B + N Tortechnik GmbH
Drei Linden 7, 77746 Schutterwald, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefanie Breig seit 6.12.2017 | Prokura |
Serge Hertzog seit 24.2.2010 | Prokura |
Cornelia, geb. Remus Scheuermann seit 21.7.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
B + N Tortechnik GmbHSchutterwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023InhaltsverzeichnisBilanz nach § 326 HGB zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 2 Anhang 2023 Lagebericht 2023 Zusammenfassende Feststellungen und Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 2023 Bilanz zum 31. Dezember 2023B + N Tortechnik GmbH, Schutterwald- Offenzulegende Bilanz nach § 326 HGB -AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Offenzulegende Gewinn- und Verlustrechnung gem. § 276 Nr. 1 und § 325 Nr. 1 HGB für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023B+N Tortechnik GmbH, Schutterwald
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben a) Allgemeine Angaben zum Unternehmen: Die B+N Tortechnik GmbH hat ihren Sitz in Schutterwald. Sie ist im Handelsregister Freiburg i.Br. unter HRB 471182 eingetragen. b) Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Dabei wurden die Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB beachtet. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richten sich nach den Vorschriften des HGB. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Gesellschaft aufgestellt. Zu den angewandten Bewertungsmethoden ist im Einzelnen festzustellen:
Abweichungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr liegen nicht vor. C. Angaben zur Bilanz a) Der Anlagespiegel ist nach § 284 Abs. 3 HGB wie folgt darzustellen:
b) In den "Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen" sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 49.469,99 enthalten. c) Die Position "Sonstige Rückstellungen" beinhaltet u. a. solche für Urlaubsansprüche / Urlaubsgeld mit € 276.000,00, Arbeitnehmer mit € 57.019,23 (saldiert) sowie Ansprüche Berufsgenossenschaft mit € 139.006,44. Der Zeitwert der verpfändeten Wertpapiere und Kontoguthaben, welche an der Rückstellung Prämien Mitarbeiter gekürzt ist, beträgt € 281.000,77, die Anschaffungskosten € 237.622,15. d) Die geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt (Vorjahr in Klammern):
e) Die passiven latenten Steuern betragen zum 31.12.2023 € 12.106,97. Die Position erhöhte sich 2023 um € 7.695,77. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Kursgewinne Wertpapiere betragen € 27.570,70. Der Steueraufwand beinhaltet Steuern für Vorjahre in Höhe von insgesamt € 809,73. Weitere Angaben sind nicht zu machen. E. Sonstige Angaben a) Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtszeitraum durchschnittlich beschäftigt:
b) Geschäftsführer war im Berichtszeitraum: Frau Cornelia Scheuermann, Einzelhandelskauffrau, Baden-Baden Vom Schutzrecht nach § 286 Absatz 4 HGB bezüglich der Vergütung der Geschäftsführerorgane wurde Gebrauch gemacht. c) Es bestehen seitens der Firma Verpflichtungen aus laufenden Leasingverträgen mit einem Monatsbetrag von € 21.496,70. Die Restverpflichtungen per 31.12.2023 belaufen sich auf € 461.696,88. d) Der Mietvertrag des Betriebsareals in Schutterwald ist zunächst fest bis zum 31. Dezember 2029 mit einer Monatsmiete in Höhe von € 28.500,00. Der Mietvertrag des Betriebsareals in Großbardau ist unbefristet. Die monatliche Miete beträgt € 4.000,00. e) Die Gesellschaft ist zu 100 % an der SARL B+N France 2000 beteiligt. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 weist ein Eigenkapital von € 684.964,00 und einen Jahresüberschuss von € 51.322,00 aus. Die Gesellschaft ist zu 100 % an der B+N Tortechnik AG, Möhlin (CH) beteiligt. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt am 31.12.2023 CHF 497.519,90, der Jahresüberschuss 2023 CHF 38.658,57. Die Jahresabschlüsse 2023 liegen noch nicht vor. f) Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Schutterwald, 25. September 2024 gez. Cornelia Scheuermann Dieser Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung festgestellt am 08. Oktober 2024. Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231.0 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell B+N ist seit über 35 Jahren kompetenter Vertragspartner für gewerbliche Abnehmer und Privatpersonen "rund um Tore". B+N liefert und montiert Tore aller Art in Deutschland sowie über Tochtergesellschaften auch in Frankreich und der Schweiz. Durch eigene Monteure ist B+N in der Lage, kompetent und kurzfristig Wartungen, Reparaturen und sonstigen Service durchzuführen. Anspruch von B+N ist es, aus jedem Kunden durch Leistung einen Stammkunden zu machen. 1.2 Veränderungen zum Vorjahr In der Tätigkeit des Unternehmens gibt es keine wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr. 1.3 Standorte Der Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich in Schutterwald. Daneben gibt es unverändert noch eine Niederlassung in Großbardau. Eigentümer dieser Immobilien ist eine Besitzgesellschaft der Gesellschafter der B+N. Die B+N Tortechnik GmbH hat 100 %ige Tochtergesellschaften in Frankreich und der Schweiz und unterhält seit 2020 noch einen Vertriebssitz in Landstuhl/Pfalz, der im Jahr 2022 nach Kaiserslautern verlegt wurde. Seit 2021 besteht ein Vertriebssitz in Neckarwestheim. Im Jahr 2022 kam ein weiterer Vertriebssitz in Herrenberg/Ammerbuch hinzu. Im Jahr 2023 wurde das Büro in Herrenberg vollständig in die angemietete Immobilie in Ammerbuch integriert. 1.4 Angebotene Produkte B+N bietet die Lieferung und Montage maßgeschneiderter Torkonzepte u.a. für Rolltore, Sektionaltore, Panorama-Tore, Schnelllauftore, Rollgitter, Kipptore, Falttore, Falthebetore, Schiebetore sowie Schrankanlagen und Überladebrücken. Ebenfalls bietet B+N Servicearbeiten aller Art für eigene Produkte und Fremdfabrikate, u.a. Wartungen und Reparaturen. 1.5 Marktposition B+N ist es auch im Jahr 2023 gelungen, die gute Marktposition zu erhalten und noch kontinuierlich auszubauen. Dazu wurde der Mitarbeiterstand 2023 im Bereich des Service, der Reparatur und Wartung moderat erhöht. Dadurch konnte eine leichter Rückgang der Subunternehmer kompensiert werden. 2.0 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Baubranche war im Jahr 2023 wegen des gestiegenen Zinsniveaus schwierigeren Rahmenbedingungen ausgesetzt. Die Auftragslage hat insgesamt im Bereich der Neutore stagniert. Es gelang B+N jedoch den Marktbedingungen zum Trotz durch einen höheren Anteil an Service und Reparaturaufträgen dies zu kompensieren. Hier zahlt sich nun die Investition der letzten Jahre in den Bereich AfterSales aus. Die Auslastung war daher im Jahr 2023 weiter hoch. Weiterhin steigende Materialpreise sowie auch weitere Verzögerungen in den Lieferketten führten auch 2023 häufig zu Verzögerungen bei der Fertigstellung von Vorhaben. Dieser gesamtwirtschaftliche Einfluss war grundsätzlich auch bei B+N zu beobachten, konnte aber überwiegend gemeistert werden. Ein weiter auf hohem Niveau liegender Auftragseingang in 2023 führte dazu, dass B+N mit einem ähnlich hohen Auftragsbestand wie im Vorjahr in das Jahr 2024 gehen konnte. 2.2 Darstellung Geschäftsverlauf und Lage 2.2.1 Ertragslage Die Gesamtleistung konnte 2023 gegenüber dem Vorjahr weiter gesteigert werden. Der Bestand unfertiger Erzeugnisse bewertet zu Herstellungskosten ist dabei leicht zurückgegangen, was auf eine höhere Auftragsfertigstellung zurückzuführen ist. Fremdleistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr verringert, dafür war jedoch ein weiterer Aufbau des Personalbestandes erforderlich, so dass Personalkosten um T€ 1.783 gestiegen sind. Die Materialaufwandsrelation konnte im Vergleich zum Vorjahr wieder verbessert werden. Durch Mietanpassungen sind Raumkosten gestiegen, wobei bei den Energiekosten Einsparungen erzielt werden konnten. Hier macht sich die Installation einer PV-Anlage auf dem Firmengebäude bemerkbar. Ein Kostentreiber in 2023 waren Kfz-Reparaturen. Da bestellte Fahrzeuge nicht plangemäß geliefert werden konnten, fiel für zum Austausch bestimmte Fahrzeuge vermehrt Reparaturaufwand an. Wesentlich gestiegen ist 2023 auch der Aufwand für EDV, da Leistungen teilweise fremd zu vergeben waren. Trotz dieser Kostensteigerungen ist es der Gesellschaft gelungen, das EBITDA um T€ 233 auf T€ 1.383 zu verbessern. 2.2.2 Finanzlage Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft Investitionen in Höhe von T€ 1.112 vorgenommen, dies überwiegend in die Erneuerung des Fuhrparks sowie in EDV. Die Investitionen wurden überwiegend fremd finanziert, so dass trotz planmäßiger Tilgungen Bankverbindlichkeiten um T€ 1.099 gestiegen sind. Im Gegenzug waren zum Bilanzstichtag sämtliche Kontokorrentkonten positiv, der Saldo belief sich auf T€ 487. 