Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 7223
Vorher
G-quadrat Geokunststoffgesellschaft mbH
Eingetragen
12.2.2003
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Lieferung und die Montage von Geokunststoffen und verwandten Produkten, der Im- und Export von Geokunststoffen sowie die Entwicklung neuer Produkte. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen beteiligen oder neue Unternehmen gründen, die zum Gesellschaftszweck passen oder ihn ergänzen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gabriele Albers
seit 24.9.2025
Geschäftsführer
Daniela Born
seit 30.5.2022
Prokura
Martin Sünnwoldt
seit 30.5.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

60.00% identifiziert40.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
40.04%
19.96%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
40.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
JALIST Holding GmbH
Germany
260.000 €
52.00%
G-quadrat Geokunststoffgesellschaft mbH
Germany
200.000 €
40.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

G quadrat GmbH (vormals: G-quadrat Geokunststoffgesellschaft mbH)

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 168,00 1.126,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.889.269,65 2.028.766,65
2. technische Anlagen und Maschinen 97.634,00 114.436,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.129,00 2.497.032,65 553.956,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.102.067,25 1.102.067,25
2. Beteiligungen 175.000,00 175.000,00
3. Genossenschaftsanteile 320,00 1.277.387,25 320,00
Summe Anlagevermögen 3.774.587,90 3.975.671,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 660.304,05 471.809,19
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 5.655.687,50 15.432.063,93
3. fertige Erzeugnisse und Waren 175.121,09 1.181.378,35
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.618.932,35- 872.180,29 15.661.154,23-
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.025.947,32 1.667.598,97
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 709.861,78 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 709.861,78 (Euro 0,00)
3. Forderungen gegen Gesellschafter 6.269,45 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.324.513,17 1.006.299,52
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 1.110.238,30 (Euro 896.653,92) 4.066.591,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.567.303,05 6.795.694,65
Summe Umlaufvermögen 10.506.075,06 10.893.690,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.550,00 2.731,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 101.496,76
14.288.212,96 14.973.590,04

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
eigene Anteile 200.000,00- 200.000,00-
ausgegebenes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Bilanzgewinn 580.638,41 401.496,76-
- davon Verlustvortrag Euro 401.496,76 (Euro 2.382.078,49)
nicht gedeckter Fehlbetrag 0,00 101.496,76
Summe Eigenkapital 880.638,41 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.415.345,56 382.167,42
2. sonstige Rückstellungen 4.803.347,40 6.218.692,96 3.703.644,02
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.244.825,95 2.738.722,47
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.244.825,95 (Euro 2.738.722,47)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 695.255,85 2.741.538,95
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 695.255,85 (Euro 2.741.538,95)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.924,17 37.094,90
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 25.924,17 (Euro 37.094,90)
4. sonstige Verbindlichkeiten 5.222.875,62 5.370.422,28
- davon aus Steuern Euro 24.669,78 (Euro 216.849,92)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 3.780,56 (Euro 4.559,35)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 217.975,96 (Euro 365.522,62)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 5.004.899,66 (Euro 5.004.899,66) 7.188.881,59
14.288.212,96 14.973.590,04

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

G quadrat GmbH

Krefeld

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 40.533.977,16 33.518.889,50
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 9.794.965,44 3.894.985,03-
3. Gesamtleistung 30.739.011,72 37.413.874,53
4. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 17.236,11 1.302,62
b) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 153.500,00 77.000,00
c) übrige sonstige betriebliche Erträge 143.080,45 112.388,58
313.816,56 190.691,20
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 16.466.033,39 21.986.574,45
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.869.491,34 7.354.930,45
22.335.524,73 29.341.504,90
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.403.748,93 1.909.672,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 441.204,81 344.168,75
- davon für Altersversorgung Euro 31.686,00 (Euro 24.525,27)
2.844.953,74 2.253.841,10
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 334.780,31 354.545,78
8. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 154.035,79 103.523,93
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 178.163,60 143.856,07
c) Reparaturen und Instandhaltungen 222.897,35 249.339,48
d) Fahrzeugkosten 139.090,70 110.770,37
e) Werbe- und Reisekosten 316.872,67 277.731,32
f) Kosten der Warenabgabe 169.847,71 855.720,25
g) verschiedene betriebliche Kosten 2.168.518,58 1.167.050,95
h) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0,00 2.837,00
i) Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen 950,50 0,00
j) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 4.634,00 13.450,00
3.355.010,90 2.924.279,37
9. Erträge aus Beteiligungen 5.000,00 131.767,05
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 5.000,00 (Euro 10.000,00)
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 56.149,94 9,60
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 52.241,10 37.935,34
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 14.092,23 (Euro 7.788,51)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 100.000,00 100.000,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.209.598,47 816.428,84
14. Ergebnis nach Steuern 986.351,17 1.983.677,73
15. sonstige Steuern 4.216,00 3.096,00
16. Jahresüberschuss 982.135,17 1.980.581,73
17. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 401.496,76 2.382.078,49
18. Bilanzgewinn 580.638,41 401.496,76-

Anhang für den Jahresabschluss zum 31.12.2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die G quadrat mbH hat ihren Sitz in Krefeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter HRB 7223 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften, des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschluss wurden in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich nach dem Gesamtkostenverfahren.

