Kirsch und Mausser GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rainer Johannes Rinke seit 5.9.2025 | Prokura |
Christian Oliver Thimm seit 5.9.2025 | Prokura |
Jörg Jansen seit 5.9.2025 | Prokura |
Udo Schulte-Lünzum seit 28.10.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 9.61% | |
| 9.61% | |
| 9.61% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PROBAT-Werke von Gimborn GmbHEmmerich am RheinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KonzernbilanzAKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernanhang zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021Allgemeines Der Konzernabschluss der PROBAT-Werke von Gimborn GmbH, Emmerich am Rhein, (Amtsgericht Kleve, HRB 12224) für das Geschäftsjahr 2021 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet. Die auf den vorhergehenden Konzernabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden unverändert angewendet. In Ausübung des Wahlrechts werden nicht in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung gemachte Angaben in den Anhang aufgenommen (Wahlpflichtangaben). Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze In den Konsolidierungskreis sind neben der Muttergesellschaft 17 Gesellschaften gemäß Aufstellung des Anteilbesitzes zum 31. Dezember 2021 im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen. Im Laufe des Geschäftsjahres 2021 wurde erstmalig die Gesellschaft
mit in den Konsolidierungskreis einbezogen. Durch die erstmalige Einbeziehung ergaben sich für den Konzern keine wesentlichen Auswirkungen. Wegen der untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, insbesondere aufgrund ihrer Umsätze und Jahresergebnisse, wird jeweils auf eine Equity-Bewertung der Anteile an den assoziierten Unternehmen EX-PACK Expeditions- und Verpackungsgesellschaft mbH und Songwa Estates GmbH, Emmerich am Rhein, verzichtet und die Bewertung zu Anschaffungskosten vorgenommen. Die von den Unternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen den landesrechtlichen Vorschriften. Nicht in den Konsolidierungskreis einbezogen sind gemäß § 296 Abs. 2 HGB die Gesellschaften MacIntyre Systems Ltd., Arbroath, Großbritannien (Schottland) und die van Gülpen Maschinenbau Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Emmerich am Rhein, weil sie einzeln und gesamt für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind. Ihre Umsatzerlöse und ihre Jahresergebnisse machen weniger als 1 % des Konzern-Ergebnisses bzw. des Konzern-Umsatzes aus. Sie werden auch nicht nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Die nicht konsolidierte Probat Asia Ltd., Hongkong (VR China) wurde aufgelöst. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der einbezogenen Konzerngesellschaften zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung bzw. zum Zeitpunkt des Anteilserwerbs. Die aktiven und passiven Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung wurden den Rücklagen zugeordnet. Die Bewertung wurde nach Art. 66 Abs. 3 Satz 4 HGB beibehalten. Ab dem 1. Januar 2010 fand nur noch die Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB Anwendung, die auf der Grundlage des neubewerteten Eigenkapitals des Tochterunternehmens eine Kapitalkonsolidierung vorsieht. Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Erträge und Aufwendungen zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden eliminiert. Die Zwischengewinne innerhalb der Konzernunternehmen wurden - soweit von Bedeutung - ebenfalls eliminiert. In den Finanzmittelfonds werden Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich Verbindlichkeiten aus kurzfristigen Finanzmitteldispositionen einbezogen. Die Bewertung der latenten Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte mit einem konzerneinheitlichen Steuersatz von 30,7 %. Darüber hinaus wurden zur Ermittlung latenter Steuern bei Tochtergesellschaften länderspezifische Steuersätze angewendet. Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Der Konzern macht von der Ausnahmeregelung des § 252 Abs. 2 HGB Gebrauch und weicht bei einem Projekt von der Completed Contract-Methode ab. Für dieses Projekt wurde aufgrund des Projektfortschritts auf cost-to-cost-Basis eine Teilgewinnrealisierung vorgenommen, um einen zutreffenden Einblick in die Ertragslage des Konzerns zu gewähren. Hierdurch erhöhten sich die Umsatzerlöse um rd. EUR 24 Mio. Dabei wurde eine Rückstellung für Nachlaufkosten von EUR 0,3 Mio. berücksichtigt. AKTIVA Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände, die entgeltlich erworbene Software betreffen, werden im Zeitpunkt des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt linear über 3-5 Jahre. Durch die Erstkonsolidierung der ED Industrial USA Inc. und ED Industrial Ltd. zum 13. Januar 2017 wurden Geschäftswerte aktiviert, die über 7 Jahre abgeschrieben werden. Die Restlaufzeit beträgt jeweils 2 Jahre. Die Abschreibungsdauer wurde aufgrund branchenspezifischer Kenntnisse der Geschäftsführung ermittelt und entspricht der Erwartung aus dem Nutzen des erworbenen Geschäftsbetriebes. Im April 2018 wurden die Minderheitenanteile an der Leogap Industria e Comercio de Máquinas Ltda., Curitiba/Brasilien, durch die Probat-Gruppe übernommen und Geschäftswerte aktiviert, die über 5 Jahre abgeschrieben werden. Die Restlaufzeit beträgt 1,4 Jahre. Die Abschreibungsdauer wurde aufgrund branchenspezifischer Kenntnisse der Geschäftsführung ermittelt und entspricht der Erwartung aus dem Nutzen des erworbenen Geschäftsbetriebes. Durch die Erstkonsolidierung der Probat Kaapi (India) Private Limited in 2020 wurde ein Geschäftswert aktiviert, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die Restlaufzeit beträgt 3 Jahre. Die Abschreibungsdauer wurde aufgrund branchenspezifischer Kenntnisse der Geschäftsführung ermittelt und entspricht der Erwartung aus dem Nutzen des erworbenen Geschäftsbetriebes. Im Januar 2021 wurden die Minderheitenanteile an der GWR Galenuswerk Rees GmbH, Rees, durch die Probat-Gruppe übernommen und Geschäftswerte aktiviert, die über 5 Jahre abgeschrieben werden. Die Restlaufzeit beträgt 4 Jahre. Die Abschreibungsdauer wurde aufgrund branchenspezifischer Kenntnisse der Geschäftsführung ermittelt und entspricht der Erwartung aus dem Nutzen des erworbenen Geschäftsbetriebes. Durch die Erstkonsolidierung Probat Service GmbH zum 1. Januar 2021 wurden Geschäftswerte aktiviert, die über 5 Jahre abgeschrieben werden. Die Restlaufzeit beträgt 4 Jahre. Die Abschreibungsdauer wurde aufgrund branchenspezifischer Kenntnisse der Geschäftsführung ermittelt und entspricht der Erwartung aus dem Nutzen des erworbenen Geschäftsbetriebes. Die Abschreibung der Geschäftswerte in den Einzelabschlüssen erfolgt bei der PROBAT Inc. sowie der ED Industrial Ltd. Linear über 7 Jahre. Die Abschreibungsdauer wurde aufgrund branchenspezifischer Kenntnisse der Geschäftsführung ermittelt und entspricht der Erwartung aus dem Nutzen des erworbenen Geschäftsbetriebes. Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung von nutzungsbedingten planmäßigen und ggf. außerplanmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die Herstellungskosten werden in Höhe der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen. Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear und degressiv vorgenommen. Bei degressiven Abschreibungen erfolgt ein planmäßiger Übergang auf lineare Abschreibungen, falls diese zu höheren Abschreibungsbeträge führen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig oder pro-rata-temporis. Die Abschreibung der einzelnen Anlagegruppen erfolgt über:
Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten bis EUR 250,00 liegen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis einschließlich EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Anschaffung und den vier darauf folgenden Jahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Die Anteile an den nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Einem niedrigeren Wertansatz zum Abschlussstichtag als dem nach vorgenannten Grundsätzen ermittelten wird bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung durch eine außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten bei zulässigen Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Herstellungskosten der Erzeugnisse werden in Höhe der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen. Fremdkapitalzinsen sind in die Bewertung nicht einbezogen. Bei den Vorräten werden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen - angesetzt zu Nennwerten - aktivisch abgesetzt. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen auf Bestellungen, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt zu ihrem Nennbetrag, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten ist. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die im Kassenbestand und in den Bankguthaben enthaltenen Sorten- und Devisenbestände werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet, ansonsten erfolgt die Ansetzung zu Nominalwerten. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Aktive und passive latente Steuern wurden angesetzt für temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen und bilanziellen Wertansätzen, wobei latente Steuern nach § 274 HGB und nach § 306 HGB zusammengefasst werden. Aktivische Steuerabgrenzungen wurden nur insoweit berücksichtigt, als die damit verbundenen Steuerminderungen wahrscheinlich eintreten bzw. die Verlustvorträge in der Zukunft zu realisieren sind. Es erfolgte keine Verrechnung von Steuerbe- und Steuerentlastungen. PASSIVA Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf die Genussrechte erfolgt eine jährliche Ausschüttung, die sich in Abhängigkeit von der Höhe des Jahresergebnisses vor Steuern und dem Aufwand für das Genussscheinkapital der Gesellschaft bemisst. Das Genussrechtskapital wurde insgesamt für das Geschäftsjahr 2021 in Höhe von EUR 22.080,18 (Vorjahr: EUR 20.632,96) verzinst. Die Laufzeit der Genussscheine ist unbefristet. Eine Kündigung durch den Inhaber ist erstmalig mit Wirkung zum 31. Dezember 2024 möglich. Die Gesamtzahl der Stückelung beträgt zum 31. Dezember 2021 insgesamt 186 Stück über jeweils EUR 5.000,00 Nennbetrag und einem Gesamtbetrag von EUR 930.000,00. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Method" ermittelt. Als biometrische Rechtsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,87 % angesetzt (Vorjahr: 2,30 %). Bei der Berechnung wurde zudem eine Anpassung der laufenden Renten um 1,7 % (Vorjahr: 1,7 %) berücksichtigt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des aufgrund vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Für die Abzinsung der Jubiläumsrückstellungen wurde pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck mit einem Zinssatz für Altersteilzeitverpflichtungen von 0,29 % (Vorjahr: 0,48 %) und für Jubiläumsrückstellungen von 1,35 % (Vorjahr: 1,60 %) ermittelt. Bei der Berechnung der Altersteilzeitverpflichtungen wurde für künftige Gehaltssteigerungen unverändert zum Vorjahr 2,7 % zu Grunde gelegt. Die Berechnung der Jubiläumsrückstellung erfolgte unter Berücksichtigung einer nach Altersgruppen gestaffelten Fluktuationsrate. Die übrigen sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (das heißt einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung entsprechend der individuellen Restlaufzeit mit dem jeweiligen durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre berücksichtigt. Für pauschale Garantierückstellungen erfolgt eine Berechnung auf Basis der Umsätze der Vergangenheit. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung der Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt - soweit mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr - zum Devisenkassamittelkurs. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Währungsumrechnung unter Beachtung des Imparitätsprinzips. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind, mit Ausnahme der unter den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden genannten Teilgewinnrealisierung. Währungsumrechnung Für die Einbeziehung in den Konzernabschluss werden die in Fremdwährung aufgestellten Jahresabschlüsse - mit Ausnahme der Eigenkapitalposten - mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Eigenkapitalposten werden zu den Kursen der Erstkonsolidierung bewertet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit dem entsprechenden Durchschnittskurs für das Jahr 2021 umgerechnet. Die Differenzen zu den Kursen am Bilanzstichtag werden im Eigenkapital im Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ausgewiesen. Die Umrechnungskurse zum 31. Dezember 2021 waren:
