Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 11973
Eingetragen
7.11.2002
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Großhandel mit elektronischen Geräten.

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH

Neu-Isenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24

Geschäftstätigkeit der Gesellschaft

Die Gesellschaft handelt hauptsächlich mit elektronischen Produkten im Bereich der Messsysteme, Sensorik, Beschriftungs- und Identifikationssysteme, der Mikroskopie sowie der Bildverarbeitungssysteme für die verarbeitende Industrie. Die Keyence Group ist international tätig, der für KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH maßgebliche Markt ist Deutschland. Zu den einzelnen Produktkategorien zählen u.a. photoelektrische Sensoren, Näherungssensoren, Sicherheitslichtvorhänge, Prozesssteuerungsprodukte, Messtaster, Bildverarbeitungssysteme, Auto ID, Beschriftungslaser, elektrostatische Entladung/Ionisierer und 3D-Drucker. Im Berichtsjahr wurden zahlreiche neue Produkte erfolgreich am Markt eingeführt:

FP-1000 UV-Laser Coder

LMX Multisensor Messmaschine

HR-X AI-Handscanner

VL-700 Optisches 3d-Koordinatenmessgerät

FD-E Durchflusssensor

VS Kamerasystem

MP-F Energie-Management-Einheit

BC-1000 Automatischer Kolonienzähler

CL-S/V Konfokaler Wegmesssensor

Durch diese Produkte können nicht nur die Umsatzerlöse weiter gesteigert, sondern auch der technologische Vorsprung von Keyence weiter ausgebaut werden. KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH ist eine reine Vertriebsgesellschaft und führt keine Tätigkeiten im Bereich Forschung und Entwicklung durch.

I. Wirtschaftliches Umfeld

Laut Bericht des Internationalen Währungsfonds stieg die Wirtschaftsleistung auch 2023 weltweit um 3,2%. In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt um 0,3%, nach einem Anstieg von 1,8% im Vorjahr.

Zu den Kunden von Keyence gehören die verarbeitende Industrie, insbesondere der Maschinenbau, die Automobil- sowie die Automobilzulieferindustrie und die Elektroindustrie sowie Hochschulen/Universitäten und der medizintechnische Sektor für den Bereich Forschung und Entwicklung.

Nach Angaben des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.) konnte die Produktion im Maschinenbau in den Ländern der EU weiter um 1% wachsen und damit die Erwartungen sogar noch übertreffen. In Deutschland war die Entwicklung der Produktion mit einem Wachstum von real -0,9 % im Vergleich zum Vorjahr erneut unterdurchschnittlich. Jedoch konnte der Maschinenbau in Deutschland seinen Umsatz in 2023 im Vergleich zum Vorjahr erneut um über 7,7% steigern; in der Europäischen Union lag die Steigerung dagegen bei knapp unter 7%.

Im Berichtsjahr erreichten Keyence erneut mehr Kundenanfragen als im Vorjahr, so dass wieder eine große Anzahl an Aufträgen generiert werden konnte. Insgesamt konnte eine Umsatzsteigerung von über 4% erzielt werden, nachdem im Vorjahr bereits 24% Umsatzanstieg erreicht wurde.

II. Geschäftsentwicklung

Ertragslage

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind Umsatzerlöse und Jahresüberschuss.

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/23 stiegen die Umsatzerlöse um T€ 17.781 (4%) auf T€ 451.183, insbesondere aufgrund einer höheren Anzahl an Kunden, von Keyence neu auf den Markt gebrachter Produkte sowie einer gestiegenen Anzahl an Sales-Mitarbeitern.

Der Materialaufwand sank hingegen um 4% auf T€ 252.634. Die Rohertragsmarge (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) betrug 44% und ist damit 5% höher als im Vorjahr.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert insbesondere aus höheren Erträgen privater Kfz-Nutzungen aufgrund gestiegener Anzahl an Mitarbeitern. Auch der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 21% auf T€ 116.687, insbesondere aufgrund der weiter stark gestiegenen Anzahl an Mitarbeitern. Die Abschreibungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 596.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 5.698 auf T€ 48.591 ist vor allem auf höhere Aufwendungen für Kfz aufgrund der gestiegenen Anzahl an Außendienst-Mitarbeitern, Reisen, Recruiting, Messen sowie höhere Mietaufwendungen, u.a. durch einen neuen Außendienststandort, zurückzuführen.

