eAx solutions GmbHLiquidiert

Kruppstraße 20, 70469 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 746981
Vorher
Lithium Energy and Power Management GmbH
Eingetragen
28.11.2013
Branche
Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für KraftwagenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Batterien und Akkumulatoren
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Fertigung von Lösungen für den elektrischen Antrieb von batterieelektrischen Fahrzeugen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Volker Schiek
seit 18.6.2024
Prokura
Philipp Ibele
seit 18.6.2024
Prokura
Marc Stroebel
seit 18.6.2024
Geschäftsführer
Matthias Venske
seit 2.12.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

eAx solutions GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Amtsgericht Stuttgart, HRB 746981

BILANZ zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 104
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 26
2. Technische Anlagen und Maschinen 836.588,00 9.284
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 215.189,50 700
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 439
1.051.777,50 (10.449)
1.051.777,50 (10.553)
B. Umlaufvermögen
II. Vorräte 90.351,99 696
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 669.336,11 3.138
2. Forderungen gegen Gesellschafter 28.437.571,79 0
3. Übrige 149.054,73 12
29.255.962,63 (3.150)
29.346.314,62 (3.846)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.587,20 174
30.446.679,32 14.573

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 264.834,87 265
III. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss 0,00 0
289.834,87 (290)
B. Rückstellungen 9.505.818,72 704
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 56.161,36 484
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 56.161,36 (Vorjahr: T€ 484)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 20.356.231,04 12.135
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 20.356.231,04 (Vorjahr: T€ 12.135)
3. Übrige 238.633,33 960
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 238.633,33 (Vorjahr: T€ 960) 20.651.025,73 (13.579)
30.446.679,32 14.573

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2024

Vorjahr
T€
1. Rohergebnis 2.159.006,18 14.510
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.506.747,31 -6.334
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.202.692,34 -1.206
- davon für Altersversorgung: € 12.026,55 (Vorjahr T€: 10) -7.709.439,65 (-7.540)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -10.416.554,87 -1.815
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -210.576,75 0
-10.627.131,62 (-1.815)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.611.203,66 -2.699
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -648.803,04 -462
- davon an verbundene Unternehmen: € 648.803,04 (Vorjahr T€: 462)
6. Ergebnis nach Steuern -28.437.571,79 1.994
7. Erträge aus der Verlustübernahme/ aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 28.437.571,79 -1.994
8. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

I. Allgemeines

Die eAx solutions GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und wird beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 746981 geführt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) aufgestellt worden. Die ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften im Zweiten Abschnitt (§§ 264 ff.) wurden - soweit dies nach ihrem Inhalt in Frage kam - beachtet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Grundsatz der Unternehmensfortführung

Die Transformation in der Automobilindustrie hat mittelfristig große Auswirkungen auf die gesamte Branche. Der Übergang zur Elektromobilität erfordert hohe Vorinvestitionen, geplante Fahrzeuganläufe bei verschiedenen Autoherstellern verschieben sich. Der Robert Bosch Konzern verfolgt kontinuierlich die Strategie, sich wettbewerbsgerecht aufzustellen, sich optimal im Markt zu positionieren und auf Veränderungen im Marktumfeld zu reagieren. Mit Beschluss vom 15. November 2024 hat die Robert Bosch GmbH daher entschieden, die Aktivitäten der eAx Solutions GmbH einzustellen. Bis zum März 2025 wurden die letzten offenen Kundenaufträge fertiggestellt. Danach wurde die aktive Geschäftstätigkeit vollständig eingestellt. Die Bewertung erfolgte daher unter der Annahme der Abkehr von der Unternehmensfortführung.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 HGB. Die geschätzte betriebsindividuelle Nutzungsdauer betrug in den Vorjahren zwischen 1 und 5 Jahren. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den Veräußerungswert vorgenommen.

Sachanlagen

Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten vermindert um planmäßige lineare oder leistungsbezogene Abschreibungen aktiviert. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den Veräußerungs- bzw. Schrottwert vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von € 250,00 bis € 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Sammelposten wurden nicht gebildet.

