Spectra GmbH & Co. KG

72768 Reutlingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRA 726688
Eingetragen
16.8.2011

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Spectra GmbH & Co. KG

Reutlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

für Zwecke der Offenlegung

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 148.583,65 165.104,99
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 14.142,97 21.676,41
162.726,62 186.781,40
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 98.844,17 59.057,91
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 133.979,11 150.100,29
3. Geleistete Anzahlungen 7.616,33 2.314,76
240.439,61 211.472,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 115.414,10 115.414,10
2. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.735.878,92 1.808.732,36
1.856.293,02 1.929.146,46
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 10.089.879,56 9.497.586,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.898.247,25 2.699.093,74
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 344.084,07 396.608,82
3. Sonstige Vermögensgegenstände 123.269,56 390.775,58
2.365.600,88 3.486.478,14
III. Flüssige Mittel 901.597,18 151.811,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.694,16 31.507,15
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.163.518,28 558.748,03
16.817.749,31 16.053.531,65

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kommanditkapital 500.000,00 500.000,00
II. Rücklagen 2.642.736,57 2.642.736,57
3.142.736,57 3.142.736,57
B. Rückstellungen 2.417.293,39 2.125.672,87
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 604.119,30
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 901.002,88 1.520.179,02
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.274.196,10 8.567.101,80
4. Sonstige Verbindlichkeiten 82.520,37 93.722,09
11.257.719,35 10.785.122,21
16.817.749,31 16.053.531,65

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

für Zwecke der Offenlegung

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 10.213.588,63 9.727.606,57
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.620.352,17 -4.327.805,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -819.426,11 -759.015,70
-5.439.778,28 -5.086.821,40
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -122.681,32 -110.188,35
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.333.978,56 -2.050.037,62
2.317.150,47 2.480.559,20
5. Erträge aus Beteiligungen 91.305,67 63.074,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 135.223,51 112.417,79
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.587,70 2.163,47
8. Erträge aus Zuschreibungen auf Wertpapiere 490.175,05 22.464,00
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -78.951,95 -1.172.856,23
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -44.147,32 -43.534,56
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -260.690,50 -290.493,77
340.502,16 -1.306.765,30
12. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss 2.657.652,63 1.173.793,90
13. Gutschrift auf Verrechnungskonto Gesellschafter -2.657.652,63 -1.173.793,90
14. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Spectra GmbH & Co. KG mit Sitz in Reutlingen ist beim Amtsgericht Stuttgart unter HRA 726688 eingetragen.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 wurden die Vorschriften des HGB angewendet. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften entsprechend.

Gliederungsgrundsätze

Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände

Im Geschäftsjahr 2023 wurden selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 HGB aktiviert. Die Bewertung erfolgt mit den Herstellungskosten. Die Abschreibung erfolgt ab dem Fertigstellungszeitpunkt im Geschäftsjahr 2023 über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Für Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00 wurde gem. § 6 Abs. 2a EStG im Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet.

Der Sammelposten wird im Geschäftsjahr der Bildung und in den vier folgenden Geschäftsjahren mit jeweils 20% abgeschrieben.

Finanzanlagen

Finanzanlagen, die nicht zur ausschließlichen Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen, sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Nur im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. zum niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten, Materialgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten.

Die Artikel des Vorratsvermögens mit Ausnahme derjenigen Artikel, die für einen festen Kundenauftrag beschafft wurden, werden mit einem festen altersabhängigen Schema zum Bilanzstichtag bewertet. Diejenigen Artikel, die für einen festen Kundenauftrag beschafft wurden, werden nicht abgewertet.

Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte sind in Ausübung des Wahlrechts nach § 268 Abs. 5 HGB offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden für erkennbare Einzelrisiken sowie das allgemeine Kreditrisiko Wertberichtigungen gebildet. Im Übrigen sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Nennwert ausgewiesen.

Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Der Posten wird mit dem Nominalwert ausgewiesen. Zur Bewertung von Fremdwährungskonten verweisen wir auf die Angaben zur Währungsumrechnung.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Planvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um verpfändete Wertpapiere des Anlagevermögens, die mit dem Börsenkurs zum Bilanzstichtag bewertet sind.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet. Der Ermittlung der Barwerte der Pensionsverpflichtungen liegt der durchschnittliche Marktzinssatz, der sich aus der voraussichtlichen Restlaufzeit ergibt, zugrunde. Die Bewertung erfolgt mit Hilfe der Heubeck- Richttafeln 2018 G.

