Beteiligungsgesellschaften
G quadrat GmbH
Adolf-Dembach-Straße 4A, 47829 Krefeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gabriele Albers seit 24.9.2025 | Geschäftsführer |
Daniela Born seit 30.5.2022 | Prokura |
Martin Sünnwoldt seit 30.5.2022 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.04% | |
| 19.96% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
G-quadrat Geokunststoffgesellschaft mbHEigenbeteiligung | 40.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
G quadrat GmbH (vormals: G-quadrat Geokunststoffgesellschaft mbH)KrefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023G quadrat GmbHKrefeld
Anhang für den Jahresabschluss zum 31.12.2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die G quadrat mbH hat ihren Sitz in Krefeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter HRB 7223 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich linearer bzw. degressiver Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern folgen den steuerlichen Abschreibungsvorschriften. Zugänge beim beweglichen Sachanlagevermögen schreiben wir degressiv ab. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Finanzlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert, soweit eine Wertberichtigung nicht notwendig ist. Die Roh- Hilfs- und Betriebstoffe werden zum gewogenen Einstandspreis bzw. zu niedrigeren Tagweswerten angesetzt. Halb- und Fertigerzeugnisse werden mit Einzelkosten und Materialgemeinkosten bewertet, Fertigungsgemeinkosten fallen nicht an. Finanzierungskosten werden ebenso wenig wie Verwaltungsgemeinkosten berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bilanziert. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zu Nennwert. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. In den Rückstellungen haben wir möglichen Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen und mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag abgebildet. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. IV. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses 1. Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens haben wir in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Beteiligungen gliedern sich wie folgt:
Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben die folgende Zusammensetzung (in TEuro):
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit der G quadrat Solutions GmbH. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen von 1,0 Mio. Euro mit einer Laufzeit größer 5 Jahre und 107 TEuro mit einer Laufzeit größer 1. Jahr enthalten. Das Stammkapital blieb im Berichtszeitraum unverändert. Bilanzergebnis gem. § 268 Abs. 1 HGB Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen (in TEuro):
Sonstige Rückstellungen gem. § 285 Nr. 12 HGB umfassen (in TEuro):
Verbindlichkeiten gem. § 285 Nr. 1 und 2 HGB Die Zusammensetzung und die Restlaufzeiten unserer Verbindlichkeiten haben wir in folgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt (in TEuro):
2. Gewinn- und Verlustrechnung In der Gewinn- und Verlustrechnung sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Höhe von 1,95 Mio. Euro aus Rechts- und Prozesskosten enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 Nr. 3a HGB Die Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen und haben einen Jahreswert in Höhe von 75 TEuro (VJ 50). Die Verträge haben überwiegend eine mittelfristige Laufzeit. Es besteht ein Obligo aus einer Kautionsversicherung in Höhe von 4.593 TEuro. Darüber hinaus liegt ein Bankaval über 300 TEuro vor. 2. Haftungsverhältnisse gem. § 268 Abs. 7 HGB i.V.m. §285 Nr. 27 HGB Es besteht eine Bürgschaft über 120 TEuro für die Solarpark Dorotheenhof GmbH & Co KG. Da für die Gesellschaften der hier aufgeführten Haftungsverhältnisse jeweils positive Ertragsprognosen für die kommenden Jahre vorliegen, rechnen wir nicht mit einer Inanspruchnahme. 3. Geschäftsführer § 285 Nr. 10 HGB Herr Dr. Jan Schröder, Diplom Ingenieur, Tönisvorst - einzelvertretungsberechtigt - befreit von §181 BGB 4. Geschäftsführerbezüge § 285 Nr. 9 HGB Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Beschäftigte § 285 Nr. 7 HGB Im Berichtsjahr beschäftigten wir durchschnittlich 32 (Vj 30) Mitarbeiter. 6. Ergebnisse nach dem Abschlussstichtag gem. § 285 Nr. 33 HGB Als Vorgang von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres ist die Verschmelzung der 100%igen Tochterunternehmung G quadrat Solutions GmbH im Wege der Aufnahme zu nennen. Die Verschmelzung erfolgte mit handelsrechtlicher Rückwirkung zum 01.01.2024. Aus dem Verschmelzungsvorgang wird ein Verschmelzungsgewinn von 127 TEuro resultieren. 7. Ergebnisverwendung § 285 Nr. 34 HGB Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn von 581 TEuro auf neue Rechnung vorzutragen.