Bewertung des Anlagevermögens unter Abkehr von der Unternehmensfortführung

Da alle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens der Gesellschaft bis Ende 2025 veräußert werden sollen, richtet sich die Bewertung des Anlagevermögens nicht mehr nach der nutzungsbringenden Verwendung, sondern nach den Verhältnissen des Absatzmarktes. Die Gesellschaft hat für die zum 31. Dezember 2024 vorhandenen Vermögensgegenstände eine Einschätzung getroffen, ob es dafür einen Markt gibt und die Veräußerung innerhalb des Jahres 2025 realistisch erscheint. Sofern dies der Fall ist, wurden die Vermögensgegenstände mit dem geschätzten Marktwert angesetzt, jedoch maximal zu Anschaffungskosten. Bereits veräußerte Vermögensgegenstände bzw. Vermögensgegenstände, für die bereits ein Angebot vorliegt, wurden zu Veräußerungswerten bzw. zu den niedrigeren Anschaffungskosten bilanziert. Vermögensgegenstände, für die kein Absatzmarkt identifiziert wurde, sowie die speziellen Maschinen der Produktionslinie, für die bisher kein Angebot vorliegt, wurden auf € 0,00 abgewertet.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt bzw. zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. In die Herstellungskosten werden die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten einbezogen.

Bewertung der Vorräte unter Abkehr von der Unternehmensfortführung

Zum 31.12.2024 werden Anteile der Vorräte ausgewiesen, die für die Musterfertigungen im Jahr 2025 verwendet werden konnten, sowie die restlichen Vermögensgegenstände zu einem geschätzten Verschrottungswert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in Höhe von T€ 605 (Vorjahr: T€ 2.981) auf Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten wird zum Nennwert angesetzt. Im Wesentlichen wurden hier noch vorausbezahlte Aufwendungen für die Monate Januar und Februar sowie für die Abwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2025 weiter genutzte Lizenzen und Beiträge abgegrenzt. Sofern die Leistungen für das Geschäftsjahr 2025 aufgrund der Einstellung des Geschäftsbetriebs nicht mehr genutzt werden können, erfolgte eine erfolgswirksame Auflösung. Aufgelöst wurden aus diesem Grund insgesamt T€ 62.

Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen, die der zu erwartenden Einstellung der Unternehmenstätigkeit zwangsläufig folgen. Für Verpflichtungen, denen keine Gegenleistung mehr gegenübersteht, wurden Rückstellungen für drohende Verluste gebildet.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr werden nicht abgezinst.

Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre abgezinst.

Durch die Einstellung der Geschäftstätigkeit wurden darüber hinaus Rückstellungen für daraus erforderliche Personalmaßnahmen (Abfindungen sowie Löhne und Gehälter 2025 für freigestellte Mitarbeiter) in Höhe von T€ 8.004 (Vorjahr: T€ 0) berücksichtigt. Weiterhin wurden Rückstellungen für drohende Verluste aus zu erfüllenden Verträgen, bei denen die Gesellschaft die ihm zukommenden Leistung nicht mehr verwerten kann, in Höhe von T€ 975 (Vorjahr: T€ 0) gebildet. Diese beinhalten zum einen Mietzinsen für nutzlos gewordene Geschäftsräume in Höhe von T€ 688 sowie für IT-Dienstleistungen und Lizenzen (T€ 287). Für Rückbauverpflichtungen, hauptsächlich aus Mietverträgen, wurden Rückstellungen in Höhe von T€ 217 erfasst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von T€ 56 auf Übrige Verbindlichkeiten.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt.

Die ausgewiesenen Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 9.041 (Vorjahr: T€ 0). Davon entfallen T€ 39 auf immaterielle Vermögensgegenstände und T€ 9.002 auf Sachanlagevermögen.

Umlaufvermögen

Die zum Bilanzstichtag vorhandenen Vorräte wurden aufgrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit um T€ 211 (Vorjahr: T€ 0) abgewertet.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt € 25.000,00 und ist voll eingezahlt.

Gewinn- und Verlustrechnung

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 382; Vorjahr T€ 0) sowie Erträge aus Währungsumrechnung i.H.v.€ 74,37 (Vorjahr T€ 1) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung i.H.v. € 3.805,14 (Vorjahr T€ 1).

Im Zusammenhang mit der Einstellung der Geschäftstätigkeit sind außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 18.510 im Geschäftsjahr angefallen.

Davon sind T€ 9.252 in den Abschreibungen (Außerplanmäßige Abschreibungen Sachanlagevermögen: T€ 9.041; Abwertung Umlaufvermögen: T€ 211) sowie T€ 9.258 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Einstellung Rückstellung Personalmaßnahmen: T€ 8.004; Einstellung Rückstellung Verpflichtungen ohne Gegenleistungen: T€ 975; Rückbauverpflichtungen T€ 217; Auflösung ARAP T€ 62) enthalten.

