NETTO Supermarkt GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken und Tabakwaren, ohne ausgeprägten Schwerpunkt
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Salling Group A/SDK 8220 BrabrandKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Finanzkennzahlen - Konzern 2017-2021
Anmerkung: Die Salling Group führt ab 2019 die Rechnungslegung nach IFRS 16 (zu Leasingverhältnissen) ein. Die Vorjahreszahlen wurden nicht neu angegeben. Das Verhältnis Nettoverschuldung/EBITDA wird ab 2019 einschließlich Leasingverbindlichkeiten berechnet. Netto Schweden wurde 2019 veräußert und ist nicht in den Umsatzzahlen für die Jahre 2018-2021 enthalten. Der Berichtszeitraum 2017 enthält die Umsatzerlöse von Netto Schweden. Definitionen der Haupt- und Schlüsselkennzahlen sind unter Ziffer 2 im Anhang zum Konzernabschluss angegeben. KONZERNERGEBNIS Geschäftsjahr 2021 Die Salling Group betreibt neben einer Reihe von E-Commerce-Plattformen fünf verschiedene Formate von Einzelhandelsmärkten. In Dänemark werden Bilka, fotex, Netto, Salling und BR als stationäre Ladengeschäfte betrieben. In Deutschland und Polen ist die Salling Group mit den Netto-Märkten vertreten. Online betreibt die Salling Group die Formate Bilka.dk, Salling.dk, føtex.dk, BR.dk, flowr.dk und Skagenfood.dk. Darüber hinaus betreibt die Salling Group Starbucks und Carl's Jr als Franchise-Unternehmen in Dänemark. Anfang 2022 wurde die Plattform wupti.com geschlossen. Das Geschäft der Muttergesellschaft beinhaltet das gesamte Einzelhandelsgeschäft in Dänemark mit Ausnahme des Verkaufs von Mahlzeitenboxen, der durch die Skagenfood A/S erfolgt. Die Salling Group kündigte im Juni 2020 mit dem Erwerb des polnischen Geschäftsbereichs des britischen Einzelhändlers Tesco die größte Übernahme in der Geschichte des Konzerns an. Das Geschäft wurde am 16. März 2021 mit dem Erwerb der Netto Indygo Sp. Z o.o. und den Tochtergesellschaften Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o., Jasper Sp. Z o.o. und Genesis Sp. Z o.o. abgeschlossen. Marktentwicklung Netto führte 2021 weitere Teile des neuen Netto-3.0-Filialkonzepts durch die Modernisierung bestehender Filialen und die Erweiterung durch neue Standorte in allen drei Märkten ein. Insgesamt wurden 2021 95 Netto-Märkte zu 3.0-Märkten umgebaut und die Kundenreaktion auf das neue Konzept ist weiterhin vielversprechend. In Dänemark betrafen die 3.0-Modernisierungen 51 und in Deutschland 44 Märkte. In Polen wurden 189 der ehemaligen Tesco-Märkte in neue 3.0-Märkte der Marke Netto umgewandelt. Der Nonfood-Markt wächst aufgrund der COVID-19-Pandemie weiter schneller als in den Vorjahren. Zu Jahresbeginn startete fotex Home Delivery im Großraum Kopenhagen. Die Salling Group eroberte 2021 in Dänemark einen bedeutenden Anteil des Lebensmittelmarktes und ist weiter das größte Unternehmen im dänischen Lebensmitteleinzelhandelsmarkt. Jahresergebnis Der Jahresabschluss der Salling Group A/S wird übereinstimmend mit den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) vorgelegt, wie sie in der EU anzuwenden sind. Die Gesamtumsatzerlöse für 2021 belaufen sich auf 66.202 Mio. DKK, ein Anstieg um 5.347 Mio. DKK gegenüber 2020. Hiervon entfallen 3.806 Mio. DKK auf den Netto Indygo Konzern. Die Expansion wurde 2021 mit der Eröffnung von 212 neuen Märkten in allen Ländern fortgesetzt. Hiervon waren 189 Märkte ehemalige Tesco-Märkte, die nach dem Konzept Netto 3.0 umgestaltet wurden. Sieben Märkte wurden während des Jahres von der Salling Group geschlossen. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Amortisationen, Wertminderungsaufwendungen und Sonderposten (EBITDA vor Sonderposten) beläuft sich auf 4.992 Mio. DKK (2020: 4.702 Mio. DKK). Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf 2.486 Mio. DKK (2020: 2.339 Mio. DKK). Hauptsächlich aufgrund des starken operativen Ergebnisses der dänischen Formate übertrifft das Jahresergebnis 2021 die Erwartungen. Nicht enthalten in den Sonderposten ist das negative operative Ergebnis von Tesco Poland, das weiterhin im ausgewiesenen EBITDA abgebildet ist. In der Kombination der Auswirkungen des Betriebsergebnisses und des als Sonderposten ausgewiesenen Betrages sind die finanziellen Auswirkungen aus dem Abbau von Tesco Poland unerheblich. Der Netto-Cashflow aus operativer Tätigkeit beläuft sich auf 3.719 Mio. DKK (2020: 4.285 Mio. DKK). Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien belaufen sich für das Jahr 2021 auf 2.270 Mio. DKK (2020: 2.182 Mio. DKK). Der Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet eine ausgezahlte Dividende in Höhe von 200 Mio. DKK (2020: 200 Mio. DKK). Mitarbeiter Zum 31. Dezember 2021 beschäftigte die Salling Group 61.874 Mitarbeiter (55.471 zum 31. Dezember 2020). Die durchschnittliche Anzahl der Vollzeitbeschäftigten der Salling Group entspricht 32.899 im Jahr 2021 (2020: 26.693). Soziale Verantwortung und Diversität in der Geschäftsleitung Die Salling Group betrachtet soziale Verantwortung und Diversität in der Geschäftsleitung als wesentlich für den Konzern. Hinsichtlich unserer diesbezüglichen Anstrengungen im Jahr 2021 verweisen wir auf unseren Bericht zur sozialen Verantwortung gemäß den Paragrafen 99a und 99b des dänischen Gesetzes über den Jahresabschluss. Der Bericht ist verfügbar unter: https://sallinggroup.com/rapporter/csr-report-2021/ Besondere Risiken Zu den finanziellen Risiken der Salling Group gehören Zinsänderungs- und Währungsrisiken. Das Zinsänderungsrisiko ergibt sich aus den Hypothekendarlehen des Konzerns, bei denen die Risiken durch Zinsswaps abgesichert werden. Das Währungsrisiko wirkt sich primär auf den Kauf von Waren in USD aus. Der größte Teil davon wird durch kurzfristige Termingeschäfte abgesichert. Voraussichtliche Entwicklung Die Salling Group erwartet für 2022 ähnliche Umsätze wie im Jahr 2021. Der Gesamtjahresüberschuss wird 2022 voraussichtlich unter dem Ergebnis für 2021 liegen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2021 haben. 66 UMSATZERLÖSE IN MRD. DKK 3 EBIT IN MRD. DKK 10 MILLIONEN KUNDEN PRO WOCHE IN 2021 Inhaltsverzeichnis KONZERNABSCHLUSS Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (Konzern-GuV) Konzerngesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzernkapitalflussrechnung Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Anhang zum Konzernabschluss JAHRESABSCHLUSS DER MUTTERGESELLSCHAFT Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) der Muttergesellschaft Gesamtergebnisrechnung der Muttergesellschäft Bilanz der Muttergesellschaft Kapitalflussrechnung der Muttergesellschaft Eigenkapitalveränderungsrechnung der Muttergesellschaft Anhang zum Jahresabschluss der Muttergesellschaft ERKLÄRUNGEN Erklärung der Geschäftsleitung Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers Konzern-GuVMio. DKK
Der Gesamtjahresüberschuss ist den Aktionären der Salling Group A/S zurechenbar. Das Gesamtjahresergebnis ist den Aktionären der Salling Group A/S zurechenbar. KonzernbilanzMio. DKK Aktiva
Passiva
Konzernkapitalflussrechnung Mio. DKK
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung Mio. DKK
Zusammenfassung des Anhangs zum Konzernabschluss 1 Allgemeine Angaben 2 Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 3 Wesentliche rechnungslegungsbezogene Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen Anmerkungen zur Konzern-GuV 4 Summe Umsatzerlöse 5 Personalaufwendungen 6 Externe Aufwendungen 7 Sonderposten 8 Finanzerträge 9 Finanzaufwendungen 10 Ertragsteuer Anmerkungen zur Konzernbilanz 11 Immaterielle Vermögenswerte 12 Sachanlagen 13 Leasingverhältnisse 14 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 15 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten 16 Latente Steuern 17 Vorräte 18 Als zur Veräußerung gehalten klassifizierte Vermögenswerte 19 Pensionen 20 Rückstellungen Anmerkungen zur Konzernkapitalflussrechnung 21 Anpassungen 22 Veränderung im Working Capital 23 Erwerb von Tochtergesellschaften - abzüglich erhaltener Zahlungsmittel - und Vorauszahlungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochtergesellschaften 24 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Sonstige Anmerkungen 25 Eventualguthaben und -verbindlichkeiten und andere finanzielle Verpflichtungen 26 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen 27 Unternehmenszusammenschlüsse 28 Kapitalmanagement 29 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 30 Veröffentlichte, jedoch noch nicht in Kraft getretene Standards 1 Allgemeine Angaben Die Hauptgeschäftstätigkeit der Salling Group besteht neben einer Reihe von E-Commerce-Plattformen in dem Betrieb von fünf verschiedenen Einzelhandelsformaten. In Dänemark werden Bilka, føtex, Netto, Salling und BR als stationäre Ladengeschäfte betrieben, während die Salling Group in Deutschland und Polen mit den Netto-Märkten vertreten ist. Online betreibt die Salling Group die Formate Bilka.dk, Salling.dk, føtex.dk, BR.dk, flowr.dk und Skagenfood.dk. Darüber hinaus betreibt die Salling Group Starbucks und Carl's Jr als Franchise-Unternehmen in Dänemark. Anfang 2022 wurde die Plattform wupti.com geschlossen. Das Geschäft der Muttergesellschaft beinhaltet das gesamte Einzelhandelsgeschäft in Dänemark mit Ausnahme des Verkaufs von Mahlzeitenboxen, der durch die Skagenfood A/S erfolgt. Die Salling Group kündigte im Juni 2020 mit dem Erwerb des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco die größte Übernahme in der Geschichte des Konzerns an. Das Geschäft wurde am 16. März 2021 mit dem Erwerb der Netto Indygo Sp. Z o.o. und den Tochtergesellschaften Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o., Jasper Sp. Z o.o. und Genesis Sp. Z o.o. abgeschlossen. Die Salling Group A/S ist eine Aktiengesellschaft mit dem Geschäftssitz Rosbjergvej 33, 8220 Brabrand in Dänemark. 2 Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der im Geschäftsbericht enthaltene Jahresabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 umfasst den Konzernabschluss der Salling Group A/S und deren Tochtergesellschaften (der Konzern) sowie den Einzelabschluss der Muttergesellschaft. Der Konzernabschluss der Salling Group sowie der Einzelabschluss der Muttergesellschaft wurden übereinstimmend mit den in der EU anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie weiteren dänischen Vorschriften für Großunternehmen der Klasse C aufgestellt. Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Verschiedene Änderungen und Interpretationen, die vom International Accounting Standards Board veröffentlicht und von der Europäischen Union bestätigt wurden, sind am oder nach dem 1. Januar 2021 in Kraft getreten. Der Konzern hat die Änderungen beurteilt und ist zu dem Schluss gelangt, dass die Anwendung der Änderungen keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss bzw. den Einzelabschluss der Muttergesellschaft für das Jahr 2021 hatte und es werden keine wesentlichen Auswirkungen der Änderungen auf zukünftige Bilanzierungszeiträume erwartet. Etwaige veröffentlichte, jedoch noch nicht in Kraft getretene Standards, Interpretationen oder Änderungen wurden von der Salling Group nicht vorzeitig angewendet. 2 Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - Fortsetzung Erstellungsgrundlage Die funktionale Währung der Salling Group A/S ist die dänische Krone (DKK). Die Darstellungswährung des Konzernabschlusses und des Einzelabschlusses der Muttergesellschaft ist die dänische Krone (DKK). Alle Beträge sind, soweit nicht anders angegeben, auf die nächste Million gerundet dargestellt. Der Konzernabschluss und der Einzelabschluss der Muttergesellschaft wurden - mit Ausnahme bestimmter Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert angesetzt wurden - auf der Grundlage historischer Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aufgestellt. Konsolidierungskreis Die folgenden Tochtergesellschaften sind im Konzern konsolidiert:
Zum 16. März 2021 wurden die Tochtergesellschaft Netto Indygo Sp. Z o.o. sowie deren Tochtergesellschaften Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o, Jasper Sp. Z o.o und Genesis Sp. Z o.o erworben. Die Netto Indygo Sp. Z o.o und die Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o erhielten bei Erwerb die Firmenbezeichnungen Tesco (Polska) Sp. Z o.o. bzw. Tesco Dystrybucja Z o.o. und wurden nachträglich umbenannt. Des Weiteren wurde die Tochtergesellschaft Salling Group Sverige AB im Jahr 2021 liquidiert. Auf der Grundlage des § 264 b, Nr. 1-3 HGB macht die Netto Aps & Co. KG von der Befreiung ge-brauch einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den Vorschriften des HGB aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen. Die Netto ApS & Co. KG ist über die Kommanditistin NETTO Supermarkt GmbH und die persönlich haftende Gesellschafterin Dansk Netto Deutschland ApS vollständig in den Konzernabschluss der Salling Group A/S einbezogen. Die Skagenfood A/S erwarb im Jahr 2020 eine Beteiligung von 51 % an der Firma Bodebjerg ApS. Die Skagenfood A/S hält Call-Optionen zum Erwerb der übrigen 49 % der Anteile an der Bodebjerg ApS zu einem vorteilhaften Preis. Die Call-Optionen können 2023 und 2025 ausgeübt werden. Da der Skagenfood A/S durch die Call-Optionen faktisch ein Renditeanspruch aus dieser Eigentumsbeteiligung zusteht, wird ein Erwerb der von den Call-Optionen umfassten nicht beherrschenden Anteile zu dem Zeitpunkt angenommen, zu dem die Call-Optionen geschrieben werden. Demzufolge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung bzw. im Eigenkapital im Hinblick auf die umfassten Minderheitsanteile keine nicht beherrschenden Anteile erfasst. Die Verbindlichkeit der Call-Option wird am Erwerbsdatum zum beizulegenden Zeitwert als Teil der sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erfasst und im Anschluss zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Da Put-Optionen für Minderheitsanteile an Tochtergesellschaften, die im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen geschrieben werden, nach der antizipierten Erwerbsmethode behandelt werden, nach welcher ein Erwerb der von den Put-Optionen umfassten Minderheitsanteile zu dem Zeitpunkt angenommen wird, zu dem die Put-Optionen geschrieben werden, sind in der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung bzw. im Eigenkapital diesbezüglich keine nicht beherrschenden Anteile erfasst. Als die Salling Group A/S im Jahr 2017 80 % des ausgegebenen Aktienkapitals und der Stimmrechte an der Skagenfood A/S erwarb, schrieb sie außerdem Put-Optionen in Bezug auf die 20 % der Anteile an Skagenfood A/S, die zu diesem Zeitpunkt von der Kuba Holding ApS gehalten wurden. Weitere 10 % wurden 2019 erworben und es verbleibt eine Put-Option für die 10 %, die sich weiterhin im Besitz der Kuba Holding ApS befinden. Im Konzernabschluss wurden im Hinblick auf die 10 % an der Skagenfood A/S keine nicht beherrschende Anteile erfasst. Die Verbindlichkeit der Put-Option wird am Erwerbsdatum zum beizulegenden Zeitwert als Teil der sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erfasst und im Anschluss zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die folgenden Aktionäre besitzen mehr als 5 % des Aktienkapitals und der Stimmrechte an der Salling Group A/S: F. Salling Invest A/S, Rosbjergvej 33-35, Brabrand, Dänemark F. Salling Holding A/S, Rosbjergvej 33-35, Brabrand, Dänemark Die Salling Group A/S und deren Tochtergesellschaften sind in den Konzernabschluss des Købmand Herman Sallings Fond einbezogen, bei dem es sich um die ultimative beherrschende Partei der Salling Group A/S handelt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Gewinn- und Verlustrechnung Erlöse aus Verträgen mit Kunden Erlöse aus Verträgen mit Kunden werden mit der Übertragung der Verfügungsgewalt über die Waren bzw. Dienstleistungen auf den Kunden zu einem Betrag erfasst, der die Gegenleistung abbildet, die der Konzern im Austausch für die betreffenden Waren bzw. Dienstleistungen voraussichtlich erhalten wird, wobei die Höhe etwaiger Handelsrabatte und voraussichtlicher Renditen berücksichtigt wird. Nicht einbezogen werden Beträge, die im Namen Dritter eingezogen werden, z. B. Umsatzsteuern. Daher werden Erlöse aus dem Verkauf von Waren zum Zeitpunkt ihres Verkaufs (bei Lieferung) im Markt und bei Online-Käufen bei Abholung in einem Markt bzw. bei Lieferung der Waren erfasst, d. h. mit Erfüllung der Leistungsverpflichtungen. Der Konzern gewährt Kunden ein Warenrückgaberecht innerhalb einer bestimmten Frist und eine Erstattungsverbindlichkeit und ein Rückgaberecht werden erfasst, soweit es sich nicht um unerhebliche Beträge handelt. Bei der Schätzung des voraussichtlichen Rückgabeanteils legt der Konzern historische Rückgabedaten zugrunde. Diese Prozentsätze werden angewendet, um den voraussichtlichen Wert der variablen Gegenleistung in Verbindung mit Rückgaben zu bestimmen. Soweit die Salling Group als Vermittler fungiert, entspricht der erfasste Erlös dem Betrag der Provision, zuzüglich etwaiger weiterer Beträge, die beim Auftraggeber bzw. anderen Parteien erhoben werden. Kundentreueprogramme begründen eine separate Leistungsverpflichtung und der Teil des Transaktionspreises, der den Treueprogrammen für Kunden auf der Grundlage der relativen Einzelverkaufspreise zugeordnet wird, wird zurückgestellt und als Erlös erfasst, wenn die Verpflichtungen zur Lieferung der rabattierten Produkte erfüllt sind bzw. nicht länger wahrscheinlich sind. Die sonstigen Erlöse umfassen Mieteinnahmen und Erlöse aus anderen Einnahmequellen, z. B. aus dem Verkauf von Pappe. Mieteinnahmen aus operativen Leasingverhältnissen über Gebäude, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie aus operativen Leasingverhältnissen über marktinterne Vermietungen werden linear über die Leasinglaufzeiten erfasst und als Teil der sonstigen Erlöse in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Umsatzkosten Umsatzkosten umfassen die bei der Generierung von Umsatzerlösen anfallenden Kosten. Lieferantenrabatte, die dem Einkaufspreis für die verkauften Artikel zurechenbar sind, werden als Teil der Umsatzkosten ausgewiesen. Personalaufwendungen Die Personalaufwendungen umfassen Löhne und Gehälter, Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sowie damit verbundene Aufwendungen. Externe Aufwendungen Zu den externen