Bewertungsänderungen gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben.

Sofern es der Übersichtlichkeit diente, haben wir bei Wahlrechten die Angabe im Anhang gewählt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich linearer bzw. degressiver Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern folgen den steuerlichen Abschreibungsvorschriften. Zugänge beim beweglichen Sachanlagevermögen schreiben wir degressiv ab. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist.

Finanzlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert, soweit eine Wertberichtigung nicht notwendig ist.

Die Roh- Hilfs- und Betriebstoffe werden zum gewogenen Einstandspreis bzw. zu niedrigeren Tagweswerten angesetzt. Halb- und Fertigerzeugnisse werden mit Einzelkosten und Materialgemeinkosten bewertet, Fertigungsgemeinkosten fallen nicht an. Finanzierungskosten werden ebenso wenig wie Verwaltungsgemeinkosten berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert.

Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zu Nennwert.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

In den Rückstellungen haben wir möglichen Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen und mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag abgebildet.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

IV. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

1. Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens haben wir in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Die Beteiligungen gliedern sich wie folgt:

Name Sitz Höhe des Anteils Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres
% TEuro TEuro
G quadrat Solutions GmbH Oranienbaum -Wörlitz 100 1.229 286
G.E.N.E. Gesellschaft für Energiemanagement und nachhaltige Entwicklung mbH Sanitz 50 192 5
Solarpark Dorotheenhof GmbH & Co. KG Sanitz 33 452 21

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben die folgende Zusammensetzung (in TEuro):

31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.026 1.668
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 710 0
Forderungen gegen Gesellschafter 6 0
sonstige Vermögensgegenstände 1.325 1.006
4.067 2.674

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit der G quadrat Solutions GmbH.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen von 1,0 Mio. Euro mit einer Laufzeit größer 5 Jahre und 107 TEuro mit einer Laufzeit größer 1. Jahr enthalten.

Das Stammkapital blieb im Berichtszeitraum unverändert.

Bilanzergebnis gem. § 268 Abs. 1 HGB

Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen (in TEuro):

31.12.2023 31.12.2022
Jahresüberschuss 982 1.981
Verlustvortrag aus dem Vorjahr -401 -2.382
Bilanzgewinn 581 -401

Sonstige Rückstellungen gem. § 285 Nr. 12 HGB umfassen (in TEuro):

31.12.2023 31.12.2022
sonstige Rückstellungen
nachlaufende Rechnungen 568 626
Prozesskosten 3.586 2.521
Beschäftigungsverhältnisse 393 339
Gewährleistungsrisiken 183 146
Jahresabschlusskosten 48 46
Archivierungskosten 25 25
4.803 3.703

Verbindlichkeiten gem. § 285 Nr. 1 und 2 HGB

Die Zusammensetzung und die Restlaufzeiten unserer Verbindlichkeiten haben wir in folgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt (in TEuro):

Restlaufzeiten Summe
2024 2025 - 2028 ab 2029 31.12.2023
(2023) (2024 - 2027) (ab 2028) (31.12.2022)
Erhalten Anzahlungen 1.245 0 0 1.245
(Vj 2.739 0 0 2.739
aus Lieferungen und Leistungen 695 0 0 695
(Vj 2.741 0 0 2.741
Aus verbundenen Unternehmen 26 0 0 26
(Vj 37 0 0 37
sonstige 218 0 5.005 5.223
(Vj 366 0 5.005 5.371
• davon aus Steuern 25 0 0 25
(Vj 216 0 0 216
• davon aus sozialen Sicherheit 4 0 0 4
(Vj 4 0 0 4
2.184 0 5.005 7.189
(Vj 5.883 0 5.005 10.888

2. Gewinn- und Verlustrechnung

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Höhe von 1,95 Mio. Euro aus Rechts- und Prozesskosten enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 Nr. 3a HGB

Die Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen und haben einen Jahreswert in Höhe von 75 TEuro (VJ 50). Die Verträge haben überwiegend eine mittelfristige Laufzeit.

Es besteht ein Obligo aus einer Kautionsversicherung in Höhe von 4.593 TEuro.

Darüber hinaus liegt ein Bankaval über 300 TEuro vor.

2. Haftungsverhältnisse gem. § 268 Abs. 7 HGB i.V.m. §285 Nr. 27 HGB

Es besteht eine Bürgschaft über 120 TEuro für die Solarpark Dorotheenhof GmbH & Co KG.