Die Umrechnungskurse zum 31. Dezember 2020 waren
Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen im Geschäftsjahr 2021 ergeben sich aus der Entwicklung des Konzernanlagespiegels, der dem Konzernanhang als Anlage beigefügt ist. Der Anteilsbesitz der konsolidierten Gesellschaften entwickelte sich wie folgt:
(1) Anteile werden gehalten über Probat
Werke Maschinenfabrik GmbH
Die Werte entsprechen den nach landesspezifischen Vorschriften aufgestellten Abschlüssen. Umlaufvermögen Die ausschließlich kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stammen überwiegend aus Maschinen- und Anlagenlieferungen der Probat-Werke von Gimborn Maschinenfabrik GmbH, Emmerich am Rhein. Die Forderungen sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die Forderungen gegen assoziierte Unternehmen beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Aktive latente Steuern Der Posten enthält latente Steuerforderungen in Höhe von TEUR 1.285 (Vorjahr: TEUR 1.267), die auf temporären Differenzen beruhen. Diese umfassen Differenzen, die im Wesentlichen aus den Positionen Anlagevermögen, Vorräte und Rückstellungen resultieren. Folgende Steuersätze kamen zur Anwendung:
Eigenkapital Das gezeichnete Kapital betrifft das gezeichnete Kapital der PROBAT-Werke von Gimborn GmbH, Emmerich am Rhein, in Höhe von EUR 5.000.000,00. Die Gewinnrücklagen betrugen im Berichtsjahr unverändert EUR 6.395.828,00. Die Anteile anderer Gesellschafter betreffen im Jahr 2021 20 % Fremdanteile an der Probat Kaapi (India) Private Limited, Bangalore/Indien in Höhe von EUR 74.461,66 sowie 40 % Fremdanteile an der Fabscale GmbH, Innsbruck/Österreich, in Höhe von EUR -387.232,98. Der Konzernbilanzgewinn zum Bilanzstichtag beinhaltet einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 32.284 (Vorjahr: TEUR 27.558). Die Entwicklung des Eigenkapitals ist dem Konzerneigenkapitalspiegel zu entnehmen. Vom erwirtschafteten Konzerneigenkapital stehen TEUR 13.596 abzüglich TEUR 125, die der gesetzlichen Ausschüttungssperre unterliegen, zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Rückstellungen Die Rückstellungen gliedern sich folgendermaßen auf:
Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 293 (Vorjahr: TEUR 385). Die Steuerrückstellungen betreffen die Veranlagungszeiträume 2016 bis 2021. Die sonstigen Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Sie umfassen im Wesentlichen ungewisse Verpflichtungen im Zusammenhang mit Garantieleistungen und Personalrückstellungen. Die Rückstellung für Altersteilzeit beträgt TEUR 338 (Vorjahr: TEUR 632). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren hauptsächlich aus dem Betriebsmitteleinkauf, Investitionen, Energiebezug und Instandhaltungsmaßnahmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 283 (Vorjahr: TEUR 283). Die Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 267 (Vorjahr: 219 TEUR) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 750 (Vorjahr: TEUR 750). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 8.304 (Vorjahr: TEUR 9.122). Wesentliche sonstige Verbindlichkeiten betreffen Provisionen und Lohn- und Kirchensteuer sowie das Gebäude-Leasing. Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten mit ihren Restlaufzeiten und Besicherungen sind im Konzernverbindlichkeitenspiegel, der dem Konzernanhang als Anlage beigefügt ist, dargestellt. Passive latente Steuern Der Posten enthält latente Steuerverbindlichkeiten über TEUR 577 (Vorjahr: TEUR 470), die sich aus temporären Differenzen bei Probat Inc. (Steuersatz 28,0 %), bei ED Industrial Ltd. (Steuersatz 26,50 %) und bei MacIntyre Chocolate Systems Ltd. (Steuersatz 19,0 %) aus dem Anlagevermögen, ergeben. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Nach geografischen Regionen gliedern sich die Umsätze:
Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.376 (Vorjahr: TEUR 7.016) enthalten u. a. Kursgewinne in Höhe von TEUR 491 (Vorjahr: TEUR 332), Staatshilfen in Höhe von TEUR 544 (Vorjahr: TEUR 1.393), Erträge aus einem stornierten Auftrag in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 4.081) und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 898 (Vorjahr: TEUR 872) aus Schadenserstattungen und Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen 35 % (Vorjahr: 32 %) der Kosten auf Verwaltungs- und sonstige betriebliche Aufwendungen, der Rest teilt sich zu 20 % (Vorjahr: 20 %) in Betriebs- und zu 45 % (Vorjahr: 48 %) in Vertriebsaufwendungen auf. Zu den Betriebsaufwendungen zählen Instandhaltungen und Entwicklungskosten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kursverluste in Höhe von TEUR 809 (Vorjahr: TEUR 650) enthalten. Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe außerplanmäßige Abschreibungen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge / Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Erträge wurden überwiegend durch Bankguthaben erwirtschaftet. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten rd. 0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 0,5 Mio. EUR) Bankzinsen und in Höhe von rd. 0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 0,5 Mio. EUR) sonstige Aufwendungen. In den Zinsaufwendungen ist Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 316) enthalten. Dieser betrifft mit TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 316) die Aufzinsung von Rückstellungen für Pensionen. Die Änderungen des Abzinsungssatzes werden erfolgswirksam in den sonstigen Zinsen ausgewiesen. Steuern Der Steueraufwand in Höhe von TEUR 4.169 (Vorjahr: TEUR 2.866) beinhaltet einen latenten Steuerertrag in Höhe von TEUR 93 (Vorjahr: TEUR 23). Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn oder Verlust In diesem Posten werden die auf andere Gesellschafter entfallenden Jahresergebnisse der Beteiligung an der der Probat Kaapi (India) Private Limited in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 10) und der Fabscale GmbH in Höhe von TEUR -154 (Vorjahr: TEUR -182) ausgewiesen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich im Wesentlichen um Miet- und Leasingverpflichtungen.
