Nordmann, Rassmann GmbH

Kajen 2, 20459 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 42223
Vorher
FANORA Handels- und Beteiligungs - GmbH
Eingetragen
12.6.1989
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Der Gegenstand des Unternehmens ist die Distribution, Produktion und Erbringung naheliegender Dienstleistungen sowie die Beteiligung an in- und ausländischen Unternehmen, die sich auf dem Gebiet der Distribution, Produktion und Erbringung naheliegender Dienstleistungen betätigen, sowie die Erbringung von Management-Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, ihren Betrieb auf verwandte oder ähnliche Geschäftszweige auszudehnen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Schulz
seit 27.5.2024
Prokura
Geschäftsführer
Ivonne Marlies Riewe
seit 29.1.2021
Prokura
Torsten Heller
seit 29.6.2020
Prokura
Markus Grulich
seit 29.6.2020
Prokura
Jost Erich Laumeyer
seit 14.11.2019
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
5.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft

Hamburg

Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

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31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.412 1.535
1.412 1.535
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.764 23.487
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.954 7.530
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.496 4.691
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 736 1.855
35.950 37.563
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 2 2
2. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionen 3 3
3. Geleistete Anzahlungen auf Finanzanlagen 341 0
346 5
37.708 39.103
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe 26.020 30.353
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 314 348
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 73.298 95.292
4. Geleistete Anzahlungen 2.004 1.438
101.636 127.431
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 63.479 73.750
2. Sonstige Vermögensgegenstände 8.139 5.947
71.618 79.697
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 201 541
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 107.089 68.053
280.544 275.722
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.383 1.788
321.635 316.613

Passiva

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31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 6.500 6.500
II. Kapitalrücklage 846 846
III. Gewinnrücklagen -4.484 2.695
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -6.207 -4.177
V. Konzernbilanzgewinn 208.522 192.489
VI. Nicht beherrschende Anteile 25.895 25.573
231.072 223.926
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 9.292 9.598
2. Steuerrückstellungen 2.834 5.431
3. Sonstige Rückstellungen 13.628 13.539
25.754 28.568
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.124 1.162
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.908 1.344
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.619 42.123
4. Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären 5.810 5.603
5. Sonstige Verbindlichkeiten 11.272 13.528
davon aus Steuern TEUR 3.230 (Vj. TEUR 6.258)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 456 (Vj. TEUR 450)
64.733 63.760
D. Rechnungsabgrenzungsposten 67 349
E. Passive latente Steuern 9 10
321.635 316.613

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01. bis 31.12.2023

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2023 2022
TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 686.436 771.239
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen und unfertigen Erzeugnissen 255 239
3. Sonstige betriebliche Erträge 9.335 9.047
davon Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 5.827 (Vj. TEUR 6.303)
696.026 780.525
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 515.124 592.742
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.874 3.907
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 59.838 57.425
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 11.563 11.577
davon für Altersversorgung TEUR 1.474 (Vj. TEUR 2.091)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.495 7.175
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 53.588 53.086
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung TEUR 5.983 (Vj. TEUR 5.595)
653.482 725.912
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 15 26
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 950 86
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 1 1
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 806 425
davon an Aktionäre TEUR 244 (Vj. TEUR 37)
davon an nahestehende Personen TEUR 102 (Vj. TEUR 25)
davon Aufwendungen aus Abzinsung TEUR 170 (Vj. TEUR 173)
158 -314
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -12.830 -18.282
davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern TEUR 0 (Vj. TEUR 4)
13. Ergebnis nach Steuern 29.872 36.017
14. Sonstige Steuern -302 -368
15. Konzernjahresüberschuss einschließlich nicht beherrschender Anteile 29.570 35.649
16. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Konzernjahresüberschuss -3.982 -4.027
17. Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist 25.588 31.622

Konzern-Kapitalflussrechnung für 2023

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2023 2022
TEUR TEUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Konzernperiodenergebnis (einschließlich nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn) 29.570 35.649
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 5.495 7.175
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen -139 1.284
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) 678 -508
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 29.822 -19.912
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -8.937 4.879
Gewinn (-) / Verlust (+) aus Anlageabgängen 16 -99
Zinsaufwand/ -erträge -143 339
Ertragsteueraufwand 12.830 18.282
Ertragsteuerzahlungen -15.362 -15.946
Indexierung Hochinflation 1.791 975
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 55.621 32.118
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -387 -496
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.115 176
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -4.661 -4.256
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 362 411
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögens -11.028 -343
Einzahlungen (+) aus der Veräußerung von Gesellschaften im Konsolidierungskreis 233 0
Erhaltene Zinsen 950 86
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -13.416 -4.422
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 11.348 35
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -1.336 -5.176
Gezahlte Zinsen -556 -465
Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -9.555 -9.555
Gezahlte Dividenden an nicht beherrschende Gesellschafter -2.325 -1.507
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -2.424 -16.668
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) 39.781 11.028
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -745 -145
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 68.053 57.170
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 107.089 68.053
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 107.089 68.053

Entwicklung des Konzerneigenkapitals zum 31.12.2023

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Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 1. Januar 2022 6.500 846 1.710 -2.773
Gezahlte Dividende 0 0 0 0
Änderung Konsolidierungskreis 0 0 0 109
Erfolgsneutrale Währungsunterschiede 0 0 0 -1.513
Indexierung Hochinflation 0 0 985 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Stand 31. Dezember 2022 6.500 846 2.695 -4.177
Stand 1. Januar 2023 6.500 846 2.695 -4.177
Gezahlte Dividende 0 0 0 0
Rücklagenveränderung 0 0 127 0
Sonstige Kapitalmaßnahmen 0 0 -8.673 0
Erfolgsneutrale Währungsunterschiede 0 0 0 -2.030
Indexierung Hochinflation 0 0 1.621 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Stand 31. Dezember 2023 6.500 846 -4.484 -6.207
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Mutterunternehmen
Konzernbilanzgewinn Eigenkapital ohne nicht beherrschende Anteile Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 1. Januar 2022 170.276 176.559 23.099 199.658
Gezahlte Dividende -9.555 -9.555 -1.507 -11.062
Änderung Konsolidierungskreis 146 255 0 255
Erfolgsneutrale Währungsunterschiede 0 -1.513 -46 -1.559
Indexierung Hochinflation 0 985 0 985
Konzernjahresüberschuss 31.622 31.622 4.027 35.649
Stand 31. Dezember 2022 192.489 198.353 25.573 223.926
Stand 1. Januar 2023 192.489 198.353 25.573 223.926
Gezahlte Dividende -9.555 -9.555 -2.325 -11.880
Rücklagenveränderung 0 -127 127 0
Sonstige Kapitalmaßnahmen 0 -8.673 -1.582 -10.255
Erfolgsneutrale Währungsunterschiede 0 -2.030 -97 -2.127
Indexierung Hochinflation 0 1.621 217 1.838
Konzernjahresüberschuss 25.588 25.588 3.982 29.570
Stand 31. Dezember 2023 208.522 205.177 25.895 231.072

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1 Registerinformationen

Das Mutterunternehmen ist unter der Firma Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter Nummer HRB 89035 eingetragen.

2 Erläuterungen zur Konzernmuttergesellschaft sowie zur Gliederung und zur Form der Darstellung des Konzernabschlusses

Die Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft, Hamburg, hat für das Geschäftsjahr 2023 einen Konzernabschluss nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den besonderen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Soweit die erforderlichen Vermerke nicht in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung angegeben wurden, werden sie im Anhang dargestellt.

Der Konzernabschluss wird in EURO aufgestellt. Die Zahlenangaben im Anhang sind in Währungseinheiten von Millionen ausgewiesen. Hierdurch kann es rechnerisch zu Rundungsdifferenzen kommen.

Die Offenlegung des Konzernabschlusses und des Jahresabschlusses der Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 erfolgt im elektronischen Unternehmensregister.

3 Konsolidierungskreis

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte gemäß § 290 Abs. 1 HGB. In den Konzernabschluss der Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft wurden neben dem Mutterunternehmen 8 inländische und 30 ausländische Tochterunternehmen einbezogen. Innerhalb des Konzerns bestehen zwei Teilkonzerne: der Teilkonzern Nordmann, Rassmann GmbH und der Teilkonzern ROWA GROUP Holding GmbH, jeweils mit deren Tochterunternehmen.

Zum 28. Februar 2023 wurde die Nordmann BeNeLux B.V. mit Sitz in Capelle aan den IJssel/Niederlande als Tochterunternehmen der Alleingesellschafterin Nordmann, Rassmann GmbH gegründet und vollkonsolidiert.

Zum 28. Juli 2023 erwarb die Gesellschafterin Nordmann, Rassmann GmbH, Hamburg, die verbliebenen 25 % der Anteile an der Nordmann, Rassmann Polska Sp. z o.o., Warschau/Polen.

Zum 30. September 2023 wurden die Anteile der Nordmann Nutrition Ltd., Crawley/Großbritannien verkauft. Die Entkonsolidierung hat keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist Bestandteil des Anhangs. Zur Verbesserung des Einblicks in die Konzernstruktur wurden die Mutterunternehmen der Teilkonzerne hervorgehoben. Der Konzernabschlussstichtag des Mutterunternehmens und aller einbezogenen Tochtergesellschaften ist der 31. Dezember 2023.

4 Währungsumrechnung

Die Berichtswährung der Georg Nordmann Holding-Gruppe ist der EURO. Die Währungsumrechnung erfolgt gemäß § 308a HGB für Tochtergesellschaften mit auf fremde Währung lautenden Abschlüssen wie folgt: Die Aktiv- und Passivposten werden mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in EURO umgerechnet wird, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in EURO umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Jahresdurchschnittskurs in EURO umgerechnet. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten „Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung“ ausgewiesen.

Die für die Währungsumrechnung zugrunde gelegten Wechselkurse des Geschäftsjahres 2023 der wichtigsten Währungen stellen sich wie folgt dar:

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EUR (Standardwährung) Devisenkassamittelkurs Jahresdurchschnittskurs
PLN (Polnischer Zloty) 4,34 4,54
HUF (Ungarischer Forint) 382,80 381,76
GBP (Britisches Pfund Sterling) 0,87 0,87
USD (US-Dollar) 1,11 1,08
SEK (Schwedische Kronen) 11,10 11,47
KRW (Südkoreanischer Won) 1.433,66 1.413,26
CHF (Schweizer Franken) 0,93 0,97
CNY (Renminbi Yuan) 7,85 7,66

Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Jahresabschluss der Tochtergesellschaft Nordmann, Rassmann Turkey Dis Ticaret A.S. mit Sitz in Istanbul Türkei nach den Regelungen für Hochinflationswährungen auf Basis einer Indexierung, vor der Währungsumrechnung in EURO inflationsbereinigt angepasst. Es ergibt sich ein inflationsbedingter Aufwand in Höhe von EUR 0,9 Mio. (Vj. EUR 0,6 Mio.). Die nicht zahlungswirksame Anpassung aus der Indexierung in Höhe von EUR 1,8 Mio. (Vj. EUR 1,0 Mio.) wird in der Konzern- Kapitalflussrechnung als Indexierung Hochinflation im Cashflow aus laufender Tätigkeit ausgewiesen. In der Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird die Differenz aus der Kapitalkonsolidierung EUR 1,8 Mio. (Vj. EUR 1,0 Mio.) ebenfalls gesondert ausgewiesen.

5 Konsolidierungsgrundsätze

Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wenden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze an. Der Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2023 der jeweiligen Währung wurde für erforderliche Währungsumrechnungen der Bilanzen und der Jahresdurchschnittskurs für die Gewinn- und Verlustrechnungen von Tochterunternehmen zugrunde gelegt. Sich ergebende Währungsunterschiede wurden im Kapital erfolgsneutral verrechnet.

Für Erstkonsolidierungen nach dem 1. Januar 2010 wurde entsprechend § 301 Abs. 1 HGB die Neubewertungsmethode im jeweiligen Erwerbszeitpunkt angewendet.

Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht. Ein nach der Verrechnung und Aufdeckung etwaiger stiller Reserven verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Die Kapitalkonsolidierung wurde für Erwerbsvorgänge vor dem 1. Januar 2010 nach der Buchwertmethode vorgenommen (§ 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F.). Erstkonsolidierungszeitpunkt war der 1. Januar 2004 für vor diesem Zeitpunkt erworbene Beteiligungen.

Aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften werden im Konzernabschluss Geschäfts- oder Firmenwerte mit ursprünglichen Anschaffungskosten in Höhe von insgesamt EUR 23,6 Mio. ausgewiesen. Der Buchwert zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 0,0 Mio.

Basis für die Schätzung der Nutzungsdauer bildeten die Erfahrungen der durchschnittlichen Laufzeiten von Beschaffungsverträgen mit Herstellern von chemischen Produkten, für die der Vertrieb übernommen wird. Die Nutzungsdauer für den Geschäfts- oder Firmenwert wird mit 5 Jahren angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie Aufwendungen und Erträge aus dem gegenseitigen Lieferungs- und Leistungsverkehr werden gegeneinander aufgerechnet. Wesentliche eliminierungspflichtige Zwischenergebnisse wurden eliminiert.

6 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Unter den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden entgeltlich erworbene Software und Softwarelizenzen, Marken- und Produktionsrechte sowie die sich im Rahmen von Unternehmenstransaktionen ergebende Geschäfts- oder Firmenwerte, soweit sie als Firmenwerte anzusehen sind, zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgewiesen. Es werden planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden als Grundlage für die Einschätzung der Nutzungsdauern hauptsächlich die aktuellen AfA- Tabellen angewandt.

Für gebraucht erworbene Anlagegegenstände werden die Restnutzungsdauern zugrunde gelegt. Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs grundsätzlich vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Ausleihungen innerhalb der Finanzanlagen werden, soweit erforderlich, bei Ausfallrisiken oder gesunkenen Börsenkursen wertberichtigt. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionen werden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich der Barwerte der Gewinnanteile bilanziert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten nach dem Durchschnittsverfahren oder, unter Beachtung des Niederstwertprinzips, zu den niedrigeren Tageswerten bzw. unter Berücksichtigung von Ungängigkeitsabschlägen am Abschlussstichtag bewertet. Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten nach dem Durchschnittsverfahren bewertet. Soweit erforderlich, werden gesunkene Wiederbeschaffungskosten und verminderte Gängigkeit durch Wertabschläge berücksichtigt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die angefallenen Einzelkosten, anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten. Etwaige Fremdkapitalkosten werden nicht in die Herstellungskosten mit einbezogen. Durch Bewertungsabschläge wird der erschwerten Veräußerbarkeit älterer Warenpartien bzw. der erforderlichen Wiederaufbereitung einzelner nicht absetzbarer Fertigbestände Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem Barwert bei unverzinslichen Forderungen bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Bildung von Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Wechselkurs zum Entstehungszeitpunkt bzw. mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Dabei können entgegen dem Realisationsprinzip die historischen Anschaffungskosten überschritten werden, für solche noch nicht realisierten Gewinne werden passive latente Steuern gebildet.