Die Bewertung zum 31.12.2023 basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:

• Abzinsungssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung: 1,82% p.a.
• Rentendynamik: 1,00% p.a.

Der Rechnungszinssatz basiert in 2023 auf dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von EUR 9.819,65.

Der Zinsanteil aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen wird unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 1.432.841,67 1.548.301,42
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 1.676.882,00 1.696.418,42
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 2.596.359,95 2.107.049,45

Entgegen dem Verrechnungsgebot gemäß § 246 Abs.2 Satz 2 HGB wurden die Aufwendungen und Erträge zu einer besseren Darstellung der Ertragslage nicht miteinander verrechnet. In den jeweiligen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind die folgenden Erträge und Aufwendungen enthalten.

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Sonstige betriebliche Erträge 274,12 17.804,07
Sonstige betriebliche Aufwendungen -864,78 -13.018,96
Erträge aus anderen Wertpapieren und aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
Erträge aus Zuschreibungen zu Finanzanlagen 490.175,05 22.464,00
Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 -806.693,30
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -25.611,59 -27.077,78
Summe 463.972,80 -806.521,97

Im Falle einer Saldierung ergeben sich im Geschäftsjahr 2023 im Zusammenhang mit Altersversorgungsverpflichtungen Erträge in Höhe von EUR 463.972,80 (i.V. Aufwendungen in Höhe von EUR 806.521,97).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe desjenigen Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abgeltung der jeweiligen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten voraussichtlich erforderlich sein wird. Rückstellungen ohne Zinsanteil mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet. Zur Bewertung der Fremdwährungsverbindlichkeiten verweisen wir auf die Angaben zur Währungsumrechnung.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Gewinne/Verluste aus Kursänderungen werden bei kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten entsprechend § 256a HGB durch Neubewertung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Latente Steuern

Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB nach dem bilanzorientierten temporary-Konzept ermittelt. Aktive latente Steuern werden mit passiven latenten Steuern verrechnet. Bei der Gesellschaft verbleibt nach Verrechnung ein Überhang aktiver latenter Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Die latenten Steuerabgrenzungen betreffen die nachfolgend aufgeführten Bilanzposten:

31.12.2023
Bilanzposten aktive latente Steuern passive latente Steuern
Selbst ges. imm. Vermögensgegenstände X
EDV-Software/-Hardware x
Bewertung von Finanzanlagen X
Bewertung Pensionsrückstellungen X
Bewertung der sonstigen Rückstellungen X

Die latenten Steuersalden stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar (§285 Nr. 30 HGB):

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
EUR EUR EUR
passive latente Steuern -33.527,12 -21.958,96 -11.568,16
Aktive latente Steuern 54.322,16 65.994,29 -11.672,13
20.795,04 44.035,33 -23.240,29

Der angewendete Steuersatz beträgt 13,3% und betrifft die Gewerbesteuer.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind teilweise zur Besicherung von Pensionsansprüchen verpfändet und entsprechend mit diesen verrechnet worden. Alle anderen Wertpapiere des Anlagevermögens wurden in die Entwicklung des Anlagevermögens, die dem Anhang als Anlage beigefügt ist, aufgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen gegen die Gesellschafterin.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 248.133,03 (i.V. EUR 970.342,07). Sie enthalten, wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 20.975,10 (i.V. EUR 22.554,45).

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 99.933,94 (i.V. EUR 23.429,11). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 85.285,62 (i.V. EUR 21.439,51).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 75.655,17 42.276,71
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.621,57 10.378,03
Übrige Verbindlichkeiten 3.243,63 41.067,35
82.520,37 93.722,09

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB werden in Anspruch genommen.

Der Posten "Rohergebnis" enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 267.100,37 (i.V. EUR 451.752,37) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 218.761,01 (i.V. EUR 346.696,99).

In den "Personalaufwendungen" sind Entwicklungskosten im Sinne von § 248 Abs. 2 HGB in Höhe von EUR 0,00 (i.V. EUR 24.601,93) enthalten. Dies entspricht den Aufwendungen, die im Vorjahr aktiviert wurden.

Der Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 7.226,78 (i.V. EUR 25.878,40).

Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von EUR 91.305,67 (i.V. EUR 63.074,00) betreffen in Höhe von EUR 91.305,67 verbundene Unternehmen (i.V. EUR 58.074,00).

