Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 172120
Eingetragen
19.11.2021
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von ArbeitskräftenErbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen im Umfeld der Personalsuche, Personalauswahl sowie der Personaladministration sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Umfeld des Personalmarketings und der Personalentwicklung, sowie die Durchführung von Kundenprojekten, unter anderem durch Vergabe von Aufträgen an Unterauftragnehmer.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ronny Weigler
seit 25.11.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Andreas Brück
seit 16.3.2022
Geschäftsführer
Tillmann Dr. Eufe
seit 19.11.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
75.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Krongaard GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen

a. Das Unternehmen

Die Krongaard GmbH ist einer der führenden Dienstleister für die Suche, Beauftragung und Einsatzorganisation hochqualifizierter, selbständiger ProjektexpertInnen. In allen Branchen stellt die Krongaard GmbH ihren Kunden, die vom Mittelstand bis zum international agierenden Großkonzern reichen, den Zugang zu ExpertInnen für zeitlich begrenzte Projektaufgaben sicher.

Schwerpunkte der Projekte sind u.a. technologiegetriebene Veränderungsprojekte, wie die digitale Transformation bestehender Prozesslandschaften und die Konzeption und Umsetzung vieler anderer in Projekten organisierter Vorhaben, für die Unternehmen schnell und passgenau kompetente Beratung benötigen. Signifikante Projekttreiber sind dabei neben der Umsetzung von Anforderungen aus regulatorischen Veränderungen auch die Beratung und Umsetzungsunterstützung in aktuellen Fokusthemen wie der Cloud Transformation, Data & Analytics oder Cyber Security, aber auch weniger technologiegetriebener Änderungen, wie die Umstellung globaler Lieferketten oder die Umstellung auf die neue Arbeitswelt.

Die Consultants der Krongaard GmbH im Vertrieb sind in konstantem Austausch mit ihren Kunden, um frühzeitig über anstehende Projektaufgaben informiert zu sein und sich auf aufkommende Bedarfe einstellen zu können. Um größtmögliche Kundennähe in den unterschiedlichen Regionen zu gewährleisten, hat das Unternehmen unselbständige Niederlassungen an den Standorten Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München aufgebaut. Key Account Teams betreuen mit mehreren MitarbeiterInnen die bedeutendsten Großkunden, darunter einige der größten deutschen Banken, Versicherungen, Energieversorger, Handels- und Industrieunternehmen.

b. Absatzmärkte

Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in Deutschland. Einzelne Projekte erstrecken sich über Einsätze in mehreren europäischen Ländern.

c. Marktposition

Der Markt spezialisierter Personaldienstleistungen im hochqualifizierten Segment ist stark fragmentiert. Die Marktteilnehmer sind in der Regel auf einen oder wenige bestimmte Qualifikationsbereiche, Branchen oder Vertragsformen spezialisiert. Im Segment hochqualifizierter, selbständiger ExpertInnen nimmt die Krongaard GmbH eine führende Position ein, die sich im Zuge gestiegener Complianceanforderungen der Kunden weiter verfestigt hat. Unser Anspruch, als Compliance- und Qualitätsführer für bestmögliche Umsetzung komplexer Regelwerke zu sorgen, findet bei unseren Kunden hohe Anerkennung.

Mit unserem Ansatz des "Freelance Enabled Consulting" vernetzen wir anspruchsvolle Projekte mit höchstmöglich qualifizierten selbständigen ExpertInnen und auch kleinen Boutique-Beratungen im deutschen Markt. Ganz im Sinne unserer Vision: "We drive progress by delivering the ecosystem of top-tier experts".

Krongaard hat sich dabei im Laufe der vergangenen 15 Jahre einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Nachhaltiges, konstantes Wachstum, Fokus auf Kundenorientierung und höchste Qualität haben das Bild des Unternehmens geprägt.

d. Marktumfeld

Wir sehen die Makrotrends, die unsere Dienstleistung so relevant machen, weiterhin sehr stark in der Wirkung. Dazu zählen vor allem:

1.

Der Trend zur Arbeitsorganisation in Projektform mit punktueller Ergänzung durch hochqualifizierte externe Kräfte. Diese Art der Organisation ist beispielsweise sehr präsent in der agilen Arbeitsweise

2.

