Netto ApS & Co. KG

Stavenhagen

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neubrandenburg HRA 2335
Eingetragen
25.9.2013
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnEinzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Name
Rolle
Ort
NETTO Supermarkt GmbH
Kommanditist

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Salling Group A/S

DK 8220 Brabrand

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Finanzkennzahlen - Konzern 2017-2021

Mio. DKK 2017 2018 2019 2020 2021
Summe Umsatzerlöse 58.689 55.851 56.689 60.855 66.202
Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Amortisationen und Wertminderungsaufwendungen vor Sonderposten (EBITDA vor Sonderposten) 3.006 3.158 4.105 4.702 4.992
Betriebsergebnis (EBIT) 2.472 2.072 2.272 2.818 2.952
Finanzielle Posten, netto -248 -248 -557 -479 -466
Jahresergebnis aus fortlaufender Geschäftstätigkeit - 1.413 1.322 1.852 1.942
Jahresergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen, ohne Steuern - -46 969 - -
Summe Jahresergebnis 1.698 1.367 2.291 1.852 1.942
Netto-Cashflow aus operativer Tätigkeit 4.691 3.786 2.759 4.285 3.719
Summe Vermögenswerte 30.476 30.871 35.550 37.533 40.719
Summe Eigenkapital 2.952 3.981 6.190 7.610 9.401
Nettoverschuldung/EBITDA 2,6 1,8 2,2 1,5 1,8
Umsatzrendite 4,2 % 3,7 % 4,0 % 4,6 % 4,5 %
Eigenkapitalrendite 35,1 % 39,4 % 45,0 % 28,6 % 22,8 %

Anmerkung: Die Salling Group führt ab 2019 die Rechnungslegung nach IFRS 16 (zu Leasingverhältnissen) ein. Die Vorjahreszahlen wurden nicht neu angegeben.

Das Verhältnis Nettoverschuldung/EBITDA wird ab 2019 einschließlich Leasingverbindlichkeiten berechnet.

Netto Schweden wurde 2019 veräußert und ist nicht in den Umsatzzahlen für die Jahre 2018-2021 enthalten. Der Berichtszeitraum 2017 enthält die Umsatzerlöse von Netto Schweden.

Definitionen der Haupt- und Schlüsselkennzahlen sind unter Ziffer 2 im Anhang zum Konzernabschluss angegeben.

KONZERNERGEBNIS

Geschäftsjahr 2021

Die Salling Group betreibt neben einer Reihe von E-Commerce-Plattformen fünf verschiedene Formate von Einzelhandelsmärkten. In Dänemark werden Bilka, fotex, Netto, Salling und BR als stationäre Ladengeschäfte betrieben. In Deutschland und Polen ist die Salling Group mit den Netto-Märkten vertreten. Online betreibt die Salling Group die Formate Bilka.dk, Salling.dk, føtex.dk, BR.dk, flowr.dk und Skagenfood.dk. Darüber hinaus betreibt die Salling Group Starbucks und Carl's Jr als Franchise-Unternehmen in Dänemark. Anfang 2022 wurde die Plattform wupti.com geschlossen.

Das Geschäft der Muttergesellschaft beinhaltet das gesamte Einzelhandelsgeschäft in Dänemark mit Ausnahme des Verkaufs von Mahlzeitenboxen, der durch die Skagenfood A/S erfolgt.

Die Salling Group kündigte im Juni 2020 mit dem Erwerb des polnischen Geschäftsbereichs des britischen Einzelhändlers Tesco die größte Übernahme in der Geschichte des Konzerns an. Das Geschäft wurde am 16. März 2021 mit dem Erwerb der Netto Indygo Sp. Z o.o. und den Tochtergesellschaften Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o., Jasper Sp. Z o.o. und Genesis Sp. Z o.o. abgeschlossen.

Marktentwicklung

Netto führte 2021 weitere Teile des neuen Netto-3.0-Filialkonzepts durch die Modernisierung bestehender Filialen und die Erweiterung durch neue Standorte in allen drei Märkten ein. Insgesamt wurden 2021 95 Netto-Märkte zu 3.0-Märkten umgebaut und die Kundenreaktion auf das neue Konzept ist weiterhin vielversprechend. In Dänemark betrafen die 3.0-Modernisierungen 51 und in Deutschland 44 Märkte. In Polen wurden 189 der ehemaligen Tesco-Märkte in neue 3.0-Märkte der Marke Netto umgewandelt.

Der Nonfood-Markt wächst aufgrund der COVID-19-Pandemie weiter schneller als in den Vorjahren.

Zu Jahresbeginn startete fotex Home Delivery im Großraum Kopenhagen.

Die Salling Group eroberte 2021 in Dänemark einen bedeutenden Anteil des Lebensmittelmarktes und ist weiter das größte Unternehmen im dänischen Lebensmitteleinzelhandelsmarkt.

Jahresergebnis

Der Jahresabschluss der Salling Group A/S wird übereinstimmend mit den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) vorgelegt, wie sie in der EU anzuwenden sind.

Die Gesamtumsatzerlöse für 2021 belaufen sich auf 66.202 Mio. DKK, ein Anstieg um 5.347 Mio. DKK gegenüber 2020. Hiervon entfallen 3.806 Mio. DKK auf den Netto Indygo Konzern. Die Expansion wurde 2021 mit der Eröffnung von 212 neuen Märkten in allen Ländern fortgesetzt. Hiervon waren 189 Märkte ehemalige Tesco-Märkte, die nach dem Konzept Netto 3.0 umgestaltet wurden. Sieben Märkte wurden während des Jahres von der Salling Group geschlossen.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Amortisationen, Wertminderungsaufwendungen und Sonderposten (EBITDA vor Sonderposten) beläuft sich auf 4.992 Mio. DKK (2020: 4.702 Mio. DKK).

Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf 2.486 Mio. DKK (2020: 2.339 Mio. DKK).

Hauptsächlich aufgrund des starken operativen Ergebnisses der dänischen Formate übertrifft das Jahresergebnis 2021 die Erwartungen. Nicht enthalten in den Sonderposten ist das negative operative Ergebnis von Tesco Poland, das weiterhin im ausgewiesenen EBITDA abgebildet ist. In der Kombination der Auswirkungen des Betriebsergebnisses und des als Sonderposten ausgewiesenen Betrages sind die finanziellen Auswirkungen aus dem Abbau von Tesco Poland unerheblich.

Der Netto-Cashflow aus operativer Tätigkeit beläuft sich auf 3.719 Mio. DKK (2020: 4.285 Mio. DKK). Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien belaufen sich für das Jahr 2021 auf 2.270 Mio. DKK (2020: 2.182 Mio. DKK). Der Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet eine ausgezahlte Dividende in Höhe von 200 Mio. DKK (2020: 200 Mio. DKK).

Mitarbeiter

Zum 31. Dezember 2021 beschäftigte die Salling Group 61.874 Mitarbeiter (55.471 zum 31. Dezember 2020). Die durchschnittliche Anzahl der Vollzeitbeschäftigten der Salling Group entspricht 32.899 im Jahr 2021 (2020: 26.693).

Soziale Verantwortung und Diversität in der Geschäftsleitung

Die Salling Group betrachtet soziale Verantwortung und Diversität in der Geschäftsleitung als wesentlich für den Konzern. Hinsichtlich unserer diesbezüglichen Anstrengungen im Jahr 2021 verweisen wir auf unseren Bericht zur sozialen Verantwortung gemäß den Paragrafen 99a und 99b des dänischen Gesetzes über den Jahresabschluss. Der Bericht ist verfügbar unter: https://sallinggroup.com/rapporter/csr-report-2021/

Besondere Risiken

Zu den finanziellen Risiken der Salling Group gehören Zinsänderungs- und Währungsrisiken. Das Zinsänderungsrisiko ergibt sich aus den Hypothekendarlehen des Konzerns, bei denen die Risiken durch Zinsswaps abgesichert werden. Das Währungsrisiko wirkt sich primär auf den Kauf von Waren in USD aus. Der größte Teil davon wird durch kurzfristige Termingeschäfte abgesichert.

Voraussichtliche Entwicklung

Die Salling Group erwartet für 2022 ähnliche Umsätze wie im Jahr 2021. Der Gesamtjahresüberschuss wird 2022 voraussichtlich unter dem Ergebnis für 2021 liegen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2021 haben.

66 UMSATZERLÖSE IN MRD. DKK

3 EBIT IN MRD. DKK

10 MILLIONEN KUNDEN PRO WOCHE IN 2021

Inhaltsverzeichnis

KONZERNABSCHLUSS

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (Konzern-GuV)

Konzerngesamtergebnisrechnung

Konzernbilanz

Konzernkapitalflussrechnung

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Anhang zum Konzernabschluss

JAHRESABSCHLUSS DER MUTTERGESELLSCHAFT

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) der Muttergesellschaft

Gesamtergebnisrechnung der Muttergesellschäft

Bilanz der Muttergesellschaft

Kapitalflussrechnung der Muttergesellschaft

Eigenkapitalveränderungsrechnung der Muttergesellschaft

Anhang zum Jahresabschluss der Muttergesellschaft

ERKLÄRUNGEN

Erklärung der Geschäftsleitung

Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers

Konzern-GuV

Mio. DKK

Anhang 2021 2020
Erlöse aus Verträgen mit Kunden 65.759 60.489
Sonstige Umsatzerlöse 443 366
4 Summe Umsatzerlöse 66.202 60.855
Umsatzkosten -47.285 -43.794
Bruttogewinn 18.917 17.061
5 Personalaufwendungen -8.688 -7.845
6 Externe Aufwendungen -5.237 -4.514
Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Amortisationen und Wertminderungsaufwendungen vor Sonderposten (EBITDA vor Sonderposten) 4.992 4.702
Planmäßige Abschreibungen -2.220 -1.878
Wertminderungsaufwendungen, netto -85 -19
Nettogewinn aus der Veräußerung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien, Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 64 13
7 Sonderposten 201 -
Betriebsergebnis (EBIT) 2.952 2.818
8 Finanzerträge 98 38
9 Finanzaufwendungen -564 -517
Gewinn vor Steuern 2.486 2.339
10 Ertragsteuer -544 -487
Gesamtjahresüberschuss 1.942 1.852
Sonstiges Ergebnis, nach Steuern:
Posten, die nicht in die Konzern-GuV umgegliedert werden:
10 Neubewertung leistungsorientierter Vorsorgepläne -3 2
-3 2
Posten, die nachträglich bzw. gegebenenfalls in die Konzern-GuV umgegliedert werden
10 Wechselkursdifferenzen aus der Umrechnung von Auslandsgeschäften -68 -271
10 Cashflow-Absicherungen (Cashflow Hedges), Wertberichtigung für das Jahr 42 -43
10 Cashflow-Absicherungen, umgegliedert in Finanzaufwendungen 78 80
52 -234
Sonstiges Jahresergebnis, nach Steuern 49 -232
Gesamtjahresergebnis 1.991 1.620

Der Gesamtjahresüberschuss ist den Aktionären der Salling Group A/S zurechenbar.

Das Gesamtjahresergebnis ist den Aktionären der Salling Group A/S zurechenbar.

Konzernbilanz

Mio. DKK

Aktiva

Anhang 2021 2020
Langfristige Vermögenswerte
11 Immaterielle Vermögenswerte
Geschäftswert 57 131
Software 844 842
Laufende Softwareentwicklung 84 155
Marken 84 93
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 38 42
Summe immaterielle Vermögenswerte 1.107 1.263
12 Sachanlagen
Grundstücke und Gebäude 18.606 15.893
Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen 2.668 2.224
Mietereinbauten 705 498
Im Bau befindliche Anlagen und Vorauszahlungen 285 274
Summe Sachanlagen 22.264 18.889
13 Nutzungsrechte
Grundstücke und Gebäude 5.803 5.023
Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen 69 82
Summe Nutzungsrechte 5.872 5.105
14 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 304 299
Finanzielle Vermögenswerte
15 Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte - 41
Summe finanzielle Vermögenswerte - 41
16 Latente Steueransprüche 88 75
Summe langfristige Vermögenswerte 29.635 25.672
Kurzfristige Vermögenswerte
17 Vorräte 5.322 5.084
Forderungen
15 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 85 72
Ertragsteuerforderungen 10 149
15 Sonstige Forderungen 599 507
Vorauszahlungen 140 65
15 Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 7 -
Summe Forderungen 841 793
15 Wertpapiere 2.766 4.452
15 Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 2.139 1.528
18 Als zur Veräußerung gehalten klassifizierte Vermögenswerte 16 4
Summe kurzfristige Vermögenswerte 11.084 11.861
Summe Vermögenswerte 40.719 37.533

Passiva

Anhang 2021 2020
Eigenkapital
Aktienkapital 524 524
Gewinnrücklagen 9.261 7.522
Rücklage für die Cashflow-Absicherung -184 -304
Rücklage für die Fremdwährungsumrechnung -400 -332
Vorgeschlagene Dividenden 200 200
Summe Eigenkapital 9.401 7.610
Schulden
Langfristige Schulden
19 Pensionen 243 254
16 Latente Steuerschulden 589 524
20 Rückstellungen 158 153
15 Hypothekendarlehen 7.462 7.520
13, 15 Leasingverbindlichkeiten 5.689 4.866
15 Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 155 311
15 Sonstige langfristige Verbindlichkeiten - 619
Summe langfristige Schulden 14.296 14.247
Kurzfristige Schulden
20 Rückstellungen 44 37
15 Hypothekendarlehen 150 269
13, 15 Leasingverbindlichkeiten 701 600
15 Bankdarlehen 2 1
15 Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 637 699
15 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.611 11.558
Ertragsteuerschulden 63 41
15 Sonstige Verbindlichkeiten 2.801 2.423
Rechnungsabgrenzungsposten 13 48
Summe kurzfristige Schulden 17.022 15.676
Summe Verbindlichkeiten 31.318 29.923
Summe Passiva 40.719 37.533

Konzernkapitalflussrechnung

Mio. DKK

Anhang 2021 2020
Gewinn vor Steuern 2.486 2.339
21 Anpassungen 2.280 2.371
22 Veränderung im Working Capital -91 601
Netto-Cashflow aus operativer Tätigkeit vor finanziellen Posten und Steuern 4.675 5.311
Erhaltene Finanzerträge 78 49
Gezahlte Finanzaufwendungen -564 -512
Gezahlte Ertragsteuer -470 -563
Netto-Cashflow aus operativer Tätigkeit 3.719 4.285
11 Erwerb immaterieller Vermögenswerte -175 -272
12 Erwerb von Sachanlagen -2.080 -1.906
14 Erwerb von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien -15 -4
Erlöse aus der Veräußerung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien, Sachanlagen und und immateriellen Vermögenswerten 148 31
23 Erwerb von Tochtergesellschaften - abzüglich erhaltener Zahlungsmittel - und Vorauszahlungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochtergesellschaften -192 -42
Erwerb von Wertpapieren -1.214 -5.061
Veräußerung von Wertpapieren 2.900 3.413
Tilgungen, Forderungen - 10
Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit -628 -3.831
Nettorückzahlungen an verbundene Unternehmen -54 -14
13 Zahlungen von Leasingverbindlichkeiten -631 -536
Nettorückzahlungen von verbundenen Unternehmen 5 81
Erlöse aus der Aufnahme von Fremdkapital - 61
Rückzahlung von Fremdkapital -1.601 -
An Aktionäre der Muttergesellschaft gezahlte Dividenden -200 -200
Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -2.481 -608
Nettoveränderung in Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten 610 -154
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 1. Januar 1.527 1.686
Wechselkursdifferenz, netto - -5
24 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 31. Dezember 2.137 1.527

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Mio. DKK

2020: Aktienkapital Gewinnrücklagen Rücklage für die Cashflow-Absicherung
Eigenkapital am 1. Januar 2020 524 5.868 -341
Jahresergebnis - 1.652 -
Neubewertung leistungsorientierter Vorsorgepläne - 2 -
Wechselkursdifferenzen aus der Umrechnung von Auslandsgeschäften - - -
Cashflow-Absicherungen (Cashflow Hedges), Wertberichtigung für das Jahr - - -43
Cashflow-Absicherungen, umgegliedert in Finanzaufwendungen - - 80
Sonstiges Ergebnis - 2 37
Jahresbetriebsergebnis gesamt - 1.654 37
Dividendenzahlungen - - -
Summe Transaktionen mit Eigentümern - - -
Eigenkapital am 31. Dezember 2020 524 7.522 -304
2020: Rücklage für die Fremdwährungsumrechnung Vorgeschlagene Dividenden Summe Eigenkapital
Eigenkapital am 1. Januar 2020 -61 200 6.190
Jahresergebnis - 200 1.852
Neubewertung leistungsorientierter Vorsorgepläne - - 2
Wechselkursdifferenzen aus der Umrechnung von Auslandsgeschäften -271 - -271
Cashflow-Absicherungen (Cashflow Hedges), Wertberichtigung für das Jahr - - -43
Cashflow-Absicherungen, umgegliedert in Finanzaufwendungen - - 80
Sonstiges Ergebnis -271 - -232
Jahresbetriebsergebnis gesamt -271 200 1.620
Dividendenzahlungen - -200 -200
Summe Transaktionen mit Eigentümern - -200 -200
Eigenkapital am 31. Dezember 2020 -332 200 7.610
2021: Aktienkapital Gewinnrücklagen Rücklage für die Cashflow-Absicherung Rücklage für die Fremdwährungsumrechnung Vorgeschlagene Dividenden Summe Eigenkapital
Eigenkapital am 1. Januar 2021 524 7.522 -304 -332 200 7.610
Jahresergebnis - 1.742 - - 200 1.942
Neubewertung leistungsorientierter Vorsorgepläne - -3 - - - -3
Wechselkursdifferenzen aus der Umrechnung von Auslandsgeschäften - - - -68 - -68
Cashflow-Absicherungen (Cashflow Hedges), Wertberichtigung für das Jahr - - 42 - - 42
Cashflow-Absicherungen, umgegliedert in Finanzaufwendungen - - 78 - - 78
Sonstiges Ergebnis - -3 120 -68 - 49
Gesamtjahresergebnis - 1.739 120 -68 200 1.991
Dividendenzahlungen - - - - -200 -200
Summe Transaktionen mit Eigentümern - - - - -200 -200
Eigenkapital am 31. Dezember 2021 524 9.261 -184 -400 200 9.401

Zusammenfassung des Anhangs zum Konzernabschluss

1 Allgemeine Angaben

2 Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

3 Wesentliche rechnungslegungsbezogene Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen

Anmerkungen zur Konzern-GuV

4 Summe Umsatzerlöse

5 Personalaufwendungen

6 Externe Aufwendungen

7 Sonderposten

8 Finanzerträge

9 Finanzaufwendungen

10 Ertragsteuer

Anmerkungen zur Konzernbilanz

11 Immaterielle Vermögenswerte

12 Sachanlagen

13 Leasingverhältnisse

14 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

15 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten

16 Latente Steuern

17 Vorräte

18 Als zur Veräußerung gehalten klassifizierte Vermögenswerte

19 Pensionen

20 Rückstellungen

Anmerkungen zur Konzernkapitalflussrechnung

21 Anpassungen

22 Veränderung im Working Capital

23 Erwerb von Tochtergesellschaften - abzüglich erhaltener Zahlungsmittel - und Vorauszahlungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochtergesellschaften

24 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Sonstige Anmerkungen

25 Eventualguthaben und -verbindlichkeiten und andere finanzielle Verpflichtungen

26 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

27 Unternehmenszusammenschlüsse

28 Kapitalmanagement

29 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

30 Veröffentlichte, jedoch noch nicht in Kraft getretene Standards

1 Allgemeine Angaben

Die Hauptgeschäftstätigkeit der Salling Group besteht neben einer Reihe von E-Commerce-Plattformen in dem Betrieb von fünf verschiedenen Einzelhandelsformaten. In Dänemark werden Bilka, føtex, Netto, Salling und BR als stationäre Ladengeschäfte betrieben, während die Salling Group in Deutschland und Polen mit den Netto-Märkten vertreten ist. Online betreibt die Salling Group die Formate Bilka.dk, Salling.dk, føtex.dk, BR.dk, flowr.dk und Skagenfood.dk. Darüber hinaus betreibt die Salling Group Starbucks und Carl's Jr als Franchise-Unternehmen in Dänemark. Anfang 2022 wurde die Plattform wupti.com geschlossen.

Das Geschäft der Muttergesellschaft beinhaltet das gesamte Einzelhandelsgeschäft in Dänemark mit Ausnahme des Verkaufs von Mahlzeitenboxen, der durch die Skagenfood A/S erfolgt.

Die Salling Group kündigte im Juni 2020 mit dem Erwerb des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco die größte Übernahme in der Geschichte des Konzerns an. Das Geschäft wurde am 16. März 2021 mit dem Erwerb der Netto Indygo Sp. Z o.o. und den Tochtergesellschaften Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o., Jasper Sp. Z o.o. und Genesis Sp. Z o.o. abgeschlossen.

Die Salling Group A/S ist eine Aktiengesellschaft mit dem Geschäftssitz Rosbjergvej 33, 8220 Brabrand in Dänemark.

2 Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der im Geschäftsbericht enthaltene Jahresabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 umfasst den Konzernabschluss der Salling Group A/S und deren Tochtergesellschaften (der Konzern) sowie den Einzelabschluss der Muttergesellschaft.

Der Konzernabschluss der Salling Group sowie der Einzelabschluss der Muttergesellschaft wurden übereinstimmend mit den in der EU anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie weiteren dänischen Vorschriften für Großunternehmen der Klasse C aufgestellt.

Änderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Verschiedene Änderungen und Interpretationen, die vom International Accounting Standards Board veröffentlicht und von der Europäischen Union bestätigt wurden, sind am oder nach dem 1. Januar 2021 in Kraft getreten. Der Konzern hat die Änderungen beurteilt und ist zu dem Schluss gelangt, dass die Anwendung der Änderungen keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss bzw. den Einzelabschluss der Muttergesellschaft für das Jahr 2021 hatte und es werden keine wesentlichen Auswirkungen der Änderungen auf zukünftige Bilanzierungszeiträume erwartet. Etwaige veröffentlichte, jedoch noch nicht in Kraft getretene Standards, Interpretationen oder Änderungen wurden von der Salling Group nicht vorzeitig angewendet.

2 Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - Fortsetzung

Erstellungsgrundlage

Die funktionale Währung der Salling Group A/S ist die dänische Krone (DKK). Die Darstellungswährung des Konzernabschlusses und des Einzelabschlusses der Muttergesellschaft ist die dänische Krone (DKK). Alle Beträge sind, soweit nicht anders angegeben, auf die nächste Million gerundet dargestellt.

Der Konzernabschluss und der Einzelabschluss der Muttergesellschaft wurden - mit Ausnahme bestimmter Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert angesetzt wurden - auf der Grundlage historischer Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aufgestellt.

Konsolidierungskreis

Die folgenden Tochtergesellschaften sind im Konzern konsolidiert:

Anteil am ausgegebenen Aktienkapital und den Stimmrechten Hauptgeschäftssitz und Gründungsland
Salling Group Ejendomme A/S 100 % Brabrand, Dänemark
Salling Group Forsikring A/S 100 % Brabrand, Dänemark
Dansk Netto Deutschland ApS 100 % Brabrand, Dänemark
Skagenfood A/S 90 % Strandby, Dänemark
Bodebjerg ApS 51 % Marslev, Dänemark
Netto Supermarkt GmbH 100 % Stavenhagen, Deutschland
NETTO ApS & Co. KG 100 % Stavenhagen, Deutschland
Netto Sp. Z o.o. 100 % Stettin, Polen
Netto Indygo Sp. Z o.o. 100 % Stettin, Polen
Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o. 100 % Stettin, Polen
Jasper Sp. Z o.o. 100 % Stettin, Polen
Genesis Sp. Z o.o. 100 % Stettin, Polen

Zum 16. März 2021 wurden die Tochtergesellschaft Netto Indygo Sp. Z o.o. sowie deren Tochtergesellschaften Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o, Jasper Sp. Z o.o und Genesis Sp. Z o.o erworben. Die Netto Indygo Sp. Z o.o und die Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o erhielten bei Erwerb die Firmenbezeichnungen Tesco (Polska) Sp. Z o.o. bzw. Tesco Dystrybucja Z o.o. und wurden nachträglich umbenannt. Des Weiteren wurde die Tochtergesellschaft Salling Group Sverige AB im Jahr 2021 liquidiert.

Auf der Grundlage des § 264 b, Nr. 1-3 HGB macht die Netto Aps & Co. KG von der Befreiung ge-brauch einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den Vorschriften des HGB aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen. Die Netto ApS & Co. KG ist über die Kommanditistin NETTO Supermarkt GmbH und die persönlich haftende Gesellschafterin Dansk Netto Deutschland ApS vollständig in den Konzernabschluss der Salling Group A/S einbezogen.

Die Skagenfood A/S erwarb im Jahr 2020 eine Beteiligung von 51 % an der Firma Bodebjerg ApS. Die Skagenfood A/S hält Call-Optionen zum Erwerb der übrigen 49 % der Anteile an der Bodebjerg ApS zu einem vorteilhaften Preis. Die Call-Optionen können 2023 und 2025 ausgeübt werden. Da der Skagenfood A/S durch die Call-Optionen faktisch ein Renditeanspruch aus dieser Eigentumsbeteiligung zusteht, wird ein Erwerb der von den Call-Optionen umfassten nicht beherrschenden Anteile zu dem Zeitpunkt angenommen, zu dem die Call-Optionen geschrieben werden. Demzufolge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung bzw. im Eigenkapital im Hinblick auf die umfassten Minderheitsanteile keine nicht beherrschenden Anteile erfasst. Die Verbindlichkeit der Call-Option wird am Erwerbsdatum zum beizulegenden Zeitwert als Teil der sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erfasst und im Anschluss zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Da Put-Optionen für Minderheitsanteile an Tochtergesellschaften, die im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen geschrieben werden, nach der antizipierten Erwerbsmethode behandelt werden, nach welcher ein Erwerb der von den Put-Optionen umfassten Minderheitsanteile zu dem Zeitpunkt angenommen wird, zu dem die Put-Optionen geschrieben werden, sind in der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung bzw. im Eigenkapital diesbezüglich keine nicht beherrschenden Anteile erfasst. Als die Salling Group A/S im Jahr 2017 80 % des ausgegebenen Aktienkapitals und der Stimmrechte an der Skagenfood A/S erwarb, schrieb sie außerdem Put-Optionen in Bezug auf die 20 % der Anteile an Skagenfood A/S, die zu diesem Zeitpunkt von der Kuba Holding ApS gehalten wurden. Weitere 10 % wurden 2019 erworben und es verbleibt eine Put-Option für die 10 %, die sich weiterhin im Besitz der Kuba Holding ApS befinden. Im Konzernabschluss wurden im Hinblick auf die 10 % an der Skagenfood A/S keine nicht beherrschende Anteile erfasst. Die Verbindlichkeit der Put-Option wird am Erwerbsdatum zum beizulegenden Zeitwert als Teil der sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erfasst und im Anschluss zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Die folgenden Aktionäre besitzen mehr als 5 % des Aktienkapitals und der Stimmrechte an der Salling Group A/S:

F. Salling Invest A/S, Rosbjergvej 33-35, Brabrand, Dänemark

F. Salling Holding A/S, Rosbjergvej 33-35, Brabrand, Dänemark

Die Salling Group A/S und deren Tochtergesellschaften sind in den Konzernabschluss des Købmand Herman Sallings Fond einbezogen, bei dem es sich um die ultimative beherrschende Partei der Salling Group A/S handelt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Gewinn- und Verlustrechnung

Erlöse aus Verträgen mit Kunden

Erlöse aus Verträgen mit Kunden werden mit der Übertragung der Verfügungsgewalt über die Waren bzw. Dienstleistungen auf den Kunden zu einem Betrag erfasst, der die Gegenleistung abbildet, die der Konzern im Austausch für die betreffenden Waren bzw. Dienstleistungen voraussichtlich erhalten wird, wobei die Höhe etwaiger Handelsrabatte und voraussichtlicher Renditen berücksichtigt wird. Nicht einbezogen werden Beträge, die im Namen Dritter eingezogen werden, z. B. Umsatzsteuern. Daher werden Erlöse aus dem Verkauf von Waren zum Zeitpunkt ihres Verkaufs (bei Lieferung) im Markt und bei Online-Käufen bei Abholung in einem Markt bzw. bei Lieferung der Waren erfasst, d. h. mit Erfüllung der Leistungsverpflichtungen.