Der Ausweis des Kassenbestands, der Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks erfolgt zum Nennwert.

Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls zu niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Demnach erfolgt die Berechnung über die Methode der laufenden Einmalbeträge nach IDW RS HFA 30 (PUC-Methode). Der in den erstellten Pensionsgutachten handelsrechtlich angesetzte, laufzeitadäquate Rechnungszinsfuß (gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB: 10-Jahres-Durchschnitt) beträgt unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) p. a., der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Des Weiteren wurden wie im Vorjahr Einkommenstrends von 0,00 %, Fluktuation von 0,00 % sowie Rententrends von 2,00 % zugrunde gelegt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten kleiner als ein Jahr wird das Wahlrecht zur Abzinsung nicht in Anspruch genommen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Dabei können entgegen dem Realisationsprinzip die historischen Erfüllungskosten unterschritten werden; für solche noch nicht realisierten Gewinne aus Fremdwährungsverbindlichkeiten werden grundsätzlich keine aktiven latenten Steuern gebildet.

Bestehen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so ist eine daraus sich ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer anzusetzen. Eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastung kann als aktive latente Steuer angesetzt werden. Die Bewertung hat mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz zu erfolgen. Die Gewerbesteuersätze bewegen sich in der Bandbreite von 1,50 % bis 16,45 %. Die Körperschaftsteuersätze bewegen sich in der Bandbreite von 9,00 % bis 42,43 %.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des unternehmensindividuellen Landessteuersatzes desjenigen Tochterunternehmens, bei dem sich die Differenzen ergeben. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht.

Es werden zudem auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.

Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten „Steuern vom Einkommen und vom Ertrag“ ausgewiesen.

7 Erläuterungen zu einzelnen Positionen der Konzernbilanz

Die Veränderungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage 1.5a) dargestellt.

Die Aufstellung des Konzern-Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2023 ist dieser Anlage am Ende beigefügt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche in Höhe von EUR 5,3 Mio. ebenso wie noch nicht realisierte Zinsansprüche, Vorschüsse an Mitarbeiter sowie Guthaben bei Lieferanten.

Das gezeichnete Kapital ist in 65.000 auf den Namen lautende nennbetragslose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 100,00 eingeteilt. Die Aktien befinden sich im Familienbesitz. Als gezeichnetes Kapital wird das gehaltene Grundkapital des Mutterunternehmens, der Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft, ausgewiesen.

Die Kapitalrücklage erfasst unverändert zum Vorjahr Rücklagen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in Höhe von EUR 0,8 Mio.

Die Gewinnrücklagen umfassen wie im Vorjahr in Höhe von EUR 0,7 Mio. andere Gewinnrücklagen, die aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 9. Juli 2007 dotiert wurden. Darüber hinaus wird der jeweilige Unterschiedsbetrag aus den direkten Anteilserwerben an der Nordmann France SAS, der ROWA Korea Co. Ltd und ROWA Hong Kong Holding Ltd. und dem indirekten Anteilserwerb an der Ningbo Dekai ROWA Coatings Technology Co., Ltd. in Höhe von EUR 1,0 Mio. in den Gewinnrücklagen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wird ein Unterschiedsbetrag aus direktem Anteilserwerb an der Nordmann, Rassmann Polska Sp. z o.o., Warschau/Polen in Höhe von EUR ./. 8,7 Mio. als sonstige Kapitalmaßnahme in den Gewinnrücklagen im Eigenkapitalspiegel ausgewiesen.

Im Geschäftsjahr erhöhten sich die Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 1,8 Mio. (Vj. EUR 1,0 Mio.) aufgrund der Hochinflationsanpassung der Tochtergesellschaft Nordmann, Rassmann Turkey Dis Ticaret A.S.

Im Ausgleichsposten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung werden Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen in Fremdwährung erfasst.

Als Bilanzgewinn wird die Summe aller auf das Mutterunternehmen entfallenden thesaurierten Konzernergebnisse ausgewiesen.

Zur Darstellung der Finanzlage verweisen wir auf die Kapitalflussrechnung (Anlage 1.3). Der Finanzmittelfonds ist definiert als Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks.

Der aus der Veränderung des verwendeten durchschnittlichen Marktzinssatzes resultierende Unterschiedsbetrag in den Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 0,1 Mio. (Vj. EUR 0,4 Mio.). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

In den Steuerrückstellungen sind Beträge für das laufende Jahr und für Vorjahre enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit EUR 6,5 Mio. Verpflichtungen im Personalbereich aus Tantiemen, Resturlaub und Beiträgen für Berufsgenossenschaft. Zudem betreffen EUR 2,4 Mio. Rückstellungen für ausstehende Kostenrechnungen.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

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Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten bis 1 Jahr über 1 Jahr Insgesamt davon über 5 Jahre
in Mio. EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2,2 7,9 10,1 0,4
(Vorjahr) (0,2) (1,0) (1,2) (0,5)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1,9 0,0 1,9 0,0
(Vorjahr) (1,4) (0,0) (1,4) (0,0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35,6 0,0 35,6 0,0
(Vorjahr) (42,1) (0,0) (42,1) (0,0)
Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären 0,2 5,6 5,8 0,0
(Vorjahr) (5,6) (0,0) (5,6) (0,0)
Sonstige Verbindlichkeiten 10,6 0,7 11,3 0,0
(Vorjahr) ( 12,8) (0,7) (13,5) ( 0,0)
Stand 31. Dezember 2023 50,5 14,2 64,7 0,4
(Vorjahr) (62,1) (1,7) (63,8) ( 0,5)

Zur Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden verschiedene Sicherheiten gewährt. Kreditverbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,9 Mio. sind gesichert durch Bürgschaften, Mitverpflichtungen und Grundschulden mit einem Gesamtbetrag von EUR 7,3 Mio. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären betreffen Darlehensgewährungen, die der Kapitalverstärkung des Konzerns dienen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 5,8 Mio.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Steuerverbindlichkeiten von EUR 3,2 Mio., aus Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen von EUR 3,4 Mio., aus kreditorischen Debitoren von EUR 0,8 Mio. und aus Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 0,5 Mio.

In den Einzelgesellschaften lagen zum Bilanzstichtag Sicherungsinstrumente für Fremdwährungen vor, welche als Bewertungseinheiten (Microhedge) in den Einzelabschlüssen bilanziert wurden, die sich innerhalb der nächsten zwei Jahre ausgleichen. Die gegenläufigen Wertänderungen des Grund- und Sicherungsgeschäfts werden im Jahresabschluss durch Anwendung der Einfrierungsmethode nicht ausgewiesen. Das Vorgehen ist im Konzernabschluss entsprechend. Aufgrund von Volumen- und Laufzeitkongruenz liegt die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen bei 100 %.

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Währung Einkäufe Verkäufe
SGD - 10,7 Mio.
USD 7,1 Mio. 8,2 Mio.
JPY 24,9 Mio. -

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft erhaltene Zahlungen, die im Folgejahr ertragswirksam werden.

Die passiven latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf temporären Differenzen des Sachanlagevermögens.

8 Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen betrifft mit EUR 547,5 Mio. die Bereiche Handel und sonstige Dienstleistungen sowie mit EUR 138,9 Mio. die Produktion und entfällt mit EUR 318,8 Mio. auf den inländischen Markt, mit EUR 215,8 Mio. auf das europäische Ausland und mit EUR 151,8 Mio. auf das Drittland.

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen insbesondere Erträge aus Kursgewinnen im Sinne von § 277 Abs. 5 HGB (EUR 5,8 Mio.), periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen (EUR 0,5 Mio.) sowie der Auflösung von Wertberichtigungen (EUR 0,3 Mio.).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen insbesondere Ausgangsfrachten, Vertreterprovisionen, Versicherungsaufwendungen, Instandhaltung, Energie, Lizenzgebühren, Werbung und Verwaltungsaufwendungen sowie Rechts- und Beratungskosten und Kompensationszahlungen. Kursverluste im Sinne von § 277 Abs. 5 HGB sind in Höhe von EUR 6,0 Mio. enthalten.

Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen führen zu einem Aktivüberhang latenter Steuern. Diesbezüglich wird von dem Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Aufgrund einer fehlenden Aufrechnungslage werden für eine in den Konsolidierungskreis einbezogene Gesellschaft passive latente Steuern bilanziert. Für den davon-Vermerk über in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthaltene latente Steueraufwendungen und -erträge verweisen wir auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung.

Im laufenden Steueraufwand sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 0,4 Mio. für korrigierte Steuerberechnungen der Jahre 2018-2022 enthalten.

9 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

10 Gewinnverwendungsvorschlag

Der Vorstand der Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft schlägt vor, für die 65.000 Aktien eine Dividende von je EUR 118,00 auszuschütten (EUR 7.670.000,00).

11 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB belaufen sich auf EUR 10,0 Mio. aus einer Patronatserklärung, die durch die Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft für eine Tochtergesellschaft ausgesprochen wurde und EUR 0,8 Mio. aus Bürgschaften.

Neben der Inanspruchnahme zur kurzfristigen Liquiditätsgestellung schätzen wir eine Inanspruchnahme aus der Bestellung von Sicherheiten aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von EUR 12,4 Mio. im Wesentlichen aus sonstigen Verpflichtungen wie Miet- und Leasingverträgen sowie Wechselverbindlichkeiten.

12 Sonstige Angaben

12.1 Mitarbeitende

Im Jahresdurchschnitt waren im Konzern 887 Mitarbeitende beschäftigt, davon 653 angestellte Mitarbeitende, 216 gewerbliche Mitarbeitende sowie 18 Auszubildende.

12.2 Honorare des Konzernabschlussprüfers

Für das Berichtsjahr sind EUR 0,9 Mio. für die Abschlussprüfungsleistungen und EUR 0,5 Mio. für sonstige Beratungsleistungen angefallen. Dies entspricht einem Gesamthonorar von rund EUR 1,4 Mio.

12.3 Offenlegung der Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen

Für das Geschäftsjahr 2023 wird von den Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 und nach § 264b HGB zur Aufstellung und Prüfung des Anhangs und des Lageberichts als auch zur Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Gebrauch gemacht. Der Konzernabschluss hat diesbezüglich befreiende Wirkung für:

Nordmann, Rassmann GmbH, Hamburg

ROWA GROUP Holding GmbH, Pinneberg

ROMIRA Gesellschaft für Vertrieb & Verarbeitung von Chemieprodukten mbH, Pinneberg

ROWA Lack GmbH, Pinneberg

ROWA Masterbatch GmbH, Pinneberg

ROWASOL GmbH, Pinneberg

ASTO GmbH Gesellschaft zur Verarbeitung von chemischen Produkten, Pinneberg

ASTO GmbH & Co. KG, Pinneberg

12.4 Konzernverhältnisse

Die Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft, Hamburg, ist zu 100,0 % an der Nordmann, Rassmann GmbH und zu 75,0 % an der ROWA GROUP Holding GmbH beteiligt. Die Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft erstellt einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die oben genannten Gesellschaften. Dieser Konzernabschluss beinhaltet den kleinsten und größten Kreis von einbezogenen Unternehmen und wird gemäß § 325 HGB im Unternehmensregister veröffentlicht.

12.5 Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung und Vertretung der Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft ist der Vorstand berechtigt und verpflichtet. Dieser bestand im Berichtsjahr aus den Mitgliedern Frau Irina Zschaler-Schmidt (Hamburg, Kauffrau) und Herrn Marco Bröning (Hamburg, Kaufmann). Die Angabe der Bezüge des Vorstands wurde gemäß § 314 Abs. 3 HGB unterlassen.

12.6 Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Prof. Dr. Andreas Wiedemann (Vorsitzender), Rechtsanwalt

Dr. Eva Nordmann (Stellvertreterin bis 21. Juni 2023), Tierärztin/Tiertrainerin

Dr. Andreas Hettich, Ingenieur (bis 21. Juni 2023)

Niklas Pahl, Ingenieur

Felix Schröder, Kaufmann

Patrick Nordmann (Stellvertreter ab 21. Juni 2023), Kaufmann

Mark Eslamlooy, CEO (ab 21. Juni 2023)

Die Vergütung des Aufsichtsrats beträgt EUR 0,3 Mio.

12.7 Globale Mindestbesteuerung

Die Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft beschäftigt sich mit dem Thema der globalen Mindestbesteuerung seit dem Geschäftsjahr 2023. Das Gesetz zur Mindestbesteuerung in Deutschland tritt für nach dem 31. Dezember 2023 beginnende Geschäftsjahre in Kraft. Aufgrund der erwarteten Überschreitung der Umsatzgrenze von EUR 750 Mio. im Jahr 2024 (zuletzt 2022 überschritten), treten die Folgen des Gesetzes für den GNH-Konzern erst ab dem Jahr 2025 ein.

12.8 Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag wurden mit Kaufvertrag vom 16. Januar 2024 100,0 % der Anteile an der SD Chemicals S.r.l. mit Sitz in Seregno/Italien von der Nordmann, Rassmann GmbH erworben. Die Bilanzsumme beträgt EUR 11,7 Mio zum Erwerbszeitpunkt.

