LISTAN-GmbH & Co. KGLiquidiert
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Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
LISTAN Verwaltungsgesellschaft mbHAufgelöst | 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LISTAN-GmbH & Co. KGGlindeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Listan GmbH & Co. KG ist ein Hersteller von Netzteilen, Gehäusen und Kühlungsprodukten für Desktop-PCs. Die Produkte der Eigenmarke "be quiet!" richten sich an PC-Enthusiasten sowie PC-Gamer und zeichnen sich durch einen leisen Betrieb sowie eine hohe Qualität und Leistungsfähigkeit aus. Sie werden über indirekte Distributionskanäle in Europa und der ganzen Welt vertrieben. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Weiterentwicklung von Netzteilen, Gehäusen und Kühlungsprodukten für Desktop-PCs. Unsere Entwicklungskapazitäten werden in Deutschland und Asien permanent den Markterfordernissen entsprechend gebildet und optimiert. Wir nutzen diese, um gemeinsam mit unseren Lieferanten Entwicklungen durchzuführen, um Markttrends mitzugestalten. Nach einer 3-jährigen Entwicklungsphase konnten wir in 2016 erstmalig unser Produktsortiment um den Bereich PC-Wasserkühlung erfolgreich erweitern. Im Bereich PC-Gehäuse haben wir unser Sortiment um eine Flaggschiff-Artikel-Serie erweitert. Diese zeichnet sich durch die größten Abmessungen und meisten Features unseres diesbezüglichen Portfolios aus. Darüber hinaus wurde die Entwicklung eines neuen PC-Gehäuses für das untere Preissegment abgeschlossen. Im Bereich PC-Lüfter wurde eine bisherige Produktserie nach einer umfangreichen Überarbeitung und Weiterentwicklung als eine neue High-End Produktserie in Markt eingeführt werden. Gekennzeichnet ist die Serie durch die höchsten Qualitätsmerkmale, insbesondere hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit. In den Produktbereichen PC-Netzteile und PC-CPU-Kühler lag die Zielsetzung 2016 vorrangig auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung der jeweiligen Leistungsmerkmale sowie Umsetzung von diversen Updates. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Mit unseren hochwertigen Premiumprodukten sehen wir uns erfolgreich in einer Marktnische mit einer überschaubaren Anzahl von Wettbewerbern agieren. In der für uns relevanten PC-Komponenten Branche war nach allgemeinen Medienberichten in 2016 eine gute Konsumnachfrage zu verzeichnen. Für europäische Hersteller, die ihre Produkte vorwiegend in Asien produzieren lassen, stellt besonders die Wechselkursentwicklung des Euro/USD eine große Herausforderung dar. Der Jahresdurchschnittskurs 2016 blieb mit 1,1071 (Vorjahr 1,1097) auf einem stabilen Niveau und hatte im Geschäftsjahr damit keine wesentlichen Auswirkungen auf die Wareneinkaufsbedingungen. 2. Geschäftsverlauf Unser Unternehmen kann wieder einmal auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die gesteckten Umsatz- und Ergebnisziele wurden deutlich übertroffen. Die Umsatzerlöse konnten insgesamt um ca. 31% zum Vorjahr gesteigert werden. Dies wurde überwiegend durch ein starkes Wachstum unserer Marke in Westeuropa erzielt. Auch andere Absatzmärkte wie Osteuropa, Amerika und Asien haben sich im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt. Die in den letzten Jahren umgesetzten Sortimentserweiterungen in den Produktgruppen PC-Gehäuse und Kühlung haben zur positiven Geschäftsentwicklung besonders beigetragen. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz konnte um ca. 4% erhöht werden. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. 