rola Security Solutions GmbHLiquidiert
46047 Oberhausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Günzel seit 16.5.2014 | Geschäftsführer |
Stefan Josef Fischer seit 15.6.2005 | Geschäftsführer |
Dirk Linneman seit 3.9.2003 | Prokura |
Henrike Kattein seit 3.9.2003 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
rola Security Solutions GmbHOberhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012LageberichtI. Darstellung der Produkt- und Marktsituation Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2012 nur leicht gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,7% höher als im Vorjahr. Die Konjunkturlage hat jedoch keinen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der rola Security Solutions GmbH,da die Gesellschaft ist in einem weitgehend konjunkturunabhängigen Nischenmarkt tätig ist. rola Security Solutions GmbH ist ein Softwaresystemhaus und ist spezialisiert auf Lösungen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Kunden sind nahezu ausschließlich Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern aus den Bereichen Polizei, Militär und Nachrichtendienste. Darüber hinaus sind die Lösungen auch bei Finanzbehörden sowie bei Großunternehmen in den Bereichen Konzernsicherheit und Compliance im Einsatz. Schwerpunkt der Tätigkeit ist die Erstellung von Software für die Bekämpfung von kriminellen Phänomenen, z.B. in den Bereichen Organisierte Kriminalität, Wirtschaftskriminalität, politisch motivierte Kriminalität oder Lösungen zur Terrorismusbekämpfung. Neben der Softwareentwicklung werden auch Produkte anderer Hersteller vertrieben mit denen rola Security Solutions GmbH ein international aufgestelltes Partnernetzwerk bildet. rola Security Solutions GmbH verfügt über eine umfangreiche Produktfamilie für Security Lösungen, die auf der selbst entwickelten Software-Plattform rsFrame® basiert. Hierbei handelt es sich um ein technisches und fachliches Rahmen-Gerüst für unterschiedliche anwendungsbereichs-bezogene Produkte. Zurzeit sind sechs unterschiedliche Ausprägungen im Einsatz. rsCASE® für die vernetzte Fallbearbeitung bei Polizeibehörden, rsEvid® für die revisionssichere Asservatenverwaltung, rsINPOS® für die polizeiliche Vorgangsbearbeitung, rsIntCent® für die militärische Aufklärung, nachrichtendienstliche Informationsgewinnung und Lagebilderstellung, rsCIRS® für das weltweite Incident-Reporting in Großunternehmen sowie rsTAX®, dass im Bereich der Steuerfahndung eingesetzt wird. Ungeachtet sieben erfolgreicher internationaler Installationen, war die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2012 überwiegend im Inland tätig II. Darstellung der Lage und der wirtschaftlichen Verhältnisse 1. Ertragslage Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2012 war zufriedenstellend. Die betriebliche Gesamtleistung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.843 T€. Der Rohgewinn stieg um 3.525 T€ auf 15.456 T€. Der Materialeinsatz hat sich um 1.681 T€ reduziert. Der Großauftrag des Vorjahres ist erfolgreich abgewickelt. Kosten für zusätzlichen Einkauf von Fremdsoftware sowie die Inanspruchnahme von Fremdleistungen sind deutlich zurück gegangen. Die übrigen Kosten blieben relativ konstant gegenüber dem Vorjahr. Das Jahresergebnis nach Steuern ist von 2.247 T€ auf 4.403 T€ gestiegen. 2. Wirtschaftliche Verhältnisse Die Bilanzstruktur zeigt folgende Entwicklung: Entwicklung der Vermögenslage:
Entwicklung der Kapitalstruktur:
Der Forderungsbestand ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken. Die flüssigen Mittel sind um 10 % gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt 54,3 %. Die Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres sehr gut. Die rola Security Solutions GmbH war stets in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Der Cashflow stellt sich wie folgt dar:
III. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Veränderungen an der Marktsituation sind, wie bereits im Geschäftsjahr 2012, auch für das Geschäftsjahr 2013 und die nähere Zukunft nicht zu erwarten. Im Geschäftsjahr 2013 erfolgt die intensive Weiterentwicklung der eigenen Software, um weitere Bereiche bei öffentlichen Auftraggebern zu erschließen. Hier richtet sich das Augenmerk auf den Bereich der polizeilichen Vorgangsbearbeitungssysteme (VBS). Ein wichtiger Aspekt der kontinuierlichen Unternehmensentwicklung ist auch darin zu sehen, dass alle Gesellschafter des Unternehmens wichtige Leitungsfunktionen ausüben. Die Auftragslage war bereits zu Beginn des Jahres 2013 zufriedenstellend. Die Geschäftsführung erwartet daher auch für das Jahr 2013 eine weitere moderate Umsatzsteigerung. rola Security Solutions GmbH rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2013 mit einem zum Jahr 2012 steigenden Ergebnis. IV. Sonstige Angaben Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 289 Absatz 2 Nr.1 HGB sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Nach Einschätzung der Geschäftsführung sind derzeit keine besonderen Risiken erkennbar, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben oder die den Fortbestand des Unternehmens in Frage stellen könnten.