Die Zinsen und ähnliche Erträge enthalten keine Zinsen von verbundenen Unternehmen. Sie enthalten Erträge aus dem Ansatz zum Zeitwert der zur ausschließlichen Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienenden Wertpapiere in Höhe von EUR 490.175,05 (i.V. Aufwendungen in Höhe von EUR 806.693,30).

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen die übrigen Wertpapiere in Höhe von EUR 78.951,95 (i.V. EUR 171.162,93) sowie Abschreibung einer Beteiligung in Höhe von EUR 0,00 (i.V. EUR 195.000,00).

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten den Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 25.611,59 (i.V. EUR 27.077,78).

Der Posten "Steuern vom Einkommen und Ertrag" enthält wie im Vorjahr keine Erträge und keine Aufwendungen aus latenten Steuern.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Operate Leasing

Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR
Gebäude 494 1.936 2.419 4.849
Fahrzeuge 103 117 0 220
Sonstige 14 15 0 29

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich im Wesentlichen um Gebäudemiete sowie um Kfz-Leasingverträge. Diese Verträge stellen eine Finanzierungsalternative dar, durch die im Wesentlichen eine Liquiditäts- und Eigenkapitalbindung sowie die Übernahme wesentlicher wirtschaftlicher Risiken vermieden werden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.839 betreffen verbundene Unternehmen.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen mit mindestens 20% beteiligt:

Name Beteiligungsquote Währung Eigenkapital in T-LW Jahresergebnis in T-LW
%
Spectra (Schweiz) AG, Egg (Schweiz) 60 CHF 921 112

Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Spectra GmbH & Co. KG, Reutlingen ist die Spectra Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Reutlingen. Die Spectra Verwaltungs-GmbH ist die persönlich haftende Gesellschafterin der Spectra GmbH & Co. KG, Reutlingen. Das gezeichnete Kapital der Spectra Verwaltungs-GmbH beträgt EUR 25.000,00.

Geschäftsführer der Spectra Verwaltungs-GmbH waren im Geschäftsjahr 2023:

 

Herr Harald Lang, Diplom-Ingenieur

 

Herr Jürgen Rauscher, Diplom-Ingenieur

 

Herr Klaus Rottmayr, Diplom-Ingenieur

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 74 Mitarbeitende beschäftigt. Davon waren 21 Personen als gewerbliche Arbeitnehmer und 53 als Angestellte tätig.

Mutterunternehmen ist die SERIKON Holding GmbH, Reutlingen, die bei Überschreitung der Größenmerkmale von § 293 HGB einen Konzernabschluss aufstellt.

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars nach § 285, Nr. 17 wurde gemäß § 288 Abs. 2, Satz 3 HGB verzichtet.

Nach dem Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

 

Reutlingen, 23. Oktober 2024

SPECTRA GmbH & Co. KG, Reutlingen

vertreten durch die Geschäftsführer

der Spectra Verwaltungs-GmbH, Reutlingen

Harald Lang

Jürgen Rauscher

Klaus Rottmayr

Angabe gemäß § 328 HGB:

Der Jahresabschluss der Spectra GmbH & Co. KG, Reutlingen, für das Geschäftsjahr 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 29. November 2024 festgestellt worden.

Entwicklung des Anlagevermögens der Spectra GmbH & Co. KG, Reutlingen, im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 165.213,47 0,00 0,00 0,00 165.213,47
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 267.565,44 6.803,96 0,00 0,00 274.369,40
432.778,91 6.803,96 0,00 0,00 439.582,87
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 292.909,90 70.704,33 748,50 0,00 364.362,73
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 924.885,69 44.034,83 0,00 26.523,71 942.396,81
3. Geleistete Anzahlungen 2.314,76 6.050,07 -748,50 0,00 7.616,33
1.220.110,35 120.789,23 0,00 26.523,71 1.314.375,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 115.414,10 0,00 0,00 0,00 115.414,10
2. Beteiligungen 200.000,00 0,00 0,00 0,00 200.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.317.231,81 68.579,78 0,00 62.481,27 2.323.330,32
2.632.645,91 68.579,78 0,00 62.481,27 2.638.744,42
4.285.535,17 196.172,97 0,00 89.004,98 4.392.703,16
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Zuschreibungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 108,48 16.521,34 0,00 0,00 16.629,82
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 245.889,03 14.337,40 0,00 0,00 260.226,43
245.997,51 30.858,74 0,00 0,00 276.856,25
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 233.851,99 31.666,57 0,00 0,00 265.518,56
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 774.785,40 60.156,01 0,00 26.523,71 808.417,70
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.008.637,39 91.822,58 0,00 26.523,71 1.073.936,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 195.000,00 0,00 0,00 0,00 195.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 508.499,45 78.951,95 0,00 0,00 587.451,40
703.499,45 78.951,95 0,00 0,00 782.451,40
1.958.134,35 201.633,27 0,00 26.523,71 2.133.243,91
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 148.583,65 165.104,99
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 14.142,97 21.676,41
162.726,62 186.781,40
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 98.844,17 59.057,91
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 133.979,11 150.100,29
3. Geleistete Anzahlungen 7.616,33 2.314,76
240.439,61 211.472,96
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 115.414,10 115.414,10
2. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.735.878,92 1.808.732,36
1.856.293,02 1.929.146,46
2.259.459,25 2.327.400,82

