Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 715329
Eingetragen
10.9.2012
Branche
Großhandel mit Bergwerks-, Bau- und BaustoffmaschinenGroßhandel mit sonstigen MaschinenGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Einkauf und Verkauf von Baumaschinen und Nutzfahrzeugen weltweit.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Vadim Tschischewskij
seit 10.9.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
53.50%
R***** I******
23.25%
Z***** I*******
13.76%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
LYMA Handels- und Consulting GmbH
Germany
23.725 €
94.90%
V**** T*************
1.275 €
5.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LYMA GmbH

Buchen Odenwald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

A. Geschäfts- und Rahmenbedinungen

1. Geschäftstätigkeit und Unternehmensstruktur

Die LYMA zeichnet sich seit ihrer Gründung im Jahr 2012 durch stetigen Wachstum aus. Ursprünglich war die LYMA GmbH im Bereich des Handels mit gebrauchten Baufahrzeugen, insbesondere Kranfahrzeuge tätig. Bereits im Jahr 2014 wurde begonnen eigene Kranfahrzeuge zu entwickeln. Heute ist die LYMA GmbH ausschließlich im Bereich Fahrzeugbau, spezialisiert auf Kranfahrzeuge mit mittelgroßen Kränen.

Die LYMA GmbH verbaut hierzu sämtliche Marken von Lastkraftwagen-Herstellern sowie ausschließlich Kräne der Marke FASSI. Ein hohes Maß an Flexibilität ermöglicht es der LYMA GmbH individuell auf Kundenwünsche einzugehen und entsprechende kundenspezifische Fahrzeuge zu bauen.

Die LYMA GmbH ist hauptsächlich im europäischen Markt tätig, insbesondere Westeuropa. Diese Märkte werden ausschließlich vom Firmenstandort in Buchen (Baden-Württemberg) bearbeitet.

Produktionsstandorte befinden sich momentan in Buchen und werden in 2022 um ein Produktionsstand in Walldürn erweitert.

2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Bedingt durch die globae Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, die damit verbundenen restriktiven Maßnahmen und die daraus resultierernden Einschnitte auf der Nachfrage- und Angebotsseite verzeichnete das Wirtschaftsjahr 2021 im Vergleich zum Jahr 2020 eine leichte Erholung.

3. Entwicklung der Branche

Der Nutzfahrzeugmarkt in Deutschland hat sich nach dem Corona-Jahr 2020 im Wirtschaftsjahr 2021 wieder leicht verbessert. Im Jahr 2021 war die Branche allerdings bei steigenden Bestellungen geprägt durch Lieferschwierigkeiten, welche zu verlängerten Lieferterminen führte.

4. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2021 gestaltete sich für die LYMA GmbH positiv. Die Umsätze konnten von 13.789,1 TEUR auf 20.406,7 TEUR, d.h. um 48,0 % gesteigert werden. Die Planzahlen wurden überschritten.

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich der Warenbestand von 7.362,7 TEUR auf 10.477,4 TEUR. Die Erhöhung des Warenbestandes ergibt sich aus der Tatsache, dass die LYMA GmbH ihre Bevorratung erhöht hat um stets lieferfähig zu sein und aufgrund der Lieferschwierigkeiten im Materialbereich nicht die Lieferfristen der Kunden erhöhen mussten.

Aufgurnd des Umsatzwachstum erhöhten sich die Personalkosten um 488,0 TEUR auf 1.424,9 €, was eine Steigerung von 52,1 % darstellt. Die sonstigen Aufwendungen sind ebenfalls um 54,2 % von 986,0 TEUR auf 1.520,2 TEUR gestiegen.

Trotzdem konnte das Ergebnis von Steuern von 402,7 TEUR auf 576,1 TEUR gesteigert werden. Dies entspricht einer Erhöhung um 43,1 %. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass aufgrund der aktuellen Wirtschaftsentwicklung und der bereits vorhandenen Bestellungen im Jahr 2022 sich eine nochmals besseres Ergebnis erwirtschaftet wird.