IV. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse, außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2024 bestehen weder Haftungsverhältnisse noch außerbilanzielle Geschäfte, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind.

Für finanzielle Verpflichtungen, denen keine Gegenleistung mehr gegenübersteht, wurden Rückstellungen für drohende Verluste gebildet. Darüber hinaus bestehen zum 31.12.2024 keine sonstigen finanzielle Verpflichtungen. Im Vorjahr bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.113 aus bestehenden Mietverhältnissen.

Konzernabschluss

Die Muttergesellschaft Robert Bosch GmbH, Stuttgart, stellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf und veröffentlicht diesen im Bundesanzeiger.

Organe

Geschäftsführer im Berichtsjahr:

Herr Matthias Venske

Dipl. Wirtschaftsingenieur, Zeuthen

Herr Heiko Weller

Dipl. Ingenieur, Ludwigsburg (bis 18.6.2024)

Herr Marc Ströbel

Dipl. Wirtschaftsingenieur, Weinstadt (seit 18.6.2024)

Die Nennung der Geschäftsführerbezüge wird aufgrund der Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2024 hatte die Gesellschaft 98 Mitarbeiter (Vorjahr: 99) beschäftigt.

- Produkt Area 37 (Vorjahr: 36)
- Central Function 14 (Vorjahr: 16)
- Strategy & Sales 5 (Vorjahr: 5)
- Operations 42 (Vorjahr: 42)

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2024 schließt mit einem Jahresergebnis in Höhe von T€ -28.438 (Vorjahr T€ 1.994) ab. Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2024 wird von der Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung auf der Grundlage des am 8.12.2022 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags ausgeglichen.

 

Stuttgart, 6. Juni 2025

gez. Matthias Venske

gez. Marc Ströbel

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2024

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2024 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 515.673,44 19.711,75 0,00 0,00 535.385,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.299,36 0,00 0,00 0,00 32.299,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.242.861,36 941.123,49 0,00 234.153,00 13.418.137,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.361.739,79 161.311,84 -42.882,45 0,00 1.480.169,18
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 439.053,00 0,00 -204.900,00 -234.153,00 0,00
14.075.953,51 1.102.435,33 -247.782,45 0,00 14.930.606,39
14.591.626,95 1.122.147,08 -247.782,45 0,00 15.465.991,58
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2024 Zugänge außerplamäßige Abschreibung Abgänge Stand 31.12.2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 411.606,44 84.842,75 38.936,00 0,00 535.385,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.758,36 2.633,00 22.908,00 0,00 32.299,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.958.374,84 1.095.883,01 8.527.292,00 0,00 12.581.549,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 661.836,02 192.008,61 452.051,50 -40.916,45 1.264.979,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.626.969,22 1.290.524,62 9.002.251,50 -40.916,45 13.878.828,89
4.038.575,66 1.375.367,37 9.041.187,50 -40.916,45 14.414.214,08
Buchwerte
Stand 31.12.2024 Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 104.067,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 25.541,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 836.588,00 9.284.486,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 215.189,50 699.903,77
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 439.053,00
1.051.777,50 10.448.984,29
1.051.777,50 10.553.051,29

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1. Geschäftsmodell

Die eAx solutions GmbH (eAx) entwickelt und fertigt Lösungen für den elektrischen Antrieb von batterieelektrischen Fahrzeugen und hat ihren Sitz in Stuttgart. Sie ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der Robert Bosch GmbH mit Sitz in Stuttgart. Die eAx solutions GmbH betreibt Produktentwicklung im Bereich elektrischer Antriebskomponenten. Neben den Entwicklungsaktivitäten gehört auch die Fertigung von Mustern und Kleinserien zum Leistungsspektrum.

Zum Kundenkreis der eAx zählen im Wesentlichen die Robert Bosch GmbH und Tochtergesellschaften des Robert Bosch Konzerns.

Mit Beschluss vom 15. November 2024 hat die Robert Bosch GmbH beschlossen den Geschäftsbetrieb der eAx Solutions GmbH einzustellen.