2.2.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter erhöht. Hier bilden sich die weiter gestiegene Gesamtleistung, hohe Investitionen sowie auf der Aktivseite eine wesentliche Erhöhung der Bankguthaben ab. Auf der Passivseite ist das Eigenkapital weiter gestiegen und macht zum Bilanzstichtag 26,4% der erhöhten Bilanzsumme aus. Während Bankverbindlichkeiten gestiegen sind, haben sich Kreditoren und übrige Passiva reduziert. Bank- und Finanzdarlehen sind wirtschaftlich mittelfristig disponiert und wurden planmäßig nach den Vertragsbedingungen getilgt. 2.2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Gesamtleistung, Entwicklung des Materialverbrauchs und der Fremdleistungen sowie des Personalaufwands. Daneben ist der Auftragseingang und -bestand ein wesentlicher Indikator. Für die interne Unternehmenssteuerung wird dabei sowohl die laufende Abweichung zum Budget analysiert als auch der Vergleich zum Vorjahr. Dies führt zu folgender Analyse: Die Gesamtleistung liegt sowohl über Vorjahr als auch über Budget. Hier sind die Ziele deutlich überschritten. Daneben hat sich der relative Anteil Materialaufwand/Fremdleistungen gegenüber Vorjahr um 4,0 Punkte verbessert, so dass das Rohergebnis um T€ 2.625 auf T€ 18.074 erhöht werden konnte Bei den Aufwendungen sind aufgrund der erhöhten Leistung sowie der Verringerung der Fremdleistungen Personalkosten um T€ 1.753 gestiegen. 2024 sind im Hinblick auf die finanziellen Leistungsindikatoren keine wesentlichen Änderungen zu erwarten. 2.2.5 Gesamtaussage Das Berichtsjahr 2023 verlief für uns trotz der Verzögerungen im Beschaffungsbereich sowie bei der Fertigstellung von Vorhaben positiv. Die Marktposition konnte weiter stabilisiert werden, der Auftragsbestand ist gegenüber dem Vorjahr auf gleich hohem Niveau. Die im Lagebericht 2022 prognostizierte Steigerung des Jahresergebnisses im Vergleich zum Vorjahr ist eingetreten, die budgetierten Ergebnisziele wurden erreicht. 3.0 Prognosebericht Entsprechend des konjunkturellen Umfeldes, des hohen Auftragsbestandes und dem bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres geht die Geschäftsleitung für das Jahr 2024 von einem erfolgreichen Geschäftsverlauf und einer weiteren Erhöhung des Jahresergebnisses aus. Dabei ist keine wesentliche Erhöhung der Gesamtleistung geplant, ebenfalls keine Erhöhung des Personalbestandes. 2024 wird nach dem starken Wachstum der Vorjahre als Konsolidierungsjahr erwartet mit dem Ziel der Optimierung der Abläufe und Prozesse. Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen fallen 2024 mit Ausnahme der Weiterführung der Neustrukturierung der EDV im Hinblick auf digitale Prozesse nebst Einführung eines neuen ERP-Programmes nur im üblichen Umfang an. Bei den Tochtergesellschaften geht B+N auch für 2024 von einem stabilen positiven Ergebnis aus. 4.0 Chancen- und Risikobericht B+N startet in das Jahr 2024 mit einem unverändert sehr hohen Auftragsbestand. Daneben ist in den Anfangsmonaten 2024 ein unverändert hoher Auftragseingang zu verzeichnen. Dies lässt erwarten, dass das Unternehmen 2024 seine Ziele erreicht. Chancen bietet dabei u.a. der Bereich Service und Reparaturen, welcher in den Vorjahren deutlich ausgebaut wurde und somit stabil steigende Umsatzzahlen liefert. Außergewöhnliche Risiken für die positive Entwicklung des Unternehmens in 2024 sind nicht erkennbar und bekannte allgemeine Risiken sind beherrschbar.
Schutterwald, 25. September 2024 gez. Cornelia Scheuermann Zusammenfassende Feststellungen und Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der B+N Tortechnik GmbH, Schutterwald, mit einer Bilanzsumme von € 10.060.762,07 und einem Jahresüberschuss von € 305.345,57 den folgenden Bestätigungsvermerk mit Datum 04. Oktober 2024 erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die B+N Tortechnik GmbH, Schutterwald. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der B+N Tortechnik GmbH, Schutterwald - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der B+N Tortechnik GmbH, Schutterwald für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung des IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 04. Oktober 2024 Blind
& Partner mbB
gez. Rudi Blind, Wirtschaftsprüfer |
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