Der Konzern gewährt Kunden ein Warenrückgaberecht innerhalb einer bestimmten Frist und eine Erstattungsverbindlichkeit und ein Rückgaberecht werden erfasst, soweit es sich nicht um unerhebliche Beträge handelt. Bei der Schätzung des voraussichtlichen Rückgabeanteils legt der Konzern historische Rückgabedaten zugrunde. Diese Prozentsätze werden angewendet, um den voraussichtlichen Wert der variablen Gegenleistung in Verbindung mit Rückgaben zu bestimmen.

Soweit die Salling Group als Vermittler fungiert, entspricht der erfasste Erlös dem Betrag der Provision, zuzüglich etwaiger weiterer Beträge, die beim Auftraggeber bzw. anderen Parteien erhoben werden.

Kundentreueprogramme begründen eine separate Leistungsverpflichtung und der Teil des Transaktionspreises, der den Treueprogrammen für Kunden auf der Grundlage der relativen Einzelverkaufspreise zugeordnet wird, wird zurückgestellt und als Erlös erfasst, wenn die Verpflichtungen zur Lieferung der rabattierten Produkte erfüllt sind bzw. nicht länger wahrscheinlich sind.

Die sonstigen Erlöse umfassen Mieteinnahmen und Erlöse aus anderen Einnahmequellen, z. B. aus dem Verkauf von Pappe. Mieteinnahmen aus operativen Leasingverhältnissen über Gebäude, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie aus operativen Leasingverhältnissen über marktinterne Vermietungen werden linear über die Leasinglaufzeiten erfasst und als Teil der sonstigen Erlöse in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Umsatzkosten

Umsatzkosten umfassen die bei der Generierung von Umsatzerlösen anfallenden Kosten. Lieferantenrabatte, die dem Einkaufspreis für die verkauften Artikel zurechenbar sind, werden als Teil der Umsatzkosten ausgewiesen.

Personalaufwendungen

Die Personalaufwendungen umfassen Löhne und Gehälter, Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sowie damit verbundene Aufwendungen.

Externe Aufwendungen

Zu den externen Aufwendungen gehören direkte und indirekte Kosten im Zusammenhang mit kurzfristigen und geringwertigen Leasingverhältnissen, Franchise-Gebühren, Betriebsausgaben für Immobilien, Verkaufs- und Vertriebskosten sowie Bürobedarf usw. Lieferantenrabatte im Zusammenhang mit Kostenerstattungen werden als Teil der externen Aufwendungen erfasst.

Planmäßige Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen

Planmäßige Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen umfassen Abschreibungen auf Sachanlagen, Nutzungsrechte, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und Amortisationen immaterieller Vermögenswerte, soweit diese nicht im Buchwert eines anderen Vermögenswertes enthalten sind, sowie Wertminderungsaufwendungen.

Sonderposten

Die Sonderposten umfassen einmalige und dem Kerngeschäft des Konzerns untergeordnete Posten. Unter anderem umfassen die Sonderposten den Gewinn, der auf den abgezinsten Kauf erfasst wird (den Unternehmenszusammenschluss, bei dem die identifizierbaren erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden den Gesamtbetrag der übertragenen Gegenleistung sowie den für nicht beherrschende Anteile und etwaige zuvor gehaltene Anteile erfassten Betrag übersteigen).

Staatliche Zuschüsse

Staatliche Zuschüsse werden erfasst, wenn hinreichend sicher ist, dass der Zuschuss erteilt wird und alle damit zusammenhängenden Bedingungen erfüllt werden. Sofern der Zuschuss mit einem Aufwandsposten in Verbindung steht, wird er als Abzug vom zugehörigen Aufwand erfasst. Sofern der Zuschuss mit einem Vermögenswert in Verbindung steht, wird er vom Buchwert des Vermögenswerts in Abzug gebracht und in der Gewinn- und Verlustrechnung als Abzug von der entsprechenden Abschreibung ausgewiesen.

Anteil am Gewinn/Verlust von Tochtergesellschaften, nach Steuern

Investitionen in Tochtergesellschaften werden nach der Equity-Methode in der Bilanz der Muttergesellschaft bewertet. Der Anteil am Gewinn/Verlust von Tochtergesellschaften nach Eliminierung der nicht realisierten Gewinne und Verluste aus Transaktionen zwischen der Muttergesellschaft und den Tochtergesellschaften sowie unter Einbeziehung der Auswirkungen der Abschreibung von Berichtigungen des beizulegenden Zeitwertes, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erfasst werden, wird in der Gewinn- und Verlustrechnung der Muttergesellschaft erfasst.

Finanzerträge und -aufwendungen

Finanzerträge und -aufwendungen bestehen aus Zinserträgen und -aufwendungen, einschließlich Zinsaufwendungen in Verbindung mit Leasingverbindlichkeiten (alle Leasingverhältnisse mit Ausnahme von kurzfristigen und geringwertigen Leasingverhältnissen), Wechselkursgewinnen und -verlusten aus in Fremdwährungen notierenden Transaktionen sowie Anpassungen des beizulegenden Zeitwertes von zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerten. Darüber hinaus umfassen die Finanzerträge und -aufwendungen Amortisationen finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie Nachzahlungen und Erstattungen aus Steuervorauszahlungen.

Fremdkapitalkosten allgemeiner Kredite oder Darlehen, die direkt mit dem Erwerb, dem Bau oder der Entwicklung qualifizierender Vermögenswerte zusammenhängen, werden den Kosten der betreffenden Vermögenswerte zugeordnet.

Ertragsteuer

Die Salling Group A/S und ihre dänischen Tochtergesellschaften sind Teil der gemeinsamen Versteuerung in der Købmand Herman Sallings Fond Group. Die jährliche Steuer wird entsprechend ihres jeweiligen Anteils an den zu versteuernden Erträgen auf die gemeinsam besteuerten Unternehmen verteilt (volle Verteilung). Die gemeinsam besteuerten Unternehmen werden nach der Regelung für Steuervorauszahlungen besteuert.

Die Steuern auf das Jahresergebnis umfassen die für das laufende Jahr anfallenden Steuern und Veränderungen in den latenten Steuern. Der Steueraufwand wird in der Gewinn- und Verlustrechnung, im sonstigen Ergebnis oder direkt im Eigenkapital erfasst.

Jahresergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen, nach Steuern

Das Jahresergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen - nach Steuern - umfasst die Ergebnisse aufgegebener Geschäftsbereiche und die Eliminierungen zwischen fortgeführten und aufgegebenen Geschäftsbereichen. Der Veräußerungsgewinn ist ebenfalls in das Jahresergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen, nach Steuern einbezogen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Konzernbilanz

Immaterielle Vermögenswerte

Geschäftswert

Der Geschäftswert wird beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, d. h. zum Überschuss der Summe aus der übertragenen Gegenleistung und des für nicht beherrschende Anteile und etwaige zuvor gehaltene Anteile erfassten Betrages über die übernommenen identifizierbaren erworbenen Vermögenswerte und Schulden.

Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäftswert zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich etwaiger kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Der Geschäftswert wird nicht abgeschrieben. Zum Zwecke der Wertminderungsprüfung wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäftswert ab dem Erwerbsdatum den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns zugeordnet, die voraussichtlich von dem Zusammenschluss profitieren.

Software und laufende Softwareentwicklung

Erworbene Software und Softwarelizenzen werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Nach dem erstmaligen Ansatz werden erworbene Software und Softwarelizenzen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich kumulierter Abschreibungen und etwaiger kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet.

Entwicklungskosten, die dem Design und der Erprobung identifizierbarer und einzigartiger, vom Konzern kontrollierter Software direkt zurechenbar sind, werden als laufende Softwareentwicklung erfasst, wenn beabsichtigt ist, die Software fertigzustellen, ausreichende Ressourcen verfügbar sind, um die Software fertigzustellen, die Kosten verlässlich bewertet werden können und die Software voraussichtlich künftig einen wahrscheinlichen wirtschaftlichen Nutzen erzielen wird.

Die Kosten für intern entwickelte Software setzen sich aus den entsprechenden Personalkosten, externen Kosten sowie Zinsaufwendungen während des Produktionszeitraums zusammen.

Wenn intern entwickelte Software nutzbar ist, wird sie aus dem Einzelposten "laufende Softwareentwicklung" in den Einzelposten "Software" umgegliedert. Intern entwickelte Software, die nutzbar ist, wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich kumulierter Abschreibungen und etwaiger kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet.

Marken und andere gesondert erworbene immaterielle Vermögenswerte

Gesondert erworbene immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Kosten immaterieller Vermögenswerte, die im Zuge eines Unternehmenszusammenschlusses erworben werden, entsprechen dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbsdatum. Nach dem erstmaligen Ansatz werden immaterielle Vermögenswerte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich kumulierter Abschreibungen und etwaiger kumulierter Wertminderungsaufwendungen geführt.

Abschreibungen werden linear über die geschätzte Nutzungsdauer der Vermögenswerte wie folgt berechnet:

Geschäftswert keine Abschreibung
Erworbene Software 3-10 Jahre
Intern entwickelte Software 3-10 Jahre
Laufende Softwareentwicklung keine Abschreibung
Marken 10-15 Jahre
Andere gesondert erworbene immaterielle Vermögenswerte 3-10 Jahre

Sachanlagen

Sachanlagen umfassen Grundstücke und Gebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen, Mietereinbauten und im Bau befindliche Anlagen sowie Vorauszahlungen. Sachanlagen werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, die den Kaufpreis sowie jedwede Kosten umfassen, die dem Erwerb bis zu dem Datum, zu dem der Vermögenswert genutzt werden kann, zurechenbar sind. Staatliche Zuschüsse für Vermögenswerte werden bei Erreichen des Buchwertes des Vermögenswertes abgezogen. Nach dem erstmaligen Ansatz werden Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, abzüglich kumulierter Abschreibungen und etwaiger Wertminderungsaufwendungen bewertet.

Abschreibungen werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer der Vermögenswerte wie folgt berechnet:

Grundstücke keine Abschreibung
Gebäude, einschließlich Anlageobjekte:
Technische Einrichtungen innerhalb des Objektes 10-30 Jahre
Fundament und Tragstruktur 80 Jahre
Übriges Objekt 40 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen 3-20 Jahre

Mietereinbauten werden über den kürzeren Zeitraum aus der voraussichtlichen Laufzeit des zugehörigen Leasingverhältnisses und der geschätzten Nutzungsdauer von 12 Jahren abgeschrieben.

Die Restwerte, die geschätzte Nutzungsdauer und die Abschreibungsmethoden für Sachanlagen werden einmal pro Geschäftsjahr überprüft und erforderlichenfalls für die Zukunft angepasst.

Nutzungsrechte

Zu Beginn eines Vertrages wird beurteilt, ob ein Vertrag ein Leasingverhältnis begründet oder beinhaltet. Ein einmaliger Erfassungs- und Bewertungsansatz wird auf alle Leasingverhältnisse, mit Ausnahme kurzfristiger und geringwertiger Leasingverhältnisse angewandt. Nutzungsrechte, die das Recht zur Nutzung der zugrundeliegenden Vermögenswerte abbilden sowie Leasingverbindlichkeiten betreffend Leasingzahlungen werden erfasst.

Nutzungsrechte werden zum Bereitstellungsdatum des Leasingverhältnisses erfasst. Nutzungsrechte werden zu Anschaffungskosten bewertet, abzüglich etwaiger Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen, und um etwaige Neubewertungen von Leasingverhältnissen berichtigt. Die Kosten von Nutzungsrechten umfassen den Betrag der erfassten Leasingverbindlichkeiten, anfänglich angefallene direkte Kosten sowie am bzw. vor dem Bereitstellungdatum geleistete Leasingzahlungen, abzüglich etwaiger vereinnahmter Leasinganreize. Nutzungsrechte werden linear über den kürzeren Zeitraum aus der Leasinglaufzeit und der geschätzten Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

Grundstücke und Gebäude 1-60 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen 1-5 Jahre

Die für die Erfassung kurzfristiger Leasingverhältnisse geltende Ausnahmeregelung wird auf kurzfristige Leasingverhältnisse (Leasingverhältnisse mit einer Leasinglaufzeit von höchstens 12 Monaten ab dem Bereitstellungsdatum und ohne Kaufoption) angewandt. Die für die Erfassung geringwertiger Vermögenswerte geltende Ausnahmeregelung wird auf Leasingverhältnisse angewandt, für die ein geringer Wert angenommen wird. Leasingzahlungen auf kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse über geringwertige Vermögenswerte werden linear über die Leasinglaufzeit erfasst.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien sind Immobilien, die der Erzielung von Mieteinnahmen bzw. der Kapitalwerterhöhung oder beidem dienen, jedoch nicht für die Lieferung von Waren bzw. die Erbringung von Dienstleistungen oder für administrative Zwecke genutzt werden. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, die den Kaufpreis und jedwede direkt zurechenbare Aufwendungen, einschließlich Transaktionskosten umfassen. Nach dem erstmaligen Ansatz werden als Finanzinvestition gehaltene Immobilien zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, abzüglich etwaiger kumulierter Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen. Abschreibungen werden linear über die geschätzte Nutzungsdauer der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien berechnet. Die Nutzungsdauer entspricht der anderer Gebäude.

Fremdkapitalkosten

Fremdkapitalkosten, die unmittelbar dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines Vermögenswerts zugeordnet werden können, für den ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist, um ihn in seinen beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand zu versetzen (ein qualifizierender Vermögenswert) werden als Teil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des Vermögenswertes kapitalisiert. Alle weiteren Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand verbucht, in der sie anfallen. Fremdkapitalkosten setzen sich aus Zinsen und sonstigen Kosten zusammen, die im Zusammenhang mit der Aufnahme von Fremdkapital anfallen.

Investitionen in Tochtergesellschaften

Investitionen in Tochtergesellschaften werden nach der Equity-Methode in der Bilanz der Muttergesellschaft bewertet. Der Anteil am Gewinn/Verlust von Tochtergesellschaften nach Eliminierung der nicht realisierten Gewinne und Verluste aus Transaktionen zwischen der Muttergesellschaft und den Tochtergesellschaften sowie unter Einbeziehung der Auswirkungen der Abschreibung von Berichtigungen des beizulegenden Zeitwertes, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erfasst werden, wird in der Gewinn- und Verlustrechnung der Muttergesellschaft erfasst.

Wertminderungsprüfung langfristiger Vermögenswerte

Geschäftswert und laufende Softwareentwicklungen werden jährlich überprüft. Der Buchwert sonstiger langfristiger Vermögenswerte wird jährlich auf Anzeichen einer Wertminderung überprüft.

Sofern Anzeichen für eine Wertminderung vorhanden sind, wird geprüft, ob die Erfassung eines Wertminderungsaufwands für einzelne Vermögenswerte sowie Gruppen von Vermögenswerten erforderlich ist. Sofern der erzielbare Betrag eines Vermögenswertes unter seinem Buchwert liegt, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst, sodass der Buchwert auf den erzielbaren Betrag reduziert wird.

Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus dem Nettoveräußerungspreis eines Vermögenswertes und dessen Nutzungswert. Der Nutzungswert wird bewertet als Barwert des voraussichtlichen Netto-Cashflows aus der Nutzung des Vermögenswertes bzw. der Gruppe von Vermögenswerten und des voraussichtlichen Netto-Cashflows aus der Veräußerung des Vermögenswertes bzw. der Gruppe von Vermögenswerten nach dem Ende der Nutzungsdauer.

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte

Der Konzern klassifiziert langfristige Vermögenswerte als "zur Veräußerung gehalten", wenn der zugehörige Buchwert überwiegend durch ein Veräußerungsgeschäft und nicht durch fortgesetzte Nutzung realisiert wird. Die betreffenden langfristigen Vermögenswerte werden zum geringeren Betrag aus ihrem Buchwert und dem beizulegenden Zeitwert, abzüglich Veräußerungskosten angesetzt. Die Kriterien zur Einstufung als "zur Veräußerung gehalten" sind nur dann erfüllt, wenn eine Veräußerung hochwahrscheinlich ist, der Vermögenswert im gegenwärtigen Zustand sofort veräußerbar ist und die Veräußerung voraussichtlich innerhalb eines Jahres ab dem Datum der Einstufung erfolgt. Langfristige Vermögenswerte, die als "zur Veräußerung gehalten" eingestuft werden, werden nicht abgeschrieben oder amortisiert.

Vorräte

Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus kalkulierten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (gewichteter Durchschnitt) und Nettoveräußerungswert angesetzt.

Die kalkulierten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten setzen sich zusammen aus den Kosten des Erwerbs und anderen Kosten, die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Ort und in ihren derzeitigen Zustand zu versetzen. Hiervon umfasst sind die Kosten des Transports von zentralen Lagern in einzelne Märkte. Lieferantenrabatte, die den Vorratsartikeln zurechenbar sind, reduzieren die kalkulierten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Fremdkapitalkosten sind nicht in den kalkulierten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten enthalten.

Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten notwendigen Vertriebskosten.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Wertpapiere und sonstige finanzielle Vermögenswerte

Finanzielle Vermögenswerte werden bei ihrem erstmaligen Ansatz klassifiziert und im Anschluss auf der Grundlage von zwei Kriterien zu fortgeführten Anschaffungskosten, erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert sowie erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet: dem Geschäftsmodell zur Steuerung der Vermögenswerte, sowie der Feststellung, ob die vertraglichen Zahlungsströme des Instruments ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag darstellen. Erwerbungen oder Veräußerungen finanzieller Vermögenswerte werden zum Handelsdatum verbucht. Mit Ausnahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die keine wesentliche Finanzierungskomponente enthalten, bewertet der Konzern einen finanziellen Vermögenswert bei seinem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich - sofern keine erfolgswirksame Bewertung zum beizulegenden Zeitwert erfolgt-Transaktionskosten. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die keine wesentliche Finanzierungskomponente enthalten, werden zum Transaktionspreis angesetzt.

Zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzte finanzielle Vermögenswerte werden im Anschluss anhand der Effektivzinsmethode bewertet und unterliegen einer Wertminderung. Gewinne und Verluste werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, wenn der Vermögenswert ausgebucht, modifiziert oder wertgemindert wird. Diese Kategorie ist für den Konzern besonders relevant und wird grundsätzlich auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Forderungen angewandt.

Bei der Folgebewertung werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert angesetzte finanzielle Vermögenswerte in der Bilanz zu ihrem beizulegenden Zeitwert geführt, wobei Nettoveränderungen im beizulegenden Zeitwert als Finanzaufwendungen (negative Nettoveränderungen im beizulegenden Zeitwert) bzw. Finanzerträge (positive Nettoveränderungen im beizulegenden Zeitwert) in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt werden. Finanzielle Vermögenswerte, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasst werden, umfassen zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte sowie finanzielle Vermögenswerte, die bei ihrem erstmaligen Ansatz erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden. Finanzielle Vermögenswerte werden als "zu Handelszwecken gehalten" eingestuft, wenn sie zum Zwecke eines baldigen Verkaufs bzw. Rückkaufs erworben werden. Derivate, einschließlich gesonderter eingebetteter Derivate, werden ebenfalls "als zu Handelszwecken gehalten" klassifiziert, soweit sie nicht als wirksame Absicherungsinstrumente designiert sind. Diese Kategorie umfasst Derivate, die nicht als Absicherungen und Sicherheiten designiert sind, da sie zu Handelszwecken gehalten werden.

Derzeit ist die Kategorie der erfolgsneutral erfassten finanziellen Vermögenswerte für den Konzern nicht relevant.

Ein finanzieller Vermögenswert bzw. Teil eines finanziellen Vermögenswertes wird aus der Bilanz ausgebucht, wenn die Rechte zum Bezug von Zahlungsströmen aus dem Vermögenswert ausgelaufen sind oder der Konzern seine Rechte auf den Bezug von Zahlungsströmen aus dem Vermögenswert übertragen hat oder der Konzern eine Verpflichtung zur uneingeschränkten und unverzüglichen Weiterreichung der Zahlungsströme aus dem Vermögenswert übernommen hat und entweder im Wesentlichen alle Risiken und Chancen des Vermögenswertes übertragen oder weder im Wesentlichen alle Risiken und Chancen des Vermögenswertes übertragen noch behalten hat, jedoch die Verfügungsgewalt über den Vermögenswert übertragen hat.

Wertminderungen werden als Wertberichtigung der erwarteten Ausfälle für alle Schuldtitel verbucht, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert gehalten werden. Die erwarteten Ausfälle basieren auf der Differenz zwischen den vertragsgemäß fälligen Zahlungsströmen und allen vom Konzern erwarteten Zahlungsströmen, abgezinst mit einer Schätzung des ursprünglichen Effektivzinssatzes. Die erwarteten Zahlungsströme beinhalten jedwede Zahlungsströme aus der Veräußerung der gehaltenen Sicherheit bzw. anderen Bonitätsverbesserungen, die integraler Bestandteil der Vertragsbedingungen sind. Für Ausfallrisiken, die sich seit dem erstmaligen Ansatz nicht wesentlich erhöht haben, werden erwartete Ausfälle für Kreditverluste gebildet, die aus möglichen Ausfallereignissen in den nächsten 12 Monaten resultieren. Für Ausfallrisiken, die sich seit dem erstmaligen Ansatz wesentlich erhöht haben, ist eine Verlustwertberichtigung für erwartete Ausfälle über die verbleibende Risikodauer ungeachtet des Zeitpunkts des Ausfalls erforderlich. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wendet der Konzern einen vereinfachten Ansatz für die Berechnung der erwarteten Ausfälle an und erfasst eine Verlustwertberichtigung basierend auf den über die Lebensdauer erwarteten Ausfällen zu jedem Abschlussstichtag - ungeachtet aller Veränderungen des Ausfallrisikos - unter Verwendung einer Rückstellungsmatrix, basierend auf Erfahrungswerten der Ausfälle in der Vergangenheit und berichtigt um zukunftsorientierte Faktoren betreffend die Schuldner und das wirtschaftliche Umfeld. Ein finanzieller Vermögenswert wird abgeschrieben, wenn einer Erzielbarkeit der vertraglichen Zahlungsströme unter normalen Umständen nicht mehr zu erwarten ist.

Vorauszahlungen

Vorauszahlungen werden zum Anschaffungspreis angesetzt.

Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen

Der Bilanzposten "Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen" umfasst Bankguthaben sowie sofort verfügbare und kurzfristige Einlagen.

Eigenkapital - Rücklage für Entwicklungsprojekte

Die Rücklage für Entwicklungsprojekte, die im Einzelabschluss der Muttergesellschaft ausgewiesen ist, umfasst einen Betrag, der den kapitalisierten Entwicklungsprojekten entspricht - ohne Zahlungen für trennbare Vermögenswerte, wie z. B Softwarelizenzen und bereinigt um die Ertragsteuerauswirkung. Diese Rücklage stellt eine nicht ausschüttungsfähige Eigenkapitalrücklage dar und kann nicht für Dividenden oder den Ausgleich von Fehlbeträgen verwendet werden. Werden Entwicklungsprojekte veräußert oder amortisiert, wird die Rücklage im Wege einer Übertragung aus der Rücklage für Entwicklungsprojekte in die ausschüttungsfähigen Eigenkapitalrücklagen reduziert.

Pensionen

Der Konzern hat mit der Mehrheit seiner Mitarbeiter beitragsorientierte Pensionspläne und ähnliche Vorsorgeprogramme vereinbart. Beiträge für beitragsorientierte Versorgungspläne, bei denen der Konzern feste Rentenzahlungen an unabhängige Rentenfonds leistet, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Periode erfasst, in der sie anfallen. Etwaige ausstehende Beiträge werden in der Bilanz als "Sonstige Verbindlichkeiten" ausgewiesen.

Für leistungsorientierte Versorgungspläne wird eine jährliche versicherungsmathematische Berechnung (Anwartschaftsbarwertverfahren) des Barwerts zukünftiger Leistungen aus dem leistungsorientierten Plan vorgenommen. Der Barwert wird auf der Grundlage von Annahmen zur zukünftigen Entwicklung von Variablen, wie Gehaltshöhe, Zinssätzen, Inflation, Renteneintrittsalter und Sterblichkeit ermittelt. Der versicherungsmathematische Barwert wird in der Bilanz unter den Pensionsverpflichtungen ausgewiesen. Die Pensionskosten für das jeweilige Jahr werden in der Gewinn- und Verlustrechnung auf der Basis der versicherungsmathematischen Schätzungen zu Beginn des Jahres erfasst. Etwaige Abweichungen zwischen der berechneten Entwicklung der Verbindlichkeiten für diese Pläne und den am Jahresende ermittelten realisierten Beträgen stellen versicherungsmathematische Gewinne bzw. Verluste dar, die im sonstigen Ergebnis erfasst werden.

Rückstellungen

Rückstellungen werden gebildet, wenn dem Konzern aus Ereignissen der Vergangenheit eine rechtliche oder faktische Verpflichtung entstanden ist, und der Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen zur Erfüllung der Verpflichtung wahrscheinlich ist. Der als Rückstellung ausgewiesene Betrag stellt die bestmögliche Schätzung der Geschäftsleitung zu den zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlichen Aufwendungen dar. Die zur Erfüllung der Verpflichtung anfallenden Kosten werden bei der Bildung der Rückstellung abgezinst, wenn der Effekt für die Bewertung der Verpflichtung wesentlich ist.

Soweit maßgeblich wird eine Rückstellung für belastende kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse über geringwertige Vermögenswerte gebildet, wenn der zu erwartende Nutzen für den Konzern aus einem Vertrag niedriger ist als die unvermeidlichen Kosten für die Erfüllung seiner aus diesem Vertrag entstehenden Verpflichtungen.

Die Versicherungsrückstellungen beinhalten die versicherungsmathematisch geschätzten Kosten, die der Konzern voraussichtlich für bis zum Abschlussstichtag eingetretene versicherte Ereignisse und die Risikomarge tragen muss. Die Schätzung beinhaltet Beträge, die voraussichtlich für die Erfüllung der Verpflichtungen anfallen. Die Abzinsung erfolgt auf der Basis einer Schätzung für den erwarteten Zahlungszeitraum.

Zu den sonstigen Rückstellungen gehören unter anderem Rückstellungen für Gewährleistungen, Restrukturierungskosten und Jubiläumsgelder. Rückstellungen für gewährleistungsbezogene Kosten werden beim Verkauf eines Produkts gebildet, bei dem der Konzern für zukünftige Gewährleistungskosten haftet. Der erstmalige Ansatz basiert auf den Erfahrungen aus der Vergangenheit. Die Schätzung der gewährleistungsbezogenen Kosten wird jährlich überprüft. Restrukturierungskosten werden unter den Verbindlichkeiten erfasst, wenn den Betroffenen spätestens am Ende des Berichtzeitraums ein detaillierter, offizieller Restrukturierungsplan angekündigt wurde.

Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Verbindlichkeiten werden, je nach Art, beim erstmaligen Ansatz als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten, Darlehen, Fremdkapital und Verbindlichkeiten oder als zur Absicherung bestimmte Derivate in wirksamen Sicherungsgeschäften klassifiziert. Alle finanziellen Verbindlichkeiten werden bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert und - im Fall von Darlehen, Fremdkapitalaufnahmen und Verbindlichkeiten - abzüglich direkt zurechenbarer Transaktionskosten bewertet. Zu den finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns gehören Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, Darlehen und Fremdkapital sowie derivative Finanzinstrumente.

Bei der Folgebewertung werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasste Verbindlichkeiten in der Bilanz zum beizulegenden Zeitwert geführt, wobei Nettoveränderungen im beizulegenden Zeitwert als finanzielle Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden. Zu den erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfassten finanziellen Verbindlichkeiten gehören zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten sowie finanzielle Verbindlichkeiten, die beim erstmaligen Ansatz als "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasst" designiert werden. Finanzielle Verbindlichkeiten werden als "zu Handelszwecken gehalten" klassifiziert, wenn sie zum Zwecke des kurzfristigen Wiederankaufs anfallen. Diese Kategorie beinhaltet auch vom Konzern abgeschlossene derivative Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente in Sicherungsbeziehungen designiert sind. Gesondert erfasste eingebettete Derivate werden ebenfalls als "zu Handelszwecken gehalten" klassifiziert, sofern sie nicht als wirksame Sicherungsinstrumente designiert sind. Der Konzern hat keine finanziellen Verbindlichkeiten als "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasst" designiert.

Nach dem erstmaligen Ansatz werden zinstragende Darlehen, Fremdkapitalaufnahmen und Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Dementsprechend werden etwaige Differenzen zwischen dem Erlös und dem Nennwert über die Laufzeit des Darlehens hinweg oder bei Ausbuchung in der Gewinn- und Verlustrechnung als finanzielle Aufwendungen ausgewiesen. Diese Kategorie hat für den Konzern die höchste Bedeutung. Diese Kategorie gilt allgemein für zinstragende Darlehen und Fremdkapitalaufnahmen.