Das Zinsergebnis für das Berichtsjahr betrug T€ 1.204 (Vorjahr: T€ -5) und bezieht sich hauptsächlich auf Zinsen auf Festgelder bei Banken.

Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 35.610. Nach Abzug des Steueraufwands in Höhe von T€ 10.940 ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 24.670 (Vorjahr T€ 22.119).

Im Berichtsjahr entwickelten sich die Umsatzerlöse sowie der Jahresüberschuss der Gesellschaft wie im Lagebericht des Geschäftsjahres 2022/2023 prognostiziert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich zum Bilanzstichtag von T€ 235.648 im Vorjahr auf T€ 252.527 deutlich erhöht, was vor allem auf einen Anstieg der Flüssigen Mittel (T€ +20.689) sowie den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ -2.911) zurückzuführen ist.

Die Investitionen beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 4.443 und betrafen im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Anlagevermögen per 29. Februar 2024 beträgt T€ 6.931.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresüberschusses deutlich erhöht. Die Verbindlichkeiten verringerten sich insgesamt am Bilanzstichtag um T€ 10.879 auf T€ 66.733, insbesondere durch geringere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Muttergesellschaft sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken, insbesondere aufgrund der Nutzung des Lagers auf Abruf sowie einer Stabilisierung des Zahlungsziels in der Gruppe. Der Anstieg der Rückstellungen auf insgesamt T€ 10.185 resultiert insbesondere aus deutlich höheren Bonusrückstellungen sowie stark gestiegenen Steuerrückstellungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich stichtagsbedingt auf T€ 2.752. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten per 29. Februar 2024 resultiert im Wesentlichen aus höheren Umsatzsteuer-Verbindlichkeiten.

Die Vermögensstruktur zum 29. Februar 2024 ist unverändert geprägt durch einen hohen Anteil des Umlaufvermögens von über 97% (Vorjahr: 96%) an der Bilanzsumme. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben einen Anteil von 38,2% (Vorjahr: 41,9%) an der Bilanzsumme. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente machen mit 58,7% (Vorjahr: 54,1%) der Bilanzsumme weiterhin den größten Teil der Aktiva aus.

Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 69,2% (Vorjahr: 63,7%) und ist insbesondere aufgrund des Rückgangs der Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr erzielte die Gesellschaft einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit bei gleichzeitig negativem Cashflow aus Investitionstätigkeit. Daher erhöhten sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Bilanzstichtag von T€ 127.568 auf T€ 148.257. Während des gesamten Geschäftsjahres verfügte die Gesellschaft über ausreichende Liquidität für das operative Geschäft. Dies wird auch im kommenden Geschäftsjahr der Fall sein.

Die Gesellschaft finanziert sich hauptsächlich über das Eigenkapital sowie über kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft.

III. Mitarbeiter

Wir haben unsere Rekrutierungsmaßnahmen aktiv fortgeführt und konnten so im Berichtsjahr einen durchschnittlichen Anstieg der Mitarbeiterzahl von 26% erreichen. Auch innerhalb der Verwaltung wurden neue Mitarbeiter eingestellt, um dem Wachstum der Gesellschaft angemessen Rechnung zu tragen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Vielfalt innerhalb unserer Rekrutierungspolitik mit Blick auf Geschlecht, Alter und kulturelle Hintergründe zu erweitern.

Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Abs. 4 HGB (Angabe zur Frauenquote):

Gemäß den Anforderungen des § 36 und § 52 Abs.2 GmbHG strebt die Gesellschaft ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen in den Führungsebenen an. Daher strebt Keyence an, die Frauenquote in der ersten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung von derzeit 6,8% bis Februar 2028 auf 10% und in der zweiten Ebene unterhalb der Geschäftsführung von derzeit 9,5% auf 15% zu steigern. Für die Geschäftsführung selbst wird eine Zielgröße von 0% festgelegt, da die Geschäftsleitung derzeit aus 3 Mitgliedern besteht und wir mittelfristig keine Pläne zum Wechsel der Direktoren haben.

