Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 61762
Eingetragen
6.3.1980
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von elektronischen Bauelementen, Geräten und Anlagen sowie Erstellung und Vertrieb von Software.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Barbara Brunner
seit 18.2.2016
Geschäftsführer
Anton Tomov
seit 21.11.2001
Geschäftsführer
Christian Fuchs
seit 21.11.2001
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Fahlangr Invest GmbH
Germany
43.460 €
56.67%
Fahlangr Invest GmbH
Germany
25.565 €
33.33%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Atron electronic GmbH

Markt Schwaben

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Offenzulegende Bilanz nach § 327 Nr. 1 HGB

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 55.023,00 83.122,00
II. Sachanlagen 186.239,66 133.205,52
III. Finanzanlagen 379.663,07 367.678,03
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 5.739.356,14 3.213.670,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.858.715,31 9.198.101,11
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 304.862,11 302.012,11
III. Wertpapiere 5.000,00 0,00
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.713.915,58 8.282.362,53
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 72.643,76 116.360,94
24.010.556,52 21.394.501,12

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 76.693,78 76.693,78
II. Gewinnvortrag 13.365.074,94 12.640.965,88
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.058.940,58 12.382.828,14 724.109,06 13.441.768,72
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.626.571,92 3.102.211,09
C. VERBINDLICHKEITEN 8.763.579,81 4.744.246,79
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 317.521,94 0,00
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 237.576,65 106.274,52
24.010.556,52 21.394.501,12

Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 (1.1. - 31.12.2023)

aufgestellt für Offenlegungszwecke entsprechend § 276 HGB und § 325 Abs. 1 HGB

2023 2022
1. Rohergebnis 11.287.472,75 11.993.948,98
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.041.009,24 -6.682.086,30
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -1.475.847,19 -8.516.856,43 -940.824,74 -7.622.911,04
- davon für Altersversorgung 85.553,29 33.674,23
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -218.984,79 -138.372,99
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.495.382,62 -3.386.912,85
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.125,83 15.756,62
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -117.303,77 -94.177,94 -123.323,39 -107.566,77
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - -17.004,55 - -9.852,72
8. Ergebnis nach Steuern -1.054.933,58 728.332,61
9. Sonstige Steuern - -4.007,00 - -4.223,55
10. Jahresfehlbetrag/-überschuss - -1.058.940,58 - 724.109,06

ANHANG

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Atron electronic GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Markt Schwaben
Registergericht: Amtsgericht München
Register-Nr.: HRB 61762

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um lineare Abschreibungen über 5 - 10 Jahre vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert bis zu 800,00 EUR wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Rückdeckungsversicherungen mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich eines vorhandenen Guthabens aus der Überschussbeteiligung.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch einen pauschalen Abschlag auf den Forderungsbestand berücksichtigt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 1.187.070,34 Euro. Sie wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassemittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Rechnungsabgrenzungsposten

Sie wurden entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen berechnet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- /Herstellungskosten Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023 01.01.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 193.314,10 0,00 0,00 193.314,10 110.192,10
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
193.314,10 0,00 0,00 193.314,10 110.192,10
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 472.543,08 0,00 0,00 472.543,08 472.503,55
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 1.425.555,63 334.077,90 652.104,69 1.107.528,84 1.292.389,64
1.898.098,71 334.077,90 652.104,69 1.580.071,92 1.764.893,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 124.324,75 0,00 0,00 124.324,75 0,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 243.353,28 11.985,04 0,00 255.338,32 0,00
367.678,03 11.985,04 0,00 379.663,07 0,00
2.459.090,84 346.062,94 652.104,69 2.153.049,09 1.875.085,29
Abschreibungen
Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.099,00 0,00 138.291,10
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
28.099,00 0,00 138.291,10
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 472.503,55
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 190.885,79 561.946,72 921.328,71
190.885,79 561.946,72 1.393.832,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
218.984,79 561.946,72 1.532.123,36
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 55.023,00 83.122,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
55.023,00 83.122,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 39,53 39,53
2. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 186.200,13 133.165,99
186.239,66 133.205,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 124.324,75 124.324,75
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 255.338,32 243.353,28
379.663,07 367.678,03
620.925,73 584.005,55

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 384.700,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 304.862,11 302.012,11
sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00

Alle übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik unter Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 bzw. 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
Rentendynamik 2,00 %

Die Pensionsverpflichtungen wurden mit den verpfändeten Rückdeckungsversicherungen gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt zum 31.12.2023 1.753.495,00 EUR. Die Anschaffungskosten der verrechneten Bankkonten, Rückdeckungsversicherungen und deren beizulegender Zeitwert belaufen sich auf 392.771,01 EUR, der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen aus dem Deckungskapital zzgl. der Werte aus der Überschussbeteiligung berechnet worden ist.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 23.371,00 Euro, der ausschüttungsgesperrt ist.