Eine finanzielle Verbindlichkeit wird ausgebucht, wenn die aus ihr resultierende Verpflichtung erfüllt oder aufgehoben wird oder ausläuft. Wird eine bestehende finanzielle Verbindlichkeit gegen eine andere Verbindlichkeit seitens desselben Darlehensgebers zu grundverschiedenen Bedingungen ausgetauscht oder werden die Bedingungen einer bestehenden Verbindlichkeit wesentlich geändert, so werden ein derartiger Austausch bzw. eine derartige Änderung als Ausbuchung der ursprünglichen Verbindlichkeit und Erfassung einer neuen Verbindlichkeit behandelt. Die Differenz in den jeweiligen Buchwerten wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Leasingverbindlichkeiten

Leasingverbindlichkeiten werden am Bereitstellungsdatum zum Barwert der über die Leasinglaufzeit zu leistenden Leasingzahlungen angesetzt. Diese Leasingzahlungen beinhalten feste Zahlungen (einschließlich de facto fester Zahlungen) abzüglich etwaiger zu erhaltender Leasinganreize, variable Leasingzahlungen, die an einen Index oder (Zins-)Satz gekoppelt sind sowie Beträge, die voraussichtlich im Rahmen von Restwertgarantien zu entrichten sein werden. Die Leasingzahlungen umfassen ferner den Ausübungspreis einer Kaufoption, deren tatsächliche Ausübung hinreichend sicher ist sowie Strafzahlungen für eine Kündigung des Leasingverhältnisses, wenn in der Laufzeit berücksichtigt ist, dass eine Kündigungsoption ausgeübt wird. Variable Leasingzahlungen, die nicht von einem Index oder einem (Zins-)Satz abhängen, werden als Aufwendungen in dem Zeitraum verbucht, in dem das/die eine Zahlung auslösende Ereignis/Bedingung eintritt.

Bei der Berechnung des Barwertes von Leasingzahlungen ist der Grenzfremdkapitalzinssatz zum Bereitstellungsdatum heranzuziehen, soweit nicht der dem Leasingverhältnis zugrunde liegende Zinssatz unmittelbar bestimmbar ist. Nach dem Bereitstellungsdatum wird der Wert der Leasingverbindlichkeiten erhöht, um den Zinszuwachs abzubilden und um die geleisteten Leasingzahlungen reduziert. Darüber hinaus wird der Buchwert von Leasingverbindlichkeiten neu bemessen, wenn Änderungen im Leasingverhältnis, der Leasinglaufzeit, den Leasingzahlungen (z. B. Änderungen bei den künftigen Zahlungen, bedingt durch eine Veränderung bei einem zur Bestimmung dieser Zahlungen verwendeten Index oder (Zins-)Satz) oder in der Beurteilung einer Kaufoption für den zugrunde liegenden Vermögenswert eintreten.

Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten werden mit der erhaltenen Gegenleistung bzw. der entsprechenden Forderung bewertet.

Steuern

Tatsächliche Ertragsteueransprüche und -schulden werden mit dem Betrag bewertet, in dessen Höhe eine Erstattung von den Steuerbehörden bzw. eine Zahlung an die Steuerbehörden erwartet wird. Für die Berechnung des Betrages werden die Steuersätze und Steuervorschriften herangezogen, die am Abschlussstichtag gelten oder in Kürze gelten werden. Tatsächliche Ertragsteuern, die sich auf direkt im Eigenkapital erfasste Posten beziehen, werden im Eigenkapital und nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung oder der Gesamtergebnisrechnung erfasst.

Latente Steuern werden zu Rechnungslegungszwecken am Abschlussstichtag unter Anwendung der Verbindlichkeitenmethode für temporäre Differenzen zwischen den Steuerbemessungsgrundlagen von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten und deren Buchwerten gebildet.

Latente Steuerschulden werden für alle zu versteuernden temporären Differenzen erfasst und latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Differenzen sowie den Vortrag ungenutzter Steuergutschriften und etwaiger ungenutzter steuerlicher Verluste gebildet. Latente Steueransprüche werden in dem Umfang erfasst, wie es wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und der Vortrag ungenutzter Steuergutschriften und ungenutzter steuerlicher Verluste verwendet werden können. Der Buchwert latenter Steueransprüche wird zu jedem Abschlussstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, wie es nicht länger wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, das eine vollständige bzw. teilweise Verwendung des latenten Steueranspruches erlaubt. Nicht angesetzte latente Steueransprüche werden zu jedem Abschlussstichtag erneut beurteilt und in dem Umfang angesetzt, wie es wahrscheinlich geworden ist, dass ein künftiges zu versteuerndes Ergebnis eine Realisierung des latenten Steueranspruches erlauben wird. Latente Steueransprüche und -schulden werden zu Steuersätzen bewertet, die voraussichtlich in dem Jahr gelten, in dem der Anspruch realisiert bzw. die Schuld getilgt wird, basierend auf Steuersätzen (und Steuervorschriften), die zum Abschlussstichtag gelten bzw. in Kürze gelten werden. Latente Steuern für Posten, die außerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung angesetzt werden, werden außerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Latente Steuerposten werden entsprechend der zugrunde liegenden Transaktion entweder in der Gesamtergebnisrechnung oder direkt im Eigenkapital erfasst.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt die Zahlungsströme (Cashflows) aus operativer Tätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit im Geschäftsjahr, die Veränderungen in Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten im Geschäftsjahr sowie die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn und am Ende des Geschäftsjahres.

Der Cashflow-Effekt aus dem Erwerb und der Veräußerung von Unternehmen wird gesondert in den Cashflows aus Investitionstätigkeit ausgewiesen. Cashflows aus erworbenen Unternehmen werden ab dem Erwerbsdatum in der Kapitalflussrechnung erfasst. Cashflows aus der Veräußerung von Unternehmen werden bis zum Veräußerungsdatum erfasst.

Cashflows aus operativer Tätigkeit werden anhand der indirekten Methode als das um zahlungsunwirksame Betriebsgegenstände, Veränderungen im Working Capital, Zinszahlungen und gezahlte Ertragsteuern bereinigte Ergebnis vor Steuern berechnet.

Cashflows aus Investitionstätigkeit umfassen Zahlungen im Zusammenhang mit dem Erwerb und der Veräußerung von Unternehmen, immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien und anderen langfristigen Vermögenswerten sowie dem Erwerb und der Veräußerung von Wertpapieren, die nicht als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente klassifiziert sind.

Die Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit umfassen Veränderungen in der Größe bzw. Zusammensetzung von Aktienkapital und zugehörigen Kosten sowie der Aufnahme von Darlehen, der Tilgung zinstragender Schulden, einschließlich Leasingverbindlichkeiten und Dividendenzahlungen an Aktionäre.

Cashflows, die in anderen Währungen als der funktionalen Währung notieren, werden unter Anwendung durchschnittlicher Wechselkurse umgerechnet, soweit diese nicht signifikant vom Kurs am Transaktionsdatum abweichen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Sonstiges

Aufgegebene Geschäftsbereiche

Der Posten aufgegebene Geschäftsbereiche stellt einen gesonderten wesentlichen Geschäftszweig dar, der veräußert wurde. Die Ergebnisse aufgegebener Geschäftsbereiche werden gesondert in der Gewinn- und Verlustrechnung als Jahresergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen nach Steuern dargestellt. Die Vergleichswerte werden angepasst. Eliminierungen zwischen den fortgeführten und den aufgegebenen Geschäftsbereichen werden dargestellt, um fortgeführte Geschäftsbereiche als Geschäftsbereiche nach der Trennung abzubilden. Vermögenswerte und Schulden im Zusammenhang mit veräußerten aufgegebenen Geschäftsbereichen werden in den Vergleichszahlen in der Bilanz nicht als gesonderte Einzelposten dargestellt, es sei denn, dass die Kriterien für eine Klassifizierung als "zur Veräußerung gehalten" am Ende der Vergleichsperiode für die aufgegebenen Geschäftsbereiche als erfüllt betrachtet werden. Cashflows aus aufgegebenen Geschäftsbereichen werden nicht gesondert in der Kapitalflussrechnung dargestellt, sondern vielmehr in die Cashflows aus operativer Tätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit einbezogen.

Konzernabschluss

Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft Salling Group A/S sowie die Tochtergesellschaften, über welche die Salling Group A/S direkt bzw. indirekt einen beherrschenden Einfluss ausübt. Die Salling Group A/S übt ein beherrschenden Einfluss aus, wenn sie variable Renditen aus ihrer Beteiligung an einem Unternehmen bezieht bzw. beanspruchen kann und diese Renditen durch ihre Befugnis über das Unternehmen beeinflussen kann.

Der Konzernabschluss wird auf der Grundlage der Geschäftsbücher der Mutter und der Tochtergesellschaften aufgestellt und stellt Rechnungslegungsposten ähnlicher Art zusammenfassend dar. Konzerninterne Transaktionen wurden bei der Konsolidierung eliminiert.

Unternehmenszusammenschlüsse von Unternehmen unter gemeinsamer Beherrschung werden anhand der Interessenzusammenführungsmethode bilanziert und die Vergleichszahlen werden angepasst.

Andere Unternehmenszusammenschlüsse werden anhand der Erwerbsmethode bilanziert, nach welcher die identifizierbaren erworbenen Vermögenswerte und Schulden jeweils zu ihren beizulegenden Zeitwerten am Erwerbsdatum bewertet werden. Sofern der Unternehmenszusammenschluss in mehreren Phasen abläuft, werden etwaige zuvor gehaltene Eigenkapitalanteile neu zu ihrem beizulegenden Zeitwert am Erwerbsdatum bewertet und etwaige resultierende Gewinne und Verluste in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Eventuelle bedingte Gegenleistungen, die vom Erwerber erbracht werden müssen, werden zum beizulegenden Zeitwert am Erwerbsdatum erfasst.

Der Geschäftswert wird beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet, d. h. dem Überschuss aus der Summe der übertragenen Gegenleistung und dem für nicht beherrschende Anteile und etwaige zuvor gehaltene Anteile erfassten Betrag über die identifizierbaren erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden. Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäftswert zu Anschaffungskosten abzüglich etwaiger kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Zum Zwecke der Wertminderungsprüfung wird ein im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbener Geschäftswert ab dem Erwerbsdatum den jeweiligen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns zugeordnet, die voraussichtlich von dem Zusammenschluss profitieren, unabhängig davon, ob diesen Einheiten weitere Vermögenswerte bzw. Schulden des übernommenen Unternehmens zugeordnet wurden.

Put-Optionen in Bezug auf nicht beherrschende Anteile an Tochtergesellschaften, die im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen geschrieben werden, werden nach der antizipierten Erwerbsmethode behandelt, wonach ein Erwerb der von den Put-Optionen umfassten nicht beherrschenden Anteile zu dem Zeitpunkt angenommen wird, zu dem die Put-Optionen geschrieben werden. Für nicht beherrschende Anteile, die sich aus Call-Optionen zusammensetzen, die tatsächlich einen aktuellen Zugang zu den mit dem betreffenden Eigentumsanteil verbundenen Renditen bieten, wird ein Erwerb zu dem Zeitpunkt angenommen, zu dem die Call-Optionen geschrieben werden. Ein Betrag in Höhe der finanziellen Verpflichtung wird als Teil des Anschaffungspreises der Investitionen in Tochtergesellschaften erfasst. Demzufolge werden in Bezug auf die umfassten Minderheitsanteile keine nicht beherrschenden Anteile in der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung bzw. im Eigenkapital erfasst, da die nicht beherrschenden Anteile als erworben gelten. Die Verpflichtung in Bezug auf die Put-Optionen und die maßgeblichen Call-Optionen wird als Teil der sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten erfasst und beim erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Bei der Folgebewertung wird die Verpflichtung in Bezug auf die Put-Optionen und maßgeblichen Call-Optionen zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Fremdwährungsumrechnung

Für alle Unternehmen im Konzern wird eine funktionale Währung festgelegt. Die funktionale Währung ist die Währung, die im primären Wirtschaftsumfeld, in dem das Unternehmen tätig ist, verwendet wird. Transaktionen, die in anderen Währungen als der funktionalen Währung notieren, sind Fremdwährungstransaktionen.

Beim erstmaligen Ansatz werden Fremdwährungstransaktionen zu den am Transaktionsdatum geltenden Wechselkursen in die funktionale Währung umgerechnet. Fremdwährungsdifferenzen, die zwischen den Wechselkursen am Transaktionsdatum und am Zahlungsdatum entstehen, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als finanzieller Ertrag bzw. finanzieller Aufwand erfasst.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie andere monetäre Posten, die in Fremdwährungen notieren, werden zu dem am Abschlussstichtag geltenden Wechselkurs in die funktionale Währung umgerechnet. Die Differenz zwischen den Wechselkursen am Abschlussstichtag und am Datum der Entstehung der Forderung oder Verbindlichkeit bzw. den Kursen im aktuellsten Geschäftsbericht wird in der Gewinn- und Verlustrechnung als finanzieller Ertrag bzw. finanzieller Aufwand erfasst.

Die Bilanzen ausländischer konsolidierter Unternehmen werden unter Anwendung der am Abschlussstichtag geltenden Wechselkurse in DKK umgerechnet, wohingegen die Gewinn- und Verlustrechnungen sowie die Gesamtergebnisrechnung unter Anwendung der durchschnittlichen Wechselkurse umgerechnet werden.

Fremdwährungsdifferenzen, die sich bei Umrechnung des Eigenkapitaleröffnungssaldos der betreffenden ausländischen Unternehmen unter Anwendung der Wechselkurse am Abschlussstichtag und der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Gesamtergebnisrechnung aus den Wechselkursen am Transaktionsdatum gegenüber den Wechselkursen am Abschlussstichtag ergeben, werden im sonstigen Ergebnis sowie in einer gesonderten Umrechnungsrücklage im Eigenkapital erfasst.

Derivative Finanzinstrumente

Der Konzern nutzt derivative Finanzinstrumente wie Devisenterminverträge und Zinsswaps zur Absicherung seiner Fremdwährungs- bzw. Zinsänderungsrisiken. Solche derivativen Finanzinstrumente werden bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert am Datum des Abschlusses eines Derivatvertrages angesetzt und bei der Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert neu bewertet. Veränderungen im beizulegenden Zeitwert derivativer Finanzinstrumente, die zur Absicherung von Zahlungsströmen bestimmt und entsprechend qualifiziert sind, werden im sonstigen Ergebnis erfasst und in den Perioden, in denen das Grundgeschäft die Gewinn- und Verlustrechnung beeinflusst, in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. Veränderungen im beizulegenden Zeitwert anderer derivativer Finanzinstrumente werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die positiven und negativen beizulegenden Zeitwerte derivativer Finanzinstrumente werden in die sonstigen finanziellen Vermögenswerte bzw. finanziellen Verbindlichkeiten einbezogen.

Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

Der Konzern verwendet das Konzept des beizulegenden Zeitwertes im Zusammenhang mit bestimmten Offenlegungsvorschriften sowie zur Erfassung bestimmter Finanzinstrumente. Der beizulegende Zeitwert wird als der Preis definiert, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern für den Verkauf eines Vermögenswertes eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt würde ("Exit-Preis").

Beim beizulegenden Zeitwert handelt es sich um eine marktbasierte und nicht um eine unternehmensspezifische Bewertung. Der Konzern berücksichtigt die Annahmen, die die Marktteilnehmer bei der Preisbildung für den Vermögenswert bzw. die Schuld unter realen Marktbedingungen zugrunde legen würden. Hierzu zählen auch Annahmen zu den Risiken. Die Absicht des Konzerns, den Vermögenswert zu besitzen oder die Schuld zu begleichen, wird daher bei der Ermittlung des Zeitwerts nicht berücksichtigt.

Die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts basiert auf dem Hauptmarkt. Sofern kein Hauptmarkt vorhanden ist, basiert die Bemessung auf dem vorteilhaftesten Markt, d. h. dem Markt, der den Preis des Vermögenswertes bzw. der Schuld abzüglich Transaktions- und Transportkosten maximiert.

Die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts basiert so weit wie möglich auf den Marktwerten in aktiven Märkten (Stufe 1) bzw. alternativ auf Werten, die aus beobachtbaren Marktinformationen abgeleitet werden (Stufe 2). Wenn derartige beobachtbare Informationen nicht verfügbar sind oder nicht ohne signifikante Modifizierungen verwendet werden können, basieren beizulegende Zeitwerte auf allgemein anerkannten Bewertungsmethoden und angemessenen Schätzungen (Stufe 3).

Der Konzern stellt am Ende der jeweiligen Berichtsperiode anhand einer erneuten Beurteilung der Einstufung (basierend auf der niedrigsten Inputstufe, die für die Bemessung des beizulegenden Zeitwertes im Ganzen maßgeblich ist) fest, ob Umgruppierungen zwischen den Hierarchiestufen erfolgt sind.

Haupt- und Schlüsselkennzahlen in der Fünf-Jahres-Übersicht

Veränderungen in der Zusammensetzung des Konzerns und in den angewandten Rechnungslegungsgrundsätzen haben zur Folge, dass nicht alle der in die Fünf-Jahres-Übersicht einbezogenen Haupt- und Schlüsselkennzahlen der Finanzkennzahlen des Konzerns vergleichbar sind, wie nachstehend erläutert:

Die Haupt- und Schlüsselkennzahlen der Geschäftsjahre 2017-2018 wurden nicht an die geänderten Rechnungslegungsgrundsätze infolge der Implementierung des IFRS 16 in Bezug auf die Leasingverhältnisse des Konzerns angepasst, da die Änderungen rückwirkend, aber mit kumulativem Effekt der erstmaligen Anwendung des neuen Standards ab dem 1. Januar 2019 angewendet wurden. Entsprechend den konkreten Übergangsbestimmungen des Standards erfolgte zulässigerweise keine Anpassung der Vergleichszahlen.

Aufgegebene Geschäftsbereiche sind in alle in der Fünf-Jahres-Übersicht dargestellten Haupt- und Schlüsselkennzahlen für das Geschäftsjahr 2017 einbezogen. Daher sind die Haupt- und Schlüsselkennzahlen für das Geschäftsjahr 2017 nicht mit den Haupt- und Schlüsselkennzahlen für die Geschäftsjahre 2018-2021 vergleichbar.

Die in die Fünf-Jahres-Übersicht der finanziellen Höhepunkte des Konzerns einbezogenen Schlüsselkennzahlen wurden wie folgt berechnet:

Die operative Marge bezeichnet das Betriebsergebnis (EBIT), dividiert durch den Gesamtumsatzerlös.

Die Eigenkapitalrentabilität bezeichnet das Gesamtjahresergebnis, dividiert durch das durchschnittliche Eigenkapital (Durchschnitt des Eigenkapitals zu Beginn und am Ende des Jahres).

Das Verhältnis Nettoverschuldung/EBITDA bezeichnet die zinstragende Nettoverschuldung, dividiert durch das Betriebsergebnis vor planmäßigen Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen (EBITDA).

3 Wesentliche rechnungslegungsbezogene Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen

Die Aufstellung des Jahresabschlusses verlangt von der Geschäftsleitung Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen, die die ausgewiesenen Beträge der Umsatzerlöse, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie die Anhangangaben und die Angabe von Eventualguthaben und Eventualverbindlichkeiten beeinflussen. Unsicherheiten hinsichtlich dieser Annahmen und Schätzungen können zu Ergebnissen führen, die eine wesentliche Anpassung des Buchwerts von Vermögenswerten und Schulden in künftigen Abrechnungszeiträumen erforderlich machen.

Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden hat die Geschäftsleitung die folgenden Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen zugrunde gelegt, die die größten Auswirkungen auf die im Jahresabschluss ausgewiesenen Beträge haben:

Ansatz von Nutzungsrechten und Leasingverbindlichkeiten

Beim Ansatz von Nutzungsrechten und Leasingverbindlichkeiten sind die Leasinglaufzeiten der Leasingverhältnisse zu bestimmen. Die Leasinglaufzeit ist die unkündbare Laufzeit des Leasingverhältnisses unter Einbeziehung der Zeiträume, die sich aus einer Option zur Verlängerung des Leasingverhältnisses ergeben, sofern die Ausübung dieser Option hinreichend sicher ist bzw. der Zeiträume, die sich aus einer Option zur Kündigung des Leasingverhältnisses ergeben, sofern hinreichend sicher ist, dass diese Option nicht ausgeübt wird. Mehrere Leasingverträge enthalten Verlängerungs- und Kündigungsoptionen. Der Konzern wendet bei der Beurteilung, ob die Ausübung einer Verlängerungs- bzw. Kündigungsoption des Leasingverhältnisses hinreichend sicher ist, ein Ermessen an. Das heißt, dass alle maßgeblichen Faktoren berücksichtigt werden, die einen wirtschaftlichen Anreiz zur Ausübung bzw. Nichtausübung der Verlängerungs- bzw. Kündigungsoption geben. Nach dem Bereitstellungsdatum nimmt der Konzern eine erneute Beurteilung der Leasinglaufzeit dahingehend vor, ob ein signifikantes Ereignis oder eine signifikante Änderung von Umständen eingetreten ist, das bzw. die innerhalb seiner Kontrolle liegt und sich auf seine Fähigkeit zur Ausübung bzw. Nichtausübung der Kündigungs- bzw. Verlängerungsoption auswirkt (z. B. die Errichtung bedeutsamer Mietereinbauten).

Bei Leasingvereinbarungen über Grundstücke und Gebäude sind Verlängerungszeiträume als Teil der Leasinglaufzeit für Leasingverhältnisse mit kürzeren unkündbaren Zeiträumen einbezogen. Die Verlängerungszeiträume werden für den Zeitraum einbezogen, über den der Konzern voraussichtlich das Leasingverhältnis fortführen wird. Berücksichtigt wird hierbei der Umstand, dass sich das Einzelhandelsgeschäft in der Zukunft gegenüber den aktuellen Verhältnissen anders darstellen könnte. Die Verlängerungszeiträume für Leasingvereinbarungen über Grundstücke und Gebäude mit längeren unkündbaren Zeiträumen werden nicht als Teil der Leasinglaufzeit einbezogen, da ihre Ausübung nicht hinreichend sicher ist. Ferner sind die Verlängerungsoptionen für Leasingvereinbarungen über Kraftfahrzeuge nicht als Teil der Leasinglaufzeit einbezogen, da der Konzern typischerweise Kraftfahrzeuge nicht länger als für den unkündbaren Zeitraum anmietet und daher keine Verlängerungsoptionen ausübt.

Bewertung von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen, Nutzungsrechten und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien

Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Nutzungsrechte und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien werden einer Wertminderungsprüfung unterzogen, wenn Anzeichen für eine Wertminderung vorliegen. Für den Geschäftswert und immaterielle Vermögenswerte, die noch nicht genutzt werden, erfolgen jährliche Wertminderungsprüfungen. Ein Wertminderungsaufwand wird erfasst, wenn der erzielbare Betrag eines Vermögenswertes unter seinem Buchwert liegt. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Kosten der Veräußerung und Nutzungswert. Die Berechnung des beizulegenden Zeitwertes abzüglich Kosten der Veräußerung erfolgt auf der Grundlage verfügbarer Daten aus verbindlichen Verkaufstransaktionen zu marktüblichen Konditionen für ähnliche Vermögenswerte bzw. auf der Grundlage beobachtbarer Marktpreise abzüglich der zusätzlichen Kosten für die Veräußerung des Vermögenswertes. Der Nutzungswert wird auf der Basis eines diskontierten Cashflow-Modells (DCF-Modell) berechnet. Die Cashflows leiten sich aus dem Fünf-Jahres-Finanzplan ab. Der erzielbare Betrag wird durch den dem DCF-Modell zugrunde liegenden Abzinsungssatz sowie durch die Entwicklung von Umsatz und Bruttomargen im Prognosezeitraum und die für die Hochrechnung verwendete Wachstumsrate beeinflusst. Bei den meisten immateriellen Vermögenswerten liegt kein beizulegender Zeitwert abzüglich Kosten der Veräußerung vor. Die wichtigsten Annahmen, die zur Bestimmung des erzielbaren Betrages herangezogen werden, sind in den maßgeblichen Anhangangaben dargestellt und näher erläutert.

Planmäßige Abschreibungen

Die Nutzungsdauer und Restwerte von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen, Nutzungsrechten und als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden jährlich auf der Basis verfügbarer Informationen überprüft. Falls erforderlich werden sie für die Zukunft angepasst. Veränderungen in den Schätzungen von Nutzungsdauer und Restwerten können die jährlichen planmäßigen Abschreibungen und damit das Jahresergebnis signifikant beeinflussen.

Vorräte

Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus kalkulierten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (gewichteter Durchschnitt) und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die ermittelten Kosten beinhalten Lieferantenrabatte. Lieferantenrabatte werden angesetzt, wenn es wahrscheinlich ist, dass der mit der Transaktion verbundene wirtschaftliche Nutzen dem Konzern zufließt. Eine konkrete Beurteilung der Notwendigkeit zur Abschreibung veralteter Bestände erfolgt auf der Grundlage des zukünftigen Verkaufspotenzials.

Erfassung des Unternehmenszusammenschlusses (Erwerb des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco)

Im Rahmen der Erfassung der Übernahme des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco werden die identifizierbaren erworbenen Vermögenswerte und Schulden zu ihren beizulegenden Zeitwerten am Erwerbsdatum angesetzt. Im Rahmen dieses Prozesses arbeitete der Konzern mit einem externen polnischen Immobiliensachverständigen zusammen, der Marktbewertungen aller erworbenen Grundstücke und Gebäude erstellt hat. Im Zuge der Erfassung des Unternehmenszusammenschlusses wurden die Grundstücke und Gebäude auf der Grundlage dieser Marktbewertungen angesetzt. Der externe polnische Immobiliensachverständige hat ferner alle externen Leasingvereinbarungen über Immobilien bewertet, um festzustellen, ob die Leasingbedingungen im Vergleich zu den Marktbedingungen günstig oder ungünstig sind. Die günstigen und ungünstigen Bedingungen sind als Teil der Bewertung der Nutzungsrechte abgebildet. Weitere Informationen sind unter den Ziffern 23 und 27 im Anhang angegeben.

2021 2020
4 Summe Umsatzerlöse
Erlöse aus Verträgen mit Kunden, Einzelhandels- und E-Commerce-Geschäft 65.759 60.489
Summe Erlöse aus Verträgen mit Kunden 65.759 60.489
Mieteinnahmen, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 59 59
Sonstige Mieteinnahmen 228 188
Sonstige Umsatzerlöse 156 119
Summe sonstige Umsatzerlöse 443 366
Summe Umsatzerlöse 66.202 60.855
Geografische Verteilung
Dänemark 47.410 45.832
Andere Länder 18.792 15.023
Summe Umsatzerlöse 66.202 60.855

Verkäufe des Konzerns erfolgen ganz überwiegend gegen Barzahlung bei Lieferung. Das Zahlungsziel für die übrigen Umsätze beträgt 30 Tage und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bei fristgemäßer Zahlung nicht zinstragend. Keine Verträge mit Kunden haben eine erwartete Laufzeit von mehr als einem Jahr und entsprechend dem praktischen Behelf erfolgen keine Angaben zur Höhe des den nicht erfüllten bzw. teilweise nicht erfüllten Leistungsverpflichtungen zugeordneten Transaktionspreises. Der Betrag bezieht sich auf eine begrenzte Anzahl an Aufträgen, die vor dem Jahresende eingingen und deren Lieferung erst nach dem Jahresende erfolgt.

Alle Erlöse aus Verträgen mit Kunden werden zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst und es werden keine Umsatzerlöse aus in früheren Jahren erfüllten Leistungsverpflichtungen erfasst.

Zum 31. Dezember 2021 bzw. zum 31. Dezember 2020 waren keine wesentlichen vertraglichen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten oder Rückgaberechte und Erstattungsverbindlichkeiten erfasst.

In einigen wenigen Fällen, die hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Online-Geschäft stehen, fungiert der Konzern als Vermittler und arrangiert hierbei die Übertragung von Waren auf den Kunden durch eine andere Partei. In allen übrigen Fällen ist der Konzern verantwortlich für die Lieferung der über die Märkte und online verkauften Waren und Dienstleistungen.

