LANDIE GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Agnes Geigl seit 20.1.2021 | Prokura |
Hermann Bindig seit 20.1.2021 | Geschäftsführer |
geb.Lang, Mariella Gratzl seit 30.6.2011 | Geschäftsführer |
Matthias Rupert Lang seit 9.1.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALKU GmbHMaxhütte-HaidhofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Handelsbilanz zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
AnhangAllgemeine Angaben Die ALKU GmbH hat ihren Sitz in Maxhütte-Haidhof und ist eingetragen in das Handelsregister beim Registergericht Amberg unter der Registernummer HRB 2737. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden nur bei der Erstellung des Anhangs in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrunde liegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden unverändert fortgeführt soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. So werden seitens der Gesellschaft erfüllte Lieferungen, deren exakte Analysen des Metallgehaltes und / oder deren Preise hierfür zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht endgültig vorliegen (UWB) vorsichtig mit den Einkaufspreisen zuzüglich anteiliger Frachtkosten (Schätzgröße) bewertet. Sobald die jeweilige Analyse vorliegt und die Preise fixiert sind, wird eine Umbuchung in die ordentlichen Umsatzerlöse vorgenommen. Die Geschäftsleitung geht von der Fortführung des Unternehmens aus (going concern). Gründe, die gegen die Fortführung sprechen, sind nicht erkennbar. Anlagespiegel zum 31.12.2023
Angaben zur Bilanz Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. Die in den Vorjahren entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwerte sind bereits vollständig abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen sind planmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Die Nutzungsdauer wurde anhand der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen ermittelt. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 800,00 EUR wurde auch in der Handelsbilanz vom Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und im Jahr der Anschaffung zugleich ein Abgang unterstellt. Die Warenbestände wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde gem. § 240 Abs. 3 HGB ein Festwert angesetzt. Angaben gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB sind nicht erforderlich, da keine wesentlichen Bewertungsunterschiede bestehen. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von 47.624,59 EUR eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettobetrages vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Beträge, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Es handelt sich dabei um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen werden, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Ertrag erfasst wurden. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bilanz wurde nach teilweiser Ergebnisverwendung aufgestellt. Der im Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag beträgt 1.375.496,17 EUR (i. V. 2.281.886,75 EUR). Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Steuerrückstellungen wurden gebildet für erwartete Steuernachzahlungen für das laufende Geschäftsjahr. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten Rückstellungen für Urlaubsansprüche und Überstunden in Höhe von 118.615 EUR, sonstige Personalkosten in Höhe von 61.000 EUR, Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 62.500 EUR, unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung in Höhe von 30.577 EUR und ausstehende Rechnungen in Höhe von 100.000 EUR. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von 178.750,00 EUR eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen besteht der übliche Eigentumsvorbehalt. Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 1.954.041,04 EUR werden durch eine Bankbürgschaft über 1.000.000,00 EUR gesichert. An Stelle der Hinterlegung einer Sicherheitsleistung wurden weitere Bankbürgschaften über 88.406,50 EUR gewährt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag wurden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, mit dem Nennbetrag als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Angaben zur GuV In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Schadenersatzleistungen in Höhe von 1.839.735,82 EUR enthalten, welche einen Brand auf dem Betriebsgelände betreffen. Dem gegenüber stehen Aufwendungen zur Schadensbeseitigung und für Instandhaltungen, welche in Höhe von 1.463.834,52 EUR in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind. Die übrigen Beträge wurden für die Anschaffung von Ersatzwirtschaftsgütern und erbrachte Eigenleistung gezahlt. In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 145.576,25 EUR (i. V. 146.765,49 EUR) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Währungsumrechnungsverluste in Höhe von 90,07 EUR (i. V. 4.095,06 EUR). Die in § 285 Nr. 9a HGB verlangten Angaben unterbleiben gemäß § 286 (4) HGB. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Nachzahlungen in Höhe von 147.537,80 EUR für vorangegangene Geschäftsjahre enthalten. Sonstige Angaben Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 32.991,32 EUR sowie Miet- und Pachtverträgen in Höhe von 1.650.000,00 EUR. Leasingverträge bestehen im Wesentlichen für Fahrzeuge, Transportmittel und Büroausstattung. Gegenstand der Miet- und Pachtverträge sind im Wesentlichen Betriebsgrundstücke. Im Jahresdurchschnitt wurden 43 Arbeitnehmer (Vorjahr 43) beschäftigt, davon 12 Angestellte (Vorjahr 11) und 31 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 32). Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse im Sinne eines Avals in Höhe von 1.088.406,50 EUR. Nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 ergaben sich keine besonderen Vorgänge, über die zu berichten wäre. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt: Matthias Lang, Geschäftsführer Hermann Bindig, Geschäftsführer Einzelprokura: Agnes Geigl, Prokuristin Unterschrift der Geschäftsleitung