5. Forschung und Entwicklung

Kundenindividuelle Speziallösungen sind das Tagesgeschäft der LYMA GmbH. Somit werden Entwicklungen zusammen mit den Kunden erzielt. Die LYMA GmbH ist allerdings auch stets bemüht neue Entwicklungen im Bereich des Fahrzeugbaus zu erreichen. Dies gilt sowohl im Bereich der Fahrzeuge selbst als auch in Produktionsabläufe.

Kontinuierlich werden bestehende Lösungen und Techniken optimiert und weiterentwickelt sowie anschließend getestet. Häufit erfolgt der Test zum Einsatz von neuen Materialien in Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Lieferanten.

Die fortwährende Weiterentwicklung unseres bestehenden Produktportfolios wird auch in Zukunft eine wesentlcihe Rolle im Rahmen der Geschäftstätigkeit sein.

B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist von 12.939,5 TEUR auf 17.177,6 TEUR gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung von 4.238,1 TEUR bzw. 32,8 %.

Dabei wurde das Anlagevermögen von 2.454,0 TEUR auf 3.208,1 TEUR erhöht, was dem Bau des Produktionsgebäudes in Walldürn geschuldet ist.

Die restlichen Erhöhungen resultieren aus der Erhöhung des Umlaufvermögens, wobei hierbei insbesondere die Erhöhung des Warenbestandes von 7.362,7 TEUR auf 10.477,4 TEUR, d.h. um 3.114,7 TEUR ins Auge fällt.

Das Eigenkapital der LYMA GmbH konnte um 405,6 TEUR auf 1.927,2 TEUR erhöht werden, dies entspricht einer Eigenkapitaquote von 11,2 %.

Die Rückstellungen wurden um 19,7 TEUR auf 85,1 TEUR erhöht. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten um 3.812,8 TEUR resultiert ausschließlich aus der Erhöhung der Lieferantenverbindlichkeiten die im Zusammenhang mit der Erhöhung des Warenbestandes einher geht.

2. Finanzlage

Die Finanzlage ist durch eine stabile Eigenkapitalausstattung geprägt. Bestehende Zins- und Tilgungsverpflichtungen wurden stets pünktlich erfüllt. Lieferantenrechnungen wurden grundsätzlich unter Ausnutzung eingeräumter Skonti und Zahlungsfristen beglichen.

Die LYMA GmbH war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und wird auch auf Basis der Unternehmensplanung künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen können.

3. Ertragslage

Der Umsatz konnte um 6.617,5 TEUR auf 20.406,7 TEUR gesteigert werden. Dies ist eine Erhöhung um 48,0 %. Der Inlandsumsatz beträgt 11.091,1 TEUR und der Auslandsumsatz 9.315,6 TEUR.

Aufgrund der Steigerung des Materialaufwandes um 5.525,0 TEUR auf 16.768,6 TEUR wurde der Rohertrag nur um 1.164,0 TEUR auf 3.726,3 TEUR gesteigert, dies entspricht einer Erhöhung um 45,4 %.

4. Investitionen

Im Rahmen unserer mittelfristigen Unternehmensplanung wird im Rahmen der Investitionstätigkeit Augenmerk auf die Fertigstellung des Produktionsgebäudes in Walldürn gelegt. Im Jahr 2022 wird darüber hinaus ein neues Verwaltungs- und Bürogebäude begonnen.

C. Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der Bundesregierung im Jahresverlauf bei einer Entspannung der Corona-Lage wieder an Fahrt gewinnen. Allerdings sind die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges aktuell nicht abschätzbar. Nach Ansicht der Geschäftsleitung muss allerdings mit sinkenden Umsätze gerechnet werden.

Während im ersten Quartal 2022 eine Steigerung der Bestellungen zu sehen war, ist der Markt seit Beginn des Ukraine-Krieges ruhiger geworden.

