Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Holz Mayrhofer GmbH
Tittlinger Straße 20, 94034 Passau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Alexander Mayrhofer seit 23.2.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Thomas Mayrhofer Besitzgesellschaft GdbR | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Holz Mayrhofer GmbHPassauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Gesamtwirtschaftliche Lage; Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 geschrumpft und war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt lag im Jahr 2023 um 0,2 % niedriger als im Jahr 2022. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Für Deutschland erwartet der Sachverständigenrat Wirtschaft ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von nur noch 0,2 % im Jahr 2024 und von 0,9 % im Jahr 2025. Die Inflation dürfte im Jahresverlauf deutlich zurück gehen und für 2024 durchschnittlich 2,4 % betragen. Für das kommende Jahr erwartet der Sachverständigenrat eine Inflationsrate von 3,0 %. Die privaten Konsumausgaben waren im Jahr 2023 um 0,7 % niedriger als 2022, die Konsumausgaben des Staates verminderten sich um 1,5 %. Die Zahl der Erwerbstätigen war geringfügig höher. Die privaten Haushalte konsumieren aktuell noch zurückhaltend, im Jahresverlauf beginne der private Konsum voraussichtlich die Konjunktur zu stützen. Für die Umsatzentwicklung des Holzhandels ist im Großhandelsbereich die Entwicklung der Bauindustrie maßgebend. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe erhöhte sich in 2023 nominal um 1,3 % auf rund 162,6 Mrd. €. (Vorjahr 160,4 Mrd. €). Unter Berücksichtigung der Preissteigerungen war real ein Rückgang von 5,3 % zu verzeichnen. Dazu trug zum größten Teil der der Wirtschaftsbau mit ca. 60,0 Mrd. € (+ 5,5 % zum Vorjahr) und der Wohnungsbau mit ca. 57,9 Mrd. € (- 5,7 % zum Vorjahr) bei. 1.1. Das Unternehmen und die Geschäftstätigkeit Als Holzgroß- und Einzelhändler bietet die Gesellschaft rund ums Holz eine große Vielfalt an. Das Sortiment umfasst Türen, Drücker, Böden, Wand- und Deckenverkleidung, Isolierung, verschiedenste Bauplatten, Hobelware, Massivholz, innovativer Holzbau, Gartenmöbel oder Holz im Garten. Zu den Kunden zählen sowohl Schreinereien, Zimmereien, Montagebetriebe, Innenausbau, Industrie, Architekten als auch Heimwerker. 1.2. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Im Geschäftsjahr 2023 waren in der Branche aufgrund verminderter Bautätigkeit und gesunkener Preise rückläufige Umsätze zu verzeichnen. Bei unserer Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 eine Umsatzminderung von 15,7 % zu verzeichnen. Durch die verbesserte Rohgewinnspanne und Kostenminderungen bei den Personalkosten gegenüber gestiegenen weiteren Kosten konnte noch ein guter Geschäftsverlauf erzielt werden. Der Rohgewinn hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 969 vermindert. Die insgesamt durch höhere Instandhaltungen und Vertriebskosten gestiegenen Kosten und höheren Abschreibungen führten zu einer Minderung beim Betriebsergebnis. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 1.285 gegenüber T€ 2.032 im Vorjahr. 1.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei niedrigeren Umsätzen war beim Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr eine Minderung zu verzeichnen. Der Personalaufwand beträgt 13,0 % vom Umsatz gegenüber im Vorjahr 11,4 %. Die Abschreibungen haben sich von 1,3 % vom Umsatz im Vorjahr auf 2,0 % erhöht. Die Instandhaltungen und Grundstücksaufwendungen haben sich von 2,9 % vom Umsatz im Vorjahr auf 4,1 % erhöht. Die Fahrzeugkosten, übrigen Betriebsaufwendungen und Verwaltungsaufwendungen liegen mit insgesamt 3,2 % vom Umsatz geringfügig über dem Vorjahreswert von 2,9 %. Die Vertriebsaufwendungen haben sich von 0,5 % vom Umsatz im Vorjahr auf 1,2 % erhöht. Das Betriebsergebnis beträgt 6,0 % der Betriebsleistung gegenüber 8,7 % im Vorjahr. Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum aus der laufenden Geschäftstätigkeit einen Cashflow in Höhe von T€ 1.758 erwirtschaftet (Vorjahr: T€ 2.493). Die Eigenkapitalquote beträgt 92,1 % gegenüber 90,3 % im Vorjahr. 1.4. Personalbereich Der durchschnittliche Personalbestand beträgt wie im Vorjahr 66 Personen. 2. Darstellung der Lage 2.1. Ertragslage Die Ertragslage hat sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr etwas verschlechtert. Die Umsatzgewinnrate beträgt 4,6 % (Vorjahr: 6,1 %). Das Betriebsergebnis beträgt 6,0 % (Vorjahr: 8,7 %) der Betriebsleistung. Die Aufwendungen für die Betriebsleistung betragen 94,0 % (Vorjahr: 91,4 %) der Betriebsleistung. Durch das verminderte Rohergebnis (- T€ 969) und Kostensteigerungen bei den Instandhaltungen und Grundstücksaufwendungen (+ T€ 187), den Vertriebsaufwendungen (+ T€ 185) und den Abschreibungen (+ T€ 111) war trotz Kostenminderungen bei den Personalkosten (- T€ 169), den Fahrzeugkosten (- T€ 53) und den übrigen Betriebs- und Verwaltungsaufwendungen (- T€ 32) bei der Ertragslage eine Minderung zu verzeichnen. 