Bitumen Logistik Leuna Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bettina Kalbitz seit 24.10.2024 | Geschäftsführer |
Ray Seifert seit 1.2.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 67.90% | |
BVH Bitumen - Vertrieb und Handel GmbHEigenbeteiligung | 32.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.10% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BVH Bitumen - Vertrieb und Handel GmbHLeunaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäftsbericht der BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH zum 31.12.2023 Allgemeines Die BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH hat ihren Sitz in 06237 Leuna, Uferstraße 8 und ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer HRB 10739 eingetragen. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens umfasst die folgenden Bereiche: Die Beratung von Firmen und Behörden über den Einsatz von Baustoffen, Asphalt, bitumenhaltigen Stoffen sowie Handel mit Baustoffen, Bitumen, Asphalt, bitumenhaltigen Stoffen und Baumaschinen. Auch im Jahr 2023 verkaufte die BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH ihre Produkte ausschließlich an Geschäftskunden, insbesondere gewerbliche Endkunden. 1. Branchensituation Die BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH agiert in stabilen, aber nicht wachstumsstarken Märkten. Die Nachfrage ist durch nachhaltige und wiederkehrende Bedarfe geprägt. Im Jahr 2023 waren die Rohstoffpreise weiterhin hoch, was zu einer Herausforderung für die gesamte Branche wurde. Dennoch konnten die gestiegenen Kosten erfolgreich an die Kunden weitergegeben werden. 2. Gesamtwirtschaftliche Lage und Unternehmensumfeld Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im Jahr 2023 um 0,3 % zurück, wie von der KfW prognostiziert. Die hohen Energiekosten, die anhaltenden globalen Lieferkettenprobleme und die geopolitischen Spannungen blieben bedeutende Belastungsfaktoren. Dennoch zeigte die Bauwirtschaft, insbesondere der Verkehrswege- und Infrastrukturbau, eine resiliente Entwicklung. 3. Umsatzentwicklung und Auftragslage Der Umsatz der BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH stieg im Jahr 2023 auf 101,9 Millionen Euro, was einer Steigerung von 4,4 % im Vergleich zu 2022 entspricht. Dieser Anstieg resultierte sowohl aus einer Erhöhung der Verkaufspreise als auch aus einer größeren Liefertiefe bei Stammkunden und der Akquise neuer Projekte. 4. Angaben zum Produktprogramm Für den Markt in Dänemark wurde ein Joint Venture (Bitumen Danmark A/S) gegründet, an dem die BVH GmbH einen Anteil von 52,5 % hält. Dieses neue Joint Venture wird nicht nur den dänischen, sondern den gesamten skandinavischen Markt bearbeiten. Hier besteht erhebliches Wachstumspotenzial, unter anderem durch kundenspezifisch maßgeschneiderte Logistiklösungen. 5. Materialwirtschaft / Beschaffung Das Warenlager der BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH wurde zum Ende des Geschäftsjahres um 30 % auf 2,47 Millionen Euro erhöht. Durch eine strategisch ausgerichtete Beschaffungspolitik konnten Preiserhöhungen zumindest begrenzt und die Lieferfähigkeit langfristig sichergestellt werden. Die Lagerkapazitäten wurden im Geschäftsjahr 2023 durch zusätzliche Anmietung von Lagerflächen bei professionellen Dienstleistern ausgebaut. 6. Investitionen Das Jahr 2023 kennzeichnete sich durch eine geringe Investitionstätigkeit. Die Investitionen beliefen sich auf ein Minimum, wobei der Fokus auf der Optimierung vorhandener Ressourcen lag. Größere Investitionen wurden auf die kommenden Jahre verschoben. 7. Finanzierungsmaßnahmen Alle Investitionen und laufenden Kosten wurden aus Eigenmitteln finanziert. Die Eigenkapitalquote konnte durch das positive Jahresergebnis von 2,42 Millionen Euro gestärkt werden. 8. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Es wurden keine weiteren wesentlichen Vorgänge berichtet. 9. Vermögenslage Die Bilanzsumme der BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH stieg im Geschäftsjahr 2023 um 29 % auf 11,73 Millionen Euro. Die Gründe für diesen Anstieg liegen zu großen Teilen bei den Zugängen zum Umlaufvermögen im Rahmen der Bestandserhöhung. Im Interesse einer sehr hohen Lieferfähigkeit wurden die Lagerbestände um 30 % erhöht. 10. Finanzlage Der operative Cashflow zeigte eine deutliche Verbesserung. Die Forderungslaufzeiten blieben stabil, und die Liquiditätslage war durchweg positiv. Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit und der Lagerbestände erfolgt ausschließlich aus Eigenkapital. 11. Ertragslage Die Rohertragsmarge konnte dank der Weitergabe von Preissteigerungen und optimierter Produktionsprozesse gesteigert werden. Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr um 150 %. Dies führte zu einem Jahresüberschuss von 2,42 Millionen Euro. 12. Finanzielle / nichtfinanzielle Leistungsindikatoren An der Finanzlage der BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH hat sich auch im Jahr 2023 nichts geändert. Auch 2023 waren die Commerzbank AG, die Postbank und die Oberbank die Hausbanken und Partner der BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH. Die Eigenkapitalquote betrug am Ende des Berichtsjahres rund 75 %. 13. Voraussichtliche gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Situation Die konjunkturelle Prognose der KfW für Deutschland im Jahr 2024 ist leicht positiv, mit einem prognostizierten BIP-Wachstum von 0,5 %. Trotz anhaltender Unsicherheiten bei Energiekosten und Lieferketten bleibt die Bauwirtschaft eine wichtige Branche mit stabiler Nachfrage. Die BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH strebt an, ihre Marktanteile in den bestehenden Märkten zu sichern und ihre Position in Nordeuropa weiter auszubauen. 