 

Hamburg, 16. April 2024

Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft

Irina Zschaler-Schmidt, Vorstand, CFO

Marco Bröning, Vorstand CEO

Aufstellung des Konzern-Anteilbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2023

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In den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen Anteil am Kapital
%
Nordmann, Rassmann GmbH, Hamburg 100,000
Nordmann, Rassmann Polska Sp. z o.o., Warschau/Polen 100,0001
Nordmann, Rassmann Czech Republic s.r.o., Prag/Tschechien 100,0001
Nordmann BeNeLux B.V., Capelle aan den IJssel/Netherland 100,0001
Nordmann Nordic AB, Solna/Schweden 100,0001
Nordmann Switzerland AG, Zürich/Schweiz 100,0001
Nordmann Italy S.r.l., Mailand/Italien 100,0001
Nordmann France SAS, Annecy-Le-Vieux Cedex/Frankreich 100,0001
Nordmann Portugal S.A., Carregado/Portugal 100,0001
Nordmann, Rassmann Turkey Dis Ticaret A.S., Istanbul/Türkei 90,0001
Nordmann, Rassmann Handelsges. mbH, Bad Vöslau/Österreich 100,0001
Nordmann, Rassmann Hungária Kereskedelmi Kft., Budapest/Ungarn 100,0002
Nordmann, Rassmann d.o.o. Beograd, Belgrad/Serbien 100,0002
Nordmann, Rassmann d.o.o., Maribor/Slowenien 100,0002
Nordmann, Rassmann Romania S.R.L., Bukarest/Rumänien 100,0002
Nordmann, Rassmann Slovakia spol. s.r.o., Bratislava/Slowakei 100,0002
Nordmann, Rassmann Bulgaria EOOD, Sofia/Bulgarien 100,0002
Nordmann UK Group Holdings Ltd, Crawely/Großbritannien 100,000
Nordmann UK Ltd., Crawley/Großbritannien 100,0003
Nordmann Japan Ltd., Tokio/Japan 100,0003
Nordmann US Inc., Jacksonville FL/Vereinigte Staaten von Amerika 100,0003
Nordmann Korea Ltd., Seoul/Südkorea 100,0003
Nordmann Singapore Pte. Ltd., Singapur/Singapur 100,0003
Nordmann Spain S.L.U., Barcelona/Spanien 100,0003
ROWA GROUP Holding GmbH, Pinneberg 75,000
ROMIRA Gesellschaft für Vertrieb & Verarbeitung von Chemieprodukten mbH, Pinneberg 88,8004
ROWA Masterbatch GmbH, Pinneberg 100,0004
ROWA Lack GmbH, Pinneberg 100,0004
ROWA France S.A.R.L., Champs sur Marne/Frankreich 75,1008
ROWASOL GmbH, Pinneberg 100,0004
ROWA, Inc., Delran NY/Vereinigte Staaten von Amerika 100,0004
ASTO USA Inc., Croydon PA/Vereinigte Staaten von Amerika 100,0005
ROWA Korea Co., Ltd., Yesan-Gun/Südkorea 100,0004
ROWA Hong Kong Holding Limited, Hongkong/Volksrepublik China 100,0006
Ningbo Dekai ROWA Coatings Technology Co., Ltd., Ningbo/Volksrepublik China 100,0007
ASTO GmbH & Co. KG, Pinneberg 100,0004
ASTO GmbH Gesellschaft zur Verarbeitung von chemischen Produkten, Pinneberg 100,0004
NORHAUS s.r.o., Prag/Tschechien 100,000

1 Gehalten von der Nordmann, Rassmann GmbH, Hamburg
2 Gehalten von Nordmann, Rassmann Handelsges. mbH, Bad Vöslau/Österreich
3 Gehalten von der Nordmann UK Group Holdings Ltd, Crawely/Großbritannien
4 Gehalten von der ROWA GROUP Holding GmbH, Pinneberg
5 Gehalten von der ROWA, Inc., Delran NY/Vereinigte Staaten von Amerika, die einen zusammengefassten Abschluss für die ROWA, Inc., Delran NY/Vereinigte Staaten von Amerika und die ASTO USA Inc., Croydon PA/Vereinigte Staaten von Amerika erstellt.
6 Gehalten von der ROWA GROUP Holding GmbH, Pinneberg (90,0%) sowie von der ROWA Korea Co., Ltd., Yesan-Gun/Südkorea (10,0%)
7 Gehalten von der ROWA Hong Kong Holding Limited, Hongkong/Volksrepublik China
8 Gehalten von der ROWA Lack GmbH, Pinneberg

Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 31. Dezember 2023

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Währungsänderung Zugänge Abgänge
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.336 -10 387 -6.121
2. Geschäfts- oder Firmenwert 23.466 -50 0 -635
41.802 -60 387 -6.756
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 42.356 -193 302 -1.483
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.973 -179 1.919 -233
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.844 8 1.367 -1.989
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.855 0 1.073 -31
104.028 -364 4.661 -3.736
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 2 0 0 0
2. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionen 3 0 362 -362
3. Geleistete Anzahlungen auf Finanzanlagen 0 0 341 0
5 0 703 -362
145.835 -424 5.751 -10.854
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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Hochinflation Umbuchungen Änderung Kons-Kreis 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37 64 0 12.693
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 -67 22.714
37 64 -67 35.407
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 245 -9 41.218
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 1.762 -179 39.063
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27 90 -15 23.332
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 -2.161 0 736
27 -64 -203 104.349
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 2
2. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionen 0 0 0 3
3. Geleistete Anzahlungen auf Finanzanlagen 0 0 0 341
0 0 0 346
64 0 -270 140.102
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Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Währungsänderung Zugänge Abgänge
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 16.801 0 589 -6.121
2. Geschäfts- oder Firmenwert 23.466 -50 0 -635
40.267 -50 589 -6.756
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.869 -88 1.262 -580
2. Technische Anlagen und Maschinen 28.443 -98 2.101 -160
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.153 16 1.543 -1.866
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
66.465 -170 4.906 -2.606
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
2. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionen 0 0 0 0
3. Geleistete Anzahlungen auf Finanzanlagen 0 0 0 0
0 0 0 0
106.732 -220 5.495 -9.362
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Kumulierte Abschreibungen
Hochinflation Änderung Kons-Kreis 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12 0 11.281
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 -67 22.714
12 -67 33.995
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 -9 19.454
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 -177 30.109
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5 -15 18.836
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0
5 -201 68.399
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 0 0 0
2. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionen 0 0 0
3. Geleistete Anzahlungen auf Finanzanlagen 0 0 0
0 0 0
17 -268 102.394
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Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.412 1.535
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0
1.412 1.535
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.764 23.487
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.954 7.530
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.496 4.691
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 736 1.855
35.950 37.563
III. Finanzanlagen
1. Sonstige Ausleihungen 2 2
2. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionen 3 3
3. Geleistete Anzahlungen auf Finanzanlagen 341 0
346 5
37.708 39.103

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A Grundlagen des Konzerns

A.I Geschäftsmodell und Teilkonzerne

Der Georg Nordmann Holding-Konzern (nachfolgend „GNH-Konzern“ oder „GNH- Gruppe“) ist ein mittelständischer Mischkonzern, der im Wesentlichen aus zwei Teilkonzernen besteht: dem Teilkonzern NORDMANN (nachfolgend „Teilkonzern NORD- MANN“ oder „NORDMANN-Gruppe“) und dem Teilkonzern ROWA (nachfolgend „Teilkonzern ROWA“ oder „ROWA-Gruppe“). Die Muttergesellschaft Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg.

Das Kerngeschäft des Teilkonzerns NORDMANN ist die Distribution und der Handel mit erklärungsbedürftigen chemischen Rohstoffen und Produkten sowie deren Produktion und die Erbringung nahestehender Dienstleistungen. Die NORDMANN-Gruppe vertreibt dabei Produkte vieler namhafter Unternehmen. Bei der deutschen Teilkonzern- Muttergesellschaft, der Nordmann, Rassmann GmbH, handelt es sich um ein 1912 gegründetes Hamburger Handelshaus.

Bei dem Teilkonzern ROWA handelt es sich um eine Industriegruppe, die sich an unterschiedlichen Standorten sowohl im Inland als auch in Frankreich, den USA, China und Südkorea mit der Herstellung und dem Vertrieb von Hilfsmitteln für die Textilbeschichtungsindustrie, Mattierungsmitteln und Pigmentpräparationen für Druckfarben, Farben, Lacken, Dispersionsklebstoffen, hochwertigen thermoplastischen Kunststoffen und Farb-Masterbatchen für Thermoplaste befasst.

Die GNH-Gruppe hält insgesamt vier fremdvermietete Immobilien. Davon befinden sich drei in Deutschland und werden über die Muttergesellschaft Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft gehalten. Zudem hält die NORHAUS s.r.o, Prag/Tschechien, ein Bürogebäude in Prag/Tschechien, wobei der wesentliche Vermögensgegenstand der Gesellschaft in dieser Immobilie besteht.

Insgesamt werden im Berichtsjahr 2023 insgesamt 38 Gesellschaften in den Konsolidierungskreis der Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft durch Vollkonsolidierung einbezogen.

Davon sitzen acht Gesellschaften im Inland, 21 Gesellschaften in Europa, drei Gesellschaften in den Vereinigten Staaten, zwei Gesellschaften in Südkorea, zwei Gesellschaften in China, eine Gesellschaft in Singapur und eine Gesellschaft in Japan.

A.II Forschung und Entwicklung

Der GNH-Konzern betreibt mit branchenüblichem Aufwand Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für die Neu- und Weiterentwicklung von Produkten sowie für die Qualifizierung von neuen Rohstoffen und geeigneten Austauschmaterialien.* Die Aktivitäten erfolgen innerhalb des relevanten Liefer- und Leistungsumfangs. Ein Schwerpunkt liegt auch weiterhin bei der Anpassung von Rezepturen auf die permanenten Erfordernisse, die sich aus gesetzlichen Vorgaben, wie zum Beispiel der EU-Chemikalienverordnung REACH, ergeben.

Moderne Anwendungslabore unterstützen bei der Entwicklung qualitativ hochwertiger Produkte und kundenspezifischer Formulierungen. Die Expertenteams der GNH-Gruppe kennen die aktuellen Markttrends und arbeiten proaktiv an innovativen Lösungen für neue Formulierungen.

Auf Basis einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit zahlreichen Herstellern der chemischen Industrie ist die GNH-Gruppe in der Lage, ein breites Spektrum an Spezialrohstoffen anbieten zu können.*

Der GNH-Konzern betreibt zudem Einrichtungen für Forschung, Entwicklung und Fertigung im Inland und in Singapur. Ergänzt werden die Einrichtungen durch umfassend ausgestattete Labore für Analyse und Forschung & Entwicklung, sodass die GNH- Gruppe in der Lage ist, neben standardmäßigen Produkten maßgeschneiderte Dienstleistungen sowie ein breites Spektrum an hydrophilen und hydrophoben Monomeren anbieten zu können. Zusätzlich kooperieren Expertenteams mit Laboren externer Geschäftspartner und können somit auf umfangreiche Ressourcen zugreifen.

* Angabe, die nicht durch den Wirtschaftsprüfer geprüft wurde.

B Wirtschaftsbericht

B.I Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

B.I.1 Weltwirtschaft

Bruttoinlandsprodukt

Veränderung gegenüber Vorjahr

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2022 2023
Welt 2,8% 2,7%
Euroraum 3,4% 0,5%
Deutschland 1,8% -0,3%
USA 1,9% 2,4%
China 3,4% 5,6%

Quelle: IFO Konjunkturprognose Winter 2023

Die Weltwirtschaft im Jahr 2023 zeigt sich bemerkenswert widerstandsfähig und erholt sich allmählich von den Auswirkungen der Pandemie, der russischen Invasion der Ukraine und der Kostenkrise. Störungen auf den Energie- und Lebensmittelmärkten, durch den Krieg und die Verschärfung der globalen Geldpolitik zur Bekämpfung der jahrzehntelang höchsten Inflation, führten zu einem nur moderaten Wachstum der Weltwirtschaft, wobei es große regionale Unterschiede gibt. Laut Aussagen des Internationalen Währungsfonds (IWF) blieb die Wirtschaftstätigkeit in den Entwicklungs- und Schwellenländern noch hinter dem Niveau vor der Pandemie zurück. Die Unsicherheit in Bezug auf die Energieversorgungslage hat sich vorerst verringert, aber es bestehen weiterhin Abwärtsrisiken für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung angesichts von Kriegen, geoökonomischen Spannungen und strukturellen Veränderungen. Neben diesen Herausforderungen gehören auch die globalen Megatrends wie Digitalisierung, erneuerbare Energien, Elektromobilität und Energiesparen zu den zentralen Treibern.

Der IWF berichtet, dass sich das globale Wachstum von 3,5 % im Jahr 2022 auf 3,0 % im Jahr 2023 und 2,9 % im Jahr 2024 abschwächen wird. Dies liegt deutlich unter dem historischen Durchschnitt von 3,8 % in den Jahren 2000-2019. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wird mit einer Abschwächung von 2,6 % im Jahr 2022 auf 1,5 % im Jahr 2023 und 1,4 % im Jahr 2024 gerechnet. Die Verlangsamung ist stärker ausgeprägt als in den Schwellen- und Entwicklungsländern, wo ein leichter Rückgang des Wachstums von 4,1 % im Jahr 2022 auf 4,0 % in den Jahren 2023 und 2024 erwartet wird.

Zu Beginn des Jahres war die Weltwirtschaft solider aufgestellt als im vierten Quartal. Dies war auf das Wiederhochfahren der chinesischen Wirtschaft und den robusten Arbeitsmarkt in den USA zurückzuführen. Gemäß ifo Institut nahm im dritten Quartal 2023 die gesamtwirtschaftliche Produktion der Welt zu und die globale Industrieproduktion stieg im Vergleich zum Vorquartal. Allerdings sank der weltweite Warenhandel bereits im vierten Quartal in Folge. Die Aussichten für den Welthandel im Jahr 2023 wurden insgesamt nach unten korrigiert. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften gab es einen zunehmenden Auftragsmangel und hohe Inflationsraten sowie Zinsen dämpften die Nachfrage nach Industriegütern. Probleme in den Lieferketten traten kaum mehr in Erscheinung.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) berichtet, dass die globale Chemieproduktion insgesamt im Vergleich zum Vorjahr zunahm, obwohl nur wenige große Länder das Vorjahresniveau erreichten. Die Pharmaproduktion hingegen war bedingt durch die nachlassende Nachfrage nach Impfstoffen rückläufig. Die Konsumstruktur der privaten Haushalte normalisierte sich nach dem Ende der Pandemie in vielen Ländern und es werden wieder vermehrt Dienstleistungen nachgefragt. Nach Aussagen des ifo Instituts wurde die globale Konjunktur vor allem durch den Dienstleistungssektor getragen und eine hohe Nachfrage zeigte sich in den dienstleistungsorientierten Volkswirtschaften, darunter wichtige Tourismusziele wie Frankreich und Spanien. Insgesamt lässt sich die leichte Aufwärtskorrektur des Weltwirtschaftswachstums im Jahr 2023 auf den Nachfragezuwachs in China zurückführen, während die Aktivität im Euroraum nach unten korrigiert, wurde.

Unter Bezug auf den VCI und das Kieler Institut für Weltwirtschaft (ifW) bleibt in China die wirtschaftliche Dynamik angesichts struktureller Probleme verhalten und die Krise im Immobilienmarkt belastet die lokale Marktentwicklung. Durch die schwache Weltwirtschaft fehlte es an Nachfrage aus dem Ausland, aber die Chemieproduktion zeigte sich positiv. Die Pharmaproduktion normalisiert sich wieder. Die Inlandsnachfrage nach Konsumgütern blieb schwach und richtete sich vor allem auf Dienstleistungen. Laut ifo Institut gibt es im Gegensatz zu den meisten anderen Volkswirtschaften keinen Verbraucherpreisanstieg und die Preise sind gesunken. Nach Angaben der United Nations (UN) wird für das Jahr 2024 ein Wachstum von 4,7 % erwartet, was weniger ist als im Jahr 2023.

Die UN berichtet, dass das durchschnittliche Wachstum in Ostasien einen Anstieg von 3,2 % im Jahr 2022 auf 4,9 % im Jahr 2023 verzeichnete. Für das Jahr 2024 wird ein leichter Rückgang auf 4,6 % erwartet. In Südasien hingegen fiel das Wachstum leicht von 5,6 % im Jahr 2022 auf 5,3 % im Jahr 2023. Für das Jahr 2024 wird ein weiterer leichter Rückgang auf 5,2 % angenommen.

