Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 2737
Vorher
ALKU GmbH Kabel und Metalle
Eingetragen
28.2.2000
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenEnergetische Verwertung von AbfällenRückgewinnung sortierter Werkstoffe
Gegenstand
der Betrieb einer Recycling- anlage, die Verwertung von Metallen und Kunststoffen in Verbund mit NE-Metallen und allen anderen anfallenden wiederverwertbaren Abfällen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Agnes Geigl
seit 20.1.2021
Prokura
Hermann Bindig
seit 20.1.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Georgine Lang
Diesenbacher Str. 27, 93128 Regenstauf
18.000 €
60.00%
M******* L***
6.000 €
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALKU GmbH

Maxhütte-Haidhof

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Handelsbilanz zum 31.12.2023

Aktiva

Geschäftsjahr 2023 Vorjahr 2022
EUR EUR
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 116.714,00 2.112,00
2. technische Anlagen und Maschinen 79.072,00 96.336,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.538.052,00 1.077.636,00
1.733.838,00 1.176.084,00
1.733.839,00 1.176.085,00
B Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.000,00 10.000,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 4.396.285,32 5.820.882,88
3. geleistete Anzahlungen 1.756.385,28 857.150,83
6.162.670,60 6.688.033,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.821.665,94 6.266.810,84
2. sonstige Vermögensgegenstände 263.884,89 156.890,68
7.085.550,83 6.423.701,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 47.624,59 (VJ EUR 48.525,07)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
1. Kasse 30.863,84 18.085,79
2. Guthaben bei Kreditinstituten 2.092.509,65 1.136.871,50
2.123.373,49 1.154.957,29
15.371.594,92 14.266.692,52
C Rechnungsabgrenzungsposten 5.227,48 8.474,68
Summe Aktiva 17.110.661,40 15.451.252,20

Passiva

Geschäftsjahr 2023 Vorjahr 2022
EUR EUR
A Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
1. Stammkapital 30.000,00 30.000,00
II. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 5.773.699,51 4.375.496,17
5.803.699,51 4.405.496,17
B Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 451.261,00 1.002.113,83
2. sonstige Rückstellungen 379.376,44 271.343,00
830.637,44 1.273.456,83
C Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 480.775,55 273.447,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 302.025,55 (VJ EUR 273.447,89)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 178.750,00 (VJ EUR 0,00)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.945.535,00 2.176.535,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.945.535,00 (VJ EUR 2.176.535,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.193.653,83 4.445.958,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 4.193.653,83 (VJ EUR 4.445.958,47)
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.856.360,07 2.876.357,84
10.476.324,45 9.772.299,20
davon aus Steuern EUR 1.839.809,43 (VJ EUR 629.376,73)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 10.046,42 (VJ EUR 1.811,57)
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 3.856.360,07 (VJ EUR 2.876.357,84)
Summe Passiva 17.110.661,40 15.451.252,20

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr 2023 Vorjahr 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 17.067.649,83 16.089.206,77
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.286.979,16 -3.260.531,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -732.530,57 -692.251,58
-4.019.509,73 -3.952.783,38
ba) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, davon Aufwendungen für Altersversorgung EUR -145.576,25 (VJ EUR -146.765,49)
3. Abschreibungen
a) Abschreibungen, auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -517.636,74 -500.685,73
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -6.129.163,56 -4.649.850,48
sonstige betriebliche Aufwendungen, davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung EUR -90,07 (VJ EUR -4.095,06)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.609,05 8.254,64
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.383,83 -207,93
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.024.071,31 -1.892.419,71
8. Ergebnis nach Steuern 4.407.493,71 5.101.514,18
9. sonstige Steuern -9.290,37 -7.904,76
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 4.398.203,34 5.093.609,42