14. Voraussichtliche Entwicklung im Unternehmensumfeld Es ist davon auszugehen, dass das Unternehmensumfeld auch im Jahr 2024 durch moderate Herausforderungen geprägt sein wird. Die BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH setzt auf Innovationen und strategische Partnerschaften, um Wachstumschancen zu nutzen. 15. Voraussichtliche Entwicklung im Beschaffungs- und Produktionsbereich Die Preise von Rohstoffen stellen auch im Geschäftsjahr 2024 ein wirtschaftliches Risiko dar. Es wird jedoch erwartet, dass sich die Preissteigerungen abschwächen und die Verfügbarkeit von Rohstoffen stabil bleibt. Engpässe werden nicht erwartet. 16. Voraussichtliche Entwicklung im Absatzbereich Für 2024 wird ein Umsatzwachstum von 3 bis 5 % prognostiziert. Das neu gegründete Joint Venture Bitumen Danmark A/S wird voraussichtlich einen wichtigen Beitrag zur Erschließung neuer Märkte leisten. 17. Voraussichtliche Entwicklung im Investitions- und Finanzierungsbereich Im Geschäftsjahr 2024 sind keine wesentlichen Investitionen geplant. Der Fokus liegt auf der Steigerung der operativen Effizienz und der Weiterentwicklung des Joint Ventures. 18. Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken Die BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH vertreibt Rohstoffe für die Bauindustrie und ist somit stark vom allgemeinen deutschen und europäischen Konjunkturverlauf abhängig. Chancen bestehen insbesondere durch die Expansion in neue Märkte und die Optimierung bestehender Geschäftsprozesse. 19. Branchenspezifische Chancen und Risiken Die Chancen, aber auch die Risiken im Geschäftsjahr 2024 stehen in Abhängigkeit der konjunkturellen Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschland und von den von der Politik gesetzten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. 20. Chancen und Risiken im Unternehmensumfeld Die Chancen und Risiken im Unternehmensumfeld gelten analog den vorgenannten Punkten. 21. Chancen und Risiken im Beschaffungsbereich Es wird erwartet, dass sich der Preis- und Kostendruck bei Rohstoffen moderat abschwächt. Lieferengpässe sind voraussichtlich nicht zu erwarten. 22. Chancen und Risiken im Produktionsbereich Durch Tolling-Verträge mit verschiedenen Partnern in Deutschland und Europa ist die BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH breit aufgestellt. Lokale Engpässe können durch Produktion an anderen Standorten substituiert werden. 23. Chancen und Risiken im Absatzbereich Das neu gegründete Joint Venture Bitumen Danmark A/S bietet erhebliche Potenziale für Wachstum in Skandinavien. Gleichzeitig besteht weiterhin eine starke Abhängigkeit von konjunkturellen Entwicklungen. 24. Chancen und Risiken im Investitions- und Finanzierungsbereich Die vollständige Eigenfinanzierung der Geschäftstätigkeit und die restriktive Ausschüttungspolitik bieten Stabilität. Finanzierungsprobleme sind nicht zu erwarten. 25. Rechtliche Bestandsgefährdungen Es bestehen weder Risiken durch Rechtsprozesse oder Schadensersatzforderungen noch durch auslaufende Lizenzverträge und Umweltauflagen. 26. Sonstige Risiken mit Einfluss auf VFE-Lage Es bestehen keine derartigen Risiken. 27. Risikomanagementziele und -methoden (§ 289 Abs. 2 Nr. 1a und Nr. 1b HGB) Im Rahmen des nach DIN ISO 9001 zertifizierten Qualitätsmanagementsystems der BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH werden regelmäßige Risikoanalysen durchgeführt. 28. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Durch ein gut organisiertes Forderungsmanagement bestehen in der Geschäftstätigkeit der BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH keine nennenswerten Ausfallrisiken. 29. Forschung und Entwicklung Die BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH betreibt Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ausschließlich im Rahmen von Produkt- und Prozessverbesserungen der Produktion von polymermodifiziertem Bitumen. 30. Schlussbemerkung Die BVH Bitumen Vertrieb und Handel GmbH blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds konnten wesentliche Fortschritte erzielt werden. Mit einer klaren strategischen Ausrichtung ist das Unternehmen gut positioniert, um die Herausforderungen des kommenden Jahres zu meistern. BilanzAktiva
Angaben unter der Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die unsaldierten Pensionsrückstellungen betragen 193.361,00 EUR (Vorjahr 183.974,00 EUR). Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.000,00 EUR (Vorjahr: 1.000,00 EUR). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 481.627,08 EUR (Vorjahr: 531.581,10 EUR). Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 3.565,00 EUR (Vorjahr: 15.256,00 EUR). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 3.565,00 EUR. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 23.381,31 EUR (Vorjahr: 2.714,90 EUR). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Erträge in Höhe von 5.573,47 EUR (Vorjahr: 637,59 EUR). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Herr Lutz Jürgen Kalbitz ist zum 28.07.2023 (Eintragung HRG) als Geschäftsführer ausgeschieden. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.423.659,62 EUR. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 600.000,00 EUR vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 1.823.659,62 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Leuna, den 10.01.2025 gez. Ray Seifert, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.01.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BVH Bitumen - Vertrieb und Handel GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BVH Bitumen - Vertrieb und Handel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BVH Bitumen - Vertrieb und Handel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bautzen, den 20.01.2025 REANDA
AMC GmbH
gez. Prof. Dr. Robert Lehleiter, Wirtschaftsprüfer |
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