Da für die Gesellschaften der hier aufgeführten Haftungsverhältnisse jeweils positive Ertragsprognosen für die kommenden Jahre vorliegen, rechnen wir nicht mit einer Inanspruchnahme.

3. Geschäftsführer § 285 Nr. 10 HGB

Herr Dr. Jan Schröder, Diplom Ingenieur, Tönisvorst

- einzelvertretungsberechtigt -

befreit von §181 BGB

4. Geschäftsführerbezüge § 285 Nr. 9 HGB

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5. Beschäftigte § 285 Nr. 7 HGB

Im Berichtsjahr beschäftigten wir durchschnittlich 32 (Vj 30) Mitarbeiter.

6. Ergebnisse nach dem Abschlussstichtag gem. § 285 Nr. 33 HGB

Als Vorgang von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ist die Verschmelzung der 100%igen Tochterunternehmung G quadrat Solutions GmbH im Wege der Aufnahme zu nennen. Die Verschmelzung erfolgte mit handelsrechtlicher Rückwirkung zum 01.01.2024. Aus dem Verschmelzungsvorgang wird ein Verschmelzungsgewinn von 127 TEuro resultieren.

7. Ergebnisverwendung § 285 Nr. 34 HGB

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn von 581 TEuro auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Krefeld, den 30. August 2024

Die Geschäftsführung

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

G quadrat GmbH

Krefeld

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Umbuchung Abgänge Stand zum 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.664,95 0,00 0,00 0,00 69.664,95
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 69.664,95 0,00 0,00 0,00 69.664,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.963.348,10 0,00 0,00 0,00 2.963.348,10
2. technische Anlagen und Maschinen 2.206.147,52 10.046,67 0,00 0,00 2.216.194,19
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.083.605,60 150.411,64 0,00 40.566,94 1.193.450,30
Summe Sachanlagen 6.253.101,22 160.458,31 0,00 40.566,94 6.372.992,59
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.238.394,05 0,00 0,00 0,00 1.238.394,05
2. Ausliehungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 175.000,00 0,00 0,00 0,00 175.000,00
3. Genossenschaftsanteile 320,00 0,00 0,00 0,00 320,00
Summe Finanzanlagen 1.413.714,05 0,00 0,00 0,00 1.413.714,05
7.736.480,22 160.458,31 0,00 40.566,94 7.856.371,59
kum. Abschreibung 01.01.2023 Zugange Abgänge kum. Abschreibung bis 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.538,95 958,00 0,00 69.496,95
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 68.538,95 958,00 0,00 69.496,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 934.581,45 139.497,00 0,00 1.074.078,45
2. technische Anlagen und Maschinen 2.091.711,52 26.848,67 0,00 2.118.560,19
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 529.649,60 167.476,64 13.804,94 683.321,30
Summe Sachanlagen 3.555.942,57 333.822,31 13.804,94 3.875.959,94
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 136.326,80 0,00 0,00 136.326,80
2. Ausliehungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 136.326,80 0,00 0,00 136.326,80
3.760.808,32 334.780,31 13.804,94 4.081.783,69
Buchwert 31.12.2023 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 168,00 1.126,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 168,00 1.126,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.889.269,65 2.028.766,65
2. technische Anlagen und Maschinen 97.634,00 114.436,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.129,00 553.956,00
Summe Sachanlagen 2.497.032,65 2.697.158,65
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.102.067,25 1.102.067,25
2. Ausliehungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 175.000,00 175.000,00
3. Genossenschaftsanteile 320,00 320,00
Summe Finanzanlagen 1.277.387,25 1.277.387,25
3.774.587,90 3.975.671,90

Lagebericht zum Jahresabschluss 2023

G quadrat GmbH

Krefeld

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Geokunststoffe und mineralische Spezialprodukte sind aus der Welt der Geotechnik nicht mehr wegzudenken. Die Abdichtung von Deponien, im Grund- und Hochwasserschutz, im allgemeinen Tiefbau, sowie Schwimmbädern und Tunnel bildet ebenso die Kernkompetenz der G quadrat GmbH, wie die Entwicklung und Herstellung mineralischer Produkte, die in der Abdichtung von Spezialanwendungen oder Verfüllung und Schutz von Rohrleitungen Verwendung finden.

Wir bieten die Projektentwicklung, Herstellung und Installation aus einer Hand. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 2000 hat die G quadrat GmbH mit ihren Tochterunternehmen und Beteiligungen erfolgreich Baumaßnahmen im In- und Ausland realisiert.

Neben der Umsetzung und Planung von Projekten ist die Entwicklung von weiteren Einsatzbereichen von Geokunststoffen eine weitere Kernkompetenz der G quadrat GmbH. So werden anwendungsspezifisch Lösungen und Produkte für unsere Kunden entwickelt, die einen wirtschaftlichen und technischen Mehrwert bieten.

Unsere Fachleute kennen die vielfältigen Produkte und Systemlösungen und unterstützen bei der technisch fachgerechten und wirtschaftlichen Auswahl geeigneter Produkte.