Aufwendungen gehören direkte und indirekte Kosten im Zusammenhang mit kurzfristigen und geringwertigen Leasingverhältnissen, Franchise-Gebühren, Betriebsausgaben für Immobilien, Verkaufs- und Vertriebskosten sowie Bürobedarf usw. Lieferantenrabatte im Zusammenhang mit Kostenerstattungen werden als Teil der externen Aufwendungen erfasst. Planmäßige Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen Planmäßige Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen umfassen Abschreibungen auf Sachanlagen, Nutzungsrechte, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und Amortisationen immaterieller Vermögenswerte, soweit diese nicht im Buchwert eines anderen Vermögenswertes enthalten sind, sowie Wertminderungsaufwendungen. Sonderposten Die Sonderposten umfassen einmalige und dem Kerngeschäft des Konzerns untergeordnete Posten. Unter anderem umfassen die Sonderposten den Gewinn, der auf den abgezinsten Kauf erfasst wird (den Unternehmenszusammenschluss, bei dem die identifizierbaren erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden den Gesamtbetrag der übertragenen Gegenleistung sowie den für nicht beherrschende Anteile und etwaige zuvor gehaltene Anteile erfassten Betrag übersteigen). Staatliche Zuschüsse Staatliche Zuschüsse werden erfasst, wenn hinreichend sicher ist, dass der Zuschuss erteilt wird und alle damit zusammenhängenden Bedingungen erfüllt werden. Sofern der Zuschuss mit einem Aufwandsposten in Verbindung steht, wird er als Abzug vom zugehörigen Aufwand erfasst. Sofern der Zuschuss mit einem Vermögenswert in Verbindung steht, wird er vom Buchwert des Vermögenswerts in Abzug gebracht und in der Gewinn- und Verlustrechnung als Abzug von der entsprechenden Abschreibung ausgewiesen. Anteil am Gewinn/Verlust von Tochtergesellschaften, nach Steuern Investitionen in Tochtergesellschaften werden nach der Equity-Methode in der Bilanz der Muttergesellschaft bewertet. Der Anteil am Gewinn/Verlust von Tochtergesellschaften nach Eliminierung der nicht realisierten Gewinne und Verluste aus Transaktionen zwischen der Muttergesellschaft und den Tochtergesellschaften sowie unter Einbeziehung der Auswirkungen der Abschreibung von Berichtigungen des beizulegenden Zeitwertes, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erfasst werden, wird in der Gewinn- und Verlustrechnung der Muttergesellschaft erfasst. Finanzerträge und -aufwendungen Finanzerträge und -aufwendungen bestehen aus Zinserträgen und -aufwendungen, einschließlich Zinsaufwendungen in Verbindung mit Leasingverbindlichkeiten (alle Leasingverhältnisse mit Ausnahme von kurzfristigen und geringwertigen Leasingverhältnissen), Wechselkursgewinnen und -verlusten aus in Fremdwährungen notierenden Transaktionen sowie Anpassungen des beizulegenden Zeitwertes von zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerten. Darüber hinaus umfassen die Finanzerträge und -aufwendungen Amortisationen finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie Nachzahlungen und Erstattungen aus Steuervorauszahlungen. Fremdkapitalkosten allgemeiner Kredite oder Darlehen, die direkt mit dem Erwerb, dem Bau oder der Entwicklung qualifizierender Vermögenswerte zusammenhängen, werden den Kosten der betreffenden Vermögenswerte zugeordnet. Ertragsteuer Die Salling Group A/S und ihre dänischen Tochtergesellschaften sind Teil der gemeinsamen Versteuerung in der Købmand Herman Sallings Fond Group. Die jährliche Steuer wird entsprechend ihres jeweiligen Anteils an den zu versteuernden Erträgen auf die gemeinsam besteuerten Unternehmen verteilt (volle Verteilung). Die gemeinsam besteuerten Unternehmen werden nach der Regelung für Steuervorauszahlungen besteuert. Die Steuern auf das Jahresergebnis umfassen die für das laufende Jahr anfallenden Steuern und Veränderungen in den latenten Steuern. Der Steueraufwand wird in der Gewinn- und Verlustrechnung, im sonstigen Ergebnis oder direkt im Eigenkapital erfasst. Jahresergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen, nach Steuern Das Jahresergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen - nach Steuern - umfasst die Ergebnisse aufgegebener Geschäftsbereiche und die Eliminierungen zwischen fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen. Der Veräußerungsgewinn ist ebenfalls in das Jahresergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen, nach Steuern einbezogen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Konzernbilanz Immaterielle Vermögenswerte Geschäftswert Der Geschäftswert wird beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, d. h. zum Überschuss der Summe aus der übertragenen Gegenleistung und des für nicht beherrschende Anteile und etwaige zuvor gehaltene Anteile erfassten Betrages über die übernommenen identifizierbaren erworbenen Vermögenswerte und Schulden. Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäftswert zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich etwaiger kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Der Geschäftswert wird nicht abgeschrieben. Zum Zwecke der Wertminderungsprüfung wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäftswert ab dem Erwerbsdatum den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns zugeordnet, die voraussichtlich von dem Zusammenschluss profitieren. Software und laufende Softwareentwicklung Erworbene Software und Softwarelizenzen werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Nach dem erstmaligen Ansatz werden erworbene Software und Softwarelizenzen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich kumulierter Abschreibungen und etwaiger kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Entwicklungskosten, die dem Design und der Erprobung identifizierbarer und einzigartiger, vom Konzern kontrollierter Software direkt zurechenbar sind, werden als laufende Softwareentwicklung erfasst, wenn beabsichtigt ist, die Software fertigzustellen, ausreichende Ressourcen verfügbar sind, um die Software fertigzustellen, die Kosten verlässlich bewertet werden können und die Software voraussichtlich künftig einen wahrscheinlichen wirtschaftlichen Nutzen erzielen wird. Die Kosten für intern entwickelte Software setzen sich aus den entsprechenden Personalkosten, externen Kosten sowie Zinsaufwendungen während des Produktionszeitraums zusammen. Wenn intern entwickelte Software nutzbar ist, wird sie aus dem Einzelposten "laufende Softwareentwicklung" in den Einzelposten "Software" umgegliedert. Intern entwickelte Software, die nutzbar ist, wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich kumulierter Abschreibungen und etwaiger kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Marken und andere gesondert erworbene immaterielle Vermögenswerte Gesondert erworbene immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Kosten immaterieller Vermögenswerte, die im Zuge eines Unternehmenszusammenschlusses erworben werden, entsprechen dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbsdatum. Nach dem erstmaligen Ansatz werden immaterielle Vermögenswerte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich kumulierter Abschreibungen und etwaiger kumulierter Wertminderungsaufwendungen geführt. Abschreibungen werden linear über die geschätzte Nutzungsdauer der Vermögenswerte wie folgt berechnet:
Sachanlagen Sachanlagen umfassen Grundstücke und Gebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen, Mietereinbauten und im Bau befindliche Anlagen sowie Vorauszahlungen. Sachanlagen werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, die den Kaufpreis sowie jedwede Kosten umfassen, die dem Erwerb bis zu dem Datum, zu dem der Vermögenswert genutzt werden kann, zurechenbar sind. Staatliche Zuschüsse für Vermögenswerte werden bei Erreichen des Buchwertes des Vermögenswertes abgezogen. Nach dem erstmaligen Ansatz werden Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich kumulierter Abschreibungen und etwaiger Wertminderungsaufwendungen bewertet. Abschreibungen werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögenswerte wie folgt berechnet:
Mietereinbauten werden über den kürzeren Zeitraum aus der voraussichtlichen Laufzeit des zugehörigen Leasingverhältnisses und der geschätzten Nutzungsdauer von 12 Jahren abgeschrieben. Die Restwerte, die geschätzte Nutzungsdauer und die Abschreibungsmethoden für Sachanlagen werden einmal pro Geschäftsjahr überprüft und erforderlichenfalls für die Zukunft angepasst. Nutzungsrechte Zu Beginn eines Vertrages wird beurteilt, ob ein Vertrag ein Leasingverhältnis begründet oder beinhaltet. Ein einmaliger Erfassungs- und Bewertungsansatz wird auf alle Leasingverhältnisse, mit Ausnahme kurzfristiger und geringwertiger Leasingverhältnisse angewandt. Nutzungsrechte, die das Recht zur Nutzung der zugrundeliegenden Vermögenswerte abbilden sowie Leasingverbindlichkeiten betreffend Leasingzahlungen werden erfasst. Nutzungsrechte werden zum Bereitstellungsdatum des Leasingverhältnisses erfasst. Nutzungsrechte werden zu Anschaffungskosten bewertet, abzüglich etwaiger Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen, und um etwaige Neubewertungen von Leasingverhältnissen berichtigt. Die Kosten von Nutzungsrechten umfassen den Betrag der erfassten Leasingverbindlichkeiten, anfänglich angefallene direkte Kosten sowie am bzw. vor dem Bereitstellungdatum geleistete Leasingzahlungen, abzüglich etwaiger vereinnahmter Leasinganreize. Nutzungsrechte werden linear über den kürzeren Zeitraum aus der Leasinglaufzeit und der geschätzten Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:
Die für die Erfassung kurzfristiger Leasingverhältnisse geltende Ausnahmeregelung wird auf kurzfristige Leasingverhältnisse (Leasingverhältnisse mit einer Leasinglaufzeit von höchstens 12 Monaten ab dem Bereitstellungsdatum und ohne Kaufoption) angewandt. Die für die Erfassung geringwertiger Vermögenswerte geltende Ausnahmeregelung wird auf Leasingverhältnisse angewandt, für die ein geringer Wert angenommen wird. Leasingzahlungen auf kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse über geringwertige Vermögenswerte werden linear über die Leasinglaufzeit erfasst. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien sind Immobilien, die der Erzielung von Mieteinnahmen bzw. der Kapitalwerterhöhung oder beidem dienen, jedoch nicht für die Lieferung von Waren bzw. die Erbringung von Dienstleistungen oder für administrative Zwecke genutzt werden. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, die den Kaufpreis und jedwede direkt zurechenbare Aufwendungen, einschließlich Transaktionskosten umfassen. Nach dem erstmaligen Ansatz werden als Finanzinvestition gehaltene Immobilien zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, abzüglich etwaiger kumulierter Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen. Abschreibungen werden linear über die geschätzte Nutzungsdauer der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien berechnet. Die Nutzungsdauer entspricht der anderer Gebäude. Fremdkapitalkosten Fremdkapitalkosten, die unmittelbar dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines Vermögenswerts zugeordnet werden können, für den ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist, um ihn in seinen beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand zu versetzen (ein qualifizierender Vermögenswert) werden als Teil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des Vermögenswertes kapitalisiert. Alle weiteren Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand verbucht, in der sie anfallen. Fremdkapitalkosten setzen sich aus Zinsen und sonstigen Kosten zusammen, die im Zusammenhang mit der Aufnahme von Fremdkapital anfallen. Investitionen in Tochtergesellschaften Investitionen in Tochtergesellschaften werden nach der Equity-Methode in der Bilanz der Muttergesellschaft bewertet. Der Anteil am Gewinn/Verlust von Tochtergesellschaften nach Eliminierung der nicht realisierten Gewinne und Verluste aus Transaktionen zwischen der Muttergesellschaft und den Tochtergesellschaften sowie unter Einbeziehung der Auswirkungen der Abschreibung von Berichtigungen des beizulegenden Zeitwertes, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erfasst werden, wird in der Gewinn- und Verlustrechnung der Muttergesellschaft erfasst. Wertminderungsprüfung langfristiger Vermögenswerte Geschäftswert und laufende Softwareentwicklungen werden jährlich überprüft. Der Buchwert sonstiger langfristiger Vermögenswerte wird jährlich auf Anzeichen einer Wertminderung überprüft. Sofern Anzeichen für eine Wertminderung vorhanden sind, wird geprüft, ob die Erfassung eines Wertminderungsaufwands für einzelne Vermögenswerte sowie Gruppen von Vermögenswerten erforderlich ist. Sofern der erzielbare Betrag eines Vermögenswertes unter seinem Buchwert liegt, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst, sodass der Buchwert auf den erzielbaren Betrag reduziert wird. Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus dem Nettoveräußerungspreis eines Vermögenswertes und dessen Nutzungswert. Der Nutzungswert wird bewertet als Barwert des voraussichtlichen Netto-Cashflows aus der Nutzung des Vermögenswertes bzw. der Gruppe von Vermögenswerten und des voraussichtlichen Netto-Cashflows aus der Veräußerung des Vermögenswertes bzw. der Gruppe von Vermögenswerten nach dem Ende der Nutzungsdauer. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte Der Konzern klassifiziert langfristige Vermögenswerte als "zur Veräußerung gehalten", wenn der zugehörige Buchwert überwiegend durch ein Veräußerungsgeschäft und nicht durch fortgesetzte Nutzung realisiert wird. Die betreffenden langfristigen Vermögenswerte werden zum geringeren Betrag aus ihrem Buchwert und dem beizulegenden Zeitwert, abzüglich Veräußerungskosten angesetzt. Die Kriterien zur Einstufung als "zur Veräußerung gehalten" sind nur dann erfüllt, wenn eine Veräußerung hochwahrscheinlich ist, der Vermögenswert im gegenwärtigen Zustand sofort veräußerbar ist und die Veräußerung voraussichtlich innerhalb eines Jahres ab dem Datum der Einstufung erfolgt. Langfristige Vermögenswerte, die als "zur Veräußerung gehalten" eingestuft werden, werden nicht abgeschrieben oder amortisiert. Vorräte Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus kalkulierten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (gewichteter Durchschnitt) und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die kalkulierten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten setzen sich zusammen aus den Kosten des Erwerbs und anderen Kosten, die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Ort und in ihren derzeitigen Zustand zu versetzen. Hiervon umfasst sind die Kosten des Transports von zentralen Lagern in einzelne Märkte. Lieferantenrabatte, die den Vorratsartikeln zurechenbar sind, reduzieren die kalkulierten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Fremdkapitalkosten sind nicht in den kalkulierten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten enthalten. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten notwendigen Vertriebskosten. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte Finanzielle Vermögenswerte werden bei ihrem erstmaligen Ansatz klassifiziert und im Anschluss auf der Grundlage von zwei Kriterien zu fortgeführten Anschaffungskosten, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert sowie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet: dem Geschäftsmodell zur Steuerung der Vermögenswerte, sowie der Feststellung, ob die vertraglichen Zahlungsströme des Instruments ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag darstellen. Erwerbungen oder Veräußerungen finanzieller Vermögenswerte werden zum Handelsdatum verbucht. Mit Ausnahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die keine wesentliche Finanzierungskomponente enthalten, bewertet der Konzern einen finanziellen Vermögenswert bei seinem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich - sofern keine erfolgswirksame Bewertung zum beizulegenden Zeitwert erfolgt-Transaktionskosten. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die keine wesentliche Finanzierungskomponente enthalten, werden zum Transaktionspreis angesetzt. Zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzte finanzielle Vermögenswerte werden im Anschluss anhand der Effektivzinsmethode bewertet und unterliegen einer Wertminderung. Gewinne und Verluste werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, wenn der Vermögenswert ausgebucht, modifiziert oder wertgemindert wird. Diese Kategorie ist für den Konzern besonders relevant und wird grundsätzlich auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Forderungen angewandt. Bei der Folgebewertung werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert angesetzte finanzielle Vermögenswerte in der Bilanz zu ihrem beizulegenden Zeitwert geführt, wobei Nettoveränderungen im beizulegenden Zeitwert als Finanzaufwendungen (negative Nettoveränderungen im beizulegenden Zeitwert) bzw. Finanzerträge (positive Nettoveränderungen im beizulegenden Zeitwert) in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt werden. Finanzielle Vermögenswerte, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasst werden, umfassen zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte sowie finanzielle Vermögenswerte, die bei ihrem erstmaligen Ansatz erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden. Finanzielle Vermögenswerte werden als "zu Handelszwecken gehalten" eingestuft, wenn sie zum Zwecke eines baldigen Verkaufs bzw. Rückkaufs erworben werden. Derivate, einschließlich gesonderter eingebetteter Derivate, werden ebenfalls "als zu Handelszwecken gehalten" klassifiziert, soweit sie nicht als wirksame Absicherungsinstrumente designiert sind. Diese Kategorie umfasst Derivate, die nicht als Absicherungen und Sicherheiten designiert sind, da sie zu Handelszwecken gehalten werden. Derzeit ist die Kategorie der erfolgsneutral erfassten finanziellen Vermögenswerte für den Konzern nicht relevant. Ein finanzieller Vermögenswert bzw. Teil eines finanziellen Vermögenswertes wird aus der Bilanz ausgebucht, wenn die Rechte zum Bezug von Zahlungsströmen aus dem Vermögenswert ausgelaufen sind oder der Konzern seine Rechte auf den Bezug von Zahlungsströmen aus dem Vermögenswert übertragen hat oder der Konzern eine Verpflichtung zur uneingeschränkten und unverzüglichen Weiterreichung der Zahlungsströme aus dem Vermögenswert übernommen hat und entweder im Wesentlichen alle Risiken und Chancen des Vermögenswertes übertragen oder weder im Wesentlichen alle Risiken und Chancen des Vermögenswertes übertragen noch behalten hat, jedoch die Verfügungsgewalt über den Vermögenswert übertragen hat. Wertminderungen werden als Wertberichtigung der erwarteten Ausfälle für alle Schuldtitel verbucht, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert gehalten werden. Die erwarteten Ausfälle basieren auf der Differenz zwischen den vertragsgemäß fälligen Zahlungsströmen und allen vom Konzern erwarteten Zahlungsströmen, abgezinst mit einer Schätzung des ursprünglichen Effektivzinssatzes. Die erwarteten Zahlungsströme beinhalten jedwede Zahlungsströme aus der Veräußerung der gehaltenen Sicherheit bzw. anderen Bonitätsverbesserungen, die integraler Bestandteil der Vertragsbedingungen sind. Für Ausfallrisiken, die sich seit dem erstmaligen Ansatz nicht wesentlich erhöht haben, werden erwartete Ausfälle für Kreditverluste gebildet, die aus möglichen Ausfallereignissen in den nächsten 12 Monaten resultieren. Für Ausfallrisiken, die sich seit dem erstmaligen Ansatz wesentlich erhöht haben, ist eine Verlustwertberichtigung für erwartete Ausfälle über die verbleibende Risikodauer ungeachtet des Zeitpunkts des Ausfalls erforderlich. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wendet der Konzern einen vereinfachten Ansatz für die Berechnung der erwarteten Ausfälle an und erfasst eine Verlustwertberichtigung basierend auf den über die Lebensdauer erwarteten Ausfällen zu jedem Abschlussstichtag - ungeachtet aller Veränderungen des Ausfallrisikos - unter Verwendung einer Rückstellungsmatrix, basierend auf Erfahrungswerten der Ausfälle in der Vergangenheit und berichtigt um zukunftsorientierte Faktoren betreffend die Schuldner und das wirtschaftliche Umfeld. Ein finanzieller Vermögenswert wird abgeschrieben, wenn einer Erzielbarkeit der vertraglichen Zahlungsströme unter normalen Umständen nicht mehr zu erwarten ist. Vorauszahlungen Vorauszahlungen werden zum Anschaffungspreis angesetzt. Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen Der Bilanzposten "Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen" umfasst Bankguthaben sowie sofort verfügbare und kurzfristige Einlagen. Eigenkapital - Rücklage für Entwicklungsprojekte Die Rücklage für Entwicklungsprojekte, die im Einzelabschluss der Muttergesellschaft ausgewiesen ist, umfasst einen Betrag, der den kapitalisierten Entwicklungsprojekten entspricht - ohne Zahlungen für trennbare Vermögenswerte, wie z. B Softwarelizenzen und bereinigt um die Ertragsteuerauswirkung. Diese Rücklage stellt eine nicht ausschüttungsfähige Eigenkapitalrücklage dar und kann nicht für Dividenden oder den Ausgleich von Fehlbeträgen verwendet werden. Werden Entwicklungsprojekte veräußert oder amortisiert, wird die Rücklage im Wege einer Übertragung aus der Rücklage für Entwicklungsprojekte in die ausschüttungsfähigen Eigenkapitalrücklagen reduziert. Pensionen Der Konzern hat mit der Mehrheit seiner Mitarbeiter beitragsorientierte Pensionspläne und ähnliche Vorsorgeprogramme vereinbart. Beiträge für beitragsorientierte Versorgungspläne, bei denen der Konzern feste Rentenzahlungen an unabhängige Rentenfonds leistet, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Periode erfasst, in der sie anfallen. Etwaige ausstehende Beiträge werden in der Bilanz als "Sonstige Verbindlichkeiten" ausgewiesen. Für leistungsorientierte Versorgungspläne wird eine jährliche versicherungsmathematische Berechnung (Anwartschaftsbarwertverfahren) des Barwerts zukünftiger Leistungen aus dem leistungsorientierten Plan vorgenommen. Der Barwert wird auf der Grundlage von Annahmen zur zukünftigen Entwicklung von Variablen, wie Gehaltshöhe, Zinssätzen, Inflation, Renteneintrittsalter und Sterblichkeit ermittelt. Der versicherungsmathematische Barwert wird in der Bilanz unter den Pensionsverpflichtungen ausgewiesen. Die Pensionskosten für das jeweilige Jahr werden in der Gewinn- und Verlustrechnung auf der Basis der versicherungsmathematischen Schätzungen zu Beginn des Jahres erfasst. Etwaige Abweichungen zwischen der berechneten Entwicklung der Verbindlichkeiten für diese Pläne und den am Jahresende ermittelten realisierten Beträgen stellen versicherungsmathematische Gewinne bzw. Verluste dar, die im sonstigen Ergebnis erfasst werden. Rückstellungen Rückstellungen werden gebildet, wenn dem Konzern aus Ereignissen der Vergangenheit eine rechtliche oder faktische Verpflichtung entstanden ist, und der Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen zur Erfüllung der Verpflichtung wahrscheinlich ist. Der als Rückstellung ausgewiesene Betrag stellt die bestmögliche Schätzung der Geschäftsleitung zu den zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlichen Aufwendungen dar. Die zur Erfüllung der Verpflichtung anfallenden Kosten werden bei der Bildung der Rückstellung abgezinst, wenn der Effekt für die Bewertung der Verpflichtung wesentlich ist. Soweit maßgeblich wird eine Rückstellung für belastende kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse über geringwertige Vermögenswerte gebildet, wenn der zu erwartende Nutzen für den Konzern aus einem Vertrag niedriger ist als die unvermeidlichen Kosten für die Erfüllung seiner aus diesem Vertrag entstehenden Verpflichtungen. Die Versicherungsrückstellungen beinhalten die versicherungsmathematisch geschätzten Kosten, die der Konzern voraussichtlich für bis zum Abschlussstichtag eingetretene versicherte Ereignisse und die Risikomarge tragen muss. Die Schätzung beinhaltet Beträge, die voraussichtlich für die Erfüllung der Verpflichtungen anfallen. Die Abzinsung erfolgt auf der Basis einer Schätzung für den erwarteten Zahlungszeitraum. Zu den sonstigen Rückstellungen gehören unter anderem Rückstellungen für Gewährleistungen, Restrukturierungskosten und Jubiläumsgelder. Rückstellungen für gewährleistungsbezogene Kosten werden beim Verkauf eines Produkts gebildet, bei dem der Konzern für zukünftige Gewährleistungskosten haftet. Der erstmalige Ansatz basiert auf den Erfahrungen aus der Vergangenheit. Die Schätzung der gewährleistungsbezogenen Kosten wird jährlich überprüft. Restrukturierungskosten werden unter den Verbindlichkeiten erfasst, wenn den Betroffenen spätestens am Ende des Berichtzeitraums ein detaillierter, offizieller Restrukturierungsplan angekündigt wurde. Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten werden, je nach Art, beim erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten, Darlehen, Fremdkapital und Verbindlichkeiten oder als zur Absicherung bestimmte Derivate in wirksamen Sicherungsgeschäften klassifiziert. Alle finanziellen Verbindlichkeiten werden bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert und - im Fall von Darlehen, Fremdkapitalaufnahmen und Verbindlichkeiten - abzüglich direkt zurechenbarer Transaktionskosten bewertet. Zu den finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns gehören Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, Darlehen und Fremdkapital sowie derivative Finanzinstrumente. Bei der Folgebewertung werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasste Verbindlichkeiten in der Bilanz zum beizulegenden Zeitwert geführt, wobei Nettoveränderungen im beizulegenden Zeitwert als finanzielle Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden. Zu den erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfassten finanziellen Verbindlichkeiten gehören zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten sowie finanzielle Verbindlichkeiten, die beim erstmaligen Ansatz als "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasst" designiert werden. Finanzielle Verbindlichkeiten werden als "zu Handelszwecken gehalten" klassifiziert, wenn sie zum Zwecke des kurzfristigen Wiederankaufs anfallen. Diese Kategorie beinhaltet auch vom Konzern abgeschlossene derivative Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente in Sicherungsbeziehungen designiert sind. Gesondert erfasste eingebettete Derivate werden ebenfalls als "zu Handelszwecken gehalten" klassifiziert, sofern sie nicht als wirksame Sicherungsinstrumente designiert sind. Der Konzern hat keine finanziellen Verbindlichkeiten als "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasst" designiert. Nach dem erstmaligen Ansatz werden zinstragende Darlehen, Fremdkapitalaufnahmen und Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Dementsprechend werden etwaige Differenzen zwischen dem Erlös und dem Nennwert über die Laufzeit des Darlehens hinweg oder bei Ausbuchung in der Gewinn- und Verlustrechnung als finanzielle Aufwendungen ausgewiesen. Diese Kategorie hat für den Konzern die höchste Bedeutung. Diese Kategorie gilt allgemein für zinstragende Darlehen und Fremdkapitalaufnahmen. Eine finanzielle Verbindlichkeit wird ausgebucht, wenn die aus ihr resultierende Verpflichtung erfüllt oder aufgehoben wird oder ausläuft. Wird eine bestehende finanzielle Verbindlichkeit gegen eine andere Verbindlichkeit seitens desselben Darlehensgebers zu grundverschiedenen Bedingungen ausgetauscht oder werden die Bedingungen einer bestehenden Verbindlichkeit wesentlich geändert, so werden ein derartiger Austausch bzw. eine derartige Änderung als Ausbuchung der ursprünglichen Verbindlichkeit und Erfassung einer neuen Verbindlichkeit behandelt. Die Differenz in den jeweiligen Buchwerten wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Leasingverbindlichkeiten Leasingverbindlichkeiten werden am Bereitstellungsdatum zum Barwert der über die Leasinglaufzeit zu leistenden Leasingzahlungen angesetzt. Diese Leasingzahlungen beinhalten feste Zahlungen (einschließlich de facto fester Zahlungen) abzüglich etwaiger zu erhaltender Leasinganreize, variable Leasingzahlungen, die an einen Index oder (Zins-)Satz gekoppelt sind sowie Beträge, die voraussichtlich im Rahmen von Restwertgarantien zu entrichten sein werden. Die Leasingzahlungen umfassen ferner den Ausübungspreis einer Kaufoption, deren tatsächliche Ausübung hinreichend sicher ist sowie Strafzahlungen für eine Kündigung des Leasingverhältnisses, wenn in der Laufzeit berücksichtigt ist, dass eine Kündigungsoption ausgeübt wird. Variable Leasingzahlungen, die nicht von einem Index oder einem (Zins-)Satz abhängen, werden als Aufwendungen in dem Zeitraum verbucht, in dem das/die eine Zahlung auslösende Ereignis/Bedingung eintritt. Bei der Berechnung des Barwertes von Leasingzahlungen ist der Grenzfremdkapitalzinssatz zum Bereitstellungsdatum heranzuziehen, soweit nicht der dem Leasingverhältnis zugrunde liegende Zinssatz unmittelbar bestimmbar ist. Nach dem Bereitstellungsdatum wird der Wert der Leasingverbindlichkeiten erhöht, um den Zinszuwachs abzubilden und um die geleisteten Leasingzahlungen reduziert. Darüber hinaus wird der Buchwert von Leasingverbindlichkeiten neu bemessen, wenn Änderungen im Leasingverhältnis, der Leasinglaufzeit, den Leasingzahlungen (z. B. Änderungen bei den künftigen Zahlungen, bedingt durch eine Veränderung bei einem zur Bestimmung dieser Zahlungen verwendeten Index oder (Zins-)Satz) oder in der Beurteilung einer Kaufoption für den zugrunde liegenden Vermögenswert eintreten. Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten werden mit der erhaltenen Gegenleistung bzw. der entsprechenden Forderung bewertet. Steuern Tatsächliche Ertragsteueransprüche und -schulden werden mit dem Betrag bewertet, in dessen Höhe eine Erstattung von den Steuerbehörden bzw. eine Zahlung an die Steuerbehörden erwartet wird. Für die Berechnung des Betrages werden die Steuersätze und Steuervorschriften herangezogen, die am Abschlussstichtag gelten oder in Kürze gelten werden. Tatsächliche Ertragsteuern, die sich auf direkt im Eigenkapital erfasste Posten beziehen, werden im Eigenkapital und nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung oder der Gesamtergebnisrechnung erfasst. Latente Steuern werden zu Rechnungslegungszwecken am Abschlussstichtag unter Anwendung der Verbindlichkeitenmethode für temporäre Differenzen zwischen den Steuerbemessungsgrundlagen von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten und deren Buchwerten gebildet. Latente Steuerschulden werden für alle zu versteuernden temporären Differenzen erfasst und latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Differenzen sowie den Vortrag ungenutzter Steuergutschriften und etwaiger ungenutzter steuerlicher Verluste gebildet. Latente Steueransprüche werden in dem Umfang erfasst, wie es wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und der Vortrag ungenutzter Steuergutschriften und ungenutzter steuerlicher Verluste verwendet werden können. Der Buchwert latenter Steueransprüche wird zu jedem Abschlussstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, wie es nicht länger wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, das eine vollständige bzw. teilweise Verwendung des latenten Steueranspruches erlaubt. Nicht angesetzte latente Steueransprüche werden zu jedem Abschlussstichtag erneut beurteilt und in dem Umfang angesetzt, wie es wahrscheinlich geworden ist, dass ein künftiges zu versteuerndes Ergebnis eine Realisierung des latenten Steueranspruches erlauben wird. Latente Steueransprüche und -schulden werden zu Steuersätzen bewertet, die voraussichtlich in dem Jahr gelten, in dem der Anspruch realisiert bzw. die Schuld getilgt wird, basierend auf Steuersätzen (und Steuervorschriften), die zum Abschlussstichtag gelten bzw. in Kürze gelten werden. Latente Steuern für Posten, die außerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung angesetzt werden, werden außerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Latente Steuerposten werden entsprechend der zugrunde liegenden Transaktion entweder in der Gesamtergebnisrechnung oder direkt im Eigenkapital erfasst. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung zeigt die Zahlungsströme (Cashflows) aus operativer Tätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit im Geschäftsjahr, die Veränderungen in Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten im Geschäftsjahr sowie die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres. Der Cashflow-Effekt aus dem Erwerb und der Veräußerung von Unternehmen wird gesondert in den Cashflows aus Investitionstätigkeit ausgewiesen. Cashflows aus erworbenen Unternehmen werden ab dem Erwerbsdatum in der Kapitalflussrechnung erfasst. Cashflows aus der Veräußerung von Unternehmen werden bis zum Veräußerungsdatum erfasst. Cashflows aus operativer Tätigkeit werden anhand der indirekten Methode als das um zahlungsunwirksame Betriebsgegenstände, Veränderungen im Working Capital, Zinszahlungen und gezahlte Ertragsteuern bereinigte Ergebnis vor Steuern berechnet. Cashflows aus Investitionstätigkeit umfassen Zahlungen im Zusammenhang mit dem Erwerb und der Veräußerung von Unternehmen, immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien und anderen langfristigen Vermögenswerten sowie dem Erwerb und der Veräußerung von Wertpapieren, die nicht als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente klassifiziert sind. Die Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit umfassen Veränderungen in der Größe bzw. Zusammensetzung von Aktienkapital und zugehörigen Kosten sowie der Aufnahme von Darlehen, der Tilgung zinstragender Schulden, einschließlich Leasingverbindlichkeiten und Dividendenzahlungen an Aktionäre. Cashflows, die in anderen Währungen als der funktionalen Währung notieren, werden unter Anwendung durchschnittlicher Wechselkurse umgerechnet, soweit diese nicht signifikant vom Kurs am Transaktionsdatum abweichen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Sonstiges Aufgegebene Geschäftsbereiche Der Posten aufgegebene Geschäftsbereiche stellt einen gesonderten wesentlichen Geschäftszweig dar, der veräußert wurde. Die Ergebnisse aufgegebener Geschäftsbereiche werden gesondert in der Gewinn- und Verlustrechnung als Jahresergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen nach Steuern dargestellt. Die Vergleichswerte werden angepasst. Eliminierungen zwischen den fortgeführten und den aufgegebenen Geschäftsbereichen werden dargestellt, um fortgeführte Geschäftsbereiche als Geschäftsbereiche nach der Trennung abzubilden. Vermögenswerte und Schulden im Zusammenhang mit veräußerten aufgegebenen Geschäftsbereichen werden in den Vergleichszahlen in der Bilanz nicht als gesonderte Einzelposten dargestellt, es sei denn, dass die Kriterien für eine Klassifizierung als "zur Veräußerung gehalten" am Ende der Vergleichsperiode für die aufgegebenen Geschäftsbereiche als erfüllt betrachtet werden. Cashflows aus aufgegebenen Geschäftsbereichen werden nicht gesondert in der Kapitalflussrechnung dargestellt, sondern vielmehr in die Cashflows aus operativer Tätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit einbezogen. Konzernabschluss Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft Salling Group A/S sowie die Tochtergesellschaften, über welche die Salling Group A/S direkt bzw. indirekt einen beherrschenden Einfluss ausübt. Die Salling Group A/S übt ein beherrschenden Einfluss aus, wenn sie variable Renditen aus ihrer Beteiligung an einem Unternehmen bezieht bzw. beanspruchen kann und diese Renditen durch ihre Befugnis über das Unternehmen beeinflussen kann. Der Konzernabschluss wird auf der Grundlage der Geschäftsbücher der Mutter und der Tochtergesellschaften aufgestellt und stellt Rechnungslegungsposten ähnlicher Art zusammenfassend dar. Konzerninterne Transaktionen wurden bei der Konsolidierung eliminiert. Unternehmenszusammenschlüsse von Unternehmen unter gemeinsamer Beherrschung werden anhand der Interessenzusammenführungsmethode bilanziert und die Vergleichszahlen werden angepasst. Andere Unternehmenszusammenschlüsse werden anhand der Erwerbsmethode bilanziert, nach welcher die identifizierbaren erworbenen Vermögenswerte und Schulden jeweils zu ihren beizulegenden Zeitwerten am Erwerbsdatum bewertet werden. Sofern der Unternehmenszusammenschluss in mehreren Phasen abläuft, werden etwaige zuvor gehaltene Eigenkapitalanteile neu zu ihrem beizulegenden Zeitwert am Erwerbsdatum bewertet und etwaige resultierende Gewinne und Verluste in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Eventuelle bedingte Gegenleistungen, die vom Erwerber erbracht werden müssen, werden zum beizulegenden Zeitwert am Erwerbsdatum erfasst. Der Geschäftswert wird beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet, d. h. dem Überschuss aus der Summe der übertragenen Gegenleistung und dem für nicht beherrschende Anteile und etwaige zuvor gehaltene Anteile erfassten Betrag über die identifizierbaren erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden. Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäftswert zu Anschaffungskosten abzüglich etwaiger kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Zum Zwecke der Wertminderungsprüfung wird ein im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbener Geschäftswert ab dem Erwerbsdatum den jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns zugeordnet, die voraussichtlich von dem Zusammenschluss profitieren, unabhängig davon, ob diesen Einheiten weitere Vermögenswerte bzw. Schulden des übernommenen Unternehmens zugeordnet wurden. Put-Optionen in Bezug auf nicht beherrschende Anteile an Tochtergesellschaften, die im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen geschrieben werden, werden nach der antizipierten Erwerbsmethode behandelt, wonach ein Erwerb der von den Put-Optionen umfassten nicht beherrschenden Anteile zu dem Zeitpunkt angenommen wird, zu dem die Put-Optionen geschrieben werden. Für nicht beherrschende Anteile, die sich aus Call-Optionen zusammensetzen, die tatsächlich einen aktuellen Zugang zu den mit dem betreffenden Eigentumsanteil verbundenen Renditen bieten, wird ein Erwerb zu dem Zeitpunkt angenommen, zu dem die Call-Optionen geschrieben werden. Ein Betrag in Höhe der finanziellen Verpflichtung wird als Teil des Anschaffungspreises der Investitionen in Tochtergesellschaften erfasst. Demzufolge werden in Bezug auf die umfassten Minderheitsanteile keine nicht beherrschenden Anteile in der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung bzw. im Eigenkapital erfasst, da die nicht beherrschenden Anteile als erworben gelten. Die Verpflichtung in Bezug auf die Put-Optionen und die maßgeblichen Call-Optionen wird als Teil der sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erfasst und beim erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Bei der Folgebewertung wird die Verpflichtung in Bezug auf die Put-Optionen und maßgeblichen Call-Optionen zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Fremdwährungsumrechnung Für alle Unternehmen im Konzern wird eine funktionale Währung festgelegt. Die funktionale Währung ist die Währung, die im primären Wirtschaftsumfeld, in dem das Unternehmen tätig ist, verwendet wird. Transaktionen, die in anderen Währungen als der funktionalen Währung notieren, sind Fremdwährungstransaktionen. Beim erstmaligen Ansatz werden Fremdwährungstransaktionen zu den am Transaktionsdatum geltenden Wechselkursen in die funktionale Währung umgerechnet. Fremdwährungsdifferenzen, die zwischen den Wechselkursen am Transaktionsdatum und am Zahlungsdatum entstehen, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als finanzieller Ertrag bzw. finanzieller Aufwand erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie andere monetäre Posten, die in Fremdwährungen notieren, werden zu dem am Abschlussstichtag geltenden Wechselkurs in die funktionale Währung umgerechnet. Die Differenz zwischen den Wechselkursen am Abschlussstichtag und am Datum der Entstehung der Forderung oder Verbindlichkeit bzw. den Kursen im aktuellsten Geschäftsbericht wird in der Gewinn- und Verlustrechnung als finanzieller Ertrag bzw. finanzieller Aufwand erfasst. Die Bilanzen ausländischer konsolidierter Unternehmen werden unter Anwendung der am Abschlussstichtag geltenden Wechselkurse in DKK umgerechnet, wohingegen die Gewinn- und Verlustrechnungen sowie die Gesamtergebnisrechnung unter Anwendung der durchschnittlichen Wechselkurse umgerechnet werden. Fremdwährungsdifferenzen, die sich bei Umrechnung des Eigenkapitaleröffnungssaldos der betreffenden ausländischen Unternehmen unter Anwendung der Wechselkurse am Abschlussstichtag und der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Gesamtergebnisrechnung aus den Wechselkursen am Transaktionsdatum gegenüber den Wechselkursen am Abschlussstichtag ergeben, werden im sonstigen Ergebnis sowie in einer gesonderten Umrechnungsrücklage im Eigenkapital erfasst. Derivative Finanzinstrumente Der Konzern nutzt derivative Finanzinstrumente wie Devisenterminverträge und Zinsswaps zur Absicherung seiner Fremdwährungs- bzw. Zinsänderungsrisiken. Solche derivativen Finanzinstrumente werden bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert am Datum des Abschlusses eines Derivatvertrages angesetzt und bei der Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert neu bewertet. Veränderungen im beizulegenden Zeitwert derivativer Finanzinstrumente, die zur Absicherung von Zahlungsströmen bestimmt und entsprechend qualifiziert sind, werden im sonstigen Ergebnis erfasst und in den Perioden, in denen das Grundgeschäft die Gewinn- und Verlustrechnung beeinflusst, in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. Veränderungen im beizulegenden Zeitwert anderer derivativer Finanzinstrumente werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die positiven und negativen beizulegenden Zeitwerte derivativer Finanzinstrumente werden in die sonstigen finanziellen Vermögenswerte bzw. finanziellen Verbindlichkeiten einbezogen. Bewertung zum beizulegenden Zeitwert Der Konzern verwendet das Konzept des beizulegenden Zeitwertes im Zusammenhang mit bestimmten Offenlegungsvorschriften sowie zur Erfassung bestimmter Finanzinstrumente. Der beizulegende Zeitwert wird als der Preis definiert, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern für den Verkauf eines Vermögenswertes eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde ("Exit-Preis"). Beim beizulegenden Zeitwert handelt es sich um eine marktbasierte und nicht um eine unternehmensspezifische Bewertung. Der Konzern berücksichtigt die Annahmen, die die Marktteilnehmer bei der Preisbildung für den Vermögenswert bzw. die Schuld unter realen Marktbedingungen zugrunde legen würden. Hierzu zählen auch Annahmen zu den Risiken. Die Absicht des Konzerns, den Vermögenswert zu besitzen oder die Schuld zu begleichen, wird daher bei der Ermittlung des Zeitwerts nicht berücksichtigt. Die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts basiert auf dem Hauptmarkt. Sofern kein Hauptmarkt vorhanden ist, basiert die Bemessung auf dem vorteilhaftesten Markt, d. h. dem Markt, der den Preis des Vermögenswertes bzw. der Schuld abzüglich Transaktions- und Transportkosten maximiert. Die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts basiert so weit wie möglich auf den Marktwerten in aktiven Märkten (Stufe 1) bzw. alternativ auf Werten, die aus beobachtbaren Marktinformationen abgeleitet werden (Stufe 2). Wenn derartige beobachtbare Informationen nicht verfügbar sind oder nicht ohne signifikante Modifizierungen verwendet werden können, basieren beizulegende Zeitwerte auf allgemein anerkannten Bewertungsmethoden und angemessenen Schätzungen (Stufe 3). Der Konzern stellt am Ende der jeweiligen Berichtsperiode anhand einer erneuten Beurteilung der Einstufung (basierend auf der niedrigsten Inputstufe, die für die Bemessung des beizulegenden Zeitwertes im Ganzen maßgeblich ist) fest, ob Umgruppierungen zwischen den Hierarchiestufen erfolgt sind. Haupt- und Schlüsselkennzahlen in der Fünf-Jahres-Übersicht Veränderungen in der Zusammensetzung des Konzerns und in den angewandten Rechnungslegungsgrundsätzen haben zur Folge, dass nicht alle der in die Fünf-Jahres-Übersicht einbezogenen Haupt- und Schlüsselkennzahlen der Finanzkennzahlen des Konzerns vergleichbar sind, wie nachstehend erläutert: Die Haupt- und Schlüsselkennzahlen der Geschäftsjahre 2017-2018 wurden nicht an die geänderten Rechnungslegungsgrundsätze infolge der Implementierung des IFRS 16 in Bezug auf die Leasingverhältnisse des Konzerns angepasst, da die Änderungen rückwirkend, aber mit kumulativem Effekt der erstmaligen Anwendung des neuen Standards ab dem 1. Januar 2019 angewendet wurden. Entsprechend den konkreten Übergangsbestimmungen des Standards erfolgte zulässigerweise keine Anpassung der Vergleichszahlen. Aufgegebene Geschäftsbereiche sind in alle in der Fünf-Jahres-Übersicht dargestellten Haupt- und Schlüsselkennzahlen für das Geschäftsjahr 2017 einbezogen. Daher sind die Haupt- und Schlüsselkennzahlen für das Geschäftsjahr 2017 nicht mit den Haupt- und Schlüsselkennzahlen für die Geschäftsjahre 2018-2021 vergleichbar. Die in die Fünf-Jahres-Übersicht der finanziellen Höhepunkte des Konzerns einbezogenen Schlüsselkennzahlen wurden wie folgt berechnet: Die operative Marge bezeichnet das Betriebsergebnis (EBIT), dividiert durch den Gesamtumsatzerlös. Die Eigenkapitalrentabilität bezeichnet das Gesamtjahresergebnis, dividiert durch das durchschnittliche Eigenkapital (Durchschnitt des Eigenkapitals zu Beginn und am Ende des Jahres). Das Verhältnis Nettoverschuldung/EBITDA bezeichnet die zinstragende Nettoverschuldung, dividiert durch das Betriebsergebnis vor planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen (EBITDA). 3 Wesentliche rechnungslegungsbezogene Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen Die Aufstellung des Jahresabschlusses verlangt von der Geschäftsleitung Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen, die die ausgewiesenen Beträge der Umsatzerlöse, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie die Anhangangaben und die Angabe von Eventualguthaben und Eventualverbindlichkeiten beeinflussen. Unsicherheiten hinsichtlich dieser Annahmen und Schätzungen können zu Ergebnissen führen, die eine wesentliche Anpassung des Buchwerts von Vermögenswerten und Schulden in künftigen Abrechnungszeiträumen erforderlich machen. Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden hat die Geschäftsleitung die folgenden Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen zugrunde gelegt, die die größten Auswirkungen auf die im Jahresabschluss ausgewiesenen Beträge haben: Ansatz von Nutzungsrechten und Leasingverbindlichkeiten Beim Ansatz von Nutzungsrechten und Leasingverbindlichkeiten sind die Leasinglaufzeiten der Leasingverhältnisse zu bestimmen. Die Leasinglaufzeit ist die unkündbare Laufzeit des Leasingverhältnisses unter Einbeziehung der Zeiträume, die sich aus einer Option zur Verlängerung des Leasingverhältnisses ergeben, sofern die Ausübung dieser Option hinreichend sicher ist bzw. der Zeiträume, die sich aus einer Option zur Kündigung des Leasingverhältnisses ergeben, sofern hinreichend sicher ist, dass diese Option nicht ausgeübt wird. Mehrere Leasingverträge enthalten Verlängerungs- und Kündigungsoptionen. Der Konzern wendet bei der Beurteilung, ob die Ausübung einer Verlängerungs- bzw. Kündigungsoption des Leasingverhältnisses hinreichend sicher ist, ein Ermessen an. Das heißt, dass alle maßgeblichen Faktoren berücksichtigt werden, die einen wirtschaftlichen Anreiz zur Ausübung bzw. Nichtausübung der Verlängerungs- bzw. Kündigungsoption geben. Nach dem Bereitstellungsdatum nimmt der Konzern eine erneute Beurteilung der Leasinglaufzeit dahingehend vor, ob ein signifikantes Ereignis oder eine signifikante Änderung von Umständen eingetreten ist, das bzw. die innerhalb seiner Kontrolle liegt und sich auf seine Fähigkeit zur Ausübung bzw. Nichtausübung der Kündigungs- bzw. Verlängerungsoption auswirkt (z. B. die Errichtung bedeutsamer Mietereinbauten). Bei Leasingvereinbarungen über Grundstücke und Gebäude sind Verlängerungszeiträume als Teil der Leasinglaufzeit für Leasingverhältnisse mit kürzeren unkündbaren Zeiträumen einbezogen. Die Verlängerungszeiträume werden für den Zeitraum einbezogen, über den der Konzern voraussichtlich das Leasingverhältnis fortführen wird. Berücksichtigt wird hierbei der Umstand, dass sich das Einzelhandelsgeschäft in der Zukunft gegenüber den aktuellen Verhältnissen anders darstellen könnte. Die Verlängerungszeiträume für Leasingvereinbarungen über Grundstücke und Gebäude mit längeren unkündbaren Zeiträumen werden nicht als Teil der Leasinglaufzeit einbezogen, da ihre Ausübung nicht hinreichend sicher ist. Ferner sind die Verlängerungsoptionen für Leasingvereinbarungen über Kraftfahrzeuge nicht als Teil der Leasinglaufzeit einbezogen, da der Konzern typischerweise Kraftfahrzeuge nicht länger als für den unkündbaren Zeitraum anmietet und daher keine Verlängerungsoptionen ausübt. Bewertung von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen, Nutzungsrechten und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Nutzungsrechte und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien werden einer Wertminderungsprüfung unterzogen, wenn Anzeichen für eine Wertminderung vorliegen. Für den Geschäftswert und immaterielle Vermögenswerte, die noch nicht genutzt werden, erfolgen jährliche Wertminderungsprüfungen. Ein Wertminderungsaufwand wird erfasst, wenn der erzielbare Betrag eines Vermögenswertes unter seinem Buchwert liegt. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Kosten der Veräußerung und Nutzungswert. Die Berechnung des beizulegenden Zeitwertes abzüglich Kosten der Veräußerung erfolgt auf der Grundlage verfügbarer Daten aus verbindlichen Verkaufstransaktionen zu marktüblichen Konditionen für ähnliche Vermögenswerte bzw. auf der Grundlage beobachtbarer Marktpreise abzüglich der zusätzlichen Kosten für die Veräußerung des Vermögenswertes. Der Nutzungswert wird auf der Basis eines diskontierten Cashflow-Modells (DCF-Modell) berechnet. Die Cashflows leiten sich aus dem Fünf-Jahres-Finanzplan ab. Der erzielbare Betrag wird durch den dem DCF-Modell zugrunde liegenden Abzinsungssatz sowie durch die Entwicklung von Umsatz und Bruttomargen im Prognosezeitraum und die für die Hochrechnung verwendete Wachstumsrate beeinflusst. Bei den meisten immateriellen Vermögenswerten liegt kein beizulegender Zeitwert abzüglich Kosten der Veräußerung vor. Die wichtigsten Annahmen, die zur Bestimmung des erzielbaren Betrages herangezogen werden, sind in den maßgeblichen Anhangangaben dargestellt und näher erläutert. Planmäßige Abschreibungen Die Nutzungsdauer und Restwerte von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen, Nutzungsrechten und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden jährlich auf der Basis verfügbarer Informationen überprüft. Falls erforderlich werden sie für die Zukunft angepasst. Veränderungen in den Schätzungen von Nutzungsdauer und Restwerten können die jährlichen planmäßigen Abschreibungen und damit das Jahresergebnis signifikant beeinflussen. Vorräte Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus kalkulierten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (gewichteter Durchschnitt) und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die ermittelten Kosten beinhalten Lieferantenrabatte. Lieferantenrabatte werden angesetzt, wenn es wahrscheinlich ist, dass der mit der Transaktion verbundene wirtschaftliche Nutzen dem Konzern zufließt. Eine konkrete Beurteilung der Notwendigkeit zur Abschreibung veralteter Bestände erfolgt auf der Grundlage des zukünftigen Verkaufspotenzials. Erfassung des Unternehmenszusammenschlusses (Erwerb des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco) Im Rahmen der Erfassung der Übernahme des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco werden die identifizierbaren erworbenen Vermögenswerte und Schulden zu ihren beizulegenden Zeitwerten am Erwerbsdatum angesetzt. Im Rahmen dieses Prozesses arbeitete der Konzern mit einem externen polnischen Immobiliensachverständigen zusammen, der Marktbewertungen aller erworbenen Grundstücke und Gebäude erstellt hat. Im Zuge der Erfassung des Unternehmenszusammenschlusses wurden die Grundstücke und Gebäude auf der Grundlage dieser Marktbewertungen angesetzt. Der externe polnische Immobiliensachverständige hat ferner alle externen Leasingvereinbarungen über Immobilien bewertet, um festzustellen, ob die Leasingbedingungen im Vergleich zu den Marktbedingungen günstig oder ungünstig sind. Die günstigen und ungünstigen Bedingungen sind als Teil der Bewertung der Nutzungsrechte abgebildet. Weitere Informationen sind unter den Ziffern 23 und 27 im Anhang angegeben.
Verkäufe des Konzerns erfolgen ganz überwiegend gegen Barzahlung bei Lieferung. Das Zahlungsziel für die übrigen Umsätze beträgt 30 Tage und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bei fristgemäßer Zahlung nicht zinstragend. Keine Verträge mit Kunden haben eine erwartete Laufzeit von mehr als einem Jahr und entsprechend dem praktischen Behelf erfolgen keine Angaben zur Höhe des den nicht erfüllten bzw. teilweise nicht erfüllten Leistungsverpflichtungen zugeordneten Transaktionspreises. Der Betrag bezieht sich auf eine begrenzte Anzahl an Aufträgen, die vor dem Jahresende eingingen und deren Lieferung erst nach dem Jahresende erfolgt. Alle Erlöse aus Verträgen mit Kunden werden zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst und es werden keine Umsatzerlöse aus in früheren Jahren erfüllten Leistungsverpflichtungen erfasst. Zum 31. Dezember 2021 bzw. zum 31. Dezember 2020 waren keine wesentlichen vertraglichen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten oder Rückgaberechte und Erstattungsverbindlichkeiten erfasst. In einigen wenigen Fällen, die hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Online-Geschäft stehen, fungiert der Konzern als Vermittler und arrangiert hierbei die Übertragung von Waren auf den Kunden durch eine andere Partei. In allen übrigen Fällen ist der Konzern verantwortlich für die Lieferung der über die Märkte und online verkauften Waren und Dienstleistungen.
2021 umfasste das Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung einen Betrag in Höhe von 0,3 Mio. DKK (2020: 0,3 Mio. DKK), der an andere Wirtschaftsprüfer (die in der Jahreshauptversammlung der Salling Group Forsikring A/S bestellten Wirtschaftsprüfer) gezahlt wurde. Alle sonstigen vorstehend angegebenen Honorare wurden an EY gezahlt.