2021 2020
5 Personalaufwendungen
Löhne und Gehälter einschließlich Abfindungen 7.559 6.917
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses - beitragsorientierte Vorsorgepläne 434 369
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses - leistungsorientierte Vorsorgepläne 1 1
Sozialversicherungskosten 449 376
Sonstige Personalaufwendungen 245 182
Summe Personalaufwendungen 8.688 7.845
Durchschnittliche Anzahl der Vollzeitbeschäftigten 32.899 26.693
Weitere Informationen zu den Schlüsselmitgliedern der Geschäftsleitung sowie eine Übersicht über deren Vergütung sind unter Ziffer 26 im Anhang angegeben.
6 Externe Aufwendungen
An die in der Jahreshauptversammlung bestellten Wirtschaftsprüfer gezahltes Honorar:
Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung 3,4 2,6
Steuerberatung 0,1 0,1
Wirtschaftsprüfung 0,6 0,8
Sonstige Beratung 1,3 0,8
Summe des an die in der Jahreshauptversammlung bestellten Wirtschaftsprüfer gezahlten Honorars 5,4 4,3

2021 umfasste das Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung einen Betrag in Höhe von 0,3 Mio. DKK (2020: 0,3 Mio. DKK), der an andere Wirtschaftsprüfer (die in der Jahreshauptversammlung der Salling Group Forsikring A/S bestellten Wirtschaftsprüfer) gezahlt wurde. Alle sonstigen vorstehend angegebenen Honorare wurden an EY gezahlt.

2021 2020
7 Sonderposten
Infolge des 2021 finalisierten Unternehmenszusammenschlusses wurden eine Reihe einmaliger Posten erfasst. Die Posten umfassen den auf den abgezinsten Kauf erfassten Gewinn, verschiedene Umstrukturierungs- und Beratungsaufwendungen sowie alle anderen erwerbsbezogenen Kosten.
Gewinn aus abgezinstem Kauf 419 -
Abfindungszahlungen -85 -
Aufwendungen für Unterstützungsleistungen im Zusammenhang mit der Veräußerung überschüssiger Vermögenswerte -63 -
Aufwendungen im Zusammenhang mit der Kündigung von Leasingverhältnissen -53 -
Aufwendungen für andere Berater im Zusammenhang mit dem Unternehmenszusammenschluss -9 -
Kapitalverkehrsteuer, Polen -8 -
Summe Sonderposten 201 -
8 Finanzerträge
Zinserträge aus Darlehen und Forderungen 5 3
Nettogewinn aus Derivaten, die nicht zur Absicherung bestimmt sind 27 -
Nettogewinn aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten - 19
Nettowechselkursgewinn 66 15
Sonstige Finanzerträge - 1
Summe Finanzerträge 98 38
9 Finanzaufwendungen
Zinsaufwendungen für Hypothekendarlehen 42 62
Zinsaufwendungen für Leasingverbindlichkeiten 353 304
An Banken gezahlte Zinsaufwendungen 23 11
Aus dem sonstigen Ergebnis umgegliederte Cashflow-Absicherungen 100 103
Nettoverlust aus Derivaten, die nicht zur Absicherung bestimmt sind - 7
Nettoverlust aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten 34 -
Sonstige Finanzaufwendungen 12 30
Summe Finanzaufwendungen 564 517
2021 2020
10 Ertragsteuer
Tatsächliche Ertragssteuer -636 -476
Anpassung hinsichtlich früherer Jahre, tatsächliche Ertragsteuer 5 -11
Veränderung in latenten Steuern 55 -53
Anpassung hinsichtlich früherer Jahre, latente Steuern -1 42
Summe Ertragsteuer -577 -498
In der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ertragsteuer -544 -487
Im sonstigen Ergebnis ausgewiesene Ertragsteuer -33 -11
Summe Ertragsteuer -577 -498

Überleitung der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Ertragsteuer

2021 2020
DKK % DKK %
Steuern auf das Jahresergebnis zum dänischen Ertragsteuersatz -547 22,0 % -515 22,0 %
Nicht abzugsfähige Kosten -38 1,5% -31 1,3 %
Steuerfreie Erträge 103 -4,1 % 10 -0,4 %
Abweichende Steuersätze in ausländischen Geschäftsbetrieben 12 -0,5 % 18 -0,8 %
Anpassung an frühere Perioden 4 -0,1 % 31 -1,3 %
Vorträge nicht kapitalisierter steuerlicher Verluste -78 3,1 % - 0,0 %
In der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ertragsteuer -544 21,9 % -487 20,8 %
2021 2020
10 Ertragsteuer - Fortsetzung
Aufgeteilt nach Ländern, in denen die Salling Group operativ tätig ist, kann der oben angegebene Effektivsteuersatz von 21,9 % (2020: 20,8 %) wie folgt angegeben werden:
Dänemark 22,6 % 23,2 %
Deutschland 20,2 % 3,8 %
Polen:
Netto Sp. Z o.o. 20,5 % 19,8 %
Netto Indygo Sp. Z.o.o - Konzern 7,8 % NA
Gewinn aus abgezinstem Kauf 0,0 % NA
Schweden 0,0 % 4,8 %

Der geringe Effektivsteuersatz in Deutschland für 2020 ist auf Anpassungen an die Steuern vorheriger Zeiträume auf Konzernebene zurückzuführen. Die Unternehmen des Konzerns Netto Indygo Sp. Z o.o waren 2021 unrentabel und der mit dem steuerlichen Verlustvortrag verbundene latente Steueranspruch wurde nur teilweise angesetzt. Gleichzeitig handelte es sich bei dem Erwerb um einen abgezinsten Kauf und im Zusammenhang mit dem Erwerbsgewinn wurden keine Steuern angesetzt. 2021 wurde die Salling Group Sverige AB liquidiert und der Effektivsteuersatz betrug 0 % (2020:4,8 %). Ursächlich für den geringen Effektivsteuersatz in Schweden für 2020 waren nicht realisierte steuerliche Verlustvorträge.

Steuern auf das sonstige Ergebnis

2021 2020
vor Steuern Steuer nach Steuern vor Steuern Steuer nach Steuern
Neubewertung leistungsorientierter Vorsorgepläne -4 1 -3 2 - 2
Wechselkursdifferenzen aus der Umrechnung von Auslandsgeschäften -68 - -68 -271 - -271
Cashflow-Absicherungen (Cashflow Hedges), Wertberichtigung für das Jahr 54 -12 42 -55 12 -43
Cashflow-Absicherungen, umgegliedert in Finanzaufwendungen 100 -22 78 103 -23 80
82 -33 49 -221 -11 -232

11 Immaterielle Vermögenswerte

2020: Geschäftswert Software Laufende Softwareentwicklung Marken Sonstige immaterielle Vermögenswerte Summe
Kosten
Betrag am 1. Januar 2020 309 2.133 101 186 73 2.802
Zugänge - 134 138 - - 272
Erwerbungen durch Unternehmenszusammenschlüsse - - - 6 - 6
Umgliederungen - 81 -84 - - -3
Abgänge - -256 - - - -256
Betrag am 31. Dezember 2020 309 2.092 155 192 73 2.821
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag zum 1. Januar 2020 -178 -1.285 - -91 -24 -1.578
Abschreibungen - -221 - -8 -7 -236
Abgänge - 256 - - - 256
Betrag zum 31. Dezember 2020 -178 -1.250 - -99 -31 -1.558
Buchwert am 31. Dezember 2020 131 842 155 93 42 1.263
2021: Geschäftswert Software Laufende Softwareentwicklung Marken Sonstige immaterielle Vermögenswerte Summe
Kosten
Betrag am 1. Januar 2021 309 2.092 155 192 73 2.821
Zugänge - 134 38 - 3 175
Erwerbungen durch Unternehmenszusammenschlüsse 13 - - - 13
Umgliederungen - 104 -109 - - -5
Abgänge - -13 - - - -13
Betrag am 31. Dezember 2021 309 2.330 84 192 76 2.991
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag am 1. Januar 2021 -178 -1.250 - -99 -31 -1.558
Abschreibungen - -242 - -9 -7 -258
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Wertminderungsaufwand -74 -4 - - - -78
Abgänge - 10 - - - 10
Betrag am 31. Dezember 2021 -252 -1.486 - -108 -38 -1.884
Buchwert am 31. Dezember 2021 57 844 84 84 38 1.107

Wertminderungsaufwendungen während des Jahres

Für die Wertminderungsprüfung wird der durch Unternehmenszusammenschlüsse erworbene Geschäftswert den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet, die von den aus den Erwerbungen resultierenden Synergien profitieren.

Buchwert des Geschäftswertes innerhalb des Konzerns:

Dänisches Einzelhandelsgeschäft Deutsches Einzelhandelsgeschäft
2021 2020 2021 2020
Geschäftswert 18 92 39 39

Die Geschäftswertbeträge des Konzerns beziehen sich auf das dänische und das deutsche Einzelhandelsgeschäft.

Im Januar 2022 wurde die Plattform wupti.com geschlossen und in der Folge ein Wertminderungsaufwand erfasst, um den Buchwert des mit dem dänischen Einzelhandelsgeschäft verbundenen Teils des Geschäftswertes, der sich auf Synergien zwischen wupti.com und anderen Teilen des dänischen Einzelhandelsgeschäftes bezog, auf Null zu reduzieren.

Der erzielbare Betrag des verbleibenden Geschäftswertes wurde auf der Grundlage einer Berechnung des Nutzungswertes anhand von Cashflow-Prognosen aus dem von der Geschäftsleitung genehmigten Fünf-Jahres-Finanzplan ermittelt. Der auf die Cashflow-Prognosen angewandte Vorsteuerabzinsungssatz beträgt 6 % (2020: 6 %) und die über den Fünf-Jahres-Zeitraum hinausgehenden Cashflows wurden mit einer angenommenen Wachstumsrate von 2 % (2020: 2 %) hochgerechnet, die der erwarteten langfristigen Inflationsrate entspricht. Aus der Wertminderungsprüfung wurden von der Geschäftsleitung keine weiteren Wertminderungsaufwendungen in Bezug auf den Geschäftswert festgestellt.

Die Berechnung des Nutzungswerts hängt stark von den folgenden grundsätzlichen Annahmen ab: Entwicklung von Umsatz und Bruttomargen während des Prognosezeitraums, angenommene Wachstumsraten für die Hochrechnung der Cashflows über den Prognosezeitraum hinaus und angenommener Abzinsungssatz. Die Entwicklung von Umsatz und Bruttomargen basiert auf den Erwartungen eines durchschnittlichen Wachstums für die Jahre 2022-2026.

Abzinsungssätze stellen die aktuelle Marktbewertung der Risiken dar. Dabei werden der Zeitwert von Geld und individuelle Risiken der zugrunde liegenden Vermögenswerte berücksichtigt, die nicht in die Cashflow-Schätzungen einbezogen wurden. Die Berechnung des Abzinsungssatzes basiert auf den konkreten Umständen des Konzerns und wird aus dessen durchschnittlichem Kapitalkostensatz (Weighted Average Cost of Capital, WACC) abgeleitet. Der WACC berücksichtigt sowohl die Verschuldung als auch das Eigenkapital. Die Eigenkapitalkosten werden aus der von den Investoren des Konzerns erwarteten Anlagerendite abgeleitet. Die Fremdkapitalkosten basieren auf den zinstragenden Fremdkapitalaufnahmen, die der Konzern bedienen muss. Die Betafaktoren werden jährlich auf der Basis öffentlich verfügbarer Marktdaten bewertet. Anpassungen des Abzinsungssatzes werden vorgenommen, um den konkreten Betrag und Zeitpunkt künftiger Steuerflüsse einzubeziehen und so einen Vorsteuerabzinsungssatz abzubilden.

Die Geschäftsleitung hat hinreichend mögliche Veränderungen in den wesentlichen Annahmen berücksichtigt und bewertet und keine Umstände festgestellt, die dazu führen würden, dass der verbleibende Buchwert des Geschäftswertes dessen erzielbaren Betrag übersteigt.

Im Jahr 2021 wurde in Bezug auf den verbleibenden Buchwert der mit wupti.com verbundenen Software ein Wertminderungsaufwand in Höhe von 4 Mio. DKK angesetzt. Weitere Wertminderungsaufwendungen in Bezug auf immaterielle Vermögenswerte wurden nicht erfasst (2020: 0 DKK).

Wertminderungsaufwendungen und Wertaufholungen - soweit vorhanden - werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Teil der Wertminderungsaufwendungen erfasst.

12 Sachanlagen

2020: Grundstücke und Gebäude Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen Mietereinbauten Im Bau befindliche Anlagen und Vorauszahlungen Summe
Kosten
Betrag zum 1. Januar 2020 24.045 6.320 1.284 280 31.929
Fremdwährungsumrechnung -332 -49 -2 -2 -385
Zugänge 621 960 115 210 1.906
Umgliederungen 215 -2 4 -214 3
Neueinstufung als zur Veräußerung gehalten -10 - - - -10
Abgänge -42 -225 -9 - -276
Betrag zum 31. Dezember 2020 24.497 7.004 1.392 274 33.167
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag zum 1. Januar 2020 -8.344 -4.447 -834 - -13.625
Fremdwährungsumrechnung 60 32 2 - 94
Abschreibungen -346 -588 -60 - -994
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Wertminderungsaufwand -3 - -11 - -14
Auflösung von in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Wertminderungsaufwendungen - - 1 - 1
Neueinstufung als zur Veräußerung gehalten 6 - - 6
Abgänge 23 223 8 - 254
Betrag zum 31. Dezember 2020 -8.604 -4.780 -894 - -14.278
Buchwert zum 31. Dezember 2020 15.893 2.224 498 274 18.889
2021: Grundstücke und Gebäude Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen Mietereinbauten Im Bau befindliche Anlagen und Vorauszahlungen Summe
Kosten Betrag am 1. Januar 2021 24.497 7.004 1.392 274 33.167
Fremdwährungsumrechnung -62 -9 -1 - -72
Zugänge 618 1.110 248 104 2.080
Erwerbungen durch Unternehmenszusammenschlüsse 2.538 32 51 - 2.621
Umgliederungen 68 4 24 -93 3
Neueinstufung als zur Veräußerung gehalten -23 - - - -23
Abgänge -73 -247 -25 - -345
Betrag am 31. Dezember 2021 27.563 7.894 1.689 285 37.431
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag am 1. Januar 2021 -8.604 -4.780 -894 - -14.278
Fremdwährungsumrechnung 11 5 - - 16
Abschreibungen -430 -689 -77 - -1.196
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Wertminderungsaufwand -3 - -13 - -16
Auflösung von in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Wertminderungsaufwendungen 21 - - - 21
Umgliederungen 2 - - - 2
Neueinstufung als zur Veräußerung gehalten 10 - - - 10
Abgänge 36 238 - - 274
Betrag am 31. Dezember 2021 -8.957 -5.226 -984 - -15.167
Buchwert am 31. Dezember 2021 18.606 2.668 705 285 22.264

Wertminderungsaufwendungen während des Jahres

2021 wurde ein Wertminderungsaufwand für ein aufgegebenes dänisches Gebäude erfasst, bei dem die diesbezügliche Bewertung ergab, dass der voraussichtliche Veräußerungspreis des Gebäudes unter dessen Buchwert liegen wird. Des Weiteren wurden Wertminderungsaufwendungen für einige wenige Pachtobjekte erfasst, die im Zusammenhang mit Verlegungen geschlossen bzw. aufgegeben wurden. Auch waren einige wenige Märkte aufgrund des Wettbewerbsdrucks im Umfeld der Märkte nicht rentabel genug, um den vollen Buchwert der Investitionen abzudecken. Insgesamt wurden Wertminderungsaufwendungen für elf dänische Märkte, einen deutschen Markt und zwei polnische Märkte erfasst. Gleichzeitig wurden Wertminderungsaufwendungen für neun deutsche Märkte aufgelöst, deren Rentabilität sich hinreichend erhöht hatte, um die Investitionen zu decken. Die Wertminderungsaufwendungen und Wertaufholungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Teil der Wertminderungsaufwendungen ausgewiesen.

13 Leasingverhältnisse

Der Konzern hat mit externen Parteien und Unternehmen mit wesentlichem Einfluss auf den Konzern Leasingverhältnisse über eine Reihe von Märkten, Lagereinrichtungen und Betriebsausstattung geschlossen. Bei einigen Leasingverhältnissen hat der Konzern die Option, die Anmietung der Vermögenswerte über die vereinbarte Leasinglaufzeit hinaus fortzusetzen. Die Leasingvereinbarungen schränken den Konzern nicht ein.

Nutzungsrechte

2020: Grundstücke und Gebäude Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen Summe
Kosten
Betrag zum 1. Januar 2020 6.185 132 6.317
Fremdwährungsumrechnung -4 -1 -5
Zugänge 141 33 174
Erwerbungen durch Unternehmenszusammenschlüsse - 1 1
Neubewertung von Leasingverbindlichkeiten 8 1 9
Abgänge - -3 -3
Betrag zum 31. Dezember 2020 6.330 163 6.493
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag zum 1. Januar 2020 -707 -44 -751
Fremdwährungsumrechnung 1 - 1
Abschreibungen -600 -40 -640
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Wertminderungsaufwand -20 - -20
Auflösung von in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Wertminderungsaufwendungen 19 - 19
Abgänge - 3 3
Betrag zum 31. Dezember 2020 -1.307 -81 -1.388
Buchwert zum 31. Dezember 2020 5.023 82 5.105
2021: Grundstücke und Gebäude Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen Summe
Kosten
Betrag am 1. Januar 2021 6.330 163 6.493
Fremdwährungsumrechnung -5 - -5
Zugänge 224 38 262
Erwerbungen durch Unternehmenszusammenschlüsse 1.199 - 1.199
Neubewertung von Leasingverbindlichkeiten 214 1 215
Abgänge -181 -2 -183
Betrag am 31. Dezember 2021 7.781 200 7.981
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag am 1. Januar 2021 -1.307 -81 -1.388
Fremdwährungsumrechnung 1 - 1
Abschreibungen -707 -52 -759
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Wertminderungsaufwand -13 - -13
Auflösung von in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Wertminderungsaufwendungen 1 - 1
Abgänge 47 2 49
Betrag am 31. Dezember 2021 -1.978 -131 -2.109
Buchwert am 31. Dezember 2021 5.803 69 5.872

Leasingverbindlichkeiten

2021 2020
Nicht abgezinste Zahlungen Barwert von Zahlungen Nicht abgezinste Zahlungen Barwert von Zahlungen
Innerhalb 1 Jahres 988 701 835 600
1-5 Jahre 3.630 2.717 3.067 2.228
Nach 5 Jahren 3.598 2.972 3.081 2.638
Summe 8.216 6.390 6.983 5.466
2021 2020
In der Konzern-GuV erfasste Beträge
Zinsaufwendungen für Leasingverbindlichkeiten 353 304
Aufwendungen im Zusammenhang mit Leasingverhältnissen über geringwertige Vermögenswerte 35 32
Erträge aus der Untervermietung von Nutzungsrechten 70 65

Variable Leasingzahlungen, die nicht als Teil der Leasingverbindlichkeiten erfasst wurden sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit kurzfristigen Leasingverhältnissen waren sowohl 2021 als auch 2020 unerheblich.

2021 zahlte der Konzern im Zusammenhang mit Leasingverträgen 984 Mio. DKK (2020: 840 Mio. DKK). Hiervon beziehen sich 353 Mio. DKK auf Zinszahlungen für erfasste Leasingverbindlichkeiten (2020: 304 Mio. DKK) und 631 Mio. DKK auf die Zahlung erfasster Leasingverbindlichkeiten (2020: 536 Mio. DKK).

Situationen, in denen der Konzern Leasinggeber ist, sind unter Ziffer 25 des Anhangs erläutert.

2021 2020
14 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Kosten
Betrag am 1. Januar 967 968
Fremdwährungsumrechnung - -1
Zugänge 15 4
Umgliederungen 2 -
Neueinstufung als zur Veräußerung gehalten -7 -
Abgänge -2 -4
Betrag am 31. Dezember 975 967
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag am 1. Januar -668 -657
Fremdwährungsumrechnung - 1
Abschreibungen -7 -8
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Wertminderungsaufwand - -5
Umgliederungen -2 -
Neueinstufung als zur Veräußerung gehalten 4 -
Abgänge 2 1
Betrag am 31. Dezember -671 -668
Buchwert am 31. Dezember 304 299

Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien umfassen ein Einkaufszentrum und in der Nachbarschaft der Märkte der Salling Group gelegene Wohnungen.

2021 wurden keine Wertminderungsaufwendungen erfasst. 2020 wurden Wertminderungsaufwendungen in Bezug auf eine dänische und einige wenige deutsche als Finanzinvestition gehaltene Immobilien erfasst, bei denen der jeweils zu erwartende Veräußerungspreis unter dem jeweiligen Buchwert liegt. Die Wertminderungsaufwendungen und etwaige Wertaufholungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Teil der Wertminderungsaufwendungen erfasst.

Der geschätzte beizulegende Zeitwert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien belief sich am 31. Dezember 2021 auf 1.250 Mio. DKK (1.221 Mio. DKK am 31. Dezember 2020). Der beizulegende Zeitwert basiert nicht auf einer Bewertung durch einen unabhängigen Gutachter.

2021 2020
14 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien - Fortsetzung
Der beizulegende Zeitwert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien fällt in die Stufe 3 der Bemessungshierarchie. Der beizulegende Zeitwert basiert auf einem Renditesatz verglichen mit einem Quadratmeterpreis. Der Renditesatz basiert auf Erfahrungswerten aus Immobiliengeschäften.
Mieterträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 59 59
Direkte operative Aufwendungen aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien, die Mieterträge generiert haben -25 -28
Direkte operative Aufwendungen aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien, die keine Mieterträge generiert haben -2 -
Gewinn aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 32 31

15 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

Buchwert Beizulegender Zeitwert
2021 2020 2021 2020
Vorauszahlung - 41 - 41
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte - 41 - 41
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 85 72 85 72
Sonstige Forderungen 599 507 599 507
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 7 - 7 -
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 7 - 7 -
Wertpapiere 2.766 4.452 2.766 4.452
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 2.139 1.528 2.139 1.528
Hypothekendarlehen - langfristig 7.462 7.520 7.499 7.466
Hypothekendarlehen - kurzfristig 150 269 150 269
Hypothekendarlehen 7.612 7.789 7.649 7.735
Bankdarlehen - kurzfristig 2 1 2 1
Bankdarlehen 2 1 2 1
Leasingverbindlichkeiten - langfristig 5.689 4.866
Leasingverbindlichkeiten - kurzfristig 701 600
Leasingverbindlichkeiten 6.390 5.466
Als Sicherungsinstrumente designierte Derivate (Cash-flow-Absicherungen) 138 292 138 292
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 17 19 17 19
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 155 311 155 311
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit beherrschendem Einfluss 62 57 62 57
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit wesentlichem Einfluss 471 525 471 525
Nicht als Sicherungsinstrumente designierte Derivate 1 14 1 14
Als Sicherungsinstrumente designierte Derivate (Cashflow-Absicherungen) 103 103 103 103
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 637 699 637 699
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.611 11.558 12.611 11.558
Sonstige Verbindlichkeiten - langfristig - 619 - 619
Sonstige Verbindlichkeiten - kurzfristig 2.801 2.423 2.801 2.423
Sonstige Verbindlichkeiten 2.801 3.042 2.801 3.042
2021 2020
Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten - Fortsetzung
Finanzinstrumente nach Kategorie
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 85 72
Sonstige Forderungen 599 507
Sonstige finanzielle Vermögenswerte ohne Derivate 7 41
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 2.139 1.528
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte:
Wertpapiere 2.766 4.452
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten:
Hypothekendarlehen 7.612 7.789
Leasingverbindlichkeit 6.390 5.466
Bankdarlehen 2 1
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten ohne Derivate 550 601
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.611 11.558
Sonstige Verbindlichkeiten 2.801 3.042
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasste finanzielle Verbindlichkeiten:
Nicht als Sicherungsinstrumente designierte Derivate 1 14
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert erfasste finanzielle Verbindlichkeiten:
Als Sicherungsinstrumente designierte Derivate (Cashflow-Absicherungen) 241 395

Derivate, die nicht als Sicherungsinstrumente designiert sind, geben die positive bzw. negative Veränderung im beizulegenden Zeitwert der Devisenterminverträge wieder, die nicht als Sicherungsbeziehungen designiert sind, aber gleichwohl dazu dienen, das Währungsrisiko zu senken.

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasste finanzielle Vermögenswerte umfassen Investitionen in börsennotierte dänische Hypothekenanleihen. Der beizulegende Zeitwert der Anleihen wird durch Bezugnahme auf veröffentlichte Preisangebote an einem aktiven Markt bestimmt.

Als Sicherungsinstrumente designierte Derivate geben die negative Veränderung im beizulegenden Zeitwert von Zinsswaps wieder, die als Cashflow-Absicherungen zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos bei den CIBOR-basierten Hypothekendarlehen designiert sind.

Finanzielle Verbindlichkeiten: Zinstragende Hypothekendarlehen einschließlich Sicherungsgeschäfte

Übersicht der Fremdkapitalaufnahmen nach Höhe des Zinssatzes (einschließlich der Auswirkungen zugehöriger Zinsswaps):

Nächste Festlegung des Zinssatzes
Innerhalb
31. Dezember 2021 Buchwert 1 Jahres 1 bis 5 Jahre Nach 5 Jahren
0-2 % 7.612 332 5.200 2.080
Summe 7.612 332 5.200 2.080
hiervon:
festverzinslich 95 %
variabel verzinslich 5 %
Nächste Festlegung des Zinssatzes
Innerhalb
31. Dezember 2020 Buchwert 1 Jahres 1 bis 5 Jahre Nach 5 Jahren
0-2 % 7.675 344 5.200 2.131
2-4 % 114 - - 114
Summe 7.789 344 5.200 2.245
hiervon:
festverzinslich 96 %
variabel verzinslich 4 %

Sicherungsgeschäfte und Derivate

Die Salling Group ist bestimmten Risiken in Verbindung mit ihrer laufenden Geschäftstätigkeit ausgesetzt. Die mit derivativen Instrumenten kontrollierten Hauptrisiken sind das Währungsrisiko und das Zinsänderungsrisiko. Die Risikomanagementstrategie des Konzerns und ihre Anwendung zur Risikokontrolle sind nachfolgend erläutert.

Nicht als Sicherungsinstrumente designierte Derivate

Die Salling Group nutzt Devisenterminverträge, um bestimmte Transaktionsrisiken und zwischenbetriebliche Salden zu kontrollieren. Die Devisenterminverträge sind nicht als Cashflow-Sicherungsinstrumente designiert und werden üblicherweise für Zeiträume von bis zu drei Monaten abgeschlossen.

Als Sicherungsinstrumente designierte Derivate (Cashflow-Absicherungen)

Das gesicherte Grundgeschäft ist die hochwahrscheinliche Zinszahlung auf das Hypothekendarlehensportfolio des Konzerns. Das Darlehensportfolio wurde in Schichten abgesichert, wobei jede Schicht durch einen einzelnen Zinsswap abgesichert wird. Das gesicherte Grundgeschäft und das Sicherungsinstrument sind im Hinblick auf die wesentlichen Bedingungen identisch. Um die Tragfähigkeit der Sicherungsbeziehung abzubilden, wird eine Regressionsanalyse unter Anwendung der historischen monatlichen Swap-Rate sowie von CIBOR- und Anleihepreisdaten für einen rollierenden Fünf-Jahres-Zeitraum durchgeführt. Eine Unwirksamkeit einer Sicherungsbeziehung kann sich aus folgenden Umständen ergeben:

Unerwartete Änderungen der Größe gesicherter Grundgeschäfte aus dem Verkauf von Immobilien bei Tilgung zugehöriger Hypothekendarlehen

Vertragsparteien, die ihre vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllen

Refinanzierung der zugrundeliegenden Hypothekenanleihen, wenn bekannte kritische Bedingungen geändert werden sollten

31. Dezember 2021 Nominalwert Buchwert Einzelposten in der Bilanz
CIBOR-basierte Hypothekendarlehen (gesicherte Grundgeschäfte) 6.165 6.165 Hypothekendarlehen
Zinsswapverträge (aktiv) 5.900 241 Sonstige langfristige und kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten
31. Dezember 2020 Nominalwert Buchwert Einzelposten in der Bilanz
CIBOR-basierte Hypothekendarlehen (gesicherte Grundgeschäfte) 6.284 6.284 Hypothekendarlehen
Zinsswapverträge (aktiv) 5.900 271 Sonstige langfristige und kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten
Zinsswapverträge (mit in der Zukunft beginnenden Laufzeiten) 1.300 124 Sonstige langfristige und kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten

Die abgesicherten Cashflows werden voraussichtlich im Laufe der nächsten zehn Jahre realisiert und sich auf die Gewinn- und Verlustrechnung auswirken. Im kommenden Jahr wird sich dies voraussichtlich mit -103 Mio. DKK auf das Ergebnis vor Steuern auswirken (2020: -103 Mio. DKK), im Laufe von 1-5 Jahren wird die Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern voraussichtlich -129 Mio. DKK betragen (2020: -266 Mio. DKK) und nach fünf Jahren voraussichtlich -9 Mio. DKK (2020: -26 Mio. DKK).