Zum 31. Dezember 2021 bestehen Verpflichtungen aus Bestellobligos in Höhe von TEUR 12.325. Zum 31. Dezember 2021 bestanden keine Haftungsverhältnisse. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr 2021 sind Abschlussprüfungsleistungen im Wert von TEUR 112, Steuerberatungsleistungen im Wert von TEUR 169 und sonstige Leistungen im Wert von TEUR 10 von unserem Wirtschaftsprüfer, der BDO AG, erbracht worden. Die Gesamtsumme der Honorare beträgt TEUR 291. Mitarbeiter Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 478 (Vorjahr: 433) kaufmännisch/technische Angestellte sowie 425 (Vorjahr: 424) gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesamtanzahl beträgt durchschnittlich 903 Mitarbeiter (Vorjahr: 857). Darüber hinaus wurden 11 (Vorjahr: 14) kaufmännische Auszubildende und 29 (Vorjahr: 32) gewerbliche Auszubildende beschäftigt. Organe Zum Geschäftsführer der PROBAT-Werke von Gimborn GmbH ist Herr Wim Abbing, Dipl.-Oek., mit Wohnsitz in Emmerich am Rhein, bestellt. Am Bilanzstichtag bestand der Beirat aus den folgenden Mitgliedern:
Bezüglich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführungsorgane wird gemäß der in § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB i. V. m. § 286 Nr. 4 HGB genannten Schutzklausel verzichtet. Sonstiges Die Geschäftsführung schlägt für das Mutterunternehmen vor, vom Jahresergebnis 2021 EUR 2.000.000,00 auszuschütten und EUR 1.248.580,87 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Konzernabschluss hat befreiende Wirkung im Sinne des § 264 Abs. 3 HGB bezüglich der Jahresabschlüsse für die folgenden in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften: Probat-Werke von Gimborn Maschinenfabrik GmbH, Emmerich am Rhein, BAUERMEISTER Zerkleinerungstechnik GmbH, Norderstedt, Maschinenfabrik Ferd. Gothot GmbH, Emmerich am Rhein, Hamburg Dresdner Maschinenfabriken Verwaltungsgesellschaft mbH, Dresden Hamburg Dresdner Maschinenfabrik GmbH, Dresden Probat Ladenröster GmbH GWR Galenuswerk GmbH Probat Service GmbH sowie im Sinne des § 291 HGB bezüglich der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts der Probat-Werke von Gimborn Maschinenfabrik GmbH, Emmerich am Rhein, und der Hamburg Dresdner Maschinenfabriken Verwaltungsgesellschaft mbH, Dresden. Die Gesellschaft Maschinenfabrik Ferd. Gothot GmbH, Emmerich am Rhein, hat einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft Probat-Werke von Gimborn Maschinenfabrik GmbH, Emmerich am Rhein, die Hamburg Dresdner Maschinenfabriken GmbH mit der Muttergesellschaft Hamburg Dresdner Maschinenfabriken Verwaltungsgesellschaft mbH. Der Konzernabschluss wird für den größten Kreis von Unternehmen aufgestellt und wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Am 24. Februar 2022 begann der Angriffskrieg der russischen Föderation gegen die Ukraine. Daraufhin wurden weltweit weitreichende Sanktionen gegen Russland eingeleitet. Es bestehen Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen aus Russland, so dass sich hieraus konkrete Risiken ergeben können. Sie sind zurzeit nur bedingt abzuschätzen, aber aus heutiger Sicht beherrschbar. Generelle gesamtwirtschaftliche Risiken aus einer eingeschränkten Energieversorgung und steigenden Beschaffungspreisen sowie möglicher Materialbeschaffungsengpässen betreffen auch unsere Unternehmensgruppe.