Überleitung der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Ertragsteuer
Der geringe Effektivsteuersatz in Deutschland für 2020 ist auf Anpassungen an die Steuern vorheriger Zeiträume auf Konzernebene zurückzuführen. Die Unternehmen des Konzerns Netto Indygo Sp. Z o.o waren 2021 unrentabel und der mit dem steuerlichen Verlustvortrag verbundene latente Steueranspruch wurde nur teilweise angesetzt. Gleichzeitig handelte es sich bei dem Erwerb um einen abgezinsten Kauf und im Zusammenhang mit dem Erwerbsgewinn wurden keine Steuern angesetzt. 2021 wurde die Salling Group Sverige AB liquidiert und der Effektivsteuersatz betrug 0 % (2020:4,8 %). Ursächlich für den geringen Effektivsteuersatz in Schweden für 2020 waren nicht realisierte steuerliche Verlustvorträge. Steuern auf das sonstige Ergebnis
11 Immaterielle Vermögenswerte
Wertminderungsaufwendungen während des Jahres Für die Wertminderungsprüfung wird der durch Unternehmenszusammenschlüsse erworbene Geschäftswert den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet, die von den aus den Erwerbungen resultierenden Synergien profitieren. Buchwert des Geschäftswertes innerhalb des Konzerns:
Die Geschäftswertbeträge des Konzerns beziehen sich auf das dänische und das deutsche Einzelhandelsgeschäft. Im Januar 2022 wurde die Plattform wupti.com geschlossen und in der Folge ein Wertminderungsaufwand erfasst, um den Buchwert des mit dem dänischen Einzelhandelsgeschäft verbundenen Teils des Geschäftswertes, der sich auf Synergien zwischen wupti.com und anderen Teilen des dänischen Einzelhandelsgeschäftes bezog, auf Null zu reduzieren. Der erzielbare Betrag des verbleibenden Geschäftswertes wurde auf der Grundlage einer Berechnung des Nutzungswertes anhand von Cashflow-Prognosen aus dem von der Geschäftsleitung genehmigten Fünf-Jahres-Finanzplan ermittelt. Der auf die Cashflow-Prognosen angewandte Vorsteuerabzinsungssatz beträgt 6 % (2020: 6 %) und die über den Fünf-Jahres-Zeitraum hinausgehenden Cashflows wurden mit einer angenommenen Wachstumsrate von 2 % (2020: 2 %) hochgerechnet, die der erwarteten langfristigen Inflationsrate entspricht. Aus der Wertminderungsprüfung wurden von der Geschäftsleitung keine weiteren Wertminderungsaufwendungen in Bezug auf den Geschäftswert festgestellt. Die Berechnung des Nutzungswerts hängt stark von den folgenden grundsätzlichen Annahmen ab: Entwicklung von Umsatz und Bruttomargen während des Prognosezeitraums, angenommene Wachstumsraten für die Hochrechnung der Cashflows über den Prognosezeitraum hinaus und angenommener Abzinsungssatz. Die Entwicklung von Umsatz und Bruttomargen basiert auf den Erwartungen eines durchschnittlichen Wachstums für die Jahre 2022-2026. Abzinsungssätze stellen die aktuelle Marktbewertung der Risiken dar. Dabei werden der Zeitwert von Geld und individuelle Risiken der zugrunde liegenden Vermögenswerte berücksichtigt, die nicht in die Cashflow-Schätzungen einbezogen wurden. Die Berechnung des Abzinsungssatzes basiert auf den konkreten Umständen des Konzerns und wird aus dessen durchschnittlichem Kapitalkostensatz (Weighted Average Cost of Capital, WACC) abgeleitet. Der WACC berücksichtigt sowohl die Verschuldung als auch das Eigenkapital. Die Eigenkapitalkosten werden aus der von den Investoren des Konzerns erwarteten Anlagerendite abgeleitet. Die Fremdkapitalkosten basieren auf den zinstragenden Fremdkapitalaufnahmen, die der Konzern bedienen muss. Die Betafaktoren werden jährlich auf der Basis öffentlich verfügbarer Marktdaten bewertet. Anpassungen des Abzinsungssatzes werden vorgenommen, um den konkreten Betrag und Zeitpunkt künftiger Steuerflüsse einzubeziehen und so einen Vorsteuerabzinsungssatz abzubilden. Die Geschäftsleitung hat hinreichend mögliche Veränderungen in den wesentlichen Annahmen berücksichtigt und bewertet und keine Umstände festgestellt, die dazu führen würden, dass der verbleibende Buchwert des Geschäftswertes dessen erzielbaren Betrag übersteigt. Im Jahr 2021 wurde in Bezug auf den verbleibenden Buchwert der mit wupti.com verbundenen Software ein Wertminderungsaufwand in Höhe von 4 Mio. DKK angesetzt. Weitere Wertminderungsaufwendungen in Bezug auf immaterielle Vermögenswerte wurden nicht erfasst (2020: 0 DKK). Wertminderungsaufwendungen und Wertaufholungen - soweit vorhanden - werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Teil der Wertminderungsaufwendungen erfasst. 12 Sachanlagen
Wertminderungsaufwendungen während des Jahres 2021 wurde ein Wertminderungsaufwand für ein aufgegebenes dänisches Gebäude erfasst, bei dem die diesbezügliche Bewertung ergab, dass der voraussichtliche Veräußerungspreis des Gebäudes unter dessen Buchwert liegen wird. Des Weiteren wurden Wertminderungsaufwendungen für einige wenige Pachtobjekte erfasst, die im Zusammenhang mit Verlegungen geschlossen bzw. aufgegeben wurden. Auch waren einige wenige Märkte aufgrund des Wettbewerbsdrucks im Umfeld der Märkte nicht rentabel genug, um den vollen Buchwert der Investitionen abzudecken. Insgesamt wurden Wertminderungsaufwendungen für elf dänische Märkte, einen deutschen Markt und zwei polnische Märkte erfasst. Gleichzeitig wurden Wertminderungsaufwendungen für neun deutsche Märkte aufgelöst, deren Rentabilität sich hinreichend erhöht hatte, um die Investitionen zu decken. Die Wertminderungsaufwendungen und Wertaufholungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Teil der Wertminderungsaufwendungen ausgewiesen. 13 Leasingverhältnisse Der Konzern hat mit externen Parteien und Unternehmen mit wesentlichem Einfluss auf den Konzern Leasingverhältnisse über eine Reihe von Märkten, Lagereinrichtungen und Betriebsausstattung geschlossen. Bei einigen Leasingverhältnissen hat der Konzern die Option, die Anmietung der Vermögenswerte über die vereinbarte Leasinglaufzeit hinaus fortzusetzen. Die Leasingvereinbarungen schränken den Konzern nicht ein. Nutzungsrechte
Leasingverbindlichkeiten
Variable Leasingzahlungen, die nicht als Teil der Leasingverbindlichkeiten erfasst wurden sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit kurzfristigen Leasingverhältnissen waren sowohl 2021 als auch 2020 unerheblich. 2021 zahlte der Konzern im Zusammenhang mit Leasingverträgen 984 Mio. DKK (2020: 840 Mio. DKK). Hiervon beziehen sich 353 Mio. DKK auf Zinszahlungen für erfasste Leasingverbindlichkeiten (2020: 304 Mio. DKK) und 631 Mio. DKK auf die Zahlung erfasster Leasingverbindlichkeiten (2020: 536 Mio. DKK). Situationen, in denen der Konzern Leasinggeber ist, sind unter Ziffer 25 des Anhangs erläutert.
Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien umfassen ein Einkaufszentrum und in der Nachbarschaft der Märkte der Salling Group gelegene Wohnungen. 2021 wurden keine Wertminderungsaufwendungen erfasst. 2020 wurden Wertminderungsaufwendungen in Bezug auf eine dänische und einige wenige deutsche als Finanzinvestition gehaltene Immobilien erfasst, bei denen der jeweils zu erwartende Veräußerungspreis unter dem jeweiligen Buchwert liegt. Die Wertminderungsaufwendungen und etwaige Wertaufholungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Teil der Wertminderungsaufwendungen erfasst. Der geschätzte beizulegende Zeitwert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien belief sich am 31. Dezember 2021 auf 1.250 Mio. DKK (1.221 Mio. DKK am 31. Dezember 2020). Der beizulegende Zeitwert basiert nicht auf einer Bewertung durch einen unabhängigen Gutachter.
15 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten Finanzielle Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
Derivate, die nicht als Sicherungsinstrumente designiert sind, geben die positive bzw. negative Veränderung im beizulegenden Zeitwert der Devisenterminverträge wieder, die nicht als Sicherungsbeziehungen designiert sind, aber gleichwohl dazu dienen, das Währungsrisiko zu senken. Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasste finanzielle Vermögenswerte umfassen Investitionen in börsennotierte dänische Hypothekenanleihen. Der beizulegende Zeitwert der Anleihen wird durch Bezugnahme auf veröffentlichte Preisangebote an einem aktiven Markt bestimmt. Als Sicherungsinstrumente designierte Derivate geben die negative Veränderung im beizulegenden Zeitwert von Zinsswaps wieder, die als Cashflow-Absicherungen zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos bei den CIBOR-basierten Hypothekendarlehen designiert sind. Finanzielle Verbindlichkeiten: Zinstragende Hypothekendarlehen einschließlich Sicherungsgeschäfte Übersicht der Fremdkapitalaufnahmen nach Höhe des Zinssatzes (einschließlich der Auswirkungen zugehöriger Zinsswaps):
Sicherungsgeschäfte und Derivate Die Salling Group ist bestimmten Risiken in Verbindung mit ihrer laufenden Geschäftstätigkeit ausgesetzt. Die mit derivativen Instrumenten kontrollierten Hauptrisiken sind das Währungsrisiko und das Zinsänderungsrisiko. Die Risikomanagementstrategie des Konzerns und ihre Anwendung zur Risikokontrolle sind nachfolgend erläutert. Nicht als Sicherungsinstrumente designierte Derivate Die Salling Group nutzt Devisenterminverträge, um bestimmte Transaktionsrisiken und zwischenbetriebliche Salden zu kontrollieren. Die Devisenterminverträge sind nicht als Cashflow-Sicherungsinstrumente designiert und werden üblicherweise für Zeiträume von bis zu drei Monaten abgeschlossen. Als Sicherungsinstrumente designierte Derivate (Cashflow-Absicherungen) Das gesicherte Grundgeschäft ist die hochwahrscheinliche Zinszahlung auf das Hypothekendarlehensportfolio des Konzerns. Das Darlehensportfolio wurde in Schichten abgesichert, wobei jede Schicht durch einen einzelnen Zinsswap abgesichert wird. Das gesicherte Grundgeschäft und das Sicherungsinstrument sind im Hinblick auf die wesentlichen Bedingungen identisch. Um die Tragfähigkeit der Sicherungsbeziehung abzubilden, wird eine Regressionsanalyse unter Anwendung der historischen monatlichen Swap-Rate sowie von CIBOR- und Anleihepreisdaten für einen rollierenden Fünf-Jahres-Zeitraum durchgeführt. Eine Unwirksamkeit einer Sicherungsbeziehung kann sich aus folgenden Umständen ergeben:
Die abgesicherten Cashflows werden voraussichtlich im Laufe der nächsten zehn Jahre realisiert und sich auf die Gewinn- und Verlustrechnung auswirken. Im kommenden Jahr wird sich dies voraussichtlich mit -103 Mio. DKK auf das Ergebnis vor Steuern auswirken (2020: -103 Mio. DKK), im Laufe von 1-5 Jahren wird die Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern voraussichtlich -129 Mio. DKK betragen (2020: -266 Mio. DKK) und nach fünf Jahren voraussichtlich -9 Mio. DKK (2020: -26 Mio. DKK). Der wirksame Teil der Veränderung im beizulegenden Zeitwert der Zinsswaps wird im sonstigen Ergebnis erfasst, während ein etwaiger unwirksamer Teil unmittelbar in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wird. Der im sonstigen Ergebnis kumulierte Betrag wird als Umgliederungsanpassung in derselben Periode bzw. in den Perioden, in denen die abgesicherten Cashflows die Gewinn- und Verlustrechnung beeinflussen, in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. 2021 bzw. 2020 wurde keine Unwirksamkeit erfasst. Die IBOR-Reform bezieht sich auf die globale Reform der Referenzzinssätze, einschließlich einiger mit alternativen Referenzzinssätzen angebotenen Interbank Offered Rates (IBOR). Derzeit ist noch unklar, was zukünftig mit den CIBOR-Referenzzinssätzen geschehen wird. Daher wird davon ausgegangen, dass sich der CIBOR-Zinssatz, auf dem die abgesicherte Verschuldung des Konzerns basiert, infolge der IBOR-Reform nicht ändern wird. Bei der vorausschauenden Beurteilung, ob die Sicherungsbeziehungen in Zukunft hochwirksam sein werden, wurde angenommen, dass sich der CIBOR-Zinssatz, auf dem die Cashflows der abgesicherten Verschuldung und der zu deren Absicherung verwendeten Zinsswaps basieren, nicht durch die IBOR-Reform verändern wird. Beizulegender Zeitwert Bei Zahlungsmitteln und kurzfristigen Einlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie sonstigen kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten stellt der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert dar, hauptsächlich aufgrund der kurzfristigen Fälligkeiten der Finanzinstrumente. Cashflow-Absicherungen und sonstige Derivate, die nicht als Sicherungsinstrumente designiert sind, werden anhand von Bewertungsmethoden bewertet, die auf am Markt beobachtbaren Inputs basieren und fallen daher in die Stufe 2 der Bemessungshierarchie. Die am häufigsten auf Zinsswaps angewendete Bewertungsmethode, d. h. der Austausch eines variablen Zinssatzes durch einen festen Zinssatz, bestimmt den Barwert des fest- und variabel verzinslichen Anteils anhand einer geeigneten Swapkurve. Der beizulegende Zeitwert von Wertpapieren wird aus den an aktiven Märkten angebotenen Preisen abgeleitet und fällt in die Stufe 1 der Bemessungshierarchie. Der beizulegende Zeitwert von Hypothekendarlehen wird aus den an aktiven Märkten angebotenen Marktpreisen abgeleitet und fällt in die Stufe 1 der Bemessungshierarchie. Der beizulegende Zeitwert der übrigen Fremdkapitalposten fällt in die Stufe 2 der Bemessungshierarchie und wird auf der Basis diskontierter Zinsen und Ratenzahlungen berechnet. Risiken aus Finanzinstrumenten Die größten Risiken für den Konzern sind Marktrisiken im Zusammenhang mit Wechselkursschwankungen und schwankenden Zinssätzen, Liquiditätsrisiken im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von Mitteln zur Deckung betrieblicher Bedürfnisse sowie Ausfallrisiken im Zusammenhang mit dem unerwünschten Auftreten von Ausfällen bei den finanziellen Gegenparteien des Konzerns. Im Vergleich zu 2020 haben sich keine strukturellen Veränderungen der Risikolage oder der Risiken für den Konzern ergeben. Die Grundsätze der Risikosteuerung sind nachstehend erläutert. Das übergeordnete Rahmenkonzept zur Steuerung finanzieller Risiken ist in der von der Geschäftsführung gebilligten Finanzleitlinie (Financial Policy) der Salling Group A/S dargelegt. Die Finanzleitlinie und die unabhängigen Kontrollen, die eingerichtet wurden, dienen dazu, mögliche negative Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis des Konzerns zu minimieren. Die Finanzleitlinie wird regelmäßig überprüft und aktualisiert. Das finanzielle Risikomanagement der Salling Group A/S wird zentral von der Abteilung Group Treasury durchgeführt. Übereinstimmend mit den Leitlinien nutzt Group Treasury derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von Risikopositionen im Zusammenhang mit dem Konzerngeschäft und dessen Finanzierungsquellen. Alle derivativen Aktivitäten zu Risikomanagementzwecken werden von Spezialisten mit entsprechender Kompetenz, Erfahrung und Überwachung ausgeführt. Der Konzern verfolgt den Ansatz, die möglichen negativen Auswirkungen auf das Finanzergebnis des Konzerns zu minimieren und den Konzern gegen negative Auswirkungen von Marktrisiken abzusichern. Die Abteilung Group Treasury nutzte hauptsächlich Termingeschäfte, um Wechselkursrisiken abzusichern sowie Zinsswaps zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos. Die Transaktionen und Sicherungsgeschäfte der Abteilung Treasury werden in einem Treasury-Management-System mit einem hohen Grad an Systemintegration, Kontrolle und Automatisierung der Prozesse für Treasury-Geschäfte erfasst. Marktrisiko Das Marktrisiko ist das Risiko, dass sich der beizulegende Zeitwert oder die künftigen Zahlungsströme eines Finanzinstruments aufgrund von Schwankungen der