Durch mehr Komplexität in der Technologiewelt gibt es immer mehr Spezialisierung und Nischenkompetenzen, die intern nicht abgebildet werden können oder sollen. Diese werden zunehmend durch externe Experten abgedeckt

3.

Der Strom an Thementreibern (z.B. Integration von KI Lösungen in bestehende Services, weiterhin Cloud Computing, IT Security in neuer Systemwelt, große Anzahl neuer Regulierungsvorhaben (Lieferkettengesetz, ESG, etc.) ist ungebrochen und die Schnelligkeit in der diese Veränderungen auf die Organisationen zukommen, nimmt zu

4.

Der Fachkräftemangel wird sich weiter verschärfen. Alleine schon durch den demografischen Wandel. Geschätzte 20 % der IT Workforce gehen in den nächsten 5-10 Jahren in den Ruhestand. Es zeichnet sich nicht ab, dass in Deutschland absehbar Maßnahmen getroffen werden, um diesen Mangel durch gezielte Einwanderung auszugleichen

5.

Gleichzeitig steigt der Wunsch vieler hochqualifizierter Arbeitnehmer nach selbstbestimmter Arbeit und Monetarisierung von stark nachgefragten Fähigkeiten. Dieser Trend zum Freelancing lässt sich noch stärker in den USA beobachten, was oft ein Frühindikator für europäische Entwicklungen ist

Wir sehen auch in Zukunft keinen Abbruch dieser Trends und sehen die Krongaard GmbH in diesem hochspezialisierten Markt weiterhin hervorragend positioniert.

Krongaard ist somit top positioniert mit Fokus auf High Level Experten in IT, Fachberatung und der oft nachgefragten Verbindungsfunktion beider Seiten.

Das Jahr 2023 war geprägt vom Einfluss mehrerer anhaltender und neuer Krisen. So wirkte sich vor allem im ersten Halbjahr der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und die damit verbundenen steigenden Preise weiterhin negativ auf die Inflation aus.

Außerdem entstand mit dem Überfall der Hamas auf Israel und der israelischen Reaktion darauf ein weiteres Krisengebiet mit Einfluss auf die westlichen Staaten und somit auch auf die Planungssicherheit der deutschen Unternehmen. Vorausschauend birgt vor allem die anstehende US-Wahl große Unsicherheit über eine mögliche Neuordnung der geopolitischen Sicherheitsarchitektur.

Die daraus entstehende wirtschaftliche Unsicherheit und der kurze Planungshorizont führen in einigen Fällen dazu, dass Kunden Investitionen in Veränderungsprojekte aufschieben oder diese insgesamt absagen.

Die Veränderungen für Unternehmen, die sich aus solchen Krisen ergeben, sind gleichzeitig wiederum Katalysatoren für Veränderungsbedarf. Und auch in diesen Herausforderungen zeigt sich wieder welch immense Bedeutung der Zugang zu spezialisiertem Wissen auf Zeit hat, damit Unternehmen schnell auf diese Veränderungen reagieren können.

Selbständige ExpertInnen haben in unzähligen Fällen Unternehmen geholfen, in kürzester Zeit Geschäftsmodelle anzupassen, Lieferketten umzubauen, Risikobewertungen auf- oder umzubauen und weiterhin etliche Prozesse zu digitalisieren und damit Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Durch die Veränderungen zu remote- und hybriden Arbeitsmodellen wurde auch deutlich, wie zielgerichtet und einfach das Know-How selbständiger ExpertInnen in Projekten genutzt werden kann.

Bei der Gewinnung neuer Spezialisten und Partner ist die Konkurrenz um qualifizierte Ressourcen nach wie vor hoch. Im deutschen Markt, in dem die Entwicklung selbständiger Wissensarbeit im europäischen Vergleich immer noch am Anfang einer langen Entwicklung steht, trifft im skizzierten Marktumfeld eine begrenzte Anzahl von hochqualifizierten Spezialisten auf eine hohe Nachfrage.

Bei der Auswahl geeigneter Partnerunternehmen ist für selbständige Spezialisten dabei eine Reihe von Faktoren wie ein breiter Zugang zu passgenauen Projekten bei Endkunden, ein starkes Netzwerk, langjährige Erfahrung in den Teams sowie eine starke Bonität ausschlaggebend. Dabei nutzen Unternehmen verstärkt das Wissen von Krongaard, um ihre Complianceprozesse für den rechtssicheren Einsatz von selbständigen Beratern zu optimieren.

