Undercover Brandpool GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Moritz Duschel seit 9.7.2025 | Geschäftsführer |
Norberet Weber seit 22.4.2015 | Prokura |
Uwe Weiler seit 22.4.2015 | Geschäftsführer |
Michael Fortdran seit 28.2.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Michael Fordran | 27.68% |
| 15.43% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.01% | |
Undercover Brandpool GmbHEigenbeteiligung | 5.88% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Undercover GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024OffenlegungLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24Undercover GmbH, NürnbergI. Grundlagen des Unternehmens Die Undercover GmbH wurde im Januar 2001 gegründet. Seit Januar 2015 ist die Simba-Dickie-Group GmbH an der Undercover GmbH beteiligt. Die Undercover GmbH ist auf europäischer Ebene ein führender Anbieter von Schulbedarf und Schultaschen für Vorschule, Grundschule und weiterführenden Schulen. Zum Markenportfolio gehören die hochwertigen und trendigen Schulranzen und Schulrucksäcke der Marken "Scout", "DerDieDas", "Scooli" und "neoxx". Zudem bietet die Undercover GmbH ein vielfältiges Sortiment rund um Schule, Kreativität und Lifestyle mit beliebten Charakteren. Das umfangreiche Lizenzportfolio umfasst bekannte Brands von Disney, Warner, Universal & Co. Seit Mai 2024 ist die Undercover GmbH von der Simba-Dickie-Group GmbH mit der Produktentwicklung, Vermarktung und dem Vertrieb der Produktlinien von "Scout", "DerDieDas" und "4You" betraut. Die Hauptabsatzmärkte im Geschäftsjahr 2023/2024 waren Deutschland, Österreich, Schweiz, Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark und Benelux. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der deutschen Volkswirtschaft im vergangenen Jahr preisbereinigt um 0,2 % zurückgegangen ist, erwartet der Sachverständigenrat für dieses Jahr nur ein geringes BIP-Wachstum von 0,2 %. Allerdings ist davon auszugehen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf etwas an Fahrt gewinnt. So dürften die Inflation zurückgehen und die Nominallöhne steigen, sodass ein anhaltendes Wachstum der Realeinkommen im Verlauf des Jahres 2024 zu einer moderaten Belebung der privaten Konsumausgaben führt. Im Jahr 2025 ist darüber hinaus damit zu rechnen, dass die Investitionen das Wachstum stützen und die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 % wachsen dürfte. Die Verbraucherpreisinflation in Deutschland hat sich weiter verlangsamt. Vor allem die Energie- und Importpreise sind deutlich gesunken, und die Geldpolitik wirkt restriktiv auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Der Sachverständigenrat rechnet beim nationalen Verbraucherpreisindex in den Jahren 2024 und 2025 mit Steigerungsraten von 2,4 % bzw. 2,1 %, nachdem die Inflation im vergangenen Jahr noch bei 5,9 % lag. Der erhöhte heimische Preisdruck infolge gestiegener Arbeitskosten verhindert allerdings eine schnellere Normalisierung der Inflationsraten. Bei der Kerninflation ist mit Raten von 3,0 % im Jahr 2024 und 2,4 % im Jahr 2025 zu rechnen. Die Inflation im Euro-Raum ist ebenfalls deutlich zurückgegangen. Damit dürften sich die Finanzierungsbedingungen im Prognosehorizont verbessern. Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Sollte sich der Rückgang der Inflation im Euro-Raum am aktuellen Rand verlangsamen, könnte dies die Europäische Zentralbank (EZB) veranlassen, die ersten Leitzinssenkungen zu verschieben. Gleichzeitig könnten bei der Planung der öffentlichen Haushalte zusätzliche Konsolidierungen für das Jahr 2025 notwendig sein. In beiden Fällen dürfte sich die wirtschaftliche Erholung erneut verzögern, nicht zuletzt, da ein weiterer Anstieg der wirtschaftlichen Unsicherheit das Investitionsklima zusätzlich belasten dürfte.1) PBS Markenindustrie Laut dem Verband der PBS-Markenindustrie verdeutlichen die aktuellen GfK-Zahlen die Herausforderungen der Branche. Obwohl die PBS-Markenindustrie 2023 einen leichten Umsatzzuwachs von 4,0 % verzeichnen konnte, gingen die Absatzzahlen um 4,7 % zurück. Diese Tendenz setzte sich im ersten Quartal 2024 abgeschwächt fort: Die Handelszahlen zeigen einen Umsatzanstieg von 1,1 %, während der Absatz weiter um 2,2 % sank.2) 1) Quelle: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fruehjahrsgutachten-2024.html 2) Quelle: https://www.pbsreport.de/?nid=67391 Laut Statistischen Bundesamt wurden 2023/2024 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen rund 11,2 Millionen Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie an Schulen des Gesundheitswesens unterrichtet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind das 1,0 % oder 107.000 Schülerinnen und Schüler mehr als im Schuljahr 2022/2023. Damit stieg die Schülerzahl bereits im zweiten Jahr in Folge. Der