IV. Nicht Finanzielle Leistungsindikatoren

Teil unserer Philosophie ist die Sicherung des langfristigen Unternehmensfortbestands. Ein wichtiger Faktor, dies zu gewährleisten, ist die schnelle Reaktion auf Anforderungen an neue, bessere und schnellere Lösungen am Markt. Im Wesentlichen bedeutet das, die hohe Frequenz von Produkteinführungen beizubehalten, die wir bereits in den vergangenen Jahren gewährleisten konnten. Wir haben in der Vergangenheit mehrmals im Jahr sehr erfolgreich neue Produkte am Markt platziert und wurden mit hervorragenden Ergebnissen belohnt. Wir konnten mit neuen Produkten außerdem die Anzahl der Kunden erheblich erhöhen und gehen davon aus, dass sich diese Entwicklung in Zukunft fortsetzen wird. Ein weiterer wesentlicher Faktor unseres Erfolges ist die schnelle und termintreue Lieferung. Die Quote der termintreuen Lieferungen liegt bei über 91%. In fast 62% der Fälle versenden wir Ware noch am Tag des Bestelleingangs.

Einer der größten Faktoren, den Erfolg unserer Gesellschaft zu sichern und zu steigern, sind gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiter. Im Bestreben, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, haben wir das den vergangenen beiden Jahren erfolgreich eingeführte neue Einstellungsverfahren fortgesetzt. Das Programm unserer internen Fortbildungen konnte noch mehr erweitert werden, speziell für den Bereich der Verwaltung wurden etliche neue Themen installiert. Durch diese Fortbildungen werden unsere Mitarbeiter in die Lage versetzt, erfolgreiche und wertvolle Kompetenz am Markt zu entwickeln und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Unsere Maßnahmen hinsichtlich Mitarbeiterbindung innerhalb der Gesellschaft machen deutliche Fortschritte. Wir planen weiterhin, unsere engagierten Mitarbeiter aktiv stärker an das Unternehmen zu binden, und zwar durch ein ständig verbessertes Arbeitsumfeld, eine Steigerung der Anzahl der Vertriebsbüros, um den Reiseaufwand unserer Mitarbeiter zu minimieren, sowie das Angebot vielfältiger Weiterbildungsmöglichkeiten. Außerdem übernehmen wir bereits seit letztem Geschäftsjahr die Kosten für die Pendelstrecke zur Arbeitsstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch bieten wir eine kräftige Bezuschussung einer Mitgliedschaft bei einem Fitness-Partner an, eine Inflationsausgleichsprämie haben wir ebenfalls ausgezahlt. Infolge dieser Bemühungen ist unsere Fluktuationsrate weiterhin stabil auf niedrigem Niveau.

V. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Risiken und Chancen werden in absteigender Relevanz dargestellt.

1. Risiken

Einen wesentlichen Einfluss auf die Risikolage unserer Gesellschaft haben Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die damit einhergehenden Veränderungen und Unwägbarkeiten der maßgeblichen Märkte. Ein Rückgang der weltweiten Konjunktur und somit der Nachfrage aus der Industrie könnte sich negativ auf die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage unserer Gesellschaft auswirken. Bisher hatte die aktuelle Rezession in Deutschland keine spürbaren negativen Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Dank unserer Organisationsstruktur sind wir von produktionsrelevanten Risiken nicht betroffen.

Die anhaltende Krise zwischen der Ukraine und Russland sowie andere aktuelle geopolitische Krisen hatten bisher keinen wesentlichen negativen Einfluss auf die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage der Gesellschaft. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen lassen sich im Augenblick schwer abschätzen.

Die Energiekrise, ausgelöst durch die Ukraine/Russland-Krise, hat keinen direkten negativen Einfluss auf die Gesellschaft, könnte aber Auswirkungen auf das Geschäft unserer Kunden haben, was in Investitionsverschiebung oder -absagen durch unsere Kunden resultieren könnte.