Der wirksame Teil der Veränderung im beizulegenden Zeitwert der Zinsswaps wird im sonstigen Ergebnis erfasst, während ein etwaiger unwirksamer Teil unmittelbar in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst wird. Der im sonstigen Ergebnis kumulierte Betrag wird als Umgliederungsanpassung in derselben Periode bzw. in den Perioden, in denen die abgesicherten Cashflows die Gewinn- und Verlustrechnung beeinflussen, in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. 2021 bzw. 2020 wurde keine Unwirksamkeit erfasst.

Die IBOR-Reform bezieht sich auf die globale Reform der Referenzzinssätze, einschließlich einiger mit alternativen Referenzzinssätzen angebotenen Interbank Offered Rates (IBOR). Derzeit ist noch unklar, was zukünftig mit den CIBOR-Referenzzinssätzen geschehen wird. Daher wird davon ausgegangen, dass sich der CIBOR-Zinssatz, auf dem die abgesicherte Verschuldung des Konzerns basiert, infolge der IBOR-Reform nicht ändern wird. Bei der vorausschauenden Beurteilung, ob die Sicherungsbeziehungen in Zukunft hochwirksam sein werden, wurde angenommen, dass sich der CIBOR-Zinssatz, auf dem die Cashflows der abgesicherten Verschuldung und der zu deren Absicherung verwendeten Zinsswaps basieren, nicht durch die IBOR-Reform verändern wird.

Beizulegender Zeitwert

Bei Zahlungsmitteln und kurzfristigen Einlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie sonstigen kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten stellt der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert dar, hauptsächlich aufgrund der kurzfristigen Fälligkeiten der Finanzinstrumente.

Cashflow-Absicherungen und sonstige Derivate, die nicht als Sicherungsinstrumente designiert sind, werden anhand von Bewertungsmethoden bewertet, die auf am Markt beobachtbaren Inputs basieren und fallen daher in die Stufe 2 der Bemessungshierarchie. Die am häufigsten auf Zinsswaps angewendete Bewertungsmethode, d. h. der Austausch eines variablen Zinssatzes durch einen festen Zinssatz, bestimmt den Barwert des fest- und variabel verzinslichen Anteils anhand einer geeigneten Swapkurve.

Der beizulegende Zeitwert von Wertpapieren wird aus den an aktiven Märkten angebotenen Preisen abgeleitet und fällt in die Stufe 1 der Bemessungshierarchie.

Der beizulegende Zeitwert von Hypothekendarlehen wird aus den an aktiven Märkten angebotenen Marktpreisen abgeleitet und fällt in die Stufe 1 der Bemessungshierarchie. Der beizulegende Zeitwert der übrigen Fremdkapitalposten fällt in die Stufe 2 der Bemessungshierarchie und wird auf der Basis diskontierter Zinsen und Ratenzahlungen berechnet.

Risiken aus Finanzinstrumenten

Die größten Risiken für den Konzern sind Marktrisiken im Zusammenhang mit Wechselkursschwankungen und schwankenden Zinssätzen, Liquiditätsrisiken im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von Mitteln zur Deckung betrieblicher Bedürfnisse sowie Ausfallrisiken im Zusammenhang mit dem unerwünschten Auftreten von Ausfällen bei den finanziellen Gegenparteien des Konzerns. Im Vergleich zu 2020 haben sich keine strukturellen Veränderungen der Risikolage oder der Risiken für den Konzern ergeben. Die Grundsätze der Risikosteuerung sind nachstehend erläutert.

Das übergeordnete Rahmenkonzept zur Steuerung finanzieller Risiken ist in der von der Geschäftsführung gebilligten Finanzleitlinie (Financial Policy) der Salling Group A/S dargelegt. Die Finanzleitlinie und die unabhängigen Kontrollen, die eingerichtet wurden, dienen dazu, mögliche negative Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis des Konzerns zu minimieren. Die Finanzleitlinie wird regelmäßig überprüft und aktualisiert. Das finanzielle Risikomanagement der Salling Group A/S wird zentral von der Abteilung Group Treasury durchgeführt.

Übereinstimmend mit den Leitlinien nutzt Group Treasury derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von Risikopositionen im Zusammenhang mit dem Konzerngeschäft und dessen Finanzierungsquellen. Alle derivativen Aktivitäten zu Risikomanagementzwecken werden von Spezialisten mit entsprechender Kompetenz, Erfahrung und Überwachung ausgeführt. Der Konzern verfolgt den Ansatz, die möglichen negativen Auswirkungen auf das Finanzergebnis des Konzerns zu minimieren und den Konzern gegen negative Auswirkungen von Marktrisiken abzusichern. Die Abteilung Group Treasury nutzte hauptsächlich Termingeschäfte, um Wechselkursrisiken abzusichern sowie Zinsswaps zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos. Die Transaktionen und Sicherungsgeschäfte der Abteilung Treasury werden in einem Treasury-Management-System mit einem hohen Grad an Systemintegration, Kontrolle und Automatisierung der Prozesse für Treasury-Geschäfte erfasst.

Marktrisiko

Das Marktrisiko ist das Risiko, dass sich der beizulegende Zeitwert oder die künftigen Zahlungsströme eines Finanzinstruments aufgrund von Schwankungen der Marktpreise verändern. Das Marktrisiko beinhaltet drei Arten von Risiken: Währungsrisiko, Zinsänderungsrisiko und sonstige Preisrisiken wie z. B. das Rohstoffrisiko. Die von den Marktrisiken beeinflussten Finanzinstrumente umfassen Darlehen und Fremdkapitalaufnahmen, Einlagen, Schulden, festverzinsliche Anlagen und derivative Finanzinstrumente.

Die Sensitivitätsanalyse in den folgenden Abschnitten bezieht sich auf die Positionen zum 31. Dezember 2021 bzw. 2020. Die Sensitivitätsanalysen wurden auf der Basis erstellt, dass die Höhe der Nettoverschuldung, das Verhältnis von festen zu variablen Zinssätzen der Verschuldung und Derivate sowie der Anteil der Finanzinstrumente in Fremdwährungen jeweils konstant sind und auf der Grundlage der zum 31. Dezember vorhandenen designierten Sicherungsbeziehungen vorgenommen.

Währungsrisiken

Das Währungsrisiko ist das Risiko, dass sich der beizulegende Zeitwert oder die künftigen Zahlungsströme eines Finanzinstruments aufgrund von Wechselkursänderungen verändern. Die Risikolage des Konzerns in Bezug auf Schwankungen bei den Wechselkursen hängt vor allem mit dem operativen Geschäft des Konzerns und dessen Nettoinvestitionen in ausländische Tochtergesellschaften zusammen. Das Rahmenkonzept für die Richtlinien zu Sicherungsgeschäften und Risikomandate wird von der Leitlinie zum Wechselkursrisikomanagement abgedeckt.

Die Mehrzahl der Käufe des Konzerns von Waren, die zum Weiterverkauf bestimmt sind, wird in der funktionalen Währung DKK der Muttergesellschaft abgewickelt. Einige Handelskäufe werden jedoch in anderen Währungen, vor allem in EUR und USD abgewickelt. Der Konzern verfolgt den Ansatz, bekannte Bestellungen in bestimmten maßgeblichen Währungen abzusichern. Derzeit wird der USD als maßgebliche Währung betrachtet und Bestellungen in USD werden abgesichert. Bestellungen in anderen Währungen werden als nicht maßgeblich betrachtet und daher nicht abgesichert.

Im Hinblick auf die Absicherung von Bestellungen wurde keine Sicherungsbilanzierung durchgeführt. Anders ausgedrückt: Veränderungen im beizulegenden Zeitwert von Sicherungsinstrumenten werden kontinuierlich in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, was zu zeitlichen Abweichungen führen kann.

Wesentliche gebundene und nicht gebundene Investitionen in Fremdwährungen können abgesichert werden. Eine Sicherungsbilanzierung wird für derartige Absicherungen nicht vorgenommen.

Gemäß der Leitlinie zum Wechselkursrisikomanagement wird der Barmittelbestand (intern und extern) abgesichert. Übereinstimmend mit der Leitlinie müssen Geschäfte in EUR nicht abgesichert werden.

Grundlage für die Ermittlung des Risikos für den Konzern ist das Nettowährungsrisiko des Konzerns. Die Absicherungsprinzipien legen die risikoneutrale Position (voll abgesichert) bei Fremdwährungsgeschäften fest. Abweichungen von der risikoneutralen Position werden in einer absoluten, auf dem Wert im Risiko (VaR) basierenden Risikokennzahl zusammengefasst, die die verschiedenen Währungsrisiken abdeckt. Die Fremdwährungsrisiken und die VaR-basierte Risikokennzahl werden täglich überprüft und kontrolliert, um die Einhaltung der Schwellenwerte und Richtlinien zu gewährleisten.

Die folgende Übersicht stellt die Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung und das Eigenkapital des Konzerns dar, die zum Bilanzstichtag aus Veränderungen in den Wechselkursen resultieren würden, die für die maßgeblichen Währungen grundsätzlich möglich sind:

31. Dezember 2021 EUR/DKK GBP/DKK PLN/DKK SEK/DKK USD/DKK
Finanzielle Vermögenswerte 304 13 769 1 60
Bekannte Bestellungen in USD - - - - -950
Nettorisikopositionen vor Derivaten 304 13 769 1 -890
Derivate 350 - 81 - 787
Nettorisikopositionen nach Derivaten 654 13 850 1 -103
Die Nettorisikopositionen beziehen sich auf:
Absicherung erwarteter kommerzieller Cashflows, bei der keine Sicherungsbilanzierung vorgenommen wird 654 13 850 1 -103
Angewandte Sensitivität 1 % 5 % 5 % 5 % 5 %
Auswirkung auf die Konzern-GuV 7 1 43 - -5
31. Dezember 2020 EUR/DKK GBP/DKK PLN/DKK SEK/DKK USD/DKK
Finanzielle Vermögenswerte 93 14 242 2 56
Bekannte Bestellungen in USD - - - - -698
Nettorisikopositionen vor Derivaten 93 14 242 2 -642
Derivate 417 - 171 - 739
Nettorisikopositionen nach Derivaten 510 14 413 2 97
Die Nettorisikopositionen beziehen sich auf:
Absicherung erwarteter kommerzieller Cashflows, bei der keine Sicherungsbilanzierung vorgenommen wird 510 14 413 2 97
Angewandte Sensitivität 1 % 5 % 5 % 5 % 5 %
Auswirkung auf die Konzern-GuV 5 1 21 - 5

Die Sensitivitätsanalyse berücksichtigt nur Währungsrisiken, die sich aus Finanzinstrumenten ergeben. Die angewandte Veränderung der Wechselkurse basiert auf historischen Währungsfluktuationen. Ein Rückgang bei den Fremdwährungen hätte den gegenteiligen Effekt zu den in der Übersicht oben dargestellten Auswirkungen.

Zinsänderungsrisiken

Das Zinsänderungsrisiko ist das Risiko, dass sich der beizulegende Zeitwert oder die künftigen Zahlungsströme eines Finanzinstruments aufgrund von Schwankungen der Marktzinssätze verändern. Das Risiko, dem der Konzern in Bezug auf Schwankungen in den Marktzinssätzen ausgesetzt ist, bezieht sich überwiegend auf die Hypothekendarlehensfinanzierung des Konzerns und dessen Anleihebestände. Der Konzern verfolgt den Grundsatz, Schwankungen in den Zinsaufwendungen zu begrenzen und ein relativ hohes Maß an Sicherheit hinsichtlich zukünftiger Zinszahlungen zu gewährleisten. Dies wird mithilfe eines diversifizierten Darlehensportfolios, das aus Hypothekendarlehen zu festen und zu variablen Zinssätzen besteht, in Kombination mit Zinssicherungsgeschäften erreicht. Das abgesicherte Darlehensportfolio wird von der Abteilung Group Treasury mithilfe regelmäßiger Risikobewertungen und Einschätzungen der zukünftigen Entwicklung der Zinssätze aktiv verwaltet.

Da das Hypothekendarlehensportfolio einer langfristigeren Perspektive unterliegt, verfolgt der Konzern hier den Ansatz, die allgemeine angestrebte Laufzeit des Hypothekenportfolios im Bereich von 4 bis 8 zu halten. Die möglichen Auswirkungen auf die Eigenkapitalquote werden berücksichtigt und durch Abstimmung der Fälligkeiten der Sicherungsinstrumente kontrolliert.

Zum 31. Dezember 2021 waren, unter Berücksichtigung der Auswirkungen von Zinsswaps, etwa 95 % des Hypothekenportfolios des Konzerns festverzinslich (gegenüber 96 % zum 31. Dezember 2020).

Ein genereller Anstieg der Zinssätze um einen Prozentpunkt dürfte sich, wenn alle anderen Faktoren unverändert bleiben, mit -32 Mio. DKK (2020: -13 Mio. DKK) auf das Ergebnis vor Steuern und mit 76 Mio. DKK (2020: 156 Mio. DKK) auf das Eigenkapital vor Steuern auswirken. Die direkten Auswirkungen auf das Eigenkapital vor Steuern ergeben sich aus Veränderungen im beizulegenden Zeitwert von Zinsswaps.

Sensitivitätsanalyse auf der Basis einer Steigerung der Zinssätze um einen Prozentpunkt:

31. Dezember 2021 Buchwert Sensitivität Gewinn vor Steuern Eigenkapital vor Steuern
Wertpapiere 2.766 1 % -30 -30
Hypothekendarlehen 7.612 1 % -35 -35
Derivate 241 1 % 36 144
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 533 1 % -3 -3
Auswirkung - -32 76
31. Dezember 2020 Buchwert Sensitivität Gewinn vor Steuern Eigenkapital vor Steuern
Wertpapiere 4.452 1 % -8 -8
Hypothekendarlehen 7.789 1 % -38 -38
Derivate 395 1 % 36 205
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 582 1 % -3 -3
Auswirkung -13 156

Die Sensitivitätsanalyse wurde auf der Basis der Höhe der Nettoverschuldung, des Verhältnisses von festen zu variablen Zinssätzen der Verschuldung sowie des Zinsswap-Portfolios zum 31. Dezember vorgenommen.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit beherrschendem bzw. wesentlichem Einfluss sowie einige andere kurzfristige finanzielle Vermögenswerte tragen Festzinsen auf der Basis des jeweiligen Interbankzinssatzes mit einer Soll- bzw. Kreditmarge. Die übrigen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten sind nicht verzinslich, wenn sie bei Fälligkeit bezahlt werden.

Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass der Konzern nicht in der Lage ist, seine finanziellen Verbindlichkeiten bei Fälligkeit zu begleichen.

Der Konzern stellt die Liquidität mithilfe von Flexibilität und Diversifizierung hinsichtlich der Fremdkapitalaufnahmen, Fälligkeiten und Zeitpunkte für die Neuverhandlung sowie der Gegenparteien sicher. Flexibilität bei den Barmittelbeständen stellt sicher, dass der Konzern bei unvorhergesehenen Liquiditätsveränderungen angemessen reagieren kann. Die Liquiditätsreserven bestehen aus Zahlungsmitteln, Wertpapieren und nicht in Anspruch genommenen Kreditfazilitäten. Der Konzern hat derzeit keine Covenants. Der Konzern schätzt das Liquiditätsrisiko als gering ein.

Der Konzern nutzt die Lieferkettenfinanzierung (SCF) zur Stärkung seiner Finanzposition. Die SCF basiert auf einer dreiseitigen Beziehung zwischen der Salling Group, einem bestimmten Lieferanten und den Konsortialbanken, die das SCF-Programm unterstützen. Mehrere Lieferanten der Salling Group beteiligen sich an diesem Programm. Mit der Teilnahme am SCF-Programm erhalten die Lieferanten die Möglichkeit, Vorauszahlungen von den Konsortialbanken auf der Grundlage der an die Salling Group gestellten Rechnungen zu erhalten, sofern die Salling Group die Waren oder Dienstleistungen erhalten und abgenommen und zugestimmt hat, die Rechnungen zum Fälligkeitsdatum über die Konsortialbanken zu zahlen. Das Konzept der Vorauszahlung stellt eine Transaktion zwischen dem Lieferanten und den Konsortialbanken ohne Einbindung der Salling Group dar. Der Vorteil der Teilnahme an dem SCF-Programm besteht für die Lieferanten in der Verbesserung ihrer Liquidität.

Die Verbindlichkeit der Salling Group in Verbindung mit dem SCF-Programm besteht in den Rechnungen, die bis zur Fälligkeit als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfasst und ausgewiesen werden. Etwaige verlängerte Zahlungsfristen werden direkt mit dem einzelnen Lieferanten vereinbart und sind keine Folge des SCF-Programms. Die Zahlungsfristen der Lieferanten, die an dem SCF-Programm teilnehmen, sind auf 120 Tage begrenzt.

Der Konzern hat zum 31. Dezember 2021 SCF-Fazilitäten in Höhe von 6,7 Mrd. DKK genutzt (2020: 6,5 Mrd. DKK).

Die folgende Übersicht fasst das Fälligkeitsprofil der finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns auf der Basis von vertraglichen, nicht diskontierten Zahlungen zusammen. Die nicht diskontierten Cashflows weichen sowohl vom Buchwert als auch vom beizulegenden Zeitwert ab. Variable Zinsen werden unter Anwendung des am Bilanzstichtag gültigen Zinssatzes geschätzt.

Innerhalb
31. Dezember 2021 1 Jahres 1 bis 5 Jahre Nach 5 Jahren
Hypothekendarlehen 203 1.397 6.743
Leasingverbindlichkeiten 988 3.630 3.598
Bankdarlehen 2 - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 15.945 17 -
Derivate 102 170 18
Summe 17.240 5.214 10.359
Innerhalb
31. Dezember 2020 1 Jahres 1 bis 5 Jahre Nach 5 Jahren
Hypothekendarlehen 317 707 7.565
Leasingverbindlichkeiten 835 3.067 3.081
Bankdarlehen 1 - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 14.563 638 -
Derivate 114 253 28
Summe 15.830 4.665 10.674

Ausfallrisiken

Das Ausfallrisiko ist das Risiko, dass ein Vertragspartner bei einem Geschäft über ein Finanzinstrument finanzielle Verluste verursacht, weil er seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Der Konzern ist im Rahmen seines operativen Geschäfts (vor allem durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) sowie seiner Finanzierungstätigkeit - unter anderem durch Einlagen bei Banken und Finanzinstituten, Transaktionen in Fremdwährungen und andere Finanzinstrumente - einem Ausfallrisiko ausgesetzt.

Der Konzern nimmt in regelmäßigen Abständen Bewertungen der Bonität von Kunden und Gegenparteien vor. Ausfallrisiken werden auf der Grundlage interner Bonitätsbewertungen und Kreditrahmen für Kunden und finanzielle Gegenparteien gesteuert. Die Kreditrahmen werden auf der Basis der Kreditwürdigkeit der Kunden und Gegenparteien sowie der lokalen Marktrisiken festgelegt. Die Kreditrahmen von Vertragsparteien werden regelmäßig überprüft und können während des gesamten Jahres vorbehaltlich der Genehmigung der Geschäftsleitung aktualisiert werden. Es werden Grenzen festgelegt, um eine Konzentration von Risiken zu minimieren und so finanzielle Verluste durch potenzielle Zahlungsversäumnisse der Vertragspartei zu mindern.

Der Konzern ist durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und andere Forderungen, Bankguthaben in Form von Einlagen und andere Finanzinstrumente Ausfallrisiken ausgesetzt. Der überwiegende Teil der Verkäufe des Konzerns wird bar bezahlt. Daher sind die Ausfallrisiken äußerst gering. Der Konzern verringert seine Ausfallrisiken bei Banken, indem er nur mit Banken mit einer hohen Bonität Geschäfte abschließt.

Darüber hinaus wird überschüssige Liquidität bei Banken bzw. in liquiden Staats- und Hypothekenanleihen mit einem Mindestrating von Aa2 angelegt. Die allgemeine Laufzeit des Anleiheportfolios der Salling Group muss unter 4 liegen.

2021 2020
Die nachstehende Tabelle fasst das Fälligkeitsprofil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusammen:
nicht fällig 73 63
<30 Tage überfällig 10 4
30 bis 90 Tage überfällig 1 -
90 bis 180 Tage überfällig - -
> 180 Tage überfällig 1 5
Summe 85 72

Der Konzern erfasst eine Wertberichtigung für die Wertminderung von Forderungen. Die gesamte Wertberichtigung für die Wertminderung von Forderungen bezieht sich auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, da die Wertberichtigung aller anderen finanziellen Vermögenswerte unerheblich ist. Eine Wertminderungsanalyse wird zu jedem Abschlussstichtag anhand einer Rückstellungsmatrix zur Messung der erwarteten Kreditausfälle durchgeführt. Die Rückstellungsraten basieren auf der Anzahl der Tage des Zahlungsverzugs und eine Rückstellung wird sowohl für noch nicht fällige als auch für überfällige Forderungen erfasst. Zum 31. Dezember 2021 beläuft sich die Rückstellung auf 18 Mio. DKK (31. Dezember 2020: 7 Mio. DKK). Das maximale Ausfallrisiko zum Abschlussstichtag ist der Buchwert der jeweiligen Klasse finanzieller Vermögenswerte. Der Konzern hält keine dinglichen Sicherheiten oder andere Formen der Kreditsicherung als Sicherheit. Der Konzern bewertet die Konzentration des Ausfallrisikos in Bezug auf Forderungen als gering.

Veränderungen in den Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeit

2021: 1. Januar 2021 Cashflows Andere 31. Dezember 2021
Sonstige finanzielle Vermögenswerte ohne Derivate -41 - 41 -
Hypothekendarlehen 7.789 -177 - 7.612
Leasingverbindlichkeiten 5.466 -631 1.555 6.390
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten ohne Derivate 601 -1.473 1.422 550
Gesamtveränderung in Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeit 13.815 -2.281 3.018 14.552
2020: 1. Januar 2020 Cashflows Andere 31. Dezember 2020
Sonstige finanzielle Vermögenswerte ohne Derivate -10 - -31 -41
Hypothekendarlehen 7.728 61 - 7.789
Leasingverbindlichkeiten 5.822 -536 180 5.466
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten ohne Derivate 525 67 9 601
Gesamtveränderung in Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeit 14.065 -408 158 13.815

Spezifikation latenter Steuern

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (Konzern-GuV) Konzernbilanz
2021 2020 2021 2020
Immaterielle Vermögenswerte 10 -11 -203 -212
Sachanlagen -47 -33 -592 -439
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien -2 2 7 9
Finanzielle Vermögenswerte 2 5 7 5
Sonstige Vermögenswerte -4 1 -6 -2
Rückstellungen -2 -2 86 87
Sonstige Verbindlichkeiten 22 -22 60 38
Leasingverhältnisse 25 27 89 63
Steuerlicher Verlustvortrag 51 - 51 -
Andere -2 22 - 2
Latente Steuererträge/-aufwendungen/latente Steuern (netto) -53 -11 -501 -449
Latente Steuern werden in der Konzernbilanz wie folgt erfasst:
Latente Steueransprüche 88 75
Latente Steuerschulden -589 -524
Latente Steuern (netto) -501 -449
Überleitung der latenten Steuern (netto)
Anfangsbetrag am 1. Januar -449 -435
Anpassungen aus der Umrechnung von Fremdwährungen - -2
Anpassung der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten latenten Steuern 53 -11
Anpassung der im sonstigen Ergebnis erfassten latenten Steuern 1 -
In Unternehmenszusammenschlüssen erworbene latente Steuern -106 -1
Endbetrag am 31. Dezember -501 -449

Im Konzern besteht zum 31. Dezember 2021 ein nicht erfasster latenter Steueranspruch in Höhe von 831 Mio. DKK im Zusammenhang mit der Netto Indygo Sp. Z o.o. (2020: 6 Mio. DKK im Zusammenhang mit der nunmehr liquidierten schwedischen Tochtergesellschaft). Der latente Steueranspruch ist aufgrund von Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen zu versteuernden Gewinne, die mit ungenutzten Steuerverlusten verrechnet werden können, nicht erfasst. Die Netto Indygo Sp. Z o.o. hatte 2021 einen Verlust zu verzeichnen, ebenso wie die schwedische Tochtergesellschaft 2020.

2021 2020
17 Vorräte
Zum Weiterverkauf gehaltene Waren 5.231 4.988
Verbrauchsmaterial 91 96
Summe Vorräte 5.322 5.084
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde als Teil der Umsatzkosten ein Aufwand von 23 Mio. DKK im Zusammenhang mit Abschreibungen von Vorräten auf den Nettoveräußerungswert erfasst (2020: ein Ertrag von 3 Mio. DKK).
18 Als zur Veräußerung gehalten klassifizierte Vermögenswerte
Die wichtigsten Klassen von zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten stellen sich zum 31. Dezember wie folgt dar:
Grundstücke und Gebäude 13 4
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 3 -
Als zur Veräußerung gehalten klassifizierte Vermögenswerte 16 4

Die als "zur Veräußerung gehalten" klassifizierten Immobilien werden zum Buchwert angesetzt, da der beizulegende Zeitwert abzüglich der Kosten der Veräußerung der Immobilien den Buchwert übersteigt.

2021 2020
19 Pensionen
Der Konzern hat mit den meisten seiner Mitarbeiter Rentenpläne und ähnliche Vorsorgeprogramme vereinbart. Beim überwiegenden Teil der Rentenpläne des Konzerns handelt es sich um beitragsorientierte Vorsorgepläne. Für einige ehemalige Arbeitnehmer und einige Mitglieder der Gründerfamilie sind leistungsorientierte Vorsorgepläne vorhanden. Die leistungsorientierten Vorsorgepläne gelten lebenslang. Die leistungsorientierten Vorsorgepläne garantieren feste jährliche Beträge, die an die Inflation angepasst werden. Die Pläne sind vollständig ungedeckt.
Veränderungen im Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung:
Leistungsorientierte Verpflichtung am 1. Januar 254 271
Als Teil der Personalaufwendungen erfasste Zinsaufwendungen 1 1
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste, finanzielle Annahmen -4 -3
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste, Erfahrungswertanpassungen 8 -
Zahlungen aus dem Plan -16 -15
Leistungsorientierte Verpflichtung am 31. Dezember 243 254
Es werden die folgenden wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen angewandt:
Abzinsungssatz -0,2 % -0,5 %
Preisinflation 1,1 % 1,0 %
Die Lebenserwartung basiert auf den Langlebigkeits-Benchmarks der dänischen Finanzaufsichtsbehörde (FSA) für die jeweiligen Geschäftsjahre.
Im Folgenden ist eine quantitative Sensitivitätsanalyse der wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen dargestellt:
Abzinsungssatz:
Steigerung um 0,5 Prozentpunkte -11 -12
Verringerung um 0,5 Prozentpunkte 12 13
Preisinflation:
Steigerung um 0,5 Prozentpunkte 12 13
Verringerung um 0,5 Prozentpunkte -11 -12

Die Sensitivitätsanalysen basieren auf einer Veränderung einer wesentlichen Annahme, wobei alle anderen Annahmen konstant bleiben. Die Sensitivitätsanalysen sind möglicherweise nicht für eine tatsächliche Veränderung der leistungsorientierten Verpflichtung repräsentativ, da es unwahrscheinlich ist, dass Veränderungen völlig unabhängig voneinander auftreten.

In Zukunft werden keine Beiträge in die Pläne eingezahlt. Die durchschnittliche Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtung beläuft sich zum 31. Dezember 2021 auf 29 Jahre (2020: 30 Jahre). 2022 werden voraussichtlich 16 Mio. DKK aus den Plänen ausgezahlt.