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Historie und Geschäftstätigkeit

Die Spectra Computersysteme GmbH wurde 1982 als Systemhaus für Dienstleistungen in der computergestützten Mess- und Prüftechnik gegründet und hat sich seither kontinuierlich weiterentwickelt. Im Laufe der Jahre erfolgte der Wandel zum Distributor von Hard- und Softwarekomponenten für die Mess- und Automatisierungstechnik, wodurch das Unternehmen seine Marktstellung ausbaute.

Seit 2005 spielt zudem die Entwicklung und Fertigung von kundenspezifischen Industrie-PC-Komplettsystemen eine immer bedeutendere Rolle. Diese Systeme werden exakt auf die Anforderungen der Kunden zugeschnitten und als einsatzbereite, getestete Lösungen ausgeliefert. Die Hauptzielgruppe sind Unternehmen, die robuste Computerlösungen für Anwendungen in der Mess-, Prüf- und Automatisierungstechnik benötigen.

Unsere Kunden stammen überwiegend aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Fahrzeugbau, Chemie sowie aus verschiedenen Forschungseinrichtungen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Nach einem starken Jahr 2022 war auch das Jahr 2023 von Wachstum geprägt, wenn auch in geringerem Umfang. Der Maschinenbau und die Elektroindustrie verzeichneten 2023 eine leicht abgeschwächte, aber dennoch positive Entwicklung, was sich auch in unserem Umsatzwachstum widerspiegelt.

Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr, weshalb gesamtwirtschaftlich von einer Rezession zu sprechen ist.

II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

Trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds konnte die Spectra GmbH & Co. KG im Jahr 2023 ein erfreuliches Umsatzwachstum verzeichnen. Der Umsatz stieg um 7,01% von TEUR 33.091 im Jahr 2022 auf TEUR 35.410 in 2023 und lag damit über unserer Jahresplanung von TEUR 34.750.

Der Auftragseingang 2023 lag mit 99% Zielerreichung nur knapp unter unseren Planungen.

Das Vorratsvermögen zum Stichtag 31. Dezember 2023 hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 592 erhöht.

Die Lagerbestandserhöhung in 2023 ist hauptsächlich durch Forecast-Bestellungen, die zum Teil schon in 2022 bei unseren Hauptlieferanten ausgelöst wurden, aber auch durch Bevorratungsvereinbarungen aus in 2023 abgeschlossenen Rahmenverträgen mit Kunden entstanden. Preiserhöhungen waren darüber hinaus auch in 2023 ein wichtiger Faktor für die monetäre hohe Lagerbestandserhöhung.

Der Wettbewerb in unserer Branche bleibt weiterhin intensiv, jedoch konnten wir auch im Jahr 2023 durch unsere hohe Lieferfähigkeit sowie die starke Kundenorientierung neue Projekte gewinnen.

Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 74 (i.V. 69) Mitarbeiter. Zusätzlich waren durchschnittlich 7 Ausbildungsplätze (i.V. 7) besetzt.