Unsere Forderungen gegenüber Kunden werden regelmäßig und engmaschig überwacht. Das Risiko eines Forderungsausfalls schätzen wir trotz der derzeitigen Krisen und des daraus resultierenden wirtschaftlichen Einflusses als gering ein.

Das Währungsrisiko ist sowohl beim Einkauf als auch beim Verkauf als relativ gering anzusehen, da überwiegend in Euro eingekauft und fakturiert wird.

Die Gesamtrisikoposition von KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Marktrisiken wurden sowohl quantitativ als auch qualitativ als die größten Risiken angesehen.

2. Chancen

Um Nachteile für unsere Gesellschaft zu vermeiden und den künftigen Marktentwicklungen gerecht zu werden, arbeitet KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH ständig an innovativen und optimalen Lösungen für die Industrie. Durch unsere interne Kommunikationsstruktur werden etwaige Markteinflüsse und -anforderungen allen betroffenen Abteilungen und Vertriebsbereichen berichtet, so dass wir schnell auf diese Änderungen reagieren können. Angesichts unserer Direktvertriebsstruktur und unserem qualitativ äußerst hochwertigen Produktportfolio sehen wir uns im Vorteil gegenüber unseren Marktbegleitern. Dies eröffnet uns Möglichkeiten für die zuverlässige Steigerung unserer Umsätze. Zur Gewährleistung der Arbeitsprozesse auf hohem Niveau wurde das Compliance-Management-System weiter ausgebaut. Diese Weiterentwicklung wird einen wichtigen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen, indem Arbeitsabläufe eingehend analysiert und optimiert werden.

Der Trend zur fortschreitenden Digitalisierung in der industriellen Produktion sowie in der Arbeitswelt allgemein stützt unseren langfristigen Unternehmenserfolg. Wir haben die entsprechenden Produkte für diese Digitalisierung und entwickeln darüber hinaus ständig neue Produkte hierfür.

Das Direktverkaufssystem von KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH sorgt dafür, dass unsere Verkaufstechniker und Verkaufsingenieure aufgrund umfangreicher Produktkenntnisse sowie großer Erfahrung in verschiedenen Anwendungs- und Industriebereichen unmittelbar die Kunden betreuen sowie umfassenden Support liefern können. Unser Vertriebsteam berät und betreut unsere Kunden ganzheitlich: von der Modellauswahl über die Vor-Ort-Betreuung an der Produktionsstraße bis hin zu den Sicherheitsvorkehrungen und der Einführung unserer Geräte.

VI. Ausblick

In der Gesamtbetrachtung für das Jahr 2024/2025 haben sich für KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH aus den aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung ergeben.

Die Energiekrise, die auch durch die Krise in der Ukraine verursacht wurde, hat derzeit keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis sind jedoch unverändert schwer abzuschätzen.

Das BIP ist in Deutschland in 2023 ist um 0,3% geschrumpft. Das weltweite BIP-Wachstum lag bei 3,1%. Für 2024 rechnet die IWF mit einem Wachstum in Deutschland von 0,3%. Damit bleibt Deutschland Schlusslicht unter den führenden Wirtschaftsnationen. Weltweit rechnet das IWF mit einem Wachstum von 3,2%, was auch unter den Prognosen der vergangenen Jahre liegt. So liegt unverändert die größte Bedrohung für die deutsche Wirtschaft derzeit nach wie vor in den hohen Energie- und Strompreisen sowie in der schwächelnden Weltwirtschaft.

Ungeachtet der vorstehend erläuterten Gegebenheiten erwartet das Marktumfeld von KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH nicht nur eine steigende Nachfrage nach Automatisierung, Qualitätsverbesserung und Investitionen in F&E, sondern auch verschiedene technologische Innovationen. Wir sind uns bewusst, dass wir die Entwicklung der personellen Ressourcen weiter fördern müssen, um von diesen Veränderungen profitieren zu können und den Anforderungen an ein langfristiges, nachhaltiges Wachstum gerecht zu werden. Wir sehen in diesen Trends ein erhebliches Potenzial für die Ausweitung unseres Geschäfts. Wir konzentrieren uns darauf, die über Jahre aufgebauten Stärken zu nutzen, um dieses Potenzial auszuschöpfen, und setzen alles daran, nachhaltiges Wachstum zu erzielen.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 konnte die Gesellschaft einen Anstieg der Umsätze von 4% und des Jahresüberschusses von 12% im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022/2023 erzielen. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 streben wir einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse sowie des Jahresüberschusses im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023/24 an.