Emmerich am Rhein, 29. April 2022 PROBAT-Werke von Gimborn GmbH W. Abbing Entwicklung des Konzernanlagevermögens
Konzernverbindlichkeitenspiegel
1) Sicherheiten: Grundschulden
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzern-Kapitalflussrechnung
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2021 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2021I) GRUNDLAGE DES KONZERN 1. GESCHÄFTSMODELL DES KONZERNS 2. ZIELE UND STRATEGIEN 3. Forschung & Entwicklung II) WIRTSCHAFTSBERICHT 1. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN 2. GESCHÄFTSVERLAUF a. Umsatz- und Ergebnisentwicklung b. Investitionen c. Personal d. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres 3. LAGE a. Ertragslage b. Finanzlage c. Vermögenslage 4. FINANZIELLE UND NICHT FINANZIELLE INDIKATOREN III) PROGNOSEBERICHT IV) CHANCEN- UND RISIKOBERICHT I) Grundlage des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns PROBAT zählt zu den Weltmarktführern1) im Bereich der Herstellung von Röstern, Anlagen und Maschinen für die kaffeeverarbeitende Industrie und ist aufgrund seines Produktportfolios und seiner Qualität der gelieferten Produkte und Dienstleistungen ein geschätzter Lieferant1) von Be- und Verarbeitungsmaschinen in der Nahrungsmittelindustrie. Die Konzernzentrale sowie sämtliche Hauptfunktionen (Engineering, Vertrieb, Service, Marketing, Einkauf, Verwaltung und Forschung & Entwicklung etc.) befinden sich in der Probat-Werke von Gimborn Maschinenfabrik GmbH an unserem Hauptstandort in Emmerich am Rhein. Hier erfolgt der Großteil der Konzeption und Fertigung der komplexen Röstanlagen. Über verschiedene Tochtergesellschaften haben wir einen globalen Fußabdruck, insbesondere wird der amerikanische Markt durch die PROBAT Inc. in Lincolnshire, Illinois/USA bedient. Der Bereich Nahrungsmittel (ohne Kaffee) ist mit eigenständigen Standorten in Norderstedt, Dresden und Abroath/GB angesiedelt. 2. Ziele und Strategien Seit über 150 Jahren steht PROBAT für wegweisende Lösungen rund um die Verarbeitung von Kaffee. Drei von vier weltweit getrunkenen Tassen Kaffee1) werden auf unseren Maschinen hergestellt. Zu unserem Leistungsspektrum zählen die Entwicklung, die Konstruktion und der Bau von Röstmaschinen und Mühlen sowie die Planung Umsetzung kompletter industrieller Produktionsanlagen. Darüber hinaus gehören Anlagensteuerungen sowie Umwelttechnologien und umfangreiche Dienstleistungen zu unserem Produktportfolio. Mit Tochterunternehmen in den USA, Brasilien, Italien, Schottland, Indien und Kanada beschäftigen wir als Weltmarktführer1) 943 Mitarbeiter, ca. 640 davon in Deutschland. Vertretungen in über 40 Ländern unterstützen zudem die weltweite Präsenz der Marke. Kaufmannstugend, Ingenieursleidenschaft, Pioniergeist und die Liebe zum Kaffee - das waren die Triebkräfte, die Alex van Gülpen, Johann Heinrich Lensing und Theodor von Gimborn im Jahr 1868 dazu bewegten, die Emmericher Maschinenfabrik und Eisengießerei zu gründen. Das Unternehmen befindet sich heute ausschließlich im Besitz der drei Nachfahrenfamilien und die Philosophie der Gründer wird noch heute genauso von PROBAT gelebt. "PROBAT - Pacemaker for the coffee industry" - dies ist unser Anspruch als Weltmarktführer1) für Röstmaschinen und -anlagen für die kaffeeverarbeitende Industrie. Mutige und zukunftsgerichtete Entscheidungen sind Alltag und nicht Ausnahme1). Für uns ist unternehmerische Verantwortung nicht nur ein Schlagwort, sondern globale Verantwortung. Dies spiegelt unseren Anspruch an eine zukunftsorientierte Gestaltung der globalen Gesellschaft in allen Aspekten wider. 3. Forschung & Entwicklung Wir investieren fortlaufend in unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, um unseren Kunden maßgeschneiderte Lösungen für die jeweiligen Anforderungen anbieten zu können sowie unsere Markt- und Technologieposition kontinuierlich zu stärken und den Wert unseres Unternehmens auch zukünftig zu steigern. Neben der produktbezogenen Forschung & Entwicklung beschäftigen wir uns intensiv mit der Grundlagenforschung betreffend der auf den PROBAT-Maschinen zu verarbeitenden Produkte. Dies erfolgt in enger und kollegialer Zusammenarbeit mit verschiedenen wissenschaftlichen Instituten und Hochschulen. Aus der Vielzahl der vergebenen Studien und Diplomarbeiten zu forschungsrelevanten Themenbereichen haben sich Netzwerke entwickelt, die zu weiteren Entwicklungsprojekten führten. II) Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der internationale Währungsfond (IWF) hat in seinem jüngsten World Economic Outlook die Prognosen zur Veränderung der Wirtschaftsleistung von Nationen und Regionen aktualisiert und gegenüber der letzten Prognose aus dem Januar 2022 deutlich gesenkt. Die weltweite Wirtschaftsleistung könnte demzufolge im laufenden