III. Darstellung der Lage

a) Vermögens- und Finanzlage

Vermögen und Kapital der Gesellschaft entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Vermögen
Anlage- und vergleichbares Vermögen 3.423 20,4 2.886 18,0 537
Umlaufvermögen 13.395 79,6 13.168 82,0 227
16.818 100,0 16.054 100,0 764
Kapital
Eigenkapital 3.143 18,7 3.143 19,6 0
Fremdkapital 13.675 81,3 12.911 80,4 764
16.818 100,0 16.054 100,0 764

Die Erhöhung des Anlage- und vergleichbaren Vermögens ergibt sich im Wesentlichen aus der Erhöhung des aktiven Unterschiedsbetrags aus der Vermögensverrechnung um TEUR 605. Gegenläufig entwickelt haben sich die 5Wertpapiere des Anlagevermögens mit einer geringen Reduzierung um TEUR 73. Das Anlage- und vergleichbare Vermögen hat damit einen Anteil an der Bilanzsumme von 20,4% (i.V. 18,0%).

Die leichte Erhöhung des Umlaufvermögens um TEUR 227 beruht einerseits auf der weiteren Erhöhung des Lagerbestands um TEUR 592 und der liquiden Mittel um TEUR 750. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 801 reduziert.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 352. Dabei ist die wesentliche Änderung die Erhöhung der Rückstellung im Zusammenhang mit unterwegs befindlichen Waren um TEUR 292 im Vergleich zum Vorjahr.

Im Geschäftsjahr wurden Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 328 (i.V. TEUR 389) bilanziert.

Grundsätzlich wurde der Geschäftsbetrieb ohne Inanspruchnahme der von den Kreditinstituten bereitgestellten Kreditlinie eigenfinanziert. Das Eigenkapital blieb im Geschäftsjahr unverändert. Das Jahresergebnis von TEUR 2.658 wird dem Verrechnungskonto des Gesellschafters gutgeschrieben und unter den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote beträgt 18,7% (i. V. 19,6%).

Die Pensionsrückstellungen sind aufgrund BilMoG mit den Zeitwerten der in diesem Zusammenhang gebundenen Wertpapiere (s.o.) zu verrechnen und werden saldiert unter dem Anlage- und vergleichbaren Vermögen ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen betreffen eine Anwartschaft, die im Jahr 2014 fällig wurde.

b) Ertragslage

Die Ertragslage hat sich in 2023 sehr positiv entwickelt. Das Ergebnis vor Steuern hat sich von TEUR 1.464 in 2022 auf TEUR 2.918 in 2023 erhöht.

Unsere Materialaufwandsquote hat sich von 71,3% in 2022 auf 71,9% in 2023 leicht erhöht.

Die erhöhte Materialaufwandsquote in 2023 war hauptsächlich geprägt durch ein niedrig-margiges Projekt mit einem unserer langjährigen Großkunden. Dieser negative Effekt auf unsere Materialaufwandsquote war stärker als der für uns eigentlich positivere Verlauf des EUR/USD-Wechselkurs in 2023 im Vergleich zu den Vorjahren.

Nach einer Abwertung des Euro im Vergleich zum US-Dollar in den Jahren 2021 und 2022 hat sich der Euro in 2023 in einer Bandbreite zwischen 1,05 und 1,12 USD/EUR seitwärts entwickelt.

Der Rohertrag hat sich im Vergleich zum Umsatz (+7,0%) aufgrund der erhöhten Materialaufwandsquote nur um 5,0% erhöht.

Unsere Kosten haben sich in 2023 im Vergleich zu 2022 um 10,8% erhöht. Dieser Wert spiegelt die allgemeinen Preiserhöhungen in allen Lebensbereichen wieder.

Die Entwicklung des Ergebnisses im Finanzierungsbereich wird im Wesentlichen durch die Bewertung der zur Sicherung der Altersversorgungspflichten verpfändeten Wertpapiere des Anlagevermögens mit dem Börsenkurs zum Bilanzstichtag beeinflusst. Außerdem werden bei Finanzanlagen, die nicht zur ausschließlichen Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen, im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Das Ergebnis aus dieser stichtagsbezogenen Bewertung betrug TEUR 411 (i.V. TEUR -1.150).

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Für das Jahr 2024 gehen wir von einer deutlichen wirtschaftlichen Abkühlung aus. Aufgrund einer schwächelnden Gesamtwirtschaft und der Verzögerungen bei einigen Großprojekten rechnen wir in 2024 mit einem Umsatzrückgang von bis zu 20%. Vor allem das dritte und vierte Quartal 2024 werden voraussichtlich deutlich schwächer ausfallen, als ursprünglich geplant.