1.2. Steuerungssystem der Gesellschaft

Die eAx nutzt ein umfangreiches Finanzkennzahlen-System zur Steuerung der Gesellschaft. Die wesentlichen Steuerungsgrößen sind der Umsatz und das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2024 geprägt von den Folgen globaler Krisen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) der deutschen Wirtschaft lag im Jahr 2024 um 0,2 % unter dem Vorjahr.1

Für den Automobilmarkt wurden im vergangenen Jahr rund 2,8 Millionen Pkw erstmals zugelassen, das sind 1 Prozent weniger als 2023. Die Zulassungen für Elektrofahrzeuge in Deutschland hatten dabei einen Anteil von mehr als einer halben Million PKW.2

Im Bereich des Komponentengeschäfts steigt der Wettbewerbsdruck durch zunehmende Konkurrenz und durch die Reduzierung des zugänglichen Markts durch Inhouse Strategien der OEM’s (Original Equipment Manufacturer). Daraus resultierte ein schwieriges Marktumfeld für Entwicklungsdienstleiter aufgrund des hohen Preisdrucks.

1 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2025.
2 Quelle:. Pkw-Markt in Deutschland 2024 (Produktion und Markt im Dezember 2024 | VDA)

2.2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2024 lag der Schwerpunkt der Entwicklung bei eAx auf Engineering Service für die Robert BOSCH Group (Entwicklung und Industrialisierung Projekte). Dies waren insbesondere die Fertigung von Sondermustern im Musterbau sowie von Komponenten auf der Kleinserienlinie.

Die Transformation in der Automobilindustrie hat mittelfristig große Auswirkungen auf die gesamte Branche. Der Übergang zur Elektromobilität erfordert hohe Vorinvestitionen, geplante Fahrzeuganläufe bei verschiedenen Autoherstellern verschieben sich.

Die geplanten Projektumfänge der eAx solutions GmbH für das Jahr 2024 blieben weit hinter den Erwartungen und haben zu Überkapazitäten geführt. Zudem hat sich der Hochlauf von externen Projektumfängen auf Basis der schwierigen Marktsituation verzögert. Überkapazitäten konnten somit nicht monetarisiert werden.

Der Robert Bosch Konzern verfolgt kontinuierlich die Strategie, sich wettbewerbsgerecht aufzustellen, sich optimal im Markt zu positionieren und auf Veränderungen im Marktumfeld zu reagieren. Aufgrund des deutlichen Auftragsrückgangs sowie der Verzögerung externer Projekte beschließt die Robert Bosch GmbH am 15. November 2024 den Geschäftsbetrieb der eAx Solutions GmbH einzustellen.

3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

3.1. Ertragslage

Aufgrund der Einstellung des Geschäftsbetriebs erfolgt die Bilanzierung unter Abkehr von der Unternehmensfortführung. Einhergehende erfolgswirksame Änderungen der Bilanzierung und Bewertung werden zu den Positionen erläutert. Die Gegenüberstellung der zusammengefassten Gewinn- und Verlustrechnungen für das letzte sowie das vorherige Geschäftsjahr zeigt folgende Struktur der Ertragslage:

in TEUR 2024 2023
Umsatzerlöse 3.462 26.514
Bestandsveränderungen -174 169
Aktivierte Eigenleistungen 490 0
Sonstige betriebliche Erträge 427 97
Materialaufwand -2.046 -12.270
Rohergebnis 2.159 14.510
Personalaufwand -7.709 -7.540
Abschreibungen Anlagevermögen -10.417 -1.815
Abschreibungen Umlaufvermögen -211 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.611 -2.699
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -649 -462
Ergebnis vor Steuern -28.438 1.994

Die Umsatzerlöse des Kalenderjahres 2024 der eAx Solutions GmbH betrugen TEUR 3.462. Insgesamt sind die Umsatzerlöse im Kalenderjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der schwierigen Auftragssituation für die eAx um 87 % gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Kalenderjahr TEUR 427 (VJ TEUR 97). Der Anstieg ist im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen.

Der Materialaufwand verminderte sich im Kalenderjahr 2024 um TEUR 10.224 auf TEUR 2.046 aufgrund des Rückgangs der Geschäftstätigkeit infolge der angespannten Auftragslage.

Der Personalaufwand liegt mit einer leichten Erhöhung von 2 % auf Vorjahresniveau.

Aufgrund der Einstellung des Geschäftsbetriebs richtet sich die Bewertung des Anlagevermögens nach den Veräußerungswerten. Sofern diese die Anschaffungskosten unterschreiten wurden außerplanmäßige Abschreibungen erfasst. In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 9.041 enthalten, die zu einem deutlichen Anstieg der Abschreibungen im Geschäftsjahr geführt haben.