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB liegt in Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren eine Ausschüttungssperre vor. Für eine mittelbare Pensionszusage besteht eine Unterdeckung in Höhe von 294.308,00 Euro (Art. 28 Abs. 2 EGHGB).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.265.847,93 EUR wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie enthalten als größte Einzelposten die Rückstellungen für Gewährleistungen (800.810,06 EUR) und ausstehende Personalverpflichtungen (304.668,23 EUR).

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in Höhe von 634.674,99 EUR mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 5.898.621,50 EUR mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gegenüber verschiedenen Kreditinstituten bestehen aufschiebend bedingte Verpflichtungen aus Avalkrediten zum 31.12.2023 in Höhe von 5,98 Mio. EUR (Vj. 3,3 Mio. EUR). Die Vertragsverhältnisse sind ungestört. Bankguthaben in entsprechender Höhe dienen als Sicherheit.

Latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden saldiert ausgewiesen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 26,37 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt 301 %. Ein Aktivüberhang wird nicht bilanziert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Hier sind folgende Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung enthalten:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen 0,00 1.229.937,26
Umsetzung der Ergebnisse der finanzamtl. BP 2014-2018 0,00 715.340,19

Die Erträge aus Währungsumrechnungen belaufen sich auf 218.995,10 EUR (Vj. 515.813,08 EUR).

Personalaufwand

Zu den Bezügen der Geschäftsführung Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen belaufen sich auf 118.949,20 EUR.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinserträgen sind Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.950,00 EUR (VJ. 2.950 EUR) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der im Pensionsaufwand enthaltene Zinsaufwand in Höhe von 39.564,00 EUR wurde mit dem Ertrag aus der verpfändeten Rückdeckungsversicherung in Höhe von 4.607,00 EUR saldiert und unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Verwaltung 7
Vertrieb und Projektabwicklung 36
Forschung und Entwicklung 49
Materialwirtschaft und Service 5
97

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Anton Tomov ausgeübter Beruf: Ingenieur
Frau Barbara Brunner ausgeübter Beruf: Dipl. Math. (FH)

Kredite an die Geschäftsführung

Der Kredit an die Geschäftsführung beträgt 627.096,97 EUR. Der Kredit wird mit 1% p.a. verzinst und ist jederzeit rückzahlbar. Die Tilgung hat im Jahr 2023 13.328,76 EUR betragen.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der

Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der Firma DDS-Digital Data Systems GmbH, Fulda mit einem Stammkapital in Höhe von 150.000,00 EUR beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 342.781,66 EUR, der Jahresüberschuss 2023 beträgt 250.420,04 EUR.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag 2023 wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die sich unmittelbar auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Markt Schwaben, 9. 12. 2024

Anton Tomov

Barbara Brunner

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

(1) Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit

Die Atron electronic GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, welches sich mit der Branchenerfahrung von über 40 Jahren schon seit vielen Jahren zu einem erfolgreichen Komplettanbieter für Verkehrsunternehmen des Öffentlichen Personenverkehrs entwickelt hat.

Die oberste Produktphilosophie, den Kunden eine integrierte Systemlösung für ihre individuellen Aufgabenstellungen bereitzustellen, wird seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 1980 gelebt. Mit dieser Vorgabe hat sich Atron electronic GmbH im Laufe der Zeit in ein zukunftsorientiertes Softwareunternehmen entwickelt. Das ATRON-DEBAS System ist der Markenname hinter dem eine Vielfalt von Hardware-und Softwarekomponenten steht, mit dem maßgeschneiderte Lösungen für den Öffentlichen Personenverkehr umgesetzt werden.