Für das Jahr 2025 erwarten wir jedoch eine wirtschaftliche Erholung. Aufgrund der geplanten Abwicklung von verzögerten Großprojekten gehen wir von einem leichten Umsatzwachstum von etwa 5% im Vergleich zu 2024 aus.

Die Planungen der letzten Jahre wurden allerdings von sehr vielen Unsicherheitsfaktoren geprägt. Aufgrund der weltweit zunehmenden Krisenherde wird sich diese Situation auch in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich nicht positiv verändern.

Stand Oktober 2024 hat die COVID19-Pandemie, sowohl auf der Einkaufs- als auch auf der Absatzseite keine großen Auswirkungen mehr auf unseren Geschäftsgang. Trotz der momentan wieder ansteigenden Infektionsraten gehen wir nicht davon aus, dass sich diese Situation in den Wintermonaten wieder verschlechtern wird.

Die bereits in 2021 begonnene Mangelsituation an elektronischen Bauteilen hat vor allem im Bereich der Computertechnik keine großen Auswirkungen mehr. Allerdings reicht ein nicht verfügbares Bauteil aus, dass ganze Computersysteme nicht geliefert werden können. Deshalb kann sich die Liefersituation sehr schnell wieder negativ verändern.

II. Risikobericht

a) Allgemeiner Risikobericht

Die Risikosituation für die Spectra GmbH & Co. KG bleibt auch im Jahr 2024 weiterhin komplex und herausfordernd. Politische und wirtschaftliche Unwägbarkeiten auf globaler und lokaler Ebene prägen die Rahmenbedingungen, unter denen wir operieren.

Der Ukraine-Krieg, der seit 2022 andauert, beeinträchtigt nach wie vor die internationalen Lieferketten und trägt zu einer angespannten Marktlage bei. Im Oktober 2023 hat der Angriff der Hamas auf israelisches Staatsgebiet zusätzlich ein hohes Eskalationspotenzial im Nahen Osten mit unvorhersehbaren Konsequenzen für die Weltwirtschaft. Diese geopolitischen Krisen führen zu Unsicherheiten und können langfristige Auswirkungen auf Lieferketten, Energiepreise und globale Märkte haben.

Ein weiteres zentrales Risiko stellen die weiterhin vorhandenen Spannungen zwischen China und Taiwan dar. Eine militärische Eskalation würde die globalen Elektronik- und Chipmärkte stark beeinträchtigen, was direkte Auswirkungen auf unsere Versorgungssicherheit hätte. Trotz unserer Bemühungen, Lieferbeziehungen außerhalb Chinas und Taiwans aufzubauen, sind wir weiterhin stark von diesen Märkten abhängig, insbesondere im Bereich der Halbleitertechnologie. Eine kurzfristige Substitution dieser Lieferanten ist nach wie vor nicht möglich.

Die weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind 2024 zusätzlich durch eine weiterhin erhöhte aber im Vergleich zu den Vorjahren abgeschwächte Inflation, durch hohen Energiepreise und durch volatile Währungsmärkte geprägt. Eine schwache Euro-Dollar-Entwicklung beeinträchtigt unsere Kostenstruktur, da viele unserer Zulieferungen in US-Dollar fakturiert werden. Maßnahmen zur Absicherung der Währungsrisiken werden deshalb fortgesetzt, um die Planbarkeit unserer Margen sicherzustellen.

Der Fachkräftemangel in Baden-Württemberg, insbesondere im Bereich der qualifizierten technischen Berufe, bleibt ein großes Thema. Durch die demografische Entwicklung und den Rückgang der Arbeitskräfte im technischen Bereich wird die Rekrutierung neuen Personals in Zukunft schwieriger. Allerdings hat sich diese Situation aufgrund der leicht abgekühlten wirtschaftlichen Lage in 2024 temporär entspannt.

Ein besonderes Risiko für unser Geschäft sind Verzögerungen bei Großprojekten, die ursprünglich für den aktuellen Geschäftsgang eingeplant sind. Können diese Projekte nicht wie geplant umgesetzt werden, führt dies zu einem Umsatzrückgang in den Planungszeiträumen. Dies erhöht das Risiko für das Gesamtjahresergebnis und verschiebt möglicherweise Ertragsströme ins kommende Geschäftsjahr.