Marktpreise verändern. Das Marktrisiko beinhaltet drei Arten von Risiken: Währungsrisiko, Zinsänderungsrisiko und sonstige Preisrisiken wie z. B. das Rohstoffrisiko. Die von den Marktrisiken beeinflussten Finanzinstrumente umfassen Darlehen und Fremdkapitalaufnahmen, Einlagen, Schulden, festverzinsliche Anlagen und derivative Finanzinstrumente. Die Sensitivitätsanalyse in den folgenden Abschnitten bezieht sich auf die Positionen zum 31. Dezember 2021 bzw. 2020. Die Sensitivitätsanalysen wurden auf der Basis erstellt, dass die Höhe der Nettoverschuldung, das Verhältnis von festen zu variablen Zinssätzen der Verschuldung und Derivate sowie der Anteil der Finanzinstrumente in Fremdwährungen jeweils konstant sind und auf der Grundlage der zum 31. Dezember vorhandenen designierten Sicherungsbeziehungen vorgenommen. Währungsrisiken Das Währungsrisiko ist das Risiko, dass sich der beizulegende Zeitwert oder die künftigen Zahlungsströme eines Finanzinstruments aufgrund von Wechselkursänderungen verändern. Die Risikolage des Konzerns in Bezug auf Schwankungen bei den Wechselkursen hängt vor allem mit dem operativen Geschäft des Konzerns und dessen Nettoinvestitionen in ausländische Tochtergesellschaften zusammen. Das Rahmenkonzept für die Richtlinien zu Sicherungsgeschäften und Risikomandate wird von der Leitlinie zum Wechselkursrisikomanagement abgedeckt. Die Mehrzahl der Käufe des Konzerns von Waren, die zum Weiterverkauf bestimmt sind, wird in der funktionalen Währung DKK der Muttergesellschaft abgewickelt. Einige Handelskäufe werden jedoch in anderen Währungen, vor allem in EUR und USD abgewickelt. Der Konzern verfolgt den Ansatz, bekannte Bestellungen in bestimmten maßgeblichen Währungen abzusichern. Derzeit wird der USD als maßgebliche Währung betrachtet und Bestellungen in USD werden abgesichert. Bestellungen in anderen Währungen werden als nicht maßgeblich betrachtet und daher nicht abgesichert. Im Hinblick auf die Absicherung von Bestellungen wurde keine Sicherungsbilanzierung durchgeführt. Anders ausgedrückt: Veränderungen im beizulegenden Zeitwert von Sicherungsinstrumenten werden kontinuierlich in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, was zu zeitlichen Abweichungen führen kann. Wesentliche gebundene und nicht gebundene Investitionen in Fremdwährungen können abgesichert werden. Eine Sicherungsbilanzierung wird für derartige Absicherungen nicht vorgenommen. Gemäß der Leitlinie zum Wechselkursrisikomanagement wird der Barmittelbestand (intern und extern) abgesichert. Übereinstimmend mit der Leitlinie müssen Geschäfte in EUR nicht abgesichert werden. Grundlage für die Ermittlung des Risikos für den Konzern ist das Nettowährungsrisiko des Konzerns. Die Absicherungsprinzipien legen die risikoneutrale Position (voll abgesichert) bei Fremdwährungsgeschäften fest. Abweichungen von der risikoneutralen Position werden in einer absoluten, auf dem Wert im Risiko (VaR) basierenden Risikokennzahl zusammengefasst, die die verschiedenen Währungsrisiken abdeckt. Die Fremdwährungsrisiken und die VaR-basierte Risikokennzahl werden täglich überprüft und kontrolliert, um die Einhaltung der Schwellenwerte und Richtlinien zu gewährleisten. Die folgende Übersicht stellt die Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung und das Eigenkapital des Konzerns dar, die zum Bilanzstichtag aus Veränderungen in den Wechselkursen resultieren würden, die für die maßgeblichen Währungen grundsätzlich möglich sind:
Die Sensitivitätsanalyse berücksichtigt nur Währungsrisiken, die sich aus Finanzinstrumenten ergeben. Die angewandte Veränderung der Wechselkurse basiert auf historischen Währungsfluktuationen. Ein Rückgang bei den Fremdwährungen hätte den gegenteiligen Effekt zu den in der Übersicht oben dargestellten Auswirkungen. Zinsänderungsrisiken Das Zinsänderungsrisiko ist das Risiko, dass sich der beizulegende Zeitwert oder die künftigen Zahlungsströme eines Finanzinstruments aufgrund von Schwankungen der Marktzinssätze verändern. Das Risiko, dem der Konzern in Bezug auf Schwankungen in den Marktzinssätzen ausgesetzt ist, bezieht sich überwiegend auf die Hypothekendarlehensfinanzierung des Konzerns und dessen Anleihebestände. Der Konzern verfolgt den Grundsatz, Schwankungen in den Zinsaufwendungen zu begrenzen und ein relativ hohes Maß an Sicherheit hinsichtlich zukünftiger Zinszahlungen zu gewährleisten. Dies wird mithilfe eines diversifizierten Darlehensportfolios, das aus Hypothekendarlehen zu festen und zu variablen Zinssätzen besteht, in Kombination mit Zinssicherungsgeschäften erreicht. Das abgesicherte Darlehensportfolio wird von der Abteilung Group Treasury mithilfe regelmäßiger Risikobewertungen und Einschätzungen der zukünftigen Entwicklung der Zinssätze aktiv verwaltet. Da das Hypothekendarlehensportfolio einer langfristigeren Perspektive unterliegt, verfolgt der Konzern hier den Ansatz, die allgemeine angestrebte Laufzeit des Hypothekenportfolios im Bereich von 4 bis 8 zu halten. Die möglichen Auswirkungen auf die Eigenkapitalquote werden berücksichtigt und durch Abstimmung der Fälligkeiten der Sicherungsinstrumente kontrolliert. Zum 31. Dezember 2021 waren, unter Berücksichtigung der Auswirkungen von Zinsswaps, etwa 95 % des Hypothekenportfolios des Konzerns festverzinslich (gegenüber 96 % zum 31. Dezember 2020). Ein genereller Anstieg der Zinssätze um einen Prozentpunkt dürfte sich, wenn alle anderen Faktoren unverändert bleiben, mit -32 Mio. DKK (2020: -13 Mio. DKK) auf das Ergebnis vor Steuern und mit 76 Mio. DKK (2020: 156 Mio. DKK) auf das Eigenkapital vor Steuern auswirken. Die direkten Auswirkungen auf das Eigenkapital vor Steuern ergeben sich aus Veränderungen im beizulegenden Zeitwert von Zinsswaps. Sensitivitätsanalyse auf der Basis einer Steigerung der Zinssätze um einen Prozentpunkt:
Die Sensitivitätsanalyse wurde auf der Basis der Höhe der Nettoverschuldung, des Verhältnisses von festen zu variablen Zinssätzen der Verschuldung sowie des Zinsswap-Portfolios zum 31. Dezember vorgenommen. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit beherrschendem bzw. wesentlichem Einfluss sowie einige andere kurzfristige finanzielle Vermögenswerte tragen Festzinsen auf der Basis des jeweiligen Interbankzinssatzes mit einer Soll- bzw. Kreditmarge. Die übrigen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten sind nicht verzinslich, wenn sie bei Fälligkeit bezahlt werden. Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass der Konzern nicht in der Lage ist, seine finanziellen Verbindlichkeiten bei Fälligkeit zu begleichen. Der Konzern stellt die Liquidität mithilfe von Flexibilität und Diversifizierung hinsichtlich der Fremdkapitalaufnahmen, Fälligkeiten und Zeitpunkte für die Neuverhandlung sowie der Gegenparteien sicher. Flexibilität bei den Barmittelbeständen stellt sicher, dass der Konzern bei unvorhergesehenen Liquiditätsveränderungen angemessen reagieren kann. Die Liquiditätsreserven bestehen aus Zahlungsmitteln, Wertpapieren und nicht in Anspruch genommenen Kreditfazilitäten. Der Konzern hat derzeit keine Covenants. Der Konzern schätzt das Liquiditätsrisiko als gering ein. Der Konzern nutzt die Lieferkettenfinanzierung (SCF) zur Stärkung seiner Finanzposition. Die SCF basiert auf einer dreiseitigen Beziehung zwischen der Salling Group, einem bestimmten Lieferanten und den Konsortialbanken, die das SCF-Programm unterstützen. Mehrere Lieferanten der Salling Group beteiligen sich an diesem Programm. Mit der Teilnahme am SCF-Programm erhalten die Lieferanten die Möglichkeit, Vorauszahlungen von den Konsortialbanken auf der Grundlage der an die Salling Group gestellten Rechnungen zu erhalten, sofern die Salling Group die Waren oder Dienstleistungen erhalten und abgenommen und zugestimmt hat, die Rechnungen zum Fälligkeitsdatum über die Konsortialbanken zu zahlen. Das Konzept der Vorauszahlung stellt eine Transaktion zwischen dem Lieferanten und den Konsortialbanken ohne Einbindung der Salling Group dar. Der Vorteil der Teilnahme an dem SCF-Programm besteht für die Lieferanten in der Verbesserung ihrer Liquidität. Die Verbindlichkeit der Salling Group in Verbindung mit dem SCF-Programm besteht in den Rechnungen, die bis zur Fälligkeit als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfasst und ausgewiesen werden. Etwaige verlängerte Zahlungsfristen werden direkt mit dem einzelnen Lieferanten vereinbart und sind keine Folge des SCF-Programms. Die Zahlungsfristen der Lieferanten, die an dem SCF-Programm teilnehmen, sind auf 120 Tage begrenzt. Der Konzern hat zum 31. Dezember 2021 SCF-Fazilitäten in Höhe von 6,7 Mrd. DKK genutzt (2020: 6,5 Mrd. DKK). Die folgende Übersicht fasst das Fälligkeitsprofil der finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns auf der Basis von vertraglichen, nicht diskontierten Zahlungen zusammen. Die nicht diskontierten Cashflows weichen sowohl vom Buchwert als auch vom beizulegenden Zeitwert ab. Variable Zinsen werden unter Anwendung des am Bilanzstichtag gültigen Zinssatzes geschätzt.
Ausfallrisiken Das Ausfallrisiko ist das Risiko, dass ein Vertragspartner bei einem Geschäft über ein Finanzinstrument finanzielle Verluste verursacht, weil er seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Der Konzern ist im Rahmen seines operativen Geschäfts (vor allem durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) sowie seiner Finanzierungstätigkeit - unter anderem durch Einlagen bei Banken und Finanzinstituten, Transaktionen in Fremdwährungen und andere Finanzinstrumente - einem Ausfallrisiko ausgesetzt. Der Konzern nimmt in regelmäßigen Abständen Bewertungen der Bonität von Kunden und Gegenparteien vor. Ausfallrisiken werden auf der Grundlage interner Bonitätsbewertungen und Kreditrahmen für Kunden und finanzielle Gegenparteien gesteuert. Die Kreditrahmen werden auf der Basis der Kreditwürdigkeit der Kunden und Gegenparteien sowie der lokalen Marktrisiken festgelegt. Die Kreditrahmen von Vertragsparteien werden regelmäßig überprüft und können während des gesamten Jahres vorbehaltlich der Genehmigung der Geschäftsleitung aktualisiert werden. Es werden Grenzen festgelegt, um eine Konzentration von Risiken zu minimieren und so finanzielle Verluste durch potenzielle Zahlungsversäumnisse der Vertragspartei zu mindern. Der Konzern ist durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und andere Forderungen, Bankguthaben in Form von Einlagen und andere Finanzinstrumente Ausfallrisiken ausgesetzt. Der überwiegende Teil der Verkäufe des Konzerns wird bar bezahlt. Daher sind die Ausfallrisiken äußerst gering. Der Konzern verringert seine Ausfallrisiken bei Banken, indem er nur mit Banken mit einer hohen Bonität Geschäfte abschließt. Darüber hinaus wird überschüssige Liquidität bei Banken bzw. in liquiden Staats- und Hypothekenanleihen mit einem Mindestrating von Aa2 angelegt. Die allgemeine Laufzeit des Anleiheportfolios der Salling Group muss unter 4 liegen.
Der Konzern erfasst eine Wertberichtigung für die Wertminderung von Forderungen. Die gesamte Wertberichtigung für die Wertminderung von Forderungen bezieht sich auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, da die Wertberichtigung aller anderen finanziellen Vermögenswerte unerheblich ist. Eine Wertminderungsanalyse wird zu jedem Abschlussstichtag anhand einer Rückstellungsmatrix zur Messung der erwarteten Kreditausfälle durchgeführt. Die Rückstellungsraten basieren auf der Anzahl der Tage des Zahlungsverzugs und eine Rückstellung wird sowohl für noch nicht fällige als auch für überfällige Forderungen erfasst. Zum 31. Dezember 2021 beläuft sich die Rückstellung auf 18 Mio. DKK (31. Dezember 2020: 7 Mio. DKK). Das maximale Ausfallrisiko zum Abschlussstichtag ist der Buchwert der jeweiligen Klasse finanzieller Vermögenswerte. Der Konzern hält keine dinglichen Sicherheiten oder andere Formen der Kreditsicherung als Sicherheit. Der Konzern bewertet die Konzentration des Ausfallrisikos in Bezug auf Forderungen als gering. Veränderungen in den Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeit
Spezifikation latenter Steuern
Im Konzern besteht zum 31. Dezember 2021 ein nicht erfasster latenter Steueranspruch in Höhe von 831 Mio. DKK im Zusammenhang mit der Netto Indygo Sp. Z o.o. (2020: 6 Mio. DKK im Zusammenhang mit der nunmehr liquidierten schwedischen Tochtergesellschaft). Der latente Steueranspruch ist aufgrund von Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen zu versteuernden Gewinne, die mit ungenutzten Steuerverlusten verrechnet werden können, nicht erfasst. Die Netto Indygo Sp. Z o.o. hatte 2021 einen Verlust zu verzeichnen, ebenso wie die schwedische Tochtergesellschaft 2020.
Die als "zur Veräußerung gehalten" klassifizierten Immobilien werden zum Buchwert angesetzt, da der beizulegende Zeitwert abzüglich der Kosten der Veräußerung der Immobilien den Buchwert übersteigt.
Die Sensitivitätsanalysen basieren auf einer Veränderung einer wesentlichen Annahme, wobei alle anderen Annahmen konstant bleiben. Die Sensitivitätsanalysen sind möglicherweise nicht für eine tatsächliche Veränderung der leistungsorientierten Verpflichtung repräsentativ, da es unwahrscheinlich ist, dass Veränderungen völlig unabhängig voneinander auftreten. In Zukunft werden keine Beiträge in die Pläne eingezahlt. Die durchschnittliche Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtung beläuft sich zum 31. Dezember 2021 auf 29 Jahre (2020: 30 Jahre). 2022 werden voraussichtlich 16 Mio. DKK aus den Plänen ausgezahlt. 20 Rückstellungen 2020:
2021:
Die Versicherungsrückstellung umfasst den geschätzten, dem Konzern voraussichtlich entstehenden Aufwand auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen. Die Versicherungsrückstellung basiert auf Versicherungsfällen, die sich vor Jahresende ereignet haben. Die Schätzung beinhaltet die direkten und indirekten Beträge, die der Konzern voraussichtlich für Schadenersatzleistungen zu zahlen hat. Die Rückstellung wird auf der Basis von Schätzungen für den Zahlungszeitraum abgezinst. Erwartungsgemäß werden nach mehr als fünf Jahren 44 Mio. DKK fällig (2020: 59 Mio. DKK). Die sonstigen Rückstellungen bestehen aus einer Rückstellung für Gewährleistungen, einer Rückstellung für Jubiläumsgelder und einer Rückstellung für anhängige Gerichtsverfahren. Rückstellungen für Gewährleistungen werden beim Verkauf eines Produkts gebildet, für das der Konzern hinsichtlich zukünftiger Gewährleistungskosten haftbar ist. Der erstmalige Ansatz basiert auf den Erfahrungen aus der Vergangenheit. Die vorhandene Rückstellung läuft 2032 aus. Die Rückstellung für Jubiläumsgelder betrifft die dänischen Mitarbeiter und wird auf der Basis der erwarteten Jubiläen derzeitiger Mitarbeiter geschätzt. 19 Mio. DKK aus dieser Rückstellung werden voraussichtlich nach mehr als fünf Jahren fällig (2020: 17 Mio. DKK). Hinsichtlich der Rückstellung für anhängige Gerichtsverfahren werden keine näheren Informationen angegeben, da diesbezügliche Angaben der Position des Konzerns schaden könnten.
Von dem Gesamtkaufpreis für die Netto Indygo Sp. Z.o.o. und deren Tochtergesellschaften Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o, Jasper Sp. Z o.o und Genesis Sp. Z o.o wurden 2020 41 Mio. DKK als Vorauszahlung geleistet. Zum 31. Dezember 2021 waren 129 Mio. DKK noch nicht gezahlt, da die Abschlusszahlung erst erfolgt, wenn die Ergebnisse aus dem Verkauf zweier Gebäude und der Ausgang eines Rechtsstreits bekannt sind.