Geschäftsfeld Fahrgeldmanagementsysteme

Im Geschäftsfeld Fahrgeldmanagementsysteme werden alle denkbaren Fahrschein-Vertriebssysteme angeboten. Das Produktportfolio reicht von Fahrerverkaufsgeräten über mobile und stationäre Fahrscheinautomaten sowie Vorverkaufsstellen bis hin zu Internetlösungen, allumfassend gesteuert über die multifunktionale Hintergrundsoftware ATRIES. Auf Kundenwunsch lassen sich die einzelnen Systemkomponenten beliebig untereinander kombinieren und erweitern.

Geschäftsfeld Betriebsleittechnik ITCS

(Intermodal Transport Control System) / RBL

Die Atron electronic GmbH bietet im Bereich RBL (Rechnergestützte Betriebs- Leittechnik) bzw. ITCS eine Lösung an, die die Anforderungen eines modernen Verkehrsbetriebes in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht erfüllt. ATRIES- ITCS ist ein leistungsstarkes und modulares Software-Paket. Es unterstützt dabei Verkehrsunternehmen, die Attraktivität des ÖPNV durch Kundenservice und Effizienz zu steigern.

Geschäftsfeld Fahrgastinformation

Das dritte Geschäftsfeld ist die Fahrgastinformation in Echtzeit, daher DFI (Dynamische Fahrgast-Information) genannt. Der Zusatz dynamisch leitet sich von ständig aktualisierten, tatsächlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten ab, über welche die Fahrgäste an den Haltestellen informiert werden. Auch während der Fahrt sollen die Fahrgäste nicht auf umfassende Information verzichten müssen. Innenanzeigen und Lautsprecher geben daher Auskunft über die nächste Haltestelle, den Fahrtverlauf sowie das Ziel. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Fahrzeugrechner. Denn sie versorgen alle Peripheriegeräte, die für die Fahrgastinformation nötig sind, mit den erforderlichen Daten.

(2) Marktbedingungen und Geschäftsumfeld

Die Atron electronic GmbH rüstet Unternehmen des öffentlichen Personenverkehrs in Europa mit seinem DEBAS-System aus und kann gleichermaßen Lösungen für Ballungsräume mit den verschiedensten Verkehrsmitteln wie Busse, Straßenbahnen, S-Bahnen und U-Bahnen wie auch für große Regionen mit Bussen, Zügen und sogar mit Schiffen anbieten.

Die wichtigsten Kunden der Atron electronic GmbH, die öffentlichen Unternehmen des Personenverkehrs, verfolgen im Wesentlichen drei Ziele:

• Mobilität: Mobilität breiter Bevölkerungsschichten sichern.
• Ökonomie: Den für die Funktionsfähigkeit des öffentlichen Lebens notwendigen Verkehrsfluss gewährleisten.
● Ökologie: Emission von Schadstoffen und Lärm sowie den Verbrauch nicht regenerativer Ressourcen verringern.

Vor diesem Hintergrund werden entsprechende Budgets der öffentlichen Haushalte zur Verfügung gestellt.

Dabei führt der hohe Digitalisierungsdruck und inzwischen auch Spardruck bei unseren Kunden zu neuen Anforderungen wie z.B. der nach günstigen Vertriebskanälen wie Webshops und Ticket-Apps für Smartphones. Diese Entwicklung unterstützen wir gern, sie bedingt aber Investitionen.

(3) Geschäftsverlauf mit Finanzdaten

Nach Überwindung der Corona-Jahre und Lieferengpässen bei Bauteilen belebte sich das Geschäft der Atron electronic GmbH (ATRON) im Jahr 2023 wieder. Die Umsatzerlöse legten um rd. 30% zu. Die gute Geschäftsentwicklung fand allerdings keine Fortsetzung beim Rohergebnis: € 11,3 Mio. und damit ein Minus von € 0,7 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Die angespannte Finanzlage der öffentlichen Hand zwang zur Abgabe knapp kalkulierter Angebote. Inflatorische Entwicklungen bei Bauteilen und Personal drückten ebenfalls auf die Marge. Der rasante technologische Fortschritt und neue Kundenwünsche banden viel personelle Ressourcen an entsprechende Weiterentwicklungen und deren Integrierung in funktionsfähige Lösungen.