Gemäß VCI verzeichnete die Wirtschaft in den USA im Jahr 2023 ein solides Wachstum, das auf den privaten Konsum gestützt war. Dies resultierte aus dem anhaltenden Beschäftigungswachstum, höheren Reallöhnen und steigenden Vermögenspreisen. In der Industrie konnten nur wenige Branchen, wie die Pharmaindustrie, ihre Produktion ausdehnen, während sich die Chemieproduktion seitwärts entwickelte. Steigende Zinsen erhöhten die Finanzierungskosten. Der Leitzins dürfte sein Höchstniveau erreicht haben. Es wird eine sinkende Inflationsrate ohne größeren Abschwung erwartet. Der IWF spricht von einer sanften Landung der Konjunktur in den USA.

Nach Angaben der UN wird in Japan erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 1,0 %im Jahr 2022 auf 1,7 % im Jahr 2023 ansteigt. Dies wird laut IWF durch eine aufgestaute Nachfrage, einen Anstieg des Einreiseverkehrs, die Erholung der Autoexporte und die sich einfügende Finanzpolitik gestützt. Für das Jahr 2024 wird, abhängig von den Handelspartnern China und USA, eine Abschwächung auf 1,2 % erwartet.

Gemäß UN verzeichnet Indien, die am schnellsten wachsende große Volkswirtschaft der Welt, im Jahr 2023 einen Anstieg des BIP um 6,3 %. Die Aussicht für das Jahr 2024 liegt bei 6,2 %. Sowohl der Produktionssektor als auch der Dienstleistungsbereich sind stark und es gibt eine stabile Inlandsnachfrage. Dennoch stellen finanzielle Bedingungen, fiskalische und außenwirtschaftliche Ungleichgewichte sowie die Folgen des wiederkehrenden Klimaphänomens El Niño Herausforderungen dar. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Faktoren auf die Wirtschaftsentwicklung in Indien auswirken werden.

Die Einschätzungen der Europäischen Zentralbank (EZB) führen dazu, dass aufgrund einer strafferen Geldpolitik und sinkender internationaler Rohstoffpreise die globale Inflation voraussichtlich kontinuierlich abnehmen wird. Nach Berichten des IWF wird die Gesamtinflation von 9,2 % im Jahr 2022 auf 5,9 % im Jahr 2023 sinken. Die Prognose für das Jahr 2024 liegt bei 4,8 %. Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) betrug die jährlich gemessene Inflationsrate im Dezember in den G7-Staaten 3,2 %, in den OECD-Ländern 6,0 % und in der Eurozone 2,9 %. Es wird erwartet, dass die Inflationsraten erst im Jahr 2025 nachhaltig zurückgehen werden. Während die Inflation weltweit weiter abnimmt, wird der anhaltende Druck auf Löhne und Dienstleistungspreise nach Ansicht der Vereinten Nationen die wichtigsten Zentralbanken der Industrieländer davon abhalten, die Zinsen kurzfristig zu senken. Der US-Leitzins bewegte sich seit Juli 2023 im Bereich von 5,25 bis 5,5 %, wobei viermal auf eine Änderung verzichtet wurde. Insgesamt gab es seit März 2022 11 Zinsschritte.

Nach Einschätzung des VCI wird im Jahr 2024 ein geringeres Wachstum des BIP und der Industrieproduktion weltweit erwartet. Die Investitionsbereitschaft und die gesamtwirtschaftliche Nachfrage könnten weiterhin durch hohe Zinsen gedämpft werden. Die Auftragslage und die Geschäftserwartungen der Industrie sind verhalten, insbesondere die Bauwirtschaft ist von dieser Entwicklung betroffen. Allgemein wird ein stärkeres Wachstum in den Schwellenländern prognostiziert. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hingegen wird das Wachstum eher in Nordamerika und Asien erwartet als in Europa. Das Ifo-Institut geht von einer Zunahme des weltweiten Handels aus, bedingt durch reduzierte Lagerbestände von Zwischenprodukten. Die Reallöhne könnten aufgrund der rückläufigen Inflation zulegen und die privaten Haushalte werden zu einer zentralen Stütze der Konjunkturerholung.

B.I.2 Europa

Bruttoinlandsprodukt

Veränderung gegenüber Vorjahr

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2022 2023
Euroraum 3,4% 0,5%
Deutschland* 1,8% -0,3%
Frankreich 2,6% 0,8%
Italien 3,7% 0,7%
Schweden 2,8% -0,4%
Tschechien 2,5% -0,5%
Polen 5,8% 0,5%
Vereinigtes Königreich 4,4% 0,6%

Quelle: IFO Konjunkturprognose Winter 2023

* bereinigt um Kalendereffekte

Nach den aktuellen Aussagen der Europäischen Union wächst die Wirtschaft in der EU langsamer als erwartet, während die Inflation schneller abnimmt. Die EU-Arbeitsmärkte bleiben weiterhin stark; nach wie vor geht von diesen ein kräftiger Impuls für die Wirtschaft im Euroraum aus. Die Arbeitslosenquote im November 2023 erreichte mit 6,4 % den niedrigsten Stand seit Einführung des Euros. Die Binnennachfrage entwickelte sich positiv, während sich der Außenhandel neutral auswirkte. Aufgrund der globalen Wachstumsabschwächung fehlt es jedoch an Nachfrage. Gemäß VCI und ifo bleibt die internationale Wettbewerbsposition aufgrund hoher Energie- und Rohstoffkosten angespannt. Obwohl die Energiekrise und die Lieferkettenprobleme abgeklungen sind, wirkt der Energiepreisschock des Vorjahres in den industriestarken Regionen Mitteleuropas noch nach. Nach Angaben der EZB kühlt die Konjunktur im verarbeitenden Gewerbe ab und auch die verschärften Finanzierungsbedingungen im Euroraum werden als Grund für diese Entwicklung genannt.

Die Europäische Kommission prognostiziert für das Jahr 2023 sowohl im Euroraum als auch in der EU ein BIP-Wachstum von 0,5 %. Dies folgt auf ein beeindruckendes Wachstum von 3,4 % im Jahr 2022 im Euroraum. In den ersten beiden Quartalen im Jahr 2023 stieg das BIP im Euroraum und in der EU um 0,1 %. Im dritten Quartal sank es um 0,1 %. Die Entwicklung in den vier großen europäischen Ländern Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland war kaum unterschiedlich. Unter den Mitgliedsstaaten der EU verzeichnet das saisonbereinigte BIP im vierten Quartal den höchsten Anstieg für Portugal, gefolgt von Spanien, Belgien und Lettland. Für Irland (-0,7 %), Deutschland und Litauen (beide -0,3 %) werden Wachstumsrückgänge gemeldet.

Destatis und der Sachverständigenrat berichten, dass sich in Deutschland die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in einem weiterhin von Krisen geprägten Umfeld verlangsamte. Hohe Preise zeigten sich auf allen Wirtschaftsstufen. Sondereffekte, wie der Rückgang des Staatskonsums nach dem Abklingen der Corona-Pandemie, trugen ebenfalls dazu bei. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe, einem bedeutenden Sektor in Deutschland, nahm deutlich ab. Laut VCI reduzierten viele Industriezweige im dritten Quartal ihre Produktionen und teilweise wurden die Vorjahreszahlen nicht erreicht. Unternehmen zögerten weiterhin bei der Bestellung von Vorprodukten und die Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen blieb schwach. Im Baugewerbe machten sich die hohen Baukosten, der Fachkräftemangel und die Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Der Dienstleistungsbereich hingegen konnte erweitert werden und trug zur Stabilisierung der Wirtschaft bei. Der private Konsum nahm im Vergleich zum Vorjahr leicht ab.

CNBC berichtet unter anderem aus den Quellen des Office for National Statistics, dass das BIP im Vereinigten Königreich im letzten Quartal des Jahres einen Rückgang um 0,3 % verzeichnete, was bereits der zweite aufeinanderfolgende Quartalsrückgang ist. Für das gesamte Jahr 2023 wird erwartet, dass das BIP im Vergleich zum Vorjahr nur um 0,1 % gestiegen ist. Die Gründe hierfür sind eine anhaltend hohe Inflation, strukturelle Schwächen auf dem Arbeitsmarkt, geringes Produktivitätswachstum und widrige Wetterbedingungen. Obwohl die Inflation im Vereinigten Königreich deutlich zurückgegangen ist, liegt sie immer noch weit über dem Ziel von 2 %, wie von der Bank of England angestrebt. Im Januar betrug der Verbraucherpreisindex im Jahresvergleich 4 %. Die drei wichtigsten Hauptwirtschaftssektoren wie der Dienstleistungsbereich, das Baugewerbe und die Produktion, verzeichneten alle im vierten Quartal einen Rückgang.

Gemäß Statista betrug die Inflationsrate in der Europäischen Union (EU-27) im Dezember 2023 durchschnittlich 3,4 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dies stellt eine deutliche Erholung dar, nachdem im Oktober 2022 der höchste Inflationswert seit Bestehen der Europäischen Union verzeichnet wurde. Tschechien wies mit einer Inflationsrate von etwa 7,6 % die höchste Teuerungsrate in der EU auf, während Dänemark mit einem Anstieg der Preise um etwa 0,4 % gegenüber dem Vorjahr die geringste Inflationsrate verzeichnete. Laut EZB bleibt trotz der allmählichen Abnahme der binnenwirtschaftliche Preisdruck aufgrund erhöhter Lohnsteigerungen und einer abnehmenden Arbeitsproduktivität weiterhin hoch. Die EZB hat aufgrund der gestiegenen Inflation im September 2023 zum zehnten Mal in Folge die Leitzinsen um insgesamt 4,5 Prozentpunkte angehoben. Seitdem verzeichnet man eine weitgehend seitwärts gerichtete Bewegung.

B.I.3 Entwicklung der Chemie- und Kunststoffindustrie sowie wichtiger Abnehmerbranchen

Die Chemieproduktion hat sich in den letzten Jahren in der EU seitwärts entwickelt. Laut Berichten des VCI verzeichnete das Jahr 2023 in Deutschland einen Rückgang von 8 % in der Chemie- und Pharmaproduktion. Ohne die Pharmaindustrie ergab sich sogar ein Minusrückgang von 11 %. Es mangelte an Aufträgen und die Kapazitätsauslastung lag im Durchschnitt bei 77 %, welche seit neun Quartalen unter der wirtschaftlichen Grundauslastung von 82 % liegt. Die Kostenbelastung in der ebenfalls energieintensiven Chemieindustrie ist hoch und führt zu Wettbewerbsnachteilen gegenüber anderen Regionen.

Nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) verzeichnete die Automobilindustrie im Jahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen. Im europäischen Markt stiegen die Neuzulassungen um 14 %, in den USA um 12 % und in China, das ein Rekordjahr erlebte, um 11 %. Auch in Mexiko, Japan, Indien und Brasilien legten die Verkäufe deutlich zu. Gemäß VCI zeigt sich dennoch eine heterogene Entwicklung. In Europa kam der positive Trend im dritten Quartal zum Erliegen. In den USA führten Streiks gegen drei große Autohersteller in Detroit dazu, dass die Produktion im Oktober einbrach. In China blieb die Produktion auf einem hohen Niveau. Die Branche ist zudem von einem Strukturumbruch betroffen, der den Umbau zur Elektromobilität, den sich erst langsam auflösenden Chipmangel, Produktionsprobleme der Zulieferer sowie die hohen Kosten für Energie und Rohstoffe und hohe Verbraucherpreise umfasst. Es bleibt also eine herausfordernde Zeit für die Automobilwirtschaft.

Gemäß den Angaben von Plastics Europe erholte sich die Produktion von Kunststoffen in Primärformen im ersten Quartal 2023, sank jedoch aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung bereits im zweiten Quartal um 1,1 % gegenüber dem Vorquartal. Dies stellte eine Herausforderung für europäische Kunststoffhersteller dar. Die weltweit schwache wirtschaftliche Nachfrage nach Kunststoffen, bedingt durch die geringe Nachfrage der Abnehmerbranchen, sowie die Preisdämpfung durch Produzenten aus anderen Regionen zwangen europäische Hersteller dazu die Preise zu senken.

Neben der schwächeren Nachfrage belasteten auch die Herausforderungen auf dem Energiemarkt die Industrie. Die Aufträge aus der Bauindustrie, in der rund 20 % der Kunststoffprodukte verwendet werden, sind auf einem niedrigen Niveau. Insgesamt verzeichneten die asiatischen Märkte, insbesondere China und Indien, ein starkes Wachstum. Die Nachfrage aus China wird jedoch im Jahr 2023 aufgrund strengerer staatlicher Regulierungen und der Immobilienkrise moderat bleiben. Trotz einer rückläufigen Produktionsmenge bleibt die deutsche Industrie ein wichtiger Produzent in Europa. Im Jahr 2023 wurde vermehrt Rezyklat eingesetzt. In Europa liegt der Anteil zirkulärer Kunststoffe an der gesamten Kunststoffproduktion von 58,7 Mio. Tonnen im Jahr 2022 mit 19,5 % doppelt so hoch wie der globale Wert. Die Kunststoffindustrie steht vor besonderen Herausforderungen in Bezug auf Nachhaltigkeit, innovative Materialien, Recycling und den Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Plastics Europe führte im Jahresbericht 2023 aus, dass die Transformation zur Kreislaufwirtschaft eine Chance ist, den wachsenden Bedarf an Kunststoffen zu decken, die Umwelt zu schützen und sich von fossilen Ressourcen zu entkoppeln.

B.I.4 Rohstoffe

Der VCI berichtet, dass Europa infolge des Krieges in der Ukraine im Jahr 2022 einen explosionsartigen Anstieg der Gaspreise erlebte. Obwohl sich die Energieversorgungslage im Jahr 2023 vorerst entspannt hat, ist die Energiekrise noch nicht vollständig überwunden. Der gestiegene Gaspreis wirkt sich auch auf die Stromerzeugungskosten aus. Unternehmen und Verbraucher sehen sich mit einem höheren Preisniveau konfrontiert; auch die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte sind gestiegen. Besonders energieintensive Industrien leiden unter dem Kostendruck. Die Verknappung in der Energiekriese führte insbesondere zu höheren Preisen für große Abnahmemengen, was auch für die meisten Chemieunternehmen galt. Die Abweichung normalisierte sich im Laufe des Jahres 2023 wieder, bleibt aber über dem Vorkrisenniveau. Die Energiepreise werden zunehmend zu einem Standortfaktor, insbesondere im Vergleich zwischen Europa und den USA. Im Jahr 2023 sind die Preise in den meisten europäischen Ländern zwar zurückgegangen, aber in vielen Fällen deutlich stärker als in Deutschland.