Krefeld, den 30. August 2024 Die Geschäftsführung Anlagenspiegel zum 31.12.2023G quadrat GmbHKrefeld
Lagebericht zum Jahresabschluss 2023G quadrat GmbHKrefeldI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Geokunststoffe und mineralische Spezialprodukte sind aus der Welt der Geotechnik nicht mehr wegzudenken. Die Abdichtung von Deponien, im Grund- und Hochwasserschutz, im allgemeinen Tiefbau, sowie Schwimmbädern und Tunnel bildet ebenso die Kernkompetenz der G quadrat GmbH, wie die Entwicklung und Herstellung mineralischer Produkte, die in der Abdichtung von Spezialanwendungen oder Verfüllung und Schutz von Rohrleitungen Verwendung finden. Wir bieten die Projektentwicklung, Herstellung und Installation aus einer Hand. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 2000 hat die G quadrat GmbH mit ihren Tochterunternehmen und Beteiligungen erfolgreich Baumaßnahmen im In- und Ausland realisiert. Neben der Umsetzung und Planung von Projekten ist die Entwicklung von weiteren Einsatzbereichen von Geokunststoffen eine weitere Kernkompetenz der G quadrat GmbH. So werden anwendungsspezifisch Lösungen und Produkte für unsere Kunden entwickelt, die einen wirtschaftlichen und technischen Mehrwert bieten. Unsere Fachleute kennen die vielfältigen Produkte und Systemlösungen und unterstützen bei der technisch fachgerechten und wirtschaftlichen Auswahl geeigneter Produkte. Organisatorische Struktur Aufgrund unserer flachen Hierarchiestruktur gliedern sich unsere Organisationseinheiten lediglich in Produktion, Betriebsführung und Projektentwicklung sowie Forschung. Rechtliche Struktur Hauptsitz der Gesellschaft ist Krefeld. Wir haben zum Abschlussstichtag eine Tochtergesellschaft und zwei Beteiligungen, die wir von unserem Firmensitz aus steuern. 2. Bericht über Zweigniederlassungen Es besteht eine Produktionsstätte in Niemegk, Brandenburg. Durch den Erwerb der ehemaligen Produktionshalle der Hafemeister Erd- und Tiefbau GmbH, bestand seit 2018 eine weitere Produktionsstätte in Moers, welche allerdings im Jahr 2022 zurückgebaut wurde und seit 2022 ausschließlich fremdvermietet ist. 3. Forschung und Entwicklung Wir betreiben keine wesentliche Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt leicht um 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Baugewerbe machten sich neben den hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2%. (Quelle. www.destatis.de) Die Deponien in Deutschland verfügen über immer weniger freie Kapazitäten. Wie aus aktuell vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Daten hervorgeht, betrug das addierte Restvolumen aller in Betrieb befindlichen Deponien der Klassen 0 bis IV im jüngsten Berichtsjahr 2022 noch 438 Mio Kubikmeter. Bei der vorherigen Erhebung in 2020 waren es noch 444 Mio Kubikmeter, im Jahr 2010 sogar noch 518 Mio Kubikmeter. Das bedeutet, dass in Deutschland in den vergangenen beiden Jahrzehnten deutlich weniger neue Deponiekapazität zugebaut als verbraucht wurde. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass in den letzten Jahren nicht mehr, sondern stetig weniger Abfälle abgelagert wurden. So ist der Input auf den deutschen Deponien laut Destatis 2022 mit 39,3 Mio Tonnen das sechste Jahr in Folge gesunken, was zugleich den niedrigsten Wert seit 2012 bedeutet. Von der Gesamtzahl von 1.001 Deponien, die es laut Destatis im Jahr 2022 gab, verfügten 547 über eine ausstehende Betriebsdauer von maximal zehn Jahren. Bei knapp einem Drittel (317 Deponien) reichten die restlichen Verfüllkapazitäten sogar für nur noch maximal fünf Jahre. (Quelle: www.euwid-recycling.de) Insofern sehen wir weiterhin einen hohen Bedarf an unseren Produkten und Leistungen um dem hohen zukünftigen Bedarf gerecht zu werden. Um die Umwelt durch die Ablagerungen und Altlasten so wenig wie möglich zu belasten, müssen neue Deponien und Altdeponien gemäß Deponieverordnungen mit zugelassenen Geokunststoffen abgedichtet werden. Ansprüche an einem nachhaltigen Schutz des Grundwassers sind in Europa einheitlich geregelt. Die Deponieverordnung in Deutschland setzt europäisches Recht um. In Teilbereichen wird an der technischen Umsetzung über den europäischen Standard weitergehende Anforderungen gestellt. G quadrat ist im Speziellen auf die Umsetzung dieser höheren Anforderungen ausgerüstet. 2. Geschäftsverlauf und Lage Allgemein Das Geschäftsjahr 2023 war erneut von den zahlreichen Rechtsstreitigkeiten und Prozessen, deren Ursprung in früheren Geschäftsjahren liegt, geprägt und hat uns sowie unsere Mitarbeiter vor große Herausforderungen gestellt. Als Reaktion hierauf haben wir ein Compliance-System eingeführt und entsprechende Prozesskostenrückstellungen angepasst. Die von uns bereits 2021 vorgenommenen Bemühungen der Verschlankung der Strukturen und der Erhöhung der Transparenz verfolgen wir weiterhin. Nachdem wir bereits im Jahr 2021 die EcoLining GmbH auf unsere Tochtergesellschaft G quadrat Solutions GmbH verschmolzen haben, haben wir im Jahr 2024 unsere Tochtergesellschaft G quadrat Solutions GmbH auf die G quadrat G mbH verschmolzen. Zielsetzung ist weiterhin die Etablierung unserer Firmierung G quadrat als Spezialist von Abdichtungen jeglicher Art im deutschen und europäischen Markt. Dabei möchten wir nicht nur als Experten für Deponiebau im Besonderen wahrgenommen werden, sondern als Abdichtungsexperten im Allgemeinen. Die Entwicklung unserer Gesellschaft wird auch weiterhin von den seit 2020 laufenden Klageverfahren belastet, für die wir im Rahmen des Vorsichtsprinzips mittlerweile eine Prozesskostenrückstellung von 3,6 Mio Euro gebildet haben. Die Ergebnisbelastung in 2023 aus diesen Verfahren betrug ca. 1,9 Mio. Euro. Trotz dieser Sondereinflüsse konnten wir den ausgewiesenen Kapitalfehlbetrag von 102 TEuro in 2022 vollständig neutralisieren und weisen nunmehr ein Eigenkapital zum 31.12.2023 von 881 TEuro aus. Unsere Liquiditätssituation ist mit 1,3 Mio. Euro zwar rückläufig, aber dennoch betrachten wir unseren Finanzmittelbestand als stabil und solide, da wir nach wie vor unabhängig von Bankenfinanzierungen sind. Zusätzlich verfügen wir über ein eigenkapitalersetzendes Darlehen in Höhe von 5,0 Mio. Euro, so dass keine Anzeichen einer Gefährdung der wirtschaftlichen Stabilität der Gesellschaft erkennbar sind. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte unser Unternehmen eine deutliche Umsatzsteigerung verzeichnen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich von 33 Mio. Euro im Vorjahr auf 40 Mio. Euro. Diese positive Entwicklung entspricht einem Zuwachs von etwa 21,2%. Wesentlicher Treiber dieser Umsatzsteigerung ist die Schlussrechnung einiger Großbaustellen, deren Arbeiten wir in den Jahren 2021 und 2022 begonnen haben und welche nunmehr fertiggestellt sind. Die Auftragsentwicklung für das Geschäftsjahr 2023 kann als sehr gut bezeichnet werden, die Umsatzentwicklung wird aufgrund der Mittelfristigkeit der Großprojekte von einer hohen Volatilität über den Jahresverlauf geprägt sein. Personal- und Sozialbereiche Auch im Geschäftsjahr 2023 konnten wir die Anzahl unserer Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr leicht steigern Im aktuellen Geschäftsjahr