Trotz der Stabilisierung der Halbleitermärkte bleibt die Gefahr von Engpässen bestehen, da schon ein fehlendes Bauteil die Fertigstellung kompletter Computersysteme verhindern kann. Die Abhängigkeit von einer stabilen globalen Lieferkette bleibt daher ein ständiger Risikofaktor.

Der Rückgang der Produktionszahlen im deutschen Automobilsektor, insbesondere durch die Verlagerung der Produktionsstätten ins Ausland, wirkt sich auf unsere Kundennachfrage aus. Zudem schwächelt die Marktsituation der deutschen Automobilhersteller im Bereich Elektromobilität, was zu einem Rückgang der Aufträge in diesem Bereich führen könnte. Allerdings sehen wir hier auch Chancen, da viele Unternehmen in neue Technologien und Produktionsanlagen investieren müssen, um den Wandel hin zur Elektromobilität zu bewältigen.

Der zunehmende Wettbewerb durch große Online-Portale für industrielle Produkte stellt für unsere klassische Distribution eine Bedrohung dar. Einfache, standardisierte Produkte werden immer häufiger über diese Portale bezogen. Wir haben darauf mit der Entwicklung eigener spezialisierter Webshops reagiert und sehen darin eine Chance, uns auf innovative Weise im Markt zu positionieren.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die globale Unsicherheit in 2024 weiterhin auf einem hohen Niveau bleibt. Die Diversifizierung unserer Lieferketten und strategischen Partnerschaften konnte einige dieser Risiken mindern, dennoch bleibt Flexibilität und schnelle Anpassung an sich ändernde Rahmenbedingungen eine Notwendigkeit, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

b) Spezieller Risikobericht

Währungsrisiken werden durch den Abschluss von Devisentermingeschäften und anderen Devisensicherungsgeschäften minimiert. Am Bilanzstichtag bestanden keine offenen Devisensicherungsgeschäfte.

Neben den klassischen Devisenterminkontrakten werden zur Absicherung von Währungsrisiken Optionen mit Chancen eingesetzt. Hierbei besteht neben der zusätzlichen Cap-Absicherung ebenfalls ein weiteres Währungsrisiko, sofern sich der Währungskurs über die Cap-Grenze hinaus entwickelt. Das Risiko ist auf einen festgelegten Basiswert begrenzt.

Neben den Devisensicherungsgeschäften zählen zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten im wesentlichen Wertpapiere, Beteiligungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der derzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein wöchentlich fortgeschriebener Liquiditätsplan erstellt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Debitorenmanagement sowie über ein effizientes Mahnwesen. In 2023 gab es Forderungsausfälle in der Höhe von 23 TEUR (i. V. keine). Für zweifelhafte Forderungen waren im Geschäftsjahr keine Wertberichtigungen zu bilden.

III. Prognosebericht

Wir erwarten nach den sehr guten Geschäftsjahren 2021 bis 2023 und einem Konsolidierungsjahr in 2024 für die Entwicklung des Unternehmens in 2025 eine Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen Bereich im Vergleich zu 2024. Aufgrund der sehr schwer zu bewertenden wirtschaftlichen und politischen Gesamtsituation ist diese Prognose allerdings mit sehr großen Unsicherheiten belastet.

Wir gehen davon aus, dass wir auch für die Jahre 2024 und 2025 mit einer positiven, wenn auch gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 deutlich schwächeren Ertragssituation abschließen werden.

Wie in den Jahren 2021 bis 2024 streben wir auch im Geschäftsjahr 2025 an den Geschäftsbetrieb ohne Inanspruchnahme von Bankkrediten aus Eigenmitteln zu finanzieren. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachzukommen.

D. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte. Die damit in Zusammenhang stehenden Kosten sind jedoch insgesamt von untergeordneter Bedeutung.

E. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält eine Zweigniederlassung in Sipbachzell bei Wels (Ober- Österreich).

 

Reutlingen, 23. Oktober 2024

Spectra GmbH & Co. KG, Reutlingen

vertreten durch die Geschäftsführer

der Spectra Verwaltungs-GmbH

Harald Lang

Jürgen Rauscher

Klaus Rottmayr

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Für Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach §§ 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht:

An die Spectra GmbH & Co. KG, Reutlingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Spectra GmbH & Co. KG, Reutlingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spectra GmbH & Co. KG, Reutlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Reutlingen, 28. November 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Matthias Spingler, Wirtschaftsprüfer

Matthias Reiber, Wirtschaftsprüfer

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