Beim bereits thematisierten Modernisierungsbedarf im Bereich der rechtlichen Rahmenbedingungen für selbständige ExpertInnen waren und sind wir im Rahmen unserer Aktivitäten im Bundesverband für selbständige Wissensarbeit aktiv, um im Dialog mit Politik, der Rentenversicherung, Partnerverbänden und Unternehmen Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren und zu erarbeiten.

2. Wirtschaftsbericht

a. Geschäftsverlauf und Lage

Mit einem Rückgang des Rohergebnisses von 8,3 % auf 26.682 T€ für das Geschäftsjahr 2023 konnten wir das konstante Wachstum der letzten 15 Jahre der Firmengeschichte nicht fortsetzen.

Besonders mit Blick auf den Postcorona Stau an Projekten und der damit verbundenen positiven Nachfrage der Jahre 2021 und Anfang 2022, ist die Akquise neuer Projekte in 2023 herausfordernder geworden.

Gleichzeitig haben wir es nicht geschafft, den Beraterstamm bei einigen wichtigen Kunden zu halten. Vor allem dann nicht, wenn erfahrene Kollegen uns verlassen haben. Darauf aufbauend haben wir unser Onboarding Programm weiter optimiert und freuen uns, auch vermehrt neue Mitarbeiter mit Branchenerfahrung an Bord zu nehmen.

Außerdem setzt sich der Trend vieler selbstständiger Berater fort, mehrere Projekte gleichzeitig zu begleiten. Das ist für die Berater durch die größtenteils Remote geleistete Arbeit möglich, bedeutet für uns aber einen höheren Aufwand für den gleichen Ertrag, da der Aufwand pro Berater zunimmt.

b. Ertragslage

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag mit 6.153 T€ gut 40 % unter dem Vorjahresergebnis. Neben dem Rückgang des Rohergebnisses resultiert dieser Ergebnisrückgang auch aus Investitionen in die Zukunft Krongaards. So haben wir im Jahr 2023 erhebliche Ressourcen in die Weiterentwicklung unserer Systeme investiert, die Marke Krongaard sowohl für Kunden als auch für potentielle Mitarbeiter weiterentwickelt und weiterhin in neue Kollegen investiert.

Die Anzahl der MitarbeiterInnen (Headcount) stieg von durchschnittlich 164 in 2022 auf durchschnittlich 175 in 2023, was einer Steigerung von 6,7 % entspricht.

Damit einhergehend stiegen auch die Aufwendungen für Personal um ca. 7,8 % auf 13.654 T€. Der sonstige betriebliche Aufwand ist um 14,2 % gestiegen, maßgeblich bedingt durch erhöhte Werbekosten, erhöhte Mieten für teils größere und attraktive Büros und die Weiterentwicklung unserer Systeme.

c. Finanz- und Vermögenslage

Die Krongaard GmbH ist vorwiegend eigenkapitalfinanziert. Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine direkten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und das Unternehmen verfügt über eine gesicherte Liquiditätssituation.

Durch das gegenüber Vorjahr rückläufige Rohergebnis ging die Summe der offenen Forderungen wie auch Verbindlichkeiten aus dem operativen Projektgeschäft im Vergleich zum Vorjahr zurück. Durch den Ergebnisabführungsvertrag veränderte sich das Eigenkapital nicht. Dadurch ging die Bilanzsumme um 6 % zurück und beträgt zum Jahresabschluss 2023 21.588 T€.

Entsprechend verbesserte sich die Eigenkapitalquote leicht und liegt bei 32,7 %.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist unverändert positiv und hat sich im Vergleich zum Vorjahr wegen geringerer erforderlicher Tilgungen von Verbindlichkeiten verbessert.

d. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als Steuerungsgrößen nutzen wir u.a. den Rohertrag pro Mitarbeiter

In und die Rohergebnisrendite, die für das Jahr 2023 bei 23,1 % (Rohergebnis/Umsatz) liegt (Vorjahr 35,9 %). Dieser Rückgang resultiert aus dem Rückgang des Rohergebnisses bei gleichzeitig steigenden Aufwendungen. Inzwischen sind Maßnahmen getroffen worden, um diese wieder in eine bessere Relation zum Rohergebnis zu bringen und gleichzeitig in Wachstum investieren zu können.