Oberhausen, 15.02.2013 rola Security Solutions GmbH Dr. Jörg Kattein, Geschäftsführer Dr. Stefan Fischer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangA. Vorbemerkung Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31.12.2012 entspricht den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Für die Gliederung und Bewertung werden die handelsrechtlichen Vorschriften beachtet, ergänzend hierzu werden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages beachtet. Es werden die Gliederungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt. Bilanzsteuerliche Vorschriften wurden ebenfalls berücksichtigt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze I. Anlagevermögen Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den als Anlage beigefügten Anlagespiegel verwiesen. Die Zugänge zum Anlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Wirtschaftsgüter werden linear entsprechend der nach steuerlichen Grundsätzen ermittelten Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 150,00 € werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Für ab dem Kalenderjahr 2010 angeschafften Wirtschaftsgüter wird § 6 Abs.2 i. V. m. § 52 Abs.16 Satz 14 EStG angewandt. II. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Wertberichtigungen waren nicht notwendig. III. Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1. Rückstellungen Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 HGB. Als versicherungsmathematische Methode wurde die sogenannte "projected unit credit method" angewandt. Der Berechnung für den Erfüllungsbetrag liegen das vertragliche Pensionierungsalter sowie ein Rententrend gem. § 16 Abs. 1 Betr.AVG in Höhe von 1,75 % zu Grunde. Der Rechnungszins beträgt 5,04 % und beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz. Als Rechnungsgrundlagen dienten die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden die Vermögensgegenstände, die ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, nicht auf der Aktivseite der Bilanz angesetzt, sondern mit diesen Schulden verrechnet. Hierbei handelt es sich um Wertpapiere mit Anschaffungskosten in Höhe von EUR 244.228. Die mit der Pensionsrückstellung verrechneten Wertpapiere sind mit dem Teilwert (EUR 251.248) gemäß Depotauszug der verwaltenden Bank zum 31.12.2012 angesetzt. Die Aufwendungen und Erträge im Zusammenhang mit der Pensionsrückstellung wurden nicht verrechnet. Die Aufwendungen aus der Anpassung zum 01.01.2010 an die Vorschriften des BilMoG betrugen insgesamt EUR 28.413 und werden über 15 Jahre verteilt. Der Aufwand im Jahre 2012 beträgt EUR 1.894 und ist unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen. Der am Bilanzstichtag noch nicht gebuchte Aufwand beträgt EUR 22.731. Die anderen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie werden jeweils in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der Risiken und möglichen Verpflichtungen erforderlich sein wird. 2. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Angaben zur Bilanz I. Immaterielle und materielle Vermögensgegenstände Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um EDV-Software sowie Lizenzen. II. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen sind ausnahmslos innerhalb eines Jahres fällig. III. Rückstellungen/Verbindlichkeiten In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Posten enthalten:
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und nicht besichert. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsätze wurden durch die Herstellung, den Verkauf und die Wartung von Software für sicherheitsrelevante Anwendungen erzielt. Die Gesellschaft ist überwiegend im Inland tätig. E. Sonstige Anhangvorschriften gemäß § 285 ff HGB I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus Bürgschaften i. H. v. 45 T€. Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingvermögen in Höhe von 489.113,54 €. Davon sind im Jahre 2013 fällig 369.089,38 €. II. Steuern vom Einkommen und Ertrag gemäß § 285 Nr. 6 HGB Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 2.255 T€ belastet. III. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer gemäß § 285 Nr. 7 HGB Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2012 im Schnitt 92 Mitarbeiter (Vorjahr: 90). IV. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans gemäß § 285 Nr. 9 und 10 HGB Die Gesellschaft macht von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren Dr. Jörg Kattein, Diplom-Physiker, Essen, und Dr. Stefan Fischer, Diplom- Kaufmann, Köln. Die in der Bilanz ausgewiesene Pensionsrückstellung betrifft ausschließlich die Pensionszusage gegenüber dem Geschäftsführer Herrn Dr. Jörg Kattein. Der Aufwand des Geschäftsjahres hierfür betrug 12.105 T€. V. Aufwendungen für Abschlussprüfer gemäß § 285 Nr. 17 HGB Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2012 berechnete Gesamthonorar beträgt 8.000 € und entfällt ausschließlich auf die Abschlussprüfungsleistungen. VI. Bilanzaufstellung nach Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 4.403.305,90 € in den Gewinnvortrag einzustellen. Der Bilanzgewinn beträgt 4.406.628,29 € und wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Oberhausen, den 15.02.2013 rola Security Solutions GmbH Dr. Jörg Kattein, Geschäftsführer Dr. Stefan Fischer, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.02.2013 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der rola Security Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 27. Februar 2013 Kunz
& Bauer GmbH
Dipl.-Kff. Ernestine Kunz, Wirtschaftsprüferin |
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