Anstieg ist auch im laufenden Schuljahr vor allem auf die Zuwanderung aus dem Ausland zurückzuführen: Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in der relevanten Altersgruppe (5 bis 19 Jahre) war zum Jahresende 2022 insgesamt um 4 % höher als Ende 2021. Die Zahl der ausländischen Personen in dieser Altersgruppe nahm in diesem Zeitraum sogar um 27 % zu. Ein Teil dieser Kinder und Jugendlichen ist bereits im Schuljahr 2022/2023 in das Schulsystem aufgenommen worden.3) In dem Schuljahr 2023/2024 wurden in Deutschland so viele Kinder eingeschult wie seit 20 Jahren nicht mehr: 830 600 Kinder haben zu Beginn des laufenden Schuljahres 2023/2024 laut dem Statistischen Bundesamt mit der Schule begonnen. Das waren rund 17.000 oder 2,1 % mehr Schulanfängerinnen und -anfänger als im Vorjahr. Die Zahl der Einschulungen ist dabei im Vergleich zum Vorjahr in nahezu allen Bundesländern gestiegen. Die größten Anstiege gab es in Baden-Württemberg (+ 6,9 %) und im Saarland (+ 6,0 %). Zuletzt wurden im Schuljahr 2003/2004 mehr Kinder eingeschult (843 800). Für das Schuljahr 2024/2025 liegen noch keine aussagekräftigen Zahlen vor, aber es wird mit einer ähnlichen Entwicklung gerechnet.4) 3) Quelle: https://www.destatis.de/Pressemitteilung Nr.101 vom 14.03.2024 4) Quelle: https://www.destatis.de/Pressemitteilung Nr.435 vom 13.11.2023 2. Geschäftsverlauf Das Wachstum des Vorjahres konnte im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht fortgeführt werden. Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum überaus erfolgreichen Vorjahr reduziert, liegen jedoch deutlich über dem Niveau von 2021/2022. Wie bereits in den Vorjahren werden die Umsatzerlöse größtenteils mit den Lizenzen von Walt Disney Universal, Warner Bros, Mattel, Hasbro Viacom und anderen Lizenzpartnern erzielt. Zu Beginn des Jahres 2024 hat die Simba-Dickie-Group die Marke "Scout" und "DerDieDas" von der Steinmann-Gruppe erworben. Die Undercover GmbH hat in diesem Zusammenhang einen Großteil der Vorräte der Steinmann-Gruppe im April 2024 übernommen. 3. Darstellung der Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023/2024 sind zum Vergleichszeitraum 2022/2023 um 10,6 % gesunken. Korrespondierend, jedoch überproportional reduzierte sich der Materialaufwand um 20,0 %. Im Geschäftsjahr 2023/2024 hat die Gesellschaft damit ein gegenüber dem Vorjahr erhöhtes Rohergebnis in Höhe von TEUR 11.153 (+39,7 %) erwirtschaftet. Der Personalaufwand hat sich dabei gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.166 (+19,0 %) erhöht. Die Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2023/2024 bei der Undercover GmbH entwickelte sich wie folgt:
Der Aufwand für den Warenbezug im Jahr 2023/2024 hat sich aufgrund der Währungskursentwicklung überproportional um rd. 26,3 % reduziert. Es wurden im Vergleich zum Vorjahr geringere Währungskursgewinne realisiert, aber auch geringere Währungskursverluste mit einem dennoch insgesamt positiven Ergebniseffekt von rd. EUR 0,2 Mio. erzielt. Die Verwaltungskosten sind im Vergleich zum Vorjahr um rd. EUR 0,2 Mio gestiegen. Die Vertriebsaufwendungen haben sich unterproportional zur Entwicklung der Umsatzerlöse um rd. EUR 0,3 Mio. bzw. 4,0 % aufgrund gesunkener Lizenz- und Logistikkosten reduziert. Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich überproportional zur Entwicklung der Umsatzerlöse entwickelt. So reduzierten sich die übrigen Aufwendungen um rd. EUR 0,5 Mio. bzw. 74,5 %, v.a. aufgrund der Verminderung der Kursverluste. In Summe konnte im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr ein erhöhtes Jahresergebnis erzielt werden. Der Ertragsteueraufwand hat sich vor allem aufgrund der abweichenden steuerlichen Behandlung von Währungseffekten um TEUR 13 reduziert. Insgesamt wurde ein um TEUR 372 erhöhter Jahresüberschuss von TEUR 1.002 im Geschäftsjahr 2023/2024 erwirtschaftet. Maßgeblich für diesen Anstieg ist die Reduzierung des Materialaufwandes und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch die Realisation von geplanten Kosteneinsparungen. Im Geschäftsjahr 2023/2024 konnte die Ertragssituation gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. b) Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen. Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag TEUR 16.184 und liegt damit um TEUR 1.636 über dem Vorjahr. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Übernahme wesentlicher Teile des Vorratsvermögens der Steinmann-Gruppe im April 2024. Dadurch hat sich der Vorratsbestand um TEUR 1.207 erhöht und beträgt zum Stichtag TEUR 8.423. Damit einher ging ein Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 269 durch die entstandenen Vorsteuererstattungsansprüche. Die Gesellschaft weist aufgrund der im Vergleich zum Anstieg des Eigenkapitals proportional weniger stark angestiegenen Bilanzsumme zum Bilanzstichtag 30. April 2024 eine leicht erhöhte Eigenkapitalquote von 53,2 % (Vorjahr 52,3 %) aus. Die Finanzierung der Gesellschaft ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Eigenkapitalquoten in dieser Größenordnung sind in der Branche eher die Ausnahme. Neben dem Eigenkapital in Höhe von TEUR 8.608 steht der Gesellschaft ein ausreichender Finanzrahmen bei der Hausbank zur Verfügung. Zur Unternehmenssteuerung ziehen wir die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Rohergebnis und den operativen Cashflow heran. Im Geschäftsjahr 2023/2024 hat sich der Leistungsindikator Umsatzerlöse entsprechend dem abgeschwächtem Geschäftsverlauf negativ gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entwickelt, entgegen der Prognose für das Geschäftsjahr. Das Rohergebnis konnte dagegen gegenüber der Prognose verbessert werden. Der operative Cashflow hat sich trotz der negativen Wirkung der erhöhten Vorratsbestände bei gleichzeitig erhöhtem Jahresergebnis positiv entwickelt, da zum Stichtag den erhöhten Vorratsbeständen erhöhte Verbindlichkeiten gegenüberstanden. Der operative Cashflow hat demnach die Prognose erfüllt. Der Geschäftsverlauf übertraf mit dem gegenüber dem Vorjahr verbesserten Jahresergebnisses insgesamt unsere Erwartungen gemäß der Unternehmensplanung 2023/2024. Durch Optimierungen der Kostenstruktur und die zielgerichtete Vermarktung unserer Marken und neuer Lizenzen sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Durch unsere hohe Eigenkapitalquote und die solide Ausstattung an Finanzmitteln sowie die breite Kundenbasis, unser Produktportfolio, der Erweiterung unseres Markenportfolio mit "Scout" und "DerDieDas" und den weiteren Ausbau des Europageschäfts sehen wir uns gut gerüstet. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 gehen wir von einer stark positiven Entwicklung beim Umsatz und Rohergebnis sowie dem operativen Cashflow aus. 2. Chancen- und Risikobericht Die Risiken der laufenden Geschäftstätigkeit und im Umfeld der Gesellschaft werden durch die Geschäftsführung überwacht und geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung getroffen. Finanzwirtschaftliche Risiken Unsere Einkäufe werden überwiegend in Fremdwährungen getätigt. Hier ist ein Risiko in der Entwicklung des Eurokurses zu sehen (Marktpreisrisiko). Um das Risiko zu minimieren, werden potenzielle Währungsrisiken bei Geschäften in ausländischer Währung durch den Abschluss von Devisentermingeschäften abgesichert. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Bewertungseinheiten werden nicht gebildet. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, mit welchem bereits langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen. Bei Neukunden werden Bonitätsprüfungen durchgeführt oder Vorauskasse vereinbart. Um die Ausfall- und Liquiditätsrisiken aus der Geschäftstätigkeit so gering wie möglich zu halten, werden unsere Kunden kreditversichert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Beschaffungsmarktrisiken Für die Kosten des Warenbezuges sind schließlich auch die Frachten von hoher Bedeutung. So fielen allein im Geschäftsjahr 2023/2024 die Preise für einen 40 Fuß Container aus China nach Europa im Durchschnitt von knapp 7.000 USD im Mai 2023 auf unter 2.500 USD im April 2024. Somit trugen per Saldo die fallenden Frachtpreise im Geschäftsjahr 2023/2024 zu einer Entspannung bei dem Bezug von Waren aus Fernost bei. Bereits zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres 2024/2025 kam es wieder zu einem deutlichen Anstieg insbesondere bei den Seefrachten, was ein nur schwer kalkulierbares Risiko beim Warenbezug mit sich bringt. Markt und Konjunktur/Geschäftsbetrieb Die Absatzrisiken bei bekannten und langjährigen Lizenzen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Sie bestehen nach wie vor aus einer gewissen Sättigung des Marktes. Mit einer Erweiterung des Lizenzportfolios und den neuen Marken "Scout" und "DerDieDas", kunden- und marktorientierten Eigenentwicklungen, sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte in Europa steuern wir hier aktiv dagegen. Durch die ständige Anpassung von internen Strukturen und Optimierungen im Vertrieb sehen wir uns für das Geschäftsjahr 2024/2025 gut aufgestellt. BILANZ ZUM 30. APRIL 2024UNDERCOVER GMBH, NÜRNBERGAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24