Eventualverbindlichkeiten und finanzielle Verpflichtungen Der Konzern ist vertragliche Verpflichtungen hinsichtlich des Erwerbs und des Baus von Sachanlagen im Gesamtwert von 1.382 Mio. DKK (2020: 904 Mio. DKK) eingegangen. Der Konzern ist vertragliche Verpflichtungen hinsichtlich des Erwerbs von immateriellen Vermögenswerten im Gesamtwert von 14 Mio. DKK (2020: 25 Mio. DKK) eingegangen. Als Sicherheit für Hypothekendarlehen wurden Grundstücke und Gebäude mit einem Buchwert von 5.689 Mio. DKK als Sicherungspfand bereitgestellt (2020: 5.625 Mio. DKK). Als Sicherheit für Zinsswapverträge wurden Wertpapiere mit einem Buchwert von 168 Mio. DKK als Sicherungspfand bereitgestellt (2020: 262 Mio. DKK). Unternehmen innerhalb des Konzerns sind Teil der gemeinsamen Besteuerung mit der F. Salling Invest A/S hinsichtlich der Zahlung von Umsatzsteuern, Lohnsteuern etc. und haften daher gesamtschuldnerisch für die Gesamtverbindlichkeit von 519 Mio. DKK zum 31. Dezember 2021 (2020: 494 Mio. DKK). Die dänischen Unternehmen der Købmand Herman Sallings Fond Group werden gemeinsam besteuert. Als gemeinsam besteuerte Unternehmen, bei denen es sich nicht um hundertprozentige Tochtergesellschaften handelt, haften die Unternehmen des Teilkonzerns Salling Group A/S innerhalb der gemeinsam besteuerten Gruppe beschränkt und subsidiär für dänische Körperschaftssteuern und Abgeltungssteuern auf Dividenden, Zinsen und Tantiemen. Die Tochtergesellschaften der Salling Group A/S haften jedoch unbegrenzt gesamtschuldnerisch für dänische Körperschaftssteuern und Abgeltungssteuern auf Dividenden, Zinsen und Tantiemen innerhalb des Teilkonzerns Salling Group A/S. Die insgesamt von den gemeinsam besteuerten Unternehmen an die dänische Steuerverwaltung zu entrichtende Nettosteuerschuld ist im Geschäftsbericht der Verwaltungsgesellschaft (F. Salling Holding A/S, CVR-Nr. 41 94 01 15) angegeben. Etwaige nachträgliche Berichtigungen der zu versteuernden Erträge, die der gemeinsamen Besteuerung unterliegen bzw. der Abgeltungssteuern auf Dividenden etc. können eine Erhöhung der Steuerschuld der Unternehmen bewirken. Für Hypothekendarlehen verbundener Unternehmen wurden Garantien in Höhe von 247 Mio. DKK gegenüber Kreditinstituten abgegeben (2020: 248 Mio. DKK). Der Konzern ist eine Bürgschaft für von Tryg Garanti bereitgestellte Garantien in Höhe von maximal 114 Mio. DKK (2020: 109 Mio. DKK) eingegangen. 26 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Transaktionen zwischen der Salling Group A/S und ihren Tochtergesellschaften wurden im Konzernabschluss eliminiert und sind in dieser Anmerkung nicht angegeben. Alle Transaktionen mit verbundenen Unternehmen werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Die folgenden Transaktionen wurden mit nahestehenden Unternehmen und Personen abgewickelt:
Alle zum 31. Dezember ausstehenden Salden bei nahestehenden Unternehmen und Personen sind in Anmerkung 15 dargestellt. Alle ausstehenden Salden sind verzinslich und müssen, sofern nicht unter Ziffer 15 im Anhang anders angegeben, innerhalb eines Jahres in bar ausgeglichen werden. Keiner der ausstehenden Salden ist abgesichert und es waren zum 31. Dezember 2021 keine Rückstellungen für die Salden gebildet (2020:0 DKK). Weder 2021 noch 2020 wurden Aufwendungen für uneinbringliche oder zweifelhafte Forderungen erfasst. Schlüsselmitglieder der Geschäftsleitung Zu den Schlüsselmitgliedern der Geschäftsleitung zählen die Geschäftsführung, der Verwaltungsrat und andere leitende Angestellte. 2021 umfasste der Kreis der anderen leitenden Angestellten neun Personen gegenüber acht Personen im Jahr 2020. Die Schlüsselmitglieder der Geschäftsleitung erhalten die folgende Vergütung:
Kurzfristiges Bonusprogramm Der Verwaltungsrat und andere leitende Angestellte partizipieren an kurzfristigen Bonusprogrammen, bei denen - abhängig vom Jahresergebnis und weiteren Bedingungen - ein Bonus gezahlt wird. Langfristiger Anreizplan Für die Zeiträume 2019-2021, 2020-2022 und 2021-2023 wurden langfristige Anreizvergütungsprogramme für den Verwaltungsrat und andere leitende Angestellte aufgelegt. Die geschätzten aufgewendeten Rückstellungen für 2021 betragen 25 Mio. DKK (2020: 22 Mio. DKK). Die Gesamtvergütung der Geschäftsführung beläuft sich auf 5,0 Mio. DKK. Die Gesamtvergütung des Verwaltungsrats beläuft sich auf 33,0 Mio. DKK, von denen 8,2 Mio. DKK auf sonstige langfristige Leistungen und 0,1 Mio. DKK auf Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses entfallen (2020 belief sich die Gesamtvergütung der Geschäftsführung und des Verwaltungsrates auf 35,1 Mio. DKK). 27 Unternehmenszusammenschlüsse Im Jahr 2021 wurde der Erwerb des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco durch die Salling Group abgeschlossen. Am 16. März 2021 erwarb die Salling Group A/S 100 % des Anteilskapitals und der Stimmrechte an der Netto Indygo Sp. Z o.o. mit den Tochtergesellschaften Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o, Jasper Sp. Z o.o und Genesis Sp. Z o.o. Die Netto Indygo Sp. Z o.o und die Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o erhielten bei Erwerb die Firmenbezeichnungen Tesco (Polska) Sp. Z o.o. bzw. Tesco Dystrybucja Z o.o. und wurden nachträglich umbenannt. Mit dem Erwerb der Netto Indygo Sp. Z o.o und deren Tochtergesellschaften soll die Position des Netto-Formats in Polen gestärkt werden. 2021 haben die Netto Indygo Sp. Z o.o und deren Tochtergesellschaften im Zeitraum ab dem Erwerbsdatum Erlöse aus Verträgen mit Kunden in Höhe von 3.806 Mio. DKK und einen Verlust nach Steuern in Höhe von 549 Mio. DKK realisiert. Der Unternehmenszusammenschluss erfolgte im Rahmen eines abgezinsten Erwerbs und führte zur Erfassung eines Gewinns von 419 Mio. DKK, der in der Konzern-GuV unter den Sonderposten ausgewiesen ist. Aus zwei Gründen handelt es sich bei dem Unternehmenszusammenschluss um einen abgezinsten Erwerb. Erstens war die Netto Indygo Sp. Z o.o mehrere Jahre lang nicht in der Lage, das Einzelhandelsgeschäft in Polen rentabel zu betreiben. Zweitens hat die Salling Group A/S infolge des Erwerbs eine Reihe von Umstrukturierungsmaßnahmen durchzuführen, um die unrentablen Teile des vormaligen Einzelhandelsgeschäftes abzustoßen, wodurch beträchtliche Umstrukturierungskosten entstehen. Der Kaufpreis wurde unter Berücksichtigung dieser notwendigen Umstrukturierungskosten festgesetzt. Der Erwerb des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco wurde im Juni 2020 angekündigt und 2020 wurde eine Vorauszahlung im Zusammenhang mit diesem Erwerb geleistet. 2020 erwarb die Skagenfood A/S beherrschende Anteile an der Bodebjerg ApS. Die Skagenfood A/S erwarb 51 % des ausgegebenen Aktienkapitals und der Stimmrechte des Unternehmens. Die Bodebjerg ApS ist einer der Lieferanten der Skagenfood A/S und es ist geplant, die Bodebjerg ApS weiterhin als separates Unternehmen zu betreiben, das die Skagenfood A/S und andere Konzerngesellschaften mit hochwertigen Fleischprodukten beliefert. Die übertragene Gegenleistung für den Erwerb bestand aus einer Barzahlung. Die Skagenfood A/S hält Call-Optionen zum Erwerb der übrigen 49 % der Anteile an der Bodebjerg ApS zu einem vorteilhaften Preis. Die Call-Optionen können 2023 und 2025 ausgeübt werden. Da der Skagenfood A/S durch die Call-Optionen faktisch ein Renditeanspruch aus dieser Eigentumsbeteiligung zusteht, wird ein Erwerb der von den Call-Optionen umfassten nicht beherrschenden Anteile zu dem Zeitpunkt angenommen, zu dem die Call-Optionen geschrieben werden. Daher sind in der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung bzw. im Eigenkapital im Hinblick auf die umfassten Minderheitsanteile keine nicht beherrschenden Anteile ausgewiesen. Die Call-Optionen werden im Konzern zum 31. Dezember 2021 mit 4 Mio. DKK ausgewiesen (2020: 3 Mio. DKK). Die Salling Group A/S erwarb 2017 die Mehrheitsbeteiligung an der Skagenfood A/S. Die Salling Group A/S erwarb 80 % des ausgegebenen Aktienkapitals und der Stimmrechte des Unternehmens. Die Skagenfood A/S wurde am 21. Juni 2017 übernommen. Die Skagenfood A/S ist eines der größten Unternehmen in Dänemark im Bereich des Online-Handels mit Mahlzeitenboxen und die Salling Group beabsichtigt, die Skagenfood A/S zusätzlich zu den anderen Online-Aktivitäten des Konzerns weiter zu betreiben. Die übertragene Gegenleistung für den Erwerb bestand aus einer Barzahlung. Die Salling Group A/S ist eine vertragliche Verpflichtung zum Erwerb der verbleibenden 20 % der Anteile an der Skagenfood A/S eingegangen. Die Gründer der Gesellschaft hielten Put-Optionen, die es ihnen erlaubten, die verbleibenden Anteile zu von der Unternehmensentwicklung abhängigen Preisen zu verkaufen. Die Put-Optionen konnten bzw. können in den Jahren 2019 und 2023 ausgeübt werden. 2019 wurde die erste Put-Option ausgeübt und zusätzliche 10 % Anteile an der Skagenfood A/S wurden erworben. Die verbleibende Put-Option wird gemäß der "Anticipated Acquisition Method (Methode des antizipierten Erwerbs)" behandelt, wonach ein Erwerb der von den Put-Optionen umfassten Minderheitsanteile zu dem Zeitpunkt angenommen wird, zu dem die Put-Optionen geschrieben werden. Daher sind in der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung bzw. im Eigenkapital im Hinblick auf die umfassten Minderheitsanteile keine nicht beherrschenden Anteile ausgewiesen. Die verbleibende Put-Option ist zum 31. Dezember 2021 mit 13 Mio. DKK ausgewiesen (2020: 16 Mio. DKK). 28 Kapitalmanagement Der Konzern betreibt ein Kapitalmanagement, um sicherzustellen, dass die Konzernunternehmen fortbestehen können. Gleichzeitig soll die Rendite für die Aktionäre durch eine optimierte Abstimmung von Eigen- und Fremdkapital erhöht werden. Für die Zwecke des Kapitalmanagements des Konzerns schließt "Kapital" das gesamte Eigenkapital ein. Der Konzern verwaltet seine Kapitalstruktur und nimmt vor dem Hintergrund veränderter wirtschaftlicher Bedingungen und der Anforderungen aus finanziellen Vereinbarungen (Financial Covenants) Anpassungen vor. Der Konzern kann die Dividendenausschüttungen an die Aktionäre oder die Emission neuer Aktien anpassen, um die Kapitalstruktur aufrechtzuerhalten oder anzupassen. Der Konzern hat keine Covenants in Bezug auf Bankfazilitäten oder andere Finanzierungsmaßnahmen geschlossen, sodass zum 31. Dezember 2021 oder 2020 keine Financial Covenants bestehen. Die Zielvorgaben, Richtlinien bzw. Prozesse für das Kapitalmanagement wurden in den Geschäftsjahren zum 31. Dezember 2021 und 2020 nicht geändert. 29 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2021 haben. 30 Veröffentlichte, jedoch noch nicht in Kraft getretene Standards Die neuen und geänderten Standards IFRS 17 "Versicherungsverträge", Änderungen an IAS 1: "Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig", Änderungen an IAS 1 und IFRS Practice Statement 2: "Angaben zu Rechnungslegungsmethoden", Änderungen an IAS 8: "Definition von rechnungslegungsbezogenen Schätzungen", Änderungen an IAS 12: "Latente Steuern, die sich auf Vermögenswerte und Schulden beziehen, die aus einer einzigen Transaktion entstehen", Änderungen an IAS 16: "Sachanlagen - Einnahmen vor der beabsichtigten Nutzung", Änderungen an IAS 37: "Belastende Verträge - Kosten der Vertragserfüllung", Änderungen an IFRS 3: "Verweis auf das Rahmenkonzept, die jährlichen Verbesserungen an den IFRS 2018-2020 sowie die Änderungen an IFRS 10 und IAS 28: "Veräußerung bzw. Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und dessen assoziierten Unternehmen bzw. Joint Venture" wurden veröffentlicht, sind jedoch noch nicht in Kraft getreten. Der Konzern beabsichtigt, die neuen Standards am verbindlichen Datum des Inkrafttretens umzusetzen. Insgesamt erwartet der Konzern keine wesentlichen Auswirkungen der Standards auf seine Bilanz und Eigenkapitalaufstellung. Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) der MuttergesellschaftMio. DKK
Gesamtergebnisrechnung der Muttergesellschaft Mio. DKK
Bilanz der MuttergesellschaftMio. DKK Aktiva
Passiva
Kapitalflussrechnung der Muttergesellschaft Mio. DKK
Eigenkapitalveränderungsrechnung der Muttergesellschaft Mio. DKK
Zusammenfassung des Anhangs zum Jahresabschluss der Muttergesellschaft1 Allgemeine Angaben 2 Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 3 Wesentliche rechnungslegungsbezogene Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen Anmerkungen zur Gewinn- und Verlustrechnung der Muttergesellschaft 4 Summe Umsatzerlöse 5 Personalaufwendungen 6 Sonderposten 7 Finanzerträge 8 Finanzaufwendungen 9 Ertragsteuer Anmerkungen zur Bilanz der Muttergesellschaft 10 Immaterielle Vermögenswerte 11 Sachanlagen 12 Leasingverhältnisse 13 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 14 Investitionen in Tochtergesellschaften 15 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten 16 Latente Steuern 17 Vorräte 18 Eigenkapital 19 Pensionen 20 Rückstellungen Anmerkungen zur Kapitalflussrechnung der Muttergesellschaft 21 Anpassungen 22 Veränderung im Working Capital 23 Erwerb von Tochtergesellschaften und Vorauszahlungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochtergesellschaften 24 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Sonstige Anmerkungen 25 Eventualguthaben und -verbindlichkeiten und andere finanzielle Verpflichtungen 26 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen 27 Unternehmenszusammenschlüsse 28 Kapitalmanagement 29 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 30 Veröffentlichte, jedoch noch nicht in Kraft getretene Standards 1 Allgemeine Angaben Die Hauptgeschäftstätigkeit der Salling Group A/S besteht neben einer Reihe von E-Commerce-Plattformen in dem Betrieb von fünf verschiedenen Einzelhandelsformaten. In Dänemark werden Bilka, føtex, Netto, Salling und BR als stationäre Ladengeschäfte betrieben. Online betreibt die Salling Group die Formate Bilka.dk, Salling.dk, føtex.dk, BR.dk, flowr.dk und Skagenfood.dk. Darüber hinaus werden Starbucks und Carl's Jr von der Salling Group A/S als Franchise-Unternehmen in Dänemark betrieben. Anfang 2022 wurde die Plattform wupti.com geschlossen. Die Salling Group A/S besitzt ferner eine Reihe von Tochtergesellschaften in Dänemark und im Ausland. Im Juni 2020 kündigte die Salling Group A/S mit dem Erwerb des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco die größte Übernahme in der Geschichte des Konzerns an. Das Geschäft wurde am 16. März 2021 abgeschlossen. Die Salling Group A/S ist eine Aktiengesellschaft mit dem Geschäftssitz Rosbjergvej 33, 8220 Brabrand in Dänemark. 2 Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unter Ziffer 2 im Anhang zum Konzernabschluss zusammengefasst. 3 Wesentliche rechnungslegungsbezogene Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen Eine Zusammenfassung der wesentlichen rechnungslegungsbezogenen Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen ist unter Ziffer 3 im Anhang zum Konzernabschluss dargestellt.
Überleitung der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Ertragsteuer
Steuern auf das sonstige Ergebnis
10 Immaterielle Vermögenswerte
Die vorgenommenen Wertminderungsprüfungen sind unter Ziffer 11 im Anhang zum Konzernabschluss erläutert. 11 Sachanlagen
12 Leasingverhältnisse Die Muttergesellschaft hat mehrere Leasingvereinbarungen über eine Reihe von Filialen, Lagereinrichtungen und Betriebsausstattung mit Dritten geschlossen. Bei einigen der Leasingvereinbarungen hat die Muttergesellschaft die Möglichkeit, die Anmietung der Leasingobjekte auch über die vereinbarte Leasinglaufzeit hinaus fortzusetzen. Die Leasingvereinbarungen schränken die Muttergesellschaft nicht ein. Darüber hinaus hat die Muttergesellschaft eine Reihe von Leasingvereinbarungen mit einer Laufzeit von bis zu 20 Jahren mit Unternehmen innerhalb der Købmand Herman Sallings Fond Group geschlossen. Nutzungsrechte
Leasingverbindlichkeiten
Variable Leasingzahlungen, die nicht als Teil der Leasingverbindlichkeiten erfasst wurden sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit kurzfristigen Leasingverhältnissen waren sowohl 2021 als auch 2020 unerheblich. 2021 zahlte die Muttergesellschaft 1.772 Mio. DKK in Verbindung mit Leasingverträgen (2020: 1.728 Mio. DKK). Davon entfallen 726 Mio. DKK auf Zinszahlungen auf erfasste Leasingverbindlichkeiten (2020: 747 Mio. DKK) und 1.046 Mio. DKK auf die Zahlung erfasster Leasingverbindlichkeiten (2020: 981 Mio. DKK). Hinsichtlich der Fälle, in denen die Muttergesellschaft als Leasinggeberin auftritt, wird auf Ziffer 25 im Anhang verwiesen.