 

Neu-Isenburg, 16. Dezember 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 29. Februar 2024

Aktiva

29.02.2024
28.02.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 8.702,13 57.176,67
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.025.836,76 1.538.755,14
1.034.538,89 1.595.931,81
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.728.560,79 5.588.150,44
2. Anlagen im Bau 167.743,35 1.059.517,44
5.896.304,14 6.647.667,88
6.930.843,03 8.243.599,69
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 479.861,58 428.839,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 79.511.177,13 79.574.262,22
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.647.847,55 16.559.059,90
3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.312.439,53 2.624.545,20
96.471.464,21 98.757.867,32
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 148.257.355,72 127.567.931,15
245.208.681,51 226.754.638,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 387.594,35 649.732,62
252.527.118,89 235.647.970,65

Passiva

29.02.2024
28.02.2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (DM 400.000) 204.516,75 204.516,75
II. Kapitalrücklage 102.258,38 102.258,38
III. Gewinnvortrag 149.704.677,07 127.585.614,72
IV. Jahresüberschuss 24.670.110,46 22.119.062,35
174.681.562,66 150.011.452,20
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.128.100,35 714.838,11
2. Sonstige Rückstellungen 8.057.096,87 6.588.244,58
10.185.197,22 7.303.082,69
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.751.968,37 3.770.133,77
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 58.272.646,92 68.960.389,36
3. Sonstige Verbindlichkeiten 5.707.885,72 4.881.465,63
(davon aus Steuern € 5.181.019,16; Vorjahr € 4.394.880,31)
66.732.501,01 77.611.988,76
D. Rechnungsabgrenzungsposten 927.858,00 721.447,00
252.527.118,89 235.647.970,65

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024

2023/2024
2022/2023
1. Umsatzerlöse 451.183.223,09 433.402.283,81
2. Sonstige betriebliche Erträge 5.934.717,88 4.305.544,86
457.117.940,97 437.707.828,67
3. Aufwendungen für bezogene Waren -252.633.942,77 -262.351.052,08
204.483.998,20 175.356.776,59
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -100.968.095,95 -83.959.529,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -15.718.572,45 -12.274.413,56
(davon für Altersversorgung € 1.131.262,33 ; Vorjahr € 960.224,15)
-116.686.668,40 -96.233.943,18
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -4.801.198,99 -4.205.024,58
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -48.590.671,46 -42.892.392,28
(davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 190,86 ; Vorjahr € 869,12)
34.405.459,35 32.025.416,55
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.204.498,43 -5.239,87
8. Ergebnis vor Steuern 35.609.957,78 32.020.176,68
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -10.700.306,77 -9.713.063,72
10. Ergebnis nach Steuern 24.909.651,01 22.307.112,96
11. sonstige Steuern -239.540,55 -188.050,61
12. Jahresüberschuss 24.670.110,46 22.119.062,35

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24

I. Allgemeines

Die KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH ist ein Tochterunternehmen der KEYENCE CORPORATION, Osaka/Japan, und wird in den Konzernabschluss dieser Gesellschaft einbezogen. Der Konzernabschluss kann dort angefordert werden. Dieser ist sowohl der kleinste als auch der größte Konsolidierungskreis.

Die KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH ist unter HRB-11973 beim Handelsregister Offenbach am Main registriert. Sitz der Gesellschaft ist Neu-Isenburg.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/24 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den Vorschriften des GmbHG für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte wie in Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Folgenden werden die im Jahresabschluss der KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden dargestellt. Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert angewendet.

Weitere Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz der KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH sowie entsprechende Zahlenangaben ergeben sich aus III.

1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten aktiviert und wird über seine voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 2 und 13 Jahren.

