung nötigen biometrischen Wahrscheinlichkeiten wurden aus den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck abgeleitet. Eine Gehaltsdynamik von 2,5 % wurde zugrunde gelegt. Als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte pauschale 7-jährige Zinssatz nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet (gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Zur insolvenzsicheren Ausfinanzierung arbeitgeberfinanzierter Versorgungszusagen besteht ein Contractual Trust Arrangement (CTA). Das zweckgebundene Vermögen besteht aus Ansprüchen aus Lebensversicherungsverträgen. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens ergibt sich aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsvertrags. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wird das bestehende Deckungsvermögen mit der korrespondierenden Pensionsrückstellung und der Altersteilzeitrückstellung verrechnet. Der zum 31. Dezember 2016 die Verpflichtung übersteigende Teil des Deckungsvermögens wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB als gesonderter Posten auf der Aktivseite ausgewiesen. Unter den übrigen sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Jubiläum sowie für Urlaub und Sonderzahlungen enthalten. Die Höhe dieser Rückstellungen richtet sich nach dem Erfüllungsbetrag.
Erläuterungen zur BilanzAktivseiteA. AnlagevermögenDie Darstellung der Entwicklung der im Aktivposten A. aufgeführten immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt im beigefügten Anlagespiegel. B. UmlaufvermögenDas Umlaufvermögen setzt sich aus folgenden Posten zusammen: I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen aus versicherungsmathematischen Gutachten und Rentenverwaltung: Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen Ansprüche gegenüber der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland, aus der Rentenverwaltung und der Rückdeckungsversicherung für Pensionsverpflichtungen sowie Dienstleistungsforderungen gegenüber Swiss Life Pensionskasse AG und Swiss Life Pensionsfonds AG. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Darlehensforderungen, Steuererstattungsansprüche, Forderungen aus Altersteilzeit/Rückdeckungsversicherung und Langzeitkonto Trust sowie Stückzinsen für börsenfähige Obligationen. PassivseiteA. Eigenkapital
Mit der Gewinnverwendung 2015 wurde beschlossen, eine Dividendenzahlung in Höhe von 650.000 € an die Swiss Life Deutschland erste Vermögensverwaltung GmbH auszuschütten. Der restliche Bilanzgewinn in Höhe von 1.321.064 wurde in die Gewinnrücklagen gemäß § 272 Abs. 3 HGB eingestellt. B. RückstellungenDie Rückstellungen bestehen hauptsächlich aus Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen in Höhe von 625.624 € (VJ 835.363 €) und Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von 31.718 € (VJ 131.304 €). In dieser Position ist der Teil der Verpflichtungen ausgewiesen, der die Vermögenswerte übersteigt. Die Vermögensgegenstände in Höhe von 4.106.195 € (VJ 3.973.250 €) für Pensionsrückstellungen und in Höhe von 330.580 € (VJ 202.509 €) für Altersteilzeitrückstellungen sind mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Sie dienen ausschließlich dazu, Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder ähnliche langfristige Verpflichtungen in Höhe von 4.731.819 € (VJ 4.808.613 €) und aus Altersteilzeitrückstellungen in Höhe von 362.298 € (VJ 333.813 €) zu decken und sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Die aus dem CTA resultierenden Erträge in Höhe von 77.109 € (VJ 114.737 €) wurden mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Verpflichtungen in Höhe von 127.975 € (VJ 183.158 €) saldiert. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Funktionsausgliederung von der Swiss Life AG und der Erstellung von Gutachten. Der Umsatz aus diesem Geschäft betrug für 2016 11.588.291 € (VJ: 11.071.847 €). Nach Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) erhöht sich der Vorjahreswert um 7.501 € auf 11.079.348 €. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 66.733 € (VJ: 104.703 €) ergeben sich im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 56.490 € und aus periodenfremden Erträgen in Höhe von 9.371 €. Nach Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sinkt sich der Vorjahreswert um 7.501 € auf 97.202 €. PersonalaufwendungenDie Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr von 7.283.998 € auf 6.727.326 € gesunken. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe 2.609.264 € (VJ: 2.498.131 €) betreffen hauptsächlich Dienstleistungsaufwände gegenüber der Swiss Life AG. Steuern vom Einkommen und vom ErtragEntsprechend dem Gewinnabführungsvertrag 2016 mit der Swiss Life erste Vermögensverwaltung GmbH fallen keine Steueraufwände für 2016 an. Sonstige AngabenIm Jahresdurchschnitt waren 72,9 Mitarbeiter im Innendienst (umgerechnet auf Vollzeitkräfte) (VJ: 74,8) beschäftigt. Mitglieder der Geschäftsführung:Thomas Zimmermann Geschäftsführer SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH Amar Banerjee Geschäftsführer SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH Die SLPM hängt seit dem Geschäftsjahr 2016 unter der Swiss Life Deutschland Holding GmbH mit Sitz in Hannover. Diese ist eine 100-prozentige Tochter der Swiss Life Holding AG, Zürich, und somit in deren Konzernabschluss enthalten. NachtragsberichtEs sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, die auf die Lage der Gesellschaft von erheblichem Einfluss sein könnten. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schweizer PensionsManagement GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 28. April 2017 PricewaterhouseCoopers
ppa. Michael Prein, Wirtschaftsprüfer André Bödeker, Wirtschaftsprüfer KonzernübersichtDie SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH (kleinster Konsolidierungskreis) ist eine Tochtergesellschaft der Swiss Life Deutschland erste Vermögensverwaltung GmbH, München. Diese wiederum wird mit in den Konzernabschluss der Swiss Life Holding AG, Zürich (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
München, den 31.03.2017 Thomas Zimmermann Amar Banerjee
GesellschafterbeschlussAlleinige Gesellschafterin der Firma SLPM Schweizer Leben PensionsManagement GmbH, München (Amtsgericht München, HRB 98052) ist die Swiss Life erste Vermögensverwaltung GmbH, Zeppelinstr. 1, 85748 Garching (HRB 226759). Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Fristen und Formen der Einberufung, Ankündigung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung, beschließt die alleinige Gesellschafterin, hierbei vertreten durch die unterzeichneten Geschäftsführer: 1. Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 mit einem Bilanzgewinn von 1.971.063,78 EUR wird hiermit festgestellt. Der Jahresüberschuss beträgt 0,00 EUR. Eine Abschrift des Jahresabschlusses (Geschäftsbericht 2016 mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) ist als Anlage diesem Beschluss beigefügt. 2. Die Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2016 werden für das Geschäftsjahr 2016 entlastet.
Garching, den 22.08.2017 Swiss Life erste Vermögensverwaltung GmbH Claudia Endl, Geschäftsführerin ppa. Philipp Greiner, Prokurist |
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