Anhang

Allgemeine Angaben

Die ALKU GmbH hat ihren Sitz in Maxhütte-Haidhof und ist eingetragen in das Handelsregister beim Registergericht Amberg unter der Registernummer HRB 2737.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB einzustufen.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden nur bei der Erstellung des Anhangs in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrunde liegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden unverändert fortgeführt soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. So werden seitens der Gesellschaft erfüllte Lieferungen, deren exakte Analysen des Metallgehaltes und / oder deren Preise hierfür zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht endgültig vorliegen (UWB) vorsichtig mit den Einkaufspreisen zuzüglich anteiliger Frachtkosten (Schätzgröße) bewertet. Sobald die jeweilige Analyse vorliegt und die Preise fixiert sind, wird eine Umbuchung in die ordentlichen Umsatzerlöse vorgenommen.

Die Geschäftsleitung geht von der Fortführung des Unternehmens aus (going concern). Gründe, die gegen die Fortführung sprechen, sind nicht erkennbar.

Anlagespiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Bezeichnung Stand Beginn Zugänge Abgänge Umbuchung Stand Ende
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 94.876,00 0,00 0,00 94.876,00
0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 94.876,00 0,00 0,00 94.876,00
0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.188,89 116.524,35 0,00 151.713,24
0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 409.589,83 8.610,00 0,00 418.199,83
0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.046.407,27 1.024.001,39 0,00 5.514.092,97
556.315,69
Sachanlagen 5.491.185,99 1.149.135,74 0,00 6.084.006,04
556.315,69
Anlagevermögen 5.586.061,99 1.149.135,74 0,00 6.178.882,04
556.315,69
Zu- und Abschreibungen
Bezeichnung Stand Beginn des Jahres auf Abgänge Zuschreibung Stand Ende
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 94.875,00 0,00 0,00 94.875,00
0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 94.875,00 0,00 0,00 94.875,00
0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 33.076,89 1.922,35 0,00 34.999,24
0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 313.253,83 25.874,00 0,00 339.127,83
0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.968.771,27 489.840,39 0,00 3.976.040,97
482.570,69
Sachanlagen 4.315.101,99 517.636,74 0,00 4.350.168,04
482.570,69
Anlagevermögen 4.409.976,99 517.636,74 0,00 4.445.043,04
482.570,69
Buchwerte des Jahres
Bezeichnung Vorjahr
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00
1,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00
1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 116.714,00
2.112,00
2. technische Anlagen und Maschinen 79.072,00
96.336,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.538.052,00
1.077.636,00
Sachanlagen 1.733.838,00
1.176.084,00
Anlagevermögen 1.733.839,00
1.176.085,00

Angaben zur Bilanz

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

Die in den Vorjahren entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte sind bereits vollständig abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen sind planmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Die Nutzungsdauer wurde anhand der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen ermittelt. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 800,00 EUR wurde auch in der Handelsbilanz vom Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und im Jahr der Anschaffung zugleich ein Abgang unterstellt.

Die Warenbestände wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden.

Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde gem. § 240 Abs. 3 HGB ein Festwert angesetzt. Angaben gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB sind nicht erforderlich, da keine wesentlichen Bewertungsunterschiede bestehen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Anschaffungskostenprinzip beachtet.

Sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von 47.624,59 EUR eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettobetrages vorgenommen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Beträge, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Es handelt sich dabei um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen werden, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Ertrag erfasst wurden.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Bilanz wurde nach teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Der im Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag beträgt 1.375.496,17 EUR (i. V. 2.281.886,75 EUR).

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Steuerrückstellungen wurden gebildet für erwartete Steuernachzahlungen für das laufende Geschäftsjahr.

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Überstunden in Höhe von 118.615 EUR, sonstige Personalkosten in Höhe von 61.000 EUR, Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 62.500 EUR, unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung in Höhe von 30.577 EUR und ausstehende Rechnungen in Höhe von 100.000 EUR.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von 178.750,00 EUR eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen besteht der übliche Eigentumsvorbehalt.

Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 1.954.041,04 EUR werden durch eine Bankbürgschaft über 1.000.000,00 EUR gesichert.