Organisatorische Struktur

Aufgrund unserer flachen Hierarchiestruktur gliedern sich unsere Organisationseinheiten lediglich in Produktion, Betriebsführung und Projektentwicklung sowie Forschung.

Rechtliche Struktur

Hauptsitz der Gesellschaft ist Krefeld. Wir haben zum Abschlussstichtag eine Tochtergesellschaft und zwei Beteiligungen, die wir von unserem Firmensitz aus steuern.

2. Bericht über Zweigniederlassungen

Es besteht eine Produktionsstätte in Niemegk, Brandenburg.

Durch den Erwerb der ehemaligen Produktionshalle der Hafemeister Erd- und Tiefbau GmbH, bestand seit 2018 eine weitere Produktionsstätte in Moers, welche allerdings im Jahr 2022 zurückgebaut wurde und seit 2022 ausschließlich fremdvermietet ist.

3. Forschung und Entwicklung

Wir betreiben keine wesentliche Forschung und Entwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt leicht um 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Im Baugewerbe machten sich neben den hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2%.

(Quelle. www.destatis.de)

Die Deponien in Deutschland verfügen über immer weniger freie Kapazitäten. Wie aus aktuell vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten hervorgeht, betrug das addierte Restvolumen aller in Betrieb befindlichen Deponien der Klassen 0 bis IV im jüngsten Berichtsjahr 2022 noch 438 Mio Kubikmeter. Bei der vorherigen Erhebung in 2020 waren es noch 444 Mio Kubikmeter, im Jahr 2010 sogar noch 518 Mio Kubikmeter. Das bedeutet, dass in Deutschland in den vergangenen beiden Jahrzehnten deutlich weniger neue Deponiekapazität zugebaut als verbraucht wurde.

Besonders bemerkenswert ist dabei, dass in den letzten Jahren nicht mehr, sondern stetig weniger Abfälle abgelagert wurden. So ist der Input auf den deutschen Deponien laut Destatis 2022 mit 39,3 Mio Tonnen das sechste Jahr in Folge gesunken, was zugleich den niedrigsten Wert seit 2012 bedeutet. Von der Gesamtzahl von 1.001 Deponien, die es laut Destatis im Jahr 2022 gab, verfügten 547 über eine ausstehende Betriebsdauer von maximal zehn Jahren. Bei knapp einem Drittel (317 Deponien) reichten die restlichen Verfüllkapazitäten sogar für nur noch maximal fünf Jahre. (Quelle: www.euwid-recycling.de)

Insofern sehen wir weiterhin einen hohen Bedarf an unseren Produkten und Leistungen um dem hohen zukünftigen Bedarf gerecht zu werden.

Um die Umwelt durch die Ablagerungen und Altlasten so wenig wie möglich zu belasten, müssen neue Deponien und Altdeponien gemäß Deponieverordnungen mit zugelassenen Geokunststoffen abgedichtet werden. Ansprüche an einem nachhaltigen Schutz des Grundwassers sind in Europa einheitlich geregelt. Die Deponieverordnung in Deutschland setzt europäisches Recht um. In Teilbereichen wird an der technischen Umsetzung über den europäischen Standard weitergehende Anforderungen gestellt. G quadrat ist im Speziellen auf die Umsetzung dieser höheren Anforderungen ausgerüstet.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Allgemein

Das Geschäftsjahr 2023 war erneut von den zahlreichen Rechtsstreitigkeiten und Prozessen, deren Ursprung in früheren Geschäftsjahren liegt, geprägt und hat uns sowie unsere Mitarbeiter vor große Herausforderungen gestellt.

Als Reaktion hierauf haben wir ein Compliance-System eingeführt und entsprechende Prozesskostenrückstellungen angepasst.

Die von uns bereits 2021 vorgenommenen Bemühungen der Verschlankung der Strukturen und der Erhöhung der Transparenz verfolgen wir weiterhin. Nachdem wir bereits im Jahr 2021 die EcoLining GmbH auf unsere Tochtergesellschaft G quadrat Solutions GmbH verschmolzen haben, haben wir im Jahr 2024 unsere Tochtergesellschaft G quadrat Solutions GmbH auf die G quadrat G mbH verschmolzen.

Zielsetzung ist weiterhin die Etablierung unserer Firmierung G quadrat als Spezialist von Abdichtungen jeglicher Art im deutschen und europäischen Markt. Dabei möchten wir nicht nur als Experten für Deponiebau im Besonderen wahrgenommen werden, sondern als Abdichtungsexperten im Allgemeinen.

Die Entwicklung unserer Gesellschaft wird auch weiterhin von den seit 2020 laufenden Klageverfahren belastet, für die wir im Rahmen des Vorsichtsprinzips mittlerweile eine Prozesskostenrückstellung von 3,6 Mio Euro gebildet haben. Die Ergebnisbelastung in 2023 aus diesen Verfahren betrug ca. 1,9 Mio. Euro.

