Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 471182
Eingetragen
1.7.1985
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von TurbinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Herstellung, die Montage und der Vertrieb von Industrietoren und Rollgittern aller Art sowie automatischen Steuerungen, die damit verbundenen Kundendienste und sonstige Dienstleistungen und Tätigkeiten, insbesondere technische Problemlösungen von der Planung bis zur Ausführung. Die Gesellschaft kann Geschäfte jeder Art tätigen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienen. Sie kann auch Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, pachten oder vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefanie Breig
seit 6.12.2017
Prokura
Serge Hertzog
seit 24.2.2010
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
92.250 €
90.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

B + N Tortechnik GmbH

Schutterwald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bilanz nach § 326 HGB zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 2

Anhang 2023

Lagebericht 2023

Zusammenfassende Feststellungen und Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

B + N Tortechnik GmbH, Schutterwald

- Offenzulegende Bilanz nach § 326 HGB -

AKTIVSEITE

Vj.
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 581.037,00 555.253,50
II. Sachanlagen 1.917.611,50 1.748.233,50
III. Finanzanlagen 178.239,01 178.239,01
2.676.887,51 2.481.726,01
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.297.725,04 4.077.510,64
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.511.690,72 2.399.405,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 487.358,57 74.924,30
7.296.774,33 6.551.840,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 87.100,23 37.319,30
10.060.762,07 9.070.885,79

PASSIVSEITE

Vj.
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 102.500,00 102.500,00
II. Gewinnvortrag 2.248.559,68 2.167.563,21
III. Jahresüberschuss 305.345,57 230.996,47
2.656.405,25 2.501.059,68
B. Rückstellungen 727.776,70 578.368,57
C. Verbindlichkeiten 6.664.473,15 5.987.046,34
D. Passive latente Steuern 12.106,97 4.411,20
10.060.762,07 9.070.885,79

Offenzulegende Gewinn- und Verlustrechnung gem. § 276 Nr. 1 und § 325 Nr. 1 HGB für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

B+N Tortechnik GmbH, Schutterwald

Vj.
1. Rohergebnis 18.073.821,17 15.448.951,22
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.242.752,68
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.144.177,32
12.386.930,00 10.634.138,88
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 861.120,27 730.097,12
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.303.787,10 3.665.073,01
521.983,80 419.642,21
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 45.739,77 6.610,38
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 94.218,86 58.219,28
-48.479,09 -51.608,90
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 134.024,58 107.298,82
8. Ergebnis nach Steuern 339.480,13 260.734,49
9. Sonstige Steuern 34.134,56 29.738,02
10. Jahresüberschuss 305.345,57 230.996,47

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

a) Allgemeine Angaben zum Unternehmen:

Die B+N Tortechnik GmbH hat ihren Sitz in Schutterwald.

Sie ist im Handelsregister Freiburg i.Br. unter HRB 471182 eingetragen.

b) Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Dabei wurden die Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB beachtet.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richten sich nach den Vorschriften des HGB. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Gesellschaft aufgestellt.

Zu den angewandten Bewertungsmethoden ist im Einzelnen festzustellen:

a)

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

b)

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet, Kleinmaterialien sowie Büromaterialien sind geschätzt.

In Ausführung befindliche Bauaufträge sind in der Bewertung abgeleitet aus erhaltenen bzw. angeforderten Abschlagszahlungen bzw. dem Baufortschritt unter Berücksichtigung einer retrograden Bewertung.

Fremdkapitalzinsen sind nicht aktiviert.

c)

Risiken im Forderungsbestand wurden durch Einzelwertberichtigungen und eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt.

d)

Sonstige Vermögensgegenstände, Kasse und Bankkonten werden nominal erfasst.

e)

Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftigen kaufmännischen Beurteilungen mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sonstige Rückstellungen beinhalten Tantiemenansprüche, welche noch nicht zur Auszahlung fällig sind. Für diese ist ein Wertpapierdepot verpfändet, so dass nach den Vorschriften des BilMoG diese Positionen zu saldieren sind.

f)

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

g)

Latente Steuern aus unterschiedlichen Bewertungsansätzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz werden mit einem Steuersatz von 27,91 % angesetzt.

Abweichungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr liegen nicht vor.