20 Rückstellungen

2020:

Versicherungen Andere Summe
Betrag am 1. Januar 2020 128 44 172
Im Laufe des Jahres gebildete Rückstellungen 51 13 64
Im Laufe des Jahres in Anspruch genommene Rückstellungen -19 -9 -28
Im Laufe des Jahres vorgenommene Auflösungen -12 -6 -18
Betrag am 31. Dezember 2020 148 42 190
kurzfristig 30 7 37
langfristig 118 35 153
Betrag am 31. Dezember 2020 148 42 190

2021:

Versicherungen Andere Summe
Betrag am 1. Januar 2021 148 42 190
Erwerbungen durch Unternehmenszusammenschlüsse - 8 8
Im Laufe des Jahres gebildete Rückstellungen 39 21 60
Im Laufe des Jahres in Anspruch genommene Rückstellungen -22 -9 -31
Im Laufe des Jahres vorgenommene Auflösungen -19 -6 -25
Betrag am 31. Dezember 2021 146 56 202
kurzfristig 36 8 44
langfristig 110 48 158
Betrag am 31. Dezember 2021 146 56 202

Die Versicherungsrückstellung umfasst den geschätzten, dem Konzern voraussichtlich entstehenden Aufwand auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen. Die Versicherungsrückstellung basiert auf Versicherungsfällen, die sich vor Jahresende ereignet haben. Die Schätzung beinhaltet die direkten und indirekten Beträge, die der Konzern voraussichtlich für Schadenersatzleistungen zu zahlen hat. Die Rückstellung wird auf der Basis von Schätzungen für den Zahlungszeitraum abgezinst. Erwartungsgemäß werden nach mehr als fünf Jahren 44 Mio. DKK fällig (2020: 59 Mio. DKK).

Die sonstigen Rückstellungen bestehen aus einer Rückstellung für Gewährleistungen, einer Rückstellung für Jubiläumsgelder und einer Rückstellung für anhängige Gerichtsverfahren. Rückstellungen für Gewährleistungen werden beim Verkauf eines Produkts gebildet, für das der Konzern hinsichtlich zukünftiger Gewährleistungskosten haftbar ist. Der erstmalige Ansatz basiert auf den Erfahrungen aus der Vergangenheit. Die vorhandene Rückstellung läuft 2032 aus. Die Rückstellung für Jubiläumsgelder betrifft die dänischen Mitarbeiter und wird auf der Basis der erwarteten Jubiläen derzeitiger Mitarbeiter geschätzt. 19 Mio. DKK aus dieser Rückstellung werden voraussichtlich nach mehr als fünf Jahren fällig (2020: 17 Mio. DKK). Hinsichtlich der Rückstellung für anhängige Gerichtsverfahren werden keine näheren Informationen angegeben, da diesbezügliche Angaben der Position des Konzerns schaden könnten.

2021 2020
21 Anpassungen
Finanzerträge -98 -38
Finanzaufwendungen 564 517
Abschreibungen und Wertminderungen immaterieller Vermögenswerte 336 236
Abschreibungen und Wertminderungen von Sachanlagen 1.191 1.007
Abschreibungen und Wertminderungen von Nutzungsrechten 771 641
Abschreibungen und Wertminderungen von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 7 13
Nettogewinn aus der Veräußerung langfristiger Vermögenswerte etc. -64 -13
Gewinn aus abgezinstem Kauf -419 -
Sonstige Anpassungen -8 8
Anpassungen 2.280 2.371
2021 2020
22 Veränderung im Working Capital
Veränderungen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen und Vorauszahlungen 58 22
Veränderungen in den Vorräten 216 -208
Veränderungen in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten -365 787
Veränderung im Working Capital -91 601
23 Erwerb von Tochtergesellschaften - abzüglich erhaltener Zahlungsmittel - und Vorauszahlungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochtergesellschaften
Weitere Informationen zum Erwerb von Tochtergesellschaften sind unter Ziffer 27 im Anhang angegeben.
Am 16. März 2021 wurde der Erwerb des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco abgeschlossen und die Netto Indygo Sp. Z o.o sowie deren Tochtergesellschaften Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o, Jasper Sp. Z o.o und Genesis Sp. Z o.o wurden ab diesem Zeitpunkt in den Konzern einbezogen. Der beizulegende Zeitwert der im Zuge des Unternehmenszusammenschlusses erworbenen Nettovermögenswerte ist nachstehend dargestellt. 2020 wurde eine Vorauszahlung in Höhe von 41 Mio. DKK in Verbindung mit der geplanten Übernahme des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco geleistet und die Skagenfood A/S erwarb 51 % des ausgegebenen Aktienkapitals und der Stimmrechte an der Bodebjerg ApS.
Marken - 6
Software 13 -
Grundstücke und Gebäude 2.538 -
Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen 32 -
Mietereinbauten 51 -
Nutzungsrechte: Grundstücke und Gebäude 1.199 -
Nutzungsrechte: Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen - 1
Vorräte 462 1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 48 -
Ertragsteuerforderungen 2 -
Sonstige Forderungen 112 -
Zahlungsmittel und Bankguthaben 46 -
Summe Vermögenswerte 4.503 8
Latente Steuerschuld 106 1
Rückstellungen 8 -
Leasingverbindlichkeiten 1.233 1
Bankdarlehen 124 -
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 1.300 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 486 -
Sonstige Verbindlichkeiten 394 2
Rechnungsabgrenzungsposten 25 -
Summe Verbindlichkeiten 3.676 4
Summe der zum beizulegenden Zeitwert angesetzten identifizierbaren Nettovermögenswerte 827 4
Gewinn aus abgezinstem Kauf -419 -
Vorauszahlung im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco - 41
Summe 408 45
Barzahlung im Geschäftsjahr 238 42
Vorauszahlung im Zusammenhang mit dem Erwerb der Netto Indygo Sp. Z o.o im Jahr 2020 41 -
Nettoverbindlichkeit im Zusammenhang mit dem Erwerb der Netto Indygo Sp. Z o.o zum 31. Dezember 2021 129 -
Vereinbarung über bedingte Gegenleistungen - 3
Insgesamt zu zahlender Betrag 408 45
Mit der Tochtergesellschaft erworbene Barmittel 46 -
Auszahlung -238 -42
Netto-Cashflow bei Erwerb -192 -42

Von dem Gesamtkaufpreis für die Netto Indygo Sp. Z.o.o. und deren Tochtergesellschaften Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o, Jasper Sp. Z o.o und Genesis Sp. Z o.o wurden 2020 41 Mio. DKK als Vorauszahlung geleistet. Zum 31. Dezember 2021 waren 129 Mio. DKK noch nicht gezahlt, da die Abschlusszahlung erst erfolgt, wenn die Ergebnisse aus dem Verkauf zweier Gebäude und der Ausgang eines Rechtsstreits bekannt sind.

2021 2020
24 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 2.139 1.528
Kurzfristige Verbindlichkeiten - Bankdarlehen -2 -1
Für den Konzern verfügbare Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.137 1.527
25 Eventualguthaben und -verbindlichkeiten und andere finanzielle Verpflichtungen
Operative Leasingverhältnisse, bei denen der Konzern Leasinggeber ist
Der Konzern vermietet eine Reihe von Immobilien, Ladengeschäften und Wohnungen im Rahmen operativer Leasingverhältnisse an Dritte. Die Leasingverhältnisse haben Laufzeiten zwischen einem Monat und 20 Jahren. Bei einigen der Leasingverhältnisse haben Dritte die Möglichkeit, die Anmietung der Objekte auch über die vereinbarte Leasinglaufzeit hinaus fortzusetzen.
Die zukünftigen Mindestmietforderungen aus unkündbaren operativen Leasingvereinbarungen stellen sich wie folgt dar:
Innerhalb 1 Jahres 198 179
1-5 Jahre 259 272
Nach 5 Jahren 102 104
Summe 559 555

Eventualverbindlichkeiten und finanzielle Verpflichtungen

Der Konzern ist vertragliche Verpflichtungen hinsichtlich des Erwerbs und des Baus von Sachanlagen im Gesamtwert von 1.382 Mio. DKK (2020: 904 Mio. DKK) eingegangen.

Der Konzern ist vertragliche Verpflichtungen hinsichtlich des Erwerbs von immateriellen Vermögenswerten im Gesamtwert von 14 Mio. DKK (2020: 25 Mio. DKK) eingegangen.

Als Sicherheit für Hypothekendarlehen wurden Grundstücke und Gebäude mit einem Buchwert von 5.689 Mio. DKK als Sicherungspfand bereitgestellt (2020: 5.625 Mio. DKK).

Als Sicherheit für Zinsswapverträge wurden Wertpapiere mit einem Buchwert von 168 Mio. DKK als Sicherungspfand bereitgestellt (2020: 262 Mio. DKK).

Unternehmen innerhalb des Konzerns sind Teil der gemeinsamen Besteuerung mit der F. Salling Invest A/S hinsichtlich der Zahlung von Umsatzsteuern, Lohnsteuern etc. und haften daher gesamtschuldnerisch für die Gesamtverbindlichkeit von 519 Mio. DKK zum 31. Dezember 2021 (2020: 494 Mio. DKK).

Die dänischen Unternehmen der Købmand Herman Sallings Fond Group werden gemeinsam besteuert. Als gemeinsam besteuerte Unternehmen, bei denen es sich nicht um hundertprozentige Tochtergesellschaften handelt, haften die Unternehmen des Teilkonzerns Salling Group A/S innerhalb der gemeinsam besteuerten Gruppe beschränkt und subsidiär für dänische Körperschaftssteuern und Abgeltungssteuern auf Dividenden, Zinsen und Tantiemen. Die Tochtergesellschaften der Salling Group A/S haften jedoch unbegrenzt gesamtschuldnerisch für dänische Körperschaftssteuern und Abgeltungssteuern auf Dividenden, Zinsen und Tantiemen innerhalb des Teilkonzerns Salling Group A/S. Die insgesamt von den gemeinsam besteuerten Unternehmen an die dänische Steuerverwaltung zu entrichtende Nettosteuerschuld ist im Geschäftsbericht der Verwaltungsgesellschaft (F. Salling Holding A/S, CVR-Nr. 41 94 01 15) angegeben. Etwaige nachträgliche Berichtigungen der zu versteuernden Erträge, die der gemeinsamen Besteuerung unterliegen bzw. der Abgeltungssteuern auf Dividenden etc. können eine Erhöhung der Steuerschuld der Unternehmen bewirken.

Für Hypothekendarlehen verbundener Unternehmen wurden Garantien in Höhe von 247 Mio. DKK gegenüber Kreditinstituten abgegeben (2020: 248 Mio. DKK).

Der Konzern ist eine Bürgschaft für von Tryg Garanti bereitgestellte Garantien in Höhe von maximal 114 Mio. DKK (2020: 109 Mio. DKK) eingegangen.

26 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Transaktionen zwischen der Salling Group A/S und ihren Tochtergesellschaften wurden im Konzernabschluss eliminiert und sind in dieser Anmerkung nicht angegeben.

Alle Transaktionen mit verbundenen Unternehmen werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Die folgenden Transaktionen wurden mit nahestehenden Unternehmen und Personen abgewickelt:

2021 2020
26 Angaben zu Beziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen - Fortsetzung
Unternehmen mit beherrschendem bzw. wesentlichem Einfluss auf den Konzern:
Verkauf von Dienstleistungen 3 2
Leasingzahlungen -28 -28
Gezahlte Dividenden -200 -200
Spenden des Købmand Herman Sallings Fond 1 13

Alle zum 31. Dezember ausstehenden Salden bei nahestehenden Unternehmen und Personen sind in Anmerkung 15 dargestellt. Alle ausstehenden Salden sind verzinslich und müssen, sofern nicht unter Ziffer 15 im Anhang anders angegeben, innerhalb eines Jahres in bar ausgeglichen werden.

Keiner der ausstehenden Salden ist abgesichert und es waren zum 31. Dezember 2021 keine Rückstellungen für die Salden gebildet (2020:0 DKK). Weder 2021 noch 2020 wurden Aufwendungen für uneinbringliche oder zweifelhafte Forderungen erfasst.

Schlüsselmitglieder der Geschäftsleitung

Zu den Schlüsselmitgliedern der Geschäftsleitung zählen die Geschäftsführung, der Verwaltungsrat und andere leitende Angestellte. 2021 umfasste der Kreis der anderen leitenden Angestellten neun Personen gegenüber acht Personen im Jahr 2020. Die Schlüsselmitglieder der Geschäftsleitung erhalten die folgende Vergütung:

Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer 85 77
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses - beitragsorientierte Vorsorgepläne 4 3
Sonstige langfristige Leistungen 25 22
Gesamtvergütung 114 102

Kurzfristiges Bonusprogramm

Der Verwaltungsrat und andere leitende Angestellte partizipieren an kurzfristigen Bonusprogrammen, bei denen - abhängig vom Jahresergebnis und weiteren Bedingungen - ein Bonus gezahlt wird.

Langfristiger Anreizplan

Für die Zeiträume 2019-2021, 2020-2022 und 2021-2023 wurden langfristige Anreizvergütungsprogramme für den Verwaltungsrat und andere leitende Angestellte aufgelegt. Die geschätzten aufgewendeten Rückstellungen für 2021 betragen 25 Mio. DKK (2020: 22 Mio. DKK).

Die Gesamtvergütung der Geschäftsführung beläuft sich auf 5,0 Mio. DKK. Die Gesamtvergütung des Verwaltungsrats beläuft sich auf 33,0 Mio. DKK, von denen 8,2 Mio. DKK auf sonstige langfristige Leistungen und 0,1 Mio. DKK auf Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses entfallen (2020 belief sich die Gesamtvergütung der Geschäftsführung und des Verwaltungsrates auf 35,1 Mio. DKK).

27 Unternehmenszusammenschlüsse

Im Jahr 2021 wurde der Erwerb des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco durch die Salling Group abgeschlossen. Am 16. März 2021 erwarb die Salling Group A/S 100 % des Anteilskapitals und der Stimmrechte an der Netto Indygo Sp. Z o.o. mit den Tochtergesellschaften Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o, Jasper Sp. Z o.o und Genesis Sp. Z o.o. Die Netto Indygo Sp. Z o.o und die Netto Indygo Dystrybucja Sp. Z o.o erhielten bei Erwerb die Firmenbezeichnungen Tesco (Polska) Sp. Z o.o. bzw. Tesco Dystrybucja Z o.o. und wurden nachträglich umbenannt.

Mit dem Erwerb der Netto Indygo Sp. Z o.o und deren Tochtergesellschaften soll die Position des Netto-Formats in Polen gestärkt werden. 2021 haben die Netto Indygo Sp. Z o.o und deren Tochtergesellschaften im Zeitraum ab dem Erwerbsdatum Erlöse aus Verträgen mit Kunden in Höhe von 3.806 Mio. DKK und einen Verlust nach Steuern in Höhe von 549 Mio. DKK realisiert.

Der Unternehmenszusammenschluss erfolgte im Rahmen eines abgezinsten Erwerbs und führte zur Erfassung eines Gewinns von 419 Mio. DKK, der in der Konzern-GuV unter den Sonderposten ausgewiesen ist. Aus zwei Gründen handelt es sich bei dem Unternehmenszusammenschluss um einen abgezinsten Erwerb. Erstens war die Netto Indygo Sp. Z o.o mehrere Jahre lang nicht in der Lage, das Einzelhandelsgeschäft in Polen rentabel zu betreiben. Zweitens hat die Salling Group A/S infolge des Erwerbs eine Reihe von Umstrukturierungsmaßnahmen durchzuführen, um die unrentablen Teile des vormaligen Einzelhandelsgeschäftes abzustoßen, wodurch beträchtliche Umstrukturierungskosten entstehen. Der Kaufpreis wurde unter Berücksichtigung dieser notwendigen Umstrukturierungskosten festgesetzt.

Der Erwerb des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco wurde im Juni 2020 angekündigt und 2020 wurde eine Vorauszahlung im Zusammenhang mit diesem Erwerb geleistet.

2020 erwarb die Skagenfood A/S beherrschende Anteile an der Bodebjerg ApS. Die Skagenfood A/S erwarb 51 % des ausgegebenen Aktienkapitals und der Stimmrechte des Unternehmens.

Die Bodebjerg ApS ist einer der Lieferanten der Skagenfood A/S und es ist geplant, die Bodebjerg ApS weiterhin als separates Unternehmen zu betreiben, das die Skagenfood A/S und andere Konzerngesellschaften mit hochwertigen Fleischprodukten beliefert. Die übertragene Gegenleistung für den Erwerb bestand aus einer Barzahlung. Die Skagenfood A/S hält Call-Optionen zum Erwerb der übrigen 49 % der Anteile an der Bodebjerg ApS zu einem vorteilhaften Preis. Die Call-Optionen können 2023 und 2025 ausgeübt werden.

Da der Skagenfood A/S durch die Call-Optionen faktisch ein Renditeanspruch aus dieser Eigentumsbeteiligung zusteht, wird ein Erwerb der von den Call-Optionen umfassten nicht beherrschenden Anteile zu dem Zeitpunkt angenommen, zu dem die Call-Optionen geschrieben werden. Daher sind in der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung bzw. im Eigenkapital im Hinblick auf die umfassten Minderheitsanteile keine nicht beherrschenden Anteile ausgewiesen. Die Call-Optionen werden im Konzern zum 31. Dezember 2021 mit 4 Mio. DKK ausgewiesen (2020: 3 Mio. DKK).

Die Salling Group A/S erwarb 2017 die Mehrheitsbeteiligung an der Skagenfood A/S. Die Salling Group A/S erwarb 80 % des ausgegebenen Aktienkapitals und der Stimmrechte des Unternehmens. Die Skagenfood A/S wurde am 21. Juni 2017 übernommen.

Die Skagenfood A/S ist eines der größten Unternehmen in Dänemark im Bereich des Online-Handels mit Mahlzeitenboxen und die Salling Group beabsichtigt, die Skagenfood A/S zusätzlich zu den anderen Online-Aktivitäten des Konzerns weiter zu betreiben. Die übertragene Gegenleistung für den Erwerb bestand aus einer Barzahlung. Die Salling Group A/S ist eine vertragliche Verpflichtung zum Erwerb der verbleibenden 20 % der Anteile an der Skagenfood A/S eingegangen. Die Gründer der Gesellschaft hielten Put-Optionen, die es ihnen erlaubten, die verbleibenden Anteile zu von der Unternehmensentwicklung abhängigen Preisen zu verkaufen. Die Put-Optionen konnten bzw. können in den Jahren 2019 und 2023 ausgeübt werden. 2019 wurde die erste Put-Option ausgeübt und zusätzliche 10 % Anteile an der Skagenfood A/S wurden erworben.

Die verbleibende Put-Option wird gemäß der "Anticipated Acquisition Method (Methode des antizipierten Erwerbs)" behandelt, wonach ein Erwerb der von den Put-Optionen umfassten Minderheitsanteile zu dem Zeitpunkt angenommen wird, zu dem die Put-Optionen geschrieben werden. Daher sind in der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung bzw. im Eigenkapital im Hinblick auf die umfassten Minderheitsanteile keine nicht beherrschenden Anteile ausgewiesen. Die verbleibende Put-Option ist zum 31. Dezember 2021 mit 13 Mio. DKK ausgewiesen (2020: 16 Mio. DKK).

28 Kapitalmanagement

Der Konzern betreibt ein Kapitalmanagement, um sicherzustellen, dass die Konzernunternehmen fortbestehen können. Gleichzeitig soll die Rendite für die Aktionäre durch eine optimierte Abstimmung von Eigen- und Fremdkapital erhöht werden. Für die Zwecke des Kapitalmanagements des Konzerns schließt "Kapital" das gesamte Eigenkapital ein.

Der Konzern verwaltet seine Kapitalstruktur und nimmt vor dem Hintergrund veränderter wirtschaftlicher Bedingungen und der Anforderungen aus finanziellen Vereinbarungen (Financial Covenants) Anpassungen vor. Der Konzern kann die Dividendenausschüttungen an die Aktionäre oder die Emission neuer Aktien anpassen, um die Kapitalstruktur aufrechtzuerhalten oder anzupassen.

Der Konzern hat keine Covenants in Bezug auf Bankfazilitäten oder andere Finanzierungsmaßnahmen geschlossen, sodass zum 31. Dezember 2021 oder 2020 keine Financial Covenants bestehen.

Die Zielvorgaben, Richtlinien bzw. Prozesse für das Kapitalmanagement wurden in den Geschäftsjahren zum 31. Dezember 2021 und 2020 nicht geändert.

29 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2021 haben.

30 Veröffentlichte, jedoch noch nicht in Kraft getretene Standards

Die neuen und geänderten Standards IFRS 17 "Versicherungsverträge", Änderungen an IAS 1: "Klassifizierung von Schulden als kurz- oder langfristig", Änderungen an IAS 1 und IFRS Practice Statement 2: "Angaben zu Rechnungslegungsmethoden", Änderungen an IAS 8: "Definition von rechnungslegungsbezogenen Schätzungen", Änderungen an IAS 12: "Latente Steuern, die sich auf Vermögenswerte und Schulden beziehen, die aus einer einzigen Transaktion entstehen", Änderungen an IAS 16: "Sachanlagen - Einnahmen vor der beabsichtigten Nutzung", Änderungen an IAS 37: "Belastende Verträge - Kosten der Vertragserfüllung", Änderungen an IFRS 3: "Verweis auf das Rahmenkonzept, die jährlichen Verbesserungen an den IFRS 2018-2020 sowie die Änderungen an IFRS 10 und IAS 28: "Veräußerung bzw. Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und dessen assoziierten Unternehmen bzw. Joint Venture" wurden veröffentlicht, sind jedoch noch nicht in Kraft getreten. Der Konzern beabsichtigt, die neuen Standards am verbindlichen Datum des Inkrafttretens umzusetzen. Insgesamt erwartet der Konzern keine wesentlichen Auswirkungen der Standards auf seine Bilanz und Eigenkapitalaufstellung.

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) der Muttergesellschaft

Mio. DKK

Anhang 2021 2020
Erlöse aus Verträgen mit Kunden 47.012 45.478
Sonstige Umsatzerlöse 241 206
4 Summe Umsatzerlöse 47.253 45.684
Umsatzkosten -32.612 -32.099
Bruttogewinn 14.641 13.585
5 Personalaufwendungen -6.705 -6.342
Externe Aufwendungen -3.614 -3.342
Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Amortisationen und Wertminderungsaufwendungen vor Sonderposten (EBITDA vor Sonderposten) 4.322 3.901
Planmäßige Abschreibungen -2.067 -1.969
Wertminderungsaufwendungen, netto -83 2
Nettogewinn/-verlust aus der Veräußerung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien, Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 13 -2
6 Sonderposten -9 -
Betriebsergebnis (EBIT) 2.176 1.932
14 Gewinnanteil aus Tochtergesellschaften, nach Steuern 785 960
7 Finanzerträge 108 52
8 Finanzaufwendungen -776 -804
Gewinn vor Steuern 2.293 2.140
9 Ertragsteuer -351 -288
Gesamtjahresüberschuss 1.942 1.852
Vorschlag für die Verteilung des Jahresergebnisses:
Vorgeschlagene Dividenden 200 200
Eigenkapitalrücklagen 1.742 1.652
Gesamtjahresüberschuss 1.942 1.852

Gesamtergebnisrechnung der Muttergesellschaft

Mio. DKK

Anhang 2021 2020
Jahresüberschuss 1.942 1.852
Sonstiges Ergebnis, nach Steuern:
Posten, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden:
9 Neubewertung leistungsorientierter Vorsorgepläne -3 2
-3 2
Posten, die nachträglich bzw. gegebenenfalls in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden:
14 Wechselkursdifferenzen aus der Umrechnung von Auslandsgeschäften -68 -271
14 Sonstiges Ergebnis, das in die Tochtergesellschaften umzugliedern ist 120 37
52 -234
Sonstiges Jahresergebnis, nach Steuern 49 -232
Gesamtjahresergebnis 1.991 1.620

Bilanz der Muttergesellschaft

Mio. DKK

Aktiva

Anhang 2021 2020
Langfristige Vermögenswerte
10 Immaterielle Vermögenswerte
Geschäftswert 18 92
Software 829 832
Laufende Softwareentwicklung 81 148
Marken 21 23
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 2 1
Summe immaterielle Vermögenswerte 951 1.096
11 Sachanlagen
Grundstücke und Gebäude 430 438
Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen 1.687 1.656
Mietereinbauten 169 148
Im Bau befindliche Anlagen und Vorauszahlungen 71 53
Summe Sachanlagen 2.357 2.295
12 Nutzungsrechte
Grundstücke und Gebäude 11.378 11.810
Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen 56 70
Summe Nutzungsrechte 11.434 11.880
13 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 123 127
Finanzielle Vermögenswerte
14 Investitionen in Tochtergesellschaften 12.910 9.867
15 Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 138 333
Summe finanzielle Vermögenswerte 13.048 10.200
16 Latente Steueransprüche 25 -
Summe langfristige Vermögenswerte 27.938 25.598
Kurzfristige Vermögenswerte
17 Vorräte 4.028 4.151
Forderungen
15 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 42 48
Ertragsteuerforderungen - 100
15 Sonstige Forderungen 406 298
Vorauszahlungen 84 35
15 Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 1.042 280
Summe Forderungen 1.574 761
15 Wertpapiere 2.456 4.159
15 Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 1.396 1.284
Summe kurzfristige Vermögenswerte 9.454 10.355
Summe Vermögenswerte 37.392 35.953

Passiva

Anhang - 2021 2020
18 Eigenkapital
Aktienkapital 524 524
Rücklage für die Nettoneubewertung nach der Equity-Methode 1.654 1.360
Rücklage für die Fremdwährungsumrechnung -400 -332
Rücklage für Entwicklungsprojekte 497 465
Gewinnrücklagen 6.926 5.393
Vorgeschlagene Dividenden 200 200
Summe Eigenkapital 9.401 7.610
Schulden
Langfristige Schulden
19 Pensionen 243 254
16 Latente Steuerschulden - 41
20 Rückstellungen 39 34
15 Hypothekendarlehen 193 198
12,15 Leasingverbindlichkeiten 11.342 11.625
15 Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 151 308
15 Sonstige langfristige Verbindlichkeiten - 618
Summe langfristige Schulden 11.968 13.078
Kurzfristige Schulden
20 Rückstellungen 7 6
15 Hypothekendarlehen 5 5
12,15 Leasingverbindlichkeiten 1.156 1.061
15 Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 2.351 2.414
15 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.202 9.667
Ertragsteuerschulden 19 -
15 Sonstige Verbindlichkeiten 2.275 2.049
Rechnungsabgrenzungsposten 8 63
Summe kurzfristige Schulden 16.023 15.265
Summe Verbindlichkeiten 27.991 28.343
Summe Passiva 37.392 35.953

Kapitalflussrechnung der Muttergesellschaft

Mio. DKK

Anhang 2021 2020
Gewinn vor Steuern 2.293 2.140
21 Anpassungen 2.012 1.746
22 Veränderung im Working Capital -69 389
Netto-Cashflows aus operativer Geschäftstätigkeit vor finanziellen Posten und Steuern 4.236 4.275
Erhaltene Finanzerträge 88 63
Gezahlte Finanzaufwendungen -779 -800
Gezahlte Ertragsteuer -298 -398
Netto-Cashflow aus operativer Tätigkeit 3.247 3.140
10 Erwerb immaterieller Vermögenswerte -167 -261
11 Erwerb von Sachanlagen -607 -761
Erlöse aus der Veräußerung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien, Sachanlagen und und immateriellen Vermögenswerten 20 -
23 Erwerb von Tochtergesellschaften und Vorauszahlungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochtergesellschaften -238 -41
Kapitaleinlage in Tochtergesellschaften -2.446 -
14 Von Tochtergesellschaften erhaltene Dividenden 650 1.427
Erwerb von Wertpapieren -1.184 -5.046
Veräußerung von Wertpapieren 2.887 3.404
Tilgungen, Forderungen - 10
Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit -1.085 -1.268
Übertrag 2.162 1.872
Nettorückzahlungen von verbundenen Unternehmen 445 732
Nettorückzahlungen an verbundene Unternehmen -1.244 -1.282
Rückzahlung von Fremdkapital -5 -256
12 Nettozahlung von Leasingverbindlichkeiten -1.046 -981
Gezahlte Dividenden -200 -200
Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -2.050 -1.987
Nettoveränderung in Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten 112 -115
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 1. Januar 1.284 1.399
24 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 31. Dezember 1.396 1.284