verzeichneten wir einen leichten Anstieg der Anzahl unserer Mitarbeiter. Diese Entwicklung spiegelt unseren anhaltenden Erfolg und das Wachstum unseres Geschäfts wider. Um der gestiegenen Nachfrage und der zunehmenden Komplexität unserer Projekte gerecht zu werden, haben wir sowohl in der Verwaltung als auch auf operativer Ebene zusätzliche Fachkräfte eingestellt. Vertrieb und Logistik Im vergangenen Jahr haben wir unsere Vertriebsstrategie weiter optimiert, um unsere Marktpräsenz zu stärken und neue Kunden zu gewinnen. Durch die gezielte Erweiterung unserer Vertriebskanäle und den Ausbau unseres internationalen Netzwerkes konnten wir unsere Produkte breiter am Markt platzieren. Unsere Vertriebsmitarbeiter haben eng mit Kunden zusammengearbeitet, um maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die spezifische Anforderungen erfüllen und somit die Kundenzufriedenheit und -bindung erhöht. Unsere Zugehörigkeit zu verschiedenen angesehenen Vereinen und Verbänden, die eng mit unseren Fachgebieten und unserem sozialen Engagement verknüpft sind, unterstreicht unser starkes Engagement und unsere aktive Teilnahme in relevanten Branchennetzwerken. So ist G quadrat GmbH Mitglied im Fachbeirat der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin (BAM) für die Zulassung von Geokunststoffen, unsere Mitarbeiter sind im Arbeitskreis 5.1 der Untergruppe 6 (Tunnelbau) der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik (DGGT) im Deutschen Verband für Schweißtechnik (Verschweißen von Dichtungsbahnen), im DIN Deutschen Institut für Normung e.V. und in der STUVA (Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen e.V.). Weiterhin ist Herr Dr. Jan Schröder im Vorstand des Arbeitskreis Grundwasserschutz e.V tätig. Diese Mitarbeit gehört zur wichtigen Hintergrundarbeit unseres Unternehmens, um an den entscheidenden Schaltstellen Anforderungen / Neuerungen der bestehenden Technologien frühzeitig zu erfahren. 3. Vermögens-/Finanz- und Ertragslage a. Vermögenslage Zur Darstellung der Vermögensstruktur haben wir die Bilanzposten der Aktivseite dem langfristig (Fälligkeit größer als ein Jahr) bzw. dem mittel.- und kurzfristig gebundenen Vermögen zugeordnet.
Im Bereich des Anlagevermögens verringerten sich die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen um 201 TEuro. Den Investitionen von 160 TEuro standen Abschreibungen von 335 TEuro und Anlagenabgänge gegenüber. Unsere Beteiligungen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Im Bereich des langfristig gebundenen Vermögens weisen wir ein Darlehen gegenüber einem Lieferanten in Höhe von 1,0 Mio. Euro aus, welches ab 2024 getilgt wird. Entsprechende Sicherheiten zur Absicherung des Darlehens wurden vereinbart. Im Bereich des kurzfristigen Vermögens reduzierten sich die Vorräte um 552 TEuro. Ursächlich hierfür ist einerseits die Reduzierung der in Ausführung befindlichen Bauaufträge von 15,4 Mio. Euro auf 5,6 Mio. Euro, korrespondierend hierzu sanken die erhaltenen Anzahlungen nahezu im gleichen Umfange. Zudem wurde der Warenbestand von 1,2 Mio. Euro um 1,0 Mio. Euro auf 0,2 Mio. Euro reduziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um 1,1 Mio. Euro. Diese Erhöhung ist Ausfluss der Umsatzsteigerung sowie dem Leistungsverkehr mit verbundenen Unternehmen geschuldet. Zur Darstellung der Kapitalstruktur haben wir die Bilanzposten der Passivseite den Eigenmitteln bzw. dem Fremdkapital zugeordnet, wobei innerhalb des Fremdkapitals eine Zuordnung nach langfristiger (Fälligkeit größer als ein Jahr) bzw. mittel- und kurzfristiger Verfügung erfolgt.