Der Sachverständigenrat berichtet im Jahresgutachten 2023/2024, dass seit dem Sommer der Erdgaspreis wieder angestiegen ist. Im Oktober 2023 lag der durchschnittliche Erdgaspreis in Europa bei etwa 47 Euro pro Megawattstunde (MWh), während er im Durchschnitt des zweiten Quartals 2023 noch knapp bei 36 Euro pro MWh lag. In den USA betrug der Referenzpreis für Erdgas im Jahr 2023 zeitgleich knapp unter 11 Euro pro MWh. Als Folge des Gaza-Israel-Konfliktes stiegen die europäischen Terminpreise für Erdgas und Rohöl prompt an und damit auch die Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Energiepreise. Seit dem Sommer 2023 sind die Preise für Rohöl leicht gestiegen, nachdem sie seit August 2022 zurückgegangen waren. Dieser Preisanstieg resultierte aus einer höheren Nachfrage, insbesondere aus China, sowie aus gesunkenen Lagerbeständen. Der Rohölpreis hat sich auf einem mittleren Niveau stabilisiert. Die U.S. Energy Information Administration (EIA) meldet einen Preis von 100,94 USD für das Jahr 2022 und 82,41 USD für das Jahr 2023 für Brent Crude Oil pro Barrel. Insgesamt ist die Abhängigkeit von russischen Energieimporten gesunken, was sich positiv auf die Inflation der Volkswirtschaften auswirkt. Nach Aussagen der EZB profitierten die Energiepreise von der Umstellung auf alternative Bezugsquellen, LNG-Importen, gut gefüllten Speichern und Energieeinsparungen. Zusätzlich helfen staatliche Förderungen wie die Energiepreisbremse in Deutschland, Verbraucher und Unternehmen zu entlasten.

Nach Meldungen der Deutschen Industriebank (IKB) sanken die Weltrohstoffpreise auf USD-Basis im November um 3,4 %. Diese Entwicklung ist, neben den Rohölpreisen, vor allem auf die schwache Nachfrage auf den globalen Märkten zurückzuführen. Bei allen Rohstoffklassen ist weiterhin eine Seitwärtsbewegung zu beobachten. Gleichzeitig hat sich die Preisexplosion bei Getreide, Speiseölen und Düngemitteln normalisiert. Die Preisentwicklung und die Verfügbarkeit, wie zum Beispiel von Metallen, hat Einfluss auf die Herstellung von Industriegütern.

B.II Geschäftsverlauf

Die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit sowie die fehlende Dynamik der Weltwirtschaft, das steigende Zinsniveau und Währungseffekte beeinflussten den Umsatz der GNH-Gruppe gegenüber dem außerordentlich starken Vorjahr negativ.

Unterschiedlich rückläufige Absatz- und Umsatzrückgänge in den einzelnen Segmenten führten zu starken Mixeffekten. Der Umsatzrückgang in Höhe eines geringen zweistelligen Prozentsatzes und die steigenden Rohstoffpreise beeinflussten trotz positiver Mix- Effekte die absolute Marge gegenüber dem Vorjahr negativ.

Zusammenfassend führten diese Entwicklungen zu einem positiven Anstieg der prozentualen Bruttomarge auf 23,8 % (Vorjahr: 22,7 %) und zu einem absoluten Rückgang von 6,4 %.

Im Wesentlichen führte der absolute Margenrückgang bei einem moderaten Kostenanstieg der Vertriebs- und Verwaltungskosten um 0,9 % zu einem rückläufigen Betriebsergebnis.

Bedingt durch reduzierte Umsätze und Bestände sowie aufgrund rückläufiger Lieferantenverbindlichkeiten konnte der Working Capital Bedarf absolut reduziert werden.

Im Wesentlichen führte das geringere Working Capital trotz der geplanten unterjährigen Fremdfinanzierung für den Erwerb von Minderheitsanteilen zu einer deutlich positiven Veränderung der liquiden Mittel.

B.III Lage

B.III.1 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zu den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren des GNH-Konzerns zählten insbesondere die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis (EBIT). Bedeutsame nicht-finanzielle Leistungsindikatoren, die zur internen Steuerung verwendet wurden oder Vergütungsrelevanz haben, bestanden für die GNH-Gruppe nicht.

B.III.2 Ertragslage

Der Umsatz reduzierte sich im Geschäftsjahr 2023 mit EUR 84,8 Mio. um 11,0% auf EUR 686,4 Mio. und lag hinter den Erwartungen.

Geopolitische Spannungen, eine schwächelnde Weltwirtschaft sowie hohe Inflation und gestiegene Zinsen führten zu einem Rückgang der Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr. Die Energiepreise erholten sich von dem Anstieg des Vorjahres, jedoch mussten die hohen Lagerbestände mit korrespondierenden Herstellungsaufwendungen vorerst abgebaut werden und führten zu erhöhten Aufwendungen.

Die gedämpfte weltweite Nachfrage in vielen Industrien führte zu rückläufigen Umsätzen, dabei sank der anteilige Inlandsumsatz mit 1,1 Prozentpunkten um EUR 47,6 Mio., hingegen stieg der europäische Gruppenumsatzanteil um 1,2 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr auf EUR 215,8 Mio. Auch die Drittlandsumsätze waren von dieser Entwicklung betroffen, im Wesentlichen führten Absatzrückgänge in der Schweiz, in dem Vereinigten Königreich, Japan und den USA zu einem Umsatzrückgang um rund 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf EUR 151,8 Mio.

Hauptsächlich starke Mixeffekte zwischen den einzelnen Industrien führten zu einem Anstieg der prozentualen Bruttomarge um 1,2 Prozentpunkte, konnten aber die Absatz- und Umsatzrückgänge nicht kompensieren, so dass es zu einem absoluten Rückgang der absoluten Bruttomarge von 6,4 % kam.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 0,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr auf EUR 9,3 Mio.ergab sich im Wesentlichen aus dem Anstieg der Erträge aus Kompensationszahlungen in Höhe von EUR 0,7 Mio. und erhöhten übrigen Erträgen in der Höhe von EUR 0,3 Mio. Die Erträge aus Kursgewinnen reduzierten sich um EUR 0,5 Mio., die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen fielen um EUR 0,2 Mio. niedriger aus.

Der absolute Anstieg der Personalkosten in Höhe von EUR 2,4 Mio. auf EUR 71,4 Mio. ergab sich aus dem strategisch bedingten Aufbau der Anzahl der angestellten Mitarbeitenden insbesondere für den weiteren Aufbau der Vertriebsstruktur und zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen. Zusätzlich wirkten sich inflationsbedingte höhere Gehaltsanpassungen bei einer gleichzeitig rückläufigen Anzahl der Mitarbeitenden im gewerblichen Bereich und reduzierten variablen Vergütungen aus.

Der sonstige betriebliche Aufwand stieg absolut leicht um EUR 0,5 Mio. Die geringeren Transportaufwendungen aufgrund der rückläufigen Absätze in Höhe EUR 2,1 Mio. wurden überkompensiert durch gestiegene sonstige Aufwendungen. Dieser Zuwachs resultierte im Wesentlichen aus der Zunahme der Messe- und Reiseaufwendungen in Höhe von EUR 0,3 Mio. bzw. EUR 0,7 Mio., einem Anstieg der IT-Aufwendungen in Höhe von EUR 0,5 Mio., einem erhöhten Anstieg für Miet- und Energieaufwendungen in Höhe von EUR 0,4 Mio. und gestiegenen Kursverlusten von EUR 0,4 Mio. sowie der Zunahme von Beratungsleistungen in Höhe von EUR 0,3 Mio.

Das Betriebsergebnis (EBIT) bezogen auf die Umsatzerlöse liegt mit rund 6,2 % relativ betrachtet unter dem Wert des Vorjahres (7,1 %). Neben absatzbedingten absolut rückläufigen Margen reduzierte sich der EBIT um EUR 12,1 Mio. bzw. 22,1 % auf EUR 42,5 Mio. gegenüber 2022, im Wesentlichen getrieben durch über mehrere Jahre geplante strukturelle Zukunftsinvestitionen. Hierzu gehören insbesondere die Neueinführung eines vollintegrierten ERP-Systems und der durch die gestiegenen regulatorischen Anforderungen bedingte Ausbau der Compliance- und Governancestruktur sowie die Einführung einer nicht-finanziellen Berichterstattung.

B.III.3 Finanzlage

B.III.3.(a) Kapitalstruktur

Die GNH-Gruppe strebt nach dem Ziel, nachhaltig die Unternehmensfortführung zu sichern und angemessene Kapitalrenditen für die Aktionäre zu erwirtschaften. Als Steuerungsinstrument dienen hierzu unter anderem Dividendenzahlungen. Dabei hält die Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft im Rahmen des Kapitalmanagements die gesetzlichen Vorschriften zur Kapitalerhaltung ein; sie unterliegt dabei keinen satzungsmäßigen Kapitalerfordernissen.

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Mio. EUR 2023 2022
Gezeichnetes Kapital der Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft 6,5 6,5
Anteil am Gesamtkapital 2,8% 2,9%
Konzerneigenkapital 231,0 223,9
Langfristige Finanzierungsverbindlichkeiten 8,6 1,7
Kurzfristige Finanzierungsverbindlichkeiten 10,8 7,4
Gesamte Finanzierungsverbindlichkeiten* 19,4 9,1

* Gesamte Finanzierungsverbindlichkeiten = Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten + Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären und nahestehenden Personen

Die Aufnahme eines Darlehens am 07. August 2023 zur Finanzierung des Kaufs des Minderanteils in Höhe von 25 % an der Nordmann, Rassmann Polska Sp. z o.o., Warschauf/Polen war wesentliche Ursache für die planmäßige Erhöhung der langfristigen Finanzierungsverbindlichkeiten in Höhe von EUR 7,0 Mio. Der direkte Anteilserwerb führte zudem zu einem Unterschiedsbetrag von EUR ./. 8,7 Mio. der als Kapitalvorgang in den Gewinnrücklagen ausgewiesen wird.

Der Anstieg der kurzfristigen Finanzierungsverbindlichkeiten resultierte aus dem kurzfristigen Anteil des oben aufgeführten Darlehens in Höhe von EUR 2,0 Mio. und einer kurzfristigen Finanzierungsverbindlichkeit in Höhe von EUR 0,1 Mio., sowie der gestiegenen Aufnahme eines Darlehens gegenüber einem nahstehenden Unternehmen von EUR 1,0 Mio. und erhöhten Zinsverbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen in Höhe von EUR 0,3 Mio.

Zusammenfassend erhöhten sich die Gesamtfinanzierungsverbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr um EUR 10,3 Mio.

B.III.3.(b) Investitionen

Das Gesamtvolumen der Investitionstätigkeit für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen des GNH-Konzerns betrug im Berichtszeitraum EUR 5,0 Mio. (Vorjahr: EUR 4,8 Mio.).

Neben dem Erwerb von Softwarelizenzen für die Digitalisierung von Produktionsprozessen in Höhe von EUR 0,4 Mio. sind in der Berichtsperiode im Wesentlichen Investitionen in Sachanlagen in Höhe von EUR 4,7 Mio. getätigt worden. Hiervon entfielen auf Grundstücke und Bauten EUR 0,3 Mio., auf technische Anlagen und Maschinen rund EUR 1,9 Mio., auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung rund EUR 1,4 Mio. sowie auf geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau rund EUR 1,1 Mio. im Wesentlichen für Produktionskapazitäten der Extruderperipherie und Dissolvertechnik.

Die Finanzierung der im Berichtszeitraum vorgenommenen Investitionen erfolgte aus dem laufenden Cash-Flow. Es bestanden keine Investitionsverpflichtungen zum Bilanzstichtag.

B.III.3.(c) Liquidität

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die liquiden Mittel um EUR 39,0 Mio. auf EUR 107,1 Mio. Diese Entwicklung war im Wesentlichen bedingt durch den Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 55,6 Mio. (Vorjahr: EUR 32,1 Mio.).

Der Abbau der Vorräte führte im Berichtsjahr 2023 zu einer Mittelfreisetzung von EUR 25,0 Mio., nachdem im Vorjahreszeitraum ein Vorratsaufbau in Höhe von EUR 12,4 Mio. Liquidität gebunden hatte. Der Mittelzufluss aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 17,1 Mio. Maßgeblich hierfür war unter anderem der umsatzbedingte Rückgang der Forderungen. Gegenläufige Effekte ergaben sich aus dem geringeren Konzernjahresüberschuss mit einem um EUR 6,1 Mio. niedrigeren Mittelzufluss sowie aus dem Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einem Liquiditätsabfluss in Höhe von EUR 6,3 Mio. nach einem Zufluss von EUR 2,7 Mio. im Vorjahreszeitraum. Darüber hinaus zeigte sich ein Mittelabfluss bei den sonstigen Verbindlichkeiten von EUR 3,1 Mio. nach einem Zufluss von EUR 1,5 Mio. im Vorjahr sowie ein um EUR 4,9 Mio. geringerer ergebnisabhängiger Ertragssteuereffekt.

Liquiditätsmindernd wirkte sich die gegenüber dem Vorjahr gestiegene Investitionstätigkeit in Höhe von EUR 13,4 Mio. (Vorjahr: EUR 4,4 Mio.) auf die Liquidität aus; im Wesentlichen bedingt durch Investitionen in das Finanzanlagevermögen als Folge eines Anteilsrückkaufs in Höhe von EUR 11,0 Mio.

Neben den Dividendenzahlungen an Aktionäre und an nicht beherrschende Gesellschafter in Höhe von insgesamt EUR 11,9 Mio. führten die Einzahlungen durch die Aufnahme eines Darlehens bei einem Kreditinstitut und eines Darlehens gegenüber einer nahestehenden Person von insgesamt EUR 11,3 Mio. sowie auch geplante Tilgungen von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und reguläre Zinszahlungen an nahestehende Personen zu einem negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von EUR 2,4 Mio. (Vorjahr: EUR 16,7 Mio.).

Zusammenfassend kam es zu einer positiven zahlungswirksamen Veränderung der Finanzmittel in Höhe von EUR 39,8 Mio.

B.III.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der GNH-Gruppe belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf EUR 321,6 Mio. (Vorjahr: EUR 316,6 Mio.).

Das gesamte Anlagevermögen erreichte 2023 einen Wert von EUR 37,7 Mio. (Vorjahr: EUR 39,1 Mio.). Die Abschreibungen betrugen im Berichtszeitraum EUR 5,5 Mio. (Vorjahr: EUR 7,2 Mio.) und reduzierten sich um EUR 1,7 Mio. im Wesentlichen verursacht durch einen im Vorjahr voll abgeschriebenen Firmenwert. Die Brutto-Investitionen in Vermögensgegenstände des Anlagevermögens betrugen 2023 insgesamt EUR 5,0 Mio. (Vorjahr: EUR 4,8 Mio.). Die wesentlichen Investitionen betrafen Grundstücke und Bauten, technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie geleistete Anzahlungen auf Sachanlagen. Die immateriellen Vermögensgegenstände sanken durch planmäßige Abschreibungen um EUR 0,1 Mio. auf EUR 1,4 Mio.