Geschäftsumfeld und Geschäftsverlauf waren daher nicht zufriedenstellend.

Trotz Fachkräftemangel gelang es ATRON im Geschäftsjahr 2023 neue Mitarbeiter zu gewinnen. Der Personalaufwand erhöhte sich um € 0,9 Mio. auf € 8,5 Mio. Die Aufwendungen für die im Vorjahr verstärkt angeworbenen Freelancer konnten zurückgefahren werden. Die diesbezüglichen Betriebsaufwendungen ermäßigten sich um € 0,3 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des laufenden Geschäftsjahres beliefen sich auf € 3,5 Mio. und lagen damit nur geringfügig höher als im Vorjahr (€ 3,4 Mio.). Dem geringeren Aufwand für Fremdarbeiten um € 0,3 Mio. standen vor allem höhere Beratungskosten und Kosten der Risikovorsorge bei den Außenständen gegenüber.

Die Entwicklungen beim Rohergebnis und Personalaufwendungen führten zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von rd. € 1,1 Mio. (Vorjahr: Jahresüberschuss € 0,7 Mio.).

Zum 31.12.2023 wird ein Eigenkapital in Höhe von € 12,4 Mio. ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote liegt bei über 50%.

Die Bilanzsumme per 31.12.2023 nahm gegenüber dem Vorjahreswert um rd. € 2,6 Mio. auf € 24,0 Mio. zu. Die Bestände (24%), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (26%) sowie die flüssigen Mittel (40%) machen rd. 90% der Bilanzsumme aus. Der ausgewiesene Verlust führte zu einem negativen operativen cash-flow in Höhe von € 1,3 (Vj. - € 3,6 Mio.). Die Finanzierung von ATRON erfolgte wie in den Vorjahren auch über eine Gesellschaft aus der Unternehmensgruppe. Diese reichte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein weiteres Darlehen über rd. € 3,0 Mio. aus. Die diesbezügliche Finanzierung beläuft sich am Bilanzstichtag auf rd. € 5,9 Mio. Der Bestand an liquiden Mitteln erhöhte sich um € 1,4 Mio. auf € 9,7 Mio. Rd. 60% der Bankguthaben sind zur Absicherung von Avalkrediten bei Banken hinterlegt.

(4) Personalbericht

Der technologische Fortschritt und der Erhalt des hohen technischen Standards aller Komponenten des DEBAS-Systems erfordern qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Offene Positionen werden durch ein mehrstufiges Auswahlverfahren mit geeigneten Bewerbern besetzt. Die Entscheidung pro oder contra von Bewerber wird für Schlüsselpositionen durch ein Persönlichkeitsprofil mit Potentialanalyse unterstützt. Hierzu beantworten Bewerber online einen wissenschaftlich fundierten Fragenkatalog eines anerkannten Instituts.

Das Ausbildungswesen bei der Atron electronic GmbH hat sich seit einigen Jahren etabliert, jährlich werden bis zu drei Stellen, insbesondere für Fachinformatik, angeboten. Ergänzend hierzu wird mit der Vergabe von Themen zu Abschlussarbeiten Studenten Unterstützung angeboten bis hin zur Übernahme in eine Festanstellung.

Neue Mitarbeiter werden durch interne Schulungen und durch intensive Betreuung von den jeweiligen Vorgesetzten und Kollegen sowie von der Personalabteilung gezielt an ihre Aufgaben herangebracht. Durch eine aktive, aufgabenbezogene Einarbeitung sollen neue Mitarbeiter schnell in das Unternehmen und in ihr Aufgabengebiet integriert werden.

Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 2023 bei der ATRON electronic GmbH 99 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 86), wobei in einigen Bereichen auch vermehrt Freelancer eingesetzt wurden.