C. Angaben zur Bilanz

a) Der Anlagespiegel ist nach § 284 Abs. 3 HGB wie folgt darzustellen:

Entwicklung der Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.041.253,94 209.492,68 0,00 1.250.746,62
II. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.881.585,56 902.105,10 500.596,97 4.283.093,69
III. Anteile an verbundenen Unternehmen 178.239,01 0,00 0,00 178.239,01
5.101.078,51 .111.597,78 500.596,97 5.712.079,32
Entwicklung der Abschreibungen Buchwert
kumuliert 01.01.2023 Zugang Abgang kumuliert 31.12.2023 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 486.000,44 183.709,18 0,00 669.709,62 581.037,00
II. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.133.352,06 677.411,09 445.280,96 2.365.482,19 1.917.611,50
III. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 178.239,01
2.619.352,50 861.120,27 445.280,96 3.035.191,81 2.676.887,51

b) In den "Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen" sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 49.469,99 enthalten.

c) Die Position "Sonstige Rückstellungen" beinhaltet u. a. solche für Urlaubsansprüche / Urlaubsgeld mit € 276.000,00, Arbeitnehmer mit € 57.019,23 (saldiert) sowie Ansprüche Berufsgenossenschaft mit € 139.006,44.

Der Zeitwert der verpfändeten Wertpapiere und Kontoguthaben, welche an der Rückstellung Prämien Mitarbeiter gekürzt ist, beträgt € 281.000,77, die Anschaffungskosten € 237.622,15.

d) Die geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt (Vorjahr in Klammern):

Art Höhe Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit > 1 Jahr Restlaufzeit > 5 Jahre Gesichert Art der Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.875.031,35 1.465.753,12 1.409.278,23 0,00 2.018.791,15 Sicherungsübereignungen Forderungszession
(1.775.558,58) (944.836,05) (830.722,53) (0,00) (1.276.447,43)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.821.876,26 2.821.876,26 0,00 0,00 0,00 --
(3.079.964,17) (3.079.964,17) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 197.488,03 197.488,03 0,00 0,00 0,00 --
(285.057,88) (285.057,88) (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 770.077,51 770.077,51 0,00 0,00 0,00 --
(846.465,71) (846.465,71) (0,00) (0,00) (0,00)
Gesamtbetrag 6.664.473,15 5.255.194,92 1.409.278,23 0,00 2.018.791,15
(5.987.046,34) (5.156.323,81) (830.722,53) (0,00) (1.276.447,43)


e) Die passiven latenten Steuern betragen zum 31.12.2023 € 12.106,97.

Die Position erhöhte sich 2023 um € 7.695,77.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Kursgewinne Wertpapiere betragen € 27.570,70.

Der Steueraufwand beinhaltet Steuern für Vorjahre in Höhe von insgesamt € 809,73.

Weitere Angaben sind nicht zu machen.

E. Sonstige Angaben

a) Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtszeitraum durchschnittlich beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer 103 Personen
Angestellte 71 Personen
Teilzeitkräfte / Aushilfen 3 Personen

b) Geschäftsführer war im Berichtszeitraum:

Frau Cornelia Scheuermann, Einzelhandelskauffrau, Baden-Baden

Vom Schutzrecht nach § 286 Absatz 4 HGB bezüglich der Vergütung der Geschäftsführerorgane wurde Gebrauch gemacht.

c) Es bestehen seitens der Firma Verpflichtungen aus laufenden Leasingverträgen mit einem Monatsbetrag von € 21.496,70. Die Restverpflichtungen per 31.12.2023 belaufen sich auf € 461.696,88.

d) Der Mietvertrag des Betriebsareals in Schutterwald ist zunächst fest bis zum 31. Dezember 2029 mit einer Monatsmiete in Höhe von € 28.500,00.

Der Mietvertrag des Betriebsareals in Großbardau ist unbefristet. Die monatliche Miete beträgt € 4.000,00.

e) Die Gesellschaft ist zu 100 % an der SARL B+N France 2000 beteiligt.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 weist ein Eigenkapital von € 684.964,00 und einen Jahresüberschuss von € 51.322,00 aus.

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der B+N Tortechnik AG, Möhlin (CH) beteiligt.

Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt am 31.12.2023 CHF 497.519,90, der Jahresüberschuss 2023 CHF 38.658,57.

Die Jahresabschlüsse 2023 liegen noch nicht vor.

f) Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Schutterwald, 25. September 2024

gez. Cornelia Scheuermann

Dieser Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung festgestellt am 08. Oktober 2024.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1.0 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

B+N ist seit über 35 Jahren kompetenter Vertragspartner für gewerbliche Abnehmer und Privatpersonen "rund um Tore".

B+N liefert und montiert Tore aller Art in Deutschland sowie über Tochtergesellschaften auch in Frankreich und der Schweiz.

Durch eigene Monteure ist B+N in der Lage, kompetent und kurzfristig Wartungen, Reparaturen und sonstigen Service durchzuführen.

Anspruch von B+N ist es, aus jedem Kunden durch Leistung einen Stammkunden zu machen.

1.2 Veränderungen zum Vorjahr

In der Tätigkeit des Unternehmens gibt es keine wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr.