Das Finanzanlagevermögen in Höhe von EUR 0,3 Mio. verzeichnet im Geschäftsjahr im Wesentlichen Nettoinvestitionen von EUR 0,3 Mio. bedingt durch eine Anzahlung auf einen für 2024 geplanten und wirksamen Unternehmenserwerb.

Das Umlaufvermögen stieg auf EUR 280,5 Mio. (Vorjahr: EUR 275,7 Mio.). Im Wesentlichen getrieben durch einen absatzbedingten Umsatzrückgang reduzierten sich die Vorräte gegenüber dem Vorjahr um EUR 25,8 Mio. bei gleichzeitig rückläufigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 10,3 Mio.

Die sonstigen Vermögensgegenstände hingegen erhöhten sich um EUR 2,2 Mio., hauptsächlich aufgrund gestiegener Guthaben bei Lieferanten in Höhe von EUR 0,4 Mio. sowie der stichtagsbedingten Zunahme von Umsatzsteuerforderungen in Höhe von EUR 2,3 Mio., bei gleichzeitig niedrigeren Ertragsteuerforderungen in Höhe von EUR 0,6 Mio.

Zusätzlich stiegen die liquiden Mittel um EUR 39,0 Mio. im Wesentlichen bedingt durch den Liquiditätszufluss aus dem rückläufigen Umsatz und der damit verbundenen relativ geringeren Kapitalbindung bei den Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

B.IV Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Als Folge der geopolitischen und makroökonomischen Veränderungen des Jahres 2023 erzielte die GNH-Gruppe einen deutlich geringeren Umsatz.

Die rückläufigen Absätze führten trotz verbesserter prozentualer Bruttomargen zu einem absolut rückläufigen Rohergebnis. Die langfristig ausgerichtete Stärkung der Organisation in zukunftsorientierte Projekte führte zu erhöhten Investitionen.

Die positiven liquiden Rückflüsse bieten eine stabile finanzielle Basis und werden auch zukünftig die Neuausrichtung in nachhaltige Strukturen ermöglichen.

Das Betriebsergebnis (EBIT) lag unter Vorjahr und den Erwartungen, versursacht durch das absolut reduzierte Rohergebnis und moderat gestiegene Vertriebs- und Verwaltungskosten.

Die gute Liquidität ermöglichte, weiterhin in die kontinuierliche Verbesserung der Unternehmensprozesse und in nachhaltige Organisationsstrukturen zu investieren. Die GNH- Gruppe stellte damit sicher, dass auch künftig stetig verbesserte nachhaltige und individualisierte Produkt- und Servicelösungen in einem internationalen Umfeld erfolgreich angeboten werden können. Die GNH-Gruppe verfügte über eine stabile finanzielle Basis und zeigte sich trotz vielfältiger Krisen weiterhin in wirtschaftlich starker Verfassung.

Zusammenfassend betrachtet, stellte sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GNH-Gruppe trotz rückläufiger Ergebnisse als sehr solide dar.

C Prognose-, Chancen- und Risikobericht

C.I Risikobericht

C.I.1 Risikomanagement

Das Risikomanagementsystem der GNH-Gruppe hat die Zielsetzung, Risiken im Zusammenhang mit der Beschaffung, Finanzierung und dem Absatz von Produkten und Dienstleistungen frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen geschäftliche Einbußen zu begrenzen. Finanzwirtschaftlichen Risiken begegnet der GNH- Konzern durch ein implementiertes Risikomanagementsystem, welches von dem Aufsichtsrat überwacht wird. Das umfassende Risikomanagementsystem mit detaillierten Analyse-, Berichts- und Steuerungsprozessen sowie ein regelmäßiger Strategieabgleich sorgen dafür, dass bei allen unternehmerischen Entscheidungen Chancen und Risiken frühzeitig erkannt werden und in einem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen. Marktrisiken, insbesondere Rohstoffpreisrisiken und Währungsrisiken, werden bezüglich ihres möglichen Einflusses auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) analysiert.

Versicherbare Risiken werden unter Berücksichtigung der entsprechenden Maßnahmen zur Risikovermeidung und -verminderung, soweit wirtschaftlich sinnvoll, auf Versicherungsunternehmen transferiert. Versicherungsmakler werden dabei zur Evaluierung der Risiken und zur Vertragsgestaltung mit Versicherungsunternehmen unterstützend herangezogen.

Die Risikotragfähigkeit wird quantitativ als Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß definiert. Bei der Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit wird von einer jährlichen Betrachtungsweise ausgegangen. Eine Kategorisierung und Auswertung erfolgt in drei Klassen:

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- niedrig (01 % bis 33 %)
- mittel (34 % bis 66 %)
- hoch (67 % bis 99 %)

Bei der Bewertung des Schadensausmaßes wird der Schaden durch Mindererträge und/oder Mehraufwand geschätzt. Insgesamt wird der jährliche ergebniswirksame Effekt anhand des EBIT gemessen. Gemäß der derzeitigen Unternehmenssituation sind die Grenzwerte wie folgt kategorisiert:

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- niedrig: kleiner 25 % vom EBIT (bis EUR 10.639 Tsd.)
- mittel: gleich oder größer 25 % vom EBIT (ab EUR 10.640 Tsd.)
- hoch gleich oder größer 50 % vom EBIT (ab EUR 21.280 Tsd.)

C.I.2 Wesentliche Risiken und Maßnahmen

Die wesentlichen Risiken und Maßnahmen sind unter C.I.2(a) bis C.I.2.(k) konkretisiert und nachfolgend zusammengefasst.

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Risiko Kategorien der Eir Risikotragfähigkeit schätzung laufendes Jahr Einschätzung vorangegangenes Jahr
C.I.2.(a) Ausfallrisiko Eintrittswahrscheinlichkeit Schadensausmaß Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage niedrig hoch niedrig niedrig hoch niedrig
C.I.2.(b) Produktionsrisiko Eintrittswahrscheinlichkeit Schadensausmaß Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage niedrig hoch mittel niedrig hoch niedrig
C.I.2.(c) Personal-Risiko Eintrittswahrscheinlichkeit Schadensausmaß Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage niedrig hoch niedrig niedrig hoch niedrig
C.I.2.(d) Beschaffungsmarktrisiko Eintrittswahrscheinlichkeit Schadensausmaß Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage niedrig hoch niedrig niedrig hoch niedrig
C.I.2.(e) Absatz- und Branchenrisiko Eintrittswahrscheinlichkeit Schadensausmaß Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage niedrig hoch niedrig niedrig hoch niedrig
C.I.2.(f) Marktpreisrisiko und erstattung in Bezug auf die wendung von Finanzinstrumenten -Eintrittswahrscheinlichkeit -Schadensausmaß Wirkung auf die Vermögens -, Finanz- und Ertragslage niedrig hoch niedrig niedrig hoch niedrig
C.I.2.(g) Politisches und rechtliche Risiko Eintrittswahrscheinlichkeit Schadensausmaß Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage niedrig hoch niedrig niedrig hoch niedrig
C.I.2.(h) IT-Risiko Eintrittswahrscheinlichkeit Schadensausmaß Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage niedrig hoch niedrig niedrig hoch niedrig
C.I.2.(i) Liquiditätsrisiko Eintrittswahrscheinlichkeit Schadensausmaß Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage niedrig niedrig niedrig niedrig niedrig niedrig
C.I.2.(j) Wechselkursrisiken Eintrittswahrscheinlichkeit Schadensausmaß Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage niedrig niedrig niedrig niedrig niedrig niedrig
C.I.2(k) Sonstige Risiken Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage niedrig niedrig

C.I.2.(a) Ausfallrisiko

Die GNH-Gruppe ist bei Finanzinstrumenten einem grundsätzlichen Ausfallrisiko ausgesetzt, das aus der möglichen Nichterfüllung einer Vertragspartei resultiert und daher bis zu maximal in Höhe des beizulegenden Zeitwertes des betreffenden Finanzinstruments besteht.

Um das Ausfallrisiko zu minimieren, werden Transaktionen nur im Rahmen festgelegter Limits und mit Partnern guter Bonität getätigt. Der Abschluss und die Abwicklung der Einzelgeschäfte erfolgt nach internen Kreditrisikogrundsätzen und unterliegt entsprechenden Kontrollen unter Berücksichtigung der Funktionstrennung.

Im Regelfall werden Risiken im Forderungsbereich durch Kreditversicherungen oder spezielle Zahlungsmodalitäten (Vorkasse, Akkreditive usw.) reduziert. Die GNH-Gruppe arbeitet dabei eng mit Warenkreditversicherern zusammen, um das Risiko des Forderungsausfalles bis auf den zu tragenden Selbstbehalt zu reduzieren.

Der Vorstand schätzt das Schadensausmaß als hoch, die Eintrittswahrscheinlichkeit als niedrig und mit Bezug auf ihre Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage das Risiko als niedrig ein.

C.I.2.(b) Produktionsrisiko

Hinsichtlich der Produktion trägt die GNH-Gruppe die damit verbundenen Risiken, wie zum Beispiel Kapazitätsengpässe bzw. Überkapazitäten, Produktionsausfälle, überhöhte Ausschussraten und eine hohe Working Capital-Bindung. Durch sorgfältige Planung der Produktionskapazitäten, die Nutzung variabel einsetzbarer Maschinen in Verbindung mit flexiblen Arbeitszeitmodellen sowie die kontinuierliche Überwachung des Produktionsprozesses werden diese Risiken begrenzt und reduziert.

Zudem stellen die Qualitätsabteilungen durch umfangreiche Qualitätskontrollen sicher, dass die Produkte höchsten Ansprüchen genügen. Die erfolgreiche Absolvierung einer Vielzahl jährlicher Kunden-Audits sowie die Zertifizierungen nach DIN ISO 9001, DIN ISO 14001, DIN ISO 50001, wie auch Energieaudits dokumentieren den hohen und nachhaltigen Qualitätsstandard der Produkte und Prozesse. Unabhängig davon ist die GNH-Gruppe in signifikantem Umfang gegen Produkthaftungsrisiken versichert.

Der Vorstand schätzt das Schadensausmaß als hoch, die Eintrittswahrscheinlichkeit als niedrig und mit Bezug auf ihre Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage das Risiko als mittel ein.

C.I.2.(c) Personal-Risiko

Der demografische Wandel und ein Mangel an Fach- und Führungskräften können sich negativ auf das weitere Wachstum der GNH-Gruppe auswirken. Der Gefahr der Abwanderung von Mitarbeitern und dem demographischen Wandel wird durch gezielte personalpolitische Maßnahmen begegnet. Talent-Management-Prozesse bieten Fortbildungsangebote, kontinuierliche Ausbildung von Nachwuchskräften sowie das Aufzeigen interessanter Entwicklungsperspektiven und attraktiver Sozialleistungen. Kontinuierlich wird in die Qualifikation des Personals investiert, um über diesen Weg mittel- und langfristig auf qualifizierte und eng mit dem Unternehmen verbundene Mitarbeiter setzen zu können. Fortwährend werden die Möglichkeiten an Arbeitszeitregelungen und -modellen analysiert, um den laufenden Wandel, Beruf und unterschiedliche Lebensphasen der Generationen miteinander vereinbaren zu können.

Der Vorstand schätzt das Schadensausmaß als hoch, die Eintrittswahrscheinlichkeit als niedrig und mit Bezug auf ihre Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage das Risiko als niedrig ein.

C.I.2.(d) Beschaffungsmarktrisiko

Mit der Beschaffung von Rohstoffen und Waren und der Inanspruchnahme von Leistungen Dritter sind Risiken hinsichtlich Liefertreue, Qualität und Kosten bzw. Preise verbunden. Eine kontinuierliche Beobachtung der entsprechenden Märkte, eine sorgfältige Auswahl der Lieferanten und eine für die Vertragspartner klare Festlegung der Rahmenbedingungen wirken diesen Risiken entgegen.

Aufgrund der volatilen Rohstoffmärkte in Verbindung mit teilweise begrenzten Zuteilungen von Rohstoffen mit Schlüsselfunktion besteht grundsätzlich die Gefahr der Unterversorgung der laufenden Produktion. Diesem Risiko stehen langjährige etablierte, stabile Lieferantenbeziehungen entgegen. Zusätzlich wird daran gearbeitet, über Zukäufe im Spotmarkt weitere Rohstoffreserven zu bilden, um weitestgehend in der Lage zu sein, nicht nur allen bestehenden Kundenbedürfnissen nachzukommen, sondern auch noch Raum für zusätzliches Neugeschäft zu ermöglichen.

Der Vorstand schätzt das Schadensausmaß als hoch, die Eintrittswahrscheinlichkeit als niedrig und mit Bezug auf ihre Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage das Risiko als niedrig ein.

C.I.2.(e) Absatz- und Branchenrisiko

Branchen- und Marktrisiken versuchen wir durch strategisch ausgerichtete Kooperationen mit bevorzugten Lieferanten und durch die ständige Überprüfung und Anpassung unseres Produkt- und Serviceportfolios zu begegnen. Außerdem beobachten wir unsere Märkte sehr intensiv. Hier kommt uns die Zuordnung unserer Geschäftsbereiche auf unterschiedliche Marktsegmente sehr entgegen. Sie sorgen für eine Risikodiversifizierung.

Durch die zunehmende internationale Marktpräsenz und globalere Aufstellung der GNH- Gruppe wird die Umsatz- und Ertragskraft der Gruppe weniger abhängig von einzelnen Märkten und Regionen. Chancen ergeben sich zudem für die Gruppe mit dem Ausrollen eines breiteren, diversifizierten Produkt- und Serviceportfolios auf die einzelnen Landesgesellschaften sowie durch die Investitionen in neue Maschinen und Technologien.

Der Vorstand schätzt das Schadensausmaß als hoch, die Eintrittswahrscheinlichkeit als niedrig und mit Bezug auf ihre Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage das Risiko als niedrig ein.

C.I.2.(f) Marktpreisrisiko und Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das operative Geschäft ist generell einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Währungs- und Zinsrisiken werden gegebenenfalls durch derivative Instrumente, wie z.B. Devisentermingeschäfte, Zins- und Währungs-Swaps oder -Caps abgesichert. Auf der Beschaffungsseite werden bei Fremdwährungsgeschäften zur Begegnung des Währungsrisikos Kassa-, Devisentermin- und Swap-Geschäfte eingesetzt. Kreditausfallrisiken wird mit einer Warenkreditversicherung entgegengetreten. Grundsätzlich ist der Konzern bestrebt, Risiken durch offene Waren- oder Währungspositionen zu vermeiden und, soweit sie nicht durch Gegengeschäfte abgedeckt sind, entsprechende Sicherungsgeschäfte abzuschließen.

Der Vorstand schätzt das Schadensausmaß als hoch, die Eintrittswahrscheinlichkeit als niedrig und mit Bezug auf ihre Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage das Risiko als niedrig ein.

