Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 420995
Eingetragen
19.5.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Halten und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen operativ tätiger Gesellschaften, die Alten-, Pflege- und Krankenhäuser betreiben und die sonstige Dienstleistungen anbieten, die hilfsbedürftigen Menschen unmittelbar oder mittelbar zukommen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Tizian Pfister
seit 28.12.2016
Prokura
Kaspar Pfister
seit 29.12.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Benevit Holding GmbH

Burladingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

Benevit Holding GmbH, Mössingen

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die BeneVit Holding GmbH nimmt die Leitungs- und Steuerungsfunktion für ihre Tochterunternehmen wahr.

Sie hält direkte Mehrheitsbeteiligungen insbesondere an folgenden Gesellschaften:

BeneVit Pflege in Baden-Württemberg GmbH

BeneVit Pflege in Bayern GmbH

BeneVit Pflege in Hessen GmbH

BeneVit Pflege im Saarland GmbH

BeneVit Verwaltungs GmbH

SMTnet Data Communications GmbH

Das Geschäftsmodell der BeneVit Holding GmbH sieht vor, Unternehmensbeteiligungen operativ tätiger Gesellschaften zu halten und zu verwalten. Die BeneVit Holding GmbH nimmt als Institution zentrale, operative sowie auch strategische Managementaufgaben für 6 Gesellschaften wahr. Die Mehrheit der Gesellschaften sind Träger von vollstationären Pflegeeinrichtungen nach dem BeneVit Hausgemeinschaftskonzept. Die BeneVit Pflege in Baden - Württemberg GmbH ist Träger von 11 stationären Pflegeeinrichtungen, 4 teilstationären Einrichtungen und 7 ambulanten Pflegediensten. Von der BeneVit Pflege in Bayern GmbH werden ebenfalls 9 stationäre Pflegeeinrichtungen betrieben, 5 weitere betreibt die BeneVit Pflege in Hessen GmbH. Zusätzlich werden zwei weitere Pflegeeinrichtungen von der BeneVit Pflege im Saarland GmbH betrieben. Neben Gesellschaften die Dienstleistungen für pflege- und hilfsbedürftige Menschen erbringen, werden auch die SMTnet Data Communications GmbH und die BeneVit Verwaltungs GmbH von der BeneVit Holding GmbH betreut.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die allgemeine Alterung der Gesellschaft, der sog. "demographische Wandel" hat zur Folge, dass die Pflegeheimbranche von einem kontinuierlichen Ansteigen der Nachfrage geprägt ist. Die Anbieter reagieren mit einer deutlichen Ausweitung und Verbesserung des Angebots. Der Markt hat sich von einem Anbietermarkt zu einem Nachfragemarkt entwickelt. Der dominierende Engpass der Branche ist die Situation des Arbeitsmarktes in Kombination mit den zunehmenden gesetzlichen Regelungen, welche unternehmerische Entscheidungen inzwischen weitestgehend beschränken.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die BeneVit Holding erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 7.014 TEUR was einer Steigerung in Höhe von 3,14% im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

a) Ertragslage

Die wesentlichen Ertragsquellen der BeneVit Holding stellen die Erträge aus Managementleistungen dar.

Als Dienstleistungsunternehmen sind die Personalaufwendungen mit 50,88% vom Umsatz der Hauptkostenbestandteil der BeneVit Holding und belaufen sich im Geschäftsjahr auf 3.569 TEUR, was einer Senkung im Vergleich zum Vorjahr von 10,24% entspricht.

Der Jahresüberschuss verringert sich von 4.197 TEUR auf 325 TEUR. Die Umsatzrentabilität der BeneVit Holding beträgt 4,63% im Jahr 2023 und sinkt somit um 57,08% im Vergleich zum Vorjahr.

b) Finanzlage

Die Finanzlage der BeneVit Holding ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement aller Gesellschaften ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich im Jahr 2023 auf 1.810 TEUR.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 182 TEUR. Durch ein zentrales Cash-Management werden die Kontenstände aller zur BeneVit-Gruppe gehörenden Gesellschaften zentral über wenige Konten verwaltet.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt im Geschäftsjahr 2023 11.132 TEUR und verringert sich damit um 628 TEUR bzw. 5,34%.