1. Ertragslage Insgesamt stieg der Gewinn vor Steuern um rund 99% zum Vorjahr. Der wesentliche Anteil dieses Ergebniswachstums wurde durch Umsatzsteigerung erzielt. Als Sondereffekt konnte eine Rückstellung aus den Vorjahren in Höhe von 484 TEUR gewinnsteigernd aufgelöst werden. Aufgrund der relativ günstigen Rahmenbedingungen konnte die zu erzielende Verkaufsmarge auf einem stabilen Niveau gehalten werden. Durch ein geschicktes Devisenmanagement konnte darüber hinaus die Rohmarge nochmals minimal verbessert werden. Der Jahresgewinn vor Steuern beträgt im Geschäftsjahr 5.223 TEUR (Vorjahr 2.618 TEUR) Die durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl wurde planungsgemäß auf 48 Angestellte (Vorjahr 43) erhöht. Durch die Personalaufstockung sowie durch Sonderprämienzahlungen stiegen die Personalaufwendungen auf 2.922 TEUR (Vorjahr 2.498 TEUR). Die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich leicht um 5,4% zum Vorjahr und die variablen Kosten wie z.B. Frachten, Verpackung, Boni und Marketingaufwendungen wurden in angemessenem Rahmen zur Umsatzentwicklung gesteigert. 2. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen im Wesentlichen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Zu erwartende Forderungsverluste durch insolvente Kunden sind aufgrund vorhandener Warenkreditversicherung nur in sehr geringem Rahmen ergebnisrelevant. Unsere Absatzgeschäfte wurden fast ausschließlich durch eine Eigenfinanzierung bzw. durch Lieferantenkredite (Zahlungsziele) bedient. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 41,9% (Vorjahr: 45,6%) der Bilanzsumme. Die Reduzierung gegenüber dem Vorjahr ist Resultat einer besseren Eigenkapitalausstattung. Liquidität 1. Grades = 9,0 = liquide Mittel / kurzfristige Verbindlichkeiten x 100 723.500,- EUR / 8.012.195,- EUR x 100 Liquidität 2. Grades = 100,0 = (liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) / kurzfristige Verbindlichkeiten x 100 (723.500,-EUR + 7.287.194,- EUR) / 8.012.195,- EUR x 100 Liquidität 3. Grades = 186,7 = (liquide Mittel + kurzfristige Forderungen + Vorräte) / kurzfristige Verbindlichkeiten x 100 (723.500,- EUR + 7.287.194,- EUR + 6.951.215,- EUR) / 8.012.195,- EUR x 100 Die Liquiditätslage ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Als Reserve für kurzfristige Liquiditätsengpässe stehen zwei Banken-Kreditlinien zur Verfügung, welche im abgelaufenen Geschäftsjahr nur selten in Anspruch genommen wurden. Die Rücklagen der Kommanditisten sind in angemessener Höhe bereits in den Vorjahren gebildet worden und erhöhten sich gemäß Gesellschafterbeschluss vom 09.12.2016 nochmals um 800 TEUR. Die Xilence GmbH, an welcher die Listan GmbH & Co. KG seit der Gründung im September 2013 eine Mehrheitsbeteiligung hält, erreichte im Jahr 2016 erstmals ein positives Jahresergebnis. 3. Vermögenslage Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen: die bilanzielle Eigenkapitalquote unter Berücksichtigung der Rücklagen beträgt 46,7% (Vorjahr 37,2%) und liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die Erhöhung resultiert ursächlich aus der Umsatzsteigerung und der daraus folgenden Gewinnverdoppelung im Berichtsjahr. Insgesamt hat sich das Eigenkapital von 4.788 TEUR auf 7.915 TEUR erhöht. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unseres ausgewogenen Finanzierungsmanagement für sehr stabil. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung orientieren wir uns an den Kennzahlen Eigenkapitalrendite, Gesamtkapitalrendite und den Cash Flow.
III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. IV. Prognosebericht Im letzten Geschäftsjahr haben wir unsere starke Marktposition erneut gefestigt. Mit unserem aktuellen Produktportfolio sowie geplanten Produktneueinführungen sehen wir uns auch für das Jahr 2017 gut aufgestellt. Es wird eine weitere Aufstockung des Personals um ca. 5 Mitarbeitern angestrebt. Die an unserem deutschen Hauptstandort Glinde angemietete Bürofläche soll im Laufe des Geschäftsjahres um 367 m2 erweitert werden. Wir erwarten insgesamt für das Geschäftsjahr 2017 eine Umsatzsteigerung von 14,5%. Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz soll planungsgemäß um weitere 3% steigen. Es wird angestrebt, die prozentuale Rohmarge auf dem Vorjahresniveau zu halten. Wir planen für das Geschäftsjahr 2017 einen Betriebsgewinn in Höhe von 4,8 Millionen Euro. Damit liegt unsere Prognose moderat über dem um Sondereffekte bereinigten Vorjahreswert.