(5) Chancen- und Risikobericht

Wie üblich bei komplexen Technologien bestehen Risiken bei neuen Entwicklungen. Ferner bestehen im operativen Geschäft Risiken in der Projektrealisierung im Hinblick auf Budget- und Termineinhaltung sowie rechtliche Risiken bei öffentlichen Ausschreibungen. Diese ergeben sich im Wesentlichen aus den vertraglichen Vereinbarungen, welche in den Ausschreibungen oftmals fest verankert und nicht verhandelbar sind. Die rechtlichen Aspekte werden durch externe Rechtsberatung aufgezeigt, damit die Geschäftsleitung die nötigen Entscheidungen und Vorkehrungen, wie zum Beispiel Risikovorsorge, treffen kann. Das Vorgehen bereits im Ausschreibungsverfahren gezielt mögliche Projektrisiken zu analysieren, zu bewerten und wenn möglich durch interne Verfahren zu beseitigen oder auf ein akzeptables Maß zu reduzieren, hat sich bereits bewährt.

Unser proaktives Projektcontrolling in Verbindung mit einem professionellen Prozessmanagement soll in Zusammenarbeit mit den Projektverantwortlichen Risiken im Rahmen des laufenden Projektes frühzeitig erkennen, um bereits im Vorfeld geeignete Gegenmaßnahmen einleiten zu können.

Das allgemeine Risiko wird entweder durch bilanzielle Rückstellungen oder durch Versicherungen abgedeckt.

Durch Großprojekte im europäischen Raum außerhalb der Euro-Zone muss auch auf ein gewisses Währungsrisiko hingewiesen werden, da diese Projekte in den jeweiligen ausländischen Währungen abgerechnet werden. Dieses Risiko wird durch geeignete Maßnahmen zur Kurssicherung abgefedert.

Chancen werden vor allem in der Entwicklung von kundenspezifischen und zukunftsorientierter digitalen Lösungen gesehen. ATRON beschäftigt hierfür einen hochqualifizierten Mitarbeiterstamm. Im Fokus steht auch der Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen.

(6) Ausblick

In all unseren Märkten wird in die Digitalisierung des ÖPNV nicht mehr so viel investiert wie früher. In Deutschland hat sich die Lage durch Einführung des Deutschlandtickets noch verschärft, da die finanzielle Lage der Verkehrsunternehmen dadurch noch angespannter ist. Die meisten Investitionen fließen in die Umstellung der Busflotten auf emissionsarme / emissionsfreie Fahrzeuge.

Um unsere Effizienz zu steigern haben wir daher folgende Maßnahmen umgesetzt:

Höherer Standardisierungsgrad unserer Produkte, um kosteneffizienter produzieren zu können

Ausbau unseres neuen ERP-Systems zu einer Unternehmenssoftware, um unsere internen Prozesse weiter zu optimieren

Allerdings werden wir weiterhin mehr Material bevorraten müssen, um unsere Kunden einigermaßen zeitnah beliefern zu können. Die Situation auf dem Bauteilemarkt lässt die wesentlich effizientere Just-in-time-Produktion nicht zu.

Im kommenden Geschäftsjahr 2024 rechnen wir aufgrund unserer aktuellen Auswertungen noch nicht mit einem besseren Geschäftsumfang und einem ähnlichen Ergebnisaufkommen wie 2023.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Fa. Atron electronic GmbH handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Atron electronic GmbH, Markt Schwaben

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Atron electronic GmbH, Markt Schwaben, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Atron electronic GmbH, Markt Schwaben, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

 

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

 

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

 

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

 

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

 

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

 

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

 

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

 

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

 

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, den 12.12.2024

Alexander Schmid, Wirtschaftsprüfer

Unter Verzicht auf alle Form- und Fristenvorschriften der Einberufung hält heute der Geschäftsführer der Fahlangr Invest GmbH, Markt Schwaben, Herr Dipl. Ing. Anton Tomov, eine Gesellschafterversammlung der Firma Atron electronic GmbH, Markt Schwaben, ab und beschließt was folgt:

1.

Der Jahresabschluss der Atron electronic GmbH zum 31.12.2023 in der von Wirtschaftsprüfer A. Schmid geprüften Fassung It. Bericht vom 12.12.2024 liegt dem Gesellschafter vor. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von € 1.058.940,58 wird hiermit festgestellt. Der Jahresfehlbetrag wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet.

2.

Der Geschäftsführung wird für das Jahr 2023 Entlastung erteilt.

3.

Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 wird

 

Dipl.-Kfm. Alexander Schmid

 

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

 

Schweigerstr. 6

 

81541 München

 

gewählt.

 

Markt Schwaben, den 18.12.2024

Dipl. Ing. Anton Tomov

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