Der Wert des Anlagevermögens beträgt 3.582 TEUR und verringert sich damit um 2.745 TEUR im Vergleich zum Vorjahr. Die wesentlichen Abgänge waren bei den Finanzanlagen zu verzeichnet. So sind u.a. die Beteiligung an der Sophien-Stift GmbH (TEUR 14) sowie Investmentanteile (TEUR 3.617) abgegangen.

Das Umlaufvermögen beträgt 7.483 TEUR und erhöht sich damit um 2.101 TEUR im Vergleich zum Vorjahr.

Das Eigenkapital beläuft sich auf 7.302 TEUR und verringert sich damit um 45 TEUR im Vergleich zum Vorjahr.

Die sonstigen Rückstellungen betragen 447 TEUR.

Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

d) Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr 65,60 % und konnte damit im Vergleich zum Vorjahr um 3, 12% gesteigert werden.

e) Liquidität

Die Liquidität der BeneVit Holding GmbH ist sehr gut. Sie beläuft sich auf TEUR 3.881 (Vj. TEUR 53). Es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten.

f) Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen der Umsatzrendite, des EBIT und des Cashflow herangezogen.

Die Umsatzrendite beträgt im Geschäftsjahr 4,63% (Vi. 61,72%) und hat sich demnach zum Vorjahr deutlich verringert. Der EBIT beträgt im Geschäftsjahr 458 TEUR (Vi. 4.355 TEUR) und beläuft sich somit auf 6,53 % (Vi. 64,03 %) vom Umsatz.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen, Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen und dem Gewinn (bzw. Verlust) von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens berechnet. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt 814 TEUR (Vj. 4.600 TEUR).

Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

g) Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die BeneVit Holding ermittelt in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Stuttgart alle zwei Jahre die Lebensqualität der Bewohner sowie die Zufriedenheit von Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern anhand spezieller wissenschaftlicher Indikatoren. Sowohl die Bewohner selbst, als auch deren Angehörigen konnten eine höhere Lebensqualität als vor Einzug in eine BeneVit Pflegeeinrichtung feststellen und der ermittelte Better Life Index der OECD liegt dabei höher, als der Durchschnittswert aller Deutschen. Auch die Mehrzahl der Mitarbeiter zeigt sich zufrieden und an die BeneVit Häuser gebunden. Insbesondere die Weiterempfehlungsbereitschaft als Arbeitgeber ist hoch.

h) Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und Forderungen gedeckt.

III. Prognose -, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens kann als positiv bewertet werden. Die Pflegebranche bietet ein sehr großes Wachstumspotential. Der demografische Wandel und die steigende Lebenserwartung führen zu einer erhöhten Nachfrage nach Pflegeeinrichtungen, Tagespflegen sowie ambulanten Diensten. Wir planen, unser Angebot weiter auszubauen und neue Standorte zu eröffnen, um den wachsenden Bedarf zu decken. Dem Risiko der erschwerten Suche nach geeignetem Personal wird mit einem attraktiven Arbeitsumfeld, attraktivem und wettbewerbsfähigem Vergütungssystem, der Einstellung von mehr Auszubildenden und der Suche nach geeignetem Personal auch außerhalb Deutschlands, vornehmlich in der Europäischen Union aber auch in Asien begegnet.

In unserer Planung gehen wir von einem niedrigeren Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr aus.

2. Chancenbericht

Das BeneVit-Hausgemeinschaftskonzept, das auf Selbstständigkeit und soziale Teilhabe der Bewohner abzielt ist nach wie vor einmalig in der Bundesrepublik Deutschland und hebt uns von anderen Anbietern ab was unsere Marktposition stärkt. Andere Anbieter versuchen sich auf die Umsetzung von Wohngruppen- oder Hausgemeinschaftskonzepten, wobei nach wie vor in vielen Details die Gesamtqualität des BeneVit-Hausgemeinschaftskonzeptes nicht erreicht wird. Dieses Alleinstellungsmerkmal ist auch für die Zukunft eine gute Grundlage. Der Einsatz moderner Technologien in der Pflege eröffnet neue Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Verbesserung der Pflegequalität. Des Weiteren wird der Ausbau des Angebots an den bisherigen Standorten im Bereich der teilstationären und ambulanten Versorgung verfolgt.

3. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Das übergreifende dominierende branchenspezifische Risiko besteht darin, dass nicht ausreichend geeignetes Personal zur Verfügung steht um die immer weiter steigenden Anforderungen an das vorzuhaltende Personal zu decken. Wir begegnen diesem Risiko durch gezielte Rekrutierungsmaßnahmen und attraktive Arbeitsbedingungen. Ebenso beschränken zunehmende Normierungen und Kontrollen massiv die Gestaltungsfreiheit als Unternehmer und beschränken die Grundsätze der freien Markwirtschaft. Durch weitere Reglementierungen entsteht das Risiko der Entwicklung hin zur Planwirtschaft. Aufgrund der Einführung des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) werden die Vergütungen der Mitarbeiter weiter stark erhöht.

Im Rahmen der Pflegesatzverhandlungen sehen wir uns zunehmend mit Herausforderungen konfrontiert, die die finanzielle Stabilität unseres Unternehmens gefährden können. Ein zentrales Problem besteht darin, dass Kostenträger häufig die von uns angefallenen Kosten nicht in vollem Umfang anerkennen. Diese Situation führt zu einer unzureichenden Refinanzierung unserer Dienstleistungen und stellt somit ein erhebliches finanzielles Risiko dar.

Darüber hinaus zeigen sich Kostenträger oft wenig bereit, unternehmerische Risiken zu akzeptieren. Dies bedeutet, dass sie in den Verhandlungen nicht bereit sind, die notwendigen Anpassungen vorzunehmen, die erforderlich wären, um die steigenden Kosten im Gesundheitswesen zu decken. Diese Haltung kann dazu führen, dass wir in unserer Planung und Durchführung von Pflegeleistungen eingeschränkt werden, was sich negativ auf die Qualität der Versorgung und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens auswirken könnte.

Wir sind bestrebt, in den Verhandlungen eine konstruktive Lösung zu finden, die sowohl die Interessen der Kostenträger als auch die der Pflegeeinrichtungen berücksichtigt. Dennoch bleibt die Unsicherheit in Bezug auf die zukünftige Kostenanerkennung und die Bereitschaft zur Übernahme von unternehmerischen Risiken ein bedeutendes finanzielles Risiko, das wir kontinuierlich im Auge behalten müssen.

Ertragsorientierte Risiken

Der Wettbewerb unter den Pflegeheimanbietern hat in der Branche zugenommen. Aufgrund des Hausgemeinschaftskonzepts der BeneVit-Gruppe gehen wir davon aus, dass auch weiterhin Auslastungsquoten zu erreichen sind, die weit über dem Branchendurchschnitt liegen. Höheren Kosten im Bereich der Sachkosten und des Personals wird mit einem monatlichen Controlling und der regelmäßigen Anpassung der Pflegesätze begegnet.

Die durch den Ukrainekrieg bedingten Preissteigerungen, besonders im Bereich der Energie- und Lebensmittelkosten, belasten die Ergebnisse erheblich. Hierfür wurde ein Energierettungsschirm eingerichtet, welcher dem entgegenwirken sollte. Die erhöhten Lebensmittelkosten werden durch Pflegesatzverhandlungen allerdings nicht refinanziert bzw. anerkannt.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der BeneVit Holding GmbH und der Tochtergesellschaften sind Liquiditätsrisiken nicht zu erwarten.

Die Liquiditätslage ist weiterhin stabil; für das kommende Geschäftsjahr sind keine Engpässe zu erwarten.

Risiken der künftigen Entwicklung bestehen in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, der bereits angesprochenen Fachkraftproblematik, dem stagnierenden Preisniveau, massiv zunehmender staatlicher Regulierungen, Pflegesatzverhandlungen sowie steigenden Rohstoffpreisen. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität der BeneVit Holding GmbH und dem Alleinstellungsmerkmal des BeneVit-Hausgemeinschaftskonzeptes ist die Organisation für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Mössingen,den 15. April 2025

Kaspar Pfister

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Benevit Holding GmbH, Mössingen