Da der Großteil der Kunden aus finanzstarken und zuverlässigen Top-500 Unternehmen besteht, erfolgen Zahlungen in der Regel gemäß den vertraglich vereinbarten Vorgaben. Zum Stichtag 31.12.2023 waren keine nennenswerten Forderungspositionen mit signifikanter Überfälligkeit zu verzeichnen.

e. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als stabil ein. Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel und Kundenforderungen gedeckt, darüber hinaus besteht mit einer unserer Hausbanken ein fest vereinbarter Kreditrahmen, der jedoch auch 2023 nicht in Anspruch genommen werden musste.

Unser Finanzmanagement ist hochgradig automatisiert und optimiert, Forderungen werden unmittelbar nach Leistungserbringung in Rechnung gestellt und können im Regelfall innerhalb der vertraglich vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt werden. Verbindlichkeiten können und werden stets innerhalb der Zahlungsfristen beglichen.

Seit Ende 2021 agiert die Krongaard GmbH als Tochter der Krongaard Verwaltungs GmbH, welche spezifische Management Services für die Tochter erbringt. Dieser Schritt wurde im Rahmen der Partnerschaft mit Maxburg Capital Partners und einer Änderung der Gesellschafterstruktur vollzogen und hat sich seitdem eingespielt und bewährt.

Mit diesem Schritt wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die auf der langjährigen Erfolgsgeschichte von Krongaard aufbauenden ambitionierten Pläne gemeinsam mit einem weiteren finanzstarken Gesellschafter zu erreichen. Durch die Partnerschaft mit Maxburg Capital Partners erhält Krongaard Zugang zu einem leistungsstarken Netzwerk, Möglichkeiten neuer Wachstumsfinanzierung und weiteres Know-How bei der nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens zu einem der marktführenden Dienstleister in unseren Zielmärkten.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a. Prognose

Wir gehen davon aus, dass sich der unter (1.d) beschriebene Trend zur projektbasierten Form des Arbeitens weiter verfestigt und erweitert. Durch die zunehmend schnelle technologische Entwicklung und die großen makroökonomischen Veränderungen sind innovative Unternehmen darauf angewiesen, schnell, präzise und mit interdisziplinären Teams aus externen und internen Spezialisten reagieren zu können. Dieser Trend wird oft auch im Zuge des agilen Arbeitens genannt.

Hinzu kommt der demographisch getriebene Fachkräftemangel, der es in Teilen erzwingt, zumindest übergangsweise selbstständige ExpertInnen einzusetzen, bis ein Unternehmen diese Expertise auf dem Arbeitsmarkt findet.

Ebenfalls ist erkennbar, dass die selbständige Form des Arbeitens auf viele Menschen einen großen Reiz ausübt. Gerade in den wissensbasierten Berufen starten heute viele berufserfahrene Menschen in die Selbständigkeit, die diese Form des Arbeitens neu für sich entdeckt haben, und bei allen Risiken die damit verbundenen Freiheiten stark schätzen. Gefragt sind hochprofessionelle Dienstleister, die die wachsende Gruppe selbständiger ExpertInnen und die Projektwelt in Unternehmen zusammenführen.

Die Positionierung der Krongaard GmbH als Dienstleister in den absoluten Spezialisten-Segmenten ist sehr gut, hier haben wir eine exzellente Ausgangslage für ein erneutes Wachstum geschaffen. Es ist zunehmend zu spüren, dass Unternehmen sich aktiv an Krongaard wenden, wenn es um die Besetzung herausfordernder Projektrollen geht.

Durch Investitionen in die Gewinnung neuer MitarbeiterInnen, die Marke Krongaard, Digitalisierung und Automatisierung, Personalentwicklungsmaßnahmen und viele weitere Einzelmaßnahmen haben wir die starke Basis für die Rückkehr zu weiterem Wachstum in den kommenden Jahren gestärkt.

Gleichzeitig sehen wir uns mitten in einer Phase, in der durch multiple Krisen und entsprechend schwierige Planbarkeit, aber auch nachgewiesenermaßen sich verschlechternde wirtschaftliche Umstände, viele unsere Kunden sehr vorsichtig in neue Projekte und damit auch in beratende Ressource investieren. Wann diese Phase zu Ende geht und die Anstauung von zurückgehaltenen Projektinvestitionen möglicherweise zu einem starken Anstieg der Nachfrage für unsere Dienstleistung führt, ist nicht eindeutig abzusehen.