C.I.2.(g) Politisches und rechtliches Risiko

Aus Kriegen und sich insgesamt verstärkenden geopolitischen Spannungen können sich Risiken für die Unternehmensgruppe ergeben. Internationale Handelsbeschränkungen und Sanktionen, die insgesamt deutlich zunehmende regulatorische Anforderungsdichte sowie geldpolitische Entscheidungen der Notenbanken können direkte und indirekte negative Auswirkungen auf die Supply Chain und Märkte der Gruppe haben. Gleichzeitig können sich hieraus auch Chancen ergeben. Mit einer effizienten nachhaltig orientierten Organisationsstruktur können Skaleneffekte und die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden.

Kontinuierlich werden die weltpolitischen Geschehen verfolgt und im Hinblick auf die Chancen und Risiken für die Gruppe analysiert und daraus Maßnahmen abgeleitet.

Rechtliche Risiken werden durch qualifizierte und spezialisierte Rechtsexperten von außen beurteilt und begrenzt. Mögliche Rechts- und Gesetzesverletzungen werden durch Compliance-Programme eingeschränkt. In dem gruppenweit geltenden Code of Conduct sind Verhaltensregeln definiert und bestimmt, die für alle Mitarbeiter bindend gelten. Durch gezielte Schulungen und Investitionen soll die Bedeutung der relevanten Themen gesteigert und mögliche Risiken minimiert werden.

Der Vorstand schätzt das Schadensausmaß als hoch, die Eintrittswahrscheinlichkeit als niedrig und mit Bezug auf ihre Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage das Risiko als niedrig ein.

C.I.2.(h) IT-Risiko

Die GNH-Gruppe setzt auf komplexe IT-Systeme und -Netzwerke. Obwohl die GNH- Gruppe Vorkehrungen getroffen hat, um ihre Risiken im Zusammenhang mit System- und Netzwerkstörungen, Sicherheitsverletzungen, Cyberangriffen oder ähnlichen Ereignissen zu managen, könnte dies zu einer längeren unvorhergesehenen Unterbrechung ihrer Systeme oder Netzwerke führen und dadurch den normalen Geschäftsbetrieb behindern und auch zum Verlust von Daten des Kunden führen, was sich erheblich nachteilig auf dessen Geschäft und Reputation auswirken könnte.

Der Vorstand schätzt das Schadensausmaß als hoch, die Eintrittswahrscheinlichkeit als niedrig und mit Bezug auf ihre Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage das Risiko als niedrig ein.

C.I.2.(i) Liquiditätsrisiko

Das operative Geschäft der GNH-Gruppe ist grundsätzlich einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. So kann unter anderem der Ausfall von Kundenforderungen oder die Unterbrechung der IT-Systeme zu einem Liquiditätsrisiko, der nicht fristgerechten Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen, führen. Dieses Risiko ist auch davon abhängig, welche Gelder im Umlauf sind, wie viele Rechnungen zu begleichen sind und in welchen Branchen die GNH-Gruppe tätig ist. Dieser Gefahr wird im Rahmen der Liquiditätspolitik und kontinuierlichen Liquiditätsplanung begegnet.

Die aktuelle Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die bei weitem nicht ausgeschöpften Kreditlinien der finanzierenden Partner führen zu einer komfortablen Liquiditätssituation der GNH-Gruppe.

Der Vorstand schätzt das Schadensausmaß, die Eintrittswahrscheinlichkeit und mit Bezug auf ihre Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage das Risiko als niedrig ein.

C.I.2.(j) Wechselkursrisiken

Währungsrisiken entstehen im Wesentlichen durch Wechselkursschwankungen bei Forderungen, Verbindlichkeiten, Zahlungsmitteln und Finanzschulden, die nicht in Euro gehalten werden. Durch die globaleren Einkaufs- und Verkaufstransaktionen der GNH- Gruppe steigt auch der potentielle Einfluss von Wechselkursvolatilitäten, die durch die globalen Märkte und deren Geldpolitik beeinflusst sind. Das Währungsrisiko ist insbesondere für den US-Dollar und das britische Pfund bedeutsam.

Dem Fremdwährungsexposure wird mit einem fortlaufenden Währungsmanagement und dem Einsatz von derivativen Instrumenten entgegengetreten.

Der Vorstand schätzt das Schadensausmaß, die Eintrittswahrscheinlichkeit und mit Bezug auf ihre Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage das Risiko als niedrig ein.

C.I.2.(k) Sonstige Risiken

Der Ukraine-Krieg und die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung von China, sowie das Friendshoring und Nearshoring der USA mit Strafzöllen gegen China können die Spannungen in der Weltwirtschaft weiter erhöhen. Das bevorstehende Superwahljahr mit Wahlen in Russland, Türkei, Indien und den USA sowie die Wahl des EU-Parlaments können Auswirkungen auf die internationalen Handelsbeziehungen haben. Ein möglicher Angriff Taiwans durch China könnte ein Wendepunkt in der Weltwirtschaft darstellen.

Aufgrund fehlender Geschäftsbeziehungen in den kriegsbetroffenen Ländern schätzt der Vorstand die Auswirkungen auf die sehr solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe für das laufende Geschäftsjahr 2024 als niedrig ein.

Naturgemäß unterliegen alle Tochtergesellschaften in der GNH-Gruppe regelmäßigen lokalen Betriebsprüfungen oder Steuernachprüfungen. Daraus resultieren potenzielle Steuerrisiken, die zu wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss führen könnten.

C.I.3 Beurteilung des Gesamtrisikos

Die aufgeführten Einzelrisiken werden seitens des Vorstands hinsichtlich Schadensausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit und mit Bezug auf ihre Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als niedrig eingeschätzt. Bestandsgefährdende Risiken wurden weder einzeln noch in Summe identifiziert.

C.II Chancenbericht

Das Chancenmanagementsystem der GNH-Gruppe ist unverändert gegenüber dem Vorjahr auf der Ebene der Geschäftsleitung der Teilkonzerne und auf der des Vorstands verankert.

Kontinuierliche Marktbeobachtungen, das notwendige detaillierte Produkt- und Markt- Knowhow sowie die operativ-strategische Verantwortung in den einzelnen Teilkonzernen führen zu einer steten Beurteilung zukünftiger Chancen und Risiken, die über Kennzahlen im Rahmen eines Forecasts in das Berichtswesen einfließen.

Eine stete Überprüfung des Produktportfolios und dessen Ausweitung sowie die Erreichbarkeit für Kunden und Lieferanten und die Sicherstellung der Warenverfügbarkeit bieten weiterhin auch in Krisenzeiten Möglichkeiten, neue Kunden zu gewinnen oder bestehende Geschäftsbeziehungen zu festigen.

Wesentliche Chancen ergeben sich durch integrierte Prozesse in der Gruppe und dadurch bedingte Skaleneffekte. Im Rahmen einer kontinuierlichen Überprüfung dieser Prozesse und deren steter Anpassung an die aktuellen Anforderungen werden so Potentiale innerhalb der Gruppenstruktur gehoben. Die präventive Wartung der Maschinen und die Investitionen in neue Maschinen und Technologien versetzt die GNH-Gruppe in die Lage, innerhalb der Wertschöpfungskette stetig qualitativ noch hochwertigere Produkte und maßgeschneiderte Services anbieten zu können.

Durch den beständigen Ausbau der globalen Marktpräsenz und des breiten, diversifizierten Produkt- und Serviceportfolios wird die Umsatz- und Ertragskraft der GNH-Gruppe diversifiziert.

Investitionen in die Erfüllung neuer regulatorischer Verpflichtungen bieten der Gruppe Chancen für zukünftige Skaleneffekte im Rahmen der vertrieblichen Wachstumspläne.

Strategische Chancen von übergeordneter Bedeutung, wie eine Strategieanpassung oder mögliche Akquisitionen werden auf Vorstandsebene verantwortet.

Für den GNH-Konzern bestehen Wachstumschancen durch insbesondere geographische Ausdehnung innerhalb der priorisierten Segmentstrukturen.

C.III Prognosebericht

Die im Spätherbst erstellte Planung der GNH-Gruppe für das Jahr 2024 sieht einen Umsatzanstieg von 9,6 % sowie einen EBIT-Rückgang von 15,3 % gegenüber dem Vorjahr vor. Dies basiert auf den folgenden Annahmen:

In dem Mix aus wachsenden Absätzen und rückläufigen Preisen erwartet die GNH- Gruppe in dem Basisgeschäft insgesamt steigende Umsätze. Zusätzlich wird dieses originäre Umsatzwachstum durch den Kauf von SD Chemicals S.r.l., Seregno/Italien, positiv gestützt, so dass die bedeutende Umsatzschwelle von EUR 750 Mio. wieder überschritten wird.

In dieser Folge werden weitere regulatorische Verpflichtungen wirksam, die neben dem allgemeinen Anstieg der rechtlichen Anforderungen zu zusätzlichen Investitionen in die Governance- und Organisationsstruktur führen. Bedeutende, über mehrere Jahre geplante Investitionen in die Einführung eines neuen ERP-Systems und die nichtfinanzielle Berichterstattung resultieren in einen überproportionalen Kostenanstieg und damit EBIT- Rückgang. Mit diesen Investitionen wird die Gruppe ihr nachhaltiges Wachstum sicherstellen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die stete Steigerung der Service-Level für unsere Kunden und Lieferanten und die Verbesserung der Innovationskraft sind dabei unser oberstes Ziel.

Der bisherige Geschäftsverlauf bestätigt die Budgetannahmen bezüglich Planumsatz und EBIT.

Trotz der unterschiedlichen politischen Herausforderungen und der aktuellen Prognosen der Chemiebranche blicken wir in das Jahr 2024 positiv. Die GNH-Gruppe steht auf einem sehr validen Fundament und zeigt mit ihren unterschiedlichen Projekten ein vielversprechendes Bild.

Die federführenden Strategien aus Sales & Marketing werden proaktiv und mit Leidenschaft von den Teilkonzernen umgesetzt, ebenso wie die entscheidenden Themen der Nachhaltigkeit und der Digitalisierung innerhalb der gesamten GNH-Gruppe. Die zahlreichen sich verändernden Regularien werden bei der voranschreitenden Transformation und der erfolgreichen Umsetzung ein neues Level beschreiten und einen deutlichen Wettbewerbsvorteil generieren.

 

Hamburg, 16. April 2024

Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft

Irina Zschaler-Schmidt, Vorstand (CFO)

Marco Bröning, Vorstand (CEO)

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Die im Abschnitt „Sonstige Informationen“ unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Konzernlageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt „Sonstige Informationen“ genannten Bestandteile des Konzernlageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Der Vorstand ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Konzernlageberichts:

die im Konzernlagebericht enthaltenen lageberichtsfremden und als ungeprüft gekennzeichneten Angaben.

Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zu den inhaltlich geprüften Konzernlageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der Vorstand dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der Vorstand verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom Vorstand dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den vom Vorstand dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben vom Vorstand zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 16. April 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Boger, Wirtschaftsprüfer

Wegner, Wirtschaftsprüferin

BERICHT des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2023

Im Berichtszeitraum hat der Vorstand den Aufsichtsrat der Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft in den Sitzungen ausführlich über die Lage und Entwicklung der Gesellschaft informiert. Geschäftsvorgänge, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedurften und von besonderer Bedeutung waren, sind mit dem Vorstand eingehend erörtert und genehmigt worden. Gegenstand der Berichterstattung durch den Vorstand waren insbesondere die Umsatz- und Ergebnisentwicklung, die Investitions- und Finanzplanung sowie die strategische Ausrichtung einschließlich der Risikoplanung der Gruppe.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 in vier Sitzungen mit dem Vorstand aktuelle Fragen der Geschäftspolitik, der Geschäftslage sowie der weiteren Entwicklung und Strategie der Gesellschaft und der Gruppe im In- und Ausland beraten. Der Aufsichtsrat hat sich dabei von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt.

Zusätzlich zu der Berichterstattung durch den Vorstand in den Aufsichtsratssitzungen hat dieser laufend alle wichtigen Themen mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates erörtert. Jahres- und Konzernabschluss sind in der Bilanzsitzung ausführlich mit dem Abschlussprüfer erörtert worden. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet.

Im Berichtszeitraum haben sich im Vorstand und im Aufsichtsrat der Gesellschaft keine Veränderungen ergeben.

Im Vorstand der Gesellschaft haben sich keine personellen Veränderungen ergeben. Im Aufsichtsrat ist Herr Dr. Andreas Hettich mit Wirkung zum Ablauf der Hauptversammlung am 21. Juni 2023 ausgeschieden. An seiner Stelle wurde Herr Mark Eslamlooy in den Aufsichtsrat gewählt. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei Herrn Dr. Hettich für die sehr gute Zusammenarbeit.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 sowie der Konzernlagebericht für die Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft sind unter Einbeziehung der Buchführung von dem Abschlussprüfer KPMG AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Der Aufsichtsrat hat seinerseits den Jahresabschluss, den Konzernabschluss, den Konzernlagebericht des Vorstandes für die Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft sowie den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Der Aufsichtsrat hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen zu erheben und schließt sich dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses durch den Abschlussprüfer an. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; er ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat weiterhin den Konzernabschluss gebilligt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem geänderten Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns an.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die erfolgreiche und auch im abgelaufenen Geschäftsjahr herausfordernde Arbeit und spricht ihnen dafür seine ausdrückliche Anerkennung aus.