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 366.916,00 399.815,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 757,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 531.520,00 390.343,00
531.521,00 391.100,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 91.970,29 105.720,29
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.592.340,30 5.431.812,84
2.684.310,59 5.537.533,13
Summe Anlagevermögen 3.582.747,59 6.328.448,13
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 90.695,23 122.003,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.117,45 76.000,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.401.219,17 1.887.117,73
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 1.393.762,49
4. sonstige Vermögensgegenstände 2.098.765,04 1.849.897,81
3.510.101,66 5.206.778,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.881.963,56 52.805,64
Summe Umlaufvermögen 7.482.760,45 5.381.586,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 66.584,92 50.226,59
11.132.092,96 11.760.261,44

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 7.273.380,09 7.322.604,58
Summe Eigenkapital 7.298.380,09 7.347.604,58
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 58.124,82 4.350,82
2. sonstige Rückstellungen 447.203,60 615.734,05
505.328,42 620.084,87
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 25,67
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 186.183,00 259.440,14
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.810.321,15 3.266.487,50
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.218.758,23 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 107.122,07 257.618,68
3.322.384,45 3.783.571,99
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.000,00 9.000,00
11.132.092,96 11.760.261,44

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Benevit Holding GmbH, Mössingen

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 7.014.795,99 6.801.049,32
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 31.307,82 122.003,05-
3. Gesamtleistung 6.983.488,17 6.923.052,37
4. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 77.108,83 52.606,60
b) übrige sonstige betriebliche Erträge 169.110,87 833.296,05
246.219,70 885.902,65
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.284,20- 3.644,81-
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 413.879,42 257.002,69
410.595,22 253.357,88
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.024.260,20 3.405.713,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 545.210,19 570.812,78
3.569.470,39 3.976.525,82
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 345.906,41 350.105,20
8. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 357.098,21 286.267,10
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 92.535,10 86.343,04
c) Reparaturen und Instandhaltungen 46.595,93 24.385,59
d) Fahrzeugkosten 344.787,48 337.087,36
e) Werbe- und Reisekosten 363.274,96 344.144,10
f) verschiedene betriebliche Kosten 1.346.927,92 1.392.274,00
g) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 14.520,00 11.066,00
2.565.739,60 2.481.567,19
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 3.550.000,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 104.574,57 27.214,04
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.755,33 35.008,12
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.487,81 21.475,54
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 117.752,87 136.459,83
14. Ergebnis nach Steuern 325.085,47 4.201.685,72
15. sonstige Steuern 4.309,96 4.323,81
16. Jahresüberschuss 320.775,51 4.197.361,91
17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.952.604,58 3.125.242,67
18. Bilanzgewinn 7.273.380,09 7.322.604,58

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Benevit Holding GmbH, Mössingen

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Benevit Holding GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Burladingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 420995

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

oder mit einem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten im Wesentlichen die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Benevit Holding GmbH, Mössingen

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 919.452,13 129.216,19 1.048.668,32
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 919.452,13 129.216,19 1.048.668,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.102,48 23.102,48
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.399.304,61 325.454,22 232.622,71 1.492.136,12
Summe Sachanlagen 1.422.407,09 325.454,22 232.622,71 1.515.238,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 105.720,29 13.750,00 91.970,29
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.431.812,84 778.522,90 3.617.995,44 2.592.340,30
Summe Finanzanlagen 5.537.533,13 778.522,90 3.631.745,44 2.684.310,59
Summe Anlagevermögen 7.879.392,35 1.233.193,31 3.864.368,15 5.248.217,51
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 519.637,13 162.115,19 681.752,32
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 519.637,13 162.115,19 681.752,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.345,48 756,00 23.101,48
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.008.961,61 183.035,22 231.380,71 960.616,12
Summe Sachanlagen 1.031.307,09 183.791,22 231.380,71 983.717,60
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.550.944,22 345.906,41 231.380,71 1.665.469,92
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 366.916,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 366.916,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 531.520,00
Summe Sachanlagen 531.521,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 91.970,29
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.592.340,30
Summe Finanzanlagen 2.684.310,59
Summe Anlagevermögen 3.582.747,59

Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.943.218,28 EUR (Vorjahr: 2.080.882,10 EUR).