Darauf haben wir reagiert, indem wir Anfang 2024 Mitarbeiter in den Corporate Functions reduziert haben und unser Mitarbeiterwachstum zunächst nur in der Vertriebsorganisation erfolgt. Außerdem werden sich einige Einmalkosten aus dem Jahr 2023 in 2024 nicht wiederholen.

Die Umsatz- und Ergebnisprognose aus dem Lagebericht 2022 wurde im Jahr 2023 durch vor allem zwei Gründe verfehlt. Erstens haben wir es nicht geschafft, genügend neue Sales Kollegen erfolgreich zu machen und zweitens ist die Marktlage angespannter als noch Anfang 2023 abzusehen war, bzw. ist die Erholung nicht wie erwartet eingetreten.

Für 2024 rechnen wir mit einem geringfügigen Rückgang des Rohergebnisses. In der ersten Jahreshälfte werden wir daran arbeiten, die Anzahl der von uns in Projekten platzierten Berater zu erhöhen, um dann in der zweiten Jahreshälfte wieder in ein Wachstum zu kommen.

Gleichzeitig bedeutet dieser Plan, am Ende des Jahres 2024 eine genügend große Basis an Beratern im Projekt geschaffen zu haben, die uns für das Jahr 2025 wieder zu gewohnt zweistelligem Wachstum führen wird.

Aufwandsseitig haben wir Anfang 2024 deutliche Maßnahmen umgesetzt, um die Corporate Functions Organisation an das Niveau der Aktivitäten und des Umsatzes anzupassen und um Raum für Investitionen in Wachstum zu schaffen.

Insgesamt erwarten wir für 2024 ein etwas niedrigeres Jahresergebnis als in 2023.

b. Risiken und Chancen

In unseren Risikomanagementprozessen werden die identifizierten Risikobereiche in regelmäßigen Abständen nach möglichen Konsequenzen und Eintrittswahrscheinlichkeiten bewertet.

Neben den latenten, geschäftstypischen Risiken wie Nachfragerückgang, durch eine sich deutlich eintrübende Konjunktur und damit einhergehende nachlassende Investitionstätigkeit unserer Kunden, schauen wir insbesondere auf die folgenden Bereiche:

Liquiditäts- und Zahlungsausfallrisiken: Hier sehen wir durch die breite Verteilung auf ein umfangreiches Kundenportfolio und den starken Schwerpunkt im Bereich höchst solventer Top-500 Unternehmen grundsätzlich ein sehr geringes Risiko. Der Umsatzanteil der 5 größten Kunden liegt deutlich unter 20 %.

Die Einhaltung von Zahlungszielen wird konsequent überwacht und eine umfassende Liquiditätsanalyse sowie -planung sichert, dass Verpflichtungen immer fristgerecht bedient werden. In diesem Punkt entwickeln wir auch in 2024 unsere Systeme weiter, um noch gezielter und schneller auf Unregelmäßigkeiten zu reagieren und damit unser Working Capital zu stärken.

IT Risiken: Die Krongaard GmbH ist davon abhängig, dass MitarbeiterInnen in allen Bereichen des Unternehmens auf sichere, hochverfügbare IT Systeme zugreifen können. Der Systembetrieb ist teilweise an einen externen IT Dienstleister in Hamburg vergeben, größtenteils werden Anwendungen jedoch bei marktführenden Anbietern von Cloud Infrastruktur gehostet.

Mit Investitionen in neue Software und laufendem Screening des Marktes zu innovativen Neuerungen sehen wir uns hier auch für die Zukunft gut aufgestellt. Das Ausfallrisiko unserer Kernsysteme schätzen wir als äußerst gering ein, was uns aber nicht daran hindert, weiterhin die MitarbeiterInnen z.B. in Bezug auf Phishing Attacken zu sensibilisieren.