Trotz dieser Sondereinflüsse konnten wir den ausgewiesenen Kapitalfehlbetrag von 102 TEuro in 2022 vollständig neutralisieren und weisen nunmehr ein Eigenkapital zum 31.12.2023 von 881 TEuro aus.

Unsere Liquiditätssituation ist mit 1,3 Mio. Euro zwar rückläufig, aber dennoch betrachten wir unseren Finanzmittelbestand als stabil und solide, da wir nach wie vor unabhängig von Bankenfinanzierungen sind.

Zusätzlich verfügen wir über ein eigenkapitalersetzendes Darlehen in Höhe von 5,0 Mio. Euro, so dass keine Anzeichen einer Gefährdung der wirtschaftlichen Stabilität der Gesellschaft erkennbar sind.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte unser Unternehmen eine deutliche Umsatzsteigerung verzeichnen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich von 33 Mio. Euro im Vorjahr auf 40 Mio. Euro. Diese positive Entwicklung entspricht einem Zuwachs von etwa 21,2%.

Wesentlicher Treiber dieser Umsatzsteigerung ist die Schlussrechnung einiger Großbaustellen, deren Arbeiten wir in den Jahren 2021 und 2022 begonnen haben und welche nunmehr fertiggestellt sind.

Die Auftragsentwicklung für das Geschäftsjahr 2023 kann als sehr gut bezeichnet werden, die Umsatzentwicklung wird aufgrund der Mittelfristigkeit der Großprojekte von einer hohen Volatilität über den Jahresverlauf geprägt sein.

Personal- und Sozialbereiche

Auch im Geschäftsjahr 2023 konnten wir die Anzahl unserer Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr leicht steigern Im aktuellen Geschäftsjahr verzeichneten wir einen leichten Anstieg der Anzahl unserer Mitarbeiter. Diese Entwicklung spiegelt unseren anhaltenden Erfolg und das Wachstum unseres Geschäfts wider. Um der gestiegenen Nachfrage und der zunehmenden Komplexität unserer Projekte gerecht zu werden, haben wir sowohl in der Verwaltung als auch auf operativer Ebene zusätzliche Fachkräfte eingestellt.

Vertrieb und Logistik

Im vergangenen Jahr haben wir unsere Vertriebsstrategie weiter optimiert, um unsere Marktpräsenz zu stärken und neue Kunden zu gewinnen. Durch die gezielte Erweiterung unserer Vertriebskanäle und den Ausbau unseres internationalen Netzwerkes konnten wir unsere Produkte breiter am Markt platzieren. Unsere Vertriebsmitarbeiter haben eng mit Kunden zusammengearbeitet, um maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die spezifische Anforderungen erfüllen und somit die Kundenzufriedenheit und -bindung erhöht.

Unsere Zugehörigkeit zu verschiedenen angesehenen Vereinen und Verbänden, die eng mit unseren Fachgebieten und unserem sozialen Engagement verknüpft sind, unterstreicht unser starkes Engagement und unsere aktive Teilnahme in relevanten Branchennetzwerken. So ist G quadrat GmbH Mitglied im Fachbeirat der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin (BAM) für die Zulassung von Geokunststoffen, unsere Mitarbeiter sind im Arbeitskreis 5.1 der Untergruppe 6 (Tunnelbau) der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik (DGGT) im Deutschen Verband für Schweißtechnik (Verschweißen von Dichtungsbahnen), im DIN Deutschen Institut für Normung e.V. und in der STUVA (Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen e.V.). Weiterhin ist Herr Dr. Jan Schröder im Vorstand des Arbeitskreis Grundwasserschutz e.V tätig. Diese Mitarbeit gehört zur wichtigen Hintergrundarbeit unseres Unternehmens, um an den entscheidenden Schaltstellen Anforderungen / Neuerungen der bestehenden Technologien frühzeitig zu erfahren.

3. Vermögens-/Finanz- und Ertragslage

a. Vermögenslage

Zur Darstellung der Vermögensstruktur haben wir die Bilanzposten der Aktivseite dem langfristig (Fälligkeit größer als ein Jahr) bzw. dem mittel.- und kurzfristig gebundenen Vermögen zugeordnet.

31.12.2023 31.12.2022
TEuro % TEuro %
langfristiges Vermögen 4.775 33,5 4.656 31,3
kurzfristiges Vermögen 9.513 66,5 10.216 68,7
14.288 100,0 14.872 100,0

Im Bereich des Anlagevermögens verringerten sich die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen um 201 TEuro. Den Investitionen von 160 TEuro standen Abschreibungen von 335 TEuro und Anlagenabgänge gegenüber. Unsere Beteiligungen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Im Bereich des langfristig gebundenen Vermögens weisen wir ein Darlehen gegenüber einem Lieferanten in Höhe von 1,0 Mio. Euro aus, welches ab 2024 getilgt wird. Entsprechende Sicherheiten zur Absicherung des Darlehens wurden vereinbart.