Eigenkapitalveränderungsrechnung der Muttergesellschaft

Mio. DKK

2020: Aktienkapital Rücklage für die Nettoneubewertung nach der Equity-Methode Rücklage für die Fremdwährungsumrechnung Rücklage für Entwicklungsprojekte
Eigenkapital am 1. Januar 2020 524 1.366 -61 387
Jahresergebnis - 960 - 78
Neubewertung leistungsorientierter Vorsorgepläne - - - -
Wechselkursdifferenzen aus der Umrechnung von Auslandsgeschäften - - -271 -
Sonstiges Ergebnis, das in die Tochtergesellschaften umzugliedern ist - 37 - -
Sonstiges Ergebnis - 37 -271 -
Jahresbetriebsergebnis gesamt - 997 -271 78
Von Tochtergesellschaften erhaltene Dividenden - -1.427 - -
Umgliederung im Zusammenhang mit der Auflösung des Joint Ventures - 424 - -
Dividendenzahlungen - - - -
Summe Transaktionen mit Eigentümern - -1.003 - -
Eigenkapital am 31. Dezember 2020 524 1.360 -332 465
2020: Gewinnrücklagen Vorgeschlagene Dividenden Summe Eigenkapital, Muttergesellschaft
Eigenkapital am 1. Januar 2020 3.774 200 6.190
Jahresergebnis 614 200 1.852
Neubewertung leistungsorientierter Vorsorgepläne 2 - 2
Wechselkursdifferenzen aus der Umrechnung von Auslandsgeschäften - - -271
Sonstiges Ergebnis, das in die Tochtergesellschaften umzugliedern ist - - 37
Sonstiges Ergebnis 2 - -232
Jahresbetriebsergebnis gesamt 616 200 1.620
Von Tochtergesellschaften erhaltene Dividenden 1.427 - -
Umgliederung im Zusammenhang mit der Auflösung des Joint Ventures -424 - -
Dividendenzahlungen - -200 -200
Summe Transaktionen mit Eigentümern 1.003 -200 -200
Eigenkapital am 31. Dezember 2020 5.393 200 7.610
2021: Aktienkapital Rücklage für die Nettoneubewertung nach der Equity-Methode Rücklage für die Fremdwährungsumrechnung Rücklage für Entwicklungsprojekte
Eigenkapital am 1. Januar 2021 524 1.360 -332 465
Jahresergebnis - 785 - 32
Neubewertung leistungsorientierter Vorsorgepläne - - - -
Wechselkursdifferenzen aus der Umrechnung von Auslandsgeschäften - - -68 -
Sonstiges Ergebnis, das in die Tochtergesellschaften umzugliedern ist - 120 - -
Sonstiges Ergebnis - 120 -68 -
Gesamtjahresergebnis - 905 -68 32
Von Tochtergesellschaften erhaltene Dividenden - -650 - -
Umgliederung im Zusammenhang mit der Liquidation der Tochtergesellschaft - 39 - -
Dividendenzahlungen - - - -
Summe Transaktionen mit Eigentümern - -611 - -
Eigenkapital am 31. Dezember 2021 524 1.654 -400 497
2021: Gewinnrücklagen Vorgeschlagene Dividenden Summe Eigenkapital, Muttergesellschaft
Eigenkapital am 1. Januar 2021 5.393 200 7.610
Jahresergebnis 925 200 1.942
Neubewertung leistungsorientierter Vorsorgepläne -3 - -3
Wechselkursdifferenzen aus der Umrechnung von Auslandsgeschäften - - -68
Sonstiges Ergebnis, das in die Tochtergesellschaften umzugliedern ist - - 120
Sonstiges Ergebnis -3 - 49
Gesamtjahresergebnis 922 200 1.991
Von Tochtergesellschaften erhaltene Dividenden 650 - -
Umgliederung im Zusammenhang mit der Liquidation der Tochtergesellschaft -39 - -
Dividendenzahlungen - -200 -200
Summe Transaktionen mit Eigentümern 611 -200 -200
Eigenkapital am 31. Dezember 2021 6.926 200 9.401

Zusammenfassung des Anhangs zum Jahresabschluss der Muttergesellschaft

1 Allgemeine Angaben

2 Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

3 Wesentliche rechnungslegungsbezogene Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen

Anmerkungen zur Gewinn- und Verlustrechnung der Muttergesellschaft

4 Summe Umsatzerlöse

5 Personalaufwendungen

6 Sonderposten

7 Finanzerträge

8 Finanzaufwendungen

9 Ertragsteuer

Anmerkungen zur Bilanz der Muttergesellschaft

10 Immaterielle Vermögenswerte

11 Sachanlagen

12 Leasingverhältnisse

13 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

14 Investitionen in Tochtergesellschaften

15 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten

16 Latente Steuern

17 Vorräte

18 Eigenkapital

19 Pensionen

20 Rückstellungen

Anmerkungen zur Kapitalflussrechnung der Muttergesellschaft

21 Anpassungen

22 Veränderung im Working Capital

23 Erwerb von Tochtergesellschaften und Vorauszahlungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochtergesellschaften

24 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Sonstige Anmerkungen

25 Eventualguthaben und -verbindlichkeiten und andere finanzielle Verpflichtungen

26 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

27 Unternehmenszusammenschlüsse

28 Kapitalmanagement

29 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

30 Veröffentlichte, jedoch noch nicht in Kraft getretene Standards

1 Allgemeine Angaben

Die Hauptgeschäftstätigkeit der Salling Group A/S besteht neben einer Reihe von E-Commerce-Plattformen in dem Betrieb von fünf verschiedenen Einzelhandelsformaten. In Dänemark werden Bilka, føtex, Netto, Salling und BR als stationäre Ladengeschäfte betrieben.

Online betreibt die Salling Group die Formate Bilka.dk, Salling.dk, føtex.dk, BR.dk, flowr.dk und Skagenfood.dk. Darüber hinaus werden Starbucks und Carl's Jr von der Salling Group A/S als Franchise-Unternehmen in Dänemark betrieben. Anfang 2022 wurde die Plattform wupti.com geschlossen.

Die Salling Group A/S besitzt ferner eine Reihe von Tochtergesellschaften in Dänemark und im Ausland. Im Juni 2020 kündigte die Salling Group A/S mit dem Erwerb des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco die größte Übernahme in der Geschichte des Konzerns an. Das Geschäft wurde am 16. März 2021 abgeschlossen.

Die Salling Group A/S ist eine Aktiengesellschaft mit dem Geschäftssitz Rosbjergvej 33, 8220 Brabrand in Dänemark.

2 Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unter Ziffer 2 im Anhang zum Konzernabschluss zusammengefasst.

3 Wesentliche rechnungslegungsbezogene Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen

Eine Zusammenfassung der wesentlichen rechnungslegungsbezogenen Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen ist unter Ziffer 3 im Anhang zum Konzernabschluss dargestellt.

2021 2020
4 Summe Umsatzerlöse
Erlöse aus Verträgen mit Kunden, Einzelhandels- und E-Commerce-Geschäft 47.012 45.478
Summe Erlöse aus Verträgen mit Kunden 47.012 45.478
Mieteinnahmen, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 33 34
Sonstige Umsatzerlöse 208 172
Summe sonstige Umsatzerlöse 241 206
Summe Umsatzerlöse 47.253 45.684
Die Umsatzerlöse sind unter Ziffer 4 im Anhang zum Konzernabschluss näher erläutert.
5 Personalaufwendungen
Löhne und Gehälter einschließlich Abfindungen 5.968 5.689
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses - beitragsorientierte Vorsorgepläne 385 369
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses - leistungsorientierte Vorsorgepläne 1 1
Sozialversicherungskosten 154 144
Sonstige Personalaufwendungen 197 139
Summe Personalaufwendungen 6.705 6.342
Durchschnittliche Anzahl der Vollzeitbeschäftigten 18.649 17.991
2021 2020
6 Sonderposten
Infolge des 2021 finalisierten Unternehmenszusammenschlusses wurden eine Reihe einmaliger Posten erfasst. Bei der Muttergesellschaft enthalten die Posten verschiedene Beratungsaufwendungen.
7 Finanzerträge
Zinserträge aus Darlehen an verbundene Unternehmen 6 12
Zinserträge aus sonstigen Darlehen und Forderungen 3 3
Nettogewinn aus Derivaten, die nicht zur Absicherung bestimmt sind 27 -
Nettogewinn aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten - 18
Nettowechselkursgewinn 71 17
Sonstige Finanzerträge 1 2
Summe Finanzerträge 108 52
8 Finanzaufwendungen
Zinsaufwendungen für Hypothekendarlehen 2 7
Zinsaufwendungen für Leasingverbindlichkeiten 726 747
An Banken gezahlte Zinsaufwendungen 9 6
Zinsaufwendungen für Darlehen von verbundenen Unternehmen 1 20
Nettoverlust aus Derivaten, die nicht zur Absicherung bestimmt sind - 7
Nettoverlust aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten 34 -
Sonstige Finanzaufwendungen 4 17
Summe Finanzaufwendungen 776 804
2021 2020
9 Ertragsteuer
Tatsächliche Ertragssteuer -418 -313
Anpassung hinsichtlich früherer Jahre, tatsächliche Ertragsteuer 2 -11
Veränderung in latenten Steuern 67 36
Anpassung hinsichtlich früherer Jahre, latente Steuern -1 -
Summe Ertragsteuer -350 -288
In der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ertragsteuer -351 -288
Im sonstigen Ergebnis ausgewiesene Ertragsteuer 1 -
Summe Ertragsteuer -350 -288

Überleitung der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Ertragsteuer

2021 2020
DKK % DKK %
Steuern auf das Jahresergebnis zum dänischen Ertragsteuersatz -505 22,0 % -471 22,0 %
Nicht abzugsfähige Kosten -28 1,2 % -18 0,8 %
Steuerfreie Erträge 181 -7,9 % 212 -9,9 %
Anpassung an frühere Perioden 1 0,0 % -11 0,5 %
In der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Ertragsteuer -351 15,3 % -288 13,4 %

Steuern auf das sonstige Ergebnis

2021 2020
vor Steuern Steuer nach Steuern vor Steuern Steuer nach Steuern
Neubewertung leistungsorientierter Vorsorgepläne -4 1 -3 2 - 2
-4 1 -3 2 - 2

10 Immaterielle Vermögenswerte

2020: Geschäftswert Software Laufende Softwareentwicklung Marken Sonstige immaterielle Vermögenswerte Summe
Kosten
Betrag zum 1. Januar 2020 270 2.124 99 102 13 2.608
Zugänge - 128 132 - 1 261
Umgliederungen - 81 -83 - - -2
Abgänge - -257 - - - -257
Betrag zum 31. Dezember 2020 270 2.076 148 102 14 2.610
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag zum 1. Januar 2020 -178 -1.283 - -77 -12 -1.550
Abschreibungen - -218 - -2 -1 -221
Abgänge - 257 - - - 257
Betrag zum 31. Dezember 2020 -178 -1.244 - -79 -13 -1.514
Buchwert zum 31. Dezember 2020 92 832 148 23 1 1.096
2021: Geschäftswert Software Laufende Softwareentwicklung Marken Sonstige immaterielle Vermögenswerte Summe
Kosten
Betrag am 1. Januar 2021 270 2.076 148 102 14 2.610
Zugänge - 127 37 - 3 167
Umgliederungen - 104 -104 - - -
Abgänge - -1 - - - -1
Betrag am 31. Dezember 2021 270 2.306 81 102 17 2.776
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag am 1. Januar 2021 -178 -1.244 - -79 -13 -1.514
Abschreibungen - -228 - -2 -2 -232
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Wertminderungsaufwand -74 -5 - - - -79
Betrag am 31. Dezember 2021 -252 -1.477 - -81 -15 -1.825
Buchwert am 31. Dezember 2021 18 829 81 21 2 951

Die vorgenommenen Wertminderungsprüfungen sind unter Ziffer 11 im Anhang zum Konzernabschluss erläutert.

11 Sachanlagen

2020: Grundstücke und Gebäude Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen Mietereinbauten Im Bau befindliche Anlagen und Vorauszahlungen Summe
Kosten
Betrag zum 1. Januar 2020 923 4.866 736 21 6.546
Zugänge 1 688 38 34 761
Umgliederungen - 4 - -2 2
Abgänge - -193 -4 - -197
Betrag zum 31. Dezember 2020 924 5.365 770 53 7.112
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag zum 1. Januar 2020 -475 -3.436 -605 - -4.516
Abschreibungen -11 -464 -21 - -496
Abgänge - 191 4 - 195
Betrag zum 31. Dezember 2020 -486 -3.709 -622 - -4.817
Buchwert zum 31. Dezember 2020 438 1.656 148 53 2.295
2021: Grundstücke und Gebäude Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen Mietereinbauten Im Bau befindliche Anlagen und Vorauszahlungen Summe
Kosten
Betrag am 1. Januar 2021 924 5.365 770 53 7.112
Zugänge 3 543 43 18 607
Abgänge -2 -213 -4 - -219
Betrag am 31. Dezember 2021 925 5.695 809 71 7.500
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag am 1. Januar 2021 -486 -3.709 -622 - -4.817
Abschreibungen -11 -506 -22 - -539
Abgänge 2 207 4 - 213
Betrag am 31. Dezember 2021 -495 -4.008 -640 - -5.143
Buchwert am 31. Dezember 2021 430 1.687 169 71 2.357

12 Leasingverhältnisse

Die Muttergesellschaft hat mehrere Leasingvereinbarungen über eine Reihe von Filialen, Lagereinrichtungen und Betriebsausstattung mit Dritten geschlossen. Bei einigen der Leasingvereinbarungen hat die Muttergesellschaft die Möglichkeit, die Anmietung der Leasingobjekte auch über die vereinbarte Leasinglaufzeit hinaus fortzusetzen. Die Leasingvereinbarungen schränken die Muttergesellschaft nicht ein.

Darüber hinaus hat die Muttergesellschaft eine Reihe von Leasingvereinbarungen mit einer Laufzeit von bis zu 20 Jahren mit Unternehmen innerhalb der Købmand Herman Sallings Fond Group geschlossen.

Nutzungsrechte

2020: Grundstücke und Gebäude Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen Summe
Kosten
Betrag zum 1. Januar 2020 14.033 110 14.143
Zugänge 349 28 377
Neubewertung von Leasingverbindlichkeiten 61 1 62
Betrag zum 31. Dezember 2020 14.443 139 14.582
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag zum 1. Januar 2020 -1.422 -35 -1.457
Abschreibungen -1.214 -34 -1.248
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Wertminderungsaufwand -17 - -17
Auflösung von in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Wertminderungsaufwendungen 20 - 20
Betrag zum 31. Dezember 2020 -2.633 -69 -2.702
Buchwert zum 31. Dezember 2020 11.810 70 11.880
2021: Grundstücke und Gebäude Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Maschinen Summe
Kosten
Betrag am 1. Januar 2021 14.443 139 14.582
Zugänge 307 31 338
Neubewertung von Leasingverbindlichkeiten 519 1 520
Abgänge -8 - -8
Betrag am 31. Dezember 2021 15.261 171 15.432
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag am 1. Januar 2021 -2.633 -69 -2.702
Abschreibungen -1.246 -46 -1.292
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Wertminderungsaufwand -4 - -4
Betrag am 31. Dezember 2021 -3.883 -115 -3.998
Buchwert am 31. Dezember 2021 11.378 56 11.434

Leasingverbindlichkeiten

2021 2020
Nicht abgezinste Zahlungen Barwert von Zahlungen Nicht abgezinste Zahlungen Barwert von Zahlungen
Innerhalb 1 Jahres 1.769 1.156 1.689 1.061
1-5 Jahre 6.864 4.691 6.540 4.325
Nach 5 Jahren 7.671 6.651 8.673 7.300
Summe 16.304 12.498 16.902 12.686
2021 2020
In der Gewinn- und Verlustrechnung der Muttergesellschaft erfasste Beträge
Zinsaufwendungen für Leasingverbindlichkeiten 726 747
Aufwendungen im Zusammenhang mit Leasingverhältnissen über geringwertige Vermögenswerte 21 19
Erträge aus der Untervermietung von Nutzungsrechten 3 3

Variable Leasingzahlungen, die nicht als Teil der Leasingverbindlichkeiten erfasst wurden sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit kurzfristigen Leasingverhältnissen waren sowohl 2021 als auch 2020 unerheblich.

2021 zahlte die Muttergesellschaft 1.772 Mio. DKK in Verbindung mit Leasingverträgen (2020: 1.728 Mio. DKK). Davon entfallen 726 Mio. DKK auf Zinszahlungen auf erfasste Leasingverbindlichkeiten (2020: 747 Mio. DKK) und 1.046 Mio. DKK auf die Zahlung erfasster Leasingverbindlichkeiten (2020: 981 Mio. DKK).

Hinsichtlich der Fälle, in denen die Muttergesellschaft als Leasinggeberin auftritt, wird auf Ziffer 25 im Anhang verwiesen.

2021 2020
13 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien
Kosten
Betrag zum 1. Januar 474 474
Betrag am 31. Dezember 474 474
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen
Betrag am 1. Januar -347 -342
Abschreibungen -4 -4
In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasster Wertminderungsaufwand - -1
Betrag am 31. Dezember -351 -347
Buchwert am 31. Dezember 123 127
Die als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien umfassen ein Einkaufszentrum und in der Nachbarschaft der Märkte der Salling Group gelegene Wohnungen.
2021 wurden keine Wertminderungsaufwendungen erfasst. 2020 wurde ein Wertminderungsaufwand in Bezug auf eine als Finanzinvestition gehaltene Immobilie erfasst, deren voraussichtlicher Veräußerungspreis unter ihrem Buchwert liegt. Die Wertminderungsaufwendungen und etwaige Wertaufholungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Teil der Wertminderungsaufwendungen erfasst.
Der geschätzte beizulegende Zeitwert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien belief sich am 31. Dezember 2021 auf 931 Mio. DKK (931 Mio. DKK am 31. Dezember 2020). Der beizulegende Zeitwert basiert nicht auf einer Bewertung durch einen unabhängigen Gutachter.
Der beizulegende Zeitwert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien fällt in die Stufe 3 der Bemessungshierarchie. Der beizulegende Zeitwert basiert auf einem Renditesatz verglichen mit einem Quadratmeterpreis. Der Renditesatz basiert auf Erfahrungswerten aus Immobiliengeschäften.
Mieterträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 33 34
Direkte operative Aufwendungen aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien, die Mieterträge generiert haben -16 -11
Gewinn aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 17 23
2021 2020
14 Investitionen in Tochtergesellschaften
Kosten
Betrag zum 1. Januar 8.839 8.839
Zugänge 2.856 -
Abgänge -39 -
Betrag am 31. Dezember 11.656 8.839
Wertberichtigungen
Betrag am 1. Januar 1.028 1.729
Dividenden -650 -1.427
Fremdwährungsumrechnung -68 -271
Sonstiges Jahresergebnis 120 37
Jahresergebnis 785 960
Abgänge 39 -
Betrag am 31. Dezember 1.254 1.028
Buchwert am 31. Dezember 12.910 9.867

Informationen zu Unternehmenszusammenschlüssen sind unter Ziffer 27 im Anhang angegeben.

Die Tochtergesellschaften sind unter Ziffer 2 im Anhang zum Konzernabschluss aufgeführt.

15 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

Buchwert Beizulegender Zeitwert
2021 2020 2021 2020
Vorauszahlungen - 41 - 41
Nicht als Sicherungsinstrumente designierte Derivate 138 292 138 292
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 138 333 138 333
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 42 48 42 48
Sonstige Forderungen 406 298 406 298
Forderungen gegenüber Tochtergesellschaften 932 177 932 177
Nicht als Sicherungsinstrumente designierte Derivate 110 103 110 103
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 1.042 280 1.042 280
Wertpapiere 2.456 4.159 2.456 4.159
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 1.396 1.284 1.396 1.284
Hypothekendarlehen - langfristig 193 198 186 201
Hypothekendarlehen - kurzfristig 5 5 5 5
Hypothekendarlehen 198 203 191 206
Leasingverbindlichkeiten - langfristig 11.342 11.625
Leasingverbindlichkeiten - kurzfristig 1.156 1.061
Leasingverbindlichkeiten 12.498 12.686
Nicht als Sicherungsinstrumente designierte Derivate 138 292 138 292
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 13 16 13 16
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 151 308 151 308
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit beherrschendem Einfluss 62 57 62 57
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit wesentlichem Einfluss 471 525 471 525
Verbindlichkeiten gegenüber Tochtergesellschaften 1.714 1.715 1.714 1.715
Nicht als Sicherungsinstrumente designierte Derivate 104 117 104 117
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 2.351 2.414 2.351 2.414
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.202 9.667 10.202 9.667
Sonstige Verbindlichkeiten - langfristig - 618 - 618
Sonstige Verbindlichkeiten - kurzfristig 2.275 2.049 2.275 2.049
Sonstige Verbindlichkeiten 2.275 2.667 2.275 2.667

15 Finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten - Fortsetzung

2021 2020
Finanzinstrumente nach Kategorie
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 42 48
Sonstige Forderungen 406 298
Sonstige finanzielle Vermögenswerte ohne Derivate 932 218
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 1.396 1.284
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte:
Nicht als Sicherungsinstrumente designierte Derivate 248 395
Wertpapiere 2.456 4.159
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten:
Hypothekendarlehen 198 203
Leasingverbindlichkeiten 12.498 12.686
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten ohne Derivate 2.260 2.313
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.202 9.667
Sonstige Verbindlichkeiten 2.275 2.667
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasste finanzielle Verbindlichkeiten:
Nicht als Sicherungsinstrumente designierte Derivate 242 409

Derivate, die nicht zur Absicherung bestimmt sind, geben die positive bzw. negative Veränderung im beizulegenden Zeitwert der Devisenterminverträge wieder, die nicht unter den Sicherungsbeziehungen ausgewiesen sind, aber gleichwohl dazu dienen, das Währungsrisiko zu senken sowie die Veränderungen im beizulegenden Zeitwert der Zinsswapverträge, die der Konzern zur Absicherung CIBOR-basierter Hypothekendarlehen nutzt.

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasste finanzielle Vermögenswerte umfassen Investitionen in börsennotierte dänische Hypothekenanleihen. Der beizulegende Zeitwert der Anleihen wird durch Bezugnahme auf veröffentlichte Preisangebote an einem aktiven Markt bestimmt.

Finanzielle Verbindlichkeiten: Zinstragende Hypothekendarlehen

Übersicht über die Anleihen nach Höhe des Zinssatzes:

Nächste Festlegung des Zinssatzes
31. Dezember 2021 Buchwert Innerhalb 1 Jahres 1 bis 5 Jahre Nach 5 Jahren
0-2 % 198 29 - 169
Summe 198 29 - 169
hiervon:
festverzinslich 85 %
variabel verzinslich 15 %
Nächste Festlegung des Zinssatzes
31. Dezember 2020 Buchwert Innerhalb 1 Jahres 1 bis 5 Jahre Nach 5 Jahren
0-2 % 203 30 - 173
Summe 203 30 - 173
hiervon:
festverzinslich 85 %
variabel verzinslich 15 %

Sicherungsbilanzierung und Derivate

Cashflow-Absicherungen werden auf Konzernebene verwendet, um sicherzustellen, dass ein Teil der Zinsrisikopositionen des Konzerns zu einem festen Satz bewertet wird. In der Muttergesellschaft wird keine Sicherungsbilanzierung vorgenommen. Weitere Informationen zur Anwendung der Sicherungsbilanzierung sind unter Ziffer 15 im Anhang zum Konzernabschluss angegeben.

Beizulegender Zeitwert

Bei Zahlungsmitteln und kurzfristigen Einlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie sonstigen kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten stellt der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert dar, hauptsächlich aufgrund der kurzfristigen Fälligkeiten der Finanzinstrumente.

Derivate, die nicht als Absicherungen designiert sind, werden anhand von Bewertungsmethoden bewertet, die auf am Markt beobachtbaren Inputfaktoren basieren und fallen daher in die Stufe 2 der Bemessungshierarchie. Die am häufigsten auf Zinsswaps angewendete Bewertungsmethode, d. h. der Austausch eines variablen Zinssatzes durch einen festen Zinssatz, bestimmt den Barwert des fest- und variabel verzinslichen Anteils anhand einer geeigneten Swapkurve.

Der beizulegende Zeitwert von Wertpapieren wird aus den an aktiven Märkten angebotenen Preisen abgeleitet und fällt in die Stufe 1 der Bemessungshierarchie.

Der beizulegende Zeitwert von Hypothekendarlehen wird aus den an aktiven Märkten angebotenen Marktpreisen abgeleitet und fällt in die Stufe 1 der Bemessungshierarchie. Der beizulegende Zeitwert der übrigen Fremdkapitalposten fällt in die Stufe 2 der Bemessungshierarchie und wird auf der Basis diskontierter Zinsen und Ratenzahlungen berechnet.

Risiken aus Finanzinstrumenten

Die größten Risiken für die Muttergesellschaft sind Marktrisiken im Zusammenhang mit Wechselkursschwankungen und schwankenden Zinssätzen, Liquiditätsrisiken im Zusammenhang mit der Verfügbarkeit von Mitteln zur Deckung betrieblicher Bedürfnisse sowie Ausfallrisiken im Zusammenhang mit dem unerwünschten Auftreten von Ausfällen bei den finanziellen Gegenparteien der Muttergesellschaft. Es gab keine strukturelle Veränderung der Risikolage oder bei den Risiken im Vergleich zu 2020.

Die Grundsätze des Risikomanagements sind unter Ziffer 15 im Anhang zum Konzernabschluss detailliert erläutert.

Währungsrisiken

Das Währungsrisiko ist das Risiko, dass sich der beizulegende Zeitwert oder die künftigen Zahlungsströme eines Finanzinstruments aufgrund von Wechselkursänderungen verändern. Die Belastung der Muttergesellschaft durch das Risiko von Schwankungen in den Wechselkursen bezieht sich vor allem auf das operative Geschäft und die Nettoinvestitionen in ausländische Tochtergesellschaften. Das Rahmenkonzept für die Richtlinien zu Sicherungsgeschäften und Risikomandate wird von der Leitlinie zum Wechselkursrisikomanagement abgedeckt.

Das Wechselkursrisikomanagement ist unter Ziffer 15 im Anhang zum Konzernabschluss erläutert.

Die folgende Übersicht stellt die Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung und das Eigenkapital der Muttergesellschaft dar, die zum Bilanzstichtag aus den Schwankungen der Wechselkurse resultieren würden, die für die maßgeblichen Währungen grundsätzlich möglich sind:

31. Dezember 2021 EUR/DKK GBP/DKK PLN/DKK SEK/DKK USD/DKK
Finanzielle Vermögenswerte 304 13 769 1 60
Bekannte Bestellungen in USD - - - - -760
Nettorisikopositionen vor Derivaten 304 13 769 1 -700
Derivate 350 - 81 - 787
Nettorisikopositionen nach Derivaten 654 13 850 1 87
Die Nettobelastung bezieht sich auf:
Absicherung erwarteter kommerzieller Cashflows, bei der keine Sicherungsbilanzierung vorgenommen wird 654 13 850 1 87
Angewandte Sensitivität 1 % 5 % 5 % 5 % 5 %
Auswirkung auf die Gewinn- und Verlustrechnung 7 1 43 - 4
31. Dezember 2020 EUR/DKK GBP/DKK PLN/DKK SEK/DKK USD/DKK
Finanzielle Vermögenswerte 93 14 242 2 56
Bekannte Bestellungen in USD - - - - -600
Nettorisikopositionen vor Derivaten 93 14 242 2 -544
Derivate 417 - 171 - 739
Nettorisikopositionen nach Derivaten 510 14 413 2 195
Die Nettobelastung bezieht sich auf:
Absicherung erwarteter kommerzieller Cashflows, bei der keine Sicherungsbilanzierung vorgenommen wird 510 14 413 2 195
Angewandte Sensitivität 1 % 5 % 5 % 5 % 5 %
Auswirkung auf die Gewinn- und Verlustrechnung 5 1 21 - 10

Die Sensitivitätsanalyse berücksichtigt nur Währungsrisiken, die sich aus Finanzinstrumenten ergeben. Die angewandte Veränderung der Wechselkurse basiert auf historischen Währungsfluktuationen. Ein Rückgang bei den Fremdwährungen hätte den gegenteiligen Effekt zu den in der Übersicht oben dargestellten Auswirkungen.

Zinsänderungsrisiken

Die Belastung der Muttergesellschaft durch das Risiko von Veränderungen in den Marktzinssätzen bezieht sich auf Hypothekendarlehen und konzerninterne Salden sowie ihre Anleihebestände. Das übergeordnete Zinsrisikomanagement ist unter Ziffer 15 im Anhang zum Konzernabschluss näher erläutert.

Ein genereller Anstieg der Zinssätze um einen Prozentpunkt würde sich - wenn alle anderen Faktoren unverändert bleiben - schätzungsweise mit -34 Mio. DKK auf das Ergebnis vor Steuern und das Eigenkapital vor Steuern auswirken (2020: -21 Mio. DKK).