1.3 Standorte

Der Hauptsitz der Gesellschaft befindet sich in Schutterwald. Daneben gibt es unverändert noch eine Niederlassung in Großbardau. Eigentümer dieser Immobilien ist eine Besitzgesellschaft der Gesellschafter der B+N.

Die B+N Tortechnik GmbH hat 100 %ige Tochtergesellschaften in Frankreich und der Schweiz und unterhält seit 2020 noch einen Vertriebssitz in Landstuhl/Pfalz, der im Jahr 2022 nach Kaiserslautern verlegt wurde. Seit 2021 besteht ein Vertriebssitz in Neckarwestheim. Im Jahr 2022 kam ein weiterer Vertriebssitz in Herrenberg/Ammerbuch hinzu. Im Jahr 2023 wurde das Büro in Herrenberg vollständig in die angemietete Immobilie in Ammerbuch integriert.

1.4 Angebotene Produkte

B+N bietet die Lieferung und Montage maßgeschneiderter Torkonzepte u.a. für Rolltore, Sektionaltore, Panorama-Tore, Schnelllauftore, Rollgitter, Kipptore, Falttore, Falthebetore, Schiebetore sowie Schrankanlagen und Überladebrücken.

Ebenfalls bietet B+N Servicearbeiten aller Art für eigene Produkte und Fremdfabrikate, u.a. Wartungen und Reparaturen.

1.5 Marktposition

B+N ist es auch im Jahr 2023 gelungen, die gute Marktposition zu erhalten und noch kontinuierlich auszubauen. Dazu wurde der Mitarbeiterstand 2023 im Bereich des Service, der Reparatur und Wartung moderat erhöht. Dadurch konnte eine leichter Rückgang der Subunternehmer kompensiert werden.

2.0 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Baubranche war im Jahr 2023 wegen des gestiegenen Zinsniveaus schwierigeren Rahmenbedingungen ausgesetzt. Die Auftragslage hat insgesamt im Bereich der Neutore stagniert. Es gelang B+N jedoch den Marktbedingungen zum Trotz durch einen höheren Anteil an Service und Reparaturaufträgen dies zu kompensieren. Hier zahlt sich nun die Investition der letzten Jahre in den Bereich AfterSales aus.

Die Auslastung war daher im Jahr 2023 weiter hoch.

Weiterhin steigende Materialpreise sowie auch weitere Verzögerungen in den Lieferketten führten auch 2023 häufig zu Verzögerungen bei der Fertigstellung von Vorhaben.

Dieser gesamtwirtschaftliche Einfluss war grundsätzlich auch bei B+N zu beobachten, konnte aber überwiegend gemeistert werden.

Ein weiter auf hohem Niveau liegender Auftragseingang in 2023 führte dazu, dass B+N mit einem ähnlich hohen Auftragsbestand wie im Vorjahr in das Jahr 2024 gehen konnte.

2.2 Darstellung Geschäftsverlauf und Lage

2.2.1 Ertragslage

Die Gesamtleistung konnte 2023 gegenüber dem Vorjahr weiter gesteigert werden. Der Bestand unfertiger Erzeugnisse bewertet zu Herstellungskosten ist dabei leicht zurückgegangen, was auf eine höhere Auftragsfertigstellung zurückzuführen ist.

Fremdleistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr verringert, dafür war jedoch ein weiterer Aufbau des Personalbestandes erforderlich, so dass Personalkosten um T€ 1.783 gestiegen sind.

Die Materialaufwandsrelation konnte im Vergleich zum Vorjahr wieder verbessert werden.

Durch Mietanpassungen sind Raumkosten gestiegen, wobei bei den Energiekosten Einsparungen erzielt werden konnten. Hier macht sich die Installation einer PV-Anlage auf dem Firmengebäude bemerkbar.

Ein Kostentreiber in 2023 waren Kfz-Reparaturen. Da bestellte Fahrzeuge nicht plangemäß geliefert werden konnten, fiel für zum Austausch bestimmte Fahrzeuge vermehrt Reparaturaufwand an.

Wesentlich gestiegen ist 2023 auch der Aufwand für EDV, da Leistungen teilweise fremd zu vergeben waren.

Trotz dieser Kostensteigerungen ist es der Gesellschaft gelungen, das EBITDA um T€ 233 auf T€ 1.383 zu verbessern.

2.2.2 Finanzlage

Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft Investitionen in Höhe von T€ 1.112 vorgenommen, dies überwiegend in die Erneuerung des Fuhrparks sowie in EDV.

Die Investitionen wurden überwiegend fremd finanziert, so dass trotz planmäßiger Tilgungen Bankverbindlichkeiten um T€ 1.099 gestiegen sind. Im Gegenzug waren zum Bilanzstichtag sämtliche Kontokorrentkonten positiv, der Saldo belief sich auf T€ 487.