Anhang 2023/24Undercover GmbH, NürnbergI. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet Undercover GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 23262 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Nürnberg. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Beim Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich zur Verbesserung der Aussagekraft des Abschlusses nachstehende Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr: Aufwendungen für Musterkosten in Höhe von TEUR 38 wurden im Berichtsjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Der Vorjahresausweis wurde geändert und TEUR 59 wurden in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert. Aufwendungen für vermögenswirksame Leistungen wurden im Berichtsjahr unter den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter Löhne und Gehälter. Der Vorjahresausweis wurde geändert und EUR 140 wurden in die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altesrversorgung und Unterstützung umgegliedert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren), bewertet. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 13 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt. Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden - soweit erforderlich - beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden von diesen offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Aufgrund der Absicherung der Forderungen über Delkredere-Verträge und Kreditversicherungen blieb im Berichtsjahr kein Raum für eine Pauschalwertberichtigung. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen. Bei der Bemessung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Rückstellungen für drohende Verluste aus Devisentermingeschäften werden anhand deren Marktwerte einzeln zum Bilanzstichtag ermittelt. Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.Bei Forderungen findet der Briefkurs und bei Verpflichtungen der Geldkurs Anwendung. Da das Gesamtbild der wirtschaftlichen Verhältnisse nicht beeinträchtigt wird, wird die Währungsumrechnung mit Hilfe des Mittelkurses vorgenommen. Bei Forderungen, Verbindlichkeiten und Devisenbeständen werden Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt. Bei Forderungen, Verbindlichkeiten und Devisenbeständen werden Gewinne und Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt. Für die Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 31,35% berücksichtigt. Der nicht angesetzte Überhang aktiver Latenzen ergibt sich im Wesentlichen aus der Bewertung der sonstigen Rückstellungen. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/24 ist im Anlagenspiegel der Undercover GmbH (Anlage) dargestellt. 2. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 188. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
4. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 588 (Vorjahr: TEUR 90) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. In den Verbindlichkeiten sind enthalten:
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr:
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 5.627 (Vorjahr: TEUR 4.900) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 952 (Vorjahr: TEUR 938) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
IV. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:
2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 an: Michael Fortdran Geschäftsführer Manfred Duschl Geschäftsführer Uwe Weiler Geschäftsführer Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet. 3. Konzernzugehörigkeit Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, stellt die Simba Toys GmbH & Co. KG, Fürth, auf. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. 4. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft setzt zur Absicherung von Währungsrisiken, die aus Schwankungen der in Fremdwährung lautenden Verbindlichkeiten sowie aus kontrahierten Transaktionen in Fremdwährung resultieren, Devisentermingeschäfte ein. Diese haben insgesamt ein Volumen von TUSD 4.750 Der auf der Basis von anerkannten Bewertungsmodellen der Banken unter Einbeziehung von öffentlich verfügbaren Marktparametern ermittelte Marktwert dieser Devisentermingeschäfte nach der mark-to-market-Methode beträgt zum 30. April 2024 TEUR 98. Diese wurden zum Stichtag nicht bilanziert, da es sich um schwebende Geschäfte mit positivem Marktwert handelt. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagAusgehend von einem Jahresüberschuss von EUR 1.002.330,83 ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 7.417.800,12 ein Bilanzgewinn von EUR 8.420.130,95. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:
Nürnberg, den 30. August 2024 Undercover GmbH gez. Michael Fortdran gez. Manfred Duschl gez. Uwe Weiler Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 21. September 2023 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Undercover GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Undercover GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Undercover GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 30. August 2024 HLB
Dr. Hußmann & Kollegen PartG mbB
Mattias Bahmann Dr., Wirtschaftsprüfer Stefan Lütke, Wirtschaftsprüfer |
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