Christoph
Fries GmbH
Nohfelden
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2010
EUR |
31.12.2009
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
25.903,00 |
12.875,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
4.069,00 |
5.390,00 |
| II.
Sachanlagen |
21.833,00 |
7.484,00 |
| III.
Finanzanlagen |
1,00 |
1,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
35.217,51 |
59.090,72 |
| I.
Vorräte |
8.239,30 |
24.902,50 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
24.801,15 |
32.964,52 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.177,06 |
1.223,70 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
1.534,39 |
596,17 |
| D.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
175.786,65 |
157.028,39 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
238.441,55 |
229.590,28 |
Passiva
|
|
31.12.2010
EUR |
31.12.2009
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
98.000,00 |
0,00 |
| III.
Verlustvortrag |
182.028,39 |
88.054,11 |
| IV.
Jahresfehlbetrag |
116.758,26 |
93.974,28 |
| V.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
175.786,65 |
157.028,39 |
| B.
Rückstellungen |
5.400,00 |
4.900,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
233.041,55 |
224.690,28 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
238.441,55 |
229.590,28 |
Anhang
für das Geschäftsjahr 2010
der
Christoph Fries GmbH, Nohfelden-Wolfersweiler
Allgemeine Angaben
Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses
nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden
die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des
Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.
"Davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der
Gewinn- und Verlustrechnung haben wir in den Anhang
aufgenommen.
Die Angaben zu Haftungsverhältnissen gem. §
251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB sowie die Angaben
zur Mitzugehörigkeit gem. § 265 Abs. 3 HGB zu
anderen Posten der Bilanz wurden ebenfalls im Anhang
dargestellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind
die nachfolgenden veränderten Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend:
- die in Zukunft weitgehend im Anhang erfolgende
Darstellung der Ausweiswahlrechte oder
- die Erfordernisse einer klaren und
übersichtlichen Gliederung.
Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände sind
zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die
lineare Abschreibung, bewertet.
Die vor dem 1. Januar 2009 aktivierten
Geschäfts- und Firmenwerte werden weiterhin
planmäßig über eine Nutzungsdauer von 15
Jahren abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vornahme der planmäßigen
Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Geringwertige Wirtschaftsgüter, die im Zeitraum
vom 01. Januar 2008 bis zum 31. Dezember 2009 angeschafft
wurden, werden nach § 6 Abs. 2a EStG über 5 Jahre
abgeschrieben. Die Anschaffungswerte werden im
Anlagenspiegel als Sammelposten fortgeführt.
Im Wirtschaftsjahr zugegangene geringwertige
Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis
zu 410,00 € werden in voller Höhe abgeschrieben.
Das Finanzanlagevermögen ist zu
Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden
außerplanmäßige Abschreibungen
vorgenommen.
Umlaufvermögen
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der
Warenbestand werden mit den Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten bewertet. Das strenge
Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet.
Alle Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert
ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch
Einzelwertberichtigungen berücksichtigt worden.
Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten
sind zum Nennwert bewertet.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem
Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre
darstellen, werden unter den aktiven
Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.
Eigenkapital
Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen und sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewissen Verpflichtungen; sie sind
ausreichend bemessen und nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung mit dem
Erfüllungsrückstand zu bewerten. Alle
zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen wurden
berücksichtigt.
Alle Rückstellungen, mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr, sind mit dem ihrer Restlaufzeit
entsprechenden von der Deutschen Bundesbank
veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten werden mit den
Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen
Posten
Posten der Bilanz
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von
unter einem Jahr in Höhe von 20.150,15 € sowie
eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von
4.651,00 €.
In den sonstigen Vermögensgegenständen
werden Forderungen gegenüber Gesellschaftern in
Höhe von 11.175,21 € ausgewiesen.
Eigenkapital
Das Eigenkapital ist mit 175.892,15 € negativ
und die Gesellschaft damit überschuldet. Um die
Überschuldung zu beseitigen wurden verschiedene
Maßnahmen ergriffen:
Die Gesellschafter haben zur Besicherung mehrerer
Kredite der Kreissparkasse St. Wendel an die Gesellschaft
folgende Sicherheiten hinterlegt:
- selbstschuldnerische Bürgschaft über
126.727,29 €
- Verpfändung von Sparguthaben über
70.000,00 €
- Verpfändung Sparkonto über 30.000,00
€
- betragsmäßig beschränkte
Bürgschaft über 10.000,00 €
- Verpfändung Wertpapierguthaben beschränkt
auf 70.000,00 €
Ein Gesellschafter ist hinsichtlich seiner
Ansprüche, die ihm gegen die Gesellschaft zustehen, im
Rang hinter sämtliche Forderunge Dritter gegen die
Gesellschaft zurückgetreten. Dabei ist es gleich in
welcher Höhe seine Ansprüche gegen die
Gesellschaft sein werden. Die Höhe der
Rangrücktrittserklärung betrug am Bilanzstichtag
20.630,90 €.
Im Wirtschafsjahr haben die Gesellschafter
freiwillige Zahlungen in das Eigenkapital in Höhe von
98.000,00 € geleistet. Diese werden in der
Kapitalrücklage ausgewiesen.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu
einem Jahr in Höhe von 124.474,96 € und eine
Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre in Höhe von
108.566,59 €.
In den sonstigen Verbindlichkeiten werden
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in
Höhe von 30.096,15 € € ausgewiesen.
In den sonstigen Verbindlichen sind enthalten:
|
€
|
aus Steuern:
|
2.561,72
|
im Rahmen der sozialen
Sicherheit:
|
173,06
|
Sonstige Angaben
Organe der Gesellschaft
Als Geschäftsführer war bestellt:
Christoph Fries, 66640 Namborn
Gewährte Vorschüsse und Kredite
An die Geschäftsführung wurden im
Berichtsjahr Kredite in Höhe von 11.175,21 €
gewährt.
Es wurde ein Zinssatz in Höhe von 5,5 %
vereinbart.
Nohfelden-Wolfersweiler, 10.05.2012
Christoph Fries GmbH, vertreten durch den
Geschäftsführer Christoph Fries
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.05.2012 festgestellt.
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