Sensitivitätsanalyse auf der Basis einer Steigerung der Zinssätze um einen Prozentpunkt:

31. Dezember 2021 Buchwert Sensitivität Gewinn vor Steuern Eigenkapital vor Steuern
Wertpapiere 2.456 1 % -26 -26
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 932 1 % 9 9
Hypothekendarlehen 198 1 % -1 -1
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 2.247 1 % -16 -16
Auswirkung -34 -34
31. Dezember 2020 Buchwert Sensitivität Gewinn vor Steuern Eigenkapital vor Steuern
Wertpapiere 4.159 1 % -5 -5
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 177 1 % 2 2
Hypothekendarlehen 203 1 % -1 -1
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 2.297 1 % -17 -17
Auswirkung -21 -21

Die Sensitivitätsanalyse wurde auf der Basis der Höhe der Nettoverschuldung, des Verhältnisses von festen zu variablen Zinssätzen der Verschuldung sowie des Zinsswap-Portfolios zum 31. Dezember vorgenommen.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit beherrschendem bzw. wesentlichem Einfluss und Tochtergesellschaften sowie einige andere kurzfristige finanzielle Vermögenswerte tragen Festzinsen auf der Basis des jeweiligen Interbankzinssatzes mit einer Soll- bzw. Kreditmarge. Die übrigen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten sind nicht verzinslich, wenn sie bei Fälligkeit bezahlt werden.

Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, dass die Muttergesellschaft nicht in der Lage ist, ihre finanziellen Verbindlichkeiten fristgerecht zu erfüllen.

Die Muttergesellschaft gewährleistet ihre Liquidität durch Flexibilität und Diversifizierung bei Fremdkapitalaufnahmen, Fälligkeiten und Neuverhandlungen sowie hinsichtlich ihrer Gegenparteien. Durch Flexibilität bei den Barmittelbeständen wird sichergestellt, dass die Muttergesellschaft bei unvorhergesehenen Liquiditätsveränderungen angemessen reagieren kann. Die Liquiditätsreserven bestehen aus Zahlungsmitteln, Wertpapieren und nicht in Anspruch genommenen Kreditfazilitäten. Für die Muttergesellschaft bestehen aktuell keine Covenants. Die Muttergesellschaft schätzt das Liquiditätsrisiko als gering ein.

Die Muttergesellschaft nutzt die Lieferkettenfinanzierung (SCF) zur Stärkung ihrer Vermögens- und Finanzlage. Die SCF basiert auf einer dreiseitigen Beziehung zwischen der Muttergesellschaft, einem bestimmten Lieferanten und den Konsortialbanken, die das SCF-Programm unterstützen. Mehrere Lieferanten der Muttergesellschaft beteiligen sich am SCF-Programm. Mit einer Beteiligung am SCF-Programm haben die Lieferanten die Möglichkeit, Vorauszahlungen von den Konsortialbanken auf der Grundlage der an die Muttergesellschaft gestellten Rechnungen zu erhalten, sofern die Muttergesellschaft die Waren oder Dienstleistungen erhalten und abgenommen und zugestimmt hat, die Rechnungen zum Fälligkeitsdatum über die Konsortialbanken zu zahlen. Das Konzept der Vorauszahlung stellt eine Transaktion zwischen dem Lieferanten und den Konsortialbanken ohne Einbindung der Muttergesellschaft dar. Der Vorteil der Teilnahme an dem SCF-Programm besteht für die Lieferanten in der Verbesserung ihrer Liquidität.

Die Verbindlichkeit der Muttergesellschaft in Verbindung mit dem SCF-Programm besteht in den Rechnungen, die bis zur Fälligkeit als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfasst und ausgewiesen werden. Etwaige verlängerte Zahlungsfristen werden direkt mit dem einzelnen Lieferanten vereinbart und sind keine Folge des SCF-Programms. Die Zahlungsfristen der Lieferanten, die an dem SCF-Programm teilnehmen, sind auf 120 Tage begrenzt.

Zum 31. Dezember 2021 hatte die Muttergesellschaft die SCF-Fazilität in Höhe von 6,4 Mrd. DKK in Anspruch genommen (6,1 Mrd. DKK zum 31. Dezember 2020).

Die folgende Übersicht fasst das Fälligkeitsprofil der finanziellen Verbindlichkeiten der Muttergesellschaft auf der Basis von vertraglichen, nicht abgezinsten Zahlungen zusammen. Die nicht abgezinsten Zahlungsströme weichen sowohl vom Buchwert als auch vom beizulegenden Zeitwert ab. Variable Zinsen werden unter Anwendung des am Bilanzstichtag gültigen Zinssatzes geschätzt.

Innerhalb
31. Dezember 2021 1 Jahres 1 bis 5 Jahre Nach 5 Jahren
Hypothekendarlehen 7 34 196
Leasingverbindlichkeiten 1.769 6.864 7.671
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 14.724 13 -
Derivate 102 170 18
Summe 16.602 7.081 7.885
31. Dezember 2020 Innerhalb 1 Jahres 1 bis 5 Jahre Nach 5 Jahren
Hypothekendarlehen 8 33 215
Leasingverbindlichkeiten 1.689 6.540 8.673
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 14.013 634 -
Derivate 114 253 28
Summe 15.824 7.460 8.916

Ausfallrisiken

Ausfallrisiko bezeichnet das Risiko, dass eine Gegenpartei ihren finanziellen Verpflichtungen aus einem Finanzinstrument nicht nachkommt oder nicht in der Lage ist, andere Verpflichtungen zu erfüllen, sodass ein finanzieller Verlust entsteht. Die Muttergesellschaft ist aus ihrem operativen Geschäft (vor allem durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) sowie aus ihrer Finanzierungstätigkeit - unter anderem durch Einlagen bei Banken und Finanzinstitutionen, Fremdwährungstransaktionen und andere Finanzinstrumente - mit einem Ausfallrisiko belastet.

2021 2020
Die Muttergesellschaft nimmt in regelmäßigen Abständen Bonitätsbewertungen der Kunden und finanziellen Gegenparteien vor. Ausfallrisiken werden auf der Grundlage interner Bonitätsbewertungen und Kreditrahmen für Kunden und finanzielle Gegenparteien gesteuert. Die Kreditrahmen werden auf der Basis der Kreditwürdigkeit der Kunden und Gegenparteien sowie der lokalen Marktrisiken festgelegt. Die Kreditrahmen von Vertragsparteien werden regelmäßig geprüft und können - vorbehaltlich der Zustimmung der Geschäftsleitung - während des gesamten Jahres aktualisiert werden. Es werden Grenzen festgelegt, um eine Konzentration von Risiken zu minimieren und so finanzielle Verluste durch potenzielle Zahlungsversäumnisse der Vertragspartei zu mindern.
Die Muttergesellschaft ist durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Forderungen, Bankguthaben in Form von Einlagen und andere Finanzinstrumente mit Ausfallrisiken belastet. Der überwiegende Teil der Verkäufe der Muttergesellschaft erfolgt in bar, sodass die Ausfallrisiken äußerst gering sind. Die Muttergesellschaft verringert ihre Ausfallrisiken bei Banken, indem sie nur mit Banken zusammenarbeitet, die hohe Bonitätsratings aufweisen. Darüber hinaus wird überschüssige Liquidität bei Banken bzw. in liquiden Staats- und Hypothekenanleihen mit einem Mindestrating von Aa2 angelegt. Die allgemeine Laufzeit des Anleiheportfolios muss unter 4 liegen.
Die nachstehende Tabelle fasst das Fälligkeitsprofil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusammen:
nicht fällig 39 41
<30 Tage überfällig 3 3
30 bis 90 Tage überfällig - -
90 bis 180 Tage überfällig - -
> 180 Tage überfällig - 4
Summe 42 48

Die Muttergesellschaft erfasst eine Wertberichtigung für die Wertminderung von Forderungen. Die gesamte Wertberichtigung für die Wertminderung von Forderungen bezieht sich auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, da die Wertberichtigung aller anderen finanziellen Vermögenswerte unerheblich ist. Eine Wertminderungsanalyse wird zu jedem Abschlussstichtag anhand einer Rückstellungsmatrix zur Messung der erwarteten Kreditausfälle durchgeführt. Die Rückstellungsraten basieren auf der Anzahl der Tage des Zahlungsverzugs und eine Rückstellung wird sowohl für noch nicht fällige als auch für überfällige Forderungen erfasst. Zum 31. Dezember 2021 beläuft sich die Rückstellung auf 6 Mio. DKK (31. Dezember 2020: 6 Mio. DKK). Das maximale Ausfallrisiko zum Abschlussstichtag ist der Buchwert der jeweiligen Klasse finanzieller Vermögenswerte. Die Muttergesellschaft hält keine dinglichen Sicherheiten oder andere Formen der Kreditbesicherung als Sicherheit. Die Muttergesellschaft bewertet die Konzentration des Ausfallrisikos in Bezug auf Forderungen als gering.

Veränderungen in den Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeit

2021: 1. Januar 2021 Cashflows Andere 31. Dezember 2021
Sonstige finanzielle Vermögenswerte ohne Derivate -218 -749 35 -932
Hypothekendarlehen 203 -5 - 198
Leasingverbindlichkeiten 12.686 -1.046 858 12.498
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten ohne Derivate 2.313 -50 -3 2.260
Gesamtveränderung in Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeit 14.984 -1.850 890 14.024
2020: 1. Januar 2020 Cashflows Andere 31. Dezember 2020
Sonstige finanzielle Vermögenswerte ohne Derivate -720 533 -31 -218
Hypothekendarlehen 459 -256 - 203
Leasingverbindlichkeiten 13.228 -981 439 12.686
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten ohne Derivate 3.391 -1.083 5 2.313
Gesamtveränderung in Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeit 16.358 -1.787 413 14.984

16 Latente Steuern

Spezifikation latenter Steuern

Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) der Muttergesellschaft Bilanz der Muttergesellschaft
2021 2020 2021 2020
Immaterielle Vermögenswerte 15 -8 -205 -220
Sachanlagen -4 -8 -54 -50
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien -1 - -13 -12
Rückstellungen - -4 55 56
Leasingverhältnisse 58 64 195 137
Andere -1 -8 47 48
Latente Steuererträge/latente Steuern, netto 67 36 25 -41
Latente Steuern werden in der Bilanz der Muttergesellschaft wie folgt erfasst:
Latente Steueransprüche 25 -
Latente Steuerschulden - -41
Latente Steuern (netto) 25 -41
Überleitung der latenten Steuern (netto)
Anfangsbetrag am 1. Januar -41 -77
Anpassung der in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten latenten Steuern 67 36
Anpassung der im sonstigen Ergebnis erfassten latenten Steuern -1 -
Endbetrag am 31. Dezember 25 -41
2021 2020
17 Vorräte
Zum Weiterverkauf gehaltene Waren 3.953 4.067
Verbrauchsmaterial 75 84
Summe Vorräte 4.028 4.151
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde als Teil der Umsatzkosten ein Aufwand von 4 Mio. DKK im Zusammenhang mit Abschreibungen von Vorräten auf den Nettoveräußerungswert erfasst (2020: ein Ertrag von 1 Mio. DKK).
18 Eigenkapital
Aktienkapital
Zum 31. Dezember umfasste das aus einer Aktienklasse bestehende Aktienkapital:
1.048.223 Aktien zu 500 DKK 524 524
Summe Aktienkapital 524 524

In den Jahren 2017 bis 2021 blieb das Aktienkapital unverändert. Alle Aktien wurden vollständig einbezahlt.

Gewinnrücklagen

Im Laufe des Geschäftsjahres 2021 wurde eine Basisdividende in Höhe von 200 Mio. DKK gezahlt (2020: 200 Mio. DKK). Für das Geschäftsjahr 2021 wird eine Dividende in Höhe von 200 Mio. DKK vorgeschlagen. Die Zahlung von Dividenden an Aktionäre löst keine Steuern für die Muttergesellschaft aus.

2021 2020
19 Pensionen
Die Muttergesellschaft hat mit den meisten ihrer Mitarbeiter Rentenpläne und ähnliche Vorsorgeprogramme vereinbart. Beim überwiegenden Teil der Rentenpläne der Muttergesellschaft handelt es sich um beitragsorientierte Vorsorgepläne. Für einige ehemalige Arbeitnehmer und einige Mitglieder der Gründerfamilie sind leistungsorientierte Vorsorgepläne vorhanden. Die leistungsorientierten Vorsorgepläne gelten lebenslang. Die leistungsorientierten Vorsorgepläne garantieren feste jährliche Beträge, die an die Inflation angepasst werden. Die Pläne sind vollständig ungedeckt.
Veränderungen im Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung:
Leistungsorientierte Verpflichtung am 1. Januar 254 271
Als Teil der Personalaufwendungen erfasste Zinsaufwendungen 1 1
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste, finanzielle Annahmen -4 -3
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste, Erfahrungswertanpassungen 8 -
Zahlungen aus dem Plan -16 -15
Leistungsorientierte Verpflichtung am 31. Dezember 243 254
Es werden die folgenden wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen angewandt:
Abzinsungssatz -0,2 % -0,5 %
Preisinflation 1,1 % 1,0 %

Die Lebenserwartung basiert auf den Langlebigkeits-Benchmarks der dänischen Finanzaufsichtsbehörde (FSA) für die jeweiligen Geschäftsjahre.

2021 2020
Im Folgenden ist eine quantitative Sensitivitätsanalyse der wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen dargestellt:
Abzinsungssatz:
Steigerung um 0,5 Prozentpunkte -11 -12
Verringerung um 0,5 Prozentpunkte 12 13
Preisinflation:
Steigerung um 0,5 Prozentpunkte 12 13
Verringerung um 0,5 Prozentpunkte -11 -12

Die Sensitivitätsanalysen basieren auf einer Veränderung einer wesentlichen Annahme, wobei alle anderen Annahmen konstant bleiben. Die Sensitivitätsanalysen sind möglicherweise nicht für eine tatsächliche Veränderung der leistungsorientierten Verpflichtung repräsentativ, da es unwahrscheinlich ist, dass Veränderungen völlig unabhängig voneinander auftreten.

In Zukunft werden keine Beiträge in die Pläne eingezahlt. Die durchschnittliche Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtung beläuft sich zum 31. Dezember 2021 auf 29 Jahre (2020: 30 Jahre). 2022 werden voraussichtlich 16 Mio. DKK aus den Plänen ausgezahlt.

2021 2020
20 Rückstellungen
Betrag am 1. Januar 40 42
Im Laufe des Jahres gebildete Rückstellungen 16 10
Im Laufe des Jahres in Anspruch genommene Rückstellungen -7 -8
Im Laufe des Jahres vorgenommene Auflösungen -3 -4
Betrag am 31. Dezember 46 40
kurzfristig 7 6
langfristig 39 34
Betrag am 31. Dezember 46 40

Die Rückstellungen enthalten eine Rückstellung für Gewährleistungen, eine Rückstellung für Jubiläumszahlungen sowie eine Rückstellung für anhängige Gerichtsverfahren. Rückstellungen für Gewährleistungen werden beim Verkauf von Produkten gebildet, bei denen die Muttergesellschaft für zukünftige Gewährleistungskosten haftet. Der erstmalige Ansatz basiert auf den Erfahrungen aus der Vergangenheit. Die vorhandene Rückstellung läuft 2032 aus. Die Rückstellung für Jubiläumsgelder betrifft die dänischen Mitarbeiter und wird auf der Basis der erwarteten Jubiläen derzeitiger Mitarbeiter geschätzt. 19 Mio. DKK aus dieser Rückstellung werden voraussichtlich nach mehr als fünf Jahren fällig (2020:17 Mio. DKK). Hinsichtlich der Rückstellung für anhängige Gerichtsverfahren werden keine näheren Informationen angegeben, da die Informationen der Position der Muttergesellschaft schaden könnten.

2021 2020
21 Anpassungen
Finanzerträge -108 -52
Finanzaufwendungen 776 804
Abschreibungen und Wertminderungen immaterieller Vermögenswerte 311 221
Abschreibungen und Wertminderungen von Sachanlagen 539 496
Abschreibungen und Wertminderungen von Nutzungsrechten 1.296 1.245
Abschreibungen und Wertminderungen von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien 4 5
Nettogewinn/-verlust aus dem Verkauf von Anlagevermögen usw. -13 2
Gewinnanteil aus Tochtergesellschaften, nach Steuern -785 -960
Sonstige Anpassungen -8 -15
Anpassungen 2.012 1.746
22 Veränderung im Working Capital
Veränderungen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen und Vorauszahlungen -48 43
Veränderungen in den Vorräten 123 -190
Veränderungen in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten -144 536
Veränderung im Working Capital -69 389
23 Erwerb von Tochtergesellschaften und Vorauszahlungen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochtergesellschaften
Am 16. März 2021 wurde der Erwerb des polnischen Geschäfts des britischen Einzelhändlers Tesco durch die Salling Group abgeschlossen. Von dem Gesamtkaufpreis wurden 41 Mio. DKK im Jahr 2020 sowie 238 Mio. DKK im Jahr 2021 gezahlt. Der Restbetrag in Höhe von 129 Mio. DKK war zum 31. Dezember 2021 noch nicht bezahlt.
Weitere Informationen hierzu sind unter Ziffer 23 im Anhang zum Konzernabschluss angegeben.
24 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen 1.396 1.284
Verfügbare Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente für die Muttergesellschaft 1.396 1.284
25 Eventualguthaben und -verbindlichkeiten und andere finanzielle Verpflichtungen
Operative Leasingverhältnisse, bei denen die Muttergesellschaft Leasinggeberin ist
Die Muttergesellschaft vermietet eine Reihe von Immobilien, Ladengeschäften und Wohnungen im Rahmen operativer Leasingverhältnisse an Dritte. Die Leasingverhältnisse haben Laufzeiten zwischen zwei Monaten und 20 Jahren. Bei einigen der Leasingverhältnisse haben Dritte die Möglichkeit, die Anmietung der Objekte auch über die vereinbarte Leasinglaufzeit hinaus fortzusetzen.
Die zukünftigen Mindestmietforderungen aus unkündbaren operativen Leasingvereinbarungen stellen sich wie folgt dar:
Innerhalb 1 Jahres 22 20
1-5 Jahre 30 26
Nach 5 Jahren 45 49
Summe 97 95

Eventualverbindlichkeiten und finanzielle Verpflichtungen

Die Muttergesellschaft ist vertragliche Verpflichtungen über den Erwerb und Bau von Sachanlagen in Höhe von insgesamt 20 Mio. DKK eingegangen (2020: 26 Mio. DKK).

Als Sicherheit für Hypothekendarlehen wurden Grundstücke und Gebäude mit einem Buchwert von 264 Mio. DKK als Sicherungspfand bereitgestellt (2020: 270 Mio. DKK).

Als Sicherheit für Zinsswapverträge wurden Wertpapiere mit einem Buchwert von 168 Mio. DKK als Sicherungspfand bereitgestellt (2020: 262 Mio. DKK).

Das Unternehmen wird gemeinsam mit den dänischen Unternehmen der Købmand Herman Sallings Fond Group besteuert. Als gemeinsam besteuertes Unternehmen, bei dem es sich nicht um eine hundertprozentige Tochtergesellschaft handelt, haftet das Unternehmen beschränkt und subsidiär für dänische Körperschaftsteuern und Abgeltungssteuern auf Dividenden, Zinsen und Tantiemen innerhalb der gemeinsamen Veranlagungsgruppe. Die insgesamt von den gemeinsam besteuerten Unternehmen an die dänische Steuerverwaltung zu entrichtende Nettosteuerschuld ist im Geschäftsbericht der Verwaltungsgesellschaft (F. Salling Holding A/S, CVR-Nr. 41 94 01 15) angegeben. Etwaige nachträgliche Berichtigungen der zu versteuernden Erträge, die der gemeinsamen Besteuerung unterfallen oder Abgeltungssteuern auf Dividenden etc. können bewirken, dass sich die Steuerschuld des Unternehmens erhöht.

Unternehmen innerhalb des Konzerns sind Teil der gemeinsamen Besteuerung mit der F. Salling Invest A/S hinsichtlich der Zahlung von Umsatzsteuern, Lohnsteuern etc. und haften daher gesamtschuldnerisch für die Gesamtverbindlichkeit von 519 Mio. DKK zum 31. Dezember 2021 (2020: 494 Mio. DKK).

Für Hypothekendarlehen nahestehender Unternehmen und Personen wurden Garantien in Höhe von 7.705 Mio. DKK bei Kreditinstituten gestellt (2020: 7.873 Mio. DKK).

Für Leasingverbindlichkeiten von Tochtergesellschaften wurden gegenüber Dritten Garantien in Höhe von 197 Mio. DKK gestellt (2020: 230 Mio. DKK).

Die Muttergesellschaft hat eine Bürgschaft für von Tryg Garanti bereitgestellte Garantien in Höhe von maximal 114 Mio. DKK übernommen (2020: 109 Mio. DKK).

2021 2020
26 Angaben über Beziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Alle Transaktionen mit verbundenen Unternehmen werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Die folgenden Transaktionen mit verbundenen Unternehmen wurden mit verbundenen Unternehmen abgewickelt:
Unternehmen mit beherrschendem bzw. wesentlichem Einfluss auf die Muttergesellschaft:
Verkauf von Dienstleistungen 3 2
Leasingzahlungen -28 -28
Gezahlte Dividenden -200 -200
Spenden des Købmand Herman Sallings Fond 1 13
Tochtergesellschaften:
Verkauf von Waren und Dienstleistungen 105 101
Erwerb von Waren und Dienstleistungen -46 -47
Leasingzahlungen -1.575 -1.496
Erhaltene/gezahlte Zinsen 5 -8
Erhaltene Dividenden 650 1.427

Alle zum 31. Dezember ausstehenden Salden bei nahestehenden Unternehmen und Personen sind in Anmerkung 15 dargestellt. Alle ausstehenden Salden sind verzinslich und müssen, sofern nicht unter Ziffer 15 im Anhang anders angegeben, innerhalb eines Jahres in bar ausgeglichen werden.

Keiner der ausstehenden Salden ist abgesichert und es waren zum 31. Dezember 2021 keine Rückstellungen für die Salden gebildet (2020:0 DKK). Weder 2021 noch 2020 wurden Aufwendungen für uneinbringliche oder zweifelhafte Forderungen erfasst.

Etwaige von der Salling Group A/S für nahestehende Unternehmen und Personen gestellte Garantien sind unter Ziffer 25 im Anhang aufgeführt.

Schlüsselmitglieder der Geschäftsleitung

Ziffer 26 des Anhangs zum Konzernabschluss enthält eine Beschreibung der Mitglieder der Geschäftsleitung in Schlüsselpositionen sowie eine Übersicht über deren Vergütung.

27 Unternehmenszusammenschlüsse

Die Unternehmenszusammenschlüsse sind unter Ziffer 27 im Anhang zum Konzernabschluss erläutert.

28 Kapitalmanagement

Das Kapitalmanagement ist unter Ziffer 28 im Anhang zum Konzernabschluss erläutert.

29 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2021 haben.

30 Veröffentlichte, jedoch noch nicht in Kraft getretene Standards

Veröffentlichte, jedoch noch nicht in Kraft getretene Standards sind unter Ziffer 30 im Anhang zum Konzernabschluss dargelegt.

ERKLÄRUNGEN

Erklärung der Geschäftsleitung

Die Geschäftsführung und der Verwaltungsrat haben am heutigen Tag den Jahresabschluss der Salling Group A/S für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 erörtert und genehmigt.

Der Jahresabschluss wurde übereinstimmend mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie diese in der EU anzuwenden sind und weiteren Anforderungen des dänischen Gesetzes über Jahresabschlüsse aufgestellt.

Nach unserem Urteil vermitteln der Konzernabschluss und der Abschluss der Muttergesellschaft ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns und der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie der Ertragslage des Konzerns und der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021.

Darüber hinaus vermittelt der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Entwicklung der Lage des Konzerns und der Gesellschaft und stellt die bedeutsamsten Risiken und Unsicherheitsfaktoren für den Konzern und die Gesellschaft zutreffend dar.

Wir empfehlen, den Jahresabschluss bei der Jahreshauptversammlung zu genehmigen.

 

Brabrand, den 28. April 2022

Verwaltungsrat

Per Bank, CEO

Anders Hagh, CFO

Geschäftsführung

Bjørn Gulden, Vorsitzender

Jens Bjerg Sørensen

Marianne Kirkegaard Knudsen

Freddy Sobin

Thomas Carsten

Alexander Tochtermann

Helle Bech, Arbeitnehmervertreter

Morten Agerholm, Arbeitnehmervertreter

Lars Lippert Laursen, Arbeitnehmervertreter

Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers

An die Aktionäre der Salling Group A/S

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss und den Einzelabschluss der Muttergesellschaft der Salling Group A/S für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 - bestehend aus der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Eigenkapitalveränderungsrechnung, der Kapitalflussrechnung und dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - für den Konzern und die Muttergesellschaft geprüft. Der Konzernabschluss und der Einzelabschluss der Muttergesellschaft wurden übereinstimmend mit den International Financial Reporting Standards, wie diese in der EU anzuwenden sind sowie weiteren Anforderungen des dänischen Gesetzes über Jahresabschlüsse aufgestellt.

Nach unserer Beurteilung vermitteln der Konzernabschluss und der Abschluss der Muttergesellschaft übereinstimmend mit den International Financial Reporting Standards, wie diese in der EU anzuwenden sind sowie weiteren Anforderungen des dänischen Gesetzes über Jahresabschlüsse ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns und der Muttergesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie der Ertragslage des Konzerns und der Muttergesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den International Standards on Auditing (ISAs) sowie weiteren in Dänemark anwendbaren Vorschriften durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Grundsätzen und Vorschriften ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Abschlusses der Muttergesellschaft" (im weiteren Verlauf zusammen als "Jahresabschluss" bezeichnet) unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen.

Unabhängigkeit

Übereinstimmend mit dem International Code of Ethics for Professional Accountants des International Ethics Standards Board for Accountants (IESBA Code) und den weiteren in Dänemark anwendbaren Ethikvorschriften sind wir vom Konzern unabhängig und haben unsere ethische Verantwortung gemäß diesen Vorschriften und dem IESBA Code erfüllt.

Stellungnahme zum Lagebericht

Die Geschäftsleitung ist verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts.

Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss erstreckt sich nicht auf den Lagebericht und wir geben diesbezüglich keine abschließende Stellungnahme ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses obliegt es unserer Verantwortung, den Lagebericht zu lesen und hierbei zu prüfen, ob der Lagebericht in wesentlichen Belangen unvereinbar mit dem Jahresabschluss oder unseren bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen ist oder andere wesentliche falsche Darstellungen aufweist.

Darüber hinaus obliegt es unserer Verantwortung, zu prüfen, ob der Lagebericht die nach dem dänischen Gesetz über Jahresabschlüsse verlangten Informationen enthält.

Auf der Grundlage unserer Verfahren sind wir zu dem Schluss gelangt, dass der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss steht und übereinstimmend mit den Vorschriften des dänischen Gesetzes über Jahresabschlüsse aufgestellt wurde. Wir haben keine wesentlichen falschen Darstellungen im Lagebericht festgestellt.

Verantwortung der Geschäftsleitung für den Jahresabschluss

Die Geschäftsleitung ist verantwortlich für die Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Abschlusses der Muttergesellschaft, die übereinstimmend mit International Financial Reporting Standards, wie diese in der EU anzuwenden sind sowie weiteren Vorschriften des dänischen Gesetzes über Jahresabschlüsse ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermitteln. Ferner ist die Geschäftsleitung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsleitung dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns und der Muttergesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben sowie auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit den ISAs und weiteren in Dänemark anwendbaren Vorschriften durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage des Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Im Rahmen einer in Übereinstimmung mit den ISAs und weiteren in Dänemark anwendbaren Vorschriften durchgeführten Prüfung üben wir während der gesamten Prüfung ein pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollsysteme des Konzerns und der Muttergesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsleitung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsleitung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsleitung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns und der Muttergesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.

Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern und die Muttergesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen können.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses, einschließlich der Angaben im Anhang, sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt.

erlangen wir ausreichend geeignete Prüfungsnachweise hinsichtlich der Finanzinformationen der Gesellschaften bzw. Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns, um ein Prüfungsurteil zum Konzernabschluss abzugeben.

Wir sind für die Leitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernprüfung verantwortlich. Wir bleiben allein für unsere Prüfungsurteile verantwortlich.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aarhus C, den 28. April 2022

EY Godkendt Revisionspartnerselskab

CVR-Nr. 30 70 02 28

Jes Lauritzen, Staatlich zugelassener Wirtschaftsprüfer

mne10121

Jonas Busk, Staatlich zugelassener Wirtschaftsprüfer

mne42771

Nachrichten & Medien

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