Personalrisiken: Die Leistungsfähigkeit der Krongaard GmbH hängt von hervorragend qualifizierten, motivierten MitarbeiterInnen ab. Unser Führungskonzept basiert auf hoher gegenseitiger Wertschätzung und wir arbeiten konstant daran, dass sich MitarbeiterInnen nicht nur heute in Aufgabe und Unternehmen wohl fühlen, sondern mit einem guten Mix aus Karriereperspektiven, persönlichem Wachstum, Förderung, Entlohnung und Wir-Kultur auch zukünftig gern im Unternehmen arbeiten. Für das weitere Wachstum ist es essentiell, talentierte und gut ausgebildete neue MitarbeiterInnen für das Unternehmen zu begeistern. Dieses Risiko ist durch den demographischen Wandel tendenziell steigend. Daher investieren wir weiter in unsere Kultur und die Entwicklung unserer MitarbeiterInnen, indem wir unsere Werte vorleben und in jeder Handlung verankern.

Veränderungen in der Gesetzgebung, Regulatorische Risiken: Die Veränderung der Arbeitswelt im Zuge der digitalen Transformation ist auch politisch ein großes Thema. Mittlerweile hat auch die Politik die Bedeutung selbständiger ExpertInnen in einer agilen, projektbasierten Wirtschaft erkannt. Wie bereits in (1.d) erwähnt, engagieren wir uns als Unternehmen, zusammen mit unseren Kunden und im Rahmen der Verbandsarbeit, um im politischen Dialog Verbesserungen für eine sich verändernde Arbeitswelt aufzuzeigen

Alles in allem sehen wir für die kommenden Jahre wieder einen starken Wachstumstrend im Bereich der projektbasierten Arbeitswelt und eine stetig steigende Nachfrage nach hochqualifizierten ExpertInnen auf Zeit.

Die Krongaard GmbH ist in einer sehr guten Ausgangslage, um von dieser Entwicklung zu profitieren und die sich bietenden Chancen zu nutzen.

 

Hamburg, 19. April 2024

Philip Rüping, Geschäftsführer

Andreas Brück, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 751.808,13 719.272,64
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.763,51 11.512,40
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.763,51 11.512,40
II. Sachanlagen 747.044,62 707.760,24
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 747.044,62 609.404,82
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 98.355,42
B. Umlaufvermögen 20.537.366,47 21.982.580,68
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.530.095,40 16.378.235,39
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 19.979,71
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.007.271,07 5.604.345,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 299.121,55 167.118,04
Summe Aktiva 21.588.296,15 22.868.971,36

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.058.890,91 7.058.890,91
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 75.000,00 75.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
II. Kapitalrücklage 375.000,00 375.000,00
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 7.500,00 7.500,00
IV. Bilanzgewinn 6.601.390,91 6.601.390,91
davon Gewinnvortrag 6.601.390,91 6.601.390,91
B. Rückstellungen 1.003.121,01 1.869.752,81
C. Verbindlichkeiten 13.526.284,23 13.937.447,64
davon gegenüber Gesellschaftern 2.579.064,36 2.417.380,41
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 2.880,00
Summe Passiva 21.588.296,15 22.868.971,36

Angaben unter der Bilanz

Auszug aus der Niederschrift über eine Gesellschafterversammlung der Krongaard GmbH

1. Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit einer Bilanzsumme von EUR 21.588.296,15 und einem Jahresüberschuss von EUR 0,00 wird festgestellt.

2. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns

Es wird beschlossen, den in der Bilanz des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.601.390,91 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, 12. September 2024

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 26.682.463,72 28.897.219,51
2. Abschreibungen 247.487,91 257.010,42
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 247.487,91 257.010,42
3. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.628.859,24 5.803.596,50
4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 597,44 206.652,28
davon sonstige Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen 0,00 206.645,84
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 23,72
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -38.581,30 56,60
7. Ergebnis nach Steuern 6.191.209,11 10.378.476,63
8. sonstige Steuern 8,00 1.088,00
9. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -6.191.201,11 -10.377.388,63
a) aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 6.191.201,11 10.377.388,63
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Krongaard GmbH ist durch Umwandlung im Wege des Formwechsels der Krongaard AG nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 20. Oktober 2021 entstanden. Die Umwandlung wurde am 19. November 2021 in das Handelsregister eingetragen.

Die Krongaard GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 172120 eingetragen.

Die Gesellschaft wendet die neuen Größenklassen gemäß § 267 HGB i.d.F. des Zweiten Gesetzes zur Änderung des DWD-Gesetzes sowie zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11. April 2024 freiwillig bereits auf das zum 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr an (Art. 93 Abs. 2 EGHGB). Damit weist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf.