2.2. Finanzlage Durch den erwirtschafteten Cashflow von T€ 1.758 und die Liquiditätsreserve der Vorjahre konnten die laufenden Investitionen in das Sachanlagevermögen aus eigenen Mitteln finanziert werden. Im Rahmen der bestehenden Kreditverträge stehen außerdem bei Bedarf zusätzlich ausreichend liquide Mittel zur Verfügung, um jederzeit den Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können. 2.3. Vermögenslage Die Vermögensstruktur der Gesellschaft hat sich im Berichtszeitraum nur geringfügig verändert. Der Großteil des Vermögens ist mit T€ 18.517 (Vorjahr: T€ 17.465) bzw. 88,0 % (Vorjahr: 87,2 %) weiterhin kurzfristig gebunden. Dabei nimmt der Warenbestand mit T€ 8.862 (Vorjahr: T€ 8.811) bzw. 42,1 % (Vorjahr: 44,0 %) den Hauptanteil des Gesamtvermögens ein. Das mittel- und langfristig gebundene Vermögen beträgt T€ 2.514 (Vorjahr: T€ 2.554) bzw. 12,0 % (Vorjahr: 12,8 %). Es hat sich durch die Investitionen in das Anlagevermögen (T€ 577) abzüglich Abschreibungen (T€ 558) und Anlageabgängen (T€ 38) um T€ 19 vermindert und durch Rückführung des Gesellschafterdarlehens um T€ 114 vermindert sowie durch Erhöhung des aktiven Unterschiedsbetrags aus der Vermögensverrechnung um T€ 93 erhöht, also insgesamt um T€ 40 vermindert. Das mittel- und langfristige Fremdkapital hat sich durch die Minderung des Darlehens um T€ 121 von T€ 506 (2,5 %) im Vorjahr auf T€ 385 (1,8 %) im Berichtsjahr vermindert. Das kurzfristige Fremdkapital hat sich durch um T€ 449 niedrigere Steuerverbindlichkeiten, um T€ 314 höhere Lieferantenverbindlichkeiten, um T€ 6 gestiegene sonstige Verbindlichkeiten, um T€ 8 niedrigere Pensionsrückstellungen, um T€ 22 niedrigere Steuerrückstellungen und um T€ 7 höhere sonstige Rückstellungen von im Vorjahr T€ 1.433 (7,2 %) auf im Berichtsjahr T€ 1.281 (6,1 %) vermindert. Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 92,1% (Vorjahr: 90,3 %). 3. Risikobericht 3.1. Risiken der künftigen Entwicklung Ein allgemeines Risiko wird im anhaltenden Fachkräftemangel gesehen. Durch die rückläufigen Baugenehmigungen und allgemeine Kaufzurückhaltung ist weiterhin mit einem Rückgang im Bausektor zu rechnen. Zusätzlich können die andauernden Auswirkungen des Ukraine-Krieges zu Umsatz- und Ertragsminderungen führen. Weitere Risiken für die künftige Entwicklung sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht erkennbar. 3.2. Chancen der künftigen Entwicklung Ziel der künftigen Entwicklung ist die Festigung bzw. Steigerung der Marktausschöpfung in unserem Marktgebiet. 3.3. Finanzinstrumente Die berichtspflichtigen Finanzinstrumente betreffen die Finanzanlagen, die Forderungen, die liquiden Mittel sowie die Verbindlichkeiten. Zielvorgabe der Unternehmensleitung ist hierbei eine weitgehende Risikominimierung im Bereich der Finanzinstrumente. Bei den Finanzanlagen handelt es sich um den Geschäftsanteil an der Holzring GmbH. Bei den Forderungen ist insbesondere das Ausfallrisiko einzelner Kunden zu beachten, welches durch eine restriktive Kreditierung begrenzt wird. Das Liquiditätsrisiko wird durch die permanente Liquiditätsüberwachung, durch ausreichende Kreditlinien und durch stetigen Kontakt und Reporting zu den Banken minimiert. Die ausreichende Liquidität war in 2023 stets sichergestellt. Bei den Verbindlichkeiten ist insbesondere das Zinsänderungsrisiko bei den kurzfristigen Bankverbindlichkeiten im Falle einer Beanspruchung der Kreditlinien zu beachten. 4. Prognosebericht Wir sind bestrebt für die Zukunft die Umsätze stabilisieren zu können. Durch den in den Vorjahren eingeleiteten Ausbau der neuen Absatzmärkte konnten neue Verkaufsgebiete hinzugewonnen werden. Inzwischen sind feste Strukturen gewachsen, die eine nachhaltige Kundenbindung gewährleisten. Durch die gute Mitarbeiterstruktur und die Leistungsbereitschaft im Vertriebsbereich erwarten wir wieder ein positives Betriebsergebnis. Im Zeitraum Januar bis Mai 2024 war gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzminderung von ca. 15 % zu verzeichnen. Für das laufende Geschäftsjahr kalkulieren wir aufgrund der Preisbodenbildung, dass der Trend gestoppt wird und der Umsatzrückgang abgeschwächt wird. Im Bausektor werden weiterhin bestehende Aufträge abgearbeitet. Durch den Rückgang der Neubautätigkeit und die verminderten Baugenehmigungen erwarten wir für auch für das zweite Halbjahr 2024 eine nachlassende Nachfrage und für das Jahr 2024 eine Umsatzminderung von ca. 10 %. Wir rechnen bei einer leichten Umsatzminderung und gleicher Rohgewinnspanne, verbunden mit einer verbesserten Kostensituation mit einer leichten Gewinnminderung. Durch die hohe Investitionstätigkeit in den Vorjahren und durch eine schlanke Kostenstruktur sind wir zuversichtlich, dass die Ertragskraft unseres Unternehmens gesichert ist. Die im Vorjahr prognostizierte deutliche Gewinnminderung wurde bestätigt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeines Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Passau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Passau unter der Registernummer HRB 4915. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare und degressive Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode wurde der tatsächliche Wertverzehr des Anlagevermögens beachtet. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB zu entnehmen. Für bewegliche, abnutzbare und selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Wert bis 800,00 Euro wurde im Geschäftsjahr 2023 das Wahlrecht zur Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter in Anspruch genommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Soweit am Bilanzstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert vorlag, wurde dieser angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen wurden sämtliche erkennbaren Risiken berücksichtigt. Für bestehende Ausfallrisiken werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bzw. bei einer Laufzeit über einem Jahr mit dem Barwert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 701.100,00 Euro (Vorjahr: 812.000,00 Euro), davon gegen Gesellschafter 690.000,00 Euro (Vorjahr: 810.000,00 Euro). Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze verwendet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Abweichung von bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. D. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Eine von den Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist nachfolgend auf Blatt 3 wiedergegeben.
Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von 102.258,38 Euro ist in voller Höhe eingezahlt. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Aktivüberhang gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HBG aus der Verrechnung der dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände mit den Verpflichtungen aus Altersvorsorgeverpflichtungen. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden mit diesen Verpflichtungen verrechnet. Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechenbaren Vermögensgegenständen liegen folgende Werte vor: Erfüllungsbetrag und Buchwert der Pensionen 863.602,00 Euro Anschaffungskosten und Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 956.516,00 Euro Aktivüberhang 92.914,00 Euro Der Zeitwert wurde aus dem Aktivwert der kapitalbildenden Vertragsteile und dem Risikowert der risikoartigen Vertragsteile ermittelt. Die Pensionsrückstellungen sind nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Dabei wurden folgende Annahmen zu Grunde gelegt: Bewertungsmethode: PUC-Methode Rechnungsgrundlagen: Sterbetafel Heubeck RT2018G Rententrend: 2,0 % Durchschnittliche Restlaufzeit: 15 Jahre, pauschal Zinssatz: 1,82 % Der Unterschiedsbetrag durch die Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beläuft sich auf 12.961,00 Euro. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. (Vorjahr: Passivüberhang 8.132,00 Euro) Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen von nicht unerheblichem Umfang:
Angabe zu Verbindlichkeiten
Der Kontokorrentrahmen bei den Kreditinstituten ist durch Grundpfandrechte der Thomas Mayrhofer GdbR (Gesellschafter) abgesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind besichert durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Forderungen in Höhe von 830.880,03 Euro (Vorjahr: 945.131,17 Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern betragen 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Pachtvertrag vom 03.01.2003 i. H. v. 668 T€ (Vorjahr: 648 T€) mit der Thomas Mayrhofer GdbR (Gesellschafter). Der Pachtvertrag ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann mit einer 6-monatigen Frist zum Ende eines jeden Wirtschaftsjahres gekündigt werden. Der jährliche Pachtzins setzt sich zusammen aus einem Pachtzins für das unbewegliche Anlagevermögen in Höhe einer Verzinsung von 6 % des Neuwertes der Brandversicherung und der Summe der Abschreibungen auf das bewegliche Anlagevermögen, sowie einer Verzinsung der Teilwerte des beweglichen Anlagevermögens. Die Verpflichtungen aus dem oben genannten Pachtvertrag bestehen gegenüber der Gesellschafterin. E. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 33 Angestellte (Vorjahr: 30) und 33 (Vorjahr: 36) Arbeiter. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Thomas Mayrhofer, Kaufmann, Passau Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.284.904,19 und der Gewinnvortrag in Höhe von Euro 17.977.990,67 werden auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Entfällt.
Passau, 06. Juni 2024 Die Geschäftsleitung Thomas Mayrhofer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Holz Mayrhofer GmbH, Passau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Holz Mayrhofer GmbH, Passau, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Holz Mayrhofer GmbH, Passau, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Regensburg, den 05. Dezember 2024 whg GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Werkmann, Wirtschaftsprüfer |
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