Trotz alledem liegt der Auftragsbestand aktuell über dem des Vorjahres. Die LYMA GmbH ist für das Jahr 2022 ausgelastet. Freie Kapazitäten werden genutzt um Fahrzeuge für eine Vermietpark zu produzieren. Für das Jahr 2022 gehen wir weiterhin von einer Vollbeschäftigung der Mitarbeiter aus.

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage gehen wir davon aus, dass die LYMA GmbH auch 2022 einen positiven Jahresüberschuss erzielt, der sogar noch über dem Niveau des Jahres 2021 liegt.

D. Chancen und Risiken

Hinsichtlich der operativen Entwicklungen wird einmal im Jahr eine Planung für das jeweilige bevorstehende Geschäftsjahr erstellt. Für das laufende Geschäftsjahr erfolgt regelmäßig ein Vergleich der Ist-Zahlen mit der Ergebnis- und Finanzplanung. Das Controlling informiert die Geschäftsleitung fortlaufend.

Branchenspezifische Risiken können sich bei abschwächender Konjunktur dadurch ergeben, dass sich diese auf die wirtschaftliche Situation der Kunden und somit auf die Nachfrage nach unseren Produkten negativ auswirken.

Ein Kredit- oder Ausfallrisiko besteht nicht, da die Fahrzeuge stets vor Auslieferung vollständig bezahlt sein müssen. Kleinbeträge aus Mieten, Ersatzteilen oder Reparaturen gehen auf Rechnung, allerdings ist hier das Ausfallrisiko aufgrund der geringen Beträge überschaubar.

Alle Umsätze und Wareneinkäufe werden in Euro abgerechnet. Ein Währungsrisiko besteht deshalb nicht.

Alle aufgeführten Risikoen stellen derzeit keine Bestandsgefährdung der LYMA GmbH dar. Andere bestandsgefährdenden Risiken sind zurzeit nicht erkennbar. Die unternehmerische Tätigkeit gibt uns aber auch die Möglichkeit, Chancen zu ergreifen, die zur Sicherung unserer Marktposition und deren Ausbau genutzt werden kann.

Die LYMA GmbH sieht sich durch Ihre Produkte im Markt gut aufgestellt und für die Herausforderungen der Branche gewappnet. Nach unserer Einschätzung ist der Ausblick auf die nächsten Geschäftsjahre insgesamt positiv.

E. Nicht finanzielle Leistsungsindikatoren

1. Personalbereich

Um dem Fachkräftemangel am Arbeitmarkt, speziell für gewerbliche Mitarbeiter, entgegen zu wirken, setzt die LYMA GmbH in der Zukunft auf die Ausbildung und Qualifizierung von Nachwuchskräften. Auch die Akquisitation von Arbeitskräften aus dem Ausland ist eine Mittel zur Mitarbeitergewinnung deren sich die LYMA GmbH bedient.

2. Arbeits- und Umweltschutz

Die Bereiche Arbeits- und Umweltschutz stehen weiterhin im Fokus unseres Handelns und bilden einen wichtigen Punkt in unserem Zukunftskonzepts. Bei jeder Investition werden die genannten Faktoren mit einbezogen.

Die Weiterbildung der Sicherheitsbeauftragten, der Abteilungsleiter bzw. Meister haben dazu geführt, dass sich die Anzahl der Arbeitsunfälle auf einem niedrigen Niveau befinden.

Die Einhaltung der für unser Unternehmen geltenden umweltschutzbezogenen Rechtsvorschriften ist gewährleistet und werden stets eingehalten.