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften des §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Zwischen der Krongaard GmbH und der Krongaard Verwaltungs GmbH als alleinige Gesellschafterin besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden alle Davon-Vermerke, die nicht zwingend in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen müssen, in den Anhang verlegt.

Die gesetzliche Rücklage wurde in die sonstigen Gewinnrücklagen umgegliedert.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Die Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten unter € 800,00 betragen, wurde die Sofortabschreibung nach § 6 Abs. 2 EStG gewählt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Bei den Kundenforderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch erhöhte Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Nettoforderungen Rechnung getragen.

Rückstellungen für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Erhaltene Anzahlungen werden separat zum Nennwert ausgewiesen.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 19.979,71).

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von € 312.093,14 (Vorjahr: € 286.154,35) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt und wird zu 100 % von der Krongaard Verwaltungs GmbH, Hamburg, gehalten.

Gegenüber der Gesellschafterin bestehen zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 135.553,67 (Vorjahr € 195.905,67) sowie in Höhe von € 2.579.064,36 (Vorjahr € 2.417.380,41) aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Restlaufzeit sämtlicher Verbindlichkeiten (exkl. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen) in Höhe von € 13.417.660,98 (Vorjahr € 13.836.320,77) beträgt bis zu einem Jahr.

IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen rd. T€ 10.815 an sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Mietverträge T€ 9.721 (bis zu zehn Jahren)

Leasingverträge T€ 489 (durchschnittlich drei Jahre Gesamtlaufzeit)

Lizenzverträge T€ 605

Geschäftsführer sind:

Herr Andreas Brück, Hamburg (Vertriebsleitung) und

Herr Philip Rüping, Hamburg (Kaufmännische Leitung).

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Anzahl der Arbeitnehmer belief sich im Geschäftsjahr auf durchschnittlich 175 Angestellte (Vorjahr: 164) einschließlich Geschäftsführer.

Anzahl
Geschäftsführung 2
Angestellte 173
Gesamt 175

Der Vorschlag der Ergebnisverwendung (§ 285 Nr. 34 HGB) sieht einen Vortrag auf neue Rechnung vor. Wegen des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages entfällt ein Beschluss über die Ergebnisverwendung für das laufende Geschäftsjahr.

Zur Besicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eines verbundenen Unternehmens, das alleinige Gesellschafterin des Unternehmens ist, hat die Gesellschaft ihre Forderungen sowie das Guthaben bei einer der Geschäftsbanken an die Kreditgeber abgetreten. Zum Bilanzstichtag valutieren die Verbindlichkeiten mit 29,0 Mio. €. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme wird wegen der guten Ertragsaussichten des verbundenen Unternehmens als gering eingeschätzt.

Die Gesellschaft gehört seit dem 20. Oktober 2021 zum Konzern der RAG Stiftung, Essen, die einen Konzernabschluss gemäß § 11 ff. Publizitätsgesetz nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufstellt. Dieser wird durch Einreichung beim Betreiber des Bundesanzeigers offengelegt und kann im Unternehmensregister eingesehen werden. Die Gesellschaft wird unter Berufung auf § 296 HGB nicht konsolidiert.

 

Hamburg, 19. April 2024

Krongaard GmbH

Geschäftsführung

Andreas Brück

Philip Rüping

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchung
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Rechte 688.641,30 0,00 0,00 59.977,30 628.664,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.648.110,49 313.731,48 98.340,64 182.979,08 1.877.203,53
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 98.355,42 690,01 -98.340,64 704,79 0,00
1.746.465,91 314.421,49 0,00 183.683,87 1.877.203,53
2.435.107,21 314.421,49 0,00 243.661,17 2.505.867,53
Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Rechte 677.128,90 5.792,59 59.021,00 623.900,49
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.038.705,67 241.695,32 150.242,08 1.130.158,91
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.038.705,67 241.695,32 150.242,08 1.130.158,91
1.715.834,57 247.487,91 209.263,08 1.754.059,40
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Rechte 4.763,51 11.512,40
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 747.044,62 609.404,82
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 98.355,42
747.044,62 707.760,24
751.808,13 719.272,64

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen in einer verkürzten Fassung offengelegt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Krongaard GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Krongaard GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Krongaard GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 19. April 2024

VDG Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Kötke, Wirtschaftsprüfer

Eva-Maria Kopperschmidt, Wirtschaftsprüferin

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