An Stelle der Hinterlegung einer Sicherheitsleistung wurden weitere Bankbürgschaften über 88.406,50 EUR gewährt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag wurden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, mit dem Nennbetrag als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Angaben zur GuV

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Schadenersatzleistungen in Höhe von 1.839.735,82 EUR enthalten, welche einen Brand auf dem Betriebsgelände betreffen.

Dem gegenüber stehen Aufwendungen zur Schadensbeseitigung und für Instandhaltungen, welche in Höhe von 1.463.834,52 EUR in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind. Die übrigen Beträge wurden für die Anschaffung von Ersatzwirtschaftsgütern und erbrachte Eigenleistung gezahlt.

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 145.576,25 EUR (i. V. 146.765,49 EUR) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Währungsumrechnungsverluste in Höhe von 90,07 EUR (i. V. 4.095,06 EUR).

Die in § 285 Nr. 9a HGB verlangten Angaben unterbleiben gemäß § 286 (4) HGB.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Nachzahlungen in Höhe von 147.537,80 EUR für vorangegangene Geschäftsjahre enthalten.

Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 32.991,32 EUR sowie Miet- und Pachtverträgen in Höhe von 1.650.000,00 EUR. Leasingverträge bestehen im Wesentlichen für Fahrzeuge, Transportmittel und Büroausstattung. Gegenstand der Miet- und Pachtverträge sind im Wesentlichen Betriebsgrundstücke.

Im Jahresdurchschnitt wurden 43 Arbeitnehmer (Vorjahr 43) beschäftigt, davon 12 Angestellte (Vorjahr 11) und 31 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 32).

Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse im Sinne eines Avals in Höhe von 1.088.406,50 EUR.

Nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 ergaben sich keine besonderen Vorgänge, über die zu berichten wäre.

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:

Matthias Lang, Geschäftsführer

Hermann Bindig, Geschäftsführer

Einzelprokura:

Agnes Geigl, Prokuristin

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Maxhütte-Haidhof, den 10.07.2024

Matthias Lang, Geschäftsführer

Hermann Bindig, Geschäftsführer

Lagebericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Lage

"Die deutsche Wirtschaft ist wie gelähmt. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab: Nicht nur ist dort die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren bereits seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin.

In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3 % zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u.a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand.

Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5 % zulegen." (Quellenangabe: ifo Konjunkturprognose vom 6. März 2024)

Die Firma ALKU GmbH ist Aufkäufer von kupfer- und metallhaltigen Recyclingrohstoffen.

Kupferrecycling ist die Grundlage der Versorgungssicherheit von Schlüsselindustrien.

"Die deutsche Kupferindustrie verbuchte im ersten Halbjahr 2023 einen Produktionsrückgang von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr auf 673.000 Tonnen. Neben der schwachen Auftragslage macht der Industrie auch die anhaltende Unsicherheit bezüglich verlässlicher Rahmenbedingungen ernsthafte Sorge. Insgesamt setzt sich der Produktionsrückgang in der Kupferindustrie in allen Bereichen weiter fort. Auch die Fertigung von Kupfergusslegierungen ist im ersten Halbjahr 2023 um 31 Prozent auf 11.000 Tonnen eingebrochen. Der bedeutendste Bereich, die Produktion von Walz-, Press- und Ziehprodukten aus Kupfer und Kupferlegierungen, wies in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 mit 347.000 Tonnen ein Minus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau auf." (Quellenangabe: Kupferverband e.V. Presseinformation 29.09.2023)

Lage des Unternehmens

Allgemein

Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft konnte Umsätze des Vorjahres nicht erreichen, blieb aber in ihrem Prognosebereich.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich aufgrund von Versicherungserstattungen infolge des Brandschadens stark erhöht.

Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Der Brandschaden vom 22.06.2023 führte zu einem Produktionsausfall.