 

Buchen, 16. Mai 2022

Vadim Tschischewskij

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 3.208.131,82 2.453.992,17
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
1. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 3.208.129,82 2.453.990,17
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 995.317,71 891.999,76
2. technische Anlagen und Maschinen 357.670,00 163.556,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 521.265,00 582.022,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.333.877,11 816.412,41
B. Umlaufvermögen 15.555.363,76 10.967.731,20
I. Vorräte 10.477.418,80 7.362.733,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.918.492,99 3.377.910,52
1. sonstige Vermögensgegenstände 4.918.492,99 3.377.910,52
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 159.451,97 227.087,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.607,54 63.580,28
D. sonstige Aktiva 105.528,04 641.016,00
Summe Aktiva 18.892.631,16 14.126.319,65

Passiva

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 1.927.237,80 1.521.618,10
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 450.000,00 450.000,00
III. Bilanzgewinn 1.452.237,80 1.046.618,10
B. Rückstellungen 85.070,00 65.419,00
C. Verbindlichkeiten 16.880.323,36 12.539.282,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.113.284,21 2.752.131,46
2. sonstige Verbindlichkeiten 14.767.039,15 9.787.151,09
davon aus Steuern 14.410,65 12.762,37
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 13.589,04 0,00
Summe Passiva 18.892.631,16 14.135.459,65

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 3.868.516,05 2.696.311,64
2. Personalaufwand 1.437.788,91 940.321,40
a) Löhne und Gehälter 1.134.298,49 748.930,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 303.490,42 191.390,57
davon Aufwendungen für Altersversorgung 6.360,00 7.120,54
3. Abschreibungen 255.967,35 212.657,54
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 255.967,35 212.657,54
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.507.393,06 982.627,58
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 71.414,12 36.967,29
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 140.661,79 184.039,96
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 170.506,92 119.304,20
8. Ergebnis nach Steuern 427.612,14 294.328,25
9. sonstige Steuern 21.992,44 20.032,29
Jahresüberschuss 405.619,70 274.295,96

Ergebnisverwendung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.046.618,10 763.182,14
2. Bilanzgewinn 1.452.237,80 1.037.478,10

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes / AktG beachtet

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen handel es sich bei der LYMA GmbH um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§276,288HGB) und bei der Offenlegung (§327HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die LYMA GmbH mit Sitz in Buchen ist im Registergericht Mannheim unter der Nummer HRB 715329 eingetragen.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des §249HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des §250HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

4. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Das Prinzip der Verlust freien Bewertung wurde berücksichtigt.

5. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

7. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Soweit die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nur mit unverhältnismäßigen Kosten oder Verzögerungen hätten festgestellt werden können, wurden gemäß Art. 24 Abs. 6 EGHGB die Buchwerte aus dem vorhergehenden Jahresabschluss als ursprüngliche Anschaffungs- oder Herstellungskosten übernommen.

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens, sowie die Entwicklung des Postens "Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs" sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

Die Gliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist aus dem Forderungsspiegel ersichtlich.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie in dem unter dem Gliederungspunkt I des Anhangs dargestellten Rückstellungsspiegel zusammen:

Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Personalaufwendungen entfallen auf:

Bezeichnung EUR
Löhne und Gehälter 1.134.298,49
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 290.646,35
davon für die Altersversorgung 6.360,00

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in Höhe von

Bezeichnung EUR
a) das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 140.661,79
b) das außerordentliche Ergebnis 0,00

D. Sonstige Angaben

Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Bezeichnung EUR
Verbindlichkeiten aus Begebung und Übertragung von Wechseln 0,00
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 0,00
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 0,00
Haftung aus der Bestellung sonstiger Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00

E. Ergänzende Angaben

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Tschischewskij Vadim Kaufmann Geschäftsführer

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge und der Bezüge des Aufsichtsrates wird gemäß § 286 Abs. 4HGB verzichtet.

II. Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt (ohne Organmitglieder):

Geschäftsjahr 2021
Anzahl
Vorjahr 2020
Anzahl
Angestellte 28 25
leitende Angestellte 0 0
davon vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 25 22
davon teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 3 3
Insgesamt 28 25

F. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis

Gewinnvortrag EUR 1.046.618,10
Jahresüberschuss EUR 405.619,70
Bilanzgewinn EUR 1.452.237,80

wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung an die Gesellschafter EUR 0,00
Vortrag auf neue Rechnungen EUR 1.452.237,80
Einstellung in die Gewinnrücklagen EUR 0,00
Verrechnung mit Verlustvortrag EUR 0,00

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

G. Forderungsspiegel

Forderungen
EUR
insgesamt
EUR
Restlaufzeit
EUR
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Unternehmen (mit Beteiligungsverhältnis) 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.270.483,16 1.270.483,16 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Forderungen gegen Unternehmen (mit Beteiligungsverhältnis) 0,00 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 902.372,92 902.372,92 0,00
Forderungen gegen Gesellschafter 2.851.164,95 2.851.164,95 0,00
Summen Geschäftsjahr 5.024.021,03 5.024.021,03 0,00

H. Rückstellungsspiegel

I.

Anfangsbestand
EUR
Auflösung
EUR
Zuführung
EUR
Endbestand
EUR
Steuerrückstellungen        
Körperschaftsteuerrückstellungen 26.677,00 26.677,00 27.219,00 27.219,00
Gewerbesteuerrückstellungen 21.042,00 21.042,00 23.051,00 23.051,00
Sonstige Rückstellungen        
Rückstellungen für Personal 6.200,00 6.200,00 8.300,00 8.300,00
Sonstige Rückstellungen 1.500,00 0,00 0,00 1.500,00
Rückstellungen für Abraum- und Abfallbeseitigung 0,00 0,00 0,00 0,00
Gewährleistungsrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 0,00 0,00 0,00 0,00
Rückstellungen für Jahresabschluss -und Prüfungskosten 10.000,00 10.000,00 25.000,00 25.000,00
Rückstellungen für Umweltschutz 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Rückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00

J. Verbindlichkeitenspiegel

EUR Verbindlichkeiten
EUR
insgesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.113.284,21 875.344,13 621.476,18 616.463,90
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.596.738,85 12.596.738,85 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen (mit (Beteiligungsverhältnis) 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 455.300,30 455.300,30 0,00 0,00
Summen Geschäftsjahr 15.165.323,36 13.927.383,28 621.476,18 616.463,90

K. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen Höhe der Verpflichtungen
EUR
davon gegen verbundene Unternehmen
EUR
Erläuterungen
Mietverträge 16.500,00 0,00 für Gebäude Bödigheim
Leasingverträge 105.289,92 0,00 PKW-Leasingverträge
Begonnene Investitionsvorhaben 0,00 0,00  
Unterlassene Instandhaltungen 0,00 0,00  
Großreparaturen 0,00 0,00  
Notwendig werdende Umweltschutzmaßnahmen 0,00 0,00  
Sonstige Verpflichtungen 0,00 0,00  

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2021

 

Vadim Tschischewskij

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LYMA GmbH, Buchen (Odenwald)

A) Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LYMA GmbH, Buchen (Odenwald) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der der LYMA GmbH, Buchen (Odenwald), für das Geschäftsjahr vom 1.

Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unseren Beurteilungen aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen der im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalte in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

B) Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von TEUR 8.762 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Die Richtigkeit der im Folgenden aufgeführten Angaben im Anhang der Gesellschaft konnte nicht abschließend geprüft werden, da uns keine ausreichenden und geeigneten Prüfungsnachweise zu den betreffenden Aussagen zur Verfügung gestellt wurden. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen an den betroffenen Aussagen hätten vorgenommen werden müssen.

Angaben zu den Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1 i.V.m. § 268 Abs. 5 HGB

Angaben zu Haftungsverhältnissen gemäß § 268 Abs. 7 HGB

Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften und sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 und § 285 Nr. 3a HGB

Angaben zu der durchschnittlichen Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmern nach Gruppen gemäß § 285 Nr. 7 HGB

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

C) Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidelberg, 23. März 2023

OT-audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dirk Müller, Wirtschaftsprüfer

Oskar Ulrich, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.6.2023.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

1 nahegelegene Organisation

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.