Im Bereich des kurzfristigen Vermögens reduzierten sich die Vorräte um 552 TEuro. Ursächlich hierfür ist einerseits die Reduzierung der in Ausführung befindlichen Bauaufträge von 15,4 Mio. Euro auf 5,6 Mio. Euro, korrespondierend hierzu sanken die erhaltenen Anzahlungen nahezu im gleichen Umfange. Zudem wurde der Warenbestand von 1,2 Mio. Euro um 1,0 Mio. Euro auf 0,2 Mio. Euro reduziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um 1,1 Mio. Euro. Diese Erhöhung ist Ausfluss der Umsatzsteigerung sowie dem Leistungsverkehr mit verbundenen Unternehmen geschuldet.

Zur Darstellung der Kapitalstruktur haben wir die Bilanzposten der Passivseite den Eigenmitteln bzw. dem Fremdkapital zugeordnet, wobei innerhalb des Fremdkapitals eine Zuordnung nach langfristiger (Fälligkeit größer als ein Jahr) bzw. mittel- und kurzfristiger Verfügung erfolgt.

31.12.2023 31.12.2022
TEuro % TEuro %
Kapitalstruktur
langfristig verfügbares Kapital
Eigenkapital 881 6,2 -101 -0,7
Darlehen (EK-Ersatz) 5.005 35,0 5.005 33,7
5.886 41,2 4.904 33,0
Mittel/kurzfristig verfügb. Kapital
Fremdkapital 8.403 58,8 9.968 67,0
Gesamtkapital 14.288 100,0 14.873 100,0

Der Jahresüberschuss von rund 1,0 Mio. Euro führte zu einem Anstieg des langfristig verfügbaren Kapitals um genau diesen Betrag. Ein Altgesellschafter hat bereits im Jahr 2021 für einen Teil des Kaufpreises der eigenen Anteile ein eigenkapitalersetzendes Darlehen in Höhe von 5,0 Mio. Euro gewährt.

Das mittelfristig verfügbare Kapital setzt sich aus Rückstellung in Höhe von 6,2 Mio. Euro und Verbindlichkeiten von 2,2 Mio. Euro zusammen.

Während die Rückstellungen bedingt durch die Steuerbelastung des Jahres 2023 und die Anpassung der Prozesskosten sich um 2,1 Mio. Euro erhöhten, reduzierten sich die Verbindlichkeiten um 3,7 Mio. Euro. Im Wesentlichen betraf dies die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen (- 1,5 Mio. Euro) sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-2,0 Mio. Euro).

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage machen folgende Cashflow-Kennzahlen (DRS Nr. 21), deutlich:

2023 2022
TEuro TEuro
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -792 5.602
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -437 -437
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0 0

Insgesamt verringerte sich unser Liquiditätsbestand um 1,2 Mio. Euro auf 5,5 Mio. Euro.

C. Ertragslage

Zur Ertragslage geben wir folgende Kennzahlen:

31.12.2023 31.12.2022
1) 1)
TEuro % TEuro %
EBIT 2.009 6,5 2.660 7,1
Finanzergebnis 13 0,1 70 0,2
neutrales Ergebnis 170 0,6 67 0,2
Ertragsteuern (laufendes Geschäftsjahr) -1.210 -3,9 -816 -2,2
Jahresüberschuss 982 3,2 1.981 5,3

1) % der Gesamtleistung

Die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr um 17,8% auf 30,7 Mio. Euro verringert. Gleichzeitig konnte das Rohergebnis um 0,4 Mio. Euro auf 8,5 Mio. Euro gesteigert werden. Die Ursache hierfür ist auf eine positive Auftragslage sowie den Abschluss der Abrechnung diverser Großprojekte der Vorjahres zurückzuführen.

Durch eine Reduzierung der Materialeinsatzquote von 78,4% auf 72,7% konnte trotz gesunkener Gesamtleistung ein Rohergebnis auf Vorjahresniveau von 8,5 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Hier konnten durch vorzeitige Verhandlungen mit Lieferanten gute Einkaufskonditionen für die Jahre 2023 und 2024 vereinbart werden.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 591 TEuro bedingt durch einen leichten Anstieg der Anzahl der Beschäftigten sowie entsprechenden Gehaltssteigerungen. Die Personaleinsatzquote erhöhte sich von 6,0% auf 9,3%.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 441 TEuro. Ursächlich hierfür waren einerseits die Rechts- und Beratungskosten durch die laufenden Verfahren mit einem Anstieg von 1,0 Mio. Euro andererseits reduzierten sich die Kosten für Rückbau und Gewährleistungen um 573 TEuro.