Jahr um 3,6 % gegenüber 2021 steigen. Diese Prognose liegt um 0,8 %-Punkten unter der Prognose vom Januar 2022. Besonders deutlich hat der IWF die Prognose für Deutschland (-1,7 %-Punkte) und Italien (-1,5 %-Punkte) gesenkt. In den Volkswirtschaften beider Länder sei laut IWF der Sektor des verarbeitenden Gewerbes relativ groß und sowohl Deutschland als auch Italien seien in hohem Maße von Energieimporten aus Russland abhängig. Für Deutschland rechnet der IWF daher derzeit nur noch mit einem Wachstum von 2,1 % gegenüber dem Vorjahr. Der Krieg in der Ukraine hat laut IWF eine humanitäre Krise ausgelöst mit Belastungen auch für die Wirtschaft. Diese würden zu einer erheblichen Verlangsamung des globalen Wachstums im Jahr 2022 beitragen und die Inflation erhöhen. Die Kraftstoff- und Lebensmittelpreise seien rapide gestiegen, was die gefährdete Bevölkerung in Ländern mit niedrigen Einkommen am härtesten treffen würde. Kriegsbedingte Rohstoffpreiserhöhungen und ein sich ausweitender Preisdruck haben laut IWF-Experten zu Inflationsprognosen für das laufende Jahr von 5,7 % in fortgeschrittenen Volkswirtschaften und 8,7 % in Schwellen- und Entwicklungsländern geführt. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist eingebrochen. Der Krieg in der Ukraine lässt den ifo Geschäftsklimaindex abstürzen. Der ifo Geschäftsklimaindex - er gilt als der wichtigste Frühindikator für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft - ist im März 2022 auf 90,8 Punkte abgestürzt, nach 98,5 Punkten im Februar. Grund war ein historischer Einbruch der Erwartungen um 13,3 Punkte, der den Rückgang bei Ausbruch der Coronakrise im März 2020 (11,8 Punkte) übertraf. Die Firmen schätzten auch ihre aktuelle Lage schlechter ein. Der Rückgang fiel jedoch vergleichsweise moderat aus (1,6 Punkte). Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau entwickelte sich im Berichtsjahr 2021 gemäß dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebauer (VDMA) ausgesprochen positiv. Begünstigt durch die niedrige Vorjahresbasis in Verbindung mit einer ungewöhnlich schnellen Erholung und um sich greifenden Engpässen gab es in einigen Monaten nicht dagewesene Rekordzuwächse im Auftragseingang. Insgesamt stand real ein Plus von 32 % im Jahresvergleich zu buche. Dabei wuchsen Bestellungen aus dem Inland um 18 %, Aufträge aus dem Ausland um 39 %. Die Auftragseingänge aus den EURO-Partnerländern konnten um ein Drittel zulegen. Dort bestellten die Kunden 42 % mehr Maschinen und Anlagen aus Deutschland als im Vorjahr. Da hartnäckige Engpässe bei Materialien und Vorprodukten die Produktion behinderten, wuchsen die Auftragsbestände auf zuletzt über 11 Monate an. Der sogenannte Intrahandel der Länder der EU-27 mit Maschinen, Maschinenteilen und - komponenten belief sich im Jahr 2021 auf 259 Mrd. EUR. Das sind 13 % mehr als noch im Jahr 2020. Deutschland hat über 1000 mittelständische Weltmarktführer, die teilweise nur innerhalb der spezifischen Branche bekannt sind. Die Produkte dieser Unternehmen weisen sehr häufig Weltmarktanteile von > 80 % auf, teilweise auch bis zu 100 %. Auch PROBAT mit seinem Produktspektrum (Kaffeeröster) gehört hierzu. Trotz des umkämpften Marktes war es PROBAT möglich, wichtige Aufträge zu erhalten und mit einem hohen Auftragsbestand in das Geschäftsjahr 2022 zu starten. Der weltweite Kakao-, Malz- und Schokoladenmarkt hat sich 2021 deutlich von den starken Einbrüchen im ersten Jahr der Covid-19-Pandemie erholt. Insbesondere in Afrika entwickelt sich durch die Verlagerung von Verarbeitungskapazitäten in die Erzeugerländer der Bedarf an Maschinen bzw. Fabriklösungen für die Kakaoverarbeitung dynamisch. Langfristig gehen wir von einem weltweiten Wachstum im Schokoladenmarkt von 4 % p. a. aus. 2. Geschäftsverlauf a. Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die Geschäftsentwicklung der PROBAT Gruppe im Berichtsjahr 2021 ist grundsätzlich stabil. Während der Vorjahresumsatz (152,1 Mio. EUR mit 160,1 Mio. EUR) übertroffen wird, fehlen zur Budgeterreichung 26,5 Mio. EUR. Das EBIT hingegen liegt mit 12,1 Mio. EUR um 1,6 Mio. EUR über Vorjahr und um 0,5 Mio. EUR über Budget. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften haben genauso wie im Vorjahr mit Ausnahme von vier Tochtergesellschaften positive Jahresergebnisse ausgewiesen. b. Investitionen Im laufenden Jahr wurden im gesamten Konzern Investitionen in das Anlagevermögen in einer Größenordnung von 17,4 Mio. EUR (Vorjahr: 21,2 Mio. EUR) getätigt. Die wesentlichen Investitionen erfolgten in das Sachanlagevermögen mit 16,1 Mio. EUR (Vorjahr: 20,7 Mio. EUR). Der Anstieg resultiert wie im Vorjahr aus unserem Großprojekt PROBAT Go. Mit dem Neubau unserer Fertigung am Standort Emmerich wird PROBAT's Wettbewerbsfähigkeit auch in der Zukunft sichergestellt. c. Personal Durch eine vorausschauende Personalplanung werden die Kapazitäten an die aktuellen Marktbedürfnisse angepasst. Zum Ende des Berichtsjahres beschäftigte der Konzern insgesamt 943 Mitarbeiter (Vorjahr: 903 Mitarbeiter). In den Angaben sind 40 (Vorjahr: 46) Auszubildende enthalten. d. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Der bislang als Teilbetrieb der Probat-Werke von Gimborn Maschinenfabrik geführte Service wurde rückwirkend zum 1. Januar 2021 durch einen Betriebsübergäng in die Probat Service GmbH eingebracht, die im Oktober 2020 gegründet worden war. Der Erwerb der Minderheitenanteile an der GWR Galenuswerk Rees GmbH wurde abgeschlossen. Alle wichtigen Ereignisse und Entwicklungen des Geschäftsjahres 2021 sind in den anderen Abschnitten des Lageberichts dargelegt. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen, die an dieser Stelle berücksichtigt werden müssten, gab es nicht. 3. Lage a. Ertragslage Die Geschäftsentwicklung der PROBAT Gruppe im Berichtsjahr 2021 ist grundsätzlich stabil. Die Gesamtleistung des Konzerns lag im laufenden Jahr mit 177,5 Mio. EUR um 20,2 Mio. EUR über dem Vorjahreswert von 157,3 Mio. EUR. Während sich der Umsatz von 152,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 160,1 Mio. EUR in 2021 erhöhte, konnte die Gesamtumsatzrentabilität (Konzernjahresüberschuss/Umsatzerlöse) mit 4,0 % den Vorjahreswert von 4,4 % nicht erreichen. Der hohe Bestandsaufbau und Aufträge mit niedrigeren Margen, die während Corona unsere Auslastung gesichert haben, belasten das Jahr 2021. Das Verhältnis des Materialaufwandes zur Gesamtleistung ist im laufenden Jahr leicht gestiegen. Es erfolgte ein Anstieg von 42,7 % im Vorjahr auf 44,4 % im Berichtsjahr. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die Hereinnahme eines niedrig-margigen Auftrags. Der Kostenanstieg bei den Personalkosten resultiert im Vergleich zum Vorjahr aus dem höheren Personalaufwand insbesondere aufgrund von Neueinstellungen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Ursächlich für den Anstieg von 3,7 Mio. EUR auf 4,2 Mio. EUR sind im Wesentlichen der Teilabschnitt unseres Großprojekts PROBAT Go sowie mit dem Full-Year-Effekt das neue Gebäude der Tochtergesellschaft in den USA. Die Vertriebskosten insbesondere für Reisen und Marketing sind infolge der abklingenden Corona-Reiserestriktionen und des gestiegenen Umsatzvolumens leicht zunehmend. Gegenläufig sind auftragsbedingte niedrigere Provisionsaufwendungen. Im Geschäftsjahr wurde ein Konzernjahresüberschuss von TEUR 6.324 (Vorjahr: TEUR 6.664) erreicht. b. Finanzlage Der Konzern verfügt über ausreichende Kreditlinien, um kurzfristige Schwankungen in der Liquidität auszugleichen. Der Avalbereich ist angemessen dimensioniert und ausreichend verfügbar. Durch die implementierten Steuerungssysteme im Finanzmanagement wurde die Finanzkraft des Konzerns sichergestellt. Die wesentlichen Kennzahlen der Cashflow Rechnung zeichnen folgendes Bild:
c. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote ist im laufenden Jahr von 40,7 % im Vorjahr auf 38,5 % gesunken, was auf den stärkeren Anstieg der Bilanzsumme zurückzuführen ist. Die langfristigen Vermögenswerte sind im Vergleich zum Vorjahr um 13,3 Mio. EUR auf 57,5 Mio. EUR gestiegen. Die Veränderung resultiert wie im Vorjahr aus unserem Großprojekt PROBAT Go, dem Neubau eines Produktionswerkes in Emmerich. Gleichzeitig stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 13,7 Mio. EUR und die Lieferantenverbindlichkeiten um 3,6 Mio. EUR. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich um 7,6 Mio. EUR auf 35,9 Mio. EUR gestiegen. Grund hierfür ist der erhöhte Forderungsbestand gegenüber den inländischen Kunden. Die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage stellt sich unserer Ansicht nach geordnet dar. Finanzielle und nicht finanzielle Indikatoren Die Entwicklung der unternehmensspezifischen Leistungsindikatoren wird in den folgender Tabelle dargestellt:
Zur Steuerung des Konzerns werden die Umsatzerlöse und EBIT-Marge als wesentliche Leistungsindikatoren herangezogen. Weitere wichtige Kennzahlen sind aus dem Abschnitt Prognosebericht zu entnehmen. III) Prognosebericht Für die Unternehmensplanung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz von 210 Mio. EUR. Folgende Kennziffern sind Bestandteil der Planung für das Folgejahr:
Die PROBAT-Gruppe ist mit einem hohen Auftragsbestand und grundsätzlich optimistisch in das Geschäftsjahr 2022 gestartet. Die Kennzahlen Umsatz (210,1 Mio. EUR) und EBIT (14,2 Mio. EUR) liegen deutlich über den letzten drei Jahren (2019 bis 2021). Die EBIT-Marge liegt mit 6,7 % auf dem Niveau der Vorjahre. Gleichzeitig ist das Geschäftsjahr für uns herausfordernd, denn es bestehen eine Reihe von Unwägbarkeiten. Hierzu zählen Materialengpässe und Probleme mit weltweiten Lieferketten, politische Risiken in Europa und anderen Regionen der Welt sowie hohe Inflationsraten in vielen Ländern. Darüber hinaus ist noch unsicher, wie sich die Covid-19-Pandemie global weiterentwickelt und wie die Folgen des Kriegs in der Ukraine die Entwicklung der Weltwirtschaft 2022 beeinflussen. Aufgrund der jüngsten geopolitischen Entwicklungen und der damit verbundenen verschiedensten negativen Auswirkungen stellt die Erreichung des Plans 2022 eine Herausforderung dar. Gleichzeitig sehen wir uns gut aufgestellt, um die zukünftigen Herausforderungen zu bewältigen. IV) Chancen- und Risikobericht Durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung von Risiken hält PROBAT die Wahrscheinlichkeit einer Schadensrealisierung sowie deren Auswirkungen so gering wie möglich. Neben den Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken anhand unterschiedlichster Parameter quantifiziert. Zu diesem Zweck veranstaltet der Konzern u. a. regelmäßige Risikoworkshops, in denen die Risiken definiert, bewertet und entsprechende Lösungsansätze erarbeitet und umgesetzt werden. Zur Beobachtung der Marktentwicklung und zur Festlegung von Verkaufszielen werden im Wesentlichen die Auftragseingänge und Konjunkturdaten in den Zielmärkten und die Einschätzung der Vertriebskräfte herangezogen. Ausstehende Forderungen werden permanent überwacht. Wir versuchen, Forderungsausfallrisiken durch Anzahlungs- und Abschlagszahlungen, bei nicht EU-Kunden durch Akkreditive, zu begrenzen. Die verbundenen Unternehmen sind über das monatliche Reporting in das Risikomanagement mit einbezogen. Für Gesellschaften, die im Berichtsjahr mit einem Verlust abgeschlossen haben, wurden Maßnahmen eingeleitet, um die zukünftige Ertragsfähigkeit zu verbessern. Die in den Vorjahren eingeschlagene Ausrichtung des Konzerns im Hinblick auf Sicherung der Wettbewerbsposition und Erschließung neuer Märkte wird weiterverfolgt. Der Konzern wird in zwei Divisionen geführt, Kaffee und Nahrungsmittel. Oberstes Ziel ist es weiterhin, unsere starke Marktstellung beizubehalten und auszubauen. Die neu angestoßenen und aktuell laufenden Investitionen stellen die Grundlage für den erfolgreichen Ausbau unserer Geschäftsaktivitäten dar. PROBAT Go wird in 2022 abgeschlossen und legt im Stammwerk in Emmerich die Basis für das geplante Umsatzvolumen bei Neuanlagen und Ersatzteilen. Zur Absicherung von Währungsrisiken aus einem bestehenden Fremdwährungsgeschäft erfolgt eine spiegelbildliche Absicherung mit einem Kreditinstitut. Die Sicherungsbeziehung wird aufgrund der Übereinstimmung der wertbestimmenden Parameter als hochwirksam eingestuft. Die Geschäftsentwicklung des Konzerns wird durch allgemeine und branchenspezifische Marktrisiken beeinflusst. Unserer Ansicht nach wird sich das wirtschaftliche Umfeld in seinem Grundmuster fortsetzen. Die Covid-19-Pandemie wird weiterhin Auswirkungen auf die Märkte haben, wobei schwer einzuschätzen ist, wie sich die Corona-Lage in den einzelnen Regionen weiterentwickelt. Die Unvorhersehbarkeit wird bestehen bleiben, ebenso wie die Spannungen und Engpässe in den globalen Lieferketten und Transportsystemen. Auch geopolitische Spannungen stellen Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Allen voran ist hier der Ukraine-Krieg zu nennen. Es ist derzeit nicht abzuschätzen, wie er sich weiterentwickelt und wir sich die Folgen auf die Weltwirtschaft auswirken. Es besteht neben Risiken aus bestehenden Geschäftsbeziehungen mit russischen Kunden auch das Risiko, dass die Auswirkungen auf die globale Konjunktur erheblich sind. Dies würde auch die Geschäfte der PROBAT-Gruppe negativ beeinflussen. Vor dem Hintergrund der unverändert guten finanziellen Lage des Konzerns sehen wir keine existenzbedrohenden Auswirkungen. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht ersichtlich.
Emmerich am Rhein, 29. April 2022 PROBAT-Werke von Gimborn GmbH W. Abbing Wir haben zu dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht der PROBAT-Werke von Gimborn GmbH, Emmerich am Rhein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021, in den diesem Bericht als Anlage I (Konzernabschluss) und Anlage II (Konzernlagebericht) beigefügten Fassungen den am 3. Juni 2022 in Düsseldorf unterzeichneten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PROBAT-Werke von Gimborn GmbH, Emmerich am Rhein PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Konzernabschluss der PROBAT-Werke von Gimborn GmbH, Emmerich am Rhein, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PROBAT-Werke von Gimborn GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Der Konzernabschluss wurde am 22.06.2022 gebilligt. |
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