Zusätzlich zu den oben genannten Prognosen sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Ein besonders branchentypisches Risiko stellt die geografische Lage der Produktionsstätten in konzentrierter Form im asiatischen Raum dar. In der Vergangenheit gab es bereits bei einzelnen PC-Bauteilen nach Überflutungen oder Erdbeben längerfristige Produktionsengpässe für den Weltmarkt. Abgesehen von geopolitischen Spannungen um Nordkorea, erachten wir die für uns relevanten Beschaffungsregionen China und Taiwan aktuell politisch als stabil. Die Wettbewerbsrisiken haben insgesamt aufgrund einer fortgesetzten Marktkonzentration der Branche zugenommen. Für unser Unternehmen attestieren wir nach eigenen Analysen diesbezüglich eher ein ausgeglichenes Verhältnis der Risiken und Chancen. Unsere Waren-Beschaffungsgeschäfte werden ausschließlich in US Dollar getätigt, sodass permanent ein Wechselkursrisiko für die Margenentwicklung besteht. Durch ein Währungssicherungsmanagement mit strukturierten Devisengeschäften wird das bestehende Risiko laufend minimiert. Hinsichtlich einer langjährigen starken Marktposition in Europa sehen wir uns für kommende Herausforderungen am Markt gut gerüstet. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität mit einer hohen Eigenkapitalquote sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden könnten. Die Überwachung erfolgt u.a. durch eine wöchentlich erstellte Liquiditätsplanung. Wir bieten sämtliche Produkte ausschließlich für den Desktop-PC Markt an. Seit mehreren Jahren konkurriert dieser Bereich mit mobilen Geräten in unterschiedlichen Formen. Nach unserer eigenen positiven Einschätzung wird unser Absatzgebiet über die nächsten Jahre weiterhin stabil bleiben. 2. Chancenbericht Aufgrund unserer starken Marktposition in Deutschland, sehen wir weiterhin gutes Entwicklungspotenzial, unsere Umsätze auch in anderen Ländern auszubauen. Besonderer Wert wird hierbei von unserem Unternehmen auf die Produktkonzeption, Design und Qualitätskontrolle im eigenen Land gelegt. Durch mögliche Sortimentserweiterung in den Produktbereichen PC-Gehäuse und PC-Wasserkühlung gibt es noch weiteres Potenzial für ein stärkeres Umsatzwachstum. Positive Erwartungen legen wir in die gerade beginnende Entwicklung der "Virtual Reality" in der Computerbranche. Diesbezüglich wäre noch Potenzial vorhanden einen stagnierenden PC-Desktop-Markt neu zu beleben. Erste positive Umsatz-Auswirkungen sind allerdings erst mittelfristig in 2-5 Jahren möglich. 3. Gesamtaussage Die Überwachung von unternehmerischen Risiken wird durch die Unternehmensleitung persönlich laufend durchgeführt. Folgende Risiken werden gesondert überwacht (Umfeld- und Branchenrisiko, unternehmensstrategische Risiken, leistungswirtschaftliche Risiken, Personalrisiken, finanzwirtschaftliche Risiken, Währungsrisiken). Aus heutiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden, bzw. die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen Risiken erkennbar. Vor dem Hintergrund eines umfassenden Marketing-Managements betrachten wir unser Unternehmen als gut vorbereitet, um auf alle Marktveränderungen jederzeit angemessen reagieren zu können. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt unsere Geschäftsleitung eine konservative Risikopolitik. Unser Unternehmen finanziert sich ausschließlich mittels Eigenkapital, Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Zum Bilanzstichtag 31.12.2016 weisen sämtliche Bankkonten ein Guthaben aus. Desgleichen bestanden keine Darlehensverbindlichkeiten im kurz- und langfristigen Bereich. Im wöchentlichen Rhythmus wird ein Liquiditätsplan mit allen nennenswerten Zahlungsbewegungen erstellt, welcher es uns erlaubt frühzeitig auf eventuelle Liquiditätsengpässe zu reagieren. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht diesbezüglich eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Zwecks Minimierung von Kursrisiken bei Lieferantenverbindlichkeiten in USD bedienen wir uns der Hilfe von Devisentermingeschäften. Zum Bilanzstichtag 31.12.2016 weisen wir diesbezüglich Sicherungen in Höhe von ca. 7,0 Millionen USD bei entsprechenden Fremdwährungsverbindlichkeiten in Höhe von rund 6,5 Millionen USD aus. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Die Listan GmbH & Co. KG verfügt über keine Zweigniederlassungen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaft geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Neudefinition der Umsatzerlöse wurde gem. Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) erheblich ausgeweitet. Eine Auswirkung für die Gesellschaft ergab sich hieraus nicht, so dass die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr gewahrt werden konnte. Im Berichtsjahr wurden Anteile an einer inländischen GmbH vom Posten "Beteiligungen" in den Posten "Anteile an verbundene Unternehmen" umgegliedert. Die Voraussetzungen für den Ausweis im Posten "Anteile verbundene Unternehmen" lagen bereits im Vorjahr vor. Der Posten weicht somit von der Darstellung des Vorjahres ab. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte auf vorsichtige kaufmännische Art und Weise mit dem Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der Umrechnungskurs betrug 1 EUR = 1,0541 USD Bei Deckung durch Termingeschäfte war darüber hinaus der Terminkurs maßgebend. Bewertungseinheiten Sofern die Voraussetzungen des § 254 HGB erfüllt waren, wurden schwebende Geschäfte und mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen mit Finanzinstrumenten zum Ausgleich gegenläufiger Zahlungsströme zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst und nach der Einfrierungsmethode entsprechend bilanziert. Zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung betrug der Wert aus Einkaufskontrakten in Fremdwährung aus schwebenden Geschäften und mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarteten Transaktionen 7,3 Mio. US $. Zur Absicherung von Wechselkursrisiken im Wareneinkauf werden derivative Finanzinstrumente in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt. Basiswert und Währung sind bei Grund- und Sicherungsgeschäft identisch, daher werden sich die Wertentwicklungen bzw. Zahlungsströme voraussichtlich ausgleichen (§ 285 Nr. 23a HGB). Der Wert der Fremdwährungszahlungsströme aus den Einkaufskontrakten übersteigt den Wert der gegenläufigen Fremdwährungszahlungsströme aus den Sicherungsgeschäften um 1,8 Mio. US $, so dass kein Währungskursrisiko aus den Sicherungsgeschäften zum Bilanzstichtag besteht (§ 285 Nr. 23c HGB). Die Grund- und Sicherungsgeschäfte umfassen einen Zeitraum von ca. vier Monaten (§ 285 Nr. 23b HGB). Sicherungsgeschäfte in Höhe von 3 Mio. Euro US $, denen kein Einkaufskontrakt zugeordnet wurde, wiesen einen vorteilhafteren Sicherungskurs als den Stichtagskurs auf, so dass für diese Sicherungsgeschäfte keine Drohverlustrückstellungen gebildet wurden. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 1.290.724,26 Euro Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.651.403,59 Euro Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen: Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden fünf Jahre festgelegt. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % aller Anteile:
Derivative Finanzinstrumente Es wurden Devisensicherungsgeschäfte zur Sicherung des US-Dollarkurses mit der Bank abgeschlossen. Da auf diese Geschäfte bisher keine Zahlungen geleistet wurden, erfolgt entsprechend kein Bilanzausweis. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 3.518,00 (Vorjahr: EUR 6.975,00). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 113.951,86 (Vorjahr: EUR 0,00). Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Ausschüttungssperre Zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres wurde ein ausschüttungsgesperrter Betrag auf Grund aktiver latenter Steuern in Höhe von 29.369 Euro ausgewiesen. Die Auszahlung des anteiligen Betrages an einen Kommanditisten in Höhe von 7.342 Euro führte in gleiche Höhe zum Aufleben der Außenhaftung zum Stichtag. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungen enthalten.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 8.012.195,01 (Vorjahr: EUR 7.030.318,96). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 547.312,15 (Vorjahr: EUR 1.036.339,38). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 465.865,22 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 1.364,89 enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 48,00 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die persönlich haftende Gesellschafterin LISTAN Verwaltungs-GmbH, Sitz in Glinde, vertreten durch ihre alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer geführt: Erster Geschäftsführer: Stanislav Minkin ausgeübter Beruf: Kaufmann Weitere Geschäftsführer: Oleg Ushkats ausgeübter Beruf: Kaufmann Weitere Geschäftsführer: Elina Gorborova ausgeübter Beruf: Kauffrau Gesellschafter Folgende Gesellschaften sind persönlich haftende Gesellschafter: Listan Verwaltung GmbH, mit Sitz in Glinde Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung Gezeichnetes Kapital: 90.000,00 Euro Vorgänge von besonderer Bedeutung Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 4.509.052,61 Einschließlich des zu berücksichtigenden Bilanzgewinns ergibt sich ein Betrag von EUR 4.509.052,61 der zu verwenden ist. In die Rücklagen werden EUR 800.000,00 eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von EUR 3.709.052,61 vorgesehen. Auf neue Rechnung werden EUR 0,00 vorgetragen. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Glinde, den 03.02.2017 gez. Stanislav Minkin gez. Oleg Ushkats gez. Elina Gorborova Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.02.2017 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LISTAN-GmbH & Co. KG, Glinde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 10. Oktober 2017 SKN
Schlarmann, Kilian, Niemeyer GmbH
gez. Roland Kilian, Wirtschaftsprüfer gez. Gerold Winter, Wirtschaftsprüfer |
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