Das Betriebsergebnis liegt folgerichtig mit 2,0 Mio. Euro insgesamt 651 TEuro unter Vorjahr.

Da ein Großteil der Prozesskosten nichtabzugsfähige Betriebsausgaben im steuerlichen Sinne darstellen, erhöhte sich die Steuerbelastung um 393 TEuro auf 1,2 Mio. Euro, so dass insgesamt der Jahresüberschuss 998 TEuro niedriger ausfiel als im Vorjahr. Dennoch ist die Geschäftsleitung mit dem Jahresüberschuss von 982 TEuro zufrieden.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

1.

Umsatz-/Gesamtleistungsentwicklung

2.

Rohertragsentwicklung

3.

Betriebsergebnis vor Steuern

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ist eine ständige Kostenkontrolle sowie Soll/Ist-Abgleiche der einzelnen Projekte unerlässlich.

5. Gesamtaussage

Das Geschäftsergebnis lag über unseren Erwartungen. Mit der Auftragssituation sind wir zufrieden. Preiserhöhungen konnten wir teilweise an unsere Auftraggeber weitergeben und Einkaufskonditionen optimieren. Insofern sind wir mit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung zufrieden.

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir insgesamt als stabil ein.

III. Prognosebericht

Wir blicken zuversichtlich auf das Jahr 2024 und sind überzeugt, dass unsere strategischen Initiativen und unser engagiertes Team wesentlich zum langfristigen Erfolg des Unternehmens beitragen werden. Mit einer starken Marktposition, gezielten Investitionen und einem klaren Wachstumskurs sind wir gut aufgestellt, um kommende Chancen zu nutzen und Herausforderungen zu meistern.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung von ca. 30 Mio. Euro und ein kumuliertes Ergebnis vor Steuern und nach Verschmelzung von 2,3 Mio. Euro.

Insofern erwarten wir eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Aufgrund unserer Kapitalausstattung und unserer bisherigen Auftragslage, sehen wir für uns zurzeit keine wesentlichen wirtschaftlichen Risiken, mit Ausnahme der Prozessrisiken.

Ein wesentliches Risiko stellen wirtschaftliche Unsicherheiten dar, die die Nachfrage nach unseren Produkten beeinflussen können. In wirtschaftlich angespannten Zeiten besteht die Gefahr, dass Infrastrukturprojekte verzögert oder verschoben werden, was sich auf unsere Umsätze negativ auswirken könnte.

Der anhaltende Konflikt in der Ukraine und geopolitische Spannungen könnten die globale Wirtschaft beeinträchtigen und indirekte Auswirkungen auf die Bauindustrie haben. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass unsere breite Marktpräsenz und Diversifikation uns helfen werden, potenzielle wirtschaftliche Turbulenzen abzufedern.

Unsere eigenen Energiekosten stellen kein wesentliches Risiko dar, da wir unsere Büroräume bereits mit Geothermie und Photovoltaik betreiben.

Die wachsende Wettbewerbslandschaft ist ein Ansporn für uns, unsere Differenzierungsstrategie zu stärken. Unser Fokus auf Qualität, Kundenservice und innovative Lösungen ermöglicht es uns, einen einzigartigen Mehrwert zu bieten.

Insbesondere für die anhängigen Klageverfahren haben wir in Abstimmung mit unseren Rechtsanwälten bilanzielle Vorsorge in einer Größenordnung von 3,6 Mio. Euro getroffen. Wir gehen davon aus, dass diese Rückstellung unter Berücksichtigung des derzeitigen Kenntnisstandes ausreichend dotiert ist. Derzeit gehen wir davon aus, dass sich diese Verfahren aufgrund der Komplexität über mehrere Jahre hinziehen werden. Der Ausgang der Verfahren ist derzeit nicht abschätzbar. Die Angemessenheit der Rückstellung werden wir jährlich ebenso wie den eventuell notwendigen Liquiditätsbedarf in Abstimmung mit unseren Anwälten überprüfen und anpassen.

Weiterhin haben wir ein Compliance-System im Unternehmen eingeführt, um solche Vorgänge zukünftig zu vermeiden.

Erfreulicherweise konnte eines dieser Verfahren im Januar 2024 in Höhe der prognostizierten Aufwendungen abgeschlossen werden.

Dennoch besteht eine erhebliche Unsicherheit, weshalb wir weiterhin durch eine Verschlankung der Unternehmensstruktur und -kosten wie beispielsweise die Verschmelzung der G quadrat Solutions GmbH Vorsorge betreiben.

Durch die Verschmelzung sollen nicht nur die internen Prozesse und Kosten verschlankt werden, sondern sie sollen auch für ein einheitliches Auftreten der bisherigen Unternehmungen bei Kunden und Lieferanten sowie einer erhöhten Transparenz beitragen.

Darüber hinaus werden Investitionen in Anlagen und Immobilien früherer Jahre hinsichtlich ihrer betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit und Ertragskraft hinterfragt und ggfs. veräußert wie beispielsweise die Mischanlage im Jahr 2022.