Der Jahresüberschuss von rund 1,0 Mio. Euro führte zu einem Anstieg des langfristig verfügbaren Kapitals um genau diesen Betrag. Ein Altgesellschafter hat bereits im Jahr 2021 für einen Teil des Kaufpreises der eigenen Anteile ein eigenkapitalersetzendes Darlehen in Höhe von 5,0 Mio. Euro gewährt. Das mittelfristig verfügbare Kapital setzt sich aus Rückstellung in Höhe von 6,2 Mio. Euro und Verbindlichkeiten von 2,2 Mio. Euro zusammen. Während die Rückstellungen bedingt durch die Steuerbelastung des Jahres 2023 und die Anpassung der Prozesskosten sich um 2,1 Mio. Euro erhöhten, reduzierten sich die Verbindlichkeiten um 3,7 Mio. Euro. Im Wesentlichen betraf dies die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen (- 1,5 Mio. Euro) sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-2,0 Mio. Euro). b. Finanzlage Unsere Finanzlage machen folgende Cashflow-Kennzahlen (DRS Nr. 21), deutlich:
Insgesamt verringerte sich unser Liquiditätsbestand um 1,2 Mio. Euro auf 5,5 Mio. Euro. C. Ertragslage Zur Ertragslage geben wir folgende Kennzahlen:
Die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr um 17,8% auf 30,7 Mio. Euro verringert. Gleichzeitig konnte das Rohergebnis um 0,4 Mio. Euro auf 8,5 Mio. Euro gesteigert werden. Die Ursache hierfür ist auf eine positive Auftragslage sowie den Abschluss der Abrechnung diverser Großprojekte der Vorjahres zurückzuführen. Durch eine Reduzierung der Materialeinsatzquote von 78,4% auf 72,7% konnte trotz gesunkener Gesamtleistung ein Rohergebnis auf Vorjahresniveau von 8,5 Mio. Euro erwirtschaftet werden. Hier konnten durch vorzeitige Verhandlungen mit Lieferanten gute Einkaufskonditionen für die Jahre 2023 und 2024 vereinbart werden. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 591 TEuro bedingt durch einen leichten Anstieg der Anzahl der Beschäftigten sowie entsprechenden Gehaltssteigerungen. Die Personaleinsatzquote erhöhte sich von 6,0% auf 9,3%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 441 TEuro. Ursächlich hierfür waren einerseits die Rechts- und Beratungskosten durch die laufenden Verfahren mit einem Anstieg von 1,0 Mio. Euro andererseits reduzierten sich die Kosten für Rückbau und Gewährleistungen um 573 TEuro. Das Betriebsergebnis liegt folgerichtig mit 2,0 Mio. Euro insgesamt 651 TEuro unter Vorjahr. Da ein Großteil der Prozesskosten nichtabzugsfähige Betriebsausgaben im steuerlichen Sinne darstellen, erhöhte sich die Steuerbelastung um 393 TEuro auf 1,2 Mio. Euro, so dass insgesamt der Jahresüberschuss 998 TEuro niedriger ausfiel als im Vorjahr. Dennoch ist die Geschäftsleitung mit dem Jahresüberschuss von 982 TEuro zufrieden. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Für unsere interne Unternehmenssteuerung ist eine ständige Kostenkontrolle sowie Soll/Ist-Abgleiche der einzelnen Projekte unerlässlich. 5. Gesamtaussage Das Geschäftsergebnis lag über unseren Erwartungen. Mit der Auftragssituation sind wir zufrieden. Preiserhöhungen konnten wir teilweise an unsere Auftraggeber weitergeben und Einkaufskonditionen optimieren. Insofern sind wir mit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung zufrieden. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir insgesamt als stabil ein. III. Prognosebericht Wir blicken zuversichtlich auf das Jahr 2024 und sind überzeugt, dass unsere strategischen Initiativen und unser engagiertes Team wesentlich zum langfristigen Erfolg des Unternehmens beitragen werden. Mit einer starken Marktposition, gezielten Investitionen und einem klaren Wachstumskurs sind wir gut aufgestellt, um kommende Chancen zu nutzen und Herausforderungen zu meistern. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung von ca. 30 Mio. Euro und ein kumuliertes Ergebnis vor Steuern und nach Verschmelzung von 2,3 Mio. Euro. Insofern erwarten wir eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Aufgrund unserer Kapitalausstattung und unserer bisherigen Auftragslage, sehen wir für uns zurzeit keine wesentlichen wirtschaftlichen Risiken, mit Ausnahme der Prozessrisiken. Ein wesentliches Risiko stellen wirtschaftliche Unsicherheiten dar, die die Nachfrage nach unseren Produkten beeinflussen können. In wirtschaftlich angespannten Zeiten besteht die Gefahr, dass Infrastrukturprojekte verzögert oder verschoben werden, was sich auf unsere Umsätze negativ auswirken könnte. Der anhaltende Konflikt in der Ukraine und geopolitische Spannungen könnten die globale Wirtschaft beeinträchtigen und indirekte Auswirkungen auf die Bauindustrie haben. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass unsere breite Marktpräsenz und Diversifikation uns helfen werden, potenzielle wirtschaftliche Turbulenzen abzufedern. Unsere eigenen Energiekosten stellen kein wesentliches Risiko dar, da wir unsere Büroräume bereits mit Geothermie und Photovoltaik betreiben. Die wachsende Wettbewerbslandschaft ist ein Ansporn für uns, unsere Differenzierungsstrategie zu stärken. Unser Fokus auf Qualität, Kundenservice und innovative Lösungen ermöglicht es uns, einen einzigartigen Mehrwert zu bieten. Insbesondere für die anhängigen Klageverfahren haben wir in Abstimmung mit unseren Rechtsanwälten bilanzielle Vorsorge in einer Größenordnung von 3,6 Mio. Euro getroffen. Wir gehen davon aus, dass diese Rückstellung unter Berücksichtigung des derzeitigen Kenntnisstandes ausreichend dotiert ist. Derzeit gehen wir davon aus, dass sich diese Verfahren aufgrund der Komplexität über mehrere Jahre hinziehen werden. Der Ausgang der Verfahren ist derzeit nicht abschätzbar. Die Angemessenheit der Rückstellung werden wir jährlich ebenso wie den eventuell notwendigen Liquiditätsbedarf in Abstimmung mit unseren Anwälten überprüfen und anpassen. Weiterhin haben wir ein Compliance-System im Unternehmen eingeführt, um solche Vorgänge zukünftig zu vermeiden. Erfreulicherweise konnte eines dieser Verfahren im Januar 2024 in Höhe der prognostizierten Aufwendungen abgeschlossen werden. Dennoch besteht eine erhebliche Unsicherheit, weshalb wir weiterhin durch eine Verschlankung der Unternehmensstruktur und -kosten wie beispielsweise die Verschmelzung der G quadrat Solutions GmbH Vorsorge betreiben. Durch die Verschmelzung sollen nicht nur die internen Prozesse und Kosten verschlankt werden, sondern sie sollen auch für ein einheitliches Auftreten der bisherigen Unternehmungen bei Kunden und Lieferanten sowie einer erhöhten Transparenz beitragen. Darüber hinaus werden Investitionen in Anlagen und Immobilien früherer Jahre hinsichtlich ihrer betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit und Ertragskraft hinterfragt und ggfs. veräußert wie beispielsweise die Mischanlage im Jahr 2022. Im Kontext der erhöhten Transparenz und der Optimierung des internen Kontrollsystems wird die Digitalisierung der Gesellschaft und die Intensivierung des Controllings weiter vorangetrieben. Aufgrund des Darlehens eines Altgesellschafters über 5 Mio. Euro ist die Liquiditätssituation aktuell stabil und sollte auch über das gesamte Geschäftsjahr 2024 hinaus so bleiben. 2. Chancen Marktwachstum Unser Markt für Geokunststoffe und verwandte Produkte zeigt ein starkes Wachstum, angetrieben durch mehrere globale Trends. Einer der Hauptfaktoren ist die verstärkte Investition in Infrastrukturprojekte, insbesondere im Zuge von Urbanisierungsbestrebungen und Maßnahmen zur Modernisierung bestehender Bauwerke. Diese Entwicklung sorgt für eine stetig steigende Nachfrage nach nachhaltigen und effizienten Baumaterialien, bei denen Geokunststoffe eine entscheidende Rolle spielen. Innovation Unsere kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung ermöglichen es uns, innovative Geokunststofflösungen zu entwickeln. Durch die Einführung neuer Materialzusammensetzungen, Herstellungsverfahren und Anwendungsbereiche können wir unsere Produkte verbessern und den sich wandelnden Bedürfnissen der Bauindustrie gerecht werden. Diese Innovationsfähigkeit stärkt unsere Wettbewerbsposition und eröffnet uns die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen. Kunden Die Entwicklung langfristiger und partnerschaftlicher Beziehungen zu Kunden kann dazu beitragen, eine treue Kundenbasis aufzubauen und wiederkehrende Geschäfte zu fördern. Die maßgeschneiderte Beratung und Unterstützung unserer Kunden bei der Implementierung von Geokunststofflösungen kann unsere Position als vertrauenswürdiger Anbieter stärken. Mitarbeiter Unsere Mitarbeiter stellen einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar, insofern möchten wir die bestehenden Mitarbeiter weiter an das Unternehmen binden und sowohl qualitativ als auch quantitativ im Bereich Personal durch eine neue Personalkampagne wachsen. Dies wird voraussichtlich im Sommer 2024 beginnen. Besondere Chancen Für die Zukunft können wir unsere Strategie bezüglich der Umsatzerwartung wie folgt unterteilen:
Krefeld, 30. August 2024 Die Geschäftsführung 5. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 30. August 2024 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der G quadrat GmbH, Krefeld, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 5 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die G quadrat GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der G quadrat GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der G quadrat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Waghäusel, den 30. August 2024 Stieler
GmbH
Matthias Stieler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 23. September 2024 festgestellt. |
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