 

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu € 800 werden im Geschäftsjahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

 

Im Anlagevermögen bilanzierte Vorführungsgeräte werden unabhängig von der Höhe ihrer Anschaffungskosten aktiviert und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von zwei Jahren abgeschrieben.

 

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.

 

Bilanzierte derivative Firmenwerte werden gemäß § 253 Abs. 3 HGB über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Da die Nutzungsdauer des erworbenen Firmenwertes nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird von der Regelung des § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich erforderlichen Einzelabwertungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalabwertung von 0,99 % (Vorjahr 0,99 %) ausreichend Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen sowie die Steuerrückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden im Zeitpunkt der Entstehung zum Stichtagskurs angesetzt. Die Währungsumrechnung erfolgt bei Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Zum Bilanzstichtag sind keine Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr enthalten.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

 

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 30,59 % (Vorjahr 30,51 %) zugrunde. Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktivische Steuerlatenzen. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz latenter Steuern in der Bilanz unterbleibt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus der Bewertung von Urlaubs- und Zeitkontenrückstellungen sowie aus der Bewertung des derivativen Geschäfts- oder Firmenwerts.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet erhaltene Zahlungen für Leistungen, die erst in den nächsten Perioden erbracht werden. Diese werden zeitanteilig sowie in Abhängigkeit der Leistungserbringung entsprechend aufgelöst.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023/2024 sind im Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben unverändert zum Vorjahr alle eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 13.647,8 (Vorjahr T€ 16.559,1). Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen T€ 12.922,5 (Vorjahr T€ 15.962,9).

Sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen von insgesamt T€ 3.312 (Vorjahr T€ 2.625) haben T€ 946 (Vorjahr T€ 1.520) eine Fristigkeit von bis zu einem Jahr. T€ 2.366 (Vorjahr T€ 1.105) haben eine Fristigkeit von über einem Jahr und betreffen Kautionen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. T€ 387,6 (Vorjahr T€ 649,7) betrifft im Wesentlichen vorausbezahlte Miet- und Wartungsleistungen sowie Versicherungsbeiträge.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt DM 400.000,00; ausgewiesen wird der in Euro umgerechnete Betrag von € 204.516,75.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen i.H.v. T€ 2.128,1 betreffen die Gewerbe- und Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag), insbesondere für die Jahre 2024 und 2023.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem den Personalbereich i.H.v T€ 6.275 (Vorjahr T€ 5.202) sowie ausstehende Rechnungen i.H.v. T€ 1.554 (Vorjahr T€ 1.387); sie beinhalten keine langfristigen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten sind unbesichert und unverändert zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem Lieferung- und Leistungsverkehr und betreffen mit T€ 58.273 (Vorjahr T€ 68.960) die Alleingesellschafterin. Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit bestehen, wie auch im Vorjahr, zum Abschlussstichtag nicht.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen zum Bilanzstichtag keine Haftungsverhältnisse.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse (T€ 451.183; Vorjahr T€ 433.402)

Die Gesellschaft ist auf dem Gebiet der Messtechnik und der Sensorik tätig. Die Umsätze wurden ausschließlich im Inland erzielt. Auf den Bereich der Messtechnik entfällt ein Umsatz von T€ 229.695 (Vorjahr T€ 215.672), Sensorik T€ 166.290 (Vorjahr T€ 195.963) und sonstige T€ 55.198 (Vorjahr T€ 21.767).

Sonstige betriebliche Erträge (T€ 5.935; Vorjahr T€ 4.306)

Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der privaten Kfz-Nutzung von T€ 4.236 (Vorjahr T€ 3.424). Die periodenfremden Erträge von insgesamt T€ 1.512 ergaben sich aus der ertragswirksamen Vereinnahmung eines Zuschusses von T€ 921 (Vorjahr T€ 411), aus der Auflösung von Rückstellungen mit T€ 179 (Vorjahr T€ 33) und aus der Lohnsteuererstattung mit T€ 245 (Vorjahr T€ 273) sowie aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 167 (Vorjahr T€ 6).