 

Im Juni 2024

Prof. Dr. Andreas Wiedemann, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.765,95 75.433,71
37.765,95 75.433,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 9.363.572,30 9.378.897,77
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.675,34 85.155,24
3. Anlagen im Bau 1.892,17 73.483,00
9.454.139,81 9.537.536,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.079.758,83 7.079.758,83
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 37.251.567,50 37.253.520,48
44.331.326,33 44.333.279,31
53.823.232,09 53.946.249,03
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 4.934,64
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 24.997.312,12 30.048.870,28
3. Forderungen gegen Aktionäre 0,00 32.792,27
4. Sonstige Vermögensgegenstände 288.039,03 319.287,17
25.285.351,15 30.405.884,36
II. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 200.765,18 202.101,38
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 17.064.838,49 2.135.643,05
42.550.954,82 32.743.628,79
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 12.040,00 87.526,36
96.386.226,91 86.777.404,18

Passiva

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31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 6.500.000,00 6.500.000,00
II. Kapitalrücklage 845.502,15 845.502,15
III. Gewinnrücklagen 650.000,00 650.000,00
IV. Gewinnvortrag 57.796.197,52 45.053.674,84
V. Jahresüberschuss 19.484.434,76 22.297.522,68
85.276.134,43 75.346.699,67
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 429.206,00 416.296,00
2. Steuerrückstellungen 920.771,44 1.823.178,78
3. Sonstige Rückstellungen 1.432.313,14 1.610.774,69
2.782.290,58 3.850.249,47
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 471.212,62 85.045,30
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.972,05 148.944,43
3. Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären 5.809.891,12 5.603.393,66
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.025.726,11 1.743.071,65
davon aus Steuern EUR 189.221,07 (Vj. EUR 146.949,88)
8.327.801,90 7.580.455,04
96.386.226,91 86.777.404,18

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

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2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 2.670.416,48 2.488.268,76
2. Sonstige betriebliche Erträge 693.076,43 262.852,13
3.363.492,91 2.751.120,89
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.131.437,21 500.528,45
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.371.998,05 2.412.493,22
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 213.984,77 190.599,84
davon für Altersversorgung EUR 72.711,05 (Vj. EUR 83.033,25)
5. Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 363.092,37 462.543,27
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.543.531,13 1.759.232,00
7.624.043,53 5.325.396,78
7. Erträge aus Beteiligungen 2.925.000,00 2.977.500,00
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 2.925.000,00 (Vj. EUR 2.977.500,00)
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 22.717.054,09 28.569.554,35
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.466.602,79 620.542,30
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.451.603,69 (Vj. EUR 595.012,61)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 227.744,83 0,00
davon aus Steuern EUR 15.424,00 (Vj. EUR 0,00)
11. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.336,20 1.020,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 305.222,61 64.740,49
davon an Aktionäre EUR 243.845,63 (Vj. EUR 37.348,17)
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 1.531,26)
davon Aufwendung aus der Aufzinsung EUR 4.422,00 (Vj. EUR 8.202,00)
27.029.842,90 32.101.836,16
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.283.795,43 7.227.741,26
14 Ergebnis nach Steuern 19.485.496,85 22.299.819,01
15. Sonstige Steuern 1.062,09 2.296,33
16. Jahresüberschuss 19.484.434,76 22.297.522,68

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember

1 Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB Nr. 89035 eingetragen.

2 Erläuterungen zur Gliederung und zur Form der Darstellung

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 HGB, für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB wurde von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften Gebrauch gemacht.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Nach § 264 Abs. 1 S. 4 HGB hat die Gesellschaft keinen Lagebericht aufzustellen.

3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Abschluss der Gesellschaft wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung i. S. d. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze maßgebend.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Geschäfts- und Wohnbauten beträgt 50 Jahre. Die Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig vorgenommen.

Die Finanzanlagen enthalten Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten und - soweit erforderlich - zum niedrigeren beizulegenden Wert. Das Wertaufholungsgebot wird beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Bildung von Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Bewertung der sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. Wertminderungen werden durch Abschreibungen berücksichtigt. Das Wertaufholungsgebot wird beachtet.

Der Ausweis des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Demnach erfolgt die Berechnung über die Methode der laufenden Einmalbeträge nach IDW RS HFA 30 (PUC-Methode). Der in den erstellten Pensionsgutachten handelsrechtlich angesetzte, laufzeitadäquate Rechnungszinsfuß (gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB: 10-Jahres- Durchschnitt) beträgt unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck 1,82 % (Vorjahr: 1,79 %) p. a ., der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Des Weiteren wurden Einkommenstrends von 0,00 %, Fluktuation von 0,00 % sowie Rententrends von 2,00 % zugrunde gelegt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bemessen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

4 Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

4.1 Sachanlagen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

4.2 Finanzanlagen

Zum Bilanzstichtag ist die Gesellschaft an folgenden Unternehmen wesentlich beteiligt:

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Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital letztes vorliegendes Jahresergebnis
% TEUR TEUR
Nordmann, Rassmann GmbH, Hamburg 100,000 57.83510 010
Nordmann, Rassmann Polska Sp. z o.o., Warschau/Polen 100,0001 7.52610 3.37810
Nordmann, Rassmann Czech Republic s.r.o., Prag/Tschechien 100,0001 4.57010 94410
Nordmann Nordic AB, Solna/Schweden 100,0001 6.64110 1.99910
Nordmann Switzerland AG, Zürich/Switzerland 100,0001 2.95310 -510
Nordmann Italy S.r.l., Mailand/Italien 100,0001 3.09310 30910
Nordmann France SAS, Annecy-Le-Vieux Cedex/Frankreich 100,0001 4.83710 1.66810
Nordmann Portugal S.A., Carregado/Portugal 100,0001 3.04610 10210
Nordmann, Rassmann Turkey Dis Ticaret A.S., Istanbul/Türkei 90,0001 3.13210 1.07210
Nordmann BeNeLux B.V., Capelle aan den IJssel/Netherland 100,0001 N/A10 N/A10
Nordmann, Rassmann Handelsges. mbH, Bad Vöslau/Österreich 100,0001 7.54510 1.48010
Nordmann, Rassmann Hungária Kereskedelmi Kft., Budapest/Ungarn 100,0002 17410 2310
Nordmann, Rassmann d.o.o. Beograd, Belgrad/Serbien 100,0002 6510 1410
Nordmann, Rassmann d.o.o., Maribor/Slowenien 100,0002 5510 810
Nordmann, Rassmann Romania S.R.L., Bukarest/Rumänien 100,0002 40110 6010
Nordmann, Rassmann Slovakia spol. s.r.o., Bratislava/Slowakei 100,0002 -23510 3/10
Nordmann, Rassmann Bulgaria EOOD, Sofia/Bulgarien 100,0002 -25910 410
Nordmann UK Group Holdings Ltd, Crawely/Großbritannien 100,0001 2.94710 1.42610
Nordmann UK Ltd., Crawley/Großbritannien 100,0004 4.36010 -83110
Nordmann Japan Ltd., Tokio/Japan 100,0004 4.59010 2.71110
Nordmann US Inc., Jacksonville FL/Vereinigte Staaten von Amerika 100,0004 2.92610 1.107I10
Nordmann Korea Ltd., Seoul/Südkorea 100,0004 1.066I10 13610
Nordmann Singapore Pte. Ltd., Singapur/Singapur 100,000I4 -1.37010 734I10
Nordmann Spain S.L.U., Barcelona/Spanien 100,0004 43010 14410
ROWA GROUP Holding GmbH, Pinneberg 75,000 15.47210 5.858I1
ROMIRA Gesellschaft für Vertrieb & Verarbeitung von Chemieprodukten mbH, Pinneberg 88,8005 45.40910 6.72010
ROWA Masterbatch GmbH, Pinneberg 100,0005 7.17510 778I10
ROWA Lack GmbH, Pinneberg 100,0005 10.15810 1.58610
ROWA France S.A.R.L., Champs sur Marne/Frankreich 75,1009 27710 18010
ROWASOL GmbH, Pinneberg 100,0005 35910 -1910
ROWA, Inc., Delran NY/Vereinigte Staaten von Amerika 100,0005 2.103I10 33210
ASTO USA Inc., Croydon PA/Vereinigte Staaten von Amerika 100,000I6 010 010
ROWA Korea Co., Ltd., Yesan-Gun/Südkorea 100,0005 1.40610 37110
ROWA Hong Kong Holding Limited, Hongkong/Volksrepublik China 100,0007 66810 1.03310
Ningbo Dekai ROWA Coatings Technology Co., Ltd., Ningbo/Volksrepublik China 100,000I6 2.964I10 67210
ASTO GmbH & Co. KG, Pinneberg 100,0005 5.36010 140I10
ASTO GmbH Gesellschaft zur Verarbeitung von chemischen Produkten, Pinneberg 100,0005 6710 310
NORHAUS s.r.o., Prag/Tschechien 100,000 1.03510 2810

1 Gehalten von der Nordmann, Rassmann GmbH, Hamburg
2 Gehalten von Nordmann, Rassmann Handelsges. mbH, Bad Vöslau/Österreich
3 Gegründet im Jahr 2023
4 Gehalten von der Nordmann UK Group Holdings Ltd, Crawely/Großbritannien
5 Gehalten von der ROWA GROUP Holding GmbH, Pinneberg
6 Gehalten von der ROWA, Inc., Delran NY/Vereinigte Staaten von Amerika, die einen zusammengefassten Abschluss für die ROWA, Inc., Delran NY/Vereinigte Staaten von Amerika und die ASTO USA Inc., Croydon PA/Vereinigte Staaten von Amerika erstellt.
7 Gehalten von der ROWA GROUP Holding GmbH, Pinneberg (90,0%) sowie von der ROWA Korea Co., Ltd., Yesan-Gun/Südkorea (10,0%)
8 Gehalten von der ROWA Hong Kong Holding Limited, Hongkong/Volksrepublik China
9 Gehalten von der ROWA Lack GmbH, Pinneberg
10 Abschluss vom 31.12.2022

4.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Aufgrund eines am 27. Juli 2018 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages der Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft mit der Nordmann, Rassmann GmbH besteht eine Forderung gegen verbundene Unternehmen aus Gewinnabführung 2023 in Höhe von TEUR 22.717 (Vorjahr: TEUR 28.570). Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen Zinsforderungen aus Darlehen von TEUR 1.520 (Vorjahr: TEUR 557), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 651 (Vorjahr: TEUR 869) und sonstige Forderungen von TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 53) dar.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

4.4 Grundkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft von TEUR 6.500 ist wie im Vorjahr eingeteilt in 65.000 auf den Namen lautende nennbetragslose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 100,00.

4.5 Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage umfasst Rücklagen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB unverändert in Höhe von TEUR 846.

4.6 Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen umfassen unverändert in Höhe von TEUR 650 andere Gewinnrücklagen, die aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 9. Juli 2007 dotiert wurden.

4.7 Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn erhöhte sich durch den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 und abzüglich einer Ausschüttung von TEUR 9.555 auf TEUR 77.281.

4.8 Pensionsrückstellungen

Der aus der Veränderung des verwendeten durchschnittlichen Marktzinssatzes resultierende Unterschiedsbetrag in den Pensionsrückstellungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 37). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

4.9 Steuerrückstellungen

Die kurzfristigen Steuerrückstellungen betreffen mit TEUR 604 das laufende Geschäftsjahr und mit TEUR 317 Vorjahre.

4.10 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig und resultieren aus der Inanspruchnahme von Dienstleistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären sind in Höhe von TEUR 244 (Vorjahr: TEUR 37) innerhalb eines Jahres und in Höhe von TEUR 5.566 (Vorjahr: TEUR 5.566) innerhalb von ein bis fünf Jahren fällig.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

4.11 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB belaufen sich auf TEUR 10.000 aus einer Patronatserklärung.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr: TEUR 58) im Wesentlichen aus sonstigen Verpflichtungen aus Dienst-, Versicherungs- und Leasingverträgen.

4.12 Sonstige betriebliche Aufwendung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 3.544 (Vorjahr: TEUR 1.759) betreffen im Wesentlichen Beratungsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.720 (Vorjahr: TEUR 1.298).

5 Sonstige Angaben

Gegenüber den nachfolgenden verbundenen Unternehmen hat die Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft freiwillig erklärt, sicherzustellen, dass diese Gesellschaften in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet werden, dass sie in der Lage sind, ihren Verpflichtungen, die am Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2023 bestehen, gegenüber ihren Gläubigern im folgenden Geschäftsjahr 2024 fristgerecht nachzukommen.

ASTO GmbH Gesellschaft zur Verarbeitung von chemischen Produkten, Pinneberg

ASTO GmbH & Co. KG, Pinneberg

ROMIRA Ges. für Vertrieb und Verarbeitung von Chemieprodukten mbH, Pinneberg

ROWA GROUP Holding GmbH, Pinneberg

ROWASOL GmbH, Pinneberg

ROWA Lack GmbH, Pinneberg

ROWA Masterbatch GmbH, Pinneberg

Zur Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft ist der Vorstand berechtigt und verpflichtet. Dieser bestand im Berichtsjahr aus den folgenden Mitgliedern:

Frau Irina Zschaler-Schmidt, Hamburg, Kauffrau

Herr Marco Bröning, Hamburg, Kaufmann

Von der Angabe der Vorstandsbezüge wird mit Hinweis auf § 288 HGB abgesehen.

Neben den Mitgliedern des Vorstands beschäftigte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 8 Mitarbeitende (Vorjahr: 6 Mitarbeitende).

Der Aufsichtsrat setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Prof. Dr. Andreas Wiedemann (Vorsitzender), Rechtsanwalt

Dr. Eva Nordmann (Stellvertreterin bis 21. Juni 2023), Tierärztin/Tiertrainerin

Dr. Andreas Hettich, Ingenieur (bis 21. Juni 2023)

Niklas Pahl, Ingenieur

Felix Schröder, Kaufmann

Patrick Nordmann (Stellvertreter ab 21. Juni 2023), Kaufmann

Mark Eslamlooy, CEO (ab 21. Juni 2023)

Die Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft erstellt einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Tochterunternehmen. Dieser Konzernabschluss beinhaltet den kleinsten und größten Kreis von einbezogenen Unternehmen und wird gemäß § 325 HGB im Unternehmensregister veröffentlicht.

 

Hamburg, 16. April 2024

Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft

Irina Zschaler-Schmidt, Vorstand (CEO)

Marco Bröning, Vorstand (CFO)

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

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Anschaffungs- und Herstellunskosteng
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 478.758,34 0,00 0,00 0,00 478.758,34
478.758,34 0,00 0,00 0,00 478.758,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 15.036.722,37 214.224,03 0,00 73.483,00 15.324.429,40
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 188.287,89 34.773,01 28.882,54 0,00 194.178,36
3. Anlagen im Bau 73.483,00 1.892,17 0,00 -73.483,00 1.892,17
15.298.493,26 250.889,21 28.882,54 0,00 15.520.499,93
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.079.758,83 0,00 0,00 0,00 7.079.758,83
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 37.253.520,48 0,00 1.952,98 0,00 37.251.567,50
44.333.279,31 0,00 1.952,98 0,00 44.331.326,33
60.110.530,91 250.889,21 30.835,52 0,00 60.330.584,60
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Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 403.324,63 37.667,76 0,00 0,00 440.992,39
403.324,63 37.667,76 0,00 0,00 440.992,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 5.657.824,60 303.032,50 0,00 0,00 5.960.857,10
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 103.132,65 22.392,11 20.021,74 0,00 105.503,02
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.760.957,25 325.424,61 20.021,74 0,00 6.066.360,12
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.164.281,88 363.092,37 20.021,74 0,00 6.507.352,51
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Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.765,95 75.433,71
37.765,95 75.433,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 9.363.572,30 9.378.897,77
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.675,34 85.155,24
3. Anlagen im Bau 1.892,17 73.483,00
9.454.139,81 9.537.536,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.079.758,83 7.079.758,83
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 37.251.567,50 37.253.520,48
44.331.326,33 44.333.279,31
53.823.232,09 53.946.249,03

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft, Hamburg

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Georg Nordmann Holding Aktiengesellschaft, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss

Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der Vorstand dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom Vorstand dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 16. April 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Boger, Wirtschaftsprüfer

Sandy Wegner, Wirtschaftsprüferin

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