Nach Verrechnung der Zusatzkosten mit den erhaltenen Versicherungserstattungen hat sich das Schadenereignis nicht wesentlich auf das Betriebsergebnis ausgewirkt.

Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf:

Umsatzentwicklung

Betriebsergebnis und

Branchenentwicklung.

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Jahresüberschuss pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und Cashflow herangezogen.

Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut eingeschätzt.

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist gut.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel, kurzfristige Forderungen und das Warenlager gedeckt.

Chancen- und Risikobericht

Risikomanagementziele und -Methoden, Absicherung von Transaktionen

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Es sind auch zukünftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Das Unternehmen hat Guthaben bei Kreditinstituten und kann bei Bedarf auf ausreichende freie Betriebsmittel zurückgreifen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist es, die Gesellschaft gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern.

Bei dem Finanzierungsmanagement verfolgt die Gesellschaft, wie in den vergangenen Jahren, eine konservative Risikopolitik. Vorhandene Geldüberschüsse werden konservativ auf Festgeldkonten angelegt, jegliche spekulative Geldanlage wird seitens der Geschäftsführung streng vermieden.

Wesentliche Risiken

Allgemeiner Risikobericht

Die konjunkturellen und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen sind für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung. Die zukünftigen Chancen und Risiken der Gesellschaft stehen im Einklang mit der allgemeinen Branchenlage des Metallhandels. Die vom jeweiligen Börsenkurs abhängigen Metallpreise sowie der US$-Wechselkurs haben zusätzlichen Einfluss auf die langfristige Unter-nehmensentwicklung und Risiken des Unternehmens.

Spezieller Risikobericht

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, welcher permanent an die aktuellen Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Die Liquidität der Gesellschaft ist gut und sichert den Fortbestand des Unternehmens bis auf Weiteres ab. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen getilgt. Ausfallrisiken sind derzeit nicht absehbar. Weitere sonstige konkrete Risiken der Gesellschaft, die im Lagebericht zu erwähnen wären, bestehen nicht.

Wesentliche Chancen

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Die Auftragslage ist gleichbleibend gut. Auf Grund der Auftragsbücher ist die Auslastung des Betriebes für die Zukunft gesichert. Die voraussichtliche Entwicklung kann auf Grund der letzten betriebswirtschaftlichen Auswertung als zufriedenstellend bezeichnet werden.

Prognosebericht

Die Aussichten für 2024 sind negativ.

Die Unsicherheit, die durch geopolitische Konflikte verursacht wird, kann auch mittelständische Unternehmen dazu veranlassen, vorsichtiger zu agieren und Investitionen zurückzuhalten, was sich negativ auf die Unternehmensleistung auswirkt.

Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 geht von leicht rückläufigen Umsätzen und mit dem einhergehend mit einem leicht rückläufigen Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr aus.

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität der Firma ALKU GmbH bestehen keine erkennbaren Risiken, die die Entwicklung beeinträchtigen oder den Bestand gefährden könnten.

 

Maxhütte-Haidhof, den 10.07.2024

Matthias Lang, Geschäftsführer

Hermann Bindig, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss und Lagebericht handelt es sich um eine nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem vollständigen Lagebericht wurde vom Abschlussprüfer ein Bestätigungsvermerk erteilt mit folgendem Wortlaut:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ALKU GmbH, Maxhütte-Haidhof

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der ALKU GmbH, Maxhütte-Haidhof, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ALKU GmbH, Maxhütte-Haidhof, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Straubing, 10.07.2024

Prof. Dr. Hanns R. Skopp, Wirtschaftsprüfer

Weitere Angaben

Datum der Feststellung des JA für die Offenlegung

Der Jahresabschluss wurde am 26.07.2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Durch die Gesellschafterversammlung wurde am 26.07.2024 folgender Beschluss gefasst:

Der gesamte im Geschäftsjahr entstandene Jahresüberschuss wurd auf neue Rechnung vorgetragen.

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