Materialaufwand (T€ 252.634; Vorjahr T€ 262.351)

Der Materialbezug erfolgte fast ausschließlich von der japanischen Muttergesellschaft.

Sonstige betriebliche Aufwendungen (T€ 48.591; Vorjahr T€ 42.892)

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen mit T€ 5.036 (Vorjahr T€ 4.286) aus Mietaufwendungen und Nebenkosten, mit T€ 13.785 (Vorjahr T€ 11.668) aus Fahrzeugkosten, mit T€ 8.109 (Vorjahr T€ 6.357) aus Werbeaufwendungen und mit T€ 21.660 (Vorjahr T€ 20.569) aus übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Dies beinhaltet allgemeine betriebsstättenbezogene Kosten und Reisekosten. Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 362 und betreffen vor allem Verluste aus Anlagenabgängen, Lohnsteuerkorrektur und Indexanpassungen.

Zinsergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge bzw. Aufwendungen beinhalten Zinsen für Festgelder des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von T€ 1.204 (Vorjahr T€ -5,2). Sie enthalten keine Erträge bzw. Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Aufwand T€ 10.700; Vorjahr T€ 9.713)

Der Steueraufwand resultiert mit T€ 10.700 aus der laufenden Gewerbe- und Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag) in Deutschland.

V. Sonstige Angaben

Beschäftigte

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 975 (Vorjahr 774) Angestellte beschäftigt, davon waren 260 Mitarbeiter (Vorjahr 262) in der Verwaltung tätig.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen für Miete und Leasing belaufen sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt T€ 25.918 (Vorjahr T€ 24.303). Hiervon sind T€ 11.278 (Vorjahr T€ 9.185) innerhalb eines Jahres sowie T€ 14.639 (Vorjahr T€ 15.118) bis zum fünften Jahr und ab dem fünften Jahr T€ 0 (Vorjahr T€ 0) fällig.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer betrug T€ 76. Dieses betrifft mit T€ 56 die Abschlussprüfungsleistungen und mit T€ 20 Steuerberatungsleistungen.

Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr:

Herr Yu Nakata, Osaka/Japan, President und Representative Director KEYENCE Corporation Osaka/Japan

Herr Andreas Wörz, Düsseldorf, Chief Operating Officer

Herr Takeharu Jonen, Neu-Isenburg, Chief Business Development Officer

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH wird in den Konzernabschluss der KEYENCE Corporation, Osaka in Japan als hundertprozentige Tochtergesellschaft vollkonsolidiert. Der Konzernabschluss der KEYENCE Corporation wird elektronisch bei der financial service agency eingereicht und bekannt gemacht.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach Ende des Berichtszeitraums lagen keine Ereignisse gemäß § 285 Nr. 33 HGB vor.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von € 24.670.110,46 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neu-Isenburg, den 16. Dezember 2024

Yu Nakata

Andreas Wörz

Takeharu Jonen

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024

Anschaffungskosten
01.03.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
Um - buchungen
T€
29.02.2024
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 894 3 0 0 897
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.129 0 0 0 5.129
6.023 3 0 0 6.026
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.574 4.440 559 0 25.455
2. Anlagen im Bau 1.059 0 891 0 168
22.633 4.440 1.450 0 25.623
28.656 4.443 1.450 0 31.649
Kumulierte Abschreibung
01.03.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
29.02.2024
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 837 51 0 888
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.590 513 0 4.103
4.427 564 0 4.991
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.985 4.237 495 19.727
2. Anlagen im Bau 0 0 0 0
15.985 4.237 495 19.727
20.412 4.801 495 24.718
Buchwerte
29.02.2024
T€
28.02.2023
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 9 57
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.026 1.539
1.035 1.596
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.728 5.589
2. Anlagen im Bau 168 1.059
5.896 6.648
6.931 8.244

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH, Neu-Isenburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH, Neu-Isenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 29. Februar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KEYENCE DEUTSCHLAND GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 29. Februar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis zum 29. Februar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 16. Dezember 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zheng Wang, Wirtschaftsprüferin

ppa. Bastian Otter, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 29. Februar 2024 wurde am 16. Januar 2025 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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