Im Kontext der erhöhten Transparenz und der Optimierung des internen Kontrollsystems wird die Digitalisierung der Gesellschaft und die Intensivierung des Controllings weiter vorangetrieben.

Aufgrund des Darlehens eines Altgesellschafters über 5 Mio. Euro ist die Liquiditätssituation aktuell stabil und sollte auch über das gesamte Geschäftsjahr 2024 hinaus so bleiben.

2. Chancen

Marktwachstum

Unser Markt für Geokunststoffe und verwandte Produkte zeigt ein starkes Wachstum, angetrieben durch mehrere globale Trends. Einer der Hauptfaktoren ist die verstärkte Investition in Infrastrukturprojekte, insbesondere im Zuge von Urbanisierungsbestrebungen und Maßnahmen zur Modernisierung bestehender Bauwerke. Diese Entwicklung sorgt für eine stetig steigende Nachfrage nach nachhaltigen und effizienten Baumaterialien, bei denen Geokunststoffe eine entscheidende Rolle spielen.

Innovation

Unsere kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung ermöglichen es uns, innovative Geokunststofflösungen zu entwickeln. Durch die Einführung neuer Materialzusammensetzungen, Herstellungsverfahren und Anwendungsbereiche können wir unsere Produkte verbessern und den sich wandelnden Bedürfnissen der Bauindustrie gerecht werden. Diese Innovationsfähigkeit stärkt unsere Wettbewerbsposition und eröffnet uns die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen.

Kunden

Die Entwicklung langfristiger und partnerschaftlicher Beziehungen zu Kunden kann dazu beitragen, eine treue Kundenbasis aufzubauen und wiederkehrende Geschäfte zu fördern. Die maßgeschneiderte Beratung und Unterstützung unserer Kunden bei der Implementierung von Geokunststofflösungen kann unsere Position als vertrauenswürdiger Anbieter stärken.

Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter stellen einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar, insofern möchten wir die bestehenden Mitarbeiter weiter an das Unternehmen binden und sowohl qualitativ als auch quantitativ im Bereich Personal durch eine neue Personalkampagne wachsen. Dies wird voraussichtlich im Sommer 2024 beginnen.

Besondere Chancen

Für die Zukunft können wir unsere Strategie bezüglich der Umsatzerwartung wie folgt unterteilen:

Deponiebau

Der Bereich Deponiebau bietet für unser Unternehmen erhebliche Wachstumsmöglichkeiten, sowohl in Deutschland als auch international. In Deutschland wird der Bedarf an modernen Deponietechnologien durch zunehmende Umweltauflagen und den Druck, nachhaltigere Entsorgungslösungen zu finden, weiter angetrieben. Diese regulatorischen Anforderungen schaffen eine Nachfrage nach spezialisierten Geokunststofflösungen, die zur Abdichtung und zum Schutz von Deponien beitragen. Unser Unternehmen ist bestens positioniert, um diese Nachfrage mit innovativen und umweltfreundlichen Produkten zu bedienen, was unsere Marktstellung erheblich stärken könnte.

Abdichtung

Der Bereich Abdichtung bietet bedeutende Wachstumschancen, da die Nachfrage nach hochwertigen Abdichtungslösungen aufgrund steigender Umweltschutzanforderungen kontinuierlich wächst. Unsere Geokunststoffe sind ideal für verschiedene Anwendungen geeignet und unterstützen den Schutz von Grundwasser und die langfristige Integrität von Bauwerken. International eröffnen verstärkte Investitionen in Infrastrukturprojekte weitere Möglichkeiten, unsere fortschrittlichen, langlebigen und umweltfreundlichen Abdichtungssysteme zu etablieren.

Deich und Uferschutz

Unsere Geokunststoffe sind hervorragend geeignet, um Erosion zu verhindern und die Stabilität von Uferlinien sowie Deichen sicherzustellen. Angesichts der globalen Initiativen zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen extreme Wetterereignisse sind wir optimal positioniert, um mit unseren innovativen Lösungen in diesem Sektor einen wichtigen Beitrag zu leisten und neue Märkte zu erschließen.

Liefergeschäft

Mit den Liefergeschäften erwarten wir weiter einen soliden Umsatz.

Finanzbeteiligung

Von unseren Beteiligungen erwarten wir geringfügige positive Synergieeffekte. Aus der Verschmelzung der G quadrat Solutions GmbH wird sich ein Verschmelzungsgewinn von ca. 127 TEuro ergeben.

 

Krefeld, 30. August 2024

Die Geschäftsführung

5. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 30. August 2024 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der G quadrat GmbH, Krefeld, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 5 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die G quadrat GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der G quadrat GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der G quadrat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Waghäusel, den 30. August 2024

Stieler GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Stieler, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 23. September 2024 festgestellt.

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