Informationen zu Unternehmenszusammenschlüssen sind unter Ziffer 27 im Anhang angegeben. Die Tochtergesellschaften sind unter Ziffer 2 im Anhang zum Konzernabschluss aufgeführt. 15 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten Finanzielle Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
15 Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten - Fortsetzung
Derivate, die nicht zur Absicherung bestimmt sind, geben die positive bzw. negative Veränderung im beizulegenden Zeitwert der Devisenterminverträge wieder, die nicht unter den Sicherungsbeziehungen ausgewiesen sind, aber gleichwohl dazu dienen, das Währungsrisiko zu senken sowie die Veränderungen im beizulegenden Zeitwert der Zinsswapverträge, die der Konzern zur Absicherung CIBOR-basierter Hypothekendarlehen nutzt. Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasste finanzielle Vermögenswerte umfassen Investitionen in börsennotierte dänische Hypothekenanleihen. Der beizulegende Zeitwert der Anleihen wird durch Bezugnahme auf veröffentlichte Preisangebote an einem aktiven Markt bestimmt. Finanzielle Verbindlichkeiten: Zinstragende Hypothekendarlehen Übersicht über die Anleihen nach Höhe des Zinssatzes:
Sicherungsbilanzierung und Derivate Cashflow-Absicherungen werden auf Konzernebene verwendet, um sicherzustellen, dass ein Teil der Zinsrisikopositionen des Konzerns zu einem festen Satz bewertet wird. In der Muttergesellschaft wird keine Sicherungsbilanzierung vorgenommen. Weitere Informationen zur Anwendung der Sicherungsbilanzierung sind unter Ziffer 15 im Anhang zum Konzernabschluss angegeben. Beizulegender Zeitwert Bei Zahlungsmitteln und kurzfristigen Einlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie sonstigen kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten stellt der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert dar, hauptsächlich aufgrund der kurzfristigen Fälligkeiten der Finanzinstrumente. Derivate, die nicht als Absicherungen designiert sind, werden anhand von Bewertungsmethoden bewertet, die auf am Markt beobachtbaren Inputfaktoren basieren und fallen daher in die Stufe 2 der Bemessungshierarchie. Die am häufigsten auf Zinsswaps angewendete Bewertungsmethode, d. h. der Austausch eines variablen Zinssatzes durch einen festen Zinssatz, bestimmt den Barwert des fest- und variabel verzinslichen Anteils anhand einer geeigneten Swapkurve. Der beizulegende Zeitwert von Wertpapieren wird aus den an aktiven Märkten angebotenen Preisen abgeleitet und fällt in die Stufe 1 der Bemessungshierarchie. Der beizulegende Zeitwert von Hypothekendarlehen wird aus den an aktiven Märkten angebotenen Marktpreisen abgeleitet und fällt in die Stufe 1 der Bemessungshierarchie. Der beizulegende Zeitwert der übrigen Fremdkapitalposten fällt in die Stufe 2 der Bemessungshierarchie und wird auf der Basis diskontierter Zinsen und Ratenzahlungen berechnet. Risiken aus Finanzinstrumenten Die größten Risiken für die Muttergesellschaft sind Marktrisiken im Zusammenhang mit Wechselkursschwankungen und schwankenden Zinssätzen, Liquiditätsrisiken im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von Mitteln zur Deckung betrieblicher Bedürfnisse sowie Ausfallrisiken im Zusammenhang mit dem unerwünschten Auftreten von Ausfällen bei den finanziellen Gegenparteien der Muttergesellschaft. Es gab keine strukturelle Veränderung der Risikolage oder bei den Risiken im Vergleich zu 2020. Die Grundsätze des Risikomanagements sind unter Ziffer 15 im Anhang zum Konzernabschluss detailliert erläutert. Währungsrisiken Das Währungsrisiko ist das Risiko, dass sich der beizulegende Zeitwert oder die künftigen Zahlungsströme eines Finanzinstruments aufgrund von Wechselkursänderungen verändern. Die Belastung der Muttergesellschaft durch das Risiko von Schwankungen in den Wechselkursen bezieht sich vor allem auf das operative Geschäft und die Nettoinvestitionen in ausländische Tochtergesellschaften. Das Rahmenkonzept für die Richtlinien zu Sicherungsgeschäften und Risikomandate wird von der Leitlinie zum Wechselkursrisikomanagement abgedeckt. Das Wechselkursrisikomanagement ist unter Ziffer 15 im Anhang zum Konzernabschluss erläutert. Die folgende Übersicht stellt die Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung und das Eigenkapital der Muttergesellschaft dar, die zum Bilanzstichtag aus den Schwankungen der Wechselkurse resultieren würden, die für die maßgeblichen Währungen grundsätzlich möglich sind:
Die Sensitivitätsanalyse berücksichtigt nur Währungsrisiken, die sich aus Finanzinstrumenten ergeben. Die angewandte Veränderung der Wechselkurse basiert auf historischen Währungsfluktuationen. Ein Rückgang bei den Fremdwährungen hätte den gegenteiligen Effekt zu den in der Übersicht oben dargestellten Auswirkungen. Zinsänderungsrisiken Die Belastung der Muttergesellschaft durch das Risiko von Veränderungen in den Marktzinssätzen bezieht sich auf Hypothekendarlehen und konzerninterne Salden sowie ihre Anleihebestände. Das übergeordnete Zinsrisikomanagement ist unter Ziffer 15 im Anhang zum Konzernabschluss näher erläutert. Ein genereller Anstieg der Zinssätze um einen Prozentpunkt würde sich - wenn alle anderen Faktoren unverändert bleiben - schätzungsweise mit -34 Mio. DKK auf das Ergebnis vor Steuern und das Eigenkapital vor Steuern auswirken (2020: -21 Mio. DKK). Sensitivitätsanalyse auf der Basis einer Steigerung der Zinssätze um einen Prozentpunkt:
Die Sensitivitätsanalyse wurde auf der Basis der Höhe der Nettoverschuldung, des Verhältnisses von festen zu variablen Zinssätzen der Verschuldung sowie des Zinsswap-Portfolios zum 31. Dezember vorgenommen. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit beherrschendem bzw. wesentlichem Einfluss und Tochtergesellschaften sowie einige andere kurzfristige finanzielle Vermögenswerte tragen Festzinsen auf der Basis des jeweiligen Interbankzinssatzes mit einer Soll- bzw. Kreditmarge. Die übrigen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten sind nicht verzinslich, wenn sie bei Fälligkeit bezahlt werden. Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, dass die Muttergesellschaft nicht in der Lage ist, ihre finanziellen Verbindlichkeiten fristgerecht zu erfüllen. Die Muttergesellschaft gewährleistet ihre Liquidität durch Flexibilität und Diversifizierung bei Fremdkapitalaufnahmen, Fälligkeiten und Neuverhandlungen sowie hinsichtlich ihrer Gegenparteien. Durch Flexibilität bei den Barmittelbeständen wird sichergestellt, dass die Muttergesellschaft bei unvorhergesehenen Liquiditätsveränderungen angemessen reagieren kann. Die Liquiditätsreserven bestehen aus Zahlungsmitteln, Wertpapieren und nicht in Anspruch genommenen Kreditfazilitäten. Für die Muttergesellschaft bestehen aktuell keine Covenants. Die Muttergesellschaft schätzt das Liquiditätsrisiko als gering ein. Die Muttergesellschaft nutzt die Lieferkettenfinanzierung (SCF) zur Stärkung ihrer Vermögens- und Finanzlage. Die SCF basiert auf einer dreiseitigen Beziehung zwischen der Muttergesellschaft, einem bestimmten Lieferanten und den Konsortialbanken, die das SCF-Programm unterstützen. Mehrere Lieferanten der Muttergesellschaft beteiligen sich am SCF-Programm. Mit einer Beteiligung am SCF-Programm haben die Lieferanten die Möglichkeit, Vorauszahlungen von den Konsortialbanken auf der Grundlage der an die Muttergesellschaft gestellten Rechnungen zu erhalten, sofern die Muttergesellschaft die Waren oder Dienstleistungen erhalten und abgenommen und zugestimmt hat, die Rechnungen zum Fälligkeitsdatum über die Konsortialbanken zu zahlen. Das Konzept der Vorauszahlung stellt eine Transaktion zwischen dem Lieferanten und den Konsortialbanken ohne Einbindung der Muttergesellschaft dar. Der Vorteil der Teilnahme an dem SCF-Programm besteht für die Lieferanten in der Verbesserung ihrer Liquidität. Die Verbindlichkeit der Muttergesellschaft in Verbindung mit dem SCF-Programm besteht in den Rechnungen, die bis zur Fälligkeit als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfasst und ausgewiesen werden. Etwaige verlängerte Zahlungsfristen werden direkt mit dem einzelnen Lieferanten vereinbart und sind keine Folge des SCF-Programms. Die Zahlungsfristen der Lieferanten, die an dem SCF-Programm teilnehmen, sind auf 120 Tage begrenzt. Zum 31. Dezember 2021 hatte die Muttergesellschaft die SCF-Fazilität in Höhe von 6,4 Mrd. DKK in Anspruch genommen (6,1 Mrd. DKK zum 31. Dezember 2020). Die folgende Übersicht fasst das Fälligkeitsprofil der finanziellen Verbindlichkeiten der Muttergesellschaft auf der Basis von vertraglichen, nicht abgezinsten Zahlungen zusammen. Die nicht abgezinsten Zahlungsströme weichen sowohl vom Buchwert als auch vom beizulegenden Zeitwert ab. Variable Zinsen werden unter Anwendung des am Bilanzstichtag gültigen Zinssatzes geschätzt.
Ausfallrisiken Ausfallrisiko bezeichnet das Risiko, dass eine Gegenpartei ihren finanziellen Verpflichtungen aus einem Finanzinstrument nicht nachkommt oder nicht in der Lage ist, andere Verpflichtungen zu erfüllen, sodass ein finanzieller Verlust entsteht. Die Muttergesellschaft ist aus ihrem operativen Geschäft (vor allem durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) sowie aus ihrer Finanzierungstätigkeit - unter anderem durch Einlagen bei Banken und Finanzinstitutionen, Fremdwährungstransaktionen und andere Finanzinstrumente - mit einem Ausfallrisiko belastet.
Die Muttergesellschaft erfasst eine Wertberichtigung für die Wertminderung von Forderungen. Die gesamte Wertberichtigung für die Wertminderung von Forderungen bezieht sich auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, da die Wertberichtigung aller anderen finanziellen Vermögenswerte unerheblich ist. Eine Wertminderungsanalyse wird zu jedem Abschlussstichtag anhand einer Rückstellungsmatrix zur Messung der erwarteten Kreditausfälle durchgeführt. Die Rückstellungsraten basieren auf der Anzahl der Tage des Zahlungsverzugs und eine Rückstellung wird sowohl für noch nicht fällige als auch für überfällige Forderungen erfasst. Zum 31. Dezember 2021 beläuft sich die Rückstellung auf 6 Mio. DKK (31. Dezember 2020: 6 Mio. DKK). Das maximale Ausfallrisiko zum Abschlussstichtag ist der Buchwert der jeweiligen Klasse finanzieller Vermögenswerte. Die Muttergesellschaft hält keine dinglichen Sicherheiten oder andere Formen der Kreditbesicherung als Sicherheit. Die Muttergesellschaft bewertet die Konzentration des Ausfallrisikos in Bezug auf Forderungen als gering. Veränderungen in den Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeit
16 Latente Steuern Spezifikation latenter Steuern
In den Jahren 2017 bis 2021 blieb das Aktienkapital unverändert. Alle Aktien wurden vollständig einbezahlt. Gewinnrücklagen Im Laufe des Geschäftsjahres 2021 wurde eine Basisdividende in Höhe von 200 Mio. DKK gezahlt (2020: 200 Mio. DKK). Für das Geschäftsjahr 2021 wird eine Dividende in Höhe von 200 Mio. DKK vorgeschlagen. Die Zahlung von Dividenden an Aktionäre löst keine Steuern für die Muttergesellschaft aus.
Die Lebenserwartung basiert auf den Langlebigkeits-Benchmarks der dänischen Finanzaufsichtsbehörde (FSA) für die jeweiligen Geschäftsjahre.
Die Sensitivitätsanalysen basieren auf einer Veränderung einer wesentlichen Annahme, wobei alle anderen Annahmen konstant bleiben. Die Sensitivitätsanalysen sind möglicherweise nicht für eine tatsächliche Veränderung der leistungsorientierten Verpflichtung repräsentativ, da es unwahrscheinlich ist, dass Veränderungen völlig unabhängig voneinander auftreten. In Zukunft werden keine Beiträge in die Pläne eingezahlt. Die durchschnittliche Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtung beläuft sich zum 31. Dezember 2021 auf 29 Jahre (2020: 30 Jahre). 2022 werden voraussichtlich 16 Mio. DKK aus den Plänen ausgezahlt.
Die Rückstellungen enthalten eine Rückstellung für Gewährleistungen, eine Rückstellung für Jubiläumszahlungen sowie eine Rückstellung für anhängige Gerichtsverfahren. Rückstellungen für Gewährleistungen werden beim Verkauf von Produkten gebildet, bei denen die Muttergesellschaft für zukünftige Gewährleistungskosten haftet. Der erstmalige Ansatz basiert auf den Erfahrungen aus der Vergangenheit. Die vorhandene Rückstellung läuft 2032 aus. Die Rückstellung für Jubiläumsgelder betrifft die dänischen Mitarbeiter und wird auf der Basis der erwarteten Jubiläen derzeitiger Mitarbeiter geschätzt. 19 Mio. DKK aus dieser Rückstellung werden voraussichtlich nach mehr als fünf Jahren fällig (2020:17 Mio. DKK). Hinsichtlich der Rückstellung für anhängige Gerichtsverfahren werden keine näheren Informationen angegeben, da die Informationen der Position der Muttergesellschaft schaden könnten.
Eventualverbindlichkeiten und finanzielle Verpflichtungen Die Muttergesellschaft ist vertragliche Verpflichtungen über den Erwerb und Bau von Sachanlagen in Höhe von insgesamt 20 Mio. DKK eingegangen (2020: 26 Mio. DKK). Als Sicherheit für Hypothekendarlehen wurden Grundstücke und Gebäude mit einem Buchwert von 264 Mio. DKK als Sicherungspfand bereitgestellt (2020: 270 Mio. DKK). Als Sicherheit für Zinsswapverträge wurden Wertpapiere mit einem Buchwert von 168 Mio. DKK als Sicherungspfand bereitgestellt (2020: 262 Mio. DKK). Das Unternehmen wird gemeinsam mit den dänischen Unternehmen der Købmand Herman Sallings Fond Group besteuert. Als gemeinsam besteuertes Unternehmen, bei dem es sich nicht um eine hundertprozentige Tochtergesellschaft handelt, haftet das Unternehmen beschränkt und subsidiär für dänische Körperschaftsteuern und Abgeltungssteuern auf Dividenden, Zinsen und Tantiemen innerhalb der gemeinsamen Veranlagungsgruppe. Die insgesamt von den gemeinsam besteuerten Unternehmen an die dänische Steuerverwaltung zu entrichtende Nettosteuerschuld ist im Geschäftsbericht der Verwaltungsgesellschaft (F. Salling Holding A/S, CVR-Nr. 41 94 01 15) angegeben. Etwaige nachträgliche Berichtigungen der zu versteuernden Erträge, die der gemeinsamen Besteuerung unterfallen oder Abgeltungssteuern auf Dividenden etc. können bewirken, dass sich die Steuerschuld des Unternehmens erhöht. Unternehmen innerhalb des Konzerns sind Teil der gemeinsamen Besteuerung mit der F. Salling Invest A/S hinsichtlich der Zahlung von Umsatzsteuern, Lohnsteuern etc. und haften daher gesamtschuldnerisch für die Gesamtverbindlichkeit von 519 Mio. DKK zum 31. Dezember 2021 (2020: 494 Mio. DKK). Für Hypothekendarlehen nahestehender Unternehmen und Personen wurden Garantien in Höhe von 7.705 Mio. DKK bei Kreditinstituten gestellt (2020: 7.873 Mio. DKK). Für Leasingverbindlichkeiten von Tochtergesellschaften wurden gegenüber Dritten Garantien in Höhe von 197 Mio. DKK gestellt (2020: 230 Mio. DKK). Die Muttergesellschaft hat eine Bürgschaft für von Tryg Garanti bereitgestellte Garantien in Höhe von maximal 114 Mio. DKK übernommen (2020: 109 Mio. DKK).
Alle zum 31. Dezember ausstehenden Salden bei nahestehenden Unternehmen und Personen sind in Anmerkung 15 dargestellt. Alle ausstehenden Salden sind verzinslich und müssen, sofern nicht unter Ziffer 15 im Anhang anders angegeben, innerhalb eines Jahres in bar ausgeglichen werden. Keiner der ausstehenden Salden ist abgesichert und es waren zum 31. Dezember 2021 keine Rückstellungen für die Salden gebildet (2020:0 DKK). Weder 2021 noch 2020 wurden Aufwendungen für uneinbringliche oder zweifelhafte Forderungen erfasst. Etwaige von der Salling Group A/S für nahestehende Unternehmen und Personen gestellte Garantien sind unter Ziffer 25 im Anhang aufgeführt. Schlüsselmitglieder der Geschäftsleitung Ziffer 26 des Anhangs zum Konzernabschluss enthält eine Beschreibung der Mitglieder der Geschäftsleitung in Schlüsselpositionen sowie eine Übersicht über deren Vergütung. 27 Unternehmenszusammenschlüsse Die Unternehmenszusammenschlüsse sind unter Ziffer 27 im Anhang zum Konzernabschluss erläutert. 28 Kapitalmanagement Das Kapitalmanagement ist unter Ziffer 28 im Anhang zum Konzernabschluss erläutert. 29 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2021 haben. 30 Veröffentlichte, jedoch noch nicht in Kraft getretene Standards Veröffentlichte, jedoch noch nicht in Kraft getretene Standards sind unter Ziffer 30 im Anhang zum Konzernabschluss dargelegt. ERKLÄRUNGEN Erklärung der Geschäftsleitung Die Geschäftsführung und der Verwaltungsrat haben am heutigen Tag den Jahresabschluss der Salling Group A/S für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 erörtert und genehmigt. Der Jahresabschluss wurde übereinstimmend mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie diese in der EU anzuwenden sind und weiteren Anforderungen des dänischen Gesetzes über Jahresabschlüsse aufgestellt. Nach unserem Urteil vermitteln der Konzernabschluss und der Abschluss der Muttergesellschaft ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns und der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie der Ertragslage des Konzerns und der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021. Darüber hinaus vermittelt der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Entwicklung der Lage des Konzerns und der Gesellschaft und stellt die bedeutsamsten Risiken und Unsicherheitsfaktoren für den Konzern und die Gesellschaft zutreffend dar. Wir empfehlen, den Jahresabschluss bei der Jahreshauptversammlung zu genehmigen.
Brabrand, den 28. April 2022 Verwaltungsrat Per Bank, CEO Anders Hagh, CFO Geschäftsführung Bjørn Gulden, Vorsitzender Jens Bjerg Sørensen Marianne Kirkegaard Knudsen Freddy Sobin Thomas Carsten Alexander Tochtermann Helle Bech, Arbeitnehmervertreter Morten Agerholm, Arbeitnehmervertreter Lars Lippert Laursen, Arbeitnehmervertreter Bestätigungsvermerk des WirtschaftsprüfersAn die Aktionäre der Salling Group A/S Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss und den Einzelabschluss der Muttergesellschaft der Salling Group A/S für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 - bestehend aus der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Eigenkapitalveränderungsrechnung, der Kapitalflussrechnung und dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - für den Konzern und die Muttergesellschaft geprüft. Der Konzernabschluss und der Einzelabschluss der Muttergesellschaft wurden übereinstimmend mit den International Financial Reporting Standards, wie diese in der EU anzuwenden sind sowie weiteren Anforderungen des dänischen Gesetzes über Jahresabschlüsse aufgestellt. Nach unserer Beurteilung vermitteln der Konzernabschluss und der Abschluss der Muttergesellschaft übereinstimmend mit den International Financial Reporting Standards, wie diese in der EU anzuwenden sind sowie weiteren Anforderungen des dänischen Gesetzes über Jahresabschlüsse ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns und der Muttergesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie der Ertragslage des Konzerns und der Muttergesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den International Standards on Auditing (ISAs) sowie weiteren in Dänemark anwendbaren Vorschriften durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Grundsätzen und Vorschriften ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Abschlusses der Muttergesellschaft" (im weiteren Verlauf zusammen als "Jahresabschluss" bezeichnet) unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Unabhängigkeit Übereinstimmend mit dem International Code of Ethics for Professional Accountants des International Ethics Standards Board for Accountants (IESBA Code) und den weiteren in Dänemark anwendbaren Ethikvorschriften sind wir vom Konzern unabhängig und haben unsere ethische Verantwortung gemäß diesen Vorschriften und dem IESBA Code erfüllt. Stellungnahme zum Lagebericht Die Geschäftsleitung ist verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss erstreckt sich nicht auf den Lagebericht und wir geben diesbezüglich keine abschließende Stellungnahme ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses obliegt es unserer Verantwortung, den Lagebericht zu lesen und hierbei zu prüfen, ob der Lagebericht in wesentlichen Belangen unvereinbar mit dem Jahresabschluss oder unseren bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen ist oder andere wesentliche falsche Darstellungen aufweist. Darüber hinaus obliegt es unserer Verantwortung, zu prüfen, ob der Lagebericht die nach dem dänischen Gesetz über Jahresabschlüsse verlangten Informationen enthält. Auf der Grundlage unserer Verfahren sind wir zu dem Schluss gelangt, dass der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss steht und übereinstimmend mit den Vorschriften des dänischen Gesetzes über Jahresabschlüsse aufgestellt wurde. Wir haben keine wesentlichen falschen Darstellungen im Lagebericht festgestellt. Verantwortung der Geschäftsleitung für den Jahresabschluss Die Geschäftsleitung ist verantwortlich für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Abschlusses der Muttergesellschaft, die übereinstimmend mit International Financial Reporting Standards, wie diese in der EU anzuwenden sind sowie weiteren Vorschriften des dänischen Gesetzes über Jahresabschlüsse ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermitteln. Ferner ist die Geschäftsleitung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsleitung dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns und der Muttergesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben sowie auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit den ISAs und weiteren in Dänemark anwendbaren Vorschriften durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage des Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Im Rahmen einer in Übereinstimmung mit den ISAs und weiteren in Dänemark anwendbaren Vorschriften durchgeführten Prüfung üben wir während der gesamten Prüfung ein pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir sind für die Leitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernprüfung verantwortlich. Wir bleiben allein für unsere Prüfungsurteile verantwortlich. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aarhus C, den 28. April 2022 EY Godkendt Revisionspartnerselskab CVR-Nr. 30 70 02 28 Jes Lauritzen, Staatlich zugelassener Wirtschaftsprüfer mne10121 Jonas Busk, Staatlich zugelassener Wirtschaftsprüfer mne42771 |
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