Die Abschreibungen des Umlaufvermögens stellen die Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert der Vermögensgegenstände dar, die aufgrund der Beendigung der Geschäftstätigkeit nicht mehr verwendet werden können.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 11.611 sind um TEUR 8.912 im Vergleich zum Wert des Vorjahres gestiegen. Grund hierfür sind überwiegend gebildete Rückstellungen für Personalmaßnahmen (TEUR 8.004) sowie für Mietverpflichtungen für Gebäude und weiterer Verpflichtungen aus Lizenz- und Dienstleistungsverträgen, die aufgrund der Geschäftseinstellung nicht mehr genutzt werden (TEUR 975). Zudem wurden Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 217 gebildet und aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 62 aufgelöst, da die abgegrenzten Leistungen im Jahr 2025 nicht mehr verwendet werden können.

Die Zinsaufwendungen sind aufgrund von Zinserhöhungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf TEUR 649 angestiegen.

Das Ergebnis vor Steuern ist in der Folge der hohen Aufwendungen durch die Einstellung der Geschäftstätigkeit (insgesamt TEUR 18.510) im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 auf TEUR -28.438 (Vorjahr TEUR 1.994) gesunken.

Aufgrund des seit dem 08.12.2022 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -28.438 von der Muttergesellschaft ausgeglichen.

3.2. Vermögenslage

Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2024 insgesamt TEUR 1.122 (VJ TEUR 1.332) betrafen im Wesentlichen die projektspezifische Erweiterung der technischen Anlagen und enthalten andere aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 490 (Vorjahr: TEUR 0).

Im Zuge der im Geschäftsjahr getroffenen Entscheidung zur Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit und der damit verbundenen Aufgabe der Fortführungsabsicht, erfolgten außerplanmäßige Sonderabschreibungen auf das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 9.041. Die Wertberichtigung reflektiert die zum Bilanzstichtag vorherrschende Unsicherheit hinsichtlich der Realisierbarkeit wirtschaftlich verwertbarer Verkaufserlöse.

Das Umlaufvermögen zusammengefasst mit dem Rechnungsabgrenzungsposten stieg um TEUR 25.375 auf TEUR 29.395 (VJ TEUR 4.020). Der Anstieg ist im Wesentlichen durch die Forderung aus dem Ergebnisabführungsvertrag an die Muttergesellschaft bedingt.

Das Eigenkapital ist mit TEUR 290 unverändert.

Die Rückstellungen stiegen im Vergleich zum 31.12.2023 von TEUR 704 auf TEUR 9.506, wobei dies im Wesentlichen auf den Zugang von Rückstellungen für Personalmaßnahmen (TEUR 8.004) aufgrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit zurückzuführen ist. Siehe dazu unter 3.1 Ertragslage die Erläuterungen zu den sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2024 bestanden keine mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten lagen mit TEUR 20.651 aufgrund der gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft über dem Wert des Vorjahres (TEUR 13.579).

3.3. Finanzlage

Die Finanzentwicklung stellt sich anhand der zusammengefassten Kapitalflussrechnung wie folgt dar:

in TEUR 2024 2023
Finanzmittelbestand zu Beginn -10.141 -13.674
Cash Flow aus lfd. Geschäftstätigkeit -6.450 6.133
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -1.122 -1.332
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -2.643 -1.268
Finanzmittelbestand am Ende -20.356 -10.141

Der Finanzmittelfonds besteht aus den kurzfristig fälligen Cashpool-Verbindlichkeiten und belief sich zum 31.12.2024 auf einen Betrag von TEUR -20.356 (VJ TEUR -10.141). Die Gesellschaft hat mit der Gesellschafterin ein verzinsliches Clearing-Konto und ist darüber in das Cashpooling der Robert Bosch Gruppe eingebunden. Die Finanzierungszusage der Robert Bosch GmbH beläuft sich auf Mio. EUR 35.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit resultiert aus den Investitionen in das Anlagevermögen.

Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -2.643 ist auf die Ergebnisabführung des Vorjahresergebnisses an die Muttergesellschaft und gezahlte Zinsen (TEUR 649) zurückzuführen.

Die Gesellschaft war aufgrund der ausreichenden Cash-Pool-Finanzierung jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

3.4. Vorjahresvergleich und Gesamtaussage

Verglichen mit dem Kalenderjahr 2023 sanken 2024 aufgrund angespannter Auftragslage sowie der Einstellung der Geschäftstätigkeit sowohl die Umsatzerlöse als auch das Ergebnis vor Steuern deutlich. Das Geschäftsjahr 2024 ist aufgrund der außergewöhnlichen Aufwendungen durch die Einstellung des Geschäftsbetriebes (insgesamt TEUR 18.510) nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar.