2.2.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter erhöht.

Hier bilden sich die weiter gestiegene Gesamtleistung, hohe Investitionen sowie auf der Aktivseite eine wesentliche Erhöhung der Bankguthaben ab.

Auf der Passivseite ist das Eigenkapital weiter gestiegen und macht zum Bilanzstichtag 26,4% der erhöhten Bilanzsumme aus.

Während Bankverbindlichkeiten gestiegen sind, haben sich Kreditoren und übrige Passiva reduziert.

Bank- und Finanzdarlehen sind wirtschaftlich mittelfristig disponiert und wurden planmäßig nach den Vertragsbedingungen getilgt.

2.2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Gesamtleistung, Entwicklung des Materialverbrauchs und der Fremdleistungen sowie des Personalaufwands. Daneben ist der Auftragseingang und -bestand ein wesentlicher Indikator.

Für die interne Unternehmenssteuerung wird dabei sowohl die laufende Abweichung zum Budget analysiert als auch der Vergleich zum Vorjahr.

Dies führt zu folgender Analyse:

Die Gesamtleistung liegt sowohl über Vorjahr als auch über Budget. Hier sind die Ziele deutlich überschritten.

Daneben hat sich der relative Anteil Materialaufwand/Fremdleistungen gegenüber Vorjahr um 4,0 Punkte verbessert, so dass das Rohergebnis um T€ 2.625 auf T€ 18.074 erhöht werden konnte

Bei den Aufwendungen sind aufgrund der erhöhten Leistung sowie der Verringerung der Fremdleistungen Personalkosten um T€ 1.753 gestiegen.

2024 sind im Hinblick auf die finanziellen Leistungsindikatoren keine wesentlichen Änderungen zu erwarten.

2.2.5 Gesamtaussage

Das Berichtsjahr 2023 verlief für uns trotz der Verzögerungen im Beschaffungsbereich sowie bei der Fertigstellung von Vorhaben positiv. Die Marktposition konnte weiter stabilisiert werden, der Auftragsbestand ist gegenüber dem Vorjahr auf gleich hohem Niveau.

Die im Lagebericht 2022 prognostizierte Steigerung des Jahresergebnisses im Vergleich zum Vorjahr ist eingetreten, die budgetierten Ergebnisziele wurden erreicht.

3.0 Prognosebericht

Entsprechend des konjunkturellen Umfeldes, des hohen Auftragsbestandes und dem bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres geht die Geschäftsleitung für das Jahr 2024 von einem erfolgreichen Geschäftsverlauf und einer weiteren Erhöhung des Jahresergebnisses aus.

Dabei ist keine wesentliche Erhöhung der Gesamtleistung geplant, ebenfalls keine Erhöhung des Personalbestandes.

2024 wird nach dem starken Wachstum der Vorjahre als Konsolidierungsjahr erwartet mit dem Ziel der Optimierung der Abläufe und Prozesse.

Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen fallen 2024 mit Ausnahme der Weiterführung der Neustrukturierung der EDV im Hinblick auf digitale Prozesse nebst Einführung eines neuen ERP-Programmes nur im üblichen Umfang an.

Bei den Tochtergesellschaften geht B+N auch für 2024 von einem stabilen positiven Ergebnis aus.

4.0 Chancen- und Risikobericht

B+N startet in das Jahr 2024 mit einem unverändert sehr hohen Auftragsbestand.

Daneben ist in den Anfangsmonaten 2024 ein unverändert hoher Auftragseingang zu verzeichnen.

Dies lässt erwarten, dass das Unternehmen 2024 seine Ziele erreicht.

Chancen bietet dabei u.a. der Bereich Service und Reparaturen, welcher in den Vorjahren deutlich ausgebaut wurde und somit stabil steigende Umsatzzahlen liefert.

Außergewöhnliche Risiken für die positive Entwicklung des Unternehmens in 2024 sind nicht erkennbar und bekannte allgemeine Risiken sind beherrschbar.

 

Schutterwald, 25. September 2024

gez. Cornelia Scheuermann

Zusammenfassende Feststellungen und Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der B+N Tortechnik GmbH, Schutterwald, mit einer Bilanzsumme von € 10.060.762,07 und einem Jahresüberschuss von € 305.345,57 den folgenden Bestätigungsvermerk mit Datum 04. Oktober 2024 erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die B+N Tortechnik GmbH, Schutterwald.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der B+N Tortechnik GmbH, Schutterwald - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der B+N Tortechnik GmbH, Schutterwald für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung des IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 04. Oktober 2024

Blind & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Rudi Blind, Wirtschaftsprüfer

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