Maxhütte-Haidhof, den 10.07.2024 Matthias Lang, Geschäftsführer Hermann Bindig, Geschäftsführer LageberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Lage "Die deutsche Wirtschaft ist wie gelähmt. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab: Nicht nur ist dort die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren bereits seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin. In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3 % zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u.a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand. Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5 % zulegen." (Quellenangabe: ifo Konjunkturprognose vom 6. März 2024) Die Firma ALKU GmbH ist Aufkäufer von kupfer- und metallhaltigen Recyclingrohstoffen. Kupferrecycling ist die Grundlage der Versorgungssicherheit von Schlüsselindustrien. "Die deutsche Kupferindustrie verbuchte im ersten Halbjahr 2023 einen Produktionsrückgang von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr auf 673.000 Tonnen. Neben der schwachen Auftragslage macht der Industrie auch die anhaltende Unsicherheit bezüglich verlässlicher Rahmenbedingungen ernsthafte Sorge. Insgesamt setzt sich der Produktionsrückgang in der Kupferindustrie in allen Bereichen weiter fort. Auch die Fertigung von Kupfergusslegierungen ist im ersten Halbjahr 2023 um 31 Prozent auf 11.000 Tonnen eingebrochen. Der bedeutendste Bereich, die Produktion von Walz-, Press- und Ziehprodukten aus Kupfer und Kupferlegierungen, wies in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 mit 347.000 Tonnen ein Minus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau auf." (Quellenangabe: Kupferverband e.V. Presseinformation 29.09.2023) Lage des Unternehmens Allgemein Geschäftsverlauf Die Gesellschaft konnte Umsätze des Vorjahres nicht erreichen, blieb aber in ihrem Prognosebereich. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich aufgrund von Versicherungserstattungen infolge des Brandschadens stark erhöht. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Der Brandschaden vom 22.06.2023 führte zu einem Produktionsausfall. Nach Verrechnung der Zusatzkosten mit den erhaltenen Versicherungserstattungen hat sich das Schadenereignis nicht wesentlich auf das Betriebsergebnis ausgewirkt. Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf:
Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Jahresüberschuss pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und Cashflow herangezogen. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut eingeschätzt. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist gut. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel, kurzfristige Forderungen und das Warenlager gedeckt. Chancen- und Risikobericht Risikomanagementziele und -Methoden, Absicherung von Transaktionen Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Es sind auch zukünftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten. Das Unternehmen hat Guthaben bei Kreditinstituten und kann bei Bedarf auf ausreichende freie Betriebsmittel zurückgreifen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist es, die Gesellschaft gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abzusichern. Bei dem Finanzierungsmanagement verfolgt die Gesellschaft, wie in den vergangenen Jahren, eine konservative Risikopolitik. Vorhandene Geldüberschüsse werden konservativ auf Festgeldkonten angelegt, jegliche spekulative Geldanlage wird seitens der Geschäftsführung streng vermieden. Wesentliche Risiken Allgemeiner Risikobericht Die konjunkturellen und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen sind für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung. Die zukünftigen Chancen und Risiken der Gesellschaft stehen im Einklang mit der allgemeinen Branchenlage des Metallhandels. Die vom jeweiligen Börsenkurs abhängigen Metallpreise sowie der US$-Wechselkurs haben zusätzlichen Einfluss auf die langfristige Unter-nehmensentwicklung und Risiken des Unternehmens. Spezieller Risikobericht Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, welcher permanent an die aktuellen Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die Liquidität der Gesellschaft ist gut und sichert den Fortbestand des Unternehmens bis auf Weiteres ab. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen getilgt. Ausfallrisiken sind derzeit nicht absehbar. Weitere sonstige konkrete Risiken der Gesellschaft, die im Lagebericht zu erwähnen wären, bestehen nicht. Wesentliche Chancen Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Die Auftragslage ist gleichbleibend gut. Auf Grund der Auftragsbücher ist die Auslastung des Betriebes für die Zukunft gesichert. Die voraussichtliche Entwicklung kann auf Grund der letzten betriebswirtschaftlichen Auswertung als zufriedenstellend bezeichnet werden. Prognosebericht Die Aussichten für 2024 sind negativ. Die Unsicherheit, die durch geopolitische Konflikte verursacht wird, kann auch mittelständische Unternehmen dazu veranlassen, vorsichtiger zu agieren und Investitionen zurückzuhalten, was sich negativ auf die Unternehmensleistung auswirkt. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 geht von leicht rückläufigen Umsätzen und mit dem einhergehend mit einem leicht rückläufigen Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr aus. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität der Firma ALKU GmbH bestehen keine erkennbaren Risiken, die die Entwicklung beeinträchtigen oder den Bestand gefährden könnten.
Maxhütte-Haidhof, den 10.07.2024 Matthias Lang, Geschäftsführer Hermann Bindig, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk Bei dem vorstehenden Jahresabschluss und Lagebericht handelt es sich um eine nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem vollständigen Lagebericht wurde vom Abschlussprüfer ein Bestätigungsvermerk erteilt mit folgendem Wortlaut: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ALKU GmbH, Maxhütte-Haidhof Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der ALKU GmbH, Maxhütte-Haidhof, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ALKU GmbH, Maxhütte-Haidhof, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Straubing, 10.07.2024 Prof. Dr. Hanns R. Skopp, Wirtschaftsprüfer Weitere Angaben Datum der Feststellung des JA für die Offenlegung Der Jahresabschluss wurde am 26.07.2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. Beschluss über die ErgebnisverwendungDurch die Gesellschafterversammlung wurde am 26.07.2024 folgender Beschluss gefasst: Der gesamte im Geschäftsjahr entstandene Jahresüberschuss wurd auf neue Rechnung vorgetragen. |
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