Die Planung für das Geschäftsjahr konnte sowohl in Bezug auf den Umsatz als auch in Bezug auf das Ergebnis vor Ergebnisabführung nicht erreicht werden.

4. Chancen- und Risikobericht

Die eAx ist, aufgrund der Positionierung als Entwicklungsdienstleister für die Automobilindustrie, den Marktschwankungen in diesem Bereich direkt ausgesetzt. Das Wachstum im Bereich Elektromobilitätbleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Mit Beschluss vom 15. November 2024 hat die Robert Bosch GmbH entschieden, die Aktivitäten der eAx Solutions GmbH einzustellen.

Im Geschäftsjahr waren keine Zahlungsausfälle zu verzeichnen. Das Ausfallrisiko ist aufgrund der Kundenstruktur und auf Basis der historischen Erfahrungen als gering zu bezeichnen. Durch die Einbettung in die Liquiditätsplanung der Gesellschafterin ist die Liquidität jederzeit sichergestellt.

Die finanzielle Unterstützung der Muttergesellschaft Robert Bosch GmbH ist im Rahmen der Cash-Pool- Finanzierung sowie des Ergebnisabführungsvertrages gesichert. Da die Cash-Pool-Finanzierung grundsätzlich kurzfristig kündbar ist, hat die Robert Bosch GmbH zugesichert, die bestehende Cash- Pool-Verbindlichkeit bis zum 30. Juni 2026 nicht fällig zu stellen und die Finanzierungszusage in diesem Zeitraum aufrechtzuerhalten.

Die gesamte Unternehmenstätigkeit der eAx Solutions GmbH soll bis zum Jahresende 2025 eingestellt werden. Die Gesellschaft hat für alle erkennbaren Risiken im Geschäftsabschluss 2024 angemessene Vorsorge getroffen. Es besteht das Risiko, dass die Maßnahmen nicht vollumfänglich im Geschäftsjahr 2025 umgesetzt werden und sich damit die geplante Einstellung der Geschäftstätigkeit verzögert. Demgegenüber besteht aber auch die Chance, dass die Maßnahmen früher als beabsichtigt und zu geringeren Kosten abgeschlossen werden können.

Für das Anlagevermögen werden gegenwärtig verschiedene Optionen zur wirtschaftlichen Verwertung geprüft. Ob und in welchem Umfang ein Verkaufserlös erzielt werden kann, ist derzeit nicht absehbar und stellt ein potentielles, jedoch spekulatives Wertaufholungspotential dar.

5. Prognosebericht

Entsprechend Gesellschafterbeschluss wird die Geschäftstätigkeit im Laufe des Jahres 2025 eingestellt. Vor diesem Hintergrund sind keine weiteren operativen Aktivitäten oder Investitionen geplant. Der Fokus im Geschäftsjahr 2025 liegt auf der geordneten Abwicklung der bestehenden Verpflichtungen und Verwertung vorhandener Vermögenswerte. Die Gesellschaft wird nach der Einstellung der Geschäftstätigkeit ruhend gestellt und es sind keine weiteren operativen Tätigkeiten vorgesehen.

Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2025 eine deutliche Reduzierung des Jahresfehlbetrags vor Ergebnisabführung.

 

Stuttgart, den 6. Juni 2025

Die Geschäftsführung

gez. Matthias Venske

gez. Marc Ströbel

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 und 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

„BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die eAx solutions GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der eAx solutions GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der eAx solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts

Wie im Anhang unter II. und im Lagebericht unter 2.2 beschrieben, hat die Robert Bosch GmbH als alleinige Gesellschafterin am 15. November 2024 entschieden, den Geschäftsbetrieb der eAx solutions GmbH vollständig einzustellen. Die Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte daher unter der Annahme der Abkehr von der Unternehmensfortführung.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen darüber, ob die Aufstellung des Jahresabschlusses durch die gesetzlichen Vertreter unter Abkehr von der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit angemessen ist, sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Abwicklung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft die geordnete Abwicklung ihrer Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 6. Juni 2025

PKF Fasselt Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Kühne, Wirtschaftsprüferin

gez. Baumgarten, Wirtschaftsprüferin“

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde am 4. August 2025 festgestellt.

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