Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 502402
Vorher
Hopfenschlingel GmbH, Hausbrauerei und Gaststättenbetrieb
Eingetragen
27.6.1988
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBeteiligungsgesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Erwerb, die Bebauung und die Veräußerung von Grundstücken jeder Art sowie alle damit zusammenhängenden Nebengeschäfte, ebenso die Beratung von und die Beteiligung an Unternehmen für Food- und Non - Food Artikel sowie deren Vertrieb.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Wolfgang Wühr
seit 3.8.2006
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wühr GmbH

Birkenfeld (vormals: Rastatt)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

31.12.2013 31.12.2012
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 6.810,35
II. Sachanlagen 75.011,00 153.407,00
III. Finanzanlagen 999,00 0,00
  76.010,00 160.217,35
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 0,00 70.691,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 355.032,98 212.857,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 584.717,79 465.320,82
  939.750,77 748.870,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 449,86 964,23
  1.016.210,63 910.051,82

Passiva

   
  31.12.2013 31.12.2012
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 42.253,53 -8.617,94
III. Jahresüberschuss 180.905,84 50.871,47
  274.288,56 93.382,72
B. Rückstellungen 552.056,76 528.866,10
C. Verbindlichkeiten 189.865,31 287.803,00
  1.016.210,63 910.051,82

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

A. Vorbemerkung

Die Hopfenschlingel GmbH hat im August 2013 den größten Teil ihres Anlagevermögens einschließlich der Marke "Hopfenschlingel" und ihre gesamten Vorräte an einen Erwerber veräußert.

Unverzüglich nach Verkauf wurde die Firma in "Wühr GmbH" geändert, der Sitz der Gesellschaft verlegt und der Gegenstand des Unternehmens geändert.

Der Vergleich der Zahlen des Jahresabschlusses 2013 mit denjenigen des Vorjahres ist aufgrund der Veräußerung teilweise ohne Aussagekraft. Die Darstellung der Vorjahreszahlen genügt nicht der Anforderung des § 264 Abs. 2 S.1 HGB zur Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

B. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden bis zum Veräußerungszeitpunkt zu Anschaffungskosten angesetzt. Es handelte sich um nicht abnutzbare Vermögensgegenstände.

Sachanlagen wurden bzw. werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter wurden bzw. werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgte bis zum Veräußerungszeitpunkt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die fertigen Erzeugnisse wurden bis zum Veräußerungszeitpunkt zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassten neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt.

Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

D. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Umlaufvermögen

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von € 3.136,20 (Vorjahr: € 4.111,07).

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 51.129,19 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren bewertet. Grundlegende Annahmen der Berechnung sind der Zinssatz von 4,90 %, die Lohn- und Gehaltsdynamik von 0,00 %, die Rentendynamik von 2,00 % sowie die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck, Köln 2005G.

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, den notwendigen Zuführungsbetrag aufgrund der BilMoG-Umstellung auf 15 Jahre zu verteilen. Die Zuführungsbeträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "außerordentliche Aufwendungen" erfasst. Zum Bilanzstichtag beträgt der noch nicht erfasste Zuführungsbetrag (Unterdeckung) € 114.422,03.

Im Geschäftsjahr wurde Planvermögen in Form von Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen (Finanzanlagen) und in Form von Ansprüchen aus einem Kapitaldepot mit beizulegenden Zeitwerten von € 335.424,21 mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung (Pensionsrückstellungen) von € 825.881,97 verrechnet. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen und die Ansprüche aus dem Kapitaldepot können nur zur Erfüllung der Pensionsverpflichtungen verwendet werden, da die Versicherungsleistungen an die Versorgungsberechtigten verpfändet sind.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von € 6.395,37 (Vorjahr: ./. € 29.161,53) ausgewiesen.

E. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer

Helga Wühr verantwortlich für den Bereich Finanzen
Wolfgang Wühr verantwortlich für den Bereich Technik

Anteilsbesitz

Die Angaben zu den Beteiligungsverhältnissen unterbleiben nach § 286 Abs. 3 HGB, da sie für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind.

 

Birkenfeld, den 26. Januar 2015

Helga Wühr, Geschäftsführerin

Wolfgang Wühr, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 der Wühr GmbH, Birkenfeld wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 02. Februar 2015 festgestellt und genehmigt.

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