Zusammensetzung der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022
EUR EUR
Forderungen ggb. verbundenen Unternehmen 402.407,21 536.307,21
Sonstige Vermögensgegenstände 1.540.811,07 1.544.574,89
Forderungen ggb. Gesellschaftern 0,00 0,00
1.943.218,28 2.080.882,10

Rückstellungsspiegel

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022
EUR EUR
Steuern 58.124,82 4.350,82
Personalkosten (Mehrarbeit und Urlaub) 64.664,60 121.313,42
Tantieme und Sonderzahlungen an Personal 146.000,00 208.630,28
Kosten für Jahresabschluss und Prüfung 218.000,00 194.500,00
Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen 18.539,00 18.539,00
Sonstige 0,00 72.751,35
Summe 505.328,42 620.084,87
Verbindlichkeiten aus Steuern Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022
EUR EUR
Lohn- und Kirchensteuer 42.153,43 43.953,03
Umsatzsteuer laufendes Jahr 69.528,39 233.230,14
Umsatzsteuer Vorjahre -38.162,85 -38.162,85
73.518,97 239.020,32
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022
EUR EUR
Sozialversicherungsbeiträge 3.430,14 0,00
3.430,14 0,00

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamt davon Restlaufzeiten
unter 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 186.183,00 186.183,00 0,00 0,00
Vorjahr 259.440,14 259.440,14 0,00 0,00
Verbindlichkeiten ggb. Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 25,67 25,67 0,00 0,00
Verbindlichkeiten ggb. verbundenen Unternehmen 1.810.321,15 310.321,15 0,00 1.500.000,00
Vorjahr 3.266.487,50 266.487,50 0,00 3.000.000,00
Sonstige Verbindlichkeiten 107.122,07 107.122,07 0,00 0,00
Vorjahr 257.618,68 257.618,68 0,00 0,00
Verbindlichkeiten ggb. Gesellschafter 1.218.758,23 1.218.758,23 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 3.322.384,45 1.822.384,45 0,00 1.500.000,00
Vorjahr 3.783.571,99 783.571,99 0,00 3.000.000,00

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Sicherungsübereignung von Gegenständen.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.218.758,23 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Ausweis erfolgt in der Bilanz innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Die jährliche zu zahlende Pacht aus bestehenden Pachtverträgen beträgt 327.540,62 Euro, die jährlich zu zahlenden Mietverträge für bewegliche Wirtschaftsgüter betragen 115.515,89 Euro und die jährlichen Wartungsverträge betragen 435.395,82 Euro. Die Büroräume sind langfristig auf 25 Jahre und die Räume des Fortbildungszentrums "Akademie" sind langfristig auf 10 Jahre gepachtet.

Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen:

Firma: Art: Betrag in EUR:
BeneVit
Immobilienverwaltungs GmbH & Co. KG Patronatserklärung 2.640.000,00
BeneVit Pflege im Saarland GmbH Patronatserklärung 825.264,96
Benevit Pflege in Bayern GmbH Patronatserklärung 3.295.141,32
Benevit Pflege in Baden-Württemberg GmbH Patronatserklärung 4.768.610,58
BeneVit Pflege in Hessen GmbH Patronatserklärung 2.538.885,80

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Anteile an der Sophien-Stift GmbH veräußert. Dabei entstand ein Veräußerungsgewinn von EUR 36.250,00.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 51
leitende Angestellte 10
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 61
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 26
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 25

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Kaspar Pfister ausgeübter Beruf: Dipl.-Verwaltungswirt (FH)

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Bezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernzugehörigkeit

Die Benevit Holding GmbH wurde in den Konzernabschluss der Benevit Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG mit Sitz in Mössingen einbezogen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 324.897,28 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 7.277.501,86 EUR, der zu verwenden ist.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Als Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind die ungeahnt dramatische Ausweitung der Corona-Infektion über China hinaus als weltweite Corona-Pandemie sowie der Ukraine-Krieg und dessen Folgen zu nennen. Zu den Auswirkungen verweisen wir auf die Passagen "Chancen- und Risikobericht" sowie "Gesamtaussage" im Lagebericht.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Mössingen, den 15. April 2025

Kaspar Pfister

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Benevit Holding GmbH:

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Benevit Holding GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Benevit Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Dem Lagebericht wurde kein Bericht gemäß § 22 Abs. 4 EntTranspG beigefügt.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen oder Irrtürmern) ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 15. April 2025

Dr. Hacker & Partner PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Mark Hacker, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

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